[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Propellerantriebsanordnung zum Steuern und
Antreiben eines Schiffes gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 näher definierten
Art.
[0002] Es sind so genannte Pod-Antriebe für Schiffe bekannt. Derartige Antriebe sind Propellerantriebsanordnungen
zum Steuern und Antreiben eines Schiffes, die z. B. eine strömungsgünstige Gondel
als Steuergehäuse aufweisen, welche zum Steuern des Schiffes um die Hochachse drehbar
beziehungsweise schwenkbar ist. Die Propellerantriebsanordnung umfasst ein Getriebe,
welches mit einem Motor über eine Antriebswelle gekoppelt ist. Sowohl das Getriebe
als auch der Motor sind in dem Schiffskörper angeordnet. Das Steuergehäuse mit einem
Propeller ist dagegen im Wasser, also außerhalb des Schiffskörpers, angeordnet. Zur
Kühlung des gemeinsamen Schmiermitelkreislaufes in dem Getriebegehäuse und in dem
Steuergehäuse wird bei bekannten Propellerantriebsanordnungen ein externer Wärmetauscher
verwendet, der in dem Seewasserkreislauf des Motors angeordnet ist, der auch das Motorkühlmittel
kühlt.
[0003] Ferner ist eine Außenbordantriebsanordnung für ein Schiff aus der Druckschrift
US 7 118 434 B2 bekannt. Die Außenbordantriebsanordnung umfasst ein im Wasser befindliches Gehäuse,
in dem zwei Propellerwellen zum Antrieb von zwei Propellern gehalten sind. Jede Propellerwelle
wird jeweils über einen Winkeltrieb in dem Unterwassergehäuse angetrieben. Das Unterwassergehäuse
ist an einer Öffnung des Schiffskörpers starr gehalten, um mit einem Getriebegehäuse
verbunden zu sein. Das Getriebegehäuse ist im Schiffskörper angeordnet und wird über
einen Antriebsmotor angetrieben, der ebenfalls im Schiffskörper angeordnet ist. Zur
Kühlung des gemeinsamen Ölkreislaufes des Getriebegehäuses und des Unterwassergehäuses
ist ein gemeinsames Ölreservoir außerhalb der beiden Gehäuse vorgesehen.
[0004] Aus der Druckschrift
DD 12 116 A1 ist eine Antriebsvorrichtung für Wasserfahrzeuge bekannt, bei der in einem Getriebegehäuse
eine angetriebene Welle gelagert ist. In das Getriebegehäuse ist von unten ein Unterwassergehäuse
eingesteckt und an diesem gelagert, so dass das Unterwassergehäuse zur Ausführung
von Steuerbewegungen drehbar an dem Getriebegehäuse angeordnet ist. In dem Getriebegehäuse
und in dem Unterwassergehäuse ist eine Antriebswelle mit einem Kegelrad gelagert,
das in Antriebsräder eingreift, um einen Propeller anzutreiben. Zur Schmierung der
vorgesehenen Zahnradstufen und der Lager der Antriebswelle ist ein gemeinsamer Schmiermittelkreislauf
für das Getriebegehäuse und das Unterwassergehäuse vorgesehen.
[0005] Ferner ist aus der Druckschrift
DE 15 81 012 B1 ein Schmier- und Kühlsystem für Lenkpropellerantriebe bekannt. Der Lenkpropellerantrieb
umfasst ebenfalls ein unter dem Wasserspiegel liegendes Gondelgehäuse mit einem angetriebenen
Propeller, wobei das Gondelgehäuse über einen nach oben verlaufenden Tragschaft an
einem einen Getriebekopf aufnehmenden Getriebegehäuse gelagert ist. Zur gemeinsamen
Ölversorgung ist in dem Gondelgehäuse eine Schmiermittelpumpe vorgesehen, die durch
die Propellerwelle angetrieben wird.
[0006] Wenn bei einer Kollision z. B. das Steuergehäuse der bekannten Propellerantriebsanordnung
beziehungsweise das Unterwassergehäuse der bekannten Außenbordantriebsanordnung derart
beschädigt werden, dass eine Leckage auftritt, kann das gesamte Öl aus dem gemeinsamen
Schmiermittelkreislauf in das Wasser gelangen. Dies ist besonders nachteilig und sollte
unbedingt vermieden werden.
