[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung und ein Verfahren
zur Reduktion von Staub in einem Gehäuse der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung.
[0002] Unter Wertdokumenten werden dabei blattförmige Gegenstände verstanden, die beispielsweise
einen monetären Wert oder eine Berechtigung repräsentieren und daher nicht beliebig
durch Unbefugte herstellbar sein sollen. Sie weisen daher nicht einfach herzustellende,
insbesondere zu kopierende Merkmale auf, deren Vorhandsein ein Indiz für die Echtheit,
d.h. die Herstellung durch eine dazu befugten Stelle, ist. Wichtige Beispiele für
solche Wertdokumente sind Coupons, Gutscheine, Schecks und insbesondere Banknoten.
[0003] Aufgrund der großen Anzahl im Umlauf befindlicher Wertdokumente und der Notwendigkeit
diese zu prüfen gibt es Wertdokumentbearbeitungsvorrichtungen, die dazu dienen, die
Wertdokumenten maschinell, beispielsweise auf deren Echtheit, Umlauffähigkeit oder
Denomination, zu prüfen. Hierzu verfügen Wertdokumentbearbeitungsvorrichtungen häufig
über Prüfeinrichtungen zur Prüfung von Wertdokumenten entsprechend vorgegebener Kriterien,
die insbesondere optische Sensoren besitzen können. Die Prüfeinrichtungen und insbesondere
optische Sensoren solcher Prüfeinrichtungen sind im allgemeinen empfindlich gegenüber
Verschmutzungen, insbesondere Staub, der sich auf Teilen der Prüfeinrichtung, beispielsweise
einem Fenster eines optischen Sensors, durch das optische Strahlung zu dem oder von
dem Wertdokument tritt, absetzen kann. Ab einem gewissen Verschmutzungsgrad muß die
Prüfeinrichtung gereinigt werden, was Aufwand erfordert und die mögliche Betriebszeit
der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung einschränkt.
[0004] In
DE 10 2006 042186 A1 ist ein Verfahren für die Vernichtung von Banknoten beschrieben, bei dem die Banknoten
an mindestens einer dezentralen Stelle mittels mindestens einer Banknotenbearbeitungsmaschine
geprüft und sortiert werden, wobei nicht umlauffähige Banknoten aussortiert werden,
um zur Vernichtung zu einer zentralen Stelle transportiert werden zu können; dabei
ist es vorgesehen, daß alle als nicht umlauffähig erkannten Banknoten auf einem einzigen
Stapel unabhängig von der bei der Prüfung erkannten Denomination und/ oder Lage der
Banknoten abgelegt werden, wozu ein einziges Ausgabefach der Banknotenbearbeitungsmaschine
für alle nicht umlauffähigen Banknoten verwendet wird. Es ist eine Absaugung von Staub
mit Hilfe von Saugaggregaten erwähnt.
[0005] In
WO 2008/096427 A1 und
EP 2110 792 A1 ist eine Papierblatt-Verarbeitungsmaschine beschrieben, die eine obere Einheit, die
eine Blatt-Annahmevorrichtung zum Annehmen von Blättern von der Außenseite, eins nach
dem anderen, einen oberen Transport-Mechanismus zum vereinzelten Transportieren der
von der Blatt-Annahmevorrichtung angenommenen Blätter und ein Erkennungseinheit, die
zum Erkennen jedes mit dem oberen Transport-Mechanismus transportierten Blatts eingerichtet
ist, besitzt. Sie verfügt weiter über eine unter der oberen Einheit angeordnete untere
Einheit, die einen unteren Transport-Mechanismus zum Aufnehmen der von dem oberen
Transport-Mechanismus vereinzelt herantransportierten Blätter und weiteren Transportieren
der Blätter und mehrere Stapeleinheiten, die jeweils zum Stapeln der von dem unteren
Transport-Mechanismus transportierten und auf der Basis der von der Erkennungseinheit
erhaltenen Ergebnisse sortierten Blätter. Wenigstens ein Teil eines unteren Abschnitts
der oberen Einheit ist dann geöffnet. Zusätzlich ist eine Abtrennung zwischen der
oberen und unteren Einheit vorgesehen. In der unteren Einheit und/oder in einer Fremdmaterialsammelbox
ist ein Loch zum Absaugen von Fremdmaterial vorgesehen.
[0006] In
GB 2 056 415 A ist eine Blattbearbeitungsvorrichtung beschrieben, bei der an einer Stapelzufuhreinrichtung
eine Banderole von einem Blattstapel entfernt und die Blätter mittels einer Saugwalze
vereinzelt werden. Die Blätter werden auf Echtheit geprüft und zu Sammelstationen
für normale, echte Blätter, verschmutzte echte Blätter bzw. zurückgewiesene, unechte
Blätter geleitet. Ein Lesekopf erfaßt Information auf der Banderole, die zusammen
mit Information über die Anzahl der echten und unechten Blätter dazu benutzt wird,
eine Sortierkarte durch Thermodruck und schneiden einer Bahn zu erzeugen. Sie verfügt
über eine Reinigungsstufe, die mit einer Vakuumeinrichtung verbunden ist, um Staub
zu beseitigen.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
mit einer Prüfeinrichtung zur Prüfung von Wertdokumenten zu schaffen, bei der eine
Verschmutzung durch Staub reduziert werden kann, und ein entsprechendes Verfahren
zur Reduktion von Staub in einer solchen Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung bereitzustellen.
[0008] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren nach Anspruch 13.
[0009] Die Aufgabe wird weiter gelöst durch eine Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung nach
Anspruch 1.
[0010] Die Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung dient zur maschinellen Bearbeitung von Wertdokumenten.
Unter einer Bearbeitung kann dabei insbesondere das Zählen von Wertdokumenten und/oder
das Prüfen von Wertdokumenten gemäß vorgegebener Kriterien und/oder das Sortieren
von Wertdokumenten, beispielsweise in Abhängigkeit von dem Resultat einer Prüfung
oder anderen Kriterien verstanden werden. Das Prüfen der Wertdokumente kann insbesondere
die Ermittlung des Typs der Wertdokumente, bei Banknoten beispielsweise deren Denomination,
und/oder die Prüfung auf Echtheit bzw. das Vorliegen einer Fälschung auf der Basis
vorgegebener Kriterien für die Echtheit bzw. das Vorliegen einer Fälschung, und/oder
die Prüfung des Zustands der Wertdokumente, insbesondere ihre Umlauffähigkeit und/oder
ihre Eignung zur Verwendung in Geldausgabeautomaten, umfassen. Zur Bearbeitung können
die Wertdokumente je nach Ausbildung der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung einzeln
oder vorzugsweise als Stapel in die Eingabe bzw. Eingabeeinrichtung für zu bearbeitende
Wertdokumente eingegeben werden. Zur Ausgabe bzw. Aufnahme bearbeiteter Wertdokumente
dient die Ausgabe bzw. Ausgabeeinrichtung und/ oder die Speichereinrichtung für bearbeitete
Wertdokumente, die beispielsweise wenigstens ein Fach oder einen Wertdokumentspeicher,
beispielsweise eine Kassette oder einen Wickelspeicher, umfassen kann. Zur Bearbeitung
können die Wertdokumente mit der Transporteinrichtung aus der Eingabe vorzugsweise
vereinzelt entlang des Transportpfades, dessen Verlauf durch die Transporteinrichtung
gegeben ist, zu der Ausgabe bzw. der Speichereinrichtung transportiert werden. Die
zur Prüfung verwendete Prüfeinrichtung ist am Transportpfad angeordnet, so daß sie
zur Prüfung vereinzelt an ihr vorbeitransportierter Wertdokumente dienen kann.
[0011] Zum Schutz vor Verschmutzungen und mechanischer Einwirkungen von außen, und zum mechanischen
und akustischen Schutz von Bedienpersonal besitzt die Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
das Gehäuse, das ein- oder mehrteilig aufgebaut sein kann und die Baugruppen, insbesondere
die Eingabe, die Ausgabe, die Transporteinrichtung und die Prüfeinrichtung der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
wenigstens teilweise umschließt. Vorzugsweise umschließt das Gehäuse die genannten
Baugruppen bis auf Ein- und Ausgabeöffnungen für die zu bearbeitenden bzw. bearbeiteten
Wertdokumente weitgehend, besonders bevorzugt ganz.
[0012] Die Prüfeinrichtung kann zur Durchführung der oben genannten Ermittlungen bzw. Prüfungen
aufgebaut sein, und hierzu wenigstens einen Sensor umfassen, mittels dessen physikalische,
insbesondere auch optische, Eigenschaften, des Wertdokuments erfaßt und geprüft werden
können. Häufig wird die Prüfeinrichtung auch mehrere Sensoren umfassen.
[0013] Es kann an wenigstens zwei Stellen des Transportpfades Staub von dem Transportpfad
bzw. den entlang dessen transportierten Wertdokumenten abgesaugt werden. Damit kann
präventiv die Staubkonzentration im Gehäuse dadurch gesenkt werden, daß Staub im Bereich
seiner Bildung nämlich beim Transport der Wertdokumente, insbesondere von verschmutzten
Wertdokumenten, abgesaugt wird, bevor er in den Bereich der Prüfeinrichtung, insbesondere
eines Sensors der Prüfeinrichtung, gelangen kann.
[0014] Ein Handreinigungsabschnitt mit einer relativ zu der Prüfeinrichtung in dem Bereich
der Prüfeinrichtung beweglichen Saugöffnung ist vorgesehen, durch den Staub abgesaugt
wird. Damit kann eine Wartungsperson einfach einen verschmutzten Sensor der Prüfeinrichtung
reinigen, indem sie die Saugöffnung so bewegt, daß der Staub an geeigneter Stelle
abgesaugt und damit aus dem Gehäuseinneren wenigstens im Bereich der Prüfeinrichtung,
vorzugsweise aus dem gesamten Gehäuseinneren, gegebenenfalls bis auf einen Aufnahmebehälter
für den abgesaugten Staub, entfernt wird. Das Absaugen bietet gegenüber anderen Alternativen
wie das Wegblasen oder Abwischen von Staub den Vorteil, daß der Staub von der Prüfeinrichtung
auch an beispielsweise für ein Abwischen schlecht zugänglichen Stellen und aus dem
Innenraum des Gehäuses entfernt wird. Dies hat den Vorteil, daß der Effekt der Reinigung
länger anhält als bei einem Wegblasen von Staub.
[0015] Die Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung verfügt hierzu über das Saugleitungssystem,
das zunächst über den Anschluß verfügt, an den ein Saugaggregat, also eine Einrichtung
zur Erzeugung eines Unterdrucks, angeschlossen werden kann. Als Saugaggregat kann
insbesondere eine Pumpe verwendet werden, die einen Aufnahmebehälter bzw. eine Staubauffangeinrichtung,
beispielsweise einen Staubbeutel, zur Aufnahme von Staub aus der abgesaugten Luft
aufweisen kann. Das Saugaggregat braucht nicht notwendig Teil der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
zu sein. Der Anschluß kann insbesondere in einer Wand des Gehäuses oder innerhalb
des Gehäuses angeordnet sein.
[0016] Das Saugleitungssystem verfügt weiter über wenigstens eine mit dem Anschluß möglichst
dicht verbundene Saugleitung, durch die Luft und insbesondere Staub durch den Anschluß
abgesaugt werden kann.
[0017] Es können wenigstens zwei Leitungsabschnitte mit Saugöffnungen vorgesehen sein. Die
Leitungsabschnitte können Verzweigungen eines mit dem Anschluß verbundenen Abschnitts
bilden oder Teil derselben Leitung sein. Die beiden Leitungsabschnitte können insbesondere
relativ zu der Prüfeinrichtung oder dem Gehäuse ortsfest angeordnet sein. Die Saugöffnungen
können dabei beliebig ausgerichtet sein, vorzugsweise sind sie jedoch auf den Transportpfad
gerichtet, besonders bevorzugt so, daß Luft orthogonal zu der Fläche transportierte
Wertdokumente oder tangential zu Fläche transportierte Wertdokumente abgesaugt wird.
[0018] Diese Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung eignet sich insbesondere zur Durchführung
des oben genannten Verfahrens.
[0019] Der Handreinigungsabschnitt ist vorzugsweise zumindest während er nicht zum Absaugen
benutzt wird, besonders bevorzugt vollständig, innerhalb des Gehäuses angeordnet.
Dies erlaubt eine vorteilhaftere Gestaltung des Gehäuses und verhindert eine mechanische
Beschädigung.
[0020] Der Handreinigungsabschnitt kann prinzipiell beliebig aufgebaut sein. Beispielsweise
kann er zwei starre, durch ein Gelenk verbundene Teile aufweisen, von denen einer
die Saugöffnung aufweist. Vorzugsweise wird jedoch bei dem Verfahren als Handreinigungsabschnitt
ein Abschnitt verwendet, der einen flexiblen Leitungsteil, vorzugsweise einen Schlauch,
aufweist, an dessen freiem Ende vorzugsweise eine Saugbürste mit der Saugöffnung angeordnet
ist. Bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung kann der Handreinigungsabschnitt
einen flexiblen Leitungsteil, vorzugsweise einen Schlauch, aufweisen, an dessen freiem
Ende vorzugsweise eine Saugbürste mit der Saugöffnung angeordnet ist. Die Verwendung
eines Schlauchs bietet den Vorteil, daß der Handreinigungsabschnitt sehr einfach und
kostengünstig herstellbar ist und darüber hinaus auch weitgehende Freiheit in der
Bewegung der Saugöffnung erlaubt.
[0021] Die wenigstens zwei Leitungsabschnitte sind vorzugsweise ebenfalls innerhalb des
Gehäuses angeordnet. Deren Anordnung ist prinzipiell beliebig, jedoch haben sich die
folgenden Ausführungsformen, die alternativ oder kumuliert angewendet werden können,
als besonders effektiv erwiesen.
[0022] So kann bei dem Verfahren vorzugsweise Staub an wenigstens einer der wenigstens zwei
Stellen so abgesaugt werden, daß Staub von zwei verschiedenen Seiten eines Wertdokuments
abgesaugt wird. Bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung können dazu die Saugöffnungen
der wenigstens zwei Leitungsabschnitte oder zwei Saugöffnungen eines der wenigstens
zwei Leitungsabschnitte, d.h. die wenigstens eine Saugöffnung des Leitungsabschnitts
und eine weitere Saugöffnung des Leitabschnitts, so angeordnet sein, daß Staub von
zwei verschiedenen Seiten eines Wertdokuments abgesaugt wird. Dies hat den Vorteil,
daß der Staubeintrag durch die Wertdokumente besonders gering gehalten wird. Insbesondere
kann also Staub an einer der wenigstens zwei Stellen beispielsweise von einer ersten
Seite eines Wertdokuments und an einer anderen der wenigstens zwei Stellen von der
ersten gegenüberliegenden Seite des Wertdokuments abgesaugt werden.
