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(11) |
EP 2 328 797 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.01.2013 Patentblatt 2013/02 |
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Anmeldetag: 21.08.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/006100 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/022904 (04.03.2010 Gazette 2010/09) |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
27.08.2008 DE 102008039846
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.06.2011 Patentblatt 2011/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Aichinger, Jürgen |
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4522 Sieming (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Aichinger, Jürgen
4522 Sieming (AT)
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| (74) |
Vertreter: von Bülow, Tam |
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Rotbuchenstrasse 6 81547 München 81547 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 460 438 DE-A1- 3 801 747
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WO-A1-2005/105566 US-A- 5 813 890
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Finne gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Eine solche, gattungsgemäße Finne ist aus der
WO 2005/105566 A1 bekannt. Diese Finne für Surfboards hat einen Finnenkopf und ein Finnenblatt, die
mittels eines in Bohrung des Finnenkopfes und des Finnenschaftes eingesetzten Bolzens
miteinander verbunden sind, wobei der Finnenkopf und das Finnenblatt formschlüssig
miteinander verbunden sind.
[0003] Die
DE 38 01 747 A1 zeigt einen Finnenkasten mit Finne für Surfbretter, bei der der Finnenkasten in Längsrichtung
des Surfbrettes einen Schlitz für die zu arretierende Finne aufweist. Die Seitenwände
des Finnenkastens weisen jeweils eine Nut auf, die einen heckseitigen Bolzen des Finnenschaftes
und einen Gleitstein zum Arretieren der Finne führen. Zwischen einer Kupplungslasche
der Finne und dem Gleitstein ist ein Sollbruchelement angeordnet, das bei überschreiten
einer vorgebbaren Belastung abbricht. Die Finne kann dann um einen quer zur Längsrichtung
des Surfbrettes verlaufenden Bolzen geschwenkt werden.
[0004] Die
US 5,813,890 A beschreibt eine Finne, bei der der Finnenkopf und das Finnenblatt federelastisch
miteinander verbunden sind, so daß das Finnenblatt relativ zu dem fest mit dem Surfboard
verbundenen Finnenkopf bei seitlicher Krafteinwirkung verschwenkt werden kann. Damit
wird bei seitlicher Bewegung des Brettes bei einer Grundberührung, beispielsweise
in der Brandung, eine Beschädigung von Finne, Finnenkasten und Surfboard in gewissem
Umfange vermieden. Problematisch hierbei ist aber, daß auch beim normalen Surfen ohne
Grundberührung die seitlich, also quer zur Fahrtrichtung, wirkenden Kräfte so groß
werden können, daß die Finne während der Fahrt seitlich ausschwenkt und damit ihre
Steuerfunktion einbüßt. Bei in Längsrichtung (Fahrtrichtung) wirkenden Kräften ist
bei dieser bekannten Finne ein Ausschwenken nicht möglich, so daß nach wie vor die
Gefahr einer Beschädigung besteht.
[0005] Die
DE 29 32 750 A1 beschäftigt sich mit derselben Problematik und schlägt ebenfalls eine gelenkige Kopplung
zwischen dem Finnenkopf und dem Finnenblatt vor, wobei die Finne bei Kräften quer
zur Längserstreckung des Surfboards entgegen Federkraft seitlich ausgeschwenkt wird
und bei in Längsrichtung wirkenden Kräften bei Überschreitung einer Grenzbelastung
aus einem Schlitz des Surfboards nach oben aushebbar ist. Auch hier ist problematisch,
daß bei Querkräften während der Fahrt die Finne seitlich ausschwenken kann und weiter,
daß bei diagonal wirkenden Kräften mit einer Kraftkomponente in Längsrichtung des
Surfboards und einer Kraftkomponente quer dazu das Ausheben der Finne nach oben nicht
möglich ist.
[0006] Surfbretter für Wassersport, wie Wellenreitbretter, Windsurfbretter, Kiteboardbretter
und ähnliches sowie auch Boote, wie Segel- oder Motorboote, sind mit einer oder mehreren
Finnen ausgerüstet, die von der Unterseite des Surfboards oder Bootes abstehen und
für die Steuerung und Stabilisierung des Surfboards oder Bootes nötig oder nützlich
sind. Beim Auflaufen auf ein Hindernis, z.B. einen Strand, besteht die Gefahr, daß
die Finne oder das Surfboard beschädigt werden. Finnen sind normalerweise in einem
Finnenkasten am Surfboard oder Boot befestigt, wobei besonders eine Beschädigung des
Finnenkastens eine zeitaufwendige und meist sehr teure Reparatur nach sich zieht.
