| (19) |
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(11) |
EP 2 340 692 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.12.2014 Patentblatt 2014/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.10.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/007467 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/046068 (29.04.2010 Gazette 2010/17) |
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| (54) |
UNDULATOR ZUR ERZEUGUNG VON SYNCHROTRONSTRAHLUNG
UNDULATOR FOR PRODUCING SYNCHROTRON RADIATION
ONDULEUR DESTINÉ À PRODUIRE UN RAYONNEMENT SYNCHROTRON
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
24.10.2008 DE 102008053162
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.07.2011 Patentblatt 2011/27 |
| (73) |
Patentinhaber: Karlsruher Institut Für Technologie |
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76021 Karlsruhe (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BERNHARD, Axel
76137 Karlsruhe (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gärtner, Stephan et al |
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Karlsruher Institut für Technologie
Innovationsmanagement
Postfach 36 40 76021 Karlsruhe 76021 Karlsruhe (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B3- 10 358 225 US-A- 4 977 384
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FR-A- 2 615 033
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- CHOUHAN S ET AL: "Optimization of the emitted spectrum of a superconductive undulator
by correction coils and preparation for a storage ring test in ANKA" AIP CONFERENCE
PROCEEDINGS AIP USA, Nr. 708, 2004, Seiten 179-182, XP002562051 ISSN: 0094-243X
- CHOUHAN S ET AL: "Field error compensation and thermal beam load in a superconductive
undulator" PROCEEDINGS OF THE 2003 PARTICLE ACCELERATOR CONFERENCE (IEEE CAT. NO.03CH37423)
IEEE PISCATAWAY, NJ, USA, Bd. 2, 2003, Seiten 899-901 Vol.2, XP002562052 ISBN: 0-7803-7738-9
in der Anmeldung erwähnt
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Undulatoren, die als Quelle für elektromagnetische Strahlung
dienen, die aus einem Teilchenstrom (z. B. Elektronen), der den Undulator durchläuft,
erzeugt wird. Undulatoren werden insbesondere für die Erzeugung von Röntgenstrahlen
in Synchrotronstrahlungsquellen eingesetzt.
[0004] Durch die begrenzte erreichbare mechanische Genauigkeit ergeben sich in der Praxis
lokale Abweichungen in Feldamplitude und -periode. Diese lassen sich wie in
S. Chouhan, R. Rossmanith, S. Strohmer, D. Dölling, A. Geisler, A. Hobl, und S. Kubsky,
Field error compensation and thermal beam load in a superconductive undulator, Proceedings
of the 2003 Particle Accelerator Conference, S. 899-901, 2003, und
S. Prestemon, D. R. Dietderich, S. A. Gourlay, P. Heimann, S. Marks, G. L. Sabbi,
R. M. Scanlan, und R. Schlueter, Design and evaluation of a short period N3Sn superconducting
undulator prototype, Proceedings of the 2003 Particle Accelerator Conference, S. 1032-1034,
2003, durch lokale Korrekturspulen kompensieren, was üblicherweise auch als
Shimming bezeichnet wird.
[0005] Die
DE 38 13 460 A1 offenbart einen Undulator zur Erzeugung von Synchrotronstrahlung aus einem in diesen
eingebrachten Teilchenstrom, der zwei Teil-Undulatoren aufweist, zwischen denen der
Teilchenstrom eingebracht ist, wobei ein Körper Ausnehmungen aufweist, in die eine
Vielzahl von magnetischen Polen des Undulators eingebracht sind, wobei der Körper
abwechselnd aus einer parallel zueinander angebrachten Vielzahl von ersten Lagen und
von zweiten Lagen aufgebaut ist, wobei die ersten Lagen jeweils ein nicht-magnetisches
Material und die zweiten Lagen jeweils ein weichmagnetisches Material, die als Pole
des Undulators dienen, aufweisen.
[0006] Nachteil dieser Anordnungen ist, dass die Korrekturspulen im Undulatorspalt zwischen
den beiden Teil-Undulatoren angeordnet werden müssen und damit entweder eine Vergrößerung
des Undulatorspaltes und daher eine Verringerung der erreichbaren Feldamplitude nach
sich ziehen oder den für den Elektronenstrahl zur Verfügung stehenden Platz und daher
beim Betrieb in einem Speicherring die Lebensdauer des Elektronenstrahls verringern.
[0007] Um diese Nachteile zu vermeiden, sollten die lokalen Korrekturspulen lateral, d.h.
senkrecht zur Hauptrichtung (Längsachse) des Wickelkörpers angeordnet werden. Allerdings
magnetisiert das Feld derartig angeordneter Korrekturspulen den in weiten Teilen ungesättigten
Wickelkörper auf und verteilt sich auf diese Weise über die ganze Länge des Undulators.
Daher eignen sich lokale Korrekturspulen trotz ihrer Bezeichnung nicht für eine effektive
lokale Feldfehlerkorrektur.
[0008] Ausgehend davon ist es die Aufgabe der Erfindung, einen Undulator anzugeben, der
die vorher genannten Nachteile und Einschränkungen nicht aufweist. Insbesondere soll
ein Undulator bereitgestellt werden, der eine effektive lokale Feldfehlerkorrektur
(
Shimming) durch lateral angebrachte Korrekturspulen ermöglicht.
[0009] Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1. Die Unteransprüche
beschreiben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0010] Die der Erfindung zu Grunde liegende Idee besteht darin, den magnetischen Fluss in
longitudinaler Richtung, d.h. entlang der Hauptrichtung des Wickelkörpers, zu unterbrechen.
Auf diese Weise wird es möglich, ein sehr gut lokalisiertes Korrekturfeld durch laterale
Korrekturspulen, die an den betreffenden Polen des Undulators angebracht sind, zu
erzeugen.
[0011] Diese Idee wird durch den erfindungsgemäßen Aufbau des Wickelkörpers in Form einer
Laminierung realisiert. Hierzu wird der Wickelkörper abwechselnd aus magnetischen und nicht-magnetischen
Lagen (Schichten, Scheiben), die jeweils nicht parallel zur Strahlachse stehen, aufgebaut.
[0012] In einer besonderen Ausgestaltung wird die Laminierung durch einen Aufbau des Wickelkörpers
aus abwechselnd angeordneten weichmagnetischen Polblechen und nicht-magnetischen Blechen,
die als Wickelgrund für die Spulenpakete dienen und die den magnetischen Fluss in
longitudinaler Richtung unterbrechen, realisiert. Die Korrekturspulen sind an den
hierfür benötigten Stellen jeweils lateral in Bezug auf die Längsachse des Wickelkörpers
angebracht.
[0013] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung besteht somit aus zwei Teil-Undulatoren, zwischen
denen der Teilchenstrom, der z. B. aus Elektronen besteht, eingebracht ist. Hierbei
weist jeder Teil-Undulator einen Wickelkörper auf, der so ausgestaltet ist, dass er
sich zur Aufnahme eines Spulenpakets und einer Vielzahl, vorzugsweise von 20 bis 500,
besonders bevorzugt von 50 bis 200, von magnetischen Polen des Undulators eignet.
Hierbei besteht der Wickelkörper abwechselnd aus einer Vielzahl, vorzugsweise von
20 bis 500, besonders bevorzugt von 50 bis 200, von ersten Lagen und von zweiten Lagen,
die derart angeordnet sind, dass sie parallel zueinander, jedoch nicht parallel zur
Richtung des Teilchenstroms stehen.
[0014] In einer besonderen Ausgestaltung nehmen die ersten Lagen und die hierzu parallelen
zweiten Lagen jedes Wickelkörpers einen Winkel von 15° bis 165°, bevorzugt von 60°
bis 120°, besonders bevorzugt annährend 90° in Bezug auf den Teilchenstrom ein. Im
Falle, dass der genannte Winkel annährend 90° beträgt, handelt es sich bei der vorliegenden
Erfindung um eine Weiterentwicklung eines herkömmlichen supraleitenden Undulators,
ansonsten um eine Weiterentwicklung eines helischen supraleitenden Undulators gemäß
der
DE 103 58 225 B3.
[0015] Die ersten Lagen bestehen jeweils zumindest teilweise aus einem nicht-magnetischen
Material, das geometrisch so ausgestaltet und angeordnet ist, dass darüber das vorzugsweise
supraleitende Spulenpaket geführt wird. Als Material werden bevorzugt nicht-magnetische
Bleche, insbesondere aus Kupfer oder aus einem glasfaserverstärkten Kunst-stoff eingesetzt.
[0016] Die zweiten Lagen bestehen jeweils zumindest teilweise aus einem weichmagnetischen
Material, die als Pole des Undulators dienen. Als Material werden vorzugsweise weichmagnetische
Polbleche, insbesondere aus Eisen oder einer Eisenkobaltlegierung eingesetzt.
[0017] Bevorzugt sind die ersten Lagen und die zweiten Lagen jeweils gleich dick, wobei
das Verhältnis der Dicke der ersten Lagen zur Dicke der zweiten Lagen von 1:1 bis
3:1 beträgt.
[0018] Erfindungsgemäß wird an den Undulator mindestens eine Korrekturspule lateral in Bezug
auf die Achse des Wickelkörpers an eine der zweiten Lagen angebracht oder in eine
Aussparung im Wickelkörper in eine der zweiten Lagen eingebracht. Insbesondere ist
es vorteilhaft, gleichzeitig jeweils 2 Korrekturspulen an einander gegenüberliegenden
zweiten lagen der beiden Teil-Undulatoren anzubringen. Wie unten gezeigt wird, ermöglicht
der besondere Aufbau des erfindungsgemäßen Undulators die Erzeugung eines wohl lokalisierten
Korrekturfeldes durch laterale Korrekturspulen.
[0019] Die Erfindung weist insbesondere die im Folgenden erwähnten Vorteile auf. Der erfindungsgemäße
Undulator ermöglicht eine effektive lokale Feldfehlerkorrektur
(Shimming) durch das Anbringen von lateralen Korrekturspulen an ausgewählten zweiten Lagen.
Bei Einsatz eines gut wärmeleitenden nicht-magnetischen Materials kann der Wärmetransport
durch den Wickelkörper und damit insgesamt die Kühlung der Spulen verbessert werden.
[0020] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels und den Figuren
näher erläutert. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- Schematische Darstellung des Aufbaus eines erfindungsgemäßen supraleitenden Undulators;
- Fig. 2
- Schematische Darstellung des Aufbaus eines erfindungsgemäßen supraleitenden Undulators,
um 30° gegenüber Fig. 1 gedreht, mit eingebrachter Korrekturspule;
- Fig. 3
- Verlauf des Magnetfelds auf der Strahlachse, erzeugt von einem Undulator mit lateralen
Korrekturspulen gemäß dem Stand der Technik (a) bzw. bei Einsatz eines erfindungsgemäßen supraleitenden Undulators (b).
[0021] In
Fig. 1 ist der Aufbau eines erfindungsgemäßen supraleitenden Undulators
10 schematisch dargestellt. Der Undulator
10 besteht aus zwei Teil-Undulatoren
11, 12, zwischen denen der Teilchenstrom
1 aus Elektronen verläuft. Jeder Teil-Undulator
11, 12 besitzt einen Wickelkörper, der abwechselnd aus einer parallel zueinander angebrachten
Vielzahl von ersten Lagen
21, 21', 21'', ... und von zweiten Lagen
22, 22',
22'', ... besteht.
[0022] Die ersten und zweiten Lagen sind in diesem Beispiel so angeordnet, dass sie jeweils
senkrecht zur Richtung des Teilchenstroms
1 stehen. Die ersten Lagen
21, 21', 21'', ... bestehen jeweils aus Kupferblechen als nicht-magnetischem Material, über das
das supraleitende Spulenpaket geführt wird. Die zweiten Lagen 22,
22', 22'', ... bestehen jeweils aus Eisenblechen als weichmagnetischem Material und dienen
hierbei als Pole des Undulators.
[0023] In
Fig. 2 ist der Aufbau eines erfindungsgemäßen supraleitenden Undulators
10, der um ca. 30° gegenüber dem Undulator aus
Fig. 1 gedreht ist und der zusätzlich die Korrekturspulen
31, 31' aufweist, schematisch dargestellt. Die Korrekturspulen
31, 31' sind hierbei in jedem Teil-Undulator
11, 12 jeweils lateral in Bezug auf die Achse des Wickelkörpers um eine der zweiten Lagen
gewickelt. Alternativ eignet sich auch ein Anbringen der Korrekturspulen
31, 31' an eine der zweiten Lagen durch Kleben, Anschrauben oder ein anderes Befestigungsverfahren.
[0024] Finite-Elemente-Rechnungen zeigen, wie in
Fig. 3 dargestellt, dass der besondere Aufbau des erfindungsgemäßen Undulators die Erzeugung
eines wohl lokalisierten Korrekturfeldes durch laterale Korrekturspulen
31, 31' ermöglicht. In
Fig. 3a ist der berechnete Verlauf des Magnetfelds auf der Strahlachse bei Einsatz von lateralen
Korrekturspulen in einem Undulator gemäß dem Stand der Technik dargestellt. Hierbei
wurde der durchgehende unmagnetisierte Wickelkörper durch die Korrekturspulen vollständig
aufmagnetisiert. Hieraus ist ersichtlich, dass der Einsatz von lateral angebrachten
Korrekturspulen keine lokale Korrektur des lokalen Magnetfelds in einem herkömmlichen
Undulator erlaubt.
[0025] Demgegenüber zeigt
Fig. 3b den berechneten Verlauf des Magnetfelds auf der Strahlachse bei Einsatz eines erfindungsgemäßen
laminierten Undulators. Hieraus ergibt sich, dass nunmehr der Einsatz von lateral
angebrachten Korrekturspulen eine wohl definierte lokale Korrektur des lokalen Magnetfelds
in einem erfindungsgemäßen Undulator erlaubt.
1. Undulator (10) zur Erzeugung von Synchrotronstrahlung aus einem in diesen eingebrachten
Teilchenstrom (1), umfassend zwei Teil-Undulatoren (11, 12), zwischen denen der Teilchenstrom
(1) eingebracht ist, wobei jeder Teil-Undulator (11, 12) einen Wickelkörper zur Aufnahme
eines Spulenpakets und einer Vielzahl von magnetischen Polen des Undulators enthält,
wobei eine Korrekturspule (31) lateral in Bezug auf die Längsachse des Wickelkörpers
an eine der zweiten Lagen angebracht oder in eine Aussparung im Wickelkörper in eine
der zweiten Lagen eingebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickelkörper abwechselnd aus einer parallel zueinander angebrachten Vielzahl
von ersten Lagen (21, 21', 21'', ...) und von zweiten Lagen (22, 22', 22'',...), die
jeweils nicht parallel zur Richtung des Teilchenstroms (1) angeordnet sind, aufgebaut
ist, wobei die ersten Lagen (21, 21', 21'', ...) jeweils ein nicht-magnetisches Material,
das den magnetischen Fluss in longitudinaler Richtung unterbricht, über das das Spulenpaket
geführt wird, enthalten und die zweiten Lagen (22, 22', 22", ...) jeweils ein weichmagnetisches
Material, die als Pole des Undulators dienen, aufweisen, so dass ein lokalisiertes
Korrekturfeld durch laterale Korrekturspulen erzeugt wird.
2. Undulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Dicke der ersten Lagen zur Dicke der zweiten Lagen von 1:1 bis
3:1 beträgt.
3. Undulator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Kupfer oder ein glasfaserverstärkter Kunststoff als nicht-magnetisches Material dient.
4. Undulator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Eisen oder eine Eisenkobaltlegierung als weichmagnetisches Material dient.
5. Undulator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Lagen (21, 21', 21'', ...) und die zweiten Lagen (22, 22', 22", ...) jedes
Wickelkörpers einen Winkel von 15° bis 165° in Bezug auf den Teilchenstrom (1) annehmen.
6. Undulator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Winkel ein Wert von 60° bis 120° ausgewählt wird.
1. An undulator (10) for producing synchrotron radiation from a particle stream (1) introduced
into it, comprising two partial undulators (11, 12), between which the particle stream
(1) is introduced, wherein each partial undulator (11, 12) comprises a winding body
for receiving a coil package and a plurality of magnetic poles of the undulator, wherein
a correction coil (31) is located laterally in relation to the longitudinal axis of
the winding body at one of the two layers or introduced into an opening in the winding
body into one of the layers, characterised in that the winding body is formed alternatingly from a plurality of first layers (21, 21',
21", ...) and of second layers (22, 22', 22", ...), located parallel to one another,
and which in each case are arranged not parallel to the direction of the particle
stream (1), wherein the first layers (21, 21', 21 ", ...) in each case contain a non-magnetic
material, which interrupts the magnetic flux in the longitudinal direction, over which
the coil package is guided, and the second layers (22, 22', 22", ...) in each case
comprise a soft magnetic material, which serve as poles of the undulator, such that
a localised correction field is produced by lateral correction coils.
2. An unduator according to claim 1, characterised in that the ratio of the thickness of the first layers to the thickness of the second layers
ranges from 1:1 to 3:1.
3. An unduator according to claim 1 or 2, characterised in that copper or a glass fibre-reinforced plastic serves as a non-magnetic material.
4. an unduator according to any one of claims 1 to 3, characterised in that iron or an iron cobalt alloy serves as the soft magnetic material.
5. An unduator according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the first layers (21, 21', 21", ...) and the second layers (22, 22', 22", ...) of
each winding body adopt an angle of 15° to 165° in relation to the particle stream
(1).
6. An unduator according to claim 5, characterised in that, as an angle, a value from 60° to 120° is selected.
1. °) Onduleur (10) permettant de générer un rayonnement synchrotron à partir d'un courant
de particules (1) fourni dans celui-ci, comprenant deux onduleurs partiels (11, 12)
entre lesquels le courant de particules (1) est introduit, chacune de ces parties
d'onduleurs (11, 12) comprenant un corps d'enroulement pour la réception d'un paquet
de bobines et de plusieurs pôles magnétiques de l'onduleur, une bobine de correction
(31) étant montée latéralement par rapport à l'axe longitudinal du corps d'enroulement,
sur l'une des deux couches, ou étant introduite dans un évidement du corps d'enroulement
dans l'une des secondes couches,
caractérisé en ce que
le corps d'enroulement est alternativement constitué d'une série de premières couches
(21, 21', 21", ...) et de secondes couches (22, 22', 22", ...) positionnées parallèlement
les unes aux autres qui ne sont respectivement pas parallèles à la direction du courant
de particules (1), les premières couches (21, 21', 21", ...) renfermant respectivement
un matériau non magnétique qui interrompt en direction longitudinale, le flux magnétique
par lequel le paquet de bobines est parcouru, et les secondes couches (22, 22', 22",
...) renfermant respectivement un matériau magnétique doux servant de pôle de l'onduleur
de sorte qu'un champ de correction localisé soit engendré par les bobines de correction
latérales.
2. °) Onduleur conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
le rapport de l'épaisseur des premières couches à l'épaisseur des secondes couches
est de 1:1 à 3:1.
3. °) Onduleur conforme à la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le matériau non magnétique est du cuivre ou un matériau synthétique renforcé par des
fibres de verre.
4. °) Onduleur conforme à l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
le matériau magnétique doux est du fer ou un alliage de fer et de cobalt.
5. °) Onduleur conforme à l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les premières couches (21, 21', 21", ...) et les secondes couches (22, 22', 22", ...)
de chacun des corps d'enroulement font un angle de 15° à 165° par rapport au courant
de particules (1).
6. °) Onduleur conforme à la revendication 5,
caractérisé en ce qu'
entant qu'angle on choisit une valeur de 60° à 120°.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- ROBERT ROSSMANITHH. O. MOSERDesign study of a superconductive invacuo undulator for storage rings with an electrical
tunability between k = 0 and 2Proceedings of the European Particle Accelerator Conference
EPAC, 2000, 2340-2342 [0002]
- Undulators, Wigglers and their ApplicationsTaylor & Francis20030000183-190 [0003]
- S. CHOUHANR. ROSSMANITHS. STROHMERD. DÖLLINGA. GEISLERA. HOBLS. KUBSKYField error compensation and thermal beam load in a superconductive undulatorProceedings
of the 2003 Particle Accelerator Conference, 2003, 899-901 [0004]
- S. PRESTEMOND. R. DIETDERICHS. A. GOURLAYP. HEIMANNS. MARKSG. L. SABBIR. M. SCANLANR. SCHLUETERDesign and evaluation of a short period N3Sn superconducting undulator prototypeProceedings
of the 2003 Particle Accelerator Conference, 2003, 1032-1034 [0004]