[0007] Demnach liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Propellerantriebsanordnung
der eingangs beschriebenen Gattung vorzuschlagen, welche derart aufgebaut ist, dass
bei einer Leckage verhindert wird, dass das gesamte Schmiermittel austritt.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und den
Zeichnungen.
[0009] Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe kann durch eine Propellerantriebsanordnung
zum Steuern und Antreiben eines Schiffes mit zumindest einem Antriebsmotor und zumindest
einem Getriebegehäuse in einem Schiffskörper sowie zumindest einem Steuergehäuse außerhalb
des Schiffskörpers mit wenigstens einem Propeller an einer Abtriebswelle gelöst werden,
wobei das Steuergehäuse über eine Steuerwelle zum Steuern des Schiffes schwenkbar
an dem Getriebegehäuse angeordnet ist und wobei eine Getriebeausgangswelle mit der
Abtriebswelle gekoppelt ist. Erfindungsgemäß werden separate Schmiermittelkreisläufe
für das Getriebegehäuse und das Steuergehäuse vorgesehen.
[0010] Aufgrund der gegeneinander abgedichteten, unabhängigen Schmiermittelkreisläufe werden
erhöhte Sicherheitsanforderungen mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Propellerantriebsanordnung
verfüllt, da im Kollisionsfall nur eine geringe Menge an Schmiermittel austreten kann.
[0011] Um die gegenseitige Abdichtung der beiden Schmiermittelkreisläufe der Gehäuse zu
realisieren, kann gemäß einer möglichen Ausführungsvariante vorgesehen sein, dass
die Dichtstellen zwischen dem Getriebegehäuse und dem Steuergehäuse entsprechend abgedichtet
werden. Als Dichtstellen ergeben sich zum Beispiel die Bereiche der Wellendurchführungen
der Getriebeausgangswelle und der Steuerwelle. Deshalb kann vorgesehen sein, dass
in diesen Bereichen jeweils zumindest ein Dichtelement verwendet wird. Als Dichtelement
kann jedes geeignete Element eingesetzt werden, welches das Austreten von Schmiermittel
beziehungsweise Öl aus dem einen in den anderen Schmiermittelkreislauf sicher verhindert.
[0012] Vorzugsweise kann die Wellendurchführung an der Getriebeausgangswelle mit zumindest
einer Radialwellendichtung oder dergleichen abgedichtet werden. Dabei kann je nach
Ausführung der Getriebeausgangswelle und der umliegenden Bauteile eine an die Einbausituation
angepasste Art aus den verschieden ausgeführten Radialwellendichtungen ausgewählt
werden.
[0013] Es ist zum Beispiel denkbar, dass eine Radialwellendichtung mit einem Dichtring z.B.
aus Metall oder dergleichen verwendet wird, an dem zumindest eine Dichtlippe oder
dergleichen angeordnet ist. Bei dieser Art der Radialwellendichtung kann der Dichtring
mit der Steuerwelle im Bereich der Wellendurchführung der Getriebeausgangswelle verbunden
sein und die zumindest eine Dichtlippe der Radialwellendichtung kann z.B. an einem
die Getriebeausgangswelle zumindest teilweise umgebenden Aufnahmeelement oder dergleichen
anlegen. Somit wird die als radialer Spalt ausgeführte Wellendurchführungen zwischen
der Steuerwelle und der Getriebeausgangswelle beziehungsweise der senkrechten Welle
des Getriebes abgedichtet, so dass kein Schmiermittel aus dem Getriebegehäuse entlang
der Getriebeausgangswelle in das Steuergetriebe und von dort in die Umgebung austreten
kann.
[0014] Je nach Ausführung des Getriebegehäuses und der darin gelagerten Getriebeausgangswelle
ist es auch möglich, dass zumindest eine Dichtlippe der Radialwellendichtung zum Beispiel
direkt an der Getriebeausgangswelle anliegt. Dies ist insbesondere dann der Fall,
wenn im Bereich der Wellendurchführung kein Aufnahmeelement für die Getriebeausgangswelle
angeordnet ist. Möglicherweise können auch mehrere Dichtlippen verwendet werden, wobei
eine an dem Aufnahmenelement und eine an der Getriebeausgangswelle anliegt. Es sind
auch andere konstruktive Ausführungen denkbar.