[0008] Weiter ist es bekannt, den Finnenkopf so im Finnenkasten des Surfboards zu befestigen,
daß bei einer Grundberührung mit Krafteinwirkung entgegen der Fahrtrichtung die Finne
vollständig vom Board gelöst wird und nur durch eine Fangleine gehalten wird (vgl.
DE 8914336 U1,
DE 8905770 U1,
DE 4105990 C2 und
DE 3307412 C2). Hier sind sowohl Befestigungen mit federelastischem Schnappglied als auch Befestigungen
mit einem Ausreißdübel oder einem Befestigungsbolzen mit Sollbruchstelle bekannt,
die jedoch alle nur bei Krafteinwirkung entgegen der Fahrtrichtung wirksam sind.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, die Finne der eingangs genannten Art dahingehend zu
verbessern, daß sie bei übermäßiger Krafteinwirkung in jeglicher Richtung zerstörungsfrei
vom Surfboard oder Boot getrennt wird und trotzdem bei normaler Fahrt fest am Surfboard
oder Boot gehalten ist.
[0010] Die Finne soll sich also bei Grundberührung sowohl durch Längskräfte als auch Querkräfte
vom Board oder Boot lösen, während normaler Fahrt durchs Wasser, jedoch auch bei hohen
Querkräften nicht verschwenken, ausgenommen eine gewollte Eigenelastizität des Materiales.
[0011] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0012] Das Grundprinzip der Erfindung liegt darin, Finnenkopf und Finnenblatt durch einen
Scherbolzen miteinander zu koppeln, der mindestens eine, vorzugsweise zwei, Sollbruchstellen
hat, wobei die Kopplungsstelle zwischen Finnenkopf und Finnenblatt eine formschlüssige
starre bzw. ungelenkige Verbindung herstellt.
[0013] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles im Zusammenhang
mit der Zeichnung anhand eines Surfboardes ausführlicher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung der Finne nach der Erfindung in Seitenansicht;
- Fig. 2a
- eine Explosionsdarstellung der Finne in geschnittener Stirnansicht gemäß der Schnittlinie
II-II der Fig. 1;
- Fig. 2b
- eine Ansicht ähnlich Fig. 2 nach einer Variante der Erfindung;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Finne im montierten Zustand; und
- Fig. 4
- einen Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig 3 in geschnittener Stirnansicht.
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf einen Scherbolzen nach einer Weiterbildung der Erfindung;
- Fig. 6
- einen Längsschnitt des Scherbolzens der Fig. 5; und
- Fig. 7
- einen Längsschnitt eines Scherzbolzens nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der
Erfindung.
[0014] Die in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnete Finne hat einen Finnenkopf
2 und ein Finnenblatt 3, die mittels eines Scherbolzens 4 miteinander koppelbar sind.
Der Finnenkopf 2 ist in bekannter Weise in einen Finnenkasten 5 eines Surfboards 6
einsetzbar. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Finnenkasten 5 und der Finnenkopf
für das sog. FCS-Finnensystem ausgelegt, das für Wellenreiter sehr verbreitet ist.
Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß die Erfindung für jegliche Arten der Verbindung
zwischen Finne und Surfboard bzw. Boot anwendbar ist.
[0015] Bei dem FCS-System hat der Finnenkopf 2 zwei Vorsprünge 7 und 8, die in passende
Aufnahmen 9 und 10 des Finnenkastens 5 einsetzbar sind und durch nicht dargestellte
Schrauben befestigt werden.
[0016] Der Körper des Finnenkopfes 2 hat eine mittige Ausnehmung 11, so daß beidseitig (in
der Seitenansicht der Fig. 1) zwei Vorsprünge 12 und 13 stehen bleiben, die je eine
Bohrung 14 bzw. 15 haben, wobei diese beiden Bohrungen 14 und 15 längs einer gemeinsamen
Achse 16 ausgerichtet sind. Am Boden der Ausnehmung 11 ist ein halbkreisförmiger Zentriervorsprung
17 vorgesehen, an dessen beide Seiten sich im wesentlichen ebene Stirnflächen 18 und
19 anschließen.
