[0001] Die Erfindung betrifft einen Staubsaugerbeutel nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1, wie er beispielsweise aus der gattungsbildenden
DE 10 2005 041 811 A1 als bekannt hervorgeht. Ein weiterer Stand der Technik wird durch
DE 10 2005 007 232 A1 offenbart.
[0002] Ein Staubsaugerbeutel dient dazu, den durch ein Saugrohr oder einen Saugschlauch
eines Staubsaugers an- bzw. eingesaugten Staub aufzunehmen und ein einfaches Sammeln
und Entsorgen des aufgesaugten Staubes sicherzustellen. Der Staubsaugerbeutel umfasst
typischerweise einen luftdurchlässigen Beutel mit einer Aufnahmeöffnung, in die der
Anschlussstutzen für den Saugschlauch bzw. das Saugrohr eingeführt werden kann. Der
Staubsaugerbeutel ist während des Gebrauchs in einem Staubsammelraum des Staubsaugers
aufgenommen. Um zu verhindern, dass Staub in den Staubsammelraum gelangt, ist es bekannt,
die Aufnahmeöffnung des Staubsaugerbeutels mit einer Dichtung, beispielsweise einem
Ring aus einem elastischen Kunststoff, zu versehen. Wird der Anschlussstutzen in die
Dichtung eingeführt, so legt sich die Dichtlippe ringförmig an den Anschlussstutzen
an, wodurch eine dichte Verbindung zwischen dem Anschlussstutzen und dem Staubsaugerbeutel
geschaffen wird. Ein Staubsaugerbeutel, dessen Aufnahmeöffnung mit einer solchen ringförmigen
Dichtung versehen ist, ist beispielsweise aus der
DE 10 2005 007 232 A1 bekannt.
[0003] Die Patentschrift
DE 10 2006 043 812 B9 offenbart einen Staubsaugerbeutel, der in eine Vielzahl von Staubsaugertypen eingesetzt
werden kann. Zu diesem Zweck ist eine Halteplatte vorgesehen, die von einem Benutzer
passend zu dem jeweiligen Staubsaugermodell zugeschnitten und dann mithilfe einer
Klebeplatte an einer fest am Beutel angebrachten Beutelplatte befestigt werden kann.
Das Gebrauchsmuster
DE 20 2007 014 163 offenbart einen Staubsaugerbeutel mit einer aus Kunststoff gefertigten Halteplatte,
deren Anschlussöffnung mit einer an die Halteplatte angeschweißten Dichtmembran versehen
ist. Die Gebrauchsmusterschrift
DE 20316575 U1 offenbart eine aus Kunststoff hergestellte Befestigungsplatte für einen Staubsaugerbeutel,
an die eine Dichtmembran einstückig angeformt ist. Schließlich offenbart das Gebrauchsmuster
DE 20218202 eine Staubsaugertüte mit einem zylindrischen, dehnbaren und ähnlich einem Kondom
aufrollbaren Anschlussstück.
[0004] Die internationale Offenlegungsschrift
WO 98/32365 offenbart einen Staubsaugerbeutel mit einem Kragenteil, in dessen Loch ein Diaphragma
vorgesehen ist, das selbst ein zu einer Ellipse langgestrecktes Loch aufweist. Wenn
ein Saugstutzen in dieses Loch eingeführt wird, wirkt das Diaphragma abdichtend. Die
internationale Offenlegungsschrift
WO 01/78571 A1 offenbart einen Staubsaugerbeutel mit einer Kunststoffplatte, deren Loch mit einer
abdichtenden Membran sowie mehreren elastischen, die Öffnung umgebenden Abschnitten
versehen ist. Die Abschnitte können weggebogen oder abgerissen werden, um die Platte
an Saugstutzen unterschiedlicher Form anzupassen. Schließlich offenbart die Offenlegungsschrift
EP 0179950 einen Staubsaugerbeutel mit einer eine Öffnung aufweisenden Abschlussplatte, die
ein Diaphragma aus Latex oder einem ähnlichen Material aufweist, das die Öffnung teilweise
abdeckt. Das Latex oder ähnliche Material wird in flüssiger Form z. B. durch Sprühen
oder Gießen direkt auf die Platte aufgebracht.