[0015] Eine weitere Dichtstelle ergibt sich zum Beispiel im Bereich der Wellendurchführung
der Steuerwelle zwischen dem Getriebegehäuse und dem Steuergehäuse. Auch dieser Bereich
ist entsprechend abzudichten. Wenn beispielsweise die Steuerwelle als Hohlwelle ausgeführt
ist, kann die Steuerwelle zum Beispiel mit einer Adapterplatte oder dergleichen fest
mit dieser verbunden sein. Die Adapterplatte ist zum einen fest mit dem Steuergehäuse
verbunden und zum anderen drehbar an dem Getriebegehäuse gelagert. Auf diese Weise
kann das Steuergehäuse zum Steuern des Schiffes über die Steuerwelle entsprechend
gedreht beziehungsweise geschwenkt werden. Bei dieser Ausführung sind die Dichtstellen
im Bereich der Wellendurchführungen der Steuerwelle abzudichten. Dabei ergibt sich
eine Dichtstelle zwischen der Adapterplatte und der Steuerwelle sowie eine weitere
Dichtstelle zwischen der Adapterplatte und dem Getriebegehäuse.
[0016] Da es sich bei der Verbindung zwischen der Steuerwelle und der Adapterplatte um eine
feste Verbindung handelt, kann hier gemäß einer möglichen Weiterbildung der Erfindung
vorzugsweise zumindest eine O-Ringdichtung oder dergleichen verwendet werden. Die
Verbindung zwischen der Adapterplatte und dem Getriebegehäuse ist eine drehbare Verbindung,
so dass hier vorzugsweise z.B. ein Rechteckring oder dergleichen eingesetzt wird.
Es sind auch andere die entsprechende Dichtfunktion realisierende Dichtungen verwendbar.
[0017] Je nach Ausführung des Verbindungsbereiches zwischen dem Getriebegehäuse und dem
Steuergehäuse kann es unter Umständen erforderlich sein, dass weitere Dichtstellen
abzudichten sind.
[0018] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung können auch mehrere erfindungsgemäß vorgeschlagene
Propellerantriebsanordnungen gemeinsam in einem Schiff zum Antreiben und Steuern desselben
angeordnet sein.
[0019] Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand der Zeichnungen weiter erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Propellerantriebsanordnung zum Steuern und
Antreiben eines Schiffes; und
Fig. 2 eine geschnittene Teilansicht eines Getriebegehäuses der erfindungsgemäßen
Propellerantriebsanordnung mit einem Verbindungsbereich zu einem daran angeschlossenen
Steuergehäuse;
[0020] In Figur 1 ist schematisch eine Propellerantriebsanordnung zum Antreiben und Steuern
eines Schiffes 1 dargestellt, wobei das Schiff 1 nur durch eine Schiffskörperwandung
angedeutet ist. Die Propellerantriebsanordnung umfasst einen Antriebsmotor 2, der
über eine Antriebswelle 3 mit einer nicht weiter dargestellten Getriebeeingangswelle
in einem Getriebe eines Getriebegehäuses 4 gekoppelt ist, um das Motordrehmoment über
die Getriebeausgangswelle 5 auf eine Abtriebswelle 6 in einem Steuergehäuse 7 zum
Antrieb zumindest eines Propellers 8 zu übertragen.
[0021] Der Antriebsmotor 2 und das Getriebegehäuse 4 sind in dem Schiffskörper, also außerhalb
des Wassers angeordnet. Das Steuergehäuse 7 mit dem Propeller 8 ist unterhalb des
Schiffskörpers, also im Wasser angeordnet.
[0022] In Figur 2 ist eine geschnittene Ansicht des Getriebegehäuses 4 der erfindungsgemäßen
Propellerantriebsanordnung mit einem Verbindungsbereich 9 dargestellt, an dem das
Steuergehäuse 7, welches in Figur 2 nicht weiter gezeigt ist, drehbar beziehungsweise
schwenkbar zum Steuern des Schiffes angeordnet ist. Das Getriebegehäuse 5 umfasst
ein nur teilweise dargestelltes Kegelradgetriebe zur Drehmomentübertragung von der
Getriebeeingangswelle auf die als senkrechte Welle ausgeführte Getriebeausgangswelle
5, und ein Steuergetriebe zur Übertragung der Steuerbewegung auf eine Steuerwelle
10. Die Steuerwelle 10 ist als Hohlwelle ausgeführt und umgibt zumindest teilweise
die Getriebeausgangswelle 5.
[0023] Die Getriebeeingangswelle ist mit der in Figur 2 nicht weiter dargestellten Antriebswelle
3 des Antriebsmotors 2 verbunden. Das von der Antriebswelle 3 übertragene Drehmoment
wird über Zahnradstufen des Kegelradgetriebes auf die Getriebeausgangswelle 5 übertragen.
Die Getriebeausgangswelle 5 ist über weitere Zahnradstufen in dem Steuergehäuse 8
mit der Abtriebswelle 6 zum Antrieb des Propellers 8 gekoppelt.
[0024] Das Steuergehäuse 7 ist über eine Adapterplatte 11 mit der als Hohlwelle ausgebildeten
Steuerwelle 10 verbunden, so dass das Steuergehäuse 8 bei einer über das Steuergetriebe
ausgeführten Steuerbewegung mit der Steuerwelle 10 um die Hochachse verdreht beziehungsweise
verschwenkt wird, um eine gewünschte Steuerbewegung des Schiffes 1 auszuführen.
[0025] Erfindungsgemäß ist bei der vorgeschlagenen Propellerantriebsanordnung vorgesehen,
dass der Schmiermittelkreislauf in dem Getriebegehäuse 4 und in dem Steuergehäuse
7 voneinander getrennt sind. Vorzugsweise wird als Schmiermittel Öl verwendet. Auf
diese Weise kann im Kollisionsfall bei Auftreten einer Leckage an einem der Gehäuse
ein Austreten des gesamten Schmiermittels beziehungsweise Öls verhindert werden.
[0026] Um die beiden Schmiermittelkreisläufe gegeneinander abzudichten, ist es erforderlich
im Bereich der Wellendurchführung der Getriebeausgangswelle 5 und im Bereich der Wellendurchführungen
der Steuerwelle 10 jeweils zumindest ein Dichtelement vorzusehen.
[0027] Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, wird die Wellendurchführung an der Getriebeausgangswelle
5 mit einer Radialwellendichtung 12 versehen. Die Radialwellendichtung 12 ist nur
symbolisch in Figur 2 eingezeichnet. Dies bedeutet, dass jede Art von Radialwellendichtung
dort oder auch an einer anderen Stelle eingesetzt werden kann.
[0028] Vorzugsweise kann als Radialwellendichtung 12 ein Metall-Dichtring verwendet werden,
an dem zumindest eine Dichtlippe z. B. aus Kunststoff vorgesehen ist. Der Dichtring
ist vorzugsweise an dem Innendurchmesser der Steuerwelle 10 befestig, so dass die
Dichtrippe vorzugsweise an einem die Getriebeausgangswelle 5 zumindest teilweise umgebenden
Aufnahmeelement 13 anliegt. Die Dichtlippe kann auch direkt an der Getriebeausgangswelle
5 anliegen.
[0029] Zur Abdichtung des Bereiches der Wellendurchführungen der Steuerwelle 10 ist vorgesehen,
dass zwischen dem Außenumfang der Steuerwelle 10 und der Adapterplatte 11 zumindest
eine O-Ringdichtung 14 verwendet wird. Auf diese Weise wird verhindert, dass Schmiermittel
durch den Dichtspalt zwischen der festen Verbindung von der Steuerwelle 10 und der
Adapterplatte 11 gelangen kann.
[0030] Darüber hinaus sind zur Abdichtung des Bereiches der Wellendurchführungen der Steuerwelle
10 zwischen der Adapterplatte 11 und dem Getriebegehäuse 4 zwei Rechteckringdichtungen
15,16 vorgesehen. Es sind auch andere geometrische Formen der Dichtungen möglich.
Auf diese Weise wird die drehbare Verbindung zwischen der Adapterplatte 11 und dem
Steuergehäuse 7 einerseits und dem Getriebegehäuse 4 andererseits erreicht.
Bezugszeichen
[0031]
- 1
- Schiff
- 2
- Antriebsmotor
- 3
- Antriebswelle
- 4
- Getriebegehäuse
- 5
- Getriebeausgangswelle
- 6
- Abtriebswelle
- 7
- Steuergehäuse
- 8
- Propeller
- 9
- Verbindungsbereich
- 10
- Steuerwelle
- 11
- Adapterplatte
- 12
- Radialwellendichtung
- 13
- Aufnahmeelement
- 14
- O-Ringdichtung
- 15
- Rechteckringdichtung
- 16
- Rechteckringdichtung
1. Propellerantriebsanordnung zum Steuern und Antreiben eines Schiffes (1) mit zumindest
einem Antriebsmotor (2) und zumindest einem Getriebegehäuse (4) das in einem Schiffskörper
sowie einem Steuergehäuse (7) das außerhalb des Schifiskörpers anzuordnen ist mit
wenigstens einem Propeller (8) an einer Abtriebswelle (6), wobei das Steuergehäuse
(7) über eine Steuerwelle (10) zum Steuern des Schiffes (1) schwenkbar an dem Getriebegehäuse
(4) angeordnet ist und wobei eine Getriebeausgangswelle (5) mit der Abtriebswelle
(6) gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet , dass separate Schmiermittelkreisläufe für das Getriebegehäuse (4) und das Steuergehäuse
(7) vorgesehen sind, wobei im Bereich der Wellendurchführung der Getriebeausgangswelle
(5) und im Bereich der Wellendurchführung der Steuerwelle (10) jeweils zumindest ein
Dichtelement zum gegenseitigen Abdichten des in dem Getriebegehäuse (4) gebildeten
Schmiermittelkreislaufs und des in dem Steuergehäuse (7) gebildeten Schmiermittelkreislaufs
vorgesehen ist.
2. Propellerantriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeic hnet, dass die Wellendurchführung an der Getriebeausgangswelle (5) mit zumindest einer
Radialwellendichtung (12) abgedichtet ist.
3. Propellerantriebsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch geken nzeichnet, dass der Dichtring der Radialwellendichtung (12) mit der Steuerwelle (10) verbunden
ist und dass zumindest eine Dichtlippe der Radialwellendichtung (12) an einem die
Getriebeausgangswelle (5) zumindest teilweise umgebenden Aufnahmeelement (13) anliegt.
4. Propellerantriebsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch geken nzeichnet, dass zumindest eine Dichtlippe der Radialwellendichtung (12) direkt an der Getriebeausgangswelle
(5) anliegt.
5. Propellerantriebsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g ekennzeichnet, dass im Bereich der Wellendurchführung der Steuerwelle (10) eine Adapterplatte (11)
drehfest mit der der als Hohlwelle ausgebildeten Steuerwelle (10) verbunden ist, wobei
die Adapterplatte (11) drehbar an dem Getriebegehäuse (4) gelagert ist.
6. Propellerantriebsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- zeic hnet, dass zur Abdichtung der Wellendurchführung zwischen der Steuerwelle (10) und der
Adapterplatte (11) zumindest eine O-Ringdichtung (14) vorgesehen ist.
7. Propellerantriebsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch geken nzeichnet, dass zur Abdichtung des Bereiches der Wellendurchführung zwischen der Adapterplatte
(11) und dem Getriebegehäuse (4) zumindest ein Rechteckring (15, 16) vorgesehen ist.
1. Propeller drive arrangement for steering and driving a ship (1) comprising at least
one drive motor (2) and at least one transmission housing (4) which is to be arranged
in a hull and also a control housing (7) which is to be arranged outside the hull
and comprises at least one propeller (8) on a driven shaft (6), wherein the control
housing (7) is pivotably arranged on the transmission housing (4) via a control shaft
(10) for steering the ship (1) and wherein a transmission output shaft (5) is coupled
to the driven shaft (6), characterized in that separate lubricant circuits are provided for the transmission housing (4) and the
control housing (7), wherein in each case at least one sealing element for mutually
sealing the lubricant circuit formed in the transmission housing (4) and the lubricant
circuit formed in the control housing (7) is provided in the region of the shaft passage
of the transmission output shaft (5) and in the region of the shaft passage of the
control shaft (10).
