| (19) |
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(11) |
EP 2 326 437 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.10.2013 Patentblatt 2013/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.08.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/005660 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/020343 (25.02.2010 Gazette 2010/08) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR KÜHLUNG UND TROCKNUNG EINES WARMBANDES ODER EINES BLECHS
IN EINEM WALZWERK
METHOD AND APPARATUS FOR COOLING AND DRYING A HOT-ROLLED STRIP OR A METAL SHEET IN
A ROLLING MILL
PROCÉDÉ ET DISPOSITIF POUR REFROIDIR ET SÉCHER UN FEUILLARD À CHAUD OU UNE TÔLE DANS
UN LAMINOIR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
18.08.2008 DE 102008038277 29.05.2009 DE 102009023359
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.06.2011 Patentblatt 2011/22 |
| (73) |
Patentinhaber: SMS Siemag AG |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SEIDEL, Jürgen
57223 Kreuztal (DE)
- SUDAU, Peter
57271 Hilchenbach (DE)
- OHLERT, Joachim
50670 Köln (DE)
- WACHSMANN, Ralf
57076 Siegen (DE)
- BAUMGÄRTEL, Uwe
57271 Hilchenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Klüppel, Walter |
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Hemmerich & Kollegen
Patentanwälte
Hammerstraße 2 D-57072 Siegen D-57072 Siegen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2006/109380 DE-A1- 3 431 060
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DE-A1- 2 844 434 DE-U1- 9 320 982
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trocknen eines
durchlaufenden Bandes oder von Blech in einem Walzwerk, siehe z.B.
WO-A 2006/109380.
[0002] In Walzwerken und Bandbehandlungsanlagen werden Bleche und Bänder nach der Bearbeitung
getrocknet. Zur Vorreinigung von Blechen und Bändern werden Quetschrollen eingesetzt.
Es ist ebenfalls bereits versucht worden, verbleibende Flüssigkeitsreste mit Pressluft
zu entfernen.
[0003] Aus der
DE 28 44 434 A1 geht ein Verfahren zum Absaugen von Flüssigkeitsresten von durchlaufenden Blechen
und Bändern, insbesondere in Walzwerken und Bandbehandlungsanlagen, hervor, bei dem
in einem definierten Bereich quer über die Blechoberseite und die Blechunterseite
durch einen Unterdruck von mindestens 0,4 bar erzeugte Saugluftströme geführt werden
und die aufgenommene Flüssigkeit von der Saugluft abgeschieden wird.
[0004] Ferner ist es bei der Trocknung und dem Trockenhalten, insbesondere von gewalzten
Bändern, bekannt, durch eine Abschottung den Trockenbereich des fertig gewalzten Warmbandes
vom Feuchtraum des Walzgerüstes zu trennen. Gemäß der
DE 199 08 743 A1 wird eine berührungslose Abdichtung zwischen der Abschottung und dem gewalzten Band
durch ein luftkissenähnliches Druckluftpolster sowie eine Spaltströmung herbeigeführt,
wozu Druckgas aus einer Vielzahl von Blasdüsen im rechten Winkel aus Blasluftdüsenleisten
von oben und unten auf die Bandoberflächen geführt wird.
[0005] Andererseits sind in den letzten Jahren neue Stahlsorten auf den Markt gekommen,
deren Anteil weiter zunimmt. Wenngleich einige dieser Stahlgüten sich durch eine besonders
gute Umformbarkeit auszeichnen, so liegt doch das Hauptaugenmerk auf einer Steigerung
der erreichbaren Festigkeit. Dazu stehen verschiedene Ansätze zur Verfügung. Durch
eine schnelle und gezielte Abkühlung des Bandes mittels leistungsfähiger Kühlstrecken
kann eine hohe Festigkeit erzielt und gleichzeitig die Walzstraße entlastet werden.
Hierzu sind allerdings in aller Regel niedrige Haspeltemperaturen notwendig, was zu
Schwierigkeiten beim Kühlen, beim Aufwickeln und insbesondere bei der Weiterverarbeitung
führen kann.
[0006] Bänder aus zahlreichen, in den letzten Jahren neu entwickelten Stahlsorten, beispielsweise
aus Dualphasenstahl, Martensitphasenstahl oder QT-Stahl (Q = quenched, T = tempered),
werden hinter einer Warmbandstraße auf einem Auslaufrollgang direkt oder mit einer
Kühlunterbrechung auf relativ niedrige Temperaturen, beispielsweise im Bereich zwischen
25° und 400°C, heruntergekühlt und dann am Haspel feucht aufgewickelt. Innerhalb des
dabei entstehenden Coils ist kein vollständiges Verdampfen des Wassers möglich. Hierdurch
unterliegen die Bänder einer stärkeren Oxidation. Bei längeren Verweilzeiten der Coils
bis zur Weiterverarbeitung kann die Beize den Rost auf der Oberfläche nicht mehr entfernen.
Eine direkte Weiterverarbeitung ist nicht immer möglich, was sowohl hinsichtlich Qualität
und Flexibilität nachteilig ist.
[0007] Es ist die Aufgabe der Erfindung, hier Abhilfe zu schaffen und ein Verfahren zur
Verfügung zu stellen, durch das eine Oxidation von Bändern oder von Blechen nach dem
Ende des Walzvorgangs vermeidet oder wenigstens stark vermindert.
[0008] Erfingdungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch
1 gelöst.
[0009] Gemäß der Erfindung ist hinter der Kühlvorrichtung wenigstens eine Einrichtung zur
Bandtrocknung vorgesehen. Im Falle eines Stahlbandes wird dadurch sichergestellt,
dass die Restfeuchtigkeit vor dem Aufwickeln am Haspel oder Stapeln der Blechplatten
von der Bandoberfläche entfernt ist.
[0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der Beschreibung und den Zeichnungen.
[0011] Mit Vorteil ist vorgesehen, dass die Feuchtigkeitssensoren Stellglieder der Trocknungsvorrichtung,
insbesondere zur Einstellung der Menge des Trocknungsmediums oder des Drucks des Trocknungsmediums,
steuern oder regeln. Im Bereich des Bandtrockners sind diese Messwerte zuverlässig
erfassbar. Dies ist Voraussetzung, dass die Stellglieder der Kühlstrecke wie Spritzdüsen
oder Ventile zur Einstellung der Wassermenge oder der Wasserverteilung, zuverlässig
eingestellt und somit für die Temperaturregelung herangezogen werden können. Vorzugsweise
werden die Temperaturen oder die Temperaturverteilung auf der Oberfläche des Bandes
bzw. des Blechs erfasst.
[0012] Die Temperatursignale bzw. die gemessenen Temperaturverteilungen lassen Rückschlüsse
auf den Feuchtigkeitszustand der Bandoberfläche zu und können hierzu als Indikator
verwendet werden. Als Feuchtigkeitssensor kann also auch ein Temperaturscanner dienen.
[0013] Der detektierte Feuchtigkeitszustand wird in einem Prozessmodell gespeichert. Abhängig
von diesen Daten kann die Weiterverarbeitung des Coils abgeleitet (Umwickeln, direkt
weiterverarbeiten, Lagern etc.) werden.
[0014] Anhand der erfassten Temperaturen oder der erfassten Temperaturverteilung auf der
Oberfläche des Warmbandes bzw. des Blechs werden mit Vorteil die Stellglieder der
Kühlstrecke, insbesondere Spritzdüsen oder Ventile zur Einstellung der Wassermenge,
des Verhältnisses der von oben zugeführten Wassermenge zu der von unten zugeführten
Wassermenge sowie der Wasserverteilung über der Breite des Bandes bzw. des Blechs,
eingestellt.
[0015] Mit Vorteil werden im Bereich der Trocknungsvorrichtung Rollen oder Walzen eingesetzt,
die die Kühlflüssigkeit von der Oberseite des Bandes bzw. des Blechs abquetschen.
[0016] Vorzugsweise wird hierbei zusätzlich ein Fluid, insbesondere weitere Kühlflüssigkeit,
zum Entfernen der auf dem Blech bzw. dem Warmband haftenden Kühlflüssigkeitsschicht
entgegen der Laufrichtung des Bandes bzw. des Blechs aufgebracht.
[0017] Vorzugsweise wird das Band bzw. das Blech mittels eines unter Druck stehenden Gases,
insbesondere mittels Druckluft, getrocknet wird. Je nach Bedarf kann das Gas nur auf
die Oberseite oder auf beiden Seiten des Bandes bzw. des Blechs aufgeblasen werden.
