[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaltung und ein Verfahren zum Dimmen eines Leuchtmittels.
[0002] Zum Dimmen von Leuchtmitteln gibt es unterschiedliche Lösungsansätze.
[0003] Für Installationen im häuslichen Bereich gibt es Ansätze, die ein Betriebsgerät für
ein Leuchtmittel mit nur einem Schalter ansteuern. Das Betriebsgerät ist hierbei mit
der Netzspannung verbunden und wird über einen Steuereingang ein- bzw. ausgeschaltet.
Hierzu wird ein Taster verwendet. Wird nach dem Einschalten der Taster in einer bestimmten
Weise betätigt, z.B. länger gedrückt, so dimmt das Betriebsgerät das Leuchtmittel
innerhalb eines vorgegebenen Bereichs zunächst mit abnehmender Helligkeit und danach
mit zunehmender Helligkeit (oder andersherum). Wird der Taster losgelassen, wird die
aktuelle Dimm-Einstellung beibehalten. Ein solches Betriebsgerät hat jedoch den Nachteil,
dass es permanent mit dem Netz verbunden ist und dabei Standby-Verluste verursacht.
[0004] Weiterhin ist es bekannt, eine Dimm-Funktion mittels eines Lichtschalters durch eine
Abfolge von Schaltvorgängen "Ein-Aus-Ein" einzuprägen. Ist eine gewünschte Dimmung
erreicht, so wird diese mittels einer Betätigung des Lichtschalters "Aus" gespeichert
und das Leuchtmittel abgeschaltet. Beim nächsten Einschalten wird automatisch der
gespeicherte Dimmwert eingestellt.
[0005] Ein weiteres Dimm-Verfahren ist das sogenannte Drei-Stufen-Dimmen, das vor allem
im NAFTA-Raum Verbreitung gefunden hat. Hierbei werden zwei Betriebsgeräte in einer
Leuchte eingesetzt. Üblicherweise betreibt das erste Betriebsgerät ein Leuchtmittel,
das zweite Betriebsgerät betreibt zwei Leuchtmittel. Die Leuchtmittel haben alle eine
vergleichbare Leistung. Die Leuchte wird mit zwei Phasen angesteuert. Je nachdem welche
Phase angeschaltet ist, sind drei Dimmstufen realisierbar, die Betriebsgeräte werden
entweder einzeln angesteuert oder gemeinsam. Wird nur das erste Betriebsgerät betrieben,
leuchtet ein Leuchtmittel. Wird nur das zweite Betriebsgerät betrieben, leuchten zwei
Leuchtmittel und werden beide Betriebsgeräte aktiviert leuchten alle drei Leuchtmittel.
Bei Leuchtmitteln gleicher Leistung ermöglichen diese Dimmstufen Helligkeiten von
ca. 33%, 66% und 100%. Mit zwei Betriebsgeräten ist diese Variante sehr kostenintensiv
und erfordern einen erheblichen Installationsaufwand.
[0006] Bei mehrstufigen elektronischen Vorschaltgeräten zum Dimmen eines Leuchtmittels wird
stufenweise die Netzspannung zugeschaltet, wobei jeder Schaltzustand (realisiert z.B.
anhand mehrerer Schalter) einer bestimmten Dimmstellung entspricht. Gängige Ansätze
weisen insbesondere die folgenden Nachteile auf: Ein von der Spannung an den Netzanschlüssen
abgeleitete Sollwert für die Einstellung der Dimmspannung ist von der Höhe der Netzspannung
abhängig. Eine starke netzseitige Modulation der Steuersignale erfordert eine sorgfältige
Glättung, die aber beim Umschalten der Netzanschlüsse kein Überschwingen hervorrufen
soll. Auch beeinträchtigen oft an geschalteten Netzanschlüssen vorhandene Lasten,
die extern angeschlossen sind, bzw. dort vorhandene X-Kondensatoren die Dimm-Funktion.
[0007] Aus der
EP 1 675 443 A2 ist ein elektronisches Betriebsgerät bekannt, welches eine Gasentladungslampe mit
zwei verschiedenen Dimmstufen betreiben kann, die abhängig von der Schaltkombination
zweier mit dem Betriebsgerät verbundener Schalter sind.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die vorstehend genannten Nachteile zu vermeiden
und insbesondere eine effiziente und kostengünstige Art zur Dimmung eines Leuchtmittels
zu schaffen.
[0009] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich auch aus den abhängigen Ansprüchen.
[0010] Zur Lösung der Aufgabe wird eine Schaltung angegeben zum Dimmen mindestens eines
Leuchtmittels,
- umfassend mindestens zwei L-Anschlüsse und einen N-Anschluss,
- wobei aufgrund einer Schaltkombination der L-Anschlüsse das mindestens eine Leuchtmittel
dimmbar ist,
- wobei die Spannung an dem N-Anschluss der Netzspannung ausgewertet wird und die Auswertung
einer Schaltkombination an den L-Anschlüssen deaktiviert wird solange die Spannung
an dem N-Anschluss positiv gegenüber einem internen Massepotential ist.
[0011] Insbesondere erlaubt es der Spannungsverlauf des N-Anschlusses, die Dimmfunktionalität
zu maskieren, d.h. die Dimmung insbesondere dann möglich, wenn der Spannungsverlauf
an den N-Anschluss eine vorgegebene Bedingung erfüllt. Hierdurch kann effizient eine
Phasenlage zwischen den Signalen an den L-Anschlüssen berücksichtigt und somit können
die unterschiedlichen Schaltkombinationen bzw. Schaltzustände identifiziert werden.
