(19)
(11) EP 2 336 431 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
28.10.2015  Patentblatt  2015/44

(21) Anmeldenummer: 11002090.6

(22) Anmeldetag:  31.12.2005
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E03C 1/084(2006.01)

(54)

Stahlregler

Flow controller

Régulateur de débit


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 12.01.2005 DE 102005001419

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.06.2011  Patentblatt  2011/25

(62) Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ:
05821783.7 / 1836356

(73) Patentinhaber: Neoperl GmbH
79379 Müllheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Lacher, Wolf-Dieter
    79379 Müllheim (DE)
  • Grether, Hermann
    79379 Müllheim (DE)

(74) Vertreter: Kunst, Manuel Nikolaus Johannes et al
Patent- und Rechtsanwaltssozietät Maucher, Börjes & Kollegen Urachstrasse 23
79102 Freiburg im Breisgau
79102 Freiburg im Breisgau (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 1 616 999
US-A- 4 313 564
DE-A1- 10 313 501
US-A- 4 537 360
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Strahlregler mit einer Strahlzerlegeeinrichtung, die den zufließenden Wasserstrom in eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilt.

    [0002] Aus der DE 30 00 799 ist bereits ein Strahlregler bekannt, der eine als Lochplatte ausgestaltete Strahlzerlegeeinrichtung hat. Diese Strahlzerlegeeinrichtung des vorbekannten Strahlreglers unterteilt den zufließenden Wasserstrom in eine Vielzahl von Einzelstrahlen. Die in der Strahlzerlegeeinrichtung gebildeten Einzelstrahlen treffen abströmseitig auf mehrere, einander nachgeschaltete Metallsiebe einer Homogenisiereinrichtung, welche die Einzelstrahlen wieder zu einem homogenen, perlend-weichen Gesamtstrahl formen soll.

    [0003] Aus der WO 2004/033807 A1 ist bereits ein belüfteter Strahlregler mit einer Strahlzerlegeeinrichtung bekannt, die den zufließenden Wasserstrom in eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilt. Dabei ist die Strahlzerlegeeinrichtung derart ausgerichtet, dass die Einzelstrahlen auf jeweils einen Knotenpunkt einander kreuzender Gitterstäbe eines abströmseitig nachgeschalteten Gitternetzes aufprallen. Zum Belüften der Einzelstrahlen sind am Gehäuseumfang des Strahlreglergehäuses mehrere Belüftungsöffnungen vorgesehen. Durch die Belüftungsöffnungen kann die zum Belüften des Wasserstrahls erforderliche Luft angesaugt werden. Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass die Luftansaugung und somit die ordnungsgemäße Funktionsweise des vorbekannten Strahlreglers durch den vorbeiströmenden verwirbelten Wasserstrahl beeinträchtigt wird.

    [0004] US 4 313 564 beschreibt einen Gegenstand gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0005] Es besteht die Aufgabe, einen mit vergleichsweise geringem Aufwand herstellbaren Strahlregler der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der sich durch eine bessere Zerlegung und Luftbeimischung der zuströmseitigen Einzelstrahlen auszeichnet.

    [0006] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist im geltenden Patentanspruch 1 beschrieben.

    [0007] Bei dem erfindungsgemäßen Strahlregler trifft zumindest einer der in der Strahlzerlegeeinrichtung gebildeten Einzelstrahlen auf einen Knotenpunkt einander kreuzender Gitterstäbe eines abströmseitig nachgeschalteten Gitternetzes auf. Da zumindest einzelne der vom Strahlzerleger kommenden Einzelstrahlen jeweils auf einen, durch einander kreuzende Gitterstäbe gebildeten Knotenpunkt aufprallen, erfolgt in diesem Bereich jeweils eine weitere mehrachsige Strahlzerlegung jedes Einzelstrahles.

