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(11) |
EP 2 332 865 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Beschreibung |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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21.11.2012 Patentblatt 2012/47 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.08.2012 Patentblatt 2012/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.10.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Vorrichtung zum Palettieren und/oder Depalettieren
Device for palletizing and/or depalletizing
Dispositif de palettisation et/ou de dépalettisation
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
10.12.2009 DE 102009044862
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.06.2011 Patentblatt 2011/24 |
| (73) |
Patentinhaber: Krones AG |
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93073 Neutraubling (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Jaiser, Michael
83024, Rosenheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Reichert, Sabine |
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Reichert & Kollegen
Bismarckplatz 8 93047 Regensburg 93047 Regensburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Palettieren und/oder Depalettieren.
Hierzu sind ein erster Förderer und ein zweiter Förderer vorgesehen. Der erste Förderer
und der zweite Förderer sind in Transportrichtung über einen Spalt voneinander beabstandet.
Der erste Förderer und der zweite Förderer bilden zusammen eine im Wesentlichen horizontale
Transportebene aus. Ferner umfasst die Vorrichtung ein in vertikaler Richtung verfahrbares
Hubsystem, das aus einem Hubbalken quer zur Transportrichtung und mehreren Hubzinken
in Transportrichtung besteht. Der Hubbalken ist in der abgesenkten Position des Hubsystems
im Spalt zwischen dem ersten Förderer und dem zweiten Förderer angeordnet. Dabei befinden
sich der Hubbalken und die mehreren Hubzinken unterhalb der horizontalen Transportebene,
welche durch den ersten Förderer und den zweiten Förderer gebildet ist.
[0002] Die Offenlegungsschrift
DE 2649199 A1 offenbart eine Rampe. Die Rampe weist einen Rahmen auf, der einen ersten Bereich
und einen zweiten Bereich ausgebildet hat. Im ersten Bereich kann eine Palette vorgesehen
sein, die mittels Güter beladen wird. Ebenso ist es denkbar, dass im ersten Bereich
eine Palette angeordnet wird, von der die Güter depalettiert werden. In einem zweiten
Bereich ist eine vollständig beladene Palette angeordnet. Ferner befindet sich unter
dem zweiten Bereich eine Parkposition für eine leere Palette. Die leere Palette kann
entweder entnommen werden oder kann in einen Beladeplatz überführt werden. Diese Ausgestaltung
ist besonders vorteilhaft, damit der Belade- bzw. Entladevorgang von Paletten nicht
unnötigerweise durch das zur Verfügung stellen von leeren Paletten unterbrochen wird.
[0003] Das
U.S.-Patent 5,851,099 offenbart eine anpassbare Frachtplattform. Mittels der Plattform kann die Fracht
in einen beliebigen Winkel und in einer beliebigen Höhe in Bezug auf einen Boden positioniert
werden. Durch die Variabilität dieser Frachtplattform ist es möglich, diese Plattform
mit der Rampe eines Flugzeuges auszurichten, damit die Fracht leicht von der Plattform
in das Flugzeug übergeführt werden kann. Somit kann das Niveau der beiden Plattformen
leicht angepasst werden.
[0004] Das Prospekt zum "Krones Pressant universal" offenbart einen Behälterabschieber.
Die entsicherten Paletten werden in die Maschine befördert. Der Abschiebewagen der
Vorrichtung positioniert sich über der Lage und nimmt die oberste Lage ab. Ferner
kann die Vorrichtung eine Palettenhubeinheit umfassen, damit sich die zu depalettierende
Palette immer auf einem konstanten Höheniveau für den Abschiebewagen befindet.
[0005] DE 2 716 296 A1 offenbart eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0006] Ein Problem der bisher aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen ist, dass
Hubsysteme für das Anheben der Paletten niedriger sitzen müssen, als das Niveau der
Förderer, die die zu palettierenden bzw. depalettierenden Paletten zuführen. In der
Regel umfassen die Vorrichtungen zwei Zuförderer, die über einen Spalt voneinander
beabstandet sind. In diesen Spalt kann das Hubsystem abgesenkt werden, damit bei der
Zuführung der zu behandelnden Paletten keine Störung durch das Hubsystem auftritt.