[0012] Vorzugsweise handelt es sich bei dem N-Anschluss um einen Pol einer Wechselspannung,
während der andere Pol der Wechselspannung mit den L-Anschlüssen verbindbar ist. Hierbei
sei angemerkt, dass es sich bei dem N-Anschluss um jedweden Pol einer Wechselspannung
handeln kann.
[0013] Weiterhin sei angemerkt, dass der Begriff des Dimmens eine Veränderung in Richtung
zunehmender oder in Richtung abnehmender Helligkeit umfassen kann.
[0014] Eine Weiterbildung ist es, dass abhängig von dem Spannungsverlauf an dem N-Anschluss
das mindestens eine Leuchtmittel dimmbar ist sofern die Spannung an dem N-Anschluss
im wesentlichen Null oder im wesentlichen negativ gegenüber einer Masse der Schaltung
(bzw. einem Massepotential der Schaltung, auch bezeichnet als "Ground" GND) ist.
[0015] Insbesondere ist es somit möglich, dass zur Auswertung der L-Anschlüsse nur die positiven
Halbwellen der Netzspannung berücksichtigt werden: Wenn während dieser positiven Halbwellen
ein Schalteingang einen entsprechenden Spannungsverlauf anzeigen, kann rückgeschlossen
werden, dass für den jeweiligen Schalteingang auch der zugehörige Schalter geschlossen
ist.
[0016] Demgemäß ermöglicht der vorliegende Ansatz eine effiziente Maskierung der L-Anschlüsse.
Vorteilhaft werden hierdurch Störungen und Einflüsse von X-Kondensatoren und externen
Lasten an den L-Anschlüssen vermieden.
[0017] Jeder Schalteingang kann mit einem Anschluss oder einem Pol der Netzspannung (insbesondere
einem sog. L-Anschluss der Netzspannung) über einen Schalter verbunden sein.
[0018] Eine andere Weiterbildung ist es, dass anhand des Spannungsverlaufs an dem N-Anschluss
eine Phasenlage der Signale an den L-Anschlüssen detektierbar ist.
[0019] Insbesondere ist es eine Weiterbildung, dass eine Netzspannung mit einem L-Anschluss
und mit einem N-Anschluss vorgesehen ist, wobei der L-Anschluss der Netzspannung mit
den mindestens zwei L-Anschlüssen verbunden ist.
[0020] Auch ist es eine Weiterbildung, dass anhand der Schaltkombination der L-Anschlüsse
ein Sollwert ermittelbar ist zur Einstellung einer Lampensteuerung.
[0021] Ferner ist es eine Weiterbildung, dass ein Mikrokontroller vorgesehen ist zur Ermittlung
des Sollwerts und zur Einstellung der Lampensteuerung.
[0022] Im Rahmen einer zusätzlichen Weiterbildung stellt ein Mikrokontroller fest, ob die
Spannung an dem N-Anschluss im wesentlichen Null oder im wesentlichen negativ gegenüber
einer internen Masse der Schaltung ist.
[0023] Insbesondere kann die oben beschriebene Maskierungs-Funktionalität anhand des Mikrokontrollers
umgesetzt werden.
[0024] Eine nächste Weiterbildung besteht darin, dass der Sollwert weitgehend unabhängig
von einer Spannungsschwankung der Netzspannung einstellbar ist.
[0025] Entsprechend können die L-Anschlüsse von dem Sollwert entkoppelt ausgeführt sein.
[0026] Eine Ausgestaltung ist es, dass eine Veränderung der Schaltkombination weitgehend
überschwingungsfrei erfolgt.
[0027] Eine alternative Ausführungsform besteht darin, dass für jeden Schalteingang ein
Schwellwertvergleich durchführbar ist.
[0028] Eine nächste Ausgestaltung ist es, dass ein Filter vorgesehen ist zur Reduzierung
von netzfrequenten Modulationen.
[0029] Auch ist es eine Ausgestaltung, dass die Schaltkombinationen der L-Anschlüsse mit
vorgegebenen Helligkeiten des mindestens einen Leuchtmittels verknüpft sind.
[0030] Eine derartige Verknüpfung kann beispielsweise darin bestehen, dass vorgegebene Werte
(z.B. als eine Wertetabelle) abgespeichert sind oder dass eine Schaltung (z.B. mittels
Spannungsteiler) derart parametriert ist, dass vorgegebenen Werte oder Signale an
eine Lampensteuerung zur Einstellung der Helligkeit des mindestens einen Leuchtmittels
erzeugbar sind.
[0031] Eine Weiterbildung besteht darin, dass die Schaltung eine Schaltung eines elektronischen
Vorschaltgeräts oder eine Erweiterung einer Schaltung eines elektronischen Vorschaltgeräts
umfasst oder ist.
[0032] Die vorstehend genannte Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Dimmen mindestens
eines Leuchtmittels,
- bei dem abhängig von einer Schaltkombination von L-Anschlüssen gegenüber einem N-Anschluss
das mindestens eine Leuchtmittel gedimmt wird,
- wobei die Spannung an dem N-Anschluss der Netzspannung ausgewertet wird und die Auswertung
einer Schaltkombination an den L-Anschlüssen deaktiviert wird solange die Spannung
an dem N-Anschluss positiv gegenüber einem internen Massepotential ist.
[0033] Eine Ausgestaltung ist es, dass abhängig von dem Spannungsverlauf an dem N-Anschluss
das mindestens eine Leuchtmittel gedimmt wird, wenn die Spannung an dem N-Anschluss
im wesentlichen Null oder im wesentlichen negativ gegenüber einer internen Masse der
Schaltung ist.