[0018] Insbesondere wird mit Vorteil vorgesehen, dass die Druckluft mittels eines Gebläses,
Druckluftdüsen oder einer Druckluftstation bzw. Luftmengenverstärker erzeugt und in
geeigneter Richtung, z.B. gegen und quer zum Bandlauf, auf das Band bzw. das Blech
oder in einem von einer Rolle mit dem Band bzw. dem Blech gebildeten Spalt bzw. Ecke
geblasen wird. Die Trocknungswirkung kann zusätzlich durch geeignet positionierte
Unterdruckzonen, z. B. Absaugvorrichtungen, ergänzt und verbessert werden. Die Rolle
kann beispielsweise eine Treiberrolle sein. In einen von einer Rolle und dem Band
gebildeten Spalt kann heiße oder kalte Luft eingeleitet werden, die dort automatisch
umgelenkt zu den Seiten des Bandes bzw. des Blechs umgelenkt wird und Wassertropfen
mitreißt.
[0019] Von Vorteil ist auch ein Verfahren, bei dem die auf dem Band bzw. dem Blech verbliebene
Feuchtigkeit mittels von Heizbrennem erzeugten Flammen und Gasen entfernt wird.
[0020] Auch durch ein flüssiges Gas, insbesondere durch flüssigen Stickstoff, lässt sich
auf dem Band bzw. dem Blech verbliebene Feuchtigkeit entfernen. Vorzugsweise wird
die Menge des flüssigen Gases derart bemessen, dass das Band bzw. das Blech zusätzlich
gekühlt wird.
[0021] Die Aufgabe der Erfindung wird auch durch ein mit einer Kühlstrecke ausgestattetes
Walzwerk zum Walzen eines Bandes oder von Blech mit den Merkmalen von Anspruch 17
gelöst.
[0022] Von Vorteil ist es, wenn in oder hinter der Trocknungsvorrichtung Sensoren zur sicheren
Messung der Temperatur, insbesondere der Temperaturverteilung, vorgesehen sind. Aufgrund
der gemessenen Temperaturverteilung werden mit Vorteil Stellglieder in einer der Trocknungsvorrichtung
vorgeordneten Kühlstrecke, insbesondere Spritzdüsen oder Ventile zur Einstellung der
Menge der Kühlflüssigkeit, zur Einstellung der Kühlmittelzuführung von oben oder von
unten sowie über der Breite des Bandes bzw. des Blechs, eingestellt, wobei die Stellglieder
insbesondere Teile einer Regeleinrichtung oder einer Mehrzahl von Regeleinrichtungen
sind.
[0023] Um einen großen Teil des auf dem Band aufliegenden Kühlwassers zu entfernen, weist
die Trocknungsvorrichtung Walzen oder Rollen auf, an denen das Band bzw. das Blech
vorbeigeführt wird und die die Kühlflüssigkeit von dem Band bzw. dem Blech abquetschen.
Vorzugsweise haben diese Walzen zusätzlich eine weitere Funktion, beispielsweise als
Umlenk-, Richtwalzen oder Treiberwalzen. Die Rollen weisen eine Metall- oder eine
Kunststoffoberfläche oder ein anderes elastisches Material an der Oberfläche auf oder
haben die Form einer Rollenbürste. Es ist entweder nur ein Rollenpaar oder eine Mehrzahl
von Rollenpaaren oder einzelnen Rollen für diese Aufgabe vorgesehen.
[0024] Der Vorgang des Abquetschens des überflüssigen Wassers vollzieht sich vorzugsweise
durch den zusätzlichen Einsatz von den Walzen oder Rollen in Laufrichtung des Bandes
bzw. des Blechs vorgeordneten Wassersprühbalken, aus denen Wasser entgegen der Laufrichtung
auf das Band bzw. das Blech gesprüht wird. Ebenso lassen sich Vorrichtungen anordnen,
die das Wasser quer zur Laufrichtung des Bandes oder des Blechs abspritzen. Auch mehrere
hintereinander angebrachte Sprühbalken können einer Rolle vorgeordnet sein.
[0025] Insbesondere im Bereich der Rollen, beispielsweise der Treiberrollen, lassen sich
seitliche Bandführungen mit Öffnungen zur Abführung der Kühlflüssigkeit oder des Wassers
vorsehen.
[0026] Eine besonders effiziente Art zur Entfernung der Feuchtigkeit von dem Band oder dem
Blech besteht darin, dass die Trocknungsvorrichtung einen Drucklufttrockner umfasst.
Je nach Kühlstrecke ist die Drucklufttrocknung auch ohne das Vorhandensein einer Abquetschrolle
einsetzbar. Hier drängt eine Hochdruck-Längsabspritzung das auf dem Blech oder dem
Band vorhandene Wasser zurück.
[0027] Vorzugsweise ist der Druckluftrockner mit einem Gebläse ausgestattet. Dieser weist
vorzugsweise einen oder mehrere Lüfter auf. Der Lüfter saugt Luft an, die über Leitbleche
und eine oder mehrere, insbesondere rechteckige, Luftdüsen gegen und quer zur Laufrichtung
des Bandes bzw. des Blechs geblasen wird.
[0028] Optional lässt sich in einer vorteilhaften Ausgestaltung die Austrittsbreite der
Luftdüsen durch verstellbare Seitenbleche an die Breite des Bandes bzw. des Blechs
anpassen. Durch entsprechende Düsenanordnung und eine passend gewählte Düsengröße
ist eine unterschiedliche Wirkung über der Breite des Bandes erzeugbar. Auch eine
gezielte Anordnung der Düsen oder der Schlitze, beispielsweise nur an der Bandkante
oder nur im mittleren Bereich des Bandes, ist möglich. Die Drucklufttrocknung lässt
sich entweder nur auf der Bandoberseite oder auf beiden Seiten des Bandes einsetzen.
Auch hierbei wird der Luftstrom entweder als solcher gegen das Band gerichtet oder
bevorzugt auch, insbesondere auslaufseitig, in den Spalt bzw. Ecke einer Rolle, etwa
einer Treiberrolle, gelenkt.
[0029] Auf der Bandoberseite sind in besonderen Fällen auch bewegliche Schwebedüsen in Form
einer Luftkisseneinrichtung vorgesehen, die als zusätzliche Mittel zur Entfernung
von Restfeuchtigkeit von dem Band eingesetzt werden.
[0030] Statt eines über oder unter dem Band angeordneten Gebläses kann der Luftdruck auch
neben dem Band oder in einer externen Druckluftstation erzeugt werden. Statt kalter
Luft kann alternativ auch heiße Luft, insbesondere in Kombination mit Heißgas, erzeugt
werden, beispielsweise als Abfallprodukt aus einer anderen Einrichtung der Anlage.
[0031] Vorzugweise ist auch vorgesehen, dass die Trocknungsvorrichtung Sensoren zur Messung
der Planheit des Bandes bzw. des Blechs umfasst, die insbesondere in Laufrichtung
hinter der Bandtrocknung angeordnet ist.
[0032] Alternativ oder in Verbindung mit den oben aufgeführten Einrichtungen kann das Walzwerk
auch einen Heizbrenner umfassen. In einem derartigen Heizbrenner werden mehrere über
der Breite des Bandes angeordnete Brenner, insbesondere DFI-Brenner (DFI = direct
flame impingement) gegen das Band gerichtet. In bestimmten Fällen ist auch der Einsatz
lediglich eines einzigen Brenners ausreichend. Durch die hohe Flammentemperatur verdampft
das Restwasser auf der Bandoberfläche. Die Flammeneinstellungen sind so bemessen,
dass bei dem Trocknungsprozess nur eine geringe Bandtemperaturerhöhung eintritt und
auf diese Weise die Bandeigenschaften nicht nachteilig beeinflusst werden. Die Abgase
des Brenners werden durch eine Absaugeinrichtung entfernt. Die Rollgangsrollen sind
im Brennerbereich hitzebeständig ausgeführt.
[0033] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Trocknungsvorrichtung eine
Anordnung, insbesondere einen Spritzdüsenbalken, zur Beaufschlagung der Oberfläche
des Bandes bzw. des Blechs mit einem flüssigen Gas, insbesondere mit flüssigem Stickstoff.
Hierbei wird beispielsweise flüssiger Stickstoff aus auf einem oder mehreren Verteilerrohren
angeordneten Düsen gegen das Band gespritzt oder gesprüht. Der Stickstoff kühlt die
noch auf dem Band befindliche Feuchtigkeit zu kleinen Eispartikein ab, anschließend
sublimiert das Eis und entweicht zusammen mit dem verdampfenden Stickstoff von der
Bandoberfläche. Auf diese Weise wird das Band getrocknet. Der Wasserdampf oder das
Wassergas und der gasförmige Stickstoff werden über oder hinter der Sprühvorrichtung
wieder abgesaugt oder abgeblasen.
[0034] Der Einsatz des flüssigen Stickstoffs wird je nach Stahlart auch dazu verwendet,
um gleichzeitig eine zusätzliche Kühlung des Bandes auf niedrigere Temperaturen und
eine positive Beeinflussung der mechanischen Eigenschaften durch Stabilisierung oder
Umwandlung des noch nicht umgewandelten Restaustenits zu erreichen.