Die auf der Palette angeordneten Produkte sind bei der Zuführung bzw. der Abführung
der Palette nicht mehr gesichert, so dass jegliches Kippen der Palette zu einer Beschädigung
bzw. zu einer Abkippung der Produkte führen kann. Insgesamt kann somit eine Störung
der gesamten Anlage herbeigeführt werden.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Palettieren und/oder
Depalettieren zu schaffen, bei der bei der Zuführung der Paletten über Förderer keine
Störung an Abständen zwischen den einzelnen Förderbändern auftritt.
[0008] Die obige Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zum Palettieren und/oder Depalettieren
gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1 umfasst.
[0009] Die Vorrichtung zum Palettieren und/oder Depalettieren besteht aus einem ersten Förderer
und einem zweiten Förderer, wobei beide Transportrichtungen mit einem Spalt voneinander
beabstandet angeordnet sind. Der erste Förderer und der zweite Förderer bilden dabei
eine im Wesentlichen horizontale Transportebene aus. Ferner umfasst die Vorrichtung
ein in vertikaler Richtung, im Wesentlichen senkrecht zur horizontalen Transportebene,
verfahrbares Hubsystem. Das Hubsystem besteht aus einem Hubbalken quer zur Transportrichtung
und mehreren Hubzinken in Transportrichtung. Der Hubbalken ist dabei in der abgesenkten
Position im Spalt zwischen dem ersten Förderer und dem zweiten Förderer angeordnet.
Ebenso liegen die Hubzinken unterhalb der horizontalen Transportebene.
[0010] Zwischen dem ersten Förderer und dem zweiten Förderer ist auf dem Hubbalken ein Übergangssystem
quer zur Transportrichtung angeordnet. Ferner ist das Übergangssystem in der vertikalen
Richtung beweglich ausgebildet, so dass bei dem abgesenkten Hubsystem das Übergangssystem
in der durch den ersten Förderer und den zweiten Förderer definierten Transportebene
liegt. Bei der Bewegung des Hubsystems aus der abgesenkten Position entlang der vertikalen
Richtung liegt das Hubsystem unter dem oberen Niveau des Hubbalkens. Das Übergangssystem
kann aus mehreren Übergangsblechen oder aus mindestens einer Rolle, deren Drehachse
senkrecht zu der Transportrichtung liegt, oder aus mehreren Kugeln bestehen. Da der
Spalt zwischen dem ersten Förderer und dem zweiten Förderer derart groß ausgebildet
sein muss, dass er den Hubbalken des Hubsystems aufnehmen kann, ist es erforderlich,
den Übergang für die zu transportierenden Paletten von dem ersten Förderer auf den
zweiten Förderer möglichst ohne Hindernisse auszugestalten. Dies ist nur möglich,
in dem man auf dem Hubbalken das entsprechende Übergangssystem anordnet.
[0011] Das Übergangssystem ist mit einer Führungseinheit verbunden, die für eine Bewegung
des Übergangssystems in vertikaler Richtung sorgt. Die Führungseinheit selbst ist
im Hubbalken des Hubsystems angeordnet. Für den Fall, dass die Paletten in vertikaler
Richtung mit dem Hubsystem angeordnet werden, liegt zumindest ein Teil der Palette
ebenfalls auf dem Hubbalken auf. Um nun eine ebene Auflage der Palette auf dem Hubsystem
zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass während des Anhebens der Palette mit dem
Hubsystem das Übergangssystem nicht mehr mit der Palette zusammenwirkt. Würde das
Übergangssystem weiterhin mit der Palette zusammenwirken, würde sich eine schräge
Auflage der Palette auf dem Hubsystem ergeben. Somit besteht die Gefahr, dass die
lose auf der Palette angeordneten Gegenstände herunterfallen können und somit zu einer
Störung des Systems führen.
[0012] Es ist ein feststehendes Element vorgesehen, mit dem die Führungseinheit derart zusammenwirkt,
dass in der abgesenkten Position des Hubsystems das Übergangssystem mittels des feststehenden
Elements über das obere Niveau des Hubbalkens verbringbar ist.
[0013] Bei der Bewegung des Hubsystems aus der abgesenkten Position heraus in vertikaler
Richtung, gelangt das Übergangssystem mittels Schwerkraft und/oder einer Federkraft
unter das obere Niveau des Hubbalkens. Somit ist gewährleistet, dass die auf dem Hubsystem
befindliche Palette mit dem Übergangssystem außer Eingriff ist. Das Übergangssystem
ist dabei derart im Hubbalken des Hubsystems angeordnet, dass bei der Bewegung des
Hubsystems aus der abgesenkten Position in vertikaler Richtung das Übergangssystem
im Hubbalken verbleibt.
