| (19) |
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(11) |
EP 2 329 066 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.2014 Patentblatt 2014/33 |
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Anmeldetag: 11.09.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/006611 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/034416 (01.04.2010 Gazette 2010/13) |
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LUFTDÜSENSPINNAGGREGAT MIT SPINDELFÖRMIGEM BAUTEIL
AIR JET SPINNING UNIT HAVING SPINDLE-SHAPED COMPONENT
GROUPE DE FILATURE A BUSE D'AIR COMPRENANT UN COMPOSANT EN FORME DE BROCHE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
29.09.2008 DE 102008050874
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.06.2011 Patentblatt 2011/23 |
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Patentinhaber: Maschinenfabrik Rieter AG |
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8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- SCHWEIER, Peter
9443 Widnau (CH)
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| (74) |
Vertreter: Bergmeier, Werner et al |
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Canzler & Bergmeier
Friedrich-Ebert-Straße 84 85055 Ingolstadt 85055 Ingolstadt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 748 094 CH-A5- 696 848
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CH-A5- 629 857 DE-A1-102004 044 345
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Luftdüsenspinnaggregat mit einem spindelförmigen Bauteil,
das einen Fadenabzugskanal mit einer Eintrittsöffnung aufweist und das ausgehend von
einer Betriebsposition, in der sich eine konisch zulaufende Spindelspitze des spindelförmigen
Bauteils, die die Eintrittsöffnung des Fadenabzugskanals enthält, in einer Wirbelkammer
befindet, in der einem zu verspinnenden Faserverband durch eine rotierende Luftströmung
ein Spinndrall erteilbar ist, längs des Fadenabzugskanals und in Fadenabzugsrichtung
verschiebbar ist, wobei durch Verschieben des spindelförmigen Bauteils in die genannte
Richtung die Spindelspilze aus der Wirbelkammer bewegbar ist.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner ein spindelförmiges Bauteil für ein Luftdüsenspinnaggregat
mit einem Fadenabzugskanal, mit einer zylindrischen Gleitfläche für die Aufnahme im
Luftdüsenspinnaggregat und mit einer konisch zulaufenden Spindelspitze, die die Eintrittsöffnung
des Fadenabzugskanals enthält, wobei das spindelförmige Bauteil eine magnetische Anlagefläche
zur Festlegung des spindelförmigen Bauteils in seiner Betriebsposition im Luftdüsenspinnaggregat
enthält.
[0003] Ein Luftdüsenspinnaggregat der eingangs genannten Art ist aus der
DE 10 2004 044 345 A1 bekannt. Zur Bewegung des spindelförmigen Bauteils ist in dem bekannten Luftdüsenspinnaggregat
eine Feder und ein Pneumatik-Zylinder integriert. Der komplizierte Aufbau des Luftdüsenspinnaggregats
macht die Herstellung aufwendig.
[0004] Aus der
DE 195 01 545 A1 ist ein Luftdüsenspinnaggregat bekannt, bei der die Bewegungs- und Halteeinrichtungen
für das spindelförmige Bauteil nicht im Luftdüsenspinnaggregat integriert sind. Das
spindelförmige Bauteil ist mit einem außerhalb des Luftdüsenspinnaggregates angeordneten
Zylinder verbunden und kann dadurch längs des Fadenabzugskanals bewegt werden. Beim
Bewegen des spindelförmigen Bauteils wird das Luftdüsenspinnaggregat komplett geöffnet.
Der externe Pneumatik-Zylinder benötigt sehr viel Bauraum in der Luftdüsenspinnvorrichtung.
[0005] Schließlich zeigt die
EP 1 748 094 A1 eine Spinnvorrichtung zur Herstellung eines Fadens mittels eines umlaufenden Luftstroms,
wobei die Luftspinnvorrichtung einen in einem Spinngehäuse angeordneten, um seine
Mittellängsachse drehbar gelagerten, hohlen Spinnkonus sowie zur Erzeugung des umlaufenden
Luftstromes einen mit Druckluft beaufschlagbaren Düsenblock aufweist. Zudem ist vorgesehen,
dass der Spinnkonus über eine magnetische Lageranordnung im hinteren Gehäuseteil so
gelagert ist, dass die Einbauwinkellage des Spinnkonus innerhalb der Luftspinnvorrichtung
wahlweise einstellbar ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Luftdüsenspinnaggregat mit vereinfachtem
Aufbau zu schaffen.
[0007] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Luftdüsenspinnaggregat wenigstens einen
Magnet zum Halten des spindelförmigen Bauteils in seiner Betriebsposition, eine mit
dem Magnet zusammenwirkende Anlagefläche aus magnetischem Material und einen Hebel
aufweist, mit dessen Hilfe das spindelförmige Bauteil ausgehend von seiner Betriebsposition
in Fadenabzugsrichtung bewegbar ist, um hierdurch die Spindelspitze aus der Wirbelkammer
zu bewegen. Bei dem spindelförmigen Bauteil wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass
das spindelförmige Bauteil eine Nut aufweist, in die Vorsprünge eines an einem Grundkörper
des Luftdüsenspinnaggregats befestigten Hebels zur Bewegung des spindelförmigen Bauteils
einklipsbar sind.