2. Propeller drive arrangement according to Claim 1, characterized in that the shaft passage on the transmission output shaft (5) is sealed with at least one
radial shaft seal (12).
3. Propeller drive arrangement according to Claim 1 or 2, characterized in that the sealing ring of the radial shaft seal (12) is connected to the control shaft
(10) and in that at least one sealing lip of the radial shaft seal (12) bears on a receiving element
(13) at least partially surrounding the transmission output shaft (5).
4. Propeller drive arrangement according to Claim 1 or 2, characterized in that at least one sealing lip of the radial shaft seal (12) bears directly on the transmission
output shaft (5).
5. Propeller drive arrangement according to one of Claims 1 to 4, characterized in that, in the region of the shaft passage of the control shaft (10), an adapter plate (11)
is connected in a rotationally fixed manner to the control shaft (10) which is designed
as a hollow shaft, wherein the adapter plate (11) is rotatably mounted on the transmission
housing (4).
6. Propeller drive arrangement according to Claim 5, characterized in that at least one O-ring seal (14) is provided between the control shaft (10) and the
adapter plate (11) in order to seal the shaft passage.
7. Propeller drive arrangement according to Claim 5 or 6, characterized in that at least one rectangular ring (15, 16) is provided between the adapter plate (11)
and the transmission housing (4) in order to seal the region of the shaft passage.
1. Agencement de propulsion à hélice pour commander et entraîner un navire (1), comprenant
au moins un moteur d'entraînement (2) et au moins un boîtier de transmission (4) qui
est à disposer dans un corps du navire ainsi qu'un boîtier de commande (7) qui est
à disposer à l'extérieur du corps du navire, au moins une hélice (8) sur un arbre
de prise de force (6), le boîtier de commande (7) étant disposé sur le boîtier de
transmission (4) de manière à pouvoir pivoter par le biais d'un arbre de commande
(10) pour commander le navire (1) et un arbre de sortie de transmission (5) étant
accouplé à l'arbre de prise de force (6), caractérisé en ce que des circuits de lubrifiant séparés sont prévus pour le boîtier de transmission (4)
et le boîtier de commande (7), à chaque fois au moins un élément d'étanchéité étant
prévu dans la région du passage d'arbre de l'arbre de sortie de transmission (5) et
dans la région du passage d'arbre de l'arbre de commande (10) pour réaliser l'étanchéité
mutuelle du circuit de lubrifiant formé dans le boîtier de transmission (4) et du
circuit de lubrifiant formé dans le boîtier de commande (7).
2. Agencement de propulsion à hélice selon la revendication 1, caractérisé en ce que le passage d'arbre est étanchéifié au niveau de l'arbre de sortie de transmission
(5) par au moins un joint radial d'arbre (12).
3. Agencement de propulsion à hélice selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la bague d'étanchéité du joint radial d'arbre (12) est connectée à l'arbre de commande
(10) et en ce qu'au moins une lèvre d'étanchéité du joint radial d'arbre (12) s'applique contre un
élément de réception (13) entourant au moins en partie l'arbre de sortie de transmission
(5).
4. Agencement de propulsion à hélice selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins une lèvre d'étanchéité du joint radial d'arbre (12) s'applique directement
contre l'arbre de sortie de transmission (5).
5. Agencement de propulsion à hélice selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que dans la région du passage d'arbre de l'arbre de commande (10), une plaque d'adaptateur
(11) est connectée de manière solidaire en rotation à l'arbre de commande (10) réalisé
sous forme d'arbre creux, la plaque d'adaptateur (11) étant montée de manière rotative
sur le boîtier de transmission (4).
6. Agencement de propulsion à hélice selon la revendication 5, caractérisé en ce que pour réaliser l'étanchéité du passage d'arbre entre l'arbre de commande (10) et la
plaque d'adaptateur (11), on prévoit au moins un joint d'étanchéité torique (14).
7. Agencement de propulsion à hélice selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que pour réaliser l'étanchéité de la région du passage d'arbre entre la plaque d'adaptateur
(11) et le boîtier de transmission (4), on prévoit au moins une bague rectangulaire
(15, 16).