[0014] Das Übergangssystem besteht, wie bereits erwähnt, aus der Gleiteinheit der Führungseinheit.
Die Gleiteinheit kann aus mehreren Rollen, Balken, Kugeln, Übergangsblechen oder Ähnlichem
bestehen. Die Gleiteinheit selbst ist an der Führungseinheit befestigt. Die Führungseinheit
ist dabei derart im Hubbalken des Hubsystems angeordnet, dass die Führungseinheit
eine vertikale Bewegung zulässt. Ebenso ist die Führungseinheit im Hubbalken des Hubsystems
angeordnet. Der Spalt zwischen dem ersten Förderer und dem zweiten Förderer ist konstruktionsbedingt
derart breit ausgestaltet, dass der Spalt den Hubbalken des Hubsystems aufnehmen kann,
der sich quer zur Förderrichtung erstreckt. Der Hubbalken muss unter das Förderniveau
bzw. der Förderebene fahren, damit der Transport der Palette vom ersten Förderer zum
zweiten Förderer hin nicht behindert ist. Am Hubbalken sind Hubzinken oder Ähnliches
angebracht, die sich parallel zur Förderrichtung erstrecken. Auch die Hubzinken müssen
sich während des Transports des Produkts unterhalb des Förderniveaus bzw. der Förderebene
des ersten Förderers und des zweiten Förderers befinden. Das anzuhebende Produkt (Palette)
wird durch den ersten Förderer und den zweiten Förderer über den Hubbalken mit dem
Hubzinken transportiert und bleibt über diesen stehen. In dem Spalt zwischen dem ersten
Förderer und dem zweiten Förderer ist das Übergangssystem angeordnet, um somit ein
Abkippen oder hängen bleiben des Produkts bzw. der Palette zu verhindern. Das Übergangssystem
ist derart ausgebildet, dass es einen Niveauunterschied zwischen der Oberkante des
Hubbalkens und der Förderebene ausgleicht. Das Produkt bzw. die Palette wird bei dem
Transport durch den ersten Förderer und dem zweiten Förderer über das Übergangssystem
ohne Niveauunterschied geschoben. Das Übergangssystem stützt sich auf einem feststehenden
Element ab und kann in seiner Höhe einstellbar ausgebildet sein.
[0015] Das Übergangssystem ist mit einer Führungseinheit versehen, die zusammen mit dem
Übergangssystem derart im Hubbalken angeordnet ist, dass sich das Übergangssystem
beim Hebevorgang im Hubbalken versenkt. Dadurch, dass sich das Übergangssystem in
Verbindung mit der Führungseinheit auf dem feststehenden Element abstützt, welches
außerhalb des Hubbalkens des Hubsystems vorgesehen ist, bleibt das Produkt bzw. die
Palette ohne Erschütterung auf dem Hubsystem während des Transports bzw. der Bewegung
in vertikaler Richtung stehen. Das Übergangssystem wird im Hubbalken versenkt bzw.
versenkt sich selbst durch Schwerkraft oder federunterstützt. Das Übergangssystem
bleibt im Hubbalken, während dieser zusammen mit dem Hubzinken das Produkt bzw. die
Palette in vertikaler Richtung anhebt.
[0016] Im Folgenden sollen Ausführungsbeispiele die Erfindung und ihre Vorteile anhand der
beigefügten Figuren näher erläutern. Die Größenverhältnisse der einzelnen Elemente
zueinander in den Figuren entsprechen nicht immer den realen Größenverhältnissen,
da einige Formen vereinfacht und andere Formen zur besseren Veranschaulichung vergrößert
im Verhältnis zu anderen Elementen dargestellt sind.
- Figur 1
- zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die einen störungsfreien
Transport eines Produkts bzw. einer Palette innerhalb ei- ner Transportebene zwischen
zwei Förderern ermöglicht.
- Figur 2
- zeigt die Situation des Produkts bzw. der Palette vor dem Anheben der Palette bzw.
des Produkts in vertikaler Richtung durch das Hubsystem.
