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(11) |
EP 2 340 690 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.10.2017 Patentblatt 2017/40 |
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Anmeldetag: 23.10.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/064394 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/045980 (29.04.2010 Gazette 2010/17) |
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SCHALTUNGSANORDNUNG UND VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINER HOCHDRUCKENTLADUNGSLAMPE
CIRCUIT ARRANGEMENT AND METHOD FOR OPERATING A HIGH PRESSURE DISCHARGE LAMP
CIRCUITERIE ET PROCÉDÉ POUR FAIRE FONCTIONNER UNE LAMPE À DÉCHARGE HAUTE PRESSION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.07.2011 Patentblatt 2011/27 |
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Patentinhaber: OSRAM GmbH |
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80807 München (DE) |
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Erfinder: |
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- BRAUN, Alois
86633 Neuburg (DE)
- LIMMER, Walter
81825 München (DE)
- SCHMIDL, Maximilian
82049 Pullach (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 066 739 DE-A1- 10 051 139 US-A1- 2002 101 183
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WO-A-87/07995 US-A- 4 240 009 US-A1- 2004 263 089
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren und einer Schaltungsanordnung zum Betreiben
einer Hochdruckentladungslampe nach der Gattung des Hauptanspruchs und des nebengeordneten
Anspruchs, wobei die Hochdruckentladungslampe von einem Wechselrichter mit einem rechteckförmigen
Lampenstrom betrieben wird, der eine positive Phase mit positivem Stromfluss und eine
negative Phase mit negativen Stromfluss aufweist, und der Wechselrichter von einer
Steuereinheit geregelt wird.
Stand der Technik
[0002] Hochdruckentladungslampen werden oftmals mit einem Rechteckstrom niederer Frequenz
betrieben, um einen Gleichstrombetrieb zu simulieren. Dieser Betriebsmodus wird auch
als 'wackelnder Gleichstrombetrieb' bezeichnet. Die Frequenz des Rechteckstroms niederer
Frequenz ist dabei um maximal eine Potenz höher als die Eingangsnetzfrequenz. Im Prinzip
findet also ein Gleichstrombetrieb der Hochdruckentladungslampe statt, der Lampenstrom
wird aber regelmäßig umgepolt, um die Lampenelektroden gleichmäßig zu belasten.
[0003] Dabei wird im Allgemeinen eine Leistungsregelung implementiert, um die Hochdruckentladungslampe
zu betreiben. Bei alten Lampen treten mitunter Asymmetrien in der Lampenspannung auf,
die zu unerwünschten Leistungsschwankungen führen können. Diese Schwankungen können
durch eine entsprechend schnelle Regelung unterbunden werden.
[0004] Aus der
DE 100 51 139 A1 ist ein Elektronisches Vorschaltgerät mit einer Vollbrückenschaltung bekannt, welches
für jede Brückendiagonale eine eigene Regelung des Lampenstromes aufweist, um Asymmetrien
ausgleichen zu können.
[0005] Aus der
US 2004/0263089 A1 ist ein Elektronisches Vorschaltgerät für Niederdruckentladungslampen mit einer Halbbrückenschaltung
bekannt, welches eine Stromregelung mit Überstromerkennung und eine Erkennung von
Fehlzuständen der Niederdruckentladungslampe aufweist.
[0006] Schnelle Regelungen mit einer kleinen Zeitkonstante weisen aber den Nachteil einer
erhöhten Flickerneigung beim Betrieb der Hochdruckentladungslampe auf. Weist die Regelung
eine sehr große Zeitkonstante auf, ist die Flickerneigung klein, die Asymmetrien können
aber aufgrund der großen Zeitkonstante der Regelung nicht ausgeglichen werden.
[0007] Unter einer großen Zeitkonstante der Regelung ist hier ein Wert zu verstehen, der
deutlich, z.B. um eine Potenz größer ist als die Zeitkonstante der zugrundeliegenden
Betriebsfrequenz des rechteckförmigen Lampenstroms.
Aufgabe
[0008] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe
anzugeben, wobei die Hochdruckentladungslampe von einem Wechselrichter mit einem rechteckförmigen
Lampenstrom betrieben wird, der eine positive Phase mit positivem Stromfluss und eine
negative Phase mit negativen Stromfluss aufweist, und der Wechselrichter von einer
Steuereinheit geregelt wird, die mit einer sehr langsamen Regelung mit einer großen
Zeitkonstante arbeitet, und die eventuell auftretende Asymmetrien in der Lampenspannung
ausregelt.