[0008] Einziges Haltemittel für das spindelförmige Bauteil im Luftdüsenspinnaggregat ist
ein Magnet. Selbstverständlich können auch mehrere Magnete vorgesehen sein. Weitere
Befestigungsmittel und Haltemittel sind am Luftdüsenspinnaggregat oder an der Spinnvorrichtung
nicht erforderlich. Der Herstellungs- und Montageaufwand für das Luftdüsenspinnaggregat
wird dadurch sehr stark vereinfacht.
[0009] Das spindelförmige Bauteil wird in seiner Betriebsposition so im Luftdüsenspinnaggregat
gehalten, dass sich eine konisch zulaufende Spindelspitze des spindelförmigen Bauteils,
die die Eintrittsöffnung des Fadenabzugskanals enthält, in einer Wirbelkammer befindet,
In der dem zu verspinnenden Faserverband durch eine rotierende Luftströmung ein Spinndrall
erteilt wird. Es ist bekannt, dass im Luftdüsenspinnaggregat Betriebsstörungen auftreten
können und die Wirbelkammer gereinigt werden muss. Zur Behebung von Betriebsstörungen
wird das spindelförmige Bauteil parallel zum Fadenabzugskanal in Fadenabzugsrichtung
verschoben, so dass sich die Spindelspitze aus der Wirbelkammer hinausbewegt. Faseransammlungen
in der Wirbelkammer können so beseitigt werden.
[0010] Die Erfindung hat den Vorteil, dass zur Bewegung des spindelförmigen Bauteils keine
komplizierten und/oder sehr viel Platz beanspruchenden Konstruktionen mehr erforderlich
sind. Das spindelförmige Bauteil kann in einer einfachen zylindrischen Aufnahme in
einem Grundkörper des Luftdüsenspinnaggregats aufgenommen sein und kann entlang der
zylindrischen Aufnahme bewegt werden. Zum Halten des spindelförmigen Bauteils in seiner
Betriebsposition kann wenigstens ein Magnet in dem Grundkörper angeordnet sein. Der
Magnet wirkt mit der magnetischen Anlagefläche am spindelförmigen Bauteil zusammen
und hält das spindelförmige Bauteil in seiner Betriebsposition. Gemäß einer anderen
vorteilhaften Ausführungsform kann wenigstens ein Magnet an dem spindelförmigen Bauteil
oder einem mit diesem verbundenen Halteelement angeordnet sein. Der Magnet wirkt bei
diesem Ausführungsbeispiel mit einer magnetischen Anlagefläche am Grundkörper des
Luftdüsenspinnaggregats zusammen. Bei beiden Ausführungsformen kann das spindelförmige
Bauteil zur Behebung von Betriebsstörungen entgegen der Magnetkraft in Fadenabzugsrichtung
längs des Fadenabzugskanals bewegt werden, so dass sich die Spindelspitze aus der
Wirbelkammer hinausbewegt.
[0011] Im einfachsten Fall kann die Bewegung des spindelförmigen Bauteils manuell durch
Wartungspersonal erfolgen. Durch die einfachen Befestigung des spindelförmigen Bauteils
ist es außerdem möglich, das spindelförmige Bauteil sehr einfach aus dem Luftdüsenspinnaggregat
herauszunehmen und gegen ein anderes spindelförmiges Bauteil auszutauschen.
[0012] Es kann auch vorteilhaft sein, dass die Bewegung des spindelförmigen Bauteils durch
eine entlang der Luftspinnmaschine verfahrbare Wartungseinrichtung, einen sogenannten
Serviceroboter, erfolgt.
[0013] Erfindungsgemäß ist ein Hebel, insbesondere ein Schwenkhebel, zum Bewegen des spindelförmigen
Bauteils vorgesehen. Der Hebel ist am Grundkörper befestigt und am spindelförmigen
Bauteil lediglich eingeklipst, so dass das spindelförmige Bauteil immer noch sehr
einfach austauschbar ist.
[0014] Die magnetische Anlagefläche zur Festlegung des spindelförmigen Bauteils in seiner
Betriebsposition ist bevorzugt kreisringförmig ausgebildet und kann konzentrisch zur
zylindrischen Gleitfläche angeordnet sein. In vorteilhafter Ausgestaltung besteht
das spindelförmige Bauteil aus mehreren Komponenten, vorzugsweise aus drei Komponenten.
Eine erste Komponente enthält die zylindrische Gleitfläche. Die erste Komponente besteht
vorzugsweise aus einem Material, das gute Gleiteigenschaften gegenüber dem Material
des Grundkörpers aufweist. Vorteilhaft ist für die erste Komponente ein Kunststoff
oder ein Messing- oder Bronzewerkstoff. Die zylindrische Gleitfläche kann auch eine
Beschichtung aufweisen. Die zweite Komponente des spindelförmigen Bauteils enthält
die konisch zulaufende Spindelspitze mit der Eintrittsöffnung des Fadenabzugskanals.