[0017] Die zur Ausnehmung 11 hinweisenden Ränder der Vorsprünge 12 und 13 haben kreisförmig
gebogene Seitenflächen 35 und 36 mit einem Radius 20 bzw. 21, wobei der Kreismittelpunkt
bei Grundberührung entgegen der Fahrtrichtung der Drehpunkt ist, um den das Finnenblatt
3 bei Bruch des Scherbolzens 4 gegenüber dem Finnenkopf 2 verschwenkt werden kann.
Die Stirnflächen der Vorsprünge 12 und 13 sind eben.
[0018] Das Finnenblatt 3 hat einen Vorsprung 22, der genau an die Ausnehmung 11 des Finnenkopfes
2 angepaßt ist und entsprechende Seitenflächen 37 und 38 mit entsprechenden Radien
hat. Beidseitig des Vorsprunges 22 sind somit Ausnehmungen 12' und 13' vorhanden,
deren Stirnflächen eben sind. Der Vorsprung 22 hat eine Bohrung 23, die denselben
Durchmesser hat wie die Bohrungen 14 und 15 und dessen Achse bei montierter Finne
mit der Achse 16 des Finnenkopfes 2 fluchtet. Die zum Finnenkopf 2 weisende Oberseite
des Vorsprunges 22 hat eine Rille 24, die an den Zentriervorsprung 17 angepaßt ist
sowie zwei seitlich daran anschließende ebene Stirnflächen 25 und 26, die bei montierter
Finne 1 mit den Stirnflächen 18 und 19 am Grund der Ausnehmung 11 des Finnenkopfes
2 in Kontakt kommen.
[0019] Die Verbindung zwischen Finnenkopf 2 und Finnenblatt 3 erfolgt durch den Scherbolzen
4, dessen Durchmesser an die Bohrungen 14, 15 und 23 angepaßt ist und der hier zwei
Sollbruchstellen 27 und 28 aufweist. Die Sollbruchstellen 27 und 28 sind, wie besser
in Fig. 3 zu erkennen ist, genau im Spalt zwischen dem Vorsprung 22 und den Vorsprüngen
12 und 13 angeordnet, wenn der Scherbolzen 4 korrekt in die Bohrungen 14, 15 und 23
eingesetzt ist. Die Sollbruchstellen 27 und 28 sind Materialschwächungen, die beispielsweise
durch Fräsen erzeugt werden. Sie verlaufen schräg zur Mittelachse des Scherbolzens,
so daß sie sich in der Seitenansicht etwa der Kontur des Spaltes zwischen dem Vorsprung
22 und den Vorsprüngen 12 und 13 anpassen. Durch Wahl des Durchmessers des Scherbolzens
an den Sollbruchstellen 27 und 28 kann die "Auslösekraft" eingestellt werden.
[0020] Die Länge des Scherbolzens 4 ist vorzugsweise so gewählt, daß seine beiden Enden
bündig mit dem Finnenkopf 2 abschließen, wobei die Stirnflächen 29 und 30 des Scherbolzens
an die Kontur der entsprechenden Stirnflächen des Finnenkopfes 2 angepaßt sind. Zur
Positionierung und Sicherung des Scherbolzens 4 ist ein Sicherungsstift 31 vorgesehen,
der in eine senkrecht zur Längsachse des Scherbolzens 4 verlaufende Bohrung 32 eingesetzt
ist und in eine damit fluchtende Bohrung 33 im Finnenkopf 2 hineinragt. Zum Einsetzen
des Sicherungsstiftes 31 kann auch im Finnenblatt 3 eine entsprechende Bohrung 34
vorgesehen sein. Die Bohrung 33 im Finnenkopf 2 kann als Sacklochbohrung ausgebildet
sein. Sie kann aber auch als durchgehende Bohrung ausgebildet sein, so daß der Sicherungsstift
31 von oben durch den Finnenkopf 2 eingesetzt werden kann. In diesem Falle kann die
Bohrung 34 im Finnenblatt 3 entfallen.
[0021] Die Figuren 3 und 4 zeigen die Finne 1 im zusammengesetzten Zustand mit eingesetztem
Scherbolzen 4. Man erkennt, daß die Sollbruchstellen 27 und 28 genau im Übergangsbereich
bzw. Spalt zwischen dem Vorsprung 22 des Finnenblattes und den beiden Vorsprüngen
12 und 13 neben der Ausnehmung 11 angeordnet sind. Weiter erkennt man aus Fig. 4,
daß die Verbindung zwischen dem Finnenkopf 2 und dem Finnenblatt 3 formschlüssig stabil
ist, da sich die entsprechenden Stirnflächen 18, 19 und 25, 26 beidseitig des Zentriervorsprunges
17 und der Rille 24 berühren und damit ein seitliches Verschwenken des Finnenblattes
3 gegenüber dem Finnenkopf 2 verhindern.
