| (19) |
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(11) |
EP 2 326 211 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2012 Patentblatt 2012/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.07.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/004891 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/017862 (18.02.2010 Gazette 2010/07) |
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| (54) |
TISCH MIT EINER SCHWENKBAREN TISCHPLATTE
TABLE WITH A PIVOTABLE TABLE TOP
TABLE AVEC UN PLATEAU DE TABLE BASCULANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
11.08.2008 DE 102008037285
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.06.2011 Patentblatt 2011/22 |
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Patentinhaber: Korb & Korb Innenarchitektur und Design |
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5400 Baden (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KORB, Daniel
5408 Ennetbaden (CH)
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| (74) |
Vertreter: Fleck, Hermann-Josef |
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Klingengasse 2 71665 Vaihingen/Enz 71665 Vaihingen/Enz (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 836 926 US-A1- 2002 170 471
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EP-B- 1 308 109
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Tisch mit einer schwenkbaren Tischplatte, die
mittels eines Schwenkmechanismus an einem Tischgestell im oberen Bereich zweier seitlicher
Tischbeine um eine in ihrer Längsrichtung verlaufende Drehachse drehbar und arretierbar
gelagert und zwischen einer horizontalen Gebrauchsstellung und einer eingeklappten
Aufbewahrungsstellung ausklappbar oder einklappbar ist.
[0002] Ein Tisch dieser Art ist in der
EP 1 308 109 B1 angegeben. Bei diesem bekannten Tisch, auch als Klapptisch bezeichnet, ist die Tischplatte
um eine horizontale Längsachse drehbar auf einem Tischgestell gelagert und kann zwischen
einer horizontalen Gebrauchsstellung und einer im Wesentlichen vertikalen Aufbewahrungsstellung
ein- und ausgeklappt werden. Der Schwenkmechanismus ist dabei so ausgebildet, dass
gleichzeitig mit dem Verschwenken der Tischplatte ein Verdrehen der beiden seitlichen
Tischbeine einhergeht, so dass in der eingeklappten Stellung der Tischplatte die in
Gebrauchsstellung in Tiefenrichtung ausgerichteten T-Füße in Längsrichtung des Tisches
gedreht werden. Zum Freigeben der Schwenkbewegung sind unter beidseitigen Querträgern
der Tischplatte Handhaben angeordnet. Verbunden mit der kombinierten Schwenkbewegung
der Tischplatte und Drehbewegung der Tischbeine ist der Schwenkmechanismus relativ
aufwändig mit einer entsprechend großen Anzahl von Einzelkomponenten ausgebildet.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Tisch der eingangs genannten Art
bereit zu stellen, der bei einfachem Aufbau eine sichere, einfach zu bedienende Schwenkfunktion
zum Ein- und Ausklappen der Tischplatte aufweist.
[0005] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Hierbei ist vorgesehen,
dass der Schwenkmechanismus mindestens ein Paar ineinander greifender, zueinander
komplementärer, zur Drehachse konzentrisch angeordneter Zahnabschnitte aufweist, die
relativ zueinander um mindestens die Zahntiefe in Richtung der Drehachse zum Freigeben
der Schwenkbewegung auseinander rückbar sind, und dass pro Paar der eine Zahnabschnitt
drehfest zum Tischbein und der andere Zahnabschnitt drehfest zur Tischplatte angebracht
sind.
[0006] Die ineinander greifenden Zahnabschnitte ergeben eine stabile, spielfreie, definierte
Festlegung der Tischplatte in der gewählten Schwenkstellung relativ zu den Tischbeinen,
wobei eine Entriegelung und Verriegelung der Zahnabschnitte durch einfaches Auseinanderrücken
und Ineinandergreifen der Zahnabschnitte erreicht wird.
[0007] Außer der eingeklappten und ausgeklappten Schwenkstellung sind auch definierte Zwischenstellungen
möglich, falls erwünscht.
[0008] Zu einer zuverlässigen Funktion tragen die Maßnahmen bei, dass die Zahnabschnitte
in der jeweiligen Stirnseite eines im Querschnitt kreisförmigen zylindrischen Hohlprofilabschnitts
oder eines daran angebrachten Kreisringes ausgebildet sind.
[0009] Ein definierter Schwenkwinkel und damit Schwenkbereich wird dadurch sichergestellt,
dass der Schwenkbereich zwischen der ausgeklappten Stellung und der eingeklappten
Stellung der Tischplatte mittels eines durch die Schwenkbewegung mitbewegten Begrenzerelements
und zweier in Drehrichtung ortsfester Begrenzeranschläge begrenzt ist.
[0010] Eine stabile Lagerung der Tischplatte und Kopplung mit dem Tischgestell werden dadurch
erhalten, dass sich entlang der Drehachse unter der Tischplatte insbesondere konzentrisch
zur Drehachse eine Längstraverse des Tischgestelles erstreckt, an der die Tischplatte
nahe ihrer seitlichen Enden mittels an ihrer Unterseite angebrachter Querträger drehfest
angebunden ist, und dass die Längstraverse seitlich außerhalb der Querträger an ihren
beiderseitigen Endabschnitten jeweils mit einem Zahnabschnitt versehen ist.
[0011] Zu einem einfachen Aufbau mit sicherer Funktion tragen des Weiteren die Maßnahmen
bei, dass der bezüglich der Tischbeine drehfeste Zahnabschnitt an einem mit dem Tischbein
fest verbundenen Lagerstück angeordnet ist. Ist dabei der Aufbau derart, dass der
an dem Lagerstück angeordnete Zahnabschnitt aus- und einrückbar ist, werden die Tischbeine
wegen der festen Verbindung mit dem Lagerstück mitbewegt.
[0012] Ein vorteilhafter, stabiler Aufbau mit zuverlässiger Funktion besteht darin, dass
das Lagerstück den einen zylindrischen Hohlprofilabschnitt bildet, dass in den anderen
Hohlprofilabschnitt, der beim Schwenken der Tischplatte um die Drehachse mitgedreht
wird, ein zylinderförmiges Aufnahmestück konzentrisch zur Drehachse eingesetzt ist,
dessen Außendurchmesser an den Innendurchmesser des anderen Hohlprofilabschnitts angepasst
ist und das über dessen Stirnseite hinausragt, und dass das Lagerstück auf das Aufnahmestück
gleitend und drehbar oder fest und mit dem Aufnahmestück in dem anderen Hohlprofilabschnitt
gleitend und drehbar konzentrisch zur Drehachse aufgesetzt ist.
[0013] Zu einem einfachen, stabilen Aufbau tragen des Weiteren die Maßnahmen bei, dass der
andere Hohlprofilabschnitt eine Fortsetzung der Längstraverse bildet, die durchgängig
als zylindrisches Hohlprofil ausgebildet ist.
[0014] Ein einfacher, stabiler Aufbau mit sicherer Funktion wird auch dadurch begünstigt,
dass das Begrenzerelement auf der äußeren Mantelseite eines der beiden Hohlprofilabschnitte
befestigt ist und in Richtung der Zahnung des zugehörigen Zahnabschnittes vorsteht
und dass die Begrenzeranschläge in einem Mantelring oder Mantelringabschnitt ausgebildet
sind, der auf der Außenseite des anderen der beiden Hohlprofilabschnitte in dessen
dem Begrenzerelement zugekehrtem Endbereich befestigt ist.
[0015] Ein für die Funktion und Fertigung günstiger Aufbau ergibt sich ferner dadurch, dass
die Begrenzeranschläge durch Flanken einer stirnseitigen Aussparung des Mantelrings
oder Mantelringabschnitts gebildet sind, die sich über den Schwenkwinkel der Tischplatte
erstreckt und diesen bestimmt.
[0016] Ist des Weiteren vorgesehen, dass der in Umfangsrichtung verlaufende Rand der Aussparung
soweit zurückversetzt und die Länge des Begrenzerelements so bemessen ist, dass die
Zahnungen außer Eingriff gebracht sind, während sich das Begrenzerelement mit seinem
freien stirnseitigen Ende an dem in Umfangsrichtung verlaufenden Rand abstützt, und
dass die Aussparung zumindest an ihren an die Begrenzeranschläge angrenzenden Endbereichen
in axialer Richtung soweit mit Vertiefungen versehen ist, dass die Zahnungen in Eingriff
bringbar sind, wenn das Begrenzerelement in die betreffende Vertiefung eingreift,
so wird sicher gewährleistet, dass der Eingriff der Zahnabschnitte nur in den definierten
Schwenkstellungen erfolgt, während der Schwenkbewegung die Zahnabschnitte aber außer
Eingriff gehalten werden, wobei der in Umfangsrichtung verlaufende Rand der Aussparung
eine definierte Kulissenführung für das Begrenzerelement darstellt. Durch die Vertiefungen
der Aussparung wird ein sicherer Eingriff der Zahnabschnitte in den vorgesehenen Schwenkstellungen
erreicht, wobei durch entsprechende Vertiefungen innerhalb des Schwenkwinkels definierte
Zwischenstellungen möglich sind. Durch Vergrößerung der Vertiefungen in Schwenkrichtung
können verschiedene Schwenkeinstellungen um eine jeweilige Schwenklage gewählt werden,
z. B. leichte Schrägneigungen der Tischplatte gegenüber der horizontalen Einstellung.
[0017] Die Betätigung des Schwenkmechanismus und ihre Funktion werden dadurch begünstigt,
dass das Auseinanderrücken oder das Ineinanderrücken der Zahnabschnitte des jeweiligen
Paares mittels Federkraft einer Druckfeder oder Zugfeder unterstützt ist.
[0018] Ein vorteilhafter Aufbau besteht dabei darin, dass die Feder im Inneren des zylindrischen
Lagerstückes angeordnet und einerseits gegen einen von der freien Außenseite aufgesetzten
Stützteil in Form eines Deckels oder Flansches und andererseits an der äußeren Stirnseite
des Aufnahmestücks abgestützt ist.
[0019] Zu einer einfachen Handhabung und sicheren Funktion des Betätigungsmechanismus tragen
die Maßnahmen bei, dass zum Auseinanderrücken und Ineinanderrücken der Zahnabschnitte
ein Betätigungsmechanismus mit einem an einem Handbetätigungsteil angekoppelten Gestänge
vorhanden ist, mit dem der eine Zahnabschnitt eines Paares zum Freigeben nach außen
oder der andere Zahnabschnitt des Paares nach innen bewegbar und zum Ineinanderrücken
der eine Zahnabschnitt nach innen oder der andere Zahnabschnitt nach außen rückbar
ist.
[0020] Ein vorteilhafter Aufbau wird dabei dadurch erreicht, dass das Gestänge mit dem Ende
zumindest einer Stange auf zumindest einer Seite an dem Lagerstück, insbesondere an
dem Stützteil, angebunden ist, um den damit verbundenen Zahnabschnitt aus- und/oder
einzurücken.
[0021] Das Einklappen und Ausklappen der Tischplatte und ein Stapeln mehrerer Tische in
ihrer eingeklappten Stellung werden dadurch begünstigt, dass die seitlichen Tischbeine
vorzugsweise zentral in Breitenrichtung der Tischplatte angeordnet und zumindest in
ihrem oberen Abschnitt mit einer einfachen oder doppelten Säule, die insbesondere
in Seiten- und Tiefenrichtung versetzte Einzelsegmente aufweisen, ausgebildet sind
und mit oder ohne Rollen auf dem Boden aufstehen.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1A, 1B und 1C, 1D
- zwei Tischvarianten mit schwenkbarer Tischplatte (Klapptisch) in eingeklappter bzw.
ausgeklappter Stellung der Tischplatte in perspektivischer seitlicher Ansicht, bei
Anordnung einer Längstraverse unter der Mitte der Tischplatte (Fig. 1A, 1 B) bzw.
unter deren hinterem Bereich (Fig. 1C, 1D).
