[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Steckanschluß für ein Hörgerät, das heißt,
einen Verbinder und eine zugehörige Verbinderbuchse, um ein Kabel an ein Hörgerät,
insbesondere ein hinter dem Ohr (hdO) zu tragendes Hörgerät anzuschließen.
[0002] Ein Hörgerät ist mit zumindest einem Audioanschluß versehen, um ein elektrisches
Signal von einem Radio, Fernseher oder dergleichen in das Hörgerät einzuspeisen. Des
weiteren kann das Hörgerät eventuell über ein eingespeistes Signal programmierbar
sein. Weil das zugehörige Audio- oder Programmierkabel nicht dauerhaft an dem Hörgerät
angebracht werden soll, ist ein Stecker zum Lösen des Kabels von dem Hörgerät erforderlich.
Ein derartiger Stecker sollte eine sichere Kontaktierung selbst unter schwierigen
Bedingungen wie hohe Luftfeuchtigkeit etc. gewährleisten.
[0003] DE 103 52 159 A1 offenbart eine Steckverbinderkupplung für Sensoren mit einem ersten Kupplungskörper
mit ersten Rastmitteln eines Bajonettverschlusses und einem zweiten Kupplungskörper
mit zweiten Rastmitteln eines Bajonettverschlusses.
[0004] DE 39 40 230 A1 offenbart eine Steckeranordnung für ein mehradriges Kabel mit einem Steckerkern,
der einen inneren Kernkörper aufweist. Kontaktelemente sind in radial nach außen hin
offene kanalförmige Ausnehmungen des Kernkörpers eingelegt und ein äußerer Führungsring
verschließt die Ausnehmungen.
[0005] <
FR-A-2091741> offenbart einen Verbinder für ein Thermopaar. Die Verbinderbuchse hat einen Vorsprung
(10) mit Kontaktelementen (3) an einem Aussenumfang des Vorsprungs und ein Eingriffsmittel
(23) zum in Eingriff treten mit einem komplementären Verbinder.
[0006] <
EP-A-1414272> offenbart eine Schneid-Klemm-Verbindung an dem Gehäuse eines Hörgeräts. Die Schneidklemme
besitzt einen zylinderförmigen Grundkörper (10), an dessen Aussenumfang mehrere Schneiden
(11) angebracht sind. Der Grundköper offenbart einen Dorn (14), dieser Dom dient den
Kabel des Gegenverbinders zur Kontaktierung und zur Befestigung
[0007] Die Aufgabe der Erfindung besteht somit in der Schaffung einer Verbinderbuchse zum
Verbinden eines Kabels mit einem Hörgerät, die selbst unter erschwerten Bedingungen
eine sichere Kontaktierung ermöglicht. Des weiteren soll eine hohe Zyklenzahl über
einen langen Zeitraum mit dem Verbinder und der Verbinderbuchse erzielt werden können.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
Verbinder gemäß einem Aspekt
[0009] Gemäß einem Aspekt wird ein Verbinder insbesondere für ein Hörgerät geschaffen, der
folgendes aufweist:
ein rohrförmiges bzw. zylindrisches Gehäuse;
mindestens einen Kontakt, der in einem Inneren, insbesondere an einem Innenumfang
des rohrförmigen Gehäuses angeordnet ist; und
eine drehbare Hülse, die an einem Außenumfang des rohrförmigen Gehäuses angeordnet
ist und gegenüber dem rohrförmigen Gehäuse um zumindest einen vorgegebenen Winkel
drehbar ist und Eingriffsmittel zum in Eingriff treten mit einer komplementären Verbinderbuchse
aufweist.
[0010] Indem der Kontakt im Inneren, insbesondere an einem Innenumfang des rohrförmigen
Gehäuses angeordnet ist, während die drehbare Hülse die Eingriffsmittel aufweist,
wird die Kontaktierung einerseits und die Fixierung andererseits durch unterschiedliche
Bauelemente erfüllt. Da die drehbare Hülse relativ zu den Kontakten drehbar gelagert
ist, wird die sichere Kontaktierung des Kontakts nicht durch das Fixier- oder Befestigungs-
oder Eingriffsmittel beeinträchtigt. Darüber hinaus ist ein Verschleiß des Kontaktes
vermindert, weil während der Fixierung kein Schleifen des Kontakts auftritt.
Ausführungsformen des Verbinders
[0011] Vorzugsweise weisen die Eingriffsmittel ein Paar Vorsprünge auf, die an einem Außen-
oder Innenumfang der drehbaren Hülse angeordnet sind. Indem die Eingriffsmittel vorzugsweise
ein Paar Vorsprünge in der Gestalt eines Bajonettverschlusses aufweisen, wird eine
hervorragende Fixierung des Verbinders an der komplementären Verbinderbuchse gewährleistet
und gleichzeitig eine sichere Kontaktierung erzielt.
[0012] Vorzugsweise ist der Kontakt als Blattfeder ausgebildet und vorzugsweise parallel
zu einer Längsachse des rohrförmigen Gehäuses angeordnet.
[0013] Weiter bevorzugt ist eine Vielzahl von Kontakten angeordnet, vorzugsweise vier Kontakte,
und die Kontakte sind vorzugsweise im wesentlichen in gleichen Winkelabständen an
dem Innenumfang des rohrförmigen Gehäuses angeordnet. Vorzugsweise ist jeder Kontakt
als Blattfeder ausgebildet.
[0014] Vorzugsweise weist die drehbare Hülse an einem vorderen Abschnitt ein erstes Dichtelement
zum Abdichten gegenüber einem komplementären Gehäuse oder einer komplementären Verbinderbuchse
auf und/oder an einem Innenumfang ein zweites Dichtelement zum Abdichten gegenüber
dem rohrförmigen Gehäuse auf. Das erste Dichtelement kann ein O-Ring sein. Das zweite
Dichtelement kann ein O-Ring sein, der einen Außendurchmesser von etwa 2 bis 5 mm,
vorzugsweise von 3 bis 4 mm, am besten von etwa 3,8 mm hat.
[0015] Indem ein erstes und/oder zweites Dichtelement insbesondere in Gestalt eines einfachen
O-Rings angeordnet ist, ist die Kontaktierungsstelle im wesentlichen vollkommen nach
außen abgedichtet. Somit können selbst in hoher Luftfeuchtigkeit oder feuchter Umgebung
Kontaktierungsprobleme vermieden werden.
Verbinderbuchse gemäß der Erfindung
[0016] Gemäß einem weiteren Aspekt wird eine komplementäre Verbinderbuchse geschaffen, die
mit dem zuvor beschriebenen Verbinder verbindbar und kontaktierbar ist. Dabei dient
die Verbinderbuchse insbesondere zum Anordnen in einem Gehäuse eines Hörgeräts und
weist folgendes auf:
einen Vorsprung;
zumindest ein Kontaktelement, das an einem Außenumfang des Vorsprungs angeordnet ist;
und
ein Eingriffsmittel zum in Eingriff treten mit einem komplementären Verbinder,
wobei das Kontaktelement in einer Nut des Vorsprungs angeordnet ist, die sich parallel
zu einer Längsachse des Vorsprungs erstreckt und der Führung eines komplementären
Verbinders dient
Ausführungsformen der Verbinderbuchse
[0017] Vorzugsweise weist das Eingriffsmittel zumindest eine Führungsnut, am besten ein
Paar Führungsnuten auf.
[0018] Vorzugsweise ist eine Vielzahl von Kontaktelementen angeordnet, insbesondere können
vier Kontaktelemente angeordnet sein, und die Kontaktelemente sind vorzugsweise im
wesentlichen in gleichen Winkelabständen an dem Außenumfang des Vorsprungs angeordnet.
[0019] Ein weiterer Aspekt betrifft einen Steckanschluß umfassend den Verbinder und die
erfindungsgemäße Verbinderbuchse.
Figurenbeschreibung
[0020] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Figur 1 zeigt ein Hörgerät mit darin eingebauter Verbinderbuchse sowie ein Kabel mit
einem komplementären Verbinder.
Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht der Verbinderbuchse und des zugehörigen
Verbinders.
Figur 3 zeigt eine weitere perspektivische Ansicht der Verbinderbuchse und des Verbinders.
Figur 4 zeigt eine Schnittansicht entlang einer Längsachse des Verbinders.
