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(11) |
EP 2 339 100 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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03.07.2013 Patentblatt 2013/27 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.02.2013 Patentblatt 2013/07 |
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Anmeldetag: 23.12.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Getriebeanordnung eines Treibstangenbeschlages, Treibstangenbeschlag mit einer derartigen
Getriebeanordnung sowie Fenster, Tür oder dergleichen mit einem deratigen Treibstangenbeschlag
Gear assembly of a drive rod lining, drive rod lining with such a gear assembly and
window, door or similar with such a drive rod lining
Agencement d'engrenage d'une ferrure de bielle, ferrure de bielle dotée d'un tel agencement
d'engrenage ainsi que fenêtre, porte ou analogue dotés d'une telle ferrure de bielle
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.06.2011 Patentblatt 2011/26 |
| (73) |
Patentinhaber: ROTO FRANK AG |
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70771 Leinfelden-Echterdingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Issler, Thorsten
73732 Esslingen (DE)
- Reich, Winfried
73663 Berglen (DE)
- Fingerle, Stefan
72768 Rommelsbach (DE)
- Kübler, Sergej
86874 Mattsies (DE)
- Pfeiffer, Ulrich
71282 Hemmingen (DE)
- Boenkendorf, Jörg
71034 Böblingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kohler Schmid Möbus |
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Patentanwälte
Ruppmannstraße 27 70565 Stuttgart 70565 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 742 332 GB-A- 2 313 618
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EP-A1- 1 369 547 GB-A- 2 360 062
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Getriebeanordnung eines Treibstangenbeschlages für Fenster,
Türen oder dergleichen, mit einem Getriebe, welches zwei Getriebeelemente umfasst,
die um parallele und in radialer Richtung gegeneinander versetzte Drehachsen drehbar
sind und die jeweils eine Stirnverzahnung aufweisen, an welcher die Getriebeelemente
miteinander kämmen und mit welcher die Getriebeelemente jeweils in eine treibstangenseitige
Gegenverzahnung eingreifen,
● wobei jede der treibstangenseitigen Gegenverzahnungen einer Treibstange des Treibstangenbeschlages
zugeordnet ist und die Treibstangen mittels der in die treibstangenseitigen Gegenverzahnungen
eingreifenden Getriebeelemente gegenläufig antreibbar sind,
● wobei die Stirnverzahnung eines der Getriebeelemente als Doppelverzahnung ausgebildet
ist mit Einzelverzahnungen, die unterschiedliche Kopfkreisdurchmesser aufweisen und
● wobei die als Doppelverzahnung ausgebildete Stirnverzahnung an der Einzelverzahnung
mit kleinerem Durchmesser mit der Stirnverzahnung des anderen Getriebeelementes kämmt
und mit der Einzelverzahnung mit größerem Durchmesser in die zugeordnete treibstangenseitige
Gegenverzahnung eingreift.
[0002] Die Erfindung betrifft des Weiteren einen Treibstangenbeschlag mit einer Getriebeanordnung
der vorstehenden Art sowie ein Fenster, eine Tür oder dergleichen mit einem derartigen
Treibstangenbeschlag.
[0003] Gattungsgemäßer Stand der Technik ist bekannt aus
EP 0 742 332 A1. Diese Druckschrift offenbart einen zum Einbau an einem Fensterflügel bestimmten
Treibstangenbeschlag, der eine Getriebeanordnung mit einem im Innern eines Getriebegehäuses
untergebrachten Verzahnungsgetriebe umfasst. Letzteres weist Verzahnungselemente auf,
die um parallele Drehachsen drehbar an dem Getriebegehäuse gelagert sind. Das an der
Eingangsseite des Verzahnungsgetriebes angeordnete Verzahnungselement kann mittels
eines Handgriffs drehbetätigt werden. Es weist eine Doppelverzahnung auf, die ihrerseits
eine Einzelverzahnung mit kleinerem Kopfkreisdurchmesser sowie eine Einzelverzahnung
mit größerem Kopfkreisdurchmesser umfasst. Diese Einzelverzahnungen sind in Richtung
der Drehachse des eingangsseitigen Verzahnungselementes gegeneinander versetzt. Die
Einzelverzahnung mit größerem Durchmesser greift in eine Zahnstange an einem Antriebsschieber
ein, der seinerseits mit einer ersten Treibstange kuppelbar ist. An der Einzelverzahnung
mit kleinerem Durchmesser kämmt das eingangsseitige Verzahnungselement mit einem weiteren,
an der Ausgangsseite des Verzahnungsgetriebes vorgesehenen Verzahnungselement. Die
Verzahnung des ausgangsseitigen Verzahnungselementes besitzt einen einheitlichen Kopfkreisdurchmesser.
Zusätzlich zu der Antriebsverbindung mit dem eingangsseitigen Verzahnungselement greift
das ausgangsseitige Verzahnungselement in eine Zahnstange an einem zweiten Antriebsschieber
ein, an welchen eine zweite Treibstange angebunden werden kann. Wird das eingangsseitige
Verzahnungselement mittels des Handgriffs gedreht, so treibt es über seine Einzelverzahnung
mit größerem Durchmesser den ersten Antriebsschieber mit einer geradlinigen Bewegung
und über seine Einzelverzahnung mit kleinerem Durchmesser das ausgangsseitige Verzahnungselement
mit einer Drehbewegung an. Das sich drehende ausgangsseitige Verzahnungselement wiederum
bewegt den zweiten Antriebsschieber translatorisch in einer der Bewegungsrichtung
des ersten Antriebsschiebers entgegengesetzten Richtung.
[0004] Mittels der vorbekannten Getriebeanordnung werden die daran angebundenen Treibstangen
in zwei unterschiedliche Schaltstellungen, nämlich in eine Verriegelungsstellung sowie
in eine Öffnungsstellung bewegt. Da lediglich zwei unterschiedliche Stellungen anzufahren
sind, ist der von den Treibstangen auszuführende Hub verhältnismäßig klein bemessen.
[0005] Auch große Treibstangenhübe zu realisieren und dessen ungeachtet eine klein bauende
Getriebeanordnung bereitzustellen, ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
[0006] Erfindungsgemäß gelöst wird diese Aufgabe durch die Gegenstände der unabhängigen
Patentansprüche 1, 14 und 15.
[0007] An dem erfindungsgemäßen Getriebeelement mit Doppelverzahnung liegen Einzelverzahnungen
mit unterschiedlichem Durchmesser in ein und derselben Querschnittsebene. Die Bauhöhe
des Getriebeelementes in Richtung seiner Drehachse ist folglich minimiert. Daraus
wiederum resultiert eine in Richtung der Drehachsen der Getriebeelemente minimale
Bauhöhe der gesamten Getriebeanordnung. Gleichzeitig besitzt das Getriebeelement mit
Doppelverzahnung an seiner Einzelverzahnung mit größerem Durchmesser einen Radius,
der es erlaubt, auch lange Treibstangenhübe zu realisieren.
[0008] Dementsprechend gestattet es das erfindungsgemäße Konzept, eine Getriebeanordnung
ungeachtet großer Treibstangenhübe in einer kleinen, an dem betreffenden Fenster-
oder Türflügel herzustellenden Getriebeaufnahme unterzubringen. Durch eine kleine
Getriebeaufnahme wird der Fenster- oder Türflügel allenfalls geringfügig geschwächt.
[0009] Besondere Ausführungsarten der Erfindung nach den unabhängigen Patentansprüchen ergeben
sich aus den abhängigen Patentansprüchen 2 bis 13.
[0010] Gemäß Patentanspruch 2 ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ein doppelverzahntes
Getriebeelement mit ebenengleichen Einzelverzahnungen kombiniert mit einem weiteren
doppelverzahnten Getriebeelement, dessen Einzelverzahnungen aber in Richtung der Drehachse
des betreffenden Getriebeelementes gegeneinander versetzt sind. Aufgrund des Versatzes
der Einzelverzahnungen in Richtung der Drehachse ist das Baumaß des Getriebeelementes
in Querrichtung der Drehachse minimiert. In Verbindung mit dem Getriebeelement mit
ebenengleichen Einzelverzahnungen ergibt sich eine Getriebeanordnung, an welcher Vorkehrungen
sowohl zur Minimierung des Baumaßes in Richtung der Drehachsen der Getriebeelemente
als auch zur Minimierung des Baumaßes quer dazu getroffen sind. Eine kompakte Bauweise
der Getriebeanordnung insgesamt bei gleichzeitiger Realisierbarkeit großer Treibstangenhübe
ist die Folge.
[0011] Sind ein doppelverzahntes Getriebeelement mit ebenengleichen Einzelverzahnungen und
ein doppelverzahntes Getriebeelemente mit versetzten Einzelverzahnungen miteinander
kombiniert, so sind in weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung die treibstangeseitigen
Gegenverzahnungen der an den Getriebeelementen vorgesehenen Stirnverzahnungen in Richtung
der Drehachsen der Getriebeelement übereinander angeordnet, indem sie an Antriebsschiebern
des Treibstangenbeschlages vorgesehen sind, die ihrerseits in Richtung der Drehachsen
der Getriebeelemente übereinander liegen. Die Antriebsschieber des Treibstangenbeschlages
sind mittels der Getriebeelemente gegenläufig antreibbar und überlappen miteinander
in der Antriebsrichtung. Bei ihrer gegenläufigen Bewegung sind die Antriebsschieber
in der Antriebsrichtung beweglich aneinander geführt (Patentanspruch 3). Zusätzliche
Führungseinrichtungen für die Antriebsschieber sind nur in einem geringen Umfang erforderlich
bzw. gänzlich verzichtbar. Erfindungsgemäß bevorzugt wird eine zusätzliche Führung
eines jeden Antriebsschiebers an einem Getriebegehäuse der Getriebeanordnung.
[0012] Zur Gewährleistung einer kompakten Bauweise der Gesamtanordnung weisen die Antriebsschieber
gemäß Patentanspruch 4 im Bereich ihrer gegenseitigen Überlappung eine reduzierte
Breite auf.
[0013] Aufgrund der gegenseitigen radialen Überdeckung der Getriebeelemente können deren
Drehachsen im Interesse einer platzsparenden und kompakten Bauweise der Getriebeanordnung
in radialer Richtung eng beieinander liegen. Gleichzeitig ist eine hinreichende Lastaufnahmefähigkeit
der Getriebeelemente in radialer Richtung ihrer Drehachsen zu gewährleisten. Zu diesem
Zweck sind erfindungsgemäß die kennzeichnenden Merkmale von Patentanspruch 5 vorgesehen.
Demnach weist das Getriebeelement mit ebenengleichen Einzelverzahnungen an derjenigen
Seite, an welcher es von dem Getriebeelement mit versetzten Einzelverzahnungen überdeckt
wird, eine Lagerstelle auf. Zwischen der Lagerstelle und dem Getriebeelement mit ebenengleichen
Einzelverzahnungen ist ein Freiraum vorgesehen, der in axialer Verlängerung der Lagerstelle
angeordnet ist. In diesem Freiraum kann sich das Getriebeelement mit versetzten Einzelverzahnungen
bei Drehung um seine Drehachse mit der Einzelverzahnung mit größerem Durchmesser bewegen.
Aufgrund seiner Anordnung in axialer Verlängerung der Lagerstelle des überdeckten
Getriebeelementes mit ebenengleichen Einzelverzahnungen gestattet der Freiraum eine
verhältnismäßig große gegenseitige Überdeckung der beiden Getriebeelemente bei gleichzeitiger
Lagerung des überdeckten Getriebeelementes an der Überdeckungsseite. Diese Möglichkeit
ist für die erfindungsgemäße Getriebeanordnung von besonderer Bedeutung, da auch das
überdeckende Getriebeelement zur Realisierung großer Treibstangenhübe einen relativ
großen Durchmesser aufweist. Ungeachtet der Möglichkeit großer Treibstangenhübe können
die Getriebeelemente insbesondere in Getriebegehäusen untergebracht werden, an denen
Durchtritte für Befestigungsschrauben einer Griffrosette einen verhältnismäßig kleinen
normierten Abstand (beispielsweise 43mm) aufweisen. Aufgrund der im Falle der Erfindung
vorgesehenen gegenseitigen Überdeckung ergibt sich für die Getriebeelemente ein Gesamtmaß
in radialer Richtung der Drehachsen, das einen Einbau der Getriebeelemente zwischen
den Durchtritten zur Befestigung der Griffrosette zulässt.
[0014] Gemäß Patentanspruch 6 weist das überdeckte Getriebeelement mit ebenengleichen Einzelverzahnungen
nicht nur an der Überdeckungsseite sondern auch an der gegenüberliegenden Seite eine
Lagerstelle auf. Aufgrund der beidseitigen Lagerstellen ergibt sich für das überdeckte
Getriebeelement eine besonders wirksame und folglich lastaufnahmefähige Lagerung auch
bei weitgehender Überdeckung durch das Getriebeelement mit versetzten Einzelverzahnungen.
[0015] In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung weist auch das Getriebeelement
mit versetzten Einzelverzahnungen beidseits jeweils eine Lagerstelle auf (Patentanspruch
7). Auch das überdeckende Getriebeelement mit versetzten Einzelverzahnungen kann folglich
große Lasten aufnehmen. Insbesondere in Kombination mit einem beidseitig gelagerten
Getriebeelement mit ebenengleichen Einzelverzahnungen ergibt sich eine besonders lastaufnahmefähige
Gesamtanordnung.
[0016] Im Interesse einer einfachen Bauweise ist das Getriebeelement mit ebenengleichen
Einzelverzahnungen erfindungsgemäß mit einem Lagervorsprung versehen, welcher den
Freiraum für das überdeckende Getriebeelement mit versetzten Einzelverzahnungen durch
einen Rücksprung gegenüber der Lagerstelle des überdeckten Getriebeelementes ausbildet
(Patentanspruch 8).
[0017] Aus Festigkeits- und Stabilitätsgründen ist der Lagervorsprung an dem überdeckten
Getriebeelement mit ebenengleichen Einzelverzahnungen zwischen diesem Getriebeelement
und seiner Lagerstelle gegenüber der Lagerstelle erweitert (Patentanspruch 9).
[0018] Durch eine einfache Montagefähigkeit zeichnet sich eine Ausführungsform der Erfindung
aus, im Falle derer das überdeckte Getriebeelement mit ebenengleichen Einzelverzahnungen
und der damit verbundene Lagervorsprung einstückig ausgebildet sind. Im Interesse
einer einfachen Fertigung bestehen das betreffende Getriebeelement und sein Lagervorsprung
vorzugsweise aus ein und demselben Material (Patentanspruch 10). Als besonders zweckmäßig
hat es sich erwiesen, Getriebeelement und Lagervorsprung als einheitliches Gussteil
herzustellen.
[0019] Im Falle einer weiteren bevorzugten Erfindungsbauart sind die Lagerstellen des oder
der Getriebeelemente unmittelbar Teil der Drehlagerungen der Getriebeelemente (Patentanspruch
11). Insbesondere in diesem Fall empfiehlt es sich der Einfachheit halber, die Lagerstelle(n)
des oder der Getriebeelemente als mit der jeweiligen Drehachse konzentrischer Lagerzapfen
mit Kreisquerschnitt auszuführen (Patentanspruch 12). Ausweislich Patentanspruch 13
ist das erfindungsgemäße Konzept in einem Fall umgesetzt, in welchem die Getriebeanordnung
ein Getriebegehäuse mit Befestigungsmöglichkeiten für eine insbesondere manuelle Betätigungseinrichtung
aufweist.
[0020] Nachstehend wird die Erfindung anhand beispielhafter schematischer Darstellungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Getriebeanordnung eines Treibstangenbeschlages mit Getriebeelementen im Innern
einer von zwei Gehäuse-schalen eines Getriebegehäuses,
- Figur 2
- die Getriebeanordnung gemäß Figur 1 mit den Getriebeelementen im Innern der zweiten
Gehäuseschale des Getriebegehäuses,
- Figur 3
- eine Querschnittsdarstellung der Getriebeanordnung gemäß den Figuren 1 und 2,
- Figuren 4 bis 6
- Einzeldarstellungen eines der Getriebeelemente gemäß den Figuren 1 bis 3,
- Figuren 7 bis 9
- die Getriebeanordnung gemäß den Figuren 1 bis 3 in unterschiedlichen Schaltzuständen
und
- Figur 10
- ein Schließstück des mit der Getriebeanordnung gemäß den Figuren 1 bis 9 versehenen
Treibstangenbeschlages.
[0021] Ausweislich der Figuren 1 und 2 ist eine Getriebeanordnung 1 Teil eines Treibstangenbeschlages
2, der an einem in Figur 1 lediglich angedeuteten Flügel 3 eines Fensters 4 montiert
ist. Treibstangen 5, 6 des Treibstangenbeschlages 2 sind in herkömmlicher Weise über
innenverzahnte Kupplungsschuhe 7, 8 an Antriebsschieber 9, 10 der Getriebeanordnung
1 angebunden. Der Einfachheit halber sind die Treibstangen 5, 6 nur in Figur 1 dargestellt.
[0022] Die Antriebsschieber 9, 10 sind längsbeweglich an einem Getriebegehäuse 11 geführt,
das seinerseits aus Gehäuseschalen 12a, 12b zusammengesetzt ist. In ihrer Längsrichtung
überlappen die Antriebsschieber 9, 10 miteinander. In dem Überlappungsbereich weisen
sie eine reduzierte Breite auf.
[0023] Zur Führung an dem Getriebegehäuse 11 sind die Antriebsschieber 9, 10 mit seitlichen
Vorsprüngen versehen, welche in Führungsnuten der Gehäuseschalen 12a, 12b eingreifen
(Figur 3). Außerdem führen sich die Antriebsschieber 9, 10 in ihrer Längsrichtung
gegenseitig. Zu diesem Zweck greift in dem Überlappungsbereich der Antriebsschieber
9, 10 eine Führungsleiste 13 an dem Antriebsschieber 9 in eine sich längs des Antriebsschiebers
10 erstreckende Führungsnut 14 ein.
[0024] Die Gehäuseschalen 12a, 12b sind wie üblich miteinander vernietet. An jeder der Gehäuseschalen
12a, 12b sind eine Durchtrittsbohrung 15 sowie eine Gewindehülse 16 vorgesehen. Die
Durchtrittsbohrungen 15 und die Gewindehülsen 16 dienen als Durchtritte für Befestigungsmittel,
im gezeigten Beispielsfall für Befestigungsschrauben, die zur Fixierung einer Griffrosette
auf der Rauminnenfläche des Flügels 3 dienen. Über die Griffrosette wird eine in den
Figuren 7 bis 9 angedeutete Betätigungseinrichtung, vorliegend ein Handbetätigungsgriff,
an dem Flügel 3 drehbar gehalten.
[0025] Sind die Gehäuseschalen 12a, 12b aufeinander aufgesetzt, so fluchten die Gewindehülsen
16 an den Gehäuseschalen 12a, 12b jeweils mit einer Durchtrittsbohrung 15 an der gegenüberliegenden
Gehäuseschale 12a, 12b. Zur Befestigung der Griffrosette werden die Befestigungsschrauben
von der Rauminnenseite her durch die Griffrosette hindurch in die Gewindehülsen 16
eingedreht. Der Achsabstand der Gewindehülsen 16 in Längsrichtung der Antriebsschieber
9, 10 bzw. in Längsrichtung der Treibstangen 5, 6 ist wie üblich bemessen und beträgt
im dargestellten Beispielsfall 43mm.
[0026] Zwischen den Gewindehülsen 16 ist im Innern des Getriebegehäuses 11 ein als Verzahnungsgetriebe
ausgeführtes Getriebe 17 untergebracht. Das Getriebe 17 umfasst ein eingangsseitiges
Getriebeelement 18 sowie ein ausgangsseitiges Getriebeelement 19. Beide Getriebeelemente
18, 19 sind als Verzahnungselemente ausgeführt und als Gussteile gefertigt.
[0027] Das eingangsseitige Getriebeelement 18 ist um eine Drehachse 20, das ausgangsseitige
Getriebeelement 19 um eine Drehachse 21 drehbar an dem Getriebegehäuse 11 gelagert.
Zur Drehlagerung des eingangsseitigen Getriebeelementes 18 dienen gemäß Figur 3 Lagerstellen
in Form von Achszapfen 22a, 22b, die von dem eingangsseitigen Getriebeelement 18 in
axialer Richtung beidseits vorstehen. Die Achszapfen 22a, 22b greifen in entsprechende
Lageraugen 23a, 23b an den Gehäuseschalen 12a, 12b des Getriebegehäuses 11 ein.
[0028] Ein Innenvierkant 24 des eingangsseitigen Getriebeelementes 18 dient in üblicher
Weise zur Aufnahme eines entsprechend geformten Griffdornes des Handbetätigungsgriffes
für den Treibstangenbeschlag 2.
[0029] An seiner achsparallelen Außenseite weist das eingangsseitige Getriebeelement 18
eine Stirnverzahnung 25 auf. Diese ist als Doppelverzahnung ausgebildet und umfasst
als solche zwei Einzelverzahnungen 26, 27. In axialer Richtung des eingangsseitigen
Getriebeelementes 18 sind die Einzelverzahnungen 26, 27 gegeneinander versetzt. Der
Kopfkreis der Einzelverzahnung 26 besitzt einen größeren Durchmesser als der Kopfkreis
der Einzelverzahnung 27. Zähne 28 der Einzelverzahnung 26 sind mithin höher als Zähne
29 der Einzelverzahnung 27.
[0030] An der Einzelverzahnung 26 kämmt das eingangsseitige Getriebeelement 18 mit einer
Zahnstange 30 des Antriebsschiebers 10 (Figur 1). Die Zähne 28 der Einzelverzahnung
26 an dem eingangsseitigen Getriebeelement 18 befinden sich im Eingriff mit Zähnen
31 der Zahnstange 30, die ihrerseits eine treibstangenseitige Gegenverzahnung für
die Einzelverzahnung 26 bildet.
[0031] An der Einzelverzahnung 27 kämmt die Stirnverzahnung 25 des eingangsseitigen Getriebeelementes
18 mit einer Stirnverzahnung 32 des ausgangsseitigen Getriebeelementes 19, im Einzelnen
mit einer Einzelverzahnung 33 der Stirnverzahnung 32 (Figur 2). Auch die Stirnverzahnung
32 an dem ausgangsseitigen Getriebeelement 19 ist als Doppelverzahnung ausgebildet.
Zusätzlich zu der Einzelverzahnung 33 mit verhältnismäßig kleinem Kopfkreisdurchmesser
umfasst die Stirnverzahnung 32 des ausgangsseitigen Getriebeelementes 19 eine Einzelverzahnung
34 mit größerem Kopfkreisdurchmesser. Zähne 35 der Einzelverzahnung 33 besitzen eine
geringere Höhe als Zähne 36 der Einzelverzahnung 34.
[0032] Mit den Zähnen 36 der Einzelverzahnung 34 greift die Stirnverzahnung 32 des ausgangsseitigen
Getriebelementes 19 in eine treibstangenseitige Gegenverzahnung in Form einer Zahnstange
37 mit Zähnen 38 ein (Figur 2). Anders als die Einzelverzahnungen 26, 27 an dem eingangsseitigen
Getriebeelement 18 sind die Einzelverzahnungen 33, 34 des ausgangsseitigen Getriebeelementes
19 nicht in axialer Richtung des betreffenden Getriebeelementes gegeneinander versetzt
sondern vielmehr ebenengleich, d.h. in einer gemeinsamen, senkrecht zu der Drehachse
21 des ausgangsseitigen Getriebeelementes 19 ausgerichteten Ebene angeordnet. Das
ausgangsseitige Getriebeelement 19 besitzt folglich in Richtung seiner Drehachse 21
trotz Doppelverzahnung eine lediglich geringe Bauhöhe. Sämtliche Einzelverzahnungen
26, 27, 33, 34 erstrecken sich nur über einen Teil des Umfangs des jeweiligen Getriebeelementes
18, 19.
[0033] Das eingangsseitige Getriebeelement 18 ist gegenüber dem ausgangsseitigen Getriebeelement
19 in Richtung der Drehachsen 20, 21 derart versetzt, dass es mit der einen großen
Kopfkreisdurchmesser aufweisenden Einzelverzahnung 26 neben dem ausgangsseitigen Getriebeelement
19 zu liegen kommt und an der einen kleinen Kopfkreisdurchmesser aufweisenden Einzelverzahnung
27 mit der Einzelverzahnung 33 des ausgangsseitigen Getriebeelementes 19 kämmt.
[0034] Die an dem eingangsseitigen Getriebeelement 18 und dem ausgangsseitigen Getriebeelement
19 vorgesehenen Einzelverzahnungen 26, 34 mit größerem Kopfkreisdurchmesser liegen
in Richtung der Drehachsen 20, 21 ebenso übereinander wie die von ihnen beaufschlagten
treibstangenseitigen Gegenverzahnungen bzw. Zahnstangen 30, 37 an den breitenreduzierten
Teillängen der Antriebsschieber 9, 10.
[0035] Zur Betätigung des Treibstangenbeschlages 2 ist der mit seinem Griffdorn in den Innenvierkant
24 des eingangsseitigen Getriebeelementes 18 eingesteckte Handbetätigungsgriff in
der gewünschten Drehrichtung zu drehen. Die Drehbewegung des Handbetätigungsgriffes
wird durch das eingangsseitige Getriebeelement 18 unmittelbar in eine Längsbewegung
von Antriebsschieber 10 und Treibstange 6 und über das mit dem eingangsseitigen Getriebeelement
18 antriebsverbundene ausgangsseitige Getriebeelement 19 in eine gegenläufige Längsbewegung
von Antriebsschieber 9 und Treibstange 5 umgesetzt. Derartige Längsbewegungen der
Antriebsschieber 9, 10 sowie der Treibstangen 5, 6 dienen zur Überführung des Treibstangenbeschlages
2 in drei unterschiedliche Schaltzustände, nämlich in einen Verriegelungszustand (Figur
7), einen Drehöffnungszustand (Figur 8) und einen Spaltlüftungszustand (Figur 9).
[0036] Befindet sich der Treibstangenbeschlag 2 im Verriegelungszustand gemäß Figur 7, so
ragen Stangenausschlüsse, die über die Treibstangen 5, 6 an die Antriebsschieber 9,
10 angebunden sind, in Längsrichtung der Treibstangen 5, 6 in Schließstücke, die ihrerseits
an einem dem Flügel 3 des Fensters 4 zugeordneten festen Rahmen vorgesehen sind. Außerdem
ist ein an den Antriebsschiebern 9, 10 angebrachter Schließzapfen 39 in ein festrahmenseitiges
Schließstück 40 gemäß Figur 10 eingefahren und dort in einem in Figur 10 mit I bezeichneten
Bereich angeordnet. Der Flügel 3 ist dementsprechend an dem zugeordneten festen Rahmen
gegen Öffnen verriegelt.
[0037] Bei Drehöffnungszustand des Treibstangenbeschlages 2 gemäß Figur 8 befinden sich
die Stangenausschlüsse des Treibstangenbeschlages 2 außerhalb ihrer festrahmenseitigen
Schließstücke. Nimmt der Flügel 3 seine Schließlage an dem zugehörigen festen Rahmen
ein, so liegt der an den Antriebsschiebern 9, 10 vorgesehene Schließzapfen 39 in dem
Bereich II des Schließstückes 40 gemäß Figur 10. Ein Drehöffnen des Flügels 3 ist
möglich.
[0038] Ist der Treibstangenbeschlag 2 in den Spaltlüftungszustand gemäß Figur 9 überführt,
so ist der Schließzapfen 39 in den Bereich III des Schließstückes 40 eingelaufen.
Bei seinem Einlaufen in den Bereich III des Schließstückes 40 gleitet der Schließzapfen
39 mit seinem Schaft an einer gegen die Längsrichtung der Treibstangen 5, 6 geneigten
Einlaufschräge 41 des Schließstückes 40 entlang. Dadurch wird der mit dem Treibstangenbeschlag
2 versehene Flügel 3 gegenüber dem zugehörigen festen Rahmen geringfügig gekippt.
Es ergibt sich dadurch eine Spaltlüftungsstellung des Flügels 3. Bei seiner Kippbewegung
ist der Flügel 3 mittels üblicher Kipplager gelagert.
[0039] Wie aus den Figuren 7 bis 9 ohne weiteres ersichtlich ist, müssen die Treibstangen
5, 6 bzw. die Antriebsschieber 9, 10 bei der Überführung des Treibstangenbeschlages
2 in die unterschiedlichen Schaltzustände einen langen Hub ausführen. Der in den Figuren
7 bis 9 angedeutete Handbetätigungsgriff ist im gezeigten Beispielsfall zur Überführung
aus seiner dem Verriegelungszustand des Treibstangenbeschlages 2 zugeordneten Position
(Figur 7) in die Position des Spaltlüftungszustandes (Figur 9) über einen Winkel von
135° zu drehen. Der Hub der Treibstangen 5, 6 zwischen ihrer Verriegelungsstellung
und ihrer Drehöffnungsstellung beträgt vorliegend 18mm und zwischen der Drehöffnungsstellung
und der Spaltlüftungsstellung weitere 9mm.
[0040] Ermöglicht wird der lange Hubweg des Treibstangenbeschlages 2 durch die großen Durchmesser
der an dem eingangsseitigen Getriebeelement 28 und dem ausgangsseitigen Getriebeelement
19 vorgesehenen Einzelverzahnungen 26, 34. Dabei kommt die Einzelverzahnung 26 mit
drei Zähnen 28 und die Einzelverzahnung 34 mit zwei Zähnen 36 aus. Auch diese kleine
Zähnezahl trägt zu der kompakten Bauweise des Getriebes 17 bei.
[0041] Ungeachtet des langen Schaltweges des Treibstangenbeschlages 2 sowie der großen Radien
bzw. Durchmesser der Einzelverzahnungen 26, 34 darf die Gesamterstreckung des aus
dem eingangsseitigen Getriebeelement 18 und dem ausgangsseitigen Getriebeelement 19
zusammengesetzten Getriebes 17 in Längsrichtung der Antriebsschieber 9, 10 bzw. der
Treibstangen 5, 6 maximal so groß sein wie der Achsabstand der Gewindehülsen 16 an
dem Getriebegehäuse 11. Andernfalls ließe sich das Getriebe 17 nicht im Innern des
Getriebegehäuses 11 unterbringen.
[0042] Erreicht wird das erforderliche kleine Baumaß des Getriebes 17 dadurch, dass die
Drehachsen 20, 21 des eingangsseitigen Getriebeelementes 18 und des ausgangsseitigen
Getriebeelementes 19 in Längsrichtung der Antriebsschieber 9, 10 bzw. der Treibstangen
5, 6 entsprechend eng aneinander herangerückt sind. Aufgrund des geringen radialen
Abstandes ihrer Drehachsen 20, 21 weisen das eingangsseitige Getriebeelement 18 und
das ausgangsseitige Getriebeelement 19 in radialer Richtung der Drehachsen 20, 21
eine verhältnismäßig große gegenseitige Überdeckung auf. Das überdeckende eingangsseitige
Getriebeelement 18 ragt bei entsprechender Drehstellung mit der Einzelverzahnung 26
weit über das überdeckte ausgangsseitige Getriebeelement 19 (Figur 1). Bei Drehbewegungen
um die (geometrische) Drehachse 20 schneidet die Einzelverzahnung 26 des eingangsseitigen
Getriebeelementes 18 die (geometrische) Drehachse 21 des ausgangsseitigen Getriebeelementes
19. Damit dennoch eine beidseitige Drehlagerung des ausgangsseitigen Getriebeelementes
19 realisiert werden kann, sind an dem ausgangsseitigen Getriebeelement 19 besondere
konstruktive Vorkehrungen getroffen, die im Einzelnen den Figuren 4 bis 6 entnommen
werden können.
[0043] So ist an der dem überdeckenden eingangsseitigen Getriebeelement 18 zugeordneten
Überdeckungsseite des ausgangsseitigen Getriebeelementes 19 zwischen diesem und einer
als kreiszylindrischer Achszapfen 42 ausgebildeten Lagerstelle des ausgangsseitigen
Getriebeelementes 19 ein Freiraum 43 vorgesehen. Dieser erstreckt sich in axialer
Verlängerung des Achszapfens 42. In dem Freiraum 43 bewegt sich das überdeckende eingangsseitige
Getriebeelement 18 bei Drehung um seine Drehachse 20 mit der Einzelverzahnung 26.
Gebildet wird der Freiraum 43 dadurch, dass ein an das ausgangsseitige Getriebeelement
19 angeformter Lagervorsprung 44 gegenüber dem Achszapfen 42 in radialer Richtung
der Drehachse 21 zurückspringt. Damit trotz des Rücksprungs eine hinreichende Lastaufnahmefähigkeit
des einen Teil des Lagervorsprungs 44 bildenden Achszapfens 42 gewährleistet ist,
erweitert sich der Lagervorsprung 44 außerhalb des Freiraums 43 gegenüber dem Achszapfen
42. Auf diese Art und Weise wird eine breite Basis für den Achszapfen 42 bereitgestellt.
[0044] Zur Drehlagerung des ausgangsseitigen Getriebeelementes 19 an dem Getriebegehäuse
11 greift der Achszapfen 42 in ein entsprechendes Lagerauge an dem Getriebegehäuse
11 ein. Dieses Lagerauge ist in Figur 2 durch das ausgangsseitige Getriebeelement
19 verdeckt.
[0045] An der gegenüberliegenden Seite des ausgangsseitigen Getriebeelementes 19 ist dieses
mit einer weiteren Lagerstelle in Form eines Achszapfens 45 versehen. Diesem ist an
der Gehäuseschale 12a des Getriebegehäuses 11 ein weiteres, in Figur 1 durch das ausgangsseitige
Getriebeelement 19 verdecktes Lagerauge zugeordnet.
[0046] Aufgrund der beidseitigen Lagerung sowohl des eingangsseitigen Getriebeelementes
18 als auch des ausgangsseitigen Getriebeelementes 19 ist das Getriebe 17 in der Lage,
auch große in Querrichtung der Drehachsen 20, 21 wirkende Lasten aufzunehmen und in
das Getriebegehäuse 11 abzutragen. Dessen ungeachtet besitzt das Getriebe 17 und mit
diesem die gesamte Getriebeanordnung 1 eine ausgesprochen kompakte Bauweise.
1. Getriebeanordnung eines Treibstangenbeschlages (2) für Fenster (4), Türen oder dergleichen,
mit einem Getriebe (17), welches zwei Getriebeelemente (18, 19) umfasst, die um parallele
und in radialer Richtung gegeneinander versetzte Drehachsen (20, 21) drehbar sind
und die jeweils eine Stirnverzahnung (25, 32) aufweisen, an welcher die Getriebeelemente
(18, 19) miteinander kämmen und mit welcher die Getriebeelemente (18, 19) jeweils
in eine treibstangenseitige Gegenverzahnung (30, 37) eingreifen,
• wobei jede der treibstangenseitigen Gegenverzahnungen (30, 37) einer Treibstange
(5, 6) des Treibstangenbeschlages (2) zugeordnet ist und die Treibstangen (5, 6) mittels
der in die treibstangenseitigen Gegenverzahnungen (30, 37) eingreifenden Getriebeelemente
(18, 19) gegenläufig antreibbar sind,
• wobei die Stirnverzahnung (32) eines der Getriebeelemente (18, 19) als Doppelverzahnung
ausgebildet ist mit Einzelverzahnungen (33, 34), die unterschiedliche Kopfkreisdurchmesser
aufweisen und
• wobei die als Doppelverzahnung ausgebildete Stirnverzahnung (32) an der Einzelverzahnung
(33) mit kleinerem Durchmesser mit der Stirnverzahnung (25) des anderen Getriebeelementes
(18) kämmt und mit der Einzelverzahnung (34) mit größerem Durchmesser in die zugeordnete
treibstangenseitige Gegenverzahnung (37) eingreift,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Doppelverzahnung ebenengleiche Einzelverzahnungen (33, 34) aufweist, wobei die
Einzelverzahnung (33) mit kleinerem Durchmesser und die Einzelverzahnung (34) mit
größerem Durchmesser in einer gemeinsamen Querschnittsebene des betreffenden Getriebeelementes
(19) in dessen Umfangsrichtung aufeinander folgen und die Querschnittsebene senkrecht
zu der Drehachse (21) des betreffenden Getriebeelementes (19) verläuft.
2. Getriebeanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnverzahnungen (25, 32) beider Getriebeelemente (18, 19) als Doppelverzahnung
ausgebildet sind, wobei zusätzlich zu dem Getriebeelement (19) mit ebenengleichen
Einzelverzahnungen (33, 34) ein Getriebeelement (18) mit versetzten Einzelverzahnungen
(26, 27) vorgesehen ist, deren Einzelverzahnung (27) mit kleinerem Durchmesser und
deren Einzelverzahnung (26) mit größerem Durchmesser in Richtung der Drehachse (20)
des betreffenden Getriebeelementes (18) gegeneinander versetzt sind und deren Einzelverzahnung
(26) mit größerem Durchmesser bei Drehung um die Drehachse (20) das Getriebeelement
(19) mit ebenengleichen Einzetverzahnungen (33, 34) in radialer Richtung der Drehachsen
(20, 21) überdeckt.
3. Getriebeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit zwei Getriebeelementen
(18, 19) mit Doppelverzahnung, wobei das eine Getriebeelement (19) ebenengleiche Einzelverzahnungen
(33, 34) und das andere Getriebeelement (18) versetzte Einzelverzahnungen (26, 27)
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die treibstangenseitigen Gegenverzahnungen (30, 37) der an den Getriebeelementen
(18, 19) vorgesehenen Stirnverzahnungen (25, 32) in Richtung der Drehachsen (20, 21)
der Getriebeelemente (18, 19) übereinander angeordnet sind, indem die treibstangenseitigen
Gegenverzahnungen (30, 37) an in Richtung der Drehachsen (20, 21) der Getriebeelemente
(18, 19) übereinanderliegenden Antriebsschiebern (9, 10) des Treibstangenbeschlages
(2) vorgesehen sind, wobei die Antriebsschieber (9, 10) mittels der in die treibstangenseitigen
Gegenverzahnungen (30, 37) eingreifenden Einzelverzahnungen (26, 34) mit größerem
Durchmesser gegenläufig antreibbar sind und in der Antriebsrichtung miteinander überlappen
und wobei die Antriebsschieber (9, 10) bei ihrer gegenläufigen Bewegung in der Antriebsrichtung
beweglich aneinander geführt sind.
4. Getriebeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsschieber (9, 10) des Treibstangenbeschlages (2) im Bereich ihrer gegenseitigen
Überlappung eine reduzierte Breite aufweisen.
5. Getriebeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebeelement (19) mit ebenengleichen Einzelverzahnungen (33, 34) an der Überdeckungsseite
eine Lagerstelle (42) aufweist und dass an der Überdeckungsseite des Getriebeelementes
(19) mit ebenengleichen Einzelverzahnungen (33, 34) zwischen diesem Getriebeelement
(19) und dessen Lagerstelle (42) ein Freiraum (43) vorgesehen ist, der in axialer
Verlängerung der Lagerstelle (42) angeordnet ist und in welchem sich das Getriebeelement
(18) mit versetzten Einzelverzahnungen (26, 27) bei Drehung um seine Drehachse (20)
mit der Einzelverzahnung (26) mit größerem Durchmesser bewegt.
6. Getriebeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das überdeckte Getriebeelement (19) mit ebenengleichen Einzelverzahnungen (33, 34)
an derjenigen Seite, welche der Überdeckungsseite in Richtung der Drehachsen (20,
21) gegenüberliegt, eine weitere Lagerstelle (45) aufweist.
7. Getriebeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das überdeckende Getriebeelement (18) mit versetzten Einzelverzahnungen (26, 27)
längs seiner Drehachse (20) beidseits jeweils eine Lagerstelle (22a, 22b) aufweist.
8. Getriebeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstelle (42) des überdeckten Getriebeelementes (19) mit ebenengleichen Einzelverzahnungen
(33, 34) an einem Lagervorsprung (44) vorgesehen ist, der mit dem überdeckten Getriebeelement
(19) mit ebenengleichen Einzelverzahnungen (33, 34) verbunden ist und an dessen Überdeckungsseite
in Richtung der Drehachsen (20, 21) vorsteht und dass der Lagervorsprung (44) zwischen
der Lagerstelle (42) und dem überdeckten Getriebeelement (19) mit ebenengleichen Einzelverzahnungen
(33, 34) unter Ausbildung des Freiraums (43) für das überdeckende Getriebeelement
(18) mit versetzten Einzelverzahnungen (26, 27) in radialer Richtung der Drehachsen
(20, 21) gegenüber der Lagerstelle (42) zurückspringt.
9. Getriebeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagervorsprung (44) zwischen dem überdeckten Getriebeelement (19) mit ebenengleichen
Einzelverzahnungen (33, 34) und dessen Lagerstelle (42) außerhalb des Freiraums (43)
gegenüber der Lagerstelle (42) erweitert ist.
10. Getriebeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das überdeckte Getriebeelement (19) mit ebenengleichen Einzelverzahnungen (33, 34)
und der damit verbundene Lagervorsprung (44) einstückig und vorzugsweise materialeinheitlich
ausgebildet sind.
11. Getriebeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das überdeckte Getriebeelement (19) mit ebenengleichen Einzelverzahnungen (33, 34)
und/oder das überdeckende Getriebeelement (18) mit versetzten Einzelverzahnungen (26,
27) an der oder den Lagerstellen (22a, 22b, 42, 45) um seine oder ihre Drehachsen
(20, 21) drehbar gelagert ist beziehungsweise sind.
12. Getriebeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstelle(n) (22a, 22b, 42, 45) des überdeckten Getriebeelementes (19) mit
ebenengleichen Einzelverzahnungen (33, 34) und/oder des überdeckenden Getriebeelementes
(18) mit versetzten Einzelverzahnungen (26, 27) als mit dessen oder deren Drehachsen
(20, 21) konzentrischer Lagerzapfen mit Kreisquerschnitt ausgebildet ist beziehungsweise
sind.
13. Getriebeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Getriebegehäuse
(11), in welchem die Getriebeelemente (18, 19) aufgenommen sind und welches in Richtung
der Drehachsen (20, 21) der Getriebeelemente (18, 19) durchsetzbare Durchtritte (15,
16) für Befestigungsmittel aufweist, mittels derer eine Betätigungseinrichtung an
dem Getriebegehäuse (11) fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeelemente (18, 19) zwischen den Durchtritten (15, 16) für die Befestigungsmittel
angeordnet sind.
14. Treibstangenbeschlag mit einer Getriebeanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis
13.
15. Fenster, Tür oder dergleichen mit einem Treibstangenbeschlag (2) nach Anspruch 14.
1. Gear assembly of a driving rod fitting (2) for windows (4), doors or similar, having
a gear (17), which comprises two gear elements (18, 19) that are rotatable about parallel
axes of rotation (20, 21) offset with respect to each other in the radial direction
and each have a spur gear toothing (25, 32), at which the gear elements (18, 19) mesh
with one another, and with which the gear elements (18, 19) engage in a respective
driving rod-side counter-toothing (30, 37),
• wherein each of the driving rod-side counter-toothings (30, 37) is associated with
a driving rod (5, 6) of the driving rod fitting (2) and the driving rods (5, 6) can
be driven in opposite directions by means of the gear elements (18, 19) engaging in
the driving rod-side counter-toothings (30, 37),
• wherein the spur gear toothing (32) of one of the gear elements (18, 19) is in the
form of a double toothing with individual toothings (33, 34) that have different tip
diameters and
• wherein the spur gear toothing (32) in the form of a double toothing meshes at the
individual toothing (33) of smaller diameter with the spur gear toothing (25) of the
other gear element (18), and engages with the individual toothing (34) of larger diameter
in the associated driving rod-side counter-toothing (37),
characterised in that
the double toothing comprises same-plane individual toothings (33, 34), wherein the
individual toothing (33) of smaller diameter and the individual toothing (34) of larger
diameter follow each other in a common cross-sectional plane of the relevant gear
element (19) in the circumferential direction thereof and the cross-sectional plane
runs perpendicular to the axis of rotation (21) of the relevant gear element (19).
2. Gear assembly according to claim 1, characterised in that the spur gear toothings (25, 32) of both gear elements (18, 19) are in the form of
a double toothing, wherein, in addition to the gear element (19) with same-plane individual
toothings (33, 34), a gear element (18) is provided with offset individual toothings
(26, 27), the individual toothing (27) of smaller diameter and the individual toothing
(26) of larger diameter of said gear element are offset with respect to each other
in the direction of the axis of rotation (20) of the relevant gear element (18) and,
on rotation about the axis of rotation (20), the individual toothing (26) of larger
diameter of said gear element overlaps the gear element (19) with same-plane individual
toothings (33, 34) in the radial direction of the axes of rotation (20, 21).
3. Gear assembly according to any one of the preceding claims, comprising two gear elements
(18, 19) with double toothings, wherein the one gear element (19) has same-plane individual
toothings (33, 34) and the other gear element (18) has offset individual toothings
(26, 27), characterised in that the driving rod-side counter-toothings (30, 37) to the spur gear toothings (25, 32)
provided on the gear elements (18, 19) are arranged one on top of the other in the
direction of the axes of rotation (20, 21) of the gear elements (18, 19), by mounting
the driving rod-side counter-toothings (30, 37) on driving slides (9, 10) of the driving
rod fitting (2) that are superimposed in the direction of the axes of rotation (20,
21) of the gear elements (18, 19), wherein the driving slides (9, 10) can be driven
in opposite directions by means of the individual toothings (26, 34) of larger diameter
engaging in the driving rod-side counter-toothings (30, 37) and overlap with each
other in the drive direction and wherein the driving slides (9, 10), during counter-movement
thereof, are guided movably against each other in the driving direction.
4. Gear assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the driving slides (9, 10) of the driving rod fitting (2) have a reduced width in
the region of the mutual overlap thereof.
5. Gear assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the gear element (19) with same-plane individual toothings (33, 34) comprises a bearing
point (42) on the overlap face and in that on the overlap face of the gear element (19) with same-plane individual toothings
(33, 34) a free space (43) is provided between said gear element (19) and the bearing
point (42) thereof, which free space (43) is arranged in the axial extension of the
bearing point (42) and in which free space the gear element (18) having offset individual
toothings (26, 27) moves on rotation thereof about its axis of rotation (20) with
the individual toothing (26) of larger diameter.
6. Gear assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the overlapped gear element (19) with same-plane individual toothings (33, 34) has
a further bearing point (45) on the face opposite the overlap face in the direction
of the axes of rotation (20, 21).
7. Gear assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the overlapping gear element (18) with offset individual toothings (26, 27) comprises
on each side along the axis of rotation (20) thereof a respective bearing point (22a,
22b).
8. Gear assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the bearing point (42) of the overlapped gear element (19) with same-plane individual
toothings (33, 34) is provided on a bearing projection (44), which is connected to
the overlapped gear element (19) with same-plane individual toothings (33, 34) and
protrudes at the overlap face thereof in the direction of the axes of rotation (20,
21), and in that between the bearing point (42) and the overlapped gear element (19) with same-plane
individual toothings (33, 34) the bearing projection (44) is set back with respect
to the bearing point (42) in the radial direction of the axes of rotation (20, 21)
to form the free space (43) for the overlapping gear element (18) with offset individual
toothings (26, 27).
9. Gear assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the bearing projection (44) between the overlapped gear element (19) with same-plane
individual toothings (33, 34) and the bearing point (42) thereof is widened outside
the free space (43) with respect to the bearing point (42).
10. Gear assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the overlapped gear element (19) with same-plane individual toothings (33, 34) and
the bearing projection (44) connected thereto are integrally formed and preferably
of a single material.
11. Gear assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the overlapped gear element (19) with same-plane individual toothings (33, 34) and/or
the overlapping gear element (18) with offset individual toothings (26, 27) are/is
mounted, so as to be rotatable about the axes of rotation (20, 21) thereof, at the
bearing point or points (22a, 22b, 42, 45).
12. Gear assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the bearing point(s) (22a, 22b, 42, 45) of the overlapped gear element (19) with
same-plane individual toothings (33, 34) and/or of the overlapping gear element (18)
with offset individual toothings (26, 27) are/is designed as bearing pins of circular
cross-section concentric with the axes of rotation (20, 21) of said gear elements.
13. Gear assembly according to any one of the preceding claims, comprising a gear housing
(11) in which the gear elements (18, 19) are received and which has passages (15,
16) for fixing means, the passages (15, 16) being penetrable in the direction of the
axes of rotation (20, 21) of the gear elements (18,19), wherein by means of the fixing
means an operating device can be fixed to the gear housing (11), characterised in that the gear elements (18, 19) are arranged between the passages (15, 16) for the fixing
means.
14. Driving rod fitting having a gear assembly (1) according to any one of the claims
1 to 13.
15. Window, door or similar having a driving rod fitting (2) according to claim 14.
1. Ensemble de transmission d'une ferrure de crémone (2) pour des fenêtres (4), des portes
ou analogues, avec une transmission (17) qui comprend deux éléments de transmission
(18, 19), qui sont rotatifs autour d'axes de rotation (20, 21) parallèles et mutuellement
décalés en direction radiale et qui présentent chacun une denture droite (25, 32)
au niveau de laquelle les éléments de transmission (18, 19) engrènent entre eux et
par laquelle les éléments de transmission (18, 19) s'engagent respectivement dans
une denture complémentaire (30, 37) côté tige de crémone,
- sachant que chacune des dentures complémentaires (30, 37) côté tige de crémone est
associée à une tige de crémone (5, 6) de la ferrure de crémone (2) et que les tiges
de crémone (5, 6) peuvent être entraînées en sens contraires au moyen des éléments
de transmission (18, 19) s'engageant dans les dentures complémentaires (30, 37) côté
tige de crémone,
- sachant que la denture droite (32) d'un des éléments de transmission (18, 19) est
réalisée sous forme de denture double avec des dentures simples (33, 34) qui présentent
des diamètres de cercle de tête différents,
- et sachant que la denture droite (32) réalisée sous forme de denture double engrène
au niveau de la denture simple (33) de plus petit diamètre avec la denture droite
(25) de l'autre élément de transmission (18) et s'engage par la denture simple (34)
de plus grand diamètre dans la denture complémentaire associée (37) côté tige de crémone,
caractérisé en ce que la denture double présente des dentures simples coplanaires (33, 34), sachant que
la denture simple (33) de plus petit diamètre et la denture simple (34) de plus grand
diamètre se succèdent, dans un plan de section commun de l'élément de transmission
concerné (19), dans la direction circonférentielle de ce dernier, et que le plan de
section s'étend perpendiculairement à l'axe de rotation (21) de l'élément de transmission
concerné (19).
2. Ensemble de transmission selon la revendication 1, caractérisé en ce que les dentures droites (25, 32) des deux éléments de transmission (18, 19) sont réalisées
sous forme de dentures doubles, sachant qu'en plus de l'élément de transmission (19)
à dentures simples coplanaires (33, 34), il est prévu un élément de transmission (18)
à dentures simples décalées (26, 27), dont la denture simple (27) de plus petit diamètre
et la denture simple (26) de plus grand diamètre sont mutuellement décalées dans la
direction de l'axe de rotation (20) de l'élément de transmission concerné (18), et
dont la denture simple (26) de plus grand diamètre, lors de la rotation autour de
l'axe de rotation (20), recouvre l'élément de transmission (19) à dentures simples
coplanaires (33, 34) dans la direction radiale des axes de rotation (20, 21).
3. Ensemble de transmission selon l'une des revendications précédentes, avec deux éléments
de transmission (18, 19) à denture double, sachant que l'un (19) des éléments de transmission
présente des dentures simples coplanaires (33, 34) et l'autre élément de transmission
(18) des dentures simples décalées (26, 27), caractérisé en ce que les dentures (30, 37), complémentaires côté tige de crémone des dentures droites
(25, 32) prévues sur les éléments de transmission (18, 19), sont disposées l'une au-dessus
de l'autre dans la direction des axes de rotation (20, 21) des éléments de transmission
(18, 19), par le fait que les dentures complémentaires (30, 37) côté tige de crémone
sont prévues sur des coulisseaux d'entraînement (9, 10) de la ferrure de crémone (2)
superposés dans la direction des axes de rotation (20, 21) des éléments de transmission
(18, 19), sachant que les coulisseaux d'entraînement (9, 10) peuvent être entrainés
en sens contraires au moyen des dentures simples (26, 34) de plus grand diamètre s'engageant
dans les dentures complémentaires (30, 37) côté tige de crémone et se chevauchent
mutuellement dans la direction d'entraînement, et sachant que les coulisseaux d'entraînement
(9, 10), lors de leur mouvement en sens contraires, sont guidés en déplacement l'un
contre l'autre dans la direction d'entraînement.
4. Ensemble de transmission selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les coulisseaux d'entraînement (9, 10) de la ferrure de crémone (2) présentent une
largeur réduite dans la région de leur chevauchement mutuel.
5. Ensemble de transmission selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de transmission (19) à dentures simples coplanaires (33, 34) présente un
palier (42) sur le côté de recouvrement, et en ce qu'un espace libre (43) est prévu sur le côté de recouvrement de l'élément de transmission
(19) à dentures simples coplanaires (33, 34), entre cet élément de transmission (19)
et son palier (42), espace qui est disposé dans le prolongement axial du palier (42)
et dans lequel l'élément de transmission (18) à dentures simples décalées (26, 27)
se meut par la denture simple (26) de plus grand diamètre lors de la rotation autour
de son axe de rotation (20).
6. Ensemble de transmission selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de transmission recouvert (19) à dentures simples coplanaires (33, 34)
présente un autre palier (45) sur le côté opposé au côté de recouvrement dans la direction
des axes de rotation (20, 21).
7. Ensemble de transmission selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de transmission recouvrant (18) à dentures simples décalées (26, 27) présente
un palier respectif (22a, 22b) de part et d'autre le long de son axe de rotation (20).
8. Ensemble de transmission selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le palier (42) de l'élément de transmission recouvert (19) à dentures simples coplanaires
(33, 34) est prévu sur une saillie de palier (44) qui est reliée à l'élément de transmission
recouvert (19) à dentures simples coplanaires (33, 34) et qui dépasse sur le côté
de recouvrement de ce dernier dans la direction des axes de rotation (20, 21), et
en ce que la saillie de palier (44), présente entre le palier (42) et l'élément de transmission
recouvert (19) à dentures simples coplanaires (33, 34), est en retrait par rapport
au palier (42) dans la direction radiale des axes de rotation (20, 21), en formant
l'espace libre (43) pour l'élément de transmission recouvrant (18) à dentures simples
décalées (26, 27).
9. Ensemble de transmission selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la saillie de palier (44), présente entre l'élément de transmission recouvert (19)
à dentures simples coplanaires (33, 34) et son palier (42), est élargie par rapport
au palier (42) en dehors de l'espace libre (43).
10. Ensemble de transmission selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de transmission recouvert (19) à dentures simples coplanaires (33, 34)
et la saillie de palier (44) qui lui est reliée sont réalisés d'un seul tenant et
de préférence dans le même matériau.
11. Ensemble de transmission selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de transmission recouvert (19) à dentures simples coplanaires (33, 34)
et/ou l'élément de transmission recouvrant (18) à dentures simples décalées (26, 27)
est/sont monté(s) à rotation autour de son/leurs axe(s) de rotation (20, 21) au niveau
du/des palier(s) (22a, 22b, 42, 45).
12. Ensemble de transmission selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le/les palier(s) (22a, 22b, 42, 45) de l'élément de transmission recouvert (19) à
dentures simples coplanaires (33, 34) et/ou de l'élément de transmission recouvrant
(18) à dentures simples décalées (26, 27) est/sont réalisés sous forme de tourillon(s)
de section circulaire, concentrique(s) à l'axe/aux axes de rotation (20, 21) dudit/desdits
élément(s) de transmission.
13. Ensemble de transmission selon l'une des revendications précédentes, avec un boîtier
de transmission (11) dans lequel sont reçus les éléments de transmission (18, 19)
et qui présente des passages (15, 16), pouvant être traversés dans la direction des
axes de rotation (20, 21) des éléments de transmission (18, 19) et destinés à des
moyens de fixation permettant de fixer un dispositif d'actionnement sur le boîtier
de transmission (11), caractérisé en ce que les éléments de transmission (18, 19) sont disposés entre les passages (15, 16) pour
les moyens de fixation.
14. Ferrure de crémone avec un ensemble de transmission (1) selon l'une des revendications
1 à 13.
15. Fenêtre, porte ou analogue avec une ferrure de crémone (2) selon la revendication
14.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente