[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Behandeln von Behältnissen, insbesondere von Behältnissen für Getränke. Aus dem Stand
der Technik ist es bekannt, dass im Rahmen eines Herstell- und Abfüllprozesses für
Behältnisse diese Behältnisse in unterschiedlichster Weise behandelt und weitere Elemente
an diesen Flaschen angebracht werden, wie beispielsweise Etiketten oder Verschlüsse,
oder auch ein Getränk, in diese abgefüllt wird. Dabei ist es oft üblich, dass zu Beginn
eines Prozesses festgelegt wird, wie viele Behältnisse hergestellt werden und im Rahmen
des Verfahrens versucht wird, richtige Mengen an Material hierfür zu verwenden. Dabei
erfolgt die Materialversorgung in Abfüll- und Verpackungslinien an den Maschinen derart,
dass alle zu verarbeitenden Produkte aus einem Magazin über eine Transporteinheit,
welches über ein gewisses Reservoir verfügt, zum Ort der Verarbeitung transportiert
werden. Dies gilt dabei insbesondere für alle zählbaren Stückgüter, wie zum Beispiel
Vorformlinge, Verschlüsse, Etiketten, bedruckte Shrink (Schrumpf) - Folien, Behältnisse,
Kartonzuschnitte, Zwischenlagen oder Leerpaletten. Dabei ist es auch bekannt, dass
die Versorgung von Einzelstücken lückenlos aus einem Magazin erfolgt, wobei dieses
Magazin als eine einzelne Maschine aufgefasst werden kann. Dies gilt beispielsweise
für Vorformlinge, Verschlüsse, Kaltleimetiketten, Kartonzuschnitte, Zwischenlagen
oder Leerpaletten.
[0002] Weiterhin ist es auch bekannt, die Versorgung von Materialien, welche in Masse auf
einer Transporteinheit, wie beispielsweise einer Rolle, eingebracht werden, lückenlos
durchzuführen, selbst wenn die entsprechende Transporteinheit gewechselt werden muss.
Dies gilt beispielsweise für Kunststoffrundumetiketten, Hüllenetiketten, Shrink -
Folien und Henkel - Folien. Dabei ist es weiterhin bekannt, derartige Packmittel ggf.
bei einem Wechsel der Transporteinheit durch eine automatische Verklebung bei laufendem
Maschinenbetrieb zu wechseln. Üblicher Weise wird dabei der Verarbeitungsprozess mit
einer geminderten Leistung durchgeführt.
[0003] Die Versorgung mit dem eigentlichen Produkt, d. h. dem Füllgut, wie beispielsweise
einem Getränk, wird durch einen Tank, der ebenfalls als Magazin aufgefasst werden
kann, gewährleistet. Damit werden alle Materialien in einem Magazin vorgehalten und
über eine geeignete Transporteinheit, welche ein gewisses Fassungsvermögen beinhaltet,
zum Ort der Verarbeitung transportiert. Im Falle der Flüssigkeit kann es sich dabei
beispielsweise um Rohrleitungen handeln.
[0004] Dabei ergibt sich das Problem, dass gerade bei einem Produktwechsel oder auch einem
Rollenwechsel Produktionszeitenverluste auftreten. Um derartige Versorgungstätigkeiten
an den Maschinen weitestgehend ohne Produktionszeitenverlust zu tätigen, ist man darauf
bedacht, die entsprechenden Magazine so zu vergrößern, dass die Anzahl derartiger
Vorgänge minimiert wird. Auch ist es bekannt, Magazine unterschiedlicher oder gleicher
Art zentral an einem Ort aufzustellen, um anfallende Arbeitstätigkeiten zu zentralisieren.
[0005] Dazu ist es jedoch erforderlich, dass die zu verwendenden Transporteinheiten große
Mengen bzw. Stückzahlen der entsprechenden Güter fassen. Weiterhin ist es auch bekannt,
bei einzelnen Anwendungen mit automatischem Wechsel Massentransporteinheiten wie Rollen
in Magazinen derart vorzuhalten, dass die Bestückungsvorgänge von Massentransporteinheiten
zeitlich zusätzlich reduziert werden. Auf der anderen Seite sind jedoch derart große
Magazine oder Transporteinheiten insbesondere im Falle eines Produktionsprogrammwechsels
in der Linie problematisch, da große Magazine oder Reservoirs in Transporteinheiten
zum Ende des Verarbeitungsprozesses geleert werden müssen. Dieser Vorgang benötigt
zum einen relativ viel Zeit und zum anderen können die entsprechenden Verpackungsmaterialien
und Füllgüter ggf. nicht mehr verwendet werden und sind daher als Ausschuss zu betrachten.
[0006] DE 102 36 241 A1 offenbart eine Abfüllvorrichtung für Kapseln, insbesondere Arzneimittelkapseln, und
betrifft ein Verfahren zum Behandeln von Behältnissen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 sowie eine Vorrichtung zum Behandeln von Behältnissen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
10.
[0007] DE 33 32 117 T1 zeigt eine Etikettiervorrichtung zum Aufbringen von Etiketten auf Gegenständen, wobei
die Etiketten von einem Endlosband geschnitten werden und eine fortlaufende Zufuhr
ohne Unterbrechung eines eine ununterbrochene Folge von Haftetiketten tragenden Tragbandes
oder Tragstreifens zur Etikettenstation möglich sein soll.
[0008] Die
EP 1 225 129 A2 beschreibt ein Verfahren zum Herstellen von Zigarettenverpackungen. Dabei wird im
Rahmen eines Produktwechsels die noch zu verarbeitende Restmenge an bisherigen Zigaretten
ermittelt, weiter die Zufuhr an Altzigaretten auf die noch zu verarbeitende Restmenge
begrenzt, weiterhin die neuen zu verpackenden Zigaretten für die folgende Zuführung
bereitgehalten und schließlich die letzte Zigarettenpackung mit den Altzigaretten
und dem Altmaterial identifiziert und ausgesondert.Der vorliegenden Erfindung liegt
daher die Aufgabe zugrunde, insbesondere bei einem Produktionsprogrammwechsel in einer
Linie die Ausfallzeiten zu reduzieren. Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
die Menge an Ausschuss, der durch einen Produktionsprogrammwechsel bedingt wird, zu
reduzieren.
[0009] Dies wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zum Behandeln von Behältnissen nach
Anspruch 1 und eine Vorrichtung nach Anspruch 10 erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen
dieses Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Behandeln von Behältnissen für Getränke
werden die Behältnisse entlang einer vorgegebenen Transportstrecke transportiert und
mit wenigstens einem weiteren hinsichtlich seiner Menge bestimmbaren Produkt derart
zusammengeführt, dass das Produkt in einem vorbestimmten Zuführbereich der Transportstrecke
jedem einzelnen Behältnis zugeführt wird, wobei das Produkt entlang einer Zuführstrecke
zu dem Zuführbereich geführt wird. Erfindungsgemäß wird in einem Erfassungsbereich,
der in einer Transportrichtung der Behältnisse stromaufwärts bezüglich des Zuführbereiches
angeordnet ist, wenigstens einen Kennzustand ermittelt, welcher für eine Anzahl der
zugeführten Behältnisse charakteristisch ist und in Abhängigkeit dieses Kennzustands
wird eine Restmenge für das zuzuführende Produkt ermittelt wird, die noch bis zu einem
Produktwechsel des Produkts in den vorbestimmten Zuführbereich zuzuführen ist, um
eine mengentechnische Synchronisation zu ermöglichen, wobei die Restmenge (M) unter
Berücksichtigung einer Referenzmenge für die mit dem Produkt zusammengeführten Behältnisse
(10) bestimmtwird wobei die Referenzmenge eine vorgebbare maximale Stückzahl für die
zu produzierenden Güter ist, und wobei die Behältnisse (10) aus einer Gruppe von Behältnissen
ausgewählt sind, welche Kunststoffflaschen, Glasflaschen, Vorformlinge, Getränkekästen
und dergleichen enthält und mindestens ein Produkt aus einer Gruppe von Produkten
ausgewählt ist, welche Behältnissverschlüsse, Etiketten. Folien, Paletten, Flüssigkeiten,
Getränke und dergleichen enthält.
[0011] Bei dem Kennzustand kann es sich beispielsweise um eine Anzahl von Behältnissen handeln,
welche vor einem Produktwechsel noch zu behandeln bzw. mit dem Produkt zusammenzuführen
sind. Weiterhin könnte es sich bei dem Zustand um einen Befüllungszustand einer Transporteinrichtung
handeln. So könnte beispielsweise an dem Beginn einer Transportstrecke festgestellt
werden, dass keine weiteren Behältnisse mehr ankommen und damit nur noch die in der
Transportstrecke vorhandenen Behältnisse zu behandeln sind. Der Kennzustand basiert
in diesem Fall auf einer Unterscheidung, ob an einem bestimmten Punkt der Anlage ein
Behältnis vorhanden ist oder nicht.
[0012] Weiterhin könnte zusätzlich auch ein Kennzustand ermittelt werden, der für eine Menge
des Produkts charakteristisch ist und in Abhängigkeit von diesem Kennzustand eine
Anzahl von Behältnissen ermittelt werden. Diese beiden Verfahren entsprechen einander
weitgehend und basieren auf unterschiedlichen Standpunkten hinsichtlich der beobachteten
bzw. ermittelten Mengen bzw. Anzahlen. Weiterhin kann der besagte Kennzustand auch
durch den Benutzer oder eine Automatik vorgegeben werden. So kann beispielsweise eine
Behältnisssperre geschlossen und auf diese Weise verhindert werden, dass weitere Behältnisse
in die Transportstrecke gelangen. Im Falle geblockter Anlagen bzw. von Anlagen, bei
denen die Behältnisse stückweise geführt werden, ist der besagte Kennzustand von vorneherein
bekannt bzw. kann - beispielsweise aus einer Speichereinrichtung - ausgelesen werden.
[0013] Die folgende Beschreibung erfolgt unter Bezugnahme auf Behältnisse, welche mit Etiketten
bestückt werden. Dies ist jedoch lediglich beispielhaft zu verstehen. Es wird darauf
hingewiesen, dass die Erfindung auch anwendbar ist auf Behältnisse, welche beispielsweise
mit Verschlüssen versehen werden oder auch mit einem Produkt befüllt werden oder auch
auf Behältnisse, welche palettiert werden und dergleichen. Bei dem weiteren Produkt
kann es sich dabei sowohl um ein festes Produkt, wie die erwähnten Etiketten, Verschlüsse,
Zwischenlagen als auch um ein flüssiges Produkt, wie insbesondere ein einzufüllendes
Getränk oder eine sonstige Flüssigkeit handeln. Auch wäre es möglich, das erfindungsgemäße
Verfahren und die Vorrichtung für eine Bestückung von Behältnissen mit mehreren Produkten
anzuwenden, d. h. sowohl für die Bestückung mit den Verschlüssen als auch für die
Bestückung mit Etiketten.
[0014] Damit liegt der Erfindung die Idee zugrunde, die entsprechenden Materialien und Produkte
gerade in der richtigen Menge oder nur mit geringfügigen Abweichungen bis zum Produktionsprogrammende
an den Ort der Verarbeitung in die jeweiligen Maschinen zu transportieren.
[0015] Die Restmenge wird unter Berücksichtigung einer in der Zuführstrecke befindlichen
Teilmenge des Produktes bestimmt. Dabei kann beispielsweise die Menge an Etiketten
oder Verschlüssen bestimmt werden, welche sich zwischen einem Magazin für das Produkt
und dem Übergabebereich befinden. Weiterhin kann auch die Menge eines flüssigen Produktes
in einer Zuführleitung zwischen einem Tank und dem Abfüllbereich bestimmt werden.
[0016] Weiterhin wird die Restmenge unter Berücksichtigung einer Stückzahl der Behältnisse
zwischen dem Erfassungsbereich und dem Zuführbereich, d.h. der Transportstrecke in
diesem Bereich ermittelt. So ist es beispielsweise möglich, dass zwischen dem Erfassungsbereich
und dem Zuführbereich eine Staustrecke angeordnet ist, in der eine im wesentlichen
bestimmte Anzahl an Behältnissen angeordnet ist.
[0017] Unter Berücksichtigung auch dieser Menge kann beispielsweise festgelegt werden, wie
viele Stück an Etiketten noch vorzubereiten sind, damit beispielsweise auch die Zuführstrecke
für das Produkt weitgehend leergefahren werden kann. Auf diese Weise können einerseits
die Zeiten für Produktwechsel minimiert werden, da nicht ein altes Etikettenband aus
dem Zuführbereich entfernt werden muss. Auch kann auf diese Weise der Verlust an Etikettenmaterial
verringert werden.
[0018] Damit ergibt sich, dass das erfindungsgemäße Verfahren eine Vermeidung von Entleerungszeiten
der Transporteinheiten sowie auch eine Vermeidung von möglichen Verlusten von Materialien,
die nicht mehr verwendet werden können.
[0019] Im Falle von Massentransporteinheiten, wie beispielsweise Rollen für Verpackungsmaterialien,
kann der automatische Wechsel von Transporteinheiten so rechtzeitig erfolgen, dass
am Ende des Vorganges in der Maschine diejenige Sorte an Material zur Verarbeitung
bereit steht, die als nächstes benötigt wird, also beispielsweise ein folgendes Linienproduktionsprogramm.
Auf diese Weise können auch Entleerungszeiten vermieden werden, und weiterhin auch
Ladezeiten für die neue Massentransporteinheit vermieden werden sowie ein Materialverlust
innerhalb der Transporteinheit zwischen dem Magazin und dem Ort der Verarbeitung in
der Maschine. Bevorzugt handelt es sich bei der genannten Menge um eine Restmenge
des Produktes. Damit wird in Abhängigkeit von der Kennzahl ermittelt, welche Menge
an Produkt noch nötig ist, um eine bestimmte Marge ordnungsgemäß zu bestücken.
[0020] Bevorzugt ist dabei, an einzelnen Stellen und besonders bevorzugt an jeder Stelle
der Wertschöpfung an der innerhalb einer Maschine Material am oder in das halbfertige
Erzeugnis auf- oder eingebracht wird, ein Produktionszähler vorhanden. Auf diese Weise
ist ermittelbar, wie viele halbfertige Erzeugnisse ab Produktionsstart an den einzelnen
Maschinen gefertigt werden. Die Information, wie viele Erzeugnisse an den jeweiligen
Maschinen bzw. Stationen zu verarbeiten sind, wird der Maschine oder der Station manuell
oder durch ein EDV-System bekannt gegeben. Auf diese Weise ist jederzeit die noch
zu verarbeitende Menge an halbfertigen Erzeugnissen bekannt.
[0021] Weiterhin wäre es auch möglich, in gewissen Abschnitten einer Anlage Schätzwerte
für eine Anzahl, wie etwa die Anzahl an Behältnissen zugrunde zu legen. Dabei kann
ggfs. in Kauf genommen werden, dass diese Schätzwerte nicht exakt mit den tatsächlichen
Werten übereinstimmen, da auch bei geringfügig unterschiedlichen Werten die Wechselzeiten
verringert werden. Vorzugsweise wird auch hinsichtlich des Produkts eine gewisse Sicherheitsmenge
vorgehalten.
[0022] Daneben wäre es auch möglich, Anzahlen von Behältnissen in den Transportstrecken,
beispielsweise optisch, zu bestimmen und die so bestimmte Anzahl bei der Steuerung
der Anlage zu berücksichtigen. Weiterhin können an verschiedenen Stellen der Anlage
Zählmechanismen vorgesehen sein, welche dort jeweils die Anzahl der passierenden Behältnisse
abzählen. Weiterhin könnten auch an etwaigen Ausleitvorrichtungen, welche beispielsweise
fehlerhafte Behältnisse ausschleusen, Zählmechanismen vorgesehen sein, um eine ermittelte
Anzahl entsprechend korrigieren zu können.
[0023] Wie oben erwähnt, ist zusätzlich auch produktionsprogrammabhängig bekannt, wie viele
Materialobjekte bzw. Produkte zwischen dem eigentlichen Magazin und dem Ort der Verarbeitung
in der Maschine vorhanden sind und bevorzugt auch, wie viele Produkte in dem eigentlichen
Magazin selbst noch vorhanden sind. Dabei ist es auch hier möglich, Schätzwerte für
die Produktmenge zwischen dem Magazin und dem Ort der Verarbeitung zugrunde zu legen.
[0024] Bei einem bevorzugten Verfahren ist das Produkt aus einer Reihe von Produkten ausgewählt,
welche Behältnisverschlüsse, Etiketten, Folien, Kartonzuschnitte, Zwischenlagen, Paletten,
Flüssigkeiten, insbesondere Getränke, Kombinationen hieraus und dergleichen enthält.
[0025] Bei einem weiteren bevorzugten Verfahren wird das Produkt in einer Bevorratungseinrichtung,
d. h. insbesondere dem oben erwähnten Magazin, bevorratet.
[0026] Nach der Erfindung wird die genannte Menge unter Berücksichtigung einer Referenzmenge
für die mit dem Produkt zusammengeführten bzw. zusammenzuführenden Behältnisse bestimmt.
Bei dieser Referenzmenge handelt es sich dabei um eine durch den Benutzer vorgegebene
maximale Stückzahl für zu produzierende Güter.
[0027] Eine mengentechnische Synchronisation zwischen der noch zu verarbeitenden Menge an
halbfertigen Erzeugnissen und der Menge an Materialien vom Ort des Magazins zum Ort
der Verarbeitung, das heißt dem Zuführbereich, stellt dann zum einen minimalen Materialeinsatz
und zum anderen geringe Umstellzeiten sicher. Eine Synchronisation kann dabei durch
den Mengenabgleich und einem daraus resultierenden Zeitenschema sichergestellt werden.
Diesem Zeitenschema folgend können Materialwechselvorgänge initiiert werden.
[0028] Weiterhin wäre es auch möglich, die Behältnisse mit unterschiedlichen Produkten zu
bestücken, beispielsweise mit Etiketten und mit Verschlüssen, um das erfindungsgemäße
Verfahren für beide Produkte, das heißt sowohl für die Etiketten als auch die Verschlüsse
und ggf. auch für ein abzufüllendes Produkt anzuwenden.
[0029] Vorzugsweise werden in der Bevorratungseinrichtung wenigstens zeitweise unterschiedliche
Produkte bevorratet, beispielsweise Etiketten eines unterschiedlichen Typs. Vorzugsweise
werden dabei diese unterschiedlichen Produkte wenigstens zeitweise zu unterschiedlichen
Zeitpunkten bzw. Zeiträumen aufbewahrt. Vorzugsweise wird die oben erwähnte Menge
zur Vorbereitung eines Produktwechsels ermittelt, das heißt das erfindungsgemäße Verfahren
wird insbesondere zur Vorbereitung eines Produktwechsels, beispielsweise einen Wechsel
von ein Etikett auf ein anderes Etikett, verwendet.
[0030] Vorteilhaft sind die Behältnisse aus einer Gruppe von Behältnissen ausgewählt, welche
Kunststoffflaschen, Glasflaschen, Vorformlingen, Tuben, Kartons, Getränkekästen, Palettenträger
und dergleichen enthält. Dies bedeutet, dass definitionsgemäß die Behältnisse nicht
notwendigerweise flüssigkeitsdicht abgeschlossen sein müssen. Im Falle von Getränkekästen
wäre es beispielsweise möglich, mit Behältnissen bestückte Getränkekästen jeweils
zu Paletten zusammenzustellen, wobei es sich in diesem Fall bei den Produkten beispielsweise
um Zwischenlagen oder Palettenträger für solche Paletten handeln kann.
[0031] Dabei ist es möglich, dass die einzelnen Bearbeitungseinheiten einer entsprechenden
Behandlungsmaschine miteinander geblockt sind, das heißt, beispielsweise eine Transporteinrichtung,
welche die Behältnisse in einer Transportstrecke transportiert, mit einer Zuführeinrichtung,
welche das Produkt zuführt, geblockt ist. Es wäre jedoch auch möglich, dass eine derartige
Blockung nicht vorliegt, wobei in diesem Falle bevorzugt eine Stauerkennung vorgesehen
ist, welche einen Stau der Behältnisse erfasst und auch dies bei der Ermittlung der
Menge berücksichtigt.
[0032] Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf eine Vorrichtung zur Behandlung von Behältnissen
für Getränke gerichtet, welche eine Transporteinrichtung aufweist, welche die Behältnisse
entlang einer vorgegebenen Transportstrecke transportiert, sowie eine Zuführeinheit,
welche jedem einzelnen Behältnis ein weiteres Produkt in einem vorgegebenen Zuführbereich
zuführt, wobei eine Zuführstrecke vorgesehen ist, entlang derer das Produkt ausgehend
von einer Bevorratungseinrichtung für das Produkt der Zuführeinheit zugeführt wird.
Hierbei weist die Vorrichtung eine in einer Transportrichtung der Behältnisse stromaufwärts
bezüglich der Zuführeinheit angeordnete Erfassungseinheit auf, welche einen Kennzustand
ermittelt, welcher für eine Anzahl der zugeführten Behältnisse charakteristisch ist.
Die Vorrichtung weist weiterhin eine Steuerungseinrichtung auf, die in Abhängigkeit
dieses Kennzustands eine Restmenge für das zuzuführende Produkt unter Berücksichtigung
einer Stückzahl der Behältnisse (10) zwischen dem Erfassungsbereich (8) und dem Zuführbereich
(D), und eine Restmenge (M) unter Berücksichtigung einer in der Zuführstrecke (6)
befindlichen Teilmenge des Produkts (20) ermittelbar ist, die noch bis zu einem Produktwechsel
des Produkts in den vorbestimmten Zuführbereich (D) zuzuführen ist, um eine mengentechnische
Synchronisation zu ermöglichen, wobei die Steuerungseinrichtung die Restmenge (M)
unter Berücksichtigung einer Referenzmenge für die mit dem Produkt zusammengeführten
Behältnisse (10) bestimmt, wobei die Referenzmenge eine vorgebbare maximale Stückzahl
für die zu produzierenden Güter ist, wobei die Behältnisse (10) aus einer Gruppe von
Behältnissen ausgewählt sind, welche Kunststoffflaschen, Glasflaschen, Vorformlinge,
Getränkekästen und dergleichen enthält und mindestens ein Produkt aus einer Gruppe
von Produkten ausgewählt ist, welche Behältnissverschlüsse, Etiketten, Folien, Paletten,
Flüssigkeiten, Getränken und dergleichen enthält.
[0033] Vorzugsweise ist die Zuführeinheit aus einer Gruppe von Zuführeinheiten ausgewählt,
welche Etikettiereinrichtungen für Behältnisse, Verschließeinrichtungen für Behältnisse,
Zusammenstellungseinheiten für Gruppen von Behältnissen oder dergleichen enthält.
[0034] Vorzugsweise handelt es sich bei der Vorrichtung zur Behandlung von Behältnissen
um eine Anlage, welche die Behältnisse mit Etiketten bestückt. Die eigentliche Ettikettiereinrichtung
ist in diesem Fall die oben erwähnte Zuführeinheit. Es wäre jedoch auch denkbar, dass
es sich bei der Vorrichtung um eine Anlage handelt, welche Vorformlinge zu Behältnissen
expandiert und diese anschließend mit einem Produkt, wie einem Getränk, befüllt.
[0035] Weitere Vorteile und Ausführungsformen ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen:
[0036] Darin zeigen:
- Fig. 1
- ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Vorrichtung; und
- Fig. 2
- eine weitere blockdiagrammartige Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0037] Fig. 1 zeigt eine blockdiagrammartige Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
1 zur Behandlung von Behältnissen 10. Bei der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung 1 handelt
es sich um eine Anlage, welche befüllte Flaschen mit Etiketten versieht. Diese Darstellung
ist jedoch als beispielhaft zu verstehen und auch auf andere Vorrichtungen anwendbar,
welche Behältnisse in vorgegebener Weise behandeln bzw. ausstatten, wie beispielsweise
Verschließer, Füllanlagen, Desinfektionseinrichtungen und dergleichen.
[0038] Das Bezugszeichen T bezieht sich auf einen Transportpfad, entlang dessen die hier
bereits befüllten Behältnisse transportiert werden. In einem Staubereich 4 können
dabei mehrere Reihen an Behältnissen 10 nebeneinander transportiert werden. Die in
Fig. 1 dargestellten Pfeile zeigen die Transportrichtung an. Bei der in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsform werden die Behältnisse 10 ausgehend von mehreren bzw. breiteren Bahnen
auf wenigere bzw. engere Bahnen verbracht. Die Anordnung der einzelnen Bahnen ist
jedoch auch in anderer Weise denkbar.
[0039] Das Bezugszeichen 18 kennzeichnet einen Zuführabschnitt für die Behältnisse, der
zwischen einem Punkt A, der in einem Erfassungsbereich 8 liegt und einem Punkt B,
der hier das Ende der Zuführabschnitts 18 markiert, verläuft. Vorzugsweise ist bekannt
oder ermittelbar, wie viele Behältnisse 10 sich im Arbeitsbetrieb in diesem Zuführabschnitt
18 befinden. Dabei kann es jedoch ausreichend sein, wenn lediglich die ungefähre Anzahl
an Behältnissen in dem Zuführabschnitt 18 bekannt ist.
[0040] Das Bezugszeichen 14 bezieht sich auf eine Zuführeinheit, wobei es sich hier bei
dieser Zuführeinheit 14 um eine Etikettiereinrichtung handelt, welche den Behältnissen
10 Etiketten zuführt bzw. diese Etiketten, ausgehend von einem Etikettenband 20 (nur
schematisch dargestellt) an den Behältnissen 10 anbringt. Dabei werden die Etiketten
ausgehend von einem Magazin 16 über eine Zuführstrecke 6 der Zuführeinheit 14 zugeführt.
Bei den Etiketten handelt es sich somit um das eingangs beschriebene Produkt. Das
Bezugszeichen D kennzeichnet den Zuführbereich, in dem das Produkt den Behältnissen
10 zugeführt wird. Hier ist dieser Zuführbereich im Bereich der Etikettiereinrichtung
14 angeordnet.
[0041] Bevorzugt ist auch wenigstens ein Wert bekannt, der für die Anzahl von Etiketten,
die sich während des Arbeitsbetriebs in der Zuführstrecke 6 befinden, charakteristisch
ist. Bei diesem Wert kann es sich um die absolute Anzahl an Etiketten handeln, es
wäre jedoch auch denkbar, dass eine Länge des Etikettenbandes zwischen dem Magazin
16 und der Zuführeinheit 14 bekannt ist. Auch hier ist es nicht unbedingt erforderlich,
dass die exakte Länge bzw. die exakte Anzahl von Etiketten bekannt ist, eine ungefähre
Anzahl kann ausreichend sein.
[0042] Fig. 2 zeigt eine Darstellung zur Veranschaulichung der Steuerungsmechanismen. Der
Pfeil P kennzeichnet die Transportrichtung der Behältnisse 10. Das Bezugszeichen 26
bezieht sich auf die Erfassungseinheit, welche den für eine Anzahl der Behältnisse
10 charakteristischen Zustand Z erfasst und mittels eines Signals S an das Magazin
ausgibt. Hierbei kann es sich um eine Stauerkennungseinrichtung handeln, welche auch
erfasst, ob Behältnisse in dem Bereich 8 vorhanden sind. In Abhängigkeit von diesem
Zustand Z wird eine Menge M für das zuzuführende Produkt, hier die Anzahl der noch
zuzuführenden Etiketten, bestimmt.
[0043] Sind beispielsweise aufgrund eines bevorstehenden Produktwechsels keine Behältnisse
10 mehr in diesem Erfassungsbereich 8 vorhanden, so kann diese Information an die
Bevorratungseinheit bzw. das Magazin 16 ausgegeben werden. Aufgrund der (ermittelten
oder noch zu ermittelten) Anzahl an Behältnissen, die sich zwischen den Punkten A
und B befinden und aufgrund der ebenfalls bekannten Anzahl von Etiketten in der Zuführstrecke
6 kann das Magazin bzw. eine Steuerungseinrichtung innerhalb dieses Magazin entscheiden,
wann auch die Zufuhr an Etiketten 20 zu unterbrechen ist.
[0044] So kann beispielsweise an den Benutzer die Anweisung gegeben werden, das Etikettenband
an einer bestimmten Stelle abzuschneiden. Vorzugsweise kann dann noch derjenige Bereich
der Etiketten, der sich noch in der Zuführstrecke 6 befindet, an den Behältnissen
10 angebracht werden. Auf diese Weise geht einerseits dieser Anteil an Etiketten nicht
verloren und andererseits muss bei einem Produktwechsel eben dieser Anteil auch nicht
aus der Zuführstrecke entfernt werden, was mitunter sehr aufwendig ist.
[0045] So kann in einem beispielhaften Ablauf auch eine Fülleinrichtung 2 einen anstehenden
Produktwechsel und/oder ein Signal, welches anzeigt, dass die Fülleinrichtung leer
ist, an die Etikettiereinrichtung 14 oder das Magazin 16 melden, oder aber, wie erwähnt,
die Erfassungseinheit 26 einen Behältermangel erkennen. Das Magazin kann nunmehr das
Leerfahren seines Etikettenspeichers beginnen. Sobald ein bestimmtes Minimum erreicht
ist, verringert die Etikettiermaschine 14 bevorzugt die Geschwindigkeit, um die Gefahr
eines Bandrisses im Falle einer Störung zu verringern.
[0046] Es wäre jedoch auch möglich, dass eine weitere Erfassungseinheit 24 (Fig. 1) einen
Behältnismangel d.h. ein Fehlen der Behältnisse erkennt. Diese weitere Erfassungseinheit
ist in einem Bereich des Transportpfads angeordnet, in dem die Behältnisse einbahnig
aneinander stehen, sodass die Anzahl an Behältnissen zwischen den Punkten C und B
sortenabhängig bekannt ist. Bei einem stückweisen Transport ist die Anzahl der Behältnisse
in jedem Fall bekannt.
[0047] Weiterhin wäre es auch möglich, dass, insbesondere bei Weiterführen des Verfahrens
mit einem anderen Produkt, ein Endabschnitt einer Rolle mit dem gerade abgelaufenen
oder nicht mehr zu verwendenden Etikettentyp mit einem Anfangsabschnitt einer Rolle
mit einem neuen Etikettentyp verbunden wird, so dass die Produktion nahtlos von einer
Produktsorte zu einer weiteren Produktsorte fortgesetzt werden kann. Dies bringt den
Vorteil mit sich, dass auch das neue Etikettenband nicht aufwendig in die Zuführstrecke
eingefädelt werden muss, sondern quasi automatisch mit dem vorhergehenden Band eingezogen
wird. Diese Vorgehensweise kann auch auf solche Produkte, welche dem Prozess stückweise
zugeführt werden, wie Paletten, angewandt werden. Dabei muss jedoch die alte Rolle
nicht vollständig aufgebraucht sein und die neue Rolle kann bereits angebrochen sein.
[0048] Auch kann eine Sperre aufgrund des Behältnismangels schließen und die Zuführeinheit
14 den Etikettiervorgang beenden. Dabei werden bevorzugt noch einige Restetiketten
zurückgelassen, um etwaige Ausfälle insbesondere anderer Maschinenteile zu kompensieren.
Daraufhin kann die Umstellung auf ein neues Produkt an der Zuführeinheit 14 erfolgen
und schließlich die Produktion mit dem neuen Produkt begonnen werden.
[0049] Nach dem Anbringen der Etiketten 20 auf die Behältnisse 10 werden die Behältnisse
10 weiter entlang des Transportpfads T (Fig. 1) transportiert. Dabei ist es möglich,
dass Verpackungs- oder Zusammenstellungseinheiten vorgesehen sind, welche die Behältnisse
gruppieren. Auch derartige Zusammenstellungseinheiten können in der erfindungsgemäßen
Weise in die Anlage eingebunden werden. So kann beispielsweise in ähnlicher Weise
einer derartigen Zusammenstellungseinrichtung gemeldet werden, dass ein Strom (ggfs.
bereits etikettierter) Behältnisse 10 unterbrochen ist und damit nur noch diejenigen
Behältnisse, die sich in einem Abschnitt 22 befinden, mit einem bestimmten Verpackungsmaterial
zu versehen bzw. in einer bestimmten Art zusammenzustellen sind.
[0050] Zu diesem Zweck kann eine weitere Erfassungseinheit 28 vorgesehen sein. Die Steuerung
kann jedoch auch mit Hilfe der Erfassungseinheit 24 und/oder der Erfassungseinheit
26 vorgenommen werden. Bei komplexeren Anlagen ist es möglich, dass eine Vielzahl
von Erfassungseinheiten vorgesehen sind, welche einen Gesamtprozess steuern, und auf
diese Weise an vielen Stellen eine Einsparung der jeweils verwendeten Ausstattungen
für die Behältnisse bewirken.
[0051] Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich
beansprucht, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik
neu sind.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- Vorrichtung zur Behandlung von Behältnissen 10
- 2
- Fülleinrichtung
- 4
- Staubereich
- 6
- Zuführstrecke
- 8
- Erfassungsbereich
- 10
- Behältnis
- 14
- Zuführeinheit (Etikettiermaschine)
- 16
- Magazin
- 18
- Zuführabschnitt
- 20
- Etikettenband
- 24, 28
- weitere Erfassungseinheit
- 26
- Erfassungseinheit
- T
- Transportpfad
- A, B, C
- Punkte des Zuführabschnitts
- D
- Zuführbereich
- Z
- charakteristischer Zustand
- S
- Signal
- M
- Menge
- P
- Transportrichtung der Behältnisse 10
1. Verfahren zum Behandeln von Behältnissen (10) für Getränke, wobei die Behältnisse
(10) entlang einer vorgegebenen Transportstrecke (T) transportiert und mit wenigstens
einem weiteren hinsichtlich seiner Menge bestimmbaren Produkt derart zusammengeführt
werden, dass das Produkt in einem vorbestimmten Zuführbereich (D) der Transportstrecke
(T) jedem einzelnen Behältnis (10) zugeführt wird, wobei das weitere Produkt entlang
einer Zuführstrecke (6) zu dem Zuführbereich (D) geführt wird, wobei in einem Erfassungsbereich
(8), der in einer Transportrichtung der Behältnisse (10) stromaufwärts bezüglich des
Zuführbereichs (D) angeordnet ist, wenigstens ein Kennzustand (Z) ermittelt wird,
welcher für eine Anzahl der zugeführten Behältnisse (10) charakteristisch ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
in Abhängigkeit dieses Kennzustands (Z) eine Restmenge (M) für das zuzuführende Produkt
unter Berücksichtigunct einer Stückzahl der Behältnisse (10) zwischen dem Erfassungsbereich
(8) und dem Zuführbereich (D), und eine Restmenge (M) unter Berücksichtigung einer
in der Zuführstrecke (6) befindlichen Teilmenge des Produkts (20) ermittelt wird,
die noch bis zu einem Produktwechsel des Produkts in den vorbestimmten Zuführbereich
(D) zuzuführen istsind, um eine mengentechnische Synchronisation zu ermöglichen, wobei
die Restmenge (M) unter Berücksichtigung einer Referenzmenge für die mit dem Produkt,
zusammengeführten Behältnisse (10) bestimmt wird, wobei die Referenzmenge eine vorgebbare
maximale Stückzahl für die zu produzierenden Güter ist, und wobei die Behältnisse
(10) aus einer Gruppe von Behältnissen ausgewählt sind, welche Kunststoffflaschen,
Glasflaschen, Vorformlinge, Getränkekästen und dergleichen enthält und mindestens
ein Produkt aus einer Gruppe von Produkten ausgewählt ist, welche Behältnissverschlüsse,
Etiketten, Folien, Paletten, Flüssigkeiten, Getränke und dergleichen enthält.
2. Verfahren nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein weiteres Produkt aus einer Gruppe von Produkten ausgewählt ist, welche Behältnissverschlüsse,
Etiketten, Folien, Kartonzuschnitte, Zwischenlagen, Paletten, Flüssigkeiten, insbesondere
Getränke, Kombinationen hieraus und dergleichen enthält.
3. Verfahren nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Produkt in einer Bevorratungseinrichtung (16) bevorratet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
in der Bevorratungseinrichtung (16) wenigstens zeitweise unterschiedliche Produkte
bevorratet werden.
5. Verfahren nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Anschluss an die Restmenge unmittelbar ein weiteres Produkt verarbeitet wird.
6. Vorrichtung zur Behandlung von Behältnissen (10) für Getränke mit einer Transporteinrichtung
(2), mittels welcher die Behältnisse (10) entlang einer vorgegebenen Transportstrecke
(T) transportierbar sind, einer Zuführeinheit (14) mittels welcher jedem einzelnen
Behältnis (10) ein weiteres Produkt in einem vorgegebenen Zuführbereich (D) zuführbar
ist, mit einer Zuführstrecke (6) entlang derer das Produkt ausgehend von einer Bevorratungseinrichtung
(16) für das Produkt zu der Zuführeinheit (14) führbar sind, wobei die Vorrichtung
(1) eine in einer Transportrichtung der Behältnisse (10) stromaufwärts bezüglich der
Zuführeinheit (14) angeordnete Erfassungseinheit (26) aufweist, mittels welcher ein
Kennzustand (Z) ermittelbar ist, welcher für ein Anzahl der zugeführten Behältnisse
10 charakteristisch ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung eine Steuerungseinrichtung aufweist, mittels welcher in Abhängigkeit
dieses Kennzustands (Z) eine Restmenge (M) für das zuzuführende Produkt unter Berücksichtigung
einer Stückzahl der Behältnisse (10) zwischen dem Erfassungsbereich (8) und dem Zuführbereich
(D), und eine Restmenge (M) unter Berücksichtigung einer in der Zuführstrecke (6)
befindlichen Teilmenge des Produkts (20) ermittelbar ist, die noch bis zu einem Produktwechsel
des Produkts in den vorbestimmten Zuführbereich (D) zuzuführen ist, um eine mengentechnische
Synchronisation zu ermöglichen, wobei die Steuerungseinrichtung die Restmenge (M)
unter Berücksichtigung einer Referenzmenge für die mit dem Produkt zusammengeführten
Behältnisse (10) bestimmt, wobei die Referenzmenge eine vorgebbare maximale Stückzahl
für die zu produzierenden Güter ist, wobei die Behältnisse (10) aus einer Gruppe von
Behältnissen ausgewählt sind, welche Kunststoffflaschen, Glasflaschen, Vorformlinge,
Getränkekästen und dergleichen enthält und mindestens ein Produkt aus einer Gruppe
von Produkten ausgewählt ist, welche Behältnissverschlüsse, Etiketten, Folien, Paletten,
Flüssigkeiten, Getränken und dergleichen enthält.
7. Vorrichtung (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zuführeinheit (14) aus einer Gruppe von Zuführeinheiten ausgewählt ist, welche
Etikettiereinrichtungen für Behältnisse, Verschließeinrichtungen für Behältnisse,
Zusammenstellungseinheiten für Gruppen von Behältnissen oder dergleichen enthält.
1. A method of handling containers (10) for beverages, wherein the containers (10) are
conveyed along a pre-set conveying path (T) and are brought together with at least
one further product capable of being determined with respect to its quantity, in such
a way that the product is supplied to each individual container (10) in a pre-determined
supply area (D) of the conveying path (T), wherein the further product is conveyed
to the supply area (D) along a supply line (6), wherein at least one characteristic
state (Z), which is characteristic of a number of the containers (10) supplied, is
determined in a detection area (8) which is situated upstream with respect to the
supply area (D) in a conveying direction of the containers (10), characterized in that in dependence of this characteristic state (Z) a residual quantity (M) for the product
to be supplied in due consideration of a number of pieces of containers (10) between
the detection area (8) and the supply area (D) and a residual quantity (M) in due
consideration of a subset of the product (20) which can be found on the supply line
(6) are determined which are still to be supplied until a change of product into the
pre-determined supply area (D) in order to allow for a synchronisation in terms of
quantity, wherein the residual quantity (M) is determined under due consideration
of a reference amount for the containers (10) which have been brought together with
the product, wherein the reference amount is a predefinable maximal number of pieces
for the goods to be produced, wherein the containers (10) are selected from a group
of containers which contains plastic bottles, glass bottles, preforms, crates and
the like and at least one product which is selected from a group of products which
contains container closures, labels, foils, pallets, liquids, beverages and the like.
2. A method according to at least one of the preceding claims, characterized in that a further product is selected from a group of products which includes container closures,
labels, foils, cardboard blanks, intermediate layers, pallets, liquids, in particular
beverages, combinations thereof and the like.
3. A method according to at least one of the preceding claims, characterized in that the product is stored in a storage device (16).
4. A method according to claim 3, characterized in that different products are stored in the storage device (16), at least temporarily.
5. A method according to at least one of the preceding claims, characterized in that a further product is processed directly following the residual quantity.
6. An apparatus for handling containers (10) for beverages, with a conveying device (2)
by means of which the containers (10) are conveyable along a pre-set conveying path
(T), a supply unit (14) by means of which a further product can be supplied to each
individual container (10) in a pre-set supply area (D), with a supply line (6) along
which, starting from a storage device (16) for the product, the product can by supplied
to the supply unit (14), wherein the apparatus (1) has a detection unit (26) which
is arranged upstream with respect to the supply unit (14) in a conveying direction
of the containers (10) and by a characteristic state (Z) which is characteristic of
a number of the containers which are supplied can be detected, characterized in that the apparatus has a control device with the aid of which in dependence of this characteristic
state (Z) a residual quantity (M) for the product to be supplied in due consideration
of a number of pieces of the containers (10) between the detection area and the supply
area (D) and a residual quantity (M) in due consideration of a subset of the product
(20) which can be found on the supply line (6) are detected which are still to be
supplied until a change of product into the pre-determined supply area (D) in order
to allow for a synchronisation in terms of quantity, wherein the control device determines
the residual amount (M) in due consideration of a reference quantity for the containers
(10) which have been brought together with the product, wherein the reference quantity
is a pre-definable maximum number of pieces for the goods to be produced, wherein
the containers (10) are selected from a group of containers which contains plastic
bottles, glass bottles, preforms, crates and the like and contains at least one product
selected from a group of products which contains container closures, labels, foils,
pallets, liquids, beverages and the like.
7. An apparatus (1) according to claim 6, characterized in that the supply unit (14) is selected from a group of supply units which includes labelling
devices for containers, closure devices for containers, assembly units for groups
of containers or the like.
1. Procédé pour manipuler des récipients (10) pour des boissons, les récipients (10)
étant transportés le long d'un trajet de transport (T) prédéfini et étant guidés simultanément
avec au moins un produit supplémentaire dont la quantité peut être déterminée de telle
manière que le produit est amené dans une zone d'amenée (D) prédéterminée du trajet
de transport (T) à chaque récipient (10), le produit supplémentaire étant guidé le
long d'un trajet d'amenée (6) en direction de la zone d'amenée (D), dans lequel on
détermine, dans une zone de détection (8), qui est disposée dans une direction de
transport des récipients (10) en amont par rapport à la zone d'amenée (D), au moins
un état caractéristique (Z) qui est caractéristique pour un nombre de récipients (10)
amenés,
caractérisé en ce
qu'en fonction de cet état caractéristique (Z), on détermine une quantité restante (M)
du produit à amener en tenant compte d'une nombre de pièces des récipients (10) entre
la zone de détection (8) et la zone d'amenée (D), et une quantité restante (M) en
tenant compte d'une quantité partielle du produit (20) se trouvant sur le trajet d'amenée
(6), lesquelles quantités restantes restent à être amené dans la zone d'amenée (D)
prédéterminée jusqu'à un changement du produit, afin de permettre une synchronisation
en termes de technique de gestion des quantités, la quantité restante (M) étant déterminée
en tenant compte d'une quantité de référence pour les récipients (10) guidés simultanément
avec le produit, la quantité de référence étant une quantité maximale pouvant être
prédéfinie des articles à produire, et les récipients (10) étant choisis parmi un
groupe de récipients qui contient des bouteilles en plastique, des bouteilles en verre,
des ébauches, des caisses à boissons et similaire, et au moins un produit étant choisi
parmi un groupe de produits qui contient des fermetures de récipient, des étiquettes,
des films plastiques, des palettes, des liquides, des boissons et similaires.
2. Procédé selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'un produit supplémentaire est choisi parmi un groupe de produits qui contient des
fermetures de récipient, des étiquettes, des films plastiques, des découpes de carton,
des couches intermédiaires, des palettes, des liquides, en particulier des boissons,
des combinaisons de ces derniers et similaires.
3. Procédé selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le produit est stocké dans un système de stockage (16).
4. Procédé selon la revendication 3,
caractérisé en ce
que des stocks de divers produits sont constitués au moins temporairement dans le système
de stockage (16).
5. Procédé selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'un produit supplémentaire est traité immédiatement après la quantité restante.
6. Dispositif pour manipuler des récipients (10) pour des boissons, comprenant un système
de transport (2), au moyen duquel les récipients (10) peuvent être transportés le
long d'un trajet de transport (T) prédéfini, une unité d'amenée (14), au moyen de
laquelle un produit supplémentaire peut être amené à chaque récipient (10) dans une
zone d'amenée (D) prédéfinie, un trajet d'amenée (6), le long duquel le produit peut
être guidé en partant d'un système de stockage (16) du produit en direction de l'unité
d'amenée (14), le dispositif (1) présentant une unité de détection (26) disposée dans
une direction de transport des récipients (10) en amont de l'unité d'amenée (14),
au moyen de laquelle unité de détection on peut déterminer un état caractéristique
(Z) qui est caractéristique pour un nombre de récipients (10) amenés,
caractérisé en ce
que le dispositif présente un système de commande, au moyen duquel sont déterminées,
en fonction dudit état caractéristique (Z), une quantité restante (M) du produit à
amener en tenant compte d'un nombre de pièces de récipients (10) entre la zone de
détection (8) et la zone d'amenée (D), et une quantité restante (M) en tenant compte
d'une quantité partielle du produit (20) se trouvant sur le trajet d'amenée (6), lesquelles
quantités restantes restent à être amené dans la zone d'amenée (D) prédéterminée jusqu'à
un changement du produit, afin de permettre une synchronisation selon la technique
de gestion des quantités, le système de commande déterminant la quantité restante
(M) en tenant compte d'une quantité de référence pour les récipients (10) guidés simultanément
avec le produit, la quantité de référence étant une quantité maximale pouvant être
prédéfinie pour les articles à produire, les récipients (10) étant choisis parmi un
groupe de récipients qui comprend des bouteilles en plastique, des bouteilles en verre,
des ébauches, des caisses à boissons et similaires, et au moins un produit étant choisi
parmi un groupe de produits qui comprend des fermetures de récipients, des étiquettes,
des films plastiques, des palettes, des liquides, des boissons et similaires.
7. Dispositif (1) selon la revendication 6,
caractérisé en ce
que l'unité d'amenée (14) est choisie parmi un groupe d'unités d'amenée qui contient
des systèmes d'étiquetage pour des récipients, des systèmes de fermeture pour des
récipients, des unités de composition de groupes de récipients ou similaires.