[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schutzplankenkonstruktion für ein Fahrzeugrückhaltesystem
zum Absichern von Fahrbahnen mit einer Mehrzahl von Profilpfosten, die in einem Untergrund
verankerbar oder verankert sind, wenigstens einem entlang einer Längsachse verlaufenden
Schutzplankenstrang, und wenigstens einem jeweils zwischen einem jeweiligen Profilpfosten
und dem Schutzplankenstrang angeordneten Stützelement, von dem sich ein Befestigungsabschnitt
parallel zur Mittelachse der Profilpfosten erstreckt.
[0002] Derartige Konstruktionen sind aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt und beispielsweise
in
DE 20 2006 010 573 U1 offenbart. Die in diesem Dokument offenbarte Schutzplankenanordnung besteht aus einem
Schutzplankenstrang aus vorzugsweise lösbar aneinandergesetzten Schutzplanken und
den Schutzplankenstrang tragenden im Querschnitt sigmaförmigen Pfosten, die in einen
Untergrund getrieben werden. Die Befestigung der Schutzplanken an dem Pfosten erfolgt
unter Zwischenschaltung von U-förmigen Stützbügeln.
[0003] Fig. 1 beschreibt das Verhalten einer derartigen aus dem Stand der Technik bekannten
Schutzplankenanordnung im Fall eines Anpralls eines Kraftfahrzeugs. Bei einem Fahrzeuganprall
werden zuerst die in den Boden U gerammten Pfosten 12 deformiert und von der Fahrbahn
weg gebogen. Bei einer höheren Belastung löst sich der Schutzplankenstrang 14 von
dem Pfosten 12, d.h. nachdem eine Verbindungsschraube zur Befestigung des Schutzplankenstrangs
14 an dem Pfosten 12 an einer Sollbruchstelle gebrochen ist. Durch die Sollbruchstelle
kann sich der Schutzplankenstrang 14 getrennt von den Pfosten 12 deformieren, die
weiter in Richtung des Untergrunds U gebogen werden. Der Schutzplankenstrang 14 wird
weiter deformiert und kann mit Hilfe seiner Zugbandwirkung ein Fahrzeug umlenken.
[0004] Es kann jedoch bei einer derartigen Schutzplankenkonstruktion nicht verhindert werden,
dass sich der Schutzplankenstrang 14 absenkt, was gerade bei größeren Fahrzeugen dazu
führen kann, dass der Schutzplankenstrang 14 überfahren wird. Mit anderen Worten
"durchbricht" oder "überwindet" das Fahrzeug die Schutzplankenanordnung 10, wodurch
es zu schwerwiegenden Unfällen und Personenschäden kommen kann.
[0005] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schutzplankenkonstruktion der
eingangs bezeichneten Art bereitzustellen, die ein verbessertes Deformationsverhalten
bei einem Fahrzeuganprall und somit ein größeres Aufhaltevermögen aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Schutzplankenkonstruktion der eingangs bezeichneten
Art gelöst, bei der zwischen dem Stützelement und dem Schutzplankenstrang ein Zwischenelement
angeordnet ist, welches derart ausgebildet ist, dass der Schutzplankenstrang in einem
Winkel zur Längsachse der Profilpfosten verläuft, wobei das Stützelement zur Anpassung
an den Winkel zwischen dem Schutzplankenstrang und der Mittelachse des Profilpfostens
asymmetrisch ausgebildet ist und wenigstens einen Schenkel aufweist, der von dem Befestigungsabschnitt
in Richtung des Schutzplankenstrangs vorspringt.
[0007] Durch die Kombination eines asymmetrischen Stützelements mit einem Zwischenelement,
das derart ausgebildet ist, dass der Schutzplankenstrang in einem Winkel zur Längsachse
der Profilpfosten verläuft, kann das Deformationsverhalten der Schutzplankenkonstruktion
erheblich verbessert werden, insbesondere wird das Absinken des Schutzplankenstrangs
bei fortschreitender Deformierung der Schutzplankenkonstruktion verhindert. Somit
kann sich auch ein schweres anprallendes Fahrzeug noch an dem Schutzplankenstrang
abstützen und umgelenkt werden. Die Neigung des Schutzplankenstrangs in Richtung des
Untergrunds wird durch das Stützelement unterstützt, das durch seinen asymmetrischen
Aufbau und sein Deformationsverhalten den Neigungswinkel des Schutzplankenstrangs
sogar vergrößern kann und somit wesentlich dazu beiträgt, dass der Schutzplankenstrang
in einer erhöhten Position verbleibt und nicht von einem anprallenden Fahrzeug überfahren
werden kann.
[0008] Durch den Neigungswinkel wird nicht nur ein Absinken verhindert, sondern der Schutzplankenstrang
wird bei fortschreitender Deformation aufgrund des Neigungswinkels in eine erhöhte
Position verlagert. Dazu weist das Stützelement seine asymmetrische Gestalt auf, bei
der obere in Richtung des Schutzplankenstrangs vorspringende Schenkel des Stützelements
relativ steif ausgelegt ist und sich erst mit einer Verzögerung deformiert, wodurch
der Neigungswinkel des Schutzplankenstrangs in Richtung des Untergrunds vergrößert
wird und ein Absinken des Schutzplankenstrangs auch bei größeren auftretenden Anprallkräften
unterbunden wird. Mit anderen Worten verbleibt der Schutzplankenstrang auch nach dem
Lösen von dem Profilposten - verglichen mit dem Stand der Technik (Fig.1) - in einer
erhöhten Position bzw. wird durch den Neigungswinkel zu dem Untergrund und das anprallende
Fahrzeug weiter angehoben, wodurch sich relativ große Fahrzeuge an dem Schutzplankenstrang
anlegen können und durch diesen umgelenkt werden.
[0009] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der wenigstens eine Schenkel des
Stützelements einen vorbestimmten Winkel zur Mittelachse der Profilpfosten aufweist.
Durch den Winkel der Schenkel des Stützelements zur Längsachse der Profilpfosten kann
das Deformationsverhalten des Stützelements beeinflusst werden, d.h. der zeitliche
Ablauf einer Deformation des Stützelements wird festgelegt. Dies ist insbesondere
für den kontrollierten Ablauf der Deformation bei einem Fahrzeuganprall von großer
Bedeutung.
[0010] Das Stützelement weist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zwei
von dem Befestigungsabschnitt vorspringende Schenkel auf, die sich jeweils in einem
Winkel zur Längsachse der Profilpfosten erstrecken, wobei sich die Winkel der vorspringenden
Schenkel zu dem Befestigungsabschnitt unterscheiden. Um bei einem Fahrzeuganprall
eine Absenkung des Schutzplankenstrangs zu vermeiden bzw. eine Verlagerung des Schutzplankenstrangs
nach oben weg von dem Untergrund bei fortschreitender Deformation zu erreichen, werden
erfindungsgemäß die beiden Winkel zwischen den Schenkeln des Stützelements und dem
Befestigungsabschnitt derart ausgelegt, dass sich der dem Untergrund nähere Schenkel
des Stützelements zuerst deformiert, wodurch der Neigungswinkel des Schutzplankenstrangs
zur Längsachse der Profilpfosten zumindest beibehalten wird.
[0011] Aus diesem Grund sieht eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung vor, dass der
dem Untergrund nähere Schenkel des Stützelements einen größeren Winkel zur Längsachse
der Profilpfosten aufweist, als der Winkel zwischen dem jeweils anderen Schenkel und
der Längsachse der Profilpfosten. So wird sichergestellt, dass sich bei einem Fahrzeuganprall
zuerst der untere Schenkel deformiert und die Neigung des Schutzplankenstrangs erhöht
wird. Dadurch wird die Verlagerung des Schutzplankenstrangs nach oben bei einem Fahrzeuganprall
unterstützt und das Aufhaltevermögen der Schutzplankenkonstruktion erhöht bzw. die
das Überfahren des Schutzplankenstrangs durch ein anprallendes Fahrzeug wirksam verhindert.
Bei dem Stützelement der erfindungsgemäßen Schutzplankenkonstruktion wird der den
größeren Winkel zur Längsachse der Profilpfosten aufweisende Schenkel aufgrund des
größeren Hebelarms für ein anprallendes Fahrzeug zuerst verformt, wodurch die Neigung
des Schutzplankenstrangs zur Längsachse der Profilpfosten vergrößert wird und der
Schutzplankenstrang aufgrund des anprallenden Fahrzeugs in eine erhöhte Position verlagert
wird.
[0012] In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
der Winkel zwischen dem dem Untergrund näheren Schenkel des Stützelements und der
Längsachse der Profilpfosten ungleich 90
° ist.
[0013] Ferner kann das Deformationsverhalten der Schutzplankenkonstruktion und insbesondere
des Stützelements dadurch beeinflusst werden, dass gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
die beiden von dem Befestigungsabschnitt vorspringenden Schenkel des Stützelements
unterschiedlich lang sind.
[0014] Erfindungsgemäß ist das Zwischenelement derart ausgelegt, dass es sich mit einer
Fläche an den Befestigungsabschnitt des Stützelements anlegt und die dieser Fläche
gegenüberliegende Fläche abgeschrägt ist. Mit anderen Worten weist das Zwischenelement
eine Keilform auf, die den Winkel des Schutzplankenstrangs zur Längsachse der Profilpfosten
festlegt.
[0015] Die erfindungsgemäße Schutzplankenkonstruktion kann auch auf einem Streifenfundament,
einer Brücke oder ähnlichen Bauwerken verwendet werden, wobei die Pfosten hier sehr
viel starrer mit dem Untergrund, zumeist aus Beton, verbunden sind. Beispielsweise
werden die Pfosten mit dem Untergrund verschraubt. Um den Anprall eines Fahrzeugs
für die Insassen aufgrund der starren Verbindung zum Untergrund nicht zu hart werden
zu lassen, d.h. einen möglichst großen Anteil der Anprallenergie über die Schutzplankenkonstruktion
aufzunehmen, kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zwischen dem
Profilpfosten und dem Stützelement ein Deformationselement vorgesehen sein. So wird
durch das Deformationselement bereits ein erheblicher Teil der Anprallenergie abgebaut,
bevor das Fahrzeug überhaupt mit den starren Pfosten in Berührung kommt. Mit anderen
Worten wird das Anschlagen des Fahrzeugs über die Deformationszeit des Deformationselements
zeitlich gestreckt, wodurch die Verzögerung und somit die Belastung für die Insassen
erheblich verringert werden kann.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform legt sich das Stützelement mit seinem parallel
zur Mittelachse der Profilpfosten erstreckenden Abschnitt an das Deformationselement
oder den Profilpfosten an.
[0017] Vorzugsweise liegt der Winkel zwischen dem Schutzplankenstrang und der Längsachse
der Profilpfosten zwischen 1 und 10°.
[0018] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind an den Profilpfosten zwei im Wesentlichen
parallel verlaufende Schutzplankenstränge angeordnet, die jeweils über ein Stützelement
und ein Zwischenelement mit den Profilpfosten in Verbindung stehen und jeweils in
einem Winkel zur Längsachse der Profilpfosten verlaufen.
[0019] Die Erfindung wird im Folgenden beispielhaft anhand der beiliegenden Figuren erläutert.
Es stellen dar:
- Fig. 1
- Ansichten des Deformationsverhaltens einer Schutzplankenanordnung gemäß dem Stand
der Technik;
- Fig. 2
- eine perspektivische Explosionsdarstellung der Schutzplankenkonstruk- tion gemäß der
Erfindung;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Schutzplankenkonstruktion gemäß der Ausfüh- rungsform der Erfindung;
- Fig. 4a, 4b
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Schutzplankenkonstruktion und eines Stützelements
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 5a, 5b
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Schutzplankenkonstruktion und eines Stützelements
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 6
- Ansichten eines Stützelements gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 7
- Ansichten eines Zwischenelements gemäß dem ersten Ausführungsbei- spiel;
- Fig. 8
- Ansichten eines Stützelements gemäß einem zweiten Ausführungsbei- spiel;
- Fig. 9
- Ansichten eines Zwischenelements gemäß einem zweiten Ausfüh- rungsbeispiel;
- Fig. 10a, 10b
- Seitenansichten der erfindungsgemäßen Schutzplankenkonstruktion und eines Stützelements
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 11,12
- Ansichten des Deformationsverhaltens der Schutzplankenkonstruktion gemäß der Erfindung;
- Fig. 13
- Seitenansicht eins Stützelements mit einem Deformationselement;
- Fig. 14
- Ansichten einer Schutzplankenkonstruktion gemäß einer zweiten Aus- führungsform der
Erfindung; und
- Fig. 15
- Seitenansicht einer Schutzplankenkonstruktion gemäß einer dritten Ausführungsform.
[0020] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung der erfindungsgemäßen Schutzplankenkonstruktion,
die allgemein mit 100 bezeichnet ist.
[0021] Aus Fig. 2 erkennt man die Profilpfosten 112, die in einen hier nicht gezeigten Untergrund
zur Befestigung der Schutzplankenkonstruktion 100 gerammt werden. Neben den Profilpfosten
112 zeigt Fig. 2 den entlang einer Fahrbahn (nicht gezeigt) verlaufenden Schutzplankenstrang
114. Zwischen den Profilpfosten 112 und den Schutzplanken des Schutzplankenstrangs
114 sind Stützelemente 116 angeordnet. Die Stützelemente 116 legen sich direkt mit
einem Befestigungsabschnitt 118 an die Profilpfosten 112 an, d.h. der Befestigungsabschnitt
118 der Stützelemente 116 erstreckt sich parallel zu einer Längsachse L der Profilpfosten
112. Durch die plane Anlage des Befestigungsabschnitt 118 an den Profilpfosten 112,
kann sich das Stützelement 116 großflächig an den Profilposten 112 abstützen und einen
relativ großen Anteil der Anprallkraft eines Fahrzeugs aufnehmen und so auf den Profilpfosten
112 übertragen. Die Stützelemente 116 weisen hier zwei von dem Befestigungsabschnitt
118 vorspringende Schenkel 122 und 124 auf, die den Schutzplankenstrang 114 abstützen.
[0022] Ferner sind aus Fig. 2 andeutungsweise die Zwischenelemente 120 ersichtlich, die
derart ausgebildet sind, dass der Schutzplankenstrang 114 zur Längsachse L der Profilpfosten
112 geneigt verläuft. Die Zwischenelemente 120 werden im weiteren Verlauf dieser Beschreibung
detailliert beschrieben. Die Zwischenelemente 120 können direkt an den Stützelementen
116 angeformt werden oder auch Einzelteile darstellen.
[0023] Ferner zeigt Fig. 2, dass die Schutzplanken 114 und das Stützelement 116 über Schraubverbindungen
an dem Profilpfosten 112 angebracht sind.
[0024] Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Schutzplankenkonstruktion 100. Man erkennt wiederum
den Profilpfosten 112 und den Schutzplankenstrang 114 sowie das zwischen den Profilpfosten
112 und dem Schutzplankenstrang 114 angeordnete Stützelement 116. Das Stützelement
116 legt sich mit seinem parallel zu dem Profilpfosten 112 verlaufenden Befestigungsabschnitt
118 an den Profilpfosten 112 an. Das Zwischenelement 120 wiederum legt sich mit einer
Fläche 120a an den Befestigungsabschnitt 118 des Stützelements 116 an und weist eine
der Fläche 120 gegenüberliegende, abgeschrägte Fläche 120b auf, an die sich der Schutzplankenstrang
114 teilweise anlegt. Durch die Anlage des Schutzplankenstrangs 114 an die abgeschrägte
Fläche 120b des Zwischenelements 120 verläuft der Schutzplankenstrang 114 abgewinkelt
zu der Längsachse (hier nicht gezeigt) der Profilpfosten 112. Mit anderen Worten wird
durch die abgeschrägte Fläche 120b des Zwischenelemente 120 der Neigungswinkel des
Schutzplankenstrangs 114 zu der Längsachse L der Profilpfosten 112 eingestellt. Der
Neigungswinkel des Schutzplankenstrangs 114 zur Längsachse L der Profilpfosten 112
kann auch durch die konstruktive Gestaltung des Stützelements 116 mit den Schenkeln
122 und 124 bzw. über die Länge der Schenkel 122 und 124 eingestellt werden.
[0025] Fig. 3 zeigt deutlich die asymmetrische Gestaltung des Stützelements 116, die notwendig
ist, um das Stützelement 116 an den durch das Zwischenelement 120 festgelegten Winkel
des Schutzplankenstrangs 114 zu der Längsachse L der Profilpfosten 112 anzupassen.
Ein Winkel β des Schenkels 122 zu dem Profilpfosten 112 bzw. dessen Längsachse L ist
kleiner als ein Winkel α zwischen der Längsachse L der Profilpfosten 112 und dem Schenkel
124, der dem Untergrund näher ist.
[0026] Durch eine derartige konstruktive Gestaltung der Stützelemente 116 kann das Deformationsverhalten
der Schutzplankenkonstruktion 100 im Anprallfall eines Kraftfahrzeugs positiv beeinflusst
werden, was im Folgenden dieser Beschreibung ausführlich beschrieben wird.
[0027] Fig. 4a zeigt erneut eine Seitenansicht der Schutzplankenkonstruktion 100 mit einem
ein B-Profil aufweisenden Schutzplankenstrang 114.
[0028] Ferner zeigt Fig. 4b eine Einzelteildarstellung des Stützelements 116 mit dem daran
angeordneten Zwischenelement 120 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel. Wie bereits
erwähnt, ist das Zwischenelement 120 an dem Befestigungsabschnitt 118 des Stützelements
116 vorgesehen. Man erkennt ferner, dass der Winkel α des Schenkels 124 zu dem parallel
zur Längsachse L der Profilpfosten 112 verlaufenden Befestigungsabschnitt 118 deutlich
größer ist als der Winkel β des Schenkels 122 zu dem Befestigungsabschnitt 118. Dadurch
wird erreicht, dass sich im Anprallfall eines Fahrzeugs zuerst der untere dem Untergrund
nähere Schenkel 124 in Richtung des Profilpfostens 112 verformt. Durch die schnellere
Verformung des unteren Schenkels 124 verglichen mit der Deformationszeit des oberen
Schenkels 122 wird erreicht, dass der Schutzplankenstrang 114 im Anprallfall eines
Fahrzeugs die Neigung zumindest beibehält und sich bei fortschreitender Deformation
nach oben bewegt und auch ein schweres Fahrzeug oder ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit
am Überfahren des Schutzplankenstrangs 114 gehindert werden kann. Anders ausgedrückt,
hat die Kraft, die durch ein anprallendes Fahrzeug auf die Schutzplankenkonstruktion
100 ausgeübt wird, durch den größeren Winkel α des Schenkels 124 einen größeren Hebelarm
von der Biegestelle, an der der Befestigungsabschnitt 118 in den Schenkel 124 übergeht,
verglichen mit dem kleineren Winkel β des Schenkel 122, wodurch der Schenkel 124 deutlicher
schneller deformiert wird, als der Schenkel 122.
[0029] Fig. 5a zeigt eine Seitenansicht der Schutzplankenkonstruktion 100 mit einem ein
A-Profil aufweisenden Schutzplankenstrang 114 und Fig. 5b zeigt eine Einzelteildarstellung
eines Stützelements 116 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.
[0030] Wie man aus vergleichender Ansicht der Figuren 5a und 5b erkennt, verläuft bei dem
Stützelement 116 gemäß diesem Ausführungsbeispiel der untere Schenkel 124 in einem
Winkel α zu dem Befestigungsabschnitt 118, wohingegen der oberen Schenkel 122 senkrecht
(Winkel β) zu dem Befestigungsabschnitt 118 verläuft. Um jedoch die voranstehend bereits
beschriebene schnellere Deformation des unteren Schenkels 124 beizubehalten, weist
dieser einen Winkel α von ungleich 90
° zu dem Befestigungsabschnitt 118 des Stützelements 116 auf. Aus Fig. 5a wird zudem
ersichtlich, dass das Zwischenelement 120 gemäß diesem Ausführungsbeispiel aufgrund
des mit A-Profil ausgebildeten Schutzplankenstrangs 114 dicker ausgebildet werden
muss.
[0031] Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht und eine Seitenansicht des Stützelements
116 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel. Man erkennt erneut die beiden Schenkel 122
und 124, die jeweils einen anderen Winkel α,β zu dem Befestigungsabschnitt 118 aufweisen.
Ferner erkennt man aus Fig. 6, dass der untere Schenkel 124 verglichen mit dem oberen
Schenkel 122 verkürzt ausgebildet ist.
[0032] Fig. 7 zeigt ein auf das Stützelement 116 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel abgestimmtes
Zwischenelement 120. Das Zwischenelement 120 ist keilförmig ausgebildet und weist
dazu eine vertikal verlaufende Fläche 120a auf, die sich an den Befestigungsabschnitt
118 des Stützelements 116 anlegen kann. Die zu der Fläche 120a gegenüberliegende Fläche
120b des Zwischenelements 120 verläuft abgeschrägt zur Fläche 120a, um den Neigungswinkel
des Schutzplankenstrangs 114 (Fig. 1 bis 3) zur Längsachse der Profilpfosten 112 einzustellen.
[0033] Fig. 8 zeigt ein Stützelement 116 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel und Fig.
9 zeigt verschiedene Ansichten eines auf das Stützelement 116 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
abgestimmten Zwischenelements 120.
[0034] Wie bereits voranstehend beschrieben ist das Zwischenelement 120 zur Anpassung an
das A-Profil des Schutzplankenstrangs 114 verglichen mit dem voranstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel verbreitert ausgebildet. Aufgrund der Unterschiede zwischen A-
und B-Profil muss das keilförmige Zwischenelement 120 verbreitert ausgebildet werden,
d.h. der Abstand zwischen den Flächen 120a und 120b ist grö-βer als bei dem mit Bezug
auf die Figur 7 beschriebenen Ausführungsbeispiel, da das A-Profil des Schutzplankenstrangs
114 bei der schrägen Anbringung durch das Zwischenelement 120 mit einem Ende an dem
Pfosten 112 anliegen würde. Eine derartige Anlage könnte das Deformationsverhalten
der Schutzplankenanordnung 100 bzw. des Stützelements 116 negativ beeinflussen.
[0035] Die Fig. 10a und 10b zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel des Stützelements 116.
Das Stützelement 116 weist nur einen Schenkel 122 auf, der sich in Abhängigkeit von
dem Profil des Schutzplankenstrangs 114 (A-Profil oder B-Profil) in einem vorbestimmten
Winkel zu dem Befestigungsabschnitt 118 des Stützelements 116 erstreckt.
[0036] In Fig. 10a weist der Schutzplankenstrang 114 ein B-Profil auf und der Schenkel 122
springt einem vorbestimmten Winkel β von ungleich 90 Grad in Richtung des Befestigungsabschnitts
118 vor.
[0037] Fig. 10b zeigt einen Schutzplankenstrang mit A-Profil. Der Schenkel 122 des Stützelements
116 erstreckt sich zur Anpassung an das A-Profil des Schutzplankenstrangs 114 senkrecht
(Winkel β) zu dem Befestigungsabschnitt 118, wodurch der Schenkel 122 sehr steif ist
und erst bei einer relativ großen Krafteinwirkung deformiert wird.
[0038] Die Funktionsweise einer Schutzplankenkonstruktion 100 mit dem Stützelement 116 mit
nur einem Schenkel 122 ist der Funktionsweise eines Stützelements 116 mit zwei Schenkeln
122 und 124 sehr ähnlich. Bei einem Stützelement 116 mit nur einem Schenkel 122 wird
der Schutzplankenstrang 114 ohne Deformation eines zweiten Schenkels des Stützelements
116 sofort in Richtung des Profilpfostens 112 verlagert. Durch diese Deformation des
Schutzplankenstrangs 114 in Richtung des Profilpfostens 112 wird der Neigungswinkel
des Schutzplankenstrangs 114 vergrößert, was zur Erhöhung des Schutzplankenstrangs
114 während einer Deformation durch ein anprallendes Fahrzeug beiträgt und die Kraftaufnahmefähigkeit
der Schutzplankenkonstruktion 100 erhöht.
[0039] Fig. 11 zeigt die Wirkungsweise der Schutzplankenkonstruktion 100 bei einem Anprall
eines Kraftfahrzeugs. Die gepunkteten Linien stellen jeweils die Grundstellung der
Schutzplankenanordnung 100 dar. Zuerst wird bei einem Anprall der untere Schenkel
124 des Stützelements 116 in Richtung des Profilpfostens 112 deformiert und der Schutzplankenstrang
114 neigt sich etwas mehr in Richtung des Untergrunds. Anschließend wird der Profilpfosten
112 aufgrund der Anprallkraft des Kraftfahrzeugs von einer Fahrbahn (nicht gezeigt)
wegbogen. Das Stützelement 116 und der Schutzplankenstrang 114 lösen sich von dem
Profilpfosten 112 ab, nachdem eine Verbindungsschraube (nicht gezeigt) an einer Sollbruchstelle
gebrochen ist. Man erkennt aus Figur 9, dass auch bei der fortschreitenden Deformation
des Schutzplankenstrangs 114 dieser immer in Richtung des Untergrunds U geneigt bleibt
und gleichzeitig seine Höhe relativ zu dem Untergrund U beibehält. Verbiegt sich der
Profilpfosten 112 weiter in Richtung des Untergrunds, d.h. das Fahrzeug wird bereits
durch die Zugbandwirkung des Schutzplankenstrangs 114 abgelenkt, wird der Schutzplankenstrang
114 aufgrund seiner Neigung in eine erhöhte Position verlagert, wodurch das Fahrzeug
sicher abgelenkt werden kann. Durch ein derartiges Anprallverhalten können auch größere
Fahrzeuge bzw. schnellere Fahrzeuge aufgehalten bzw. abgelenkt werden, und ein Überfahren
der Schutzplankenkonstruktion 100 wird wirksam verhindert .
[0040] Fig. 12 zeigt Seitenansichten der Schutzplankenkonstruktion 100 bei einem Fahrzeuganprall,
aus denen die schnelle Deformation des unteren Schenkels 124 und die Vergrößerung
der Neigungswinkels ersichtlich wird. Aus diesen Ansichten erkennt man deutlich, wie
der untere Schenkel 124 des Stützelements 116 in Richtung des Profilpfostens 112 deformiert
wird und sich schließlich an den Profilpfosten 112 anlegt, wodurch sich der Neigungswinkel
des Schutzplankenstrangs 114 zu dem Profilpfosten 112 vergrößert. Wie voranstehend
bereits beschrieben, führt dies zu einem verbesserten Deformationsverhalten der gesamten
Schutzplankenkonstruktion 100, wodurch größere Fahrzeuge oder Fahrzeuge mit einer
höheren Geschwindigkeit mit der Schutzplankenkonstruktion 100 aufgehalten und abgelenkt
werden können.
[0041] Fig. 13 zeigt eine Seitenansicht eines Stützelements 116 mit dem Zwischenelement
120 und einem an dem Stützelement 116 angebrachten Deformationselement 126. Das Stützelement
116 kann auch einstückig mit dem Deformationselement 126 ausgebildet werden.
[0042] Die Fig. 14a bis 14c zeigen verschiedene Ansichten einer Schutzplankenkonstruktion
200, die beispielsweise auf einer Brücke angebracht ist. Die Profilpfosten 212 werden
hier über Schrauben 228 mit dem Untergrund (hier nicht gezeigt) verschraubt. Ebenso
wird das Deformationselement 226 mit dem daran angebrachten Stützelement 216 sowohl
mit dem Profilpfosten 212 als auch mit dem Schutzplankenstrang 214 verschraubt. Man
erkennt ferner aus den Figuren 14a und 14c, dass sich die Profilpfosten 212 vertikal
deutlich weiter nach oben erstrecken und an dem oberen Ende der Profilpfosten 212
ist ein Handlauf 230 angebracht.
[0043] Fig. 15 zeigt eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform der Schutzplankenkonstruktion
300, mit zwei im Wesentlichen parallel verlaufenden Schutzplankensträngen 314.
[0044] Man erkennt aus Fig. 15 die beiderseits des Profilpfostens 312 angeordneten Stützelemente
316, die zusammen mit den Zwischenelementen 320 den Winkel der Schutzplankenstränge
314 zu der Längsachse L der Profilpfosten 312 einstellen. Es handelt sich bei den
Stützelementen 316 um Stützelemente gemäß dem mit Bezug auf die Figuren 4a, 4b und
6 ausführlich beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel.
[0045] Ferner wird aus Fig. 15 ersichtlich, dass die beiden Schutzplankenstränge 314 aufgrund
des Zwischenelements 320 und der Stützelemente 316 entgegengesetzt abgewinkelt zur
Längsachse L der Profilpfosten 312 bzw. zu dem Untergrund U verlaufen, um eine derartige
Schutzplankenkonstruktion 300 beispielsweise als Mittelleitplanke zur Trennung zweier
Fahrbahnen einsetzen und beidseitig die voranstehend ausführlich beschriebenen Vorteile
einer derartigen Schutzplankenkonstruktion 300 nützen zu können. Mit anderen Worten
können mit der Schutzplankenkonstruktion 300, die zwei im Wesentlichen parallel verlaufende
Schutzplankenstränge 314 aufweist, von beiden Seiten anprallende Fahrzeuge am Überfahren
der Schutzplankenstränge 314 gehindert werden und auch größere Fahrzeuge sicher umgelenkt
werden.
1. Schutzplankenkonstruktion (100) für ein Fahrzeugrückhaltesystem zum Absichern von
Fahrbahnen mit
- einer Mehrzahl von Profilpfosten (112), die in einem Untergrund (U) verankerbar
oder verankert sind,
- wenigstens einem entlang einer Längsachse verlaufenden Schutzplankenstrang (114),
und
- wenigstens einem jeweils zwischen dem Profilpfosten (112) und dem Schutzplankenstrang
(114) angeordneten Stützelement (116), von dem sich ein Befestigungsabschnitt (118)
parallel zur Längsachse (L) der Profilpfosten (112) erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Stützelement (116) und dem Schutzplankenstrang (114) ein Zwischenelement
(120) angeordnet ist, welches derart ausgebildet ist, dass der Schutzplankenstrang
(114) in einem Winkel zur Längsachse (L) der Profilpfosten (112) verläuft, wobei das
Stützelement (116) zur Anpassung an den Winkel zwischen dem Schutzplankenstrang (114)
und der Längsachse (L) des Profilpfostens (112) asymmetrisch ausgebildet ist und wenigstens
einen Schenkel (122, 124) aufweist, der von dem Befestigungsabschnitt (118) in Richtung
des Schutzplankenstrangs (114) vorspringt.
2. Schutzplankenkonstruktion (100) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Schenkel (122, 124) des Stützelements einen vorbestimmten Winkel
(α, β) zur Längsachse (L) der Profilpfosten (112) aufweist.
3. Schutzplankenkonstruktion (100) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass Stützelement (116) zwei von dem Befestigungsabschnitt (118) vorspringende Schenkel
(122, 124) aufweist, die sich jeweils in einem Winkel (α, β) zur Längsachse (L) der
Profilpfosten (112) erstrecken, wobei sich die beiden Winkel (α, β) unterscheiden.
4. Schutzplankenkonstruktion (100) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der dem Untergrund (U) nähere Schenkel (124) des Stützelements (116) einen größeren
Winkel (α) zur Längsachse (L) der Profilpfosten (112) aufweist, als der Winkel (β)
zwischen jeweils anderen Schenkel (122) und der Längsachse (L) der Profilpfosten (112).
5. Schutzplankenkonstruktion (100) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (α) zwischen dem dem Untergrund (U) näheren Schenkel (124) des Stützelements
(116) und der Längsachse (L) der Profilpfosten (112) ungleich 90 Grad ist.
6. Schutzplankenkonstruktion (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden von dem Befestigungsabschnitt (118) vorspringenden Schenkel (122, 124)
des Stützelements (116) unterschiedlich lang sind.
7. Schutzplankenkonstruktion (100) nach einem der voranstehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenelement (120) sich mit einer Fläche (120a) an den Befestigungsabschnitt
(118) des Stützelements (116) anlegt und die dieser Fläche (120a) gegenüberliegende
Fläche (120b) abgeschrägt ist.
8. Schutzplankenkonstruktion (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Profilpfosten (112) und dem Stützelement (116) ein Deformationselement
(126) vorgesehen ist.
9. Schutzplankenkonstruktion (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (116) sich mit seinem parallel zur Längsachse (L) der Profilpfosten
(112) erstreckenden Befestigungsabschnitt (118) an das Deformationselement (126) oder
den Profilposten (112) anlegt.
10. Schutzplankenkonstruktion (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen dem Schutzplankenstrang (114) und der Längsachse (L) des Profilpfostens
(112) zwischen 1 und 10 Grad liegt.
11. Schutzplankenkonstruktion (300) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Profilpfosten (312) zwei im Wesentlichen parallel verlaufende Schutzplankenstränge
(314) angeordnet sind, die jeweils über ein Stützelement (316) und ein Zwischenelement
(320) mit den Profilpfosten (312) in Verbindung stehen und jeweils in einem Winkel
zur Längsachse (L) der Profilpfosten (312) verlaufen.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Schutzplankenkonstruktion (100) für ein Fahrzeugrückhaltesystem zum Absichern von
Fahrbahnen mit
- einer Mehrzahl von Profilpfosten (112), die in einem Untergrund (U) verankerbar
oder verankert sind,
- wenigstens einem entlang einer Längsachse verlaufenden Schutzplankenstrang (114),
und
- wenigstens einem zur Abstützung des Schutzplankenstrangs (114) jeweils zwischen
dem Profilpfosten (112) und dem Schutzplankenstrang (114) angeordneten Stützelement
(116), von dem sich ein Befestigungsabschnitt (118) parallel zur Längsachse (L) der
Profilpfosten (112) erstreckt,
- einem zwischen dem Stützelement (116) und dem Schutzplankenstrang (114) angeordneten
Zwischenelement (120),
dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenelement (120) eine abgeschrägt verlaufende Fläche (120b) aufweist, mittels
derer ein Neigungswinkel des Schutzplankenstrangs (114) relativ zur Längsachse (L)
der Profilpfosten (112) einstellbar ist, wobei das Stützelement (116) zur Anpassung
an den Neigungswinkel des Schutzplankenstrangs (114) relativ zur Längsachse (L) des
Profilpfostens (112) asymmetrisch ausgebildet ist und wenigstens einen Schenkel (122,
124) aufweist, der von dem Befestigungsabschnitt (118) in Richtung des Schutzplankenstrangs
(114) vorspringt.
2. Schutzplankenkonstruktion (100) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Schenkel (122, 124) des Stützelements einen vorbestimmten Winkel
(α, β) zur Längsachse (L) der Profilpfosten (112) aufweist.
3. Schutzplankenkonstruktion (100) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass Stützelement (116) zwei von dem Befestigungsabschnitt (118) vorspringende Schenkel
(122, 124) aufweist, die sich jeweils in einem Winkel (α, β) zur Längsachse (L) der
Profilpfosten (112) erstrecken, wobei sich die beiden Winkel (α, β) unterscheiden.
4. Schutzplankenkonstruktion (100) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der dem Untergrund (U) nähere Schenkel (124) des Stützelements (116) einen größeren
Winkel (α) zur Längsachse (L) der Profilpfosten (112) aufweist, als der Winkel (β)
zwischen jeweils anderen Schenkel (122) und der Längsachse (L) der Profilpfosten (112).
5. Schutzplankenkonstruktion (100) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (α) zwischen dem dem Untergrund (U) näheren Schenkel (124) des Stützelements
(116) und der Längsachse (L) der Profilpfosten (112) ungleich 90 Grad ist.
6. Schutzplankenkonstruktion (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden von dem Befestigungsabschnitt (118) vorspringenden Schenkel (122, 124)
des Stützelements (116) unterschiedlich lang sind.
7. Schutzplankenkonstruktion (100) nach einem der voranstehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenelement (120) sich mit einer Fläche (120a) an den Befestigungsabschnitt
(118) des Stützelements (116) anlegt und die dieser Fläche (120a) gegenüberliegende
Fläche (120b) abgeschrägt ist.
8. Schutzplankenkonstruktion (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Profilpfosten (112) und dem Stützelement (116) ein Deformationselement
(126) vorgesehen ist.
9. Schutzplankenkonstruktion (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (116) sich mit seinem parallel zur Längsachse (L) der Profilpfosten
(112) erstreckenden Befestigungsabschnitt (118) an das Deformationselement (126) oder
den Profilposten (112) anlegt.
10. Schutzplankenkonstruktion (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen dem Schutzplankenstrang (114) und der Längsachse (L) des Profilpfostens
(112) zwischen 1 und 10 Grad liegt.
11. Schutzplankenkonstruktion (300) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an den Profilpfosten (312) zwei im Wesentlichen parallel verlaufende Schutzplankenstränge
(314) angeordnet sind, die jeweils über ein Stützelement (316) und ein Zwischenelement
(320) mit den Profilpfosten (312) in Verbindung stehen und jeweils in einem Winkel
zur Längsachse (L) der Profilpfosten (312) verlaufen.