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EP 2 338 653 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2012 Patentblatt 2012/46 |
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Anmeldetag: 14.12.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Flüssigkeitsstrahlschneidmaschine
fluid jet cutting machine
dispositif de découpage au jet de fluid
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.12.2009 CH 19362009
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.06.2011 Patentblatt 2011/26 |
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Patentinhaber: Micromachining AG |
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4912 Aarwangen (CH) |
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Erfinder: |
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- Maurer, Walter
4665 Oftringen (CH)
- Helmhart, Franz
4900 Langenthal (CH)
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Vertreter: AMMANN PATENTANWÄLTE AG BERN |
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Schwarztorstrasse 31
Postfach 5135 3001 Bern 3001 Bern (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 927 597 US-A- 5 908 349 US-A1- 2009 199 690
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DE-U1- 8 518 255 US-A1- 2009 084 235
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Bearbeitungsvorrichtung zum Bearbeiten eines
Werkstücks mittels mindestens eines Flüssigkeitsstrahls gemäss Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Im Betrieb erzeugt die Bearbeitungsvorrichtung einen Flüssigkeitsstrahl, z. B. einen
Wasserstrahl, der ein zu schneidendes Material durchdringt und so dieses in zwei oder
mehrere Teile trennt. Nach der Durchdringung des Materials weist der Flüssigkeitsstrahl
eine gewisse Restenergie auf, die in einem in der Regel mit Wasser gefüllten Auffangbecken
(auch "Strahlcatcher" genannt) abgebaut wird.
[0003] Beim Abbau der Restenergie im Auffangbecken, kann dieses in Schwingungen versetzt
werden. Die am Markt angebotenen Vorrichtungen sind als Einheit aufgebaut, indem Auffangbecken
und Werkstückauflage fest mit einem Rahmengestell verbunden sind. Fig. 5 zeigt eine
derartige bekannte Vorrichtung mit einem Rahmengestell 10', an welchem das Auffangbecken
29' sowie die Werkstückauflage 20' für ein Werkstück 21' befestigt sind. Aufgrund
dieser Konstruktion werden die vom Auffangbecken 29' erzeugten Schwingungen über das
Rahmengestell 10' auf die Werkstückauflage 20' und schliesslich auf das Werkstück
21' übertragen. Dadurch wird eine präzise Bearbeitung des Werkstücks 21' erschwert.
[0004] Es ist auch bekannt, die Werkstückauflage direkt am Auffangbecken zu befestigen und
diese Einheit separat vom Rest der Vorrichtung anzuordnen. Diese Konstruktion ist
hinsichtlich Schwingungsübertragung noch ungünstiger, da die beim Betrieb entstehenden
Schwingungen des Auffangbeckens direkt auf die Werkstückauflage übertragen werden.
Es können sich auch andere äussere Einflüsse, z. B. Vibrationen des Bodens, auf das
Werkstück übertragen und/oder das Auffangbecken mit der Werkstückauflage und dem zu
schneidenden Werkstück können sich sogar vom Rest der Vorrichtung verschieben. Insgesamt
resultieren unerwünschte Ungenauigkeiten in der Bearbeitung und somit ein Qualitätsverlust.
[0005] Aus der
US 5,908,349 ist eine Vorrichtung gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, bei welcher zwischen
Werkstückauflage und Auffangbecken ein Luftzwischenraum vorgesehen ist. Dies hat u.
a. den Nachteil, dass der Betrieb geräuschintensiv ist und eine unerwünschte Verschmutzung
begünstigt.
[0006] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bearbeitungsvorrichtung anzugeben,
welche eine präzise Werkstücksbearbeitung erlaubt.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Bearbeitungsvorrichtung gemäss dem Patentanspruch 1
gelöst. Die weiteren Ansprüche geben bevorzugte Ausführungen der erfindungsgemässen
Bearbeitungsvorrichtung sowie deren Verwendung an.