    [0008] Der erfindungsgemäße Strahlregler ist als belüfteter Strahlregler ausgestaltet, dessen Strahlreglergehäuse an seinem Außenumfang zumindest eine Belüftungsöffnung hat und am Gehäuse-Innenumfang in Strömungsrichtung unterhalb der zumindest einen Belüftungsöffnung einen Abweisvorsprung zum Fernhalten des verwirbelten, d.h. des von den die Einsenkungen umgrenzenden Axialwänden abgelenkten Wasserstrahls von der Belüftungsöffnung, aufweist. Durch die am Gehäuseumfang des Strahlreglergehäuses vorgesehenen Belüftungsöffnungen kann die zum Belüften des Wasserstrahls erforderliche Luft angesaugt werden. Um diese Luftansaugung nicht nur den vorbeiströmenden verwirbelten Wasserstrahl zu beeinträchtigen, ist am Gehäuse-Innenumfang des erfindungsgemäßen Strahlreglers in Strömungsrichtung unterhalb der zumindest einen Belüftungsöffnung ein Abweisvorsprung vorgesehen. Dieser Abweisvorsprung hält den durch das Gehäuseinnere des Strahlreglers durchströmenden verwirbelten Wasserstrahl von den Belüftungsöffnungen fern.

    [0009] Dabei ist es vorteilhaft, wenn das Gitternetz plattenförmig ausgestaltet ist.

    [0010] Vorteilhaft ist es, wenn die Gitterstäbe zuströmseitig zumindest im Bereich einzelner ihrer Knotenpunkte bereichsweise längsrandseitig gerundet oder abgeschrägt sind. Da bei dieser Ausführungsform die Gitterstäbe zuströmseitig zumindest im Bereich ihrer Knotenpunkte beidseits längsrandseitig gerundet oder abgeschrägt sind, wird eine übermäßige Verwirbelung der Einzelstrahlen vermieden und die Bildung eines homogenen, perlend-weichen Wasserstrahls verbessert.

    [0011] Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die Gitterstäbe im Bereich ihrer Knotenpunkte zuströmseitig satteldachförmig abgeschrägt sind.

    [0012] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die zuströmseitigen Einsenkungen des Gitternetzes hohlzylindrisch ausgestaltet sind.

    [0013] Um den Wasserstrahl über seinen gesamten Strahlquerschnitt gut belüften zu können, ist es vorteilhaft, wenn das Strahlreglergehäuse mehrere, in Umfangsrichtung verteilte Belüftungsöffnungen hat.

    [0014] Der erfindungsgemäße Strahlregler kann einen oder mehrere Abweisvorsprünge aufweisen, die jeweils im Bereich einer Belüftungsöffnung vorgesehen sind. Zweckmäßig ist es jedoch, wenn ein Abweisvorsprung am Gehäuse-Innenumfang ringförmig umläuft. Dabei kann der Abweisvorsprung flanschartig ausgestaltet und insbesondere seine der Wasserströmung zugewandten bzw. abgewandten Flachseiten in zueinander etwa parallelen Querschnittsebenen angeordnet sein.

    [0015] Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn der Abweisvorsprung auf seine der Belüftungsöffnung in Strömungsrichtung abgewandten Seite eine sich in Strömungsrichtung erweiternde Abweisschräge aufweist. Durch die sich in Strömungsrichtung erweiternde Abweisschräge wird ein im Gehäuseinneren verwirbelter Wasserstrahl von den am Gehäuse-Umfang vorgesehenen Belüftungsöffnungen weg zur Gehäuse-Längsachse geführt.

    [0016] Um den erfindungsgemäßen Strahlregler modular zusammenstellen zu können, ist es vorteilhaft, wenn das Gitternetz als separates Bauteil in das Gehäuse einsetzbar ist. Somit kann der Strahlregler wahlweise mit oder ohne das erfindungsgemäß ausgestaltete Gitternetz bereitgestellt werden.

    [0017] Die modulare Bauweise des erfindungsgemäßen Strahlreglers wird begünstigt, wenn dem Gitternetz zumindest ein weiteres, in das Gehäuse einsetzbares Bauteil einer Homogenisiereinrichtung und/oder eines Strömungsgleichrichters nachgeschaltet ist.

    [0018] Weiterbildungen gemäß der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen sowie der Zeichnung. Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles noch näher beschrieben.