[0023] Grundsätzlich braucht Staub bzw. Luft mit Staub nur an einer kleinen Stelle an dem
Transportpfad abgesaugt zu werden. Vorzugsweise wird jedoch bei dem Verfahren Staub
an wenigstens einer der wenigstens zwei Stellen über die gesamte Breite der Wertdokumente
abgesaugt. Dies ermöglicht eine besonders weitgehende Absaugung von Staub, insbesondere
auch an Rändern eines Wertdokuments. Bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung kann
dazu wenigstens einer wenigstens zwei Leitungsabschnitte insgesamt mehrere Saugöffnungen
aufweisen, die quer zur Transportrichtung der Wertdokumente, vorzugsweise über die
gesamte Breite, angeordnet sind. Alternativ kann die Saugöffnung auch schlitzförmig
ausgebildet sein und sich mit ihrer längeren Seite quer zur Transportrichtung, vorzugsweise
über die gesamte Breite des Transportpfades bzw. des Wertdokuments erstrecken.
[0024] Dabei sind sie vorzugsweise an den Stellen des Transportpfades angeordnet, an denen
durch mechanische Beanspruchung der Wertdokumente Staub von diesen abgelöst oder abgerieben
werden kann.
[0025] Dabei können die im folgenden genannten Möglichkeiten alternativ oder kumulativ verwendet
werden.
[0026] So kann bei dem Verfahren die Eingabe eine Vereinzelungseinrichtung zur Vereinzelung
von Wertdokumenten eines Stapels zu bearbeitender Wertdokumente und Überführung an
die Transporteinrichtung aufweisen, und wenigstens eine der Stellen an dem Vereinzler
und/oder an einer Übergangsstelle zwischen dem Vereinzler und der Transporteinrichtung
liegen. Bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung kann dazu die Eingabe eine Vereinzelungseinrichtung
zur Vereinzelung von Wertdokumenten eines Stapels zu bearbeitender Wertdokumente und
Überführung an die Transporteinrichtung aufweisen, und die wenigstens eine Saugöffnung
wenigstens eines der Abschnitte kann an dem Vereinzler und/oder an einer Übergangsstelle
zwischen dem Vereinzler und der Transporteinrichtung angeordnet sein, vorzugsweise
um bei dem Vereinzeln entstehenden Staub zu beseitigen. Die Übergangsstelle liegt
dabei vorzugsweise innerhalb des Gehäuses. Diese Alternative bietet den Vorteil, daß
Staub sehr früh während des Transports abgesaugt werden kann. Insbesondere nur leicht
an der Oberfläche von Wertdokumenten haftender Staub kann so frühzeitig entfernt werden.
[0027] Weiter kann bei dem Verfahren der Transportpfad eine Biegung aufweisen, und wenigstens
eine der Stellen an der Biegung liegen. Bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
kann dazu der Transportpfad einen gebogenen Abschnitt aufweisen und die wenigstens
eine Saugöffnung eines der Abschnitte an dem gebogenen Abschnitt angeordnet sein.
[0028] Auch kann bei dem Verfahren ein Wertdokument beim Transport an einer Umlenkstelle
umgelenkt werden, wobei wenigstens eine der Stellen an der Umlenkstelle liegt. Die
Transporteinrichtung, insbesondere zur Bildung der Biegung, kann dazu wenigstens eine
Umlenkrolle aufweisen, an der die Richtung des Transportpfades geändert wird, und
die wenigstens eine Saugöffnung des wenigstens einen Leitungsabschnitts kann an der
Umlenkrolle angeordnet sein.
[0029] Darüber hinaus kann bei dem Verfahren wenigstens eine der Stellen an einem Abschnitt
des Transportpfades liegen, über den Wertdokument riemenlos, vorzugsweise über Rollenpaare,
transportiert werden. Bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung kann dazu die wenigstens
eine Saugöffnung eines der wenigstens zwei Leitungsabschnitte an einem Abschnitt der
Transporteinrichtung angeordnet sein, der zum riemenlosen Transport von Wertdokumenten
ausgebildet ist und hierzu vorzugsweise wenigstens ein angetriebenes Rollenpaar, besonders
bevorzugt wenigstens zwei angetriebene Rollenpaare aufweist. Da in solchen Abschnitten
durch Abrieb besonders viel Staub entstehen kann, ist eine Absaugung hier besonders
effektiv.
[0030] Weiter kann bei dem Verfahren der Transportpfad zwei aufeinanderfolgende Biegungen
oder Umlenkstellen aufweisen, und wenigstens eine der Stellen zwischen den Biegungen
bzw. den Umlenkstellen liegen. Bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung können
dazu der Transportpfad zwei aufeinanderfolgende gebogene Abschnitte oder die Transporteinrichtung
zwei Umlenkrollen aufweisen und die wenigstens eine Saugöffnung eines der Abschnitte
zwischen den gebogenen Abschnitten oder zwischen den Umlenkrollen angeordnet sein.
[0031] Auch kann die Transporteinrichtung einen Abschnitt, der die Wertdokumente mittels
wenigstens eines Transportriemens transportiert, und einen riemenfreien Abschnitt,
der die Wertdokumente ohne Transportriemen transportiert, aufweisen. Bei dem Verfahren
kann dann wenigstens eine der Stellen an der Übergangsstelle zwischen den Abschnitten
liegen. Bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung weist dazu vorzugsweise die Transporteinrichtung
einen Transportabschnitt, der die Wertdokumente mittels wenigstens eines Transportriemens
transportiert, und einen riemenfreien Transportabschnitt, der die Wertdokumente ohne
Transportriemen transportiert, auf und die wenigstens eine Saugöffnung wenigstens
eines der Saugleitungssystemabschnitte ist an der Übergangsstelle zwischen den Transportabschnitten
angeordnet. Diese Option bietet den Vorteil, bei dem Übergang zwischen den Transportabschnitt
eventuell durch Schlupf zwischen dem Wertdokument und der Transporteinrichtung entstehenden
Staub bereits lokal abzusaugen, bevor er in den Bereich der Prüfeinrichtung gelangen
kann.
[0032] Weiter kann die Prüfeinrichtung einen optischen Sensor mit einem an dem Transportpfad
angeordneten Sensorfenster ausweisen. Bei dem Verfahren kann dann eine der Stellen
an oder gegenüber dem Sensorfenster liegen. Bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
kann dazu die wenigstens eine Saugöffnung eines der wenigstens zwei Abschnitte an
oder gegenüber dem Sensorfenster angeordnet sein.
[0033] Prinzipiell können die Leitungsabschnitte, insbesondere im Bereich der Saugöffnung
beliebig ausgebildet sein. Es ist jedoch bevorzugt, daß wenigstens einer der Abschnitte
eine Führungseinrichtung für Wertdokumente bzw. zur Führung von Wertdokumenten aufweist,
in der die wenigstens eine Saugöffnung ausgebildet ist. Dadurch kann erreicht werden,
daß selbst in dem Fall, daß Teile eines beispielsweise lappigen Wertdokuments in Richtung
der Saugöffnung gezogen werden, dank der Führung an der Führungseinrichtung die Wahrscheinlichkeit
einer Transportstörung wesentlich reduziert wird. Die Führungseinrichtung braucht
dabei nur so ausgebildet zu sein, daß im Fall einer zu starken Auslenkung von Abschnitten
eines Wertdokuments führend wirkt, nicht aber bei normalem Transport.
[0034] Insbesondere kann die die Führungseinrichtung in Transportrichtung verlaufende Rippen
aufweisen, zwischen denen die wenigstens eine Saugöffnung angeordnet ist. Diese Ausführungsform
hat den Vorteil, daß ein Anliegen eines Wertdokuments an der Saugöffnung und damit
eine starke Abbremsung mit hoher Sicherheit vermieden werden kann.
[0035] Das Saugleitungssystem kann beliebig ausgestaltet sein. So kann das Saugleitungssystem
ausschließlich fest miteinander verbundene Abschnitte aufweisen. Es ist jedoch auch
möglich, daß bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung das Gehäuse eine Gehäuseöffnung,
durch die ein Zugriff wenigstens auf die Prüfeinrichtung möglich ist, und ein Abdeckelement
zum Abdecken der Gehäuseöffnung, das zwischen einer Öffnungsstellung, in der der Zugriff
auf die Prüfeinrichtung möglich ist, und einer Abdeckstellung, in der die Gehäuseöffnung
wenigstens teilweise, vorzugsweise ganz abgedeckt ist, bewegbar ist, aufweist, und
daß das Saugleitungssystem wenigstens einen fest mit dem Anschluß verbundenen Kanalabschnitt
und wenigstens einen mit dem Abdeckelement verbundenen Kanalabschnitt aufweist, die
so ausgelegt sind, daß sie gemeinsam einen Kanalabschnitt bilden, durch den Staub
abgesaugt werden kann, wenn sich das Abdeckelement in der Abdeckstellung befindet.
Insbesondere können die Kanalabschnitte so ausgebildet sein, daß ein Absaugen von
Staub durch den fest mit dem Anschluß verbundenen Kanalabschnitt und den mit dem Abdeckelement
verbundenen Kanalabschnitt möglich ist, wenn sich das Abdeckelement in der Abdeckstellung
befindet. Diese Ausführungsform bietet in vorteilhafter Weise eine hohe Flexibilität
in der Anordnung und Ausbildung des Saugleitungssystems.
[0036] Weiter kann ein Leitungsabschnitt einen Schwenkabschnitt umfassen, in dem die Saugöffnung
ausgebildet ist und der zwischen einer Arbeitsstellung, in der Staub von den Transportpfad
abgesaugt werden kann, und einer Wartungsstellung, in der ein durch den Schwenkabschnitt
in der Arbeitstellung unzugängliches Element der Vorrichtung zugänglich ist.
[0037] Das Saugleitungssystem braucht weiter im Wesentlichen nur eine Leitung zu besitzen,
die die verschiedenen Abschnitte aufweist und deren eines Ende mit dem Anschluß verbunden
ist bzw. in diesen mündet. Es ist jedoch auch möglich, daß das Saugleitungssystem
Verzweigungen aufweist, die die verschiedenen Abschnitte umfassen.
[0038] Insbesondere kann bei dem Verfahren zum Absaugen von Staub an den wenigstens zwei
Stellen und dem Absaugen von Staub mit dem Handreinigungsabschnitt dasselbe Saugaggregat
zum Erzeugen eines Unterdrucks verwendet werden. Hierzu kann das Saugleitungssystem
bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung insbesondere ein mit dem Anschluß verbundenes
Verzweigungselement mit wenigstens zwei Zweigen aufweisen, von dessen wenigstens zwei
Zweigen einer mit dem Handreinigungsabschnitt und einer mit den wenigstens zwei Leitungsabschnitten
verbunden ist, so daß Staub durch den Handreinigungsabschnitt bzw. die wenigstens
zwei Leitungsabschnitten und den Anschluß abgesaugt werden kann. Diese Ausführungsform
hat den Vorteil, daß nur ein Saugaggregat bereitgestellt zu werden braucht. Darüber
hinaus wird die Wartung des Saugaggregats vereinfacht, da abgesaugter gesammelter
Staub nur aus einem Saugaggregat bzw. einer mit diesem verbundenen Staubaufnahmeeinrichtung
entnommen zu werden braucht.
[0039] Vorzugsweise wird zwar dasselbe Saugaggregat für das Absaugen des Staubs mit dem
Handreinigungsabschnitt und den Leitungsabschnitten verwendet, jedoch wird bei dem
Verfahren vorzugsweise Staub durch den Handreinigungsabschnitt nicht abgesaugt, während
Staub an den Stellen des Transportpfades abgesaugt wird. Bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
kann dazu das Saugleitungssystem vorzugsweise eine Verteileinrichtung aufweisen, die
wenigstens zwischen einer Handreinigungsstellung, in der Staub durch den Handreinigungsabschnitt
abgesaugt werden kann, und einer Betriebsreinigungsstellung, in der Staub durch die
wenigstens zwei Leitungsabschnitten abgesaugt werden kann, hin- und herstellbar ist.
Dies hat den Vorteil, daß ein Saugaggregat kleinerer Leistung verwendet werden kann,
insbesondere da bei beim normalen Betrieb ein Absaugen von Staub durch den Handreinigungsabschnitt
zwar möglich, aber bei einigen Ausführungsformen nicht unbedingt notwendig ist. Als
Verteileinrichtung können beispielsweise wenigstens zwei hintereinander geschaltete
Ventile oder ein Zwei- oder Mehrwegeventil verwendet werden.
[0040] Für die Umstellung der Verteileinrichtung sind verschiedene Varianten denkbar, von
denen im Folgenden einige beschrieben sind und die alternativ oder in Kombination
verwendet werden können.
[0041] Prinzipiell kann die Verteileinrichtung von Hand durch einen Benutzer zwischen den
beiden Stellungen hin- und hergestellt werden. Weiter kann die Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
über wenigstens eine durch Eingaben eines Benutzers steuerbare Steuereinrichtung enthalten,
die auf entsprechende Eingaben des Benutzers Stellsignale an die Verteileinrichtung
abgibt, die wenigstens einen durch die Steuersignale steuerbaren Antrieb aufweist,
mittels dessen die Verteileinrichtung zwischen den beiden Stellungen hin- und herstellbar
ist.
[0042] Die Umstellung kann aber auch automatisch in Abhängigkeit von dem Zustand der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
bzw. Teilen derselben oder Änderung des Zustands erfolgen. So kann bei dem Verfahren
das Gehäuse eine Gehäuseöffnung, durch die ein Zugriff wenigstens auf die Prüfeinrichtung
möglich ist, und ein Abdeckelement zum Abdecken der Gehäuseöffnung, das zwischen einer
Öffnungsstellung, in der der Zugriff auf die Prüfeinrichtung möglich ist, und einer
Abdeckstellung, in der die Gehäuseöffnung wenigstens teilweise, vorzugsweise ganz
abgedeckt ist, bewegbar ist, aufweisen, und das Absaugen von Staub an den wenigstens
zwei verschiedenen Stellen des Transportpfads und/oder durch den Handreinigungsabschnitt
in Abhängigkeit von der Stellung und/oder Bewegung des Abdeckelements zwischen der
Öffnungs- und der Abdeckstellung geschehen. Dazu kann bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
vorzugsweise das Gehäuse eine Gehäuseöffnung, durch die ein Zugriff wenigstens auf
die Prüfeinrichtung möglich ist, und ein Abdeckelement zum Abdecken der Gehäuseöffnung,
das zwischen einer Öffnungsstellung, in der der Zugriff auf die Prüfeinrichtung möglich
ist, und einer Abdeckstellung, in der die Gehäuseöffnung wenigstens teilweise, vorzugsweise
ganz abgedeckt ist, bewegbar ist, aufweisen und die Stellung der Verteileinrichtung
kann in Abhängigkeit von der Stellung des Abdeckelements und/ oder einer Bewegung
des Abdeckelements zwischen der Öffnungs- und der Abdeckstellung eingestellt werden
bzw. sein.
