| (19) |
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(11) |
EP 2 334 446 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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04.09.2024 Patentblatt 2024/36 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.07.2020 Patentblatt 2020/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.09.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/006989 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/037517 (08.04.2010 Gazette 2010/14) |
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| (54) |
VORRICHTUNG SOWIE VERFAHREN ZUM BEHANDELN VON BEHÄLTERN
DEVICE AND METHOD FOR TREATING CONTAINERS
DISPOSITIF ET PROCÉDÉ POUR TRAITER DES CONTENANTS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
02.10.2008 DE 102008049937
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.06.2011 Patentblatt 2011/25 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS GmbH |
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44143 Dortmund (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MOLITOR, Bernd
58730 Fröndenberg (DE)
- WIEDEMANN, Ulrich
44135 Dortmund (DE)
- DITTRICH, Falk
44581 Castrop-Rauxel (DE)
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| (74) |
Vertreter: Glück Kritzenberger Patentanwälte PartGmbB |
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Franz-Mayer-Str. 16a 93053 Regensburg 93053 Regensburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 759 397 DE-A1- 4 431 052 GB-A- 2 237 897
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WO-A1-2008/055663 DE-A1- 4 434 176 US-B1- 6 378 277
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1.
[0002] Behälter im Sinne der Erfindung sind u.a. Flaschen, Dosen oder andere Behälter, wie
sie zum Verpacken oder Abfüllen von Produkten verwendet werden, aber auch Transportbehälter
oder -kästen, z.B. in der Getränkeindustrie verwendete Transportbehälter oder -kästen
(z.B. Flaschenkästen), aber auch Transportbehälter oder -kästen, wie sie beispielsweise
in Gewerbebetrieben (z.B. Bäckereien, Fleischereibetrieben usw.) oder in Fertigungsbetrieben
allgemein zur Aufbewahrung und zum Transport von Produkten benutzt werden.
[0003] Vorrichtungen oder Maschinen zum Behandeln von Behältern sind in unterschiedlichsten
Ausführungen und für unterschiedlichste Zwecke und/oder Funktionen bekannt, beispielsweise
zum Reinigen, zum Sterilisieren, zum Etikettieren, zum Verschließen von Behältern
usw.
[0004] Zahlreiche Typen oder Arten von Behandlungsmaschinen verwenden Behandlungsflüssigkeiten,
beispielsweise zur Reinigung und/oder Sterilisation und erfordern dann zur einwandfreien
Arbeitsweise permanente Volumenströme dieser Flüssigkeiten. Weiterhin sind Vorrichtungen
oder Maschinen zum Behandeln von Behältern üblicherweise zusätzlich zu einem maschineninternen
Transporteur, mit welchem die Behälter während der Behandlung durch die Vorrichtung
bewegt werden, mit zahlreichen weiteren Funktionselementen oder Nebenaggregaten ausgestattet,
welche eigene Antriebsmotoren aufweisen. Derartige Nebenaggregate sind z.B. bei Reinigungsmaschinen
Aggregate zum Austragen oder Entfernen von festen Stoffen oder Fremdkörpern aus der
Maschine, beispielsweise in Form eines Etiketten- oder/oder Scherbenaustrags.
[0005] In der Regel ist eine Vorrichtung zum Behandeln von Behältern Bestandteil einer Gesamtanlage,
beispielsweise einer Anlage zur Herstellung eines Produktes, zum Abfüllen des Produktes
in die Behälter, zum Etikettieren der Behälter und zum Einbringen der Behälter in
Transportkästen, beispielsweise Flaschenkästen und/oder zum Erstellen von Gebinden
aus mehreren Behältern usw.
[0006] Störungen des Produktionsablaufes einer solchen Gesamtanlage können nicht ausgeschlossen
werden, wobei diese Störungen zu Leistungsschwankungen (Schwankungen in der Anzahl
der verarbeitete Behälter je Zeiteinheit) zumindest in einzelnen Vorrichtungen oder
Behandlungsmaschinen auch zu einem kompletten Stillstand zumindest einzelner Vorrichtungen
oder Behandlungsmaschinen und/oder der Gesamtanlage führen können.
[0007] Bisher ist es üblich, auch bei einer derartigen massiven Störung zumindest die Antriebe,
die nicht zum Antrieb eines vorrichtungsinternen Transportelementes dienen, sondern
zum Antrieb anderer Funktionselemente oder Nebenaggregate und dabei insbesondere auch
die Antriebe für Pumpen (Pumpenmotoren) bei Störungen oder anderen Betriebssituationen,
bei denen eine Teilleistung ausreichend wäre, mit der üblichen Drehzahl und/oder Leistung
weiter zu betreiben. Erreicht werden soll hierdurch, dass nach Behebung der Störung,
d.h. bei einem Wiederanfahren der Vorrichtung die volle Leistung der Pumpen sofort
zur Verfügung steht, dass während der Störung ein auch nur teilweises Leerlaufen Flüssigkeit
führender Rohre verhindert ist, es also beim Wiederanfahren der Vorrichtung nicht
zu einer unerwünschten Zeitverzögerung kommt, und dass Funktionsstörungen und Anlaufströme
für die Antriebsmotoren, die (Anlaufströme) deutlich über dem üblichen Betriebsstrom
liegen, und damit verbundene unerwünschte Belastungen des Stromnetzes einer Gesamtanlage
vermieden sind. Nachteilig ist bei bekannten Vorrichtungen oder Anlagen bzw. bei den
Betriebsweisen dieser Vorrichtungen und Anlagen aber zumindest ein unnötig erhöhter
Energieaufwand.
[0008] Bekannt sind Antriebsmotoren, auch solche zum Antrieb von Pumpen (
DE 36 42 724 A1), die in ihrer Drehzahl und/oder Leistung frequenzgeregelt oder -gesteuert sind und
hierfür von einem Frequenzumrichter angetrieben werden.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren aufzuzeigen, das diesen Nachteil vermeidet
und selbst nach massiven Störungen, d.h. selbst nach einem störungsbedingten Stillstand
der Vorrichtung und/oder der Gesamtanlage ein problemloses Wiederanfahren der jeweiligen
Vorrichtung ohne Zeitverzögerung und ohne Funktionsstörungen ermöglicht. Zur Lösung
dieser Aufgabe ist ein Verfahren entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet.
[0010] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 : in sehr schematischer Funktionsdarstellung eine Vorrichtung zum Behandeln
von Behältern;
Fig. 2 und 3 : weitere Details der Vorrichtung.
[0011] Die in den Figuren allgemein mit 1 bezeichnete Vorrichtung dient zum Behandeln von
Behältern 2, die in den Figuren als Flaschen dargestellt sind, aber auch Behälter
mit einer anderen Ausbildung und/oder Funktion, beispielsweise Dosen oder andere flaschen-
oder dosenartige Behälter, Transportkästen für Flaschen oder dergleichen Behälter
oder für anderes Transportgut, beispielsweise aus Kunststoff hergestellte Transportkästen
sein können.
[0012] Die Vorrichtung 1 ist Bestandteil einer Gesamtanlage, die in einer Transport- oder
Förderrichtung A, in der die Behälter 2 durch die Anlage bewegt werden, aneinander
anschließen, und zwar beispielsweise unmittelbar und/oder über entsprechende zwischen
den einzelnen Vorrichtungen vorgesehene Transporteure oder Transporteinrichtungen.
[0013] Bei der für die Figur 1 gewählten Darstellung werden die Behälter 2 der Vorrichtung
1 bzw. einem Behältereinlauf 1.1 dieser Vorrichtung über einen äußeren Transporteur
3 zugeführt. Nach der Behandlung werden die Behälter 2 an einem Behälterauslauf 1.2
der Vorrichtung 1 über einen äußeren Transporteur 4 abgeführt und beispielsweise an
eine weitere Vorrichtung der Gesamtanlage weitergeleitet.
[0014] Innerhalb der Vorrichtung 1 werden die Behälter 2 auf einem vorrichtungsinternen
Transporteur, der in der Figur 1 nur sehr schematisch mit der unterbrochenen Linie
5 angedeutet ist, zwischen dem Behältereinlauf 1.1 und dem Behälterauslauf 1.2 bewegt.
Auf diesem vorrichtungsinternen Transporteur 5 erfolgt dann eine Behandlung der Behälter
2, wobei diese Behandlung, wie auch die nachstehenden Ausführungen zeigen, unterschiedlichster
Art sein kann, und zwar in Abhängigkeit von der jeweiligen speziellen Funktion der
Vorrichtung 1.
[0015] Die Vorrichtung 1 ist u.a. mit einer elektrischen Antriebsgruppe 6 mit wenigstens
einen elektrischen Antriebsmotor 6.1 ausgebildet, und zwar zum motorischen Antrieb
wenigstens eines übergeordneten Funktionselementes der Vorrichtung 1, beispielsweise
zum Antrieb des vorrichtungsinternen Transportelementes 5. Die Vorrichtung 1 ist u.a.
mit einer weiteren elektrischen Antriebsgruppe 7 mit wenigstens einem elektrischen
Antriebsmotor 7.1 ausgebildet, der zum Antrieb weiterer Funktionselemente, nämlich
von Pumpen der Vorrichtung 1 dient.
[0016] Die Antriebsmotore 6.1 und 7.1 sind wenigstens zum Teil frequenzgeregelte Elektromotore,
die über Frequenzumrichter 8 bzw. 9 betrieben werden, und zwar derart, dass ihre Drehzahl
und/oder Leistung unabhängig von der Frequenz des allgemeinen Versorgungsnetzes sehr
stabil und weitestgehend unabhängig von der jeweiligen Belastung der Antriebsgruppen
6 und 7 bzw. der Antriebsmotoren 6.1 und 7.1 von einer die Frequenzumrichter 8 und
9 ansteuernden Steuereinrichtung 10 sehr exakt gesteuert oder geregelt werden kann,
wobei die Drehmomente der Antriebsmotoren 6.1 und 7.1 vorzugsweise über einen weiten
Drehzahlbereich innerhalb gewünschter Grenzwerte sehr exakt gehalten werden können.
[0017] Die Steuerung der Frequenzumrichter 8 und 9 durch die beispielsweise rechnergestützte
Steuerelektronik 10 erfolgt bei der dargestellten Ausführungsform z.B. unter Berücksichtigung
von in einem Speicher 11 der Steuerelektronik 10 abgelegten Steuerprogrammen und/oder
Daten und/oder Kennlinien, insbesondere unter Berücksichtigung von Kennlinien der
von dem elektrischen Antrieb 7 angetriebenen Funktionselemente, nämlich Pumpen, und/oder
in Abhängigkeit von Sensorsignalen, die von in- und/oder an der Vorrichtung 1 vorgesehenen
Sensoren12, beispielsweise von Temperatur-Sensoren, Durchflussmessern, Drucksensoren
usw. geliefert werden, und/oder in Abhängigkeit von Steuer-Signalen oder Daten, die
über wenigstens eine, beispielsweise als Daten- und/oder Steuerbus ausgebildete Datenverbindung
oder -leitung 13 der Steuereinrichtung 10 zugeführt werden und z.B. den Betriebszustand
der Gesamtanlage und/oder wenigstens einer Vorrichtung wiedergeben oder entsprechen,
die der Vorrichtung 1 in der Gesamtanlage in Transportrichtung A vorausgeht oder sich
an die Vorrichtung 1 anschließt. Generell erfolgt die Steuerung der Vorrichtung 1
bzw. deren Antriebsgruppen 6 und 7 durch die Steuereinrichtung 10 in der Weise, dass
bei störungsfrei arbeitender Gesamtanlage auch die Vorrichtung 1 mit der erforderlichen
Sollleistung (behandelte Behälter 2 je Zeiteinheit) betrieben wird.
[0018] Tritt in der Gesamtanlage eine Strömung auf, so erfolgt durch die Steuereinrichtung
10 über die Frequenzumrichter 8 und 9 eine Ansteuerung der Antriebsgruppen 6 und 7
bzw. deren Antriebsmotoren 6.1 und 7.1 in der Weise, dass zumindest die Antriebsgruppe
7 oder die dortigen Antriebsmotoren 7.1 nicht vollständig abgeschaltet, sondern in
einem Wartemodus weiter betrieben werden, und zwar derart, dass in diesem Wartemodus
die Drehzahl bzw. die Frequenz des die Antriebsmotoren antreibenden Netzes auf einen
Frequenzbereich zwischen 40 Hertz und 5 Hertz abgesenkt werden.
[0019] Zusätzlich oder auch ergänzend kann ebenfalls die Leistung und/oder die Drehzahl
der Antriebsgruppe 7 oder dortiger Antriebsmotoren 7.1 auf einen Bereich zwischen
90% und 5% der Nennleistung oder der Nenndrehzahl der Antriebe 6 und 7 abgesenkt werden
und damit ausreichend sein, um unerwünschte lange Zeitverzögerungen und/oder überhöhte
Anlaufströme beim Wiederanfahren der Vorrichtung bzw. beim Rückkehren zu der Solldrehzahl
und/oder -leistung nach der Behebung der Störung zu vermeiden.
[0020] Durch die Verwendung der frequenzgesteuerten bzw. -geregelten Antriebsmotoren 6.1
und 7.1 und durch die Ansteuerung dieser Motoren über die Frequenzumrichter 8 und
9 ist eine sehr exakte Einhaltung der den Wartemodus und auch das Wiederanfahren optimierenden
Drehzahl und/oder Leistung im Wartemodus möglich, d.h. mit den frequenzgesteuerten
Antriebsmotoren 6.1 und 7.1 und den Frequenzumrichtern 8 und 9 ist über einen weiten
Drehmomentbereich eine durch die jeweilige Frequenz exakt definierte Drehzahl und/oder
Leistung an den Antriebsgruppen 6 und 7 erreichbar.
[0021] Die von der Antriebsgruppe 7 bzw. von den dortigen frequenzgesteuerten Antriebsmotoren
7.1 angetriebenen Funktionselemente oder Nebenaggregate sind bei einer Reinigungsmaschine
zum Reinigen von Behältern 2 in Form von Flaschen Pumpen an verschiedenen Behandlungszonen,
beispielsweise Umwälzpumpen zum Umwälzen von Reinigungs- und Behandlungsflüssigkeiten,
insbesondere auch zum Beheizen von Behandlungszonen, in Verbindung mit Wärmetauschern
verwendete Pumpen, Pumpen für ein Ab-oder Überschwallen der Behälter 2 in Behandlungszonen
zum Ablösen der Etiketten und/oder zum Entfernen von anderen Fremd- oder Feststoffen
von den oder aus den Behältern, Pumpen an Behandlungszonen für eine In-und Außenabspritzung
der Behälter mit einer Reinigungsmittel oder Reinigungszusätze enthaltenden Reinigungsflüssigkeit
(Lauge) Pumpen an Behandlungszone zur abschließenden Innen- oder Außenabspritzung
der Behälter mit Frischwasser, Antriebe für Etiketten- und Scherbenaustrag usw.
[0022] Die Vorrichtung 1 ist eine Reinigungsmaschine zum Reinigen der als Flaschen ausgebildeten
Behälter 2. Eine derartige Reinigungsmaschine weist in der dem Fachmann bekannten
Weise zusätzlich zu dem vorrichtungsinternen Transporteur 5, mit dem die Behälter
2 durch verschiedene, u.a. auch als Tauchbad ausgebildete Behandlungszonen bewegt
werden, auch Behandlungszonen auf, die, wie in der Figur 2 schematisch dargestellt,
als Spritzzonen 14 zum Innen- und Außenabspritzen der in Aufnahmen des vorrichtungsinternen
Transporteurs 5 gehaltenen Behälter 2 mit Reinigungsflüssigkeiten, beispielsweise
mit Lauge oder frischem Wasser dienen. Hierfür sind an dem Transportweg, auf dem die
Behälter 2 durch die jeweilige Spritzzone 14 bewegt werden Spritzdüsen 15 vorgesehen,
die dann über wenigstens eine Leitung 16 mit mindestens einer Pumpe 17 an eine nicht
dargestellte Quelle für die jeweilige Behandlungsflüssigkeit angeschlossen sind. In
der Praxis sind mehrere derartige Spritzzonen 14 in der als Reinigungsmaschine ausgebildeten
Vorrichtung 1 vorgesehen, wobei jeder Spritzzone 14 oder aber jeweils einer Gruppe
von mehren Spritzzonen 14 eine Pumpe 17 zugeordnet ist, die über einen frequenzgesteuerten
Antriebs- oder Pumpenmotor 7.1 angetrieben wird. Beispielsweise bei einem vorübergehenden
Leistungsabfall oder bei Leistungsschwankungen in der Gesamtanlage wird über die Steuereinrichtung
10 die Leistung bzw. Drehzahl u.a. der den vorrichtungsinternen Transporteur 5 antreibenden
Antriebgruppe 6 reduziert, und zwar zur Anpassung an die aktuelle Leistung der Gesamtanlage,
nicht aber die Drehzahl und/oder Leistung der die Pumpen 17 antreibenden Antriebsgruppe
7.
[0023] Bei einer massiven Störung der Gesamtanlage, d.h. bei einer Störung, die eine Förderung
der Behälter 2 an die Vorrichtung 1 und/oder eine Weiterleitung der behandelten Behälter
2 aus der Vorrichtung 1 ausschließt, erfolgt ein Abschalten der Antriebsgruppe 6 für
den vorrichtungsinternen Transporteur 5 und eine Reduzierung der Drehzahl und/oder
Leistung der Antriebsgruppe 7 bzw. zumindest eines Teils der dortigen Antriebsmotoren
7.1 und dabei eine Reduzierung der Drehzahl und/oder Leistung der zugehörigen Pumpen
17 in der Weise, dass die Leitungen 16 zuverlässig mit der jeweiligen Reinigungsflüssigkeit
gefüllt bleiben, d.h. ein Leerlaufen dieser Leitungen vermieden ist.
[0024] Bei Spritzzonen 14 zum Innen- und Außenabspritzen der Behälter 2 mit Frischwasser
erfolgt die Reduzierung der Drehzahl und/oder Leistung der zugehörigen Pumpe 17 beispielsweise
so, dass die Behandlungsflüssigkeit (Frischwasser) gerade noch erkennbar aus den Spritzdüsen
15 austritt. Der von der jeweiligen Pumpe 17 erzeugte Volumenstrom liegt dabei deutlich
unter dem Volumenstrom bei Soll- oder Normalbetrieb, beispielsweise unter 90 %, aber
über 5 % des Volumenstroms bei Normalbetrieb. Besonders bevorzugt wird der Volumenstrom
auf einen Bereich unter 70 % aber über 20% des Volumenstroms bei Soll- oder Normalbetrieb
reduziert.
[0025] Bei Spritzzonen 14 zum Innen- und/oder Außenabspritzen der Behälter 2 mit Lauge erfolgt
die Reduzierung der Drehzahl und/oder Leistung der zugehörigen Pumpe 17 so, dass die
Behälter in einem vollständig benetzten Zustand gehalten werden, d.h. ein An- oder
Abtrocknen der Behandlungsflüssigkeit auf und in den Behältern 2 und damit später
nur schwer entfernbare angetrocknete Reste der Lauge oder Behandlungsflüssigkeit zuverlässig
vermieden sind. Der von der jeweiligen Pumpe 17 erzeugte Volumenstrom liegt dabei
deutlich unter dem Volumenstrom bei Soll- oder Normalbetrieb, beispielsweise unter
90 %, aber über 5 % des Volumenstroms bei Normalbetrieb. Besonders bevorzugt wird
der Volumenstrom der Laugespritzung auf einen Bereich unter 70 % aber über 20% des
Volumenstroms bei Soll- oder Normalbetrieb reduziert.
[0026] Analog zu den vorstehenden Ausführungen erfolgt auch in Spritzstationen 14 von Reinigungsmaschinen
zum Reinigen von Behältern 2, die als Flaschenkästen oder als andere wieder verwendete
Transportbehälter oder -kästen oder als KEGs ausgeführt sind, bei Leistungsschwankungen
und/oder bei massiven Störungen der Vorrichtung und/oder der Gesamtanlage die Ansteuerung
der Pumpen 17 für das Abspritzen der Behälter 2 mit der Reinigungszusätze aufweisenden
Reinigungsflüssigkeit (Lauge) und für das abschließende Abspritzen der Behälter 2
mit Frischwasser.
[0027] Speziell bei Reinigungsmaschinen zum Reinigen von Flaschen ist vielfach an der von
dem vorrichtungsinternen Transporteur 5 gebildeten Förderstrecke auch wenigstens eine
Station vorgesehen, an der ein Ablösen von Etiketten bevorzugt erfolgt, und zwar beispielsweise
dadurch, dass die Flaschen einem großen Volumenstrom der Reinigungs- oder Behandlungsflüssigkeit
ausgesetzt werden. Eine derartige Station ist in der Figur 3 hinsichtlich ihrer Funktion
schematisch dargestellt, und zwar mit einer Überschwall-Einrichtung 19 zum Ausbringen
der Reinigungs- oder Behandlungsflüssigkeit auf die Behälter 2 und mit einer von einem
Pumpen- oder Antriebsmotor 7.1 angetriebene Pumpe 20. Die Behandlungsflüssigkeit wird
zusammen mit den von den Behältern 2 abgelösten Etiketten 21 in einer Wanne 22 aufgefangen
oder gesammelt und fließt über einen Etikettenaustrag 23, beispielsweise in Form eines
umlaufend angetriebenen Siebbandes an die Pumpe 20 zurück.
[0028] Im Falle einer massiven Störung werden der Antriebsmotor 7.1 und damit die Pumpe
20 mit reduzierter Leistung, d.h. beispielsweise mit einer Leistung unter 90 %, aber
über 5 % der Soll- oder Normalleistung so betrieben, dass ein gewisser, die Etiketten
21 an den Etikettenaustrag 23 bewegender Flüssigkeitsstrom erhalten bleibt und dadurch
auch eine möglicherweise schwer aufzulösende Anlagerung von abgelösten Etiketten 21
in der Behandlungsstation 18, beispielsweise am Boden der Wanne 22 vermieden wird.
[0029] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden
der Antriebsmotor 7.1 und die damit verbundene Pumpe 20 der Etikettenschwallung derart
betrieben, dass die Leistung unter 70% aber über 20% der Leistung bei Soll- oder Normalleistung
liegen.
[0030] Im Rahmen einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen,
dass die Leistung der Antriebsmotoren im Falle einer massiven Störung so weit reduziert
wird, dass sich die auszutragenden Etiketten am Boden der Reinigungsmaschine absetzen,
wodurch sich weitere Energieeinsparungen ergeben. Um diese am Boden der Reinigungsmaschine
liegenden Etiketten nach dem Wegfall der massiven Störung wieder aufzuwirbeln, ist
vorgesehen, den Antriebsmotor und die damit verbundene Pumpe 20 der Etikettenschwallung
zeitweise mit einer erhöhten Leistung zu betreiben, um für ein bestimmtes Zeitintervall
einen stärkeren Volumenstrom zu erzielen, welcher in der Lage ist, die auf dem Boden
liegenden Etiketten aufzuwirbeln und somit auch aus der Reinigungsmaschine auszutragen.
[0031] Der Etikettenaustrag 23 wird im Falle einer massiven Störung ebenfalls mit einer
reduzierten Leistung, beispielsweise mit einer Leistung unter 90 %, aber über 5 %
der Soll- oder Normalleistung derart betrieben, dass die bewegten Massen des Etikettenaustrags
23 nicht vollständig zum Stillstand kommen und somit unerwünscht hohe Anlaufströme
des Antriebsmotors 7.1 für den Etikettenaustrag 23 vermieden werden.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Behälterbehandlungsvorrichtung
- 2
- Behälter
- 3, 4
- äußerer Transporteur
- 5
- vorrichtungsinterner Transporteur
- 6, 7
- elektrische Antriebsgruppe
- 6.1, 7.1
- frequenzgesteuerter Elektro- oder Antriebsmotor
- 8, 9
- Frequenzumrichter
- 10
- elektronische Steuereinrichtung
- 11
- Speicher
- 12
- Sensor
- 13
- Datenverbindung
- 14
- Spritzstation
- 15
- Spritzdüse
- 16
- Leitung
- 17
- Pumpe
- 18
- Behandlungsstation
- 19
- Überschwalleinrichtung
- 20
- Pumpe
- 21
- abgelöstes Etikett
- 22
- Wanne
- 23
- Etikettenaustrag
- A
- Transport- oder Förderrichtung
1. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung (1) zum Behandeln von Behältern (2), mit wenigstens
einer zumindest einen elektrischen Antriebsmotor (6.1, 7.1) aufweisenden Antriebsgruppe
(6, 7) für den Antrieb von Nebenaggregaten oder anderen Funktionselementen der Vorrichtung,
wobei die Drehzahl oder Leistung der wenigstens einen Antriebsgruppe oder des dortigen
wenigstens einen Antriebsmotors (7.1) an den jeweiligen Betriebszustand der Vorrichtung
(1) oder einer diese Vorrichtung aufweisenden Anlage angepasst wird, und wobei der
wenigstens eine Antriebsmotor (7.1) der wenigstens einen Antriebsgruppe (7) ein über
einen Frequenzumrichter (9) betriebener frequenzgesteuerter elektrischer Antriebsmotor
(7.1) und die Anpassung der Drehzahl oder Leistung durch Änderung der Frequenz der
Ausgangsspannung des dem jeweiligen Antriebsmotor (7.1) zugeordneten Frequenzumrichters
erfolgt, wobei die Vorrichtung als Reinigungsmaschine ausgebildet ist und das von
der wenigstens einen Antriebsgruppe (7) oder dem dortigen Antriebsmotor (7.1) angetriebene
Funktionselement wenigstens eine Pumpe (17, 20) für eine Behandlungs- oder Reinigungsflüssigkeit
ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Störung in der Vorrichtung (1) oder in der Anlage die wenigstens eine Antriebsgruppe
(7) oder der dortige wenigstens eine Antrieb (7 .1) in einem Wartemodus mit einer
reduzierten Drehzahl- oder Leistung betrieben wird, die so gewählt ist, dass ein Wiederanfahren
der Vorrichtung nach Behebung der Störung ohne oder im Wesentlichen ohne Zeitverzögerung
oder ohne einen überhöhten Anlaufstrom möglich ist
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Vorrichtung mit wenigstens einem vorrichtungsinternen Transporteur (5),
mit dem die Behälter (2) durch die Vorrichtung (1) bewegt werden und der über wenigstens
einen Antriebsmotor (6.1) der wenigstens einen Antriebsgruppe (6) angetrieben wird,
im Falle einer Störung in der Vorrichtung (1) oder in der Anlage der wenigstens eine
Antriebsmotor (6.1) für den vorrichtungsinternen Transporteur (5) abgeschaltet und
die wenigstens eine Antriebsgruppe (7) oder ein dortiger Antriebsmotor (7.1) für weitere
Funktionselemente mit reduzierter Leistung oder Drehzahl betrieben werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle einer Störung in der Vorrichtung (1) oder in der Anlage die Drehzahl oder
Leistung der wenigstens einen Antriebsgruppe oder eines dortigen Antriebsmotors (7.1)
auf unter 90 %, aber über 5 % der Soll- oder Normalleistung reduziert wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausbildung der Vorrichtung (1) als Reinigungsmaschine im Falle einer Störung
in der Vorrichtung oder in der Anlage die Drehzahl oder Leistung der wenigstens einen
Antriebsgruppe (7) oder wenigstens eines dortigen, als Pumpenmotor dienenden Antriebsmotors
(7.1) derart reduziert werden, dass sich in einer an die Pumpe (17) angeschlossenen
Leitung (16) für eine Reinigungs- oder Behandlungsflüssigkeit kein Volumenstrom oder
im Wesentlichen kein Volumenstrom dieser Flüssigkeit einstellt, ein Leerlaufen der
Leitung ( 16) aber verhindert ist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (17) mit einer derart reduzierten Drehgeschwindigkeit oder Leistung betrieben
wird, dass eine mit der Pumpe geförderte Reinigungs- oder Behandlungsflüssigkeit an
wenigstens einer angeschlossenen Spritzdüse (15), vorzugsweise an sämtlichen angeschlossenen
Spritzdüsen (15) gerade noch austritt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle einer Störung die Drehzahl oder Leistung des wenigstens einen Antriebsmotors
(7.1) auf unter 90 %, aber über 5 % der Soll- oder Normalleistung reduziert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (17) mit einer derart reduzierten Drehgeschwindigkeit oder Leistung betrieben
wird, dass eine mit der Pumpe geförderte Reinigungs- oder Behandlungsflüssigkeit an
wenigstens einer angeschlossenen Spritzdüse (15), vorzugsweise an sämtlichen angeschlossenen
Spritzdüsen (15) in einer solchen Menge ausgebracht wird, die ein Antrocknen der Reinigungs-
oder Behandlungsflüssigkeit an oder in Behältern (2) gerade noch verhindert ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle einer Störung die Drehzahl oder Leistung des wenigstens einen Antriebsmotors
(7.1) auf unter 90 %, aber über 5 % der Soll- oder Normalleistung reduziert wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das von dem wenigstens einen Antriebsmotor (7.1) der wenigstens einen Antriebsgruppe
(7) angetriebene Funktionselement eine Pumpe (20) einer Überschwallstation (18) zum
Entfernen von Etiketten (21) oder Fremdkörpern an oder aus den Behältern (2) ist,
und dass der Antriebsmotor (7.1) der Pumpe (20) im Falle einer Störung in der Vorrichtung
(1) oder in der Anlage mit reduzierter Drehzahl oder Leistung derart betrieben wird,
dass ein Anlagern von Etiketten (21) an Flächen der Überschwallstation (18) gerade
noch verhindert wird.
10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle einer Störung die Drehzahl oder Leistung des wenigstens einen Antriebsmotors
(7.1) auf unter 90 %, aber über 5 % der Soll- oder Normalleistung reduziert wird.
1. Method for operating a device (1) for treating containers (2), with at least one drive
assembly (6, 7) comprising at least one electric drive motor (6.1, 7.1) for the driving
of sub-assemblies or other function elements of the device, wherein the rotational
speed or power of the at least one drive assembly or of the at least one drive motor
(7.1) located there is adapted to the respective operational state of the device (1)
or of a system comprising this device, and wherein the at least one drive motor (7.1)
of the at least one drive assembly (7) is a frequency-controlled electric drive motor
(7.1), driven by a frequency converter (8, 9), and the adaptation of the rotational
speed or power takes place by way of a change in the frequency of the output voltage
of the frequency converter assigned to the respective drive motor (7.1), wherein the
device is configured as a cleaning machine and the function element driven by the
at least one drive assembly (7) or the drive motor (7.1) located there is at least
one pump (17, 20) for a treatment or cleaning fluid, characterised in that, in the event of a fault in the device (1) or in the system, the at least one drive
group (7) or the at least one drive (7.1) located there is operated in a standby mode
with a reduced rotational speed or power, which is selected in such a way that a restart
of the device after the rectification of the fault is possible without, or essentially
without, a time delay or without excess starting current.
2. Method according to claim 1, characterised in that, with a device with at least one transporter (5) internal to the device, with which
the containers (2) are moved through the device (1), and which is driven by at least
one drive motor (6.1) of the at least one drive assembly (6), in the event of a fault
in the device (1) or in the system, the at least one drive motor (6.1) for the transporter
(5) internal to the device is switched off, and the at least one drive assembly (7)
or a drive motor (7.1) located there for further function elements are operated with
reduced power or rotational speed.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that, in the event of a fault in the device (1) or in the system, the rotational speed
or power of the at least one drive assembly or of a drive motor (7.1) located there
is reduced to less than 90% but above 5% of the reference or normal capacity.
4. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that, with the configuration of the device (1) as a cleaning machine, in the event of a
fault in the device or in the system, the rotational speed or power of the at least
one drive assembly (7), or at least of a drive motor (7.1) located there and serving
as a pump motor, are reduced in such a way that no volume flow or essentially no volume
flow of this fluid is set in a line (16) connected to the pump (17) for a cleaning
or treatment fluid, but the running empty of the line (16) is prevented.
5. Method according to claim 4, characterised in that the pump (17) is operated at a rotational speed or power which is reduced in such
a way that a cleaning or treatment fluid which is being conveyed by the pump still
just sufficiently emerges at least at one connected spray nozzle (15), and preferably
at all the spray nozzles (15) connected.
6. Method according to claim 5, characterised in that, in the event of a fault, the rotational speed or power of the at least one drive
motor (7.1) is reduced to less than 90% but above 5% of the reference or normal capacity.
7. Method according to claim 4, characterised in that the pump (17) is operated at a reduced rotational speed or power in such a way that
a cleaning or treatment fluid conveyed by the pump is brought to at least one connected
spray nozzle (15), and preferably to all connected spray nozzles (15), in such a quantity
that the drying out of the cleaning or treatment fluid at or in containers (2) is
still just prevented.
8. Method according to claim 7, characterised in that, in the event of a fault, the rotational speed or power of the at least one drive
motor (7.1) is reduced to less than 90% but above 5% of the reference or normal capacity.
9. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the function element which is driven by the at least one drive motor (7.1) of the
at least one drive assembly (7) comprises a pump (20) of a flooding station (18) for
the removing of labels (21) or foreign bodies at or from the containers (2), and that
the drive motor (7.1) of the pump (20), in the event of a fault in the device (1)
or in the system, will be driven at reduced rotational speed or power in such a way
that an accumulation of labels (21) on surfaces of the flooding station (18) is still
just prevented.
10. Method according to claim 7, characterised in that, in the event of a fault, the rotational speed or power of the at least one drive
motor (7.1) is reduced to less than 90% but above 5% of the reference or normal capacity.
1. Procédé pour faire fonctionner un dispositif (1) pour le traitement de contenants
(2), avec au moins un groupe d'entraînement (6, 7) présentant au moins un moteur d'entraînement
(6.1, 7.1) électrique pour l'entraînement d'ensembles secondaires ou d'autres éléments
fonctionnels du dispositif, dans lequel la vitesse de rotation ou la puissance de
l'au moins un groupe d'entraînement ou de l'au moins un moteur d'entraînement (7.1)
situé à cet endroit est adaptée à l'état de fonctionnement concerné du dispositif
(1) ou d'une installation présentant ledit dispositif, et dans lequel l'au moins un
moteur d'entraînement (7.1) de l'au moins un groupe d'entraînement (7) est un moteur
d'entraînement (7.1) électrique commandé en fréquence fonctionnant par l'intermédiaire
d'un convertisseur de fréquence (8, 9) et l'adaptation de la vitesse de rotation ou
de la puissance est effectuée par la modification de la fréquence de la tension de
sortie du convertisseur de fréquence associé au moteur d'entraînement (7.1) concerné,
dans lequel le dispositif est réalisé en tant que machine de nettoyage et l'élément
fonctionnel entraîné par l'au moins un groupe d'entraînement (7) ou le moteur d'entraînement
(7.1) situé à cet endroit est au moins une pompe (17, 20) pour un liquide de traitement
ou de nettoyage, caractérisé en ce que dans le cas d'un dysfonctionnement dans le dispositif (1) ou dans l'installation,
l'au moins un groupe d'entraînement (7) ou l'au moins un entraînement (7.1) situé
à cet endroit fonctionne dans un mode d'attente avec une vitesse de rotation ou une
puissance réduite, qui est choisie de telle sorte qu'un redémarrage du dispositif
est possible une fois le dysfonctionnement éliminé sans ou sensiblement sans décalage
de temps ou sans un courant de démarrage surélevé.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le cas d'un dispositif avec au moins un transporteur (5) interne au dispositif,
avec lequel les contenants (2) sont déplacés à travers le dispositif (1) et qui est
entraîné par l'intermédiaire d'au moins un moteur d'entraînement (6.1) de l'au moins
un groupe d'entraînement (6), dans le cas d'un dysfonctionnement dans le dispositif
(1) ou dans l'installation, l'au moins un moteur d'entraînement (6.1) pour le transporteur
(5) interne au dispositif est arrêté et l'au moins un groupe d'entraînement (7) ou
un moteur d'entraînement (7.1) pour d'autres éléments fonctionnels situé à cet endroit
fonctionne avec une puissance ou vitesse de rotation réduite.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que dans le cas d'un dysfonctionnement dans le dispositif (1) ou dans l'installation,
la vitesse de rotation ou la puissance de l'au moins un groupe d'entraînement ou d'un
moteur d'entraînement 7.1) situé à cet endroit est réduite sur une valeur inférieure
à 90 %, toutefois supérieure à 5 % de la puissance théorique ou normale.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que lors de la réalisation du dispositif (1) en tant que machine de nettoyage, dans le
cas d'un dysfonctionnement dans le dispositif ou dans l'installation, la vitesse de
rotation ou la puissance de l'au moins un groupe d'entraînement (7) ou d'au moins
un moteur d'entraînement (7.1) situé à cet endroit, faisant office de moteur de pompe,
sont réduites de telle manière qu'aucun flux volumique ou sensiblement aucun flux
volumique dudit liquide n'est obtenu dans un conduit (16) raccordé à la pompe (17)
pour un liquide de nettoyage ou de traitement, une marche à vide du conduit (16) est
toutefois empêchée.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la pompe (17) fonctionne avec une vitesse de rotation ou une puissance réduite de
telle manière qu'un liquide de nettoyage ou de traitement refoulé avec la pompe sort
encore précisément au niveau d'au moins une buse de pulvérisation (15) raccordée,
de préférence au niveau de toutes les buses de pulvérisation (15) raccordées.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que dans le cas d'un dysfonctionnement, la vitesse de rotation ou la puissance de l'au
moins un moteur d'entraînement (7.1) est réduite à moins de 90 %, mais plus de 5 %
de la puissance théorique ou normale.
7. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la pompe (17) fonctionne avec une vitesse de rotation ou une puissance réduite de
telle manière qu'un liquide de nettoyage ou de traitement refoulé avec la pompe est
distribué au niveau d'au moins une buse de pulvérisation (15) raccordée, de préférence
au niveau de toutes les buses de pulvérisation (15) raccordées en une quantité telle
qui empêche encore précisément un séchage du liquide de nettoyage ou de traitement
au niveau des ou dans des contenants (2).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que dans le cas d'un dysfonctionnement, la vi- tesse de rotation ou la puissance de l'au
moins un moteur d'entraînement (7.1) est réduite à moins de 90 %, mais plus de 5 %
de la puissance théorique ou normale.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément fonctionnel entraîné par l'au moins un moteur d'entraînement (7.1) de l'au
moins un groupe d'entraînement 7) est une pompe (20) d'un poste de débordement (18)
pour retirer des étiquettes (21) ou des corps extérieurs au niveau des ou hors des
contenants (2), et que le moteur d'entraînement (7.1) de la pompe (20) fonctionne
dans le cas d'un dysfonctionnement dans le dispositif (1) ou dans l'installation avec
une vitesse de rotation ou une puissance réduite de telle manière qu'un dépôt d'étiquettes
(21) au niveau de faces du poste de débordement (18) est précisément encore empêché.
10. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que dans le cas d'un dysfonctionnement, la vitesse de rotation ou la puissance de l'au
moins un moteur d'entraînement (7.1) est réduite à moins de 90 %, mais plus de 5 %
de la puissance théorique ou normale.


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