[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung von Eigenschaften eines bedruckten
Bedruckstoffs nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der Praxis ist es bekannt, zur Regelung eines Druckprozesses, so zum Beispiel
zur Farbregelung, in einer Druckmaschine bedruckte Bedruckstoffe mit Hilfe einer Messeinrichtung
zu vermessen und so Eigenschaften des bedruckten Bedruckstoffs messtechnisch zu erfassen,
um so auf Grundlage der messtechnisch erfassten Eigenschaften des bedruckten Bedruckstoffs
den Druckprozess zu regeln. Unter den Eigenschaften des bedruckten Bedruckstoffs ist
das Zusammenspiel des Bedruckstoffs mit der auf denselben aufgetragenen Druckfarbe
zu verstehen, wobei auf das Zusammenspiel des Bedruckstoffs mit der auf denselben
aufgetragenen Druckfarbe viele Druckbedingungen des Druckprozesses Einfluss haben.
[0003] Dabei kann die Messeinrichtung, die zum Vermessen des bedruckten Bedruckstoffs verwendet
wird, in die Druckmaschine integriert sein, um den bedruckten Bedruckstoff inline
zum Druckprozess in Druckmaschinengeschwindigkeit zu vermessen. Alternativ ist es
möglich, dass die Messeinrichtung an der Druckmaschine verbaut ist, um den bedruckten
Bedruckstoff online zum Druckprozess jedoch nicht in Druckmaschinengeschwindigkeit
zu vermessen. Unabhängig davon, ob der bedruckte Bedruckstoff inline zum Druckprozess
in Druckmaschinengeschwindigkeit oder online zum Druckprozess nicht in Druckmaschinengeschwindigkeit
vermessen wird, werden die messtechnisch erfassten Eigenschaften dem Druckprozess
zugänglich gemacht.
[0004] Aus der
EP 2 033 789 A2 ist ein Verfahren zur Bestimmung von farbmetrischen Eigenschaften eines bedruckten
Bedruckstoffs bekannt, wobei nach diesem Verfahren mithilfe einer ungenauen, als Farbmessgerät
ausgebildeten Messeinrichtung relative Farbmesswerte und mithilfe einer genauen, ebenfalls
als Farbmessgerät ausgebildeten Messeinrichtung absolute Farbmesswerte erfasst werden,
und wobei mittels der Messwerte des genauen Farbmessgeräts eine Kalibrierung des ungenauen
Farbmessgeräts vorgenommen werden kann. Da sowohl das genaue Farbmessgerät als auch
das ungenaue Farbmessgerät farbmetrische Farbmesswerte bereitstellen kann, beruhen
beide Farbmessgeräte auf demselben Messprinzip.
[0005] Aus der
DE 10 2006 014 657 B4 ist ein Verfahren zur Farbregelung einer Druckmaschine bekannt, bei welchem zwei
Messeinrichtungen zum Einsatz kommen, die auf unterschiedlichen Messprinzipien beruhen.
Mithilfe einer Dichtemesswerte bereitstellenden, als Densitometer ausgebildeten Messeinrichtung
erfolgt in einer Einrichtephase der Druckmaschine die Einstellung von Farbwerken.
Zur Farbregelung wird im Fortdruckbetrieb der Druckmaschine der bedruckte Bedruckstoff
mithilfe einer als Kamera ausgebildeten Messeinrichtung, die farbmetrische Messwerte
bereitstellt, vermessen. Auf Grundlage der farbmetrischen Messwerte der Kamera kann
die auf Grundlage der Dichtemesswerte des Densitometers vorgenommene Einstellung der
Farbwerke angepasst werden, um die Farbregelung zu verbessern.
[0006] Aus
EP 0 408 507 A1 ist ein Verfahren zur Bestimmung der Farbmaßzahldifferenzen zwischen zwei mit Hilfe
einer Druckmaschine gedruckten Rasterfeldern sowie ein Verfahren zur Farbsteuerung
oder Farbregelung des Druckes einer Druckmaschine bekannt. Dabei werden Rasterfelder,
vorzugsweise Graubalancefelder, mit Hilfe eines Densitometers abgetastet. Die sich
bei vergleichenden Messungen ergebenden Rasterdichtedifferenzen werden mit Hilfe einer
experimentell bestimmten Transformationsmatrix in Farbmaßzahldifferenzen eines empfindungsmäßig
gleichabständig abgestuften Farbraumes transformiert, so dass einerseits die Vorteile
genutzt werden können, die sich durch eine Qualitätsbeurteilung in einem echten Farbmaßsystem
statt in einem densitometrischen Maßsystem ergeben und andererseits der Einsatz von
Regelstrategien möglich ist, die ein Farbmaßsystem, wie beispielsweise das L*a*b*-System
oder das LUV-System benötigen. Die Transformationsmatrix wird experimentell dadurch
bestimmt, dass ein Referenz-Eichdruck sowie mehrere Zusatz-Eichdrucke erzeugt werden,
die jeweils ein Graubalancefeld und drei Volltonfelder aufweisen. Bei jedem Zusatz-Eichdruck
ist die Schichtdicke eines anderen Volltonfeldes vergrößert. Durch Erfassen der Farbmaßzahldifferenzen
und der Rasterdichtedifferenzen und Einsetzen derselben in ein Gleichungssystem, das
den Zusammenhang zwischen den Rasterdichtedifferenzen und den Farbmaßzahldifferenzen
angibt, können die Elemente der Transformationsmatrix bestimmt werden, die den Zusammenhang
zwischen Rasterdichteänderungen und zugeordneten Farbmaßzahländerungen beschreibt.
[0007] Aus
US 5,182,721 A ist ein Verfahren zur Farbauftragssteuerung bei einer Druckmaschine, eine entsprechend
ausgerüstete Druckanlage und eine Messvorrichtung für eine solche Druckanlagen bekannt.
Zur Verbesserung der Farbführungssteuerung einer Offset-Druckmaschine werden dabei
auf den Druckbogen vorgesehene Farbmessfelder nicht wie bisher densitometrisch, sondern
farbmetrisch durch spektrale Messung ausgewertet. Für das Abstimmen der Farbe werden
spektrale Remissionen verwendet oder daraus Farbkoordinaten errechnet und mit entsprechenden
Soll-Remissionen bzw. Soll-Farbkoordinaten verglichen. Die sich dabei ergebenden Farbabstände
werden zur Steuerung der Farbführung herangezogen. Für die Fortdruckstabilisierung
werden die spektralen Remissionen in Filter-Farbdichten umgerechnet, und die Farbführung
erfolgt aufgrund dieser Farbdichten konventionell.
[0008] Aus
EP 0 143 744 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Beurteilung der Druckqualität und/oder
Regelung der Farbführung bei einer Offset-Druckmaschine und eine mit einer entsprechenden
Vorrichtung ausgestattete Offset-Druckmaschine bekannt. Die Abtastung der Druckbögen
erfolgt unmittelbar nach dem letzten Druckwerk. Die Druckbögen werden bildelementweise
mit einem oder mehreren Messköpfen abgetastet. Auf jedem Bildelement wird die Remission
in vier spektralen Bereichen (Infrarot für Black, Rot für Cyan, Grün für Magenta und
Blau für Yellow) gemessen. Die gemessenen Remissionswerte werden anhand der Neugebauer-Gleichungen
in Flächenbedeckungen umgerechnet (demaskiert) und einem Rechner zur Auswertung zugeführt.
Mit der gleichen Messeinrichtung werden sowohl die Sollwerte (OK-Bogen) als auch die
Istwerte (Fortdruck) gemessen. Der Rechner vergleicht die gemessenen Daten, gewichtet
sie je nach Flächenbedeckung, Fremdfarbanteil und Umgebung des jeweiligen Bildelements
und liefert pro Zone und Farbe ein Regelsignal zur Steuerung der Farbführung. Aus
den Flächenbedeckungswerten der vier Farben können in einem parallelen Rechenprozess
für jedes Bildelement die Farbkoordinaten (X, Y, Z) bestimmt werden. Mit diesem Verfahren
ist es möglich, die Farbführung einer Mehrfarben-Druckmaschine ohne Verwendung eines
Farbmessstreifens durch direkte Messung im gedruckten Bild on-line zu kontrollieren.
[0009] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zugrunde ein neuartiges
Verfahren zur Bestimmung von Eigenschaften eines bedruckten Bedruckstoffs zu schaffen.
[0010] Dieses Problem wird durch ein Verfahren zur Bestimmung von Eigenschaften eines bedruckten
Bedruckstoffs gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0011] Erfindungsgemäß wird auf Grundlage der oder jeder mit Hilfe der Messeinrichtung messtechnisch
erfassten ersten Eigenschaft unter Zugriff auf eine Datenbank mindestens eine zweite
Eigenschaft des bedruckten Bedruckstoffs ermittelt, die mit der Messeinrichtung messtechnisch
nicht erfassbar ist, um die oder jede zweite Eigenschaft ebenso wie die oder jede
erste Eigenschaft dem Druckprozess zugänglich zu machen.
[0012] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, im Betrieb einer Druckmaschine
auf Grundlage der Messwerte einer Messeinrichtung, die auf einem definierten Messprinzip
beruht, unter Zugriff auf eine Datenbank Eigenschaften des vermessenen, bedruckten
Bedruckstoffs zu ermitteln, die aufgrund des Messprinzips der Messeinrichtung mit
der Messeinrichtung messtechnisch nicht erfasst werden können. Hierdurch ist es möglich,
die Anzahl der im Druckprozess eingesetzten Messeinrichtungen zu reduzieren.
[0013] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne hierauf
beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Bogendruckmaschine zur Verdeutlichung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Bestimmung
von Eigenschaften eines bedruckten Bedruckstoffs.
[0014] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung von Eigenschaften eines in einer
Druckmaschine bedruckten Bedruckstoffs. Unter Bezugnahme auf Fig. 1 wird das erfindungsgemäße
Verfahren exemplarisch an einer Bogendruckmaschine, in der bogenförmige Bedruckstoffe
bedruckt werden, beschrieben. Die Erfindung ist jedoch auch bei Rollendruckmaschinen,
in welchen ein bahnförmiger Bedruckstoff bedruckt wird, einsetzbar.
[0015] Unter Eigenschaften des bedruckten Bedruckstoffs ist das Zusammenspiel des Bedruckstoffs
mit der auf denselben aufgetragenen Druckfarbe zu verstehen, wobei auf das Zusammenspiel
des Bedruckstoffs mit der auf denselben aufgetragenen Druckfarbe die Druckbedingungen
des Druckprozesses Einfluss haben.
[0016] Fig. 1 zeigt schematisiert eine Bogendruckmaschine 10, die einen Anleger 11, einen
Ausleger 12, mehrere zwischen dem Anleger 11 und dem Ausleger 12 positionierte Druckwerke
13 bzw. 14 sowie zwei Lackwerke 15 umfasst. Die Druckwerke 13 dienen dem Bedrucken
einer ersten Seite eines zu bedruckenden Bedruckstoffs und die Druckwerke 14 dem Bedrucken
einer zweiten Seite des zu bedruckenden Bedruckstoffs, wobei zwischen den Druckwerken
13 und den Druckwerken 14 eine Wendeeinrichtung 16 positioniert ist. Gemäß Fig. 1
ist der Bogendruckmaschine 10 eine Messeinrichtung 17 zugeordnet, mithilfe derer im
gezeigten Ausführungsbeispiel ein bedruckter Bedruckstoff zwischen den Druckwerken
14 und den Lackwerken 15 vermessen werden kann.
[0017] Die Messeinrichtung 17 beruht auf einem definierten Messprinzip und kann auf Grundlage
dieses Messprinzips mindestens eine erste Eigenschaft des bedruckten Bedruckstoffs
messtechnisch erfassen und dem Druckprozess zugänglich machen, so zum Beispiel zur
Anzeige der oder jeder ersten Eigenschaft auf einem Leitstand 18 der Druckmaschine
10.
[0018] Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, auf Grundlage der oder
jeder mithilfe der Messeinrichtung 17 messtechnisch erfassten ersten Eigenschaft unter
Zugriff auf eine Datenbank 19 mindestens eine zweite Eigenschaft des bedruckten Bedruckstoffs
zu ermitteln, wobei die oder jede unter Zugriff auf die Datenbank 19 ermittelte zweite
Eigenschaft mit der Messeinrichtung 17 messtechnisch nicht erfasst werden kann.
[0019] Die oder jede auf Grundlage der Datenbank 19 sowie der oder jeder ersten Eigenschaft
erfasste zweite Eigenschaft kann zusammen mit der oder jeder ersten Eigenschaft dem
Druckprozess zugänglich gemacht werden, so zum Beispiel zur Anzeige auf dem Leitstand
18 der Druckmaschine.
[0020] Es liegt demnach im Sinne der hier vorliegenden Erfindung, mithilfe einer auf einem
definierten Messprinzip beruhenden Messeinrichtung 17 bedruckte Bedruckstoffe zu vermessen
und so messtechnisch mindestens eine erste Eigenschaft des bedruckten Bedruckstoffs
zu ermitteln. Ferner wird auf Basis der oder jeder messtechnisch ermittelten ersten
Eigenschaft unter Zugriff auf die Datenbank 19 mindestens eine zweite Eigenschaft
des bedruckten Bedruckstoffs ermittelt, die mit der Messeinrichtung 17 auf Grundlage
ihres Messprinzips messtechnisch nicht erfasst werden kann. Die oder jede erste Eigenschaft
sowie die oder jede zweite Eigenschaft werden dem Druckprozess zugänglich gemacht,
so zum Beispiel zur Anzeige der Eigenschaften auf dem Leitstand 18 und/oder zur Speicherung
der Eigenschaften im Leitstand 18 oder einem anderen nicht-gezeigten Speichermedium
und/oder zur Steuerung und/oder Regelung des Druckprozesses.
[0021] In der Datenbank 19 werden mit einer weiteren, in Fig. 1 nicht gezeigten, auf einem
zweiten Messprinzip beruhenden Messeinrichtung erfasste Messwerte abgelegt bzw. verwendet,
auf Grundlage derer dann mithilfe der oder jeder mit der ersten Messeinrichtung 17
erfassten ersten Eigenschaft die oder jede zweite Eigenschaft ermittelt wird.
[0022] Die Messeinrichtung 17, mithilfe derer demnach die oder jede erste Eigenschaft messtechnisch
ermittelt wird, und die zweite Messeinrichtung, deren Messwerte in die Datenbank 19
einfließen, beruhen demnach auf unterschiedlichen Messprinzipien.
[0023] Auf Grundlage der oder jeder mithilfe der Messeinrichtung 17 erfassen ersten Eigenschaft
kann unter Bezugnahme auf die Datenbank 19, in welcher bzw. in welchem mit der weiteren,
auf dem zweiten unterschiedlichen Messprinzip beruhenden Messeinrichtung erfasste
Messwerte abgelegt sind, mindestens eine zweite Eigenschaft für das Druckprodukt ermittelt
werden, die mit der Messeinrichtung 17 messtechnisch nicht erfasst werden kann.
[0024] Nach einer ersten Weiterbildung der Erfindung handelt es sich bei der auf dem ersten
Messprinzip beruhenden Messeinrichtung 17, mithilfe derer die oder jede erste Eigenschaft
des Druckprodukts messtechnisch erfasst wird, um ein farbmetrische und/oder spektrale
Messwerte bereitstellendes Farbmessgerät. In diesem Fall ist dann die auf dem zweiten
Messprinzip beruhende Messeinrichtung, deren Messwerte in die Datenbank 19 einfließen,
als ein Dichtemesswerte bereitstellendes Densitometer ausgeführt, welches entweder
mit Polfilter oder ohne Polfilter die Dichtemesswerte aufnimmt.
[0025] Nach einer zweiten, alternativen Weiterbildung der Erfindung ist es auch möglich,
dass die auf dem ersten Messprinzip beruhende Messeinrichtung, mithilfe derer die
oder jede erste Eigenschaft des Druckprodukt messtechnisch erfasst wird, ein Dichtemesswerte
bereitstellendes Densitometer ist, welches mit Polfilter oder ohne Polfilter arbeitet.
In diesem Fall ist die auf dem zweiten Messprinzip beruhende Messeinrichtung, deren
Messwerte in die Datenbank 19 einfließen, als farbmetrische und/oder spektrale Messwerte
bereitstellende Messeinrichtung aufgeführt.
[0026] Vorzugsweise ist die auf dem ersten Messprinzip beruhende Messeinrichtung 17, die
während des Druckbetriebs der Druckmaschine 10 den Bedruckstoff messtechnisch erfasst,
in die Druckmaschine 10 integriert, und zwar derart, dass mit derselben die oder jede
erste Eigenschaft des bedruckten Bedruckstoffs inline zum Druckprozess in Druckmaschinengeschwindigkeit
erfasst und dem Druckprozess zugänglich gemacht wird.
[0027] In diesem Fall wird dann auch die oder jede auf Grundlage der oder jeder messtechnisch
erfassten ersten Eigenschaft unter Zugriff auf die Datenbank 19 ermittelte zweite
Eigenschaft inline zum Druckprozess in Druckmaschinengeschwindigkeit ermittelt und
dem Druckprozess zugänglich gemacht.
[0028] Alternativ ist es jedoch auch möglich, dass die auf dem ersten Messprinzip beruhende
Messeinrichtung 17, die der messtechnischen Erfassung der oder jeder ersten Eigenschaft
des Bedruckstoffs dient, derart an der Druckmaschine verbaut ist, das mit derselben
die oder jede erste Eigenschaft online zum Druckprozess jedoch nicht in Druckmaschinengeschwindigkeit
erfasst und dem Druckprozess zugänglich gemacht wird.
[0029] In diesem Fall wird dann auch die oder jede auf Grundlage der oder jeder messtechnisch
erfassten ersten Eigenschaft unter Zugriff auf die Datenbank 19 ermittelte zweite
Eigenschaft online zum Druckprozess nicht in Druckmaschinengeschwindigkeit ermittelt
und dem Druckprozess zugänglich gemacht.
[0030] Dann, wenn auf eine Datenbank 19 zugegriffen wird, um auf Grundlage der oder jeder
messtechnisch erfassten ersten Eigenschaft die oder jede zweite Eigenschaft, die mit
der Messeinrichtung 17 nicht messtechnisch erfassbar ist, zu ermitteln, werden in
der Datenbank 19 Referenzmesswerte bedruckter Bedruckstoffe abgelegt.
[0031] Hierbei werden sowohl Referenzmesswerte in der Datenbank 19 abgelegt, die mit einer
auf dem ersten Messprinzip beruhenden Messeinrichtung 17 erfasst werden, als auch
Referenzmesswerte, die an demselben Bedruckstoff mit einer auf dem zweiten, unterschiedlichen
Messprinzip beruhenden, nichtgezeigten weiteren Messeinrichtung erfasst werden.
[0032] Bei der Ermittlung der Referenzmesswerte müssen nicht exakt die Messeinrichtungen
der Druckmaschine verwendet werden, vielmehr können baugleiche, auf den jeweiligen
Messprinzipien beruhende Messeinrichtung verwendet werden.
[0033] Dabei werden die Referenzmesswerte, die mit den auf unterschiedlichen Messprinzipien
beruhenden Messeinrichtungen erfasst werden, sowie gegebenenfalls daraus abgeleitete
Größen in Korrelation zueinander gesetzt. Vorzugsweise wird die Datenbank 19 dann
fortlaufend aktualisiert, nämlich fortlaufend erweitert und/oder verändert.
[0034] Bei den in der Datenbank abgelegten Referenzmesswerten handelt es sich um Referenzmesswerte,
die für unterschiedliche Bedruckstofftypen und/oder unterschiedliche Druckfarben und/oder
unterschiedliche Druckfarbentypen abgelegt werden.
[0035] So ist es möglich, für Bedruckstoffe unterschiedlicher Dicken und unterschiedlichen
Qualität entsprechende Referenzmesswerte in der Datenbank 19 abzulegen. Ebenso ist
es möglich, für die Prozessfarben des autotypischen Zusammendrucks, also für die Prozessfarben
Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, entsprechende Referenzmesswerte in der Datenbank
19 abzulegen.
[0036] Weiterhin können für Prozessfarben unterschiedlicher Hersteller, also für unterschiedliche
Druckfarbentypen, in der Datenbank entsprechende Referenzmesswerte abgelegt werden.
[0037] Weiterhin können auch für den unbedruckten Bedruckstoff in der Datenbank 19 entsprechende
Referenzmesswerte abgelegt werden.
[0038] Dann, wenn auf ein an sich bekanntes Modell 20 zugegriffen wird, welches nicht Bestandteil
der vorliegenden Erfindung ist, um auf Grundlage der oder jeder messtechnisch ermittelten
ersten Eigenschaft mindestens eine zweite Eigenschaft für den bedruckten Bedruckstoff
zu ermitteln, werden über das Modell 20 aus den messtechnisch erfassten ersten Eigenschaften
die zweiten Eigenschaften errechnet oder abgeleitet. Hierbei sind dann im Unterschied
zu Vorgehensweise mit der Datenbank 19 keine Referenzmessungen mit beiden auf unterschiedlichen
Messprinzipien beruhenden Messeinrichtungen des identischen bedruckten Bedruckstoffs
erforderlich.
[0039] Vielmehr kann unter Verwendung eines Modells 20 so vorgegangen werden, dass dann,
wenn beispielsweise mit einer als Densitometer ausgebildeten Messeinrichtung 17 als
erste Eigenschaft eine Dichte gemessen wird, hieraus für eine bestimmte Bedruckstoff-Druckfarbe-Kombination
das zugehörige Remissionsspektrum bestimmt wird. Die Bestimmung des zum Dichtewert
korrespondierenden Remissionsspektrums kann beispielsweise über eine physikalische
Modellierung der Schichtdicke erfolgen, wobei die Schichtdicke iterativ in infinitesimalen
Schritten verändert wird, bis die gemessene Dichte erreicht ist. Alternativ kann die
Schichtdicke auch in mathematisch geschlossener Form bestimmt werden. Aus dem so bestimmten
Remissionsspektrum kann die Berechnung von Farbwerten erfolgen, wobei sich aus einem
Remissionsspektrum zum einen über die Normspektralwertkurven die Normfarbwerte und
hieraus andere Farbwerte (wie beispielsweise CIELAB oder DIN99) berechnen lassen.
Dieses gilt über andere Spektralwertkurven in gleicher Weise auch für andere Farbwerte.
[0040] Ergänzend kann auf Basis des Modells 20 eine Umrechnung von Remissionsspektren in
Spektren mit Polfilter bzw. umgekehrt erfolgen, wenn Dichten ermittelt werden sollen
bzw. gegeben sind, die mit Polfilter gemessen werden. Die Umrechnung von Spektren,
die mit Polfilter gemessen wurden, in Spektren, die ohne Polfilter gemessen wurden,
kann über empirische Methoden oder Verfahren, wie beispielsweise in
DE 10 2004 040 621 beschrieben, erfolgen.
[0041] In analoger Weise können unter Zugriff auf ein Modell 20 als zweite Eigenschaften
Dichtewerte aus einem als erste Eigenschaft gemessenem Farbwert bestimmt werden, da
die Filtercharakteristika ebenso wie die Normspektralwertkurven standardisiert sind.
Durch das Remissionsspektrum lässt sich eine Beziehungen zwischen Dichtewerten und
farbmetrischen Werten herstellen. Einem Farbwert ist somit bei einer bestimmten Bedruckstoff-Druckfarbe-Kombination
über das Remissionsspektrum eindeutig eine Dichte zugeordnet und umgekehrt.
[0042] Wie bereits ausgeführt wird dann, wenn auf ein Modell 20 zugegriffen wird, um auf
Grundlage der oder jeder messtechnisch ermittelten ersten Eigenschaft mindestens eine
zweite Eigenschaft für den bedruckten Bedruckstoff zu ermitteln, über das Modell aus
den messtechnisch erfassten ersten Eigenschaften die oder jede zweite Eigenschaft
errechnet oder abgeleitet. Das Modell 20 verfügt dabei über Parameter, die auf Grundlage
systemdynamischer bzw. systemtheoretischer Modellierungen theoretisch abgeleitet und/oder
auf Grund von Messwerten ermittelt werden. Die Messwerte werden dabei mit einer Messeinrichtung
gewonnen, die auf einem anderen Messprinzip beruht wie die auf dem ersten Messprinzip
beruhende Messeinrichtung 17. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um die Referenzmesswerte
am identischen bedruckten Bedruckstoff, die für die Datenbanklösung benötigt werden.
[0043] Die Parameter des Modells 20 werden für unterschiedliche Bedruckstofftypen und/oder
unterschiedliche Druckfarben und/oder unterschiedliche Druckfarbentypen vorab einmalig
je Druckauftrag oder einmalig je Bedruckstofftyp-Druckfarbetyp-Kombination ermittelt
und können z. B. in einem Speicher hinterlegt sein, auf dem dieselben dann im Bedarfsfall
zuzugreifen.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 10
- Bogendruckmaschine
- 11
- Anleger
- 12
- Ausleger
- 13
- Druckwerk
- 14
- Druckwerk
- 15
- Lackwerk
- 16
- Wendeeinrichtung
- 17
- Messeinrichtung
- 18
- Leitstand
- 19
- Datenbank
- 20
- Modell
1. Verfahren zur Bestimmung von Eigenschaften eines bedruckten Bedruckstoffs, wobei ein
bedruckter Bedruckstoff entweder durch eine auf einem ersten Messprinzip beruhende
Messeinrichtung inline zum Druckprozess in Druckmaschinengeschwindigkeit oder online
zum Druckprozess nicht in Druckmaschinengeschwindigkeit vermessen wird, um mindestens
eine erste Eigenschaft eines bedruckten Bedruckstoffs messtechnisch zu erfassen und
dem Druckprozess zugänglich zu machen, dadurch gekennzeichnet, dass auf Grundlage der oder jeder mit Hilfe der Messeinrichtung messtechnisch erfassten
ersten Eigenschaft unter Zugriff auf eine Datenbank mindestens eine zweite Eigenschaft
des bedruckten Bedruckstoffs ermittelt wird, die mit der Messeinrichtung messtechnisch
nicht erfassbar ist, um die oder jede zweite Eigenschaft ebenso wie die oder jede
ersten Eigenschaft dem Druckprozess zugänglich zu machen und
dass in der Datenbank mit einer weiteren, auf einem zweiten Messprinzip beruhenden
Messeinrichtung erfasst Messwerte ablegt sind bzw. werden, auf Grundlage derer mit
Hilfe der oder jeder ersten Eigenschaft die oder jede zweite Eigenschaft ermittelt
wird,
wobei in der Datenbank Referenzmesswerte bedruckter Bedruckstoffe abgelegt werden,
nämlich sowohl Referenzmesswerte, die mit einer auf dem ersten Messprinzip beruhenden
Messeinrichtung erfasst werden, als auch Referenzmesswerte, die an demselben Bedruckstoff
mit einer auf dem zweiten Messprinzip beruhenden, weiteren Messeinrichtung erfasst
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die auf dem ersten Messprinzip beruhende Messeinrichtung, mit Hilfe derer die oder
jede erste Eigenschaft messtechnisch erfasst wird, eine farbmetrische und/oder spektrale
Messwerte bereitstellende Messeinrichtung ist, und dass die auf dem zweiten Messprinzip
beruhende Messeinrichtung, deren Messwerte in der Datenbank ablegt sind, ein mit oder
ohne Polfilter Dichtmesswerte bereitstellendes Densitometer ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die auf dem ersten Messprinzip beruhende Messeinrichtung, mit Hilfe derer die oder
jede erste Eigenschaft messtechnisch erfasst werden, ein mit oder ohne Polfilter Dichtmesswerte
bereitstellendes Densitometer ist, und dass die auf dem zweiten Messprinzip beruhende
Messeinrichtung, deren Messwerte in der Datenbank ablegt sind, eine farbmetrische
und/oder spektrale Messwerte bereitstellende Messeinrichtung ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die auf dem ersten Messprinzip beruhende Messeinrichtung derart in die Druckmaschine
integriert ist, dass mit derselben die oder jede erste Eigenschaft inline zum Druckprozess
in Druckmaschinengeschwindigkeit erfasst und dem Druckprozess zugänglich gemacht wird,
wobei dann auf Grundlage der oder jeder messtechnisch erfassten ersten Eigenschaft
unter Zugriff auf die Datenbank die oder jede zweite Eigenschaft ebenfalls in Druckmaschinengeschwindigkeit
ermittelt und dem Druckprozess zugänglich wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die auf dem ersten Messprinzip beruhende Messeinrichtung derart an der Druckmaschine
verbaut ist, dass mit derselben die oder jede erste Eigenschaft online zum Druckprozess
nicht in Druckmaschinengeschwindigkeit erfasst und dem Druckprozess zugänglich gemacht
wird, wobei dann auf Grundlage der oder jeder messtechnisch erfassten ersten Eigenschaft
unter Zugriff auf die Datenbank die oder jede zweite Eigenschaft ebenfalls nicht in
Druckmaschinengeschwindigkeit ermittelt und dem Druckprozess zugänglich wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Referenzmesswerte, die mit der auf dem ersten Messprinzip beruhenden Messeinrichtung
erfasst werden, und die Referenzmesswerte, die mit der auf dem zweiten Messprinzip
beruhenden, weiteren Messeinrichtung erfasst werden, sowie gegebenenfalls daraus abgeleitete
Größen in Korrelation zueinander gesetzt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Datenbank fortlaufend aktualisiert wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Datenbank Referenzmesswerte für unterschiedliche Bedruckstofftypen und/oder
unterschiedliche Druckfarben und/oder unterschiedliche Druckfarbetypen abgelegt werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die oder jede erste Eigenschaft zusammen mit der oder jeder zweiten Eigenschaft dem
Druckprozess derart zugänglich gemacht wird, dass die oder jede erste Eigenschaft
und/oder die oder jede zweite Eigenschaft insbesondere an einem Leitstand angezeigt
und/oder gespeichert und/oder zur Steuerung und/oder Regelung des Druckprozesses verwendet
wird.
1. A method for determining characteristics of a printed material, wherein a printed
material is either measured by means of a measuring device, which is based on a first
measuring principle, inline to the printing process in printing press speed or online
to the printing process not in printing press speed, to detect at least a first characteristic
of a printed printing material by measurement and to make it accessible to the printing
process, characterized in that, based on the or each first characteristic detected with the help of the measuring
device by measurement with access to a database, at least a second characteristic
of the printed printing material is determined, which cannot be detected by means
of the measuring device by measurement, in order to make the or each second characteristic
as well as the or each first characteristic accessible to the printing process, and
that measuring values detected by means of a further measuring device, which is based
on a second measuring principle, are stored in the database, based on which the or
each second characteristic is determined with the help of the or each first characteristic,
wherein reference measuring values of printed printing materials are stored in the
database, namely both reference measuring values, which are detected by means of a
measuring device, which is based on the first measuring principle, and reference measuring
values, which are detected on the same printing material by means of a further measuring
device, which is based on the second measuring principle.
2. The method according to claim 1,
characterized in
that the measuring device, which is based on the first measuring principle, with the help
of which the or each first characteristic is detected by measurement, is a measuring
device, which provides colorimetric and/or spectral measuring values, and that the
measuring device, which is based on the second measuring principle, the measuring
values of which are stored in the database, is a densitometer, which provides density
measuring values with or without pole filter.
3. The method according to claim 1,
characterized in
that the measuring device, which is based on the first measuring principle, with the help
of which the or each first characteristic are detected by measurement, is a densitometer,
which provides density measuring values with or without pole filter, and that the
measuring device, which is based on the second measuring principle, the measuring
values of which are stored in the database, is a measuring device, which provides
colorimetric and/or spectral measuring values.
4. The method according to one of claims 1 to 3,
characterized in
that the measuring device, which is based on the first measuring principle, is integrated
into the printing press in such a way that the or each first characteristic is detected
inline to the printing process in printing press speed and is made accessible to the
printing process with said printing press, wherein the or each second characteristic
is then also determined in printing press speed and is made accessible to the printing
process based on the or each first characteristic detected by measurement.
5. The method according to one of claims 1 to 3,
characterized in
that the measuring device, which is based on the first measuring principle, is installed
on the printing press in such a way that the or each first characteristic is detected
by means of said measuring device online to the printing process not in printing press
speed and is made accessible to the printing process, wherein the or each second characteristic
is then also not determined in printing press speed by accessing the database and
is made accessible to the printing process.
6. The method according to one of claims 1 to 5,
characterized in
that the reference measuring values, which are detected by means of the measuring device,
which is based on the first measuring principle, and the reference measuring values,
which are detected by means of the further measuring device, which is based on the
second measuring principle, as well as variables, which are possibly derived therefrom,
are correlated with one another.
7. The method according to claim 6,
characterized in
that the database is updated continuously.
8. The method according to one of claims 6 or 7,
characterized in
that reference measuring values for different printing material types and/or different
printing inks and/or different printing ink types are stored in the database.
9. The method according to one of claims 1 to 8,
characterized in
that the or each first characteristic, together with the or each second characteristic,
is made available to the printing process in such a way that the or each first characteristic
and/or the or each second characteristic is in particular displayed and/or stored
and/or used to control and/or regulate the printing process at a control station.
1. Procédé de détermination des propriétés d'un support d'impression imprimé, un support
d'impression imprimé étant mesuré soit par un premier dispositif de mesure reposant
sur un premier principe de mesure en ligne pour un processus d'impression à la vitesse
de la machine d'impression ou en ligne pour un processus d'impression non à la vitesse
de la machine d'impression afin de détecter par technologie de mesure au moins une
première propriété d'un support d'impression imprimé et de la rendre accessible au
processus d'impression, caractérisé en ce que,
sur la base de la ou de chaque première propriété détectée à l'aide du dispositif
de mesure par technologie de mesure, en accédant à une banque de données, il est déterminé
au moins une seconde propriété du support d'impression imprimé qui n'est pas détectable
par technologie de mesure au moyen du dispositif de mesure afin de rendre accessible
la ou chaque seconde propriété aussi bien que la ou chaque première propriété au processus
d'impression et
que, dans la banque de données, sont enregistrées des valeurs de mesure détectées sur
un dispositif de mesure reposant sur un second principe de mesure et sur la base desquelles
la ou chaque seconde propriété est déterminée à l'aide de la ou de chaque première
propriété,
sachant que sont enregistrées dans la banque de données des valeurs de mesure de référence
de supports d'impression imprimés, à savoir aussi bien des valeurs de mesure de référence
qui sont détectées à l'aide d'un dispositif de mesure reposant sur le premier principe
de mesure que des valeurs de mesure de référence qui sont détectées sur le même support
d'impression à l'aide d'un autre dispositif de mesure reposant sur le second principe
de mesure.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dispositif de mesure reposant sur le premier principe de mesure à l'aide duquel
la ou chaque première propriété et détectée par technologie de mesure est un dispositif
de mesure mettant à disposition des valeurs de mesure colorimétriques et/ou spectrales
et que le dispositif de mesure reposant sur le second principe de mesure dont les
valeurs de mesure sont enregistrées dans la banque de données est un densitomètre
avec ou sans filtre polaire mettant à disposition des valeurs de mesure d'étanchéité.
3. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dispositif de mesure reposant sur le premier principe de mesure à l'aide duquel
la ou chaque première propriété est enregistrée par technologie de mesure est un densitomètre
avec ou sans filtre polaire mettant à disposition des valeurs de mesure d'étanchéité
et que le dispositif de mesure reposant sur le second principe de mesure dont les
valeurs de mesure sont enregistrées dans la banque de données est un dispositif de
mesure mettant à disposition des valeurs de mesures colorimétriques et/ou spectrales.
4. Procédé selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de mesure reposant sur le premier principe de mesure est intégré dans
la machine d'impression de manière à ce que, à l'aide de celui-ci, la ou chaque première
propriété soit déterminée en ligne pour le processus d'impression à la vitesse de
la machine d'impression et soit rendue accessible au processus d'impression, sachant
que, ensuite, sur la base de la ou de chaque première propriété enregistrée par technologie
de mesure, en accédant à la banque de données, la ou chaque seconde propriété soit
également déterminée à la vitesse de la machine d'impression et rendue accessible
au processus d'impression.
5. Procédé selon une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
le dispositif de mesure reposant sur le premier principe de mesure est intégré dans
la machine d'impression de manière à ce que, à l'aide de celui-ci, la ou chaque première
propriété soit détectée en ligne pour le processus d'impression non à la vitesse de
la machine impression et soit rendue accessible au processus d'impression, sachant
que, ensuite, sur la base de la ou de chaque première propriété détectée par technologie
de mesure, en accédant à la banque de données, la ou chaque seconde propriété n'est
également pas déterminée à la vitesse de la machine d'impression et rendue accessible
au processus d'impression.
6. Procédé selon une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
les valeurs de mesure de référence qui sont détectées à l'aide du dispositif de mesure
reposant sur le premier principe de mesure et les valeurs de mesure de référence qui
sont détectées à l'aide de l'autre dispositif de mesure reposant sur le second principe
d'impression et éventuellement les valeurs en découlant sont mises en corrélation
entre elles.
7. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la banque de données est actualisée en continu.
8. Procédé selon une des revendications 6 ou 7,
caractérisé en ce que
des valeurs de mesure de référence pour divers types de supports d'impression et/ou
diverses encres d'impression et/ou divers types d'encres d'impression sont enregistrées
dans la banque de données.
9. Procédé selon une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
la ou chaque première propriété est rendue accessible avec la où chaque seconde propriété
au processus d'impression de manière à ce que la ou chaque première propriété et/ou
la ou chaque première propriété soit en particulier affichée et/ou sauvegardée sur
un poste de contrôle et/ou utilisé pour la commande et/ou le réglage du processus
d'impression.