    [0019] Es zeigt:
    Fig. 1
    einen Strahlregler in einem Längsschnitt, wobei der Strahlregler eine als Lochplatte ausgestaltete Strahlzerlegeeinrichtung hat, der ein plattenförmiges Gitternetz mit einander kreuzenden Gitterstäben in Strömungsrichtung nachgeschaltet ist,
    Fig. 2
    das Gitternetz des Strahlreglers aus Fig.1 in einer perspektivischen Darstellung,
    Fig. 3
    das Gitternetz aus Fig.2 in einer Draufsicht auf die Zuströmseite,
    Fig. 4
    das Gitternetz aus Fig.2 und 3 in einem Längsschnitt,
    Fig. 5
    einen mit Fig.1 funktional vergleichbaren und ebenfalls belüfteten Strahlregler in einem Längsschnitt, der im Bereich seiner Belüftungsöffnungen einen flanschartig ausgestalteten und ringförmig umlaufenden Abweisvorsprung aufweist,
    Fig. 6
    das Gitternetz des in Fig.5 gezeigten Strahlreglers in einer perspektivischen Darstellung,
    Fig. 7
    das Gitternetz aus Fig.6 in einer Draufsicht auf die Zuströmseite, und
    Fig. 8
    das Gitternetz aus Fig.6 und 7 in einem Längsschnitt.


    [0020] In den Fig.1 und 5 ist jeweils ein Strahlregler 1 dargestellt, der eine als Lochplatte 2 ausgestaltete Strahlzerlegeeinrichtung hat, die den zufließenden Wasserstrom in eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilt. Aus den Fig.1 und 5 wird deutlich, dass die in der Strahlzerlegeeinrichtung 2 gebildeten Einzelstrahlen auf jeweils einen Knotenpunkt 3 einander kreuzender Gitterstäbe 4, 5 eines abströmseitig nachgeschalteten Gitternetzes 6 aufprallen. Dabei sind die Gitterstäbe 4 als radiale Stege und die Gitterstäbe 5 als konzentrische Ringwände ausgestaltet. Im Bereich der Knotenpunkte 3 erfolgt eine weitere mehrachsige Zerlegung der zuströmenden Einzelstrahlen.

    [0021] Aus einem Vergleich der Fig.1 bis 3 bzw. der Fig.5 bis 7 wird deutlich, dass die Gitterstäbe 4, 5 im Bereich ihrer Knotenpunkte 3 beidseits längsrandseitig abgeschrägt sind. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Gitterstäbe 4, 5 im Bereich ihrer Knotenpunkte 3 zuströmseitig satteldachförmig abgeschrägt. Da die Gitterstäbe 4, 5 in diesem Bereich abgeschrägt oder gerundet sind, wird eine übermäßige unerwünschte Verwirbelung der von der Strahlzerlegeeinrichtung 2 kommenden Einzelstrahlen vermieden und die Bildung eines homogenen, perlend-weichen Gesamtstrahles in den Strahlreglern 1 begünstigt.

    [0022] In den Fig.1 bis 4 und den Fig.5 bis 8 ist dargestellt, dass die Knotenpunkte 3 jeweils als zuströmseitige Einsenkung des vorzugsweise plattenförmigen Gitternetzes 6 ausgestaltet sind. Dabei sind die zuströmseitigen Einsenkungen des Gitternetzes 6 hohlzylindrisch ausgebildet. Da die Knotenpunkte 3 als Einsenkungen des plattenförmigen Gitternetzes 6 ausgestaltet sind, werden diese Einsenkungen durch die benachbarten Gitterstäbe 4, 5 umgrenzt. In den als Einsenkung des Gitternetzes 6 ausgestalteten Knotenpunkten 3 erfolgt eine weitere sekundäre Zerlegung der von der Lochplatte 2 zuströmenden Einzelstrahlen, da der im Knotenpunkt entlang der Satteldachlinien aufgeteilte Wasserstrahl am Ende der Einsenkung auf die etwa senkrecht zur Satteldachlinie angeordnete und die Einsenkung umgrenzende Wandung trifft. Hierdurch wird der Strahl nochmals zerlegt und abgebremst. Der hier dargestellte Strahlregler 1 zeichnet sich daher durch eine weitestgehende Zerlegung der zuströmenden Einzelstrahlen aus, wobei eine unerwünschte Verwirbelung dieser Einzelstrahlen im Gehäuseinneren des Strahlreglers 1 vermieden wird.

    [0023] Aus den Fig.1 und 5 wird deutlich, dass die hier dargestellten Strahlregler 1 belüftete Strahlregler sind. Die Strahlregler 1 weisen ein Strahlreglergehäuse 7 auf, das an seinem Gehäuseumfang mehrere, in Umfangsrichtung gleichmäßig voneinander beabstandete Belüftungsöffnungen 8 hat. Mit Hilfe der durch das Gehäuseinnere des Strahlreglers 1 fließenden Wasserströmung kann über die Belüftungsöffnungen 8 somit Luft in das Gehäuseinnere eingesaugt werden, die anschließend zur Belüftung des Wasserstrahls verwendet wird.

    [0024] Aus einem Vergleich der Fig.1 und 4 bzw. Fig.5 und 8 wird deutlich, dass am Gehäuse-Innenumfang in Strömungsrichtung unterhalb der Belüftungsöffnungen 8 ein Abweisvorsprung 9 vorgesehen ist. Dieser Abweisvorsprung 9 läuft am Gitternetz 6 ringförmig um. In den Fig. 1 und 4 ist zu erkennen, dass der ringförmig umlaufende Abweisvorsprung 9 auf seiner den Belüftungsöffnungen 8 in Strömungsrichtung abgewandten Seite eine Abweisschräge 10 aufweist, die sich in Strömungsrichtung erweitert. Demgegenüber ist der hier ebenfalls ringförmig umlaufende Abweisvorsprung 9 bei dem in den Fig.5 bis 8 dargestellten Strahlregler 1 flanschartig ausgestaltet, wobei seine der Wasserströmung zugewandten bzw. abgewandten Flachseiten in zueinander etwa parallelen Querschnittsebenen angeordnet sind. Durch den Abweisvorsprung 9 kann der zu belüftende Wasserstrahl von den im Gehäuseinneren mündenden Belüftungsöffnungen 8 ferngehalten werden. Dabei werden aufwirbelnde Wasserstrahlen mit Hilfe des Abweisvorsprungs 9 und insbesondere mittels der Abweisschräge 10 von den Belüftungsöffnungen 8 weg in Richtung zur Gehäuse-Längsachse des Strahlreglergehäuses 7 geführt.

    [0025] Aus einem Vergleich der Fig.1 bis 4 sowie der Fig.5 bis 8 wird deutlich, dass das Gitternetz 6 als separates plattenförmiges Bauteil ausgestaltet ist. Das als separates Bauteil ausgestaltete Gitternetz 6 ist in das Strahlreglergehäuse 7 lösbar einsetzbar. Dabei ist dem Gitternetz 6 ein weiteres, in das Gehäuse 7 einsetzbares Bauteil 13 der Homogenisiereinrichtung nachgeschaltet. Das ebenfalls plattenförmig ausgestaltete Bauteil 13 weist mehrere Ringwände 14 auf, die jeweils in der Verlängerung zwischen zwei Knotenpunkten 3 des Gitternetzes 6 angeordnet sind.

    [0026] Dem Bauteil 13 ist ein Strömungsgleichrichter 15 nachgeschaltet, der die abströmseitige Stirnseite der Strahlregler 1 bildet. Auch der Strömungsgleichrichter 15 der in den Fig.1 bis 4 bzw. der Fig.5 bis 8 dargestellten Strahlregler 1 weist Ringwände 16 auf, die in Verlängerung der Ringwände 15 des Bauteils 13 angeordnet sind und eine demgegenüber geringfügig kleinere Wandungsstärke aufweisen. Die Ringwände 16 des Strömungsgleichrichters 15 sind an ihrem abströmseitigen Schmalrand gerundet, um die Bildung eines homogenen Gesamtstrahles zu begünstigen. Zu dem gleichen Zweck ist am abströmseitigen Gehäuserand im Strömungsgleichrichter 15 eine ringförmig umlaufende Gehäuseeinschnürung 17 vorgesehen.