Figur 5 zeigt eine perspektivische Ansicht der Verbinderbuchse.
[0021] Wie in
Figur 1 gezeigt ist, weist ein Hörgerät 7 eine Verbinderbuchse 8 auf, die mit einem Verbinder
1, an den ein Kabel 5 angeschlossen ist, verbindbar ist. Auf diese Weise wird eine
lösbare elektrische Verbindung des Kabels 5 mit dem Hörgerät 7 geschaffen.
[0022] Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Verbinders 1 und der Verbinderbuchse 8, wenn
diese nicht in das Hörgerät 7 eingebaut ist. In anderen Worten zeigt Figur 2 einen
Steckanschluß für ein Hörgerät, der den Verbinder 1 und die Verbinderbuchse 2 umfaßt.
Der Steckanschluß ist ohne Hörgerät dargestellt. Der Steckanschluß hat eine Gesamtlänge
von etwa 4 bis 8 mm, vorzugsweise von 5 bis 7 mm, am besten etwa 6mm und eine Breite
von etwa 2 bis 5 mm, vorzugsweise von etwa 3 bis 4 mm, am besten etwa 3,5 mm.
[0023] Die Verbinderbuchse 8 hat einen Vorsprung 82, an dessen Außenumfang Kontaktelemente
88 angeordnet sind. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind vier Kontaktelemente
88 in gleichen Winkelabständen, das heißt in 90° Intervallen am Außenumfang des Vorsprungs
82 angeordnet. Die Erfindung ist jedoch nicht hierauf beschränkt, sondern es kann
auch nur ein Kontaktelemente 88 oder es können zwei, drei oder mehr als vier Kontaktelemente
88 je nach Anforderungen angeordnet werden.
[0024] Vorzugsweise sind die Kontaktelemente 88 in einer Nut 86 angeordnet. Diese Nut 86
dient der Führung des komplementären Verbinders, um Kontakte 20 (siehe Figur 3) mit
den Kontaktelementen 88 der Verbinderbuchse 8 in Kontakt zu bringen. Darüber hinaus
werden die Kontaktelemente 88 durch das Einbetten in der Nut 86 vor Beschädigungen
wie beispielsweise Verbiegen geschützt.
[0025] Des weiteren weist die Verbinderbuchse 8 Eingriffsmittel 84 zum Ineingrifftreten
mit Eingriffsmitteln 32 (siehe Figur 3) des komplementären Verbinders 1 auf. Die Eingriffsmittel
84 sind vorzugsweise als ein Paar Führungsnuten ausgebildet, das heißt, als ein sogenannter
Bajonettverschluß. Diese Führungsnut hat einen Nutabschnitt, der sich von einer Vorderseite
der Verbinderbuchse 8 entlang der Längsachse der Verbinderbuchse 8 nach hinten erstreckt
und daran schließt ein weiterer Nutabschnitt an, der sich im wesentlichen in Umfangsrichtung
der Verbinderbuchse 8 erstreckt. Auf diese Weise kann ein komplementäres Eingriffmittel
32 in die Führungsnut eingeführt und entlang dem Umfang der Verbinderbuchse 8 verdreht
werden, um den komplementären Verbinder 1 an der Verbinderbuchse 8 zu fixieren.
[0026] Wie des weiteren insbesondere in
Figur 3 und
Figur 4 gezeigt ist, weist der Verbinder 1 ein rohrförmiges Gehäuse 10 auf, an dessen Innenumfang
Kontakte 20 angeordnet sind. Hier sind wiederum vorzugsweise vier Kontakte in gleichmäßigen
Winkelabständen, das heißt in 90° Intervallen am Innenumfang des rohrförmigen Gehäuses
10 verteilt angeordnet. Es können jedoch insbesondere in Übereinstimmung mit einer
komplementären Verbinderbuchse 8 auch nur ein Kontakt 20, zwei, drei oder mehr als
vier Kontakte 20 angeordnet werden.
[0027] Die Kontakte 20 sind vorzugsweise als Blattfedern ausgeführt, um sich während der
Kontaktierung mit den Kontaktelementen 88 der Verbinderbuchse 8 elastisch zu verformen,
so daß die Federkraft eine sichere Kontaktierung gewährleistet. Die Blattfeder der
Kontakte 20 hat vorzugsweise einen Rechteckquerschnitt und hat an einem vorderen Bereich
einen Knick, um sich gegenüber dem rohrförmigen Gehäuse 10 abzustützen. Im Bereich
des Knicks erfolgt die Kontaktierung des Kontakts 20 mit den Kontaktelementen 88,
wenn das rohrförmige Gehäuse 10 in die Verbinderbuchse 8 eingeführt wird.
[0028] Die Erfindung ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Es können auch anstatt der Kontakte
20 die Kontaktelemente 88 als Blattfeder ausgebildet sein.
[0029] Des weiteren ist an einem Außenumfang des rohrförmigen Gehäuses 10 eine drehbare
Hülse 30 angeordnet, die zumindest um einen vorgegebenen Winkel gegenüber dem rohrförmigen
Gehäuse 10 drehbar angeordnet ist.
[0030] Wie des weiteren in Figur 3 gezeigt ist, ist an einem Außenumfang der drehbaren Hülse
30 ein Paar Vorsprünge als Eingriffsmittel 32 angeordnet. Beim Einsetzen des Verbinders
1 in die Verbinderbuchse 8 treten diese Eingriffsmittel 32 in die Führungsnut der
Eingriffsmittel 84 der Verbinderbuchse 8 ein und durch Verdrehen der drehbaren Hülse
wird der Verbinder 1 an der Verbinderbuchse 8 gesichert.
[0031] Es ist anzumerken, daß während dem Verdrehen der drehbaren Hülse im wesentlichen
kein Schleifen oder Reiben der Kontakte 20 an den Kontaktelementen 88 auftritt. Folglich
wird ein Verschleiß der Kontakte 20 und der Kontaktelemente 88 beim Verbinden des
Verbinders 1 mit der Verbinderbuchse 8 minimiert. In anderen Worten wird ein Verschleiß
der Kontakte 20 und Kontaktelemente 88 vermindert, indem nach deren Kontaktierung
durch Einstecken des Verbinders 1 in die Verbinderbuchse 8 im wesentlichen kein Schleifen
oder Reiben der Kontakte 20 an den Kontaktelementen 88 mehr auftritt, weil die Fixierung
des Verbinders 1 an der Verbinderbuchse 8 über die drehbare Hülse 30 und die Verlagerung
der Eingriffsmittel 32 innerhalb der Führungsnut der Eingriffsmittel 84 erfolgt.
[0032] Vorzugsweise ist die drehbare Hülse 30 des weiteren an einem Außenumfang mit einem
Dichtelement 40 versehen, um in einem Innenumfang eines Gehäuses des Hörgeräts 7 (oder
alternativ in einem Innenumfang der Verbinderbuchse 8) abzudichten. Des weiteren ist
die drehbare Hülse 30 vorzugsweise an einem Innenumfang mit einem zweiten Dichtelement
42 gegenüber dem rohrförmigen Gehäuse 10 abgedichtet. Das erste und zweite Dichtungselement
40, 42 bestehen vorzugsweise aus einem O-Ring, insbesondere einem O-Ring aus Neopren
oder einem anderen geeigneten Gummi, Silikon oder dergleichen. Auf diese Weise wird
die Kontaktierungsstelle zwischen den Kontakten 20 und den Kontaktelementen 88 gegenüber
der Umgebung hervorragend abgedichtet.
[0033] Vorzugsweise ist des weiteren ein Abdichtelement 52 zum Abdichten des Kabels 5 gegenüber
dem rohrförmigen Gehäuse 10 angeordnet. Dieses Abdichtelement 52 ist vorzugsweise
ein Formteil aus Gummi, Silikon oder dergleichen.
[0034] Weiter bevorzugt weist das rohrförmige Gehäuse 10 Rastmittel 14, insbesondere vier
Rastmittel 14 auf, um die drehbare Hülse 30 an dem rohrförmigen Gehäuse 10 zu sichern.
Die Rastmittel 14 sind vorzugsweise elastisch verformbar, um zum Verringern ihres
Außenumfangs zueinander verformbar zu sein.
