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(11) |
EP 2 325 593 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.05.2019 Patentblatt 2019/19 |
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Anmeldetag: 19.11.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Wärmeübertrager
Heat exchanger
Échangeur de chaleur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.05.2011 Patentblatt 2011/21 |
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Patentinhaber: MAHLE Behr France Hambach S.A.S |
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57910 Hambach (FR) |
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Erfinder: |
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- Lohmann, Christophe
67430 Voellerdingen (FR)
- Kihn, Hubert
57510 Hoste (FR)
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Vertreter: Grauel, Andreas et al |
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Grauel IP
Patentanwaltskanzlei
Wartbergstrasse 14 70191 Stuttgart 70191 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 376 044 DE-A1- 10 342 809 US-A- 5 363 910
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EP-A1- 1 726 907 FR-A1- 2 875 897 US-A1- 2007 137 839
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1, ein Verfahren zur Herstellung eines Wärmeübertragers gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 6 und eine Kraftfahrzeugklimaanlage. Solch ein Wärmeübertrager ist aus
US 5,363,910 bekannt.
[0002] Wärmeübertrager werden für verschiedenste technische Anwendungen zum Kühlen und/oder
zum Erwärmen von Fluiden benutzt. Dabei wird durch den Wärmeübertrager ein zu kühlendes
oder zu erwärmendes Fluid geleitet und mittels eines den Wärmeübertrager umströmenden
Fluids kann das Fluid in dem Wärmeübertrager gekühlt oder erwärmt werden. Wärmeübertrager
weisen dabei im Allgemeinen eine Vielzahl an Rohre auf, die mechanisch und hydraulisch
mit zwei Sammelrohren jeweils an den Enden der Rohre verbunden sind. Dadurch besteht
eine hydraulische Verbindung zwischen den beiden Sammelrohren und den Rohren. Zwischen
den Rohren, die insbesondere als Flachrohre ausgebildet sind, befinden sich im Allgemeinen
Wellrippen. An dem Sammelrohr ist eine Einlassöffnung und eine Auslassöffnung zum
Einleiten und Ausleiten des zu kühlenden oder zu erwärmenden Fluides angeordnet. Dabei
befindet sich an der Einlassöffnung und an der Auslassöffnung jeweils eine Anschlusseinrichtung
zum Anschluss einer Leitung mit einer Anschlussöffnung und einer Befestigungseinrichtung
für die Leitung oder eine an der Leitung angeordnete Einrichtung. Das ein- oder auszuleitende
Fluid wird somit zunächst von der Leitung durch die Anschlusseinrichtung und dann
von der Anschlusseinrichtung in die Ein- oder Auslassöffnung an dem Sammelrohr geleitet.
Wärmeübertrager können dabei auch als Kältemittelkondensatoren in Kraftfahrzeugklimaanlagen
eingesetzt werden und dienen zum Kühlen und Verflüssigen eines zu kühlenden Fluides,
nämlich Kältemittel, das durch den Kältemittelkondensator geleitet wird.
[0003] Die Anschlusseinrichtungen für den Wärmeübertrager werden hergestellt, indem aus
einem mittels Extrudieren hergestelltem Vollprofil oder Stab die einzelnen Anschlusseinrichtungen
abgeschnitten werden. In diese abgeschnittenen Teile wird anschließend spanabhebend,
beispielsweise mittels Bohren oder Fräsen, eine Anschlussöffnung und eine Fluidöffnung
eingearbeitet. Ferner wird eine Befestigungsbohrung eingearbeitet und in die Befestigungsbohrung
wird nach dem Einarbeiten eines Gewindes beispielsweise eine Schraube eingeschraubt.
Mittels der Schraube als Befestigungseinrichtung kann eine Leitung oder eine Einrichtung
an der Leitung an der Anschlusseinrichtung befestigt werden. An dem Sammelrohr ist
an den Ein- und Auslassöffnungen jeweils ein Durchzug ausgebildet und der Durchzug
wird in die Fluidöffnung der Anschlusseinrichtung eingefügt und anschließend angelötet.
Die Anschlusseinrichtung ist damit in der Herstellung aufwendig und teuer. Aufgrund
der Verwendung eines mittels Extrudieren hergestellten Vollprofiles bei der Herstellung
der Anschlusseinrichtung weist die Anschlusseinrichtung einen hohen Materialbedarf
auf und aufgrund der hohen Kosten für dieses Material, es handelt sich im Allgemeinen
um Aluminium, entstehen alleine deshalb hohe Kosten. Ferner werden für das spanabhebende
Bearbeiten der Anschlusseinrichtung viele Fertigungsschritte benötigt, so dass auch
dadurch hohe Kosten bei der Herstellung der Anschlusseinrichtung nachteiligerweise
anfallen.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin einen Wärmeübertrager,
ein Verfahren zur Herstellung eines Wärmeübertragers und eine Kraftfahrzeugklimaanlage
zur Verfügung zu stellen, bei dem eine Anschlusseinrichtung einen geringen Materialbedarf
aufweist und die Herstellung der Anschlusseinrichtung einfach und preiswert mit wenigen
Herstellungsschritten ist.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Wärmeübertrager nach dem Anspruch 1. Die Anschlusseinrichtung
umfasst in vorteilhafterweise somit einen Anschlussrohrstutzen, der kein Vollprofil
gemäß der Ausbildung der Anschlusseinrichtung im Stand der Technik ist. Dadurch kann
Material bei der Herstellung für die Anschlusseinrichtung eingespart werden.
[0006] Insbesondere umfasst die Anschlusseinrichtung eine Anschlussplatte mit einer Anschlussöffnung
und der Anschlussrohrstutzen ist an der Anschlussöffnung mit der Anschlussplatte verbunden
und/oder ein Ende des Anschlussrohrstutzens bildet die Anschlussöffnung. Aufgrund
der Ausbildung einer Anschlussplatte an der Anschlusseinrichtung wird für die Anschlusseinrichtung
ein geringer Materialbedarf bei der Herstellung benötigt. Die Anschlussplatte dient
dabei zum Anschluss der Leitung an der Anschlusseinrichtung, so dass dadurch eine
großflächige Auflagefläche für eine Einrichtung an dem Rohr vorliegt, ohne dass dadurch
ein hoher Materialbedarf erforderlich ist, weil die Anschlussplatte lediglich eine
Platte mit einer geringen Materialdicke ist und kein Vollprofil.
[0007] In einer weiteren Ausgestaltung beträgt die Dicke wenigstens einer Wandung des Anschlussrohrstutzens
und/oder der Anschlussplatte weniger als 2 cm, 1 cm, 0,5 cm oder 0,3 cm. Aufgrund
der Dicke der wenigstens einen Wandung wird somit wenig Material für die Anschlusseinrichtung
benötigt. Die wenigstens eine Anschlusseinrichtung besteht vorzugsweise wenigstens
teilweise, insbesondere vollständig aus Metall, beispielsweise Aluminium oder Stahl.
[0008] In einer ergänzenden Ausführungsform steht die Anschlussplatte im Wesentlichen senkrecht
auf einer Achse des Anschlussrohrstutzens und/oder die Anschlussplatte ist mit einer
Befestigungsöffnung, insbesondere Befestigungsbohrung, versehen und in der Befestigungsöffnung
ist die Befestigungseinrichtung, z. B. eine Schraube oder ein Bolzen, befestigt zum
Befestigen der Leitung an der Anschlusseinrichtung. Im Wesentlichen bedeutet dabei,
dass die Achse des Anschlussrohrstutzens mit einer Abweichung von weniger als 30°,
20° oder 10° senkrecht zu der Anschlussplatte, d. h. einer Ebene der Anschlussplatte,
steht. Die Ebene der Anschlussplatte ist dabei aufgrund der im Wesentlichen ebenen
Ausbildung der Anschlussplatte eine Ebene, welche parallel zu der größten Ausdehnung
der Anschlussplatte ausgerichtet ist und/oder parallel zu der größten ebenen Teiloberfläche
der Anschlussplatte ausgerichtet ist.
[0009] Vorzugsweise umfasst der Wärmeübertrager einen Sammelbehälter mit einem Trockner
und/oder einem Filter und/oder der Anschlussrohrstutzen ist mit einer Fluidöffnung
versehen. Bei der Ausbildung des Wärmeübertragers als Kältemittelkondensator umfasst
der Wärmeübertrager den Sammelbehälter mit dem Trockner und/oder dem Filter. Das Sammelrohr
weist einen Durchzug auf und in der Fluidöffnung des Anschlussrohrstutzens ist der
Durchzug angeordnet, so dass dadurch eine mechanische Verbindung zwischen der Begrenzung
der Fluidöffnung an dem Anschlussrohrstutzen und dem Durchzug an dem Sammelrohr besteht.
[0010] Erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines Wärmeübertragers, in dieser Schutzrechtsanmeldung
beschriebenen Wärmeübertragers, zum Kühlen oder Erwärmen eines durch den Wärmeübertrager
durchzuleitenden Fluides, insbesondere Kältemittelkondensator für eine Kraftfahrzeugklimaanlage,
mit den Schritten: zur Verfügung stellen von Rohren, zur Verfügung stellen von wenigstens
einem Sammelrohr mit Öffnungen, Anordnen der Rohre in den Öffnungen des wenigstens
einen Sammelrohres, Herstellen wenigstens einer Anschlusseinrichtung zum Anschluss
einer Leitung für das Fluid mit einer Anschlussöffnung und vorzugsweise einer Befestigungseinrichtung
für die Leitung, Verbinden der Rohre, des wenigstens einen Sammelrohres und vorzugsweise
der wenigstens einen Anschlusseinrichtung, insbesondere mittels Löten in einem Lötofen,
so dass diese mechanisch miteinander verbunden sind und eine fluidleitende Verbindung
zwischen den Rohren, dem wenigstens einen Sammelrohr und der wenigstens einen Anschlusseinrichtung
besteht, wobei die wenigstens eine Anschlusseinrichtung mit Druckumformen, beispielsweise
mit Fließpressen, insbesondere Rückwärtsfließpressen, und/oder Tiefziehen, aus wenigstens
einem Werkstückrohling einteilig hergestellt wird. Aufgrund der Herstellung der wenigstens
einen Anschlusseinrichtung mit Fließpressen, insbesondere Rückwärtsfließpressen und/oder
Tiefziehen, kann eine Anschlusseinrichtung aus einem Werkstückrohling in einfacher
Weise hergestellt werden, der geringe Wandstärken aufweist und somit ein geringer
Materialbedarf bei der Herstellung der wenigstens einen Anschlusseinrichtung besteht.
Damit kann die wenigstens eine Anschlusseinrichtung preiswert mit einem geringen Materialbedarf,
beispielsweise Aluminium, hergestellt werden.
[0011] An einer weiteren Ausführungsform wird aus einem, vorzugsweise nur einem, Werkstückrohling
ein Anschlussrohrstutzen mit Fließpressen, insbesondere mit Rückwärtsfließpressen,
hergestellt und in den Anschlussrohrstutzen wird eine Fluidöffnung, insbesondere Fluidbohrung,
eingearbeitet. Bei der Herstellung der wenigstens einen Anschlusseinrichtung wird
aus einem ersten Werkstückrohling mittels Rückwärtsfließpressen zunächst ein Anschlussrohrstutzen
hergestellt. Der Anschlussrohrstutzen weist dabei vorzugsweise zwei Abschnitte mit
einem unterschiedlichen Durchmesser auf. In diesen mittels Rückwärtsfließpressen hergestellten
Anschlussrohrstutzen, der an einem Ende offen ist und dort eine Anschlussöffnung aufweist
und am anderen Ende keine Öffnung aufweist, d. h. verschlossen ist, wird im Bereich
bzw. in der Nähe des Endes ohne der Öffnung senkrecht zu einer Achse des Anschlussrohrstutzens,
d. h. radial, eine Fluidöffnung eingearbeitet. Die Fluidöffnung wird dabei vorzugsweise
spanabhebend, beispielsweise mittels Bohren oder Fräsen, in den mittels Rückwärtsfließpressen
hergestellten Anschlussrohrstutzen eingearbeitet.