[0008] Bei der erfindungsgemässen Bearbeitungsvorrichtung ist das Auffangbecken in Bezug
auf die Werkstückauflage freistehend angeordnet. Aufgrund dieser entkoppelten Anordnung
können Übertragungen von Schwingungen des Auffangbeckens auf die Werkstückauflage
verhindert werden. Dadurch ist ein Werkstück genauer bearbeitbar.
[0009] Weitere spezifische Konstruktionsmerkmale und deren Vorteile sind nachfolgend aus
der Beschreibung und den Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels ersichtlich, in welchen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Bearbeitungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäss Fig. 1, einen Schnitt der Vorrichtung
in der Ebene III-III gemäss Fig. 2,
Fig. 4 eine Detailansicht aus Fig. 3, und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer bekannten Bearbeitungsvorrichtung darstellen.
[0010] Wie Figuren 1 und 2 zeigen, weist die Bearbeitungsvorrichtung einen Träger 10 in
Form eines ersten Rahmengestells auf, welches über Trägerfüsse 10a auf dem Boden steht.
Diese weisen Löcher auf, um das erste Rahmengestell 10 am Boden festzuschrauben. Auf
einer verfahrbaren Brücke 11 ist ein Schneidkopf 12 angeordnet, welcher quer zur Brücke
11 verfahrbar und somit in der Ebene verfahrbar ist. Weiter ist der Schneidkopf 12
vertikal zu dieser Ebene verfahrbar, so dass er in drei unabhängigen Achsen bewegbar
ist. Die Bearbeitungsvorrichtung ist mit den üblichen Komponenten ausgerüstet, um
beim Betrieb einen Flüssigkeitsstrahl, z. B. einen Wasserstrahl zu erzeugen, der beim
Austritt aus dem Schneidkopf 12 eine Materialschicht entlang einer Kontur trennt.
[0011] Die Bearbeitungsvorrichtung umfasst eine Werkstückauflage 20, auf welcher ein zu
bearbeitendes Werkstück 21 aufliegt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Werkstückauflage
20 im inneren Bereich mit einer Ausnehmung 20a versehen und bildet so einen Rahmen,
auf welchem das Werkstück 21 am Rand aufliegt.
[0012] Wie auch Fig. 3 zeigt, ist die Bearbeitungsvorrichtung mit Haltemitteln 22 zum Festhalten
des Werkstücks 21 versehen. Die Haltemittel 22 sind z. B. als Klemmen ausgebildet,
mittels welchen das Werkstück 21 an die Werkstückauflage 20 gedrückt wird.
[0013] Innerhalb des ersten Rahmengestells 10 ist ein Auffangbecken 29 angeordnet. Dieses
umfasst ein zweites Rahmengestell 30, welches über Füsse 30a auf dem Boden steht.
Diese weisen Löcher auf, um das zweite Rahmengestell 30 am Boden festzuschrauben.
[0014] Die Füsse 30a des zweiten Rahmengestells 30 sowie die Trägerfüsse 10a des ersten
Rahmengestells 10 können mit Dämpfungselementen versehen sein, so dass Vibrationen
zwischen Gestell 30 bzw. 10 und Boden nicht oder nur in gedämpften Masse übertragbar
sind.
[0015] Das Auffangbecken 29 weist eine genügende Tiefe auf, um die Restenergie, welche der
Flüssigkeitsstrahl nach der Durchdringung des zu schneidenden Werkstücks 21 aufweist,
effizient abbauen zu können. Das zweite Rahmengestell 30 ist jeweils an dessen vier
Seitenwänden sowie am Boden mit einer Blechplatte 31 verschlossen, so dass ein oben
offener Behälter gebildet ist. Die Seitenwände 31 des Auffangbeckens 29 reichen über
das Niveau hinaus, auf welcher sich die Werkstückauflage 20 befindet. Dadurch kann
das Auffangbecken 29 bis zum Werkstück 21 mit Wasser gefüllt werden. Der Flüssigkeitsstrahl
taucht deshalb direkt ins Wasser, wenn er aus der Unterseite des Werkstücks 21 heraustritt.