Darstellung der Erfindung
[0009] Die Lösung der Aufgabe bezüglich des Verfahrens wird durch ein Verfahren zum Betreiben
einer Hochdruckentladungslampe bewerkstelligt, bei dem die Hochdruckentladungslampe
von einem Wechselrichter mit einem rechteckförmigen Lampenstrom betrieben wird, der
eine positive Phase mit positivem Stromfluss und eine negative Phase mit negativen
Stromfluss aufweist, und der Wechselrichter von einer Steuereinheit geregelt wird,
das durch folgende Schritte gekennzeichnet ist:
- messen eines die Lampenleistung oder den rechteckförmigen Lampenstrom repräsentierenden
Wertes für den positiven Stromfluss,
- messen eines die Lampenleistung oder den rechteckförmigen Lampenstrom repräsentierenden
Wertes für den negativen Stromfluss,
- berechnen einer Stellwertvorgabe aus je einer Führungsgröße einer Lampenleistung oder
des rechteckförmigen Lampenstromes und des gemessenen Wertes für die Phase mit positivem
Stromfluss,
- berechnen einer Stellwertvorgabe aus je einer Führungsgröße einer Lampenleistung oder
des rechteckförmigen Lampenstromes und des gemessenen Wertes für die Phase mit negativem
Stromfluss,
- ausgeben der beiden Stellwertvorgaben an den Wechselrichter.
[0010] Der rechteckförmige Lampenstrom weist dabei vorzugsweise eine Frequenz kleiner 500Hz,
insbesondere kleiner 110Hz auf. Dadurch wird die Lampe quasi mit einem Gleichstrom
berieben, und die Elektrodenbelastung ist gleichmäßig und minimal.
[0011] Die Führungsgröße einer Lampenleistung oder des rechteckförmigen Lampenstromes für
die Steuereinheit ist dabei bevorzugt für beide Phasen gleich. Dadurch wird die Lampe
in jeder Phase auf die gleiche Leistung geregelt, was eine gleichmäßige Elektrodenbelastung
zur Folge hat.
[0012] Wird der die Lampenleistung oder den rechteckförmigen Lampenstrom repräsentierende
Wert für die Steuereinheit aus der Eingangsspannung des Wechselrichters, dem Eingangsstrom
des Wechselrichters, der Spannung der Hochdruckentladungslampe sowie einem Korrekturfaktor
berechnet, so kann die aufwändige Lampenstrommessung entfallen, und trotzdem die Lampenleistung
mit ausreichender Genauigkeit berechnet werden.
[0013] Zwischen den folgenden Stellwertvorgaben beider Phasen eine Zeitspanne liegt dabei
erfindungsgemäß eine Zeitspanne, die zwischen 1ms und wenigen Sekunden, vorzugsweise
zwischen 5ms und 50ms lang ist. Damit kann eine langsame und kostengünstige Regelung
realisiert werden, die geringe Flickerneigung im Betrieb zeigt.
[0014] Die Lösung der Aufgabe bezüglich der Schaltungsanordnung wird durch eine Schaltungsanordnung
zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe bewerkstelligt, die einen Wechselrichter
zum Betreiben der Hochdruckentladungslampe aufweist, der einen niederfrequenten rechteckförmigen
Lampenstrom erzeugt, wobei der rechteckförmige Lampenstrom eine positive Phase mit
positivem Stromfluss und eine negative Phase mit negativen Stromfluss aufweist, und
der Wechselrichter von einer Steuereinheit geregelt wird, wobei die Steuereinheit
die positive Phase und die negative Phase getrennt voneinander regelt, wobei die Steuereinheit
einen die Lampenleistung oder den rechteckförmigen Lampenstrom repräsentierenden Wert
in jeder Phase einzeln bestimmt, und eine Stellwertvorgabe für jede Phase in einem
Abstand, der zwischen 1ms und wenigen Sekunden lang ist, aufgrund des gemessenen Wertes
erzeugt.
[0015] Damit kann die Steuereinheit mit wenig Aufwand eine ausreichend genaue Stellwertvorgabe
für jede Phase erzeugen.
[0016] Die Führungsgröße einer Lampenleistung oder des rechteckförmigen Lampenstromes für
die Steuereinheit ist dabei bevorzugt für beide Phasen gleich. Dadurch wird die Lampe
in jeder Phase auf die gleiche Leistung geregelt, was eine gleichmäßige Elektrodenbelastung
zur Folge hat.