[0012] Insbesondere wird eine Anschlussplatte mit einer Anschlussöffnung und einer Befestigungsöffnung
zur Verfügung gestellt, vorzugsweise wird die Anschlussplatte mit Stanzen aus einer
Rohplatte hergestellt, und der Anschlussrohrstutzen wird in der Anschlussöffnung der
Anschlussplatte befestigt. Aus einer beispielsweise mittels Walzen hergestellten Metallrohplatte
werden die Anschlussplatten aus der Metallrohplatte ausgestanzt, so dass in einfacher
Weise die Anschlussplatte mit einem geringen Fertigungsaufwand hergestellt bzw. zur
Verfügung gestellt werden kann. Dabei wird in diese ausgestanzte Anschlussplatte beim
Ausstanzen die Anschlussöffnung und die Befestigungsöffnung eingestanzt oder nach
dem Ausstanzen wird in die ausgestanzte Anschlussplatte die Auslassöffnung und/oder
die Befestigungsöffnung spanabhebend, beispielsweise mittels Bohren oder Fräsen, eingearbeitet.
Anschließend wird der mittels Fließpressen hergestellte Anschlussrohrstutzen an der
Anschlussöffnung der Anschlussplatte befestigt. Dies wird beispielsweise stoffschlüssig
und/oder kraftschlüssig und/oder formschlüssig ausgeführt. Der Anschlussrohrstutzen
kann beispielsweise mittels eines Presssitzes in der Anschlussöffnung der Anschlussplatte
befestigt werden. Ergänzend kann auch in einem nachfolgenden Arbeitsgang mittels Löten
der Anschlussrohrstutzen an der Anschlussplatte befestigt werden.
[0013] In einer weiteren Ausgestaltung wird ein Sammelbehälter zur Verfügung gestellt und
der Sammelbehälter, die Rohre, das wenigstens eine Sammelrohr und die wenigstens eine
Anschlusseinrichtung werden miteinander verbunden, so dass diese mechanisch miteinander
verbunden sind und eine fluidleitende Verbindung zwischen dem Sammelbehälter, den
Rohren, dem wenigstens einen Sammelrohr und der wenigstens einen Anschlusseinrichtung
besteht. Bei der Ausbildung des Wärmeübertragers als Kältemittelkondensator wird auch
ein Sammelbehälter benötigt. In dem Sammelbehälter ist vorzugsweise ein Trockner und/oder
ein Filter angeordnet.
[0014] In einer ergänzenden Variante wird die wenigstens eine Anschlusseinrichtung mit einem
Anschlussrohrstutzen und einer Anschlussplatte aus einem Werkstückrohling mit Tiefziehen
hergestellt. Abweichend von dem oben beschriebenen Herstellungsverfahren kann somit
die Anschlusseinrichtung mit dem Anschlussrohrstutzen und der Anschlussplatte auch
aus nur einem Werkstückrohling mittels Tiefziehen hergestellt werden. Nach dem Tiefziehen
weist die Anschlusseinrichtung bereits den Anschlussrohrstutzen und die Anschlussplatte
auf und diese sind aufgrund der Herstellung aus nur einem Werkstückrohling bereits
miteinander verbunden. Vorzugsweise wird nach dem Tiefziehen in die Anschlussplatte
die Befestigungsöffnung und in den Anschlussrohrstutzen die Fluidöffnung eingearbeitet,
beispielsweise spanabhebend, insbesondere mittels Bohren und/oder Fräsen.
[0015] In einer weiteren Variante wird in die Anschlussplatte eine Befestigungsöffnung,
insbesondere Befestigungsbohrung, eingearbeitet und in der Befestigungsöffnung wird
eine Befestigungseinrichtung, z. B. eine Schraube oder ein Bolzen, befestigt. In die
Befestigungsöffnung an der Anschlussplatte wird eine Befestigungseinrichtung, beispielsweise
eine Schraube oder Bolzen, befestigt, vorzugsweise eingeschraubt, indem vorher in
die Befestigungsöffnung ein Gewinde eingearbeitet worden ist oder beim Einschrauben
der Schraube in die Befestigungsöffnung das Gewinde an der Anschlussplatte selbsttätig
von dem Gewinde der Schraube herstellt wird. Mittels dieser Schraube oder dem Bolzen
als Befestigungseinrichtung kann eine Leitung an der Anschlusseinrichtung befestigt
werden. Hierzu weist die Leitung an dem Ende eine entsprechende Einrichtung auf und
an dieser Einrichtung ist eine entsprechende Gegenbefestigungseinrichtung angeordnet,
mittels der die Einrichtung an der Leitung an der Befestigungseinrichtung befestigt
werden kann. Die Gegenbefestigungseinrichtung ist dabei an ein entsprechendes Gewinde,
in das die Schraube an der Anschlussplatte eingeschraubt werden kann. Die Leitung
wird dabei fluidleitend mit der Anschlussöffnung der Anschlusseinrichtung verbunden.
[0016] In einer weiteren Ausgestaltung wird in das wenigstens eine Sammelrohr und/oder in
den Sammelbehälter eine Einlassöffnung und/oder eine Auslassöffnung eingearbeitet,
vorzugsweise wird an der Einlassöffnung und/oder der Auslassöffnung ein Durchzug eingearbeitet,
und die wenigstens eine Anschlusseinrichtung, insbesondere die Fluidöffnung des Anschlussrohrstutzens,
wird mit dem wenigstens einen Sammelrohr und/oder dem Sammelbehälter an der Einlassöffnung
und/oder der Auslassöffnung verbunden, insbesondere in einem Lötofen angelötet und/oder
angekörnt.
[0017] Insbesondere wird der Durchzug an der Einlassöffnung und/oder der Auslassöffnung
in die Fluidöffnung des Anschlussrohrstutzens eingefügt.
[0018] Eine erfindungsgemäße Kraftfahrzeugklimaanlage umfasst einen in dieser Schutzrechtsanmeldung
beschriebenen Wärmeübertrager.
[0019] In einer weiteren Ausgestaltung umfasst die Kraftfahrzeugklimaanlage einen Kältemittelverdampfer
und/oder einen Kältemittelkondensator und/oder einen Verdichter und/oder eine Steuerungseinheit
und/oder ein Gebläse.
[0020] In einer zusätzlichen Ausführungsform sind der Kältemittelkondensator und/oder der
Kältemittelverdampfer als ein in dieser Schutzrechtsanmeldung beschriebener Wärmeübertrager
ausgebildet.
[0021] In einer zusätzlichen Ausführungsform sind am Wärmeübertrager zwischen den Rohren
Wellrippen angeordnet.
[0022] In einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung sind die Wellrippen an den Rohren stoffschlüssig,
insbesondere mittels Löten, verbunden.