[0034] Eine andere Ausgestaltung ist es, dass anhand der Schaltkombination der L-Anschlüsse
ein Sollwert ermittelt wird und abhängig von dem ermittelten Sollwert eine Helligkeit
des mindestens einen Leuchtmittels eingestellt wird.
[0035] Auch ist es eine Möglichkeit, dass anhand des Spannungsverlaufs an dem N-Anschluss
eine Phasenlage der Signale an den L-Anschlüssen ermittelt wird.
[0036] Auch wird zur Lösung der Aufgabe eine Lampe, Leuchte oder ein Leuchtsystem angegeben
umfassend eine Schaltung wie hierin beschrieben.
[0037] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen dargestellt
und erläutert.
[0038] Es zeigen:
- Fig.1
- ein Schaltungsbeispiel für ein EVG mit einer Dimmfunktionalität;
- Fig.2
- einen Spannungsverlauf der Netzspannung (Spannungsverlauf zwischen den Anschlüssen
L und N) sowie einen Spannungsverlauf zwischen den Anschlüssen L und der Masse GND;
- Fig.3
- den Spannungsverlauf der Netzspannung (Spannungsverlauf zwischen den Anschlüssen L
und N) sowie einen Spannungsverlauf zwischen dem Anschluss N und der Masse GND;
- Fig.4
- eine Schaltungsvariante bei der die beiden Eingänge der Dimmsteuerung nicht kurzgeschlossen,
sondern unterbrochen werden, solange die Spannung VN-GND positiv ist.
[0039] Der vorliegende Ansatz ermöglicht eine effiziente Dimmung mindestens eines Leuchtmittels,
insbesondere mindestens einer Lampe oder einer Leuchtdiode. Beispielsweise wird das
mindestens eine Leuchtmittel über mindestens eine Lampensteuerung mit elektrischem
Strom versorgt.
[0040] Beispielsweise wird mittels einer Schaltung umfassend je einen Eingang pro Netzanschluss
(L) vorzugsweise mittels eines Vorfilters, einer Schwelle und/oder eines Nachfilters
eine netzfrequente Modulation der Steuersignale unterdrückt. Vorzugsweise werden Überschwinger
beim Umschalten zwischen den Netzeingängen reduziert oder (weitgehend) vermieden.
Derartige Überschwinger basieren z.B. darauf, dass ein geändertes Signal bereits anliegt
bevor das vorherige Signal abgeklungen ist. Auch kann die Schaltung einen Leistungs-Sollwert
in weiten Grenzen unabhängig von der Höhe der Netzspannung (nahezu) konstant halten.
[0041] Vorteilhaft wertet der vorgestellte Ansatz die Spannung an einem N-Anschluss der
Netzspannung aus und deaktiviert die Ansteuerung bzw. Dimmsteuerung solange die Spannung
an dem N-Anschluss positiv gegenüber einem internen Massepotential ist. Damit werden
effektiv Störungen durch X-Kondensatoren und externen Lasten an den L-Anschlüssen
vermieden.
[0042] Hierbei ist es insbesondere von Vorteil, dass eine maximale Anzahl von Leistungsstufen
bei einer bestimmten Anzahl von Netzleitungen umsetzbar ist (z.B. 3 verschiedene Leistungsstufen
bei zwei L-Anschlüssen bzw. 7 verschiedene Leistungsstufen bei 3 L-Anschlüssen - zusätzlich
zum 'Leistungszustand' des abgeschalteten Leuchtmittels).
[0043] Weiterhin ist es von Vorteil, dass eine bei einem elektronischen Vorschaltgerät übliche
Leistungskonstanz (Licht ist in weiten Grenzen unabhängig von der Höhe der Netzspannung)
beibehalten werden kann.
[0044] Auch ist es ein Vorteil, dass eine netzfrequente Lichtstrom-Modulation nicht besonders
ausgeprägt ist. Die Leistungsstufen oder Dimmstufen können ohne Überschwinger umgeschaltet
werden. Beliebige Lasten an den geschalteten L-Anschlüssen beeinträchtigen die Funktion
nicht.
[0045] Beispielhaft wird ein mehrstufiges elektronisches Vorschaltgerät (EVG) beschrieben
zum Dimmen mindestens eines Leuchtmittels.
[0046] Bei dem Leuchtmittel kann es sich um Leuchtmittel beliebiger Ausführungen handeln.
Vorzugsweise wird das Leuchtmittel von einer Lampensteuerung versorgt, die Lampensteuerung
wiederum kann mittels der Dimmsteuerung entsprechend angesteuert werden.
[0047] Hierbei sei angemerkt, dass die Dimmsteuerung und die Lampensteuerung in einem einzigen
Gerät oder in unterschiedlichen Geräten ausgeführt sein können. Beispielsweise ist
es möglich, die Dimmsteuerung separat für ein oder für mehrere Leuchtmittel vorzusehen,
wobei jedes Leuchtmittel zusammen mit einer eigenen Lampensteuerung (insbesondere
mit einem eigenen EVG) ausgestattet sein kann.
[0048] Somit wird hier beispielhaft ein EVG mit Dimmsteuerung für ein Leuchtmittel beschrieben.
Entsprechend könnte die Dimmsteuerung separat von dem EVG ausgeführt sein bzw. es
könnten mehrere Leuchtmittel entsprechend angesteuert werden.