[0035] Eine weitere Möglichkeit zum Trocknen des Bandes oder des Blechs besteht darin, dass
die Trocknungsvorrichtung eine Induktionsheizung, oder einen Strahlungstrockner, insbesondere
einen Infrarot- oder einen Mikrowellenstrahlungstrockner, umfasst.
[0036] Zusätzlich umfasst die Trocknungsvorrichtung in vorteilhafter Weise eine Vorrichtung
zum Absaugen von Feuchtigkeit von der Oberfläche des Bandes bzw. des Blechs.
[0037] Ferner können auch mit Vorteil zusätzliche Strahlungstrockner und/oder Vorrichtungen
zum Absaugen von Feuchtigkeit und/oder Spritzdüsenbalken zur Beaufschlagung der Oberfläche
des Bandes mit einem flüssigen Gas im Bereich eines der Trocknungsvorrichtung nachgeordneten
Haspeltreibers oder Haspels angeordnet sein.
[0038] Vorzugsweise ist im Bereich der Trocknungsvorrichtung ferner eine Einrichtung vorgesehen,
die das Band oder das Blech in Schwingungen versetzt, insbesondere mittels eines pulsierenden
Luftstroms oder pulsierender Magnetfelder, durch in Längsrichtung zueinander versetzte
Rollgangsrollen. Der pulsierende Luftstrom lässt sich beispielsweise mit einer rotierenden
Luftklappe erzeugen. Durch die Schwingungen lösen sich die Wassertropfen leichter
von dem Band ab, so dass sie einfacher abgeblasen oder abgesaugt werden können.
[0039] Auch die aus dem gewickelten Band bestehenden Coils können, insbesondere durch Anblasen,
noch getrocknet werden. Vorzugsweise werden sie vor der Lagerung in einem Trockenluft-,
Heißluft- oder Heißgasraum gelagert. Die im Bereich der Trocknung des Bandes eingesetzten
Einrichtungen können wenigstens teilweise auch im Bereich des Haspels eingesetzt werden,
an dem die Coils aufgewickelt werden.
[0040] Sämtliche Einrichtungen zur Entfernen des Kühlwassers und/oder der Feuchtigkeit von
dem Band oder dem Blech lassen sich entweder ortsfest einbauen oder sie sind je nach
Bedarf in die Transportlinie des Bandes hineinschwenkbar, hineinfahrbar oder werden
in Richtung zur Laufebene des Bandes abgesenkt oder verfahren.
[0041] Die Nutzung der Einrichtung erfolgt abhängig von der Haspeltemperatur, beispielsweise
bei Bändern mit einer Temperatur von weniger als 400°C, und abhängig von der Dicke
des Bandes. Die Aktivierung der einzelnen Aggregate zum Entfernen des Kühlwassers
sowie der Trocknungs- und Entfeuchtungseinrichtungen erfolgt vorzugsweise durch eine
zentrale Rechen- und Regeleinrichtung, insbesondere durch einen Prozessrechner.
[0042] Die verschiedenen Einrichtungen zum Trocknen und Entfeuchten des Bandes lassen sich
jeweils einzeln für sich oder auch in beliebiger Kombination miteinander einsetzen.
[0043] Weiterhin lassen sich die verschiedenen Einrichtungen zum Trocknen und Entfeuchten
des Bandes bzw. Coils in einer separaten Bandumwickelanlage einsetzen und ggf. mit
anderen Prozessschritten kombinieren.
[0044] Nachstehend wird die Erfindung in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
[0045] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Warmbandstraße zum Walzen von Warmband ab dem letzten Walzgerüst mit einer Kühlvorrichtung,
einer Trockenvorrichtung und einem Haspel,
- Fig. 2a - c
- verschiedene Anordnungen von Rollen zum Entfernen von Kühlflüssigkeit von der Oberfläche
des Warmbandes,
- Fig. 3
- einen Abschnitt hinter einer Warmbandstraße gemäß Fig. 1, wobei die Trockenvorrichtung
Luftdüsen mit einem Gebläse auf der Ober- und Unterseite des Warmbandes aufweist,
- Fig. 4
- eine Anordnung mit Brennern zur schrittweisen Entfernung einer Kühlflüssigkeit von
der Bandoberfläche und zum Trocknen des Bandes,
- Fig. 5
- eine Anordnung mit Flüssiggas-Spritzdüsenbalken zum Entfernen der Kühlflüssigkeit
und zum anschließenden Entfeuchten des Bandes,
- Fig. 6
- eine weitere Vorrichtung zum Entfernen der Kühlflüssigkeit mit verschiedenen Einrichtungen
zum vollständigen Trocknen des Bandes, wobei in einem Graphen zusätzlich die Dicke
der Wasserschicht über den Verlauf des Bandes aufgetragen ist, und
- Fig. 7
- eine weitere Warmbandstraße ab den beiden letzten Walzgerüsten mit Einrichtungen zum
Kühlen und zum Trocknen des Bandes sowie mit zwei Haspeln.
[0046] Eine Warmbandstraße 1 (Fig. 1) umfasst eine Mehrzahl von Walzgerüsten, von denen
das letzte Walzgerüst 2 dargestellt ist, um ein Warmband 3 zu walzen und einem Haspel
4 zuzuführen, an dem es zu einem Coil 5 aufgewickelt wird.
[0047] Da das Band 3 nach dem Durchlaufen des Walzgerüsts 2 noch eine Temperatur von mehreren
hundert Grad Celsius aufweist, muss es gekühlt werden. Hierzu dient eine Kühlvorrichtung
6, die verschiedene Kühlaggregate umfasst, beispielsweise eine Mehrzahl von Vorrichtungen
7, 8 zur laminaren Bandkühlung mittels eines Kühlmittels, beispielsweise laminar strömende
Strahlen mit Kühlflüssigkeit, insbesondere mit Kühlwasser. Weiterhin wird Kühlwasser
beispielsweise mit einer Vorrichtung 9 zur Intensivkühlung oder zur Sprühkühlung auf
das Band 3 aufgesprüht. Vorzugsweise sind die Vorrichtungen 7 bis 9 auf der Unter-
und der Oberseite des Bandes 3 angebracht, so dass es nach dem Durchlaufen der Kühlvorrichtung
6 noch eine Temperatur aufweist, die beispielsweise unterhalb 400°C liegt. Sodann
wird das Band 3 in einen Bandtrockner 10 Black-Box weitergeführt, der dem Band 3 die
Feuchtigkeit auf der Oberfläche entzieht. In diesem Bereich wird das Band 3 beispielsweise
mit einer Wasserlängsabspritzung kombiniert mit einer Presslufteinrichtung getrocknet.
Der Bandtrockner 10 umfasst vorzugsweise auch einen Temperatur-Scanner oder einen
Temperatur-Sensor 11 sowie ein Planheitsmessgerät 12. Der Temperatur-Sensor 11 misst
die Temperatur des Bandes 3 vorzugsweise bolometrisch, d. h. durch Messung des von
dem Band 3 abgestrahlten Strahlungsspektrums. Daher ist es erforderlich, den Temperatur-Sensor
11 gegenüber anderen Strahlungsquellen z.B. Lampen, Außenlicht etc. abzuschirmen,
die sich in dem Messbereich befinden oder dort aufgefangen werden. Hierzu eignet sich
z.B. eine strahlungsdurchsichtige Abdeckung oberhalb oder ggf. neben dem Messbereich.
[0048] Eine sichere und genaue Bandtemperaturerfassung verbessert die Temperaturregelung
und kann gezielt genutzt werden, um z.B. eine Bandwickeltemperatur von 200°C einzustellen,
bei der ein Verdampfen des Wassers gerade noch geschieht.
[0049] Das Planheitsmessgerät 12 bestimmt die Ebenheit des Bandes 3, um, falls erforderlich,
Stellglieder zur Ebenheitsbeeinflussung einstellen zu können. So können die Warmbandebenheit
hinter der Walzstraße 2 und die Bandtemperaturverteilung über der Bandbreite gezielt
beeinflusst werden.
[0050] In dem Bereich der trockenen Oberfläche lässt sich auch in vorteilhafter Weise ein
Oberflächeninspektionsgerät installieren.
[0051] Sowohl im Bereich der Walzgerüste 2 als auch im Bereich der Kühlvorrichtung 6 und
hinter dem Bandtrockner sind Seitenführungen zur Führung des Bandes 3 wie die Seitenführung
14 vorgesehen. Feuchtigkeitssensoren 15, 16 im Auslaufbereich der Warmbandstraße 1
registrieren eine allenfalls noch vorhandene Restfeuchtigkeit, um einem Regler zur
Regelung der Zuführung eines Trocknungsmediums im Bandtrockner 10 entsprechende Signalgrößen
zuzuführen. Als Feuchtigkeitssensor können auch Temperaturscanner mit entsprechender
Temperaturauswerteverfahren dienen.