[0022] Bei übermäßiger Krafteinwirkung auf das Finnenblatt 2 wird der Scherbolzen 4 beansprucht
und die Sollbruchstellen 27 und 28 brechen. Bei Krafteinwirkung entgegen der Fahrtrichtung
in Richtung des Pfeiles F1 wirkt ein Drehmoment auf das Finnenblatt 3, dessen Drehzentrum
etwa im Kreismittelpunkt des Radius 20 liegt. Der Scherbolzen 4 bricht dann an den
beiden Sollbruchstellen 27 und 28 in dieser Reihenfolge und das Finnenblatt 3 kann
sich zerstörungsfrei von dem Finnenkopf 2 lösen.
[0023] Bei Krafteinwirkung quer zur Fahrtrichtung, also beispielsweise in Richtung der Kraft
F2 in Fig. 4, wird der Scherbolzen 4 ebenfalls an den beiden Sollbruchstellen 27 und
28 brechen im wesentlichen gleichzeitig und das Finnenblatt 3 wird ebenfalls zerstörungsfrei
von dem Finnenkopf 2 getrennt.
[0024] Die Sollbruchstellen 27 und 28 sind so zu dimensionieren, daß das Finnenblatt 3,
der Finnenkopf 2 und der Finnenkasten 5 nicht beschädigt wird.
[0025] Um zu verhindern, daß das Finnenblatt 3 bei einem Bruch des Scherbolzens 4 verloren
geht, kann ein Fangseil 39 vorgesehen sein, die eine Verbindung zwischen dem Finnenblatt
3 und dem Finnenkopf 2 aufrecht erhält. Das Fangseil 39 kann in entsprechenden Ausnehmungen
40 des Finnenkopfes 2 bzw. des Finnenblattes 3 untergebracht sein oder auch mit dem
Sicherungsstift 31 verbunden sein.
[0026] Nach einem Bruch des Scherbolzens 4 ist die Reparatur denkbar einfach. Nach Herausziehen
des Sicherungsstiftes 31 werden lediglich die Reste des Scherbolzens 4 herausgedrückt
und es wird ein neuer Scherbolzen 4 eingesetzt und dann wieder mit dem Sicherungsstift
31 gesichert. Dieser Vorgang kann weitestgehend ohne Werkzeuge oder lediglich mit
einem Dorn oder Schraubenzieher durchgeführt werden.
[0027] Als Material für den Finnenkopf 2 und das Finnenblatt 3 hat sich hinsichtlich Bearbeitbarkeit,
Kerbschlagzähigkeit, Bruchdehnung, e-Modul, Streckspannung, Einsatztemperatur, Wasser-
und Feuchtigkeitsaufnahme sowie Preis besonders copolymeres Polyoxymethylen geeignet,
während der Scherbolzen vorzugsweise aus Polypropylen hergestellt ist. Die für die
Sollbruchstellen 27 und 28 benötigten Nuten werden vorzugsweise gefräst, so daß man
je nach Frästiefe die Kraft einstellen kann, bei der die Abscherung des Scherbolzens
4 erfolgt. Dabei kann man die Bruchkräfte optimal auf die entsprechenden Anforderungen
einstellen, indem man entweder den Nutdurchmesser an den Sollbruchstellen 27 und 28
variiert und/oder auch das Material des Scherbolzens 4 ändert, beispielsweise Aluminium
oder anderer Kunststoff.
[0028] Es wurden folgende Bruchversuche durchgeführt:
Bruchversuch V1:
Nutdurchmesser an den Sollbruchstellen: 4 mm
Kraftrichtung: von vorne
Bruchkraft: 200 N
Bruchversuch V2:
Nutdurchmesser an den Sollbruchstellen: 4 mm
Kraftrichtung: seitlich
Bruchkraft: ca. 50 N
Bruchversuch V3:
Nutdurchmesser an den Sollbruchstellen: 5 mm
Kraftrichtung: von vorne
Bruchkraft: ca. 300 N
Bruchversuch V4:
Nutdurchmesser an den Sollbruchstellen: 5 mm
Kraftrichtung: seitlich
Bruchkraft: ca. 90 N
[0029] Die Unterschiede der Bruchkräfte in Abhängigkeit von der Richtung der Krafteinwirkung
von vorne oder seitlich erklären sich aus den unterschiedlich langen Hebelarmen, wenn
man davon ausgeht, daß die Krafteinwirkung an der unteren Spitze des Finnenblattes
erfolgt.
