| (19) |
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(11) |
EP 2 327 926 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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14.12.2016 Patentblatt 2016/50 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.12.2013 Patentblatt 2013/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.11.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Leuchteinheit für Fahrzeuge und Montageverfahren
Light unit for vehicles and mounting method
Unité de lampe pour véhicules et procédé de montage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.06.2011 Patentblatt 2011/22 |
| (73) |
Patentinhaber: Hella KGaA Hueck & Co. |
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59552 Lippstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schürhoff, Konrad
59425, Unna (DE)
- Spork, Heinz-Uwe
59555, Lippstadt (DE)
- Schulte, Jürgen
33142, Büren-Brenken (DE)
- Hammelbeck, Hans-Gerd
59556, Lippstadt (DE)
- Erdmann, Christian
59556, Lippstadt (DE)
- Endress, Jason Franz
59555, Lippstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ostermann, Thomas et al |
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Fiedler, Ostermann & Schneider
Patentanwälte
Klausheider Strasse 31 33106 Paderborn 33106 Paderborn (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 088 364 EP-A2- 0 355 528 CH-A- 328 300 DE-A1-102006 059 902 DE-C- 570 390 FR-A1- 2 889 290
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EP-A2- 0 200 929 EP-B1- 1 684 007 DE-A1-102004 018 957 DE-B- 1 016 139 FR-A1- 2 687 762 FR-A1- 2 907 196
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchteinheit für Fahrzeuge nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 10 2008 013 921 A1 ist eine Leuchteinheit für Fahrzeuge bekannt, die zum einen einen als Kühlkörper
ausgebildeten ersten Körper aufweist, an dessen Flachseite eine Lichtquelle (LED-Lichtquelle)
befestigt ist. Zum anderen weist die Leuchteinheit einen zweiten Körper auf, an dem
ein Optikelement (Linse) gehaltert ist. Zum Verbringen des ersten Körpers in eine
vorgegebene Relativposition zu dem zweiten Körper sind als Befestigungsmittel mit
jeweils Bohrungen versehene zylinderförmige Befestigungsteile vorgesehen, in die Bolzen
einsetzbar sind, so dass das in einer Bohrung des zweiten Körpers befindliche Befestigungsteil
zwischen dem ersten Körper und dem zweiten Körper so aufgeweitet ist, dass der erste
Körper in vorgesehen Relativposition zu dem zweiten Körper klemmend gehalten ist.
[0003] Bei Leuchteinheiten, die aus mehreren jeweils eine Lichtquelle und ein Optikelement
aufweisenden Lichtmodulen bestehen, ist die Justierung relativ aufwendig. Denn für
jedes Lichtmodul müsste gesondert die Positionierung und Fixierung der optischen Bauteile
erfolgen.
[0004] Aus der
DE 10 2004 018 957 A1 ist eine Leuchteinheit für Fahrzeuge bekannt, bei der ein Optikelement über Stützelemente
an einem Reflektor gehalten ist. Das Stützelement ist einstückig mit dem Optikelement
verbunden und ragt in axialer Richtung von demselben ab. Das Stützelement bildet ein
Distanzstück zu dem Reflektor. Eine Federwirkung weist dieses Stützelement nicht auf.
[0005] Aus der
DE 570 390 ist eine Leuchteinheit für Fahrzeuge mit einer Lichtquelle bekannt, in der ein Distanzstück
zwischen einem Reflektor und einem Optikelement der Leuchteinheit angeordnet ist.
Das Distanzstück ist als eine Schraubenfeder ausgebildet, die eine federnde Abstützung
des Optikelementes an einem Rand des Reflektors ermöglicht.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Leuchteinheit für Fahrzeuge
derart weiterzubilden, dass auf einfache und kostengünstige Weise eine präzise Justierung
bzw. Befestigung von optischen Bauteilen gewährleistet ist.
[0007] Zur Lösung der Aufgabe weist die Erfindung die Merkmale des Patentanspruchs 1 auf.
[0008] Nach der Erfindung ist als Befestigungs- und/oder Justiermittel ein Distanzstück
vorgesehen, das zwischen einem die Lichtquelle tragenden ersten Körper und einem ein
Optikelement haltenden zweiten Körper angeordnet ist. Das Distanzstück weist zum einen
eine Freilassung auf, so dass das von der Lichtquelle abgestrahlte in Lichtabstrahlrichtung
durch das Distanzstück hindurch zu dem Optikelement hindurchtreten kann. Zum anderen
weist das Distanzstück ein Federelement auf, so dass mit Zusammensetzen des ersten
und zweiten Körpers eine vorgegebene Relativposition erreicht wird. Nachdem der erste
Körper und der zweite Körper in dieser vorgegebenen Relativposition fixiert worden
sind, kann die Leuchteinheit in einer vorgesehenen Karosserieöffnung des Fahrzeugs
verbaut werden. Eine Nachjustierung ist nicht mehr erforderlich. Grundgedanke der
Erfindung ist es, die Justierung der optischen Bauelemente selbsttätig bei der Montage
des ersten und zweiten Körpers vorzunehmen. Hierbei bewirkt das Distanzstück einen
Ausgleich von Maßtoleranzen der zu montierenden Bauteile. Die Erfindung eignet sich
vorzugsweise für Leuchteinheiten, die aus einer Mehrzahl von Lichtquellen und Optikelementen
als optische Bauteile bestehen, da in einem Schritt zum einen die Justierung und zum
anderen die Fixierung erfolgen kann. Nach der Erfindung weist das Distanzstück mindestens
ein Rastelement auf, so dass das Distanzstück formschlüssig und lösbar mit dem ersten
Körper verbindbar ist. Vorteilhaft kann hierdurch das Distanzstück relativ einfach
und in einer definierten Lage zu dem ersten Körper verbracht werden. Die endgültige
Verbindung bzw. Justierung erfolgt durch Verbinden des ersten Körpers mit dem zweiten
Körper in einem weiteren Montageschritt.
[0009] Nach einer Weiterbildung der Erfindung besteht das Distanzstück aus einem Kunststoffmaterial,
das eine mechanische Langzeitdehnung von größer als 1 % aufweist. Vorteilhaft können
hierdurch Maßtoleranzen der Bauteile ausgeglichen werden. Vorzugsweise besteht das
Distanzstück aus einem bedampfbaren und/oder polierbaren Material, so dass es eine
spiegelnde Fläche darstellen kann. Beispielsweise kann das Distanzstück als eine die
LED-Leiterplatte abdeckende Sichtblende ausgebildet sein. Nach einer Weiterbildung
der Erfindung kann die Freilassung des Distanzstückes durch einen sich in Richtung
der Lichtquelle verjüngenden Schrägflächenrahmen gebildet sein, so dass zum einen
eine Erhöhung des von der Leuchteinheit abgegebenen Lichtstroms und zum anderen eine
Reduzierung der Blendung eintreten kann.
[0010] Nach einer Weiterbildung der Erfindung werden vorzugsweise mehrere von durch den
ersten Körper und die Lichtquelle gebildeten Baueinheiten mittels eines dritten Körpers
an dem zweiten Körper befestigt. Durch das aufgesteckte Distanzstück wird selbsttätig
die vorgesehen Relativlage der ersten Körpers zum dem zweiten Körper bzw. zu dem Optikelement
eingenommen. Die lagerichtige Positionierung und Fixierung vorzugsweise einer Mehrzahl
von Baueinheiten erfolgt somit in einem einzigen Montageschritt, was den Montageaufwand
wesentlich reduziert.
[0011] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der zweite Körper und/oder der dritte
Körper aus einem hochsteifen und hochtemperaturbeständigen Duroplastmaterial hergestellt.
Vorteilhaft weisen diese Körper ein verbessertes thermisches Ausdehnungsverhalten
auf, so dass die Einhaltung der lichttechnischen Parameter, insbesondere die Einhaltung
der Hell/Dunkel-Grenze, langzeitstabil gewährleistet ist.