[0049] Das mehrstufige EVG mit Dimmsteuerung verfügt insbesondere über zwei L-Anschlüsse
La, Lb und über einen N-Anschluss. Die gewünschte Dimmstellung (Helligkeit des Leuchtmittels)
kann über die Stellung zweier Schalter S1 und S2 entsprechend der folgenden Wertetabelle
eingestellt werden:
| S1 |
S2 |
Dimmstellung |
| aus |
aus |
Aus |
| ein |
aus |
10% |
| aus |
ein |
33% |
| ein |
ein |
100% |
[0050] Fig.1 zeigt ein Schaltungsbeispiel für ein EVG mit einer Dimmfunktionalität.
[0051] Eine Wechselspannung oder Netzspannung 135 weist einen L-Anschluss und einen N-Anschluss
auf. Der L-Anschluss der Netzspannung 135 ist über eine Reihenschaltung aus einem
Schalter S1 und einer ersten Wicklung einer Filterdrossel L1 mit einem Knoten 133
verbunden. Weiterhin ist der L-Anschluss der Netzspannung 135 über eine Reihenschaltung
aus einem Schalter S2 und einer zweiten Wicklung der Filterdrossel L1 mit einem Konten
132 verbunden. Der N-Anschluss der Netzspannung 135 ist über eine dritte Wicklung
der Filterdrossel L1 mit einem Knoten 131 verbunden. Der Mittenabgriff der Reihenschaltung
aus dem Schalter S2 und der zweiten Wicklung der Filterdrossel L1 ist über einen X-Kondensator
Cx1 mit dem N-Anschluss verbunden und der Mittenabgriff der Reihenschaltung aus dem
Schalter S1 und der ersten Wicklung der Filterdrossel L1 ist mit dem N-Anschluss verbunden.
[0052] Ein Knoten zwischen dem Schalter S1 und der ersten Wicklung der Filterdrossel L1
wird als ein Anschluss La bezeichnet. Entsprechend wird ein Knoten zwischen dem Schalter
S2 und der zweiten Wicklung der Filterdrossel L1 als ein Anschluss Lb bezeichnet.
[0053] Der Knoten 133 ist mit der Anode einer Diode D3 und mit der Kathode einer Diode D6
verbunden. Die Kathode der Diode D3 ist mit einem Knoten 136 und die Anode der Diode
D6 ist mit Masse GND verbunden. Der Knoten 132 ist mit der Anode einer Diode D2 und
mit der Kathode einer Diode D5 verbunden. Die Kathode der Diode D2 ist mit dem Knoten
136 und die Anode der Diode D5 ist mit Masse GND verbunden. Der Knoten 131 ist mit
der Anode einer Diode D1 und mit der Kathode einer Diode D4 verbunden. Die Kathode
der Diode D1 ist mit dem Knoten 136 und die Anode der Diode D4 ist mit Masse GND verbunden.
[0054] Zwischen dem Konten 136 und Masse GND ist ein X-Kondensator Cx3 vorgesehen.
[0055] Eine Lampensteuerung 110 ist eingangsseitig mit dem Knoten 136 und mit Masse GND
verbunden. An dem Ausgang der Lampensteuerung 110 ist ein Leuchtmittel 111 angeschlossen.
Weiterhin verfügt die Lampensteuerung 110 über einen Eingang 134, anhand dessen eine
Helligkeit der Lampe 111 einstellbar ist.
[0056] Der Wert zur Einstellung der Helligkeit wird an den Eingang 134 der Lampensteuerung
110 mittels einer Dimmsteuerung 120 geliefert. Die Dimmsteuerung 120 ist eingangsseitig
mit den Knoten 131, 132 und 133 verbunden.
[0057] Nachfolgend wird die Dimmsteuerung 120 näher beschrieben:
Der Knoten 131 ist über einen Widerstand R11 mit der Basis eines npn-Transistors Q3
verbunden. Zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors Q3 ist ein Widerstand
R12 vorgesehen, wobei der Emitter des Transistors Q3 auf Masse GND liegt. Der Kollektor
des Transistors Q3 ist mit der Kathode einer Diode D8 und mit der Kathode einer Diode
D7 verbunden. Die Anode der Diode D8 ist mit einem Knoten 138 verbunden. Der Knoten
138 ist über einen Widerstand R2 mit dem Knoten 132 verbunden. Auch ist der Knoten
138 über einen Widerstand R4 mit einem Knoten 139 verbunden. Zwischen dem Knoten 139
und der Masse GND ist ein Kondensator C2 vorgesehen. Der Knoten 139 ist über einen
Widerstand R6 mit dem Emitter eines pnp-Transistors Q2 verbunden. Der Kollektor des
Transistors Q2 ist über einen Widerstand R8 mit einem Knoten 140 verbunden. Zwischen
dem Knoten 140 und der Masse GND sind jeweils ein Widerstand R10 sowie ein Kondensator
C3 angeordnet. Die Basis des Transistors Q2 ist mit einem Anschluss für eine Bezugsspannung
Vref, mit der Basis eines pnp-Transistors Q1 und über einen Widerstand R9 mit dem
Knoten 140 verbunden. Der Kollektor des Transistors Q1 ist über einen Widerstand R7
mit dem Knoten 140 verbunden. Der Emitter des Transistors Q1 ist über einen Widerstand
mit einem Knoten 141 verbunden. Der Knoten 141 ist über einen Kondensator C1 mit Masse
GND verbunden. Weiterhin ist der Knoten 141 über einen Widerstand R3 mit einem Knoten
137 verbunden. Der Knoten 137 ist mit der Anode der Diode D7 und über einen Widerstand
R1 mit dem Knoten 133 verbunden.
[0058] Der Knoten 140 ist mit dem Eingang 134 der Lampensteuerung 110 verbunden.