[0030] Dem Fachmann ist klar, daß die Anordnung von Vorsprung 22 an dem Finnenblatt 3 und
Ausnehmung 11 an dem Finnenkopf 2 auch vertauscht werden kann, also die Ausnehmung
11 mit den beiden daran angrenzenden Vorsprüngen 12 und 13 am Finnenblatt 3 angebracht
sein kann und der Vorsprung 22 sich dann am Finnenkopf 2 befindet. Auch kann die formschlüssig
starre Verbindung zwischen dem Finnenkopf 2 und dem Finnenblatt 3, anders als in den
Figuren 1 bis 4 dargestellt, gestaltet werden, beispielsweise indem der Zentriervorsprung
17 und die beiden daran angrenzenden Stirnflächen 18 und 19 durch eine V-förmige Anordnung
von Flächen ersetzt werden und die entsprechenden Gegenflächen dann an dem Finnenblatt
vorhanden sind (vgl. Fig. 2a). Wichtig ist lediglich, daß bei eingestecktem Scherbolzen
4 eine starre Verbindung hergestellt wird, die insbesondere ein seitliches Verschwenken
des Finnenblattes 3 relativ zu dem Finnenkopf 2 unterbindet.
[0031] Die Fig. 5 bis 7 zeigen Weiterbildungen des Scherbolzens 4, der bei den Ausführungsbeispielen
der Fig. 1 bis 4 zum Einsatz kommen kann. Der Scherbolzen 4 der Fig. 5 bis 7 hat an
seinem einen Ende einen halbzylindrischen Körper 41, dessen Mittelachse senkrecht
zur Längsachse 16 des Scherbolzens steht. Dieser halbzylindrische Körper 41 kann einstückig
mit dem Scherbolzen 4 aus Kunststoff hergestellt sein. Weiter ist an diesem genannten
Ende des Scherbolzens eine gebogene, insbesondere halbkreisförmig gebogene Abdeckkappe
42 angebracht, die an ihren beiden Enden Rastzapfen 43 und 44 aufweist. Der halbzylindrische
Körper 41 und die Abdeckkappe 42 übernehmen bei diesem Ausführungsbeispiel im wesentlichen
die Funktion des Sicherungsstiftes 31 des Ausführungsbeispieles der Fig. 1 und 3.
[0032] Der Finnenkopf 2 und das Finnenblatt 3 haben bei diesem Ausführungsbeispiel im vorderen
Bereich (bezogen auf die Fahrtrichtung) eine halbzylindrische Rille (nicht dargestellt),
in die der halbzylindrische Körper 41 eingreift und dadurch den Scherbolzen 4 in Drehrichtung
um seine Längsachse 16 ausrichtet. Die Abdeckkappe 42 überdeckt den vorderen Bereich
des Finnenkopfes 2 und/oder des Finnenblattes 3 und greift mit den Rastnasen 43 und
44 in entsprechende Ausnehmungen ein, womit der Scherbolzen 4 gesichert ist und gleichzeitig
die Vorderkante des Finnenkopfes 2 und/oder des Finnenblattes 3 entsprechend der Kontur
derselben abgedeckt und damit geschlossen ist.
[0033] Zusätzlich ist bei dem in den Fig. 5 bis 7 gezeigten Scherbolzen 4 auch die Funktion
des Fangseiles 39 der Fig. 2a und 2b integriert. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 4
und 5 hat der Scherbolzen 4 eine mittige Bohrung 45, die sich im wesentlichen über
die gesamte Länge des Scherbolzens 4 erstreckt. Im Inneren dieser Bohrung 45 ist ein
Fangseil 39 angeordnet, das an seinen beiden Enden 47 und 48 mit dem Scherbolzen 4
verbunden ist. Das Ende 47 ist an einem Verschlußstopfen 46 befestigt, während das
Ende 48 an dem Körper 41 befestigt ist.
[0034] Bricht der Scherzbolzen 4 an den beiden Sollbruchstellen 27 und 28, so ist der mittlere
Teil des Scherbolzens 4, der mit dem Finnenblatt 3 verbunden ist über das sich dann
längende Fangseil 39 noch mit den beiden Endteilen des Scherbolzens 4 und damit mit
dem Finnekopf 2 verbunden, so daß das Finnenblatt 3 nicht verloren gehen kann.