[0016] Wie auch die Detailansicht in Fig. 4 zeigt, sind zwei gegenüberliegende Seitenwände
31 des Auffangbeckens 29 mit Durchgangsöffnungen 32 versehen, durch welche jeweils
ein Befestigungselement 40 hindurchragt. Der Durchmesser der Durchgangsöffnung 32
ist genügend gross gewählt, so dass das jeweilige Befestigungselement 40 nicht die
Seitenwand 31 des Auffangbeckens 29 berührt, auch dann nicht, falls im Betrieb Auffangbecken
29 und Träger 10 relativ zueinander schwingen.
[0017] Das jeweilige Befestigungselement 40 ist in Form eines Bolzens ausgebildet, an dessen
inneren Ende eine Auflagefläche 40a gebildet und an dessen äusseren Ende ein Flansch
40b angeordnet ist. Die Werkstückauflage 20 liegt auf der Auflagefläche 40a auf und
ist mit dieser mittels einer lösbaren Verbindung 41, z. B. einer Schraubenverbindung,
verbunden. Das äussere Ende des Bolzens 40 ist durch eine Öffnung im ersten Rahmengestell
10 hindurchgeführt und über den Flansch 40b an diesem befestigt.
[0018] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Durchgangsöffnung 32 von einem Rohrabschnitt
33 umgeben, welcher an der Seitenwand 31 des Auffangbeckens 29 befestigt ist. Eine
Dichtung 35 in Form einer z. B. aus Gummi gefertigten Manschette ist vorgesehen, welche
endseitig den Rohrabschnitt 33 sowie den Bolzen 40 umschliesst.
[0019] Zur Montage der Bearbeitungsvorrichtung werden das Auffangbecken 29 und die Einheit
aus Komponenten 10, 11, 12, 20, 22 separat voneinander platziert und - falls erforderlich
- am Boden befestigt.
[0020] Im Betrieb ist das Auffangbecken 29 mit Wasser gefüllt. Das Werkstück 21 liegt auf
der Werkstückauflage 20 auf und ist mittels den Haltemitteln 22 fixiert. Die Kontur,
entlang welcher das Werkstück 21 geteilt wird, liegt innerhalb der Ausnehmung 20a
der Werkstückauflage 20, sodass der Flüssigkeitsstrahl, wenn er aus der Unterseite
des Werkstücks 21 austritt, ungehindert durch die Werkstückauflage 20 hindurchtreten
und sich im Wasser des Auffangbeckens 29 fortpflanzen kann. Dabei wird die Restenergie
des Flüssigkeitsstrahls absorbiert, was zu Schwingungen des Auffangbeckens 29 führen
kann.
[0021] Die eigentliche Bearbeitungsvorrichtung mit dem Träger 10 und dem verfahrbaren Schneidkopf
12 bildet zusammen mit der fix verbundenen Werkstückauflage 20 eine separate Einheit,
die vom Auffangbecken 29 entkoppelt angeordnet ist. Das Auffangbecken 29 ist demnach
in Bezug auf die Werkstückauflage 20 freistehend angeordnet. Durch diese Anordnung
können Schwingungen des Auffangbeckens 29, die vom Abbau der Restenergie oder auch
von anderen Einflüssen wie etwaigen Vibrationen des Bodens herrühren, nicht auf die
Werkstückauflage 20 und somit auch nicht auf das Werkstück 21 übertragen werden. Insgesamt
ist der Flüssigkeitsstrahl in Bezug auf das Werkstück 21 präzise verfahrbar, so dass
eine sehr genaue Bearbeitung möglich ist.
[0022] Die Dichtungen 35 zwischen den beiden Gestellen 10 und 30 verhindert, dass Wasser
durch die Durchgangsöffnungen 32 nach aussen gelangt.
[0023] Die Entkoppelung von Auffangbacken 29 und Werkstückauflage 20 ist für diverse Bearbeitungsarten
mittels Flüssigkeitsstrahl einsetzbar, um eine präzise Bearbeitung zu erzielen, z.
B. für das Reinwasserschneiden, Abrasivschneiden, bei welchem dem Wasser Abrasivteilchen
zugesetzt werden, und/oder zum Schneiden mittels anderen Arten von Flüssigkeiten.
[0024] Aus der vorangehenden Beschreibung sind dem Fachmann zahlreiche Abwandlungen zugänglich,
ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen, der durch die Ansprüche definiert
ist.
[0025] So ist es denkbar, bei der Bearbeitungsvorrichtung mehr als einen Schneidkopf vorzusehen,
um die Bearbeitung effizienter zu gestalten.
[0026] Anstelle der vier Bolzen 40 sind auch andere Arten von Befestigungsmitteln denkbar,
um die Werkstückauflage 20 am Träger 10 zu befestigen.
[0027] Im Auffangbecken 29 können zusätzliche Hindernisse, z. B. Leitbleche oder Ähnliches
eingebaut sein, um die Restenergie des Flüssigkeitsstrahls auf effizientere Weise
abbauen zu können.
1. Bearbeitungsvorrichtung zum Bearbeiten eines Werkstücks (21) mittels mindestens eines
Flüssigkeitsstrahls, umfassend
eine Werkstückauflage (20) und
ein Auffangbecken (29) zum Abbau der Energie, welche der mindestens eine Flüssigkeitsstrahl
nach Durchdringung des Werkstücks (21) aufweist, wobei
das Auffangbecken (29) in Bezug auf die Werkstückauflage (20) freistehend angeordnet
ist, um Übertragungen von Schwingungen des Auffangbeckens auf die Werkstückauflage
zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass
das Auffangbecken (29) Seitenwände (31) umfasst, die über das Niveau hinausreichen,
auf welcher sich die Werkstückauflage (20) befindet,
damit das Auffangbecken (29) bis zum Werkstück (21) mit Wasser gefüllt werden kann
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einem Träger (10), an dem ein Schneidkopf (12) verfahrbar
angeordnet ist, aus welchem bei der Bearbeitung der Flüssigkeitsstrahl austritt, wobei
die Werkstückauflage (20) mit dem Träger (10) fest verbunden ist, wobei vorzugsweise
der Schneidkopf (12) in mindestens drei unabhängigen Achsen bewegbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Werkstückauflage (20) zu deren Auswechslung
lösbar mit dem Träger (10) verbunden ist, vorzugsweise mittels einer Schraubenverbindung
(41).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 3, wobei der Träger (10) ein Rahmengestell
mit Füssen (10a) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, mit am Träger (10) befestigten Befestigungselementen
(40), auf denen die Werkstückauflage (20) aufliegt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei das Auffangbecken (29) Öffnungen
(32) aufweist, durch welche die Befestigungselemente (40) hindurchragen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, mit Dichtungen (35) zum Abdichten der Öffnungen (32).
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei das jeweilige Befestigungselement
(40) einen Bolzen mit einer Auflagefläche (40a) für die Werkstückauflage (20) und/oder
einen Flansch (40b) zur Befestigung am Träger (10) umfasst.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Auffangbecken (29) ein
Rahmengestell (30) mit Füssen (30a) aufweist, das mit Seitenwänden (31) und einem
Boden versehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit Haltemitteln (22) zur lösbaren
Befestigung des Werkstücks (21) an der Werkstückauflage (20).
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der mindestens eine
Flüssigkeitstrahl zum Schneiden entlang einer Kontur verfahrbar ist, wobei die Werkstückauflage
(20) so ausgebildet ist, dass das Werkstück (21) beim Schneiden mittels des Flüssigkeitsstrahls
stationär gehalten wird.
12. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche zum Bearbeiten
eines Werkstücks (21).
1. Machining device for machining a workpiece (21) by means of at least one fluid jet,
comprising
a workpiece support (20) and
a catch basin (29) for dissipating the energy, which the at least one fluid jet has
after penetration of the workpiece (21), wherein
the catch basin (29) is arranged in a free-standing manner in relation to the workpiece
support (20) in order to avoid the transmission of vibrations from the catch basin
to the workpiece support, characterised in that
the catch basin (29) comprises side walls (31), which extend beyond the level at which
the workpiece support (20) is located, so that the catch basin (29) can be filled
with water up to the workpiece (21).
2. Device according to claim 1, with a support (10), on which a cutting head (12) is
displaceably arranged, from which cutting head the fluid jet is discharged in the
machining process, wherein the workpiece support (20) is fixedly connected to the
support (10), preferably the cutting head (12) being movably arranged in at least
three independent axes.
3. Device according to claim 2, wherein for its exchange, the workpiece support (20)
is detachably connected to the support (20), preferably by means of a screw connection
(41).
4. Device according to any one of claims 2 to 3, wherein the support (10) comprises a
frame with feet (10a).
5. Device according to any one of claims 2 to 4, with fastening elements (40), which
are fastened to the support (10) and on which the workpiece support (20) is resting.
6. Device according to any one of claims 2 to 5, wherein the catch basin (29) has passages
(32), through which the fastening elements (40) extend.
7. Device according to claim 6, with seals (35) for sealing the passages (32).
8. Device according to any one of claims 5 to 7, wherein the respective fastening element
(40) comprises a bolt with a bearing surface (40a) for the workpiece support (20)
and/or a flange (40b) for fastening it to the support (10).
9. Device according to any one of the preceding claims, wherein the catch basin (29)
comprises a frame (30) with feet (30a), which is provided with side walls (31) and
a bottom.
10. Device according to any one of the preceding claims, with retaining means (22) for
the detachable fixture of the workpiece (21) on the workpiece support (20).
11. Device according to any one of the preceding claims, wherein, for cutting, the least
one fluid jet is displaceable along a contour, the workpiece support (20) being designed
such that the workpiece (21) is hold in a stationary manner during cutting by means
of the fluid jet.
12. Use of a device according to any one of the preceding claims for machining a workpiece
(21).
1. Dispositif d'usinage pour usiner une pièce (21) au moyen d'au moins un jet fluide,
comprenant
un support de pièce (20) et
un bac collecteur (29) pour la dissipation de l'énergie que présente ledit au moins
un jet fluide après avoir transpercé la pièce (21), où
le bac collecteur (29) est agencé de manière autonome par rapport au support de pièce
(20) afin d'éviter la transmission de vibrations du bac collecteur vers le support
de pièce, caractérisé en ce que
le bac collecteur (29) comporte des parois latérales (31) qui dépassent du niveau
auquel se trouve le support de pièce (20), de sorte que le bac collecteur (29) puisse
être rempli d'eau jusqu'à la pièce (21).
2. Dispositif selon la revendication 1, avec un support (10) sur lequel est déplaçable
une tête de coupe (12) de laquelle est émis le jet fluide pendant l'usinage, le support
de pièce (20) étant fixé au support (10), et la tête de coupe (12) étant préférablement
déplaçable selon au moins trois axes indépendants.
3. Dispositif selon la revendication 2, où pour être échangé, le support de pièce (20)
est relié au support (10) de manière amovible, préférablement au moyen d'une fixation
par vis (41).
4. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 3, où le support (10) comprend un châssis
avec des pieds (10a).
5. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 4, comprenant des éléments de fixation
(40) fixés au support (10) sur lesquels le support de pièce (20) repose.
6. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 5, où le bac collecteur (29) présente
des ouvertures (32) par lesquelles les éléments de fixation (40) passent.
7. Dispositif selon la revendication 6, comprenant des joints (35) pour étancher les
ouvertures (32).
8. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 7, où chaque élément de fixation (40)
comprend un boulon pourvu d'une surface d'appui (40a) pour le support de pièce (20)
et/ou un flasque (40b) pour sa fixation au support (10).
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, où le bac collecteur (29) comprend
un châssis (30) avec des pieds (30a) qui est muni de parois latérales (31) et d'un
fond.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, comprenant des moyens de retenue
(22) pour la fixation amovible de la pièce (21) sur le support de pièce (20).
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes où ledit au moins un jet fluide
est déplaçable pour le découpage le long d'un contour, le support de pièce (20) étant
conçu de sorte que la pièce (21) soit retenue de manière stationnaire pendant la coupe
au moyen du jet fluide.
12. Utilisation d'un dispositif selon l'une des revendications précédentes pour l'usinage
d'une pièce (21).
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