Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftstoff-Injektor, insbesondere einen Common-Rail-Injektor,
zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zur Oberflächenbehandlung eines Ankers
eines Kraftstoff-Injektors gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 8.
[0002] Aus der
DE 10 2006 020 724 A1 ist ein als Common-Rail-Injektor ausgebildeter Kraftstoff-Injektor bekannt. Dieser
umfasst ein Servoventil (Steuerventil) zum Schalten des eigentlichen Einspritzventilelementes,
das zwischen einer Schließstellung und einer den Kraftstofffluss durch eine Düsenlochanordnung
in den Brennraum freigebenden Öffnungsstellung verstellbar ist. Zum Öffnen des Steuerventils
ist ein elektromagnetischer Aktuator vorgesehen, der mit einer Ankerplatte zusammenwirkt,
welche wiederum mit einem Steuerventilelement wirkverbunden ist. In der Öffnungsstellung
verbindet das Steuerventil einen von dem Einspritzventilelement begrenzten Steuerraum
mit einem Niederdruckbereich des Kraftstoff-Injektors, mit der Folge, dass auf das
Einspritzventilelement eine in Öffnungsrichtung wirkende hydraulische Kraft resultiert.
Die Ankerplatte ist mit einer dem elektromagnetischen Aktuator zugewandten Ankerfläche
versehen, die üblicherweise rotationssymmetrisch geschliffen ist. Beim rotationssymmetrischen
Schleifen kommt es fertigungsbedingt zur Ausbildung von in radialer Richtung nebeneinander
angeordneten Drehrillen, die zu einem hydraulischen Verkleben des Ankers zu Beginn
des Schließprozesses führen.
[0003] Aus
WO 01/44652 A1 ist ein Kraftstoff-Injektor mit einem elektromagnetischen Aktutator und einer dem
Aktuator zugewandten Ankerfläche bekannt, bei dem die Ankerfläche in Umfangsrichtung
angeordnete Drehrillen aufweist. Zum Abschließen des Fluids aus den Vertiefungen der
Drehrillen beim Anziehen des Ankers sind in den Vertiefungen Ablaufbohrungen eingebracht.
[0004] Bei einem aus
WO 2002/084103 A1 bekannten Kraftstoff-Injektor ist zwischen Ankeroberfläche und Magnetkern ein ringförmiges
Dämpfungselement angeordnet, das an der zum Magnetkern weisenden Ankerfläche Querrillen
aufweist.
[0005] Um den Effekt des hydraulischen Verklebens zu minimieren, ist es zum Beispiel weiterhin
bekannt geworden, die Ankerfläche sandzustrahlen, wobei sich hierbei als nachteilig
herausgestellt hat, dass beim Sandstrahlen unkontrolliert Material abgetragen wird,
was die Reproduzierbarkeit der Oberfläche schwierig macht.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kraftstoff-Injektor vorzuschlagen,
bei dem hydraulische Klebeeffekte zu Beginn des Schließvorgangs im Bereich des Ankers,
zumindest weitgehend, vermieden werden. Ferner soll die Oberfläche des Ankers reproduzierbar
herstellbar sein. Weiterhin besteht die Aufgabe darin, ein alternatives Oberflächenbehandlungsverfahren
zur Behandlung der Oberfläche eines Ankers vorzuschlagen, mit dem hydraulische Klebeeffekte
zu Beginn des Schließprozesses vermieden werden.
[0007] Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Kraftstoff-Injektors mit den Merkmalen des Anspruchs
1 und hinsichtlich des Oberflächenbehandlungsverfahrens mit den Merkmalen des Anspruchs
8 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
In den Rahmen der Erfindung fallen sämtliche Kombinationen aus zumindest zwei von
in der Beschreibung, den Ansprüchen und/oder den Figuren offenbarten Merkmalen. Zur
Vermeidung von Wiederho lungen sollen vorrichtungsgemäß offenbarte Merkmale als verfahrensgemäß
offenbart gelten und beanspruchbar sein. Ebenso sollen verfahrensgemäß offenbarte
Merkmale als vorrichtungsgemäß offenbart gelten und beanspruchbar sein.