- Fig. 2A, 2B
- mehrere ineinander gestapelte Tische mit eingeschwenkter Tischplatte in perspektivischer
seitlicher Ansicht, bei Ausführung nach Tischvariante Fig. 1A, 1 B bzw. bei Ausführung
nach Tischvariante Fig. 1C, 1 D,
- Fig. 3
- ein Tischgestell mit einer Längstraverse, zwei Querträgern und zwei seitlichen Tischbeinen
und abgenommenen Abschlussstücken in perspektivischer Ansicht von der Rückseite in
ausgeschwenktem Zustand,
- Fig. 4A bis 4F
- das Tischgestell nach Fig. 3 in eingeschwenktem Zustand in einer Ansicht von der Rückseite,
in Draufsicht, in perspektivischer Ansicht sowie in drei Detaildarstellungen eines
Ausschnitts des Schwenkmechanismus,
- Fig. 5A bis 5C
- das Tischgestell nach Fig. 3 in auseinander genommener Darstellung sowie in zwei Detailansichten
des Schwenkmechanismus in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 6A bis 6E
- den Tisch nach Fig. 1B in perspektivischer Ansicht von unten, von einer Schmalseite,
von der Rückseite, von der Unterseite mit in der Längstraverse eingezeichnetem Gestänge
sowie in einer weiteren perspektivischen Ansicht von unten mit eingezeichnetem Gestänge,
- Fig. 7A bis 7D
- die Längstraverse und daran angebrachte Querträger mit eingezeichnetem Gestänge in
Draufsicht, Vorderansicht, perspektivischer Ansicht und von einer Schmalseite.
[0023] Die Fig. 1A und 1B zeigen einen als Klapptisch ausgebildeten Tisch 1 mit um eine
mittig angeordnete Längstraverse 4 schwenkbarer Tischplatte 2, die in Fig. 1A in ihrer
eingeschwenkten, im Wesentlichen vertikalen Schwenkstellung (Aufbewahrungsstellung)
und in Fig. 1 B in ihrer horizontalen Schwenkstellung (Gebrauchsstellung) gezeigt
ist. In Fig. 1C, 1 D ist eine entsprechende Darstellung für eine Variante 1' des Tisches
wiedergegeben, bei der eine Längstraverse 4 im hinteren Bereich der Tischplatte angeordnet
ist. Die vorzugsweise rechteckförmige Tischplatte 2, die alternativ auch eine andere
geometrische Form, beispielsweise quadratisch, oval oder rund besitzen kann, ist nahe
ihrer beiden schmalseitigen Ränder auf ihrer Unterseite mit Querträgern 5 verbunden,
die an einer auf zwei seitlichen Tischbeinen 3 abgestützten Längstraverse 4 angebracht
sind, wobei die Längstraverse 4 bei dem Ausführungsbeispiel mittig unter der Tischplatte
2 oder alternativ außermittig, beispielsweise im hinteren Tischplattenbereich (s.
Fig. 1C, 1 D) verläuft. Die Abstützstelle der Tischbeine liegt dabei seitlich außerhalb
der Querträger 5, aber noch unterhalb der Tischplatte 2. Die Tischbeine 3, die z.
B. mit einem T-Fuß oder C-Fuß ausgestattet sein können, besitzen einen oberen Abschnitt
3.1, der mindestens so lange ist wie der im eingeschwenkten Zustand nach unten gerichtete
Abschnitt der Tischplatte 2, sowie einen an den oberen Abschnitt 3.1 anschließenden
unteren Abschnitt mit einem schräg nach vorn unten und einem schräg nach hinten unten
gerichteten Teilschenkel, deren Enden über Rollen 3.3 auf dem Boden abgestützt sind.
Die beiden Teilschenkel setzen sich in zwei vertikalen oberen Teilabschnitten fort,
die gemeinsam den oberen Abschnitt 3.1 bilden und über kurze quer verlaufende Verbindungsstücke
miteinander verbunden sind. Die oberen Teilabschnitte sind dabei in Längsrichtung
der Längstraverse 4 und in Tiefenrichtung der Querträger 5 schräg zueinander versetzt,
wie z. B. auch aus Fig. 3 ersichtlich. Wie aus der gestapelten Darstellung der Tische
1 in Fig. 2A, 2B ersichtlich, bietet dieser Aufbau der Tischbeine 3 Vorteile für die
Stapelung der Tische, die somit ohne Längsversatz der gesamten Tische stapelbar sind,
sofern der Versatz der Teilabschnitte der Tischbeine in Längsrichtung mindestens die
Stärke der im Querschnitt z. B. runden Teilabschnitte beträgt.
[0024] Wie Fig. 3 weiter zeigt, sind die Tischbeine 3 mittels einer jeweiligen Stützschale
3.4 unter einer seitlich an die Längstraverse 4 angekoppelten Verlängerungseinheit
angebracht und stützen darüber die Längstraverse 4 ab. Die Verlängerungseinheit weist
dabei ein Lagerstück 11 in Form eines kreiszylindrischen Hohlprofilabschnitts auf,
das, wie die auseinander gezogenen Darstellungen in den Fig. 5A und insbesondere 5B
genauer erkennen lassen, auf ein kreiszylinderförmiges Aufnahmestück 4.1 aufgeschoben
ist, das in Verlängerung der Längstraverse 4 seitlich über die Querträger 5 heraussteht.
Die Längstraverse 4 weist dabei ein bis zum äußeren seitlichen Rand der Querträger
5 oder etwas darüber hinaus einstückig verlaufendes, im Querschnitt kreisförmiges
Hohlprofil auf, in das das Aufnahmestück 4.1 konzentrisch eingesetzt ist. Der Außendurchmesser
des Aufnahmestücks 4.1 ist dabei an den Innendurchmesser des Hohlprofils der Längstraverse
4 angepasst, so dass sich ein stabiler Sitz ergibt, wobei das Aufnahmestück 4.1 in
dem Hohlprofil der Längstraverse 4 zu diesem unverdrehbar und unverschiebbar festgelegt
ist. Der Innendurchmesser des Lagerstückes 11 ist an den Außendurchmesser es Aufnahmestückes
4.1 so angepasst, dass das Lagerstück 11 auf dem Aufnahmestück 4.1 verschiebbar und
konzentrisch zu diesem um eine Drehachse drehbar gelagert ist. Damit ist die Tischplatte
2 zusammen mit den Querträgern 5 und der Längstraverse 4 relativ zu dem Lagerstück
11 und den damit verbundenen Tischbeinen 3 um die Drehachse, die vorliegend auch der
zentralen Achse der Längstraverse 4 entspricht, drehbar gelagert. Der Außendurchmesser
des Lagerstückes 11 entspricht vorzugsweise etwa dem Außendurchmesser der Längstraverse
4 und kann aus dem gleichen Hohlprofil, insbesondere Rohr, abgelängt sein.
[0025] Wie Fig. 3 in Verbindung mit den Fig. 4A bis 4F und 5A bis 5C weiter zeigt, weist
der Schwenkmechanismus 10 zwei mit ihren Zähnen in gewählter Schwenkposition ineinander
greifende Zahnabschnitte 15, 17 auf, die an den gegeneinander gerichteten Stirnseiten
des Hohlprofils der Längstraverse 4 einerseits und des Lagerstückes 11 andererseits
eingearbeitet oder daran z. B. mittels eines Zahnrings angebracht sind, wobei die
Zahnungen gegeneinander gerichtet sind und vorteilhaft abgeschrägte Zahnflanken aufweisen,
so dass ein stabiler, eindeutiger Drehsitz erreicht und ein Ineinandergreifen und
Auseinanderrücken der Zahnungen zum Ausführen einer Schwenkbewegung ohne Schwierigkeiten
gewährleistet wird.
[0026] Außerdem sind auf der Außenseite des Hohlprofilmantels und des Lagerstückmantels
im Bereich der Zahnabschnitte 15, 17, von diesen radial nach außen versetzt, einerseits
ein Begrenzerelement 16 und andererseits Begrenzerflanken zur Begrenzung des Schwenkwinkels
angebracht, an die das Begrenzerelement 16 an den beiden Enden des Schwenkweges anschlägt.
Die Begrenzerflanken sind von in Umfangsrichtung voneinander beabstandeten seitlichen
Rändern einer Aussparung 12.1 gebildet, die in einem konzentrisch zur Drehachse aufgebrachten
Mantelring 12 ausgebildet ist und in Umfangsrichtung dem Winkelbereich des Schwenkwinkels
der Tischplatte 2 entspricht. In der Aussparung 12.1 sind zumindest in den beiden
den Endstellungen des Schwenkwinkels entsprechenden Bereichen in axialer Richtung
Vertiefungen 12.2 eingebracht, deren Ausdehnung in Umfangsrichtung mindestens der
Ausdehnung des Begrenzerelementes 16 in Umfangsrichtung entspricht, so dass dieses
in der Endlage der Schwenkstellungen in die Vertiefungen 12.2 der Aussparung 12.1
eintreten kann. Der in Umfangsrichtung verlaufende Rand der Aussparung 12.1 ist in
axialer Richtung auf die Länge des Begrenzerelements 16 in axialer Richtung so abgestimmt,
dass sich das freie Ende des Begrenzerelements 16 an dem in Umfangsrichtung verlaufenden
Rand der Aussparung 12.1 abstützt, wenn die Zahnabschnitte 15, 17 des betreffenden
Paares außer Eingriff gebracht und aus der Endlage der Schwenkstellung relativ zueinander
herausbewegt sind. Durch diese Kulissenführung wird eine leicht und sicher ablaufende
Schwenkbewegung von einer Endlage in die andere erreicht. Sind die Endstellungen der
Schwenklagen erreicht, tritt der freie Endabschnitt des Begrenzerelements 16 in die
Vertiefung 12.2 ein, die so tief ausgebildet ist, dass die Zahnabschnitte 15, 17 vollständig
ineinander rücken können, so dass die jeweilige Endstellung des Schwenkbereichs stabil
und sicher arretiert wird. Ist die Vertiefung 12.2 in Umlaufrichtung gegenüber der
Breite des Begrenzerelements 16 in Umlaufrichtung um mehr als eine Zahnbreite der
Zahnabschnitte 15, 17 verbreitert, sind leichte Verstellungen der Schwenklage in dem
betreffenden Endbereich möglich. Beispielsweise kann damit die Arbeitsstellung der
Tischplatte 2 um die Horizontallage variiert werden, während ein unbeabsichtigtes
größeres Verschwenken ausgeschlossen ist. Durch weitere Vertiefungen 12.2 der Aussparung
12.1 über den Schwenkbereich, sind stabile Zwischenstellungen vorgebbar, soweit erwünscht.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Mantelring 12 fest auf der umfangsseitigen
Außenseite des Lagerstücks 11 angebracht, während das Begrenzerelement 16 fest an
der Längstraverse 4, nämlich auf der Außenseite des Hohlprofils befestigt ist. Auch
eine umgekehrte Anordnung des Mantelrings 12 an der Längstraverse 4 und des Begrenzerelementes
16 an dem Lagerstück 11 ist möglich.
[0027] Wie die auseinander gezogenen Darstellungen insbesondere in den Fig. 5B und 5C zeigen,
ist in das Lagerstück 11 eine vorliegend als schraubenförmige Druckfeder ausgebildete
Feder 13 eingesetzt, die einerseits an der Stirnseite des Aufnahmestückes 4.1 und
andererseits an einem in das freie Ende des Lagerstücks 11 eingesetzten und darin
axial unverschieblich gehaltenen Stützteil 14 in Form eines Ringflansches oder Deckels
abgestützt ist. Die Feder 13 ist dabei so ausgebildet und gelagert, dass ihre Federkraft
das Lagerstück 11 gegen das Aufnahmestück 4.1 soweit nach außen schiebt, dass die
beiderseitigen Zahnabschnitte 15, 17 außer Eingriff gebracht sind, und zum Eingriff
der Zahnabschnitte 15, 17 das Lagerstück 11 durch eine die Federkraft übersteigende
Kraft nach innen gedrückt werden muss. Dies geschieht mittels eines in Fig. 5A und
den Fig. 7A bis 7D gezeigten Gestänges 23, das mit seinem freien Endabschnitt an dem
Lagerstück 11, und zwar an dem Stützteil 14, vorliegend im Bereich einer zentralen
Durchführöffnung angreift und durch Zug das Lagerstück 11 nach innen bewegt, so dass
die Zähne der Zahnabschnitte 15, 17 in Eingriff kommen. Das Gestänge 23 ist dabei
z. B. mittels eines Gewindes in den Stützteil 14 direkt eingeschraubt oder mittels
einer außen liegenden Schraube oder eines Querstiftes vorteilhaft unter Zwischenfügung
einer Scheibe gehalten.
[0028] Das Gestänge 23 ist durch das Innere des Lagerstückes 11, des Aufnahmestücks 14.1
und des Hohlprofils der Längstraverse 4 geführt und etwa in der Mitte der Längsausdehnung
der Längstraverse 4 mit einem Betätigungsmechanismus 20 gekoppelt, der ein auf die
Außenseite des Hohlprofils herausgeführtes Handbetätigungsteil 21 aufweist, welches
entlang eines bogenförmigen Führungsteils 22 verschwenkbar geführt ist. Die Schwenkachse
liegt dabei im Inneren des Hohlprofils, während der angekoppelte Abschnitt des Gestänges
23 außerhalb der Schwenkachse liegt und somit durch die Exzentrizität beim Umlegen
des Handbetätigungsteils 21 in Längsrichtung der Längstraverse 4 verschoben wird,
um das Lagerstück 11 mit dem betreffenden Zahnabschnitt 15 freizugeben, wobei die
Feder 13 das Auseinanderrücken der Zahnabschnitte 15, 17 entweder allein bewirkt,
wenn das Gestände 23 in einer Richtung gleitend in dem Stützteil 14 gelagert ist,
oder zusammen mit dem Gestänge 23 bewirkt, wenn das Gestänge 23 in beiden Richtungen
fest an dem Stützteil 14 gelagert ist. Zum Zusammenrücken der Zahnabschnitte 15, 17
wird der Hebel des Handbetätigungsteils 21 in die andere Richtung geschwenkt, so dass
das Lagerstück 11 mit dem Zahnabschnitt 15 auf dem Aufnahmestück 4.1 gleitend gegen
die Federkraft nach innen gezogen wird, wobei der Betätigungsmechanismus eine Arretierung
bewirkt.
[0029] Wie die Fig. zeigen, sind Schwenkmechanismen mit ineinander greifende Zahnabschnitte
15, 17 sowie ein mit Begrenzeranschlägen zusammenwirkendes Begrenzerelement 16 der
beschriebenen Ausgestaltung auf beiden Schmalseiten des Tisches 1 angeordnet, und
der Betätigungsmechanismus 20 ist mit einem beidseitigen Gestänge 23 aus zwei einzelnen
Zugstangen, die auch als Schubstangen ausgebildet sein bzw. wirken können, in der
beschriebenen Weise gekoppelt. Dadurch werden beide Schwenkmechanismen 10 mit nur
einem Betätigungsmechanismus 20 mit Handbetätigungsteil 21 betätigt, so dass nur eine
Hand für die Bedienung benötigt wird. Der Betätigungsmechanismus 20 ist dabei so ausgebildet,
dass er den Eingriff der Zahnabschnitte 15, 17 auf beiden Seiten gegen die Federkraft
der Feder 13 arretiert. Beim Lösen wird das Lagerstück 11 zusammen mit den daran über
die Stützschale 3.4 befestigten Tischbeinen 3 nach außen bewegt, so dass die Zahnungen
der Zahnabschnitte 15, 17 auseinanderrücken und außer Eingriff gebracht werden.
Mittels eines Abschlussstückes 6, das vor dem Anbringen der Tischbeine 3 auf den mit
dem Schwenkmechanismus 10 ausgestatteten Endabschnitt der Längstraverse 4 aufgeschoben
wird, wird der Endabschnitt vollständig abgedeckt. Um die Tischbeine 3 mit den jeweiligen
Stützschalen 3.4 an dem Lagerstück 11 z. B. mittels Schrauben oder Schweißens anzubringen,
ist das Abschlussstück 6 mit einer an die Form und Position der Stützschale 3.4 angepassten
Ausnehmung 6.1 versehen. Das stirnseitige Ende des jeweiligen Abschlussstückes 6 liegt
unterhalb der Tischplatte 2 oder schließt mit deren betreffender Schmalseite fluchtend
ab.
1. Tisch mit einer schwenkbaren Tischplatte (2), die mittels eines Schwenkmechanismus
(10) an einem Tischgestell im oberen Bereich zweier seitlicher Tischbeine (3) um eine
in ihrer Längsrichtung verlaufende Drehachse drehbar und arretierbar gelagert und
zwischen einer horizontalen Gebrauchsstellung und einer eingeklappten Aufbewahrungsstellung
ausklappbar oder einklappbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schwenkmechanismus (10) mindestens ein Paar ineinander greifender, zueinander
komplementärer, zur Drehachse konzentrisch angeordneter Zahnabschnitte (15,17) aufweist,
die relativ zueinander um mindestens die Zahntiefe in Richtung der Drehachse zum Freigeben
der Schwenkbewegung auseinanderrückbar sind, und
dass pro Paar der eine Zahnabschnitt (15) drehfest zum Tischbein (3) und der andere Zahnabschnitt
(17) drehfest zur Tischplatte (2) angebracht sind.
2. Tisch nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zahnabschnitte (15, 17) in der jeweiligen Stirnseite eines im Querschnitt kreisförmigen
zylindrischen Hohlprofilabschnitts oder eines daran angebrachten Kreisringes ausgebildet
sind.
3. Tisch nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schwenkbereich zwischen der ausgeklappten Stellung und der eingeklappten Stellung
der Tischplatte (2) mittels eines durch die Schwenkbewegung mitbewegten Begrenzerelements
(16) und zweier in Drehrichtung ortsfester Begrenzeranschläge (12.2) begrenzt ist.
4. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich entlang der Drehachse unter der Tischplatte (2) insbesondere konzentrisch zur
Drehachse eine Längstraverse (4) des Tischgestelles erstreckt, an der die Tischplatte
(2) nahe ihrer seitlichen Enden mittels an ihrer Unterseite angebrachter Querträger
(5) drehfest angebunden ist, und
dass die Längstraverse (4) seitlich außerhalb der Querträger (5) an ihren beiderseitigen
Endabschnitten jeweils mit einem Zahnabschnitt (17) versehen ist.
5. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der bezüglich der Tischbeine (3) drehfeste Zahnabschnitt (15) an einem mit dem Tischbein
(3) fest verbundenen Lagerstück (11) angeordnet ist.
6. Tisch nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lagerstück (11) den einen zylindrischen Hohlprofilabschnitt bildet,
dass in den anderen Hohlprofilabschnitt, der beim Schwenken der Tischplatte (2) um die
Drehachse mitgedreht wird, ein zylinderförmiges Aufnahmestück (4.1) konzentrisch zur
Drehachse eingesetzt ist, dessen Außendurchmesser an den Innendurchmesser des anderen
Hohlprofilabschnitts angepasst ist und das über dessen Stirnseite hinausragt, und
dass das Lagerstück (11) auf das Aufnahmestück (4.1) gleitend und drehbar oder fest und
mit dem Aufnahmestück (4.1) in dem anderen Hohlprofilabschnitt gleitend und drehbar
konzentrisch zur Drehachse aufgesetzt ist.
7. Tisch nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der andere Hohlprofilabschnitt eine Fortsetzung der Längstraverse (4) bildet, die
durchgängig mit diesem als zylindrisches Hohlprofil ausgebildet ist.
8. Tisch nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Begrenzerelement (16) auf der äußeren Mantelseite eines der beiden Hohlprofilabschnitte
befestigt ist und in Richtung der Zahnung des zugehörigen Zahnabschnittes (15, 17)
vorsteht und
dass die Begrenzeranschläge (12.2) in einem Mantelring (12) oder Mantelringabschnitt ausgebildet
sind, der auf der Außenseite des anderen der beiden Hohlprofilabschnitte in dessen
dem Begrenzerelement (16) zugekehrtem Endbereich befestigt ist.
9. Tisch nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Begrenzeranschläge durch Flanken einer stirnseitigen Aussparung (12.1) des Mantelrings
(16) oder Mantelringabschnitts gebildet sind, die sich über den Schwenkwinkel der
Tischplatte (2) erstreckt und diesen bestimmt.
10. Tisch nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der in Umfangsrichtung verlaufende Rand der Aussparung (12.1) soweit zurückversetzt
und die Länge des Begrenzerelements (16) so bemessen ist, dass die Zahnungen (15,
17) außer Eingriff gebracht sind, während sich das Begrenzerelement (16) mit seinem
freien stirnseitigen Ende an dem in Umfangsrichtung verlaufenden Rand abstützt, und
dass die Aussparung (12.1) zumindest an ihren an die Begrenzeranschläge angrenzenden Endbereichen
in axialer Richtung soweit mit Vertiefungen (12.2) versehen ist, dass die Zahnungen
(15, 17) in Eingriff bringbar sind, während das Begrenzerelement (16) in betreffender
Schwenkstellung der Tischplatte in die Vertiefung eintritt.
11. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Auseinanderrücken oder das Ineinanderrücken der Zahnabschnitte (15, 17) des jeweiligen
Paares mittels Federkraft einer Druckfeder (13) oder Zugfeder unterstützt ist.
12. Tisch nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Feder (13) im Inneren des zylindrischen Lagerstückes (11) angeordnet und einerseits
gegen einen von dessen freier Außenseite her aufgesetzten Stützteil (14) in Form eines
Deckels oder Flansches und andererseits an der äußeren Stirnseite des Aufnahmestücks
(4.1) abgestützt ist.
13. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Auseinanderrücken und Ineinanderrücken der Zahnabschnitte ein Betätigungsmechanismus
(20) mit einem an einem Handbetätigungsteil (21) angekoppelten Gestänge (23) vorhanden
ist, mit dem der eine Zahnabschnitt (15) zum Freigeben nach außen oder der andere
Zahnabschnitt (17) nach innen bewegbar und zum Ineinanderrücken der eine Zahnabschnitt
(15) nach innen oder der andere Zahnabschnitt (17) nach außen rückbar ist.
14. Tisch nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gestänge (23) mit dem Ende zumindest einer Stange auf zumindest einer Seite an
dem Lagerstück (11) insbesondere an dem Stützteil (14) angebunden ist, um den damit
verbundenen Zahnabschnitt (15) aus- und/oder einzurücken.
15. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die seitlichen Tischbeine (3) zumindest in ihrem oberen Abschnitt (3.1) mit einer
einfachen oder doppelten Säule, die insbesondere in Seiten- und Tiefenrichtung versetzte
Einzelsegmente aufweisen, ausgebildet sind und mit oder ohne Rollen (3.3) auf dem
Boden aufstehen.
1. A table with a pivotable table top (2), which table top, by means of a pivot mechanism
(10), is supported rotatably and lockably on a table underframe in the upper region
of two lateral table legs (3) about a rotational axis extending in the longitudinal
direction of the table legs, and which table top can be swung open or closed between
a horizontal position for use and a swung-closed storage position,
characterized in that
the pivot mechanism (10) has at least one pair of toothed portions (15, 17), meshing
with one another and complementary to one another and disposed concentrically to the
rotational axis, which arc capable of being moved apart relative to one another by
at least the tooth depth in the direction of the rotational axis for enabling the
pivoting motion, and
that per pair, one toothed portion (15) is mounted in a manner fixed against relative
rotation with respect to the table leg (3), and the other toothed portion (17) is
mounted in a manner fixed against relative rotation with respect to the table top
(2).
2. The table according to claim 1,
characterized in that
the toothed portions (15, 17) are each embodied in the respective face end of a hollow
profile section of circular-cylindrical cross section, or of a circular ring mounted
thereon.
3. The table according to claim 1 or 2,
characterized in that
the pivoting range between the swung-open position and the swung-closed position of
the table top (2) is limited by means of a limiter element (16) that is moved with
the table top by means of the pivoting motion and two limiter stops (12.2) that are
stationary in the rotary direction.
4. The table according to one of the foregoing claims,
characterized in that
a longitudinal crossarm (4) ofthe table underframe extends below the table top (2)
along the rotational axis, in particular concentrically to the rotational axis, to
which longitudinal crossarm the table top (2) is bound in a manner fixed against relative
rotation near its lateral ends by means of transverse bars (5) mounted on the underside
ofthe table top, and
that laterally outside the transverse bars (5), the longitudinal crossarm (4) is provided
with one toothed portion (17) on each of its end portions on both sides.
5. The table according to one of the foregoing claims,
characterized in that
the toothed portion (15) that is fixed against relative rotation with respect to the
table legs (3) is disposed on a bearing piece (11) that is fixedly connected to the
table leg (3).
6. The table according to claim 5,
characterized in that
the bearing piece (11) forms the one cylindrical hollow profile section;
that a cylindrical receiving piece (4.1) is inserted, concentrically to the rotational
axis, into the other hollow profile section, which is rotated about the rotational
axis with the table top upon pivoting of the table top (2), the outer diameter of
which receiving piece is adapted to the inner diameter of the other hollow profile
section and protrudes past the face end thereof, and
that the bearing piece (11) is placed onto the receiving piece (4.1) slidingly and
rotably or fixedly and slidingly and rotatably, concentrically to the rotational axis,
with the receiving piece (4.1) in the other hollow profile section.
7. The table according to claim 6,
characterized in that
the other hollow profile section forms a continuation of the longitudinal crossarm
(4), which is embodied continuously with it as a cylindrical hollow profile.
8. The table according to one of claims 3-7,
characterized in that
the limiter element (16) is secured to the outer jacket side of one ofthe two hollow
profile sections and protrudes in the direction ofthe set of teeth ofthe associated
toothed portion (15, 17), and
that the limiter stops (12.2) are embodied in a jacket ring (12) or jacket ring portion
which is secured to the outside ofthe other of the two hollow profile sections, in
the end region of that hollow profile section facing toward the limiter element (16).
9. The table according to claim 8,
characterized in that
the limiter stops are formed by flanks of a face-end recess (12.1) in the jacket ring
(16) or jacket ring portion, which recess extends over the pivot angle ofthe table
top (2) and defines it.
10. The table according to claim 9,
characterized in that
the circumferentially extending edge ofthe recess (12.1) is set back to such and extent
and the length of the limiter element (16) is dimensioned such that the sets of teeth
(15, 17) are put out of engagement, while the limiter element (16) is braced by its
free face end on the circumferentially extending edge, and
that the recess (12.1), at least on its end regions adjoining the limiter stops, is
provided in the axial direction with indentations (12.2) to such an extent that the
sets of teeth (15, 17) can be put into engagement, while in the applicable pivoted
position of the table top the limiter element (16) enters into the indentation.
11. The table according to one ofthe foregoing claims,
characterized in that
moving the sets of teeth (15, 17) of the applicable pair apart from one another or
into one another is reinforced by means ofthe spring force of a compression spring
(13) or tension spring.
12. The table according to claim 11,
characterized in that
the spring (13) is disposed in the interior of the cylindrical bearing piece (11)
and is braced on one side against a support part (14), in the form of a lid or flange
put in place on the bearing piece from its free outer side, and on the other side
on the outer face end of the receiving piece (4.1).
13. The table according to one of the foregoing claims,
characterized in that
for moving the toothed portions apart from and into one another, there is an actuating
mechanism (20) having a rod assembly (23) coupled to a manual actuation part (21),
with which rod assembly, for releasing them, one toothed portion (15) is movable outward
or the other toothed portion (17) is movable inward, and for moving them into one
another, that one toothed portion (15) is movable inward or the other toothed portion
(17) is movable outward.
14. The table according to claim 13,
characterized in that
the rod assembly (23) is connected by the end of at least one rod, on at least one
side, to the bearing piece (11), in particular to the support part (14), in order
to move the toothed portion (15) connected to it apart and/or into engagement.
15. The table according to one of the foregoing claims,
characterized in that
the lateral table legs (3), at least in their upper portion (3.1), are embodied with
a single or double column that in particular has individual segments offset laterally
and depthwise, and the table legs stand on the floor with or without wheels (3.3).
1. Table avec un plateau de table pivotant (2) qui, au moyen d'un mécanisme de pivotement
(10), est monté à rotation autour d'un axe de rotation s'étendant dans sa direction
longitudinale, et avec possibilité de blocage, sur un bâti de table dans la région
supérieure de deux pieds de table latéraux (3), et qui peut être ainsi déployé ou
rabattu entre une position d'utilisation horizontale et une position de rangement
rabattue,
caractérisée en ce que le mécanisme de pivotement (10) présente au moins une paire de parties dentées (15,
17) en prise mutuelle, mutuellement complémentaires et disposées concentriquement
par rapport à l'axe de rotation, qui peuvent être écartées l'une de l'autre au moins
de la profondeur des dents dans la direction de l'axe de rotation afin d'autoriser
le mouvement de pivotement,
et en ce que, pour chaque paire, l'une (15) des parties dentées est montée solidaire en rotation
du pied de table (3) et l'autre partie dentée (17) est montée solidaire en rotation
du plateau de table (2).
2. Table selon la revendication 1, caractérisée en ce que les parties dentées (15, 17) sont formées dans le côté frontal respectif d'un tronçon
de profilé creux cylindrique de section circulaire ou d'une couronne montée sur ce
tronçon.
3. Table selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la plage de pivotement entre la position déployée et la position rabattue du plateau
de table (2) est limitée au moyen d'un élément limiteur (16) conjointement déplacé
par le mouvement de pivotement et de deux butées limiteuses (12.2) stationnaires dans
la direction de rotation.
4. Table selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une traverse longitudinale (4) du plateau de table s'étend le long de l'axe de rotation
sous le plateau de table (2), en particulier concentriquement à l'axe de rotation,
traverse sur laquelle le plateau de table (2) est fixé en solidarité de rotation à
proximité de ses extrémités latérales au moyen d'éléments porteurs transversaux (5)
fixés sur le dessous du plateau,
et en ce que la traverse longitudinale (4) est dotée, latéralement à l'extérieur des éléments
porteurs transversaux (5), dans chacune de ses parties terminales, d'une partie dentée
respective (17).
5. Table selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la partie dentée (15), solidaire en rotation des pieds de table (3), est disposée
sur une pièce formant palier (11) fixement assemblée au pied de table (3).
6. Table selon la revendication 5, caractérisée en ce que la pièce formant palier (11) forme l'un des tronçons de profilé creux cylindrique,
en ce qu'un élément récepteur cylindrique (4.1) est inséré concentriquement à l'axe de rotation
dans l'autre tronçon de profilé creux, qui est conjointement tourné autour de l'axe
de rotation lors du pivotement du plateau de table (2), élément dont le diamètre extérieur
est adapté au diamètre intérieur de l'autre tronçon de profilé creux et qui dépasse
du côté frontal de ce dernier,
et en ce que la pièce formant palier (11) est installée, concentriquement à l'axe de rotation,
à coulissement et à rotation sur l'élément récepteur (4.1), ou fixement et à coulissement
et à rotation avec l'élément récepteur (4.1) dans l'autre tronçon de profilé creux.
7. Table selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'autre tronçon de profilé creux forme un prolongement de la traverse longitudinale
(4), qui est réalisée continûment avec ledit tronçon sous forme de profilé creux cylindrique.
8. Table selon l'une des revendications 3 à 7, caractérisée en ce que l'élément limiteur (16) est fixé sur la face d'enveloppe extérieure d'un des deux
tronçons de profilé creux et dépasse en direction de la denture de la partie dentée
correspondante (15, 17),
et en ce que les butées limiteuses (12.2) sont formées dans une bague d'enveloppe (12) ou dans
un tronçon formant bague d'enveloppe qui est fixé sur le côté extérieur de l'autre
des deux tronçons de profilé creux, dans sa région terminale tournée vers l'élément
limiteur (16).
9. Table selon la revendication 8, caractérisée en ce que les butées limiteuscs sont formées par des flancs d'un évidement frontal (12.1) de
la bague d'enveloppe (12) ou du tronçon formant bague d'enveloppe, évidement qui s'étend
sur l'angle de pivotement du plateau de table (2) et définit cet angle.
10. Table selon la revendication 9, caractérisée en ce que le bord de l'évidement (12.1) qui s'étend en direction circonférentielle est en retrait
dans une mesure telle, et la longueur de l'élément limiteur (16) dimensionnée de telle
sorte, que les dentures (15, 17) sont désengagées tandis que l'élément limiteur (16)
s'appuie par son extrémité libre frontale contre le bord s'étendant en direction circonférentielle,
et en ce que l'évidement (12.1) est pourvu, au moins dans ses régions terminales limitrophes des
butées limiteuses, de renfoncements (12.2) s'étendant en direction axiale dans une
mesure telle que les dentures (15, 17) peuvent être amenées en engagement tandis que
l'élément limiteur (16) pénètre dans le renfoncement dans la position de pivotement
correspondante du plateau.
11. Table selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le désengagement ou l'engagement des parties dentées (15, 17) de la paire respective
est assisté par la force de ressort d'un ressort de compression (13) ou d'un ressort
de traction.
12. Table selon la revendication 11, caractérisée en ce que le ressort (13) est disposé à l'intérieur de la pièce cylindrique formant palier
(11) et s'appuie d'un côté contre une pièce de soutien (14) sous la forme d'un couvercle
ou d'une bride monté par son côté extérieur libre, et de l'autre côté contre le côté
frontal extérieur de l'élément récepteur (4.1).
13. Table selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un mécanisme d'actionnement (20) doté d'une tringlerie (23) accouplée à un élément
d'actionnement manuel (21) est présent pour le désengagement et l'engagement des parties
dentées, mécanisme par lequel, pour la libération, l'une (15) des parties dentées
peut être déplacée vers l'extérieur ou l'autre partie dentée (17) peut être déplacée
vers l'intérieur, et, pour l'engagement mutuel, l'une (15) des parties dentées peut
être déplacée vers l'intérieur ou l'autre partie dentée (17) peut être déplacée vers
l'extérieur.
14. Table selon la revendication 13, caractérisée en ce que la tringlerie (23) est fixée par l'extrémité d'au moins une tringle, sur au moins
un côté, à la pièce formant palier (11), en particulier à la pièce de soutien (14),
afin de désengager et/ou d'engager la partie dentée (15) liée à cette pièce.
15. Table selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les pieds de table latéraux (3) sont réalisés au moins dans leur partie supérieure
(3.1) avec un montant simple ou double, qui présente des segments individuels décalés
notamment en direction latérale et dans la direction de la profondeur, et ils se dressent
sur le sol avec ou sans roulettes (3.3).
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