[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Wärmetauscher gemäß Anspruch 1.
[0002] Die
DE 10 2006 054460 A1 zeigt einen Wärmetauscher mit mehreren aufeinander gestapelten und miteinander verbundenen
Leitungseinrichtungen, die an ihren Enden jeweils ein Durchgangsloch zum Zuführen
oder Abführen eines Mediums aufweisen. Dabei werden geschweißte Rohre mit Turbulenzeinlage
als Leitungseinrichtungen verwendet, wobei die Verwendung eines solchen Rohres sehr
teuer in der Erstellung ist, da mehrere Arbeitsschritte zur Herstellung eines solchen
Rohres durchzuführen sind und ein solches Rohr auch nur schwer flussmittelfrei gelötet
werden kann. Dies wiederum lässt jedoch nur den Einsatz eines chemisch beständigen
Öls als Kühlmittel zu. übliche andere Sammlerkonstruktionen aus Boden und Deckel sind
ferner unflexibel in der Variation der Rohranzahl.
[0003] Es ist die Aufgabe: der vorliegenden Erfindung einen verbesserten Wärmetauscher zu
schaffen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch einen Wärmetauscher gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0005] Die vorliegende Erfindung schafft einen Wärmetauscher, insbesondere für ein Kraftfahrzeug,
mit mehreren aufeinander gestapelten und miteinander verbundenen Leitungseinrichtungen,
insbesondere Flachrohren, die an ihren Enden je ein Durchgangsloch zum Zuführen oder
Abführen eines Mediums aufweisen, wobei die Leitungseinrichtungsenden je in einem
Steckschuh aufgenommen sind und wobei die Leitungseinrichtungen je aus einem einstückig
hergestellten Strangpressprofil-Element mit fluiddichten Innenkanälen gefertigt sind,
wobei sich das Durchgangsloch über eine Stirnkante zumindest einer Leitungseinrichtung
hinaus erstreckt, wobei ein Leitungseinrichtungsende der einen Leitungseinrichtung
derart von dem Steckschuh aufgenommen ist, dass mit Hilfe des Steckschuhs ein Fluid-durchlässiger
Verteilkanal von dem Durchgangsloch über die Stirnseite der Leitungseinrichtung zu
einem Innenkanal an einer Außenwand der Leitungseinrichtung ausgebildet ist. Eine
derartige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bietet den Vorteil, dass auch
eine Seitenfläche des Sleckschuhs als Wärmeaustauschfläche effektiv verwendet werden
kann. Hierdurch kann eine Vergrößerung der zur Verfügung stehenden Wärmeaustauschfläche
ermöglicht werden, die eine noch bessere Kühlungseigenschaft eines derart ausgestalteten
Wärmetauschers bietet.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass ein kostengünstig
und einfach zu produzierende und zugleich wirksam arbeitender Wärmetauscher dann hergestellt
werden kann, wenn für die Leitungseinrichtung ein Strangpressprofil-Element mit fluiddichten
Innenkanälen verwendet wird. Hierdurch kann ein Normbauteil vorteilhaft für die Leitungseinrichtungen
des Wärmetauschers verwendet werden. Dies wiederum erspart das arbeitsaufwändige Verschweißen
eines Rohres mit einer Turbulenzeinlage oder das Verbinden eines Profils mit einem
Deckel und einen Boden. Zugleich verspricht die Kombination des Steckschuhprinzips
mit einem Strangpressprofil eine flexible und kostengünstige Lösung für direkte Wärmeübertrager
wie Öl/Luft-Kühler oder Kühlmittelkühler.
[0007] Gemäß einer günstigen Ausführungsform der Erfindung kann zumindest ein an einer Außenkante
einer Leitungseinrichtung angeordneter Innenkanal eine größere Querschnittsfläche
aufweisen als ein in einem Mittelbereich der Leitungseinrichtung angeordneter Innenkanal.
Eine derartige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bietet den Vorteil, dass
die Seitenwände der Leitungseinrichtung, insbesondere wenn diese als Flachrohr ausgebildet
ist, zusätzlich zur Kühlung genutzt werden. In diesem Fall kann eine größere Menge
an Kühlmittel durch diese Innenkanäle an der Außenkante der Leitungseinrichtung geführt
werden, so dass eine effektivere Kühlung der Gesamtmenge des Kühlmittels erreicht
werden kann.
