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(11) |
EP 2 331 723 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.02.2013 Patentblatt 2013/09 |
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Anmeldetag: 01.08.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2009/001095 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/022698 (04.03.2010 Gazette 2010/09) |
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VERFAHREN ZUM BESCHICHTEN EINER TURBINENSCHAUFEL EINER GASTURBINE
PROCESS FOR COATING A TURBINE BLADE OR VANE OF A GAS TURBINE
PROCÉDÉ DE REVÊTEMENT D'UNE AUBE D'UNE TURBINE À GAZ
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
27.08.2008 DE 102008039969
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.06.2011 Patentblatt 2011/24 |
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Patentinhaber: MTU Aero Engines GmbH |
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80995 München (DE) |
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Erfinder: |
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- WALTER, Heinrich
86316 Friedberg (DE)
- PILLHÖFER, Horst
85244 Röhrmoos (DE)
- STRASSER, Michael
85253 Erdweg (DE)
- MANIER, Karl-Heinz
85298 Scheyern (DE)
- MORANT, Max
83229 Aschau (DE)
- LANGE, Richard
85229 Markt Indersdorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schlotter, Alexander Carolus Paul |
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Wallinger Ricker Schlotter Tostmann
Patent- und Rechtsanwälte
Zweibrückenstrasse 5-7 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-2005/106064 GB-A- 2 439 313
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GB-A- 2 421 032
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine ein Verfahren zum Beschichten einer Turbinenschaufel
einer Gasturbine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der
EP 1 111 192 B1 ist eine Turbinenschaufel einer Gasturbine und ein Verfahren zum Beschichten einer
Turbinenschaufel einer Gasturbine bekannt, wobei die Turbinenschaufel ein Schaufelblatt,
einen Schaufelfuß und eine zwischen dem Schaufelblatt und dem Schaufelfuß positionierte
Plattform aufweist. In diesem Stand der Technik wird vorgeschlagen, die Turbinenschaufel
an einer Unterseite der Plattform und an einem Übergangsbereich zwischen der Unterseite
der Plattform und dem Schaufelfuß mit einer Verschleißschutzbeschichtung, nämlich
einer korrosionsbeständigen Schutzbeschichtung, zu beschichten, wobei die Verschleißschutzbeschichtung
eine MCrAlY-Überzugsbeschichtung ist. Diese Überzugsbeschichtung weist einen Chromgehalt
zwischen 10 Gew.-% und 40 Gew.-% auf.
[0003] Aus der
WO 2005/106064 A1 ist eine Turbinenschaufel bekannt, deren Außenfläche mit Aluminium beschichtet ist.
Eine Innenfläche, insbesondere Kühlbohrungen, weist eine Chrombeschichtung mit einer
Chromkonzentration zwischen 30 und 60 Gew.-% auf.
[0004] Aus
GB2424 032 A ist eine Turbinenschaufel bekannt, deren Schaufelfuß mit Chromium beschietet ist.
Anschließend wird einer direkt auf die Chromienbeschictung Aluminium oder MCrAlY Beschichtung
aufgetragen.
[0005] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zu Grunde, ein neuartiges
Verfahren zum Beschichten einer Turbinenschaufel zu schaffen.
[0006] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Beschichten einer Turbinenschaufel ist in Patentanspruch1
definiert. Das erfindungsgemäße Verfahren umfasst zumindest die folgenden Schritte:
a) Bereitstellen einer Turbinenschaufel; b) Aufragen mindestens einer Lackschicht
auf zumindest einen Bereich der Türbinenschaufel, wobei der Lack Chrom-Partikel und/oder
Chromlegierungs-Partikel, Halogenide und Bindemittel umfasst; c) Trocken des aufgetragenen
Lacks bei einer Temperatur zwischen 50°C und 600°C unter Zersetzen des Bindemittels;
d) anschließendes Reaktionsverbinden bei einer Temperatur zwischen 900°C und 1160°C.
[0007] Mit der hier vorliegenden Erfindung kann die Lebensdauer von Turbinenschaufeln erhöht
und ein effektiver Schutz gegen Heißgaskorrosion bzw. Sulfidation realisiert werden,
wobei dieser Schutz gegenüber dem Grundwerkstoff der Turbinenschaufel um den Faktor
6 vergrößert ist. Auch bei einer komplexen Konturierung der Unterseite der Plattform
sowie des Übergangsbereichs zwischen der Unterseite der Plattform und den Schaufelfuß
kann eine gute Beschichtung gewährleistet werden.
[0008] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne hierauf
beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine schematisierte Ansicht einer Turbinenschaufel einer Gasturbine.
[0009] Fig. 1 zeigt eine schematisierte Darstellung einer als Laufschaufel ausgebildeten
Turbinenschaufel 10 einer Gasturbine, wobei die Turbinenschaufel 10 ein Schaufelblatt
11, einen Schaufelfuß 12 und eine zwischen dem Schaufelblatt 11 und dem Schaufelfuß
12 positionierte Plattform 13 umfasst. Die Turbinenschaufel 10 ist an einer Unterseite
14 der Plattform und/oder an einem Übergangsbereich 15 zwischen der Unterseite 14
der Plattform 13 und dem Schaufelfuß 12 mit einer Korrosionsschutzbeschichtung beschichtet.
[0010] Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung ist die Korrosionsschutzbeschichtung eine
Diffusionsbeschichtung mit einen Chromgehalt im Oberflächenbereich von mehr als 30
Gew.-%. Die Korrosionsschutzbeschichtung ist dabei als gradierte, duktile Inchromierschicht
ausgebildet, deren Chromgehalt im Oberflächenbereich vorzugsweise zwischen 40 Gew.-%
und 95 Gew.-% beträgt.
[0011] Ein α-Chrom-Phasenanteil mit einem Chromgehalt von mehr als 30 Gew.-% der Korrosionsschutzbeschichtung
beträgt dabei zwischen 5 Gew.-% und 50 Gew.-%. Der Rest des Chromgehalts der Korrosionsschutzbeschichtung
ist durch andere Chrom-Phasen und durch im Mischkristall des Grundwerkstoff gelöstes
Chrom gebildet.
[0012] Der α-Chrom-Phasenanteil des Chromgehalts der Korrosionsschutzbeschichtung weist
eine Vickershärte von weniger als 800 auf.
[0013] Die Gesamtschichtdicke der Korrosionsschutzbeschichtung beträgt zwischen 5 µm und
120 µm, vorzugsweise zwischen 15 µm und 50 µm.
[0014] Beim Beschichten einer Turbinenschaufel einer Gasturbine im Bereich der Unterseite
14 der Plattform 13 und/oder im Übergangsbereich 15 zwischen der Unterseite 14 der
Plattform 13 und dem Schäufelfuß 12 wird so vorgegangen, dass zuerst eine Turbinenschaufel
bereitgestellt wird.
[0015] Anschließend an das Bereitstellen der Turbinenschaufel wird mindestens eine Lackschicht
auf die Unterseite 14 der Plattform 13 und/oder den Übergangsbereich 15 zwischen der
Unterseite 14 der Plattform 13 und dem Schaufelfuß 12 aufgetragen, wobei der Lack
Chrom-Partikel und/oder Chromlegierungs-Partikel, Halogenide und Bindemittel umfasst.
[0016] Die Partikelgröße der Chrom-Partikel und/oder Chromlegierungs-Partikel beträgt dabei
insbesondere bis zu 20 µm. Bei den Halogeniden des Lacks handelt es sich vorzugsweise
um Metallchlorid-Partikel, insbesondere um CrCl
2-Partikel und/oder um CrCl
3-Partikel. Das Bindemittel des Lacks ist vorzugsweise auf Acrylbasis oder Glycolbasis
oder Polyvinylbasis ausgebildet.
[0017] Der Lack weist vorzugsweise folgende Zusammensetzung auf:
- 25 bis 95 Gew.-% Bindemittel;
- 0,1 bis 10 Gew.-% CrC12-Partikel und/oder um CrC13-Partikel;
- im Rest Chrom-Partikel und/oder Chromlegierungs-Partikel.
[0018] Als Bindemittel für den Lack kann zur Bereitstellung einer wässrigen Dispersion ein
Acrylsäureester oder Methacrylsäureester, eine Methyl-Cellulose-Verbindung, ein Polysacharid,
ein Polyvinylalkohol, ein Polyvinylether, ein Polyvinylacetat, ein Polyvinylpyrrolidon
oder eine kolloidale Kieselsäure-Mischung verwendet werden. Es kann auch eine nichtwässrige
Dispersion als Lack bereitgestellt werden.
[0019] Wie bereits erwähnt, wird mindestens eine Lackschicht aus diesem Lack auf die Unterseite
14 der Plattform 13 und/oder den Übergangsbereich 15 zwischen Plattform 13 und Schaufelfuß
12 aufgetragen, vorzugsweise werden mehrere Lackschichten auf diese Bereiche der Turbinenschaufel
aufgetragen, wobei jede Lackschicht mit einer Schichtdicke zwischen 2 µm und 50 µm
aufgetragen wird. Es werden vorzugsweise zwischen ein und zehn Lackschichten, insbesondere
zwischen drei und sechs Lackschichten, aufgetragen.
[0020] Anschließend an das Auftragen der oder jeder Lackschicht auf die entsprechenden Bereiche
der Turbinenschaufel erfolgt ein Trocknen des aufgetragenen Lacks bei einer Temperatur
zwischen 50°C und 600°C unter Zersetzen des Bindemittels. Dieses Trocknen erfolgt
dabei für eine Zeitspanne zwischen 5 min und 240 min.
[0021] Anschließend an das Trocknen des Lacks erfolgt ein Reaktionsverbinden der Chrom-Partikel
und/oder Chromlegierungs-Partikel mit schmelzflüssigen Chromchlorid-Partikeln bei
einer Temperatur zwischen 900°C und 1160°C, wobei das Reaktionsverbinden für eine
Zeitspanne zwischen 15 min und 15 h erfolgt.
[0022] Anschließend an das Reaktionsverbinden erfolgt vorzugsweise ein Diffusionsglühen
der sich ausgebildeten Rein-Chrom-Schicht bei einer Temperatur zwischen 950°C und
1200°C zur Eindiffusion des Chroms in die Oberfläche der zuvor mit dem Lack beschichteten
Bereiche der Turbinenschaufel, wobei hierbei vorzugsweise Cl-Verbindungen entzogen
werden.
[0023] Das Diffusionsglühen erfolgt für eine Zeitspanne zwischen 30 min und 12 h. Das Diffusionsglühen
wird vorzugsweise in einer Wasserstoffatmosphäre oder in einer Inertgas-Partialdruckatmosphäre
mit einem Druck zwischen Umgebungsdruck, also in etwa 1000 mbar, und 0,01 mbar durchgeführt.
[0024] Das Diffusionsglühen erfolgt vorzugsweise in einer Halogenidatmosphäre, wobei dann
die Wasserstoffatmosphäre oder die Inertgas-Partialdruckatmosphäre einen gasförmigen
Zusatz von Metallchlorid-Partikeln, insbesondere einen gasförmigen Zusatz von CrCl
2-Partikeln und/oder CrCl
3-Partikeln aufweist. Als Inertgas findet vorzugsweise Argon Verwendung.
1. Verfahren zum Beschichten einer Turbinenschaufel (10) einer Gasturbine, wobei die
Turbinenschaufel ein Schaufelblatt (11), einen Schaufelfuß (12) und eine zwischen
Schaufelblatt und Schaufelfuß positionierte Plattform (13) aufweist, nämlich zum Aufbringen
einer Korrosionsschutzbeschichtung auf zumindest einen Bereich der Turbinenschaufel,
insbesondere auf eine Unterseite (14) der Plattform und/oder einen Übergangsbereich
(15) zwischen der Unterseite der Plattform und dem Schaufelfuß, mit zumindest den
folgenden Schritten:
a) Bereitstellen einer Turbinenschaufel (10);
b) Aufragen mindestens einer Lackschicht auf zumindest einen Bereich der Turbinenschaufel,
wobei der Lack Chrom-Partikel und/oder Chromlegierungs-Partikel, Halogenide und Bindemittel
umfasst;
c) Trocken des aufgetragenen Lacks bei einer Temperatur zwischen 50°C und 600°C unter
Zersetzen des Bindemittels;
d) anschließendes Reaktionsverbinden bei einer Temperatur zwischen 900°C und 1160°.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der in Schritt b) aufgetragene Lack als Halogenide Metallchlorid-Partikel.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der in Schritt b) aufgetragene Lack als Metallchlorid-Partikel CrCl2-Partikel und/oder CrCl3-Partikel umfasst.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der in Schritt b) aufgetragene Lack ein Bindemittel auf Acrylbasis oder Glycolbasis
oder Polyvinylbasis umfasst.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Trocknen in Schritt c) für eine Zeitspanne zwischen 5 min und 240 min erfolgt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Reaktionsverbinden in Schritt d) für eine Zeitspanne zwischen 15 min und 15 h
erfolgt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass nach dem Reaktionsverbinden ein Diffusionsglühen erfolgt.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Diffusionsglühen für eine Zeitspanne zwischen 30 min und 12 h bei einer Temperatur
zwischen 950°C und 1200°C erfolgt.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Diffusionsglühen in einer Halogenidatmosphäre erfolgt.
10. Verfahren nach Anspruch 7, 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Diffusionsglühen in einer Wasserstoff atmosphäre oder einer Inertgas-Partialdruckatmosphäre
mit einem gasförmigen Zusatz von Metallchlorid-Partikeln mit einem Druck zwischen
Umgebungsdruck, also in etwa 1000 mbar, und 0,01 mbar erfolgt.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wasserstoffatmosphäre oder Inertgas-Partialdruckatmosphäre einen gasförmigen
Zusatz von CrCl2-Partikeln und/oder CrCl3-Partikeln aufweist.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Änsprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass 1 bis 10 Lackschichten mit einer Dicke von 2µm bis 50µm je Lackschicht aufgetragen
werden.
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass 3 bis 6 Lackschichten aufgetragen werden.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Chromgehalt im Oberflächenbereich auf einen Wert zwischen 40 Gew.-% und 95 Gew.-%
eingestellt wird.
1. Method for coating a turbine vane (10) of a gas turbine, wherein the turbine vane
has a vane blade (11), a vane foot (12), and a platform (13) located between the vane
blade and the vane foot, namely to apply a corrosion protection coating on at least
one region of the turbine vane, in particular on a lower side (14) of the platform
and/or a transition region (15) between the lower side of the platform and the vane
foot, with at least the following steps:
a) providing a turbine vane (10);
b) applying at least a lacquer coating on at least one region of the turbine vane,
wherein the lacquer comprises chrome particles and/or chrome-alloy particles, halogenides,
and binding material;
c) drying of the applied lacquer at a temperature between 50°C and 600°C while decomposing
the binding material;
d) subsequently reaction binding at a temperature between 900°C and 1160°C.
2. Method according to claim 1,
characterized in that
the lacquer applied in step b) comprises metal chloride particles as halogenides.
3. Method according to claim 1 or 2,
characterized in that
the lacquer applied in step b) comprises CrCl2-particles and/or CrCl3-particles as metal chloride particles.
4. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
the lacquer applied in the step b) comprises a binding material on acrylic basis or
glycol basis or polyvinyl basis.
5. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the drying in step c) is carried out for a time period between 5 min and 240 min.
6. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
the reaction binding in step d) is carried out for a time period between 15 min and
15 hours.
7. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
after the reaction binding a diffusion glowing is carried out.
8. Method according to claim 7,
characterized in that
the diffusion glowing occurs for a time period between 30 min and 12 hours at a temperature
between 950°C and 1200°C.
9. Method according to claim 7 or 8,
characterized in that
the diffusion glowing is carried out in a halogenide atmosphere.
10. Method according to claim 7, 8 or 9
characterized in that,
the diffusion glowing is carried out in a hydrogen atmosphere or in an inert gas partial
pressure atmosphere with a gaseous add-on of metal chloride particles with a pressure
between ambient pressure, thus circa 1000 mbar, and 0.01 mbar.
11. Method according to claim 10,
characterized in that
the hydrogen atmosphere or the inert gas partial pressure atmosphere has a gaseous
add-on of CrCl2-particles and/or CrCl3-particles.
12. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
1 to 10 lacquer layers are applied with a thickness of 2 µm to 50 µm of each lacquer
layer.
13. Method according to claim 12
characterized in that
3 to 6 lacquer layers are applied.
14. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
the content of chrome in the surface region is adjusted to a value between 40% by
mass and 95% by mass.
1. Procédé de revêtement d'une aube (10) d'une turbine à gaz, l'aube de turbine comprenant
une pale (11), un pied (12) et une plateforme (13) positionnée entre la pale et le
pied, destiné en l'occurrence à appliquer un revêtement anticorrosion sur au moins
une zone de l'aube de turbine, en particulier sur une face inférieure (14) de la plateforme
et/ou une zone de transition (15) entre la face inférieure de la plateforme et le
pied de l'aube, comprenant au moins les étapes suivantes consistant à :
a) fournir une aube de turbine (10) ;
b) appliquer au moins une couche de vernis sur au moins une zone de l'aube de turbine,
le vernis comprenant des particules de chrome et/ou des particules d'alliage de chrome,
des halogénures et des liants ;
c) sécher le vernis appliqué à une température comprise entre 50°C et 600°C, ce qui
permet au liant de se décomposer ;
d) mettre ensuite en oeuvre une liaison réactive à une température comprise entre
900°C et 1160°C.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le vernis appliqué à l'étape b) comprend comme halogénures des particules de chlorure
métallique.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que le vernis appliqué à l'étape b) comprend comme particules de chlorure métallique
des particules de CrCl2 et/ou des particules de CrCl3.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le vernis appliqué à l'étape b) comprend un liant à base d'acrylique ou à base de
glycol ou à base de polyvinyle.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le séchage à l'étape c) s'effectue pendant un laps de temps compris entre 5 min et
240 min.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la liaison réactive à l'étape d) s'effectue pendant un laps de temps compris entre
15 min et 15 h.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un recuit de diffusion s'effectue après la liaison réactive.
8. Procédé selon la revendication 7,
caractérisé en ce que le recuit de diffusion s'effectue pendant un laps de temps compris entre 30 min et
12 h à une température comprise entre 950°C et 1200°C.
9. Procédé selon la revendication 7 ou 8,
caractérisé en ce que le recuit de diffusion s'effectue dans une atmosphère d'halogénures.
10. Procédé selon la revendication 7, 8 ou 9,
caractérisé en ce que le recuit de diffusion s'effectue dans une atmosphère d'hydrogène ou une atmosphère
de pression partielle et de gaz inerte avec un ajout gazeux de particules de chlorure
métallique à une pression comprise entre la pression ambiante, par conséquent sensiblement
1000 mbar, et 0,001 mbar.
11. Procédé selon la revendication 10,
caractérisé en ce que l'atmosphère d'hydrogène ou l'atmosphère de pression partielle et de gaz inerte comprend
un ajout gazeux de particules de CrCl2 et/ou de particules CrCl3.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que 1 à 10 couches de vernis d'une épaisseur de 2 µm à 50 µm par couche de vernis sont
appliquées.
13. Procédé selon la revendication 12,
caractérisé en ce que 3 à 6 couches de vernis sont appliquées.
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la teneur en chrome dans la zone superficielle est réglée sur une valeur comprise
entre 40 % en poids et 95 % en poids.

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