Die konische Außenkontur der zweiten Komponente ist bevorzugt in Bereiche mit unterschiedlicher
Konizität unterteilt, wobei der Konuswinkel zur Spindelspitze hin abnimmt. Eine dritte
Komponente des spindelförmigen Bauteils kann die magnetische Anlagefläche zur Festlegung
des spindelförmigen Bauteils in seiner Betriebsposition enthalten. Die dritte Komponente
ist bevorzugt durch einen Stahlring gebildet, der an der ersten Komponente befestigt
ist.
[0015] Bei einer andere vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass das spindelförmige
Bauteil aus zwei Komponenten besteht. Diese Ausführungsform ist vorteilhaft, wenn
die erste Komponente aus einem magnetischen Material, beispielsweise aus Stahl, besteht.
Die magnetische Anlagefläche zur Festlegung des spindelförmigen Bauteils in seiner
Betriebsposition kann dann in die erste Komponente integriert werden, so dass auf
die dritte Komponente verzichtet werden kann. Das spindelförmige Bauteil besteht also
aus einer ersten Komponente, die die zylindrische Gleitfläche und die magnetische
Anlagefläche enthält, und aus einer zweiten Komponente, die die Spindelspitze enthält.
[0016] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass das spindelförmige
Bauteil einen in den Fadenabzugskanal mündenden Injektionskanal und einen Druckluftanschluss
zur Versorgung des Injektionskanals aufweist. Der Druckluftanschluss ist zur Anbringung
eines Druckluftschlauches geeignet. Der Injektionskanal kann für einen Anspinnvorgang
mit Druckluft beaufschlagt werden, so dass im Fadenabzugskanal eine definierte Luftströmung
entsteht. Durch den Injektionskanal kann eine zur Spindelspitze gerichtete Luftströmung
im Fadenabzugskanal erzeugt werden, die zum Zurückführen eines Fadenendes entgegen
der Fadenabzugsrichtung durch das Luftdüsenspinnaggregat dient. Es kann auch vorgesehen
sein, dass durch den Injektionskanal eine rotierende Luftströmung in dem Fadenabzugskanal
erzeugbar ist. Eine rotierende Luftströmung im Fadenabzugskanal ist insbesondere dann
vorteilhaft, wenn ein Anspinnvorgang ohne Hilfsfaden durchgeführt werden soll.
[0017] Die Erfindung hat den Vorteil, dass die Länge des Fadenabzugskanals im spindelförmigen
Bauteil relativ klein sein kann. Ein möglichst kurzer Fadenabzugskanal im spindelförmige
Bauteil kann eine Beeinträchtigung der Fadenqualität vermindern, die durch einen übermäßigen
Kontakt des ersponnenen Fadens mit der Wandung des Fadenabzugskanals entstehen kann.
Vorteilhafterweise beträgt die Länge des Fadenabzugskanals im spindelförmigen Bauteil
weniger als 80 mm, und insbesondere weniger als 40 mm.
[0018] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels.
[0019] Es zeigen:
Figur 1 eine vergrößerte Darstellung eines erfindungsgemäßen Luftdüsenspinnaggregates
im Längsschnitt,
Figur 2 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles II der Figur 1.
[0020] Das in Figur 1 dargestellte Luftdüsenspinnaggregat 1 dient dem Herstellen eines gesponnenen
Fadens 2 aus einem Stapelfaserverband 3. Dem Luftdüsenspinnaggregat 1 ist ein Streckwerk
4 vorgeordnet.
[0021] Der zu verspinnende Stapelfaserverband 3 wird im Streckwerk 4 in Verzugsrichtung
A zugeführt und als ersponnener Faden 2 in Fadenabzugsrichtung B abgezogen und an
eine nicht dargestellte Aufspuleinrichtung weitergeleitet. Das nur teilweise dargestellte
Streckwerk 4 ist vorzugsweise ein Drei-Zylinderstreckwerk und enthält somit insgesamt
drei Walzenpaare, die jeweils eine angetriebene Unterwalze und eine als Druckwalze
ausgebildete Oberwalze aufweisen. Dargestellt ist lediglich das die Verzugszone des
Streckwerks 4 begrenzende Lieferwalzenpaar 5, 6. In einem solchen Streckwerk 4 wird
in bekannter Weise der Stapelfasenrerband 3 bis zu einer gewünschten Feinheit verzogen.
Im Anschluss an die Klemmlinie des Lieferwalzenpaares 5, 6 des Streckwerks 4 liegt
dann ein dünnes Faserbändchen 7 vor, welches fertig verstreckt und noch ungedreht
ist.