[0035] Die drehbare Hülse 30 wird dabei vorzugsweise derart montiert, daß die Rastmittel
14 elastisch derart nach innen verformt werden, daß die drehbare Hülse 30 auf das
rohrförmige Gehäuse 10 aufgeschoben werden kann. Die Rastmittel 14 werden elastisch
zurückgestellt, wenn die drehbare Hülse 30 vollständig auf das rohrförmige Gehäuse
10 aufgeschoben ist und die Rastmittel 14 sichern auf diese Weise die drehbare Hülse
30 an dem rohrförmigen Gehäuse 10.
[0036] Die drehbare Hülse 30 hat vorzugsweise an einem Außenumfang einen Griffabschnitt
beispielsweise in der Gestalt eines Quadrats. Die Erfindung ist jedoch nicht hierauf
beschränkt. Der Griffabschnitt der drehbaren Hülse 30 kann auch eine Kreisform mit
einer entsprechenden Rändelung für eine gute Greifbarkeit oder andere Greifmittel
aufweisen.
[0037] Die Kontakte 20 werden vorzugsweise über (nicht gezeigte) Crimpabschnitte mit einer
Litze des Kabels 5 verbunden. Dasselbe gilt für die Kontaktelemente 88 der Verbinderbuchse
8. Alternativ können diese Kontaktelemente 88 jedoch auch mit einer Platine oder dergleichen
des Hörgeräts 7 verlötet oder verschraubt werden. Des weiteren ist es möglich, die
Kontaktelemente 88 im voraus an dem Hörgerät 7 vorzusehen und diese Kontaktelemente
88 beim Einsetzen der Verbinderbuchse 8 in das Hörgerät 7 in entsprechende Öffnungen
89 der Verbinderbuchse 8 einzuführen.
[0038] Obwohl in dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Eingriffsmittel 32 an einem Außenumfang
der drehbaren Hülse 30 angeordnet sind, können diese auch an einem Innenumfang der
drehbaren Hülse 30 angeordnet werden. Des weiteren kann die Führungsnut des Eingriffsmittels
84 der Verbinderbuchse 8 auch an dem Verbinder 1 angeordnet sein und die Vorsprünge
des Eingriffsmittels 32 der drehbaren Hülse 30 in diesem Fall an der Verbinderbuchse
8 angeordnet werden. Des weiteren können die Kontakte 20 auch mit einer Litze des
Kabels 5 verlötet oder verschraubt werden anstatt gecrimpt zu werden.
[0039] Figur 5 zeigt ferner eine perspektivische Detailansicht der Verbinderbuchse 8. In Figur 2
sind der Vorsprung 82, die Eingriffmittel 84, die Nuten 86 sowie die Kontaktelemente
88 dargestellt. Wie aus Figur 5 ersichtlich ist, sind die Kontaktelemente 88 in den
entsprechenden Nuten 86 des Vorsprungs 82 angeordnet und dort fixiert. Hierbei sind
die Kontaktelemente 88 derart festgelegt, daß die Kontakte 20 jeweils die entsprechenden
Kontaktelemente 88 kontaktieren können und eine genügend hohe Anpreßkraft zwischen
den Kontakten 20 jeweils dem entsprechenden Kontaktelement 88 vorliegt, so daß ein
elektrische Kontakt sichergestellt ist. Die Kontaktpresskraft beträgt dabei etwa 0,5
bis 2 N, vorzugsweise 0,7 bis 1,5 N, am besten etwa 1 N.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Verbinder
- 10
- rohrförmiges Gehäuse
- 12
- Nut
- 14
- Rastmittel
- 20
- Kontakt
- 30
- drehbare Hülse
- 32
- Eingriffsmittel
- 40
- erstes Dichtelement
- 42
- zweites Dichtelement
- 5
- Kabel
- 52
- Abdichtelement
- 7
- Hörgerät
- 8
- Verbinderbuchse
- 82
- Vorsprung
- 84
- Eingriffsmittel
- 86
- Nut
- 88
- Kontaktelement
- 89
- Öffnung
1. Verbinderbuchse (8) zum Anordnen in einem Gehäuse eines Hörgeräts (7), wobei die Verbinderbuchse
(8) folgendes aufweist:
einen Vorsprung (82);
zumindest ein Kontaktelement (88), das an einem Außenumfang des Vorsprungs (82) angeordnet
ist; und
ein Eingriffsmittel (84) zum in Eingriff treten mit einem komplementären Verbinder
(1), dadurch gekennzeichnet dass:
das Kontaktelement (88) in einer Nut (86) des Vorsprungs (82) angeordnet ist, die
sich parallel zu einer Längsachse des Vorsprungs (82) erstreckt und
der Führung eines komplementären Verbinders (1) dient.
2. Verbinderbuchse (8) nach Anspruch 1, wobei das Eingriffsmittel (84) zumindest eine
Führungsnut, vorzugsweise ein Paar Führungsnuten aufweist.
3. Verbinderbuchse (8) nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 2, wobei eine Vielzahl
von Kontaktelementen (88) angeordnet ist, vorzugsweise vier Kontaktelemente (88),
und die Kontaktelemente (88) vorzugsweise im wesentlichen in gleichen Winkelabständen
an dem Außenumfang des Vorsprungs (82) angeordnet sind.
4. Steckanschluß umfassend eine Verbinderbuchse (8) nach einem der vorherigen Ansprüche
1 bis 3 und einen Verbinder (1) mit:
einem rohrförmigen Gehäuse (10);
mindestens einem Kontakt (20), der in einem Inneren des rohrförmigen Gehäuses (10)
angeordnet ist; und
einer drehbaren Hülse (30), die an einem Außenumfang des rohrförmigen Gehäuses (10)
angeordnet ist und gegenüber dem rohrförmigen Gehäuse (10) um zumindest einen vorgegebenen
Winkel drehbar ist und Eingriffsmittel (32) zum in Eingriff treten mit der Verbinderbuchse
(8) aufweist.
5. Steckanschluß nach Anspruch 4, wobei die Eingriffsmittel (32) ein Paar Vorsprünge
aufweisen, die an einem Außen- oder Innenumfang der drehbaren Hülse (30) angeordnet
sind.
6. Steckanschluß nach einem der vorherigen Ansprüche 4 oder 5, wobei der Kontakt (20)
des Verbinders (1) als Blattfeder ausgebildet ist und vorzugsweise parallel zu einer
Längsachse des rohrförmigen Gehäuses (10) angeordnet ist oder das Kontaktelement (88)
der Verbinderbuchse (8) als Blattfeder ausgebildet ist.
7. Steckanschluß nach einem der vorherigen Ansprüche 4 bis 6, wobei eine Vielzahl von
Kontakten (20) angeordnet ist, vorzugsweise vier Kontakte (20), und die Kontakte (20)
vorzugsweise im wesentlichen in gleichen Winkelabständen an dem Innenumfang des rohrförmigen
Gehäuses (10) angeordnet sind.
8. Steckanschluß nach einem der vorherigen Ansprüche 4 bis 7, wobei die drehbare Hülse
(30) an einem vorderen Abschnitt ein erstes Dichtelement (40) zum Abdichten gegenüber
einem komplementären Gehäuse oder der komplementären Verbinderbuchse (8) und/oder
an einem Innenumfang ein zweites Dichtelement (42) zum Abdichten gegenüber dem rohrförmigen
Gehäuse (10) aufweist.
1. A connector socket (8) for arrangement in a housing of a hearing aid (7), wherein
the connector socket (8) has the following:
a projection (82);
at least one contact element (88), which is arranged on an outer circumference of
the projection (82); and
an engaging means (84) for engaging with a complementary connector (1), characterized in that:
the contact element (88) is arranged in a groove (86) of the projection (82), the
groove extending parallel to a longitudinal axis of the projection (82) and serving
to guide a complementary connector (1).
2. The connector socket (8) according to claim 1, wherein the engaging means (84) has
at least one guide groove, preferably a pair of guide grooves.
3. The connector socket (8) according to one of the previous claims 1 to 2, wherein a
plurality of contact elements (88) is arranged, preferably four contact elements (88),
and the contact elements (88) are preferably arranged mainly at identical angular
distances on the outer circumference of the projection (82).
4. A plug connection comprising a connector socket (8) according to one of the previous
claims 1 to 3 and a connector (1) with:
a tubular housing (10);
at least one contact (20), which is arranged in an inside of the tubular housing (10);
and
a rotatable shell (30), which is arranged on an outer circumference of the tubular
housing (10) and is rotatable around at least one specified angle with respect to
the tubular housing (10) and has engaging means (32) for engaging with the connector
socket (8).
5. The plug connection according to claim 4, wherein the engaging means (32) have a pair
of projections, which are arranged on an outer or inner circumference of the rotatable
shell (30).
6. The plug connection according to one of the previous claims 4 or 5, wherein the contact
(20) of the connector (1) is designed as a leaf spring and is preferably arranged
parallel to a longitudinal axis of the tubular housing (10) or the contact element
(88) of the connector socket (8) is designed as a leaf spring.
7. The plug connection according to one of the previous claims 4 to 6, wherein a plurality
of contacts (20) is arranged, preferably four contacts (20), and the contacts (20)
are preferably arranged mainly at identical angular distances on the inner circumference
of the tubular housing (10).
8. The plug connection according to one of the previous claims 4 to 7, wherein the rotatable
shell (30) has on a front section a first sealing element (40) for sealing with respect
to a complementary housing or the complementary connector socket (8) and/or has on
an inner circumference a second sealing element (42) for sealing with respect to the
tubular housing (10).
1. Douille de connecteur (8) destinée à être montée dans un boîtier d'un appareil auditif
(7), la douille de connecteur (8) présentant :
une saillie (82) ;
au moins un élément de contact (88) agencé sur le pourtour extérieur de la saillie
(82) ; et
un moyen d'engagement (84) pour l'engagement avec un connecteur complémentaire (1),
caractérisée en ce que :
l'élément de contact (88) est agencé dans une rainure (86) de la saillie (82), la
rainure s'étendant parallèlement à un axe longitudinal de la saillie (82) et servant
à guider un connecteur complémentaire (1).
2. Douille de connecteur (8) selon la revendication 1, dans laquelle le moyen d'engagement
(84) présente au moins une rainure de guidage, de préférence une paire de rainures
de guidage.
3. Douille de connecteur (8) selon l'une des revendications précédentes 1 à 2, dans laquelle
sont agencés une pluralité d'éléments de contact (88), de préférence quatre éléments
de contact (88), et les éléments de contact (88) sont de préférence agencés selon
des écarts angulaires quasiment identiques sur le pourtour extérieur de la saillie
(82).
4. Raccordement enfichable comprenant une douille de connecteur (8) selon l'une des revendications
précédentes 1 à 3 ainsi qu'un connecteur (1), avec :
un boîtier tubulaire (10) ;
au moins un contact (20) agencé dans un intérieur du boîtier tubulaire (10) ; et
une douille rotative (30) agencée sur un pourtour extérieur du boîtier tubulaire (10)
et rotative selon au moins un angle prédéfini par rapport au boîtier tubulaire (10),
et présentant des moyens d'engagement (32) pour l'engagement avec la douille de connecteur
(8).
5. Raccordement enfichable selon la revendication 4, dans lequel les moyens d'engagement
(32) présentent une paire de saillies agencées sur un pourtour extérieur ou intérieur
de la douille rotative (30).
6. Raccordement enfichable selon l'une des revendications précédentes 4 ou 5, dans lequel
le contact (20) du connecteur (1) est conçu comme un ressort à lames et agencé de
préférence parallèlement à un axe longitudinal du boîtier tubulaire (10), ou dans
lequel l'élément de contact (88) de la douille de connecteur (8) est conçu comme un
ressort à lames.
7. Raccordement enfichable selon l'une des revendications précédentes 4 à 6, dans lequel
sont agencés une pluralité de contacts (20), de préférence quatre contacts (20), et
les contacts (20) sont de préférence agencés selon des écarts angulaires quasiment
identiques sur le pourtour intérieur du boîtier tubulaire (10).
8. Raccordement enfichable selon l'une des revendications précédentes 4 à 7, dans lequel
la douille rotative (30) présente un premier élément d'étanchéité (40) sur une section
avant, pour assurer l'étanchéité par rapport à un boîtier complémentaire ou la douille
de connecteur (8) complémentaire, et/ou un deuxième élément d'étanchéité (42) sur
un pourtour intérieur, pour assurer l'étanchéité par rapport au boîtier tubulaire
(10).