    [0027] Aus Fig.1 ist erkennbar, dass das Strahlreglergehäuse 7 der Strahlregler 1 im wesentlichen zweiteilig ausgestaltet ist. Das in einer quer zur Strömungsrichtung orientierten Trennebene unterteilte Strahlreglergehäuse 7 weist ein zuströmseitiges sowie ein abströmseitiges Gehäuseteil 18, 19 auf, die lösbar miteinander verrastbar sind, - aber auch zusätzlich dichtend verschweißt oder dergleichen verbunden werden können.

    [0028] In den Fig.1 und 5 ist dargestellt, dass den Strahlreglern 1 zuströmseitig ein im wesentlichen kegelförmiges Vorsatzsieb vorgeschaltet ist, welches im Wasserstrahl mitgeführte Schmutzpartikel aussondern und von den Strahlreglern 1 fernhalten soll. Das Vorsatzsieb 20 ist an der zuströmseitigen Gehäuse-Stirnseite des Strahlreglergehäuses 7 lösbar verrastbar.


    Ansprüche

    1. Strahlregler (1) mit einer Strahlzerlegeeinrichtung (2), die den zufließenden Wasserstrom in eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilt, von denen wenigstens ein Einzelstrahl auf einen Knotenpunkt (3) einander kreuzender Gitterstäbe (4,5) eines abströmseitig nachgeschalteten Gitternetzes (6) aufprallt, wobei der Strahlregler (1) ein belüfteter Strahlregler (1) mit einem Strahlreglergehäuse (7) ist, das an seinem Gehäuseumfang zumindest eine Belüftungsöffnung (8) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlreglergehäuse (7) an seinem Gehäuse-Innenumfang in Strömungsrichtung unterhalb der zumindest einen Belüftungsöffnung (8) wenigstens einen Abweisvorsprung (9) zum Fernhalten des Wasserstrahls von der Belüftungsöffnung (8) aufweist.
     
    2. Strahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitternetz plattenförmig ausgestaltet ist.
     
    3. Strahlregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterstäbe (4,5)zuströmseitig zumindest im Bereich einzelner ihrer Knotenpunkte (9) bereichsweise längsrandseitig gerundet oder abgeschrägt sind.
     
    4. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterstäbe (4,5) im Bereich ihrer Knotenpunkte (3) zuströmseitig satteldachförmig abgeschrägt sind.
     
    5. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zuströmseitigen Einsenkungen des Gitternetzes (6) hohlzylindrisch ausgestaltet sind.
     
    6. Strahlregler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlreglergehäuse (7) mehrere, in Umfangsrichtung verteilte Belüftungsöffnungen (8) hat, und dass der Abweisvorsprung (9) am Gitternetz-Innenumfang ringförmig umläuft.
     
    7. Strahlregler nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abweisvorsprung auf seiner der Belüftungsöffnung in Strömungsrichtung abgewandten Seite eine sich in Strömungsrichtung erweiternde Abweisschräge (10) aufweist.
     
    8. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitternetz (6) als separates Bauteil in das Strahlreglergehäuse (7) einsetzbar ist.
     
    9. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gitternetz (6) zumindest ein weiteres, in das Gehäuse (7) einsetzbares Bauteil (13) einer Homogenisiereinrichtung und/oder eines Strömungsgleichrichters nachgeschaltet.ist.
     


    Claims

    1. Jet regulator (1) having a jet-splitting device (2) which divides the incoming water flow into a multiplicity of individual jets, of which at least one individual jet impinges on a nodal point (3) of mutually crossing grid bars (4, 5) of a downstream grid network (6), wherein the jet regulator (1) is an aerated jet regulator (1) with a jet regulator housing (7) which has at least one aeration opening (8) on the housing periphery thereof, characterised in that the jet regulator housing (7) has, on the housing inner periphery thereof in the flow direction below the at least one aeration opening (8), at least one deflection projection (9) to keep the water jet away from the aeration opening (8).
     
    2. Jet regulator as claimed in claim 1, characterised in that the grid network is planar.
     
    3. Jet regulator as claimed in claim 1 or 2, characterised in that areas of the grid bars (4, 5) at the in-flow side are rounded or chamfered on the long edge at least in the region of some of the nodal points (3) thereof.
     
    4. Jet regulator as claimed in any one of claims 1 to 3, characterised in that, on the in-flow side, the grid bars (4, 5) are chamfered in the manner of a pitched roof in the region of the nodal points (3) thereof.
     
    5. Jet regulator as claimed in any one of claims 1 to 4, characterised in that the in-flow-side depressions in the grid network (6) are formed as hollow cylinders.
     
    6. Jet regulator as claimed in claim 5, characterised in that the jet regulator housing (7) has a plurality of aeration openings (8) distributed in the peripheral direction, and that the deflection projection (9) on the grid network inner periphery extends around in an annular manner.
     
    7. Jet regulator as claimed in claim 5 or 6, characterised in that the deflection projection, on the side thereof facing away from the aeration opening in the flow direction, has a deflection slope (10) widening in the flow direction.
     
    8. Jet regulator as claimed in any one of claims 1 to 7, characterised in that the grid network (6) can be inserted as a separate component in the jet regulator housing (7).
     
    9. Jet regulator as claimed in any one of claims 1 to 8, characterised in that at least one further component (13) - which can be inserted into the housing (7) - of a homogenising device and/or of a flow rectifier is connected downstream of the grid network (6).
     


    Revendications

    1. Régulateur de débit (1) avec un dispositif brise-jet (2), qui divise le courant d'eau entrant en une multiplicité de jets individuels, dont au moins un jet individuel frappe un point de noeud (3) de barres de grille (4, 5) qui se croisent mutuellement d'un tamis (6) disposé en aval, dans lequel le régulateur de débit (1) est un régulateur de débit aéré (1) avec un boîtier de régulateur de débit (7), qui présente à sa périphérie de boîtier au moins une ouverture d'aération (8), caractérisé en ce que le boîtier de régulateur de débit (7) présente à sa périphérie intérieure du boîtier, dans la direction d'écoulement en dessous de ladite au moins une ouverture d'aération (8), au moins une saillie d'écartement (9) pour éloigner le jet d'eau de l'ouverture d'aération (8).
     
    2. Régulateur de débit selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tamis est configuré en forme de plaque.
     
    3. Régulateur de débit selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les barres de grille (4, 5) sont arrondies ou chanfreinées du côté d'entrée du courant localement du côté du bord longitudinal au moins dans la région de quelques-uns de ses points de noeud (9).
     
    4. Régulateur de débit selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les barres de grille (4, 5) sont chanfreinées en forme de versant de toit du côté d'entrée du courant dans la région de ses points de noeud (3).
     
    5. Régulateur de débit selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les creux du tamis (6) du côté de l'entrée du courant sont de forme cylindrique creuse.
     
    6. Régulateur de débit selon la revendication 5, caractérisé en ce que le boîtier de régulateur de débit (7) comporte plusieurs ouvertures d'aération (8) réparties en direction périphérique, et en ce que la saillie d'écartement (9) s'étend sous forme annulaire sur la périphérie intérieure du tamis.
     
    7. Régulateur de débit selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la saillie d'écartement présente sur son côté situé à l'opposé de l'ouverture d'aération dans la direction d'écoulement un chanfrein d'écartement (10) s'élargissant dans la direction d'écoulement.
     
    8. Régulateur de débit selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le tamis (6) peut être inséré dans le boîtier de régulateur de débit (7) en tant que composant séparé.
     
    9. Régulateur de débit selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'au moins un autre composant (13) d'un dispositif d'homogénéisation et/ou de redresseur d'écoulement, insérable dans le boîtier (7), est disposé en aval du tamis (6).
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente