| (19) |
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(11) |
EP 2 337 465 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2012 Patentblatt 2012/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.10.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/064017 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/046488 (29.04.2010 Gazette 2010/17) |
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| (54) |
BÜSTENHALTER-RÜCKENVERSCHLUSS
REAR LOCK OF A BRASSIERE
FERMETURE DORSALE POUR SOUTIEN-GORGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
23.10.2008 US 256503 25.05.2009 DE 102009022521
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.06.2011 Patentblatt 2011/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Fildan, Gerhard |
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1230 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- WANZENBÖCK, Karl
A-2524 Teesdorf (AT)
- FILDAN, Gerhard
1230 Wien (AT)
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| (74) |
Vertreter: WOLF & LUTZ |
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Patentanwälte
Hauptmannsreute 93 70193 Stuttgart 70193 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 435 070 US-A1- 2009 070 969
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US-A1- 2003 115 727 US-B1- 6 321 419
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
SACHGEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Büstenhalter. Insbesondere betrifft die Erfindung
einen Rückenverschluss bzw. eine Befestigungsvorrichtung für einen Büstenhalter.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
[0002] Ein Standard-Büstenhalter umfasst ein Paar rückseitig offener Körbchen, die dazu
geeignet sind, sich über die Brüste der Trägerin zu legen und innere Ränder haben,
die miteinander zusammenhängen, sowie äußere Ränder, von denen Rückenbandflügel ausgehen,
die unter den Armen der Trägerin vorbei treten und den Rücken der Trägerin umgreifen,
wo sie aneinander zur Anlage kommen und mittels eines Verschlusses lösbar miteinander
verbunden werden. Ein Träger, der normalerweise von der Spitze eines jeden Körbchens
ausgeht und über die Schulter der Trägerin hinweg tritt, ist an der Rückenseite der
Trägerin mit dem oberen Rand des jeweiligen Rückenbandflügels verbunden, siehe z.B.
US 6,321,419.
[0003] Der Standardverschluss besteht aus einer Mehrzahl in horizontalem Abstand voneinander
angeordneter vertikaler Reihen von Augen, die am äußeren oder rückenseitigen Ende
eines der Flügel angeordnet sind, und einer komplementären vertikalen Reihe von Haken
an einer vorderen oder inneren Seite des Endes des anderen der beiden Flügel. Die
Haken werden mit den Augen einer der Reihen in Eingriff gebracht, um die beiden Flügel
aneinander zu befestigen. Aus Gründen des Komforts sind die Rückenbandflügel typischerweise
aus einem elastischen Textilmaterial gefertigt, jedoch sind die die Haken und die
Augen tragenden Enden etwas steifer.
[0004] Auch wenn der Haken-/Augen-Standardverschluss bewährt ist, so ist er doch mit verschiedenen
Problemen behaftet. Die metallischen Haken sind hart und können sich in den Rücken
der Trägerin bohren und können auch beim Waschen des Büstenhalters mit anderen Wäscheteilen
verhaken. Der Verschluss ist auch auftragend und ist daher unter einem eng anliegenden
Kleidungsstück sichtbar, wobei in der Mitte des Rückens der Trägerin eine unattraktive
Ausbeulung entsteht. Schließlich kann der gesamte Verschluss kräuseln, wenn eine in
Längsrichtung wirkende Kraft auftritt, welche die beiden Flügelenden auseinander zieht,
wobei sowohl die oberen und die unteren Ränder und auch der äußere Rand an der Rückenseite
nach außen hervortreten. Eine derartige kräuselnde Deformation nimmt mit der auftretenden
Spannung zu und lässt die schon existierende unattraktive Aufwölbung in der Mitte
des Rückens der Trägerin noch ausgeprägter werden.
[0005] Die Herstellung des Verschlusses aus den verschiedenen Elementen beinhaltet eine
Mehrzahl von Schritten der Positionierung und Befestigung, die zu den Kosten des bekannten
Verschlusses beitragen. Üblicherweise erfolgt die Befestigung durch Zusammennähen
und es ist sehr schwierig, das Nähen so durchzuführen, dass die Textilelemente des
Verschlusses perfekt aufeinander passen, die normalerweise schon etwas gegeneinander
versetzt sind, wenn das Wäschestück noch neu ist, auf jeden Fall aber nach einiger
Zeit des Gebrauchs.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0006] Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Büstenhalter-Rückenverschluss
zu schaffen.
[0007] Weiter ist es ein Ziel, einen verbesserten Büstenhalter-Rückenverschluss bereit zu
stellen, der die vorgenannten Nachteile vermeidet, insbesondere einen Rückenverschluss
anzugeben, der extrem flach ist, so dass er unter einem eng anliegenden Kleidungsstück
getragen werden kann, ohne sichtbar zu sein und sich auch nicht aufwirft, wenn die
Rückenbandflügel unter Zugspannung stehen.
[0008] Weiter soll eine verbesserte und vereinfachte Methode zur Herstellung eines solchen
Verschlusses angegeben werden, die insbesondere die Notwendigkeit unansehnlicher Nähte
vermeidet.
ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0009] Ein zur Verbindung der Enden zweier Rückenteile eines Büstenhalters vorgesehener
Verschluss umfasst erfindungsgemäß ein Stück eines inelastischen Textilmaterials,
das eine von der Trägerin des Büstenhalters abgewandte rückseitige Fläche und eine
gegenüberliegend angeordnete Vorderfläche hat. Das Stoffstück ist am einen Ende eines
der Rückenteile befestigt und trägt auf der rückwärtigen Seite eine Mehrzahl sich
in Querrichtung erstreckender und in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordneter
Reihen erster, aus Kunststoff gefertigter Verschlusselemente, wobei jede Reihe mindestens
zwei Verschlusselemente umfasst, die in Querrichtung in einem Abstand voneinander
angeordnet sind. Ein flacher Grundkörper hat ein inneres Ende, der an dem Ende des
anderen Rückenteils befestigt ist, ein gegenüber liegendes, äußeres Ende, eine Vorderseite,
die am äußeren Ende mindestens teilweise die Rückseite des Stoffstückes überlappt,
und eine der Vorderseite gegenüberliegende Rückseite. Entsprechende aus Kunststoff
bestehende zweite Verschlusselemente, die im allgemeinen komplementär zu dem ersten
Verschlusselement gestaltet und mit diesem gepaart in Eingriff bringbar sind, sind
an der Vorderseite des Grundkörpers an dessen äußerem Ende befestigt derart, dass
sie mit den ersten Verschlusselementen ausgerichtet und mit diesen fixierend in Eingriff
bringbar sind. Ein quer verlaufender starrer Stab, der auf dem Grundkörper angeordnet
oder als Teil desselben ausgebildet ist, verhindert in Querrichtung erfolgende Relativbewegungen
der zweiten Verschlusselemente sowie ein Biegen des Grundkörpers im Bereich dieser
zweiten Verschlusselemente.
[0010] Ein solcher Verschluss kann, gemessen zwischen Vorder- und Rückseite extrem dünn
ausgeführt werden, in praxi mit einer Dicke von nur 4 mm, was erheblich weniger ist,
als die für einen konventionellen Verschluss üblichen 6 mm. Darüber hinaus ist der
Aufbau so, dass eine über die Rückenteile ausgeübte Zugspannung nicht zu einem Kräuseln
oder einem Verwinden des Verschlusses führt, sondern ihn vielmehr flacher werden lässt,
so dass sich niemals eine unattraktive Aufwölbung ausbilden kann, auch wenn der Büstenhalter
z.B. unter einem eng anliegenden T-Shirt getragen wird. Der Verschluss kann völlig
ohne Nähen realisiert werden, d.h. durch Schweißen, normalerweise Ultraschallschweißen,
so dass sich niemals das Problem einer unattraktiv kontrastierenden Naht stellt.
[0011] Die ersten Verschlusselemente sind weiblich und U-förmig gestaltet, während die zweiten
Verschlusselemente männlich sind. Sie bestehen beide komplett aus Kunststoff, so dass
sie sich z.B. bei der Wäsche nicht verhaken können. Darüber hinaus ist ein derartiger
vollkommen nichtmetallischer Aufbau sehr einfach und billig und vermeidet einen Teil
der mit metallischen Teilen einhergehenden Hautempfindlichkeits- und Allergieprobleme.
[0012] Das Stoffstück ist erfindungsgemäß aus deckungsgleichen vorder- und rückseitigen
Textillagen gebildet, und die ersten Verschlusselemente umfassen jeweils ein Vorderteil,
das zwischen diesen Lagen sandwichartig eingebettet ist, sowie ein Rückenteil, das
mit dem jeweils zugeordneten der zweiten Verschlusselemente paarungsfähig ist, sowie
ein Stift- oder Verbindungselement, das durch die rückwärtige Lage zwischen den jeweiligen
Vorder- und Rückteilen hindurch tritt. Diese Stifte oder Verbindungsteile können einstückig
mit den jeweiligen vorder- und rückseitigen Teilen ausgeführt sein oder können auch
einstückig mit einem der jeweiligen vorder- bzw. rückseitigen Teile ausgebildet und
durch Ultraschallschweißen mit dem jeweiligen anderen vorder- bzw. rückseitigen Teil
verbunden werden.