[0017] Vorzugsweise misst die Steuereinheit dabei die Eingangsspannung des Wechselrichters,
den Eingangsstrom des Wechselrichters und die Spannung der Hochdruckentladungslampe,
und berechnet einen die Lampenleistung oder den rechteckförmigen Lampenstrom repräsentierenden
Wert aus diesen Größen unter Zuhilfenahme eines Korrekturfaktors und der Führungsgröße.
Durch diese Maßnahme kann die aufwändige Lampenstrommessung entfallen, und trotzdem
die Lampenleistung mit ausreichender Genauigkeit berechnet werden.
[0018] Um die Verarbeitung zu vereinfachen speichert die Steuereinheit dabei bevorzugt jeweils
einen die Lampenleistung oder den rechteckförmigen Lampenstrom repräsentierenden Wert
in voneinander getrennten, den beiden Phasen zugehörigen Speicherzellen ab. Die Steuereinheit
erzeugt nun vorzugsweise mittels der abgespeicherten Werte für jede Phase einzeln
eine Stellwertvorgabe, die dann an den Wechselrichter ausgegeben wird.
[0019] Die Steuereinheit erzeugt die Stellwertvorgaben bevorzugt in einem Abstand, der zwischen
5ms und 50ms lang ist. Damit kann eine langsame und kostengünstige Regelung realisiert
werden, die geringe Flickerneigung im Betrieb zeigt. Die Frequenz der Stellwertvorgaben
ist dabei bevorzugt um mindestens eine Potenz geringer als die Frequenz des rechteckförmigen
Lampenstromes.
[0020] Die Steuereinheit weist dabei vorzugsweise einen digitalen Regler mit einem Mikrocontroller
auf. Da in vielen modernen Schaltungsanordnungen zum Betreiben von Entladungslampen
ein Mikrocontroller implementiert ist, kann die erfindungsgemäße Steuereinheit als
reine Software implementiert werden, was Kosten spart.
[0021] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens
und der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe
ergeben sich aus weiteren abhängigen Ansprüchen und aus der folgenden Beschreibung.
Kurze Beschreibung der Zeichnung(en)
[0022] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen,
in welchen gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen
sind. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Schaltungsanordnung, die das erfindungsgemäße
Verfahren ausführt.
Fig. 2 Die schematisierten Ansteuerspannungen der Schalttransistoren der Vollbrücke,
die von der Steuereinheit angesteuert werden.
Bevorzugte Ausführung der Erfindung
[0023] Fig. 1 zeigt ein schematisches Schaltbild einer Schaltungsanordnung, die das erfindungsgemäße
Verfahren ausführt. Die Schaltungsanordnung weist einen Wechselrichter 30 mit allen
Teilen, die für den Normalbetrieb benötigt werden, auf. Zusätzliche Bauteile, wie
Zünddrossel, Zündkondensator, Treiberschaltungen etc., die für einen Start einer Hochdruckentladungslampe
5 und für vorstellbare andere Betriebszustände notwendig sind, wurden aus Gründen
der Übersichtlichkeit weggelassen. Die Der Wechselrichter 30 besteht aus einer Vollbrücke
mit 2 parallel geschalteten Halbbrücken 33 und 35, die jeweils je zwei Schalttransistoren
Q1, Q2 sowie Q3, Q4 aufweisen. Die Schalttransistoren Q1-Q4 besitzen antiparallele
Freilaufdioden D1-D4. Zwischen die Mittelpunkte der beiden Halbbrücken 33, 35 ist
eine Serienschaltung der Hochdruckentladungslampe 5 und einer Lampendrossel L
1 geschaltet. Zwischen dem Verbindungspunkt der Hochdruckentladungslampe 5 und der
Lampendrossel L
1 und dem Verbindungspunkt der unteren Vollbrückentransistoren Q2 und Q4, der im weiteren
als Punkt 7 bezeichnet wird, ist ein Kondensator C
2 geschaltet. Zwischen dem oberen Eingang E1, der auf dem gleichen Potential wie Punkt
6 liegt, und dem unteren Eingang E2, der auf dem gleichen Potential wie Punkt 8 liegt,
ist ein Eingangskondensator C1 geschaltet. Zwischen Punkt 8 und Punkt 7 ist ein Strommesswiderstand
R
s geschaltet.