[0035] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 7 ist das Fangseil 39 der Fig. 6 durch ein elastisch
dehnbares Füllmaterial 50 ersetzt, das beispielsweise in 2-Komponenten-Spritzgußtechnik
zusammen mit dem Scherbolzen 4 hergestellt wird. Bei einem Bruch des Scherbolzens
4 an den beiden Sollbruchstellen 27 und 28 dehnt sich das Füllmaterial 50 aufgrund
seiner hohen Elastizität und hohen Dehnbarkeit wirkt damit als Fangseil und hält entsprechend
das Finnenblatt 3 ebenfalls an dem Finnenkopf 2.
[0036] Generell ist noch darauf hinzuweisen, daß der Scherbolzen 4 aus festem aber sprödem
Material herzustellen ist, dessen Bruchverhalten durch die Härte des Materials definiert
werden kann. Besonders geeignete Kunststoffe hierfür sind unter anderem Polycarbonat,
ABS (Acrylnitril Butadien Styrol Copolymer), POM (Polyoxymethylen), PVC (Polyvinylclorid)
und PMMA (Polymethylmethacrylat).
[0037] Für das Füllmaterial 50 eignen sich flexible und dehnbare Kunststoffe, wie z.B. Weich-PVC,
Silikon oder Gummi.
[0038] Für das Fangseil 39 der Fig. 6 kann ein flexibles und dehnbares Material genommen
werden. Man kann aber auch Material mit geringer Dehnfähigkeit aber hoher Reißfestigkeit
verwenden, wobei dann das Fangseil 39 wie in Fig. 6 gezeigt, mit ausreichend "Seilreserve"
zu nehmen ist, damit beim Bruch des Scherbolzens 4 sich das Finnenblatt 2 ausreichend
weit vom Finnenkopf 3 entfernen kann und trotzdem noch von dem Fangseil 39 gehalten
ist.
[0039] Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß der Körper 41 auch andere Formen - als
dargestellt - haben kann, beispielsweise rechteckig oder keilförmig, wobei dann die
Rille im Finnenkopf 2 und/oder dem Finnenblatt 3 entsprechend angepaßt ist.
1. Finne für Surfboards mit einem Finnenkopf (2) und einem Finnenblatt (3), die mittels
eines in Bohrungen (14, 15, 23) des Finnenkopfes (2) und des Finnenblattes (3) eingesetzten
Bolzens (4) miteinander verbunden sind, wobei der Finnenkopf (2) und das Finnenblatt
(3) aneinander angepaßte Ausnehmungen (11, 12', 13') und Vorsprünge (12, 13, 22) aufweisen
und der Finnenkopf (2) und das Finnenblatt (3) formschlüssig starr miteinander verbunden
sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bolzen als Scherbolzen (4) mit Sollbruchstellen (27, 28) ausgebildet ist und
daß der Scherbolzen (4) in allen Übergangsbereichen zwischen den Ausnehmungen (11, 12',
13') und Vorsprüngen (12, 13, 22) jeweils eine Sollbruchstelle (27, 28) aufweist und
daß die Ausnehmungen (11, 12'; 13') und die Vorsprünge (12, 13, 22) kreisförmig gebogene
Seitenflächen (37, 38) mit einem Radius (20, 21) aufweisen.
2. Finne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssig starre Verbindung zwischen dem Finnenkopf (2) und dem Finnenblatt
(3) einen Zentriervorsprung (17) und eine diesen aufnehmende Rille (24) und beidseitig
des Zentriervorsprunges (17) und der Rille (24) angeordnete ebene Stirnflächen (18,
19; 25, 26) aufweist.
3. Finne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssig starre Verbindung zwischen dem Finnenkopf (2) und dem Finnenblatt
(3) V-förmig zueinanderstehende ebene Flächen (18, 19; 25, 26) aufweist.
4. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge (12, 13, 22) und die Ausnehmungen (11, 12', 13') ebene Stirnflächen
aufweisen und mit einem Radius (20, 21) kreisförmig gebogene Seitenflächen (35, 36;
37, 38) aufweisen.
5. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sollbruchstellen (27, 28) des Scherbolzens (4) schräg zu einer Längsachse (16)
des Scherbolzens (4) verlaufende Nuten sind.
6. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Scherbolzen (4) aus Kunststoff, insbesondere aus Polypropylen, Polycarbonat,
ABS, POM, PVC oder PMMA ist.
7. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Sicherungsstift (31) in eine Bohrung (32) des Scherbolzens (4) und mindestens
eine Bohrung (33 und/oder 34) des Finnenkopfes (2) und/oder des Finnenblattes (3)
eingesetzt ist.
8. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Finnenkopf (2) und das Finnenblatt (3) durch ein flexibles Fangseil (39) miteinander
verbunden sind.
9. Finne nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das flexible Fangseil (39) in einer Bohrung (45) des Scherbolzens (4) angeordnet
und mit seinen beiden Enden (47, 48) an dem Scherbolzen (4) befestigt ist.
10. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Scherbolzen (4) eine parallel zu seiner Längsachse (16) verlaufende Bohrung (45)
aufweist, die mit einem flexiblen, dehnbaren Material (50) gefüllt ist, welches bei
Bruch des Scherbolzens (4) die Funktion eines Fangseiles hat.
11. Finne nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 und 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß an einem Ende des Scherbolzens (4) ein quer zu dessen Längsachse (16) verlaufender
Zentrierkörper (41) angeordnet ist, der in eine an seine Kontur angepaßte Rille des
Finnenkopfes (2) und/oder des Finnenblattes (3) einsetzbar ist.
12. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des Scherbolzens (4) eine Abdeckkappe (42) angebracht ist, die Rastzapfen
(43, 44) aufweist, welche in zugeordnete Ausnehmungen des Finnenkopfes (2) und/oder
des Finnenblattes (3) eingreifen.
1. Fin for surfboards with a fin head (2) and a fin sheet (3) connected with each other
by means of an bolt (4) inserted into bores (14, 15, 23) of the fin head (2) and of
the fin shank (3), wherein the fin head (2) and the fin blade (3) comprise recesses
(11, 12 ', 13') and projections (12, 13, 22) adapted to one another and the fin head
(2) and the fin sheet (3) are positively joined together rigidly, characterized in that the bolt is configured as a shear pin (4) with predetermined breaking points (27,
28) and
in that the shear pin (4) in each of all the areas of transition between the recesses (11,
12 ', 13') and projections (12, 13, 22) has a predetermined breaking point (27, 28)
and
in that the recesses (11, 12 ', 13') and the projections (12, 13, 22) have circularly curved
side surfaces (37, 38) with a radius (20, 21).
2. Fin according to claim 1, characterized in that the rigid positive connection between the fin head (2) and the fin blade (3) has
a centering projection (17) and a groove (24) receiving the projection, and planar
end faces (18, 19, 25, 26) arranged at both sides of the centering projection (17)
and of the groove (24).
3. Fin according to claim 1, characterized in that the rigid positive connection between the fin head (2) and the fin blade (3) comprises
flat surfaces (18, 19, 25, 26) facing to each other in a V-form.
4. Fin according to one of claims 1 to 3, characterized in that the projections (12, 13, 22) and the recesses (11, 12 ', 13') have flat end faces
and circular curved side surfaces (35, 36, 37, 38) bend by a radius (20, 21).
5. Fin according to one of claims 1 to 4, characterized in that the predetermined breaking points (27, 28) of the shear pin(4) are grooves extending
obliquely to a longitudinal axis (16) of the shear pin (4).
6. Fin according to one of claims 1 to 5, characterized in that the shear pin (4) is made of plastic, in particular of polypropylene, polycarbonate,
ABS, POM, PVC or PMMA.
7. Fin according to one of claims 1 to 6, characterized in that a locking pin (31) is inserted into a bore (32) of the shear pin (4) and into at
least one bore (33 and/or 34) of the fin head (2) and/or of the fin blade (3)is inserted.
8. Fin according to one of claims 1 to 7, characterized in that the fin head (2) and the fin sheet (3) is are connected with each other by a flexible
rope (39).
9. Fin according to claim 8, characterized in said flexible rope (39) is disposed in a bore (45) of the shear pin (4) and is connected
with its two ends (47, 48) to the shear pin (4).
10. Fin according to one of claims 1 to 7, characterized in that the shear pin (4) comprises a bore (45) extending parallel to its longitudinal axis
(16), said bore (45) being filled with a flexible, stretchable material (50), which
at rupture of the shear pin (4) has the function of an arresting cable.
11. Fin according to one or more of claims 1 to 6 and 8 to 10, characterized in that a centering body (41) is provided at one end of the shear pin (4), that centering
body extending transversely to the longitudinal axis (16) of the shear pin (4), that
centering body (41) can be inserted into a groove of the fin head (2) and/or of the
fin blade (3) adapted to its contour.