[0059] Um eine Dimmfunktionalität effektiv zu ermöglichen, sind vorzugsweise die beiden
L-Anschlüsse La und Lb zur Versorgung des Leuchtmittels bzw. der Lampensteuerung ausgeführt.
Hierzu verfügt jeder L-Anschluss La und Lb sowie der N-Anschluss über ein eigenes
Paar Dioden (La: D3, D6; Lb: D2, D5; N: D1, D4) zur Gleichrichtung der Wechselspannung
135. Die gleichgerichtete Wechselspannung 136 wird der Lampensteuerung 110 zugeführt.
[0060] Vorzugsweise ist die stromkompensierte Filterdrossel L1 zur Funkenstörung vorgesehen
und weist drei Wicklungen auf, je eine Wicklung für die beiden L-Anschlüsse La, Lb
und den N-Anschluss.
[0061] Weiterhin ist mindestens ein X-Kondensator (Cx1, Cx2) vor oder nach der Filterdrossel
L1 (vor dem Gleichrichter) vorgesehen. Nach dem Gleichrichter (gemäß Fig.1: Dioden
D1 bis D6 zur Gleichrichtung) kann ein gemeinsamer X-Kondensator Cx3 am Eingang der
Lampensteuerung 110 vorgesehen sein.
Sollwert-Erzeugung
[0062] Die Dimmsteuerung 120 erzeugt abhängig von der Spannung an den L-Anschlüssen La,
Lb einen der gewünschten Dimmstellung entsprechenden Sollwert (am Knoten 140) für
die Lampensteuerung 110.
[0063] Fig.2 zeigt einen Spannungsverlauf 210 der Netzspannung 135 (Spannungsverlauf zwischen
den Anschlüssen L und N) sowie einen Spannungsverlauf 220 zwischen den Anschlüssen
L und der Masse GND.
[0064] Bei geschlossenem Schalter S1 entspricht der Spannungsverlauf 220 dem Spannungsverlauf
an dem Knoten La, d.h. die Spannung V
L-GND an La gegenüber der internen Masse GND umfasst die gezeigten netzfrequenten Sinus-Halbwellen
220.
[0065] Diese Sinus-Halbwellen 220 werden verwendet, um den Kondensator C1 über die Widerstände
R1 und R3 auf eine Spannung etwa zwei bis dreimal höher als die Bezugsspannung Vref
(ca. 5V) aufzuladen. Aufgrund der relativ kleinen Kapazität des Kondensators C1 weist
die Spannung an dem Knoten 141 eine noch signifikante netzfrequente Modulation auf.
Wenn diese Spannung an dem Knoten 141 immer höher als eine Spannung Vref+0,6V ist,
wird der Transistor Q1 über den Widerstand R5 ständig angesteuert und hält seinen
Kollektor auf dem Potential der Bezugsspannung Vref. Damit wird ein Stromfluss durch
den Widerstand R7 erreicht, der einerseits praktisch frei von netzfrequenter Modulation
und andererseits in weiten Grenzen unabhängig von der Höhe der Netzspannung ist.
[0066] Die geringe Restmodulation aufgrund der endlich steilen Basis-Emitter-Kennlinie des
Transistors Q1 wird durch den Kondensator C3 weiter geglättet. Die Spannung an dem
Widerstand R10, die sich aufgrund des Stromflusses durch den Widerstand R7 einstellt,
entspricht einem Sollwert für die Lampensteuerung 110 und bestimmt die Leistungsstufe
(Dimmstufe) für die Schalterstellungen S1=ein und S2=aus.
[0067] Entsprechendes gilt für das Schließen des Schalters S2 und den Pfad von dem Schalter
S2 zu dem Widerstand R8. Somit können zwei Leistungsstufen bzw. Dimmstufen über die
Widerstände R7 bzw. R8 eingestellt werden.
[0068] Eine obere Leistungsstufe bzw. Dimmstufe kann sich aus der Summe der beiden oben
beschriebenen Dimmstufen zusammensetzen (beide Schalter S1 und S2 sind geschlossen).
Entsprechend summiert sich das der Lampensteuerung 110 an ihrem Eingang 134 zur Einstellung
der Helligkeit des Leuchtmittels 111 bereitgestellte Signal.
[0069] Darüber hinaus ist es auch möglich, dass diese obere Leistungsstufe verschieden von
der Summe der beiden unteren Leistungsstufen ist. Dies kann über den Widerstand R9
eingestellt werden, wobei der Widerstand R9 bei Bedarf auch zwischen der Bezugsspannung
Vref und dem Istwert-Eingang des Reglers geschaltet werden kann. Damit können drei
Leistungsstufen bzw. Dimmstufen über die Widerstände R7, R8, R9 eingestellt werden.
Phasenrichtige Auswertung
[0070] Bei ausgeschalteten Schaltern S1 oder S2 sind die L-Anschlüsse La, Lb gegenüber der
internen Masse GND nicht spannungsfrei, sondern werden durch die X-Kondensatoren Cx1
bzw. Cx2 oder auch durch extern zugeschaltete Lasten auf N-Potential V
N-GND gezogen.
[0071] Fig.3 zeigt den Spannungsverlauf 210 der Netzspannung 135 (Spannungsverlauf zwischen den
Anschlüssen L und N) sowie einen Spannungsverlauf 230 (V
N-GND) zwischen dem Anschluss N und der Masse GND.
[0072] Die Spannungsverläufe V
L-GND 220 aus Fig.2 und V
N-GND 230 aus Fig.3 unterscheiden sich in ihrer Phasenlage.
[0073] Um festzustellen, ob der Schalter S1 oder der Schalter S2 geschlossen ist/sind, muss
also die Phasenlage der Spannungen an den Anschlüssen La bzw. Lb ausgewertet werden.
