[0001] Die Erfindung betrifft einen Kondensationstrockner mit einer Wärmepumpe und Erkennung
eines unzulässigen Betriebszustands sowie ein bevorzugtes Verfahren zu seinem Betrieb.
[0002] In einem Kondensationstrockner wird Luft (sogenannte Prozessluft) durch ein Gebläse
über eine Heizung in eine feuchte Wäschestücke enthaltende Trommel als Trocknungskammer
geleitet. Die heiße Luft nimmt Feuchtigkeit aus den zu trocknenden Wäschestücken auf.
Nach Durchgang durch die Trommel wird die dann feuchte Prozessluft in einen Wärmetauscher
geleitet, dem in der Regel ein Flusenfilter vorgeschaltet ist.
[0003] In einem Wärmetauscher (z.B. Luft-Luft-Wärmetauscher oder Wärmesenke einer Wärmepumpe)
wird die feuchte Prozessluft abgekühlt, so dass das in der feuchten Prozessluft enthaltene
Wasser kondensiert. Das kondensierte Wasser wird anschließend im Allgemeinen in einem
geeigneten Behälter gesammelt und die abgekühlte und getrocknete Luft erneut der Heizung
(die gegebenenfalls die Wärmequelle einer Wärmepumpe sein kann) und anschließend der
Trommel zugeführt.
[0004] Dieser Trocknungsvorgang ist unter Umständen sehr energieintensiv, da der bei der
Kühlung der Prozessluft im Wärmetauscher erwärmte Kühlluftstrom dem Prozess energetisch
verloren gehen kann. Durch Einsatz einer Wärmepumpe lässt sich dieser Energieverlust
deutlich reduzieren. Bei einem mit einer Wärmepumpe ausgestatteten Kondensationstrockner
(siehe z.B. das Dokument
US-A-2007/0107255) erfolgt die Kühlung der warmen, mit Feuchtigkeit beladenen Prozessluft im Wesentlichen
in einer Wärmesenke der Wärmepumpe, wo die der Prozessluft entzogene Wärme beispielsweise
zur Verdampfung eines in der Wärmepumpe zirkulierenden Kältemittels verwendet wird.
Die in der Wärmesenke aufgenommene Wärme wird innerhalb der Wärmepumpe zu der Wärmequelle
transportiert und dort wieder - gegebenenfalls bei gegenüber der Temperatur an der
Wärmesenke erhöhter Temperatur - wieder abgegeben. In einer Wärmepumpe, die mit einem
Kältemittel als Wärmetransportmittel arbeitet, wobei das Kältemittel in der Wärmesenke
verdampft und in der Wärmequelle verflüssigt wird, gelangt das verdampfte, gasförmige
Kältemittel über einen Kompressor zu der Wärmequelle, die hier als Verflüssiger bezeichnet
werden kann, wo aufgrund der Kondensation des gasförmigen Kältemittels Wärme freigesetzt
wird, die zum Aufheizen der Prozessluft vor Eintritt in die Trommel verwendet wird.
Das verflüssigte Kältemittel fließt schließlich durch eine Drossel zurück zum Verdampfer;
die Drossel dient der Herabsetzung des Binnendrucks im Kältemittel, so dass dieses
im Verdampfer unter erneutem Aufnehmen von Wärme verdampfen kann. Die Wärmepumpe,
die solcherart mit einem zirkulierenden Kältemittel betrieben wird, ist auch als "Kompressor-Wärmepumpe"
bekannt. Andere Bauformen der Wärmepumpe sind ebenfalls bekannt.
[0005] In der
DE 40 23 000 C2 ist ein Wäschetrockner mit einer Wärmepumpe beschrieben, bei dem im Prozessluftkanal
zwischen dem Verflüssiger und dem Verdampfer eine Zuluftöffnung angeordnet ist, die
mit einer steuerbaren Verschlusseinrichtung verschließbar ist.
[0006] Die
DE 44 09 607 A1 beschreibt einen Kondensationstrockner mit einem geschlossenen Prozessluftkreis und
einer Wärmepumpeneinrichtung mit einem Kältemittelkreislauf, bei dem Kältemittel in
einem Leitungssystem mit einem Verdampfer, einem Kompressor, einem Verflüssiger und
einer Drossel zirkuliert, wobei an mindestens einer Einrichtung des Kältemittelkreislaufs
eine Vorrichtung zur Kühlung des Kältemittels angeordnet ist. In einer Ausführungsform
ist im Kältemittelkreislauf eine Messvorrichtung zur Erfassung der Kältemitteltemperatur
oder des Kältemitteldrucks angeordnet und eine Auswerteschaltung steuert die Pumpvorrichtung,
das Kühlluftgebläse, die Stellvorrichtung der Zuluft- oder Abluftklappe oder die Drehzahl
des Kompressormotors in Abhängigkeit von den von der Meßvorrichtung erfassten Werten.
[0007] Die
WO 2008/086933 A1 offenbart einen Kondensationstrockner mit einer Trocknungskammer, einem Prozessluftkreis,
in dem sich eine Heizung zur Erwärmung der Prozessluft befindet und die erwärmte Prozessluft
mittels eines Gebläses über die zu trocknenden Gegenstände geführt werden kann, einem
Luft-Luft-Wärmetauscher und einem Wärmepumpenkreis mit einem Verdampfer, einem Kompressor
und einem Verflüssiger. Im Wärmepumpenkreis befindet sich zwischen Verflüssiger und
Verdampfer ein zusätzlicher Wärmetauscher, welcher mit dem Luft-Luft-Wärmetauscher
funktionell gekoppelt ist. Die Temperatur des Kältemittels der Wärmepumpe, insbesondere
im Verflüssiger, wird über die Steuerung von Wärmepumpe und zusätzlichem Wärmetauscher
im zulässigen Bereich gehalten. Außerdem werden zur Regelung der Temperatur von Kältemittel
bzw. Wärmepumpe sowie der Temperatur der Prozessluft im Wärmepumpenkreis und/oder
im Prozessluftkreis Temperaturfühler eingesetzt.