12. Fin according to one of claims 1 to 11, characterized in that at one end of the shear pin (4) a cap (42) is mounted, comprising the locking pins
(43, 44), which engage assigned recesses of the fin head (2) and/or of the fin blade
(3).
1. Aileron pour planches de surf comportant une tête d'aileron (2) et une lame d'aileron
(3) qui sont reliées l'une à l'autre au moyen d'un goujon (4) inséré dans des alésages
(14, 15, 23) de la tête de dérive (2) et de la lame de dérive (3), dans lequel la
tête d'aileron (2) et la lame d'aileron (3) présentent des évidements (11, 12', 13')
et des parties faisant saillie (12, 13, 22) adaptés les uns aux autres et dans lequel
la tête d'aileron (2) et la lame d'aileron (3) sont reliées entre elles de manière
rigide par complémentarité de forme,
caractérisé en ce que
le goujon est réalisé comme un goujon de cisaillement (4) présentant des zones destinées
à la rupture (27, 28), et
en ce que le goujon de cisaillement (4) présente dans toutes les zones de transition entre
les évidements (11, 12', 13') et les parties faisant saillie (12, 13, 22), une zone
respective destinée à la rupture (27, 28), et
en ce que les évidements (11, 12', 13') et les parties faisant saillie (12, 13, 22) présentent
des surfaces latérales (37, 38) cintrées de manière à présenter une forme circulaire
ayant un rayon (20, 21).
2. Aileron selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'assemblage rigide par complémentarité de forme entre la tête d'aileron (2) et la
lame d'aileron (3) présente une partie faisant saillie de centrage (17) et un sillon
(24) recevant cette dernière, et des surfaces frontales (18, 19 ; 25, 26) plates disposées
de part et d'autre de la partie faisant saillie de centrage (17) et du sillon (24).
3. Aileron selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'assemblage rigide par complémentarité de forme entre la tête d'aileron (2) et la
lame d'aileron (3) présente des surfaces (18, 19 ; 25, 26) plates agencées les unes
par rapport aux autres de manière à présenter une forme en V.
4. Aileron selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
les parties faisant saillie (12, 13, 22) et les évidements (11, 12', 13') présentent
des surfaces frontales plates et des surfaces latérales (35, 36 ; 37, 38) cintrées
en forme circulaire avec un rayon (20, 21).
5. Aileron selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
les zones destinées à la rupture (27, 28) du goujon de cisaillement (4) sont des rainures
s'étendant de manière oblique par rapport à un axe longitudinal (16) du goujon de
cisaillement (4).
6. Aileron selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
le goujon de cisaillement (4) est constitué de matière plastique, en particulier de
polypropylène, de polycarbonate, d'ABS, de POM, de PVC ou de PMMA.
7. Aileron selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
une tige de sécurité (31) est insérée dans un alésage (32) du goujon de cisaillement
(4) et dans au moins un alésage (33 et/ou 34) de la tête d'aileron (2) et/ou de la
lame d'aileron (3).
8. Aileron selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
la tête d'aileron (2) et la lame de d'aileron (3) sont reliées entre elles par un
câble d'arrêt flexible (39).
9. Aileron selon la revendication 8, caractérisé en ce que
le câble d'arrêt (39) flexible est disposé dans un alésage (45) du goujon de cisaillement
(4) et est fixé par ses deux extrémités (47, 48) au goujon de cisaillement (4).
10. Aileron selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
le goujon de cisaillement (4) présente un alésage (45) s'étendant de manière parallèle
par rapport à son axe longitudinal (16), lequel alésage est rempli d'un matériau flexible
expansible (50), qui assure la fonction d'un câble d'arrêt en cas de rupture du goujon
de cisaillement (4).
11. Aileron selon l'une au moins des revendications 1 à 6 et 8 à 10, caractérisé en ce que
un corps de centrage (41) s'étendant de manière transversale par rapport à son axe
longitudinal (16) est disposé au niveau d'une extrémité du goujon de cisaillement
(4), lequel corps de centrage peut être inséré dans un sillon de la tête d'aileron
(2) et/ou de la lame d'aileron (3) adapté à son contour.
12. Aileron selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'un capot de recouvrement (42) est apposé au niveau d'une extrémité du goujon de cisaillement
(4), lequel capot de recouvrement présente des tenons d'enclenchement (43, 44), lesquels
viennent en prise avec des évidements associés de la tête d'aileron (2) et/ou de la
lame de d'aileron (3).
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