[0052] Zur Entfernung einer durch eine Kühlvorrichtung auf ein Band 3 aufgebrachten Flüssigkeitsschicht
17 (Fig. 2a, 2b, 2c) einer Kühlflüssigkeit, insbesondere von Wasser, eignen sich Rollen
18, die mit einer auf der Unterseite angebrachten Rolle 19 ein Rollenpaar bilden.
Das Rollenpaar 18, 19 hat entweder nur die Aufgabe der Entfernung der Flüssigkeit,
es kann aber auch zusätzlich weitere Funktionen erfüllen, indem es zum Antreiben des
Bandes 3 dient, oder indem die beiden Rollen 18, 19 zum Richten des Bandes 3 eingesetzt
werden, wobei wenigstens eine der beiden Rollen 18, 19 höhenverstellbar ist oder sich
in Bandlaufrichtung verstellen lässt.
[0053] Die Abquetschwirkung der Rollen 18, 19 zur Entfernung des Flüssigkeitsfilms auf dem
Band 3 wird noch dadurch unterstützt, dass ein Wassersprühbalken 20 oder eine Blasvorrichtung
zum Aufblasen von Druckluft, insbesondere entgegen der Laufrichtung des Bandes 3,
durch aufgesprühtes Wasser bzw. die aufgeblasene Druckluft einen erheblichen Anteil
der Kühlflüssigkeit entfernt, bevor diese in den Spalt zwischen der Rolle 18 und dem
Band 3 gerät. Alternativ oder zusätzlich kann ein weiterer Wassersprühbalken 21 oder
Druckluftbalken zur Einbringung von Druckluft quer zur Laufrichtung des Bandes 3 die
Wasserschicht von dem Band 3 entfernen.
[0054] Auch mehrere Rollen 18, 19, 22, 23, 24 (Fig. 2c) lassen sich hintereinander versetzt
gegenüber dem Band 3 anordnen, um die Flüssigkeitsschicht 17 abzuquetschen, wobei
auch mehrere dieser Rollen 18, 19, 22, 23, 24 verschiedene Funktionen haben, beispielsweise
zusätzlich als Treiber- oder Richtwalzen.
[0055] In einer weiteren Ausführungsform (Fig. 3) ist der zum Entfernen der Kühlflüssigkeitsschicht
17 dienenden Anordnung der Rollen 18, 19 eine Vorrichtung 25 zur Drucklufttrocknung
vorgesehen, die je nach Einsatz auch ohne die Abquetschrollen 18, 19 eingesetzt werden
kann. In der Vorrichtung 25 drängt eine Hochdruck-Längsabspritzung die Kühlflüssigkeit
von dem Band 3. Die Vorrichtung 25 umfasst oberhalb und vorzugsweise auch unterhalb
des Bandes 3 ein Gebläse 26 mit jeweils mehreren nebeneinander angeordneten Lüftern
zur Ansaugung der Luft. Über Leitbleche 27 und eine oder mehrere Luftdüsen 28, 29,
30 wird die Druckluft gegen die Bandoberfläche geblasen, bevorzugt gegen die Bandlaufrichtung.
Auch in dieser Ausführungsform sind, bevorzugt unter einer Abdeckung 31 zur Abschirmung
störender Fremdstrahlung, ein Temperatur-Sensor 11 und ein Planheitsmessgerät 12 vorhanden,
um die Eigenschaften des Bandes 3 zu bestimmen, so dass, wenn auch die Gebläse 26
in einen Regelkreis integriert sind, entsprechende Anpassungen der Temperatur und
oder der Intensität der Druckluftaufblasung auf das Band 3 vorzunehmen sowie Mittel
zur Verbesserung der Planheit des Bandes 3 einzusetzen.
[0056] In einer weiteren Alternative der Erfindung (Fig. 4) werden, nachdem das Band 3 zwischen
den Abquetschwalzen 18, 19 hindurchgelaufen ist, mehrere Heizbrenner 32 bis 35, bevorzugt
sowohl von der Ober- als auch von der Unterseite gegen das Band 3 gerichtet, um dieses
zu trocknen. Hierbei verdampft infolge der hohen Flammentemperatur das noch auf dem
Band 3 vorhandene Restwasser. Die Flammeneinstellungen sind so bemessen, dass sich
insbesondere auch unter Berücksichtigung der von dem Wasser benötigten Verdampfungswärme
die Bandeigenschaften nicht verschlechtern. Die Abgase der Brenner 32 bis 35 werden
durch eine Absaugvorrichtung 36 abgesaugt. Rollgangsrollen 37 auf der Unterseite des
Bandes 3 sind im Bereich der Brenner 34, 35 hitzebeständig ausgeführt.
[0057] In einer anderen Anordnung (Fig. 5) wird die Feuchtigkeit unter Einsatz Sprühvorrichtungen
38 bis 40 entfernt, die ein flüssiges Gas, insbesondere flüssigen Stickstoff, auf
das Band 3 aufbringen, der das Wasser zu Eis kühlt. Der verdampfende Stickstoff reißt
dann das Wasser mit sich, wobei dieses ebenfalls verdampft. Die Absaugvorrichtung
36 saugt sowohl den Stickstoff als auch das Wasser ab. Alternativ oder zusätzlich
ist auch eine Luftabblasung hinter dieser Sprüheinrichtung vorgesehen.
[0058] Die Sprühvorrichtung 38-40 kann im Bereich der Rollgangsrollen angeordnet sein, wie
in Figur 5 dargestellt. Es ist auch eine Anordnung der Sprühvorrichtung direkt hinter
den Haspeltreibrollen 13 vorgesehen.
[0059] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung (Fig. 6) sind die in Fig. 3 bis
5 dargestellten Maßnahmen zur Trocknung des Bandes miteinander kombiniert. Hierbei
sind neben den zusätzlich als Treiberrollen ausgebildeten Abquetschrollen 18, 19 ein
in Richtung eines Doppelpfeils A heb- und senkbares Gebläse 26 mit einer Luftdüse
28 auf der Oberseite des Bandes 3, eine in Richtung eines Doppelpfeils B heb- und
senkbare Sprühvorrichtung 38 und ein in Richtung eines Doppelpfeils C heb- und senkbarer
Brenner 32 nacheinander vorgesehen. Die Sprühvorrichtung 38 bringt entweder flüssiges
Gas oder Warmluft auf das Band 3 auf. Verdampfende Gase und Verbrennungsgase werden
durch die Absaugeinrichtung 36 abgesaugt. Unter der Abdeckung 31 sind der Temperatur-Sensor
11 und das Planheitsmessgerät 12 angebracht. Vor der Treibrolle 18 sorgt ein Wassersprühbalken
20 für eine effiziente und leistungsstarke Wasserlängsabspritzung.
[0060] Auch von der Unterseite des Bandes 3 sind neben den Rollgangsrollen 37 bevorzugt
ein optionales Gebläse 26, die Sprühvorrichtung 40 und der Brenner 34 angeordnet.
Damit bei der Herstellung eines Bandes 3 mit niedriger Bandtemperatur das Band 3 trocken
bleibt, lässt sich die Kühlung der Rollgangsrollen 37 hinter der Kühlstrecke bzw.
der Trocknungseinrichtung, den Treibrollen 18, 19, etc. deaktivieren. Sprüheinrichtungen
und Brenner können ggf. alternativ eingesetzt werden. Konventionelle Ventilatoren
halten die Umgebung der Sensoren und Messgeräte 11 frei von jeglichen störenden Nebeln.
[0061] Ein Graph 41 zeigt, wie über den Lauf des Bandes 3 durch die verschiedenen nacheinanderfolgenden
Maßnahmen die Wasserschicht 17 auf dem Band 3 allmählich abgebaut wird. Durch die
verschiedenen Aggregate wird schrittweise das Wasser von dem Band 3 entfernt.
[0062] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung (Fig. 7) ist vorgesehen, dass eine
Mehrzahl von Trocknungs- und Kühleinrichtungen nach den letzten Walzgerüsten 2 hintereinander
angeordnet sind, wobei das Band 3 an verschiedenen Stellen zwischen den Gerüsten 2
und den Haspeltreibern 13 durch Seitenführungen 14 geführt wird. Nach dem letzten
Walzgerüst 2 durchläuft das Band 3 zunächst eine erste Vorrichtung 42 zur intensiven
Bandkühlung und darauf eine Sprüheinrichtung 43 zum Zurückdrängen der Kühlflüssigkeit,
vom Band 3. Sodann wird das Band 3 zur Trocknung unter einem Gebläse 44 zur Aufbringung
von Luft auf das Band 3 durchgeführt. Auf das Gebläse 44 folgt eine Vorrichtung 45
zur laminaren Bandkühlung, der eine weitere Vorrichtung 46 zur intensiven Bandkühlung
nachgeschaltet ist. Im Bereich der Vorrichtung 45 können ein Temperatur-Scanner 47
und ein Planheitsmessgerät 48 angeordnet sein, was hier nur durch zwei Pfeile angedeutet
ist.