- Figur 3
- zeigt die Situation, bei der das Produkt bzw. die Palette durch das Hub- system in
vertikaler Richtung angehoben worden ist.
[0017] Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden identische Bezugszeichen
verwendet. Ferner werden der Übersicht halber nur Bezugszeichen in den einzelnen Figuren
dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind. Die
dargestellten Ausführungsformen stellen lediglich Ausführungsbeispiele dar, wie die
erfindungsgemäße Vorrichtung ausgestaltet sein kann und stellen somit keine abschließende
Begrenzung dar.
[0018] Figur 1 zeigt eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1. Die Vorrichtung
1 besteht aus einem ersten Förderer 3 und einem zweiten Förderer 5, die zueinander
durch einen Spalt S beabstandet angeordnet sind. Die Vorrichtung 1 umfasst ferner
ein Hubssystem 7, das in vertikaler Richtung V bewegbar ausgebildet ist und somit
eine Palette 20 (bzw. Produkt) anheben kann. Die Palette 20 trägt eine Vielzahl von
Gegenständen 21, die in mehreren Lagen 22 auf der Palette 20 angeordnet sind. Die
Vorrichtung 1 umfasst ferner eine Abnahmeeinheit 24, die die oberste Lage 22 aus Gegenständen
21 abnimmt und an einen Abförderer 26 übergibt, der die Gegenstände 21 in Transportrichtung
A zur weiteren Bearbeitung abtransportiert. Der erste Förderer 3 und der zweite Förderer
5 bilden eine Transportebene E aus. Die Produkte bzw. die Paletten 20 werden mittels
des ersten Förderers 3 in Transportrichtung T zugeführt. Um einen reibungslosen und
erschütterungsfreien Transport der Paletten 20 vom ersten Förderer 3 auf den zweiten
Förderer 5 zu gewährleisten, ist in dem Spalt S zwischen dem ersten Förderer 3 und
dem zweiten Förderer 5 ein Übergangssystem 11 vorgesehen. Das Übergangssystem 11 ist
auf dem Hubbalken 9 des Hubsystems 7 angeordnet. Ferner sind dem Hubbalken 9 mehrere
Hubzinken 8 zugeordnet, die für das Anheben der Palette 20 in vertikaler Richtung
V verwendet werden.
[0019] Bei der in Figur 1 gezeigten schematischen Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung
1 befindet sich das Hubsystem 7 in der abgesenkten Position. Sowohl der Hubbalken
9 als auch die Hubzinken 8 des Hubsystems 7 liegen dabei unterhalb der Transportebene
E, welche durch den ersten Förderer 3 und den zweiten Förderer 5 definiert wird. Das
auf dem Hubbalken 9 befindliche Übergangssystem 11 liegt dadurch in der Transportebene
E des ersten Förderers 3 und des zweiten Förderers 5. Durch diese Anordnung des Übergangssystems
11 ist ein reibungsloser, erschütterungsfreier und störungsfreier Transport der Palette
20 vom ersten Förderer 3 auf den zweiten Förderer 5 möglich. Es ist anzumerken, dass
im Falle der Depalettierung der auf der Palette 20 angeordneten Gegenstände 21 diese
nicht mehr gesichert auf der Palette 20 angeordnet sind. Jegliche Erschütterungen
oder Schieflagen der zu transportierenden Palette 20 können somit zu einer Störung
der Vorrichtung 1 führen. Hinzu kommt, dass Gegenstände, welche von der Palette 20
herunterfallen, beschädigt werden.