[0022] Dem Luftdüsenspinnaggregat 1 wird das Faserbändchen 7 über einen Faserzuführkanal
8 zugeführt. Es folgt eine so genannte Wirbelkammer 9, in der dem Faserbändchen 7
die Spinndrehung erteilt wird, so dass der gesponnene Faden 2, der durch einen Fadenabzugskanal
10 abgezogen wird, entsteht.
[0023] Eine Fluideinrichtung erzeugt während des Spinnvorganges in der Wirbelkammer 9 durch
Einblasen von Druckluft durch tangential in die Wirbelkammer 9 mündende Drurkluftdüsen
11 eine rotierende Wirbelströmung. Die Druckluft wird im Luftdüsenspinnaggregat 1
bei Betrieb über einen Druckluftkanal 12 zugeführt. Vom Druckluftkanal 12 gelangt
die Druckluft zunächst in einen die Wirbelkammer 9 umgebenden Ringkanal 13, an welchen
die genannten Druckluftdüsen 11 direkt angeschlossen sind. Die aus den Druckluftdüsen
11 austretende Druckluft wird durch einen Abluftkanal 14 abgeführt. Der Abluftkanal
14 ist ringförmig um ein spindelförmiges Bauteil 15 herum angeordnet, das den Fadenabzugskanal
10 enthält. Das spindelförmige Bauteil 15 ist bei Betrieb stationär.
[0024] Im Bereich der Wirbelkammer 9 ist als Drallsperre eine Kante einer Faserführungsfläche
16 angeordnet, die leicht exzentrisch zum Fadenabzugskanal 10 im Bereich von dessen
Eintrittsöffnung 17 angeordnet ist. Die Eintrittsöffnung 17 des Fadenabzugskanals
10 ist an einem konisch zulaufenden Ende des spindelförmigen Bauteils 15 angeordnet.
Das konisch zulaufende Ende wird als Spindelspitze 18 bezeichnet.
[0025] In dem Luftdüsenspinnaggregat 1 werden die zu verspinnenden Fasern einerseits im
Faserbändchen 7 gehalten und so vom Faserzuführkanal 8 im Wesentlichen ohne Drehungsenteilung
in die Eintrittsöffnung 17 des Fadenabzugskanals 10 geführt. Andererseits sind die
Fasern im Bereich zwischen dem Faserzuführkanal 8 und dem Fadenabzugskanal 10 der
Wirkung der Wirbelströmung in der Wirbelkammer 9 ausgesetzt. Durch die Wirbelströmung
werden die Fasern oder mindestens ihre Endbereiche von der Eintrittsöffnung 17 radial
weggetrieben und um die bereits in den Fadenabzugskanal 10 eintretenden Fasern herumgeschlungen.
Die mit dem beschriebenen Luftdüsenspinnaggregate 1 hergestellten Fäden 2 zeigen daher
einen Kern von im Wesentlichen in Fadenlängsrichtung verlaufenden Fasern oder Faserbereichen
ohne wesentliche Drehung und einen äußeren Bereich, in welchem die Fasern oder Faserbereiche
um den Kern herum gedreht sind. Eine Luftdüsenspinnvorrichtung dieser Art erlaubt
sehr hohe Spinngeschwindigkeiten, die in der Größenordnung zwischen 300 und 600 Meter
pro Minute liegen.
[0026] Wenn aus irgendeinem Grunde das Faserbändchen 7 oder der Faden 2 bricht, wird zunächst
das Streckwerk 4 stillgesetzt und die Zufuhr des Stapelfaserverbandes 3 unterbrochen.
Auch die nicht dargestellte Aufspuleinrichtung wird abgeschaltet. Vor einer Wiederinbetriebnahme
des Spinnvorgangs kann es erforderlich sein, die Wirbelkammer 9 von dort festhängenden
Faserresten zu befreien. Das spindelförmige Bauteil 15 wird hierzu längs des Fadenabzugskanals
10 in Fadenabzugsrichtung B verschoben, so dass sich die Spindelspitze 18 aus der
Wirbelkammer 9 herausbewegt. Die Wirbelkammer 9 verstopfende Faseransammlungen können
dann über den mit einer nicht dargestellten Unterdruckquelle verbundenen Abluftkanal
14 abgesaugt werden.
[0027] Ein Grundkörper 19 des Luftdüsenspinnaggregats 1 weist eine zylindrische Aufnahme
20 auf, in der das spindelförmige Bauteil 15 mit einer zylindrischen Gleitfläche 21
bewegbar eingesetzt ist. Im Grundkörper 20 sind ein oder mehrere Magnete 22, im dargestellten
Fall zwei Magnete 22, angeordnet. Das spindelförmige Bauteil 15 weist eine mit dem
Magnet 22 zusammenwirkende Anlagefläche 23 aus einem magnetischen Material auf. Die
Magnete 22 halten das spindelförmige Bauteil 15 in seiner Betriebsposition. Die magnetische
Anlagefläche 23 ist kreisringförmig ausgebildet. Die Anlagefläche 23 und die zylindrische
Gleitfläche 21 sind konzentrisch um den Fadenabzugskanal 10 angeordnet.