[0008] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die Drehrillenstruktur, die aus einem,
vorzugsweise rotationssymmetrischen, Schleifen der im montierten Zustand dem elektromagnetischen
Aktuator zugewandten Ankerfläche resultiert, dadurch zu unterbrechen oder ggf. sogar
vollständig zu zerstören, dass mindestens eine sich winklig zu den Drehrillen erstreckende
Verbindungsrille vorgesehen wird, die zumindest einen Teil der, vorzugsweise in radialer
Richtung nebeneinander angeordneten, sich in Umfangsrichtung erstreckenden Drehrillen
miteinander verbindet, um auf diese Weise ein erleichtertes Einströmen von Hydraulikflüssigkeit
in einen Bereich axial zwischen der Ankerfläche und dem Aktuator zu ermöglichen, mit
dem Ziel, hydraulische Klebeeffekte zu vermeiden. Anders ausgedrückt ermöglicht die
mindestens eine, vorzugsweise durch Schleifen in den Anker eingebrachte, Verbindungsrille
ein beschleunigtes Zuströmen von Kraftstoff zwischen die Ankerfläche und eine, vorzugsweise
von dem elektromagnetischen Aktuator bereitgestellte, Anschlagfläche, wodurch hydraulische
Klebeeffekte, zumindest weitgehend, unterbunden werden. Besonders bevorzugt weist
die mindestens eine Verbindungsrille im Hinblick auf die Rillentiefe und/oder die
Rillenbreite, zumindest näherungsweise, die gleichen Dimensionen auf, wie die durch
insbesondere rotationssymmetrisches Schleifen gebildeten Drehrillen. Unter einer Drehrille
im Sinne der Erfindung wird eine sich in Umfangsrichtung erstreckende Rille verstanden,
die entweder vollständig um einen Mittelpunkt umläuft, oder die abschnittsweise im
Falle der Realisierung mehrerer, vorzugsweise gleichmäßig in Umfangsrichtung verteilt
angeordneter, Ankerflügel von den zwischen den in Umfangsrichtung nebeneinander angeordneten
Ankerflügeln gebildeten Spalten unterbrochen sein kann.
[0009] Im Hinblick auf die Gestaltung des zwischen der mindestens einen Verbindungsrille
und den sich in Umfangsrichtung erstreckenden Drehrillen gebildeten Winkels gibt es
unterschiedliche Möglichkeiten. Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei
der die mindestens eine Verbindungsrille als sich in radialer Richtung erstreckende
Radialrille ausgebildet ist.
[0010] Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei der die mindestens eine Verbindungsrille,
zumindest näherungsweise, sämtliche Drehrillen miteinander verbindend ausgebildet
ist, also sich von einem radial inneren Bereich bis zu einem radial äußeren Bereich
der Ankerfläche erstreckt.
[0011] Ganz besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei der nicht nur eine oder einige
wenige Verbindungsrillen vorgesehen sind, sondern bei der eine Vielzahl von, vorzugsweise
gleichmäßig in Umfangsrichtung verteilt angeordneten, Verbindungsrillen realisiert
sind, die ganz besonders bevorzugt jeweils in radialer Richtung verlaufen. Hierdurch
kann eine ähnliche Oberflächenstruktur wie beim Sandstrahlen realisiert werden, mit
dem wichtigen Unterschied, dass die Oberflächenstruktur reproduzierbar realisiert
wird.
[0012] In Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, dass die Ankerfläche mit
einer Kreuzschliffoberfläche versehen wird, also mit einer Vielzahl von sich in Umfangsrichtung
erstreckenden, in radialer Richtung nebeneinander angeordneten Drehrillen, die von
einer Vielzahl von in radialer Richtung verlaufenden Verbindungsrillen gekreuzt werden.
