[0001] Die Erfindung betrifft einen Trockner umfassend eine Trockenkammer zum Aufnehmen
eines feuchten Gutes und eine Prozessluftführung zum Zuführen von Prozessluft in die
die Trockenkammer und zum Abführen von Prozessluft aus der Trockenkammer, welche Prozessluftführung
eine Wärmequelle zum Aufheizen der Prozessluft vor ihrem Eintritt in die Trockenkammer
und eine Wärmesenke zum Abkühlen der Prozessluft nach ihrem Austritt aus der Trockenkammer,
sowie einen zwischen der Trockenkammer und der Wärmesenke angeordneten ersten Flusenfilter
aufweist, welchem eine erste Reinigungseinrichtung zugeordnet ist, wobei die erste
Reinigungseinrichtung einen Sammler für eine Flüssigkeit, eine an den Sammler angeschlossene
erste Spülleitung, ein in dieser ersten Spülleitung befindliches erstes Kontrollorgan,
einen an die erste Spülleitung angeschlossenen ersten Verteiler zum Verteilen von
durch die erste Spülleitung geförderter Flüssigkeit auf den ersten Flusenfilter und
zum Aufnehmen aufgefangener Flusen von dem ersten Flusenfilter, und eine erste Ableitung
zum Ableiten der Flüssigkeit mit den aufgenommenen Flusen von dem ersten Flusenfilter
umfasst.
[0002] Aus der
EP 1 669 487 A1 geht ein Trockner hervor, welcher als Waschtrockner ausgeführt ist. Dieser Trockner
umfasst eine Trockenkammer zum Aufnehmen eines feuchten Gutes und eine offene Prozessluftführung
zum Zirkulieren von Prozessluft durch die Trockenkammer, welche Prozessluftführung
eine Wärmequelle zum Aufheizen der Prozessluft vor ihrem Eintritt in die Trockenkammer
sowie einen hinter der Trockenkammer angeordneten ersten Flusenfilter aufweist, welchem
eine erste Reinigungseinrichtung zugeordnet ist, wobei die erste Reinigungseinrichtung
ein Wasserversorgungsnetz, eine an dieses angeschlossene erste Spülleitung, ein in
dieser ersten Spülleitung befindliches erstes Kontrollorgan, einen an die erste Spülleitung
angeschlossenen ersten Verteiler zum Verteilen von durch die erste Spülleitung geförderter
Flüssigkeit auf den ersten Flusenfilter und zum Aufnehmen aufgefangener Flusen von
dem ersten Flusenfilter, und eine erste Ableitung zum Ableiten der Flüssigkeit mit
den aufgenommenen Flusen von dem ersten Flusenfilter umfasst.
[0003] Aus der
EP 1 669 487 A1 geht auch ein Trockner hervor, welcher als Waschtrockner ausgeführt ist und welcher
eine Trockenkammer zum Aufnehmen eines feuchten Gutes und eine im Wesentlichen geschlossene
Prozessluftführung zum Zirkulieren von Prozessluft durch die Trockenkammer aufweist,
welche Prozessluftführung eine Wärmequelle zum Aufheizen der Prozessluft vor ihrem
Eintritt in die Trockenkammer und eine Wärmesenke zum Abkühlen der Prozessluft nach
ihrem Austritt aus der Trockenkammer aufweist.
[0004] Aus der
EP 1 936 022 A1 geht ein Wäschetrockner hervor, welcher zum Zwecke des Aufnehmens von Flusen aus
einem die Trockenkammer verlassenden Prozessluftstrom mittels eines entsprechenden
Verteilers aus Kondensat, welches während des Trocknens von Wäsche anfällt, einen
Wasserfilm bildet, welcher von dem Prozessluftstrom durchsetzt werden muss. Aus diesem
Wasserfilm gelangt das mit Flusen belastete Kondensat zurück zu einem Sammler.
[0005] Aus den Schriften
EP 1 788 140 A1,
EP 1 788 141 A2 und
EP 1 788 142 A2 ist ein Trockner zum Trocknen von Wäsche mittels eines Luftstroms bekannt. Bei dem
Trockner ist im Bereich eines Lagerschilds ein Sieb zum Filtern von Flusen aus einem
Luftstrom in der Prozessluftführung angeordnet, welches Sieb einen ersten Flusenfilter
bildet. Mittels eines Rakels werden die in der Prozessluftführung am Sieb gesammelten
Flusen vom Siebgewebe des Flusensiebs abgestreift und in einem benachbart zum Rakel
und zum Sieb angeordneten Behälter gespeichert. Der Rakel und der Behälter bilden
somit zusammen mit weiteren Komponenten eine erste Reinigungseinrichtung. Der Behälter
ist allerdings durch den im Bereich des Rakels zur Verfügung stehenden Bauraums relativ
klein dimensioniert. Es lassen sich darin Flusen von etwa 7 bis 10 Trocknungsprozessen
sammeln. Da die Flusen im trockenen Zustand gespeichert werden, nehmen sie ein relativ
großes Volumen ein. Zum einen ist bei diesen Trocknern die Zugänglichkeit zu dem Sammelbehälter
eingeschränkt, und andererseits das Sammelvolumen begrenzt durch dessen Anordnung
in einer bauraumbegrenzten Zone des Trockners, wodurch sich ein relativ häufiges Wartungsintervall
zur Entsorgung der Flusen aus dem Behälter ergibt. Der Trockner verfügt des Weiteren
über eine Heizung als Wärmequelle und einen Luft-Luft-Wärmetauscher als Wärmesenke
in der Prozessluftführung.
[0006] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen gattungsgemäßen Trockner anzugeben,
bei dem das Entfernen von Flusen aus dem Flusenfilter mittels der ersten Reinigungseinrichtung
weiter verbessert ist und bei dem weiter vergrößerte Intervalle zur Entsorgung der
gesammelten Flusen durch eine Benutzerperson möglich sind.
[0007] Diese Aufgabe wird durch einen gattungsgemäßen Trockner, welcher die Merkmale des
unabhängigen Patentanspruchs aufweist, gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen ergeben
sich insbesondere aus den abhängigen Patentansprüchen, und bevorzugte Kombinationen
von Weiterbildungen insbesondere aus entsprechenden Kombinationen abhängiger Patentansprüche.
[0008] Der erfindungsgemäße Trockner umfassend eine Trockenkammer zum Aufnehmen eines feuchten
Gutes und eine Prozessluftführung zum Zuführen von Prozessluft in die Trockenkammer
und zum Abführen von Prozessluft aus der Trockenkammer, wobei die Prozessluftführung
insbesondere eine im Wesentlichen geschlossene Prozessluftführung zum Zirkulieren
von Prozessluft durch die Trockenkammer ist, welche Prozessluftführung eine Wärmequelle
zum Aufheizen der Prozessluft vor ihrem Eintritt in die Trockenkammer und eine Wärmesenke
zum Abkühlen der Prozessluft nach ihrem Austritt aus der Trockenkammer, sowie einen
zwischen der Trockenkammer und der Wärmesenke angeordneten ersten Flusenfilter aufweist,
welchem eine erste Reinigungseinrichtung zugeordnet ist, wobei die erste Reinigungseinrichtung
einen Sammler für eine Flüssigkeit, eine an den Sammler angeschlossene erste Spülleitung,
ein in dieser ersten Spülleitung befindliches erstes Kontrollorgan, einen an die erste
Spülleitung angeschlossenen ersten Verteiler zum Verteilen von durch die erste Spülleitung
geförderter Flüssigkeit auf den ersten Flusenfilter und zum Aufnehmen aufgefangener
Flusen von dem ersten Flusenfilter, und eine erste Ableitung zum Ableiten der Flüssigkeit
mit den aufgenommenen Flusen von dem ersten Flusenfilter umfasst, ist dadurch ausgezeichnet,
dass die erste Ableitung eingerichtet ist, um die Flüssigkeit zu dem Sammler abzuleiten,
und dass der erste Flusenfilter ein auf einem Träger befestigtes Filtergewebe aufweist,
wobei das Filtergewebe zumindest eine Eigenschaft aus der Gruppe umfassend die Eigenschaften
hydrophobiert, schmutzabweisend und antibakteriell aufweist.
[0009] Somit erfolgt erfindungsgemäß ein Abspülen der Flusen von dem ersten Flusenfilter,
indem dieser mit einer geeigneten Flüssigkeit, welche vorzugsweise im Trockner angefallenes
und gesammeltes Kondensat ist, abgespült wird und die Flusen somit von der Flüssigkeit
aufgenommen und mit dieser abgeführt werden. Damit entfällt das bislang unvermeidliche
trockene und Staub verursachende Abkratzen des Flusenfilters, und es entfällt auch
das bislang übliche Entsorgen der trockenen Flusen. Dagegen bewirkt die Flüssigkeit,
dass die abgespülten Flusen von dieser aufgenommen werden und, in einem zusätzlichen
Filter aufgefangen und von der Flüssigkeit getrennt, einen relativ kompakten feuchten
Klumpen bilden, der recht einfach und ohne Bildung weiteren Staubes entsorgt werden
kann.
[0010] Erfindungsgemäß weist der erste Flusenfilter ein auf einem Träger befestigtes Filtergewebe
auf, wobei das Filtergewebe zumindest eine Eigenschaft aus der Gruppe umfassend die
Eigenschaften hydrophobiert, schmutzabweisend und antibakteriell aufweist. Besonders
bevorzugt ist dabei ein Filtergewebe, welches hydrophobiert ist. Alle genannten Eigenschaften
können dem Filtergewebe durch eine entsprechende Beschichtung verliehen werden, wobei
die Beschichtung in an sich bekannter Weise durch Imprägnierung oder Plasmabeschichtung
gebildet sein kann.
[0011] In einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Trockners weist die erste
Ableitung einen zweiten Flusenfilter zum Auffangen der aufgenommenen Flusen auf. Der
erste Flusenfilter fängt den ganz überwiegenden Teil aller Flusen, die bei einem Trocknungsprozess
im Trockner entstehen, auf, und alle diese Flusen gehen in die Spülflüssigkeit über.
Der zweite Flusenfilter kann diese Flusen auffangen und stellt sie somit von der Flüssigkeit
getrennt als relativ kompakten, leicht entfernbaren Körper zur allfälligen Entsorgung
bereit.
[0012] In einer außerdem bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Trockners ist der
Sammler der Wärmesenke zum Auffangen von Kondensat, welches in der Wärmesenke aus
der Prozessluft ausfällt, zugeordnet. Der Sammler muss sich dabei nicht notwendig
in räumlicher Nähe zur Wärmesenke befinden; gemäß an sich geläufiger Praxis kann der
Sammler ein insbesondere aus dem Trockner entnehmbares und an einer für eine Bedienperson
bequem erreichbaren, von der Wärmesenke beabstandeten Stelle des Trockners platziert
sein. Dann kann die Bedienperson den Sammler nach Beendigung des Trocknungsprozesses
aus dem Trockner entnehmen und das darin gesammelte Kondensat entsorgen; in diesem
Zusammenhang ist es auch möglich, die in dem (entsprechend platzierten) zweiten Flusenfilter
aufgefangenen Flusen zu entsorgen. In solchem Zusammenhang besonders bevorzugt ist
es, dass in dem entsprechenden Trockner eine Pumpleitung nebst Kondensatpumpe vorgesehen
ist, welche die Wärmesenke mit dem Sammler verbindet. Die Pumpleitung kann insbesondere
ausgehen von einer an der Wärmesenke platzierten Auffangschale, in welcher sich Kondensat
sammelt, welches sich in der Wärmesenke aus dem abgekühlt werdenden Prozessluftstrom
gebildet und an der Wärmesenke niedergeschlagen hat und von dieser abtropft. Die Auffangschale
kann dabei integraler Bestandteil desjenigen Teils der Prozessluftführung sein, in
welchem die Wärmesenke platziert ist.
[0013] Auf die Gattungen und Ausführungen von Wärmequelle und Wärmesenke im erfindungsgemäßen
Trockner kommt es in erster Linie nicht an; grundsätzlich sind im Zusammenhang mit
der Erfindung Wärmequelle und Wärmesenke jedweder bekannten Gattung und Ausführung
denkbar und sinnvoll. Insbesondere kann die Wärmequelle eine elektrisch oder per Verbrennung
eines geeigneten Brennstoffs wie Öl und Gas betriebene Heizung sein. Insbesondere
kann die Wärmesenke ein mit einem geeigneten Kühlmittel betriebener Wärmetauscher,
zum Beispiel ein Luft-Luft-Wärmetauscher, sein.
[0014] Besonders bevorzugt ist eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Trockners, bei der
die Wärmequelle und die Wärmesenke einer Wärmepumpe zugehörig sind, welche Wärmepumpe
eingerichtet ist zum Pumpen von Wärme von der Wärmesenke zur Wärmequelle. Dabei ist
bevorzugt, dass der entsprechende Trockner eine zweite Reinigungseinrichtung aufweist,
welche eine an den Sammler angeschlossene zweite Spülleitung, ein in dieser zweiten
Spülleitung befindliches zweites Kontrollorgan und einen an die zweite Spülleitung
angeschlossenen zweiten Verteiler zum Verteilen von durch die zweite Spülleitung geförderter
Flüssigkeit auf die Wärmesenke aufweist. In einem mit einer Wärmepumpe gleich welcher
Art ausgestatteten Trockner wird Wärme, die der Prozessluft durch die Wärmequelle
zugeführt und aus der Prozessluft in der Wärmesenke abgeführt wurde, wieder der Wärmequelle
und durch diese erneut der Prozessluft zugeführt werden, woraus eine erhebliche Ersparnis
an Energie für den Trocknungsprozess im Trockner verbunden sein kann. Insbesondere
dann, wenn die Wärmepumpe eine thermoelektrische Wärmepumpe oder eine Wärmepumpe des
Kompressor-Typs ist, muss gemäß herkömmlicher Praxis die Wärmesenke unlösbar mit weiteren
Komponenten der Wärmepumpe verbunden sein und kann nicht wie ein herkömmlicher Luft-Luft-Wärmetauscher
zwecks Reinigung aus dem Trockner entnommen werden. Dann ist es besonders günstig,
der Wärmesenke eine zweite Reinigungseinrichtung zuzuordnen, durch welche die Wärmesenke
von Flusen, die vom ersten Flusenfilter nicht aufgefangen werden konnten und sich
an ihr angehaftet haben, zu reinigen. Wenn auch diese zweite Reinigungseinrichtung
mit Flüssigkeit arbeitet, dann kann sie in besonders vorteilhafter Weise mit der ersten
Reinigungseinrichtung vereinigt sein, wie es hier beschrieben ist.
[0015] Gemäß einer anderen bevorzugten Weiterbildung ist der erfindungsgemäße Trockner eingerichtet
als Wäschetrockner zum Trocknen eines feuchten Gutes, welches Wäsche ist. Dabei ist
weiter bevorzugt, dass die Trockenkammer eine drehbare Trommel ist.
[0016] Besonders bevorzugt ist es auch, dass der erfindungsgemäße Trockner als ein Hausgerät
ausgebildet ist.
[0017] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine Skizze eines Hausgeräts, ausgestaltet als Wäschetrockner;
- Fig. 2
- einen ersten Flusenfilter nebst erstem Verteiler für Spülflüssigkeit;
- Fig. 3
- eine Teilansicht eines Wäschetrockners im Schnitt; und
- Fig. 4
- eine Teilansicht eines anderen Wäschetrockners im Schnitt.
[0018] Wie in Figur 1 dargestellt, umfasst der Trockner 1, hier ein Wäschetrockner 1, eine
als drehbare Trommel ausgestaltete Trockenkammer 2, welche feuchtes Gut 3, hier Wäsche
3, zum Trocknen aufnimmt. Für den in Figur 1 dargestellten Trockner 1 ist eine geschlossene
Prozessluftführung 4 vorgesehen, in welcher angetrieben durch ein Gebläse 5 ein Prozessluftstrom
zirkuliert, welcher Feuchtigkeit aus der Wäsche 3 aufnimmt und abführt. In einer Wärmequelle
6 wird die Prozessluft vor ihrem Eintritt in die Trockenkammer 2 erwärmt. Nachdem
die so erwärmte Prozessluft die auf Grund der Rotation der Trockenkammer 2 in dieser
umher fallende Wäsche 3 unter Aufnehmen von Feuchtigkeit umströmt hat, verlässt sie
die Trockenkammer 2 und gelangt zu einer Wärmesenke 7. Dort wird sie abgekühlt, so
dass die mitgeführte Feuchtigkeit auskondensiert, sich als Kondensat in flüssiger
Form an den Strukturen der Wärmesenke 7 niederschlägt und in eine unter dieser angeordneten
Auffangschale 8 abtropft. Aus der Auffangschale 8 gelangt solches Kondensat über die
Pumpleitung 9, in welche eine Kondensatpumpe 10 eingefügt ist, zu einem Sammler 11.
Dieser Sammler 11 ist so ausgestaltet, dass er nach Beendigung eines Trocknungsprozesses
aus dem Trockner 1 entnommen werden kann, um die Flüssigkeit aus ihm auszugießen und
einer geeigneten Entsorgung zuzuführen.
[0019] Zwischen der Trockenkammer 2 und der Wärmesenke 7 ist in der Prozessluftführung 4
ein erster Flusenfilter 12 angeordnet. Dieser erste Flusenfilter 12 ist notwendig,
um Flusen, dies sind feine, staubartige Faserpartikel und dergleichen, welche die
strömende Prozessluft der Wäsche 3 entreißt, aufzufangen, damit diese nicht zur Wärmesenke
7 gelangen und diese verunreinigen. Dies ist vor allem deshalb erforderlich, weil
Flusen, die sich auf entsprechend ausgesetzten Oberflächen der Wärmesenke 7 niederschlagen,
die Wärmeleitfähigkeit der Strukturen innerhalb der Wärmesenke 7 erheblich verschlechtern
können, so dass der Betrieb des Trockners 1 beeinträchtigt oder gar gefährdet werden
kann. Allerdings ist auch die Anwesenheit des ersten Flusenfilters 12 in der Prozessluftführung
4 nicht frei von möglichen Beeinträchtigungen, denn auch der erste Flusenfilter 12
stellt ein unter Umständen erhebliches Strömungshindernis in der Prozessluftführung
4 dar, wenn er sich im Laufe eines Trocknungsprozesses mit Flusen zusetzt.
[0020] Um diese Beeinträchtigung zu vermeiden und außerdem eine praktische Möglichkeit zur
Entfernung der Flusen aus dem Trockner 1 zu schaffen, ist dem ersten Flusenfilter
12 eine erste Reinigungseinrichtung 13, 1, 15, 16, 17, zugeordnet, mit welcher der
erste Flusenfilter 12 unter Anwendung des im Sammler 11 gespeicherten Kondensats von
Flusen befreit werden kann. Dazu ist an den Sammler 11 eine erste Spülleitung 13 angeschlossen,
welche über ein erstes Kontrollorgan 14 zu einem an dem ersten Flusenfilter 12 angeordneten
ersten Verteiler 15 gelangt, durch welchen Kondensat aus dem Sammler über den ersten
Flusenfilter 12 verteilt werden kann, damit dieses Kondensat die auf dem ersten Flusenfilter
12 abgelagerten Flusen aufnimmt und abführt. Solches mit Flusen beladenes Kondensat
gelangt durch eine erste Ableitung 16 zu einem zweiten Flusenfilter 17, welcher die
aufgenommenen Flusen aus dem Kondensat auffängt, worauf das Kondensat wiederum der
Auffangschale 8 zufließt, um aus dieser mittels der Kondensatpumpe 10 zurück zum Sammler
11 befördert zu werden. Im zweiten Flusenfilter 17 fallen die Flusen an als kompakter,
feuchter Klumpen, welcher dem zweiten Flusenfilter 17 vergleichsweise einfach entnommen
und entsorgt werden kann. Das Kondensat im Sammler 11 bleibt einigermaßen frei von
Flusen, so dass es in bekannter Weise an Stelle destillierten Wassers verwendet werden
kann, beispielsweise zum Bügeln von Wäsche. In einer alternativen nicht dargestellten
Ausführung des Trockners 1 kann der Sammler 11 ausschließlich oder zusätzlich mit
aus einer Hauswasserversorgung entnommenem Frischwasser befüllt werden. Hierdurch
kann sichergestellt werden, dass der Sammler 11 immer die zur Reinigung des Flusenfilters
12 erforderliche Menge an Flüssigkeit enthält.
[0021] Die Wärmequelle 6 und die Wärmesenke 7 sind im vorliegend dargestellten Ausführungsbeispiel
eingebunden in eine Wärmepumpe 6, 7, 20, 21, 22, in welcher Wärme, die der Prozessluft
in der Wärmesenke 7 entzogen wird, zur Wärmequelle 6 gepumpt und dort der Prozessluft
wieder zugeführt wird. Dazu dient ein geschlossener Kältemittelkreislauf 20, in welchem
ein Kältemittel zirkuliert. Unter einem Kältemittel ist eine unter geeigneten Bedingungen
hinsichtlich Druck und Temperatur reversibel verdampfbare und kondensierbare Substanz
zu verstehen. Diese Substanz kann vorliegend Propan, Kohlendioxid oder eine fluorierte
Kohlenwasserstoffverbindung wie die bekannten R134a, R152a, R407C und R410a sein -
wobei die beiden letztgenannten Substanzen Gemische mehrerer fluorierter Kohlenwasserstoffverbindungen
sind. In jedem Fall gelangt das Kältemittel im Kältemittelkreislauf 20 in flüssiger
Form zur Wärmesenke 7, wo es unter Aufnehmen von Wärme aus der ebenfalls durchströmenden
Prozessluft verdampft. Ein Kompressor 21 im Kältemittelkreislauf 20 komprimiert das
verdampfte Kältemittel und fördert es zur Wärmequelle 6. Dort verflüssigt sich das
Kältemittel, indem es Wärme an die durchströmende Prozessluft abgibt. In flüssiger
Form fließt das Kältemittel nun im Kältemittelkreislauf 20 einer Drossel 22, dargestellt
durch ein Ventil, eine Kapillare oder eine Blende, zu, wo es auf einen erniedrigten
Druck entspannt wird. In dieser Form gelangt es zurück zur Wärmesenke 7, um dort erneut
zu verdampfen. Der Kältemittelkreislauf 20 muss vollständig in sich geschlossen sein,
um über die zu erwartende betriebliche Lebensdauer des Trockners 1 ein vollständiges
Einschließen des Kältemittels zu gewährleisten.
[0022] In der Praxis ist der erste Flusenfilter 12 nicht in der Lage, die von der Prozessluft
mitgeführten Flusen vollständig aufzunehmen; es ist immer damit zu rechnen, dass eine
wenn auch äußerst feinteilige Fraktion der Flusen durch den Flusenfilter 12 hindurch
gelangt, ohne von ihm aufgefangen zu werden. Diese feinteiligen Flusen schlagen sich
dann mehr oder weniger vollständig in der Wärmesenke 7 nieder, wobei das dort auftretende
Kondensat sie an die entsprechend ausgesetzten Oberflächen der Wärmesenke 7 haften
lässt. Diese Flusen können, gegebenenfalls über eine größere Anzahl von Trocknungsprozessen
im Trockner 1 hinweg, die Funktion der Wärmesenke 7 erheblich beeinträchtigen. Vorliegend
kommt erschwerend hinzu, dass wegen der zu fordernden vollständigen Abdichtung des
Kältemittelkreislaufs 20 ein Entnehmen der Wärmesenke 7 aus dem Trockner 1 zum Zwecke
der Reinigung nicht möglich ist. Deshalb ist der Wärmesenke 7 eine zweite Reinigungseinrichtung
23, 24, 25 zugeordnet, mit welcher ebenfalls das im Sammler 11 gesammelte Kondensat
genutzt werden kann, um die der Prozessluft ausgesetzten Oberflächen der Wärmesenke
7 abzuspülen und die anfallenden Flusen zu entfernen. Dazu ist an den Sammler eine
zweite Spülleitung 23 nebst eingefügtem zweitem Kontrollorgan 24 zugeordnet, welche
den Sammler 11 mit einem an der Wärmesenke 7 platzierten zweiten Verteiler 25 verbindet.
Über diesen zweiten Verteiler 2 gelangt Kondensat aus dem Sammler 11 zur Wärmesenke
7 und kann die dort niedergeschlagenen Flusen abspülen. Das solcher Art mit Flusen
beladene Kondensat tropft ab in die Auffangschale 8 und wird von dort mittels der
Kondensatpumpe 10 wiederum dem Sammler 11 zugeführt. Da der erste Flusenfilter 12
den überwiegenden Teil aller Flusen auffängt, ist die Wärmesenke 7 nur vergleichsweise
gering belastet, und die dort niedergeschlagenen Flusen sind relativ feinteilig. Dementsprechend
ist nicht zu befürchten, dass diese Flusen z. B. Pumpleitung 9 oder die Kondensatpumpe
10 oder auch die weitere Verwendbarkeit des im Sammler 11 gesammelten Kondensats beeinträchtigen
könnten.
[0023] Die Kotrollorgane 14 und 24 sind vorliegend jeweils dargestellt als einfaches Ventil
14 bzw. 24. Für einen Fall, dass eine relativ starke Strömung des Kondensats zu dem
entsprechenden Reinigungszweck gewünscht ist, kann zusätzlich zu jedem solchen Ventil
14 bzw. 24 eine Pumpe vorgesehen sein. Gegebenenfalls könnte auch eine einzige Pumpe
beiden Ventilen 14 bzw. 24 zugeordnet sein.
[0024] Im Trockner 1 ist eine Kontrolleinrichtung 26 vorgesehen. Diese dient einem Benutzer
des Trockners 1 dazu, für den gewünschten Trocknungsprozess ein Programm aus einer
Vielzahl angebotener Programme auszuwählen, enthält eine Anzeigeeinrichtung, um einen
Benutzer mit notwendiger Information zu versehen und steuert überdies alle steuerbaren
Komponenten des Trockners 1. Entsprechende Kontrollleitungen sind in Figur 1 der Übersicht
halber nicht dargestellt.
[0025] Figur 2 zeigt einen ersten Flusenfilter 12, welcher aufgebaut ist mit einem Träger
18, der ein Filtergewebe 19 trägt. Entlang des Pfeils wird das Filtergewebe 19 von
Prozessluft durchströmt, wobei darin enthaltenen Flusen auf dem Filtergewebe 19 abgesetzt
werden. Das Filtergewebe 19 besteht aus einem oberflächenbehandelten Material, welches
wasserabweisend oder schmutzabweisend ausgerüstet ist. Dadurch wird die Reinigungswirkung
der Flüssigkeit, die das Filtergewebe 19 überfließt, ohne jedoch durch dieses hindurch
zu gelangen, beim Aufnehmen der Flusen von dem Filtergewebe 19 unterstützt. Gezeigt
ist auch der an dem ersten Flusenfilter 12 angeordnete Verteiler 15, aus dem das zum
Abspülen verwendete Kondensat durch eine Vielzahl von Löchern austreten kann, um das
Filtergewebe 19 zu überfließen und die dort abgelagerten Flusen aufzunehmen. Im übrigen
wäre es unkritisch, wenn ein Teil der Flüssigkeit das Filtergewebe 19 durchdränge,
da (vgl. Figur 1) in der Prozessluftführung 4 auf den Flusenfilter 12 ohnehin die
Wärmesenke 7 folgt, in welcher es zum Ausfallen von Kondensat aus dem Prozessluftstrom
kommt und die eventuell durchgedrungene Flüssigkeit mit dem Kondensat zusammen abgeführt
werden würde. In Figur 2 sind kreisrunde Löcher dargestellt; alternativ könnte statt
der Löcher ein entsprechend langer Schlitz oder eine Anordnung mehrerer hintereinander
liegender länglicher Schlitze vorgesehen sein.
[0026] Figur 3 zeigt einen Teil eines Trockners 1 als Schnittansicht. Dargestellt ist ein
Schnitt durch einen frontseitigen Lagerschild des Trockners 1, an welchen sich, siehe
Bezugszeichen 2, die Trockenkammer 2 anschließt. Die durch schwarze Pfeile symbolisierte
Prozessluft tritt von rechts oben aus der Trockenkammer 2 aus und strömt durch den
relativ zu ihr schräg gestellten ersten Flusenfilter 12 in einer Richtung vertikal
nach unten, um nach einer Umlenkung in eine horizontale Richtung zur Wärmesenke 7
zu gelangen. Aus dem nur andeutungsweise sichtbaren ersten Verteiler 15 fließt Kondensat
als Spülwasser 28 über den schräg gestellten Flusenfilter 12, wobei es dort abgelagerte
Flusen aufnimmt, und gelangt durch eine erste Ableitung 16 in eine Kammer, welche
gebildet ist von einer entnehmbaren Klappe 30 und einer Trennwand 29. In einem unteren
Bereich ist die Trennwand 29 durchlässig, damit das Spülwasser hindurch und zur Auffangschale
8 gelangen kann, so dass die Flusen im unteren Bereich der Kammer zurückbleiben. Die
Kammer ist entnehmbar, damit die Flusen entsorgt werden können.
[0027] Die Ausgestaltung des in Figur 4 dargestellten Trockners 1 entspricht weitgehend
der Ausgestaltung gemäß Figur 3, wobei allerdings hinter der Klappe 30 ein Filterbeutel
31 vorgesehen ist. Dieser Filterbeutel 31 besteht aus durchlässigem Papier oder Textil
und nimmt die vom Flusenfilter 12 mittels des Spülwassers 28 abgespülten Flusen auf.
Wenn sich der Filterbeutel 31 hinreichend mit solchen Flusen gefüllt hat, kann er
durch Öffnen der Klappe 30 entnommen werden. Dadurch können die Flusen entsorgt werden,
ohne dass sie unmittelbar berührt werden müssen.
[0028] Mit der Erfindung wird eine neue Möglichkeit geschaffen, die in einem Trockner für
Wäsche oder dergleichen notwendiger Weise anfallenden Flusen so zu entsorgen, dass
eine Beeinträchtigung jedes Trocknungsprozesses weitestgehend verhindert wird, und
wobei die Flusen in eine zur Entsorgung besonders geeignete, kompakte Form gebracht
werden. Dieser Trockner zeichnet sich deshalb aus durch eine besondere Einfachheit
der Benutzung.
[0029] Die Erfindung kann auch in einem Trockner angewendet werden, welcher eine offene
Prozessluftführung 4 aufweist, wie sie bei so genannten Auflufttrocknern üblich ist,
d.h. die Prozessluft wird aus der den Trockner umgebenen Raumluft entnommen, der Trockenkammer
2 zugeführt und die aus der Trockenkammer 2 abgeführte Prozessluft wird wieder an
die Raumluft abgegeben. Ansonsten weist dieser Trockner auch die vom vorstehend dargestellten
Trockner 1 umfassten Einrichtungen ebenfalls auf.
BEZUGSZEICHEN
[0030]
- 1.
- Trockner
- 2.
- Trockenkammer
- 3.
- Feuchtes Gut, Wäsche
- 4.
- Prozessluftführung
- 5.
- Gebläse
- 6.
- Wärmequelle
- 7.
- Wärmesenke
- 8.
- Auffangschale
- 9.
- Pumpleitung
- 10.
- Kondensatpumpe
- 11.
- Erste Reinigungseinrichtung, Sammler
- 12.
- Erster Flusenfilter
- 13.
- Erste Reinigungseinrichtung, erste Spülleitung
- 14.
- Erste Reinigungseinrichtung, erstes Kontrollorgan
- 15.
- Erste Reinigungseinrichtung, erster Verteiler
- 16.
- Erste Reinigungseinrichtung, erste Ableitung
- 17.
- Erste Reinigungseinrichtung, zweiter Flusenfilter
- 18.
- Träger
- 19.
- Filtergewebe
- 20.
- Kältemittelkreislauf
- 21.
- Kompressor
- 22.
- Drossel
- 23.
- Zweite Spülleitung
- 24.
- Zweites Kontrollorgan
- 25.
- Zweiter Verteiler
- 26.
- Kontrolleinrichtung
- 27.
- Prozessluft
- 28.
- Spülwasser
- 29.
- Trennwand
- 30.
- Klappe
- 31.
- Filterbeutel
1. Trockner (1) umfassend eine Trockenkammer (2) zum Aufnehmen eines feuchten Gutes (3)
und eine Prozessluftführung (4) zum Zuführen von Prozessluft in die Trockenkammer
(2) und zum Abführen von Prozessluft aus der Trockenkammer (2), welche Prozessluftführung
(4) eine Wärmequelle (6) zum Aufheizen der Prozessluft vor ihrem Eintritt in die Trockenkammer
(2) und eine Wärmesenke (7) zum Abkühlen der Prozessluft nach ihrem Austritt aus der
Trockenkammer (2), sowie einen zwischen der Trockenkammer (2) und der Wärmesenke (7)
angeordneten ersten Flusenfilter (12) zum Auffangen von Flusen aus der Prozessluft
aufweist, welchem eine erste Reinigungseinrichtung (11, 13, 14, 15, 16, 17) zugeordnet
ist, wobei die erste Reinigungseinrichtung (11, 13, 14, 15, 16, 17) einen Sammler
(11) für eine Flüssigkeit, eine an den Sammler (11) angeschlossene erste Spülleitung
(13), ein in dieser ersten Spülleitung, (13) befindliches erstes Kontrollorgan (14)
und einen an die erste Spülleitung (13) angeschlossenen ersten Verteiler (15) zum
Verteilen von durch die erste Spülleitung (13) geförderter Flüssigkeit auf den ersten
Flusenfilter (12) und zum Aufnehmen aufgefangener Flusen von dem ersten Flusenfilter
(12), eine erste Ableitung (16) zum Ableiten der Flüssigkeit mit den aufgenommenen
Flusen von dem ersten Flusenfilter (12) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Ableitung eingerichtet ist, um die Flüssigkeit zu dem Sammler (11) abzuleiten,
und dass der erste Flusenfilter (8) ein auf einem Träger (18) befestigtes Filtergewebe
(19) aufweist, wobei das Filtergewebe (19) zumindest eine Eigenschaft aus der Gruppe
umfassend die Eigenschaften hydrophobiert, schmutzabweisend und antibakteriell aufweist.
2. Trockner nach Anspruch 1, bei dem die Prozessluftführung (4) eine im Wesentlichen
geschlossene Prozessluftführung (4) zum Zirkulieren von Prozessluft durch die Trockenkammer
(2) ist.
3. Trockner nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die erste Ableitung (16) einen zweiten Flusenfilter
(17) zum Auffangen der aufgenommenen Flusen aufweist.
4. Trockner (1) nach einem der vorigen Ansprüche, bei welchem der Sammler (11) der Wärmesenke
(7) zum Auffangen von Kondensat, welches in der Wärmesenke (7) aus der Prozessluft
ausfällt, zugeordnet ist.
5. Trockner (1) nach Anspruch 4, bei welchem eine Pumpleitung (9) nebst Kondensatpumpe
(10) vorgesehen ist, welche die Wärmesenke (7) mit dem Sammler (11) verbindet.
6. Trockner (1) nach einem der vorigen Ansprüche, bei dem die Wärmequelle (6) und die
Wärmesenke (7) einer Wärmepumpe (6, 7, 20, 21, 22) zugehörig sind, welche Wärmepumpe
(6, 7, 20, 21, 22) eingerichtet ist zum Pumpen von Wärme von der Wärmesenke (7) zur
Wärmequelle (6).
7. Trockner (1) nach Anspruch 6, welcher eine zweite Reinigungseinrichtung (23,24, 25)
aufweist, welche eine an den Sammler (11) angeschlossene zweite Spülleitung (23),
ein in dieser zweiten Spülleitung (23) befindliches zweites Kontrollorgan (24) und
einen an die zweite Spülleitung (23) angeschlossenen zweiten Verteiler (25) zum Verteilen
von durch die zweite Spülleitung (23) geförderter Flüssigkeit auf die Wärmesenke (7)
aufweist.
8. Trockner (1) nach einem der vorigen Ansprüche, welcher eingerichtet ist als Wäschetrockner
zum Trocknen eines feuchten Gutes (3), welches Wäsche (3) ist.
9. Trockner (1) nach Anspruch 8, bei welchem die Trockenkammer (2) eine drehbare Trommel
(2) ist.
10. Trockner (1) nach einem der Ansprüche 8 und 9, welcher als ein Hausgerät (1) ausgebildet
ist.
1. Dryer (1) comprising a drying chamber (2) for accepting damp items (3) and a process
air duct (4) for feeding process air into the drying chamber (2) and for extracting
process air from the drying chamber (2), with said process air duct (4) having a heat
source (6) for heating the process air before it enters the drying chamber (2) and
a heat sink (7) for cooling the process air after it leaves the drying chamber (2)
as well as a first lint filter (12) arranged between the drying chamber (2) and the
heat sink (7) for catching lint from the process air, to which a first cleaning device
(11, 13, 14, 15, 16, 17) is assigned,
wherein the first cleaning device (11, 13, 14, 15, 16, 17) comprises an accumulator
(11) for a liquid, a first rinsing line (13) connected to the accumulator (11), a
first control organ (14) located in this first rinsing line (13) and a first distributor
(15) connected to the first rinsing line (13) for distributing liquid conveyed through
the first rinsing line (13) on the first lint filter (12) and for accepting lint caught
by the first lint filter (12), a first drain line (16) for draining away the liquid
with the accepted lint from the first lint filter (12), characterised in that the first drain line is configured to drain away the liquid to the accumulator (11),
and that the first lint filter (8) has a filter material (19) attached to a carrier
(18), wherein the filter material (19) has at least one property from the group comprising
the properties hydrophobicised, contamination-repellent and antibacterial.
2. Dryer according to claim 1, in which the process air duct (4) is a substantially closed
process air duct (4) for circulating process air through the drying chamber (2).
3. Dryer according to claim 1 or 2, in which the first drain line (16) has a second lint
filter (17) for catching the accepted lint.
4. Dryer (1) according to one of the preceding claims, in which the accumulator (11)
is assigned to the heat sink (7) for catching condensate which falls from the process
air in the heat sink (7).
5. Dryer according to claim 4, in which a pump line (9) along with the condensate pump
(10) is provided which connects the heat sink (7) to the accumulator (11).
6. Dryer (1) according to one of the preceding claims, in which the heat source (6) and
the heat sink (7) belong to a heat pump (6, 7, 20, 21, 22), with said heat pump (6,
7, 20, 21, 22) being configured for pumping heat from the heat sink (7) to the heat
source (6).
7. Dryer (1) according to claim 6, having a second cleaning device (23, 24, 25), which
comprises a second rinsing line (23) connected to the accumulator (11), a second control
organ (24) located in this second rinsing line (23) and a second distributor (25)
connected to the second rinsing line (23) for distributing liquid conveyed through
the second rinsing line (23) to the heat sink (7).
8. Dryer (1) according to one of the preceding claims, which is configured as a tumble
dryer for drying moist items (3), which are laundry (3).
9. Dryer (1) according to claim 8, in which the drying chamber (2) is a rotatable drum
(2).
10. Dryer (1) according to one of claims 8 and 9 which is embodied as a household appliance
(1).
1. Séchoir (1) comportant une chambre de séchage (2) pour la réception d'un article humide
(3) et un conduit d'air de traitement (4) pour l'introduction d'air de traitement
dans la chambre de séchage (2) et pour l'évacuation d'air de traitement de la chambre
de séchage (2), lequel conduit d'air de traitement (4) comprend une source de chaleur
(6) pour le chauffage de l'air de traitement avant son entrée dans la chambre de séchage
(2) et un dissipateur de chaleur (7) pour le refroidissement de l'air de traitement
après sa sortie de la chambre de séchage (2), ainsi qu'un premier filtre à peluches
(12) disposé entre la chambre de séchage (2) et le dissipateur de chaleur (7) pour
le recueil de peluches à partir de l'air de traitement, lequel premier filtre est
associé à un premier dispositif de nettoyage (11, 13, 14, 15, 16, 17), dans lequel
le premier dispositif de nettoyage (11, 13, 14, 15, 16, 17) comporte un collecteur
(11) pour un liquide, une première conduite de rinçage (13) raccordée au collecteur
(11), un premier organe de régulation (14) se trouvant dans cette première conduite
de rinçage (13) et un premier distributeur (15) raccordé à la première conduite de
rinçage (13) pour la distribution de liquide transporté par la première conduite de
rinçage (13) sur le premier filtre à peluches (12) et pour la réception de peluches
recueillies par le premier filtre à peluches (12), une première dérivation (16) pour
la dérivation du liquide avec les peluches reçues par le premier filtre à peluches
(12), caractérisé en ce que la première dérivation est configurée pour dériver le liquide vers le collecteur
(11), et en ce que le premier filtre à peluches (8) comprend un tissu filtrant (19) fixé sur un support
(18), dans lequel le tissu filtrant (19) possède au moins une propriété issue du groupe
comportant les propriétés hydrophobe, résistant aux salissures et antibactérien.
2. Séchoir selon la revendication 1, dans lequel le conduit d'air de traitement (4) est
un conduit d'air de traitement (4) sensiblement fermé pour la circulation d'air de
traitement à travers la chambre de séchage (2).
3. Séchoir selon la revendication 1 ou 2, dans lequel la première dérivation (16) comprend
un deuxième filtre à peluches (17) pour le recueil des peluches reçues.
4. Séchoir (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le collecteur
(11) est associé au dissipateur de chaleur (7) pour le recueil de condensat, lequel
précipite à partir de l'air de traitement dans le dissipateur de chaleur (7).
5. Séchoir (1) selon la revendication 4, dans lequel une conduite de pompe (9), outre
une pompe à condensat (10), est prévue, laquelle relie le dissipateur de chaleur (7)
au collecteur (11).
6. Séchoir (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la source de chaleur
(6) et le dissipateur de chaleur (7) font partie d'une pompe à chaleur (6, 7, 20,
21, 22), laquelle pompe à chaleur (6, 7, 20, 21, 22) est configurée pour le pompage
de chaleur du dissipateur de chaleur (7) vers la source de chaleur (6).
7. Séchoir (1) selon la revendication 6, lequel comprend un deuxième dispositif de nettoyage
(23, 24, 25), lequel comprend une deuxième conduite de rinçage (23) raccordée au collecteur
(11), un deuxième organe de régulation (24) se trouvant dans cette deuxième conduite
de rinçage (23) et un deuxième distributeur (25) raccordé à la deuxième conduite de
rinçage (23) pour la distribution de liquide transporté par la deuxième conduite de
rinçage (23) sur le dissipateur de chaleur (7).
8. Séchoir (1) selon l'une des revendications précédentes, lequel est configuré sous
la forme d'un séchoir à linge pour le séchage d'un article humide (3), lequel est
du linge (3).
9. Séchoir (1) selon la revendication 8, dans lequel la chambre de séchage (2) est un
tambour rotatif (2).
10. Séchoir (1) selon l'une des revendications 8 et 9, lequel est conçu sous la forme
d'un appareil ménager (1).