[0028] Zum Reinigen der Wirbelkammer 9 kann das spindelförmige Bauteil 15 entgegen der Magnetkraft
in Fadenabzugsrichtung B entlang der zylindrischen Gleitfläche 21 bewegt werden. Die
Bewegung des spindelförmigen Bauteils 15 kann manuell durch eine Bedienperson oder
durch einen entlang der Luftspinnmaschine verfahrbaren Wartungswagen automatisiert
erfolgen. Damit das spindelförmige Bauteil 15 leicht ergreifbar ist, ist ein Hebel
24 zum Bewegen des spindelförmigen Bauteils 15 vorgesehen. Der Hebel 24 ist in Figur
2 erkennbar. Der Hebel 24 ist als Schwenkhebel ausgebildet und mittels einer Schwenkachse
25 am Grundkörper 19 des Luftdüsenspinnaggregats 1 befestigt. Der Hebel 24 weist Vorsprünge
26 auf, die in einer Nut 27 des spindelförmigen Bauteils eingeklipst sind. Der Hebel
24 kann manuell oder automatisiert in seinem Griffbereich 28 betätigt werden und bewegt
dadurch das spindelförmige Bauteil 15 parallel zum Fadenabzugskanal 10. Der Hebel
24 verhindert gleichzeitig, dass nach Wegbewegen der Anlagefläche 23 aus dem Wirkungsbereich
der Magnete 22 das spindelförmige Bauteil 15 von selbst aus der zylindrischen Aufnahme
20 des Grundkörpers 19 herausfällt. Wenn es erforderlich ist, das spindelförmige Bauteil
komplett aus dem Luftdüsenspinnaggregat 1 zu entnehmen, kann das spindelförmige Bauteil
15 mit seiner Nut 27 sehr leicht aus dem Hebel 24 ausgeklipst und aus dem Luftdüsenspinnaggregat
1 entnommen werden. Durch ein Zurückschwenken des Hebels 24 wird das spindelförmige
Bauteil 15 wieder entgegen der Fadenabzugsrichtung B bewegt und die Spindelspitze
18 gelangt wieder in ihre Betriebsposition in der Wirbelkammer 9. Die Magnete 22 fixieren
das spindelförmige Bauteil 15 über die Anlagefläche 23.
[0029] Im spindelförmigen Bauteil 15 ist ein in den Fadenabzugskanal 10 mündender Injektionskanal
29 vorgesehen. Des Weiteren ist ein Druckluftanschluss 30 am spindelförmigen Bauteil
15 vorhanden, der zur Versorgung des Injektionskanals 29 zeitweise mit Druckluft beaufschlagt
werden kann. Der Druckluftanschluss 30 wird durch ein Anschlussstück 37 für einen
nicht dargestellten Druckluftschlauch gebildet. Der Injektionskanal 29 dient zur Unterstützung
eines Anspinnvorganges des Luftdüsenspinnaggregates 1 und kann in der in Figur 1 dargestellten
Weise in den Fadenabzugskanal 10 münden, so dass die durch den Injektionskanal 29
einströmende Druckluft im Fadenabzugskanal 10 eine entgegen der Fadenabzugsrichtung
B gerichtete Luftströmung erzeugt. Hierdurch kann ein Ende eines fertig gesponnen
Fadens 2 entgegen der Fadenabzugsrichtung B durch das Luftdüsenspinnaggregat 1 bis
in das Streckwerk 4 zurückgeführt und dort mit dem Stapelfaserverband 3 verbunden
werden. In nicht dargestellter Ausgestaltung kann der Injektionskanal 29 auch derart
in den Fadenabzugskanal 10 münden, dass im Fadenabzugskanal 10 eine rotierende Luftströmung
entsteht.
[0030] Das spindelförmige Bauteil 15 besteht aus drei Komponenten 31, 32, 33. Eine erste
Komponente 31 des spindelförmigen Bauteils 15 enthält die zylindrische Gleitfläche
21, einen Teil des Fadenabzugskanals 10 und den Druckluftanschluss 30. Wenn ein Hebel
24 vorgesehen ist, enthält die erste Komponente 31 auch die Nut 27. Eine zweite Komponente
32 bildet das konisch zulaufende Ende des spindelförmigen Bauteils 15 und enthält
die Spindelspitze 18 und die Eintrittsöffnung 17 des Fadenabzugkanals 10. Der Injektionskanal
29 erstreckt sich vom Druckluftanschluss 30 durch die erste Komponente 31 und die
zweite Komponente 32 und mündet innerhalb der zweiten Komponente 32 in den Fadenabzugskanal
10. Die erste Komponente 31 des spindelförmigen Bauteils 15 besteht aus einem Kunststoff.
Die zylindrische Gleitfläche 21 hat dadurch gute Gleiteigenschaften gegenüber der
Aufnahme 20 im Grundkörper 19. Bevorzugt hat die Gleitfläche 21 einen Durchmesser
von 15 bis 20 mm.
[0031] Es ist eine dritte Komponente 33 des spindelförmigen Bauteils 15 vorgesehen, die
die magnetische Anlagefläche 23 enthält. Die dritte Komponente 33 besteht aus einem
an der ersten Komponente 31 befestigten Stahlring. Der Stahlring 33 kann beispielsweise
auf die zylindrische Gleitfläche 21 aufgepresst oder über nicht dargestellte Gewindestifte
befestigt sein. Der Abstand zwischen der Anlagefläche 23 und der Spindelspitze 18
im Bereich der Eintrittsöffnung 17 ist von Bedeutung für die Eigenschaften des ersponnenen
Fadens 2. Durch eine Veränderung des Abstandes von der Spindelspitze 18 zur Anlagefläche
23 kann variiert werden, wie weit die Spindelspitze 18 in die Wirbelkammer 9 hineinragt.
Unterschiedliche Masse lassen sich beispielsweise erreichen, wenn bei ansonsten gleichbleibenden
Abmessungen lediglich die Höhe des Stahlringes 33 verändert wird. Dabei können Stahlringe
33 mit unterschiedlichen Höhenabmessungen verwendet werden oder es kann durch eine
Verwendung von Unterlegscheiben zwischen der ersten Komponente 31 und dem Stahlring
33 die Position der Anlagefläche 23 angepasst werden Hierdurch lassen sich auch Toleranzen
an dem spindelförmigen Bauteil 15 ausgleichen. Es kann auch ein ansonsten fertiges
spindelförmige Bauteil 15 In einem abschließenden Arbeitsgang an der Anlagefläche
23 bearbeitet werden, um einen exakten Abstand der Spindelspitze 18 von der Anlagefläche
23 zu gewährleisten.
[0032] Die die Spindelspitze 18 enthaltende zweite Komponente 32 ist über zylindrische Aufnahmeflächen
34 in die erste Komponente 31 eingesetzt und durch einen Gewindestift 35 fixiert.
Um den Übergang des Injektionskanals 29 von der ersten Komponente 31 in die zweite
Komponente 32 abzudichten, können den Aufnahmeflächen 34 Dichtringe 36 zugeordnet
sein. Die zweite Komponente 32 kann in nicht dargestellter Ausgestaltung auch in die
erste Komponente 31 eingepresst sein, dann könnte der Gewindestift 35 und die Dichtringe
36 entfallen. Die zweite Komponente 32 weist an Ihrer Außenkontur einen doppelten
Konus auf, der benachbart zur Spindelspitze 18 einen kleinen Konuswinkel und daran
anschließend einen großen Konuswinkel aufweist.
[0033] Im Bereich der Austrittsöffnung 38 des Fadenabzugskanals 10 kann ein verschleißfester
Einsatz 39 in das spindelförmige Bauteil eingesetzt sein. Der Einsatz 39 kann aus
Keramik bestehen und ist in die erste Komponente 31 eingesetzt. Zur Vermeidung negativer
Einflüsse auf den Faden 2 ist der Fadenabzugskanal 10 möglichst kurz ausgestaltet.
Die Länge des Fadenabzugskanals 10 von der Eintrittsöffnung 17 zur Austrittsöffnung
38 beträgt etwa 40 bis 60 mm.
1. Luftdüsenspinnaggregat (1) mit einem spindelförmigen Bauteil (15), das einen Fadenabzugskanal
(10) mit einer Eintrittsöffnung (17) aufweist und das ausgehend von einer Betriebsposition,
in der sich eine konisch zulaufende Spindelspitze (18) des spindelförmigen Bauteils
(15), die die Eintrittsöffnung (17) des Fadenabzugskanals (10) enthält, in einer Wirbelkammer
(9) befindet, in der einem zu verspinnenden Faserverband (7) durch eine rotierende
Luftströmung ein Spinndrall erteilbar ist, längs des Fadenabzugskanals (10) und in
Fadenabzugsrichtung (B) verschiebbar ist, wobei durch Verschieben des spindelförmigen
Bauteils (15) in die genannte Richtung die Spindelspitze (18) aus der Wirbelkammer
(9) bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftdüsenspinnaggregat (1) wenigstens einen Magnet (22) zum Halten des spindelförmigen
Bauteils (15) in seiner Betriebsposition, eine mit dem Magnet (22) zusammenwirkende
Anlagefläche (23) aus magnetischem Material und einen Hebel (24) aufweist, mit dessen
Hilfe das spindelförmige Bauteil (15) ausgehend von seiner Betriebsposition in Fadenabzugsrichtung
(B) bewegbar ist, um hierdurch die Spindelspitze (18) aus der Wirbelkammer (9) zu
bewegen.
2. Luftdüsenspinnaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (22) in einem Grundkörper (19) des Luftdüsenspinnaggregats (1) angeordnet
ist.
3. Luftdüsenspinnaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (22) an dem spindelförmigen Bauteil (15) angeordnet ist.
4. Luftdüsenspinnaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftdüsenspinnaggregat (1) eine zylindrische Aufnahme (20) für das spindelförmige
Bauteil (15) aufweist, entlang derer das spindelförmige Bauteil (15) bewegbar ist.
5. Luftdüsenspinnaggregat nach Anspruch 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das spindelförmige Bauteil (15) die mit dem Magnet (22) zusammenwirkende Anlagefläche
(23) aus magnetischem Material aufweist.
6. Spindelförmiges Bauteil für ein Luftdüsenspinnaggregat (1) mit einem Fadenabzugskanal
(10), mit einer zylindrischen Gleitfläche (21) für die Aufnahme im Luftdüsenspinnaggregat
(1) und mit einer konisch zulaufenden Spindelspitze (18), die eine Eintrittsöffnung
(17) des Fadenabzugskanals (10) enthält, wobei das spindelförmige Bauteil (15) eine
magnetische Anlagefläche (23) zur Festlegung des spindelförmigen Bauteils (15) in
seiner Betriebsposition im Luftdüsenspinnaggregat (1) enthält, dadurch gekennzeichnet, dass das spindelförmige Bauteil (15) eine Nut (27) aufweist, in die Vorsprünge (26) eines
an einem Grundkörper des Luftdüsenspinnaggregats (1) befestigten Hebels (24) zur Bewegung
des spindelförmigen Bauteils (15) einklipsbar sind.
7. Spindelförmiges Bauteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Anlagefläche (23) kreisringförmig ausgebildet ist.
8. Spindelförmiges Bauteil nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Anlagefläche (23) konzentrisch zur zylindrischen Gleitfläche (21)
angeordnet ist.
9. Spindelförmiges Bauteil nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das spindelförmige Bauteil einen in den Fadenabzugskanal (10) mündenden Injektionskanal
(29) und einen Druckluftanschluss (30) zur Versorgung des Injektionskanals (29) aufweist.
10. Spindelförmiges Bauteil nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das spindelförmiges Bauteil (15) aus drei Komponenten (31, 32, 33) besteht, wobei
eine erste Komponente (31) die zylindrische Gleitfläche (21) enthält, wobei eine zweite
Komponente (32) die Spindelspitze (18) enthält und wobei eine dritte Komponente (33)
die magnetische Anlagefläche (23) enthält.
11. Spindelförmiges Bauteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Komponente (31) aus einem Kunststoff besteht.
12. Spindelförmiges Bauteil nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Komponente (33) aus einem an der ersten Komponente (31) befestigten Stahlring
besteht.
1. An airjet spinning unit (1) with a spindle-shaped component (15) comprising a yarn
withdrawal channel (10) with an entry opening (17) and being movable along the yarn
withdrawal channel (10) and in the direction of the yarn draw-off starting from an
operating position in which a conically tapering spindle tip (18) of the spindle-shaped
component (15), which spindle tip (18) is containing the entry opening (17) of the
yarn withdrawal channel (10), is located in a vortex chamber (9), where a fibre strand
(7) to be spun receives a spinning twist by a rotating air flow, wherein by moving
the spindle-shaped component (15) in the said direction the spindle tip (18) can be
moved out of the vortex chamber (9), characterized in that the airjet spinning unit (1) comprises at least one magnet (22) for holding the spindle-shaped
component (15) in its operating position, a contact surface (23) made from a magnetic
material which interacts with the magnet (22), and a lever (24) for moving the spindle-shaped
component (15) starting from its operating position in the yarn draw-off direction
(B) to move the spindle tip (18) out of the vortex chamber (9).
2. An airjet spinning unit according to claim 1, characterized in that the magnet (22) is arranged in a base body (19) of the airjet spinning unit (1).
3. An airjet spinning unit according to claim 1, characterized in that a magnet (22) is arranged on the spindle-shaped component (15).
4. An airjet spinning unit according to any one of the claims 1 to 3, characterized in that the airjet spinning unit (1) comprises a cylindrical holding fixture (20) for the
spindle-shaped component (15), said spindie-shaped component (15) being movable along
said holding fixture (20).
5. An airjet spinning unit according to any one of the claims 1, 2 or 4, characterized in that the spindle-shaped component (15) comprises the contact surface (23) made from a
magnetic material which interacts with the magnet (22).
6. A spindle-shaped component for an airjet spinning unit (1) comprising a yarn withdrawal
channel (10) with a cylindrical sliding surface (21) for mounting in the airjet spinning
unit (1) and with a conically tapering spindle tip (18) which comprises an entry opening
(17) of the yarn withdrawal channel (10), wherein the spindle-shaped component (15)
comprises a magnetic contact surface (23) for fixing the spindle-shaped component
(15) in its operating position in the airjet spinning unit (1), characterized in that the spindle-shaped component (15) comprises a groove (27) where projecting elements
(26) of a lever (24) can be clipped in, which lever (24) for moving the spindle-shaped
component (15) is fixed on the base body of the airjet spinning unit (1).
7. A spindle-shaped component according to claim 6, characterized in that the magnetic contact surface (23) is annular in shape.
8. A spindle-shaped component according to claim 6 or 7, characterized in that the magnetic contact surface (23) is arranged concentrically to the cylindrical sliding
surface (21).
9. A spindle-shaped component according to any one of the claims 6 to 8, characterized in that the spindle-shaped component (15) comprises an injector channel (29) which runs into
the yarn withdrawal channel (10), and also comprises a compressed air supply (30)
for supplying the injection channel (29).
10. A spindle-shaped component according to any one of the claims 6 to 9, characterized in that the spindle-shaped component (15) consists of three components (31, 32, 33), wherein
a first component (31) comprises the cylindrical sliding surface (21), wherein a second
component (32) comprises the spindle tip (18), and wherein a third component (33)
comprises the magnetic contact surface (23).
11. A spindle-shaped component according to claim 10, characterized in that the first component (31) is made from a synthetic material.
12. A spindle-shaped component according to claim 10 or 11, characterized in that the third component (33) is a steel ring fixed to the first component (31).
1. Groupe de filature à buse d'air (1) avec un composant en forme de broche (15), qui
présente un canal de tirage de fil (10) avec une ouverture d'entrée (17) et qui, depuis
une position de fonctionnement dans laquelle une extrémité de broche conique (18)
du composant en forme de broche (15), qui comporte l'ouverture d'entrée (17) du canal
de tirage de fil (10), se trouve dans une chambre de turbulence (9) dans laquelle
une torsion de filage peut être conférée par un courant d'air rotatif à un ensemble
de fibres (7) devant être filé, peut être décalée le long du canal de tirage de fil
(10) et dans le sens de tirage de fil (B), sachant que, par décalage du composant
en forme de broche (15) dans le sens indiqué, l'extrémité de broche (18) peut être
déplacée hors de la chambre de turbulence (9), caractérisé en ce que le groupe de filature à buse d'air (1) présente au moins un aimant (22) pour tenir
le composant en forme de broche (15) à sa position de fonctionnement, une surface
d'appui en matériau magnétique (23) coopérant avec l'aimant (22) et un levier (24),
à l'aide duquel le composant en forme de broche (15) peut être déplacé dans le sens
de tirage de fil (B) à partir de sa position de fonctionnement, afin, ainsi, de déplacer
l'extrémité de broche (18) hors de la chambre de turbulence (9).
2. Groupe de filature à buse d'air selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'aimant (22) est disposé dans un corps de base (19) du groupe de filature à buse
d'air (1).
3. Groupe de filature à buse d'air selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'aimant (22) est disposé sur le composant en forme de broche (15).
4. Groupe de filature à buse d'air selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le groupe de filature à buse d'air (1) présente un logement cylindrique (20) pour
le composant en forme de broche (15), le long duquel le composant en forme de broche
(15) peut être déplacé.
5. Groupe de filature à buse d'air selon la revendication 1, 2 ou 4, caractérisé en ce que le composant en forme de broche (15) comporte la surface d'appui (23) en matériau
magnétique coopérant avec l'aimant (22).
6. Composant en forme de broche pour un groupe de filature à buse d'air (1) avec un canal
de tirage de fil (10), avec une surface de glissement cylindrique (21) pour l'accueil
dans le groupe de filature à buse d'air (1) et avec une extrémité de broche conique
(18), qui comporte une ouverture (17) du canal de tirage de fil (10), sachant que
le composant en forme de broche (15) comporte une surface d'appui magnétique (23)
pour fixer le composant en forme de broche (15) dans sa position de fonctionnement
dans le groupe de filature à buse d'air (1), caractérisé en ce que le composant en forme de broche (15) présente une gorge (27), dans laquelle peuvent
s'encliqueter des saillies (26) d'un levier (24) fixé sur un corps de base du groupe
de filature à buse d'air (1) pour déplacer le composant en forme de broche.
7. Composant en forme de broche selon la revendication 6, caractérisé en ce que la surface d'appui magnétique (23) se présente sous une forme annulaire circulaire.
8. Composant en forme de broche selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que la surface d'appui magnétique (23) est disposée de manière concentrique à la surface
de glissement cylindrique (21).
9. Composant en forme de broche selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le composant en forme de broche (15) comporte un canal d'injection (29) débouchant
dans le canal de tirage de fil (10) et un raccord d'air comprimé (30) pour l'alimentation
du canal d'injection (29).
10. Composant en forme de broche selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que le composant en forme de broche (15) se compose de trois composants (31, 32, 33),
sachant qu'un premier composant (31) comporte la surface de glissement cylindrique
(21), sachant qu'un second composant (32) comporte l'extrémité de broche (18) et sachant
qu'un troisième composant (33) comporte la surface d'appui magnétique (23).
11. Composant en forme de broche selon la revendication 10, caractérisé en ce que le premier composant (31) se compose d'une matière synthétique.
12. Composant en forme de broche selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le troisième composant (33) se compose d'un anneau en acier fixé sur le premier composant
(31).


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