[0024] Der Wechselrichter 30 wird von einer Steuereinheit 20 unter Ausführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens gesteuert. Die Steuereinheit 20 misst die Eingangsspannung des Wechselrichters
30, also die Spannung zwischen Punkt 6 und Punkt 7. Dabei wird eine starke RC-Filterung
verwendet, um Störungen und Kurzzeitschwankungen der Eingangsspannung des Wechselrichters
30 auszublenden.
[0025] Die Steuereinheit 20 misst ebenfalls die Spannung über dem Strommesswiderstand R
s, die ein Äquivalent zum Strom durch den Wechselrichter 30 ist. Dieser Wert wird in
der positiven Phase des rechteckförmigen Lampenstroms und in der negativen Phase des
rechteckförmigen Lampenstroms einzeln gemessen. Da die Vollbrücke des Wechselrichters
30, wie später noch erläutert wird, tiefsetzende Eigenschaften aufweist, ist der rechteckförmige
Lampenstrom ein Faktor des Stroms durch die Vollbrücke. Für jede Messung speichert
die Steuereinheit 20 den Stromwert in voneinander getrennten, den einzelnen Phasen
zugehörigen Speicherzellen 210, 211 ab.
[0026] Die Steuereinheit 20 errechnet nun unter Zuhilfenahme der gespeicherten Stromwerte
für jede Phase einzeln die Leistung des Wechselrichters 30 und gibt je einen Stellwert
für Q1 und Q2 aus. Damit spielen Asymmetrien der Lampe oder verschiedene Impedanzen
in den verschiedenen Phasen oder verschiedene Treiberlaufzeiten nun keine Rolle mehr,
da die positive Phase und die negative Phase des Stromes je einen 'eigenen' Stellwert
bekommen. Die Stellwerte werden dabei nicht für jede niederfrequente Vollwelle neu
ausgerechnet, sondern sie werden lediglich bei jeder n-ten niederfrequenten Vollwelle
neu ausgerechnet. n kann dabei einen Wert zwischen 5 und mehreren hundert annehmen.
Die Stellwertvorgaben werden also in einem zeitlichen Abstand von 1ms bis zu einigen
Sekunden an den Wechselrichter ausgegeben. Die Stellwertvorgabe kann unter Umständen
also auch nur alle 2-3 Sekunden ausgegeben werden. Dadurch, dass die Regelung zwischen
positiver Halbwelle und negativer Halbwelle unterscheidet und diese Halbwellen getrennt
geregelt werden, kann eine sehr langsame und damit kostengünstige Regelung verwendet
werden, ohne die Lampe asymmetrisch zu betreiben. Ein Gleichstromanteil im Lampenstrom
wird so sicher vermieden.
[0027] Die Ansteuerung des Wechselrichters 30 wird dabei so vorgenommen, dass die Transistoren
der Vollbrücke mit einer niederfrequenten Rechteckspannung angesteuert werden. Dabei
wird in der ersten Halbbrücke 33 der niederfrequenten Ansteuerspannung der Transistoren
Q1 und Q2 eine hochfrequente Ansteuerspannung überlagert. Die zweite Halbbrücke 35
der Vollbrücke 30 wird dabei lediglich mit einer niederen Rechteckspannung angesteuert.
Die hochfrequente Überlagerung kann dabei eine Pulsweitenmodulation sein oder eine
andere geeignete Ansteuerung. Als niederfrequenter Betrieb wird hier der Betrieb mit
einer Frequenz angesehen, die allgemein maximal eine Potenz über der Eingangsnetzfrequenz
liegt. Die Frequenz des niederfrequenten Betriebs liegt vorzugsweise zwischen 50 Hz
und 900 Hz. Als hochfrequenter Betrieb wird demzufolge der Betrieb mit einer Frequenz
angesehen, die mindestens um eine Potenz höher liegt als die Frequenz des niederfrequenten
Betriebs. Die Frequenz des hochfrequenten Betriebs liegt vorzugsweise zwischen 3 kHz
und 120 kHz
[0028] Die Treiber für die oberen Transistoren Q1 und Q3 sowie die Hochfrequenzansteuerungen
für die Halbbrücke 33 sind der Übersichtlichkeit halber in der schematischen Darstellung
der Fig. 1 nicht gezeigt.