Bevorzugt wird die Kreuzschliffoberfläche durch Honen realisiert, bei welchem es sich
um ein zerspanendes Feinbearbeitungsverfahren handelt.
[0013] Bevorzugt ist der Anker nicht unmittelbar mit einem Einspritzventilelement wirkverbunden,
welches in seiner Öffnungsstellung eine Düsenlochanordnung freigibt (wobei auch eine
derartige Ausführungsform realisierbar ist), sondern wirkt unmittelbar verstellend
auf ein Steuerventilelement eines Steuerventils (Servoventil), wobei der Anker entweder
einstückig mit dem Steuerventilelement verbunden oder fest mit diesem verbunden ist.
Durch das Vorsehen eines Steuerventils (Servoventil) können wesentlich höhere Drücke
als bei einer direkten Ansteuerung des Einspritzventilelementes geschaltet werden.
[0014] In Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, dass das Steuerventilelement
als Hülsenteil ausgebildet ist, also eine zentrische Durchgangsbohrung aufweist, die
vorzugsweise axial von einem Druckstift verschlossen wird. Auf diese Weise lassen
sich im geschlossenen Zustand in axialer Richtung druckausgeglichene Steuerventile
realisieren, wobei dem Druckstift im Wesentlichen nur die Aufgabe zukommt, eine innerhalb
des Steuerventilelementes ausgebildete, hydraulisch mit einer Steuerkammer verbundene
Ventilkammer in axialer Richtung abzudichten und die hydraulischen Druckkräfte nach
axial oben abzustützen.
[0015] Die Erfindung führt auch auf ein Verfahren zur Oberflächenbehandlung eines Ankers
eines Kraftstoff-Injektors. Bevorzugt handelt es sich dabei um den Anker eines Steuerventils
(Servoventil). Das nach dem Konzept der Erfindung ausgeführte Verfahren zeichnet sich
dadurch aus, dass mehrere, sich in Umfangsrichtung, durch Schleifen entstehende Drehrillen
mittels mindestens einer winklig zu den Drehrillen verlaufenden Verbindungsrille miteinander
hydraulisch verbunden werden, um somit ein schnelleres Einströmen von Kraftstoff in
den Bereich zwischen der Ankerfläche und einer Anschlagfläche zu ermöglichen, wodurch
hydraulische Klebeeffekte zu Beginn des Schließvorgangs vermieden werden.
[0016] Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform des Verfahrens, bei der nicht nur eine
einzige Verbindungsrille vorgesehen wird, sondern eine Vielzahl von Verbindungsrillen,
wobei dies vorzugsweise dadurch erreicht wird, dass die Ankerfläche mit einem Kreuzschliff
versehen wird, also mit einer Vielzahl von sich in Umfangsrichtung erstreckenden Drehrillen,
die von winklig zu diesen verlaufenden Verbindungsrillen, vorzugsweise rechtwinklig,
gekreuzt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0017] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen. Diese
zeigen in:
- Fig. 1
- eine Ankerfläche eines Ankers für einen Kraftstoff-Injektor in einer Draufsicht, und
- Fig. 2
- eine schematische, geschnittene Teilansicht eines als Common-Rail-Injektor ausgebildeten
Kraftstoff-Injektors mit einem in Fig. 1 gezeigten Anker.