[0043] Die Umstellung kann der Verteileinrichtung kann aber auch in Abhängigkeit von dem
Zustand der Prüfeinrichtung vorgenommen werden. So kann bei dem Verfahren die Prüfeinrichtung
einen optischen Sensor, vorzugsweise einen optischen Sensor mit einem dem Transportpfad
zugewandten Fenster, aufweisen und aus einem Betriebszustand, in dem eine Prüfung
von Wertdokumenten durch die Prüfeinrichtung durchführbar ist, in einen Reinigungszustand,
in der der optischer Sensor, insbesondere das Fenster des optischen Sensors, zugänglich
ist, und zurück versetzbar sein; dann kann das Absaugen von Staub an den wenigstens
zwei verschiedenen Stellen des Transportpfads und/ oder durch den Handreinigungsabschnitt
in Abhängigkeit von dem Zustand der Prüfeinrichtung und/ oder einer Änderung des Zustands
der Prüfeinrichtung geschehen. Bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung kann dann
vorzugsweise die Prüfeinrichtung einen optischen Sensor, vorzugsweise einen optischen
Sensor mit einem dem Transportpfad zugewandten Fenster, aufweisen und aus einem Betriebszustand,
in dem eine Prüfung von Wertdokumenten durch die Prüfeinrichtung durchführbar ist,
in einen Reinigungszustand, in der der optischer Sensor, insbesondere das Fenster
des optischen Sensors, zugänglich ist, und zurück versetzbar sein, weiter kann die
Stellung der Verteileinrichtung in Abhängigkeit von dem Zustand der Prüfeinrichtung
und/oder einer Änderungen des Zustands der Prüfeinrichtung, vorzugsweise automatisch,
eingestellt werden.
[0044] Ist eine Absaugung an dem Transportpfad nicht vorgesehen, so kann bei dem Verfahren
das Absaugen von Staub durch den Handreinigungsabschnitt in Abhängigkeit von dem Zustand
der Prüfeinrichtung und/ oder einer Änderung des Zustands der Prüfeinrichtung von
der Stellung des Abdeckelements und/ oder einer Bewegung des Abdeckelements zwischen
der Öffnungs- und der Abdeckstellung erfolgen, d.h. nur bei einem vorgegebenen Zustand
bzw. einer vorgegebenen Stellung bzw. einer entsprechenden Änderung wird Luft mit
Staub durch den Handreinigungsabschnitt abgesaugt. Für die Vorrichtung bedeutet das,
daß die Verteileinrichtung ersetzt ist durch ein Ventil, das in der Verbindung zwischen
dem Anschluß und dem Handreinigungsabschnitt angeordnet ist und dessen Stellung in
Abhängigkeit von dem Zustand der Prüfeinrichtung und/ oder einer Änderung des Zustands
der Prüfeinrichtung von der Stellung des Abdeckelements und/ oder einer Bewegung des
Abdeckelements zwischen der Öffnungs- und der Abdeckstellung eingestellt wird, oder
daß der Anschluß und die Verteileinrichtung ersetzt sind durch ein Saugaggregat, dessen
Betriebszustand in Abhängigkeit von dem Zustand der Prüfeinrichtung und/ oder einer
Änderung des Zustands der Prüfeinrichtung von der Stellung des Abdeckelements und/
oder einer Bewegung des Abdeckelements zwischen der Öffnungs- und der Abdeckstellung
eingestellt ist.
[0045] Eine Staubabsaugung durch den Handreinigungsabschnitt wird daher beispielsweise nur
eingeschaltet, wenn die Prüfeinrichtung einen hierzu geeigneten Zustand einnimmt.
Dies bietet den Vorteil, daß der Benutzer keine eigenen Steuersignale einzugeben braucht,
was insbesondere bei größeren Wertdokumentbearbeitungsvorrichtungen ein Hin- und Hergehen
an der Vorrichtung und damit Zeit erfordern könnte.
[0046] Insbesondere kann die Einstellung der Verteileinrichtung so erfolgen, daß entweder
ein Absaugen durch den Handreinigungsabschnitt oder eine Absaugen an den wenigstens
zwei Stellen bzw. durch die wenigstens zwei Leitungsabschnitt erfolgt.
[0047] Für die automatische Umstellung bzw. Einstellung sind mehrere Möglichkeiten denkbar.
[0048] Zum Beispiel können Sensoren vorgesehen sein, die den Zustand der Prüfeinrichtung
und/ oder eine Änderung desselben und/ oder die Stellung des Abdeckelements und/ oder
eine Änderung desselben erfassen und entsprechende Sensorsignale abgeben, auf die
hin die Verteileinrichtung bzw. das Ventil oder Saugaggregat entsprechend um- bzw.
eingestellt wird.
[0049] So ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
ein von einer Steuereinrichtung ansteuerbarer Antrieb zur Bewegung des Abdeckelements
vorgesehen, und die Steuereinrichtung steuert sowohl den Antrieb als auch die Verteileinrichtung
an. Wie bereits erwähnt, weist die Verteileinrichtung in diesem Fall ebenfalls einen
entsprechenden durch die Steuereinrichtung ansteuerbaren Antrieb zur Umstellung der
Verteileinrichtung auf. Entsprechend kann bei einer Umstellung in Abhängigkeit von
dem Zustand der Prüfeinrichtung bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung ein von
einer Steuereinrichtung ansteuerbarer Antrieb zur Änderung des Zustands der Prüfeinrichtung
vorgesehen sein, und die Steuereinrichtung steuert sowohl den Antrieb als auch die
Verteileinrichtung an.
[0050] Diese Ausführungsformen haben den Vorteil, daß die jeweiligen Antriebe unabhängig
voneinander, und damit für ihre jeweilige Funktion optimiert ausgebildet werden können.
[0051] Alternativ kann es aber auch bevorzugt sein, daß bei der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
eine gemeinsame Antriebsquelle zur Bewegung des Abdeckelements bzw. zur Änderung des
Zustands der Prüfeinrichtung und zur Änderung der Stellung der Verteilereinrichtung
vorgesehen ist. Diese mechanisch mit den genannten Elementen bzw. Einrichtungen gekoppelte
Antriebsquelle kann dann durch die bereits erwähnte, durch einen Benutzer durch Eingaben
steuerbare Steuereinrichtung und/oder durch eine Steuereinrichtung, die in Abhängigkeit
vom Zustand der Transporteinrichtung, insbesondere das Vorliegen eines Staus, gesteuert
wird, angesteuert werden.
[0052] Prinzipiell kann das Saugleitungssystem noch als Leitungsabschnitte Zweige besitzen,
die zu anderen Funktionseinheiten der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung führen,
beispielsweise zu einem Vereinzler. Vorzugsweise besitzt das Saugleitungssystem jedoch
nur Leitungsabschnitte, die Saugöffnungen zur Absaugung von Staub aufweisen, aber
nicht zur Versorgung anderer Komponenten der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung dienen.
Insbesondere kann die Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung das Saugaggregat aufweisen,
das dann besonders bevorzugt nur mit dem Anschluß verbunden ist und daher nur Luft
durch das Saugleitungssystem absaugt.
[0053] Die Erfindung wird im Folgenden noch weiter beispielhaft an Hand der Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung in Form einer
Banknotensortiervorrichtung;
- Fig. 2
- eine schematische vergrößerte Darstellung eines Teils der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
in Fig.1,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung eines Teils eines Saugleitungssystems der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
in Fig. 1 mit Führungseinrichtungen im Bereich eines Übergangs von einem Vereinzler
zu einer Transporteinrichtung der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung und im Bereich
von Biegungen in dem Transportpfad,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung eines Teils des Saugleitungssystems der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
in Fig. 1 mit einem Schwenkabschnitt im Bereich einer Prüfeinrichtung der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
in Fig. 1,
- Fig. 5
- eine vergrößerte Seitenansicht von Teilen einer Transporteinrichtung der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
in Fig. 1 und Teilen des Saugleitungssystems an dem Übergang von dem Vereinzler zu
der Transporteinrichtung,
- Fig. 6
- eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Absaugblöcks eines ersten Leitungsabschnitts
des Saugleitungssystems,
- Fig. 7
- eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer Führungseinrichtung eines zweiten Leitungsabschnitts
des Saugleitungssystems,
- Fig. 8
- eine vergrößerte Seitenansicht von Teilen einer Transporteinrichtung der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
in Fig. 1 und Teilen des Saugleitungssystems an Biegungen des Transportpfades,
- Fig. 9
- eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Absaugblocks eines dritten Leitungsabschnitts
des Saugleitungssystems,
- Fig. 10
- eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer Führungseinrichtung eines zweiten Leitungsabschnitts
des Saugleitungssystems,
- Fig. 11
- eine schematische Seitenansicht der zweiten Prüfeinrichtung und einer Halteeinrichtung
für diese mit Blickrichtung gegen die Transportrichtung, in der sich die zweite Prüfeinrichtung
in einem Betriebszustand befindet,
- Fig. 12
- eine schematische Aufsicht auf die zweiten Prüfeinrichtung und die Halteeinrichtung
- Fig. 13
- eine schematische Seitenansicht der zweiten Prüfeinrichtung und einer Halteeinrichtung
wie in Fig. 12, wobei sich die zweite Prüfeinrichtung jedoch in einem Reinigungszustand
befindet,
- Fig. 14
- eine perspektivische Ansicht eines Schwenkabschnitts eines fünften Leitungsabschnitts
des Saugleitungssystems und einer Leitplatte einer Halteeinrichtung für Sensoren der
zweiten Prüfeinrichtung,
- Fig. 15
- eine schematische perspektivische Ansicht einer Verteileinrichtung des Saugleitungssystem,
- Fig. 16
- eine Fig. 2 entsprechende Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung,
und
- Fig. 17
- eine Fig. 2 entsprechende Ansicht noch eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung.
[0054] Eine Vorrichtung 10 für die Bearbeitung von Wertdokumenten 12, im Beispiel Banknoten,
in Fig. 1 besitzt in einem Gehäuse 14 eine Eingabe bzw. Eingabeeinheit 16, die integriert
ein Eingabefach 18 zur Aufnahme eines Stapels von zu bearbeitenden Wertdokumenten
12 und einen Vereinzler 20 zur Vereinzelung der Wertdokumente 12 des Stapels und Abgabe
als vereinzelte Wertdokumente, eine Ausgabe bzw. Ausgabeeinheit 22 mit wenigstens
zwei, im Beispiel fünf, Ablagefächern 24 zur Ablage bearbeiteter Wertdokumente, 12
und eine Transporteinrichtung 26 zum Transport vereinzelter Wertdokumente 12 entlang
eines Transportpfades 28 von der Eingabeeinheit 16 zu der Ausgabeeinheit 22. Die Transporteinrichtung
26 verfügt über Weichen 30, mittels derer Verzweigungen des Transportpfades 28 zu
den Ablagefächern 24 gebildet werden. Am Ende der Verzweigungen sind jeweils in den
Figuren nicht gezeigte Spiralfachstapler angeordnet, die die Wertdokumente in die
Ablagefächer 24 ablegen. An dem Transportpfad 28 sind eine erste Prüfeinrichtung 32
und eine zweite Prüfeinrichtung 34 angeordnet, die, insbesondere physikalische, Eigenschaften,
beispielsweise deren Druckbild und/ oder Lumineszenzeigenschaften, an ihnen vereinzelt
vorbeitransportierter Wertdokumente 12 erfaßt und in Abhängigkeit von den erfaßten
Eigenschaften auf der Basis vorgegebener Kriterien für den Typ, insbesondere die Denomination,
und/oder die Echtheit und/oder den Zustand der Wertdokumente Signale erzeugt, die
den Typ bzw. die Echtheit bzw. den Zustand des jeweils geprüften Wertdokuments wiedergeben
bzw. repräsentieren. Eine Steuereinrichtung 36 ist über Signalverbindungen unter anderem
mit den Prüfeinrichtungen 32 und 34 und der Transporteinrichtung 26 verbunden und
steuert unter anderem in Abhängigkeit von den Signalen der Prüfeinrichtungen 32 und
34 die Transporteinrichtung 26, insbesondere die Weichen 30, so an, daß die Wertdokumente
entsprechend den Ergebnissen der Prüfung und eventueller weiterer Kriterien in entsprechende
Ablagefächer 24 abgelegt werden. Die Steuereinrichtung 36 verfügt, in den Figuren
nicht gezeigt, über eine Benutzerschnittstelle zur Ein- und Ausgabe von den Betrieb
der Vorrichtung betreffenden Daten. Die Benutzerschnittstelle kann beispielsweise
eine Anzeigeeinrichtung und eine Tastatur und/ oder eine Zeigeeinrichtung, beispielsweise
eine Maus, oder eine berührungsempfindliche Anzeige (Touchscreen) aufweisen.
[0055] Das Gehäuse 14 verfügt über eine Gehäuseöffnung 38, durch die ein Zugriff auf die
Eingabe 16, die Prüfeinrichtungen 32 und 34 und entsprechende Teile des Transportpfades
28 möglich sind. Das Gehäuse 14 besitzt weiter ein in Fig. 1 und 2 der Übersichtlichkeit
halber durchsichtig gezeigtes Abdeckelement 40 zum Abdecken der Gehäuseöffnung 38,
das zwischen einer Öffnungsstellung, in der der Zugriff auf die Prüfeinrichtungen
32 und 34 durch die Gehäuseöffnung 38 möglich ist, und einer Abdeckstellung, in der
die Gehäuseöffnung 38 wenigstens teilweise, vorzugsweise ganz abgedeckt ist, bewegbar
ist. In diesem Beispiel ist das Abdeckelement 40 eine an ihrer Oberkante angelenkte,
nach oben schwenkbare Haube, die eine Öffnung 38 im Bereich der Eingabe 16 zum Einlegen
eines Stapels von Wertdokumenten aufweist.
[0056] Das Gehäuse 14 verfügt über wenigstens eine weitere Öffnung 42 für die Ausgabe 22,
durch die Wertdokumente aus der Ausgabe 22 entnommen werden können. Das Gehäuse 14
kann noch weitere Türen oder Klappen aufweisen, die einen Zugriff beispielsweise auf
Teile des Transportpfades 28 ermöglichen, die nicht durch die Gehäuseöffnung 38 erreichbar
sind.
[0057] Die Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung 10 besitzt weiter (vgl. Fig. 2,3 und 4) ein
Saugleitungssystem 44 für Saugluft, das einen Anschluß 46 für ein Saugaggregat 48
zur Absaugung von Luft mit Staub aus dem Saugleitungssystem 44 und wenigstens einen
mit dem Anschluß verbundenen Handreinigungsabschnitt 50 mit einer im Bereich der Prüfeinrichtungen
32 und 34 relativ zu dieser beweglichen Saugöffnung 52 und wenigstens zwei, im Beispiel
fünf, mit dem Anschluß 46 verbundene Leitungsabschnitte 54, 56, 58, 60 und 62 aufweist.
Das Saugaggregat 48 ist der Übersichtlichkeit halber in Fig. 2 innerhalb der Vorrichtung
10 gezeigt, befindet sich aber in diesem Ausführungsbeispiel tatsächlich außerhalb
des Gehäuses 14. In anderen Ausführungsbeispielen kann es auch als Teil der Vorrichtung
10 innerhalb des Gehäuses 14 angeordnet sein. Die Leitungsabschnitte weisen an verschiedenen
Abschnitten des Transportpfades 28 angeordnete, auf den Transportpfad 28 gerichtete
Saugöffnungen auf, durch die Staub von entlang des Transportpfades 28 transportierten
Wertdokumenten 12 transportierbar ist.
[0058] Die Komponenten der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung 10 im Bereich der Gehäuseöffnung
38 sind genauer, aber schematisch in Fig. 2 veranschaulicht.
[0059] Die Transporteinrichtung 26 verfügt über einen ersten Abschnitt 64, der von einer
Übergangsstelle 66 an dem Vereinzler 18 zu der zweiten Prüfeinrichtung 34 reicht.
Entlang des entsprechenden Abschnitts des Transportpfades 28 werden Wertdokumente
mit einem Riementransport befördert. Für den Transport entlang des ersten Abschnitts
64 verfügt die Transporteinrichtung über angetriebene Riemen 82 zum Transport von
dem Vereinzler 18 vereinzelt abgegebener Wertdokumente. An den ersten Abschnitt 64
schließt sich ein zweiter Abschnitt 68 an, der sich bis zum Ende der zweiten Prüfeinrichtung
34, bzw. etwas darüber hinaus, erstreckt und in dem Wertdokumente riemenfrei transportiert
werden. Für den Transport entlang des zweiten Abschnitts 68 verfügt die Transporteinrichtung
26 über Rollenpaare im Bereich der zweiten Prüfeinrichtung 34. An den zweiten Abschnitt
68 schließt sich ein dritter Abschnitt 70 an, der bis zu der Ausgabe 22 reicht und
wie der erste Abschnitt 64 für einen Riementransport ausgelegt ist.
[0060] Der durch den ersten Abschnitt 64 gebildete Transportpfadabschnitt weist nach der
Übergangsstelle 66 von dem Vereinzler vier gebogene Abschnitte bzw. Biegungen 74,
76, 78 und 80 auf, von denen die Biegungen 74, 76 und 78 auch als eine Biegung bzw.
ein gebogener Abschnitt im Sinne der Erfindung aufgefaßt werden können.
[0061] Sowohl an der Übergangsstelle 66 als auch an den vier Biegungen 74, 76, 78 und 80
verfügt die Transporteinrichtung 26 über Transportrollen 84, 86, 88, 90 und 92, über
die jeweils Riemen 82 zum Transport der Wertdokumente geführt sind und von denen wenigstens
einige angetrieben sind. Dabei fungieren die Rollen 86, 88, 90 und 92 als Umlenkrollen,
an denen die Wertdokumente in eine neue Richtung gelenkt werden, was hier durch Umlenkung
der Riemen 82 erfolgt, in anderen Ausführungsbeispielen aber auch durch direkten Kontakt
der Wertdokumente mit den Umlenkrollen geschehen kann.
[0062] Die Transporteinrichtung 26 verfügt im zweiten Abschnitt 68 über nur teilweise in
Fig. 13 gezeigte, teilweise angetriebene Transportrollen, die die Wertdokumente riemenlos
transportieren.
[0063] Zum Absaugen von Luft und damit Staub von den Wertdokumenten und in der Luft im Bereich
des Transportpfades 28 dienen die Leitungsabschnitte 54 bis 62, die im Folgenden genauer
beschrieben sind.
[0064] Die Saugöffnungen der ersten beiden Leitungsabschnitte 54 und 56 sowie die Saugöffnungen
des dritten und des vierten Leitungsabschnitts 58 und 60 sind so angeordnet, daß Luft
und damit Staub von zwei verschiedenen Seiten eines entlang des Transportpfades transportierten
Wertdokuments abgesaugt wird.
[0065] Wie genauer in Fig. 5 bis 7 gezeigt, verfügt der erste Leitungsabschnitt 54 über
ein Rohr 94 und an dessen Ende über einen ersten Absaugblock 96, in dem ein mit dem
Ende des Rohrs 94 verbundener Hohlraum 97 ausgebildet ist, der in Richtung auf den
Transportpfad durch eine Platte 98 mit auf den Transportpfad 28 gerichteten, quer
zur Transportrichtung T, in diesem Beispiel gestaffelt bzw. in Reihen, angeordneten
Saugöffnungen 100 abgeschlossen ist.
[0066] Der erste Absaugblock 96 und damit die Saugöffnungen 100 sind zwischen den Rollen
84 und 86 im Bereich der Übergangsstelle 66 zwischen Vereinzler 20 und Transporteinrichtung
26 angeordnet. Dies erlaubt die Absaugung von Staub, der bei der Vereinzelung und
dem nachfolgenden Übergang zu der Transporteinrichtung 26 entstehen kann. Durch die
Anordnung der Saugöffnungen 100 über im wesentlichen die gesamte Breite des Transportpfades
kann darüber hinaus eine Absaugung über die gesamte Fläche des Wertdokuments erfolgen.
[0067] Der zweite Leitungsabschnitt 56 verfügt ebenfalls über ein Rohr 102 und an dessen
Ende eine an der Biegung 74 angeordnete Führungseinrichtung in Form eines ersten Führungsblocks
104. Der Führungsblock 104 verfügt über einen mit dem Ende des Rohrs 102 verbundenen
Kanal 106 und an seiner dem Transportpfad 28 bzw. der Umlenkrolle 86 zugewandten Seite
in Transportrichtung verlaufende, quer zu dieser angeordnete Rippen 108, zwischen
denen der Kanal 106 in quer zur Transportrichtung angeordneten Saugöffnungen 110 mündet,
die auf den Transportpfad gerichtet sind. Die Führungseinrichtung 104 führt im vorliegenden
Ausführungsbeispiel Teile eines Wertdokuments allerdings nur, wenn diese über die
Transportriemen hervorzustehen, und verhindert so Beeinträchtigungen des Transports.
Die eigentliche Umlenkung erfolgt durch die Riemen 82.
[0068] Durch die Anordnung der Saugöffnungen 110 im Bereich des gebogenen Abschnitts 74
kann sich durch die bei der Umlenkung erfolgende Verformung des Wertdokuments ablösender
Staub und durch Schlupf der Riemen abgeriebener Staub schon bei seiner Entstehung
abgesaugt werden und verteilt sich daher nicht oder jedenfalls nicht so sehr in dem
Gehäuse 14, insbesondere in den Bereich der Prüfeinrichtungen 32 und insbesondere
auch 34.
[0069] Der in Fig. 8 und 9 genauer veranschaulichte dritte Leitungsabschnitt 58 ist prinzipiell
wie der erste Leitungsabschnitt 54 aufgebaut und verfügt ebenfalls über ein Rohr 94'
und einen an dessen Ende angeordneten zweiten Absaugblock 96', in dem ein mit dem
Ende des Rohrs 94' verbundener Hohlraum 97' ausgebildet ist, der in Richtung auf den
Transportpfad durch eine Platte 98' mit auf den Transportpfad 28 gerichteten Saugöffnungen
100' abgeschlossen ist. Die Saugöffnungen 100' sind im Gegensatz zu den kreisförmigen
Saugöffnungen 100 jedoch schlitzförmig ausgebildet, wobei sich die Schlitze mit ihrer
längeren Seite quer zur Transportrichtung erstrecken in Transportrichtung hintereinander
angeordnet sind.
[0070] Der zweite Absaugblock 96' und damit die Saugöffnungen 100' sind zwischen den Umlenkrollen
88 und 90 im Bereich zwischen den gebogenen Abschnitten bzw. Biegungen 76 und 78 angeordnet.
Dies erlaubt die Absaugung von Staub, der sich durch den weiteren Transport nach der
Umlenkrolle 86 ergeben hat.
[0071] Der in Fig. 8 und 10 genauer veranschaulichte vierte Leitungsabschnitt 60 ist ähnlich
aufgebaut wie der zweite Leitungsabschnitt 56 und verfügt ebenfalls über ein Rohr
102' und eine an dem gebogenen Abschnitt bzw. der Biegung 80 angeordnete Führungseinrichtung
in Form eines zweiten Führungsblocks 104'. Auch der Führungsblock 104' verfügt über
einen mit dem Ende des Rohrs 102' verbundenen Kanal 106' und an seiner dem Transportpfad
28 bzw. der Umlenkrolle 92 zugewandten Seite in Transportrichtung verlaufende Rippen
108', zwischen denen der Kanal 106' in Saugöffnungen 110' mündet, die auf den Transportpfad
28 gerichtet, aber quer zu diesem nebeneinander angeordnet sind. Die Führungseinrichtung
führt im vorliegenden Ausführungsbeispiel Teile eines Wertdokuments im oben allerdings
nur, wenn diese über die Transportriemen hervorzustehen, und verhindert so Beeinträchtigungen
des Transports. Die eigentliche Umlenkung erfolgt auch hier durch die Riemen 82.
[0072] Die Saugöffnungen 100, 100', 110, 110' sind vorzugsweise weniger als 20 mm von der
Ebene des Transportpfades 28 entfernt angeordnet.
[0073] Der fünfte Leitungsabschnitt 62 (vgl. Fig. 14) verfügt über ein Rohr 112 und einen
Schwenkabschnitt 114, der um eine Ende des Rohrs 112 schwenkbar ist, und zur Absaugung
von Luft und darin befindlichem Staub am Übergang von dem ersten Transportabschnitt
64 für Riementransport zu dem zweiten Transportabschnitt 68 für riemenlosen Transport
und entlang der zweiten Prüfeinrichtung 34.
[0074] Figuren 11 bis 13 zeigen schematisch vereinfacht die zweite Prüfeinrichtung 34 mit
einem zweiteiligen optischen Sensor 116 und einem zweiteiligen Ultraschalltransmissionssensor
118 sowie eine Halteeinrichtung 120 für die zweite Prüfeinrichtung 34 und Teile des
zweiten Abschnitts 68 der Transporteinrichtung 26. Während Figur 11 den Bereich der
Prüfeinrichtung 34 in einer Seitenansicht, in Transportrichtung der Transporteinrichtung
26 zeigt, ist in Figur 12 derselbe Bereich um 90° um eine Achse quer zur Transportrichtung
gedreht darstellt. Beispielhaft verfügt der optischer Sensor 116 über zwei Teile 122
und 124, die auf gegenüberliegenden Seiten des Transportpfades angeordnet sind. Der
Teil 122 dient zum einen zur Remissionsmessung und besitzt dazu eine Beleuchtungseinrichtung
zur Beleuchtung eines Wertdokuments mit optischer Beleuchtungsstrahlung und eine Detektionseinrichtung
zur Detektion von optischer Strahlung, die von einem mit der Beleuchtungsstrahlung
beleuchteten Wertdokument ausgeht. Die Teile 122 und 124 dienen zur Transmissionsmessung,
wobei der Teil 124 eine Detektionseinrichtung zur Detektion von Beleuchtungsstrahlung
des Teils 122 erfaßt, die durch ein Wertdokument hindurchgetreten ist. Zum Schutz
der Beleuchtungseinrichtung und der Detektionseinrichtungen vor Verschmutzung durch
Staub sind diese in jeweiligen Sensorgehäusen angeordnet, die jeweils ein auf den
Transportpfad 28 gerichtetes Fenster 126 bzw. 128 aufweisen; die Fenster sind so ausgebildet
und angeordnet, daß sowohl die Beleuchtungsstrahlung als auch die Detektionsstrahlung
durch das Fenster 126 bzw. die transmittierte Beleuchtungsstrahlung durch das Fenster
128 treten kann. Der optische Sensor 116 tastet ein an ihm vorbeitransportiertes Wertdokument
zeilenweise ab, so daß nach dem Vorbeitransport ein Bild des Wertdokuments vorliegt.
Um eine einwandfreie Funktion des Sensors zu gewährleisten, ist notwendig, daß die
Fenster 126 und 128 nicht oder nur unwesentlich verschmutzt ist. Gleichermaßen sollten
die dem Wertdokument zugewandten Flächen der beidseitig des Transportpfades 28 angeordneten
Teile des Ultraschalltransmissionssensors 118 möglichst nicht durch Staub verschmutzt
sein, um eine möglichst gute Funktion zu gewährleisten.
[0075] Die zweite Prüfeinrichtung 34 und die Halteeinrichtung 120 sind so aufgebaut, daß
die Prüfeinrichtung 34, insbesondere auch zu Reinigungszwecken aus einem Betriebszustand,
in dem eine Prüfung von Wertdokumenten durch die zweite Prüfeinrichtung 34 durchführbar
ist, in einen Reinigungszustand, in der der optischer Sensor 116, insbesondere die
Fenster 126 und 128 des optischen Sensors 116, zugänglich sind, und zurück versetzbar
ist.
[0076] Dazu ist die Halteeinrichtung 120 an einem feststehenden Rahmen oder einer feststehenden
Platte 130 in der Vorrichtung für die Bearbeitung von Banknoten 10 befestigt; sie
besitzt wenigstens zwei Teile, nämlich einen ersten fest mit der Platte 130 verbundenen
Teil 132 und als zweiten Teil eine Schwenkhalterung 134.
[0077] Der erste Teil 132 besitzt Aufnahmen für die Sensoren, insbesondere also eine Aufnahme
für den zweiten Sensorteil 124, und entlang des Transportpfades 28 wenigstens zwei,
vorzugsweise wenigstens drei durch einen nicht gezeigten Antrieb, beispielsweise eine
Elektromotor und gegebenenfalls ein Riemen- und/oder Zahnrad-Getriebe, angetriebene
Rollen 136 des zweiten Abschnitts 68 der Transporteinrichtung 26, deren Achse im wesentlichen
orthogonal zu der Transportrichtung und parallel zu der längeren Seite des Fensters
128 bzw. der Zeilenrichtung der Detektionseinrichtung des zweiten Sensorteils 124
verläuft. Der erste Teil 132 verfügt weiter über eine in Fig. 12 der Übersichtlichkeit
halber nicht gezeigte Leitplatte 138, an der vorbeitransportierte Wertdokumente auf
der einen Seite des Transportpfades 28 geführt werden können. Die Leitplatte 138 besitzt
Öffnungen im Bereich der Sensoren, so daß die Leitplatte 138 deren Funktion nicht
beeinträchtigt, und Öffnungen, durch die die angetriebenen Rollen 136 greifen. Diese
Öffnungen sind in Fig. 14 allerdings nicht gezeigt.
[0078] Der zweite Teil, d.h. die Schwenkhalterung 134 ist an dem ersten Teil 132 um eine
Achse 140 schwenkbar angelenkt. Wie der erste Teil 132 besitzt die Schwenkhalterung
Aufnahmen für die Sensoren, insbesondere also eine Aufnahme für den ersten Sensorteil
122, und Rollen 142 des zweiten Abschnitts 68 der Transporteinrichtung 26, deren Anzahl
der der angetriebenen Rollen 136 entspricht und deren Drehachse im wesentlichen orthogonal
zu der Transportrichtung und parallel zu der längeren Seite des Fensters 128 bzw.
der Zeilenrichtung der Detektionseinrichtung des zweiten Sensorteils 124 verläuft.
[0079] Auch die Schwenkhalterung 132 verfügt über eine in Fig. 12 der Übersichtlichkeit
halber nicht gezeigte Leitplatte 138', an der vorbeitransportierte Wertdokumente auf
der anderen Seite des Transportpfades 28 geführt werden können. Die Leitplatte 138'
besitzt Öffnungen im Bereich der Sensoren, so daß die Leitplatte 138' deren Funktion
nicht beeinträchtigt, und Öffnungen, durch die die Rollen 142 greifen können.
[0080] Die Schwenkhalterung 134 erlaubt es, die zweite Prüfeinrichtung 34 in die beiden
oben genannten Zustände zu versetzen.
[0081] In dem Betriebszustand in Fig. 11 ist die Schwenkhalterung 134 so relativ zu dem
ersten Teil 132 so ausgerichtet, daß Sensoren der Prüfeinrichtung 34 relativ zueinander
und zu dem Transportpfad 28 eine Stellung einnehmen, in der sie Eigenschaften entlang
des Transportpfades 28 transportierter Wertdokumente erfassen können und somit eine
Prüfung von Wertdokumenten durchführbar ist. Weiter sind die Leitplatten 138 und 138'
wenigstens näherungsweise parallel zueinander angeordnet und bilden einen schmalen
Führungsspalt für die Wertdokumente. Weiter sind die angetriebenen Rollen 136 und
die Rollen 142 so zueinander ausgerichtet, daß sie ein aus dem ersten Abschnitt 66
der Transporteinrichtung 26 kommendes Wertdokument einklemmen und als Rollentransport
fungierend entlang des Transportpfades 28 weitertransportieren. Die Rollen 136 und
142 bilden daher Rollenpaare für einen riemenlosen Transport entlang des durch den
zweiten Abschnitt 68 der Transporteinrichtung 26 gebildeten Transportpfadabschnitts.
Um den Transport der Wertdokumente gewährleisten zu können, muß dabei der Abstand
zwischen den Drehachsen entlang des Transportpfades 28 aufeinanderfolgender Rollenpaare
136,142 in Transportrichtung gesehen kleiner sein als die Abmessung des kleinsten
Wertdokuments, in deren Richtung der Transport der Wertdokumente im Transportsystem
erfolgt. Werden die Wertdokumente parallel zu ihren kurzen Kanten (quer) transportiert,
darf der Abstand nicht größer als die Breite des kleinsten zu transportierenden Wertdokuments
sein. Werden die Wertdokumente parallel zu ihren langen Kanten (längs) transportiert,
darf der Abstand nicht größer als die Länge des kleinsten Wertdokuments sein. Vorteilhafterweise
beträgt der Abstand zwischen den Drehachsen etwa der Hälfte der Breite bzw. Länge
des in der entsprechenden Richtung kleinsten Wertdokuments.
[0082] In dem Reinigungszustand in Fig. 13 ist die Schwenkhalterung 134 von dem ersten Teil
132 so weggeschwenkt, daß die Sensoren, beispielsweise der optischer Sensor 116, insbesondere
dessen Fenster 126 und 128, zur Reinigung zugänglich sind.
[0083] Zur Bewegung der Schwenkhalterung 134 und damit zur Änderung des Zustands der zweiten
Prüfeinrichtung 34 ist ein Aktor, im vorliegenden Beispiel ein Pneumatikzylinder 144
eines Pneumatiksystems 146 der Vorrichtung 10, vorgesehen, dessen eines Ende mit der
Platte 130 (oder in einem anderen Ausführungsbeispiel mit dem ersten Teil 132) und
dessen anderes Ende mit der Schwenkhalterung 134 drehbar gekoppelt ist. Durch Änderungen
des Drucks in dem Pneumatiksystem 146 ändert sich der Abstand zwischen den Enden des
Pneumatikzylinders, sodaß die Schwenkhalterung 132 durch die exzentrische Anlenkung
an der Schwenkhalterung schwenkbar ist.
[0084] Zum Ausgleich des Gewichts der Schwenkhalterung 134 mit den Sensorteilen ist eine
Feder 148 vorhanden, deren eines Ende exzentrisch mit der Schenkhalterung 132 und
deren anderes Ende mit dem Rahmen bzw. der Platte 130 gekoppelt ist. In der in Figur
11 dargestellten Betriebsstellung ist die Feder 148 nur gering gespannt, in der Reinigungsstellung
in Fig. 13 dagegen stark.
[0085] Das Pneumatiksystem 146 (vgl. Fig. 2) kann insbesondere eine Druckquelle 150, beispielsweise
eine Pumpe, und/ oder ein mit der oder einer Druckquelle über eine Druckleitung verbundenes
steuerbares Ventil 152 sowie wenigstens eine Verbindungsleitung zu dem Pneumatikzylinder
144 umfassen.
[0086] Zur Ansteuerung der Bewegung des Pneumatikzylinders 144 kann die Steuereinrichtung
36 das Pneumatiksystem, beispielsweise die Druckquelle und/oder das Ventil 152 ansteuern,
um den Druck in dem Pneumatiksystem zu ändern. Durch Eingabe entsprechender Befehle
in die Steuereinrichtung 36 kann also ein Benutzer das Pneumatiksystem bedienen. Es
ist jedoch auch möglich, daß die Steuereinrichtung 36 dazu ausgebildet ist, mittels
entsprechender Transportsensoren der Transporteinrichtung eine Transportstörung beim
Transport zu bearbeitender Wertdokumente zu erkennen und in Abhängigkeit von der Erkennung
einer Transportstörung die Transporteinrichtung abzuschalten und den Zustand der zweiten
Prüfeinrichtung aus dem Betriebszustand in den Reinigungszustand zu ändern.
[0087] Zur Absaugung von Staub aus dem Bereich des Übergangs von dem ersten zu dem zweiten
Transporteinrichtungsabschnitt, aus dem Bereich des riemenlos arbeitenden zweiten
Abschnitts der Transporteinrichtung bzw. dem Bereich der zweiten Prüfeinrichtung ist
der in Fig. 14 teilweise gezeigte fünfte Leitungsabschnitt 62 vorgesehen, der über
das Rohr 112 und den Schwenkabschnitt bzw. Schwenkarm 114 mit einer schlitzförmigen,
durch Rippen unterteilten Saugöffnung 154 verfügt. Das eine Ende des Rohres 112 ist
mit dem Anschluß 46 verbunden, das andere Ende ist als Stutzen ausgebildet, auf den
der Schwenkabschnitt bzw. Schwenkarm 114 mit einer Öffnung 156 gesteckt wird, die
über einen nicht genauer gezeigten Kanalabschnitt in der Saugöffnung 154 verbunden
ist. Die oberen Kanten der Leitplatten 138 und 138' und die Saugöffnung 154 sind so
ausgebildet, daß die Kanten mit dem Schwenkabschnitt weitgehend dicht abschließen,
so daß durch die Saugöffnung 154 abgesaugte Luft, bzw. durch diese mit der Luft abgesaugter
Staub vorwiegend, vorzugsweise im wesentlichen vollständig, aus dem Bereich zwischen
den Leitplatten 138 und 138' kommt.
[0088] Im Betrieb bzw., wenn sich die zweite Prüfeinrichtung 34 in ihrem Betriebszustand
befindet, ist der Schwenkabschnitt 114 so eingestellt, daß die Saugöffnung 154 mit
ihrer längeren Seite parallel zu der Transportrichtung, vorzugsweise sehr nah, über
dem durch die Leitplatten 138 und 138' gebildeten Leitschlitz angeordnet ist. Auf
diese Weise kann Luft und insbesondere in der Luft befindlicher Staub aus dem Bereich
des zweiten Abschnitts 68 der Transporteinrichtung 26 und dem Bereich der zweiten
Prüfeinrichtung 34, insbesondere der Fenster 126 und 128 parallel zur Ebene der Wertdokumente
abgesaugt werden.
[0089] Wird die zweite Prüfeinrichtung 34 in den Reinigungszustand versetzt, d.h. hier aufgeklappt,
kann der Schwenkabschnitt 114 in einer Ebene parallel zu dem Transportpfad und quer
zur Ebene der Wertdokumente in dem zweiten Abschnitt 68 der Transporteinrichtung 26
quer zur Richtung der Zeile des Sensors 116, soweit zur Seite geschwenkt werden, daß
die zweite Prüfeinrichtung 34, genauer deren Fenster 126 und 128 zu Reinigungszwecken
zugänglich sind.
[0090] Das Saugleitungssystem 44, das teilweise in Fig. 3 und 4 gezeigt ist, verfügt neben
den Leitungsabschnitten weiter über den Handreinigungsabschnitt 44, der ein Rohr 158,
einen an das Rohr 158 angeschlossenen flexiblen Schlauch 160 und eine an dem freien
Ende des Schlauchs 160 in den Bereich der zweiten Prüfeinrichtung 34 bewegbare Saugbürste
162 mit einer von Borsten 164 umringten Saugöffnung 52 besitzt. Das die Saugbürste
162 und damit die Saugöffnung 52 in den Bereich der zweiten Prüfeinrichtung 34 bewegbar
ist, kann sie sehr gut zum Absaugen von Staub aus dem Bereich der zweiten Prüfeinrichtung
34 bzw. von dieser eingesetzt werden.
[0091] Die Verbindung der fünf Leitungsabschnitte 54 bis 62 und des Handreinigungsabschnitts
50 mit dem Anschluß 46 erfolgt folgendermaßen (vgl. Fig. 3, 4 und 15).
[0092] Die fünf Leitungsabschnitte 54 bis 62 münden in ein Verzweigungselement 168, das
die Zweige in einem Rohrabschnitt 169 zusammenführt.
[0093] Zur Verteilung des Unterdrucks von dem Saugaggregat 48 verfügt das Saugleitungssystem
44 über eine mit dem Anschluß 46, dem Handreinigungsabschnitt 50 und - in diesem Ausführungsbeispiel
über das Verzweigungselement 168 - den Leitungsabschnitten 54 bis 62 verbundene Verteileinrichtung
170 (vgl. Fig. 15), die wenigstens zwischen einer Handreinigungsstellung, in der Staub
durch den Handreinigungsabschnitt 50 abgesaugt werden kann, und einer Betriebsreinigungsstellung,
in der Staub durch wenigstens zwei Leitungsabschnitte, hier die fünf Leitungsabschnitte
54 bis 64 abgesaugt werden kann, hin- und herstellbar ist.
[0094] In diesem Ausführungsbeispiel ist die Vorrichtung 10 so aufgebaut, daß die Stellung
der Verteileinrichtung 170 in Abhängigkeit von dem Zustand der zweiten Prüfeinrichtung
34 und/oder einer Änderungen des Zustands der zweiten Prüfeinrichtung 34 eingestellt
wird. Insbesondere erfolgt die Einstellung so, daß die Verteileinrichtung 170 in die
Handreinigungsstellung versetzt wird, wenn die zweite Prüfeinrichtung 34 in den Reinigungszustand
versetzt wird, während die Verteileinrichtung 170 in die Betriebsreinigungsstellung
versetzt wird, wenn die zweite Prüfeinrichtung ihren Betriebszustand einnimmt bzw.
in diesen versetzt wird.
[0095] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist dazu die Verteileinrichtung 170 so ausgebildet,
daß eine gemeinsame Antriebsquelle zur Änderung des Zustands der zweiten Prüfeinrichtung
34 und zur Änderung der Stellung der Verteilereinrichtung 170 dient.
[0096] Die in Fig. 15 genauer gezeigte Verteileinrichtung 170 verfügt dazu über ein Flanschplatte
172, in der zwei Öffnungen ausgebildet sind, von denen in Fig. 15 eine verdeckt und
die andere mit dem Bezugszeichen 174 bezeichnet ist. Das Verzweigungselement 168,
genauer dessen Rohrabschnitt 169, und das Ende des Rohrs 158 des Handreinigungsabschnitts
50 sind mit der Verteileinrichtung 170, genauer deren Flanschplatte 172 so verbunden,
daß sie in jeweils eine der Öffnungen in der Flanschplatte münden. Zur Verbindung
mit dem Anschluß 46 bzw. dem Saugaggregat 48 dient ein flexibler Schlauch 176, dessen
eines Ende mit dem Anschluß 46 verbunden ist und dessen anderes Ende mit einem beweglichen
Flanschelement 178 verbunden ist. In Fig. 15 ist nur die Öffnung 174 zu dem Handreinigungsabschnitt
50 sichtbar, die andere, mit dem Verzweigungselement 168 verbundene Öffnung ist durch
das Flanschelement 178 und den daran gehaltenen Schlauch 176 verdeckt.
[0097] Das Flanschelement 178 ist an der Flanschplatte 172 mit seiner Flanschfläche auf
der Flanschfläche der Flanschplatte 172 gleitend so schwenkbar gelagert, daß es zwischen
einer in Fig. 15 gezeigten Stellung, in der es das Ende des Schlauchs 176 mit dem
Verzweigungselement 168, vorzugsweise im Bereich der verwendeten Unterdrücke dicht
verbindet, und einer Stellung, in der es das Ende des Schlauchs 176 mit dem Ende des
Handreinigungsabschnitts 50, vorzugsweise im Bereich der verwendeten Unterdrücke dicht,
verbindet, hin- und herschwenkbar ist.
[0098] Zum Schwenken ist als gemeinsame Antriebsquelle das Pneumatiksystem 146 vorgesehen,
das einen weiteren Pneumatikzylinder 180 aufweist und mittels der Druckquelle 150
mit Druck versorgt. Dieser ist mit einem Ende drehbar mit der Flanschplatte 172 und
seinem durch den Druck beweglichen Stößel bzw. anderem Ende exzentrisch mit dem schwenkbaren
Flanschelement 178 verbunden.
[0099] Wird also der Druck in dem Pneumatiksystem erhöht, werden gleichzeitig die zweite
Prüfeinrichtung 34 aus dem Betriebszustand in den Reinigungszustand und die Verteileinrichtung
170 aus der in Fig. 15 gezeigten Betriebsreinigungsstellung in die Handreinigungsstellung
versetzt. Umgekehrt werden bei Druckabfall gleichzeitig die zweite Prüfeinrichtung
34 aus dem Reinigungszustand in den Betriebszustand und die Verteileinrichtung 170
aus der Handreinigungsstellung in die Betriebsreinigungsstellung versetzt.
[0100] Nimmt ein Benutzer an der Steuereinrichtung 36 also eine Eingabe vor, auf die hin
die Steuereinrichtung 36 die zweite Prüfeinrichtung 34 aus dem Betriebszustand in
den Reinigungszustand versetzt, in diesem Beispiel indem sie die Druckquelle des Pneumatiksystems
146 so ansteuert, daß diese den Druck erhöht, wird automatisch die zweite Prüfeinrichtung
34 in den geöffneten Reinigungszustand versetzt und Luft durch den Handreinigungsabschnitt
abgesaugt. So kann einfach eine gründliche Reinigung der zweiten Prüfeinrichtung 34
und der Umgebung der Einrichtung erfolgen, indem die Saugbürste 162 von einem Benutzer
geeignet geführt wird.
[0101] In der Handreinigungsstellung erfolgt also eine Absaugung nur durch den Handreinigungsabschnitt
50, in der Betriebsreinigungsstellung nur durch die Leitungsabschnitte 54 bis 62.
[0102] Ein zweites Ausführungsbeispiel in Fig. 16 unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
nur dadurch, daß die Verteileinrichtung 170 und die zweite Prüfeinrichtung 34 anders
angetrieben sind und daher auch die Steuereinrichtung modifiziert ist. Alle anderen
Teile der Vorrichtung sind unverändert, so daß für diese die gleichen Bezugszeichen
verwendet werden und die Erläuterungen zu diesen für das erste Ausführungsbeispiel
auch hier gelten.
[0103] Statt des Pneumatiksystems mit den Pneumatikzylindern sind nun getrennte Antriebe
182, beispielsweise Elektromotoren, zur Änderung des Zustands der zweiten Prüfeinrichtung
34 und der Stellung der Verteileinrichtung 170 vorgesehen. Diese sind über Steuerverbindungen
mit der Steuereinrichtung 36' verbunden und von dieser ansteuerbar. Die Steuereinrichtung
36' unterscheidet sich von der Steuereinrichtung 36 nur dadurch, daß diese nun nicht
die Druckquelle des Pneumatiksystems, sondern die Antriebe gemeinsam ansteuert, so
daß die gleiche Funktion wie im ersten Ausführungsbeispiel erzielt wird.
[0104] Ein drittes Ausführungsbeispiel in Fig. 17 unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
nur dadurch, daß das Anschalten der Absaugung durch den Handreinigungsabschnitt 50,
genauer die Einstellung der Stellung der Verteileinrichtung, nicht in Abhängigkeit
vom Zustand der zweiten Prüfeinrichtung 34, sondern von der Stellung des Abdeckelements
und/ oder einer Bewegung des Abdeckelements zwischen der Öffnungs- und der Abdeckstellung
erfolgt.
[0105] Dazu ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine gemeinsame Antriebsquelle zur Bewegung
des Abdeckelements und zur Änderung der Stellung der Verteilereinrichtung vorgesehen.
Dazu nur das Pneumatiksystem gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel geändert, so
daß für die gleichen Komponenten wie im ersten Ausführungsbeispiel auch die gleichen
Bezugszeichen verwendet werden und die Erläuterungen zu diesen auch hier gelten. Das
Pneumatiksystem 146' unterscheidet sich von dem Pneumatiksystem 146 nur dadurch, daß
es einen weiteren Pneumatikzylinder 184 aufweist, dessen eines Ende mit dem Gehäuse
14 und dessen anderes Ende mit dem Abdeckelement 40 gekoppelt ist. Durch eine entsprechende
Eingabe in die Steuereinrichtung 36 kann ein Benutzer nun durch entsprechende Ansteuerung
des Pneumatiksystem 146' mittels der Steuereinrichtung 36 gleichzeitig den Zustand
der zweiten Prüfeinrichtung 34 ändern, das Abdeckelement 40 zwischen seinen beiden
Stellungen bewegen und eine Absaugung durch den Handreinigungsabschnitt an- bzw. abschalten
bzw. eine Absaugung durch die Leitungsabschnitte ab- bzw. anschalten.
[0106] Dabei ist der weitere Pneumatikzylinder 184 so mit dem Abdeckelement 40 gekoppelt,
daß bei Bewegung des Abdeckelements 40 in die Öffnungsstellung der Zustand der zweiten
Prüfeinrichtung in den Reinigungszustand geändert und die Absaugung mittels der Leitungsabschnitte
auf Absaugung mittels des Handreinigungsabschnitts umgeschaltet wird. Bei Bewegung
des Abdeckelements 40 in der anderen Richtung erfolgen die umgekehrten Änderungen
des Zustand der Prüfeinrichtung 34 bzw. des Saugsystems.
[0107] Noch ein weiteres Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel
dadurch, daß ein von einer Steuereinrichtung ansteuerbarer Antrieb zur Bewegung des
Abdeckelements vorgesehen ist, und daß die Steuereinrichtung dahingehend geändert
ist, daß sie sowohl den Antrieb als auch die Verteileinrichtung ansteuert. Alle anderen
Teile der Vorrichtung sind gegenüber dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel unverändert,
so daß für diese unveränderten Teile dieselben Bezugszeichen verwendet werden und
die Erläuterungen entsprechend auch hier gelten.
[0108] Zur Bewegung des Abdeckelements 40 ist nun als Antrieb ein Elektromotor vorgesehen,
der so angesteuert werden kann, daß er das Abdeckelement 40 mittels eines Getriebes
und eines Koppelelements zwischen den genannten Stellungen hin- und herbewegen kann.
Das Pneumatiksystem 146' ist daher durch das Pneumatiksystem des ersten Ausführungsbeispiels
ersetzt.
[0109] Die Steuereinrichtung unterscheidet sich von der Steuereinrichtung des vorhergehenden
Ausführungsbeispiels dadurch, daß sie zur Ansteuerung des Antriebs für das Abdeckelement
40 ausgebildet ist, und insbesondere auf entsprechende Eingaben eines Benutzers hin
den Antrieb für das Abdeckelement 40 und das Pneumatiksystem 146 ansteuert, wodurch
gemeinsame Änderungen der Stellung des Abdeckelements 40, des Zustands der zweiten
Prüfeinrichtung 34 und der Stellung der Verteileinrichtung 170 bewirkt werden, so
daß insgesamt dieselbe Funktion wie im vorhergehenden Ausführungsbeispiel erzielt
wird.
[0110] In noch anderen Ausführungsbeispielen kann wenigstens einer der Leitungsabschnitte
mehrere Saugöffnungen aufweisen, die auf gegenüberliegenden Seiten des Transportpfades
angeordnet sind. Beispielsweise könnten zwei Führungseinrichtungen mit dem Aufbau
der Führungseinrichtung 104 auf gegenüberliegenden Seiten des Transportpfades angeordnet
und mit demselben Rohr des entsprechenden Leitungsabschnitts verbunden sein. Dadurch
kann eine gleichzeitige Absaugung von Staub an gegenüberliegenden Seiten eines Wertdokuments
erfolgen.
[0111] In weiteren Ausführungsbeispielen kann wenigstens eines der Rohre des Saugleitungssystems
auch ganz oder teilweise durch einen Schlauch oder einen Kanal ersetzt sein. Insbesondere
ist es denkbar, daß ein Teil eines solchen Kanals auch durch einen Teil einer Grundplatte
oder des Gehäuses 14 gebildet wird.
[0112] Noch ein weiteres Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem zweiten Ausführungsbeispiel
in Fig. 16 dadurch, daß die Vorrichtung nur über den Handreinigungsabschnitt, so daß
die Verteileinrichtung entfällt. Die Steuereinrichtung ist nun dazu ausgebildet, das
Saugaggregat einzuschalten, wenn sie die zweite Prüfeinrichtung in den Reinigungszustand
versetzt, und es wieder auszuschalten, wenn sie die zweite Prüfeinrichtung in den
Betriebszustand versetzt.
1. Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung mit
einer Eingabe (16) für zu bearbeitende Wertdokumente (12),
einer Ausgabe (22) und/oder einer Speichereinrichtung (24) für bearbeitete Wertdokumente
(12),
einer Transporteinrichtung (26) zum vereinzelten Transport von Wertdokumenten (12)
von der Eingabe (16) entlang eines Transportpfades (28) zu der Ausgabe (22) bzw. der
Speichereinrichtung (24),
einem Gehäuse (14),
einer in dem Gehäuse (14) angeordneten Prüfeinrichtung (32, 34) zur Prüfung an ihr
vereinzelt vorbeitransportierter Wertdokumente (12), und mit einem Saugleitungssystem
(44) für Saugluft, das einen Anschluß (46) für ein Saugaggregat (48) zur Absaugung
von Luft mit Staub aus dem Saugleitungssystem (44) aufweist,
gekennzeichnet durch wenigstens einen mit dem Anschluß (46) verbundenen Handreinigungsabschnitt (50) mit
einer im Bereich der Prüfeinrichtung (32, 34) relativ zu dieser beweglichen Saugöffnung
(52).
2. Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Handreinigungsabschnitt
(50) einen flexiblen Leitungsteil (160), vorzugsweise einen Schlauch, aufweist, an
dessen freiem Ende vorzugsweise eine Saugbürste (162) mit der Saugöffnung (52) angeordnet
ist.
3. Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der
das Saugleitungssystem (44) wenigstens zwei mit dem Anschluß (46) verbundene Leitungsabschnitte
(54, 56, 58, 60, 62) mit an verschiedenen Abschnitten (64, 68, 70,) des Transportpfades
(28) angeordneten, auf den Transportpfad (28) gerichteten Saugöffnungen, durch die
Staub von entlang des Transportpfades transportierten Wertdokumenten transportierbar
ist, und bei dem vorzugsweise die Saugöffnungen (100,100', 110) der wenigstens zwei
Leitungsabschnitte (54, 56, 58, 60, 62) oder zwei Saugöffnungen (100,100', 110) eines
der wenigstens zwei Leitungsabschnitte (54, 56, 58, 60, 62) so angeordnet sind, daß
Staub von zwei verschiedenen Seiten eines Wertdokuments (12) abgesaugt wird.
4. Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der
die Eingabe (16) einen Vereinzler (20) zur Vereinzelung von Wertdokumenten eines Stapels
zu bearbeitender Wertdokumente (12) und Überführung an die Transporteinrichtung (26)
aufweist, und bei der die wenigstens eine Saugöffnung (100) wenigstens eines der Abschnitte
an dem Vereinzler (20) und/ oder an einer Übergangsstelle zwischen dem Vereinzler
(20) und der Transporteinrichtung (26) angeordnet ist, und/ oder bei der der Transportpfad
(28) einen gebogenen Abschnitt aufweist und die wenigstens eine Saugöffnung (110)
eines der Abschnitte an dem gebogenen Abschnitt angeordnet ist, und/oder bei der die
Transporteinrichtung (26) wenigstens eine Umlenkrolle (86, 88, 90, 92) aufweist, an
der die Richtung des Transportpfades (28) geändert wird, und bei der die wenigstens
eine Saugöffnung (110) des wenigstens einen Leitungsabschnitts an der Umlenkrolle
(86, 88, 90, 92) angeordnet ist, und/oder bei der der Transportpfad (28) zwei aufeinanderfolgende
gebogene Abschnitte oder die Transporteinrichtung (26) zwei aufeinanderfolgende Umlenkrollen
(88, 90) aufweist und die wenigstens eine Saugöffnung (100') eines der Abschnitte
zwischen den gebogenen Abschnitten oder zwischen den Umlenkrollen (88, 90) angeordnet
ist.
5. Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der
die Transporteinrichtung (26) einen Transportabschnitt (64), der die Wertdokumente
mittels wenigstens eines Transportriemens (82) transportiert, und einen riemenfreien
Transportabschnitt (68), der die Wertdokumente ohne Transportriemen transportiert,
aufweist und bei der die wenigstens eine Saugöffnung wenigstens eines der Saugleitungssystemabschnitte
an der Übergangsstelle (66) zwischen den Transportabschnitten (64, 68) angeordnet
ist.
6. Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der
die Prüfeinrichtung (34) einen optischen Sensor (116) mit einem an dem Transportpfad
angeordneten Sensorfenster (126,128) ausweist, und bei der die wenigstens eine Saugöffnung
eines der wenigstens zwei Abschnitte an oder gegenüber dem Sensorfenster angeordnet
ist.
7. Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der
wenigstens einer der Abschnitte eine Führungseinrichtung (104, 104') für Wertdokumente
aufweist, in der die wenigstens eine Saugöffnung ausgebildet ist, und vorzugsweise
die Führungseinrichtung (104,104') in Transportrichtung verlaufende Rippen (108) aufweist,
zwischen denen die wenigstens eine Saugöffnung (110') angeordnet ist.
8. Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2 in Verbindung
mit einem der Ansprüche 3 bis 7, bei der das Saugleitungssystem (44) eine Verteileinrichtung
(170) aufweist, die wenigstens zwischen einer Handreinigungsstellung, in der Staub
durch den Handreinigungsabschnitt (50) abgesaugt werden kann, und einer Betriebsreinigungsstellung,
in der Staub durch die wenigstens zwei Leitungsabschnitte (54, 56, 58, 60, 62) abgesaugt
werden kann, hin- und herstellbar ist, und bei der vorzugsweise das Gehäuse (14) eine
Gehäuseöffnung (38), durch die ein Zugriff wenigstens auf die Prüfeinrichtung (34)
möglich ist, und ein Abdeckelement (40) zum Abdecken der Gehäuseöffnung (38), das
zwischen einer Öffnungsstellung, in der der Zugriff auf die Prüfeinrichtung (34) möglich
ist, und einer Abdeckstellung, in der die Gehäuseöffnung (38) wenigstens teilweise,
vorzugsweise ganz abgedeckt ist, bewegbar ist, aufweist und bei der die Stellung der
Verteileinrichtung (170) in Abhängigkeit von der Stellung des Abdeckelements (40)
und/oder einer Bewegung des Abdeckelements (40) zwischen der Öffnungs- und der Abdeckstellung
eingestellt wird.
9. Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 8, bei der die Prüfeinrichtung (34)
einen optischen Sensor, vorzugsweise einen optischen Sensor mit einem dem Transportpfad
zugewandten Fenster, aufweist und aus einem Betriebszustand, in dem eine Prüfung von
Wertdokumenten durch die Prüfeinrichtung (34) durchführbar ist, in einen Reinigungszustand,
in der der optischer Sensor (34), insbesondere das Fenster des optischen Sensors,
zugänglich ist, und zurück versetzbar ist, und bei der die Stellung der Verteileinrichtung
(170) in Abhängigkeit von dem Zustand der Prüfeinrichtung (34) und/ oder einer Änderungen
des Zustands der Prüfeinrichtung (34) eingestellt wird.
10. Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, bei der ein von einer
Steuereinrichtung (36) ansteuerbarer Antrieb zur Bewegung des Abdeckelements vorgesehen
ist, und bei der die Steuereinrichtung (36) sowohl den Antrieb als auch die Verteileinrichtung
(170) ansteuert.
11. Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, bei der ein
von einer Steuereinrichtung ansteuerbarer Antrieb (146) zur Änderung des Zustands
der Prüfeinrichtung (34) vorgesehen ist, und bei der die Steuereinrichtung (36) sowohl
den Antrieb (146) als auch die Verteileinrichtung (170) ansteuert.
12. Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, bei der eine
gemeinsame Antriebsquelle (146') zur Bewegung des Abdeckelements (40) bzw. zur Änderung
des Zustands der Prüfeinrichtung (34) und zur Änderung der Stellung der Verteilereinrichtung
(170) vorgesehen ist.
13. Verfahren zur Reduktion von Staub in einem Gehäuse (14) einer Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung,
die eine Eingabe (16) für zu bearbeitende Wertdokumente, eine Ausgabe (22) und/ oder
eine Speichereinrichtung (24) für bearbeitete Wertdokumente (12), eine Transporteinrichtung
(26) zum vereinzelten Transport von Wertdokumenten von der Eingabe (16) entlang eines
Transportpfades (28) zu der Ausgabe (22) bzw. der Speichereinrichtung (24), eine in
dem Gehäuse (14) angeordneten Prüfeinrichtung (34) zur Prüfung an ihr vereinzelt vorbeitransportierter
Wertdokumente und ein Saugleitungssystem, das einen Anschluß für ein Saugaggregat
aufweist, aufweist, wobei bei dem Verfahren Staub durch einen mit dem Anschluß verbundenen
Handreinigungsabschnitt (50) der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung mit einer relativ
zu der Prüfeinrichtung (34) beweglichen in den Bereich der Prüfeinrichtung (34) beweglichen
Saugöffnung (52) abgesaugt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem Staub an wenigstens zwei verschiedenen Stellen
(74, 76, 78, 80) des Transportpfads abgesaugt wird und vorzugsweise Staub an wenigstens
einer der wenigstens zwei Stellen (74, 76, 78, 80) so abgesaugt wird, daß Staub von
zwei verschiedenen Seiten eines Wertdokuments abgesaugt wird, und/ oder bei dem Staub
an wenigstens einer der wenigstens zwei Stellen über die gesamte Breite der Wertdokumente
abgesaugt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14, bei dem die Eingabe einen Vereinzler
(20) zur Vereinzelung von Wertdokumenten eines Stapels zu bearbeitender Wertdokumente
und Überführung an die Transporteinrichtung (26) aufweist, und wenigstens eine der
Stellen (74, 76, 78, 80) an dem Vereinzler (20) und/oder an einer Übergangsstelle
(66) zwischen dem Vereinzler (20) und der Transporteinrichtung (26) liegt, und/ oder
bei dem der Transportpfad eine Biegung (74, 76, 78, 80) aufweist, und wenigstens eine
der Stellen (74, 76, 78, 80) an der Biegung liegt, und/ oder bei dem die Transporteinrichtung
einen Abschnitt (64), der die Wertdokumente mittels wenigstens eines Transportriemens
(82) transportiert, und einen riemenfreien Abschnitt (68), der die Wertdokumente ohne
Transportriemen transportiert, aufweist, und bei dem wenigstens eine der Stellen (74,
76, 78, 80) an der Übergangsstelle (66) zwischen den Abschnitten liegt, und/oder bei
dem die Prüfeinrichtung (34) einen optischen Sensor (116) mit einem an dem Transportpfad
(28) angeordneten Sensorfenster (126,128) ausweist und eine der Stellen an oder gegenüber
dem Sensorfenster (126,128) liegt.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, bei dem zum Absaugen von Staub an den
wenigstens zwei Stellen (74, 76, 78,80) und dem Absaugen von Staub mit dem Handreinigungsabschnitt
(50) dasselbe Saugaggregat (48) zum Erzeugen eines Unterdrucks verwendet wird, und
bei dem vorzugsweise Staub durch den Handreinigungsabschnitt (50) nicht abgesaugt
wird, während Staub an den Stellen (74, 76, 78, 80) des Transportpfades abgesaugt
wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, bei dem das Gehäuse (12) eine Gehäuseöffnung
(38), durch die ein Zugriff wenigstens auf die Prüfeinrichtung (34) möglich ist, und
ein Abdeckelement (40) zum Abdecken der Gehäuseöffnung (38), das zwischen einer Öffnungsstellung,
in der der Zugriff auf die Prüfeinrichtung (34) möglich ist, und einer Abdeckstellung,
in der die Gehäuseöffnung (34) wenigstens teilweise, vorzugsweise ganz abgedeckt ist,
bewegbar ist, aufweist, und bei dem das Absaugen von Staub an den wenigstens zwei
verschiedenen Stellen (74, 76, 78, 80) des Transportpfads und/oder durch den Handreinigungsabschnitt
(50) in Abhängigkeit von der Stellung und/oder Bewegung des Abdeckelements (40) zwischen
der Öffnungs- und der Abdeckstellung geschieht.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17, bei dem die Prüfeinrichtung (34) einen
optischen Sensor (34), vorzugsweise einen optischen Sensor mit einem dem Transportpfad
zugewandten Fenster, aufweist und aus einem Betriebszustand, in dem eine Prüfung von
Wertdokumenten durch die Prüfeinrichtung (34) durchführbar ist, in einen Reinigungszustand,
in der der optischer Sensor (34), insbesondere das Fenster des optischen Sensors,
zugänglich ist, und zurück versetzbar ist, und
bei dem das Absaugen von Staub an den wenigstens zwei verschiedenen Stellen (74, 76,
78,80) des Transportpfads und/oder durch den Handreinigungsabschnitt (50) in Abhängigkeit
von dem Zustand der Prüfeinrichtung (34) und/oder einer Änderungen des Zustands der
Prüfeinrichtung (34) geschieht.
1. A value document processing apparatus having
an input (16) for value documents (12) to be processed,
an output (22) and/or a storage device (24) for processed value documents (12),
a transport device (26) for singled transport of value documents (12) from the input
(16) along a transport path (28) to the output (22) or the storage device (24), a
housing (14),
a checking device (32, 34) arranged in the housing (14) for checking value documents
(12) transported in singled form past it, and
having a suction conduit system (44) for suction air, which has a port (46) for a
suction unit (48) for sucking air with dust out of the suction conduit system (44),
characterized by at least one hand cleaning portion (50) connected to the port (46) and having a suction
opening (52) movable in the area of the checking device (32, 34) relative thereto.
2. The value document processing apparatus according to claim 1, wherein the hand cleaning
portion (50) has a flexible conduit part (160), preferably a hose, at whose free end
there is preferably arranged a suction brush (162) having the suction opening (52).
3. The value document processing apparatus according to either of the previous claims,
wherein the suction conduit system (44) has at least two conduit portions (54, 56,
58, 60, 62) connected to the port (46) and having suction openings arranged at different
portions (64, 68, 70) of the transport path (28) and directed onto the transport path
(28), through which openings dust is transportable from value documents transported
along the transport path, and wherein preferably the suction openings (100, 100',
110) of the at least two conduit portions (54, 56, 58, 60, 62) or two suction openings
(100, 100', 110) of one of the at least two conduit portions (54, 56, 58, 60, 62)
are so arranged that dust is sucked from two different sides of a value document (12).
4. The value document processing apparatus according to any of the previous claims, wherein
the input (16) has a singler (20) for singling value documents of a stack of value
documents (12) to be processed and transferring them to the transport device (26),
and wherein the at least one suction opening (100) of at least one of the portions
is arranged at the singler (20) and/or at a transition point between the singler (20)
and the transport device (26), and/or wherein the transport path (28) has a bent portion,
and the at least one suction opening (110) of one of the portions is arranged at the
bent portion, and/or wherein the transport device (26) has at least one diverting
roller (86, 88, 90, 92) at which the direction of the transport path (28) is changed,
and wherein the at least one suction opening (110) of the at least one conduit portion
is arranged at the diverting roller (86, 88, 90, 92), and/or wherein the transport
path (28) has two consecutive bent portions, or the transport device (26) two consecutive
diverting rollers (88, 90), and the at least one suction opening (100') of one of
the portions is arranged between the bent portions or between the diverting rollers
(88, 90).
5. The value document processing apparatus according to any of the previous claims, wherein
the transport device (26) has a transport portion (64) which transports the value
documents by means of at least one transport belt (82), and a belt-free transport
portion (68) which transports the value documents without a transport belt, and wherein
the at least one suction opening of at least one of the suction conduit system portions
is arranged at the transition point (66) between the transport portions (64, 68).
6. The value document processing apparatus according to any of the previous claims, wherein
the checking device (34) has an optical sensor (116) with a sensor window (126, 128)
arranged at the transport path, and wherein the at least one suction opening of one
of the at least two portions is arranged at or opposite the sensor window.
7. The value document processing apparatus according to any of the previous claims, wherein
at least one of the portions has a guiding device (104, 104') for value documents,
in which the at least one suction opening is formed, and preferably the guiding device
(104, 104') has ribs (108) extending in the transport direction between which the
at least one suction opening (110') is arranged.
8. The value document processing apparatus according to claim 1 or claim 2 in connection
with any of claims 3 to 7, wherein the suction conduit system (44) has a distributing
device (170) which is switchable back and forth at least between a hand cleaning position
in which dust can be sucked through the hand cleaning portion (50) and an operational
cleaning position in which dust can be sucked through the at least two conduit portions
(54, 56, 58, 60, 62), and wherein preferably the housing (14) has a housing opening
(38) through which access is possible at least to the checking device (34), and a
cover element (40) for covering the housing opening (38), said cover element being
movable between an open position in which access to the checking device (34) is possible
and a covering position in which the housing opening (38) is covered at least partly,
preferably completely, and wherein the position of the distributing device (170) is
adjusted in dependence on the position of the cover element (40) and/or a motion of
the cover element (40) between the open position and the covering position.
9. The value document processing apparatus according to claim 8, wherein the checking
device (34) has an optical sensor, preferably an optical sensor with a window facing
the transport path, and is shiftable from an operating state in which a check of value
documents is performable by the checking device (34) to a cleaning state in which
the optical sensor (34), in particular the window of the optical sensor, is accessible,
and back, and wherein the position of the distributing device (170) is adjusted in
dependence on the state of the checking device (34) and/or a change of the state of
the checking device (34).
10. The value document processing apparatus according to claim 8 or 9, wherein a drive
controllable by a control device (36) is provided for moving the cover element, and
wherein the control device (36) controls both the drive and the distributing device
(170).
11. The value document processing apparatus according to any of claims 8 to 10, wherein
a drive (146) controllable by a control device is provided for changing the state
of the checking device (34), and wherein the control device (36) controls both the
drive (146) and the distributing device (170).
12. The value document processing apparatus according to any of claims 8 to 11, wherein
a common drive source (146') is provided for moving the cover element (40) or for
changing the state of the checking device (34) and for changing the position of the
distributor device (170).
13. A method for reducing dust in a housing (14) of a value document processing apparatus,
said apparatus having an input (16) for value documents to be processed, an output
(22) and/or a storage device (24) for processed value documents (12), a transport
device (26) for singled transport of value documents from the input (16) along a transport
path (28) to the output (22) or the storage device (24), a checking device (34) arranged
in the housing (14) for checking value documents transported in singled form past
it, and a suction conduit system having a port for a suction unit, wherein, in the
method, dust is sucked off through a hand cleaning portion (50) of the value document
processing apparatus, said portion being connected to the port and having a suction
opening (52) movable relative to the checking device (34), movable into the area of
the checking device (34).
14. The method according to claim 13, wherein dust is sucked off at at least two different
places (74, 76, 78, 80) of the transport path, and preferably dust is sucked off at
at least one of the at least two places (74, 76, 78, 80) such that dust is sucked
off from two different sides of a value document, and/or wherein wherein dust is sucked
off at at least one of the at least two places across the total width of the value
documents.
15. The method according to either of claims 13 to 14, wherein the input has a singler
(20) for singling value documents of a stack of value documents to be processed and
transferring them to the transport device (26), and at least one of the places (74,
76, 78, 80) is located at the singler (20) and/or at a transition point (66) between
the singler (20) and the transport device (26), and/or wherein the transport path
has a bend (74, 76, 78, 80), and at least one of the places (74, 76, 78, 80) is located
at the bend, and/or wherein the transport device has a portion (64) which transports
the value documents by means of at least one transport belt (82), and a belt-free
portion (68) which transports the value documents without a transport belt, and wherein
at least one of the places (74, 76, 78, 80) is located at the transition point (66)
between the portions, and/or wherein the checking device (34) has an optical sensor
(116) with a sensor window (126, 128) arranged at the transport path (28), and one
of the places is located at or opposite the sensor window (126, 128).
16. The method according to any of claims 13 to 15, wherein the same suction unit (48)
for generating a negative pressure is employed for sucking dust at the at least two
places (74, 76, 78, 80) and sucking dust with the hand cleaning portion (50), and
wherein preferably dust is not sucked off through the hand cleaning portion (50) while
dust is being sucked off at the places (74, 76, 78, 80) on the transport path.
17. The method according to any of claims 13 to 16, wherein the housing (12) has a housing
opening (38) through which access is possible at least to the checking device (34),
and a cover element (40) for covering the housing opening (38), said cover element
being movable between an open position in which access to the checking device (34)
is possible and a covering position in which the housing opening (34) is covered at
least partly, preferably completely, and wherein the suction of dust at the at least
two different places (74, 76, 78, 80) on the transport path and/or through the hand
cleaning portion (50) is effected in dependence on the position and/or motion of the
cover element (40) between the open position and the covering position.
18. The method according to any of claims 13 to 17, wherein the checking device (34) has
an optical sensor (34), preferably an optical sensor with a window facing the transport
path, and is shiftable from an operating state in which a check of value documents
is performable by the checking device (34) to a cleaning state in which the optical
sensor (34), in particular the window of the optical sensor, is accessible, and back,
and
wherein the suction of dust at the at least two different places (74, 76, 78, 80)
on the transport path and/or through the hand cleaning portion (50) is effected in
dependence on the state of the checking device (34) and/or a change of the state of
the checking device (34).
1. Dispositif de traitement de documents de valeur comportant
une entrée (16) destinée à des documents de valeur (12) à traiter,
une sortie (22) et/ou un équipement de stockage (24) destinée à des documents de valeur
(12) traités,
un équipement de transport (26) destiné au transport sous forme déliassée de documents
de valeur (12) de l'entrée (16) le long d'un chemin de transport (28) à la sortie
(22) ou à l'équipement de stockage (24),
un boîtier (14),
un équipement de vérification (32, 34) agencé dans le boîtier (14) et destiné à la
vérification de documents de valeur (12) transportés en passant par lui sous forme
déliassée, et
comportant un système de conduite d'aspiration (44) destiné à de l'air d'aspiration
et muni d'un raccord (46) destiné à une unité d'aspiration (48) pour l'aspiration
d'air avec de la poussière depuis le système de conduite d'aspiration (44),
caractérisé par au moins une section de nettoyage manuel (50) reliée au raccord (46) et dotée d'une
ouverture d'aspiration (52) mobile dans la zone de l'équipement de vérification (32,
34) par rapport à ce dernier.
2. Dispositif de traitement de documents de valeur selon la revendication 1, dans lequel
la section de nettoyage manuel (50) comporte une pièce de conduite (160) flexible,
de préférence un tuyau, à l'extrémité libre de laquelle/duquel est de préférence agencée
une brosse d'aspiration (162) présentant l'ouverture d'aspiration (52).
3. Dispositif de traitement de documents de valeur selon une des revendications précédentes,
dans lequel le système de conduite d'aspiration (44) comporte au moins deux sections
de conduite (54, 56, 58, 60, 62) reliées au raccord (46) et dotées d'ouvertures d'aspiration
agencées en différentes sections (64, 68, 70) du chemin de transport (28), orientées
vers le chemin de transport (28) et à travers lesquelles de la poussière de documents
de valeur transportés le long d'un chemin de transport est transportable, et dans
lequel, de préférence, les ouvertures d'aspiration (100, 100', 110) des au moins deux
sections de conduite (54, 56, 58, 60, 62) ou deux ouvertures d'aspiration (100, 100',
110) d'une des au moins deux sections de conduite (54, 56, 58, 60, 62) sont agencées
de telle façon que de la poussière de deux différents côtés d'un document de valeur
(12) est aspirée .
4. Dispositif de traitement de documents de valeur selon une des revendications précédentes,
dans lequel l'entrée (16) comporte une déliasseuse (20) destinée au déliassage de
documents de valeur d'une pile de documents de valeur (12) à traiter et à la remise
à l'équipement de transport (26), et dans lequel la au moins une ouverture d'aspiration
(100) d'au moins une des sections est agencée à la déliasseuse (20) et/ou à un endroit
de transition entre la déliasseuse (20) et l'équipement de transport (26), et/ou dans
lequel le chemin de transport (28) comporte une section courbée et la au moins une
ouverture d'aspiration (110) d'une des sections est agencée à la section courbée,
et/ou dans lequel l'équipement de transport (26) comporte au moins un rouleau de renvoi
(86, 88, 90, 92) auquel la direction du chemin de transport (28) est modifiée, et
dans lequel la au moins une ouverture d'aspiration (110) de la au moins une section
de conduite est agencée au rouleau de renvoi (86, 88, 90, 92), et/ou dans lequel le
chemin de transport (28) comporte deux sections courbées successives ou l'équipement
de transport (26) comporte deux rouleaux de renvoi (88, 90) successifs et la au moins
une ouverture d'aspiration (100') d'une des sections est agencée entre les sections
courbées ou entre les rouleaux de renvoi (88, 90).
5. Dispositif de traitement de documents de valeur selon une des revendications précédentes,
dans lequel l'équipement de transport (26) comporte une section de transport (64)
qui transporte les documents de valeur au moyen d'au moins une courroie de transport
(82) et une section de transport (68) sans courroie qui transporte les documents de
valeur sans courroie de transport, et dans lequel la au moins une ouverture d'aspiration
d'au moins une des sections du système de conduite d'aspiration est agencée à l'endroit
de transition (66) entre les sections de transport (64, 68).
6. Dispositif de traitement de documents de valeur selon une des revendications précédentes,
dans lequel l'équipement de vérification (34) comporte un capteur optique (116) doté
d'une fenêtre de capteur (126, 128) agencée au chemin de transport (28), et dans lequel
la au moins une ouverture d'aspiration (110) d'une des au moins deux sections est
agencée à la ou en face de la fenêtre de capteur (126, 128).
7. Dispositif de traitement de documents de valeur selon une des revendications précédentes,
dans lequel au moins une des sections comporte un équipement de guidage (104, 104')
pour documents de valeur dans lequel la au moins une ouverture d'aspiration est réalisée,
et, de préférence, l'équipement de guidage (104, 104') comporte des côtes (108) s'étendant
dans la direction de transport et entre lesquelles la au moins une ouverture d'aspiration
(110') est agencée.
8. Dispositif de traitement de documents de valeur selon la revendication 1 ou la revendication
2 en corrélation avec une des revendications de 3 à 7, dans lequel le système de conduite
d'aspiration (44) comporte un équipement de répartition (170) que l'on peut faire
commuter au moins entre une position de nettoyage manuel dans laquelle de la poussière
peut être aspirée par la section de nettoyage manuel (50) et une position de nettoyage
de service dans laquelle de la poussière peut être aspirée par les au moins deux sections
de conduite (54, 56, 58, 60, 62), et dans lequel, de préférence, le boîtier (14) comporte
une ouverture de boîtier (38) à travers laquelle un accès au moins à l'équipement
de vérification (34) est possible, et un élément de recouvrement (40) destiné à recouvrir
l'ouverture de boîtier (38) et pouvant être déplacé entre une position d'ouverture
dans laquelle l'accès à l'équipement de vérification (34) est possible et une position
de recouvrement dans laquelle l'ouverture de boîtier (38) est au moins partiellement,
de préférence entièrement recouverte, et dans lequel la position de l'équipement de
répartition (170) est réglée, en fonction de la position de l'élément de recouvrement
(40) et/ou d'un mouvement de l'élément de recouvrement (40), entre la position d'ouverture
et la position de recouvrement.
9. Dispositif de traitement de documents de valeur selon la revendication 8, dans lequel
l'équipement de vérification (34) comporte un capteur optique, de préférence un capteur
optique doté d'une fenêtre de capteur tournée vers le chemin de transport, et peut
être permuté d'un état de fonctionnement dans lequel une vérification de documents
de valeurs par l'équipement de vérification (34) est exécutable à un état de nettoyage
dans lequel le capteur optique (34), en particulier la fenêtre du capteur optique,
est accessible, et inversement, et dans lequel la position de l'équipement de répartition
(170) est réglée en fonction de l'état de l'équipement de vérification (34) et/ou
d'une modification de l'état de l'équipement de vérification (34).
10. Dispositif de traitement de documents de valeur selon la revendication 8 ou 9, dans
lequel un entraînement pouvant être commandé par un équipement de commande (36) est
prévu pour le déplacement de l'élément de recouvrement et dans lequel l'équipement
de commande (36) commande tant l'entraînement que l'équipement de répartition (170).
11. Dispositif de traitement de documents de valeur selon une des revendications de 8
à 10, dans lequel un entraînement (146) pouvant être commandé par un équipement de
commande est prévu pour la modification de l'état de l'équipement de vérification
(34) et dans lequel l'équipement de commande (36) commande tant l'entraînement (146)
que l'équipement de répartition (170).
12. Dispositif de traitement de documents de valeur selon une des revendications de 8
à 11, dans lequel une source d'entraînement (146') commune est prévue pour le déplacement
de l'élément de recouvrement (40) ou pour la modification de l'état de l'équipement
de vérification (34) et pour la modification de la position de l'équipement de répartition
(170).
13. Procédé de réduction de poussière dans un boîtier (14) d'un dispositif de traitement
de documents de valeur qui comporte une entrée (16) destinée à des documents de valeur
à traiter, une sortie (22) et/ou un équipement de stockage (24) destiné(e) à des documents
de valeur (12) traités, un équipement de transport (26) destiné au transport sous
forme déliassée de documents de valeur de l'entrée (16) le long d'un chemin de transport
(28) à la sortie (22) ou à l'équipement de stockage (24), un équipement de vérification
(34) agencé dans le boîtier (14) et destiné à la vérification de documents de valeur
transportés en passant par lui sous forme déliassée et un système de conduite d'aspiration
muni d'un raccord pour une unité d'aspiration, cependant que, dans le procédé, de
la poussière est aspirée à travers une section de nettoyage manuel (50) du dispositif
de traitement de documents de valeur reliée au raccord et dotée d'une ouverture d'aspiration
(52) mobile par rapport à l'équipement de vérification (34) et mobile dans la zone
de l'équipement de vérification (34).
14. Procédé selon la revendication 13, dans lequel de la poussière est aspirée à au moins
deux endroits différents (74, 76, 78, 80) du chemin de transport et, de préférence,
de la poussière est aspirée de telle façon à au moins un des au moins deux endroits
(74, 76, 78, 80) que de la poussière de deux différents côtés d'un document de valeur
est aspirée, et/ou dans lequel de la poussière est aspirée à au moins un des au moins
deux endroits sur l'ensemble de la surface des documents de valeur.
15. Procédé selon une des revendications 13 ou 14, dans lequel l'entrée comporte une déliasseuse
(20) destinée au déliassage de documents de valeur d'une pile de documents de valeur
à traiter et à la remise à l'équipement de transport (26), et au moins un des endroits
(74, 76, 78, 80) se trouve à la déliasseuse (20) et/ou à un endroit de transition
(66) entre la déliasseuse (20) et l'équipement de transport (26), et/ou dans lequel
le chemin de transport comporte une courbure (74, 76, 78, 80), et au moins un des
endroits (74, 76, 78, 80) se trouve à la courbure, et/ou dans lequel l'équipement
de transport comporte une section (64) qui transporte les documents de valeur au moyen
d'au moins une courroie de transport (82) et une section (68) sans courroie qui transporte
les documents de valeur sans courroie de transport, et dans lequel au moins un des
endroits (74, 76, 78, 80) se trouve à l'endroit de transition (66) entre les sections,
et/ou dans lequel l'équipement de vérification (34) comporte un capteur optique (116)
doté d'une fenêtre de capteur (126, 128) agencée au chemin de transport (28) et un
des endroits se trouve à la ou en face de la fenêtre de capteur (126, 128).
16. Procédé selon une des revendications de 13 à 15, dans lequel, pour l'aspiration de
poussière aux au moins deux endroits (74, 76, 78, 80) et l'aspiration de poussière
par la section de nettoyage manuel (50), c'est la même unité d'aspiration (48) qui
est utilisée pour la génération d'une sous-pression, et dans lequel, de préférence,
de la poussière n'est pas aspirée par la section de nettoyage manuel (50) tant que
de la poussière est aspirée aux endroits (74, 76, 78, 80) du chemin de transport.
17. Procédé selon une des revendications de 13 à 16, dans lequel le boîtier (12) comporte
une ouverture de boîtier (38) à travers laquelle un accès au moins à l'équipement
de vérification (34) est possible et un élément de recouvrement (40) qui est destiné
à recouvrir l'ouverture de boîtier (38) et peut être déplacé entre une position d'ouverture
dans laquelle l'accès à l'équipement de vérification (34) est possible et une position
de recouvrement dans laquelle l'ouverture de boîtier (34) est au moins partiellement,
de préférence entièrement recouverte, et dans lequel l'aspiration de poussière a lieu
aux au moins deux endroits (74, 76, 78, 80) différents du chemin de transport et/ou
par la section de nettoyage manuel (50) en fonction de la position et/ou du mouvement
de l'élément de recouvrement (40) entre la position d'ouverture et la position de
recouvrement.
18. Procédé selon une des revendications de 13 à 17, dans lequel l'équipement de vérification
(34) comporte un capteur optique (34), de préférence un capteur optique doté d'une
fenêtre tournée vers le chemin de transport, et peut être permuté d'un état de fonctionnement
dans lequel une vérification de documents de valeurs par l'équipement de vérification
(34) est exécutable à un état de nettoyage dans lequel le capteur optique (34), en
particulier la fenêtre du capteur optique, est accessible, et inversement, et
dans lequel l'aspiration de poussière a lieu aux au moins deux endroits (74, 76, 78,
80) différents du chemin de transport et/ou par la section de nettoyage manuel (50)
en fonction de l'état de l'équipement de vérification (34) et/ou d'une modification
de l'état de l'équipement de vérification (34).