[0005] Staubsauger einer Modellklasse werden oftmals in verschiedenen Varianten angeboten,
die sich in Bezug auf ihre Saugleistung unterscheiden. Eine Steigerung der Saugleistung
kann durch die Verwendung eines leistungsstärkeren Motors und durch eine Vergrößerung
des Schlauchdurchmessers erfolgen. Eine Vergrößerung des Schlauchdurchmessers geht
einher mit einer Vergrößerung des Anschlussstutzens. Staubsaugervarianten mit unterschiedlichen
Saugleistungen haben somit typischerweise unterschiedlich geformte Anschlussstutzen.
die sich in Bezug auf ihre Außenkontur unterscheiden. Um eine staubdichte Verbindung
zwischen Anschlussstutzen und Staubsaugerbeutel zu gewährleisten, wird herkömmlicherweise
die Dichtung des Staubsaugerbeutels auf den Außendurchmesser des Anschlussstutzens
hin dimensioniert. Das bedeutet, dass für Staubsaugervarianten, die sich in Bezug
auf ihre Saugleistung und daher auch in Bezug auf die Dimensionierung ihrer Anschlussstutzen
unterscheiden, verschiedene Staubsaugerbeutel benötigt werden, deren Dichtung dem
jeweiligen Anschlussstutzen angepasst ist. Das daraus resultierende breitgefächerte
Spektrum verschiedener Staubsaugerbeuteltypen kann den Endverbraucher verwirren und
ist für den Hersteller und den Händler sehr aufwendig, da der Einzelhandel diese verschiedenen
Varianten von Staubsaugerbeuteln bevorraten bzw. zeitnah liefern können muss.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen bekannten Staubsaugerbeutel in einer
solchen Weise weiterzuentwickeln, dass ein- und derselbe Staubsaugerbeutel in unterschiedlich
saugleistungsfähigen Varianten eines Staubsaugertyps eingesetzt werden kann.
[0007] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen, welche einzeln oder in Kombination miteinander einsetzbar sind,
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Danach ist an der Aufnahmeöffnung des Staubsaugerbeutels eine ringförmige Dichtung
vorgesehen, welche zur Aufnahme verschiedener Anschlussstutzen unterschiedlicher Größe
in einer solchen Weise gestaltet ist, dass der Innendurchmesser der Dichtung kleiner
ist als ein Minimaldurchmesser eines ersten aufzunehmenden Anschlussstutzens, während
der Außendurchmesser der Dichtung größer ist als der Maximaldurchmesser eines zweiten
aufzunehmenden Anschlussstutzens. Die Dichtung eignet sich daher dazu, beliebige Anschlussstutzen
aufzunehmen, sofern ihr Außendurchmesser zwischen dem Minimal- und dem Maximaldurchmesser
liegt. Somit kann ein- und derselbe erfindungsgemäße Staubsaugerbeutel in unterschiedlichen
Staubsaugervarianten mit unterschiedlich dimensionierten Anschlussstutzen zum Einsatz
kommen. Die Zahl der erforderlichen Typen von Staubsaugerbeuteln kann daher reduziert
werden. Aufgrund der geringeren Variantenvielfalt kann der Verbraucher erfindungsgemäße
Ersatz-Staubsaugerbeutel in verschiedenen Staubsaugermodellen verwenden, was die Auswahl
des richtigen Staubsaugerbeutels vereinfacht. Für den Hersteller von Staubsaugerbeuteln
bietet dies den Vorteil eines geringeren logistischen Aufwands und einer Reduktion
der Herstellkosten, da anstelle mehrerer, in geringer Stückzahl hergestellter Staubbeutelvarianten
nun eine größere Stückzahl der erfindungsgemäßen Universal-Staubsaugerbeutel produziert
werden kann. Weiterhin reduziert die Variantenreduktion im Einzelhandel die für die
Staubsaugerbeutel bereitzustellende Lager- und Verkaufsfläche.
[0009] Damit sich die Dichtung einem weiten Spektrum unterschiedlicher Anschlussstutzen-Durchmessern
anpassen kann, ist es vorteilhaft, wenn die Dichtung aus einem elastischen Kunststoff,
beispielsweise aus einem Elastomer, Silikon etc. besteht. Die Dichtung zieht sich
dann flexibel über unterschiedliche Anschlussstutzen und dichtet den Anschlussstutzen
verlässlich gegenüber dem Staubsammelraum im Staubsaugergehäuse ab. Das Verhältnis
des Innendurchmessers der Dichtung zum Außendurchmesser der Dichtung liegt im Bereich
zwischen 1 : 1,7 und 1 : 2,5.
[0010] Die Dichtung ist in einem Flansch aus einem Kunststoff angeordnet. Der Flansch dient
zur reproduzierbaren Fixierung des Staubsaugerbeutels im Staubsammelraum des Staubsaugers.
Die Dichtung ist einstückig mit dem Kunststoffflansch ausgebildet. Eine solche Einstückigkeit
von Dichtung und Kunststoffflansch reduziert den Herstellungsaufwand, da die Dichtung
in einem Arbeitsgang mit dem Kunststoffflansch gefertigt werden kann. Die Dichtung
wird mittels eines Spritzgussvorgangs an den Kunststoffflansch angespritzt. Vorteilhafterweise
besteht die Dichtung aus einem weichen elastischen Kunststoff oder Gummi, während
der Kunststoffflansch aus einem steiferen Werkstoff besteht. Auf diese Weise kann
der Flansch hinsichtlich seiner Funktionalität als tragendes Element optimiert werden,
während der Werkstoff der am Flansch befestigten, insbesondere angespritzten, Dichtung
hinsichtlich seiner Dehnbarkeit optimiert werden kann.
[0011] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0012] Dabei zeigen schematisch:
- Fig. 1
- eine schematische Schnittansicht eines Teilbereichs eines Staubsaugergehäuses mit
einer Staubsammelkammer, in die ein Staubsaugerbeutel eingesetzt ist;
- Fig. 2a
- eine Detaildarstellung eines Flansches eines Staubsaugerbeutels mit einem den Flansch
durchdringenden Anschlussstutzen mit einem großen Außendurchmesser;
- Fig. 2b
- eine Detaildarstellung eines Flansches eines Staubsaugerbeutels mit einem den Flansch
durchdringenden Anschlussstutzen mit einem großen Außendurchmesser;
- Fig. 3
- eine Aufsicht auf einen mit einer elastischen Dichtung versehenen Kunststoffflansch
eines erfindungsgemäßen Staubsaugerbeutels; und
- Fig. 4
- eine Aufsicht auf eine alternative bevorzugte Ausführungsform des Kunststoffflanschs
der Figur 3.
[0013] In den Zeichnungen sind einander entsprechende Elemente mit denselben Bezugszeichen
bezeichnet. Die Zeichnungen stellen ein schematisches Ausführungsbeispiel dar und
geben keine spezifischen Parameter der Erfindung wieder. Weiterhin dienen die Zeichnungen
lediglich zur Erläuterung einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung dar und
sollen nicht in einer solchen Weise interpretiert werden, dass sie den Schutzbereich
der Erfindung einengen.
[0014] Figur 1 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Staubsaugers 1 mit einem Gehäuse
2, das ein Gehäuseunterteil 3 und ein Gehäuseoberteil 4 umfasst. In das Gehäuseoberteil
4 wird durchdrungen von einem Anschlussstutzen 5, an dem ein Saugschlauch 6 lösbar
befestigt werden kann. Im Gehäuseunterteil 3 ist eine Staubsammelkammer 7 vorgesehen,
in der ein Staubsaugerbeutel 8 aufgenommen ist. Der Staubsaugerbeutel 8 umfasst einen
Kunststoffflansch 9, an dem ein luftdurchlässiger Beutel 10 befestigt ist. Zur Festlegung
des Staubsaugerbeutels 8 in dem Gehäuseunterteil 3 ist der Kunststoffflansch 9 in
ein Fixierelement 18 eingesteckt, das schwenkbar am Gehäuseunterteil 3 befestigt ist.
Der Staubsaugerbeutel 8 ist im Fixierelement 18 in einer solchen Weise gehalten, dass
der Anschlussstutzen 5 durch eine Aufnahmeöffnung 11 im Kunststoffflansch 9 in den
Innenraum 12 des Staubsaugerbeutels 8 hineinragt. Figur 3 zeigt eine Aufsicht auf
den Kunststoffflansch 9 des Staubsaugerbeutels 8 mit der Aufnahmeöffnung 11, die von
einer umlaufenden Dichtung 13 umgeben ist. Die Dichtung 13 besteht aus einem elastischen
Kunststoff und ist als ebener Ring 14 ausgestaltet, der an einem Innenrand 16 einer
näherungsweise kreisförmigen Aussparung 15 des Kunststoffflansches 9 befestigt ist.
Die Dichtung 13 umfasst eine flexible Dichtlippe 24, die vom Innenrand 16 der Aussparung
15 nach innen vorragt. Die Dichtlippe 24 kann näherungsweise eben sein; alternativ
kann die Dichtlippe 24 konisch geformt sein und vom Flansch 9 in Richtung des Staubbeutelinnenraums
12 abragen, wodurch das Einführen des Anschlussstutzens 5 in die Dichtung 13 erleichtert
wird.
[0015] Der Außenrand 17 des Dichtungsrings 14 entspricht dem Innenrand 16 der Aussparung
15. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Dichtungsring 14 an den Innenrand
16 der Aussparung 15 angegossen bzw. angespritzt, so dass der Kunststoffflansch 9
einstückig mit dem Dichtungsring 14 ausgebildet ist.
[0016] Figur 2a zeigt eine Detaildarstellung des Anschlussstutzens 5, der in der Aufnahmeöffnung
11 des Kunststoffflansches 9 des Staubsaugerbeutels 8 aufgenommen ist. Um ein solches
Eindringen des Anschlussstutzens 5 in die Aufnahmeöffnung 11 zu gestatten, muss die
im Kunststoffflansch 9 vorgesehene Aussparung 15 größer dimensioniert sein als der
Außendurchmesser 19 des Anschlussstutzens 5. Der am Innenrand 16 der Aufnahmeöffnung
15 des Flansches 9 befestigte Dichtungsring 14 besteht aus einem elastischen Werkstoff,
insbesondere aus Gummi, und wird beim Eintauchen des Anschlussstutzens 5 verformt,
so dass der Innenrand 20 des Dichtungsrings 14 sich flexibel an die Außenwand 21 des
Anschlussstutzens 5 anlegt. Dies bewirkt eine dichte Verbindung zwischen Anschlussstutzen
5 und Innenraum 12 des Staubsaugerbeutels 8 und stellt sicher, dass der durch den
Anschlussstutzen 5 in das Staubsaugergehäuse 2 geförderte Staub vollständig in den
Staubsaugerbeutel 8 gelangt. Damit der Dichtungsring 14 den Anschlussstutzen 5 dicht
umschließt, muss der Innendurchmesser 22 des Dichtungsrings 14 (siehe Figur 3) kleiner
sein als der Außendurchmesser 19 des in die Aufnahmeöffnung 11 hineinragenden Anschlussstutzens
5. Dann wird beim Einführen des Anschlussstutzens 5 in die Aufnahmeöffnung 11 (Einschubrichtung
23) der Dichtungsring 14 aufgeweitet, und der Dichtungsring 14 schmiegt sich in Form
einer Dichtlippe umlaufend an die Außenwand 21 des Anschlussstutzens 5 an.
[0017] Figur 2b zeigt einen Anschlussstutzens 5', dessen Außendurchmesser 19' kleiner ist
als der Außendurchmesser 19 des in Figur 2a abgebildeten Anschlussstutzens 5. Damit
der Dichtring 14 auch für diesen Anschlussstutzen 5' die in Figur 2b dargestellte
dichte Verbindung zum Innenraum 12 des Staubsaugerbeutels 8 herstellen kann, muss
der Dichtungsring 14 so dimensioniert sein, dass sein Innendurchmesser 22 kleiner
ist als der Außendurchmesser 19' des Anschlussstutzens 5'.