Ausführungsformen der Erfindung
[0018] In den Figuren sind gleiche Elemente und Elemente mit der gleichen Funktion mit den
gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0019] Fig. 1 zeigt in einer Draufsicht einen Anker 1 (hier Ankerplatte) für ein später
noch zu erläuterndes Steuerventil eines Kraftstoff-Injektors. Der Anker 1 ist einteilig
mit einem im Wesentlichen hohlzylindrischen, sich in die Zeichnungsebene hinein erstreckenden
Steuerventilelement 2 verbunden. In Fig. 1 ist die, im montierten Zustand einem elektromagnetischen
Aktuator zugewandte, Ankerfläche 3 gezeigt. Zu erkennen ist, dass die Ankerfläche
3 gebildet ist von drei gleichmäßig in Umfangsrichtung beabstandeten Flügelflächen
4 und einem zentrischen Ringflächenabschnitt 5, der eine zentrische Bohrung 6 radial
außen umgibt. Die Flügelflächen 4 sind dabei Oberseiten von gleichmäßig in Umfangsrichtung
verteilt angeordneten Flügeln 7, wobei jeweils zwei in Umfangsrichtung nebeneinander
angeordnete Flügel 7 durch einen sich in radialer Richtung konisch erweiternden Radialspalt
8 voneinander getrennt sind. Die Radialspalte 8 ermöglichen einen Kraftstoffdurchtritt
in axialer Richtung und verhindern somit ungewollte Schwingungen des Ankers 1 während
des Betriebs.
[0020] Zu erkennen ist, dass die Ankerfläche 3 als Kreuzschliffoberfläche 9 ausgebildet
ist. Diese umfasst eine Vielzahl von sich in Umfangsrichtung erstreckenden und in
radialer Richtung nebeneinander angeordneten Drehrillen 10, die rechtwinklig gekreuzt
sind, von einer Vielzahl von in Umfangsrichtung voneinander beabstandeten und sich
in radialer Richtung erstreckenden Verbindungsrillen 11. Anders ausgedrückt wird die
Drehrillenstruktur von den Verbindungsrillen 11 zerstört, so dass sich eine mit Erhebungen
und Tälern (Rillen) strukturierte Oberfläche ergibt, die ein Eindringen von Kraftstoff
in einen Bereich zwischen der Ankerfläche 3 und entsprechenden Anlageflächen erleichtert,
wodurch hydraulische Klebeeffekte zu Beginn des Schließprozesses vermieden werden.
[0021] Fig. 2 zeigt einen mit einem in Fig. 1 dargestellten Anker 1 ausgestatteten Kraftstoff-Injektor
12. Genauer ausgedrückt, ist der Anker 1 Bestandteil eines Steuerventils 13 (Servoventil)
des Kraftstoff-Injektors 12, mit Hilfe dessen eine Steuerkammer 14 hydraulisch mit
einem Niederdruckbereich 15 des Kraftstoff-Injektors 12 verbindbar ist, der wiederum
über einen nicht dargestellten Rücklaufanschluss mit einem Vorratsbehälter verbunden
ist. Die Steuerkammer 14 wird in axialer Richtung in der Zeichnungsebene nach unten
begrenzt von einem Einspritzventilelement 16, welches sich bei geöffnetem Steuerventil
13 in axialer Richtung in der Zeichnungsebene nach oben bewegt und somit eine nicht
dargestellte Düsenlochanordnung freigibt, durch die im Wesentlichen unter Raildruck
stehender Kraftstoff in den Brennraum einer Brennkraftmaschine strömen kann. Die Steuerkammer
14 ist über einen Ablaufdrosselkanal 17 mit einer innerhalb des hülsenförmigen Steuerventilelementes
2 ausgebildeten Ventilkammer 18 hydraulisch verbunden. Aus dieser kann in der dargestellten
Öffnungsposition des Steuerventils 13 Kraftstoff in den Niederdruckbereich 15 und
über den nicht gezeigten Rücklaufanschluss abströmen. Aus Fig. 2 ist weiter zu entnehmen,
dass in der zentrischen Bohrung 6 des Steuerventilelementes 2 ein sich in axialer
Richtung in der Zeichnungsebene nach oben abstützender Druckstift 25 aufgenommen ist,
der die Ventilkammer 18 in axialer Richtung nach oben abdichtet. Gleichzeitig dient
der Druckstift 25 als Führung des Steuerventilelementes 2 bei seiner axialen Öffnungs-
und Schließbewegung.
[0022] Über einen Zulaufdrosselkanal 19 strömt ständig unter Hochdruck stehender Kraftstoff
aus einem Druckraum 20 in die Steuerkammer 14 nach, wobei die Durchflussquerschnitte
des Zulaufdrosselkanals 19 und des Ablaufdrosselkanals 17 derart aufeinander abgestimmt
sind, dass bei geöffnetem Steuerventil 13 ein Nettoabfluss von Kraftstoff resultiert,
mit der Folge, dass das Einspritzventilelement 16 von seinem Einspritzventilelementsitz
(nicht gezeigt) abhebt. Zum Beenden des Einspritzvorgangs wird das Steuerventilelement
2 mittels einer Schließfeder 21 in axialer Richtung nach unten bewegt und verschließt
somit den Ablaufdrosselkanal 17. Der durch den Zulaufdrosselkanal 19 weiter in die
Steuerkammer 14 zuströmende Kraftstoff sorgt für einen rapiden Druckanstieg in der
Steuerkammer 14 und in der Folge für eine Schließbewegung des Einspritzventilelementes
16.
[0023] Zum Öffnen des Steuerventilelementes 2 ist ein elektromagnetischer Aktuator 22 vorgesehen,
der mit dem Anker 1 zusammenwirkt, derart, dass bei Bestromung einer Magnetspule 23
aufgrund der magnetischen Kräfte eine Öffnungsbewegung des Ankers 1 und damit des
Steuerventilelementes 2 resultiert.
[0024] Um ein hydraulisches Kleben des Ankers 1 in seiner Öffnungsstellung zu vermeiden,
ist der Anker 1, genauer ist die in Fig. 1 gezeigte Ankerfläche 3 mit einer Kreuzschliffoberfläche
versehen, die einen schnellen Kraftstoffeintritt aus radialer Richtung in einen Bereich
zwischen der Ankerfläche 3 und der Anlagefläche 24 für den Anker 1 ermöglicht.
1. Kraftstoff-Injektor, insbesondere Common-Rail-Injektor, zum Einspritzen von Kraftstoff
in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine, mit mindestens einem elektromagnetischen
Aktuator (22) zum Verstellen eines Ankers (1), wobei der Anker (1) eine dem Aktuator
(22) zugewandte, sich in Umfangsrichtung erstreckende und mit in radialer Richtung
angeordneten Drehrillen (10) versehene Ankerfläche (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ankerfläche (3) mindestens eine, zumindest einige der Drehrillen (10) miteinander
verbindende, Verbindungsrille (11) eingeformt ist.
2. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungsrille (11) als sich in radialer Richtung erstreckende Radialrille
ausgebildet ist.
3. Kraftstoff-Injektor nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungsrille (11), zumindest näherungsweise, sämtliche radial nebeneinander
angeordnete Drehrillen (10) miteinander verbindend ausgebildet und angeordnet ist.
4. Kraftstoff-Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Vielzahl von, vorzugsweise gleichmäßig in Umfangsrichtung verteilt angeordneten,
Verbindungsrillen (11) vorgesehen sind.
5. Kraftstoff-Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ankerfläche (3) eine Kreuzschliffoberfläche (9) aufweist.
6. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Anker (1) einstückig mit einem Steuerventilelement (2) eines Steuerventils (13)
ausgebildet oder fest mit diesem verbunden ist.
7. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Steuerventilelement (2) eine zentrische Durchgangsbohrung aufweist, in der vorzugsweise
ein Druckstift (25) aufgenommen ist.
8. Verfahren zur Oberflächenbehandlung eines Ankers (1) eines Kraftstoff-Injektors (12),
wobei eine im montierten Zustand einem elektromagnetischen Aktuator (22) zugewandte
Ankerfläche (3) geschliffen wird, derart, dass eine Vielzahl von in sich in Umfangsrichtung
erstreckender fertigungsbedingter Drehrillen (10) entstehen, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ankerfläche (3) mindestens eine, zumindest einen Teil der Drehrillen (10)
miteinander verbindende, Verbindungsrille (11) eingeformt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ankerfläche (3) mit einem Kreuzschliff versehen wird.