[0013] Jede der Lagen ist der Grundform nach rechteckig und der Verschluss umfasst weiter
Ultraschallschweißbereiche, die sich entlang mindestens dreier Seiten der Lagen erstrecken
und diese unmittelbar innerhalb der äußeren Ränder derselben zusammenhalten. Diese
Verschweißungen können sich gemäß einer besonderen vorteilhaften Ausführungsform der
Erfindung lediglich entlang dreier Seiten der Schichten erstrecken und gegenüber einer
vierten Seite abgesetzt sein. Das jeweilige Rückenteilende an der vierten Seite ist
zwischen den jeweiligen Lagen aufgenommen und an diesen befestigt. Natürlich können
auch eine oder beide Lagen als integraler Bestandteil des Büstenhalter-Rückenteils
ausgeführt sein, wenn der Halter zusammen mit der Unterwäsche hergestellt wird. Erfindungsgemäß
sind zwischen den Reihen der ersten Verschlusselemente verlaufende balkenförmige Verschweißungen
gebildet. Diese verhindern, dass der Verschluss sich kräuseln kann und halten den
genauen Abstand zwischen den ersten Verschlusselementen aufrecht.
[0014] Der flache Grundkörper kann erfindungsgemäß auch als mit den zweiten Verschlusselementen
und den steifen Balken einheitliches Kunststoffteil ausgeführt sein. In diesem Falle
ist mindestens ein flexibler Textilstofflappen mit dem starren stabförmigen Teil verbunden
und an das jeweilige Rückenteilende angefügt oder es sind insbesondere zwei solcher
Textillappen sandwichartig angeordnet und mit dem Stab verschweißt und sandwichartig
auch am entsprechenden Flügelende angeordnet und mit diesem verbunden.
[0015] Das erfindungsgemäße Verfahren umfasst die Schritte der Befestigung einer Mehrzahl
erster Verschlusselemente, die aus Kunststoff gefertigt sind, an einer Vorderseite
eines inelastischen Textilstoffstückes, das eine von der Trägerin des Büstenhalters
abgewandte Rückseite und eine gegenüberliegende Vorderseite hat, wobei die ersten
Verschlusselemente in einer Mehrzahl quer verlaufender in Längsrichtung in einem Abstand
voneinander befindlicher Reihen an der Rückseite angeordnet werden, und des Weiteren
die Schaffung eines flachen Grundkörpers, der ein inneres Ende hat, das mit dem Ende
des anderen der Rückenteile verbunden ist und ein gegenüberliegendes äußeres Ende
sowie eine Vorderseite, die mindestens teilweise die Rückseite des Textilstoffstückes
an dem äußeren Ende überlappt, sowie eine der Vorderseite gegenüberliegende Rückseite.
Entsprechende zweite Verschlusselemente, die im Wesentlichen komplementär zu den ersten
Verschlusselementen gestaltet sind, werden an der Vorderseite des Grundkörpers am
äußeren Ende befestigt, derart, dass sie mit den ersten Verschlusselementen ausgerichtet
und in fixierenden Eingriff bringbar sind. Ein quer verlaufender steifer Stab wird
an dem Grundkörper angeordnet oder als Teil desselben ausgebildet, derart, dass Querbewegungen
der zweiten Verschlusselemente relativ zueinander sowie ein Biegen des Grundkörpers
im Bereich der zweiten Verschlusselemente verhindert werden.
[0016] Wie vorausgehend erläutert, ist das Stoffstück aus zwei deckungsgleichen vorder-
und rückseitigen Textillagen gebildet, wobei die ersten Verschlusselemente jeweils
ein Frontteil haben, das zwischen den Lagen eingeschlossen ist, ein rückseitiges Teil,
das mit je einem der zweiten Verschlusselemente gepaart werden kann, sowie einen Stift
oder ein Verbindungsteil, der/das durch die rückseitige Lage zwischen den jeweiligen
vorder- und rückseitigen Teilen hindurch tritt. Diese vorder- und rückseitigen Teile
können jeweils einheitlich miteinander, mit den Stiften bzw. dem Verbindungsteil,
sowie mit dem Versteifungsstab in einem einzigen Schuss eines Spritzgussvorganges
hergestellt werden oder alternativ die Stifte oder Verbindungsteile einstückig mit
einem der jeweiligen Vor- und Rückseitenteile ausgeführt und jeweils mit dem anderen
der jeweiligen Vorder- und Rückseitenteile verschweißt werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0017] Die vorausgehend genannten Ziele, Merkmale und Vorteile ergeben sich mehr im Einzelnen
aus der folgenden Beschreibung unter Hinweis auf die beigefügte Zeichnung, in der
- Fig. 1A
- einen erfindungsgemäßen Verschluss in Draufsicht zeigt;
- Fig. 1B
- ist ein Schnitt längs der Linie IB--IB der Fig. 1A;
- Fig. 1C und 1D
- sind Draufsichtsdarstellungen der weiblichen und männlichen Teile des Verschlusses;
- Fig. 1E und 1F
- sind Ansichten der weiblichen und männlichen Teile des Verschlusses, gesehen von der
Rückseite her;
- Fig. 2A und 2B
- sind Vorder- und Rückansichten des äußeren weiblichen Elements;
- Fig. 2C
- zeigt das äußere, weibliche Element in einem Schnitt;
- Fig. 2D und 2E
- sind Vorder- und Rückansichten des inneren weiblichen Elements;
- Fig. 2F
- ist ein Querschnitt durch das innere weibliche Element;
- Fig. 2G und 2H
- sind Draufsichts- und Rückansichten des Kunststoffteils des männlichen Verschlusselements;
- Fig. 2I
- ist ein Schnitt längs der Linie 2I--2I der Fig. 2G;
- Fig. 2J
- ist eine Vorderansicht des Gewebes für das männliche Teil des Verschlusses;
- Fig. 3A und 3B
- sind Ansichten der Basis- und der freien Gewebestreifen für die Gewebelagen des weiblichen
Teils;
- Fig. 3C und 3D
- sind Vorder- und Rückansichten der inneren und äußeren weiblichen Elemente nach deren
Aufbringung auf den Basisstreifen;
- Fig. 3E
- ist eine Ansicht der Gewebestreifen, nachdem sie durch Wärmebehandlung zusammengefügt
worden sind;
- Fig. 3F
- ist eine Ansicht, die das Beschneiden der zusammengefügten Gewebestreifen zeigt;
- Fig. 4A
- ist eine Draufsichtdarstellung eines zweiten erfindungsgemäßen Verschlusses;
- Fig. 4B
- ist ein Schnitt längs der Linie IVB--IVB der Fig. 4A;
- Fig. 4C und 4D
- sind Draufsichtsdarstellungen der weiblichen und männlichen Teile des zweiten Verschlusses;
- Fig. 4E und 4F
- sind Ansichten der Rückseiten der weiblichen und männlichen Teile des zweiten Verschlusses;
- Fig. 5A und 5B
- sind Ansichten der Basis- und Trägergewebestreifen für die Lagen des männlichen Teils
des zweiten Verschlusses;
- Fig. 5C und 5D
- sind Vorder- und Rückansichten nach Anbringung der Kunststoffteile auf dem Basisstreifen;
- Fig. 5E
- ist eine Ansicht der Textilstreifen nachdem sie durch thermische Behandlung miteinander
gefügt sind;
- Fig. 5F
- ist eine Ansicht, die das Beschneiden der miteinander thermisch gefügten Streifen
zeigt;
- Fig. 6A und 6B
- sind Ansichten der Basis- und Trägertextilstreifen für die Textillagen des männlichen
Teils des zweiten Verschlusses;
- Fig. 6C und 6D
- sind Vorder- und Rücken-Ansichten nach dem Aufbringen der Kunststoffteile auf den
Basisstreifen;
- Fig. 6E
- ist eine Ansicht der Streifen, nachdem sie durch Wärmebehandlung miteinander gefügt
sind;
- Fig. 6F
- ist eine Draufsicht, die das Beschneiden der zusammengefügten Textilstreifen zeigt;
- Fig. 7A
- zeigt einen Schnitt längs der Linie A-A der Fig. 7D;
- Fig. 7B
- zeigt einen Schnitt längs der Linie B-B der Fig. 7A;
- Fig. 7C
- zeigt einen Schnitt längs der Linie C-C der Fig. 7D;
- Fig. 7D
- ist eine vereinfachte Darstellung des erfindungsgemäßen Büstenhalterverschlusses im
geschlossenen Zustand in einer der Fig. 4A entsprechenden Ansicht,
- Fig. 7E
- ist ein Schnitt längs der Linie E - E der Fig. 7B,
- Fig. 8A
- zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Büstenhalterverschlusses
in einer der Fig. 1 A entsprechenden Darstellung, im Maßstab 2:1,
- Fig.8B
- die geschlossene Konfiguration des Büstenhalterverschlusses gemäß Fig. 8A im Schnitt
längs der Linie B-B der Fig. 8A,
- Fig.8C
- eine Position vorläufiger Fixierung magnetischer Verschlusselemente des Büstenhalterverschlusses
gemäß Fig. 8A, ebenfalls im Schnitt längs der Linie B-B der Fig. 8A und
- Fig.8D
- die geschlossene Konfiguration des Büstenhalterverschlusses gemäß Fig. 8A, im Schnitt
längs der Linie D-D der Fig. 8A, Fig. 8B, 8C und 8D jeweils im Maßstab 4:1.
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
[0018] Wie aus den Fig. 1A - 1F ersichtlich, umfasst ein erfindungsgemäßer Verschluss grundsätzlich
ein weibliches Teil 10, das normalerweise an dem einen gestrichelt gezeichneten Rückenflügel
W befestigt ist und ein männliches Teil 20, das an dem anderen Rückenflügel befestigt
ist. Fig. 1A zeigt den Verschluss von der Rückseite aus gesehen, d.h., gesehen in
einer Position hinter der Trägerin, wobei der Verschluss in seiner längsten Konfiguration
geschlossen ist.
[0019] Das weibliche Teil 10 ist durch eine vordere Materiallage 11a und eine hintere Materiallage
11b gebildet, von denen mindestens eine, beim dargestellten Ausführungsbeispiel beide,
aus einem nicht dehnbaren Textilgewebe üblicherweise einem Mikrofaserstreifen in Leinenbildung,
bestehen. Diese Lagen 11a und 11b sind entlang ihrer Längsränder und eines äußeren
Randes durch eine U-förmige Verschweißung 11c miteinander verbunden. Zusätzlich sind
quer verlaufende Verschweißungen 11d vorgesehen, die in Längsrichtung im Abstand voneinander
über die durch Ultraschallschweißen zusammengefügten Lagen 11a und 11b innerhalb der
Flächen verteilt angeordnet sind, die durch die Verschweißung 11c markiert ist, um
die Anordnung zusätzlich durch Vermeidung von Zug zu stabilisieren. Die U-förmige
Kantenverschweißung 11c endet in geringem Abstand von den inneren Enden der Lagen
11a und 11b und die innerste Querverschweißung 11d ist ebenfalls nach außen hin in
einem Abstand von diesem inneren Ende derart angeordnet, dass die beiden Lagen 11a
und 11b am inneren Ende des weiblichen Teils 11 voneinander separiert sind und dort
Befestigungslippen bilden. Dadurch ist es möglich, die beiden Lagen 11a und 11b an
einander gegenüberliegenden inneren und äußeren Flächen des jeweiligen Rückenflügels
W sandwichartig anzuordnen und an diesem durch Schweißen oder Nähen derart zu befestigen,
dass eine stabile Verankerung und glatte Verbindung erzielt wird.
[0020] Diese jeweils zwei weibliche schmetterlingsförmige Verschlusselemente umfassenden
Reihen 12 sind an der Rückenfläche der rückenseitigen Lage 11b in quer sich erstreckender
Reihen angeordnet, die in longitudinaler Richtung im Abstand voneinander angeordnet
sind. Im Prinzip könnten bei Büstenhaltern mit größeren Körbchen in jeder Reihe mehr
als zwei solcher Elemente 12 angeordnet sein, jedoch ist es, wie nachfolgend noch
erläutert, oft nur notwendig, den Querabstand der beiden Elemente 12, nicht deren
Anzahl, zu vergrößern, um durch eine Vergrößerung der transversalen Dimension des
Verschlusses eine Anpassung an einen breiteren Flügel W zu erreichen.
[0021] Jedes weibliche Einzelelement 12 umfasst, wie besser anhand der Fig. 2A - 2C erkennbar
ist, ein schmetterlingsförmiges Rückenteil 12a, das an der Außenfläche der rückwärtigen
Lage 11b sitzt und ein rechteckig-ringförmiges, inneres Teil 12b (Fig. 2D - 2F), das
sandwichartig zwischen der Vorderseite der rückwärtigen Lage 11 und der rückwärtigen
Seite der vorderen Materiallage 11a angeordnet ist. Das Rückenteil 12a ist schmetterlingsförmig
ausgebildet mit einem Paar von Flügeln, die divergierende äußere Abschnitt 12c haben,
parallele Innere Abschnitte 12d mit überhängenden Partien 12e und eine Ausbuchtung
12 f haben, welche die Basisenden der inneren Abschnitte 12d miteinander verbindet.
Von der vorderen Seite der weiblichen Elemente 12 gehen spitze Vorsprünge aus, die
durch die rückwärtige Lage 11 b hindurch treten und in Löchern im Vorderteil 12b ihren
Sitz finden, das seinerseits analog wirkende Vorsprünge 12i besitzt.
[0022] Das männliche Teil 20 umfasst, wie besser anhand der Fig. 2G - 2J erkennbar ist,
ein flexibles, normalerweise jedoch inelastisches Textilteil, das durch front- und
rückwärtige Lagen 20a und 20b gebildet ist, die ihrerseits durch Hälften eines gemeinsamen
rechteckigen Textilstückes (Fig. 2J) gebildet ist und einen zentralen Schlitz 20c
hat, sowie ein Kunststoffteil 20c mit einem äußeren Teil 20d und einem inneren, stabförmigen
Teil 20e, die durch ein etwas schmäleres Gewebestück 20f miteinander verbunden sind,
das durch den Schlitz 20c passt, wie nachfolgend beschrieben werden wird. Das äußere
Teil 20c ist an seiner Rückenseite mit dekorativen Elementen versehen und mit einer
Anzeige, die das Wort "SCHUB" beinhaltet sowie einem auswärts zeigenden Pfeil, um
der Benutzerin anzuzeigen, in welcher Richtung das Teil 20 verschoben werden muss,
um den Verschluss zu öffnen.
[0023] Es wäre auch möglich, ein System zu schaffen, bei dem die beiden Lappen 20a und 20b
an einen Stück wären und eines der Stücke so groß zu gestalten, dass es die gesamte
Rück- und Außenseite des Kunststoffteils 20d überdeckt, so dass von der Rückseite
her nur Textilmaterial sichtbar ist.
[0024] Die Vorderseite des äußeren Teils 20c ist mit einem Paar von Hakenelementen 20h versehen,
deren jedes einen vergrößerten Kopf 20i und eine nach innen ragende Rippe 20j hat.
Die Köpfe 20i können die Auskragungen 12e untergreifen, derart, dass die Teile 10
und 20 gegen eine Trennung in beliebiger Richtung verankert werden, mit Ausnahme der
Richtung auf einander zu, d.h. durch eine Bewegung des Teils 20 in Richtung des "SCHUB"-Pfeils
der Anzeige 20g. Die Rippen 20j, die an der Innenseite der Köpfe 20i angeordnet sind,
dienen zur Gleitführung der Köpfe 20i zwischen den Armen 12c der Teile 12a in die
Schließposition.
[0025] Das männliche Teil 10 des.Verschlusses wird, wie in den Fig. 3A - 3F dargestellt,
geschaffen, indem zuerst die zwei Leerstreifen 11a' und 11b" (Fig. 3A und 3B), die
dieselbe Form wie die Lagen 11a und 11b haben, jedoch rundherum um einen Dimensionsbetrag
D größer sind, der hier etwa 0,125 in beträgt, zusammen laminiert werden.
[0026] In einem ersten Schritt, der in den Fig. 3C und 3D gezeigt ist, werden die Teile
12a und 12b jeweils in drei Reihen zu je zwei (worauf die Erfindung keineswegs beschränkt
ist) miteinander fest verbunden, wobei die spitzen Vorsprünge 12g und 12i durch den
Leerstreifen 11b' hindurch stoßen und die exakte Positionierung der Teile 12a und
12b zueinander sichern. Die solchermaßen aneinander gehaltenen Teile 12a und 12b werden
in dieser Position durch Ultraschalleinwirkung an den äußeren Enden der vorspringenden
Spitzen miteinander verschweißt, so dass sie sich pilzförmig überlappen und die Teile
12a und 12b samt dem zwischen ihnen angeordneten Streifen 11b' fest aneinander verankert
sind.
[0027] Sodann werden, wie in der Fig. 3E gezeigt, die beiden Leerstreifen 11a' und 11b'
in deckungsgleicher Lage aneinander befestigt, und die Verschweißu12c und 12d geschaffen,
was durch Einwirkung von Ultraschall geschehen kann. Dadurch wird die Gesamtanordnung
etwas ausgesteift und umschließt vollkommen die Teile 12b.
[0028] In einem letzten Schritt wird ein Rand 11e von dem Leerstreifen 11a' und 11b' abgeschnitten,
um diese in die Lagen 11a und 11b überzuführen. Dieser Beschneidevorgang erfolgt kalt,
unmittelbar angrenzend oder geringfügig außerhalb der Ultraschallverschweißung 12c,
so dass, wenn das Gewebe der Lagen 11a und 11b durch den Gebrauch und Waschen ein
wenig ausfranst, ein glatter Rand übrig bleibt.
[0029] Das Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 4A - 6F ist funktionell dem ersten, vorausgehend
erläuterten Ausführungsbeispiel ähnlich und vermittelt alle Vorteile desselben, unterscheidet
sich von diesem jedoch hinsichtlich der Art der Herstellung und des Aufbaus des männlichen
Teils 30.
[0030] Insbesondere ist das männliche Teil 30 hier nicht aus zwei Stücken aufgebaut, nämlich
in der Fig. 2J dargestellten Textilelement und dem Kunststoffteil, das in den Fig.
2G und 2H dargestellt ist. Stattdessen wird es, wie in den Fig. 5A und 5B dargestellt,
von zwei Leerstreifen 30a' und 30b' ausgehend gebildet, wobei der erste ein einfaches,
nicht perforiertes Materialstück ist und der zweite mit einer Anzahl durchgehender
Löcher 30c versehen ist, wobei beide Stoffstücke um einen Dimensionsbetrag D vergrößert
sind.
[0031] Der Leerstreifen 30b' wird sodann, wie in den Fig. 5C und 5D dargestellt, zwischen
zwei Spritzguss- oder Blasformhälften fixiert und es wird ein synthetisches Harz eingespritzt,
um an der Vorderseite des Leerstreifens 30b' zwei kleine kreisrunde Druckknopf-Basisteile
30d sowie einen quer verlaufenden Stab 30e anzuformen und an der Rückseite zwei flache
Druckknöpfe 30f, von denen Köpfe 30g abstehen, die mit den Köpfen 20i und Rippen 30g
identisch sind, die ihrerseits mit der Rippe 20j identisch sind. Gleichzeitig wird
ein flaches Verbindungsstück 30i mitgeformt, das sich durch den Leerstreifen 30b'
hindurch zwischen den Knöpfen 30d und 30f erstreckt, die auch über integrierte Stiftelemente
miteinander verbunden sind, die sich durch die Löcher 30c hindurch erstrecken, die
zwischen den Knöpfen 30d und 30f vorhanden sind.
[0032] Demgemäß werden sämtliche Kunststoffteile in einem einzigen Schuss hergestellt und
daher einstückig miteinander zusammenhängend.
[0033] Sodann werden, wie in der Fig. 5E dargestellt, die beiden Leerstreifen 30a' und 30b'
deckungsgleich aufeinander gelegt, so dass der vordere Leerstreifen 30a' die Knöpfe
30d und den Verstärkungsstab 30e bedeckt, und die beiden Leerstreifen 30a' und 30b'
werden durch Ultraschallschweißen in einer U-förmigen Schweißung 30j miteinander verbunden,
die sich die Knöpfe 30d und 30f umgebend erstreckt sowie längs einer geraden Ultraschallschweißung
30k an dem Stab 30e, um die beiden Streifen sowie die Kunststoffteile 30d, 30f, 30e
und 30i fest miteinander zu verbinden.
[0034] Schließlich wird um die Verschweißung 30j herum ein kalter Schnitt geführt, der geringfügig
außerhalb der Verschweißung verläuft, um einen Rand 30m abzuschneiden, um vordere
und rückwärtige Materiallagen 30a und 30b mit glattem Rand zu schaffen und ein Paar
von Lippen, zwischen denen der jeweilige Flügel W verankert werden kann.
[0035] Auch das weibliche Teil des zweiten Ausführungsbeispiels wird, wie in den Fig. 6A
- 6F veranschaulicht, mit einstückigen, im Spritzgussverfahren hergestellten Kunststoffteilen
gebildet.
[0036] Insbesondere kann, wie in den Fig. 6A und 6B dargestellt, bei der Herstellung von
Leerstreifen 40a' und 40b' ausgegangen werden, wobei der erstgenannte mit dem Leerstreifen
11a' identisch ist und der zweitgenannte sich von dem Leerstreifen 11 b' lediglich
dadurch unterscheidet, dass er mit sechs U-förmigen Reihen von durchgehenden Löchern
versehen ist.
[0037] Der Leerstreifen 40b' wird dann, wie der Leerstreifen 30b' zwischen den Formhälften
eingespannt, in welche das Kunststoffmaterial zur Bildung von Formteilen 50a und 50b
eingespritzt wird, die notwendigerweise identisch mit den Teilen 12a und 12b sind,
abgesehen davon, dass sie einstückig miteinander ausgeführt sind und über dünne Stifte
zusammenhängen, die sich durch die Löcher 40c hindurch erstrecken. Dies ist in den
Fig. 6C und 6D dargestellt.
[0038] Die durch die Fig. 6E und 6F veranschaulichten Schritte sind identisch mit den in
den Fig. 3E und 3F dargestellten, wobei die entstandenen Verschweißungen 12c und 12d
dann an der Kante 40c abgeschnitten werden, um eine vordere Lage 40a und eine hintere
Lage 40b zu schaffen, die einen glatten Rand haben sowie zwei Lappen, die mit einem
Rückenteilflügel verbunden werden können.
[0039] Zum Zweck einer mehr in die Einzelheiten gehenden Erläuterung des erfindungsgemäßen
Büstenhalterverschlusses sei im Folgenden auf die Fig. 7A bis 7E Bezug genommen, die
in vergrößertem Maßstab Einzelheiten anhand der Fig. 2a bis 2j sowie 4a und 4b schon
angesprochener weiblicher Elemente 10 und männlicher Elemente 20 erfindungsgemäßer
Büstenhalterverschlüsse zeigen analog zu denen, wie schon mit Bezug auf die Fig. 2A
bis 2J sowie 4A und 4B erläutert. Dementsprechend ist die Fig. 7A eine vergrößerte
Darstellung eines Teils des Elements der Fig. 4B. Demgemäß wird auf die diesbezügliche
Beschreibung der Fig. 4B und des in dieser dargestellten Ausführungsbeispiels verwiesen.
[0040] In Fällen, dass in einer der Fig. 7A bis 7E angegebene Bezugszeichen in den zugeordneten
Teilen der folgenden Beschreibung nicht erwähnt sind, soll auf diejenigen vorausgegangenen
Beschreibungsteile verwiesen sein, in denen die genannten Bezugszeichen eingeführt
worden sind.
[0041] Ein sehr wichtiges Charakteristikum des erfindungsgemäßen Büstenhalterverschlusses
besteht darin, dass zur Verbindung der Rückenteile des Büstenhalters eine geringe
Mindestkraft aufgebracht werden muss, d.h. ein bestimmter Widerstand überwunden werden
muss. Nach Überwindung dieses Widerstandschwellenwertes ist jedoch die Verbindung
extrem zugfest, d.h. je größer eine Zugkraft wird, die im Sinne der Bewegung der Rückenteile
des Büstenhalters voneinander weg wirkt, desto mehr die Haltekraft des Büstenhalterverschlusses
zunimmt und die Fixierung der Rückenteile des Büstenhalters aneinander stabilisiert.
Andererseits soll die Trägerin des Büstenhalters den Verschluss ohne nennenswerten
Kraftaufwand öffnen können.
[0042] Zu diesem Zweck sind, allgemein ausgedrückt, das weibliche Verschlussteil 10 und
das männliche Verschlussteil 20 in solcher Weise gestaltet, dass allgemein ausgedrückt
ein Schließen des Büstenhalterverschlusses auch zu einer Stabilisierung der Verschluss-Konfiguration
seiner Einzelteile führt, d.h. in dem Verschlussbereich auftretende Zugspannungen,
die parallel zur Körperoberfläche der Trägerin des Büstenhalters gerichtet sind, ein
Andrücken der miteinander verbundenen Seiten- bzw. Rückenteile des Büstenhalters an
dessen Trägerin unterstützen und dadurch die Verbindung der Rückenteile stabilisieren.
[0043] Um dieser Forderung - im Rahmen des Möglichen - zu entsprechen, sind bei dem erfindungsgemäßen
Büstenhalterverschluss die nachfolgend mehr im Einzelnen erläuterten Merkmale verwirklicht:
Die schmetterlingsförmigen - weiblichen - Verschlusselemente 12 des erfindungsgemäßen
Büstenhalterverschlusses sind, wie insbesondere den Detaildarstellungen der Fig. 7B
und 7C unmittelbar entnehmbar ist, symmetrisch bezüglich einer Längsmittelebene 51w
ausgebildet, deren Spur in der Zeichnungsebene parallel zu den einander gegenüberliegenden
schmalen ebenen Führungsstirnflächen 51f (Fig. 7C) des weiblichen Verschlusselements
12 verläuft.
[0044] Auch die männlichen Verschlusselemente 20 sind symmetrisch bezüglich einer Mittelebene
51 m ausgebildet, die im geschlossenen Zustand dieser Elemente 10 und 12 mit der Mittelebene
51 w des jeweiligen weiblichen Verschlusselements 12 zusammenfällt.
[0045] Die geradlinig verlaufenden Ränder 52g der "äußeren" Flügelabschnitte 12c und die
Führungsflächen 51f der parallelen inneren Abschnitte 12d der schmetterlingsförmigen
Elemente schließen miteinander einen Winkel von ca. 145° ein und schließen über je
einen Rastvorsprung 12r (Fig. 7B) aneinander an Der minimale Abstand Dmin der Rastvorsprünge
voneinander ist etwas kleiner als der seitliche Abstand Dd der parallelen, inneren
Abschnitte 12d im verbleibenden Teil der inneren Abschnitte 12c der weiblichen Verschlusselemente.
[0046] Auch die männlichen Verschlusselemente sind mit Rastvorsprüngen 53m versehen, die
funktionell den Verankerungsvorsprüngen 52r der weiblichen Verschlusselemente 12 zugeordnet
sind. Sie sind an einander gegenüberliegenden Seiten einer Führungsrippe 54 (20j)
des jeweiligen männlichen Verschlusselements 20 angeordnet.
[0047] Am einen Ende der Führungsrippe 54 ist ein Verankerungskopf 20i angeordnet, der zusammen
mit der Rippe des männlichen Verschlussteils 20 einen mit dem weiblichen Verschlusselement
12 in Eingriff bringbaren Verankerungshaken 20h bildet. Bei dem in der Fig. 7C dargestellten,
speziellen Ausführungsform des Verschlusses sind jeweils zwei Paare 12, 20 solcher
Verschlusselemente zu einem einstückigen Kunststoffteil 54 (Fig. 7C) zusammengefasst,
dessen geometrische Gestaltung ohne weiteres den vergrößert maßstäblichen Darstellungen
der Fig. 7C sowie der Fig. 2H entnehmbar ist.
[0048] Der Verankerungskopf 20h hat, rechtwinklig zur Symmetrieebene 51 m bzw. der Symmetrieebene
51w des weiblichen Verschlusselements 12 gemessen, einen Durchmesser Dm, der signifikant
größer ist als der Abstand der Führungsstirnflächen 51f der parallelen Abschnitte
12d der weiblichen Verschlusselemente 10.
[0049] Die zur Mittelebene parallelen Führungsflächen 51f der parallelen Abschnitte 12d
der weiblichen Verschlusselemente 10 sind durch ebene koplanare Stufenflächen (Fig.
7c) gegen weitere etwa parallel zur Mittelebene 51w sich erstreckende Führungsflächen
54r abgesetzt, deren Abstand voneinander mindestens dem Durchmesser Dm des Verankerungskopfes
entspricht, vorzugsweise geringfügig größer ist als dieser, um eine leichtgängige
Verschiebbarkeit der männlichen Verschlusselemente gegenüber den weiblichen Verschlusselementen
zu gewährleisten. Durch diese Gestaltung der weiblichen Verschlusselemente ergibt
sich in der Nähe des Bereichs des Anschlusses der parallelen und der divergierenden
Verschlusselementabschnitte 12d und 12c eine überhängende Anordnung von Führungselementen
12e der weiblichen Verschlusselemente 10.
[0050] Das Schließen des erfindungsgemäßen Büstenhalterverschlusses erfolgt dadurch, dass
das männliche Verschlussteil 20 in Richtung des Pfeils 56 der Fig. 7B in das weibliche
Verschlussteil 12 hineingeschoben wird, wobei es mit seiner Rippe 20j (Fig. 7E) zwischen
den parallelen Führungsstirnflächen 51 F (Fig.7C) geführt ist, bis der Verankerungskopf
20h in Abstützung an der Innenseite der Überhänge 12e gelangt, wobei das männliche
und das weibliche Verschlussteil aneinander angezogen bzw. angedrückt werden. Sobald
die Rastvorsprünge 53m des männlichen Verschlussteils 20 an den Rastvorsprüngen 52r
des weiblichen Verschlusselements vorbeigetreten sind, ist das männliche Verschlusselement
kraft-formschlüssig gegen ein Zurückziehen - in Öffnungsrichtung - gesichert. Gleichzeitig
ist durch Anlage des Verankerungskopfes 20h des männlichen Verschlussteils 20 an dem
quer zur Mittelebene 54w verlaufenden Rückenteil 12f des weiblichen Elements die Verschluss-Entstellung
des männlichen Verschlussteils 20 markiert.
[0051] Die geometrischen Abmessungen der erläuterten Rastelemente und die elastischen Eigenschaften
des Materials der Verschlusselemente sind dahingehend aufeinander abgestimmt, dass
ein leichtgängiges Einrücken dieser Elemente in die Verschlussposition und auch ein
leichtgängiges Öffnen des Büstenhalterverschlusses gewährleistet ist.
[0052] Der in den Fig. 8A bis 8D, auf deren Einzelheiten ausdrücklich verwiesen sei, dargestellte,
insgesamt mit 80 bezeichnete Büstenhalterverschluss ist nach Aufbau und Funktion den
anhand der Fig. 1A bis 7E erläuterten Ausführungsformen von Büstenhalterverschlüssen
weitestgehend analog (insbesondere den Verschlüssen gemäß den Fig. 1A bis 3F und 7A
bis 7E) und hinsichtlich zahlreicher Einzelheiten mit diesen auch identisch, so dass
insoweit, um Wiederholungen zu vermeiden, auf die diesbezüglichen Beschreibungsteile
verwiesen werden kann. Dies gilt sowohl hinsichtlich der Gestaltung der schmetterlingsförmigen
weiblichen Verschlusselemente 12a als auch bezüglich der mit diesen in Eingriff bringbaren
männlichen Verschlussteile, und es gilt auch für die Anordnung und Form von Verschweißungen,
mittels derer die die Verschlusselemente tragenden und/oder einhüllenden Textil-Materiallagen
paarweise miteinander und/oder mit tragenden Teilen der Verschlusselemente verbunden
sind. Soweit in den Fig. 8A bis 8D Bezugszeichen angegeben sind, die vorausgehend
auch schon in einer oder mehreren der Fig. 1A bis 7E verwendet worden sind, soll dies
den Verweis auf die zu diesen Elementen gehörenden Beschreibungsteile beinhalten und
auf die Identität oder Analogie der identisch bezeichneten Teile hinweisen.
[0053] Im wesentlichen Unterschied zu den anhand der Fig. 1 bis 7E erläuterten Varianten
von Büstenhalterverschlüssen sind bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 8A bis
8D zusätzlich zu Befestigungselementen, die eine kraft-formschlüssige Fixierung der
Büstenhalterflügel aneinander vermitteln, auch magnetische Verschlusselemente 80/w
und 80/m (Fig. 8B und 8C) vorgesehen, die der Büstenhalterträgerin das Aufsuchen der
Verschlussposition des Büstenhalterverschlusses insgesamt und dessen Schließbetätigung
erleichtern sollen.
[0054] Hierbei soll mittels der magnetischen Verschlusselemente 80/w und 80/m, für sich
gesehen, eine Art vorläufiger Kopplung der Büstenhalterflügel miteinander dahingehend
erzielt werden, dass sich schon allein aufgrund der magnetischen Anziehungskräfte
der Magnete eine geschlossene Konfiguration des Büstenhalters ergibt, aus der heraus
die endgültige Verschlusskonfiguration, die formschlüssigem Eingriff der im übrigen
erläuterten weiblichen und männlichen Verschlussteile entspricht, auch ohne Ansicht
des Verschlusses 80 bequem erreichbar ist.
[0055] Zu diesem Zweck sind in der aus der Fig. 8A ersichtlichen Anordnung in die Reihen
12, in denen je zwei schmetterlingsförmige weibliche Verschlusselemente 12a des weiblichen
Verschlussteils 10 angeordnet sind, je ein Magnetelement 80/w des weiblichen Verschlussteils
10 integriert; des weiteren ist ein dem männlichen Verschlusselement 20 zugeordneter
Permanentmagnet 80/m vorgesehen. Diese dem weiblichen Verschlussteil 10 zugeordneten
Magnete 80/w und der dem männlichen Verschlussteil 20 zugeordnete Permanentmagnet
80/m sind in der aus den Fig. 8B und 8C ersichtlichen Anordnung zwischen die Textilmateriallagen
11a und 11b des weiblichen Verschlusselements 10 eingebettet bzw. in das männliche
Verschlusselement 20 eingesetzt, das seinerseits mit den. Textilmateriallagen 20a
und 20b durch Verschweißung zugfest verbunden ist.
[0056] Die Magnete 80/w und 80/m sind der Grundform nach als kreisförmige Scheiben ausgebildet,
die in einer typischen Dimensionierung einen Durchmesser um 4 mm und eine Dicke um
1 mm haben. Eingesetzt sind Neodym-Permanentmagnete oder auch andere Seltenerdmagnete,
die in geeigneten Spezifikationen kommerziell erhältlich sind.
[0057] Im Prinzip ist es ausreichend, nur bei einem der Verschlussteile 10 oder 20 ein permanent-magnetisches
Verschlusselement vorzusehen und beim jeweils anderen ein Plättchen aus weichmagnetischem
Material zu nehmen, jedoch ist es aus Gründen einer hinreichenden Anziehungskraft
zweckmäßig, an beiden Verschlussteilen 10 und 20 Permanentmagnete einzusetzen, die
bei der geeigneten Polung vergleichsweise größere Anziehungskräfte zu entfalten vermögen,
was andererseits einer raumsparenden, wenig auftragenden Bauweise des Verschlusses
80 zugute kommt.
[0058] Bei dem zur Erläuterung gewählten Ausführungsbeispiel sind die Permanentmagnete 80/w
des weiblichen Verschlussteils 10 jeweils zwischen den weiblichen Verschlusselementen
12a der jeweiligen Reihe 12 von Verschlusselementen angeordnet. Dasselbe gilt sinngemäß
für das insgesamt als Kunststoffteil ausgebildete männliche Verschlussteil 20, dessen
Permanentmagnet 80/m in einer aus den Fig. 8B und 8C ersichtlichen Weise zwischen
Rastnasen 80/r des aus Kunststoff bestehenden männlichen Verschlussteils 20 fixiert
ist, wie lediglich schematisch angedeutet.
[0059] Die Anordnung der magnetischen Verschlusselemente 80/w und 80/m sowie deren Relativbewegungen
begrenzter Anschlagelemente 81 mit nach außen, d.h. zum jeweiligen Magneten 80/w hin
offener Anschlagbegrenzung 82 ist dahingehend gewählt, dass diejenige Position (Fig.
8C) der magnetischen Verschlusselemente 80/w und 80/m, in der diese ihre größte Anziehungskraft
entfalten, in einem Abstand S von derjenigen Position der Verschlussteile 10 und 20
angeordnet ist, in der die schmetterlingsförmigen Verschlusselemente 12a mit diesen
zugeordneten Rastköpfen 20 (Fig. 7E und 7A bzw. 8D) in kraftformschlüssigem Eingriff
stehen und der Büstenhalterverschluss die für belastungsfähige Verschlussposition
einnimmt, die erst durch aktive Einwirkung der Trägerin erreicht werden kann. Dieser
wird jedoch das Auffinden der geeigneten Ausgangsposition dadurch erleichtert, dass
beim Anlegen des Büstenhalters die magnetischen Verschlusselemente 80/w und 80/m eine
spürbare Anziehungskraft entfalten, durch die die Flügelenden in die in der Fig. 8c
dargestellte "zentrierte" Lage ihrer Magnete angezogen werden, wonach die Trägerin
mit geringer Mühe durch eine Relativbewegung des männlichen Verschlusselements 20
in Richtung des Pfeils 83 der Fig. 8c gegenüber dem weiblichen Verschlusselement 10
die Schließkonfiguration des Büstenhalterverschlusses einstellt, in der eine Anschlagnase
84 des männlichen Verschlussteils 20 an der gekrümmten Anschlagfläche 82 des weiblichen
Anschlagelements 81 des Büstenhalterverschlusses 80 anliegt.
1. Verschluss zur Verbindung der Enden zweier Rückenteile eines Büstenhalters mit einem
Stück eines inelastischen Textilmaterials, das eine von der Trägerin des Büstenhalters
abgewandte, rückseitige Fläche und eine gegenüberliegend angeordnete Vorderfläche
hat und an dem einen Ende eines der Rückenteile befestigt ist, mit
einer Mehrzahl sich in Querrichtung erstreckender und in Längsrichtung im Abstand
voneinander angeordneter Reihen erster, aus Kunststoff gefertigter Verschlusselemente
(12), die an der rückwärtigen Seite angeordnet sind, wobei jede Reihe mindestens zwei
Verschlusselemente umfasst, die in Querrichtung in einem Abstand voneinander angeordnet
sind; einem flachen Grundkörper, der ein inneres Ende hat, das am Ende des anderen
Rückenteils befestigt ist,
einem gegenüber liegenden, äußeren Ende,
einer Vorderseite, die am äußeren Ende mindestens teilweise die Rückseite des Stoffstückes
überlappt, und einer der Vorderseite gegenüberliegenden Rückseite und mit
entsprechenden aus Kunststoff bestehenden, zweiten Verschlusselementen (30g), die
im allgemeinen komplementär zu den ersten Verschlusselementen gestaltet und mit diesen
gepaart in Eingriff bringbar sind,
sind und an einer Vorderseite des Körpers an dessen äußerem Ende befestigt sind, derart,
dass sie mit den ersten Verschlusselementen ausgerichtet und mit diesen fixierend
in Eingriff bringbar sind; gekennzeichnet durch einen quer verlaufenden starren Stab (30e), der auf dem Grundkörper angeordnet oder
als Teil desselben ausgebildet ist, um in Querrichtung erfolgende Relativbewegung
der zweiten Verschlusselemente sowie ein Biegen des Grundkörpers im Bereich dieser
zweiten Verschlusselemente zu verhindern.
2. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Verschlusselemente weiblich und U-förmig gestaltet sind und die zweiten
Verschlusselemente männlich sind.
3. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stoffstück aus deckungsgleichen vorder- und rückseitigen Textillagen gebildet
ist und die ersten Verschlusselemente jeweils ein Vorderteil umfassen, das zwischen
diesen Lagen sandwichartig eingebettet ist, sowie ein Rückenteil, das mit dem jeweils
zugeordneten der zweiten Verschlusselemente paarungsfähig ist, sowie ein Stift- oder
Verbindungselement, das durch die rückwärtige Lage zwischen den jeweiligen Vorder-
und Rückteilen hindurch tritt, vorgesehen ist.
4. Verschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte oder Verbindungsteile einstückig mit den jeweiligen vorder- und rückseitigen
Teilen ausgeführt sind.
5. Verschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte oder Verbindungsteile einstückig mit den jeweiligen vorder- und rückseitigen
Teilen ausgeführt sein können und mit dem anderen der jeweiligen vorder- bzw. rückseitigen
Teile verschweißt sind.
6. Verschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen jeweils der Grundform nach rechteckig ausgebildet sind und der Verschluss
weiter verschweißte Bereiche umfasst, die sich entlang mindestens dreier Seiten der
Lagen erstrecken und diese unmittelbar innerhalb der äußeren Ränder derselben zusammenhalten.
7. Verschluss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschweißungen sich lediglich entlang dreier Seiten der Textillagen erstrecken
und gegenüber einer vierten Seite abgesetzt sind, wobei das jeweilige Rückenteil an
der vierten Seite zwischen den jeweiligen Lagen aufgenommen und an diesen befestigt
ist.
8. Verschluss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass weiter zwischen den Reihen der ersten Verschlusselemente quer verlaufende stabförmige
Verschweißungen angeordnet sind.
9. Verschluss nach Anspruch 1, wobei der flache Grundkörper als mit den zweiten Verschlusselementen
und Versteifungsbalken einheitliches Kunststoffteil ausgebildet ist.
10. Verschluss nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein flexibler Textilstofflappen mit dem starren stabförmigen Teil verbunden
und an das jeweilige Rückenteilende angefügt ist.
11. Verschluss nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwei solcher Textillappen sandwichartig angeordnet und durch Ultraschallschweißen
mit dem Stab verbunden und sandwichartig auch am entsprechenden Flügelende angeordnet
und mit diesem verbunden sind.
12. Verschluss nach einem der Ansprüche 2 bis 11, wobei die weiblichen Verschlusselemente
mit vorspringenden Verankerungselementen versehen sind und die männlichen Verschlusselemente
ebenfalls mit vorspringenden Verankerungselementen ausgestattet sind, durch deren
wechselseitigen Eingriff eine formschlüssige Fixierung der Verankerungselemente in
der geschlossenen Konfiguration erreicht wird, wobei das Schließen und Öffnen des
Büstenhalterverschlusses gegen mäßige Rückstellkräfte erfolgt, die durch elastische
Deformation der vorspringenden Teile der Verschlusselemente bei der Verschlussbetätigung
auftreten.
13. Verschluss nach Anspruch 12, wobei die vorspringenden Teile der weiblichen Verschlusselemente
im Bereich von Übergangsregionen angeordnet sind, innerhalb derer auf auseinanderweichende
Führungsflächen der weiblichen Elemente parallele Führungsflächen folgen, mittels
derer die Verschlusselemente in die Verankerungsposition geführt werden.
14. Verschluss nach Anspruch 12 oder Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussposition der Verschlusselemente durch Anschlagwirkung markiert ist.
15. Verschluss nach einem der Ansprüche 1 oder Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem der Verschlussteile (10, 20) zusätzlich zu den kraft-formschlüssig
wirkenden Verschlusselementen (12a, 20, 20h, 20i) mindestens ein permanent-magnetisches
Verschlusselement (80/w und/oder 80/m) angeordnet ist, das in Wechselwirkung mit einem
ebenfalls permanent-magnetischen oder magnetisierbaren Verschlusselement, das an dem
anderen Verschlussteil (20 bzw. 10) angeordnet ist, in eine (Vor-)Fixierungskonfiguration
bringbar ist, von der aus die Schließbetätigung des Büstenhalterverschlusses (80)
durchführbar ist.
16. Verschluss nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass permanent-magnetisierbare Verschlusselemente (80/w und 80/m) sowohl am weiblichen
Verschlussteil (10) als auch am männlichen Verschlussteil (20) vorgesehen sind.
17. Verschluss nach Anspruch 15 oder Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die von den permanent-magnetischen Verschlusselementen entfaltbaren Anzugskräfte
in derjenigen Konfiguration, in der die formschlüssig wirkenden Verschlusselemente
miteinander verhakt sind, signifikant niedriger sind als die Haltekräfte der aneinander
formschlüssig verankerten Formschlusselemente.
18. Verfahren zur Schaffung eines Verschlusses zur Verbindung der Enden zweier Rückenteile
eines Büstenhalters, bestehend aus den folgenden Verfahrensschritte:
Befestigung einer Mehrzahl erster Verschlusselemente (12), die aus Kunststoff gefertigt
sind, an einer Rückseite eines inelastischen Textilstoffstückes, das eine von der
Trägerin des Büstenhalters abgewandte Rückseite und eine gegenüberliegende Vorderseite
hat, wobei die ersten Verschlusselemente in einer Mehrzahl quer verlaufender in Längsrichtung
in einem Abstand voneinander befindlicher Reihen an der Rückseite angeordnet sind;
Schaffung eines flachen Grundkörpers, der ein inneres Ende hat, das mit dem Ende des
anderen der Rückenteile verbunden ist, und ein gegenüberliegendes äußeres Ende, sowie
eine Vorderseite, die mindestens teilweise die Rückseite des Textilstoffstückes an
dem äußeren Ende überlappt, sowie eine der Vorderseite gegenüberliegende Rückseite
hat;
Fixierung entsprechender zweiter Verschlusselemente (30g), die im Wesentlichen komplementär
zu den ersten Verschlusselementen gestaltet sind an der Vorderseite des Grundkörpers
am äußeren Ende, derart, dass sie mit den ersten Verschlusselementen ausgerichtet
und in fixierenden Eingriff bringbar sind;
gekennzeichnet durch die Schaffung eines quer verlaufenden steifen Stabes (30e) an dem Grundkörper oder
als Teil desselben, derart, dass Querbewegungen der zweiten Verschlusselemente relativ
zueinander sowie ein Biegen des Grundkörpers im Bereich der zweiten Verschlusselemente
verhindert werden.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Stoffstück aus zwei deckungsgleichen vorder- und rückseitigen Textillagen gebildet
ist, wobei die ersten Verschlusselemente jeweils ein Frontteil haben, das zwischen
den Lagen eingeschlossen ist, ein rückwärtiges Teil, das mit je einem der zweiten
Verschlusselemente gepaart werden kann, sowie einen Stift oder ein Verbindungsteil,
der/das durch die rückseitige Lage zwischen den jeweiligen vorder- und rückseitigen
Teilen hindurch tritt.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die vorder- und die rückseitigen Teile miteinander, mit den Stiften oder dem Verbindungsteil
und mit dem Stab in einem einzigen Schuss eines Spritzgussvorganges einheitlich hergestellt
sind.
21. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte oder Verbindungsteile einstückig mit einem der jeweiligen vorder- oder
rückseitigen Teile ausgebildet sind und an das jeweils andere vorder- oder rückseitige
Teil angeschweißt sind.
22. Verfahren nach Anspruch 19, wobei jede der Lagen der Grundform nach rechteckig ist,
dadurch gekennzeichnet, dass Verschweißungen gebildet werden, die sich entlang mindestens dreier Seiten der Lagen
erstrecken und diese unmittelbar innerhalb deren äußerer Ränder verbinden.
23. Verfahren nach Anspruch 22, wobei die Verschweißungen sich lediglich entlang dreier
Seiten erstrecken und die Lagen an einer vierten Seite voneinander separiert sind,
dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Flügelende an der vierten Seite jeweils zwischen den Lagen befestigt
wird.
24. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Reihen der ersten Verschlusselemente quer verlaufende balkenförmige
Verschweißungen gebildet werden.
25. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der flache Grundkörper als mit den zweiten Verschlusselementen und dem Versteifungsstab
einstückiges Kunststoffteil ausgeführt ist.
26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass mindesten ein flexibler Textillappen vorgesehen-wird, der an dem starren Stab befestigt
wird, und dass die Lappen an dem jeweiligen Rückenteilende befestigt werden.
1. A closure for connection between ends of two back wings of a brassiere, the closure
comprising: an inelastic textile patch having a back face turned away from a wearer
of the brassiere and an opposite front face, the patch being attached to the end of
one of the wings; a plurality of transversely extending and longitudinally spaced
rows each having at least two transversely spaced first closure elements (12) made
of plastic fixed to the back face; a flat body having an inner end attached to the
end of the of the other wings, an opposite outer end, a front face at least partially
overlapping at the outer end the back face of the patch, and a back face opposite
the body front face; respective plastic second closure elements (30g) generally complementary
to and matable with the first closure elements and fixed to the body front face at
the outer end so as to align with and interfit with the first closure elements; wherein
a transversely rigid bar (30e) on or forming part of the body and preventing transverse
relative movement of the second closure elements and bending of the body at the second
closure elements.
2. The closure defined in claim 1 wherein the first closure elements are female and U-shaped
and the second closure elements are male.
3. The closure defined in claim 1 wherein the patch is formed by congruous front and
back textile layers and the first closure elements each include a front part sandwiched
between the layers, a back part matable with a respective one of the second closure
elements, and a peg or web extending through the back layer between the respective
front and back parts.
4. The closure defined in claim 3 wherein the pegs or webs are formed integrally with
the respective front and back parts.
5. The closure defined in claim 3 wherein the pegs or webs are formed integrally with
one of the respective front and back parts and are welded to the other of the respective
front and back parts.
6. The closure defined in claim 3 wherein each of the layers is generally rectangular,
the closure further comprising: welds extending around at least three sides of the
layers and bonding same together immediately inward of outer edges thereof.
7. The closure defined in claim 6 wherein the welds only extend around the three sides
and the layers are separate at a fourth side, the respective wing end being received
between and fastened to the layers at the fourth side.
8. The closure defined in claim 6, further comprising: transverse bar welds between the
rows of first closure elements.
9. The closure defined in claim 1 wherein the flat body is unitarily formed of plastic
with the second closure elements and rigid bar.
10. The closure defined in claim 9, further comprising at least one flexible textile flap
secured to the rigid bar and attached to the respective wing end.
11. The closure defined in claim 10 wherein there are two such textile flaps sandwiching
and ultrasonically welded to the bar also sandwiching and attached to the respective
wing end.
12. The closure as claimed in one of claims 2 to 11, wherein the female closure elements
are provided with protruding anchoring elements and the male closure elements are
likewise equipped with protruding anchoring elements, the mutual engagement of which
leads to form-fitting securing of the anchoring elements in the closed configuration,
wherein the brassiere closure is closed and opened counter to moderate return forces
which occur on account of the elastic deformation of the protruding parts of the closure
elements when the closure is actuated.
13. The closure as claimed in claim 12, wherein the protruding parts of the female closure
elements are arranged in the vicinity of transition regions, within which deviating
guiding faces of the female elements are followed by parallel guiding faces, by means
of which the closure elements are guided into the anchoring position.
14. The closure as claimed in claim 12 or claim 13, characterized in that the closure position of the closure elements is marked by a stop effect.
15. The closure as claimed in either claim 1 or claim 14, characterized in that arranged on at least one of the closure parts (10, 20), in addition to the closure
elements (12a, 20, 20h, 20i) that act in a force-fitting and form-fitting manner,
is at least one permanently magnetic closure element (80/w and/or 80/m) which, in
interaction with a likewise permanently magnetic or magnetizable closure element,
which is arranged on the other closure part (20 or 10), can be brought into a (pre)securing
configuration from which the brassiere closure (80) can be closed.
16. The closure as claimed in claim 15, characterized in that permanently magnetizable closure elements (80/w and 80/m) are provided both on the
female closure part (10) and on the male closure part (20).
17. The closure as claimed in claim 15 or claim 16, characterized in that the attraction that can be displayed by the permanently magnetic closure elements,
in that configuration in which the closure elements having a form-fitting effect are hooked
together, is significantly lower than the holding forces of the form-fitting elements
that are anchored together in a form-fitting manner.
18. A method of making a closure for connection between ends of two back wings of a brassiere,
the method comprising the steps of: fixing a plurality of first closure elements (12)
made of plastic to a back face of an inelastic textile patch having a back face turned
away from a wearer of the brassiere and an opposite front face with the first closure
elements being arrayed in a plurality of transversely extending and longitudinally
spaced rows on the back face; providing a flat body having an inner end attached to
the end of the other of the wings, an opposite outer end, a front face at least partially
overlapping the back face of the patch at the outer end, and a back face opposite
the body front face; fixing respective plastic second closure elements (30g) generally
complementary to the first closure elements to the body front face at the outer end
so as to align with and interfit with the first closure elements; wherein a transversely
rigid bar (30e) is formed on or as part of the body so as to prevent transverse relative
movement of the second closure elements and bending of the body at the second closure
elements.
19. The method defined in claim 18 wherein the patch is formed by congruous front and
back textile layers and the first closure elements each include a front part sandwiched
the layers, a back part matable with a respective one of the second closure elements,
and a peg or web extending through the back layer between the respective front and
back parts.
20. The method defined in claim 19 wherein the front and back parts are unitarily formed
with each other, with the pegs or web, and with the bar in a single shot by injection
molding.
21. The method defined in claim 19 wherein the pegs or webs are formed integrally with
one of the respective front and back parts and are welded to the other of the respective
front and back parts.
22. The method defined in claim 19 wherein each of the layers is generally rectangular,
the method further comprising the step of: forming welds extending around at least
three sides of the layers and bonding same together immediately inward of outer edges
thereof.
23. The method defined in claim 22 wherein the welds only extend around the three sides
and the layers are separate at a fourth side, the method further comprising the step
of: securing the respective wing end between the layers at the fourth side.
24. The method defined in claim 22, further comprising the step of: forming transverse
bar welds between the rows of first closure elements.
25. The method defined in claim 19 wherein the flat body is unitarily formed of plastic
with the second closure elements and rigid bar.
26. The method defined in claim 25, further comprising the steps of: providing at least
one flexible textile flap secured to the rigid bar, and attaching the flaps to the
respective wing end.
1. Fermeture pour relier les extrémités de deux parties dorsales d'un soutien-gorge,
avec une pièce de matériau textile inélastique, qui possède une face arrière éloignée
de l'utilisatrice du soutien-gorge et une face avant opposée et qui est fixée à l'une
des extrémités d'une des parties dorsales du soutien-gorge, avec une pluralité de
rangées, s'étendant en direction transversale et disposées espacées entre elles en
direction longitudinale, de premiers éléments de fermeture (12) fabriqués en matière
plastique qui sont disposés sur le côté arrière, chaque rangée comprenant au moins
deux éléments de fermeture qui sont disposés à distance entre eux en direction transversale
; un corps de base plat qui possède une extrémité intérieure qui est fixée à l'extrémité
de l'autre partie dorsale,
une extrémité extérieure opposée,
un côté avant, qui à l'extrémité extérieure recouvre au moins partiellement le côté
arrière de la pièce d'étoffe, et un côté arrière opposé au côté avant, et avec
des deuxièmes éléments de fermeture (30g) correspondants, fabriqués en matière plastique,
qui d'une manière générale ont une forme complémentaire de celle des premiers éléments
de fermeture, qui peuvent être amenés en engagement deux par deux avec ces derniers
et qui sont fixés sur un côté avant du corps, à l'extrémité extérieure de ce dernier,
de telle sorte qu'ils peuvent être amenés en engagement en étant alignés avec les
premiers éléments de fermeture et en assurant une fixation avec ces derniers ;
caractérisée par une barre rigide (30e) s'étendant transversalement, qui est disposée sur le corps
de base ou est conçue comme un élément de ce dernier, afin d'empêcher un mouvement
relatif des deuxièmes éléments de fermeture en direction transversale ainsi qu'une
flexion du corps de base dans la région de ces deuxièmes éléments de fermeture.
2. Fermeture selon la revendication 1, caractérisée en ce que les premiers éléments de fermeture sont conçus femelles et en forme de U, et les
deuxièmes éléments de fermeture sont mâles.
3. Fermeture selon la revendication 1, caractérisée en ce que la pièce d'étoffe est formée de couches textiles avant et arrière coïncidentes, et
les premiers éléments de fermeture comprennent chacun une partie avant qui est incorporée
en sandwich entre ces couches, ainsi qu'une partie arrière qui peut être appariée
avec le deuxième élément de fermeture respectivement associé, et il est prévu un élément
formant broche ou élément de liaison qui traverse la couche arrière entre les parties
avant et arrière respectives.
4. Fermeture selon la revendication 3, caractérisée en ce que les broches ou éléments de liaison sont réalisés d'un seul tenant avec les parties
avant et arrière respectives.
5. Fermeture selon la revendication 3, caractérisée en ce que les broches ou éléments de liaison peuvent être réalisés d'un seul tenant avec les
parties avant ou arrière respectives et sont soudés à l'autre des parties avant ou
arrière respectives.
6. Fermeture selon la revendication 3, caractérisée en ce que les couches sont respectivement réalisées de forme de base rectangulaire, et la fermeture
comprend en outre des régions soudées qui s'étendent le long d'au moins trois côtés
des couches et solidarisent celles-ci juste à l'intérieur des bords extérieurs de
celles-ci.
7. Fermeture selon la revendication 6, caractérisée en ce que les soudures s'étendent seulement le long de trois côtés des couches textiles et
sont supprimées sur un quatrième côté, sachant que la partie dorsale respective est
reçue entre les couches respectives sur le quatrième côté, et fixée à celles-ci.
8. Fermeture selon la revendication 6, caractérisée en ce que des soudures en forme de barres s'étendant transversalement sont en outre disposées
entre les rangées des premiers éléments de fermeture.
9. Fermeture selon la revendication 1, sachant que le corps de base plat est réalisé
sous la forme d'un élément en matière plastique d'un seul tenant avec les deuxièmes
éléments de fermeture et des barres de renforcement.
10. Fermeture selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'au moins une patte en matériau textile flexible est reliée à l'élément rigide en forme
de barre et est jointe à l'extrémité de partie dorsale respective.
11. Fermeture selon la revendication 10, caractérisée en ce que deux pattes textiles de ce type sont disposées en sandwich et sont assemblées par
soudage par ultrasons à la barre, et sont également disposées en sandwich à l'extrémité
de branche correspondante et reliées à celle-ci.
12. Fermeture selon l'une des revendications 2 à 11, sachant que les éléments de fermeture
femelles sont pourvus d'éléments d'ancrage en saillie et que les éléments de fermeture
mâles sont également équipés d'éléments d'ancrage en saillie, par l'engagement mutuel
desquels on obtient une fixation positive des éléments d'ancrage dans la configuration
fermée, sachant que la fermeture et l'ouverture de la fermeture de soutien-gorge ont
lieu à l'encontre de forces de rappel modérées qui sont dues à la déformation élastique
des éléments en saillie des éléments de fermeture lors de l'actionnement de la fermeture.
13. Fermeture selon la revendication 12, sachant que les éléments en saillie des éléments
de fermeture femelles sont disposés dans la région de zones de transition à l'intérieur
desquelles des faces de guidage divergentes des éléments femelles sont suivies de
faces de guidage parallèles au moyen desquelles les éléments de fermeture sont guidés
dans la position d'ancrage.
14. Fermeture selon la revendication 12 ou 13, caractérisée en ce que la position de fermeture des éléments de fermeture est marquée par un effet de butée.
15. Fermeture selon l'une des revendications 1 ou 14, caractérisée en ce qu'au moins un élément de fermeture à aimantation permanente (80/w et/ou 80/m) est disposé
sur au moins une des parties de fermeture (10, 20) en plus des éléments de fermeture
(12a, 20, 20h, 20i) agissant par engagement positif à force, élément qui, en interaction
avec un élément de fermeture lui aussi à aimantation permanente ou aimantable qui
est disposé sur l'autre partie de fermeture (20 ou 10), peut être amené dans une configuration
de (pré-)fixation à partir de laquelle peut être effectué l'actionnement de fermeture
de la fermeture de soutien-gorge (80).
16. Fermeture selon la revendication 15, caractérisée en ce que des éléments de fermeture à aimantation permanente (80/w et 80/m) sont prévus tant
sur la partie de fermeture femelle (10) que sur la partie de fermeture mâle (20).
17. Fermeture selon la revendication 15 ou 16, caractérisée en ce que les forces d'attraction qui, dans la configuration dans laquelle les éléments de
fermeture agissant par engagement positif sont accrochés entre eux, peuvent être déployées
par les éléments de fermeture à aimantation permanente sont significativement inférieures
aux forces de retenue des éléments à engagement positif ancrés entre eux par engagement
positif.
18. Procédé de réalisation d'une fermeture pour relier les extrémités de deux parties
dorsales d'un soutien-gorge, comprenant les étapes suivantes :
fixation d'une pluralité de premiers éléments de fermeture (12), qui sont fabriqués
en matière plastique, sur un côté arrière d'une pièce de matériau textile inélastique
qui possède un côté arrière éloigné de l'utilisatrice du soutien-gorge et un côté
avant opposé,
sachant que les premiers éléments de fermeture sont disposés sur le côté arrière en
une pluralité de rangées s'étendant transversalement et espacées entre elles en direction
longitudinale ;
réalisation d'un corps de base plat qui possède une extrémité intérieure qui est reliée
à l'extrémité de l'autre des parties dorsales, et une extrémité extérieure opposée,
ainsi qu'un côté avant qui recouvre au moins partiellement le côté arrière de la pièce
d'étoffe à l'extrémité extérieure, et qu'un côté arrière opposé au côté avant ;
fixation de deuxièmes éléments de fermeture (30g) correspondants, qui ont pour l'essentiel
une forme complémentaire de celle des premiers éléments de fermeture, sur le côté
avant du corps de base à l'extrémité extérieure, de telle sorte qu'ils peuvent être
alignés avec les premiers éléments de fermeture et amenés en engagement de fixation
avec ces derniers ;
caractérisé par la réalisation, sur le corps de base ou en tant qu'élément de ce dernier, d'une barre
rigide (30e) s'étendant transversalement, de telle sorte qu'on empêche des mouvements
transversaux des deuxièmes éléments de fermeture les uns par rapport aux autres ainsi
qu'une flexion du corps de base dans la région des deuxièmes éléments de fermeture.
19. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que la pièce d'étoffe est formée de deux couches textiles avant et arrière coïncidentes,
sachant que les premiers éléments de fermeture comprennent chacun une partie avant
qui est incorporée entre les couches, une partie arrière qui peut être appariée à
un élément respectif parmi les deuxièmes éléments de fermeture, et une broche ou un
élément de liaison qui traverse la couche arrière entre les parties avant et arrière
respectives.
20. Procédé selon la revendication 19, caractérisé en ce que les parties avant et les parties arrière sont fabriquées d'un seul tenant entre elles,
avec les broches ou l'élément de liaison et avec la barre, en une seule passe d'un
processus de moulage par injection.
21. Procédé selon la revendication 19, caractérisé en ce que les broches ou éléments de liaison sont réalisés d'un seul tenant avec une des parties
avant ou arrière respectives et sont soudés à l'autre partie avant ou arrière respective.
22. Procédé selon la revendication 19, sachant que chacune des couches est de forme de
base rectangulaire, caractérisé en ce que des soudures sont formées, qui s'étendent le long d'au moins trois côtés des couches
et assemblent celles-ci juste à l'intérieur de leurs bords extérieurs.
23. Procédé selon la revendication 22, sachant que les soudures s'étendent seulement le
long de trois côtés des couches textiles et que les couches sont séparées les unes
des autres sur un quatrième côté, caractérisé en ce que l'extrémité de branche respective est respectivement fixée entre les couches sur
le quatrième côté.
24. Procédé selon la revendication 22, caractérisé en ce que des soudures en forme de barres s'étendant transversalement sont formées entre les
rangées de premiers éléments de fermeture.
25. Procédé selon la revendication 19, caractérisé en ce que le corps de base plat est réalisé sous la forme d'un élément en matière plastique
d'un seul tenant avec les deuxièmes éléments de fermeture et la barre de renforcement.
26. Procédé selon la revendication 25, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins une patte textile flexible qui est fixée à la barre rigide,
et en ce que les pattes sont fixées à l'extrémité respective de partie dorsale.
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