[0012] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
[0014] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung einer Leuchteinheit,
- Fig. 2
- eine perspektivische Vorderansicht eines Halterahmens der Leuchteinheit,
- Fig. 3
- eine perspektivische Vorderansicht eines Distanzstücks nach einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 4a
- eine perspektivische Vorderansicht eines Distanzstücks nach einer zweiten Ausführungsform,
- Fig. 4b
- einen Längsschnitt durch das Distanzstück gemäß Figur 4a,
- Fig. 5
- eine perspektivische Vorderansicht eines Distanzstücks nach einer dritten Ausführungsform,
- Fig. 6
- eine Ansicht eines Optikelementes,
- Fig. 7a
- eine Explosionsdarstellung einer Baueinheit, die sich aus einem Distanzstück, einer
Leiterplatte mit LED-Lichtquelle und einem Kühlkörper zusammensetzt,
- Fig. 7b
- eine Ansicht der zusammengesetzten Baueinheit gemäß Figur 7a,
- Fig. 8a
- eine Explosionsdarstellung einer Baueinheit nach einer alternativen Ausführungsform,
die sich aus einem Distanzstück, einer LED-Leiterplatte sowie einem Reflektor zusammensetzt
und
- Fig. 8b
- eine Ansicht einer zusammengesetzten Baueinheit gemäß Figur 8a.
[0015] Eine Leuchteinheit 1 für Fahrzeuge dient beispielsweise zur Erzeugung einer Abblendlichtfunktion
und ist in einem Bugbereich eines Kraftfahrzeugs angeordnet. Die Leuchteinheit 1 kann
als eine langgestreckte Leuchteinheit in einem Scheinwerfer des Fahrzeugs integriert
sein.
[0016] Wie aus Figur 1 zu ersehen ist, besteht die Leuchteinheit 1 im Wesentlichen aus einer
Mehrzahl von ersten Baueinheiten 2, die jeweils aus einem ersten Körper (Reflektorkörper
3, einem Kühlkörper 3'), einer mit einer LED-Lichtquelle 4 bestückten Leiterplatte
5 und einem Distanzstück 6 gebildet sind, einer Mehrzahl vor der Baueinheit 2 zugeordneten
Optikelementen 7 sowie einem einstückigen zweiten Körper 8 sowie einem einstückigen
dritten Körper 9.
[0017] Der zweite Körper 8 ist als ein langgestreckter Halterahmen 8 ausgebildet, der eine
Mehrzahl von Öffnungsaufnahmen 10 zur jeweiligen Aufnahme der Optikelemente 7 von
einer in Lichtabstrahlrichtung 11 hinter dem Halterahmen 8 angeordneten Seite. Wie
besser aus Figur 2 zu ersehen ist, weist der Halterahmen 8 eine Mehrzahl von Befestigungsdomen
12 auf, so dass er mittels Schrauben 13 lösbar mit dem dritten Körper 9 verbindbar
ist.
[0018] Der dritte Körper 9 ist als ein langgestreckter Tragrahmen ausgebildet, dessen Kontur
im Wesentlichen der Kontur des Halterahmens 8 entspricht. Er weist eine Mehrzahl von
Öffnungsaufnahmen 14 zur Aufnahme eines rückwärtigen Teils der Baueinheiten 2 auf.
[0019] Da die Leuchteinheit 1 ein Abblendlicht erzeugt, das sich aus unterschiedlichen Teillichtbildern
zusammensetzt, sind zum einen unterschiedliche Typen von Baueinheiten 2 und zum anderen
unterschiedliche Typen bzw. Dimensionen von Optikelementen (Linsen 7) vorgesehen.