[0018] Soll der Staubsaugerbeutel 8 also staubdicht mit unterschiedlichen Anschlussstutzen
5, 5' verbindbar sein, so muss der Innendurchmesser 22 des Dichtungsrings 14 kleiner
sein als der Minimaldurchmesser der aufzunehmenden Anschlussstutzen (in diesem Fall
der Außendurchmesser 19' des schlankeren Anschlussstutzens 5'), während die im Flansch
9 vorgesehene Aussparung 15 größer sein muss als Maximaldurchmesser der aufzunehmenden
Anschlussstutzen (in diesem Fall der Außendurchmesser 19 des breiteren Anschlussstutzens
5). Ein solchermaßen dimensionierter Staubsaugerbeutel 8 kann in Staubsaugervarianten
mit unterschiedlicher Saugleistung und unterschiedlicher geometrischer Ausgestaltung
verwendet werden, sofern der Staubsaugerbeutel 8 in dem Fixierelement 18 des Staubsaugers
aufgenommen werden kann. Die erfindungsgemäße Gestaltung des Flansches 9 mit der daran
befestigten Dichtung 13 gestattet die staubdichte Aufnahme von Anschlussstutzen 5,
5' mit unterschiedlichen Außendurchmessern 19, 19'. Die zugehörigen kreisförmigen
Außenkonturen 29, 29' der beiden Anschlussstutzen 5, 5' sind in Figur 3 gestrichelt
dargestellt.
[0019] Der Durchmesser 25 der Aussparung 15 des Kunststoffflansches ist vorteilhafterweise
zwischen 1,7 und 2,5 mal so groß wie der Innendurchmesser 22 des Dichtungsrings 14.
[0020] Um weiterhin eine Kompatibilität des erfindungsgemäßen Staubsaugerbeutels 8 zu bestehenden
Staubsaugern und ihren Anschlussstutzen sicherzustellen, ist die Aussparung 15 im
Kunststoffflansch ausgehend von einer kreisförmigen Kontur 16 in zwei einander gegenüberliegenden
Seitenbereichen mit geraden Kanten 30 versehen. Durch diese "oval" wirkende Konturgestaltung
16" wird sichergestellt, dass die Außenkontur des Kunststoffflansches 9", die zum
Einführen des Staubsaugerbeutels 8 in die Aufnahme 18 des Staubsaugers 1 notwendig
ist, nicht beeinträchtigt wird. Die oval-ähnliche Ausgestaltung des Innenrandes 16"
der Aussparung 15 ist weiterhin dann vorteilhaft, wenn die Dichtung 13 mit dem benachbarten
Flanschbereich verschweißt werden soll, da bei dieser Gestaltung die zum Anschweißen
der Dichtung 13 auf dem Flansch 9" benötigten Bereiche geschaffen werden.
[0021] Zusätzlich kann auch der untere Bereich der Innenkontur 16" der Aussparung 15 mit
einer Kante 30 versehen sein. Diese ist vorteilhaft so gestaltet, das der Stutzen
5 den Flansch 9 in seine untere Betriebslage drückt.
[0022] Die vorliegende Erfindung realisiert vorteilhaft einen Staubbeutelflansch, welcher
verschiedene Durchmesser aufweisende Stutzen zuverlässig aufnimmt und abdichtet.
1. Staubsaugerbeutel (8) mit einem luftdurchlässigen Beutel (10) und einem Flansch (9),
an dem eine Aufnahmeöffnung (11) zum Einführen eines Anschlussstutzens (5, 5') eines
Staubsaugers (1) vorgesehen ist, wobei die Aufnahmeöffnung (11) mit einer umlaufenden
Dichtung (13, 14) mit einer Dichtlippe (24) versehen ist, die am Innenrand einer Aussparung
(15) des Flansches (9) befestigt ist, und die Dichtung (13, 14) zur Aufnahme verschiedener
Anschlussstutzen (5,5') unterschiedlicher Größe geeignet ausgebildet ist und
- einen Innendurchmesser (22) aufweist, der geringer ist als der Minimaldurchmesser
(19') erster aufzunehmender Anschlussstutzen (5') und
- einen Außendurchmesser (25) aufweist, der größer ist als der Maximaldurchmesser
(19) zweiter aufzunehmender Anschlussstutzen (5), wobei der Außenrand der Dichtung
(13, 14) dem Innenrand der Aussparung (115) entspricht, und
- der Flansch aus Kunststoff besteht,
- die Dichtung (13,14) durch Anspritzen im Spritzgussverfahren einstückig mit dem
Kunststoffflansch (9) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Quotient des Außendurchmessers (25) und des Innendurchmessers (22) der Dichtung
(13,14) zwischen 1,7 und 2,5 beträgt.