Dies geschieht mittels des Transistors Q3, der über den Widerstand R11 leitend geschaltet
wird, solange die Spannung V
N-GND 230 positiv ist. In diesem Fall werden über die Dioden D7 und D8 die beiden Eingänge
der Dimmsteuerung 120 kurzgeschlossen. Somit wird erreicht, dass nur die Auswertung
phasenrichtiger Signalen erfolgt. Die beiden Dioden D7 und D8 dienen dabei der Entkopplung
der beiden Eingänge (d.h. der Knoten 132 und 133).
Überschwingen
[0074] Beim Umschalten zwischen den beiden unteren Dimmstufen, also

ist es von Vorteil, dass der Kondensator C1 bzw. der Kondensator C2 jeweils so schnell
entladen wird, dass nicht gleichzeitig der Transistor Q1 und der Transistor Q2 leitend
sind. Ansonsten würde kurzzeitig die obere Dimmstufe eingestellt werden.
[0075] Ein schnelles Entladen der Kondensatoren C1 und C2 kann jeweils mittels Wahl einer
relativ geringen Kapazität erreicht werden unterstützt durch eine periodische stärkere
Entladung mittels des Transistors Q3 und der Widerstände R3 bzw. R4.
[0076] Besonders vorteilhaft erweist sich die Ausführung der Schwellen mittels der Transistoren
Q1 und Q2 in Basisschaltung gegenüber einer einfachen Spannungsbegrenzung mittels
Dioden: So müssen die Kondensatoren C1 und C2 nicht vollständig entladen werden, sondern
es reicht eine Entladung bis zu der Höhe der Bezugsspannung Vref, um den jeweiligen
Signalweg zu sperren.
Alternative Schaltung(en)
[0077] Fig.4 zeigt eine Schaltungsvariante bei der die beiden Eingänge der Dimmsteuerung 120 nicht
kurzgeschlossen, sondern unterbrochen werden, solange die Spannung 230 V
N-GND positiv ist.
[0078] Fig.4 zeigt im Vergleich zu Fig.1 eine veränderte Dimmsteuerung 400. Die Beschaltung
der Dimmsteuerung 400 kann entsprechend Fig.1 erfolgen. Dies ist gekennzeichnet durch
die Anschlüsse der Dimmsteuerung 400 an die Knoten 131, 132 und 133 sowie an den Eingang
134 der Lampensteuerung 110 gemäß Fig.1.
[0079] Ein Block 410 innerhalb der Dimmsteuerung 400 findet sich auch in der Dimmsteuerung
120 gemäß Fig.1. Der Block 410 kann über die Knoten 139, 141 und 140 entsprechend
Fig.1 identifiziert werden. Demgemäß wird auf die Beschreibung zur Fig.1 verwiesen.
[0080] Nachfolgend wird die Dimmsteuerung 400 gemäß Fig.4 näher erläutert:
Der Knoten 131 ist über einen Widerstand R21 mit einem Knoten 431 verbunden. Zwischen
dem Knoten 431 und der Masse GND ist ein Widerstand R26 angeordnet.
[0081] Der Knoten 431 ist über einen Widerstand R24 mit der Basis eines pnp-Transistors
Q5 verbunden. Der Emitter des Transistors Q5 ist über einen Widerstand R23 mit dem
Knoten 133 verbunden. Der Kollektor des Transistors Q5 ist einerseits mit dem Knoten
141 und andererseits über einen Widerstand R28 mit der Masse GND verbunden.
[0082] Der Knoten 431 ist über einen Widerstand R25 mit der Basis eines pnp-Transistors
Q4 verbunden. Der Emitter des Transistors Q4 ist über einen Widerstand R22 mit dem
Knoten 132 verbunden. Der Kollektor des Transistors Q4 ist einerseits mit dem Knoten
139 und andererseits über einen Widerstand R27 mit der Masse GND verbunden.
[0083] Die Dimmsteuerung 400 nutzt die beiden Transistoren Q4 und Q5, die über den Widerstand
R21 nur leitend geschaltet werden, solange die Spannung V
N-GND ausreichend klein ist.
[0084] Da die Dimmsteuerung 400 keine Mittel zur periodischen Entladung der beiden Kondensatoren
C1 und C2 aufweist, sind hier die Widerstände R28 und R27 jeweils gegen Masse geschaltet,
um eine ausreichend schnelle Entladung bei Umschalten zwischen den Dimmstufen sicherzustellen.
[0085] Eine weitere Alternative zum Abfragen der Zustände der Schalter S1 und S2 ist der
Einsatz eines Mikrocontrollers. So ist es möglich, mittels des Mikrocontrollers die
Spannung V
N-GND abzufragen und, sofern sie gerade null oder unterhalb eines gewissen Grenzwertes
ist, aus den beiden Spannungen V
LA-GND und V
Lb-GND entsprechend der obigen Wertetabelle einen aktuellen Sollwert zu bestimmen.
[0086] Der hier vorgestellte Ansatz kann zur Dimmung beliebiger Leuchtmittel eingesetzt
werden. Insbesondere kann auf effiziente Weise eine stufenweise Dimmung erreicht werden.
Mögliche Anwendungsgebiete betreffen Notbeleuchtungen oder Tunnelbeleuchtungen.
