[0001] Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung bzw. ein Dämmverbundelement zur Isolation
einer Bauteilwand, mit einem flächigen Dämmelement, das auf der Bauteilwand anordbar
und insbesondere druckwasserdicht aufklebbar ist und das wenigstens eine Aussparung
aufweist, die im Wesentlichen kongruent zu einer Wandaussparung in der Bauteilwand
ausgebildet ist.
[0002] Darüber hinaus betrifft vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Isolation einer Bauteilwand
und einen isolierten Wandaufbau an sich, mit einer Bauteilwand, die wenigstens eine
Wandaussparung aufweist und einer auf wenigstens einer Seite angeordneten Vorrichtung
bzw. einem auf wenigstens einer Seite angeordneten Dämmverbundelement zu dessen Isolation.
[0003] Technischer Kernbereich der vorliegenden Erfindung sind also Dämmsysteme und insbesondere
Wärmedämmverbundsysteme. Diese bestehen meist aus einzelnen Dämmplatten bzw. Dämmschichten,
die auf Bauteilwänden und insbesondere Außenwänden von Gebäuden aufgeklebt oder mit
entsprechenden Dämmstoffhaltern befestigt werden. Anwendungsgebiete sind dabei sowohl
Wände oberhalb als auch unterhalb des Erdreiches. Solche Dämmschichten, die zur Wärmedämmung
von erdberührenden Bauteilen von Gebäuden und Bauwerken verwendet werden, werden üblicherweise
als Perimeterdämmung bezeichnet. Dabei kann es sich sowohl um die Dämmung unterhalb
der Bodenplatte eines Gebäudes wie auch um die Wanddämmung einer im Erdreich eingebundenen
Kellerwand handeln.
[0004] Durch das Aufbringen eines Dämmelements auf eine Bauteilwand wird der Wärmeübergangswiderstand
des gesamten Wandaufbaus erhöht, so dass mit geringeren Wärmeverlusten von der warmen
zur kalten, also meist von der Innen- zur Außenseite, gerechnet werden muss.
[0005] Problematisch sind hier die Stellen in der Bauteilwand, an denen Fenster, Türen oder
dergleichen Verschlusselemente angeordnet sind. Zwar weisen diese Verschluss- bzw.
im Folgenden ganz allgemein als "Fensterelemente" bezeichnete Bauteile für sich meist
einen recht guten Wärmeübergangswiderstand auf, am Übergangsbereich zu den Bauteilwänden
entstehen jedoch Wärmebrücken, die hohe Energieverluste zur Folge haben.
[0006] Aus dem Stand der Technik sind Konstruktionen bekannt, die diesem Problem Rechnung
tragen sollen.
[0007] So beschreibt beispielsweise die
DE 20 2008 016 538 eine Vorrichtung zur Isolation einer Bauteilwand, basierend auf einem herkömmlichen
Wärmedämmverbundsystem, also einem System bei dem eine Außendämmung auf der Außenseite
einer tragenden Bauteilwand aufgebracht ist. Zum Einbau eines Fensterelementes in
eine Aussparung der Bauteilwand ist eine thermisch isolierte Zarge vorgesehen, die
in die Aussparung eingesetzt wird und zur Aufnahme des Fensterelementes ausgebildet
ist. Zur thermischen Isolation wird nun auf die Außenwand und das eingesetzte Fensterelement
eine thermisch isolierende Vorsatzschale aufgebracht, die im eingebauten Zustand die
äußeren Stirnflächen der Zarge vollständig überdeckt. Auf diese Weise soll eine nahezu
wärmebrückenfreie Isolation des Fensters gewährleistet sein.
[0008] Auch die
DE 299 01 728 widmet sich den Problemen der Wärmebrückenbildung zwischen einem Fensterelement und
der angrenzenden Laibungswandung einer Bauteilwand. Hier wird vorgeschlagen, in der
Laibungswandung einen umlaufenden Rahmen aus Dämmelementen anzuordnen, der seinerseits
das Fensterelement aufnimmt.
[0009] Die oben genannten Systeme weisen jedoch den Nachteil auf, dass die Montage des Fensterelementes
innerhalb einer Aussparung der Wandung nur mittels einer Vielzahl unterschiedlicher
und sehr komplex ausgebildeter Bauteile möglich ist. Dies ist teuer und fehleranfällig.
[0010] Aus
DE 299 01 728 ist ferner bekannt, dass der Anschluss eines Fensters an eine Wand oder einen Dämmstoff,
wie beispielsweise in
DE 296 23 912 beschrieben, problematisch ist, da zwischen dem Fensterrahmen und der Wand bzw. dem
Dämmstoff gemäß DIN 18201 eine Fuge von bis zu 30 mm Breite üblich ist, um das Fenster
beim Einbau in der Öffnung auszurichten und ausreichend Platz für Befestigungsmittel,
beispielsweise Winkel und/oder Dübel, zu schaffen. Die freibleibende Fuge ist dann
nachträglich zu schließen, beispielsweise durch Ausschäumen mit einem Dämmmittel,
um eine Abdichtung und Wärmedämmung zu erreichen. Ähnlich erfolgt der Fenstereinbau
gemäß
DE 299 17 020, wobei das Fensterelement einschließlich Fensterrahmen und Fensterflügel zunächst
mittels Dübeln oder Edelstahlwinkel über druckfeste Dämmblöcke an der Wand befestigt
wird. Bei den vorgenannten Systemen erfolgt der Lastabtrag daher zwangsläufig über
die Befestigungsmittel. Dabei bleibt beim Einbau der Fensterelemente grundsätzlich
eine Fuge frei, die in einem weiteren Arbeitsschritt geschlossen werden muss. Das
nachträgliche Schließen der Fuge bzw. Abdichten des Fensterelements erfordert also
einen zusätzlichen Arbeitsschritt, so dass die Montage des Fensters insgesamt zeitaufwändig,
arbeitsintensiv, kostenaufwändig und fehleranfällig ist.
[0011] Aus der
DE-U-299 13 706 ist ein vorgefertigtes Wärmedämmelement und Leibung bekannt.
[0012] Vorliegender Erfindung liegt folglich die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung, insbesondere
ein Dämmverbundelement, und ein Verfahren zur Isolation einer Bauteilwand anzubieten,
die durch eine kostengünstige und einfache Konstruktion mit hoher insbesondere thermischer
Isolationswirkung gekennzeichnet sind.
[0013] Diese Aufgabe wird durch ein Dämmverbundelement gemäß Patentanspruch 1, durch einen
Wandaufbau gemäß Patentanspruch 10 und ein Verfahren zur Isolation einer Bauteilwand
gemäß Patentanspruch 11 gelöst.
[0014] Insofern wird die obige Aufgabe also durch eine Vorrichtung zur Isolation einer Bauteilwand
gelöst, mit einem flächigen Dämmelement, das auf der Bauteilwand anordbar und insbesondere
druckwasserdicht aufklebbar ist und das wenigstens eine Aussparung aufweist, die im
Wesentlichen kongruent zu einer Wandaussparung in der Bauteilwand ausgebildet ist,
wobei in der Aussparung des Dämmelementes ein Fensterelement oder dergleichen Verschlusselement
ebenenparallel zur Haupterstreckungsebene des Dämmelementes eingepasst ist.
[0015] Konkret beruht die Erfindung auf dem Gedanken, ein Dämmverbundelement zur Isolation
einer Bauteilwand mit einem plattenförmigen Dämmelement anzugeben, das auf eine Bauteilwand
aufklebbar ist und das wenigstens eine Aussparung aufweist, die im Wesentlichen kongruent
zu einer Wandaussparung der Bauteilwand ausgebildet ist. In der Aussparung ist ebenenparallel
zur Haupterstreckungsebene des Dämmelements ein Fensterelement oder dergleichen Verschlusselement
beim Aufschäumen des Dämmelements werkseitig in das Dämmelement eingeschäumt.
[0016] Zudem wird obige Aufgabe durch einen isolierten Wandaufbau gelöst, mit einer Bauteilwand,
die wenigstens eine Wandaussparung aufweist und einer auf wenigstens einer Seite angeordneten
Vorrichtung bzw. einem Dämmverbundelement zur Isolation einer Bauteilwand gemäß der
vorgenannten Art, wobei die Vorrichtung bzw. das Dämmverbundelement derart angeordnet
ist, dass deren Aussparung im Wesentlichen deckungsgleich mit der Wandaussparung ist.
[0017] Schließlich wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zur Isolation einer Bauteilwand
gelöst, in der wenigstens eine Wandaussparung ausgebildet ist, mit einer Vorrichtung
bzw. einem Dämmverbundelement zur Isolation einer Bauteilwand gemäß der vorgenannten
Art, wobei die Vorrichtung bzw. das Dämmverbundelement derart auf einer Seite der
Bauteilwand aufgebracht und insbesondere druckwasserdicht aufgeklebt wird, dass dessen
Aussparung im Wesentlichen deckungsgleich mit der Wandaussparung ist.
[0018] Erfindungsgemäß weist also die Vorrichtung zur Isolation der Bauteilwand bzw. der
isolierte Wandaufbau ein Dämmelement auf, in das ein Fensterelement koplanar integriert
ist. Insofern wird erfindungsgemäß also die Einbauebene des Fensterelementes aus der
Ebene der Bauteilwand herausgelöst und in die Ebene des Dämmelementes verschoben.
[0019] Im Umfang der Erfindung wird unter "Fensterelement" jedes Bauteil verstanden, das
als Abschluss bzw. Verschlusselement in eine Bauteilwand einbaubar ist. Fensterelemente
können somit also durchsichtige und opake Fenster, Türen, Lüftungsklappen oder dergleichen
starre oder öffenbare Elemente sein. Unter "Bauteilwand" wird hier jegliche Wand verstanden,
die bei einem Bauwerk einer Dämmung und insbesondere einer thermischen Isolation bedarf.
Dies sind also unter anderem Außenwände, Dächer, Bodenplatten oder dergleichen Bauteile
eines Bauwerks. Grundsätzlich wird hier unter "Isolation" sowohl eine thermische als
auch eine akustische oder jede andere Art von Bauteilisolation verstanden, die der
gegenseitigen Abschirmung der durch die Bauteilwand getrennten Bereiche dient.
[0020] Durch die Einpassung des Fensterelementes in das Dämmelement und die Anordnung des
Dämmelementes auf der zu dämmenden Bauteilwand wird ein Wandaufbau geschaffen, bei
dem im Übergangsbereich zwischen Fensterelement und Bauteilwand keine Wärmebrücke
vorliegt, die hohe Energieverluste zur Folge hat. Insbesondere durch das druckwasserdichte
Aufkleben des erfindungsgemäßen Dämmelementes auf die Bauteilwand wird zudem neben
einer hervorragenden Dämmwirkung ein fluiddichter Abschluss der Bauteilwand garantiert,
so dass die Konstruktion auch bei drückendem Grundwasser etc. eingesetzt werden kann.
[0021] Da das Fensterelement vorkonfektioniert mit dem Dämmelement als Dämmverbundelement
angeliefert wird, reduziert sich darüber hinaus der Montageaufwand und die Fehleranfälligkeit,
da, ohne dass es komplizierter Techniken und Bauteilverbindungen bedarf, ein isolierender
Anschluss mit der Bauteilwand herstellbar ist. In einem Arbeitsgang können so Dämmung
und Fensterelemente verbaut werden. Insbesondere bei Kellerwänden und dergleichen
erdberührenden Wänden aus Beton ist es darüber hinaus von Vorteil, dass erfindungsgemäß
erst nach dem Ausschalen der Betonwände die Fenster an den Kellerwänden verbaut werden
können. Im Gegensatz zu den aus dem Stand der Technik bekannten einzugießenden Kellerfenstern,
die bereits während der Schalungsfase auf der Baustelle verbaut werden mussten, können
nun die fertig konfektionierten "Fensterdämmelemente" angeliefert und erst nach Abschluss
der Betonarbeiten montiert werden.
[0022] Im Allgemeinen unterscheidet sich das erfindungsgemäße Dämmverbundelement von den
aus dem Stand der Technik bekannten Systemen dadurch, dass die Befestigung des Fensterelements
oder dergleichen Verschlusselements im plattenförmigen Dämmelement direkt beim Aufschäumen
des Dämmstoffs erfolgt, in welchen das Fensterelement oder Verschlusselement vor dem
Aufschäumen des Dämmstoffs in eine Aufschäumform eingelegt wird. Die Befestigung des
Fensterelements bzw. Verschlusselements durch Befestigungselemente an der Bauteilwand
und die anschließende bzw. nachträgliche Abdichtung und Wärmedämmung zwischen der
Aussparung in der Bauteilwand und dem Fensterelement bzw. Verschlusselement wird dadurch
vermieden. Insgesamt ermöglicht das erfindungsgemäße Dämmverbundelement also eine
schnelle, einfache und fehlerarme Montage eines Fensterelements oder Verschlusselements,
wobei gleichzeitig die Abdichtung gegenüber der Bauteilwand verbessert ist. Dies wird
insbesondere dadurch erreicht, dass das Fensterelement oder Verschlusselement bereits
werkseitig fest und luftdicht sowie wärmegedämmt im Dämmverbundelement verankert ist.
Das erfindungsgemäße Dämmverbundelement wird mit der Bauteilwand verklebt, so dass
zusätzliche Befestigungselemente zum Lastabtrag nicht erforderlich sind. Dies führt
zu einer weiteren Vereinfachung bei der Montage des Dämmverbundelements. Vorzugsweise
erfolgt der Lastabtrag bei dem erfindungsgemäßen Dämmverbundelement ausschließlich
über die Klebeverbindung zwischen dem Dämmverbundelement und der Bauteilwand. Das
Dämmverbundelement kann also mit der Bauteilwand nur durch einen Klebstoff verbunden
sein.
[0023] Konkret besteht der Vorteil des erfindungsgemäßen Dämmverbundelements darin, dass
durch das vorgefertigte Dämmverbundelement zwei Gewerke auf der Baustelle zusammengeführt
werden können. Auf diese Weise können Zeit, Kosten und Koordinationsaufwand reduziert
werden. Die Montage des erfindungsgemäßen Dämmverbundelements ist insbesondere derart
vereinfacht, dass die Dämmung der Bauteilwand und der Einbau eines Fensterelements
oder Verschlusselements gleichzeitig entweder durch das Isolierergewerk oder das Schreiner-,
Zimmerer- oder Fensterbauergewerk durchgeführt werden können. Der Arbeitsablauf auf
der Baustelle wird dabei stark vereinfacht. Konkret kann durch die Verwendung des
erfindungsgemäßen Dämmverbundelements eine teilweise Abkehr von dem üblichen Gewerkeablauf
auf der Baustelle erreicht werden, wodurch Zeit und Kosten eingespart sowie Fehlerquellen
reduziert werden können.
[0024] Um die Luftdichtheit und wirksame Abdichtung des Anschlussbereichs zwischen Fenster,
Dämmstoff und Wand zu gewährleisten, ist bisher gemäß RAL-Richtlinie eine Abdichtung
in drei Abdichtungsebenen vorgesehen. Mit dem erfindungsgemäßen Dämmverbundelement
wird die erforderliche Luftdichtheit und wirksame Abdichtung zwischen Dämmverbundelement
und Bauteilwand bzw. Aussparung durch eine einzige Abdichtungsebene zwischen Dämmverbundelement
und Aussparung in der Bauteilwand erreicht. Auch dies trägt zur Einsparung von Zeit
und Kosten auf der Baustelle bei. Ferner werden die bei üblichen Montageverfahren
häufig auftretenden Fehlerquellen, insbesondere fehlerhaft ausgeführte Abdichtungsebenen,
die häufig zu Bauschäden führen, vermieden.
[0025] Vorzugsweise sind das Dämmelement und das Fensterelement derart ausgebildet und miteinander
verbunden, dass sie eine fluiddichte und insbesondere druckwasserdichte Barriere zwischen
ihren zur Bauteilwand weisenden Innenseiten und ihren vom Bauteil wegweisenden Außenseiten
bilden. Dazu sind vorzugsweise die Dämmelemente aus druckwasserdichten Schäumen oder
mit druckwasserdichten Beschichtungen und die Fensterelemente druckwasserdicht mit
den Dämmelementen verbunden ausgeführt. Eine solche druckwasserdichte Barriere garantiert
auch bei drückendem Wasserstand die dichte Bauteilkonstruktion. Insbesondere beim
druckwasserdichten Aufkleben auf die Bauteilwand führt eine solche als druckwasserdichte
Barriere ausgebildete Dämmschicht zu einer verlässlichen Feuchtesperre.
[0026] Vorzugsweise weist das Dämmelement insbesondere ein druckwasserdichtes Schaumkörperbauteil
auf, in das das Fensterelement wenigstens teilsweise mit seinen umlaufenden Seitenkanten
eingeschäumt ist. Die Herstellung eines solchen Schaumkörperbauteils bzw. in Abhängigkeit
vom gewählten Material auch druckwasserdichten Schaumkörperbauteils ist relativ kostengünstig
möglich, wobei durch das Einschäumen der Seitenkanten des Fensterelementes eine zuverlässige,
insbesondere thermisch hochisolierende und bei Bedarf auch fluiddichte Verbindung
gewährleistet ist. Unter "wenigstens teilweise mit seinen umlaufenden Seitenkanten
eingeschäumt ist" wird hier verstanden, dass das Fensterelement mit einer oder mit
mehreren umlaufenden Seitenkanten oder auch mit nur Teilbereichen dieser Seitenkante
im Schaumkörperbauteil des Dämmelementes eingeschäumt ist.
[0027] Als Baumaterialien werden vorzugsweise wasser- und druckbeständige Materialien verwendet.
Insbesondere finden hier geschlossenporige Schaumstoffmaterialien, z.B. extrudierte
Polystyrol-Hartschaumplatten oder Schaumglasplatten ihre Anwendung. Aus dem Stand
der Technik ist es bekannt, Dämmmaterialien außerhalb der wasserundurchlässigen Schicht
des Bauwerks, beispielsweise gebildet durch einen Bitumenanstrich oder eine Kunststofffolie,
anzubringen. Üblicherweise werden sie verklebt, um eine Lagesicherung vor dem Verfüllen
und beim Setzen der Hinterfüllung zu erreichen. Auch solche Ausbildungen sind mit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. dem erfindungsgemäßen Dämmverbundelement zu
realisieren, wobei natürlich im Bereich der Wandaussparungen vorzugsweise eine fluiddichte
Verbindung zwischen Dämmelement und Wand ausgebildet wird.
[0028] Vorzugsweise weist das Fensterelement an wenigstens einer Seitenkante wenigstens
einen Befestigungsfortsatz auf, der aus der Seitenkante hervorsteht und vom Schaumkörperbauteil
umschäumt ist. Ein solcher Befestigungsfortsatz kann beispielsweise ein mehrfach gewinkeltes
Profilelement sein, das an der Seitenkante des Fensterelementes angeordnet ist. Unter
Hervorstehen wird in diesem Zusammenhang aber auch ein Befestigungsfortsatz verstanden,
der von einer oder mehreren Hinterschneidungen umgeben an der Seitenkante angeordnet
ist. Das Umschäumen dieses Befestigungsfortsatzes führt zum einen zu einer festen
und sicheren Verbindung zwischen dem Fensterelement und dem Schaumkörperbauteil, zum
anderen aber auch zur Ausbildung einer Labyrinthdichtung, die die Ausbildung einer
fluiddichten und insbesondere druckwasserdichten Verbindung zwischen dem Fensterelement
und dem Schaumkörperbauteil garantiert.
[0029] Vorzugsweise weist das Fensterelement ein Hohlkörperrahmenbauteil, mit wenigstens
einem integrierten Hohlkörper auf, in das das Schaumkörperbauteil mit seinem Schaumstoff
wenigstens teilweise eingeschäumt ist. Solche Hohlkörperrahmenbauteile sind aus dem
Stand der Technik im Zusammenhang mit der Ausbildung von Fenster-oder dergleichen
Verschlusselementen und insbesondere im Zusammenhang mit der Ausbildung von deren
Rahmen bekannt. Durch das Ausschäumen mit dem Schaumstoff des Schaumkörperbauteils
wird hier die Dämmwirkung des Fensterelementes bzw. dessen Rahmenbauteils erhöht.
Sind mehrere integrierte Hohlkörper im Hohlkörperrahmenbauteil angeordnet, sind bevorzugt
entsprechende Schaumkanäle zwischen den einzelnen Hohlkörpern angeordnet, die das
Eindringen des Schaumstoffes des Schaumkörperbauteils beim Einschäumen in die unterschiedlichen
Hohlkörper erlauben.
[0030] Vorzugsweise weist das Fensterelement ein wenigstens teilweise umlaufendes Laibungselement
auf, das die Laibungswandung der Aussparung des Dämmelementes zur Außenseite und/oder
zur Innenseite abschließt. Ein solches Laibungselement kann dabei sowohl Teile als
auch die gesamte Laibungswandung der Aussparung, also die Aussparung umlaufend abschließen.
Bei einem vollständigen Abschluss der Laibungswandung der Aussparung durch das Laibungselement
entspricht die Stärke des Laibungselements in Verbindung mit dem Fensterelement also
vorzugsweise der Stärke des Dämmelementes. Das Laibungselement kann mit entsprechenden
Aufnahmen zum Anschluss weiterer Laibungs- und Eindeckelemente versehen sein. Auch
ist die Ausbildung von Aufnahmen für Abdeckelemente denkbar, die beispielsweise als
Fensterbretter etc. fungieren.
[0031] Vorzugsweise ist ein inneres Eindeckelement vorgesehen, das derart ausgebildet ist,
dass es unter Abschluss der Laibungswandungen der Wandaussparung der Bauteilwand und/oder
der zur Innenseite weisenden Laibungswandung der Aussparung des Dämmelementes von
der Innenseite der Bauteilwand an das Dämmelement ansetzbar oder dergleichen anführbar
ist. Ein solches inneres Eindeckelement erlaubt beispielsweise den sauberen Abschluss
der Wandaussparung und den Anschluss an das Fensterelement. Hierzu sind vorzugsweise
entsprechende Aufnahmen am Fensterelement und insbesondere an dessen Laibungselement
vorgesehen, um das innere Eindeckelement sauber und insbesondere dicht anzusetzen.
Hier sind sämtliche aus dem Stand der Technik bekannte Verfahren und Vorrichtungen
zum Anschluss eines Eindeckelementes an ein Fensterelement anwendbar.
[0032] Vorzugsweise ist ein äußeres Zusatzdämmelement vorgesehen, das auf der Außenseite
des Dämmelementes anordbar und insbesondere aufklebbar ist und das wenigstens eine
Teilaussparung aufweist, die im Wesentlichen teilweise kongruent zu der Wandaussparung
in der Bauteilwand ausgebildet ist. Weiter ist dann ein äußeres Eindeckelement vorgesehen,
das von der Außenseite unter Abschluss der Laibungswandungen des Zusatzdämmelementes
an das Dämmelement ansetzbar ist. Ein solches Zusatzdämmelement kann beispielsweise
eine weitere Dämmplatte sein, die zur Verbesserung der Dämmwirkung des bereits an
der Bauteilwand angeordneten Dämmelementes auf das Dämmelement aufgesetzt und dort
befestigt wird. Bei der Anordnung dieses Zusatzdämmelementes im Bereich der Aussparung
bzw. des Fensterelementes im Dämmelement, werden auch am Zusatzdämmelement Laibungswandungen
gebildet, die es abzuschließen gilt. Sobald das Zusatzdämmelement insbesondere vollflächig
auf dem Dämmelement angeordnet ist, wird mittels des äußeren Eindeckelementes die
Laibungswandung des Zusatzdämmelementes angeschlossen und ein sauberer Anschluss an
das im Dämmelement integrierte Fensterelement hergestellt. Hierzu können am Dämmelement
oder an dessen Laibungselement entsprechende Aufnahmen für das äußere Eindeckelement
vorgesehen sein. Auch hier sind sämtliche aus dem Stand der Technik bekannte Verfahren
und Vorrichtungen anwendbar.
[0033] Obiges gilt entsprechend für eine Ausführungsform, bei der ein inneres Zusatzdämmelement
vorgesehen ist, das auf der Innenseite des Dämmelementes anordbar und insbesondere
aufklebbar ist, und das wenigstens eine Teilaussparung aufweist, die im Wesentlichen
teilweise kongruent zu der Wandaussparung in der Bauteilwand ausgebildet ist. Hierzu
ist dann ein entsprechendes inneres (Zusatz-) Eindeckelement vorgesehen, das insbesondere
von der Innenseite der Bauteilwand unter Abschluss der Laibungswandungen des Zusatzdämmelementes
an das Dämmelement ansetzbar ist. Dieses innere (Zusatz-) Eindeckelement kann das
bereits zuvor beschriebene innere Eindeckelement sein, das dann so ausgebildet ist,
dass es unter Abschluss der Laibungswandungen der Wandaussparung der Bauteilwand und
der Laibungswandungen des Zusatzdämmelementes und/oder der zur Innenseite weisenden
Laibungswandung der Aussparung des Dämmelementes von der Innenseite der Bauteilwand
an das Dämmelement ansetzbar oder dergleichen anführbar ist. Eine andere Möglichkeit
ist die Ausführung des inneren (Zusatz-) Eindeckelementes als eigenständiges Bauteil,
das primär dem Abschluss der Laibungswandungen des Zusatzdämmelementes dient und an
das oben erwähnte innere Eindeckelement anschließbar ist. Insofern stellt also dann
das innere (Zusatz-) Eindeckelement dann ein Zusatzbauteil dar, das, insbesondere
adaptiert an die Stärke des Zusatzdämmelementes, mit dem inneren Eindeckelement kombinierbar
ist. Der Vorteil der Verwendung eines inneren Zusatzeindeckelementes liegt u.a. in
der verbesserten Lichtausbeute bei Kellerräumen und deren Fenstern mit vorgelagerten
Lichtschächten.
[0034] Vorzugsweise ist wenigstens ein Positionierungselement vorgesehen, das, insbesondere
über die Innenseite des Dämmelementes, also aus dessen Erstreckungsebene zur Bauteilwand
hin herausragt, und bei deckungsgleicher Positionierung der Aussparung des Dämmelementes
mit der Wandaussparung der Bauteilwand, mit wenigstens einer Laibungswandung der Wandaussparung
positionierend in Wirkeingriff steht. Das Positionierungselement erlaubt die richtige
Ausrichtung des Dämmelementes relativ zur Wandaussparung der Bauteilwand. Bei einer
tragfesten Befestigung des Positionierungselementes an dem Dämmelement oder dem Fensterelement
kann das Positionierungselement darüber hinaus als temporäres Montageelement verwendet
werden, bis die Montagemittel zum Festlegen des Dämmelementes auf der Bauteilwand
ihre volle Wirkung entfalten, also beispielsweise bei der Verwendung eines Montageklebers,
bis dieser ausgehärtet ist. Dazu ist bevorzugt das Positionierungselement derart ausgebildet,
dass es eine insbesondere temporäre Befestigung des Dämmelementes an der Bauteilwand
erlaubt. Insbesondere kann also das Positionierelement als ein Klemmelement ausgebildet
sein, über das das Dämmelement an der Bauteilwand und insbesondere an deren Laibungswandungen
festklemmbar ist. Vorzugsweise sind mehrere Positionierungselemente so angeordnet,
dass eine genaue Positionierung in sämtlichen Achsen, in denen es nötig ist, erreicht
wird.
[0035] Eine weitere Möglichkeit ist die Ausbildung des Positionierungselementes als Sicherungselement
über das das Dämmelement und insbesondere das Fensterelement an der Bauteilwand gesichert
und insbesondere verschraubt werden kann. Diese Sicherung dient dann nicht nur als
Montagehilfe sondern auch als Einbruchhemmung.
[0036] Mit Bezug auf das Positionierungselement sind bevorzugt am Dämmelement oder am Fensterelement
entsprechende Aufnahmen vorgesehen, in die das Positionierungselement lösbar einführbar
bzw. anordbar ist. Dies erlaubt die Montage des Positionierungselementes kurz vor
der Montage des Dämmelements auf der Bauteilwand und somit den einfachen, insbesondere
auf Paletten gelagerten Transport der erfindungsgemäßen Dämmelemente. Hier sind sämtliche
aus dem Stand der Technik bekannte Verfahren zur Montage und Anordnung des Positionierungselementes
am Dämmelement oder Fensterelement denkbar. Insbesondere kann also das Positionierungselement
einen Montagefortsatz aufweisen, der in eine komplementäre Montageaufnahme am Dämmelement
oder Fensterelement einsteckbar ist. Bei der Verwendung als Sicherungselement ist
dann das Positionierelement vorzugsweise arretierbar am Fensterelement anordbar und
insbesondere in die Montageaufnahme einsteckbar. Hier kann beispielsweise eine Rastarretierung
zwischen Montagefortsatz und Montageaufnahme ausgebildet sein.
[0037] Die Anwendung des zuvor beschriebenen Verfahrens und der Vorrichtung bzw. des Dämmverbundelements
ist sowohl im Neubaubereich als auch bei der Sanierung denkbar. Insbesondere im Sanierungsfall
erlaubt diese Konstruktion das nachträgliche Anordnen der Verbundsysteme Dämmung -
Fenster bzw. Dämmung - Tür oder Dämmung und dergleichen Bauteile an einem zu sanierenden
Bauteil, wobei erst nach der Montage der jeweiligen Verbundsysteme die alten Fenster-
und Tür- oder dergleichen Verschlusselemente entfernt werden müssen. Insofern können
Sanierungsmaßnahmen getätigt werden, ohne dass eine vollständige Öffnung des Bauwerkes
nötig ist. Dies ermöglicht also auch die Sanierung bei kalten Temperaturen, da die
alten Fenster, Türen oder dergleichen Verschlusselemente erst dann entfernt werden
können, wenn bereits die neue "Dämmschale" am Bauwerk montiert ist.
[0038] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die
durch die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
insbesondere des erfindungsgemäßen Dämmverbundelements, bzw. des erfindungsgemäßen
Wandaufbaus;
- Fig. 2
- einen Detailausschnitt gemäß der Schnittführung aus Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Ansicht der Ausführungsform aus Fig. 3;
- Fig. 4 bis 6
- Schnitte durch die Ausführungsform aus Fig. 1 gemäß der Schnittführung aus Fig. 3;
- Fig. 7
- einen Teilausschnitt durch die Ausführungsform in Fig. 1 in montiertem Zustand; und
- Fig. 8
- einen Detailausschnitt aus einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
insbesondere des erfindungsgemäßen Dämmverbundelements, bzw. des erfindungsgemäßen
Wandaufbaus.
[0039] Im Folgenden werden für gleiche und gleich wirkende Bauteile dieselben Bezugsziffern
verwendet, wobei zur Unterscheidung gleicher Bauteile bisweilen Hochindizes ihre Anwendung
finden.
[0040] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw.
des Dämmverbundelements zur Isolation einer Bauteilwand 1 bzw. eine Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Wandaufbaus.
[0041] Dargestellt ist eine Bauteilwand 1, in der eine Wandaussparung 6 für ein Fensterelement
oder ein dergleichen Verschlusselement angeordnet ist. Die Bauteilwand 1 ist hier
beispielsweise als Betonkellerwand ausgeführt. Zur Wärmedämmung der Bauteilwand 1
ist ein Dämmelement 2 vorgesehen, das mit einer Innenseite 10 auf die Außenseite 32
der Bauteilwand 1 aufsetzbar und dort beispielsweise mittels einer Klebeverbindung
befestigbar ist. Das Dämmelement 2 weist kongruent zur Wandaussparung 6 der Bauteilwand
1 eine Aussparung 4 auf, in die erfindungsgemäß ein Fensterelement 8 eingepasst ist.
[0042] Das Fensterelement 8 ist dabei ebenenparallel zur Erstreckungsebene des Dämmelementes
2 angeordnet und derart mit dem Dämmelement 2 verbunden, dass nach dem Befestigen
des Dämmelementes 2 auf der Außenseite 32 der Bauteilwand 1 die Wandaussparung 6 fluid-
und insbesondere luftdicht abgeschlossen ist.
[0043] Dazu wird, wie im Folgenden noch detailliert beschrieben ist (siehe Fig. 7 und 8),
das Dämmelement 2 auf der Außenseite 32 der Bauteilwand 1 aufgeklebt. Nach dem Aufkleben
des Dämmelementes 2 auf die Außenseite 32 der Bauteilwand 1 wird von der Innenseite
30 der Bauteilwand 1 durch die Wandaussparung 6 ein inneres Eindeckelement 26 eingeführt
und an die Innenseite 10 des Dämmelementes 2 bzw. des Fensterelementes 8 angesetzt.
Dieses äußere Eindeckelement 26 verkleidet die Laibungswandungen 7 der Wandaussparung
6 der Bauteilwand 1 und stellt einen insbesondere optisch ansprechenden Übergang zwischen
der Bauteilwand 1 und dem Fensterelement 8 her.
[0044] Zur Steigerung der Dämmwirkung ist erfindungsgemäß ein Zusatzdämmelement 34 (siehe
Fig. 8) vorgesehen, dessen Laibungswandungen 35 über ein weiteres Eindeckelement,
nämlich ein äußeres Eindeckelement 36 verschlossen werden.
[0045] Wie in Fig. 2 dargestellt, führt die erfindungsgemäße Vorrichtung bzw. das erfindungsgemäße
Dämmverbundelement zur Isolation einer Bauteilwand 1 zu einem Wandaufbau, bei dem
insbesondere im Anschlussbereich zwischen dem Dämmelement 2 und dem Fensterelement
8 nur eine geringe Wärmebrücke vorhanden ist. Dies ist durch die dargestellten Temperaturverlaufskurven
für 0° C und 10° C dargestellt. Im Gegensatz zum Stand der Technik, bei dem bekanntermaßen
das Fensterelement 2 in der Erstreckungsebene der Bauteilwand 1 angeordnet ist, führt
die Anordnung des Fensterelementes 8 in der Ebene des Dämmelementes 2 zu einem wärmebrückenfreien
bzw. wärmebrückenreduzierten Wärmedämmverbundsystem.
[0046] Das erfindungsgemäße Dämmelement 2 ist in den Fig. 3 bis 6 in einer Ansicht (siehe
Fig. 3) und in drei Schnitten (siehe Fig. 4 bis 6) dargestellt.
[0047] Erfindungsgemäß ist das Fensterelement 8 so in die Aussparung 4 des Dämmelementes
2 eingepasst, dass sich ein insbesondere fluiddichter und hier wasserdichter aber
diffusionsoffener Bauteilverbund ergibt. Das erfindungsgemäße Dämmelement 2 ist hier
als Perimeterdämmung für eine erdteilberührende Kellerwand ausgebildet. Dazu sind
erfindungsgemäß Holzeinleger 44 in das Dämmelement 2 integriert, die die Kraftableitung
und den Anschluss eines Lichtschachtes an das Dämmelement 2 und insbesondere an dessen
Außenseite 10 erlauben. Die Holzeinleger 44 sind hier so angeordnet, dass sie den
Anschlussseitenkanten eines zu montierenden Lichtschachtes parallel laufen.
[0048] Das Dämmelement 2 weist hier ein Schaumkörperbauteil 14 auf, in das die Holzeinleger
44 eingeschäumt sind. Unter Holzeinleger werden hier sämtliche Bauteile verstanden,
die in ein solches Bauteil einbindbar und insbesondere einschäumbar sind. An Stelle
des Materials Holz können hier natürlich sämtliche andere Materialien, vorzugsweise
Materialien mit einem hohen Wärmeübergangswiderstand, insbesondere Metall- und Kunststoffelemente
verwendet werden.
[0049] Wie insbesondere in den Fig. 4 und 5 und im Detail in Fig. 7 dargestellt, weist das
Fensterelement 8 ein Laibungselement 24 auf, das die Laibungswandungen 5 der Aussparungen
4 des Dämmelementes 2 im Wesentlichen vollständig abschließt.
[0050] In Fig. 7 ist dieser Aufbau noch einmal im Detail und gemäß der Schnittführung aus
Fig. 5 dargestellt. Erkennbar ist die Bauteilwand 1 auf deren Außenseite 32 das Dämmelement
2 mittels eines Klebers 10 befestigt ist. Das Dämmelement 2 besteht aus dem Schaumkörperbauteil
14 und einer die Außenseite 12 bildenden Gewebeschicht 17.
[0051] In das Schaumkörperbauteil 14 ist das Fensterelement 8 mit Seitenkanten 16 eines
Hohlkörperrahmenbauteils 20 eingeschäumt. Das Hohlkörperrahmenbauteil 20 bildet hier
einen Blendrahmen des Fensterelementes 8, an dem ein öffenbarer Flügelrahmen 21 des
Fensterelements 8 anschlägt.
[0052] Am Seitenrand 16 weist das Hohlkörperrahmenbauteil 20 Befestigungsfortsätze 18 auf,
die in Form von hervorstehenden T-Stücken im Schaumstoff 15 des Schaumkörperbauteils
14 eingeschäumt sind. Dieses Einschäumen erfolgt direkt bei der Herstellung des Schaumkörperbauteils
14 bzw. Dämmelementes 2. Natürlich ist es aber auch möglich, zuerst Dämmelemente 2
zu produzieren und dann die entsprechenden Fensterelemente 8 in einem weiteren Bearbeitungsschritt
mit zusätzlichem Schaumstoff 15 anzuschäumen.
[0053] Das Hohlkörperrahmenbauteil 20 des Fensterelementes 8 weist eine Mehrzahl an Hohlkörpern
22 auf, von denen hier drei Hohlkörper 22 mittels Schaumkanälen 23 so verbunden sind,
dass der Schaumstoff 15 des Schaumkörperbauteils 14 in die Hohlkörper 22 eindringen
konnte. Dies verbessert zum einen die Befestigung des Fensterelementes 8 am Dämmelement
2, zum anderen aber auch die Dämmwirkung des Hohlkörperrahmenbauteils 20.
[0054] Wie bereits erwähnt, weist das Fensterelement 8 bzw. das Hohlkörperelement 20 ein
Laibungselement 24 auf, dessen Stärke zusammen mit dem Fensterelement hier der Stärke
t des Dämmelementes 2 entspricht. Auf diese Weise sind die Laibungswandungen 5 des
Dämmelementes 2 vollständig vom Laibungselement 24 abgeschlossen.
[0055] Bei der Montage des erfindungsgemäßen Verbundsystems zwischen Dämmelement 2 und Fensterelement
8 wird ein Positionierungselement 42 verwendet, das lösbar am Dämmelement 2 bzw. Fensterelement
8 befestigbar ist und das über die Innenseite 10 des Dämmelementes 2 herausragt und
eine deckungsgleiche Positionierung der Aussparung 4 (siehe auch insbesondere Fig.
1) mit der Aussparung 6 der Bauteilwand 1 und somit eine optimale Positionierung des
eingeschäumten Fensterelements 8 sicherstellt.
[0056] Wie in Fig. 8 dargestellt ist dazu das Positionierelement 42 mit einem entsprechenden
Montagefortsatz 45 in eine komplementäre Montageaufnahme 43 am Fensterelement 8 bzw.
dessen Hohlkörperrahmenbauteil 20 einsetzbar. Bei der richtigen Positionierung des
Dämmelementes 2 und des Fensterelementes 8 relativ zur Aussparung 6 der Bauteilwand
1 steht das Positionierungselement 42 wie in Fig. 7 und 8 dargestellt, in direktem
Wirkeingriff mit der Laibungswandung 7 der Aussparung 6 der Bauteilwand 1. Es erlaubt
so die passgenaue Positionierung und die Fixierung des Dämmelement-Fensterverbunds,
bis hier der Kleber 40 ausgehärtet ist.
[0057] In Fig. 7 und 8 weiter dargestellt ist ein inneres Eindeckelement 26, das ebenfalls
über einen entsprechenden Kleber 40' und eine Aufnahme 27 am Hohlkörperrahmenbauteil
20 in der Aussparung 6 bzw. an der Laibungswandung 7 der Bauteilwand 1 befestigt ist.
Wie bereits zu Fig. 1 erläutert, wird dazu das innere Eindeckelement 26 von der Innenseite
30 der Bauteilwand 1 durch die Aussparung 6 an das Fensterelement 8 und hier an dessen
Hohlkörperrahmenbauteil 20 angesetzt. Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Wandaufbaus ähnlich der Darstellung aus Fig. 7, wobei hier ein Zusatzdämmelement
34 auf der Außenseite 12 des Dämmelementes 2, also der Gewebeschicht 17 aufgeklebt
ist. Das Zusatzdämmelement 34 dient einer zusätzlichen Isolierung, sollte das Dämmelement
2 nicht den erforderlichen Wärmeübergangswiderstand zur Verfügung stellen. Zum Abschluss
der Laibungswandungen 35 des Zusatzdämmelementes 34 ist ein äußeres Eindeckelement
36 vorgesehene (siehe auch Fig. 1), das von der Außenseite 38 des Zusatzdämmelementes
34 unter Abschluss der Laibungswandungen 35 an das Dämmelement 2 ansetzbar ist. Hierzu
ist eine entsprechende Aufnahme 27 vorgesehen.
Bezugszeichen
[0058]
- 1
- Bauteilwand
- 2
- Dämmelement
- 4
- Aussparung
- 5
- Laibungswandung des Dämmelements
- 6
- Wandaussparung in der Bauteilwand
- 7
- Laibungswandung der Bauteilwand
- 8
- Fensterelement
- 10
- Innenseite des Dämmelements
- 12
- Außenseite des Dämmelements
- 14
- Schaumkörperbauteil
- 15
- Schaumstoff
- 16
- Seitenkante des Fensterelements
- 17
- Gewebeschicht
- 18
- Befestigungsfortsatz
- 20
- Hohlkörperrahmenbauteil
- 21
- Flügelrahmen
- 22
- Hohlkörper
- 23
- Schaumkanal
- 24
- Laibungselement des Fensterelements
- 26
- inneres Eindeckelement
- 27
- Aufnahme
- 30
- Innenseite der Bauteilwand
- 32
- Außenseite der Bauteilwand
- 34
- Zusatzdämmelement
- 35
- Laibungswandung des Zusatzdämmelements
- 36
- äußeres Eindeckelement
- 38
- Außenseite
- 40
- Kleber
- 42
- Positionierungselement
- 43
- Montageaufnahme
- 44
- Holzeinleger bzw. Einleger
- 45
- Montagefortsatz
1. Dämmverbundelement zur Isolation einer Bauteilwand (1) mit einem plattenförmigen Dämmelement
(2), das auf eine Bauteilwand (1) aufklebbar ist rund das wenigstens eine Aussparung
(4) aufweist, die im Wesentlichen kongruent zu einer Wandaussparung (6) der Bauteilwand
(1) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
in der Aussparung (4) ebenenparallel zur Haupterstreckungsebene des Dämmelementes
ein Fensterelement (8) oder dergleichen Verschlusselement beim Aufschäumen des Dämmelementes
werksseitig in das Dämmelement eingeschäumt ist.
2. Dämmverbundelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Dämmelement (2) und das Fensterelement (8) derart ausgebildet und miteinander
verbunden sind, dass sie eine fluiddichte insbesondere druckwasserdichte Barriere
zwischen ihren zur Bauteilwand (1) weisenden Innenseiten (10) und ihren vom Bauteil
weg weisenden Außenseiten (12) bilden.
3. Dämmverbundelement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Dämmelement (2) ein insbesondere druckwasserdichtes Schaumkörperbauteil (14) aufweist,
in das das Fensterelement (8) wenigstens teilweise mit seinen umlaufenden Seitenkanten
(16) eingeschäumt ist.
4. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch
3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fensterelement (8) an wenigstens einer Seitenkante (16) wenigstens einen Befestigungsfortsatz
(18) aufweist, der aus der Seitenkante (16) hervorsteht und vom Schaumkörperbauteil
(14) umschäumt ist.
5. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fensterelement (8) ein Hohlkörperrahmenbauteil (20) mit wenigstens einem integrierten
Hohlkörper (22) aufweist, in das das Schaumkörperbauteil (14) wenigstens teilweise
eingeschäumt ist.
6. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fensterelement (8) ein wenigstens teilweise umlaufendes Laibungselement (24) aufweist,
das die Laibungswandung (5) der Aussparung (4) des Dämmelements (2) zur Außenseite
(12) und/oder zur Innenseite (10) abschließt.
7. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
ein inneres Eindeckelement (26), das derart ausgebildet ist, dass es unter Abschluss
der Laibungswandungen (7) der Wandaussparung (6) und/oder der zur Innenseite (10)
weisenden Laibungswandung (5) der Aussparung (4) des Dämmelements (2) von der Innenseite
(30) der Bauteilwand (1) an das Dämmelement (2) ansetzbar ist.
8. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
ein Zusatzdämmelement (34), das auf der Außenseite (12) des Dämmelementes (2) anordbar
und insbesondere aufklebbar ist, und das wenigstens eine Teilaussparung aufweist,
die im Wesentlichen teilweise kongruent zu der Wandaussparung (6) in der Bauteilwand
(1) ausgebildet ist, und
ein äußeres Eindeckelement (36), das von der Außenseite (38) des Zusatzdämmelementes
(34) unter Abschluss der Laibungswandungen (5) des Zusatzdämmelementes (34) an das
Dämmelement (2) ansetzbar ist.
9. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
ein Zusatzdämmelement, das auf der Innenseite (10) des Dämmelementes (2) anordbar
und insbesondere aufklebbar ist, und das wenigstens eine Teilaussparung aufweist,
die im Wesentlichen teilweise kongruent zu der Wandaussparung (6) in der Bauteilwand
(1) ausgebildet ist, und
ein inneres Eindeckelement (26), das insbesondere von der Innenseite (30) der Bauteilwand
(1) unter Abschluss der Laibungswandungen des Zusatzdämmelementes an das Dämmelement
(2) ansetzbar ist.
10. Dämmverbundelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
wenigstens ein Positionierungselement (42), das über die Innenseite (10) des Dämmelements
(2) herausragt und - bei deckungsgleicher Positionierung der Aussparung (4) des Dämmelementes
(2) mit der Wandaussparung (6) - mit wenigstens einer Laibungswandung (7) der Wandaussparung
(6) in Wirkeingriff steht, um das Dämmelement (2) zu positionieren.
11. Isolierter Wandaufbau, mit einer Bauteilwand (1), die wenigstens eine Wandaussparung
(6) aufweist, und einem auf wenigstens einer Seite (32) angeordneten Dämmverbundelement
zur Isolation gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Dämmverbundelement
derart angeordnet ist, dass dessen Aussparung (4) im Wesentlichen deckungsgleich mit
der Wandaussparung (6) ist.
12. Verfahren zur Isolation einer Bauteilwand, in der wenigstens eine Wandaussparung (6)
ausgebildet ist, mit einem Dämmverbundelement zur Isolation gemäß einem der Ansprüche
1 bis 10, wobei das Dämmverbundelement derart auf einer Seite (32) der Bauteilwand
(1) aufgebracht und insbesondere druckwasserdicht aufgeklebt wird, dass dessen Aussparung
(4) im Wesentlichen deckungsgleich mit der Wandaussparung (6) ist.
1. Insulating composite element for insulating a building element wall (1), having a
panel-like insulating element (2), which is arranged to be adhesively bonded to a
building element wall (1) and which has at least one aperture (4) which is substantially
congruent with a wall aperture (6) of the building element wall (1),
characterised in that
in the aperture (4), plane-parallel to the plane of the main extent of the insulating
element, a window element (8) or similar closure element has been foamed into the
insulating element at the works during the foaming of the insulating element.
2. Insulating composite element according to claim 1,
characterised in that
the insulating element (2) and the window element (8) are constructed and connected
to one another in such a way that they form a fluid-tight barrier, especially a barrier
resistant to water under pressure, between their inner sides (10) facing towards the
building element wall (1) and their outer sides (12) facing away from the building
element.
3. Insulating composite element according to claim 1 or 2,
characterised in that
the insulating element (2) has a foam body component (14), especially a foam body
component that is resistant to water under pressure, into which the window element
(8) has been at least partly foamed with its peripheral side edges (16).
4. Insulating composite element according to any one of the preceding claims, especially
according to claim 3,
characterised in that
the window element (8) has, on at least one side edge (16), at least one fixing projection
(18) which juts from the side edge (16) and around which the foam body component (14)
has been foamed.
5. Insulating composite element according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the window element (8) has a hollow body frame component (20) having at least one
integrated hollow body (22), into which the foam body component (14) has been at least
partly foamed.
6. Insulating composite element according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the window element (8) has a reveal element (24) running at least partly around the
periphery, which reveal element closes the reveal wall (5) of the aperture (4) of
the insulating element (2) towards the outer side (12) and/or towards the inner side
(10).
7. Insulating composite element according to any one of the preceding claims,
characterised by
an inner cover element (26) which is constructed in such a way that it can be mounted
on the insulating element (2) from the inner side (30) of the building element wall
(1), thus closing the reveal walls (7) of the wall aperture (6) and/or the reveal
wall (5) of the aperture (4) of the insulating element (2), which reveal wall (5)
faces towards the inner side (10).
8. Insulating composite element according to any one of the preceding claims,
characterised by
an additional insulating element (34) which can be arranged on, especially adhesively
bonded to, the outer side (12) of the insulating element (2) and which has at least
one part-aperture which is formed so as to be substantially partly congruent with
the wall aperture (6) in the building element wall (1), and
an outer cover element (36) which can be mounted on the insulating element (2) from
the outer side (38) of the additional insulating element (34), thus closing the reveal
walls (5) of the additional insulating element (34).
9. Insulating composite element according to any one of the preceding claims,
characterised by
an additional insulating element which can be arranged on, especially adhesively bonded
to, the inner side (10) of the insulating element (2) and which has at least one part-aperture
which is formed so as to be substantially partly congruent with the wall aperture
(6) in the building element wall (1), and
an inner cover element (26) which can be mounted on the insulating element (2) especially
from the inner side (30) of the building element wall (1), thus closing the reveal
walls of the additional insulating element.
10. Insulating composite element according to any one of the preceding claims,
characterised by
at least one positioning element (42), which projects beyond the inner side (10) of
the insulating element (2) and - if the aperture (4) of the insulating element (2)
is positioned so as to be congruent with the wall aperture (6) - is in operative engagement
with at least one reveal wall (7) of the wall aperture (6), in order to position the
insulating element (2).
11. Insulated wall structure, having a building element wall (1), which has at least one
wall aperture (6), and an insulating composite element arranged on at least one side
(32) for insulation in accordance with any one of the preceding claims, wherein the
insulating composite element is arranged in such a way that the aperture (4) thereof
is substantially congruent with the wall aperture (6).
12. Method of insulating a building element wall in which at least one wall aperture (6)
is formed, having an insulating composite element for insulation according to any
one of claims 1 to 10, wherein the insulating composite element is mounted on one
side (32) of the building element wall (1), especially adhesively bonded thereto so
as to be resistant to water under pressure, in such a way that the aperture (4) thereof
is substantially congruent with the wall aperture (6).
1. Élément composite isolant pour l'isolation d'une paroi de composant (1) avec un élément
isolant en forme de plaque (2), qui peut être collé sur une paroi de composant (1)
et qui présente au moins une découpe (4), qui est de préférence de forme concordante
avec une découpe de paroi (6) de la paroi de composant (1), caractérisé en ce qu'un élément de fenêtre (8) ou un élément de fermeture analogue est scellé à la mousse
en usine dans l'élément isolant, dans la découpe (4) selon un plan parallèle au plan
de l'extension principale de l'élément isolant, lors de l'application de mousse sur
l'élément isolant.
2. Élément composite isolant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément isolant (2) et l'élément de fenêtre (8) sont configurés et assemblés l'un
à l'autre de telle manière qu'ils forment une barrière étanche au fluide, en particulier
étanche à l'eau sous pression, entre leurs côtés intérieurs (10) tournés vers la paroi
de composant (1) et leurs côtés extérieurs (12) détournés du composant.
3. Élément composite isolant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément isolant (2) présente un composant de corps de mousse (14), en particulier
étanche à l'eau sous pression, dans lequel l'élément de fenêtre (8) est au moins partiellement
scellé à la mousse par ses bords latéraux périphériques (16).
4. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, en
particulier la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de fenêtre (8) présente sur au moins un bord latéral (16) au moins un prolongement
de fixation (18), qui est saillant hors du bord latéral (16) et qui est enrobé de
mousse par le composant de corps de mousse (14).
5. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de fenêtre (8) présente un composant de châssis de corps creux (20) avec
au moins un corps creux intégré (22), dans lequel le composant de corps de mousse
(14) est au moins en partie scellé à la mousse.
6. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de fenêtre (8) présente un élément d'intrados au moins partiellement périphérique
(24), qui ferme la paroi d'intrados (5) de la découpe (4) de l'élément isolant (2)
vers le côté extérieur (12) et/ou vers le côté intérieur (10).
7. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un élément de couvercle encastré intérieur (26), qui est configuré de telle manière
qu'il puisse être posé sur l'élément isolant (2) par le côté intérieur (30) de la
paroi de composant (1) pour la finition des parois d'intrados (7) de la découpe de
paroi (6) et/ou de la paroi d'intrados (5), tournée vers le côté intérieur (10), de
la découpe (4) de l'élément isolant (2).
8. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un élément isolant supplémentaire (34), qui peut être disposé et en particulier collé
sur le côté extérieur (12) de l'élément isolant (2), et qui présente au moins une
découpe partielle, qui est de forme en partie essentiellement concordante avec la
découpe de paroi (6) dans la paroi de composant (1), et un élément de couvercle encastré
extérieur (36), qui peut être posé sur l'élément isolant (2) par le côté extérieur
(38) de l'élément isolant supplémentaire (34) pour la finition des parois d'intrados
(5) de l'élément isolant supplémentaire (34).
9. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un élément isolant supplémentaire, qui peut être disposé et en particulier collé
sur le côté intérieur (10) de l'élément isolant (2), et qui présente au moins une
découpe partielle, qui est de forme en partie essentiellement concordante avec la
découpe de paroi (6) dans la paroi de composant (1), et un élément de couvercle encastré
intérieur (26), qui peut être posé sur l'élément isolant (2) en particulier par le
côté intérieur (30) de la paroi de composant (1) pour la finition des parois d'intrados
de l'élément isolant supplémentaire.
10. Élément composite isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par au moins un élément de positionnement (42), qui sort au-delà du côté intérieur (10)
de l'élément isolant (2) et - avec la découpe (4) de l'élément isolant (2) et la découpe
de paroi (6) en position de recouvrement complet - se trouve en engagement actif avec
au moins une paroi d'intrados (7) de la découpe de paroi (6), afin de positionner
l'élément isolant (2).
11. Structure de paroi isolée, avec un composant de paroi (1), qui présente au moins une
découpe de paroi (6), et avec un élément composite isolant pour l'isolation, disposé
sur au moins un côté (32), selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans laquelle l'élément composite isolant est disposé de telle manière que sa découpe
(4) se trouve en recouvrement essentiellement complet avec la découpe de paroi (6).
12. Procédé pour l'isolation d'une paroi de composant, dans laquelle est formée au moins
une découpe de paroi (6), avec un élément composite isolant pour l'isolation selon
l'une quelconque des revendications 1 à 10, dans lequel l'élément composite isolant
est appliqué, et est en particulier collé de façon étanche à l'eau sous pression,
sur un côté (32) de la paroi de composant (1), de telle manière que sa découpe (4)
se trouve en recouvrement essentiellement complet avec la découpe de paroi (6).