1. Fuel injector, in particular common rail injector, for injecting fuel into a combustion
chamber of an internal combustion engine, having at least one electromagnetic actuator
(22) for adjusting an armature (1), wherein the armature (1) has an armature surface
(3) which faces towards the actuator (22), extends in a circumferential direction
and is provided with rotational channels (10) arranged in a radial direction, characterized in that at least one connecting channel (11) which interconnects at least some of the rotational
channels (10) is formed into the armature surface (3).
2. Fuel injector according to Claim 1,
characterized
in that the connecting channel (11) is formed as a radial channel extending in a radial direction.
3. Fuel injector according to either of Claims 1 and 2,
characterized
in that the connecting channel (11) is at least approximately formed and arranged so as to
interconnect all rotational channels (10) arranged radially adjacent to one another.
4. Fuel injector according to one of the preceding claims,
characterized
in that multiple connecting channels (11) are provided which are preferably arranged so as
to be distributed uniformly in a circumferential direction.
5. Fuel injector according to one of the preceding claims,
characterized
in that the armature surface (3) has a cross-ground surface (9).
6. Fuel injector according to Claim 5,
characterized
in that the armature (1) is formed in one piece with or fixedly connected to a control valve
element (2) of a control valve (13).
7. Fuel injector according to Claim 6,
characterized
in that the control valve element (2) has a central through bore in which a pressure pin
(25) is preferably accommodated.
8. Method for the surface treatment of an armature (1) of a fuel injector (12), wherein
an armature surface (3), which in an assembled state faces towards an electromagnetic
actuator (22), is ground in such a way that a plurality of manufacture-induced rotational
channels (10) extending in a circumferential direction are formed, characterized in that at least one connecting channel (11) which interconnects at least some of the rotational
channels (10) is formed into the armature surface (3).
9. Method according to Claim 8,
characterized
in that the armature surface (3) is cross-ground.
1. Injecteur de carburant, en particulier injecteur à rampe commune, pour l'injection
de carburant dans une chambre de combustion d'un moteur à combustion interne, comprenant
au moins un actionneur électromagnétique (22) pour le réglage d'un induit (1), l'induit
(1) présentant une surface d'induit (3) tournée vers l'actionneur (22), s'étendant
dans la direction périphérique et pourvue de rainures circulaires (10) disposées dans
la direction radiale, caractérisé en ce qu'au moins une rainure de liaison (11) reliant les unes aux autres au moins certaines
des rainures circulaires (10), est façonnée dans la surface d'induit (3).
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la rainure de liaison (11) est réalisée sous forme de rainure radiale s'étendant dans
la direction radiale.
3. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la rainure de liaison (11) est réalisée et disposée de manière à relier les unes avec
les autres au moins approximativement toutes les rainures circulaires (10) disposées
radialement les unes à côté des autres.
4. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'il est prévu une pluralité de rainures de liaison (11) disposées de manière répartie
de préférence uniformément dans la direction périphérique.
5. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la surface d'induit (3) présente une surface à rectification croisée (9).
6. Injecteur de carburant selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
l'induit (1) est réalisé d'une seule pièce avec un élément de soupape de commande
(2) d'une soupape de commande (13) ou est connecté fixement à celui-ci.
7. Injecteur de carburant selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
l'élément de soupape de commande (2) présente un alésage traversant central dans lequel
est reçue de préférence une goupille de pression (25).
8. Procédé de traitement de surface d'un induit (1) d'un injecteur de carburant (12),
une surface d'induit (3) tournée dans l'état monté vers un actionneur électromagnétique
(22) étant rectifiée de telle sorte qu'une pluralité de rainures circulaires (10)
venues de fabrication et s'étendant dans la direction périphérique soient produites,
caractérisé en ce qu'au moins une rainure de liaison (11), reliant au moins une partie des rainures circulaires
(10) les unes aux autres, est façonnée dans la surface d'induit (3).
9. Procédé selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
la surface d'induit (3) est pourvue d'une rectification croisée.