1. Schaltung zum Dimmen mindestens eines Leuchtmittels (111),
- aufweisend zwei L-Anschlüsse (La, Lb) und einen N-Anschluss zum Eingeben einer Netzspannung
zwischen die L-Anschlüsse (La, Lb) und den N-Anschluss,
- aufweisend eine Dimmsteuerung (120) zur Auswertung einer Schaltkombination an den
L-Anschlüssen, wobei aufgrund der Schaltkombination der L-Anschlüsse (La, Lb) das
mindestens eine Leuchtmittel (111) dimmbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Dimmsteuerung (120) eingerichtet ist die Spannung an dem N-Anschluss der Netzspannung
auszuwerten und die Auswertung einer Schaltkombination an den L-Anschlüssen deaktiviert
solange die Spannung an dem N-Anschluss positiv gegenüber einem internen Massepotential
ist.
2. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der anhand eines Spannungsverlaufs
an dem N-Anschluss eine Phasenlage von Signalen an den L-Anschlüssen (La, Lb) auswertbar
ist.
3. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der eine Netzspannung (135)
mit einem L-Anschluss und mit einem N-Anschluss vorgesehen ist, wobei der L-Anschluss
der Netzspannung mit den mindestens zwei L-Anschlüssen (La, Lb) verbunden ist.
4. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der anhand der Schaltkombination
der L-Anschlüsse (La, Lb) ein Sollwert ermittelbar ist zur Einstellung einer Lampensteuerung
(110).
5. Schaltung nach Anspruch 4, bei der ein Mikrokontroller in der Dimmsteuerung (120)
vorgesehen ist zur Ermittlung des Sollwerts und zur Einstellung der Lampensteuerung.
6. Schaltung nach Anspruch 5, bei der der Mikrokontroller feststellt, ob die Spannung
an dem N-Anschluss im wesentlichen Null oder im Wesentlichen negativ gegenüber einer
internen Masse der Schaltung ist.
7. Schaltung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, bei der der Sollwert weitgehend unabhängig
von einer Spannungsschwankung der Netzspannung einstellbar ist.
8. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der eine Veränderung der Schaltkombination
weitgehend überschwingungsfrei erfolgt.
9. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der für jeden Schalteingang
ein Schwellwertvergleich durchführbar ist.
10. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der ein Filter vorgesehen ist
zur Reduzierung von netzfrequenten Modulationen.
11. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die möglichen Schaltkombinationen
der L-Anschlüsse (La, Lb) vorgegebene Helligkeiten des mindestens einen Leuchtmittels
(111) zur Folge haben.
12. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Schaltung eine Schaltung
eines elektronischen Vorschaltgeräts oder eine Erweiterung einer Schaltung eines elektronischen
Vorschaltgeräts umfasst oder ist.
13. Verfahren zum Dimmen mindestens eines Leuchtmittels (111),
- bei dem abhängig von einer Schaltkombination an L-Anschlüssen (La, Lb) gegenüber
einem N-Anschluss das mindestens eine Leuchtmittel gedimmt wird,
- wobei die Spannung an dem N-Anschluss der Netzspannung ausgewertet wird und die
Auswertung einer Schaltkombination an den L-Anschlüssen deaktiviert wird solange die
Spannung an dem N-Anschluss positiv gegenüber einem internen Massepotential ist.
14. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem abhängig von dem Spannungsverlauf an dem N-Anschluss
das mindestens eine Leuchtmittel gedimmt wird, wenn die Spannung an dem N-Anschluss
im wesentlichen Null oder im wesentlichen negativ gegenüber einer internen Masse der
Schaltung ist.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14, bei dem anhand der Schaltkombination
der L-Anschlüsse (La, Lb) ein Sollwert ermittelt wird und abhängig von dem ermittelten
Sollwert eine Helligkeit des mindestens einen Leuchtmittels eingestellt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, bei dem anhand des Spannungsverlaufs
an dem N-Anschluss eine Phasenlage von Signalen an den L-Anschlüssen ermittelt wird.
1. Circuit for dimming at least one illuminant (111),
- comprising two L-terminals (La, Lb) and an N-terminal for inputting a mains voltage
between the L-terminals (La, Lb) and the N-terminal,
- comprising a dimming controller (120) for evaluating a switching combination at
the L-terminals, wherein the at least one illuminant (111) is dimmable on the basis
of the switching combination of the L-terminals (La, Lb),
characterized in that
the dimming controller (120) is designed to evaluate the voltage at the N-terminal
of the mains voltage and deactivates the evaluation of a switching combination at
the L-terminals as long as the voltage at the N-terminal is positive relative to an
internal earth potential.
2. Circuit according to any of the preceding claims, wherein a phase angle of signals
at the L-terminals (La, Lb) is evaluatable on the basis of a voltage profile at the
N-terminal.
3. Circuit according to any of the preceding claims, wherein a mains voltage (135) with
an L-terminal and with an N-terminal is provided, wherein the L-terminal of the mains
voltage is connected to the at least two L-terminals (La, Lb).
4. Circuit according to any of the preceding claims, wherein on the basis of the switching
combination of the L-terminals (La, Lb), a setpoint value is determinable for setting
a lamp controller (110).
5. Circuit according to Claim 4, wherein a microcontroller is provided in the dimming
controller (120) for the purpose of determining the setpoint value and for the purpose
of setting the lamp controller.
6. Circuit according to Claim 5, wherein the microcontroller ascertains whether the voltage
at the N-terminal is substantially zero or substantially negative relative to an internal
earth of the circuit.
7. Circuit according to any of Claims 4 to 6, wherein the setpoint value is settable
largely independently of a voltage fluctuation of the mains voltage.
8. Circuit according to any of the preceding claims, wherein the switching combination
is altered in a manner largely free of overshoots.
9. Circuit according to any of the preceding claims, wherein a threshold value comparison
can be carried out for each switching input.
10. Circuit according to any of the preceding claims, wherein a filter is provided for
reducing mains-frequency modulations
11. Circuit according to any of the preceding claims, wherein the possible switching combinations
of the L-terminals (La, Lb) result in predefined brightnesses of the at least one
illuminant (111).
12. Circuit according to any of the preceding claims, wherein the circuit comprises or
is a circuit of an electronic ballast or an extension of a circuit of an electronic
ballast.
13. Method for dimming at least one illuminant (111),
- wherein the at least one illuminant is dimmed depending on a switching combination
at L-terminals (La, Lb) relative to an N-terminal,
- wherein the voltage at the N-terminal of the mains voltage is evaluated and the
evaluation of a switching combination at the L-terminals is deactivated as long as
the voltage at the N-terminal is positive relative to an internal earth potential.
14. Method according to Claim 13, wherein, depending on the voltage profile at the N-terminal,
the at least one illuminant is dimmed if the voltage at the N-terminal is substantially
zero or substantially negative relative to an internal earth of the circuit.
15. Method according to either of Claims 13 and 14, wherein, on the basis of the switching
combination of the L-terminals (La, Lb), a setpoint value is determined, and a brightness
of the at least one illuminant is set depending on the setpoint value determined.
16. Method according to any of Claims 13 to 15, wherein a phase angle of signals at the
L-terminals is determined on the basis of the voltage profile at the N-terminal.
1. Circuit permettant de faire varier l'intensité lumineuse d'au moins un élément luminescent
(111),
- présentant deux bornes L (La, Lb) et une borne N permettant d'émettre une tension
de réseau entre les bornes L (La, Lb) et la borne N,
- présentant une commande de variation d'intensité lumineuse (120) permettant d'exploiter
une combinaison de commutation au niveau des bornes L, l'au moins un élément luminescent
(111) pouvant voir son intensité lumineuse varier en raison de la combinaison de commutation
des bornes L (La, Lb),
caractérisé en ce que
la commande de variation d'intensité lumineuse (120) est conçue pour exploiter la
tension au niveau de la borne N de la tension de réseau et désactive l'exploitation
d'une combinaison de commutation au niveau des bornes L tant que la tension au niveau
de la borne N est positive par rapport à un potentiel de masse interne.
2. Circuit selon l'une des revendications précédentes, dans lequel à l'aide d'une courbe
de tension au niveau de la borne N une position de phase est exploitable par des signaux
au niveau des bornes L (La, Lb).
3. Circuit selon l'une des revendications précédentes, dans lequel une tension de réseau
(135) est prévue avec une borne L et avec une borne N, dans lequel la borne L de la
tension de réseau est reliée avec les au moins deux bornes L (La, Lb).
4. Circuit selon l'une des revendications précédentes, dans lequel à l'aide de la combinaison
de commutation des bornes L (La, Lb) une valeur théorique peut être déterminée et
permet d'ajuster une commande de lampe (110).
5. Circuit selon la revendication 4, dans lequel un microcontrôleur est prévu dans la
commande de variation d'intensité lumineuse (120) et permet de déterminer la valeur
théorique et d'ajuster la commande de lampe.
6. Circuit selon la revendication 5, dans lequel le microcontrôleur constate si la tension
au niveau de la borne N est pour l'essentiel égale à zéro ou pour l'essentiel négative
par rapport à une masse interne du circuit.
7. Circuit selon l'une des revendications 4 à 6, dans lequel la valeur théorique est
ajustable en grande partie indépendamment d'une variation de tension de la tension
de réseau.
8. Circuit selon l'une des revendications précédentes, dans lequel une modification de
la combinaison de commutation s'effectue en grande partie sans suroscillation.
9. Circuit selon l'une des revendications précédentes, dans lequel pour chaque entrée
de commutation une comparaison de valeurs de seuil peut être réalisée.
10. Circuit selon l'une des revendications précédentes, dans lequel un filtre est prévu
de manière à réduire les modulations de la fréquence du réseau.
11. Circuit selon l'une des revendications précédentes, dans lequel les combinaisons de
commutation possibles des bornes L (La, Lb) ont pour conséquence des clartés prédéfinies
de l'au moins un élément luminescent (111).
12. Circuit selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le circuit comprend
ou est un circuit d'un ballast électronique ou un agrandissement d'un circuit d'un
ballast électronique.
13. Procédé permettant de faire varier l'intensité lumineuse d'au moins un élément luminescent
(111),
- dans lequel en fonction d'une combinaison de commutation au niveau des bornes L
(La, Lb) par rapport à une borne N l'au moins un élément luminescent voit son intensité
lumineuse varier,
- dans lequel la tension au niveau de la borne N de la tension de réseau est exploitée
et l'exploitation d'une combinaison de commutation au niveau des bornes L est désactivée
tant que la tension au niveau de la borne N est positive par rapport à un potentiel
de masse interne.
14. Procédé selon la revendication 13, dans lequel en fonction de la courbe de tension
au niveau de la borne N l'au moins un élément luminescent voit son intensité lumineuse
varier, lorsque la tension au niveau de la borne N est pour l'essentiel égale à zéro
ou pour l'essentiel négative par rapport à une masse interne du circuit.
15. Procédé selon l'une des revendications 13 ou 14, dans lequel à l'aide de la combinaison
de commutation des bornes L (La, Lb) une valeur théorique est déterminée et en fonction
de la valeur théorique déterminée une clarté de l'au moins un élément luminescent
est ajustée.
16. Procédé selon l'une des revendications 13 à 15, dans lequel à l'aide de la courbe
de tension au niveau de la borne N une position de phase de signaux est déterminée
au niveau des bornes L.