(19)
(11) EP 2 339 078 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.03.2015  Patentblatt  2015/13

(21) Anmeldenummer: 10195900.5

(22) Anmeldetag:  20.12.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 1/76(2006.01)

(54)

Dämmverbundelement und Verfahren zur Isolation einer Bauteilwand und isolierter Wandaufbau

Insulating composite element and method for insulating a component wall and insulated wall structure

Elément composite isolant et procédé d'isolation d'une paroi de composant et montage de paroi isolante


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME

(30) Priorität: 23.12.2009 DE 102009059294

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.06.2011  Patentblatt  2011/26

(73) Patentinhaber: ACO SEVERIN AHLMANN GMBH & CO. KG
24768 Rendsburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Meincke, Arne
    560094 Bengaluru (IN)
  • Reinisch, Sven
    97797 Völkersleier (DE)
  • Harder, Bernd
    24808 Jevenstedt (DE)
  • Richter, Udo
    97447 Gerolzhofen (DE)

(74) Vertreter: Bohnenberger, Johannes 
Meissner, Bolte & Partner GbR Postfach 86 06 24
81633 München
81633 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
CH-A5- 694 337
DE-U1- 29 913 706
DE-A1- 2 316 949
DE-U1- 29 917 020
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung bzw. ein Dämmverbundelement zur Isolation einer Bauteilwand, mit einem flächigen Dämmelement, das auf der Bauteilwand anordbar und insbesondere druckwasserdicht aufklebbar ist und das wenigstens eine Aussparung aufweist, die im Wesentlichen kongruent zu einer Wandaussparung in der Bauteilwand ausgebildet ist.

    [0002] Darüber hinaus betrifft vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Isolation einer Bauteilwand und einen isolierten Wandaufbau an sich, mit einer Bauteilwand, die wenigstens eine Wandaussparung aufweist und einer auf wenigstens einer Seite angeordneten Vorrichtung bzw. einem auf wenigstens einer Seite angeordneten Dämmverbundelement zu dessen Isolation.

    [0003] Technischer Kernbereich der vorliegenden Erfindung sind also Dämmsysteme und insbesondere Wärmedämmverbundsysteme. Diese bestehen meist aus einzelnen Dämmplatten bzw. Dämmschichten, die auf Bauteilwänden und insbesondere Außenwänden von Gebäuden aufgeklebt oder mit entsprechenden Dämmstoffhaltern befestigt werden. Anwendungsgebiete sind dabei sowohl Wände oberhalb als auch unterhalb des Erdreiches. Solche Dämmschichten, die zur Wärmedämmung von erdberührenden Bauteilen von Gebäuden und Bauwerken verwendet werden, werden üblicherweise als Perimeterdämmung bezeichnet. Dabei kann es sich sowohl um die Dämmung unterhalb der Bodenplatte eines Gebäudes wie auch um die Wanddämmung einer im Erdreich eingebundenen Kellerwand handeln.

    [0004] Durch das Aufbringen eines Dämmelements auf eine Bauteilwand wird der Wärmeübergangswiderstand des gesamten Wandaufbaus erhöht, so dass mit geringeren Wärmeverlusten von der warmen zur kalten, also meist von der Innen- zur Außenseite, gerechnet werden muss.

    [0005] Problematisch sind hier die Stellen in der Bauteilwand, an denen Fenster, Türen oder dergleichen Verschlusselemente angeordnet sind. Zwar weisen diese Verschluss- bzw. im Folgenden ganz allgemein als "Fensterelemente" bezeichnete Bauteile für sich meist einen recht guten Wärmeübergangswiderstand auf, am Übergangsbereich zu den Bauteilwänden entstehen jedoch Wärmebrücken, die hohe Energieverluste zur Folge haben.

    [0006] Aus dem Stand der Technik sind Konstruktionen bekannt, die diesem Problem Rechnung tragen sollen.

    [0007] So beschreibt beispielsweise die DE 20 2008 016 538 eine Vorrichtung zur Isolation einer Bauteilwand, basierend auf einem herkömmlichen Wärmedämmverbundsystem, also einem System bei dem eine Außendämmung auf der Außenseite einer tragenden Bauteilwand aufgebracht ist. Zum Einbau eines Fensterelementes in eine Aussparung der Bauteilwand ist eine thermisch isolierte Zarge vorgesehen, die in die Aussparung eingesetzt wird und zur Aufnahme des Fensterelementes ausgebildet ist. Zur thermischen Isolation wird nun auf die Außenwand und das eingesetzte Fensterelement eine thermisch isolierende Vorsatzschale aufgebracht, die im eingebauten Zustand die äußeren Stirnflächen der Zarge vollständig überdeckt. Auf diese Weise soll eine nahezu wärmebrückenfreie Isolation des Fensters gewährleistet sein.

    [0008] Auch die DE 299 01 728 widmet sich den Problemen der Wärmebrückenbildung zwischen einem Fensterelement und der angrenzenden Laibungswandung einer Bauteilwand. Hier wird vorgeschlagen, in der Laibungswandung einen umlaufenden Rahmen aus Dämmelementen anzuordnen, der seinerseits das Fensterelement aufnimmt.

    [0009] Die oben genannten Systeme weisen jedoch den Nachteil auf, dass die Montage des Fensterelementes innerhalb einer Aussparung der Wandung nur mittels einer Vielzahl unterschiedlicher und sehr komplex ausgebildeter Bauteile möglich ist. Dies ist teuer und fehleranfällig.

    [0010] Aus DE 299 01 728 ist ferner bekannt, dass der Anschluss eines Fensters an eine Wand oder einen Dämmstoff, wie beispielsweise in DE 296 23 912 beschrieben, problematisch ist, da zwischen dem Fensterrahmen und der Wand bzw. dem Dämmstoff gemäß DIN 18201 eine Fuge von bis zu 30 mm Breite üblich ist, um das Fenster beim Einbau in der Öffnung auszurichten und ausreichend Platz für Befestigungsmittel, beispielsweise Winkel und/oder Dübel, zu schaffen. Die freibleibende Fuge ist dann nachträglich zu schließen, beispielsweise durch Ausschäumen mit einem Dämmmittel, um eine Abdichtung und Wärmedämmung zu erreichen. Ähnlich erfolgt der Fenstereinbau gemäß DE 299 17 020, wobei das Fensterelement einschließlich Fensterrahmen und Fensterflügel zunächst mittels Dübeln oder Edelstahlwinkel über druckfeste Dämmblöcke an der Wand befestigt wird. Bei den vorgenannten Systemen erfolgt der Lastabtrag daher zwangsläufig über die Befestigungsmittel. Dabei bleibt beim Einbau der Fensterelemente grundsätzlich eine Fuge frei, die in einem weiteren Arbeitsschritt geschlossen werden muss. Das nachträgliche Schließen der Fuge bzw. Abdichten des Fensterelements erfordert also einen zusätzlichen Arbeitsschritt, so dass die Montage des Fensters insgesamt zeitaufwändig, arbeitsintensiv, kostenaufwändig und fehleranfällig ist.

    [0011] Aus der DE-U-299 13 706 ist ein vorgefertigtes Wärmedämmelement und Leibung bekannt.

    [0012] Vorliegender Erfindung liegt folglich die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung, insbesondere ein Dämmverbundelement, und ein Verfahren zur Isolation einer Bauteilwand anzubieten, die durch eine kostengünstige und einfache Konstruktion mit hoher insbesondere thermischer Isolationswirkung gekennzeichnet sind.

    [0013] Diese Aufgabe wird durch ein Dämmverbundelement gemäß Patentanspruch 1, durch einen Wandaufbau gemäß Patentanspruch 10 und ein Verfahren zur Isolation einer Bauteilwand gemäß Patentanspruch 11 gelöst.

    [0014] Insofern wird die obige Aufgabe also durch eine Vorrichtung zur Isolation einer Bauteilwand gelöst, mit einem flächigen Dämmelement, das auf der Bauteilwand anordbar und insbesondere druckwasserdicht aufklebbar ist und das wenigstens eine Aussparung aufweist, die im Wesentlichen kongruent zu einer Wandaussparung in der Bauteilwand ausgebildet ist, wobei in der Aussparung des Dämmelementes ein Fensterelement oder dergleichen Verschlusselement ebenenparallel zur Haupterstreckungsebene des Dämmelementes eingepasst ist.

    [0015] Konkret beruht die Erfindung auf dem Gedanken, ein Dämmverbundelement zur Isolation einer Bauteilwand mit einem plattenförmigen Dämmelement anzugeben, das auf eine Bauteilwand aufklebbar ist und das wenigstens eine Aussparung aufweist, die im Wesentlichen kongruent zu einer Wandaussparung der Bauteilwand ausgebildet ist. In der Aussparung ist ebenenparallel zur Haupterstreckungsebene des Dämmelements ein Fensterelement oder dergleichen Verschlusselement beim Aufschäumen des Dämmelements werkseitig in das Dämmelement eingeschäumt.

    [0016] Zudem wird obige Aufgabe durch einen isolierten Wandaufbau gelöst, mit einer Bauteilwand, die wenigstens eine Wandaussparung aufweist und einer auf wenigstens einer Seite angeordneten Vorrichtung bzw. einem Dämmverbundelement zur Isolation einer Bauteilwand gemäß der vorgenannten Art, wobei die Vorrichtung bzw. das Dämmverbundelement derart angeordnet ist, dass deren Aussparung im Wesentlichen deckungsgleich mit der Wandaussparung ist.

    [0017] Schließlich wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zur Isolation einer Bauteilwand gelöst, in der wenigstens eine Wandaussparung ausgebildet ist, mit einer Vorrichtung bzw. einem Dämmverbundelement zur Isolation einer Bauteilwand gemäß der vorgenannten Art, wobei die Vorrichtung bzw. das Dämmverbundelement derart auf einer Seite der Bauteilwand aufgebracht und insbesondere druckwasserdicht aufgeklebt wird, dass dessen Aussparung im Wesentlichen deckungsgleich mit der Wandaussparung ist.

    [0018] Erfindungsgemäß weist also die Vorrichtung zur Isolation der Bauteilwand bzw. der isolierte Wandaufbau ein Dämmelement auf, in das ein Fensterelement koplanar integriert ist. Insofern wird erfindungsgemäß also die Einbauebene des Fensterelementes aus der Ebene der Bauteilwand herausgelöst und in die Ebene des Dämmelementes verschoben.

    [0019] Im Umfang der Erfindung wird unter "Fensterelement" jedes Bauteil verstanden, das als Abschluss bzw. Verschlusselement in eine Bauteilwand einbaubar ist. Fensterelemente können somit also durchsichtige und opake Fenster, Türen, Lüftungsklappen oder dergleichen starre oder öffenbare Elemente sein. Unter "Bauteilwand" wird hier jegliche Wand verstanden, die bei einem Bauwerk einer Dämmung und insbesondere einer thermischen Isolation bedarf. Dies sind also unter anderem Außenwände, Dächer, Bodenplatten oder dergleichen Bauteile eines Bauwerks. Grundsätzlich wird hier unter "Isolation" sowohl eine thermische als auch eine akustische oder jede andere Art von Bauteilisolation verstanden, die der gegenseitigen Abschirmung der durch die Bauteilwand getrennten Bereiche dient.

    [0020] Durch die Einpassung des Fensterelementes in das Dämmelement und die Anordnung des Dämmelementes auf der zu dämmenden Bauteilwand wird ein Wandaufbau geschaffen, bei dem im Übergangsbereich zwischen Fensterelement und Bauteilwand keine Wärmebrücke vorliegt, die hohe Energieverluste zur Folge hat. Insbesondere durch das druckwasserdichte Aufkleben des erfindungsgemäßen Dämmelementes auf die Bauteilwand wird zudem neben einer hervorragenden Dämmwirkung ein fluiddichter Abschluss der Bauteilwand garantiert, so dass die Konstruktion auch bei drückendem Grundwasser etc. eingesetzt werden kann.

    [0021] Da das Fensterelement vorkonfektioniert mit dem Dämmelement als Dämmverbundelement angeliefert wird, reduziert sich darüber hinaus der Montageaufwand und die Fehleranfälligkeit, da, ohne dass es komplizierter Techniken und Bauteilverbindungen bedarf, ein isolierender Anschluss mit der Bauteilwand herstellbar ist. In einem Arbeitsgang können so Dämmung und Fensterelemente verbaut werden. Insbesondere bei Kellerwänden und dergleichen erdberührenden Wänden aus Beton ist es darüber hinaus von Vorteil, dass erfindungsgemäß erst nach dem Ausschalen der Betonwände die Fenster an den Kellerwänden verbaut werden können. Im Gegensatz zu den aus dem Stand der Technik bekannten einzugießenden Kellerfenstern, die bereits während der Schalungsfase auf der Baustelle verbaut werden mussten, können nun die fertig konfektionierten "Fensterdämmelemente" angeliefert und erst nach Abschluss der Betonarbeiten montiert werden.

    [0022] Im Allgemeinen unterscheidet sich das erfindungsgemäße Dämmverbundelement von den aus dem Stand der Technik bekannten Systemen dadurch, dass die Befestigung des Fensterelements oder dergleichen Verschlusselements im plattenförmigen Dämmelement direkt beim Aufschäumen des Dämmstoffs erfolgt, in welchen das Fensterelement oder Verschlusselement vor dem Aufschäumen des Dämmstoffs in eine Aufschäumform eingelegt wird. Die Befestigung des Fensterelements bzw. Verschlusselements durch Befestigungselemente an der Bauteilwand und die anschließende bzw. nachträgliche Abdichtung und Wärmedämmung zwischen der Aussparung in der Bauteilwand und dem Fensterelement bzw. Verschlusselement wird dadurch vermieden. Insgesamt ermöglicht das erfindungsgemäße Dämmverbundelement also eine schnelle, einfache und fehlerarme Montage eines Fensterelements oder Verschlusselements, wobei gleichzeitig die Abdichtung gegenüber der Bauteilwand verbessert ist. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, dass das Fensterelement oder Verschlusselement bereits werkseitig fest und luftdicht sowie wärmegedämmt im Dämmverbundelement verankert ist. Das erfindungsgemäße Dämmverbundelement wird mit der Bauteilwand verklebt, so dass zusätzliche Befestigungselemente zum Lastabtrag nicht erforderlich sind. Dies führt zu einer weiteren Vereinfachung bei der Montage des Dämmverbundelements. Vorzugsweise erfolgt der Lastabtrag bei dem erfindungsgemäßen Dämmverbundelement ausschließlich über die Klebeverbindung zwischen dem Dämmverbundelement und der Bauteilwand. Das Dämmverbundelement kann also mit der Bauteilwand nur durch einen Klebstoff verbunden sein.

    [0023] Konkret besteht der Vorteil des erfindungsgemäßen Dämmverbundelements darin, dass durch das vorgefertigte Dämmverbundelement zwei Gewerke auf der Baustelle zusammengeführt werden können. Auf diese Weise können Zeit, Kosten und Koordinationsaufwand reduziert werden. Die Montage des erfindungsgemäßen Dämmverbundelements ist insbesondere derart vereinfacht, dass die Dämmung der Bauteilwand und der Einbau eines Fensterelements oder Verschlusselements gleichzeitig entweder durch das Isolierergewerk oder das Schreiner-, Zimmerer- oder Fensterbauergewerk durchgeführt werden können. Der Arbeitsablauf auf der Baustelle wird dabei stark vereinfacht. Konkret kann durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Dämmverbundelements eine teilweise Abkehr von dem üblichen Gewerkeablauf auf der Baustelle erreicht werden, wodurch Zeit und Kosten eingespart sowie Fehlerquellen reduziert werden können.

    [0024] Um die Luftdichtheit und wirksame Abdichtung des Anschlussbereichs zwischen Fenster, Dämmstoff und Wand zu gewährleisten, ist bisher gemäß RAL-Richtlinie eine Abdichtung in drei Abdichtungsebenen vorgesehen. Mit dem erfindungsgemäßen Dämmverbundelement wird die erforderliche Luftdichtheit und wirksame Abdichtung zwischen Dämmverbundelement und Bauteilwand bzw. Aussparung durch eine einzige Abdichtungsebene zwischen Dämmverbundelement und Aussparung in der Bauteilwand erreicht. Auch dies trägt zur Einsparung von Zeit und Kosten auf der Baustelle bei. Ferner werden die bei üblichen Montageverfahren häufig auftretenden Fehlerquellen, insbesondere fehlerhaft ausgeführte Abdichtungsebenen, die häufig zu Bauschäden führen, vermieden.

    [0025] Vorzugsweise sind das Dämmelement und das Fensterelement derart ausgebildet und miteinander verbunden, dass sie eine fluiddichte und insbesondere druckwasserdichte Barriere zwischen ihren zur Bauteilwand weisenden Innenseiten und ihren vom Bauteil wegweisenden Außenseiten bilden. Dazu sind vorzugsweise die Dämmelemente aus druckwasserdichten Schäumen oder mit druckwasserdichten Beschichtungen und die Fensterelemente druckwasserdicht mit den Dämmelementen verbunden ausgeführt. Eine solche druckwasserdichte Barriere garantiert auch bei drückendem Wasserstand die dichte Bauteilkonstruktion. Insbesondere beim druckwasserdichten Aufkleben auf die Bauteilwand führt eine solche als druckwasserdichte Barriere ausgebildete Dämmschicht zu einer verlässlichen Feuchtesperre.

    [0026] Vorzugsweise weist das Dämmelement insbesondere ein druckwasserdichtes Schaumkörperbauteil auf, in das das Fensterelement wenigstens teilsweise mit seinen umlaufenden Seitenkanten eingeschäumt ist. Die Herstellung eines solchen Schaumkörperbauteils bzw. in Abhängigkeit vom gewählten Material auch druckwasserdichten Schaumkörperbauteils ist relativ kostengünstig möglich, wobei durch das Einschäumen der Seitenkanten des Fensterelementes eine zuverlässige, insbesondere thermisch hochisolierende und bei Bedarf auch fluiddichte Verbindung gewährleistet ist. Unter "wenigstens teilweise mit seinen umlaufenden Seitenkanten eingeschäumt ist" wird hier verstanden, dass das Fensterelement mit einer oder mit mehreren umlaufenden Seitenkanten oder auch mit nur Teilbereichen dieser Seitenkante im Schaumkörperbauteil des Dämmelementes eingeschäumt ist.

    [0027] Als Baumaterialien werden vorzugsweise wasser- und druckbeständige Materialien verwendet. Insbesondere finden hier geschlossenporige Schaumstoffmaterialien, z.B. extrudierte Polystyrol-Hartschaumplatten oder Schaumglasplatten ihre Anwendung. Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, Dämmmaterialien außerhalb der wasserundurchlässigen Schicht des Bauwerks, beispielsweise gebildet durch einen Bitumenanstrich oder eine Kunststofffolie, anzubringen. Üblicherweise werden sie verklebt, um eine Lagesicherung vor dem Verfüllen und beim Setzen der Hinterfüllung zu erreichen. Auch solche Ausbildungen sind mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. dem erfindungsgemäßen Dämmverbundelement zu realisieren, wobei natürlich im Bereich der Wandaussparungen vorzugsweise eine fluiddichte Verbindung zwischen Dämmelement und Wand ausgebildet wird.

    [0028] Vorzugsweise weist das Fensterelement an wenigstens einer Seitenkante wenigstens einen Befestigungsfortsatz auf, der aus der Seitenkante hervorsteht und vom Schaumkörperbauteil umschäumt ist. Ein solcher Befestigungsfortsatz kann beispielsweise ein mehrfach gewinkeltes Profilelement sein, das an der Seitenkante des Fensterelementes angeordnet ist. Unter Hervorstehen wird in diesem Zusammenhang aber auch ein Befestigungsfortsatz verstanden, der von einer oder mehreren Hinterschneidungen umgeben an der Seitenkante angeordnet ist. Das Umschäumen dieses Befestigungsfortsatzes führt zum einen zu einer festen und sicheren Verbindung zwischen dem Fensterelement und dem Schaumkörperbauteil, zum anderen aber auch zur Ausbildung einer Labyrinthdichtung, die die Ausbildung einer fluiddichten und insbesondere druckwasserdichten Verbindung zwischen dem Fensterelement und dem Schaumkörperbauteil garantiert.

    [0029] Vorzugsweise weist das Fensterelement ein Hohlkörperrahmenbauteil, mit wenigstens einem integrierten Hohlkörper auf, in das das Schaumkörperbauteil mit seinem Schaumstoff wenigstens teilweise eingeschäumt ist. Solche Hohlkörperrahmenbauteile sind aus dem Stand der Technik im Zusammenhang mit der Ausbildung von Fenster-oder dergleichen Verschlusselementen und insbesondere im Zusammenhang mit der Ausbildung von deren Rahmen bekannt. Durch das Ausschäumen mit dem Schaumstoff des Schaumkörperbauteils wird hier die Dämmwirkung des Fensterelementes bzw. dessen Rahmenbauteils erhöht. Sind mehrere integrierte Hohlkörper im Hohlkörperrahmenbauteil angeordnet, sind bevorzugt entsprechende Schaumkanäle zwischen den einzelnen Hohlkörpern angeordnet, die das Eindringen des Schaumstoffes des Schaumkörperbauteils beim Einschäumen in die unterschiedlichen Hohlkörper erlauben.

    [0030] Vorzugsweise weist das Fensterelement ein wenigstens teilweise umlaufendes Laibungselement auf, das die Laibungswandung der Aussparung des Dämmelementes zur Außenseite und/oder zur Innenseite abschließt. Ein solches Laibungselement kann dabei sowohl Teile als auch die gesamte Laibungswandung der Aussparung, also die Aussparung umlaufend abschließen. Bei einem vollständigen Abschluss der Laibungswandung der Aussparung durch das Laibungselement entspricht die Stärke des Laibungselements in Verbindung mit dem Fensterelement also vorzugsweise der Stärke des Dämmelementes. Das Laibungselement kann mit entsprechenden Aufnahmen zum Anschluss weiterer Laibungs- und Eindeckelemente versehen sein. Auch ist die Ausbildung von Aufnahmen für Abdeckelemente denkbar, die beispielsweise als Fensterbretter etc. fungieren.

    [0031] Vorzugsweise ist ein inneres Eindeckelement vorgesehen, das derart ausgebildet ist, dass es unter Abschluss der Laibungswandungen der Wandaussparung der Bauteilwand und/oder der zur Innenseite weisenden Laibungswandung der Aussparung des Dämmelementes von der Innenseite der Bauteilwand an das Dämmelement ansetzbar oder dergleichen anführbar ist. Ein solches inneres Eindeckelement erlaubt beispielsweise den sauberen Abschluss der Wandaussparung und den Anschluss an das Fensterelement. Hierzu sind vorzugsweise entsprechende Aufnahmen am Fensterelement und insbesondere an dessen Laibungselement vorgesehen, um das innere Eindeckelement sauber und insbesondere dicht anzusetzen. Hier sind sämtliche aus dem Stand der Technik bekannte Verfahren und Vorrichtungen zum Anschluss eines Eindeckelementes an ein Fensterelement anwendbar.

    [0032] Vorzugsweise ist ein äußeres Zusatzdämmelement vorgesehen, das auf der Außenseite des Dämmelementes anordbar und insbesondere aufklebbar ist und das wenigstens eine Teilaussparung aufweist, die im Wesentlichen teilweise kongruent zu der Wandaussparung in der Bauteilwand ausgebildet ist. Weiter ist dann ein äußeres Eindeckelement vorgesehen, das von der Außenseite unter Abschluss der Laibungswandungen des Zusatzdämmelementes an das Dämmelement ansetzbar ist. Ein solches Zusatzdämmelement kann beispielsweise eine weitere Dämmplatte sein, die zur Verbesserung der Dämmwirkung des bereits an der Bauteilwand angeordneten Dämmelementes auf das Dämmelement aufgesetzt und dort befestigt wird. Bei der Anordnung dieses Zusatzdämmelementes im Bereich der Aussparung bzw. des Fensterelementes im Dämmelement, werden auch am Zusatzdämmelement Laibungswandungen gebildet, die es abzuschließen gilt. Sobald das Zusatzdämmelement insbesondere vollflächig auf dem Dämmelement angeordnet ist, wird mittels des äußeren Eindeckelementes die Laibungswandung des Zusatzdämmelementes angeschlossen und ein sauberer Anschluss an das im Dämmelement integrierte Fensterelement hergestellt. Hierzu können am Dämmelement oder an dessen Laibungselement entsprechende Aufnahmen für das äußere Eindeckelement vorgesehen sein. Auch hier sind sämtliche aus dem Stand der Technik bekannte Verfahren und Vorrichtungen anwendbar.

    [0033] Obiges gilt entsprechend für eine Ausführungsform, bei der ein inneres Zusatzdämmelement vorgesehen ist, das auf der Innenseite des Dämmelementes anordbar und insbesondere aufklebbar ist, und das wenigstens eine Teilaussparung aufweist, die im Wesentlichen teilweise kongruent zu der Wandaussparung in der Bauteilwand ausgebildet ist. Hierzu ist dann ein entsprechendes inneres (Zusatz-) Eindeckelement vorgesehen, das insbesondere von der Innenseite der Bauteilwand unter Abschluss der Laibungswandungen des Zusatzdämmelementes an das Dämmelement ansetzbar ist. Dieses innere (Zusatz-) Eindeckelement kann das bereits zuvor beschriebene innere Eindeckelement sein, das dann so ausgebildet ist, dass es unter Abschluss der Laibungswandungen der Wandaussparung der Bauteilwand und der Laibungswandungen des Zusatzdämmelementes und/oder der zur Innenseite weisenden Laibungswandung der Aussparung des Dämmelementes von der Innenseite der Bauteilwand an das Dämmelement ansetzbar oder dergleichen anführbar ist. Eine andere Möglichkeit ist die Ausführung des inneren (Zusatz-) Eindeckelementes als eigenständiges Bauteil, das primär dem Abschluss der Laibungswandungen des Zusatzdämmelementes dient und an das oben erwähnte innere Eindeckelement anschließbar ist. Insofern stellt also dann das innere (Zusatz-) Eindeckelement dann ein Zusatzbauteil dar, das, insbesondere adaptiert an die Stärke des Zusatzdämmelementes, mit dem inneren Eindeckelement kombinierbar ist. Der Vorteil der Verwendung eines inneren Zusatzeindeckelementes liegt u.a. in der verbesserten Lichtausbeute bei Kellerräumen und deren Fenstern mit vorgelagerten Lichtschächten.

    [0034] Vorzugsweise ist wenigstens ein Positionierungselement vorgesehen, das, insbesondere über die Innenseite des Dämmelementes, also aus dessen Erstreckungsebene zur Bauteilwand hin herausragt, und bei deckungsgleicher Positionierung der Aussparung des Dämmelementes mit der Wandaussparung der Bauteilwand, mit wenigstens einer Laibungswandung der Wandaussparung positionierend in Wirkeingriff steht. Das Positionierungselement erlaubt die richtige Ausrichtung des Dämmelementes relativ zur Wandaussparung der Bauteilwand. Bei einer tragfesten Befestigung des Positionierungselementes an dem Dämmelement oder dem Fensterelement kann das Positionierungselement darüber hinaus als temporäres Montageelement verwendet werden, bis die Montagemittel zum Festlegen des Dämmelementes auf der Bauteilwand ihre volle Wirkung entfalten, also beispielsweise bei der Verwendung eines Montageklebers, bis dieser ausgehärtet ist. Dazu ist bevorzugt das Positionierungselement derart ausgebildet, dass es eine insbesondere temporäre Befestigung des Dämmelementes an der Bauteilwand erlaubt. Insbesondere kann also das Positionierelement als ein Klemmelement ausgebildet sein, über das das Dämmelement an der Bauteilwand und insbesondere an deren Laibungswandungen festklemmbar ist. Vorzugsweise sind mehrere Positionierungselemente so angeordnet, dass eine genaue Positionierung in sämtlichen Achsen, in denen es nötig ist, erreicht wird.

    [0035] Eine weitere Möglichkeit ist die Ausbildung des Positionierungselementes als Sicherungselement über das das Dämmelement und insbesondere das Fensterelement an der Bauteilwand gesichert und insbesondere verschraubt werden kann. Diese Sicherung dient dann nicht nur als Montagehilfe sondern auch als Einbruchhemmung.

    [0036] Mit Bezug auf das Positionierungselement sind bevorzugt am Dämmelement oder am Fensterelement entsprechende Aufnahmen vorgesehen, in die das Positionierungselement lösbar einführbar bzw. anordbar ist. Dies erlaubt die Montage des Positionierungselementes kurz vor der Montage des Dämmelements auf der Bauteilwand und somit den einfachen, insbesondere auf Paletten gelagerten Transport der erfindungsgemäßen Dämmelemente. Hier sind sämtliche aus dem Stand der Technik bekannte Verfahren zur Montage und Anordnung des Positionierungselementes am Dämmelement oder Fensterelement denkbar. Insbesondere kann also das Positionierungselement einen Montagefortsatz aufweisen, der in eine komplementäre Montageaufnahme am Dämmelement oder Fensterelement einsteckbar ist. Bei der Verwendung als Sicherungselement ist dann das Positionierelement vorzugsweise arretierbar am Fensterelement anordbar und insbesondere in die Montageaufnahme einsteckbar. Hier kann beispielsweise eine Rastarretierung zwischen Montagefortsatz und Montageaufnahme ausgebildet sein.

    [0037] Die Anwendung des zuvor beschriebenen Verfahrens und der Vorrichtung bzw. des Dämmverbundelements ist sowohl im Neubaubereich als auch bei der Sanierung denkbar. Insbesondere im Sanierungsfall erlaubt diese Konstruktion das nachträgliche Anordnen der Verbundsysteme Dämmung - Fenster bzw. Dämmung - Tür oder Dämmung und dergleichen Bauteile an einem zu sanierenden Bauteil, wobei erst nach der Montage der jeweiligen Verbundsysteme die alten Fenster- und Tür- oder dergleichen Verschlusselemente entfernt werden müssen. Insofern können Sanierungsmaßnahmen getätigt werden, ohne dass eine vollständige Öffnung des Bauwerkes nötig ist. Dies ermöglicht also auch die Sanierung bei kalten Temperaturen, da die alten Fenster, Türen oder dergleichen Verschlusselemente erst dann entfernt werden können, wenn bereits die neue "Dämmschale" am Bauwerk montiert ist.

    [0038] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die durch die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, insbesondere des erfindungsgemäßen Dämmverbundelements, bzw. des erfindungsgemäßen Wandaufbaus;
    Fig. 2
    einen Detailausschnitt gemäß der Schnittführung aus Fig. 1;
    Fig. 3
    eine Ansicht der Ausführungsform aus Fig. 3;
    Fig. 4 bis 6
    Schnitte durch die Ausführungsform aus Fig. 1 gemäß der Schnittführung aus Fig. 3;
    Fig. 7
    einen Teilausschnitt durch die Ausführungsform in Fig. 1 in montiertem Zustand; und
    Fig. 8
    einen Detailausschnitt aus einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, insbesondere des erfindungsgemäßen Dämmverbundelements, bzw. des erfindungsgemäßen Wandaufbaus.


    [0039] Im Folgenden werden für gleiche und gleich wirkende Bauteile dieselben Bezugsziffern verwendet, wobei zur Unterscheidung gleicher Bauteile bisweilen Hochindizes ihre Anwendung finden.

    [0040] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. des Dämmverbundelements zur Isolation einer Bauteilwand 1 bzw. eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wandaufbaus.

    [0041] Dargestellt ist eine Bauteilwand 1, in der eine Wandaussparung 6 für ein Fensterelement oder ein dergleichen Verschlusselement angeordnet ist. Die Bauteilwand 1 ist hier beispielsweise als Betonkellerwand ausgeführt. Zur Wärmedämmung der Bauteilwand 1 ist ein Dämmelement 2 vorgesehen, das mit einer Innenseite 10 auf die Außenseite 32 der Bauteilwand 1 aufsetzbar und dort beispielsweise mittels einer Klebeverbindung befestigbar ist. Das Dämmelement 2 weist kongruent zur Wandaussparung 6 der Bauteilwand 1 eine Aussparung 4 auf, in die erfindungsgemäß ein Fensterelement 8 eingepasst ist.

    [0042] Das Fensterelement 8 ist dabei ebenenparallel zur Erstreckungsebene des Dämmelementes 2 angeordnet und derart mit dem Dämmelement 2 verbunden, dass nach dem Befestigen des Dämmelementes 2 auf der Außenseite 32 der Bauteilwand 1 die Wandaussparung 6 fluid- und insbesondere luftdicht abgeschlossen ist.

    [0043] Dazu wird, wie im Folgenden noch detailliert beschrieben ist (siehe Fig. 7 und 8), das Dämmelement 2 auf der Außenseite 32 der Bauteilwand 1 aufgeklebt. Nach dem Aufkleben des Dämmelementes 2 auf die Außenseite 32 der Bauteilwand 1 wird von der Innenseite 30 der Bauteilwand 1 durch die Wandaussparung 6 ein inneres Eindeckelement 26 eingeführt und an die Innenseite 10 des Dämmelementes 2 bzw. des Fensterelementes 8 angesetzt. Dieses äußere Eindeckelement 26 verkleidet die Laibungswandungen 7 der Wandaussparung 6 der Bauteilwand 1 und stellt einen insbesondere optisch ansprechenden Übergang zwischen der Bauteilwand 1 und dem Fensterelement 8 her.

    [0044] Zur Steigerung der Dämmwirkung ist erfindungsgemäß ein Zusatzdämmelement 34 (siehe Fig. 8) vorgesehen, dessen Laibungswandungen 35 über ein weiteres Eindeckelement, nämlich ein äußeres Eindeckelement 36 verschlossen werden.

    [0045] Wie in Fig. 2 dargestellt, führt die erfindungsgemäße Vorrichtung bzw. das erfindungsgemäße Dämmverbundelement zur Isolation einer Bauteilwand 1 zu einem Wandaufbau, bei dem insbesondere im Anschlussbereich zwischen dem Dämmelement 2 und dem Fensterelement 8 nur eine geringe Wärmebrücke vorhanden ist. Dies ist durch die dargestellten Temperaturverlaufskurven für 0° C und 10° C dargestellt. Im Gegensatz zum Stand der Technik, bei dem bekanntermaßen das Fensterelement 2 in der Erstreckungsebene der Bauteilwand 1 angeordnet ist, führt die Anordnung des Fensterelementes 8 in der Ebene des Dämmelementes 2 zu einem wärmebrückenfreien bzw. wärmebrückenreduzierten Wärmedämmverbundsystem.

    [0046] Das erfindungsgemäße Dämmelement 2 ist in den Fig. 3 bis 6 in einer Ansicht (siehe Fig. 3) und in drei Schnitten (siehe Fig. 4 bis 6) dargestellt.

    [0047] Erfindungsgemäß ist das Fensterelement 8 so in die Aussparung 4 des Dämmelementes 2 eingepasst, dass sich ein insbesondere fluiddichter und hier wasserdichter aber diffusionsoffener Bauteilverbund ergibt. Das erfindungsgemäße Dämmelement 2 ist hier als Perimeterdämmung für eine erdteilberührende Kellerwand ausgebildet. Dazu sind erfindungsgemäß Holzeinleger 44 in das Dämmelement 2 integriert, die die Kraftableitung und den Anschluss eines Lichtschachtes an das Dämmelement 2 und insbesondere an dessen Außenseite 10 erlauben. Die Holzeinleger 44 sind hier so angeordnet, dass sie den Anschlussseitenkanten eines zu montierenden Lichtschachtes parallel laufen.

    [0048] Das Dämmelement 2 weist hier ein Schaumkörperbauteil 14 auf, in das die Holzeinleger 44 eingeschäumt sind. Unter Holzeinleger werden hier sämtliche Bauteile verstanden, die in ein solches Bauteil einbindbar und insbesondere einschäumbar sind. An Stelle des Materials Holz können hier natürlich sämtliche andere Materialien, vorzugsweise Materialien mit einem hohen Wärmeübergangswiderstand, insbesondere Metall- und Kunststoffelemente verwendet werden.

    [0049] Wie insbesondere in den Fig. 4 und 5 und im Detail in Fig. 7 dargestellt, weist das Fensterelement 8 ein Laibungselement 24 auf, das die Laibungswandungen 5 der Aussparungen 4 des Dämmelementes 2 im Wesentlichen vollständig abschließt.

    [0050] In Fig. 7 ist dieser Aufbau noch einmal im Detail und gemäß der Schnittführung aus Fig. 5 dargestellt. Erkennbar ist die Bauteilwand 1 auf deren Außenseite 32 das Dämmelement 2 mittels eines Klebers 10 befestigt ist. Das Dämmelement 2 besteht aus dem Schaumkörperbauteil 14 und einer die Außenseite 12 bildenden Gewebeschicht 17.

    [0051] In das Schaumkörperbauteil 14 ist das Fensterelement 8 mit Seitenkanten 16 eines Hohlkörperrahmenbauteils 20 eingeschäumt. Das Hohlkörperrahmenbauteil 20 bildet hier einen Blendrahmen des Fensterelementes 8, an dem ein öffenbarer Flügelrahmen 21 des Fensterelements 8 anschlägt.

    [0052] Am Seitenrand 16 weist das Hohlkörperrahmenbauteil 20 Befestigungsfortsätze 18 auf, die in Form von hervorstehenden T-Stücken im Schaumstoff 15 des Schaumkörperbauteils 14 eingeschäumt sind. Dieses Einschäumen erfolgt direkt bei der Herstellung des Schaumkörperbauteils 14 bzw. Dämmelementes 2. Natürlich ist es aber auch möglich, zuerst Dämmelemente 2 zu produzieren und dann die entsprechenden Fensterelemente 8 in einem weiteren Bearbeitungsschritt mit zusätzlichem Schaumstoff 15 anzuschäumen.

    [0053] Das Hohlkörperrahmenbauteil 20 des Fensterelementes 8 weist eine Mehrzahl an Hohlkörpern 22 auf, von denen hier drei Hohlkörper 22 mittels Schaumkanälen 23 so verbunden sind, dass der Schaumstoff 15 des Schaumkörperbauteils 14 in die Hohlkörper 22 eindringen konnte. Dies verbessert zum einen die Befestigung des Fensterelementes 8 am Dämmelement 2, zum anderen aber auch die Dämmwirkung des Hohlkörperrahmenbauteils 20.

    [0054] Wie bereits erwähnt, weist das Fensterelement 8 bzw. das Hohlkörperelement 20 ein Laibungselement 24 auf, dessen Stärke zusammen mit dem Fensterelement hier der Stärke t des Dämmelementes 2 entspricht. Auf diese Weise sind die Laibungswandungen 5 des Dämmelementes 2 vollständig vom Laibungselement 24 abgeschlossen.

    [0055] Bei der Montage des erfindungsgemäßen Verbundsystems zwischen Dämmelement 2 und Fensterelement 8 wird ein Positionierungselement 42 verwendet, das lösbar am Dämmelement 2 bzw. Fensterelement 8 befestigbar ist und das über die Innenseite 10 des Dämmelementes 2 herausragt und eine deckungsgleiche Positionierung der Aussparung 4 (siehe auch insbesondere Fig. 1) mit der Aussparung 6 der Bauteilwand 1 und somit eine optimale Positionierung des eingeschäumten Fensterelements 8 sicherstellt.

    [0056] Wie in Fig. 8 dargestellt ist dazu das Positionierelement 42 mit einem entsprechenden Montagefortsatz 45 in eine komplementäre Montageaufnahme 43 am Fensterelement 8 bzw. dessen Hohlkörperrahmenbauteil 20 einsetzbar. Bei der richtigen Positionierung des Dämmelementes 2 und des Fensterelementes 8 relativ zur Aussparung 6 der Bauteilwand 1 steht das Positionierungselement 42 wie in Fig. 7 und 8 dargestellt, in direktem Wirkeingriff mit der Laibungswandung 7 der Aussparung 6 der Bauteilwand 1. Es erlaubt so die passgenaue Positionierung und die Fixierung des Dämmelement-Fensterverbunds, bis hier der Kleber 40 ausgehärtet ist.

    [0057] In Fig. 7 und 8 weiter dargestellt ist ein inneres Eindeckelement 26, das ebenfalls über einen entsprechenden Kleber 40' und eine Aufnahme 27 am Hohlkörperrahmenbauteil 20 in der Aussparung 6 bzw. an der Laibungswandung 7 der Bauteilwand 1 befestigt ist. Wie bereits zu Fig. 1 erläutert, wird dazu das innere Eindeckelement 26 von der Innenseite 30 der Bauteilwand 1 durch die Aussparung 6 an das Fensterelement 8 und hier an dessen Hohlkörperrahmenbauteil 20 angesetzt. Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wandaufbaus ähnlich der Darstellung aus Fig. 7, wobei hier ein Zusatzdämmelement 34 auf der Außenseite 12 des Dämmelementes 2, also der Gewebeschicht 17 aufgeklebt ist. Das Zusatzdämmelement 34 dient einer zusätzlichen Isolierung, sollte das Dämmelement 2 nicht den erforderlichen Wärmeübergangswiderstand zur Verfügung stellen. Zum Abschluss der Laibungswandungen 35 des Zusatzdämmelementes 34 ist ein äußeres Eindeckelement 36 vorgesehene (siehe auch Fig. 1), das von der Außenseite 38 des Zusatzdämmelementes 34 unter Abschluss der Laibungswandungen 35 an das Dämmelement 2 ansetzbar ist. Hierzu ist eine entsprechende Aufnahme 27 vorgesehen.

    Bezugszeichen



    [0058] 
    1
    Bauteilwand
    2
    Dämmelement
    4
    Aussparung
    5
    Laibungswandung des Dämmelements
    6
    Wandaussparung in der Bauteilwand
    7
    Laibungswandung der Bauteilwand
    8
    Fensterelement
    10
    Innenseite des Dämmelements
    12
    Außenseite des Dämmelements
    14
    Schaumkörperbauteil
    15
    Schaumstoff
    16
    Seitenkante des Fensterelements
    17
    Gewebeschicht
    18
    Befestigungsfortsatz
    20
    Hohlkörperrahmenbauteil
    21
    Flügelrahmen
    22
    Hohlkörper
    23
    Schaumkanal
    24
    Laibungselement des Fensterelements
    26
    inneres Eindeckelement
    27
    Aufnahme
    30
    Innenseite der Bauteilwand
    32
    Außenseite der Bauteilwand
    34
    Zusatzdämmelement
    35
    Laibungswandung des Zusatzdämmelements
    36
    äußeres Eindeckelement
    38
    Außenseite
    40
    Kleber
    42
    Positionierungselement
    43
    Montageaufnahme
    44
    Holzeinleger bzw. Einleger
    45
    Montagefortsatz



    Ansprüche

    1. Dämmverbundelement zur Isolation einer Bauteilwand (1) mit einem plattenförmigen Dämmelement (2), das auf eine Bauteilwand (1) aufklebbar ist rund das wenigstens eine Aussparung (4) aufweist, die im Wesentlichen kongruent zu einer Wandaussparung (6) der Bauteilwand (1) ausgebildet ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    in der Aussparung (4) ebenenparallel zur Haupterstreckungsebene des Dämmelementes ein Fensterelement (8) oder dergleichen Verschlusselement beim Aufschäumen des Dämmelementes werksseitig in das Dämmelement eingeschäumt ist.
     
    2. Dämmverbundelement nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Dämmelement (2) und das Fensterelement (8) derart ausgebildet und miteinander verbunden sind, dass sie eine fluiddichte insbesondere druckwasserdichte Barriere zwischen ihren zur Bauteilwand (1) weisenden Innenseiten (10) und ihren vom Bauteil weg weisenden Außenseiten (12) bilden.
     
    3. Dämmverbundelement nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Dämmelement (2) ein insbesondere druckwasserdichtes Schaumkörperbauteil (14) aufweist, in das das Fensterelement (8) wenigstens teilweise mit seinen umlaufenden Seitenkanten (16) eingeschäumt ist.
     
    4. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Fensterelement (8) an wenigstens einer Seitenkante (16) wenigstens einen Befestigungsfortsatz (18) aufweist, der aus der Seitenkante (16) hervorsteht und vom Schaumkörperbauteil (14) umschäumt ist.
     
    5. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Fensterelement (8) ein Hohlkörperrahmenbauteil (20) mit wenigstens einem integrierten Hohlkörper (22) aufweist, in das das Schaumkörperbauteil (14) wenigstens teilweise eingeschäumt ist.
     
    6. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Fensterelement (8) ein wenigstens teilweise umlaufendes Laibungselement (24) aufweist, das die Laibungswandung (5) der Aussparung (4) des Dämmelements (2) zur Außenseite (12) und/oder zur Innenseite (10) abschließt.
     
    7. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    gekennzeichnet durch
    ein inneres Eindeckelement (26), das derart ausgebildet ist, dass es unter Abschluss der Laibungswandungen (7) der Wandaussparung (6) und/oder der zur Innenseite (10) weisenden Laibungswandung (5) der Aussparung (4) des Dämmelements (2) von der Innenseite (30) der Bauteilwand (1) an das Dämmelement (2) ansetzbar ist.
     
    8. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    gekennzeichnet durch
    ein Zusatzdämmelement (34), das auf der Außenseite (12) des Dämmelementes (2) anordbar und insbesondere aufklebbar ist, und das wenigstens eine Teilaussparung aufweist, die im Wesentlichen teilweise kongruent zu der Wandaussparung (6) in der Bauteilwand (1) ausgebildet ist, und
    ein äußeres Eindeckelement (36), das von der Außenseite (38) des Zusatzdämmelementes (34) unter Abschluss der Laibungswandungen (5) des Zusatzdämmelementes (34) an das Dämmelement (2) ansetzbar ist.
     
    9. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    gekennzeichnet durch
    ein Zusatzdämmelement, das auf der Innenseite (10) des Dämmelementes (2) anordbar und insbesondere aufklebbar ist, und das wenigstens eine Teilaussparung aufweist, die im Wesentlichen teilweise kongruent zu der Wandaussparung (6) in der Bauteilwand (1) ausgebildet ist, und
    ein inneres Eindeckelement (26), das insbesondere von der Innenseite (30) der Bauteilwand (1) unter Abschluss der Laibungswandungen des Zusatzdämmelementes an das Dämmelement (2) ansetzbar ist.
     
    10. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    gekennzeichnet durch
    wenigstens ein Positionierungselement (42), das über die Innenseite (10) des Dämmelements (2) herausragt und - bei deckungsgleicher Positionierung der Aussparung (4) des Dämmelementes (2) mit der Wandaussparung (6) - mit wenigstens einer Laibungswandung (7) der Wandaussparung (6) in Wirkeingriff steht, um das Dämmelement (2) zu positionieren.
     
    11. Isolierter Wandaufbau, mit einer Bauteilwand (1), die wenigstens eine Wandaussparung (6) aufweist, und einem auf wenigstens einer Seite (32) angeordneten Dämmverbundelement zur Isolation gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Dämmverbundelement derart angeordnet ist, dass dessen Aussparung (4) im Wesentlichen deckungsgleich mit der Wandaussparung (6) ist.
     
    12. Verfahren zur Isolation einer Bauteilwand, in der wenigstens eine Wandaussparung (6) ausgebildet ist, mit einem Dämmverbundelement zur Isolation gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das Dämmverbundelement derart auf einer Seite (32) der Bauteilwand (1) aufgebracht und insbesondere druckwasserdicht aufgeklebt wird, dass dessen Aussparung (4) im Wesentlichen deckungsgleich mit der Wandaussparung (6) ist.
     


    Claims

    1. Insulating composite element for insulating a building element wall (1), having a panel-like insulating element (2), which is arranged to be adhesively bonded to a building element wall (1) and which has at least one aperture (4) which is substantially congruent with a wall aperture (6) of the building element wall (1),
    characterised in that
    in the aperture (4), plane-parallel to the plane of the main extent of the insulating element, a window element (8) or similar closure element has been foamed into the insulating element at the works during the foaming of the insulating element.
     
    2. Insulating composite element according to claim 1,
    characterised in that
    the insulating element (2) and the window element (8) are constructed and connected to one another in such a way that they form a fluid-tight barrier, especially a barrier resistant to water under pressure, between their inner sides (10) facing towards the building element wall (1) and their outer sides (12) facing away from the building element.
     
    3. Insulating composite element according to claim 1 or 2,
    characterised in that
    the insulating element (2) has a foam body component (14), especially a foam body component that is resistant to water under pressure, into which the window element (8) has been at least partly foamed with its peripheral side edges (16).
     
    4. Insulating composite element according to any one of the preceding claims, especially according to claim 3,
    characterised in that
    the window element (8) has, on at least one side edge (16), at least one fixing projection (18) which juts from the side edge (16) and around which the foam body component (14) has been foamed.
     
    5. Insulating composite element according to any one of the preceding claims,
    characterised in that
    the window element (8) has a hollow body frame component (20) having at least one integrated hollow body (22), into which the foam body component (14) has been at least partly foamed.
     
    6. Insulating composite element according to any one of the preceding claims,
    characterised in that
    the window element (8) has a reveal element (24) running at least partly around the periphery, which reveal element closes the reveal wall (5) of the aperture (4) of the insulating element (2) towards the outer side (12) and/or towards the inner side (10).
     
    7. Insulating composite element according to any one of the preceding claims,
    characterised by
    an inner cover element (26) which is constructed in such a way that it can be mounted on the insulating element (2) from the inner side (30) of the building element wall (1), thus closing the reveal walls (7) of the wall aperture (6) and/or the reveal wall (5) of the aperture (4) of the insulating element (2), which reveal wall (5) faces towards the inner side (10).
     
    8. Insulating composite element according to any one of the preceding claims,
    characterised by
    an additional insulating element (34) which can be arranged on, especially adhesively bonded to, the outer side (12) of the insulating element (2) and which has at least one part-aperture which is formed so as to be substantially partly congruent with the wall aperture (6) in the building element wall (1), and
    an outer cover element (36) which can be mounted on the insulating element (2) from the outer side (38) of the additional insulating element (34), thus closing the reveal walls (5) of the additional insulating element (34).
     
    9. Insulating composite element according to any one of the preceding claims,
    characterised by
    an additional insulating element which can be arranged on, especially adhesively bonded to, the inner side (10) of the insulating element (2) and which has at least one part-aperture which is formed so as to be substantially partly congruent with the wall aperture (6) in the building element wall (1), and
    an inner cover element (26) which can be mounted on the insulating element (2) especially from the inner side (30) of the building element wall (1), thus closing the reveal walls of the additional insulating element.
     
    10. Insulating composite element according to any one of the preceding claims,
    characterised by
    at least one positioning element (42), which projects beyond the inner side (10) of the insulating element (2) and - if the aperture (4) of the insulating element (2) is positioned so as to be congruent with the wall aperture (6) - is in operative engagement with at least one reveal wall (7) of the wall aperture (6), in order to position the insulating element (2).
     
    11. Insulated wall structure, having a building element wall (1), which has at least one wall aperture (6), and an insulating composite element arranged on at least one side (32) for insulation in accordance with any one of the preceding claims, wherein the insulating composite element is arranged in such a way that the aperture (4) thereof is substantially congruent with the wall aperture (6).
     
    12. Method of insulating a building element wall in which at least one wall aperture (6) is formed, having an insulating composite element for insulation according to any one of claims 1 to 10, wherein the insulating composite element is mounted on one side (32) of the building element wall (1), especially adhesively bonded thereto so as to be resistant to water under pressure, in such a way that the aperture (4) thereof is substantially congruent with the wall aperture (6).
     


    Revendications

    1. Élément composite isolant pour l'isolation d'une paroi de composant (1) avec un élément isolant en forme de plaque (2), qui peut être collé sur une paroi de composant (1) et qui présente au moins une découpe (4), qui est de préférence de forme concordante avec une découpe de paroi (6) de la paroi de composant (1), caractérisé en ce qu'un élément de fenêtre (8) ou un élément de fermeture analogue est scellé à la mousse en usine dans l'élément isolant, dans la découpe (4) selon un plan parallèle au plan de l'extension principale de l'élément isolant, lors de l'application de mousse sur l'élément isolant.
     
    2. Élément composite isolant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément isolant (2) et l'élément de fenêtre (8) sont configurés et assemblés l'un à l'autre de telle manière qu'ils forment une barrière étanche au fluide, en particulier étanche à l'eau sous pression, entre leurs côtés intérieurs (10) tournés vers la paroi de composant (1) et leurs côtés extérieurs (12) détournés du composant.
     
    3. Élément composite isolant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément isolant (2) présente un composant de corps de mousse (14), en particulier étanche à l'eau sous pression, dans lequel l'élément de fenêtre (8) est au moins partiellement scellé à la mousse par ses bords latéraux périphériques (16).
     
    4. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, en particulier la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de fenêtre (8) présente sur au moins un bord latéral (16) au moins un prolongement de fixation (18), qui est saillant hors du bord latéral (16) et qui est enrobé de mousse par le composant de corps de mousse (14).
     
    5. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de fenêtre (8) présente un composant de châssis de corps creux (20) avec au moins un corps creux intégré (22), dans lequel le composant de corps de mousse (14) est au moins en partie scellé à la mousse.
     
    6. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de fenêtre (8) présente un élément d'intrados au moins partiellement périphérique (24), qui ferme la paroi d'intrados (5) de la découpe (4) de l'élément isolant (2) vers le côté extérieur (12) et/ou vers le côté intérieur (10).
     
    7. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un élément de couvercle encastré intérieur (26), qui est configuré de telle manière qu'il puisse être posé sur l'élément isolant (2) par le côté intérieur (30) de la paroi de composant (1) pour la finition des parois d'intrados (7) de la découpe de paroi (6) et/ou de la paroi d'intrados (5), tournée vers le côté intérieur (10), de la découpe (4) de l'élément isolant (2).
     
    8. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un élément isolant supplémentaire (34), qui peut être disposé et en particulier collé sur le côté extérieur (12) de l'élément isolant (2), et qui présente au moins une découpe partielle, qui est de forme en partie essentiellement concordante avec la découpe de paroi (6) dans la paroi de composant (1), et un élément de couvercle encastré extérieur (36), qui peut être posé sur l'élément isolant (2) par le côté extérieur (38) de l'élément isolant supplémentaire (34) pour la finition des parois d'intrados (5) de l'élément isolant supplémentaire (34).
     
    9. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un élément isolant supplémentaire, qui peut être disposé et en particulier collé sur le côté intérieur (10) de l'élément isolant (2), et qui présente au moins une découpe partielle, qui est de forme en partie essentiellement concordante avec la découpe de paroi (6) dans la paroi de composant (1), et un élément de couvercle encastré intérieur (26), qui peut être posé sur l'élément isolant (2) en particulier par le côté intérieur (30) de la paroi de composant (1) pour la finition des parois d'intrados de l'élément isolant supplémentaire.
     
    10. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par au moins un élément de positionnement (42), qui sort au-delà du côté intérieur (10) de l'élément isolant (2) et - avec la découpe (4) de l'élément isolant (2) et la découpe de paroi (6) en position de recouvrement complet - se trouve en engagement actif avec au moins une paroi d'intrados (7) de la découpe de paroi (6), afin de positionner l'élément isolant (2).
     
    11. Structure de paroi isolée, avec un composant de paroi (1), qui présente au moins une découpe de paroi (6), et avec un élément composite isolant pour l'isolation, disposé sur au moins un côté (32), selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle l'élément composite isolant est disposé de telle manière que sa découpe (4) se trouve en recouvrement essentiellement complet avec la découpe de paroi (6).
     
    12. Procédé pour l'isolation d'une paroi de composant, dans laquelle est formée au moins une découpe de paroi (6), avec un élément composite isolant pour l'isolation selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, dans lequel l'élément composite isolant est appliqué, et est en particulier collé de façon étanche à l'eau sous pression, sur un côté (32) de la paroi de composant (1), de telle manière que sa découpe (4) se trouve en recouvrement essentiellement complet avec la découpe de paroi (6).
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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