[0023] Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Ansicht eines aus dem Stand der Technik bekannten Wärmeübertragers mit einer
Anschlusseinrichtung,
- Fig. 2
- eine erste perspektivische Ansicht einer Anschlusseinrichtung für einen erfindungsgemäßen
Wärmeübertrager,
- Fig. 3
- eine zweite perspektivische Ansicht der Anschlusseinrichtung gemäß Fig. 2 und
- Fig. 4
- eine dritte perspektivische Ansicht der Anschlusseinrichtung gemäß Fig. 2, wobei die
Anschlusseinrichtung an einem Durchzug eines Sammelrohres eines erfindungsgemäßen
Wärmeübertragers befestigt ist.
[0024] In Fig. 1 ist eine Ansicht eines aus dem Stand der Technik bekannten Wärmeübertragers
1 dargestellt. Zwischen zwei Sammelrohren 4 sind eine Vielzahl von Rohren 3 angeordnet.
Zwischen den Rohren 3 sind nicht dargestellte Wellrippen aus Aluminium ausgebildet,
welche die Rohre 3 sowohl mechanisch als auch thermisch verbinden. Die Wellrippen
dienen dazu, die Oberfläche des Wärmeübertragers 1 zu vergrößern und dadurch die Wärmeübertragung
zu erhöhen. An dem in Fig. 1 rechts dargestellten Sammelrohr 4 ist eine in Fig. 1
nicht dargestellte Einlassöffnung 6 und eine nicht dargestellte Auslassöffnung 7 ausgebildet,
welche jeweils von einer Anschlusseinrichtung 8 umgeben bzw. verschlossen sind. Mittels
der Anschlusseinrichtung 8 wird eine Leitung (nicht dargestellt) an den Wärmeübertrager
1 angeschlossen. Der Wärmeübertrager 1 dient als Kältemittelkondensator 2 in einer
Kraftfahrzeugklimaanlage. Durch die Einlassöffnung 6 und die Anschlusseinrichtung
8 an der Einlassöffnung 6 strömt somit Kältemittel in den Wärmeübertrager 1 ein und
dieses strömt durch die Auslassöffnung 7 mit der Anschlusseinrichtung 8 abgekühlt
und flüssig heraus. Die im Querschnitt rechteckförmigen Rohre 3 aus Aluminium münden
in das Sammelrohr 4. Dadurch besteht eine hydraulische Verbindung zwischen den beiden
Sammelrohren 4 sowie den Rohren 3. Am in Fig. 1 links dargestellten Sammelrohr 4 ist
ein Sammelbehälter 5 mit einem nicht dargestellten Trockner und einem nicht dargestellten
Filter angeordnet. Der Trockner ist hygroskopisch und kann Wasser bzw. Feuchtigkeit
aus dem Kältemittel aufnehmen. Mittels Überströmöffnungen (nicht dargestellt) steht
der Sammelbehälter 5 in Fluidverbindung mit dem linken Sammelrohr 4. An vier Eckbereichen
des Wärmeübertragers 1 ist eine Fixierungseinrichtung 16 angeordnet, um den Wärmeübertrager
1 beispielsweise an einer Karosserie eines Kraftfahrzeuges (nicht dargestellt) befestigen
zu können.
[0025] Der erfindungsgemäße Wärmeübertrager 1 als Kältemittelkondensator 2 entspricht im
Wesentlichen dem in Fig. 1 aus dem Stand der Technik bekannten Wärmeübertrager 1.
Lediglich die Anschlusseinrichtungen 8 des Wärmeübertragers 1 weisen einen anderen
Aufbau auf und sind in den Fig. 2 bis 4 abgebildet. Die Anschlusseinrichtung 8 weist
einen Anschlussrohrstutzen 9 und eine Anschlussplatte 10 auf. Der Anschlussrohrstutzen
9 ist mittels Rückwärtsfließpressen aus einem ersten Werkstückrohling hergestellt
und weist zwei Abschnitte mit einem unterschiedlichen Durchmesser auf. Der Anschlussrohrstutzen
9 weist an einem, in Fig. 2 oben dargestellten Ende eine Anschlussöffnung 11 auf und
ein zweites Ende des Anschlussrohrstutzens 9 weist dabei keine Öffnung auf, d. h.
ist verschlossen. Im Bereich des Endes des Anschlussrohrstutzens 9 ohne Öffnung ist
an einer Wandung eine Fluidöffnung 17 ausgebildet. Die Fluidöffnung 17 ist somit im
Bereich des Abschnittes des Anschlussrohrstutzens 9 ausgebildet, welcher einen geringeren
Durchmesser aufweist. Die Fluidöffnung 17 wird nach dem Rückwärtsfließpressen des
Anschlussrohrstutzens 9 mit Bohren in den Anschlussrohrstutzen 9 eingearbeitet. Die
Anschlussplatte 10 weist die Anschlussöffnung 11 und eine als Befestigungsbohrung
13 ausgebildete Befestigungsöffnung 12 auf. Der Anschlussrohrstutzen 9 ist im Bereich
seiner Anschlussöffnung 11 an der Anschlussöffnung 11 der Anschlussplatte 10 mittels
eines Presssitzes und vorzugsweise zusätzlich mittels Löten befestigt. Die Anschlussplatte
10 wird mittels Stanzen aus einer Rohplatte hergestellt und die Anschlussöffnung 11
sowie auch die Befestigungsbohrung 13 werden bereits beim Herausstanzen aus der Rohplatte
mit hergestellt, so dass dadurch ein geringer Herstellungsaufwand für die Anschlussplatte
10 anfällt.
[0026] Die Dicken der Wände der Anschlussplatte 10 und des Anschlussrohrstutzens 9 weisen
dabei eine geringe Dicke, z. B. von 0,3 mm oder 0,2 mm auf. Dadurch ist bei der Herstellung
der Anschlusseinrichtung 8 ein geringer Materialbedarf erforderlich. Für die Herstellung
des Anschlussrohrstutzens 9 und der Anschlussplatte 10 wird dabei im Allgemeinen Aluminium
verwendet. Nach dem Verbinden der Anschlussplatte 10 mit dem Anschlussrohrstutzen
9 wird die Anschlusseinrichtung 8 mit der Fluidöffnung 17 an einem Durchzug 18 des
Sammelrohres 4 befestigt (Fig. 4). Die Rohre 3, sowie die nicht dargestellten dazwischen
angeordneten Wellrippen sowie das Sammelrohr 4 und der Sammelbehälter 5 des Wärmeübertragers
1 sind an der Oberfläche mit Lot plattiert. An einem Sammelrohr 4 werden dabei eine
Einlassöffnung 6 und eine Auslassöffnung 7 jeweils mit Durchzügen 18 eingearbeitet.
Darauffolgend an jedem Durchzug 18 eine Anschlusseinrichtung 8 mit der Fluidöffnung
17 befestigt. Dabei wird mittels Körnen die Fluidöffnung 17 an dem Durchzug 18 befestigt.
Darauffolgend wird der Wärmeübertrager 1 umfassend die Rohre 3, die Wellrippen, die
beiden Sammelrohre 4, den Sammelbehälter 5 und die beiden Anschlusseinrichtungen 8
zum Löten in einen Lötofen eingebracht. Aufgrund der Plattierung der Komponenten des
Wärmeübertragers 1 insbesondere auch des Sammelrohres 4 mit dem Durchzug 18, wird
mittels Löten die Anschlusseinrichtung 8 an der Fluidöffnung 17 mit dem Durchzug 18
des Sammelrohres 4 verlötet. Damit besteht eine fluiddichte Verbindung zwischen der
Anschlusseinrichtung 8 und dem Sammelrohr 4. Damit kann ein- oder auszuleitendes Fluid
durch die Anschlussöffnung 11 an der Anschlusseinrichtung 8 ein- oder ausgeleitet
werden, das anschließend durch den Anschlussrohrstutzen 9 ein- oder ausströmt und
darauffolgend den Anschlussrohrstutzen 9 an der Fluidöffnung 17 verlässt oder dort
zurückfließt und durch die Ein- oder Auslassöffnung 6, 7 in das Sammelrohr 4 ein-
oder ausströmt.
[0027] An der Anschlussplatte 10 der Anschlusseinrichtung 8 ist eine nicht dargestellte
Leitung zu befestigen, um durch die Leitung das Kältemittel in den Anschlussrohrstutzen
9 ein- oder auszuleiten. Hierzu wird nach dem Verlöten in dem Lötofen an der Anschlussplatte
10 eine als Schraube 15 ausgebildete Befestigungseinrichtung 14 an der Befestigungsöffnung
12 mittels Schrauben befestigt. Die Einrichtung an der Leitung (nicht dargestellt)
weist dabei eine entsprechend ausgebildete Gegenbefestigungseinrichtung (nicht dargestellt)
auf, beispielsweise ein Gewinde oder ein Schnappverschluss, so dass dadurch die nicht
dargestellte Einrichtung der Leitung an der Anschlusseinrichtung 8 mechanisch und
auch fluiddicht befestigt werden kann. Die Schraube 15 besteht dabei aus Eisen, die
mit einem Korrosionsschutz bzw. einer Korrosionsbeschichtung versehen ist. Dies ist
möglich, weil die Schraube 15 erst nach dem Löten in dem Lötofen, in dem Temperaturen
im Bereich von ungefähr 700°C vorliegen, an der Anschlusseinrichtung 8 befestigt wird.
Wird bei der Herstellung der Anschlusseinrichtung 8 die Schraube 15 bereits vor dem
Löten in dem Lötofen an der Anschlussplatte 10 befestigt, ist die Schraube 15 aus
Edelstahl auszuführen, weil eine Schraube aus Eisen mit einer Korrosionsbeschichtung
den hohen Temperaturen im Lötofen von ungefähr 700°C nicht standhält.
[0028] Insgesamt betrachtet sind mit dem erfindungsgemäßen Wärmeübertrager 1 wesentliche
Vorteile verbunden. Die Komponenten der Anschlusseinrichtung 8, nämlich die Anschlussplatte
10 und der Anschlussrohrstutzen 9, werden mittels Fließpressen und Stanzen hergestellt
und weisen dabei eine geringe Wanddicke auf. Dadurch ist ein geringer Materialbedarf
für die Anschlussplatte 10 und den Anschlussrohrstutzen 9 aus Aluminium erforderlich.
Die Herstellungskosten können damit sowohl gesenkt werden, weil ein geringer Materialbedarf
für den Anschlussrohrstutzen 9 und die Anschlussplatte 10 erforderlich ist und außerdem
wenig Herstellungsschritte erforderlich sind.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1 Wärmeübertrager
- 2 Kältemittelkondensator
- 3 Rohr
- 4 Sammelrohr
- 5 Sammelbehälter
- 6 Einlassöffnung
- 7 Auslassöffnung
- 8 Anschlusseinrichtung
- 9 Anschlussrohrstutzen
- 10 Anschlussplatte
- 11 Anschlussöffnung
- 12 Befestigungsöffnung
- 13 Befestigungsbohrung
- 14 Befestigungseinrichtung
- 15 Schraube
- 16 Fixierungseinrichtung
- 17 Fluidöffnung
- 18 Durchzug
1. Wärmeübertrager (1) zum Kühlen oder Erwärmen eines durch den Wärmeübertrager (1) durchzuleitenden
Fluides, insbesondere Kältemittelkondensator (2) für eine Kraftfahrzeugklimaanlage,
umfassend
- eine Vielzahl von Rohren (3),
- wenigstens ein Sammelrohr (4) mit Öffnungen, in denen die Rohre (3) angeordnet sind
für eine hydraulische Verbindung zwischen den Rohren (3) und dem wenigstens einen
Sammelrohr (4),
- eine Einlassöffnung (6) zum Einleiten eines Fluids,
- eine Auslassöffnung (7) zum Ausleiten des Fluids,
- wenigstens eine Anschlusseinrichtung (8) zum Anschluss einer Leitung für das Fluid
mit einer Anschlussöffnung (11) und vorzugsweise einer Befestigungseinrichtung (14)
für die Leitung,
- wobei die wenigstens eine Anschlusseinrichtung (8) an der Einlassöffnung (6) und/oder
der Auslassöffnung (7) angeordnet ist,
wobei die wenigstens eine Anschlusseinrichtung (8) einen Anschlussrohrstutzen (9)
umfasst, wobei der Anschlussrohrstutzen (9) in seiner rohrförmigen Wandfläche mit
einer Fluidöffnung (17) versehen ist und in der Fluidöffnung (17) ein rohrförmiger
Durchzug (18) an der Einlassöffnung (6) und/oder der Auslassöffnung (7) an dem wenigstens
einen Sammelrohr (4) und/oder dem Sammelbehälter (5) angeordnet ist, wobei die Anschlusseinrichtung
(8) einteilig ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusseinrichtung (8) mittels Umformen hergestellt ist.
2. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusseinrichtung (8) eine Anschlussplatte (10) mit einer Anschlussöffnung
(11) umfasst und der Anschlussrohrstutzen (9) an der Anschlussöffnung (11) mit der
Anschlussplatte (10) verbunden ist und/oder ein Ende des Anschlussrohrstutzens (9)
die Anschlussöffnung (11) bildet.
3. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke wenigstens einer Wandung des Anschlussrohrstutzens (9) und/oder der Anschlussplatte
(10) weniger als 2 cm, 1 cm, 0,5 cm oder 0,3 cm beträgt.
4. Wärmeübertrager nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussplatte (10) im Wesentlichen senkrecht auf einer Achse des Anschlussrohrstutzens
(9) steht und/oder die Anschlussplatte (10) mit einer Befestigungsöffnung (12), insbesondere
Befestigungsbohrung (13), versehen ist und in der Befestigungsöffnung (12) die Befestigungseinrichtung
(14), z. B. eine Schraube (15) oder ein Bolzen, befestigt ist zum Befestigen der Leitung
an der Anschlusseinrichtung (8).
5. Wärmeübertrager nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeübertrager (1) einen Sammelbehälter (5) mit einem Trockner und/oder einem
Filter umfasst.
6. Verfahren zur Herstellung eines Wärmeübertragers (1), gemäß einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, zum Kühlen oder Erwärmen eines durch den Wärmeübertrager
(1) durchzuleitenden Fluides, insbesondere Kältemittelkondensator (2) für eine Kraftfahrzeugklimaanlage,
mit den Schritten:
- zur Verfügung stellen von Rohren (3),
- zur Verfügung stellen von wenigstens einem Sammelrohr (4) mit Öffnungen,
- Anordnen der Rohre (3) in den Öffnungen des wenigstens einen Sammelrohres (4),
- Herstellen wenigstens einer Anschlusseinrichtung (8) zum Anschluss einer Leitung
für das Fluid mit einer Anschlussöffnung (11) und vorzugsweise einer Befestigungseinrichtung
(14) für die Leitung,
- Verbinden der Rohre (3), des wenigstens einen Sammelrohres (4) und vorzugsweise
der wenigstens einen Anschlusseinrichtung (8), insbesondere mittels Löten in einem
Lötofen, so dass diese mechanisch miteinander verbunden sind und eine fluidleitende
Verbindung zwischen den Rohren (3), dem wenigstens einen Sammelrohr (4) und der wenigstens
einen Anschlusseinrichtung (8) besteht,
dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Anschlusseinrichtung (8) mit Druckumformen, beispielsweise mit
Fließpressen, insbesondere Rückwärtsfließpressen, und/oder Tiefziehen, aus wenigstens
einem Werkstückrohling einteilig hergestellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem Werkstückrohling ein Anschlussrohrstutzen (9) mit Fließpressen, insbesondere
mit Rückwärtsfließpressen, hergestellt wird und in den Anschlussrohrstutzen (9) eine
Fluidöffnung (17), insbesondere Fluidbohrung, eingearbeitet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anschlussplatte (10) mit einer Anschlussöffnung (11) und einer Befestigungsöffnung
(12) zur Verfügung gestellt wird, vorzugsweise die Anschlussplatte (10) mit Stanzen
aus einer Rohplatte hergestellt wird, und der Anschlussrohrstutzen (9) in der Anschlussöffnung
(11) der Anschlussplatte (10) befestigt wird.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sammelbehälter (5) zur Verfügung gestellt wird und der Sammelbehälter (5), die
Rohre (3), das wenigstens eine Sammelrohr (4) und die wenigstens eine Anschlusseinrichtung
(8) miteinander verbunden werden, so dass diese mechanisch miteinander verbunden sind
und eine fluidleitende Verbindung zwischen dem Sammelbehälter (5), den Rohren (3),
dem wenigstens einen Sammelrohr (4) und der wenigstens einen Anschlusseinrichtung
(8) besteht.
10. Verfahren nach Anspruch 6 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Anschlusseinrichtung (8) mit einem Anschlussrohrstutzen (9) und
einer Anschlussplatte (10) aus einem Werkstückrohling mit Tiefziehen hergestellt wird.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in die Anschlussplatte (10) eine Befestigungsöffnung (12), insbesondere Befestigungsbohrung
(13), eingearbeitet wird und in der Befestigungsöffnung (12) eine Befestigungseinrichtung
(14), z. B. eine Schraube (15) oder ein Bolzen, befestigt wird.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in das wenigstens eine Sammelrohr (4) und/oder in den Sammelbehälter (5) eine Einlassöffnung
(6) und/oder eine Auslassöffnung (7) eingearbeitet wird, vorzugsweise an der Einlassöffnung
(6) und/oder der Auslassöffnung (7) ein Durchzug (18) eingearbeitet wird, und die
wenigstens eine Anschlusseinrichtung (8), insbesondere die Fluidöffnung (17) des Anschlussrohrstutzens
(9), mit dem wenigstens einen Sammelrohr (4) und/oder dem Sammelbehälter (5) an der
Einlassöffnung (6) und/oder der Auslassöffnung (7) verbunden wird, insbesondere in
einem Lötofen angelötet wird und/oder angekörnt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchzug (18) an der Einlassöffnung (6) und/oder der Auslassöffnung (7) in die
Fluidöffnung (17) des Anschlussrohrstutzens (9) eingefügt wird.
14. Kraftfahrzeugklimaanlage mit einem Wärmeübertrager (1), dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeübertrager (1) als ein Wärmeübertrager (1) gemäß einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 6 ausgebildet ist.
1. A heat exchanger (1) for cooling or heating a fluid to be conducted through the heat
exchanger (1), in particular a refrigerant condenser (2) for a vehicle air-conditioning
system, comprising
- a plurality of tubes (3),
- at least one collecting tube (4) with openings in which the tubes (3) are arranged
for a hydraulic connection between the tubes (3) and the at least one collecting tube
(4),
- an inlet opening (6) for introducing a fluid,
- an outlet opening (7) for discharging the fluid,
- at least one connecting arrangement (8) for the connection of a line for the fluid
to a connecting opening (11) and preferably a fixation arrangement (14) for the line,
- wherein the at least one connecting arrangement (8) is arranged on the inlet opening
(6) and/or the outlet opening (7),
wherein the at least one connecting arrangement (8) comprises a connecting tube stud
(9), wherein the connecting tube stud (9) is provided with a fluid opening (17) at
the tube-shaped wall face thereof and a tube-shaped passage (18) on the inlet opening
(6) and/or the outlet opening (7) on the at least one collecting tube (4) and/or the
collecting container (5) is arranged in the fluid opening (17), wherein the connecting
arrangement (8) is one piece,
characterised in that the connecting arrangement (8) is produced by means of moulding.
2. The heat exchanger according to claim 1, characterised in that the connecting arrangement (8) comprises a connecting plate (10) with a connecting
opening (11) and the connecting tube stud (9) is connected to the connecting plate
(10) on the connecting opening (11) and/or an end of the connecting tube stud (9)
forms the connecting opening (11) .
3. The heat exchanger according to claim 1 or 2, characterised in that the thickness of at least one wall of the connecting tube stud (9) and/or of the
connecting plate (10) is less than 2 cm, 1 cm, 0.5 cm or 0.3 cm.
4. The heat exchanger according to claim 2 or 3, characterised in that the connecting plate (10) stands essentially perpendicularly on an axis of the connecting
tube stud (9) and/or the connecting plate (10) is provided with a fixation opening
(12), in particular a fixation bore (13), and the fixation arrangement (14), e.g.
a screw (15) or a bolt, is fixed in the fixation opening (12) in order to fix the
line on the connecting arrangement (8).
5. The heat exchanger according to one or more of the preceding claims, characterised in that the heat exchanger (1) comprises a collecting container (5) with a dryer and/or a
filter.
6. A method for producing a heat exchanger (1) according to one or more of the preceding
claims, for cooling or heating a fluid to be conducted through the heat exchanger
(1), in particular a refrigerant condenser (2) for a vehicle air-conditioning system,
with the following steps:
- providing tubes (3),
- providing at least one collecting tube (4) with openings,
- arranging the tubes (3) in the openings of the at least one collecting tube (4),
- producing at least one connecting arrangement (8) for the connection of a line for
the fluid to a connecting opening (11) and preferably a fixation arrangement (14)
for the line,
- connecting the tubes (3), the at least one collecting tube (4) and preferably the
at least one connecting arrangement (8), in particular by means of soldering in a
soldering furnace, so that they are mechanically connected to one another and there
is a fluid-guiding connection between the tubes (3), the at least one collecting tube
(4) and the at least one connecting arrangement (8),
characterised in that the at least one connecting arrangement (8) is produced as one piece by means of
compression moulding, for example by flow moulding, in particular by reverse flow
moulding, and/or deep drawing, from at least one workpiece blank.
7. The method according to claim 6, characterised in that a connecting tube stud (9) is made from a workpiece blank by means of flow moulding,
in particular reverse flow moulding, and a fluid opening (17), in particular a fluid
bore, is incorporated into the connecting tube stud (9).
8. The method according to claim 7, characterised in that a connecting plate (10) with a connecting opening (11) and a fixation opening (12)
is provided, wherein the connecting plate (10) is preferably produced by punching
from a blank plate, and the connecting tube stud (9) is fixed in the connecting opening
(11) of the connecting plate (10).
9. The method according to one or more of claims 6 to 8, characterised in that a collecting container (5) is provided and the collecting container (5), the tubes
(3), the at least one collecting tube (4) and the at least one connecting arrangement
(8) are connected to one another so that they are mechanically connected to one another
and there is a fluid-guiding connection between the collecting container (5), the
tubes (3), the at least one collecting tube (4) and the at least one connecting arrangement
(8).
10. The method according to claim 6 or 9, characterised in that the at least one connecting arrangement (8) with a connecting tube stud (9) and a
connecting plate (10) is produced from a workpiece blank by means of deep drawing.
11. The method according to one or more of claims 6 to 10, characterised in that a fixation opening (12), in particular a fixation bore (13), is incorporated into
the connecting plate (10) and a fixation arrangement (14), e.g. a screw (15) or a
bolt, is fixed in the fixation opening (12).
12. The method according to one or more of claims 6 to 11, characterised in that an inlet opening (6) and/or an outlet opening (7) is incorporated into the at least
one collecting tube (4) and/or into the collecting container (5), preferably a passage
(18) is incorporated on the inlet opening (6) and/or the outlet opening (7) and the
at least one connecting arrangement (8), in particular the fluid opening (17) of the
connecting tube stud (9) is connected to the at least one collecting tube (4) and/or
the collecting container (5) on the inlet opening (6) and/or the outlet opening (7),
in particular soldered in a soldering furnace and/or centre-punched.
13. The method according to claim 12, characterised in that the passage (18) on the inlet opening (6) and/or the outlet opening (7) is inserted
into the fluid opening (17) of the connecting tube stud (9).
14. A vehicle air-conditioning system with a heat exchanger (1), characterised in that the heat exchanger (1) is designed as a heat exchanger (1) according to one or more
of claims 1 to 6.
1. Echangeur de chaleur (1) servant au refroidissement ou au chauffage d'un fluide devant
traverser l'échangeur de chaleur (1), en particulier le condenseur de fluide frigorigène
(2) prévu pour un système de climatisation d'un véhicule automobile, ledit échangeur
de chaleur comprenant :
- une multiplicité de tubes (3),
- au moins un tube collecteur (4) ayant des ouvertures dans lesquelles les tubes (3)
sont disposés, pour permettre un raccordement hydraulique entre les tubes (3) et le
tube collecteur (4) au moins au nombre de un,
- une ouverture d'entrée (6) servant à l'introduction d'un fluide,
- une ouverture de sortie (7) servant à l'évacuation du fluide,
- au moins un dispositif de raccordement (8) servant au raccordement d'une conduite
pour le fluide, ledit dispositif de raccordement ayant une ouverture de raccordement
(11) et, de préférence, un dispositif de fixation (14) pour la conduite,
où le dispositif de raccordement (8) au moins au nombre de un est disposé au niveau
de l'ouverture d'entrée (6) et / ou de l'ouverture de sortie (7),
où le dispositif de raccordement (8) au moins au nombre de un comprend une tubulure
de raccordement (9), où la tubulure de raccordement (9) est dotée, dans sa surface
de paroi de forme tubulaire, d'une ouverture de fluide (17), et un passage de forme
tubulaire (18) est disposé, dans l'ouverture de fluide (17), au niveau de l'ouverture
d'entrée (6) et / ou de l'ouverture de sortie (7) placée au niveau du tube collecteur
(4) au moins au nombre de un et / ou au niveau du réservoir collecteur (5), où le
dispositif de raccordement (8) est monobloc,
caractérisé en ce que le dispositif de raccordement (8) est fabriqué par formage.
2. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de raccordement (8) comprend une plaque de raccordement (10) ayant
une ouverture de raccordement (11), et la tubulure de raccordement (9) est reliée,
au niveau de l'ouverture de raccordement (11), à la plaque de raccordement (10), et
/ ou une extrémité de la tubulure de raccordement (9) forme l'ouverture de raccordement
(11).
3. Echangeur de chaleur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'épaisseur au moins d'une paroi de la tubulure de raccordement (9) et / ou de la
plaque de raccordement (10) est inférieure à 2 cm, à 1 cm, à 0,5 cm ou à 0,3 cm.
4. Echangeur de chaleur selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la plaque de raccordement (10) est pratiquement perpendiculaire à un axe de la tubulure
de raccordement (9) et / ou la plaque de raccordement (10) est dotée d'une ouverture
de fixation (12), en particulier d'un perçage (13) pour la fixation, et le dispositif
de fixation (14), par exemple une vis (15) ou un boulon, est fixé dans l'ouverture
de fixation (12), pour fixer la conduite sur le dispositif de raccordement (8).
5. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur (1) comprend un réservoir collecteur (5) comportant un déshydrateur
et / ou un filtre.
6. Procédé de fabrication d'un échangeur de chaleur (1) selon l'une quelconque ou plusieurs
des revendications précédentes, ledit échangeur de chaleur servant au refroidissement
ou au chauffage d'un fluide devant traverser l'échangeur de chaleur (1), en particulier
le condenseur de fluide frigorigène (2) prévu pour un système de climatisation d'un
véhicule automobile, ledit procédé comprenant les étapes consistant :
- à fournir des tubes (3),
- à fournir au moins un tube collecteur (4) ayant des ouvertures,
- à agencer les tubes (3) dans les ouvertures du tube collecteur (4) au moins au nombre
de un,
- à fabriquer au moins un dispositif de raccordement (8) servant au raccordement d'une
conduite pour le fluide, ledit dispositif de raccordement ayant une ouverture de raccordement
(11) et, de préférence, un dispositif de fixation (14) pour la conduite,
- à procéder à l'assemblage des tubes (3), du tube collecteur (4) au moins au nombre
de un et, de préférence, du dispositif de raccordement (8) au moins au nombre de un,
l'assemblage étant réalisé en particulier par brasage dans un four à braser, de sorte
que ces éléments sont combinés mécaniquement les uns avec les autres, et il se produit
une communication permettant au fluide de circuler entre les tubes (3), le tube collecteur
(4) au moins au nombre de un et entre le dispositif de raccordement (8) au moins au
nombre de un,
caractérisé en ce que le dispositif de raccordement (8) au moins au nombre de un est fabriqué de façon
monobloc, à partir au moins d'une ébauche de la pièce à usiner, la fabrication étant
réalisée par formage sous pression, par exemple par extrusion, en particulier par
extrusion en arrière et / ou par emboutissage profond.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'une tubulure de raccordement (9) est fabriquée à partir d'une ébauche de la pièce
à usiner, la fabrication étant réalisée par extrusion, en particulier par extrusion
en arrière, et une ouverture de fluide (17), en particulier un perçage pour le fluide,
est usiné(e) dans la tubulure de raccordement (9).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une plaque de raccordement (10) est fournie, ladite plaque ayant une ouverture de
raccordement (11) et une ouverture de fixation (12), la plaque de raccordement (10)
étant fabriquée, de préférence, par estampage à partir d'une plaque brute, et la tubulure
de raccordement (9) est fixée dans l'ouverture de raccordement (11) de la plaque de
raccordement (10).
9. Procédé selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications 6 à 8, caractérisé en ce qu'un réservoir collecteur (5) est fourni, et le réservoir collecteur (5), les tubes
(3), le tube collecteur (4) au moins au nombre de un et le dispositif de raccordement
(8) au moins au nombre de un sont assemblés les uns avec les autres, de sorte que
ces éléments sont combinés mécaniquement les uns avec les autres, et il se produit
une communication permettant au fluide de circuler entre le réservoir collecteur (5),
les tubes (3), le tube collecteur (4) au moins au nombre de un et entre le dispositif
de raccordement (8) au moins au nombre de un.
10. Procédé selon la revendication 6 ou 9, caractérisé en ce que le dispositif de raccordement (8) au moins au nombre de un comportant une tubulure
de raccordement (9) et une plaque de raccordement (10) est fabriqué par emboutissage
profond, à partir d'une ébauche de la pièce à usiner.
11. Procédé selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications 6 à 10, caractérisé en ce qu'une ouverture de fixation (12), en particulier un perçage (13) pour la fixation, est
usiné (e) dans la plaque de raccordement (10), et un dispositif de fixation (14),
par exemple une vis (15) ou un boulon, est fixé dans l'ouverture de fixation (12).
12. Procédé selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications 6 à 11, caractérisé en ce qu'une ouverture d'entrée (6) et / ou une ouverture de sortie (7) est usinée dans le
tube collecteur (4) au moins au nombre de un et / ou dans le réservoir collecteur
(5), un passage (18) étant usiné de préférence au niveau de l'ouverture d'entrée (6)
et / ou de l'ouverture de sortie (7), et le dispositif de raccordement (8) au moins
au nombre de un, en particulier l'ouverture de fluide (17) de la tubulure de raccordement
(9), est relié(e) au tube collecteur (4) au moins au nombre de un et / ou au réservoir
collecteur (5), au niveau de l'ouverture d'entrée (6) et / ou de l'ouverture de sortie
(7), ladite ouverture de fluide étant en particulier brasée dans un four à braser
et / ou est soumise à un amorçage au pointeau.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que le passage (18) formé au niveau de l'ouverture d'entrée (6) et / ou de l'ouverture
de sortie (7) est inséré dans l'ouverture de fluide (17) de la tubulure de raccordement
(9).
14. Système de climatisation d'un véhicule automobile comprenant un échangeur de chaleur
(1), caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur (1) est conçu comme un échangeur de chaleur (1) selon l'une
quelconque ou plusieurs des revendications 1 à 6.
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