2. Staubsaugerbeutel (8) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (13,14) aus einem elastischen Kunststoff, insbesondere aus einem Gummi,
besteht.
3. Staubsaugerbeutel (8) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (24) von einem Innenrand (16) einer Aussparung (15) des Flansches
(9) radial nach innen abragt.
1. Vacuum cleaner bag (8) having an air-permeable bag (10) and a flange (9), on which
a holding opening (11) for introducing a connection nozzle (5, 5') of a vacuum cleaner
(1) is provided, wherein the holding opening (11) is provided with a circumferential
seal (13, 14) with a sealing lip (24) which is fastened to the inner edge of a recess
(15) of the flange (9), and the seal (13, 14) is embodied in a suitable manner for
holding various connection nozzles (5, 5') of different sizes and
- has an inner diameter (22) which is less than the minimum diameter (19') of the
first connecting nozzle (5') to be held and
- has an outer diameter (25) which is greater than the maximum diameter (19) of the
second connecting nozzle (5) to be held, wherein the outer edge of the seal (13, 14)
corresponds to the inner edge of the recess (115), and
- the flange is made of plastic,
- the seal (13, 14) is embodied as integral with the plastic flange (9) by means of
injection moulding in an injection moulding process,
characterised in that
the quotient of the outer diameter (25) and the inner diameter (22) of the seal (13,
14) amounts to between 1.7 and 2.5.
2. Vacuum cleaner bag (8) according to claim 1, characterised in that the seal (13, 14) is made of a resilient plastic, in particular rubber.
3. Vacuum cleaner bag (8) according to one of the preceding claims, characterised in that the sealing lip (24) projects radially inwards from an inner edge (16) of a recess
(15) of the flange (9).
1. Sac (8) pour aspirateur de poussière, comprenant un sac (10) perméable à l'air et
une bride (9) sur laquelle un orifice de logement (11) est ménagé pour introduire
un manchon de raccordement (5, 5') d'un aspirateur (1), l'orifice de logement (11)
étant muni d'un joint périphérique (13, 14) muni d'une lèvre d'étanchéité (24) qui
est fixée sur le bord intérieur d'un évidement (15) de la bride (9), et le joint (13,
14) étant réalisé de manière convenant au logement de différents manchons de raccordement
(5, 5') de taille différente et
- présentant un diamètre intérieur (22) qui est plus petit que le diamètre minimal
(19') de premiers manchons de raccordement (5') à loger et
- présentant un diamètre extérieur (25) qui est plus grand que le diamètre maximal
(19) de deuxièmes manchons de raccordement (5) à loger, le bord extérieur du joint
(13, 14) correspondant au bord intérieur de l'évidement (115) et
- la bride étant constituée de matière plastique,
- le joint (13, 14) étant réalisé d'une seule pièce avec la bride (9) en matière plastique
(9) par injection suivant le procédé de moulage par injection,
caractérisé en ce que
le quotient du diamètre extérieur (25) et du diamètre intérieur (22) du joint (13,
14) est compris entre 1,7 et 2,5.
2. Sac (8) pour aspirateur de poussière selon la revendication 1, caractérisé en ce que le joint (13, 14) est constitué d'une matière plastique élastique, notamment d'un
caoutchouc.
3. Sac (8) pour aspirateur de poussière selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la lèvre d'étanchéité (24) fait saillie radialement vers l'intérieur d'un bord intérieur
(16) d'un évidement (15) de la bride (9).