In Figur 3 ist ein erstes Distanzstück 6 dargestellt, das rastend mit einem Reflektorkörper
3 verbindbar ist, siehe Figur 8a und Figur 8b. Das Distanzstück 6 weist ein rahmenförmiges
Basisteil 15 auf, von dem zu einer Rückseite hin zum einen an gegenüberliegenden Seiten
Federelemente 16 und zum anderen an gegenüberliegenden Seiten bzw. Rändern Rastelemente
17 abragen. Die Rastelemente 17 sind derart ausgebildet, dass das Distanzstück 6 rastend
mit dem Reflektorkörper 3, auf dem sich bereits die Leiterplatte 5 mit der LED-Lichtquelle
4 befindet, verbunden werden kann. Die LED-Lichtquelle 4 ist somit fest an dem Reflektorkörper
3 gehalten. Die Federelemente 16 sind derart ausgebildet, dass sie sich federnd gegen
den Reflektorkörper 3 abstützen. Eine in Lichtabstrahlrichtung 11 vordere Randfläche
18 des Distanzstücks 6 dient als Anlagefläche für das Optikelement 7 bzw. den Halterahmen
8 im montierten Zustand. Die Randfläche 18 begrenzt eine Öffnung 18' des Basisteils
15, durch die das von der LED-Lichtquelle 4 abgestrahlte Licht in Richtung der Linse
7 hindurchtreten kann.
[0020] Im montierten Zustand weist dann das Optikelement 7 eine definierte Relativlage zu
der LED-Lichtquelle 4 bzw. dem Reflektorkörper 3 auf, wobei das Distanzstück 6 vorhandene
Toleranzabweichungen mittels des Federelements 16 ausgleichen kann. Die so gebildete
Baueinheit 2 dient vorzugsweise zur Ausleuchtung eines Fernfeldes.
[0021] Gemäß den Figuren 4a und 4b ist ein weiteres Distanzstück 6' vorgesehen, das ausgehend
von einem Basisteil 19 auf der einen Seite an gegenüberliegenden Rändern abragende
Rastelemente 20 zur Verbindung mit dem Kühlkörper 3' einerseits und an unterschiedlichen
Randseiten abragende Federelemente 21 zur Abstützung an dem Kühlkörper 3' andererseits
aufweist. Auf einer gegenüberliegenden Seite des flächigen Basisteils 19 ist ein weiteres
als Federzunge ausgebildetes Federelement 22 angeordnet, das in der Montageposition
gegen die Linse 7 drückt. Dieses Distanzstück 6' bildet zusammen mit der LED-Lichtquelle
4 und der Leiterplatte 5 sowie dem Kühlkörper 3' eine weitere Baueinheit 2, die in
Verbindung mit einer entsprechenden Linse 7 zur Erzeugung einer Basislichtverteilung
dient, siehe Figuren 7a und 7b. Das Basisteil 19 weist in einem mittleren Bereich
eine Freilassung 23 auf, in der in der montierten Position die LED-Lichtquelle 4 positioniert
ist. Die Freilassung 23 wird durch einen Schrägflächenrahmen 24 des Basisteils 19
gebildet, der in Richtung der LED-Lichtquelle 4 verjüngend ausgebildet ist. Da das
Distanzstück 6' eine verspiegelte Oberfläche aufweist, kann insbesondere der Schrägflächenrahmen
24 zur Erhöhung des austretenden Lichtstromes beitragen.
[0022] Wie aus den Figuren 7a und 7b zu ersehen ist, wird die Baueinheit 2 enthaltend das
Distanzstück 6' dadurch gebildet, dass in einem ersten Schritt die mit der LED-Lichtquelle
4 bestückte Leiterplatte 5 durch Verschraubung 25 an dem Kühlkörper 3' befestigt wird.
In einem weiteren Schritt wird dann das Distanzstück 6' unter Verrastung an Randseiten
des Kühlkörpers 3' an demselben lösbar befestigt.
[0023] Wie aus Figur 5 zu ersehen ist, ist ein weiteres Distanzstück 6" vorgesehen, das
sich von dem Distanzstück 6' gemäß der Figuren 4a und 4b dadurch unterscheidet, dass
es kürzere Rastelemente 20', kürzere Federelemente 21', 22' aufweist. Ein Basisteil
19' des Distanzstücks 6" weist in Übereinstimmung zu dem Distanzstück 6' eine Freilassung
23' mit einem Schrägflächenrahmen 24' auf. Dieses Distanzstück 6" ist für Baueinheiten
2 vorgesehen zur Erzeugung einer Vorfeldlichtverteilung.
[0024] Zur Montage der Leuchteinheit 1 werden in einem Schritt die Linsen 7 in den entsprechenden
Öffnungsaufnahmen 10 des Halterahmens 8 positioniert. In einem weiteren Schritt werden
die Leiterplatte 5 zusammen mit der LED-Lichtquelle 4 auf dem Reflektorkörper 3 bzw.
dem Kühlkörper 3' positioniert und danach gleichzeitig oder danach das entsprechende
Distanzstück 6, 6', 6" durch Rastung mit dem entsprechenden Reflektorkörper 3 bzw.
Kühlkörper 3' rastend verbunden. In einem weiteren Montageschritt werden dann die
einzelnen Baueinheiten aufgeklipst zur Bildung der Baueinheit 2. In einem weiteren
Schritt werden dann die Baueinheiten 2 unter Anlage eines vorderen Teils der Distanzstück
6, 6', 6" an der Linse 7 bzw. dem Halterahmen 8 an demselben positioniert. In einem
abschließenden Montageschritt wird dann der Tragrahmen 9 rückseitig auf die Baueinheiten
2 bzw. des Halterahmens 8 aufgesetzt und durch die Schrauben 13 mit dem Halterahmen
8 fixiert. Hierbei drücken die Federelemente 16, 21, 21', 22, 22' der Distanzstücke
6, 6', 6" gegen den Reflektorkörper 3 bzw. Kühlkörper 3' einerseits und gegen die
Linse 7 bzw. den Halterahmen 8 andererseits, so dass die LED-Lichtquelle 4 bzw. der
Reflektorkörper 3 eine definierte Relativposition zu der Linse 7 bzw. dem Halterahmen
8 einnimmt.
[0025] Die Distanzstücke 6, 6', 6" sind aus einem Kunststoffmaterial hergestellt, das eine
Langzeitdehnung von größer als 1 % aufweist. Die Distanzstücke 6, 6" bestehen aus
einem PEl-Material, das mit Aluminium bedampfbar und/oder polierbar ist und somit
als Sichtblende für die Leiterplatte 5 dienen kann.
[0026] Der Halterahmen 8 und der Tragrahmen 9 bestehen aus einem hochsteifen und hochtemperaturbeständigen
Duroplastmaterial, insbesondere aus dem Duroplast Tetradur TD320-025, das schwarz
eingefärbt ist und mit einer transparenten Lackierung versehen ist. Vorteilhaft weist
dieses Material keine Einfallstellen auf und wirkt schwarz hochglänzend.