[0020] Figur 2 zeigt eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1, bei der
das Produkt bzw. die Palette 20 bereits vom ersten Förderer 3 auf den zweiten Förderer
5 überführt worden ist. Wie bereits in der Beschreibung zu Figur 1 erwähnt, liegt
die Palette 20 auf dem Übergangssystem 11 auf, welches auf dem Hubbalken 9 des Hubsystems
7 angeordnet ist. Das Hubsystem 7 befindet sich unterhalb der durch den ersten Förderer
3 und den zweiten Förderer 5 definierten Transportebene E. Das Übergangssystem 11
ist mit einer Führungseinheit 12 verbunden, die mit einem feststehenden Element 13
zusammenwirkt, welches auf dem Boden 30 im Aufstellungsbereich der Vorrichtung 1 vorgesehen
ist. Das Führungselement 12 verläuft im Inneren des Hubbalkens 9 und stützt sich somit
auf dem feststehenden Element 13 ab. Dadurch kann die Palette 20 auch zum Teil auf
dem Übergangssystem 11 ruhen. Das Übergangssystem 11 selbst kann in verschiedenen
Ausführungsformen ausgebildet sein. Das Übergangssystem 11 kann z. B. aus Übergangsflächen
gebildet sein. Das einzige Erfordernis an die Übergangsfläche ist, dass diese nicht
den Transport der Palette 20 in Transportrichtung vom ersten Förderer 3 auf den zweiten
Förderer 5 behindert. Eine weitere Möglichkeit ist, dass mehrere Transportrollen mit
ihrer Drehachse (nicht dargestellt) quer zur Transportrichtung T als Übergangssystem
11 vorgesehen sind. Das Übergangssystem 11 kann ebenfalls in Form von mehreren Kugeln
ausgebildet sein. Ebenso ist es denkbar, dass das Übergangssystem 11 als eine Kombination
aus Kugeln und Rollen ausgebildet ist. Ein wesentliches Erfordernis an das Übergangssystem
11 ist, dass dieses nicht den Transport der Palette 20 von dem ersten Förderer 3 auf
den zweiten Förderer 5 behindert. Hierzu ist es lediglich erforderlich, dass das Übergangssystem
11 die Reibung zwischen der Palette 20 und dem Übergangssystem 11 nicht erhöht. Das
Übergangssystem 11 überragt in dieser Stellung das obere Niveau 15 des Hubbalkens
9. Der Hubbalken 9 behindert nicht den Transport der Palette 20 vom ersten Förderer
3 auf den zweiten Förderer 5, da das obere Niveau 15 des Hubbalkens 9 unterhalb der
durch den ersten Förderer 3 auf den zweiten Förderer 5 gebildeten Transportebene E
liegt.
[0021] Figur 3 zeigt die Situation, bei der das Hubsystem 7 die Palette 20 erfasst hat und diese
in vertikaler Richtung V von der Transportebene E abgehoben hat. Die Palette 20 liegt
dabei auf dem Hubbalken 9 und dem Hubzinken 8 des Hubsystems 7 auf. Durch die Bewegung
des Hubsystems 7 in der vertikalen Richtung V ist die Führungseinheit 12 nicht mehr
in Kontakt mit der feststehenden Einheit 13 am Boden 30 des Aufstellungsbereichs der
Vorrichtung 1. Da das Übergangssystem 11 zusammen mit der Führungseinheit 12 im Hubbalken
9 beweglich ausgebildet ist, fängt diese somit das Übergangssystem 11 unterhalb eines
oberen Niveaus 15 des Hubbalkens 9 ab. Nur dadurch liegt die zu transportierende Palette
20 vollständig auf dem Hubbalken 9 und dem Hubzinken 8 auf. Im Gegensatz zur Darstellung
in Figur 2 überragt das obere Niveau 15 des Hubbalkens 9 das Übergangssystem 11, so
dass die Palette 20 in dieser Situation ebenso auf dem Übergangssystem 11 aufliegt.
[0022] Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben.
Es ist jedoch für einen Fachmann vorstellbar, dass Abwandlungen oder Änderungen der
Erfindung gemacht werden können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche
zu verlassen.
1. Vorrichtung (1) zum Palettieren und/oder Depalettieren mit
einem ersten Förderer (3) und einem zweiten Förderer (5), die in Transportrichtung
(T) mit einem Spalt (S) voneinander beabstandet sind und eine im wesentlichen horizontale
Transportebene (E) ausbilden,
einem in einer vertikalen Richtung (V) verfahrbaren Hubsystem (7) dadurch gekennzeichnet, dass Hubsystem das aus einem Hubbalken (9) quer zurTransportrichtung (T) und einem oder
mehreren Hubzinken (8) in Transportrichtung (T) aufgebaut ist, wobei der Hubbalken
(9) in einer abgesenkten Position des Hubsystems (7) im Spalt (S) zwischen dem ersten
Förderer (3) und dem zweiten Förderer (5) angeordnet ist und wobei der Hubbalken (9)
und der eine bzw. die mehreren Hubzinken (8) unterthalb der horizontalen Transportebene
(E) liegen, wobei
ein Übergangssystem (11) am Hubbalken (9) quer zur-Transportrichtung (T) angeordnet
ist und in der vertikalen Richtung (V) beweglich ausgebildet ist, wobei bei dem Hubsystem
(7) in der abgesenkten Position das Übergangssystem (11) in der durch den ersten Förderer
(3) und den zweiten Förderer (5) definierten Transportebene (E) liegt, und wobei
das Übergangssystem (11) in der abgesenkten Position ein oberes Niveau (15) des Hubbalkens
(9) überragt, und wobei
bei einer Bewegung des Hubsystems (7) aus der abgesenkten Position in der vertikalen
Richtung (V) das Übergangssystem (11) unter oder gleich dem oberen Niveau (15) des
Hubbalkens (9) liegt.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei das Übergangssystem (11) aus mehreren Übergangsblechen,
oder aus mindestens einer Rolle, deren Drehachse senkrecht zur Transportrichtung (T)
liegt, oder aus mehreren Kugeln besteht.