[0029] Fig. 2 zeigt die schematisierten Ansteuerspannungen der Schalttransistoren Q1-Q4
des Wechselrichters 30, die von der Steuereinheit 20 angesteuert werden. Die Transistoren
Q3 und Q4 der Halbbrücke 35 werden mit einer niederfrequenten Spannung angesteuert,
so dass sie in jeder Halbwelle jeweils komplett durchgeschaltet sind. Die Transistoren
werden komplementär geschaltet, um eine positive und eine negative Stromphase durch
die Hochdruckentladungslampe zu erzeugen. Die Transistoren Q1 und Q2 der Halbbrücke
33 werden ebenfalls von einer niederfrequenten Spannung betrieben. Dieser niederfrequenten
Spannung ist zusätzlich eine hochfrequente Rechteckspannung überlagert, wie aus der
Fig. 2 ersichtlich ist. Die hochfrequente Überlagerungs- beziehungsweise Ansteuerspannung
kann durch eine Pulsweitenmodulation oder ein anderes geeignetes Verfahren erzeugt
werden. Während also Q3 durchgeschaltet ist, wird Q2 mit einer hochfrequenten Spannung
angesteuert. Q1 und Q4 sind ausgeschaltet. Während Q4 durchgeschaltet ist, wird Q1
mit einer hochfrequenten Spannung angesteuert. Während dieser Zeit sind Q2 und Q3
ausgeschaltet.
[0030] Durch diese hochfrequente Ansteuerspannung kann der rechteckförmige Lampenstrom auf
eine eventuell vorhandene Unsymmetrie der Hochdruckentladungslampe 5 angepasst werden.
Dadurch, dass der Lampenstrom in jeder Phase einzeln geregelt wird, kann sich auch
die Frequenz der Überlagerungs- beziehungsweise Ansteuerspannung beziehungsweise das
Tastverhältnis dieser Spannung von der positiven zur negativen Phase unterscheiden,
was einen unterschiedlichen Lampenstrom in der positiven wie in der negativen Phase
zur Folge hat. Zusammen mit der unsymmetrischen Lampenspannung ergibt sich hieraus
eine vollkommen symmetrische Leistungsaufnahme in beiden Phasen, die eine gleichmäßige
Elektrodenbeanspruchung der Hochdruckentladungslampe 5 zur Folge hat, und die Lebensdauer
der Hochdruckentladungslampe somit verlängert.
1. Verfahren zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe (5), wobei die Hochdruckentladungslampe
(5) von einem Wechselrichter (30) mit einem rechteckförmigen Lampenstrom betrieben
wird, der eine positive Phase mit positiven Stromfluss und eine negative Phase mit
negativen Stromfluss aufweist, und der Wechselrichter (30) von einer Steuereinheit
(20) geregelt wird,
mit folgenden Schritten:
- messen eines die Lampenleistung oder den rechteckförmigen Lampenstrom repräsentierenden
Wertes für den positiven Stromfluss,
- messen eines die Lampenleistung oder den rechteckförmigen Lampenstrom repräsentierenden
Wertes für den negativen Stromfluss,
- berechnen einer Stellwertvorgabe aus je einer Führungsgröße einer Lampenleistung
oder des rechteckförmigen Lampenstromes und des gemessenen Wertes für die Phase mit
positiven Stromfluss,
- berechnen einer Stellwertvorgabe aus je einer Führungsgröße einer Lampenleistung
oder des rechteckförmigen Lampenstromes und des gemessenen Wertes für die Phase mit
negativen Stromfluss,
- ausgeben der beiden Stellwertvorgaben an den Wechselrichter, dadurch gekennzeichnet, dass
- zwischen den folgenden Stellwertvorgaben beider Phasen eine Zeitspanne liegt, die
zwischen 1ms und wenigen Sekunden lang ist.
2. Verfahren zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der rechteckförmige Lampenstrom eine Frequenz kleiner 500Hz, insbesondere kleiner
110Hz aufweist.
3. Verfahren zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsgröße einer Lampenleistung oder des rechteckförmigen Lampenstromes für
die Steuereinheit (20) für beide Phasen gleich ist.
4. Verfahren zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Lampenleistung oder den rechteckförmigen Lampenstrom repräsentierende Wert
für die Steuereinheit (20) aus der Eingangsspannung des Wechselrichters (30), dem
Eingangsstrom des Wechselrichters (30), der Spannung der Hochdruckentladungslampe
(5) sowie einem Korrekturfaktor berechnet wird.
5. Verfahren zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe (5) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den folgenden Stellwertvorgaben beider Phasen eine Zeitspanne liegt, die
zwischen 5ms und 50ms lang ist.
6. Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe (5), eingerichtet
die Hochdruckentladungslampe (5) von einem Wechselrichter (30) mit einem rechteckförmigen
Lampenstrom zu betreiben, der eine positive Phase mit positivem Stromfluss und eine
negative Phase mit negativen Stromfluss aufweist, und eingerichtet ist den Wechselrichter
(30) mittels einer Steuereinheit (20) zu regeln, wobei die Steuereinheit (20) die
positive Phase und die negative Phase getrennt voneinander regelt, und die Steuereinheit
(20) einen die Lampenleistung oder den rechteckförmigen Lampenstrom repräsentierenden
Wert in jeder Phase einzeln bestimmt, und eine Stellwertvorgabe für jede Phase aufgrund
des gemessenen Wertes und je einer Führungsgröße einer Lampenleistung oder des rechteckförmigen
Lampenstromes erzeugt, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (20) die Stellwertvorgaben in einem Abstand erzeugt, der zwischen
1ms und wenigen Sekunden lang ist.
7. Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe (5) nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Führungsgröße für die Steuereinheit (20) für die positive Phase sowie für die
negative Phase gleich ist.
8. Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe (5) nach Anspruch
6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (20) die Eingangsspannung des Wechselrichters (30), den Eingangsstrom
des Wechselrichters (30) und die Spannung der Hochdruckentladungslampe (5) misst,
und einen die Lampenleistung oder den rechteckförmigen Lampenstrom repräsentierenden
Wert für die Steuereinheit (20) aus diesen Größen unter Zuhilfenahme eines Korrekturfaktors
und der Führungsgröße berechnet.
9. Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe (5) nach einem der
Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (20) jeweils einen die Lampenleistung oder den rechteckförmigen
Lampenstrom repräsentierenden Wert in voneinander getrennten, den beiden Phasen zugehörigen
Speicherzellen (210, 211) abspeichert.
10. Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe (5) nach Anspruch
9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (20) mittels der abgespeicherten Werte für jede Phase einzeln eine
Stellwertvorgabe erzeugt, die dann an den Wechselrichter (30) ausgegeben wird.
11. Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe (5) nach Anspruch
10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (20) die Stellwertvorgaben in einem Abstand erzeugt, der zwischen
5ms und 50ms lang ist.
12. Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe (5) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche 6-11, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz der Stellwertvorgaben um mindestens eine Potenz geringer ist als die
Frequenz des rechteckförmigen Lampenstromes.
13. Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Hochdruckentladungslampe (5) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche 6-12, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (20) einen digitalen Regler mit einem Mikrocontroller aufweist.
1. Method for operating a high-pressure discharge lamp (5), wherein the high-pressure
discharge lamp (5) is operated by an inverter (30) with a rectangular-waveform lamp
current having a positive phase with positive current flow and a negative phase with
negative current flow, and the inverter (30) is regulated by a control unit (20),
comprising the following steps:
- measuring a value representing the lamp power or the rectangular-waveform lamp current
for the positive current flow,
- measuring a value representing the lamp power or the rectangular-waveform lamp current
for the negative current flow,
- calculating a manipulated variable predefinition from a respective reference variable
of a lamp power or the rectangular-waveform lamp current and the measured value for
the phase with positive current flow,
- calculating a manipulated variable predefinition from a respective reference variable
of a lamp power or the rectangular-waveform lamp current and the measured value for
the phase with negative current flow,
- outputting the two manipulated variable predefinitions to the inverter, characterized in that
- between the following manipulated variable predefinitions of both phases there is
a time period having a length of between 1 ms and a few seconds.
2. Method for operating a high-pressure discharge lamp (5) according to Claim 1, characterized in that the rectangular-waveform lamp current has a frequency of less than 500 Hz, in particular
less than 110 Hz.
3. Method for operating a high-pressure discharge lamp (5) according to Claim 1, characterized in that the reference variable of a lamp power or of the rectangular-waveform lamp current
for the control unit (20) is identical for both phases.
4. Method for operating a high-pressure discharge lamp (5) according to Claim 1, characterized in that the value representing the lamp power or the rectangular-waveform lamp current for
the control unit (20) is calculated from the input voltage of the inverter (30), the
input current of the inverter (30), the voltage of the high-pressure discharge lamp
(5) and a correction factor.
5. Method for operating a high-pressure discharge lamp (5) according to any of the preceding
claims, characterized in that between the following manipulated variable predefinitions of both phases there is
a time period having a length of between 5 ms and 50 ms.
6. Circuit arrangement for operating a high-pressure discharge lamp (5), configured to
operate the high-pressure discharge lamp (5) by an inverter (30) with a rectangular-waveform
lamp current having a positive phase with positive current flow and a negative phase
with negative current flow, and configured to regulate the inverter (30) by means
of a control unit (20), wherein the control unit (20) regulates the positive phase
and the negative phase separately from one another, and the control unit (20) determines
a value representing the lamp power or the rectangular-waveform lamp current individually
in each phase and generates a manipulated variable predefinition for each phase on
the basis of the measured value and a respective reference variable of a lamp power
or of the rectangular-waveform lamp current, characterized in that the control unit (20) generates the manipulated variable predefinitions at an interval
having a length of between 1 ms and a few seconds.
7. Circuit arrangement for operating a high-pressure discharge lamp (5) according to
Claim 6, characterized in that a reference variable for the control unit (20) is identical for the positive phase
and for the negative phase.
8. Circuit arrangement for operating a high-pressure discharge lamp (5) according to
Claim 6 or 7, characterized in that the control unit (20) measures the input voltage of the inverter (30), the input
current of the inverter (30) and the voltage of the high-pressure discharge lamp (5)
and calculates a value representing the lamp power or the rectangular-waveform lamp
current for the control unit (20) from these variables with the aid of a correction
factor and the reference variable.
9. Circuit arrangement for operating a high-pressure discharge lamp (5) according to
any of Claims 6 to 8, characterized in that the control unit (20) in each case stores a value representing the lamp power or
the rectangular-waveform lamp current in mutually separate memory cells (210, 211)
associated with the two phases.
10. Circuit arrangement for operating a high-pressure discharge lamp (5) according to
Claim 9, characterized in that the control unit (20) generates by means of the stored values for each phase individually
a manipulated variable predefinition, which is then output to the inverter (30).
11. Circuit arrangement for operating a high-pressure discharge lamp (5) according to
Claim 10, characterized in that the control unit (20) generates the manipulated variable predefinitions at an interval
having a length of between 5 ms and 50 ms.
12. Circuit arrangement for operating a high-pressure discharge lamp (5) according to
any of the preceding Claims 6-11, characterized in that the frequency of the manipulated variable predefinitions is lower than the frequency
of the rectangular-waveform lamp current by at least one power.
13. Circuit arrangement for operating a high-pressure discharge lamp (5) according to
any of the preceding Claims 6-12, characterized in that the control unit (20) comprises a digital regulator with a microcontroller.
1. Procédé pour le fonctionnement d'une lampe à décharge sous haute pression (5), dans
lequel la lampe à décharge sous haute pression (5) est mise en fonctionnement par
un onduleur (30) avec un courant de lampe rectangulaire qui comprend une phase positive
avec un flux de courant positif et une phase négative avec un flux de courant négatif,
et l'onduleur (30) est régulé par une unité de commande (20), comportant les étapes
suivantes:
- mesure d'une valeur représentant la puissance de lampe ou le courant de lampe rectangulaire
pour le flux de courant positif,
- mesure d'une valeur représentant la puissance de lampe ou le courant de lampe rectangulaire
pour le flux de courant négatif,
- calcul d'une définition de valeur d'ajustement à partir respectivement d'une grandeur
de guidage d'une puissance de lampe ou du courant de lampe rectangulaire et de la
valeur mesurée pour la phase avec le flux de courant positif,
- calcul d'une définition de valeur d'ajustement à partir respectivement d'une grandeur
de guidage d'une puissance de lampe ou du courant de lampe rectangulaire et de la
valeur mesurée pour la phase avec le flux de courant négatif,
- transmission des deux définitions de valeur d'ajustement à l'onduleur, caractérisé en ce que
- entre les définitions de valeur d'ajustement successives des deux phases, il existe
un laps de temps dont la longueur est comprise entre 1 ms et quelques secondes.
2. Procédé pour le fonctionnement d'une lampe à décharge sous haute pression (5) selon
la revendication 1, caractérisé en ce que le courant de lampe rectangulaire possède une fréquence inférieure à 500 Hz, en particulier
inférieure à 110 Hz.