[0027] Dadurch, dass die Federelemente 16, 21, 21' der Distanzstücke 6, 6', 6" aus Kunststoffmaterial
und nicht aus Metallmaterial bestehen, kann bei der Linse 7 auf eine Kantenanfasung
verzichtet werden. Ein Kantenbruch der Linsen 7 kann hierdurch auf einfache Weise
verhindert werden.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Leuchteinheit
- 2
- erste Baueinheit
- 3, 3'
- Reflektorkörper, Kühlkörper
- 4
- LED-Lichtquelle
- 5
- Leiterplatte
- 6, 6', 6"
- Distanzstück
- 7
- Optikelement
- 8
- zweiter Körper/Halterahmen
- 9
- dritter Körper/Tragrahmen
- 10
- Öffnungsaufnahme (9)
- 11
- Lichtabstrahlrichtung
- 12
- Befestigungsdom
- 13
- Schrauben
- 14
- Öffnungsaufnahme (9)
- 15
- Basisteil (6)
- 16
- Federelement
- 17
- Rastelement
- 18, 18'
- Randfläche (6)
- 19, 19
- Basisteil
- 20, 20'
- Rastelement
- 21, 21'
- Federelement
- 22, 22'
- Federelement
- 23, 23'
- Freilassung
- 24, 24'
- Schrägflächenrahmen
- 25
- Verschraubung
1. Leuchteinheit für Fahrzeuge mit einer Lichtquelle (4), die an einem ersten Körper
(3, 3') befestigt ist, mit einem in Lichtabstrahlrichtung (11) vor der Lichtquelle
(4) angeordneten Optikelement (7), das an einem zweiten Körper (8) gehalten ist, wobei
die Lichtquelle (4) über Befestigungsmittel (6, 6', 6") zu dem Optikelement (7) justiert
angeordnet ist, wobei als Befestigungsmittel ein Distanzstück (6, 6', 6") vorgesehen
ist, das sich zwischen dem ersten Körper (3, 3') und dem zweiten Körper (8) unter
Ausbildung einer Freilassung (18', 23, 23') für die Lichtquelle (4) erstreckt und
das ein Federelement (16, 21, 21', 22, 22') zur Anlage an dem ersten Körper (3, 3')
oder dem Optikelement (7) aufweist, so dass das Optikelement (7) zu dem ersten Körper
(3, 3') und der Lichtquelle (4) mit Zusammensetzen des ersten und zweiten Körpers
(3, 3'; 8) in einer vorgegebenen Relativposition gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (6, 6', 6") mindestens ein Rastelement (17, 20, 20') aufweist, derart,
dass das Distanzstück (6, 6', 6") rastend mit dem ersten Körper (3, 3') verbindbar
ist.
2. Leuchteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (16, 21, 21', 22, 22') und/oder die Rastelemente (17, 20, 20')
von gegenüberliegenden Rändern eines Basisteils (15, 19, 19') des Distanzstücks (6,
6', 6") abragen.
3. Leuchteinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Freilassung (18', 23, 23') durch einen Schrägflächenrahmen (24, 24') in Richtung
der Lichtquelle (4) begrenzt ist.
4. Leuchteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (6, 6', 6") aus einem Material besteht, das eine Langzeitdehnung
von größer als 1 % aufweist.
5. Leuchteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (6, 6', 6") aus einem Material besteht, das bedampfbar und/oder
polierbar ist.
6. Leuchteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Körper (3, 3') zusammen mit der Lichtquelle (4) und dem Distanzstück (6,
6', 6") eine Baueinheit (2) bildet, die mittels eines in Lichtabstrahlrichtung (11)
hinter der Baueinheit (2) angeordneten dritten Körpers (9) an dem zweiten Körper (8)
befestigt ist.
7. Leuchteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Körper (8) als langgestreckter Halterahmen und der dritte Körper (9) als
langgestreckter Tragrahmen ausgebildet ist.
8. Leuchteinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Körper (8) und/oder der dritte Körper (9) aus einem hochsteifen und hochtemperaturbeständigen
Duroplastmaterial besteht.
1. Light unit for vehicles with a light source (4) being fastened to a first body (3,
3'), having an optic element (7) arranged in light beam direction (11) in front of
the light source (4) and being held on a second body (8), the light source (4) being
arranged adjusted relative to the optic element (7) with fastening means (6, 6', 6"),
a spacer (6, 6', 6") being planned as fastening means and extending between the first
body (3, 3') and the second body (8) while forming a cutout (18', 23, 23') for the
light source (4), and having a spring element (16, 21, 21', 22, 22') for the resting
on the first body (3, 3') or the optic element (7), so that the optic element (7)
is held in a given relative position to the first body (3, 3') and the light source
(4) by assembling the first and second body (3, 3'; 8), characterized in that the spacer (6, 6', 6") has at least one snapfastening element (17, 20, 20'), such
that the spacer (6, 6', 6") can be connected to the first body (3, 3') by snap-fastening.
2. Light unit according to Claim 1, characterized in that the spring elements (16, 21, 21', 22, 22') and/or the snap-fastening elements (17,
20, 20') protrude from opposing edges of a base part (15, 19, 19') of the spacer (6,
6', 6").
3. Light unit according to Claim 1 or 2, characterized in that the cutout (18', 23, 23') is limited in direction of the light source (4) by a frame
with beveled sides (24, 24').
4. Light unit according to one of the Claims 1 to 3, characterized in that the spacer (6, 6', 6") is made from a material having a long-term elongation of larger
than 1%.
5. Light unit according to one of the Claims 1 to 4, characterized in that the spacer (6, 6', 6") is made from a material which can be metalized and/ or polished.
6. Light unit according to one of the Claims 1 to 5, characterized in that the first body (3, 3'), the light source (4) and the spacer (6, 6', 6") form a sub-assembly
(2), which is fastened to the second body (8) by means of a third body (9) arranged
behind the sub-assembly (2) in the light-beam direction (11).
7. Light unit according to one of the Claims 1 to 6, characterized in that the second body (8) is embodied as an elongated retention frame and the third body
(9) as an elongated carrier frame.
8. Light unit according to Claim 7, characterized in that the second body (8) and/ or the third body (9) is made from a highly rigid and highly
temperature-resistant thermosetting material.
1. Unité d'éclairage pour véhicules automobiles, avec une source de lumière (4) étant
montée sur un premier corps (3, 3'), avec un élément optique (7) disposé en amont
de la source de lumière (4), en direction du faisceau lumineux (11) qui tenu sur un
deuxième corps (8), sachant que la source de lumière (4) est montée de manière ajustée
vers l'élément optique (7) par des moyens de fixation (6, 6', 6"), sachant qu'une
entretoise (6, 6', 6") est prévue en tant que moyen de fixation, qui s'étend entre
le premier corps (3, 3') et le deuxième corps (8) en formant un passage (18', 23,
23') pour la source de lumière (4) et qui présente un élément à ressort (16, 21, 21',
22, 22') pour l'accostage au premier corps (3, 3') ou à l'élément optique (7), de
manière à ce que l'élément optique (7) avec assemblage du premier et du deuxième corps
(3, 3'; 8) soit tenu dans une position relative prédéterminée par rapport au premier
corps (3, 3') et à la source de lumière (4), caractérisée en ce que l'entretoise (6, 6', 6") présente au moins un élément d'encliquetage (17, 20, 20')
de telle manière que l'entretoise (6, 6', 6") puisse être reliée par encliquetage
au premier corps (3, 3').
2. Unité d'éclairage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments à ressort (16, 21, 21', 22, 22') et/ou les éléments d'encliquetage (17,
20, 20') font saillies des bords opposés d'une pièce de base (15, 19, 19') de l'entretoise
(6, 6', 6").
3. Unité d'éclairage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le passage (18', 23, 23') est limité par un cadre biseau (24, 24') en direction de
la source de lumière (4).
4. Unité d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'entretoise (6, 6', 6") consiste en une matière qui présente un allongement relatif
à long terme supérieur à 1%.
5. Unité d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'entretoise (6, 6', 6") consiste en une matière qui est métallisable et/ou polissable.
6. Unité d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le premier corps (3, 3') ensemble avec la source de lumière (4) et l'entretoise (6,
6', 6") forment une unité physique (2) qui est monté sur le deuxième corps (8) au
moyen d'un troisième corps (9) disposé derrière l'unité physique (2) en direction
du faisceau lumineux (11).
7. Unité d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le deuxième corps (8) est formé en tant que cadre de support allongé et le troisième
corps (9) est formé en tant que cadre porteur allongé.
8. Unité d'éclairage selon la revendication 7, caractérisée en ce que le deuxième corps (8) et/ou le troisième corps (9) consistent en une résine thermodurcissable
à haute rigidité et résistante à hautes températures.
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