3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Übergangssystem (11) mit einer Führungseinheit
(12) verbunden ist, die für eine Bewegung des Übergangssystems (11) in vertikaler
Richtung (V) sorgt, wobei die Führungseinheit (12) im Hubbalken (9) des Hubsystems
(7) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung (1) nach Anspruch 3 wobei ein feststehendes Element (13) vorgesehen ist,
mit dem die Führungseinheit (12) derart zusammenwirkt, dass in der abgesenkten Position
des Hubsystems (7) das Übergangssystem (11) mittels des feststehenden Elements (13)
über das obere Niveau des Hubbalkens (9) verbringbar ist.
5. Vorrichtung (1) nach Anspruch 4, wobei bei der Bewegung des Hubsystems (7) aus der
abgesenkten Position in der vertikalen Richtung (V) das Übergangssystem (11) mittels
Schwerkraft unter oder auf das obere Niveau des Hubbalkens (9) gelangt.
6. Vorrichtung (1) nach Anspruch 4, wobei bei der Bewegung des Hubsystems (7) aus der
abgesenkten Position in der vertikalen Richtung (V) das Übergangssystem (11) mittels
Federkraft unter oder auf das obere Niveau des Hubbalkens (9) gelangt.
7. Vorrichtung (1) nach den Ansprüchen 1 bis 6, wobei das Übergangssystem (11) bei der
Bewegung des Hubsystems (7) aus der abgesenkten Position in der vertikalen Richtung
(V) im Hubbalken (9) des Hubsystems (7) verbleibt.
1. Apparatus (1) for palletizing and/or depalettizing with
a first conveyor (3) and a second conveyor (5), which are spaced from one another
in a transport direction (T) with a gap (S) and which form a substantially horizontal
transport plane (E),
a lifting system (7), which is moveable in the vertical direction (V),
characterized in that
the lifting system is formed of a lifting beam (9), which is disposed transversely
with respect to the transport direction (T) and one or a plurality of lifting tines
(8), which is/are disposed in the transport direction (T), wherein the lifting beam
(9) is arranged in a lowered position of the lifting system (7) in the gap (S) between
the first conveyor (3) and the second conveyor (5) and wherein the lifting beam (9)
and the one or the plurality of lifting tines (8) lie beneath the horizontal transport
plane (E), wherein
a transition system (11) is arranged at the lifting beam (9) transversely with respect
to the transport direction (T) and is formed in such a manner as to be moveable in
the vertical direction (V), wherein
when the lifting system (7) is in the lowered position, the transition system lies
(11) in the transport plane (E) defined by means of the first conveyor (3) and the
second conveyor (5), and wherein
the transition system (11) in the lowered position surmounts an upper level (15) of
the lifting beam (9), and wherein
in the case of a movement of the lifting system (7) from the lowered position in the
vertical direction (V), the transition system (11) lies below or levels with the upper
level (15) of the lifting beam (9).
2. Apparatus (1) according to claim 1, wherein the transition system (11) consists of
a plurality of transition sheets or at least one roller, whose rotational axis lies
perpendicular to the transport direction (T), or a plurality of balls.
3. Apparatus (1) according to claim 1 or 2, wherein the transition system (11) is conjoined
with a guiding unit (12), which provides for a movement of the transition system (11)
in the vertical direction (V), wherein the guiding unit (12) is provided in the lifting
beam (9) of the lifting system (7).