[0063] Hinter der Vorrichtung 46 ist ein Wassersprühbalken 49 zur Entfernung von auf dem
Band 3 vorhandener Kühlflüssigkeit nachgeordnet. Auf ein Paar Treiberrollen 18, 19
- alternativ können hier auch Richtwalzen vorgesehen werden - folgt ein Gebläse 50
zur Entfernung von Kühlflüssigkeitsresten vom Band 3. Auch eine andere Trocknungsvorrichtung
kann anstelle des Gebläses 50 vorgesehen werden. Sodann durchläuft das Band 3 wenigstens
eine Sprühvorrichtung 51, die ein Flüssiggas in Sprayform zum Kühlen und Mitreißen
von Feuchtigkeitspartikeln, insbesondere von Wassertropfen, auf das Band 3 aufbringt.
Schließlich wird das Band 3 nochmals zwischen Haspeltreibrollenpaaren 13 hindurchgeführt,
bevor es zu einer von zwei Haspeln 52, 53 gelangt, an denen es zu einem Coil aufgewickelt
wird.
[0064] Durch den Einsatz der Treiberrollen 18, 19 wird in vorteilhafter Weise frühzeitig
ein Bandzug bis zum letzten aktiven Walzgerüst 2 aufgebaut. Dieser verbessert die
Gleichmäßigkeit der Bandkühlung und reduziert Bandwelligkeiten, wodurch der Trocknungsprozess
positiv beeinflusst wird. Bei fast trockener Oberfläche lassen sich dann die Planheit
und die Temperaturverteilung bereits am Anfang der Kühlstrecke ebenfalls frühzeitig
erfassen. Beide Werte stehen dann zu Regelungszwecken zur Verfügung.
[0065] Verschiedene Alternativen in der Abfolge von Kühl- und Trocknungsvorrichtungen, zum
Aufbringen und zum Entfernen von Fluiden, die zum Kühlen aufgebracht werden, sind
gemäß dieser Erfindung realisierbar. Dabei lässt sich die Abfolge der Vorrichtungen
so anpassen, dass die gewünschten kristallinen Mikrostrukturen und Gefüge innerhalb
des Bandes 3 und damit die gewünschten Materialeigenschaften erzielt werden. Auch
Anordnungen zur Wasserlängsabspritzung und seitliche Luftgebläse, die vorzugsweise
entgegen der Laufrichtung oder quer des Bandes 3 gerichtet werden, lassen sich hier
vorsehen.
[0066] Je nach gewünschter Abkühlkurve lässt sich eine intensive Bandkühlung vom und/oder
hinter in der Kühlstrecke durchführen. Dementsprechend lassen sich die Einrichtungen
zum Abschotten des Wassers, zum Bandtrocknen, zum Aufbauen eines Bandzuges, etc. auch
vorn und/oder hinten in der Kühlstrecke durchführen.
Bezugszeichenliste
[0067]
- 1.
- Warmbandstraße
- 2.
- Walzgerüst
- 3.
- Band
- 4.
- Haspel
- 5.
- Coil
- 6.
- Kühlvorrichtung
- 7.
- Vorrichtung zur laminaren Bandkühlung
- 8.
- Vorrichtung zur laminaren Bandkühlung
- 9.
- Vorrichtung zur Sprühkühlung
- 10.
- Bandtrockner (allgemein)
- 11.
- Temperatur-Sensor
- 12.
- Planheitsmessgerät
- 13.
- Haspeltreiber
- 14.
- Seitenführung
- 15.
- Feuchtigkeitssensor
- 16.
- Feuchtigkeitssensor
- 17.
- Flüssigkeitsschicht
- 18.
- Rolle
- 19.
- Rolle
- 20.
- Wassersprühbalken (längs)
- 21.
- Wassersprühbalken (quer)
- 22.
- Rolle
- 23.
- Rolle
- 24.
- Rolle
- 25.
- Vorrichtung zur Drucklufttrocknung
- 26.
- Gebläse
- 27.
- Leitblech
- 28.
- Luftdüse
- 29.
- Luftdüse
- 30.
- Luftdüse
- 31.
- Abdeckung
- 32.
- Brenner
- 33.
- Brenner
- 34.
- Brenner
- 35.
- Brenner
- 36.
- Absaugvorrichtung
- 37.
- Rollgangsrollen
- 38.
- Sprühvorrichtung
- 39.
- Sprühvorrichtung
- 40.
- Sprühvorrichtung
- 41.
- Graph
- 42.
- Vorrichtung zur intensiven Bandkühlung
- 43.
- Sprüheinrichtung
- 44.
- Gebläse
- 45.
- Vorrichtung zur laminaren Bandkühlung
- 46.
- Vorrichtung zur intensiven Bandkühlung
- 47.
- Temperatur-Scanner
- 48.
- Planheitsmessgerät
- 49.
- Wassersprühbalken
- 50.
- Gebläse
- 51.
- Sprühvorrichtung
- 52.
- Haspel
- 53.
- Haspel
1. Verfahren zum Trocknen eines durchlaufenden Bandes (3) oder von Blech in einem Walzwerk,
bei dem
das Band (3) hinter einer Warmbandstraße (1) bzw. das Blech nach Durchlaufen wenigstens
eines Walzgerüsts (2) in einer Kühlstrecke durch ein Kühlmittel, insbesondere eine
Kühlflüssigkeit, auf eine niedrige Temperatur heruntergekühlt wird und dass das Kühlmittel,
insbesondere die Kühlflüssigkeit, und anschließend die auf dem Band (3) bzw. dem Blech
verbliebene Feuchtigkeit durch eine Trocknungsvorrichtung (10) von dem Band (3) bzw.
dem Blech entfernt wird.
dadurch gekennzeichnet,
dass die Feuchtigkeit auf dem Band (3) bzw. dem Blech oder im Bereich des Bandes (3) bzw.
des Blechs durch Feuchtigkeitssensoren (15, 16) im Auslaufbereich der Warmbandstraße
(1) überwacht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Band (3) nach dem Trocknen an einem Haspel (4, 52, 53) aufgewickelt oder das
Blech gestapelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Feuchtigkeitssensoren (15, 16) Stellglieder der Trocknungsvorrichtung (10, 25),
insbesondere zur Einstellung der Menge des Trocknungsmediums oder des Drucks des Trocknungsmediums,
steuern oder regeln.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die gemessenen Temperatursignale alternativ auch als Indikator für die Feuchtigkeitsmenge
und damit als Feuchtigkeitssensoren herangezogen werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der gemessene Feuchtigkeitszustand von einem Prozessmodell erfasst und abhängig davon
die Weiterbehandlung des Produktes abgeleitet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die die Temperaturverteilung auf der Oberfläche des Bandes (3) bzw. des Blechs erfasst
wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur sicheren Temperaturerfassung oberhalb und ggf. neben dem Messbereich eine Abschirmung
gegenüber anderen Strahlungsquellen durchgeführt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stellglieder der Kühlstrecke, insbesondere Spritzdüsen (9) oder Ventile zur Einstellung
der Wassermenge, des Verhältnisses der von oben zugeführten Wassermenge zu der von
unten zugeführten Wassermenge sowie der Wasserverteilung über der Breite des Bandes
(3) bzw. des Blechs, anhand der sicher erfassten Temperaturverteilung auf der Oberfläche
des Bandes bzw. des Blechs eingestellt werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kühlflüssigkeit von der Ober- und Unterseite des Bandes (3) bzw. des Blechs mittels
Rollen (18, 19) abgequetscht wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich ein Fluid, insbesondere weitere Kühlflüssigkeit, zum Entfernen der auf
dem Blech bzw. dem Band (3) haftenden Kühlflüssigkeitsschicht (17) entgegen und/oder
quer der Laufrichtung des Bandes (3) bzw. des Blechs aufgebracht wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Band bzw. das Blech mittels eines unter Druck stehenden Gases, insbesondere mittels
Druckluft, getrocknet wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Band bzw. das Blech über der gesamten Breite oder alternativ nur im Bereich der
Temperaturmesspunkte getrocknet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Druckluftstrom mittels eines Gebläses (26) oder einer Druckluftstation bzw. Luftmengenverstärkers
erzeugt und gegen oder quer zur Bandlaufrichtung auf das Band (3) bzw. das Blech oder
in einem von einer Rolle mit dem Band (3) bzw. dem Blech gebildeten Spalt bzw. Ecke
geblasen wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf dem Band (3) bzw. dem Blech verbliebene Feuchtigkeit mittels von Heizbrennern
(32, 33, 34, 35) erzeugten Flammen entfernt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf dem Band (3) bzw. dem Blech verbliebene Feuchtigkeit durch ein flüssiges Gas,
insbesondere durch flüssigen Stickstoff, entfernt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Menge des flüssigen Gases derart bemessen wird, dass das Band (3) bzw. das Blech
zusätzlich gekühlt wird.
17. Mit einer Kühlstrecke ausgestattetes Walzwerk zum Walzen eines Bandes (3) oder von
Blech, aufweisend
eine Trocknungsvorrichtung (10, 25) hinter der Kühlstrecke, mit wenigstens einer Einrichtung
zum Entfernen der Kühlflüssigkeit (17) und wenigstens einer Einrichtung zum Entfernen
der auf dem Band (3) bzw. dem Blech verbliebenen Restfeuchtigkeit vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass Feuchtigkeitssensoren (15,16) im Auslaufbereich der Warmbandstraße (1) im Auslaufbereich
der Warmbandstraße (1) angeordnet sind, zur Überwachung der Feuchtigkeit auf dem Band
(3) oder dem Blech.
18. Walzwerk nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trocknungsvorrichtung (10, 25) Sensoren (11) zur Messung der Temperatur, insbesondere
der Temperaturverteilung, umfasst, oder dahinter angeordnet sind.
19. Walzwerk nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass Oberhalb und ggf. neben dem Temperaturmessbereich eine Abschirmung bzw. Abdeckung
gegen äußere Strahlungseinwirkung angeordnet ist.
20. Walzwerk nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass aufgrund der gemessenen Temperaturverteilung Stellglieder in einer der Trocknungsvorrichtung
(10, 25) vorgeordneten Kühlstrecke, insbesondere Spritzdüsen oder Ventile zur Einstellung
der Menge der Kühlflüssigkeit, zur Einstellung der Kühlmittelzuführung von oben oder
von unten sowie über der Breite des Bandes (3) bzw. des Blechs, einstellbar sind,
wobei die Stellglieder insbesondere Teile einer Regeleinrichtung oder einer Mehrzahl
von Regeleinrichtungen sind.
21. Walzwerk nach einem der Ansprüche 17 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trocknungsvorrichtung (10, 25) Rollen (18, 19) umfasst, an denen das Band (3)
bzw. das Blech vorbeiführbar ist und die die Kühlflüssigkeit von dem Band bzw. dem
Blech abquetschen.
22. Walzwerk nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rollen zusätzlich als Umlenk-, Treiber- oder Richtrollen (18, 19) dienen.
23. Walzwerk nach Anspruch 21 oder 22,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rollen (18, 19) eine Metall- oder eine Kunststoffoberfläche oder ein anderes
elastisches Material an der Oberfläche aufweisen.
24. Walzwerk nach einem der Ansprüche 21 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
dass den Rollen (18, 19) Wassersprühbalken (20, 21, 43, 49) in oder quer zur Laufrichtung
des Bandes (3) bzw. des Blechs vorgeordnet sind, aus denen Wasser entgegen oder quer
der Laufrichtung auf das Band (3) bzw. das Blech sprühbar ist.
25. Walzwerk nach einem der Ansprüche 17 bis 24,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der Trocknungsvorrichtung seitliche Bandführungen (14) mit Öffnungen zur
Abführung der Kühlflüssigkeit oder des Wassers ausgestattet sind.
26. Walzwerk nach einem der Ansprüche 17 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trocknungsvorrichtung einen Drucklufttrockner (25) umfasst.
27. Walzwerk nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Druckluftrockner (25) mit einem Gebläse (26) ausgestattet ist.
28. Walzwerk nach Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gebläse (26) einen oder mehrere Lüfter umfasst und Luft ansaugt, die über Leitbleche
und eine oder mehrere, insbesondere rechteckige, Luftdüsen (27, 28, 29, 30) gegen
die Laufrichtung des Bandes (3) bzw. des Blechs blasbar ist.
29. Walzwerk nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Austrittsbreite der Luftdüsen (27, 28, 29, 30) durch verstellbare Seitenbleche
an die Breite des Bandes (3) bzw. des Blechs anpassbar ist.
30. Walzwerk nach Anspruch 29,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Luft durch die Luftdüsen von der Seite quer oder schräg zum Band einblasbar ist
und so die Wassertropfen zur Seite ablenkbar sind.
31. Walzwerk nach einem der Ansprüche 17 bis 30,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trocknungsvorrichtung (10, 25) Schwebedüsen in Form einer Luftkisseneinrichtung
umfasst.
32. Walzwerk nach einem der Ansprüche 17 bis 31,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trocknungsvorrichtung (10, 25) Sensoren (12) zur Messung der Planheit des Bandes
(3) bzw. des Blechs umfasst, der insbesondere in Laufrichtung hinter dem Drucklufttrockner
(25) angeordnet ist.
33. Walzwerk nach einem der Ansprüche 17 bis 32,
dadurch gekennzeichnet,
dass es einen oder mehrere Heizbrenner umfasst.
34. Walzwerk nach einem der Ansprüche 17 bis 33,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trocknungsvorrichtung eine Anordnung, insbesondere mindestens einen Spritzdüsenbalken
(38, 39, 40), zur Beaufschlagung der Oberfläche des Bandes (3) bzw. des Blechs mit
einem flüssigen Gas, insbesondere mit flüssigem Stickstoff, umfasst.
35. Walzwerk nach Anspruch 34,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Düsenbalken (38, 39, 40) zum Aufbringen des flüssigen Gases im Bereich der Rollgangsrollen
oder direkt hinter den Haspeltreibrollen (13) angeordnet ist.
36. Walzwerk nach einem der Ansprüche 17 bis 35,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trocknungsvorrichtung einen Strahlungstrockner, insbesondere einen Infrarot-
oder einen Mikrowellenstrahlungstrockner, umfasst.
37. Walzwerk nach einem der Ansprüche 17 bis 36,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trocknungsvorrichtung eine Vorrichtung zum Absaugen von Feuchtigkeit von der
Oberfläche des Bandes (3) bzw. des Blechs umfasst.
38. Walzwerk nach einem der Ansprüche 17 bis 37,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzliche Strahlungstrockner und/oder Vorrichtungen zum Absaugen von Feuchtigkeit
im Bereich eines der Trocknungsvorrichtung nachgeordneten Haspels (4, 52, 53) angeordnet
sind.
39. Walzwerk nach einem der Ansprüche 17 bis 38,
dadurch gekennzeichnet,
dass es eine Einrichtung umfasst, die das Band (3) oder das Blech in Schwingungen versetzt,
insbesondere mittels eines pulsierenden Luftstroms oder pulsierender Magnetfelder
oder durch in Längsrichtung zueinander versetzte Rollgangsrollen (37).
40. Walzwerk nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einrichtungen zum Trocknen des Bandes oder Blechs fest installiert oder in die
Transportlinie hinein schwenkbar ausgebildet sind.
41. Walzwerk nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die verschiedenen Einrichtungen zum Trocknen und Entfeuchten des Bandes in einer
separaten Bandumwickelanlage nach dem Warmwalzprozess angeordnet sind.
1. Method for the drying of a transiting strip (3) or of sheet in a rolling mill, in
which the strip (3) behind a hot-strip rolling train (1) or the sheet after running
through at least one roll stand (2) is cooled down to a low temperature in a cooling
path by a coolant, particularly a cooling liquid, and that the coolant, particularly
the cooling liquid, and subsequently the moisture remaining on the strip (3) or the
sheet is removed from the strip (3) or the sheet by a drying device (10), characterised in that the moisture on the strip (3) or the sheet or in the region of the strip (3) or the
sheet is monitored by moisture sensors (15, 16) in the outlet region of the hot-strip
rolling train (1).
2. Method according to claim 1, characterised in that the strip (3) is coiled at a coiler (3, 52, 53) after the drying or the sheet is
stacked.
3. Method according to claim 2, characterised in that the moisture sensors (15, 16) control or regulate setting elements of the drying
device (10, 25), particularly for setting the quantity of the drying medium or the
pressure of the drying medium.
4. Method according to claim 1, characterised in that the measured temperature signals are alternatively also utilised as an indicator
for the amount of moisture and thus as moisture sensors.
5. Method according to claim 1, characterised in that the measured moisture state is detected by a process model and further treatment
of the product is derived in dependence thereon.
6. Method according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the temperature distribution on the surface of the strip (3) or the sheet is detected.
7. Method according to any one of claims 1 to 6, characterised in that screening relative to other sources of radiation is carried about above and optionally
near the measuring region to enable reliable temperature detection.
8. Method according to claim 7, characterised in that the setting elements of the cooling path, particularly spray nozzles (9) or valves
for setting the water quantity, the ratio of the water quantity supplied from above
to the water quantity supplied from below as well as the water distribution over the
width of the strip (3) or the sheet, are set on the basis of the reliably detected
temperature distribution on the surface of the strip or the sheet.
9. Method according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the cooling liquid is squeezed off the upper side and lower side of the strip (3)
or the sheet by means of rollers (18, 19).
10. Method according to claim 9, characterised in that a fluid, particularly further cooling liquid, for removal of the cooling liquid layer
(17) adhering to the sheet or the strip (3) is additionally applied against and/or
transversely to the running direction of the strip (3) or the sheet.
11. Method according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the strip or the sheet is dried by means of a gas under pressure, particularly by
means of compressed air.
12. Method according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the strip or the sheet is dried over the entire width or alternatively only in the
region of the temperature measuring points.
13. Method according to claim 11 or 12, characterised in that the compressed air flow is generated by means of a blower (26) or a compressed air
station or air quantity amplifying means and blown against or transversely to the
strip running direction onto the strip (3) or the sheet or into a gap or corner formed
with the strip (3) or the sheet by a roller.
14. Method according to any one of claims 1 to 13, characterised in that moisture remaining on the strip (3) or the sheet is removed by means of flames generated
by heating burners (32, 33, 34, 35).
15. Method according to any one of claims 1 to 13, characterised in that moisture remaining on the strip (3) or the sheet is removed by a liquid gas, particularly
by liquid nitrogen.
16. Method according to claim 15, characterised in that the quantity of the liquid gas is dimensioned to be such that the strip (3) or the
sheet is additionally cooled.
17. Rolling mill, which is equipped with a cooling path, for the rolling of a strip (3)
or of sheet, comprising a drying device (10, 25) behind the cooling path, with at
least one device for removal of the cooling liquid (17), and at least one device for
removal of the residual moisture remaining on the strip (3) or the sheet is provided,
characterised in that moisture sensors (15, 16) are arranged in the outlet region of the hot-strip rolling
train (1) for monitoring the moisture on the strip (3) or the sheet.
18. Rolling mill according to claim 17, characterised in that the drying device (10, 25) comprises sensors (11) for measuring the temperature,
particularly the temperature distribution, or are arranged therebehind.
19. Rolling mill according to claim 18, characterised in that a screening or covering against external action of radiation is arranged above and
optionally near the temperature measuring region.
20. Rolling mill according to claim 19, characterised in that setting elements in a cooling path arranged upstream of the drying device (10, 25),
particularly spray nozzles or valves for setting the quantity of the cooling liquid,
for setting the coolant feed from above or below as well as over the width of the
strip (3) or the sheet, are settable on the basis of the measured temperature distribution,
wherein the setting elements are, in particular, parts of a regulating device or a
plurality of regulating devices.
21. Rolling mill according to any one of claims 17 to 20, characterised in that the drying device (10, 25) comprises rollers (18, 19), past which the strip (3) or
the sheet can be moved and which squeeze the cooling liquid off the strip or the sheet.
22. Rolling mill according to claim 21, characterised in that the rollers additionally serve as deflecting, driving or straightening rollers (18,
19).
23. Rolling mill according to claim 21 or 22, characterised in that the rollers (18, 19) have a metal surface or plastics material surface or another
resilient material at the surface.
24. Rolling mill according to any one of claims 21 to 23, characterised in that arranged upstream of the rollers (18, 19) in or transversely to the running direction
of the strip (3) or the sheet are water spray bars (20, 21, 43, 49) from which water
can be sprayed onto the strip (3) or the sheet against or transversely to the running
direction.
25. Rolling mill according to any one of claims 17 to 24, characterised in that lateral strip guides (14) with openings for conducting away the cooling liquid or
the water are provided in the region of the drying device.
26. Rolling mill according to any one of claims 17 to 25, characterised in that the drying device comprises a compressed air drier (25).
27. Rolling mill according to claim 26, characterised in that the compressed air drier (25) is equipped with a blower (26).
28. Rolling mill according to claim 27, characterised in that the blower (26) comprises one or more fans and inducts air which can be blown by
way of guide plates and one or more, in particular rectangular, air nozzles (27, 28,
29, 30) against the running direction of the strip (3) or the sheet.
29. Rolling mill according to claim 28, characterised in that the outlet width of the air nozzles (27, 28, 29, 30) is adaptable by adjustable side
plates to the width of the strip (3) or the sheet.
30. Rolling mill according to claim 29, characterised in that the air can be blown by the air nozzles from the side transversely or obliquely with
respect to the strip and thus the water drops are deflectable to the side.
31. Rolling mill according to any one of claims 17 to 30, characterised in that the drying device (10, 25) comprises suspended nozzles in the form of an air cushion
device.
32. Rolling mill according to any one of claims 17 to 31, characterised in that the drying device (10, 25) comprises sensors (12) for measuring the planarity of
the strip (3) or the sheet, which are arranged, in particular, behind the compressed
air drier (25) in running direction.
33. Rolling mill according to any one f claims 17 to 32, characterised in that it comprises one or more heating burners.
34. Rolling mill according to any one of claims 17 to 33, characterised in that the drying device comprises an arrangement, particularly at least one spray nozzle
bar (38, 39, 40), for action on the surface of the strip (3) or the sheet with a liquid
gas, particularly with liquid nitrogen.
35. Rolling mill according to claim 34, characterised in that the nozzle bar (38, 39, 40) for applying the liquid gas is arranged in the region
of the roller path rollers or directly behind the coiler drive rollers (13).
36. Rolling mill according to any one of claims 17 to 35, characterised in that the drying device comprises a radiation drier, particularly an infrared or a microwave
radiation drier.
37. Rolling mill according to any one of claims 17 to 36, characterised in that the drying device comprises a device for sucking moisture off the surface of the
strip (3) or the sheet.
38. Rolling milling according to any one of claims 17 to 37, characterised in that additional radiation driers and/or devices for sucking off moisture in the region
of a coiler (4, 52, 53) provided downstream of the drying device are arranged.
39. Rolling mill according to any one of claims 17 to 38, characterised in that it comprises a device which sets the strip (3) or the sheet into oscillations, particularly
by means of a pulsating air flow or pulsating magnetic fields or by roller path rollers
(37) offset relative to one another in longitudinal direction.
40. Rolling mill according to any one of the preceding claims 11 to 39, characterised in that the devices for drying the strip or sheet are fixedly installed or are constructed
to be pivotable into the transport line.
41. Rolling mill according to any one of the preceding claims 11 to 40, characterised in that the different devices for drying and removal of moisture from the strip are arranged
in a separate strip coiling plant downstream of the hot-rolling process.
1. Procédé pour le séchage d'un feuillard qui défile (3) ou d'une tôle dans un laminoir,
dans lequel
le feuillard (3) derrière un train de feuillard à chaud (1), respectivement la tôle
après son passage par au moins une cage de laminoir (2), sont refroidis, dans un tronçon
de refroidissement via un réfrigérant, en particulier un liquide de refroidissement,
pour atteindre une basse température, et en ce que le réfrigérant, en particulier
le liquide de refroidissement et ultérieurement l'humidité qui subsiste sur le feuillard
(3), respectivement sur la tôle sont éliminés du feuillard (3), respectivement de
la tôle par un dispositif de séchage (10), caractérisé
en ce que l'humidité sur le feuillard (3), respectivement sur la tôle ou bien dans la zone
du feuillard (3), respectivement de la tôle est surveillée par des capteurs d'humidité
(15, 16) dans la zone de sortie du train de feuillard à chaud (1).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que le feuillard (3) après le séchage est enroulé sur une bobineuse (4, 52, 53) ou bien
la tôle est empilée.
3. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé
en ce que les capteurs d'humidité (15, 16) commandent ou règlent des organes de réglage du
dispositif de séchage (10, 25), en particulier pour le réglage de la quantité du milieu
de séchage ou de la pression du milieu de séchage.
4. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que les signaux de température mesurés sont également utilisés en variante comme indicateur
pour la quantité d'humidité et par conséquent comme capteurs d'humidité.
5. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que le niveau d'humidité mesuré est enregistré par un modèle opératoire qui dicte le
traitement ultérieur du produit.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé
en ce que l'on enregistre la distribution de la température à la surface du feuillard (3),
respectivement de la tôle.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé
en ce que, pour obtenir un enregistrement fiable de la température, on met en oeuvre, au-dessus
et le cas échéant à côté de la zone de mesure, un écran de protection vis-à-vis d'autres
sources de rayonnement.
8. Procédé selon la revendication 7,
caractérisé
en ce que les organes de réglage du tronçon de refroidissement, en particulier des buses de
pulvérisation (9) ou des soupapes pour le réglage de la quantité d'eau, du rapport
de la quantité d'eau alimentée par le haut à la quantité d'eau alimentée par le bas,
ainsi que de la distribution de l'eau sur la largeur du ruban (3), respectivement
de la tôle, sont réglés en se basant sur la distribution de température enregistrée
de manière fiable à la surface du feuillard, respectivement de la tôle.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé
en ce que le liquide de refroidissement émanant du côté supérieur et du côté inférieur du feuillard
(3), respectivement de la tôle, est écrasé au moyen de rouleaux (18, 19).
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé
en ce qu'on applique en outre un fluide, en particulier un autre liquide de refroidissement,
pour l'élimination de la couche de liquide de refroidissement (17) qui adhère à la
tôle, respectivement au feuillard (3), dans le sens contraire à la direction de défilement
du feuillard (3), respectivement de la tôle et/ou en direction transversale par rapport
à cette dernière.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisé
en ce que le feuillard, respectivement la tôle sont séchés au moyen d'un gaz mis sous pression,
en particulier au moyen d'air comprimé.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisé
en ce que le feuillard, respectivement la tôle sont séchés sur toute leur largeur ou en variante
uniquement dans la zone des points de mesure de la température.
13. Procédé selon la revendication 11 ou 12,
caractérisé
en ce que le courant d'air comprimé est généré au moyen d'une soufflerie (26) ou d'un poste
d'air comprimé, respectivement d'un amplificateur de la quantité d'air et est soufflé
dans la direction contraire à la direction de défilement ou transversalement par rapport
à cette dernière sur le feuillard (3), respectivement la tôle ou bien dans une fente,
respectivement dans un coin formé par un rouleau avec le feuillard (3), respectivement
la tôle.
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 13,
caractérisé
en ce que l'humidité qui subsiste sur le feuillard (3), respectivement sur la tôle est éliminée
au moyen de flammes générées par des brûleurs (32, 33, 34, 35).
15. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 13,
caractérisé
en ce que l'humidité qui subsiste sur le feuillard (3), respectivement sur la tôle est éliminée
via un gaz liquide, en particulier via de l'azote liquide.
16. Procédé selon la revendication 15,
caractérisé
en ce qu'on mesure la quantité de gaz liquide de telle sorte que l'on refroidit en outre le
feuillard (3), respectivement la tôle.
17. Laminoir équipé d'un tronçon de refroidissement, pour le laminage d'un feuillard (3)
ou d'une tôle, dans lequel on prévoit
un dispositif de séchage (10, 25) derrière le tronçon de refroidissement, comprenant
au moins un mécanisme pour éliminer le liquide de refroidissement (17) et au moins
un mécanisme pour éliminer l'humidité résiduelle qui subsiste sur le feuillard (3),
respectivement la tôle,
caractérisé en ce que les capteurs d'humidité (15, 16) sont disposés dans la zone de sortie du train de
feuillard à chaud (1), pour la surveillance de l'humidité sur le feuillard (3) ou
la tôle.
18. Laminoir selon la revendication 17,
caractérisé
en ce que le dispositif de séchage (10, 25) comprend des capteurs (11) pour la mesure de la
température, en particulier de la distribution de température, ou bien lesdits capteurs
sont disposés derrière lui.
19. Laminoir selon la revendication 18,
caractérisé
en ce qu'on dispose au-dessus, et le cas échéant à côté de la zone de mesure de la température,
un écran, respectivement une protection contre l'influence de rayonnements externes.
20. Laminoir selon la revendication 19,
caractérisé
en ce que, sur base de la distribution de température mesurée, on peut régler des organes de
réglage dans un tronçon de refroidissement monté en aval dans un dispositif de séchage
(10, 25), en particulier des buses de pulvérisation ou des soupapes pour le réglage
de la quantité du liquide de refroidissement, à des fins de réglage de l'alimentation
du réfrigérant par le haut et par le bas ainsi que sur la largeur du feuillard (3),
respectivement de la tôle, les organes de réglage représentant en particulier des
éléments d'un mécanisme de réglage ou d'une multitude de mécanismes de réglage.
21. Laminoir selon l'une quelconque des revendications 17 à 20,
caractérisé
en ce que le dispositif de séchage (10, 25) comprend des rouleaux (18, 19) contre lesquels
on peut faire défiler le feuillard (3), respectivement la tôle, et qui écrasent le
liquide de refroidissement par rapport au feuillard, respectivement à la tôle.
22. Laminoir selon la revendication 21,
caractérisé
en ce que les rouleaux font en outre office de rouleaux de renvoi, d'entraînement ou d'orientation
(18, 19).
23. Laminoir selon la revendication 21 ou 22,
caractérisé
en ce que les rouleaux (18, 19) présentent une surface métallique ou une surface en matière
synthétique ou une autre matière élastique à la surface.
24. Laminoir selon l'une quelconque des revendications 21 à 23,
caractérisé
en ce que, en amont des rouleaux (18, 19), sont montées des barres de pulvérisation d'eau (20,
21, 43, 49) dans la direction de défilement du feuillard (3), respectivement de la
tôle ou transversalement par rapport à ladite direction, à partir desquelles on peut
pulvériser de l'eau à l'encontre de la direction de défilement ou transversalement
à cette dernière sur le feuillard (3), respectivement la tôle.
25. Laminoir selon l'une quelconque des revendications 17 à 24,
caractérisé
en ce que, dans la zone du dispositif de séchage, des guidages latéraux du feuillard (14) sont
équipés d'ouvertures pour l'évacuation du liquide de refroidissement ou de l'eau.
26. Laminoir selon l'une quelconque des revendications 17 à 25,
caractérisé
en ce que le dispositif de séchage comprend un sécheur à air comprimé (25).
27. Laminoir selon la revendication 26,
caractérisé
en ce que le sécheur à air comprimé (25) est équipé d'une soufflerie (26).
28. Laminoir selon la revendication 27,
caractérisé
en ce que la soufflerie (26) comprend un ou plusieurs ventilateurs et aspire de l'air qui peut
être soufflé, via des déflecteurs et une ou plusieurs buses d'air, en particulier
rectangulaires (27, 28, 29, 30) à l'encontre de la direction de défilement du feuillard
(3), respectivement de la tôle.
29. Laminoir selon la revendication 28,
caractérisé
en ce que la largeur de sortie des buses d'air (27, 21, 29, 30) peut être adaptée via des panneaux
latéraux réglables à la largeur du feuillard (3), respectivement de la tôle.
30. Laminoir selon la revendication 29,
caractérisé
en ce que l'air peut être insufflé via les buses d'air à partir du côté en direction transversale
en inclinaison par rapport au feuillard, si bien que les gouttes d'eau peuvent faire
l'objet d'une déviation latérale.
31. Laminoir selon l'une quelconque des revendications 17 à 30,
caractérisé
en ce que le dispositif de séchage (10, 25) comprend des buses en suspension sous la forme
d'un mécanisme à coussin d'air.
32. Laminoir selon l'une quelconque des revendications 17 à 31,
caractérisé
en ce que le dispositif de séchage (10, 25) comprend des capteurs (12) pour la mesure de la
planéité du feuillard (3), respectivement de la tôle, qui sont disposés en particulier
dans la direction de défilement derrière le sécheur à air comprimé (25).
33. Laminoir selon l'une quelconque des revendications 17 à 32,
caractérisé
en ce qu'il comprend un ou plusieurs brûleurs.
34. Laminoir selon l'une quelconque des revendications 17 à 33,
caractérisé
en ce que le dispositif de séchage comprend un agencement, en particulier au moins une barre
de buses de pulvérisation (38, 39, 40) pour solliciter la surface du feuillard (3),
respectivement de la tôle avec un gaz liquide, en particulier avec de l'azote liquide.
35. Laminoir selon la revendication 34,
caractérisé
en ce que la barre de buses (38, 39, 40) est disposée, pour l'application du gaz liquide, dans
la zone des galets de la voie à rouleaux ou directement derrière les galets de friction
(13) de la bobineuse.
36. Laminoir selon l'une quelconque des revendications 17 à 35,
caractérisé
en ce que le dispositif de séchage comprend un sécheur à rayonnement, en particulier le sécheur
à rayonnement infrarouge ou un sécheur à rayonnement micro-ondes.
37. Laminoir selon l'une quelconque des revendications 17 à 36,
caractérisé
en ce que le dispositif de séchage comprend un dispositif pour l'aspiration de l'humidité à
partir de la surface du feuillard (3), respectivement de la tôle.
38. Laminoir selon l'une quelconque des revendications 17 à 37,
caractérisé
en ce que des sécheurs à rayonnement supplémentaires et/ou des dispositifs supplémentaires
pour l'aspiration de l'humidité sont disposés dans la zone d'une bobineuse (4, 52,
53) qui est montée à la suite du dispositif de séchage.
39. Laminoir selon l'une quelconque des revendications 17 à 38,
caractérisé
en ce qu'il comprend un mécanisme qui fait vibrer le feuillard (3) ou la tôle, en particulier
au moyen d'un courant d'air pulsatoire ou d'un champ magnétique pulsatoire ou via
des galets (37) de la voie de rouleaux décalés les uns par rapport aux autres dans
la direction longitudinale.
40. Laminoir selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que les mécanismes pour le séchage du feuillard ou de la tôle sont montés à demeure ou
sont réalisés pour pouvoir s'introduire par pivotement dans la ligne de transport.
41. Laminoir selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que les différents mécanismes pour le séchage et la déshumidification du feuillard sont
disposés dans une installation séparée d'enroulement de feuillard, après le processus
de laminage à chaud.
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