[0008] Die
EP 1 884 586 A1 offenbart einen Wäschetrockner mit einem Wärmepumpenkreislauf zum Führen eines Mediums
durch einen Kondensator, ein Drosselorgan, einen Verdampfer und einen Kompressor zurück
zum Kondensator, wobei mit dem Kondensator die Prozessluft erwärmbar und mit dem Verdampfer
die Prozessluft abkühlbar ist, wobei im Wärmepumpenkreislauf ein Zusatzwärmetauscher
zum Entziehen von Wärme aus dem Wärmepumpenkreislauf angeordnet ist. Der Zusatzwärmetauscher
ist zwischen dem Kondensator und dem Drosselorgan angeordnet. In Ausführungsformen
weist der Wäschetrockner ein Gebläse zum Kühlen des Zusatzwärmetauschers mit Umgebungsluft
auf und das Gebläse wird abhängig von einer Temperatur im Prozesskreislauf und/oder
im Wärmepumpenkreislauf gesteuert. Vorzugsweise wird das Gebläse z.B. abhängig von
einer Temperatur T1 des Mediums zwischen dem Zusatzwärmetauscher und dem Drosselorgan
gesteuert, wobei eine Leistung des Gebläses insbesondere abhängig davon erhöht wird,
um wieviel die Temperatur T1 über einer Referenztemperatur T0 liegt.
[0009] Die
DE 197 28 197 A1 offenbart ein Verfahren zur Erkennung unzulässiger Betriebszustände in einem Wäschetrockner
sowie einen entsprechenden Wäschetrockner. Mit dem Verfahren soll es möglich sein,
getrennt oder gemeinsam verschiedene Betriebszustände von zu hoher Temperatur zu erfassen,
welche aus unterschiedlichen Bereichen herrühren. Die Temperatur wird im Zuluftstrom
oberhalb einer Zuluftheizung und vor der Wäschetrommel periodisch erfasst, aus zwei
aufeinanderfolgend erfassten Werten ein Differenzwert bzw. Gradient gebildet, dieser
Differenzwert (Gradient) mit einem vorgegebenen Differenzwert (Gradient) verglichen,
wobei, wenn der neu gebildete Differenzwert absolut größer als der vorgegebene Differenzwert
ist, ein Zählwert um einen Schritt erhöht wird, dieser Zählwert mit einem vorgegebenen
Zählwert verglichen wird, und, wenn der aktuelle Zählwert größer als der vorgegebene
Zählwert ist, die Heizung des Wäschetrockners abgeschaltet und/oder eine Betriebszustandsanzeige
aktiviert wird.
[0010] Der traditionell eingesetzte Luft-Luft-Wärmetauscher - im Kreuzbetrieb oder im Gegenstrombetrieb
betrieben - und die elektrische Heizung sind im Allgemeinen komplett durch eine Wärmepumpe
ersetzt. Dadurch kann im Vergleich zu einem Trockner mit Luft-Luft-Wärmetauscher und
Widerstandsheizung eine Reduzierung des Energiebedarfs für einen Trocknungsprozess
von 20 % bis 50 % erreicht werden.
[0011] Eine Kompressor-Wärmepumpe arbeitet in der Regel optimal in bestimmten Temperaturbereichen
im Verdampfer und im Verflüssiger. Problematisch bei der Anwendung einer Kompressor-Wärmepumpe
im Kondensationstrockner ist die meist hohe Temperatur im Verflüssiger, die prozessbedingt
dazu führen kann, dass das Kältemittel nicht mehr oder nicht mehr vollständig verflüssigt
werden kann; dann muss der Kompressor abgeschaltet werden muss und / oder eine erheblich
verschlechterte Wirkung der Wärmepumpe in Kauf genommen werden. Dieses Problem ist
noch größer, wenn der Kompressor durch eine Zusatzheizung im Prozessluftkreis unterstützt
wird, um eine schnellere Aufheizung der Prozessluft und damit kürzere Trocknungszeiten
zu erreichen. Überdies kann es aufgrund einer Verunreinigung der Luftwege zu einer
Behinderung der zirkulierenden Prozessluft kommen. Dies kann ebenfalls zu einer Steigerung
der Temperatur des Kältemittels führen. Derartige Betriebszustände können zu einer
Beeinträchtigung der Wärmepumpe oder sonstiger Teile des Trockners führen und sind
daher unzulässig.
[0012] In einem herkömmlichen Trockner wird ein unzulässiger Betriebszustand, beispielsweise
eine verringerte Zirkulation der Prozessluft (Luftleistungsreduzierung), dadurch ermittelt,
dass eine Temperatur im Prozessluftstrom oberhalb einer Heizung für die Prozessluft
und vor der Trocknungskammer in regelmäßigen Abständen erfasst wird und jeweils aus
zwei aufeinander folgend erfassten Werten ein Differenzwert gebildet wird, der einem
zeitlichen Gradienten entspricht. Diese Information muss bei einem Trockner, der mit
einer Wärmepumpe ausgestattet ist (Wärmepumpentrockner), im Allgemeinen in dieser
Form nicht zur Verfügung stehen. Beispielsweise ist in einem Wärmepumpentrockner häufig
die Wärmepumpe weiter von der Trocknungskammer entfernt als die Heizung in einem herkömmlichen
Kondensationstrockner. Jedenfalls ist die Erkennung eines unzulässigen Betriebszustands
in einem Kondensationstrockner, der mit einer Wärmepumpe ausgestattet ist, auf diese
Weise nur ungenau möglich.
[0013] Aufgabe der Erfindung war daher die Bereitstellung eines Kondensationstrockners mit
einer Wärmepumpe sowie eines Verfahrens zu seinem Betrieb, bei dem auf einfache Weise
das Vorliegen eines unzulässigen Betriebszustands erkannt werden kann.
[0014] Die Lösung dieser Aufgabe wird nach dieser Erfindung erreicht durch einen Kondensationstrockner
mit den Merkmalen des entsprechenden unabhängigen Patentanspruchs sowie das Verfahren
des entsprechenden unabhängigen Patentanspruchs. Bevorzugte Ausführungsformen des
erfindungsgemäßen Kondensationstrockners sowie des erfindungsgemäßen Verfahrens sind
in entsprechenden abhängigen Patentansprüchen aufgeführt. Bevorzugten Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Kondensationstrockners entsprechen bevorzugte Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Verfahrens und umgekehrt, auch wenn dies hierin nicht explizit
festgestellt wird.
[0015] Gegenstand der Erfindung ist somit ein Kondensationstrockner mit einer Trocknungskammer
für die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkreis, einem ersten Gebläse im
Prozessluftkreis, einer Wärmepumpe, in der ein Kältemittel zirkuliert, mit einem Verdampfer,
einem Kompressor, einem Verflüssiger und einer Drossel sowie einem Temperaturfühler
zum Messen einer Temperatur des Kältemittels, einer Kühlvorrichtung für die Wärmepumpe
und einer Steuerung, wobei der Kondensationstrockner erste Mittel zum Vergleich einer
von dem Temperaturfühler gemessenen Temperatur T
K des Kältemittels mit einer in der Steuerung gespeicherten Grenztemperatur T
Klim und zum Zuschalten und zum Betrieb der Kühlvorrichtung für den Fall T
K ≥ T
Klim während eines Zeitraums Δt, und zweite Mittel für die Auswertung einer Änderung der
Temperatur T
K im Zeitraum Δt in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands
aufweist.
[0016] Die Wärmepumpe im erfindungsgemäßen Kondensationstrockner weist neben Verdampfer,
Verflüssiger und Kompressor in Fließrichtung des Kältemittels zwischen dem Verflüssiger
und dem Verdampfer eine Drossel, die als Entspannungsventil ausgestaltet sein kann,
auf.
[0017] Die Auswertung der Änderung der Temperatur T
K im Zeitraum Δt kann insbesondere im Messen eines Verlaufs der Temperatur T
K im Zeitraum Δt und einer Ermittlung der Änderung aus dem Verlauf bestehen.
[0018] Die Erwärmung der Prozessluft kann ausschließlich über den Verflüssiger der Wärmepumpe
stattfinden. Es kann allerdings zusätzlich auch eine elektrische Heizung vorgesehen
sein und, gegebenenfalls nur während bestimmter Teile eines Trocknungsprozesses, verwendet
werden.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform dieses Kondensationstrockners befindet sich
der Temperaturfühler am Ausgang des Verflüssigers oder am Ausgang des Kompressors.
[0020] Vorzugsweise umfasst die Kühlvorrichtung einen zusätzlichen Wärmetauscher in der
Wärmepumpe. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des entsprechenden Kondensationstrockners
ist der zusätzliche Wärmetauscher in einem Prozessluftkanal zwischen dem Verdampfer
und dem Verflüssiger angeordnet.
[0021] In einer alternativen besonders bevorzugten Ausführungsform des Kondensationstrockners
mit dem zusätzlichen Wärmetauscher in der Wärmepumpe ist der zusätzliche Wärmetauscher
in einem Kühlluftkanal angeordnet. Weiter vorzugsweise ist in diesem Kühlluftkanal
ein Luft-Luft-Wärmetauscher angeordnet.
[0022] Es ist auch bevorzugt, dass die Kühlvorrichtung ein zweites Gebläse umfasst. Das
zweite Gebläse ist weiter vorzugsweise in einem Kühlluftkanal und/oder der Umgebung
des Kompressors angeordnet.
[0023] Der erfindungsgemäße Kondensationstrockner weist vorzugsweise ein akustisches und/oder
optisches Anzeigemittel zur Anzeige eines unzulässigen Betriebszustands auf. Ein optisches
Anzeigemittel kann beispielsweise ein Flüssigkristalldisplay sein, auf dem bestimmte
Aufforderungen oder Hinweise angegeben sind. Es können zudem oder alternativ Leuchtdioden
in einer oder mehreren Farben vorgesehen sein. Die Art der Anzeige eines unzulässigen
Betriebszustandes kann von der Art des unzulässigen Betriebszustands abhängig sein.
[0024] Bei einem im Allgemeinen weniger kritischen ersten unzulässigen Betriebszustand könnte
beispielsweise auf einem Flüssigkristalldisplay eine Aufforderung, die Luftwege im
Kondensationstrockner zu reinigen oder einen Teil des zu trocknenden Gutes aus der
Trocknungskammer herauszunehmen, angegeben sein. Alternativ oder in Ergänzung hierzu
könnte eine Leuchtdiode, beispielsweise in gelbroter Farbe, aufleuchten.
[0025] Bei einem zweiten unzulässigen Betriebszustand, der in der Regel kritischer als der
erste ist, könnte beispielsweise auf einem Flüssigkristalldisplay ein Hinweis, dass
der Trocknungsprozess unterbrochen wurde und ein Servicetechniker einzuschalten ist,
angegeben sein. Alternativ oder in Ergänzung hierzu könnte eine Leuchtdiode, beispielsweise
in tiefroter Farbe, aufleuchten.
[0026] Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zum Betrieb eines Kondensationstrockners
mit einer Trocknungskammer für die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkreis,
einem ersten Gebläse im Prozessluftkreis, einer Wärmepumpe, in der ein Kältemittel
zirkuliert, mit einem Verdampfer, einem Kompressor, einem Verflüssiger und einer Drossel
sowie einem Temperaturfühler zum Messen einer Temperatur des Kältemittels, einer Kühlvorrichtung
für die Wärmepumpe und einer Steuerung, wobei der Kondensationstrockner erste Mittel
zum Vergleich einer von dem Temperaturfühler gemessenen Temperatur T
K des Kältemittels mit einer in der Steuerung gespeicherten Grenztemperatur T
Klim und zum Zuschalten und zum Betrieb der Kühlvorrichtung während eines Zeitraums Δt
für den Fall T
K ≥ T
Klim und zweite Mittel für die Auswertung einer Änderung der Temperatur T
K im Zeitraum Δt in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands
aufweist, wobei das Verfahren die Schritte umfasst:
- (a) Zuschalten der Kühlvorrichtung, wenn die Bedingung TK ≥ TKlim erfüllt ist, und Betreiben der Kühlvorrichtung für einen vorbestimmten Zeitraum Δt;
- (b) Ermittlung der Differenz ΔTK = TK2 - TK1 , wobei TK1 die am Temperaturfühler gemessene Temperatur beim Zuschalten der Kühlvorrichtung
ist und TK2 die am Temperaturfühler nach dem Betreiben der Kühlvorrichtung für den Zeitraum Δt
gemessene Temperatur ist; und
- (c) Auswertung der Änderung ΔTK in Hinblick auf die Ermittlung eines unzulässigen Betriebszustands.
[0027] In einer bevorzugten Ausführungsform dieses Verfahrens wird für den Fall, dass ΔT
K≥ einem vorgegebenen Wert ΔT
Klim1 ist, ein erster unzulässiger Betriebszustand angezeigt. Vorzugsweise umfasst die
Anzeige eines ersten unzulässigen Betriebszustands einen Hinweis, die Luftwege im
Kondensationstrockner zu reinigen.
[0028] Im erfindungsgemäßen Verfahren ist zudem bevorzugt, dass für den Fall, dass ΔT
K größer oder gleich einem vorgegebenen Wert ΔT
Klim2 ist, ein zweiter unzulässiger Betriebszustand angezeigt wird. Vorzugsweise wird neben
der Anzeige eines zweiten unzulässigen Betriebszustands ein stattfindender Trocknungsprozess
unterbrochen.
[0029] Im Allgemeinen gilt ΔT
Klim > ΔT
Klim1.
[0030] Das Zuschalten der Kühlvorrichtung umfasst vorzugsweise das Zuschalten eines zweiten
Gebläses. Das zweite Gebläse kann hierbei direkt zu einer Abkühlung von Komponenten
der Wärmepumpe verwendet werden, insbesondere des Kompressors. Vorzugsweise sind das
zweite Gebläse und ein zusätzlicher Wärmetauscher in einem Kühlluftkanal angeordnet.
Hierbei ist zudem bevorzugt, dass sich der zusätzliche Wärmetauscher zusätzlich in
der Wärmepumpe befindet.
[0031] Allerdings kann der zusätzliche Wärmetauscher auch in einem Prozessluftkanal zwischen
dem Verdampfer und dem Verflüssiger des Wärmepumpenkreises angeordnet sein.
[0032] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kondensationstrockners
befindet sich der zusätzliche Wärmetauscher in einem Kühlluftkanal eines zusätzlichen
Luft-Luft-Wärmetauschers.
[0033] Bedingt durch seine Funktion als Wärmetauscher befindet sich der zusätzliche Wärmetauscher
im Allgemeinen in zwei Kanälen, wobei einer dieser Kanäle erfindungsgemäß zur Wärmepumpe
gehört und der andere Kanal der Kühlluftkanal oder der Prozessluftkanal ist. Der zusätzliche
Wärmetauscher kann als Kühler für das Kältemittel zwischen dem Kompressor und dem
Verflüssiger oder zwischen dem Verflüssiger und der Drossel angeordnet sein.
[0034] Im erfindungsgemäßen Kondensationstrockner kann mehr als ein zusätzlicher Wärmetauscher
im Wärmepumpenkreis vorhanden sein. Beispielsweise kann sich ein erster zusätzlicher
Wärmetauscher im Prozessluftkanal befinden und ein zweiter zusätzlicher Wärmetauscher
kann sich im Kühlluftkanal befinden.
[0035] Wenn sich ein zusätzlicher Wärmetauscher im Kühlluftkanal befindet, ist er in einer
ersten bevorzugten Ausführungsform zwischen dem zweiten Gebläse und einem Luft-Luft-Wärmetauscher
angeordnet.
[0036] In einer zweiten bevorzugten Ausführungsform ist der zusätzliche Wärmetauscher im
Kühlluftkanal auf der dem zweiten Gebläse abgewandten Seite des Luft-Luft-Wärmetauschers
angeordnet.
[0037] In einer dritten bevorzugten Ausführungsform ist der zusätzliche Wärmetauscher im
Kühlluftkanal auf der einem Luft-Luft-Wärmetauscher abgewandten Seite des zweiten
Gebläses angeordnet.
[0038] Das in der Wärmepumpe verwendete Kältemittel ist vorzugsweise ausgewählt aus der
Gruppe, die aus Propan, Kohlendioxid und fluorierten Kohlenwasserstoffverbindungen
besteht. Insbesondere kommen die unter den Bezeichnungen R 134a und R152a bekannten
fluorierten Äthanderivate sowie die unter den Bezeichnungen R 407C und R410A bekannten
Gemische fluorierter Kohlenwasserstoffe als Kältemittel in Betracht.
[0039] In einer bevorzugten Ausführungsform des Kondensationstrockners ist der ggf. vorhandene
Luft-Luft-Wärmetauscher abnehmbar. Dies ist besonders vorteilhaft, da ein abnehmbarer
Wärmetauscher leichter von Flusen gereinigt werden kann.
[0040] Das in der Wärmepumpe eingesetzte Kältemittel zirkuliert vorzugsweise mit einer turbulenten
Strömung. Eine turbulente Strömung kann durch eine geeignete konstruktive Ausgestaltung
eines Strömungskanals und/oder durch geeignete Antriebsmittel (z.B. Kompressor) eingestellt
werden.
[0041] Die Temperatur des Kältemittels der Wärmepumpe, insbesondere im Verflüssiger, wird
erfindungsgemäß im Allgemeinen über die Steuerung der Wärmepumpe und ggf. einem zusätzlichem
Wärmetauscher im zulässigen Bereich gehalten. Wenn sich beim erfindungsgemäßen Kondensationstrockner
im Prozessluftkreis vor dem Eintritt in die Trocknungskammer eine zusätzliche Heizung
befindet, wird vorzugsweise die Steuerung der Wärmepumpe in Abstimmung mit der Steuerung
der Heizung durchgeführt.
[0042] Erfindungsgemäß ist es bevorzugt, wenn Prozessluft und Kühlluft bzw. Prozessluft
und Kältemittel in der Wärmepumpe jeweils in einem Kreuz- bzw. Gegenstromverfahren
durch die entsprechenden Wärmetauscher geführt werden.
[0043] Erfindungsgemäß ist eine verbesserte Einstellbarkeit der Temperatur des Kältemittels
in der Wärmepumpe, insbesondere im Verflüssiger, durch die Kombination einer Wärmepumpe
mit einer Kühlvorrichtung, insbesondere einem zusätzlichen Wärmetauscher und/oder
einem zusätzlichen zweiten Gebläse gegeben.
[0044] Wenn im erfindungsgemäßen Kondensationstrockner neben der Wärmepumpe eine weitere
Heizung eingesetzt wird, ist diese vorzugsweise eine Zweistufen-Heizung. Die Steuerung
dieser Heizung wird in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ebenfalls zur
Regelung der Temperatur des Kältemittels herangezogen.
[0045] Da mit fortschreitendem Trocknungsgrad der im Kondensationstrockner zu trocknenden
Gegenstände die notwendige Energie für das Trocknen abnimmt, ist es zweckmäßig, die
Heizung entsprechend zu regeln, d.h. mit fortschreitendem Trocknungsgrad deren Heizleistung
zu vermindern, um ein Gleichgewicht zwischen der zugeführten und der notwendigen Trocknungsenergie
aufrecht zu erhalten.
[0046] Mit zunehmendem Trocknungsgrad der zu trocknenden Gegenstände, insbesondere Wäsche,
wird somit eine geringere Heizleistung oder sogar eine zunehmende Kühlleistung der
Wärmepumpe erforderlich. Insbesondere würde nach einer abgeschlossenen Trocknungsphase
die Temperatur im Prozessluftkreis stark ansteigen. Im Allgemeinen wird daher die
Wärmepumpe und ggf. eine zusätzliche Heizung im Kondensationstrockner so geregelt,
dass in der Trocknungskammer eine maximal zulässige Temperatur nicht überschritten
wird.
[0047] Zur Überwachung der Temperatur von Kältemittel bzw. Wärmepumpe sowie ggf. der Temperatur
der Prozessluft werden im Allgemeinen dem Fachmann an sich bekannte Temperaturfühler
in der Wärmepumpe und/oder im Prozessluftkreis eingesetzt.
[0048] Die Erfindung hat den Vorteil, dass der Betrieb eines Kondensationstrockners auf
einfache und wirkungsvolle Weise überwacht werden kann. Unzulässige Betriebszustände
können sicher angezeigt werden, so dass geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden
können. Die Wärmepumpe und insbesondere deren Verflüssiger können in einem optimalen
Temperaturbereich arbeiten. Dies ermöglicht den Betrieb des Kondensationstrockners
mit einer besonders günstigen Energiebilanz. Außerdem wird die Wärmepumpe geschont.
[0049] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen für den erfindungsgemäßen Kondensationstrockner
und ein diesen Kondensationstrockner einsetzendes Verfahren. Dabei wird Bezug genommen
auf die Figuren 1 bis 5.
Fig. 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch einen Kondensationstrockner gemäß einer
ersten Ausführungsform.
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für die in Fig. 1 gezeigte erste Ausführungsform.
Fig. 3 zeigt einen vertikalen Schnitt durch einen Kondensationstrockner gemäß einer
zweiten Ausführungsform, bei der eine zusätzliche Heizung und ein zusätzlicher Luft-Luft-Wärmetauscher
verwendet werden.
Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für die in Fig. 3 gezeigte zweite Ausführungsform.
Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für eine dritte Ausführungsform.
[0050] Figur 1 zeigt einen senkrecht geschnittenen Kondensationstrockner 1 (im Folgenden
mit "Trockner" abgekürzt) gemäß einer ersten Ausführungsform, bei der die Heizung
der Prozessluft ausschließlich über den Verflüssiger der Wärmepumpe erfolgt.
[0051] Der in Figur 1 dargestellte Trockner 1 weist eine um eine horizontale Achse drehbare
Trommel 3 als Trocknungskammer 3 auf, innerhalb welcher Mitnehmer 4 zur Bewegung von
Wäsche während einer Trommeldrehung befestigt sind. Prozessluft wird mittels eines
Gebläses 19 durch eine Trommel 3 sowie eine Wärmepumpe 13,14,15 in einem Luftkanal
2 im geschlossenen Kreis geführt (Prozessluftkreis 2). Nach Durchgang durch die Trommel
3 wird die feuchte, warme Prozessluft abgekühlt und nach Kondensation der in der Prozessluft
enthaltenen Feuchtigkeit wieder erwärmt. Dabei wird erwärmte Luft von hinten, d.h.
von der einer Tür 5 gegenüberliegenden Seite der Trommel 3, durch deren gelochten
Boden in die Trommel 3 geleitet, kommt dort mit der zu trocknenden Wäsche in Berührung
und strömt durch die Befüllöffnung der Trommel 3 zu einem Flusensieb 6 innerhalb einer
die Befüllöffnung verschließenden Tür 5. Anschließend wird der Luftstrom in der Tür
5 nach unten umgelenkt und im Luftkanal 2 zum Verdampfer 13 einer Wärmepumpe 13,14,15,17
geführt, wo sie abgekühlt wird. Das dabei im Verdampfer 13 verdampfte Kältemittel
der Wärmepumpe wird über einen Kompressor 14 zum Verflüssiger 15 geleitet. Im Verflüssiger
15 verflüssigt sich das Kältemittel unter Wärmeabgabe an die Prozessluft. Das nun
in flüssiger Form vorliegende Kältemittel wird anschließend zu einem zusätzlichen
Wärmetauscher 16 geführt, der sich zusammen mit einem zweiten Gebläse 20 in einem
Kühlluftkanal 12 befindet, und von dort über eine Drossel 17 wiederum zum Verdampfer
13, wodurch der Kältemittelkreis geschlossen ist. Die Kühlluft wird der Raumluft entnommen
und nach dem Wärmetausch wieder der Raumluft zugeführt.
[0052] Die Trommel 3 wird in der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform am hinteren Boden mittels
eines Drehlagers und vorne mittels eines Lagerschildes 7 gelagert, wobei die Trommel
3 mit einer Krempe auf einem Gleitstreifen 8 am Lagerschild 7 aufliegt und so am vorderen
Ende gehalten wird. Die Steuerung des Kondensationstrockners erfolgt über eine Steuerung
10, die vom Benutzer über eine Bedieneinheit 9 geregelt werden kann.
[0053] Neben der Steuerung 10 oder integriert in die Steuerung 10 umfasst der Kondensationstrockner
1 erste Mittel 26 zur Messung und zum Vergleich einer Temperatur T
K des Kältemittels mit einer in der Steuerung 10 gespeicherten Grenztemperatur T
Klim und zum Zuschalten und zum Betrieb der Kühlvorrichtung 16,20 für den Fall T
K ≥ T
Klim während eines vorgegebenen Zeitraums Δt, und zweite Mittel 27 für die Auswertung
einer Änderung der Temperatur T
K im Zeitraum Δt in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands.
[0054] 23 bedeutet den Ausgang des Verflüssigers 15. 24 bedeutet den Ausgang des Kompressors
14. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist jeweils ein Temperaturfühler 22
an den Ausgängen 23 und 24 angeordnet.
[0055] Ein optisches Anzeigemittel 25 dient zur Anzeige eines unzulässigen Betriebszustandes,
wobei verschiedene Farben unterschiedliche unzulässige Betriebszustände anzeigen können.
[0056] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und der Wärmepumpe
für die in Fig. 1 gezeigte erste Ausführungsform eines Kondensationstrockners. Während
die Prozessluft im geschlossenen Prozessluftkreis 2 und das Kältemittel im geschlossenen
Wärmepumpenkreis der Wärmepumpe 13,14,15,17 geführt wird, wird die mittels des zweiten
Gebläses 20 zur Kühlung im zusätzlichen Wärmetauscher 16 verwendete Luft der Raumluft
entnommen und nach Durchgang durch den zusätzlichen Wärmetauscher 16 wieder der Raumluft
zugeführt.
[0057] Figur 3 zeigt einen senkrecht geschnittenen Kondensationstrockner (im Folgenden mit
"Trockner" abgekürzt) gemäß einer zweiten Ausführungsform, bei der sich ein zusätzlicher
Wärmetauscher sowohl im Wärmepumpenkreis als auch im Kühlluftkanal eines Luft-Luft-Wärmetauschers
befindet.
[0058] Der in Figur 3 dargestellte Trockner 1 weist eine um eine horizontale Achse drehbare
Trommel als Trocknungskammer 3 auf, innerhalb welcher Mitnehmer 4 zur Bewegung von
Wäsche während einer Trommeldrehung befestigt sind. Prozessluft wird mittels eines
Gebläses 19 über eine Heizung 18, durch eine Trommel 3, einen Luft-Luft-Wärmetauscher
11,12 sowie eine Wärmepumpe 13,14,15,17 in einem Luftkanal 2 im geschlossenen Kreis
geführt (Prozessluftkreis 2). Nach Durchgang durch die Trommel 3 wird die feuchte,
warme Prozessluft abgekühlt und nach Kondensation der in der Prozessluft enthaltenen
Feuchtigkeit wieder erwärmt. Dabei wird von der Heizung 18 erwärmte Luft von hinten,
d.h. von der einer Tür 5 gegenüberliegenden Seite der Trommel 3, durch deren gelochten
Boden in die Trommel 3 geleitet, kommt dort mit der zu trocknenden Wäsche in Berührung
und strömt durch die Befüllöffnung der Trommel 3 zu einem Flusensieb 6 innerhalb einer
die Befüllöffnung verschließenden Tür 5. Anschließend wird der Luftstrom in der Tür
5 nach unten umgelenkt und von dem Luftkanal 2 zum Luft-Luft- Wärmetauscher 11,12
geleitet. Dort kondensiert infolge Abkühlung die von der Prozessluft aus den Wäschestücken
aufgenommene Feuchtigkeit und wird in einem in Figur 3 gestrichelt gezeichneten Kondensat-Behälter
21 aufgefangen, von dem aus sie entsorgt werden kann. Anschließend wird die etwas
abgekühlte Prozessluft zum Verdampfer 13 einer Wärmepumpe 13,14,15,17 geführt, wo
sie weiter abgekühlt wird. Das dabei im Verdampfer 13 verdampfte Kältemittel der Wärmepumpe
wird über den Kompressor 14 zum Verflüssiger 15 geleitet. Im Verflüssiger 15 verflüssigt
sich das Kältemittel unter Wärmeabgabe an die Prozessluft. Das nun in flüssiger Form
vorliegende Kältemittel wird anschließend zu einem zusätzlichen Wärmetauscher 16 geführt,
der sich im Kühlluftkanal 12 des Luft-Luft-Wärmetauschers 11,12 zwischen diesem und
einem zweiten Gebläse 20 befindet, und von dort über eine Drossel 17 wiederum zum
Verdampfer 13, wodurch der Kältemittelkreis geschlossen ist. Die Kühlluft wird der
Raumluft entnommen und nach Durchgang durch den Luft-Luft-Wärmetauscher 11,12 wieder
der Raumluft zugeführt.
[0059] Die Trommel 3 wird in der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform am hinteren Boden mittels
eines Drehlagers und vorne mittels eines Lagerschildes 7 gelagert, wobei die Trommel
3 mit einer Krempe auf einem Gleitstreifen 8 am Lagerschild 7 aufliegt und so am vorderen
Ende gehalten wird. Die Steuerung des Kondensationstrockners erfolgt über eine Steuerung
10, die vom Benutzer über eine Bedieneinheit 9 geregelt werden kann.
[0060] Neben der Steuerung 10 oder integriert in die Steuerung 10 umfasst der Kondensationstrockner
1 erste Mittel 26 zum Vergleich einer Temperatur T
K des Kältemittels mit einer für das Kältemittel in der Steuerung 10 gespeicherten
Grenztemperatur T
Klim und zum Zuschalten und zum Betrieb der Kühlvorrichtung 16,20 für den Fall T
K ≥ T
Klim während eines Zeitraums Δt, und zweite Mittel 27 für die Auswertung einer Änderung
der Temperatur T
K im Zeitraum Δt in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands.
[0061] 23 bedeutet den Ausgang des Verflüssigers 15. 24 bedeutet den Ausgang des Kompressors
14. Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist jeweils ein Temperaturfühler 22
an den Ausgängen 23 und 24 angeordnet.
[0062] Ein optisches Anzeigemittel 25 dient zur Anzeige eines unzulässigen Betriebszustandes.
[0063] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für die in Fig. 3 gezeigte zweite Ausführungsform eines Kondensationstrockners. Während
die Prozessluft im geschlossenen Prozessluftkreis 2 und das Kältemittel im geschlossenen
Wärmepumpenkreis der Wärmepumpe 13,14,15,17 geführt wird, wird die zur Kühlung im
Luft-Luft-Wärmetauscher 11,12 verwendete Luft der Raumluft entnommen, über das zweite
Gebläse 20 nach Durchgang durch den zusätzlichen Wärmetauscher 16 zum Luft-Luft-Wärmetauscher
11,12 geleitet und anschließend wieder der Raumluft zugeführt.
[0064] Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kondensationstrockners. Bei
dieser Ausführungsform ist der zusätzliche Wärmetauscher 16 im Kühlluftkanal 12 auf
der dem Luft-Luft-Wärmetauscher 11,12 abgewandten Seite des zweiten Gebläses 20 angeordnet.
Der Wärmetauscher 16 befindet sich somit im Ansaugbereich der Kühlluft.
1. Kondensationstrockner (1) mit einer Trocknungskammer (3) für die zu trocknenden Gegenstände,
einem Prozessluftkreis (2), einem ersten Gebläse (19) im Prozessluftkreis (2), einer
Wärmepumpe (13,14,15,17), in der ein Kältemittel zirkuliert, mit einem Verdampfer
(13), einem Kompressor (14), einem Verflüssiger (15) und einer Drossel (17) sowie
einem Temperaturfühler (22) zum Messen einer Temperatur des Kältemittels, einer Kühlvorrichtung
(16,20) für die Wärmepumpe (13,14,15,17) und einer Steuerung (10), dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensationstrockner (1) erste Mittel (26) zum Vergleich einer von dem Temperaturfühler
(22) gemessenen Temperatur TK des Kältemittels mit einer in der Steuerung (10) gespeicherten Grenztemperatur TKlim und zum Zuschalten und zum Betrieb der Kühlvorrichtung (16,20) für den Fall TK ≥ TKlim während eines Zeitraums Δt, und zweite Mittel (10) für die Auswertung einer Änderung
der Temperatur TK im Zeitraum Δt in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands
aufweist.
2. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Temperaturfühler (22) am Ausgang (23) des Verflüssigers (15) oder am Ausgang
(24) des Kompressors (14) befindet.
3. Kondensationstrockner (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlvorrichtung (16,20) einen zusätzlichen Wärmetauscher (16) in der Wärmepumpe
(13,14,15,17) umfasst.
4. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Wärmetauscher (16) in einem Prozessluftkanal (11) zwischen dem Verdampfer
(13) und dem Verflüssiger (15) angeordnet ist.
5. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Wärmetauscher (16) in einem Kühlluftkanal (12) angeordnet ist.
6. Kondensationstrockner (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlvorrichtung (16,20) ein zweites Gebläse (20) umfasst.
7. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gebläse (20) in einem Kühlluftkanal (12) und/oder der Umgebung des Kompressors
(14) angeordnet ist.
8. Kondensationstrockner (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er ein akustisches und/oder optisches Anzeigemittel (25) zur Anzeige eines unzulässigen
Betriebszustands aufweist.
9. Verfahren zum Betrieb eines Kondensationstrockners (1) mit einer Trocknungskammer
(3) für die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkreis (2), einem ersten Gebläse
(19) im Prozessluftkreis (2), einer Wärmepumpe (13,14,15,17), in der ein Kältemittel
zirkuliert, mit einem Verdampfer (13), einem Kompressor (14), einem Verflüssiger (15)
und einer Drossel (17) sowie einem Temperaturfühler (22) zum Messen einer Temperatur
des Kältemittels, einer Kühlvorrichtung (16,20) für die Wärmepumpe (13,14,15,17) und
einer Steuerung (10), wobei der Kondensationstrockner (1) erste Mittel (26) zum Vergleich
einer von dem Temperaturfühler (22) gemessenen Temperatur T
K des Kältemittels mit einer in der Steuerung (10) gespeicherten Grenztemperatur T
Klim und zum Betrieb der Kühlvorrichtung (16,20) für den Fall T
K ≥ T
Klim während eines Zeitraums Δt und zweite Mittel (27) für die Auswertung einer Änderung
der Temperatur T
K im Zeitraum Δt in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands
aufweist,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
(a) Zuschalten der Kühlvorrichtung (16,20), wenn die Bedingung TK ≥ TKlim erfüllt ist, und Betreiben der Kühlvorrichtung (16,20) für einen Zeitraum Δt;
(b) Ermittlung der Differenz ΔTK = TK2- TK1, wobei TK, die am Temperaturfühler (22) gemessene Temperatur beim Zuschalten der Kühlvorrichtung
(16,20) ist und TK2 die am Temperaturfühler (22) nach dem Betreiben der Kühlvorrichtung (16,20) für den
Zeitraum Δt gemessene Temperatur ist; und
(c) Auswertung der Änderung ΔTK in Hinblick auf die Ermittlung eines unzulässigen Betriebszustands.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass für den Fall ΔTK ≥ einem vorgegebenen Wert ΔTKlim1 ein erster unzulässiger Betriebszustand angezeigt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige eines ersten unzulässigen Betriebszustands den Hinweis, die Luftwege
im Kondensationstrockner (1) zu reinigen, umfasst.
12. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass für den Fall dass ΔTK größer oder gleich einem vorgegebenen Wert ΔTKlim2 ist, ein zweiter unzulässiger Betriebszustand angezeigt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Anzeige eines zweiten unzulässigen Betriebszustands ein stattfindender
Trocknungsprozess unterbrochen wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuschalten der Kühlvorrichtung (16,20) das Zuschalten eines zweiten Gebläses
(20) umfasst.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gebläse (20) und ein zusätzlicher Wärmetauscher (16) in einem Kühlluftkanal
(12) angeordnet sind.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich der zusätzliche Wärmetauscher (16) zusätzlich in der Wärmepumpe (13,14,15,17)
befindet.
1. Condensation drier (1) with a drying chamber (3) for the articles to be dried, a process
air circuit (2), a first fan (19) in the process air circuit (2), a heat pump (13,
14, 15, 17) in which a refrigerant circulates, with an evaporator (13), a compressor
(14), a condenser (15) and a choke (17), as well as a temperature sensor (22) for
measuring a temperature of the refrigerant, a cooling device (16, 20) for the heat
pump (13, 14, 15, 17) and a control (10), characterised in that the condensation dryer (1) comprises first means (26) for comparison of a temperature
TK, which is measured by the temperature sensor (22), of the refrigerant with a limit
temperature TKlim stored in the control (10) and for switching on and operating the cooling device
(16, 20) if TK ≥ TKlim during a time interval Δt and second means (10) for evaluation of a change in the
temperature TK in the time interval Δt with respect to the presence of an impermissible operating
state.
2. Condensation drier (1) according to claim 1, characterised in that the temperature sensor (22) is located at the outlet (23) of the condenser (15) or
at the outlet (24) of the compressor (14).
3. Condensation drier (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the cooling device (16, 20) comprises an additional heat exchanger (16) in the heat
pump (13, 14, 15, 17).
4. Condensation drier (1) according to claim 3, characterised in that the additional heat exchanger (16) is arranged in a process air channel (11) between
the evaporator (13) and the condenser (15).
5. Condensation drier (1) according to claim 3, characterised in that the additional heat exchanger (16) is arranged in a cooling air channel (12).
6. Condensation drier (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that the cooling device (16, 20) comprises a second fan (20).
7. Condensation drier (1) according to claim 6, characterised in that the second fan (20) is arranged in a cooling air channel (12) and/or in the environment
of the compressor (14).
8. Condensation drier (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that it comprises an acoustic and/or optical indicating means (25) for indication of an
impermissible operating state.
9. Method of operating a condensation drier (1) with a drying chamber (3) for the articles
to be dried, a process air circuit (2), a first fan (19) in the process air circuit
(2), a heat pump (13, 14, 15, 17) in which a refrigerant circulates, with an evaporator
(13), a compressor (14), a condenser (15) and a choke (17), as well as a temperature
sensor (22) for measuring a temperature of the refrigerant, a cooling device (16,
20) for the heat pump (13, 14, 15, 17) and a control (10), wherein the condensation
dryer (1) comprises first means (26) for comparison of a temperature T
K, which is measured by the temperature sensor (22), of the refrigerant with a limit
temperature T
Klim stored in the control (10) and for operating the cooling device (16, 20) if T
K≥T
Klim during a time interval Δt and second means (10) for evaluation of a change in the
temperature T
K in the time interval Δt with respect to the presence of an impermissible operating
state,
characterised by the following steps:
(a) switching on of the cooling device (16, 20) if the condition TK ≥ TKlim is fulfilled and operating the cooling device (16, 20) for a time interval Δt;
(b) determination of the different ΔTK = TK2 - TK1, wherein TK1 is the temperature measured at the temperature sensor (22) when the cooling device
(16, 20) is switched on and TK2 is the temperature measured at the temperature sensor (22) after operation of the
cooling device (16, 20) for the time interval Δt; and
(c) evaluation of the change ΔTK with respect to the determination of an impermissible operating state.
10. Method according to claim 9, characterised in that a first impermissible operating state is indicated if ΔTK≥ a predetermined value ΔTKlim1.
11. Method according to claim 10, characterised in that the indication of a first impermissible operating state comprises an instruction
to clean the air ways in the condensation drier (1).
12. Method according to claim 9, characterised in that a second impermissible operating state is indicated if ΔTK is greater than or equal to a predetermined value ΔTKlim2.
13. Method according to claim 12, characterised in that apart from indication of the second impermissible operating state a drying process
which is taking place is interrupted.
14. Method according to any one of claims 9 to 13, characterised in that the switching on of the cooling device (16, 20) comprises switching on of a second
fan (20).
15. Method according to claim 14, characterised in that the second fan (20) and an additional heat exchanger (16) are arranged in a cooling
air channel (12).
16. Method according to claim 15, characterised in that the additional heat exchanger (16) is additionally located in the heat pump (13,
14, 15, 17).
1. Séchoir à condensation (1) comprenant une chambre de séchage (3) pour les objets à
sécher, un circuit d'air de traitement (2), un premier ventilateur (19) disposé dans
le circuit d'air de traitement (2), une pompe à chaleur (13, 14, 15, 17) dans laquelle
circule un agent réfrigérant, comprenant un évaporateur (13), un compresseur (14),
un condenseur (15) et un étrangleur (17), ainsi qu'un capteur de température (22)
destiné à mesurer une température de l'agent réfrigérant, un dispositif de refroidissement
(16, 20) pour la pompe à chaleur (13, 14, 15, 17) et une commande (10), caractérisé en ce que ledit séchoir à condensation (1) comprend des premiers moyens (26) destinés à comparer
une température TK de l'agent réfrigérant mesurée par le capteur de température (22) avec une température
limite TKlim enregistrée dans la commande (10) et à connecter et faire fonctionner le dispositif
de refroidissement (16, 20) pour le cas TK ≥ TKlim pendant une période Δt, et des deuxièmes moyens (10) destinés à évaluer une variation
de la température TK pendant la période Δt quant à l'existence d'un état de fonctionnement inadmissible.
2. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capteur de température (22) se trouve à la sortie (23) du condenseur (15) ou à
la sortie (24) du compresseur (14).
3. Séchoir à condensation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de refroidissement (16, 20) comprend un échangeur de chaleur supplémentaire
(16) disposé dans la pompe à chaleur (13, 14, 15, 17).
4. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur supplémentaire (16) est disposé dans un canal d'air de traitement
(11) entre l'évaporateur (13) et le condenseur (15).
5. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur supplémentaire (16) est disposé dans un canal d'air de refroidissement
(12).
6. Séchoir à condensation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de refroidissement (16, 20) comprend un second ventilateur (20).
7. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que le second ventilateur (20) est disposé dans un canal d'air de refroidissement (12)
et/ou le voisinage du compresseur (14).
8. Séchoir à condensation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il comprend un moyen d'indication acoustique et/ou optique (25) destiné à indiquer
un état de fonctionnement inadmissible.
9. Procédé pour faire fonctionner un séchoir à condensation (1) comprenant une chambre
de séchage (3) pour les objets à sécher, un circuit d'air de traitement (2), un premier
ventilateur (19) disposé dans le circuit d'air de traitement (2), une pompe à chaleur
(13, 14, 15, 17) dans laquelle circule un agent réfrigérant, comprenant un évaporateur
(13), un compresseur (14), un condenseur (15) et un étrangleur (17), ainsi qu'un capteur
de température (22) destiné à mesurer une température de l'agent réfrigérant, un dispositif
de refroidissement (16, 20) pour la pompe à chaleur (13, 14, 15, 17) et une commande
(10), ledit séchoir à condensation (1) comprenant des premiers moyens (26) destinés
à comparer une température T
K de l'agent réfrigérant mesurée par le capteur de température (22) avec une température
limite TK
lim enregistrée dans la commande (10) et à faire fonctionner le dispositif de refroidissement
(16, 20) pour le cas T
K ≥ T
Klim pendant une période Δt, et des deuxièmes moyens (27) destinés à évaluer une variation
de la température T
K pendant la période Δt quant à l'existence d'un état de fonctionnement inadmissible,
caractérisé par les étapes suivantes :
(a) connecter le dispositif de refroidissement (16, 20) lorsque la condition TK ≥ TKlim est remplie, et faire fonctionner le dispositif de refroidissement (16, 20) pendant
une période Δt;
(b) déterminer la différence ΔTK = TK2 - TK1 où TK1 est la température mesurée au capteur de température (22) au moment de connecter
le dispositif de refroidissement (16, 20) et TK2 est la température mesurée au capteur de température (22) après avoir fait fonctionner
le dispositif de refroidissement (16, 20) pendant la période Δt ; et
(c) évaluer la variation ΔTK quant à la détection d'un état de fonctionnement inadmissible.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un premier état de fonctionnement inadmissible est indiqué pour le cas où ΔTK est supérieure ou égale à une valeur prédéfinie ΔTKlim1.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'indication d'un premier état de fonctionnement inadmissible comprend l'information
de nettoyer les canalisations d'air dans le séchoir à condensation (1).
12. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un second état de fonctionnement inadmissible est indiqué pour le cas où ΔTK est supérieure ou égale à une valeur prédéfinie ΔTKlim2.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que, outre l'indication d'un second état de fonctionnement inadmissible, il y a interruption
d'un processus de séchage en cours.
14. Procédé selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisé en ce que la connexion du dispositif de refroidissement (16, 20) comprend la connexion d'un
second ventilateur (20).
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce que le second ventilateur (20) et un échangeur de chaleur supplémentaire (16) sont disposés
dans un canal d'air de refroidissement (12).
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur supplémentaire (16) se trouve en outre dans la pompe à chaleur
(13, 14, 15, 17).