4. Apparatus (1) according to claim 3, wherein a fixed element (13) is provided, with
which the guiding unit (12) cooperates in such a way that, in the lowered position
of the lifting system (7), the transition system (11) can be passed over the upper
level of the lifting beam (9) by means of the fixed element (13).
5. Apparatus (1) according to claim 4, wherein in the case of the movement of the lifting
system (7) from the lowered position in the vertical direction (V), the transition
system (11) reaches below or to the upper level of the lifting beam (9) by means of
gravity.
6. Apparatus (1) according to claim 4, wherein in the case of the movement of the lifting
system (7) from the lowered position in the vertical direction (V) the transition
system (11) reaches below or to the upper level of the lifting beam (9) by means of
elastic force.
7. Apparatus (1) according to claims 1 to 6, wherein the transition system (11), in the
case of the movement of the lifting system (7) from the lowered position in the vertical
direction (V), remains in the lifting beam (9) of the lifting system (7).
1. Dispositif (1) pour la palettisation et/ou la dépalettisation avec
un premier convoyeur (3) et un deuxième convoyeur (5) qui sont espacés l'un de l'autre
dans le sens de transport (T) par un interstice (S) et forment un plan de transport
(E) essentiellement horizontal,
un système de levage (7) pouvant être déplacé dans un sens vertical (V),
caractérisé en ce que
le système de levage est formé d'une poutre de levage (9) située transversalement
par rapport au sens de transport (T) et une ou plusieurs dents de levage (8) dans
le sens de transport (T), étant donné que la poutre de levage (9) est disposée à une
position abaissée du système de levage (7) dans l'interstice (S) entre le premier
convoyeur (3) et le deuxième convoyeur (5), et étant donné que la poutre de levage
(9) et la ou la pluralité de dents de levage (8) sont situées en dessous du plan de
transport horizontal (E), étant donné que
un système de transition (11) est disposé à la poutre de levage (9) transversalement
par rapport au sens de transport (T) et est formé de manière à être mobile dans le
sens vertical (V), étant donné que lorsque le système de levage (7) est à la position
abaissée, le système de transition (11) est situé dans le plan de transport (E) défini
par le premier convoyeur (3) et le deuxième convoyeur (5), et étant donné que
le système de transition (11), lorsqu'il est à la position abaissée, déborde un niveau
supérieur (15) de la poutre de levage (9), et étant donné que lors d'un mouvement
du système de levage (7) à partir de la position abaissée dans le sens vertical (V),
le système de transition (11) est situé en dessous du ou au même niveau que le niveau
supérieur (15) de la poutre de levage (9).
2. Dispositif (1) selon la revendication 1, étant donné que le système de transition
(11) se compose d'une pluralité de tôles de transition, ou d'au moins un rouleau dont
les axes de rotation sont perpendiculaires au sens de transport (T), ou d'une pluralité
de billes.
3. Dispositif (1) selon la revendication 1 ou 2, étant donné que le système de transition
(11) est relié à une unité de guidage (12) qui assure un mouvement du système de transition
(11) dans le sens vertical (V), étant donné que l'unité de guidage (12) est prévue
dans la poutre de levage (9) du système de levage (7).
4. Dispositif (1) selon la revendication 3, étant donné qu'est prévu un élément fixe
(13) avec lequel coopère l'unité de guidage (12) de manière à ce que, à la position
abaissée du système de levage (7), le système de transition (11) puisse être amené
au moyen de l'élément fixe (13) au-dessus du niveau supérieur de la poutre de levage
(9).
5. Dispositif (1) selon la revendication 4, étant donné que, lors du mouvement du système
de levage (7) à partir de la position abaissée dans le sens vertical (V), le système
de transition (11) arrive sous l'effet de la gravité en dessous du ou au même niveau
que le niveau supérieur de la poutre de levage (9).
6. Dispositif (1) selon la revendication 4, étant donné que, lors du mouvement du système
de levage (7) à partir de la position abaissée dans le sens vertical (V), le système
de transition (11) arrive sous l'effet d'une force élastique en dessous du ou au même
niveau que le niveau supérieur de la poutre de levage (9).
7. Dispositif (1) selon les revendications 1 à 6, étant donné que le système de transition
(11) reste dans la poutre de levage (9) du système de levage (7) lors du mouvement
effectué par le système de levage (7) à partir de la position abaissée dans le sens
vertical (V).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente