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(11) |
EP 2 323 911 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.11.2016 Patentblatt 2016/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.07.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/005022 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/031456 (25.03.2010 Gazette 2010/12) |
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| (54) |
GROSSCONTAINER
LARGE CONTAINER
GRAND CONTENANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
18.09.2008 DE 102008047857
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.05.2011 Patentblatt 2011/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Schoeller Allibert GmbH |
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19057 Schwerin (DE) |
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Erfinder: |
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- VAN DER KORPUT, Maximus, Gerardus, Maria
NL-7207 PB Zutphen (NL)
- LORENZ, Reinhard
49843 Uelsen (DE)
- GOLS, Peter, Johannes
NL-7761 XP Schoonebeek (NL)
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| (74) |
Vertreter: Bockhorni & Kollegen |
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Elsenheimerstraße 49 80687 München 80687 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A2-2004/087320 DE-U1-202005 009 037 US-A- 4 015 714
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CH-A- 479 452 GB-A- 2 311 276
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Großcontainer umfassend ein Bodenteil, und vier Seitenwände,
von denen zumindest eine Seitenwand ein nicht verschiebbares Seitenteil und ein verschiebbares
Seitenteil aufweist, wobei durch lineares Verschieben des verschiebbaren Seitenteils
die entsprechende Seitenwand teilweise geöffnet werden kann. Derartige Großcontainer,
die auch als Großladungsträger bezeichnet werden, weisen üblicherweise Abmessungen
von 800x600 mm, 1200x800 mm, 1200x1000mm und 1200x1600 mm auf, wobei es sich hier
um Standardabmessungen handelt. Die Höhe derartiger Großladungsträger hängt von der
gewünschten Aufnahmekapazität ab. Eine übliche Höhe berechnet ab der Aufstandsfläche
des Großladungsträgers auf dem Boden bis zur oberen Kante der Seitenwände beträgt
1000 mm, wobei dies jedoch nicht beschränkend ist. Damit ist eine Definition des Großcontainers
gegenüber anderen kleineren Containern gegeben, wie etwa auf Paletten in mehreren
Lagen über- und nebeneinander stapelbare Obst- und Gemüsebehälter bzw. Flaschenkästen
u. dgl.. Die Großcontainer bzw. Großladungsträger dienen zur Aufnahme von insbesondere
Stückgütern und werden so häufig auch für den Transport großvolumiger Lebensmittel
sowie im non-food Bereich, Industrie und Automobilbranche verwendet. Derartige Großbehälter
sind voluminös und im Vergleich zu den üblichen Obst- und Gemüsebehältern stärkemäßig
dicker ausgelegt und auch insgesamt schwerer, so dass der Transport der gefüllten
Großcontainer in der Regel nur mechanisch, insbesondere durch Gabelstapler u. dgl.
erfolgen kann.
[0002] Um das Transportvolumen derartiger zumeist als Mehrwegbehälter verwendeten Großcontainer
für den Rücktransport zu verringern, sind die Seitenwände entweder insgesamt oder
auch nur teilweise bzw. einzeln umklappbar, wobei die Seitenwände in Transportstellung
fest miteinander verriegelbar sind. Derartige Verriegelungsvorrichtungen für solche
Container sind bekannt. Es handelt sich um Rastnasen, die an einer Seitenwand ausgebildet
sind und in Verriegelungsstellung in eine Ausnehmung der benachbarten Seitenwand oder
hinter einer Rastleiste der benachbarten Seitenwand greifen und damit die Verriegelung
bewerkstelligen.
[0003] Aus der
DE 698 26 757 T2 ist ein Behälter bekannt, der auf einem Boden vier umlaufend angeordnete Seitenwände
aufweist, die gelenkig mit dem Boden verbunden und somit auf dem Boden für den Leergutrücktransport
zur Verringerung des Transportvolumens geklappt werden können. Zur Entnahme von Transportgut
bei aufrecht stehenden Seitenwänden des Behälters ist in wenigstens einer Seitenwand
eine Klappe vorgesehen, die über ein Scharnier mit einem unteren Seitenwandteil gelenkig
verbunden und nach außen über das untere Seitenwandteil geklappt werden kann. Um in
Klappstellung zu gewährleisten, dass die aufeinander geklappten Seitenwandteile im
Wesentlichen bündig mit den übrigen Seitenwandabschnitten sind, weisen sowohl die
Klappe wie das darunter befindliche Seitenwandteil auf Ihrer Außenseite wellenartige
Profilierungen auf, die in Klappstellung einander übergreifen, so dass in Klappstellung
die herunter geschwenkte Klappe in Verbindung mit dem unteren Seitenwandteil, auf
den die Klappe herunter geschwenkt ist, eine Dicke aufweisen, die nicht dicker als
die der entsprechenden Seitenwand ist. Aus der
DE 20 2005 009 037 U1 ist ein weiterer Großcontainer mit einer Klappe in einer Seitenwand bekannt. Bei
Großcontainern ist allerdings ein Klappenmechanismus aufwendig und insbesondere deswegen
nachteilhaft, weil die nach außen und dann nach unten zu verschwenkende Klappe in
Anbetracht der Größe der Seitenwand umständlicher zu handhaben ist, was insbesondere
in beengten Lagerverhältnissen sehr nachteilhaft sein kann, da die Klappe in Anbetracht
der Größe der Seitenwand eine nicht unerhebliche Abmessung aufweist. Ein Problem besteht
ferner auch darin, dass bei losem Transportgut infolge des auf die Klappe beim Öffnungsvorgang
wirkenden Gewichts diese gewichtsbedingt schnell nach unten entgegen den Bemühungen
des Bedienungspersonals geklappt werden kann, so dass ungewollt loses Transportgut
dann nach außen fallen und gegebenenfalls beschädigt werden kann.
[0004] Aus der
WO 2004/087320 A2 ist ein Behälter mit vier umlaufenden Seitenwänden bekannt, bei dem eine Seitenwand
ein gegenüber einem feststehenden Seitenteil nach oben hin verschiebbares Seitenteil
aufweist, welches von außen auf die Seitenwand aufgesetzt ist und durch lineares Verschieben
ein Öffnen der Seitenwand von unten nach oben ermöglicht, wobei sich die Öffnung im
unteren Bereich des Behälters ausgehend vom Boden nach oben erstreckt.
[0005] Ferner ist es bekannt (
CH 279,452) einen Container mit einem Bodenteil auszurüsten, der eine Bedienung durch einen
Gabelstapler ermöglicht. Auch dieser Container umfasst vier umlaufend angeordnete
Seitenwände und ein Bodenteil. Ein an einer Seitenwand vorgesetzter Schieber lässt
sich zum Öffnen der wiederum im unteren Bereich des Behälters vorhandenen Öffnungen
nach oben hin verschieben und steht in Öffnungsstellung weit nach oben über den Container
vor.
[0006] Schließlich ist es bekannt (
US 4,015,714) einen Behälter mit einem linearen Schieber an einer Seitenwand zu versehen, der
ein Öffnen von unten nach oben ermöglicht, wobei der Schieber nach oben hin über den
Behälter ausgefahren wird. An dieser Seitenwand mit dem Schieber ist ein Vorbau in
Art eines Trichters vorgesehen, der über die Seitenwand hinaus nach außen hin vorkragt.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Großcontainer mit umlaufenden Seitenwänden, die
gegebenenfalls nach innen auf den Boden des Containers klappbar sind, zu schaffen,
bei dem zumindest eine Seitenwand in einfacher und sicherer Weise zur Entnahme von
Transportgut geöffnet werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Anspruch 1 gelöst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen
der Erfindung durch die in den Unteransprüchen enthaltenen Merkmale gekennzeichnet
sind.
[0009] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass in zumindest einer der Seitenwände
des Großcontainers ein verschiebbares Seitenteil vorgesehen ist, das linear zur Seitenwand
aus einer oberen Schließstellung in eine untere Offenstellung verschiebbar ist und
zwar über ein unterhalb des verschiebbaren Seitenteils angeordnetes nicht verschiebbares
Seitenteil. Dadurch erfolgt eine teilweise Öffnung der Seitenwand des Containers,
die im Übrigen allmählich von oben nach unten aufgrund der translatorischen Verschiebung
des Schiebeteils vorgenommen werden kann, so dass die Öffnung sukzessive und damit
gefahrlos gegen ein Herausfallen von im Container enthaltenem Gut erfolgen kann. In
Offenstellung überdeckt das verschiebbare Seitenteil das mit der Seitenwand feste
untere Seitenteil. Beide Seitenteile sind hierbei dickenmäßig so ausgelegt, dass sowohl
innen wie auch außen in Offenstellung der Seitenwand die übereinander geschobenen
Seitenteile bündig mit der übrigen Seitenwand sind. In Folge der linearen Verschiebemöglichkeit
des oberen Seitenteils ergibt sich eine einfache Handhabung, die im Übrigen ein Öffnen
auch unter sehr beengtem Platzverhältnissen ermöglicht, da beim Öffnen kein Seitenwandabschnitt
nach außen bewegt wird. Das verschiebbare Seitenteil wird von außen her gesehen vor
das untere Seitenteil in Überlappungsstellung verfahren, so dass das Herunterfahren
bzw. Herunterdrücken des verschiebbaren Seitenteils nicht durch innerhalb des Containers
befindliche Ware blockiert werden kann. Zweckmäßigerweise ist das verschiebbare Seitenteil
in ungeöffneter Stellung mittels zweier seitlich angeordneter Verriegelungsvorrichtungen
gegenüber der Seitenwand verriegelbar. Hierfür eignen sich gängige Verriegelungsmechanismen,
insbesondere eine durch ein Griffelement der Verriegelungsvorrichtung betätigbare
Riegelnase, die nach innen in Richtung der Mitte des verschiebbaren Seitenteils gedrückt
und damit aus einer Ausnehmung des benachbarten feststehenden Seitenwandabschnitts
herausgerückt ist, so dass das verschiebbare Seitenteil dann nach unten gefahren werden
kann. In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, wenn das Griffteil als elastischer
Bügel ausgebildet ist, so dass mit Öffnen der Verriegelungsvorrichtung eine federnde
Rückstellkraft aufgebaut wird, die nach Lösen der Verriegelungsvorrichtung die Rastnase
wieder in ihre Ausgangsstellung drückt. Dadurch ist eine einfache Verriegelung möglich.
Alternativ kann die Riegelnase auch federnd vorgespannt sein, so dass sie entgegen
einer Federwirkung aus ihrer Verriegelungsstellung gedrückt werden muss und dann nach
Lösen bzw. Loslassen des Griffelements der Verriegelungsvorrichtung wieder in Schließstellung
schnappt.
[0010] Vorzugsweise sind im benachbarten Seitenwandabschnitt mehrere Riegelausnehmungen
in vorzugsweise gleichmäßigen Abständen übereinander angeordnet, so dass das verschiebbare
Seitenteil rastenartig nach unten verstellt werden kann, also ein mehr oder weniger
starkes Öffnen des verschiebbaren Seitenteiles möglich ist, wobei dann die Riegelnase
in eine Zwischenstellung in eine der rastartigen Ausnehmungen greifen kann, so dass
auch ein Öffnen in Zwischenstellungen möglich ist.
[0011] Zum Zwecke der linearen Verschiebbarkeit weist das verschiebbare Seitenteil beidseitig
eine Längsfeder auf, die in eine entsprechende Längsnut im benachbarten Seitenwandabschnitt
der Seitenwand eingreift, so dass eine translatorische beidseitige Führung gewährleistet
ist. Damit ist ein kantenfreies Verschieben des verschiebbaren Seitenteiles nach unten
und nach oben möglich. Selbstverständlich können auch andere Führungselemente vorgesehen
sein.
[0012] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im Folgenden anhand von schematischen Zeichnungen
näher erläutert.
[0013] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Großcontainer,
- Fig. 2
- den Großcontainer in Seitenansicht,
- Fig. 3
- eine Detailansicht des Großcontainers mit verschiebbarem Seitenteil in geschlossenem
Zustand,
- Fig. 4
- die Detailansicht des Großcontainers mit dem verschiebbaren Seitenteil in teilweise
geöffnetem Zustand,
- Fig. 5
- ein Schnitt durch die Detailansicht gemäß Fig. 3
- Fig. 6
- eine Teilansicht analog Fig.3 zur Darstellung der Griffelemente.
[0014] Elemente gleicher Konstruktion oder Funktion sind figurenübergreifend mit den gleichen
Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0015] Fig. 1 zeigt einen Großcontainer 2 mit vier Seitenwänden 4, 8. Die Seitenwände 4,
8 sind über Scharniere an dem Bodenteil 3 so befestigt, dass die Seitenwände 4, 8
hin zu einer Mitte des Großcontainers 2 einklappbar sind. Die vollständige Einklappbarkeit
wird durch unterschiedliche Höhen des Bodenteils 3 im Bereich der Scharniere erreicht.
Mindestens eine, vorzugsweise zwei Seitenwände 8 umfassen ein verschiebbares Seitenteil
10, um einen Zugriff in das Containerinnere zu ermöglichen. Jedes verschiebbare Seitenteil
10 weist zumindest eine Verriegelungsvorrichtung 6, vorzugsweise zwei Verriegelungsvorrichtungen
6 auf und verschließt in seiner oberen Position gemäß Figur 2 eine aus Figur 1 ersichtliche
vorzugsweise zentral angeordnete Öffnung des Containers 2. Die Öffnung ist wie sich
aus Figur 1 ergibt, beidseitig durch Wandabschnitte 9 seitlich begrenzt. Bedarfsweise
können die Verriegelungsvorrichtungen 6 auch an der Wandung 9 außerhalb des verschiebbaren
Seitenteils 10 angeordnet sein.
[0016] Fig. 2 zeigt den Großcontainer 2 gemäß Fig. 1 mit dem verschiebbaren Seitenteil 10
in geschlossenem Zustand. Darunter befindet sich ein nicht verschiebbares Seitenteil
12 des Großcontainers 2, welches in geöffnetem Zustand des verschiebbaren Seitenteils
10 durch das verschiebbare Seitenteil 10 zumindest teilweise oder vollständig überdeckt
ist.
[0017] Fig. 3 zeigt eine Detailansicht des Großcontainers 2 mit dem verschiebbaren Seitenteil
10 in geschlossenem Zustand. Die Verriegelungsvorrichtung 6 weist vorzugsweise eine
Ausnehmung 13 auf, in die eine entsprechende nasenartige Erhebung des verschiebbaren
Seitenteils 10 eingreift. Die Ausnehmung 13 und die Erhebung ermöglichen ein Führen
eines Griffelements der Verriegelungsvorrichtung 6 und/oder bilden einen Anschlag
für das Griffelement. In einer einfachsten Form ist das Griffelement mit einer Riegelnase
gekoppelt, die in geschlossenem und verriegeltem Zustand der Verriegelungsvorrichtung
6 in eine entsprechende Ausnehmung der Wandung 9 außerhalb des verschiebbaren Seitenteils
10 eingreift (oder umgekehrt), die aus der Zeichnung nicht ersichtlich ist. Derartige
Verriegelungen sind bekannt, so dass darauf nicht im Detail eingegangen werden muss.
Die Riegelnase ist mit 15 bezeichnet (Figuren 4 und 5). Zum Entriegeln wird dann das
Griffelement in Richtung der Mitte des verschiebbaren Seitenteils 10 gedrückt, wodurch
die Nase aus der Ausnehmung in der Wandung 9 gezogen wird. Hierzu ist das Griffelement
zweckmäßigerweise mit einem Griffbügel 17 versehen. Beidseits des Griffbügels sind
einstückig am Griffelement angeformte, leicht gewölbte Zungen 19, die an einem vertikalen
Steg 20 des Schiebeteils 10 anliegen. Wird das Griffteil zur Mitte verschoben, werden
die Zungen vorgespannt und drücken das Griffteil nach Lösen der Hand wieder nach außen
in Verriegelungsstellung. In diesem entriegelten Zustand kann dann das verschiebbare
Seitenteil 10 nach unten in seine geöffnete Stellung gedrückt werden. Besonders intuitiv
kann die Verriegelungsvorrichtung 6, insbesondere dessen bügelartiges Griffelement,
bedient werden, wenn die Ausnehmung 13 eine Pfeilform hat. Dabei weist die Pfeilspitze
vorzugsweise in Öffnungsrichtung der Verriegelungsvorrichtung 6.
[0018] Fig. 4 zeigt eine Detailansicht des Großcontainers 2 mit dem verschiebbaren Seitenteil
10 in zumindest teilweise geöffnetem Zustand. Dabei ist eine Längsnut 14 in der Wandung
9 außerhalb des verschiebbaren Seitenteils 10 sichtbar.
[0019] Wie aus Fig. 5, einem Schnitt durch die Detailansicht gemäß Fig. 4, erkennbar ist,
greift in die Längsnut 14 eine Längsfeder 16 des verschiebbaren Seitenteils 10 ein.
Die Längsfeder 16 ist beispielsweise schwalbenschwanzförmig ausgebildet. Die Längsnut
14 und die Längsfeder 16 ermöglichen ein verkantungsfreies Führen des verschiebbaren
Seitenteils 10 in der Wandung 9 außerhalb des verschiebbaren Seitenteils 10. Selbstverständlich
ist die Führungsnut in den beiden seitlichen Wandabschnitten 9 der Seitenwand 8 vorgesehen.
[0020] Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind das verschiebbare und das nicht verschiebbare
Seitenteil 10, 12 so ausgebildet und angeordnet, dass das verschiebbare Seitenteil
10 um die Dicke des unteren nicht verschiebbaren Seitenteils 12 nach außen gesetzt
ist, so dass das Seitenteil 10 in Öffnungsstellung nach unten vor das feste Seitenteil
12 gefahren werden kann. In Öffnungsstellung überdecken sich somit beide Seitenteile.
In Verschlussstellung ist die Außenfläche des Schiebeteils 10 bündig mit der Seitenwandaußenfläche.
1. Großcontainer (2) umfassend
ein Bodenteil (3) und vier Seitenwände (4,8), von denen zumindest eine Seitenwand
ein unverschiebbares und ein verschiebbares Seitenteil (10, 12) aufweist, wobei durch
lineares Verschieben des verschiebbaren Seitenteils (10) die entsprechende Seitenwand
(8) teilweise geöffnet werden kann, dadurch gekennzeichnet dass
das verschiebbare Seitenteil (10) in geschlossenem Zustand oberhalb des nicht verschiebbaren
Seitenteils (12) derselben Seitenwand (8) angeordnet ist, das verschiebbare Seitenteil
(10) in geöffnetem Zustand das nicht verschiebbare Seitenteil (12) überlappt und bezogen
auf den Großcontainer (2) bezüglich des nicht verschiebbaren Seitenteils (12) derselben
Seitenwand (8) nach außen versetzt ist, dass die Außenseite des verschiebbaren Seitenteils
(10) bündig ist mit der Außenseite der entsprechenden Seitenwand (8), und dass die
Dicke der beiden Seitenteile (10, 12) so ausgelegt ist, dass sowohl innen wie außen
in Offenstellung der Seitenwand (8) die übereinander geschobenen Seitenteile (10,
12) bündig mit der übrigen Seitenwand (8) sind.
2. Großcontainer (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das verschiebbare Seitenteil (10) in geöffnetem Zustand um die Dicke des feststehenden
Seitenteils (12) nach außen versetzt ist.
3. Großcontainer (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen des verschiebbaren Seitenteils (10) und des nicht verschiebbaren Seitenteils
(12) zusammen die gleiche Dicke haben wie die Wandung (9) der entsprechenden Seitenwand
(8) außerhalb der beiden Seitenteile (10, 12).
4. Großcontainer (2) nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Innenseite des nicht verschiebbaren Seitenteils (12) bündig ist mit einer Innenseite
der entsprechenden Seitenwand (8).
5. Großcontainer (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das verschiebbare Seitenteil (10) und/oder die Seitenwand (8) mit dem verschiebbaren
Seitenteil (10) zumindest eine Verriegelungsvorrichtung (6) zum Festlegen des verschiebbaren
Seitenteils (10) an der entsprechenden Seitenwand (8) aufweist.
6. Großcontainer (2) nach Anspruch 5, bei dem das verschiebbare Seitenteil (10) und/oder
die Seitenwand (8) mit dem verschiebbaren Seitenteil (10) zwei Verriegelungsvorrichtungen
(6) zum Festlegen des verschiebbaren Seitenteils (10) an der entsprechenden Seitenwand
(8) aufweist.
7. Großcontainer (2) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, bei dem die Verriegelungsvorrichtung
(6) ein Griffelement mit einer Ausnehmung (13) umfasst, in die eine Erhebung des verschiebbaren
Seitenteils (10) oder der entsprechenden Seitenwand (8) zum Führen des Griffelements
eingreift.
8. Großcontainer (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung pfeilförmig ausgebildet ist und die Pfeilspitze in Öffnungsrichtung
der Verriegelungsvorrichtung (6) zeigt.
9. Großcontainer (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das verschiebbare Seitenteil (10) zum Führen des verschiebbaren Seitenteils (10)
an der entsprechenden Seitenwand (8) an seinen horizontalen Seitenkanten je eine Längsfeder
(16) aufweist, die in eine entsprechende Nut (14) der entsprechenden Seitenwand (8)
außerhalb des verschiebbaren Seitenteils (10) eingreift.
10. Großcontainer (2) nach Anspruch 9, bei dem die Längsfeder (16) im Profil schwalbenschwanzförmig
ausgebildet ist.
1. A large container (2) comprising
a base component (3) and four side walls (4, 8) wherein at least one side wall includes
a non-moveable and a moveable side component (10, 12), wherein the respective side
wall (8) can be partially opened through linear movement of the moveable side component
(10),
characterized in that
the moveable side component (10) is disposed in a closed condition above the non-moveable
side component (12) of the same side wall (8),
the moveable side component (10) overlaps the non-moveable side component (12) in
a closed condition and, with respect to the large container (2), is offset towards
the outside with respect to the non-moveable side component (12) of the same side
wall (8) such that the outside of the moveable side component (10) is flush with the
outside of the respective side wall (8) and that the thickness of the two side components
(10, 12) is configured such that both inside and outside, the side components (10,
12) which are moved over one another are flush with the remaining side wall (8) in
an open position of the side wall (8).
2. The large container (2) according to claim 1,
characterized in that
the moveable side component (10) is offset towards the outside by the thickness of
the fixed side component (12) in an open condition.
3. The large container (2) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the walls of the movable side component (10) and of the non-moveable side component
(12) in combination have the same thickness as the wall (9) of the respective side
wall (8) outside of the two side components (10, 12).
4. The large container (2) according to one of the claims 2 or 3,
characterized in that
an inside of the non-moveable side component (12) is flush with an inside of the respective
side wall (8).
5. The large container (2) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the moveable side component (10) and/or the side wall (8) with the moveable side component
(10) include at least one locking device (6) for fixating the moveable side component
(10) at the respective side wall (8).
6. The large container (2) according to claim 5, wherein the moveable side component
(10) and/or the side wall (8) with the moveable side component (10) includes two locking
devices (6) for fixating the moveable side component (10) at the respective side wall
(8).
7. The large container (2) according to one of the claims 5 or 6, wherein the locking
device (6) includes a handle element with a recess (13), into which a protrusion of
the moveable side component (10) or of the respective side wall (8) engages for supporting
the handle element.
8. The large container (2) according to claim 7,
characterized in that
the recess is configured arrow shaped and the arrow head points in an opening direction
of the locking device (6).
9. The large container (2) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the moveable side component (10) comprises a respective longitudinal spring (16) at
its horizontal side edges, which engages a respective groove (14) of the respective
side wall (8) outside of the moveable side component (10) for guiding the moveable
side component (10) at the respective side wall (8).
10. The large container (2) according to claim 9, wherein the longitudinal spring (16)
includes a dove tail profile.
1. Grand conteneur (2) comprenant
une partie de fond (3) et quatre parois latérales (4, 8) dont au moins une paroi latérale
présente des parties latérales (10, 12), une non déplaçable et une déplaçable, dans
lequel la paroi latérale (8) correspondante peut être ouverte en partie en déplaçant
linéairement la partie latérale déplaçable (10),
caractérisé par le fait que
la partie latérale déplaçable (10) est disposée, en état fermé, au-dessus de la partie
latérale non déplaçable (12) de la même paroi latérale (8), que, en état ouvert, la
partie latérale déplaçable (10) enchevauche la partie latérale non déplaçable (12)
et est, par rapport au grand conteneur (2), décalée vers l'extérieur relativement
à la partie latérale non déplaçable (12) de la même paroi latérale (8), que la face
extérieure de la partie latérale déplaçable (10) est à fleur de la face extérieure
de la paroi latérale (8) correspondante, et que l'épaisseur des deux parties latérales
(10, 12) est réalisée de manière à ce que, aussi bien à l'intérieur qu'à l'extérieur,
dans la position ouverte de la paroi latérale (8), les parties latérales (10, 12)
déplacées l'une sur l'autre soient à fleur de la paroi latérale (8) restante.
2. Grand conteneur (2) selon la revendication 1, caractérisé par le fait que, en état ouvert, la partie latérale déplaçable (10) est décalée vers l'extérieur
de l'épaisseur de la partie latérale fixe (12).
3. Grand conteneur (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les parois de la partie latérale déplaçable (10) et de la partie latérale non déplaçable
(12) présentent ensemble la même épaisseur que la paroi (9) de la paroi latérale (8)
correspondante hors des deux parties latérales (10, 12).
4. Grand conteneur (2) selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3, caractérisé par le fait qu'une face intérieure de la partie latérale non déplaçable (12) est à fleur d'une face
intérieure de la paroi latérale (8) correspondante.
5. Grand conteneur (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la partie latérale déplaçable (10) et/ou la paroi latérale (8) avec la partie latérale
déplaçable (10) présente au moins un dispositif de verrouillage (6) destiné à immobiliser
la partie latérale déplaçable (10) sur la paroi latérale (8) correspondante.
6. Grand conteneur (2) selon la revendication 5, dans lequel la partie latérale déplaçable
(10) et/ou la paroi latérale (8) avec la partie latérale déplaçable (10) présente
deux dispositifs de verrouillage (6) destinés à immobiliser la partie latérale déplaçable
(10) sur la paroi latérale (8) correspondante.
7. Grand conteneur (2) selon l'une quelconque des revendications 5 ou 6, dans lequel
le dispositif de verrouillage (6) comprend un élément de préhension ayant un évidement
(13) dans lequel s'engage une saillie de la partie latérale déplaçable (10) ou de
la paroi latérale (8) correspondante pour guider l'élément de préhension.
8. Grand conteneur (2) selon la revendication 7, caractérisé par le fait que ledit évidement est réalisé en flèche et que la pointe de la flèche montre dans la
direction d'ouverture du dispositif de verrouillage (6).
9. Grand conteneur (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que, pour guider la partie latérale déplaçable (10) sur la paroi latérale (8) correspondante,
la partie latérale déplaçable (10) présente, sur ses bords latéraux horizontaux, respectivement
un ressort longitudinal (16) qui s'engage dans une rainure (14) correspondante de
la paroi latérale (8) correspondante hors de la partie latérale déplaçable (10).
10. Grand conteneur (2) selon la revendication 9, dans lequel, de profil, le ressort longitudinal
(16) est réalisé en queue d'aronde.
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