3. Procédé pour le fonctionnement d'une lampe à décharge sous haute pression (5) selon
la revendication 1, caractérisé en ce que la grandeur de guidage d'une puissance de lampe ou du courant de lampe rectangulaire
pour l'unité de commande (20) est la même pour les deux phases.
4. Procédé pour le fonctionnement d'une lampe à décharge sous haute pression (5) selon
la revendication 1, caractérisé en ce que la valeur représentant la puissance de lampe ou le courant de lampe rectangulaire
pour l'unité de commande (20) est calculée à partir de la tension d'entrée de l'onduleur
(30), du courant d'entrée de l'onduleur (30), de la tension de la lampe à décharge
sous haute pression (5) ainsi que d'un facteur de correction.
5. Procédé pour le fonctionnement d'une lampe à décharge sous haute pression (5) selon
l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre les définitions de valeur d'ajustement successives des deux phases, il existe
un laps de temps dont la longueur est comprise entre 5 ms et 50 ms.
6. Circuit pour le fonctionnement d'une lampe à décharge sous haute pression (5), conçu
pour faire fonctionner la lampe à décharge sous haute pression (5) par un onduleur
(30) avec un courant de lampe rectangulaire qui comprend une phase positive avec un
flux de courant positif et une phase négative avec un flux de courant négatif et est
conçu pour réguler l'onduleur (30) au moyen d'une unité de commande (20), dans lequel
l'unité de commande (20) régule la phase positive et la phase négative séparément
l'une de l'autre, et l'unité de commande (20) détermine une valeur représentant la
puissance de lampe ou le courant de lampe rectangulaire individuellement dans chaque
phase, et produit une définition de valeur d'ajustement pour chaque phase sur la base
de la valeur mesurée et respectivement d'une grandeur de guidage d'une puissance de
lampe ou du courant de lampe rectangulaire, caractérisé en ce que l'unité de commande (20) produit les définitions de valeur d'ajustement dans un intervalle
dont la longueur est comprise entre 1 ms et quelques secondes.
7. Circuit pour le fonctionnement d'une lampe à décharge sous haute pression (5) selon
la revendication 6, caractérisé en ce qu'une grandeur de guidage pour l'unité de commande (20) est la même pour la phase positive
que pour la phase négative.
8. Circuit pour le fonctionnement d'une lampe à décharge sous haute pression (5) selon
la revendication 6 ou la revendication 7, caractérisé en ce que l'unité de commande (20) mesure la tension d'entrée de l'onduleur (30), le courant
d'entrée de l'onduleur (30) et la tension de la lampe à décharge sous haute pression
(5), et calcule une valeur représentant la puissance de lampe ou le courant de lampe
rectangulaire pour l'unité de commande (20) à partir de ces grandeurs à l'aide d'un
facteur de correction et de la grandeur de guidage.
9. Circuit pour le fonctionnement d'une lampe à décharge sous haute pression (5) selon
l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que l'unité de commande (20) enregistre respectivement une valeur représentant la puissance
de lampe ou le courant de lampe rectangulaire dans des cellules de mémoire (210, 211)
séparées l'une de l'autre, associées aux deux phases.
10. Circuit pour le fonctionnement d'une lampe à décharge sous haute pression (5) selon
la revendication 9, caractérisé en ce que l'unité de commande (20) produit, au moyen des valeurs enregistrées, une définition
de valeur d'ajustement individuellement pour chaque phase qui est ensuite transmise
à l'onduleur (30).
11. Circuit pour le fonctionnement d'une lampe à décharge sous haute pression (5) selon
la revendication 10, caractérisé en ce que l'unité de commande (20) produit les définitions de valeur d'ajustement dans un intervalle
dont la longueur est comprise entre 5 ms et 50 ms.
12. Circuit pour le fonctionnement d'une lampe à décharge sous haute pression (5) selon
l'une des revendications précédentes 6 à 11, caractérisé en ce que la fréquence des définitions de valeur d'ajustement est inférieure d'au moins une
puissance à la fréquence du courant de lampe rectangulaire.
13. Circuit pour le fonctionnement d'une lampe à décharge sous haute pression (5) selon
l'une des revendications précédentes 6 à 12, caractérisé en ce que l'unité de commande (20) comprend un régulateur numérique avec un microcontrôleur.


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