[0008] Auch kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung bei zumindest einem
an einer Außenkante der Leitungseinrichtung angeordneten Innenkanal ein Abstand zwischen
einer Innenrohrwand und einem von der Innenrohrwand benachbarten Steg größer sein,
als bei einem Innenkanal, der in dem Mittelbereich der Leitungseinrichtung angeordnet
ist. Eine derartige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bietet den Vorteil,
dass in einem Innenkanal an einer Außenkante der Leitungseinrichtung ein Bereich mit
einer größeren Querschnittfläche vorhanden ist, so dass ein ansonsten Druckabfall
durch einen Reibungsverlust beim Strömen eines Fluids durch diesen breiteren Innenkanal
ausgeglichen oder verhindert werden kann.
[0009] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Innenseite zumindest
eines Innenkanals eine gerippte Form ausweisen, derart, dass sich in dem Innenkanal
mindestens ein Steg von der Wand des Innenkanals in Richtung der Mitte des Innenkanals
hin erstreckt. Eine derartige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bietet den
Vorteil, dass sich durch den in Richtung der Mitte des Innenkanals hin erstreckten
Steg eine große Wärmeübertragungsfläche in diesem Innenkanal ausgebildet werden kann,
so dass eine effektive kühlung durch den Wärmetauscher möglich wird.
[0010] Weiterhin kann auch zumindest einer der Innenkanäle der Leitungseinrichtungen zumindest
teilweise eine H-Form aufweisen. Eine derartige Form eines Innenkanals weist eine
besonders gute Wärmeübertragungseigenschaft auf da beispielsweise gegenüber einem
zylindrischen Innenkanal eine sehr große Flächen von Innenwänden eines solchen Innenkanals
zur Übertragung von Wärme zur Verfügung steht.
[0011] Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung können alle Innenkanäle zum Durchgangsloch
hin geöffnet sein. Eine derartige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bietet
den Vorteil, dass hierdurch eine besonders gleichmäßige Versorgung der Innenkanäle
mit dem durch das Durchgangsloch in die Leitungseinrichtung geführte Fluid gewährleistet
ist.
[0012] Ein günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Steckschuhe in Stapelbauweise übereinander angeordnet sind. Die Steckschuhe
ersetzen die Sammelkästen, die bei herkömmlichen Wärmetauschern zur Aufnahme der Leitungseinrichtungsenden
verwendet werden.
[0013] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Steckschuh aus einem Stanzteil geprägt ist. Dadurch können die Herstellkosten
gering gehalten werden.
[0014] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Steckschuh einstückig aus zwei Hälften gebildet ist, die durch eine vorzugsweise
in Querrichtung der Leitungseinrichtung verlaufende Biegekante oder Biegelinie miteinander
verbunden sind. Dadurch wird die Montage des erfindungsgemäßen Wärmetauschers vereinfacht.
[0015] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Steckschuh von einer im Wesentlichen rechteckförmigen Platte gebildet wird,
die durch die Biegekante oder Biegelinie in zwei im Wesentlichen rechteckförmige Hälften
unterteilt ist, die zusammengefaltet sind. Die Platte ist vorzugsweise aus Metallblech,
insbesondere Aluminiumblech, gebildet.
[0016] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Steckschuhhälften einen vertieften Randbereich aufweisen, mit dem
die Steckschuhhälften aneinander anliegen. Vorzugsweise sind die Steckschuhhälften
an ihren Randbereichen miteinander verlötet.
[0017] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass die vertieften Randbereiche einen wannenförmigen Aufnahmeraum für ein Leitungseinrichtungsende
begrenzen. Der wannenförmige Aufnahmeraum ist an einem Ende geöffnet und umgreift
das zugehörige Leitungseinrichtungsende.
[0018] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Steckschuh zwei Durchgangslöcher aufweist, die konzentrisch zueinander angeordnet
sind. Die Durchgangslöcher ermöglichen den Ein- beziehungsweise Austritt des Mediums
in die zugehörige Leitungseinrichtung.
[0019] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Randbereiche der Durchgangslöcher erhaben ausgebildet sind und jeweils im
Wesentlichen die Gestalt eines Napfs mit einem Boden aufweisen, in welchem das zugehörige
Durchgangsloch ausgespart ist. Der Steckschuh übernimmt die Funktion eines Abstandshalters
zwischen zwei Leitungseinrichtungen.
[0020] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Leitungseinrichtungen, insbesondere Flachrohre, nebeneinander angeordnet
sind. Dadurch wird auf einfache Art und Weise die Herstellung von mehrreihigen Wärmetauschern
ermöglicht.
[0021] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Leitungseinrichtungen, insbesondere Flachrohre, nebeneinander angeordnet
sind. Dadurch wird auf einfache Art und Weise die Herstellung von zweireihigen Wärmetauschern
ermöglicht.
[0022] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Leitungseinrichtungsenden von mindestens zwei nebeneinander angeordneten
Leitungseinrichtungen, insbesondere Flachrohren, jeweils in einem Mehrfachsteckschuh
aufgenommen sind. Dadurch wird die Vormontage vereinfacht.
[0023] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Mehrfachsteckschuhe in Stapelbauweise übereinander angeordnet sind. Die
Mehrfachsteckschuhe ersetzen die Sammelkästen, die bei herkömmlichen Wärmetauschern
zur Aufnahme der Leitungseinrichtungsenden verwendet werden.
[0024] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Mehrfachsteckschuh aus einem Stanzteil geprägt ist. Dadurch können die Herstellkosten
gering gehalten werden.
[0025] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Mehrfachsteckschuh einstückig aus zwei Hälften gebildet ist, die durch eine
in Querrichtung der Leitungseinrichtungsenden verlaufende Biegekante oder Biegelinie
miteinander verbunden sind. Dadurch wird die Montage des erfindungsgemäßen Wärmetauschers
vereinfacht.
[0026] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Mehrfachsteckschuh mehrere voneinander getrennte Aufnahmebereiche für jeweils
ein Leitungseinrichtungsende aufweist. Je nach Anwendung können die Aufnahmebereiche
auch miteinander in Verbindung stehen.
[0027] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmebereiche für jeweils ein Leitungseinrichtungsende durch einen Trennbereich
voneinander getrennt sind, in dem die beiden Hälften, aus denen der Mehrfachsteckschuh
einstückig gebildet ist, dicht miteinander verbunden sind. Die beiden Hälften sind
in dem Trennbereich vorzugsweise stoffschlüssig, zum Beispiel durch Löten, dicht miteinander
verbunden.
[0028] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Mehrfachsteckschuh von einer im Wesentlichen rechteckförmigen Platte gebildet
wird, die durch die Biegekante oder Biegelinie in zwei im Wesentlichen rechteckförmige
Hälften unterteilt ist, die zusammengefaltet sind. Die Platte ist vorzugsweise aus
Metallblech, insbesondere Aluminiumblech, gebildet.
[0029] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Mehrfachsteckschuhhälften vertiefte Randbereiche aufweisen, die sich,
zumindest teilweise, um die Aufnahmebereiche herum erstrecken und mit denen die Mehrfachsteckschuhhälften
aneinander anliegen. Vorzugsweise sind die Mehrfachsteckschuhhälften an ihren Randbereichen
miteinander verlötet.
[0030] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass die vertieften Randbereiche jeweils einen wannenförmigen Aufnahmeraum für ein
Leitungseinrichtungsende begrenzen. Die wannenförmigen Aufnahmeräume sind an einem
Ende geöffnet und umgreifen das zugehörige Leitungseinrichtungsende.
[0031] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Mehrfachsteckschuh in jedem Aufnahmebereich zwei Durchgangslöcher aufweist,
die konzentrisch zueinander angeordnet sind. Die Durchgangslöcher ermöglichen den
Ein- beziehungsweise Austritt des Mediums in die zugehörige Leitungseinrichtung.
[0032] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet
dass die Randbereiche der Durchgangsföcher erhaben ausgebildet sind und jeweils im
Wesentlichen die Gestalt eines Napfs mit einem Boden aufweisen, in welchem das zugehörige
Durchgangsloch ausgespart ist. Der Mehrfachsteckschuh übernimmt die Funktion eines
Abstandshalters zwischen zwei Leitungseinrichtungen, und zwar sowohl zwischen zwei
nebeneinander als auch, zusammen mit einem weiteren Mehrfachsteckschuh, zwischen zwei
übereinander angeordneten Leitungseinrichtungen.
[0033] Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel des Wärmetauschers ist dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Leitungseinrichtungen übereinander gestapelt sind, und dass zwischen
zwei Leitungseinrichtungen jeweils eine Leiteinrichtung angeordnet ist. Bei den Leiteinrichtungen
handelt es sich vorzugsweise um Luftleiteinrichtungen, die jeweils eine Vielzahl von
Luftleitrippen umfassen.
[0034] Vorteilhafte Ausführungsbeispiele werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Wärmetauschers;
- Fig. 2a
- den Wärmetauscher aus Fig. 1 im Längsschnitt;
- Fig. 2b
- den Wärmetauscher aus Fig. 1 in Draufsicht
- Fig. 2c
- ein Ausführungsbeispiel eines Strangpressprofils als Leitungseinrichtung, wobei das
Strangpressprofil äußere Kanäle aufweist, die weiter/breiter als die innenliegenden
Kanäle sind;
- Fig. 2d
- eine isometrische Ansicht des Profils aus Fig. 2c, wobei das Profil eine kreisrunde
Öffnung aufweist;
- Fig. 2e
- eine isometrische Ansicht eines gesamten Rohres als Strangpressprofil mit kreisrunden
Öffnungen;
- Fig. 2f
- eine isometrische Ansicht von unrunden Ausstanzungen über ein Rohrende eines als Leitungseinrichtung
verwendeten StrangpressprofilRohres;
- Fig. 3
- die Seitenansicht eines Schnitts entlang der Linie III-III in Fig. 4;
- Fig.4
- einen Steckschuh im aufgeklappten Zustand in der Draufsicht;
- Fig. 5
- den steckschuh aus Fig. 4 in der Vorderansicht;
- Fig. 6
- den Steckschuh aus Fig. 4 mit um 45 Grad gefalteten Flanken in der Untersicht;
- Fig. 7
- den Steckschuh aus Fig. 6 in der Vorderansicht;
- Fig. 8
- Darstellungen eines in Endstellung zusammengeklappte Scheckschuhs aus unterschiedlichen
Projektionsrichtungen;
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung eines Flachrohrs mit einem zusammengeklappten Steckschuh;
- Fig. 10
- eine Draufsicht-Darstellung auf eine Rohr-Steckschuh-Verbindung, wobei das Rohr eine
kreisrunde Öffnung aufweist;
- Fig. 11
- eine Schnittdarstellung entsprechend einer Schnittlinie A-A gemäß Fig. 10. wobei in
Fig. 11 ein Wärmetauscher mit mehrere Leitungseinrichtungen dargestellt ist;
- Fig. 12
- eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie B-B aus Fig. 10. wobei in Fig. 11
ein Wärmetauscher mit mehreren Leitungseinrichtungen dargestellt ist;
- Fig. 13
- eine Draufsicht-Darstellung eines unrund ausgestanzten Rohres im Steckschuh mit Verteilkanal;
und
- Fig. 14 bis 17
- fotographische Darstellungen von Ansichten einiger Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung.
[0035] In der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele werden für
die in den verschiedenen Zeichnungen dargestellten und ähnlich wirkenden Elemente
gleiche oder ähnliche Bezugszeichen verwendet, wobei eine wiederholte Beschreibung
dieser Elemente weggelassen wird. Die beschriebenen Ausführungsbeispiele sind nur
beispielhaft gewählt und können miteinander kombiniert werden.
[0036] In Fig. 1 ist ein Kühler 1 (auch als Wärmetauscher bezeichnet) perspektivisch dargestellt.
Der Kühler 1 umfasst sieben Flachrohre 3 bis 9, die übereinander angeordnet sind.
Die Enden der Flachrohre 3 bis 9 sind jeweils in einem Einsteckschuh 11 bis 17, 21
bis 27 aufgenommen.
[0037] In Fig. 2a ist der Kühler 1 aus Fig. 1 im Längsschnitt dargestellt. Im Längsschnitt
sieht man, dass die Einsteckschuh 11 bis 17, 21 bis 27 in zwei Stapeln übereinander
angeordnet sind. Durch die Einsteckschuhe sind die Flachrohre parallel zueinander
angeordnet. Dabei dienen die Einsteckschuhe als Abstandshalter. Zwischen zwei Flachrohren
3 bis 9 ist jeweils eine Luft- oder Kühlmittelleiteinrichtung 31 bis 36 angeordnet.
[0038] Das Flachrohr 3 kann auch durch eine Grundplatte ersetzt werden, die den Kühler 1
nach unten abschließt. Ebenso kann das Flachrohr 9 durch eine Abdeckplatte ersetzt
werden, die den Kühler 1 nach oben abschließt. Die Flachrohre 3 bis 9 weisen an ihren
Enden jeweils mindestens eine Öffnung auf, durch die ein zu kühlendes Medium, insbesondere
ein Kühlmittel, ein- beziehungsweise austreten kann. Die Flachrohre 3 bis 9 werden
in Längsrichtung von dem zu kühlenden Medium durchströmt. An der Außenseite werden
die Flachrohre 3 bis 9 mit einem anderen Kühlmittel, beispielsweise mit Luft, beaufschlagt,
das beziehungsweise die die Flachrohre 3 bis 9 senkrecht zur Zeichenebene in Fig.
2a umströmt. Mit anderen Worten ausgedrückt strömt somit das andere Kühlmittel, beispielsweise
die Luft, in einer Zeichenebene gemäß der Fig. 2b, wobei in Fig. 2b eine Draufsicht
eines Ausführungsbeispiels der Erfindung dargestellt ist.
[0039] Im Stand der Technik wird ein geschweißtes Rohr mit Turbulenzeinlage verwendet. Dieses
Rohr ist teurer als ein Strangpressprofil und nur schwer flussmittelfrei zu löten.
[0040] Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird ein Strangpressprofil 200 mit fluiddichten
Innenkanälen 210 verwendet, wie es beispielsweise als Schnittdarstellung in Fig. 2c
dargestellt ist. Hier sind an den Rohrenden 212 jeweils eine Bohrung erfindungsgemäß
unrund gemäß der Darstellung aus Fig. 2f angebracht. Das Strangpressprofil ist dabei
beispielsweise so ausgeführt, dass an den 2 äußeren Kammern 214 der Abstand zwischen
der Rohrwandung 216 und dem ersten (äußersten) vertikalen Steg 218 größer ist, als
bei den innenliegenden Kammern 220 (d.h. den Kammern oder Kanälen 220, die weiter
vom Rohrende 212 oder einer Rohrseitenwand weg liegen als die äußeren Kammern 214.
Fig. 2e zeigt eine isometrische Ansicht eines gesamten Strangpressprofil-Rohres 200,
wie es als Leitungseinrichtung 3 bis 9 in dem Wärmetauscher 1 Verwendung finden kann.
[0041] Die Bohrung 222 wird so ausgeführt, dass auch die zwei äußeren Kanäle 214 zu Bohrung
222 hin geöffnet sind. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass einerseits eine
gute Kühlung einer großen Fluidmenge über die äußeren Kanäle 214 ermöglicht wird.
Andererseits kann zugleich auch sichergestellt werden, dass durch die weiteren äußeren
Kanäle 214 kein zu großer Reibungsverlust in diesen äußeren Kanälen 214 entsteht,
der ein ungleichmäßiges Strömungsverhalten in alten Innenkanälen 210 verursacht und
damit ungewünschte Druckschwankungen im Wärmetauscher 1 bewirkt.
[0042] Die Bohrung 222 kann erfindungsgemäß durch eine Öffnung 224 zum Rohrende hin ersetzt
werden (was jedoch geringfügige Festigkeitsnachtelle hat. Ein Ausführungsbeispiel
für eine solche Öffung 224 in einem Rohr 200 ist in Fig. 2f in isometrischer Darstellung
gezeigt. Auch hier müssen dann nicht zwingend die äußeren Kanäle 214 geöffnet werden,
wenn zwischen Rohrende und Biegekante 48 des Steckschuhs 11-17 und 21-27 ein Verteilkanal
besteht, wie dies nachfolgend noch näher beschrieben wird.
[0043] Durch die Verwendung der genannten Strangpressprofile 200 gegenüber einfachen Leitungsrohren
mit Turbulenzeinlage gemäß dem Stand der Technik lässt sich somit eine Kostensenkung
gegenüber dem heutigen Fertigungsverfahren mit geschweißten Rohren bzw. Strangpressprofilen
mit separat aufgeschweißtem oder gelöteten Boden und Deckel erreichen.
[0044] Um die Verbindung zwischen den Leitungseinrichtungen 3 bis 9 zu erreichen, lassen
sich auch hier vorteilhaft wieder die genannten Steckschuhe einsetzen: Mit dem Steckschuhprinzip
kann die Rohranzahl einfach verändert werden.
[0045] In den Fig. 3 bis Fig. 5 ist ein Einsteckschuh 41 im aufgeklappten Zustand dargestellt.
Der Einsteckschuh 41 wird von einer im Wesentlichen rechteckförmigen Platte 42 aus
Metallblech gebildet. Die Platte 42 ist durch eine Biegelinie 48 in zwei Hälften 44
und 45 unterteilt, die auch als Flanken bezeichnet werden. Die beiden Hälften 44,
45 haben jeweils im Wesentlichen die Gestalt eines Rechtecks. Die Hälften 44, 45 weisen
an drei ihrer Seiten einen vertieften Randbereich 51, 52 auf. Außerdem weisen die
Hälften 44, 45 jeweils einen erhabenen, napfförmigen Bereich 55, 56 auf. Der napfförmige
Bereich 55, 56 ist jeweils mit einem zentralen Durchgangsloch 61, 62 versehen. Die
Oberseite des napfförmigen Bereichs 55, 56 ist in einem Abstand 64 zu der Oberseite
der Platte 42 angeordnet.
[0046] In den Fig. 6 und Fig. 7 ist angedeutet, dass die beiden Hälften 44, 45 des Einsteckschuhs
41 um die Biegelinie 48 schwenkbar sind. In den Fig. 6 und Fig. 7 sind die beiden
Hälften 44, 45 in einem Winkel von 90 Grad zueinander angeordnet. Die beiden Hälften
44, 45 sind gegenüber der in den Fig. 3 bis Fig.5 dargestellten aufgeklappten Stellung,
in der die beiden Hälften 44, 45 in einer Ebene angeordnet sind, jeweils um 45 Grad
verschwenkt. Im zusammengeklappten Zustand kommen die vertieften Randbereiche 51,
52 der beiden Hälften 44, 45 aneinander zur Anlage. Die erhabenen Bereiche 55, 56
sind dann voneinander abgewandt. Die Durchgangslöcher 61, 62, 222 sind dann fluchtend
angeordnet.
[0047] In Fig. 8 sind Darstellungen eines in Endstellung zusammengeklappten Scheckschuhs
aus unterschiedlichen Projektionsrichtungen wiedergegeben. Dabei ist in der mittleren
Ansicht ein Einsteckschuh 41 im zusammengeklappten Zustand in Draufsicht dargestellt.
In der obere Darstellung aus Fig. 8 ist der Einsteckschuh 41 aus der Vorderansicht
dargestellt, wogegen in der linken Darstellung der Einsteckschuh 41 gemäß der mittleren
Darstellung aus einer linken Blickrichtung abgebildet ist. In der unteren Darstellung
aus Fig. 8 ist der Einsteckschuh 41 aus einer Hinteransicht dargestellt. Zur besseren
Orientierung in den Zeichnungen aus Fig. 8 sind in allen Darstellungen die Schnittlinien
entlang der Linie C-C wiedergegeben, wie sie in der mittleren Darstellung aus Fig.
8 definiert ist.
[0048] Außerdem ist in Fig. 9 ein Flachrohr 70 perspektivisch dargestellt, das zwei Enden
71, 72 aufweist. Das Ende 71 des Flachrohrs 70 weist zwei Durchgangslöcher 74, 75
auf, die in der Oberseite und der Unterseite des Flachrohrs 70 konzentrisch zueinander
angeordnet sind.
[0049] Fig. 10 zeigt eine Draufsicht-Darstellung auf eine Rohr-Steckschuh-Verbindung, wobei
das Rohr eine kreisrunde Öffnung aufweist. Dabei ist aus der Fig. 10 ersichtlich,
dass das zentrale Durchgangsloch im Steckschuh 61, 62 konzentrisch zu der Bohrung
222 im Strangpressprofil 200 ist, wobei in diesem Ausführungsbeispiel die Bohrung
222 eine Kreis-Form aufweist. Folglich ist also konzentrisch zu dieser Bohrung 222
der Napf und die Napföffnung des Steckschuhs 41 angeordnet. Weiterhin sind in der
Fig. 10 eine Schnittlinie A-A und eine zweite Schnittlinie B-B eingetragen, die zur
Erläuterung der nachfolgenden Darstellungen verwendet werden. Fig. 11 zeigt eine Schnittdarstellung
entsprechend einer Schnittlinie A-A gemäß Fig. 10, wobei in Fig. 10 ein Wärmetauscher
1 mit mehrere Leitungseinrichtungen dargestellt ist und diese Leitungseinrichtungen
als Strangpressprofil 200 ausgebildet sind, wie es vorstehend beschrieben wurde. Fig.
12 zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Längsschnittlinie B-B aus Fig. 10, wobei
in Fig. 10 ein Wärmetauscher 1 mit mehreren Leitungseinrichtungen 200 dargestellt
ist.
[0050] Fig. 13 zeigt eine Draufsicht-Darstellung eines unrund ausgestanzten Rohres in einem
Steckschuh 41, wobei ein Verteilkanal 230 zwischen einer Stirnseite des Rohres 200,
dem Steckschuh 41 und den beiden äußeren Innenkanälen 214. Dabei ist das Strangpressprofil
200, das als Leitungseinrichtung verwendet wird, unrund ausgeschnitten, d.h. es ist
zu einer Front- oder Stirnseite 212 hin durchgehend geöffnet, insbesondere in Form
eines Bogens 224. Wenn die beiden äußeren Kanäle 214 nicht direkt zur Bohrung 224
hin fluiddurchlässig sind, sollten über die Stirnseite und den Steckschuh 41 ein oder
mehrere Verteilkanäle 230 ausgebildet sein, um das Fluid von der Bohrung 224 in den
oder die äußeren Kanäle 214 einleiten zu können. Dies ermöglicht weiterhin eine Ausnutzung
des Steckschuhs 41 als Kühlelement, da auch eine Knickkante 48 des Steckschuhs innenseitig
vom Fluid angeströmt wird, so dass über diese Kante 48 ein Wärmeaustausch erfolgen
kann. Wenn dann die Bohrung (d.h. die unrunde Öffnung) nicht konzentrisch zu den Durchgangslöchern
61, 62 des Steckschuhs 41 ausgerichtet sind, entsteht eine Stufe 235, die eine Strömungsrichtung
des durch die Durchgangslöcher 61, 62 des Steckschuhs 41 in das Rohr 200 einfließende
Fluid in Richtung des Verteilkanäle 230 bewirkt.
[0051] Die Figuren 14 bis 17 zeigen fotographische Darstellungen von Ansichten einiger Ausführungsbeispiele.
Dabei ist in der Abbildung aus Fig. 14 eine Seitenansicht eines vorstehend beschriebenen
Wärmetauschers abgebildet. In der Fig. 15 ist eine Kombination eines Steckschuhs mit
einem Strangpressprofil-Rohr dargestellt, bevor der Steckschuh auf das Rohr montiert
wurde. In der Abbildung aus Fig. 16 ist eine isometrische Ansicht einer Kombination
eines Steckschuhs und einem Strangpressprofil vor dem Zusammenstecken wiedergegeben,
wobei nun die Innenkanäle in dem Strangpressprofil-Rohr deutlich zu sehen sind. In
der Fig. 17 ist ein für ein Ausführungsbeispiel verwendbares Strangpressprofil mit
Innenkanälen und einer Bohrung zu sehen, durch die auch die seitlichen, äußeren und
weiteren Innenkanäle zur Bohrung hin geöffnet werden.
[0052] Zusammenfassend ist somit anzumerken, dass ein in dieser Beschreibung ein direkter
Wärmeübertrager aus Strangpressprofilen und Steckschuhen vorgestellt ist. Dabei wird
im Stand der Technik ein Öl-Luft Kühler mit Steckschuhen beschrieben, wobei die im
Folgenden beschriebenen konstruktiven Maßnahmen den schon bekannten Kühler durch die
Verwendung von Strangpressprofilen wesentlich vereinfachen. Desweitern ist der hier
vorgestellte Kühlertyp nicht nur für die Ölkühlung sondern auch für die Kühlmittelkühlung
denkbar.
1. Wärmetauscher (1), insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit mehreren aufeinander gestapelten
und miteinander verbundenen Leitungseinrichtungen (3-9, 200), insbesondere Flachrohren,
die an ihren Enden (212) je ein Durchgangsloch (222, 224) zum Zuführen oder Abführen
eines Mediums aufweisen, wobei die Leitungseinrichtungsenden je in einem Steckschuh
(41) aufgenommen sind und wobei die Leitungseinrichtungen (3-9, 200) je aus einem
einstückig hergestellten Strangpressprofil-Element (200) mit fluiddichten Innenkanälen
(210, 214, 220) gefertigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Durchgangsloch (224) über eine Stirnkante zumindest einer Leitungseinrichtung
(200) hinaus erstreckt, wobei ein Leitungseinrichtungsende der einen Leitungseinrichtung
(200) derart von dem Steckschuh (41) aufgenommen ist, dass mit Hilfe des Steckschuhs
(41) ein Fluid-durchlässiger Verteilkanal (230) von dem Durchgangsloch (224) über
die Stirnseite der Leitungseinrichtung (200) zu einem Innenkanal (214) an einer Außenwand
der Leitungseinrichtung (200) ausgebildet ist.
2. Wärmetauscher (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein an einer Außenkante (212) einer Leitungseinrichtung (200) angeordneter
Innenkanal (214) eine größere Querschnittsfläche aufweist als ein in einem Mittelbereich
der Leitungseinrichtung (200) angeordneter Innenkanal (220).
3. Wärmetauscher (1) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei zumindest einem an einer Außenkante der Leitungseinrichtung (200) angeordneten
Innenkanal (214) ein Abstand zwischen einer Innenrohrwand (216) und einem von der
Innenrohrwand (216) benachbarten Steg (218) größer ist als bei einem Innenkanal (220),
der in dem Mittelbereich der Leitungseinrichtung (200) angeordnet ist.
4. Wärmetauscher (1) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite (216) zumindest eines Innenkanals (210) eine gerippte Form aufweist,
derart, dass sich in dem Innenkanal (210) mindestens ein Steg (218) von der Wand des
Innenkanals (210, 214, 220) in Richtung der Mitte des Innenkanals (210, 214, 220)
hin erstreckt.
5. Wärmetauscher (1) gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Innenkanäle (210, 214, 220) der Leitungseinrichtungen (200) eine
H-Form aufweist.
6. Wärmetauscher (1) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle Innenkanäle (210, 214. 220) zum Durchgangsloch (222, 224) hin geöffnet sind.
1. Heat exchanger (1), in particular for a motor vehicle, having a plurality of interconnected
conduit means (3-9, 200), in particular flat tubes, stacked onto each other, each
having at their ends (212) one through-hole (222, 224) for supplying or discharging
a medium, wherein the conduit means ends are each received in a plug-in shoe (41),
and wherein the conduit means (3-9, 200) are each made of an integrally formed extruded
profile element (200) with fluid-tight inner channels (210, 214, 220), characterised in that said through-hole (224) extends beyond an end edge of at least one conduit means
(200), wherein a conduit means end of the one conduit means (200) is received in said
plug-in shoe (41) such that by means of the plug-in shoe (41) a fluid-conducting manifold
(230) is formed from said through-hole (224) via the end edge of said conduit means
(200) to an inner channel (214) on an outer wall of said conduit means (200).
2. Heat exchanger (1) as claimed in claim 1, characterised in that at least one inner channel (214) disposed on an outer edge (212) of a conduit means
(200) has a larger cross-sectional area than an inner channel (220) disposed in a
midsection of said conduit means (200).
3. Heat exchanger (1) as claimed in claim 2, characterised in that for at least one inner channel (214) disposed on an outer edge of said conduit means
(200) a distance between an inner tube wall (216) and a web (218) adjacent said inner
tube wall (216) is greater than for an inner channel (220) disposed in the midsection
of said conduit means (200).
4. Heat exchanger (1) as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the inner surface (216) of at least one inner channel (210) has a finned shape such
that, in the inner channel (210), at least one web (218) extends from the wall of
said inner channel (210, 214, 220) towards the middle of said inner channel (210,
214, 220).
5. Heat exchanger (1) as claimed in claim 4, characterised in that at least one of the inner channels (210, 214, 220) of said conduit means (200) has
an H-shape.
6. Heat exchanger (1) as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that all inner channels (210, 214, 220) are open towards said through-hole (222, 224).
1. Echangeur de chaleur (1), en particulier pour un véhicule automobile, comprenant plusieurs
ensembles de conduits (3 à 9, 200) empilés les uns sur les autres et reliés les uns
aux autres, en particulier des tubes plats qui présentent à chaque fois, au niveau
de leurs extrémités (212), un trou de passage (222, 224) servant à fournir et à évacuer
un milieu, où les extrémités des ensembles de conduits sont logées à chaque fois dans
un patin enfichable (41) et où les ensembles de conduits (3 à 9, 200) sont produits
en se composant à chaque fois d'un élément (200) à profilés extrudés, ledit élément
étant fabriqué d'un seul tenant et comprenant des canaux intérieurs (210, 214, 220)
étanches aux fluides, caractérisé en ce que le trou de passage (224) s'étend au-delà d'une arête frontale d'au moins un ensemble
de conduits (200), où une extrémité d'ensemble de conduits de l'un des ensembles de
conduits (200) est logée par le patin enfichable (41), de manière telle que, à l'aide
du patin enfichable (41), un canal répartiteur (230) perméable aux fluides soit configuré
depuis le trou de passage (224), en passant par le côté frontal de l'ensemble de conduits
(200), jusqu'à un canal intérieur (214) formé sur une paroi extérieure de l'ensemble
de conduits (200).
2. Echangeur de chaleur (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un canal intérieur (214), disposé sur une arête extérieure (212) d'un ensemble
de conduits (200), présente une surface de section plus grande que celle d'un canal
intérieur (220) disposé dans une zone centrale de l'ensemble de conduits (200).
3. Echangeur de chaleur (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que, dans le cas d'au moins un canal intérieur (214) disposé sur une arête extérieure
de l'ensemble de conduits (200), une distance comprise entre une paroi de tube intérieur
(216) et une partie pleine (218) adjacente à la paroi de tube intérieur (216) est
plus grande que dans le cas d'un canal intérieur (220) qui est disposé dans la zone
centrale de l'ensemble de conduits (200).
4. Echangeur de chaleur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le côté intérieur (216) d'au moins un canal intérieur (210) présente une forme à
ailettes, de manière telle qu'au moins une partie pleine (218), située dans le canal
intérieur (210), s'étende depuis la paroi du canal intérieur (210, 214, 220), en direction
du milieu du canal intérieur (210, 214, 220).
5. Echangeur de chaleur (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'au moins l'un des canaux intérieurs (210, 214, 220) des ensembles de conduits (200)
présente une forme de H.
6. Echangeur de chaleur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que tous les canaux intérieurs (210, 214, 220) sont ouverts en direction du trou de passage
(222, 224).