[0001] Die Erfindung betrifft eine Teleskopiervorrichtung für einen Staubsauger gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Teleskopiervorrichtungen sind bei Staubsaugern allgemein bekannt und dienen
zur Anpassung einer Länge eines Saugrohrs, um möglichst komfortables Saugen unter
unterschiedlichen Bedingungen zu ermöglichen, z.B. bei sich unterscheidenden Körpergrößen
von mehreren Bedienpersonen oder zur Ausdehnung des zu erreichenden Saugbereichs.
Bei einer konventionellen Teleskopiervorrichtung werden zwei Rohre mit unterschiedlichen
Durchmessern über einen Dichtungsring zum Teleskopieren ineinander geschoben. Die
Stelle, an der der Dichtungsring sitzt, ist dabei aufgrund von Reibung und wegen des
Staubs, der sich in diesem Bereich ablagern kann, problematisch. Durch den kleineren
Innendurchmesser des einen Rohres ist der Übergang zwischen den beiden Rohren ein
zusätzlicher Strömungswiderstand. Dieser Strömungswiderstand sowie Undichtigkeiten
im Teleskopierbereich verursachen Saugleistungsverluste des Staubsaugers. Dadurch
erhöht sich der Energieverbrauch des Staubsaugers und dessen Energieeffizienz ist
reduziert.
[0003] Die
EP 1 023 865 A1 offenbart eine Führungsvorrichtung zum Führen und Ankoppeln eines Düsenkopfes an
einen Schlauch einer Reinigungseinrichtung. Die Führungsvorrichtung weist einen Schaftabschnitt
und einen Teleskopabschnitt auf, der in dessen Längsrichtung in oder an dem Schaftabschnitt
verstellbar und arretierbar ist. Der Schlauch der Reinigungseinrichtung wird mittels
Führungs- und Halteeinrichtungen neben dem Schaftabschnitt und dem Teleskopabschnitt
geführt, um eine leichte Längenverstellung der Führungsvorrichtung zu gewährleisten.
[0004] Die Druckschrift
WO 2005 / 094656 A1 beschreibt einen Saugschlauch für einen Staubsauger, der an seinem vorderen Ende
fest durch einen starren Stab eingefasst ist. Dieser Stab weist zwei Abschnitte auf,
die sich teleskopierbar zueinander verschieben lassen, sodass sich die Länge des Stabes
verlängern oder verkürzen lässt. Der im Stab eingefasste Saugschlauch ist in seine
Längsrichtung dehnbar und folgt der teleskopartigen Verschiebung der zwei Stababschnitte
zueinander.
[0005] Im Dokument "Telescopic suction tube with integrated electrical energy supply", Research
Disclosure, Mason Publications, Hampshire, GB, Bd. 375, Nr.27 wird ein teleskopierbares
Saugrohr für einen Staubsauger offenbart, das zwei Abschnitte aufweist, die über einen
drehbaren Flansch miteinander verbunden sind. Der erste Abschnitt des Saugrohres weist
eine Führung für ein teleskopierbares Griffelement auf. Die Führung des Saugluftstroms
und der elektrischen Energie für eine elektrisch betriebene Bodendüse erfolgt ausschließlich
durch den zweiten Abschnitt des Saugrohres. Auf diese Weise wird eine Teleskopierfähigkeit
des Saugrohres erreicht ohne die Führung des Saugluftstroms oder der elektrischen
Energie im Saugrohr zu beeinflussen.
[0006] Eine Aufgabe der Erfindung besteht entsprechend darin, eine Teleskopiervorrichtung
für einen Staubsauger anzugeben, mit der die oben genannten Nachteile vermieden werden
können.
[0007] Dazu ist bei einer Teleskopiervorrichtung für einen Staubsauger, welche einen Basisteil
und einen Griffteil umfasst, wobei die Teleskopiervorrichtung mit einem Saugrohr und/oder
einem Saugschlauch koppelbar ist, vorgesehen, dass das Griffteil eine Teleskopstange,
welche keine Saugfunktion aufweist, mit einem an deren Ende angeordneten Handgriff
umfasst, wobei die Teleskopstange verschiebbar mit dem Basisteil gekoppelt ist.
[0008] Die Aufgabe wird außerdem mit einem Staubsauger mit einer Teleskopiervorrichtung
wie hier und im Folgenden beschrieben gelöst.
[0009] Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass ein geringer Saugleistungsverlust entsteht,
da der bei zwei ineinander geschobenen Rohren entstehende zusätzliche Strömungswiderstand,
welcher die Saugleistung herabsetzt, entfällt. Durch die Verlegung der Teleskopfunktion
außerhalb des Saugrohres treten auch keine Saugleistungsverluste durch undichte Stellen
im Dichtungsbereich oder Übergang, wie er bei zwei Rohren vorhanden ist, mehr auf.
Ein Schlauchanschlussstutzen für einen Saugschlauch, der zum Staubsauger führt, kann
direkt an das Saugrohr gekoppelt werden und man muss aufgrund der Trennung vom Handgriff
keine Kompromisse bei Durchmesser und Formgebung bezüglich der Handhabung eingehen.
[0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Dabei
verwendete Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstands des Hauptanspruchs
durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruchs hin; sie sind nicht als ein Verzicht
auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmalskombinationen
der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen. Des Weiteren ist im Hinblick auf eine
Auslegung der Ansprüche bei einer näheren Konkretisierung eines Merkmals in einem
nachgeordneten Anspruch davon auszugehen, dass eine derartige Beschränkung in den
jeweils vorangehenden Ansprüchen nicht vorhanden ist.
[0011] Vorteilhaft umfasst das mit dem Saugrohr kombinierte Basisteil eine Führungsaufnahme,
in die die Teleskopstange einführbar und in der die Teleskopstange verschiebbar ist.
Die Führungsaufnahme, die bevorzugt als zumindest teilweise geschlossene Umhüllung
ausgeformt ist, bietet eine stabile Aufnahme für die Teleskopstange und somit eine
sichere Führung des Saugrohrs über die Teleskopstange.
[0012] In einer alternativen Ausführungsform umfasst die Teleskopiervorrichtung vorteilhaft
ein Saugrohr als Basisteil, wobei die Teleskopstange über eine Kopplungsvorrichtung
verschiebbar mit einer Außenseite des Saugrohrs gekoppelt ist. Die Kopplungsvorrichtung
ermöglicht eine besonders einfache Kopplung zwischen Teleskopstange und Saugrohr.
[0013] Bevorzugt sind die Teleskopstange und das Saugrohr derart gekoppelt, dass die Teleskopstange
zumindest abschnittsweise entlang einer Oberseite des Saugrohrs verläuft. Die Teleskopstange
verläuft dann in einem Bereich, in dem sie verlängerbar ist, ohne dass eine Bedienperson
dabei durch den Saugschlauch behindert wird, denn dieser verläuft dann unterhalb des
Handgriffs.
[0014] Bevorzugt ist die Kopplungsvorrichtung an einem unteren Teil der Teleskopstange angeordnet.
Je weiter unten die Kopplungsvorrichtung an der Teleskopstange angeordnet ist, desto
länger ist die maximale Gesamtlänge, auf die die Teleskopstange ausgezogen werden
kann.
[0015] Vorteilhaft umschließt die Kopplungsvorrichtung das Saugrohr zumindest teilweise,
um eine stabile Verbindung zwischen Saugrohr und Teleskopstange zu gewährleisten.
[0016] Wenn die Kopplungsvorrichtung in Passsitz, insbesondere in Spielpasssitz, mit dem
Saugrohr verbunden ist, ergibt sich eine Verbindung zwischen Kopplungsvorrichtung
und Saugrohr, mit der das Saugrohr fixiert, also in seiner Lage stabilisiert ist und
an einer bestimmten Stelle festgehalten wird. Dennoch ist ein Verschieben des Saugrohrs
relativ zu der Teleskopstange ohne großen Kraftaufwand möglich.
[0017] Bevorzugt umfasst zumindest ein Abschnitt der Außenseite des Saugrohrs, insbesondere
zumindest ein Abschnitt einer Unterseite der Außenseite des Saugrohrs, Einkerbungen,
in welche die Kopplungsvorrichtung beim Verschieben der Teleskopstange entlang des
Saugrohrs einrastet. Die Einkerbungen sind daher bevorzugt in einem Abschnitt angeordnet,
in dem die Teleskopstange verschoben werden kann. Beispielsweise kann die Länge des
Abschnitts mit den Einkerbungen in etwa der Länge der Teleskopstange entsprechen,
damit die volle Länge der Teleskopstange ausgenutzt werden kann. In eine oder je nach
Ausgestaltung der Kopplungsvorrichtung gegebenenfalls mehrere derartige Einkerbungen
rastet die Teleskopiervorrichtung ein und kann somit auf eine bestimmte Länge eingestellt
und dadurch für einen bestimmten Verwendungszweck dauerhaft angepasst werden. Die
Arretierung in der oder den Einkerbungen kann bei Bedarf jederzeit auf einfache Art
und Weise gelöst und die Teleskopiervorrichtung mithilfe der übrigen Einkerbungen
auf eine andere Länge eingestellt werden. Vergleichbare oder zumindest ähnliche Einkerbungen
oder Rastelemente können auch bei der Ausführungsform der Teleskopiervorrichtung mit
Führungsaufnahme, in die die Teleskopstange einführbar ist, vorgesehen sein und dort
den gleichen Zweck erfüllen, nämlich eine stabile aber flexible Arretierung der Teleskopiervorrichtung
bei einer bestimmten Länge.
[0018] Bevorzugt sind die Einkerbungen gleichmäßig voneinander beabstandet. So kann die
Anpassung der Länge der Teleskopiervorrichtung in gleichmäßigen Schritten erfolgen.
[0019] Wenn das Basisteil ein Aufnahmeteil zur formschlüssigen Aufnahme des Saugrohrs oder
des Saugschlauchs umfasst, ergibt sich eine lösbare aber genügend feste Verbindung
zwischen dem Basisteil und dem Saugrohr bzw. Saugschlauch, die sich beim Saugen nicht
ungewollt löst. Außerdem wird durch ein solches Aufnahmeteil der Saugleistungsverlust
minimiert.
[0020] Bevorzugt umfasst die Teleskopiervorrichtung eine in einem oberen Bereich mit der
Teleskopstange gekoppelte Haltevorrichtung für den Saugschlauch. Durch Einhängen oder
Einlegen des Saugschlauchs in diese Haltevorrichtung kann der Saugschlauch auf Höhe
des Handgriffs geführt werden. Der Saugschlauch liegt somit auch bei komplett ausgezogener
Teleskopstange während des Saugens nicht am Boden und stellt daher kein Hindernis
für die Bedienperson dar. Der Saugschlauch kann aus dieser Haltevorrichtung, die bevorzugt
sichelförmig ausgeformt ist, leicht seitlich entnommen und wieder eingelegt werden.
[0021] Bezüglich des Staubsaugers ist vorteilhaft vorgesehen, dass der Saugschlauch bis
zu einem Übergang zum Handgriff entlang der Teleskopstange verläuft. Daraus ergibt
sich eine besonders einfache Führung des Staubsaugers.
[0022] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert. Einander entsprechende Gegenstände oder Elemente sind in allen Figuren
mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0023] Das oder jedes Ausführungsbeispiel ist nicht als Einschränkung der Erfindung zu verstehen.
Vielmehr sind im Rahmen der vorliegenden Offenbarung zahlreiche Abänderungen und Modifikationen
möglich, insbesondere solche Varianten und Kombinationen, die zum Beispiel durch Kombination
oder Abwandlung von einzelnen in Verbindung mit den im allgemeinen oder speziellen
Beschreibungsteil beschriebenen sowie in den Ansprüchen und/oder der Zeichnung enthaltenen
Merkmalen bzw. Elementen oder Verfahrensschritten für den Fachmann im Hinblick auf
die Lösung der Aufgabe entnehmbar sind und durch kombinierbare Merkmale zu einem neuen
Gegenstand führen. Es zeigt
- Fig. 1
- schematisch vereinfacht eine Teleskopiervorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung mit einer Führungsaufnahme,
- Fig. 2a
- schematisch vereinfacht eine Teleskopiervorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung mit einer Kopplungsvorrichtung, mit einer ausgezogenen Teleskopstange,
- Fig. 2b
- die Teleskopiervorrichtung aus Fig. 2a mit einer zusammengeschobenen Teleskopstange,
- Fig. 3
- schematisch vereinfacht eine Teleskopiervorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung mit einer Führungsaufnahme und einer Haltevorrichtung,
- Fig. 4
- die Teleskopiervorrichtung aus Fig. 3 mit abgenommenem Saugrohr,
- Fig. 5
- schematisch vereinfacht eine Haltevorrichtung für den Saugschlauch,
- Fig. 6
- schematisch vereinfacht eine Teleskopiervorrichtung , die nicht Teil der Erfindung
ist, mit einer Führungsaufnahme, einer Haltevorrichtung und mit einer Führung des
Saugschlauchs bis zum Boden,
- Fig. 7
- die Teleskopiervorrichtung aus Fig. 6 mit abgekoppeltem Saugschlauch,
- Fig. 8
- eine Variante der Teleskopiervorrichtung,
- Fig. 9a, 9b
- eine Kombination aus Saugrohr und Saugschlauch zur Verwendung in der Teleskopiervorrichtung
gemäß Fig. 8,
- Fig. 10
- eine weitere Variante der Teleskopiervorrichtung mit der Teleskopiervorrichtung kombiniertem
Saugrohr und Saugschlauch, wobei das Saugrohr aufgrund seiner Form als Griff zum Lösen
vom oder zum Verbinden mit der Teleskopiervorrichtung fungiert,
- Fig. 11
- eine Kombination aus Saugrohr und Saugschlauch zur Verwendung in der Teleskopiervorrichtung
gemäß Fig. 10 und
- Fig. 12
- die Teleskopiervorrichtung gemäß Fig. 10 ohne Saugrohr und Saugschlauch.
[0024] Fig. 1 zeigt schematisch vereinfacht eine Teleskopiervorrichtung 10 für einen Staubsauger
(nicht dargestellt) gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Teleskopiervorrichtung
10 umfasst einen Basisteil 12 und einen Griffteil 14, wobei der Griffteil 14 eine
Teleskopstange 16 ohne Saugfunktion und einen an deren Ende angeordneten Handgriff
18 umfasst. Der Basisteil 12 umfasst eine Führungsaufnahme 20, in die die Teleskopstange
16 einführbar ist. In der Führungsaufnahme 20 können z.B. Rastelemente oder Rastausnehmungen
(nicht dargestellt) angeordnet sein, mit denen die Teleskopstange 16 auf bestimmte
Längen eingestellt werden kann. Außerdem umfasst der Basisteil 12 ein Aufnahmeteil
22, in welches ein Saugrohr 24 eingesteckt ist. Außerdem ist das Saugrohr 24 über
ein Haltelement 26 am Basisteil 12 fixiert. An einem oberen Ende des Saugrohrs 24
ist ein Schlauchanschlussstutzen 28 angeordnet, an den ein Saugschlauch 30 angeschlossen
ist, welcher zum Staubsauger führt. An einem unteren Ende des Basisteils 12 befindet
sich ein Anschlussstutzen 32 für ein Vorsatzgerät (nicht dargestellt), z.B. eine Bodendüse.
[0025] Die Teleskopstange 16 anstelle des bisherigen oberen Teleskoprohrs leitet nun keine
Luft mehr durch sein Inneres wodurch die reibenden Flächen nicht mehr verschmutzen
können und es an diesem Bauteil auch keine Strömungsverluste mehr gibt. Die Teleskopstange
16 dient im Wesentlichen nur noch zum Führen der gesamten Einheit, der Teleskopiervorrichtung
10, und endet im Handgriff 18. Die Funktion der Luftführung wird durch das Basisteil
12 erreicht, welches das bisherige untere Teleskoprohr ersetzt. In der in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsform nimmt das Basisteil 12 mit seinem Aufnahmeteil 22 das leicht abgewinkelte
Saug- oder Griffrohr 24 in einer Steckverbindung auf. Der Saugschlauch 30 verläuft
beim Saugen etwa auf Kniehöhe. Damit die zum Teil erheblichen Zugkräfte, die beim
Hinterherziehen des Staubsaugers entstehen, aufgenommen werden können, ist das Saugrohr
24 mit einem Haltelement 26 am Basisteil 12 gesichert. Zum Verwenden von Saugzubehör,
wie z.B. einem Möbelpinsel, muss das Saugrohr 24 parallel zum Griffteil 14 herausgezogen
werden.
[0026] In Fig. 2a ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Teleskopiervorrichtung
10 dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel fungiert das Saugrohr 24 als Basisteil
12. Die Teleskopstange 16 ist über eine Kopplungsvorrichtung 34 mit einer Außenseite
36 des Saugrohrs 24 gekoppelt und verläuft an einer Oberseite 38 des Saugrohrs 24,
so dass sie beim Teleskopieren nicht mit dem Saugschlauch 30 in Kontakt kommen muss.
Der Saugschlauch 30 ist über den Schlauchanschlussstutzen 28 mit dem Basisteil 12,
d.h. mit dem Saugrohr 24 verbunden. An einem unteren Ende 40 des Saugrohrs 24 kann
ein Vorsatzgerät (nicht dargestellt) angeschlossen werden. Der Handgriff 18 ist wie
in Fig. 1 am oberen Ende der Teleskopstange 16 angeordnet. Die Kopplungsvorrichtung
34 ist an einem unteren Teil der Teleskopstange 16 angeordnet und umschließt das Saugrohr
24 an der der Zeichenebene zugewandten Seite. Alternativ (nicht dargestellt) kann
die Kopplungsvorrichtung 34 das Saugrohr 24 auch komplett umschließen. Das Saugrohr
24 weist an einer Unterseite 42 Einkerbungen 44 auf, die gleichmäßig voneinander beabstandet
sind. In den Figuren 2a und 2b sind diese Einkerbungen 44 nicht entlang der gesamten
Unterseite 42 angeordnet; dies ist jedoch auch möglich. Um ihre Funktion zu erfüllen,
sind sie z.B. auf einer Länge des Saugrohrs 24 angeordnet, die in etwa der Länge der
Teleskopstange 16 entspricht, denn diese lässt sich aufgrund des Handgriffs 18 nicht
weiter zusammenschieben. In der in Fig. 2a gezeigten Stellung ist die Teleskopstange
16 (fast) komplett ausgezogen, d.h. die Kopplungsvorrichtung 34 greift in Einkerbungen
44, die in einem oberen Bereich 46 des Saugrohrs 24 angeordnet sind.
[0027] Fig. 2b zeigt die in Fig. 2a dargestellte Teleskopiervorrichtung 10 in einem (fast)
komplett zusammengeschobenen Zustand, bei dem die Kopplungsvorrichtung 34 in Einkerbungen
44 in einem unteren Bereich 48 der Unterseite 42 des Saugrohrs 24 eingreift. Der Handgriff
18 befindet sich nun näher an dem Schlauchanschlussstutzen 28 für den Saugschlauch
30.
[0028] In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Teleskopiervorrichtung 10 mit
Führungsaufnahme 20 mit der Teleskopstange 16 im ausgezogenen Zustand dargestellt.
Am Basisteil 12 ist das Aufnahmeteil 22 angeordnet, in das das Saugrohr 24 eingesteckt
ist. Der Saugschlauch 30 wird dabei in eine Halteöse als Haltevorrichtung 50 eingelegt
oder eingehängt, welche sich im oberen Bereich der Teleskopstange 16, direkt unterhalb
des Handgriffs 18, befindet. Der Saugschlauch 30 wird somit unterhalb und entlang
der Teleskopstange 16 geführt. Dies ist bei ausgezogener Teleskopstange 16 vorteilhaft,
da eine bessere Kontrolle über den Saugschlauch 30 mithilfe des Handgriffs 18 möglich
ist. Eine Umlenkung des Saugschlauchs 30 erfolgt nicht mehr direkt am Schlauchanschlussstutzen
28, wie in Fig. 1 vorgesehen, sondern über den Saugschlauch 30 selbst.
[0029] Fig. 4 zeigt die Teleskopiervorrichtung 10 aus Fig. 3 mit abgekoppeltem Saugrohr
24 und Saugschlauch 30. Das hier gezeigte Ausführungsbeispiel bietet den Vorteil,
dass das Saugrohr 24 in Kombination mit dem Saugschlauch 30 unabhängig von der Teleskopiervorrichtung
10 benutzt werden kann. Dies ist z.B. beim Saugen von Zimmerdecken oder Kraftfahrzeugen
vorteilhaft, da hier das zusätzliche Gewicht oder die Größe der Teleskopiervorrichtung
10 behindern könnten. Gegenüber einem konventionellen System aus Griffrohr und Saugschlauch
steht hier eine deutlich längere Schlauchlänge (50 cm bis 70 cm) zur Verfügung, da
der Schlauch ja einen Teil des Rohrs ersetzt.
[0030] In Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel für die Haltevorrichtung 50 für den Saugschlauch
30 vergrößert dargestellt. Ein geschlossener Ring 52 ist dabei zur Kopplung mit der
Teleskopstange 16 vorgesehen und ein sichelförmiger Teil stellt einen Haltebereich
54 für den Saugschlauch 30 dar. Der Saugschlauch 30 kann somit an einer Seite einfach
in den Haltebereich 54 eingelegt oder gehängt und wieder entnommen werden.
[0031] Fig. 6 zeigt eine weitere Teleskopiervorrichtung 10 mit Führungsaufnahme 20 und Haltevorrichtung
50, diese Teleskopiervorrichtung ist nicht Teil der Erfindung. Hierbei ist ein verlängerter
Saugschlauch 30 vorgesehen, welcher ohne Anschluss an ein Saugrohr 24 (Fig. 1), z.B.
nur über ein kurzes, festes Verbindungsstück 56, welches einen Griff 58 zur einfacheren
Handhabung aufweist, in das entsprechende Aufnahmeteil 22 im unteren Teil des Basisteils
12 der Teleskopiervorrichtung 10 gesteckt ist. Der Saugschlauch 30 ist außerdem über
das Haltelement 26 am Basisteil 12 fixiert, wodurch ein Durchhängen des Saugschlauchs
30 zwischen Aufnahmeteil 22 und Haltevorrichtung 50 vermieden wird. Das Verbindungsstück
56 kann als steifes Teil des Saugschlauchs 30 ausgebildet sein, hierzu kann der Schlauch
30 als Blasformschlauch ausgebildet sein.
[0032] Diese Führung des Saugschlauchs 30 bis zum Boden hat den Vorteil, dass eine größere
Länge des Saugschlauchs 30 zur Verfügung steht, wenn dieser von der Teleskopiervorrichtung
10 abgekoppelt wird, wie in Fig. 7 gezeigt. Dies ist wiederum vorteilhaft beim Saugen
von z.B. Kraftfahrzeugen.
[0033] Die in Fig. 3 bis Fig. 7 gezeigten Ausführungsformen bieten Vorteile bei der Handhabung,
da der Saugschlauch 30 wie bei bisherigen Staubsaugern wieder auf der Höhe des Handgriffs
18 geführt wird und somit nicht während des Saugens auf dem Boden liegt und ein Hindernis
für die Bedienperson darstellt. Zudem steht beim Saugen ohne Teleskopiervorrichtung
10 eine deutlich längere Schlauchlänge zur Verfügung und durch den am Saugrohr 24
oder am Verbindungsstück 56 angeformten Griff wird eine verbesserte Handhabung erreicht.
[0034] Eine in Fig. 8 gezeigte weitere Ausführungsform weist eine Änderung im Basisteil
12 auf, beo der keine Halterung für das Saugrohr 24 benötigt wird. Zur Fixierung des
Saugrohrs 24 dient ein Formschlusselement und eine korrespondierende Formschlussaufnahme,
insbesondere eine Nut-/Federkombination, z. B. eine umlaufende oder zumindest abschnittsweise
umlaufende Nut oder Feder am Saugrohr 24, die in eine entsprechende Feder bzw. Nut
am Aufnahmeteil 22 eingreift. Fig. 9a zeigt zur Verdeutlichung das Saugrohr 24 mit
dem Saugschlauch 30 im von der Teleskopiervorrichtung 10 gelösten Zustand. Saugrohr
24 und Saugschlauch 30 sind im Bereich des Sauganschlussstutzens 28 kombiniert. Auf
der Außenoberfläche des Sauganschlussstutzens 28 ist als Formschlussaufnahme eine
Ausnehmung oder Vertiefung nach Art einer Nut gebildet. Dazu zeigt Fig. 9b in einer
schematisch vereinfachten Darstellung einen Schnitt durch einen Teil der Oberseite
von Saugrohr 24 und Saugschlauch 30 im Bereich des Sauganschlussstutzens 28 mit dem
Sauganschlussstutzen 28. Hier ist die Formschlussaufnahme als Nut 60 erkennbar. Die
Formschlussaufnahme kann (in der Schnittdarstellung in Fig. 9b nicht erkennbar) entlang
eines größeren Abschnitts der Außenumfangsfläche des Sauganschlussstutzens 28 verlaufen,
z.B. über die gesamte Außenumfangsfläche, die Hälfte der Außenumfangsfläche, ein Drittel
der Außenumfangsfläche, ein Viertel der Außenumfangsfläche, usw. Mit der Formschlussaufnahme
wirkt ein korrespondierendes, auf der zur Aufnahme des Sauganschlussstutzens 28 vorgesehenen
Innenseite des Halteelements 26 gebildetes Formschlusselement, bei der Situation gemäß
Fig. 9b also eine Feder (nicht dargestellt), zusammen. Saugrohr 24 und Saugschlauch
30 werden in der Teleskopiervorrichtung 10 einerseits dadurch, dass das Saugrohr 24
zumindest abschnittsweise in das Aufnahmeteil 22 eingeführt ist und andererseits durch
die Kombination des Saugschlauchs 30 mit der Haltevorrichtung 50 gehalten. Insoweit
fungieren bereits Aufnahmeteil 22 und/oder Haltevorrichtung 50 als Mittel zur Fixierung
des mit dem Aufnahmeteil 22 kombinierten Saugrohrs 24. Auch die Kombination aus Formschlussaufnahme
und Formschlusselement im Bereich des Sauganschlussstutzens 28 bzw. auf der Innenseite
des Halteelement 26 fungieren als Mittel zur Fixierung, wenn die Teleskopiertaste
62 gedrückt ist. Das mit dem Aufnahmeteil 22 kombinierte Saugrohr 24 wird insofern
fixiert, als damit z.B. ein Verschieben des Saugrohrs 24 entlang dessen Längsachse
im mit der Teleskopiervorrichtung 10 kombinierten Zustand verhindert wird. Diese Ausführungsform
zeichnet sich durch eine erleichterte Handhabung des Saugrohrs 24 aus. Durch das offene
Basisteil 12 ist kein Umfassen bei der Bedienung mehr notwendig. Die Bedienperson
kann mit der Hand unter das Basisteil 12 greifen, das Saugrohr 24 aus seiner Position
lösen und im gleichen Handhabungsschritt weiter verwenden. Vorteile dieser Ausführungsform
resultieren daraus, dass zum Entkoppeln des Saugrohrs 24 vom Basisteil 12 nur noch
ein minimaler Weg notwendig ist und dass sich durch die Geometrie des Griffs 58 am
Saugrohr 24 eine verbesserte Handhabbarkeit im vom Basisteil 12 gelösten Zustand ergibt.
Die Kombination aus Formschlussaufnahme und Formschlusselement kann noch dahingehend
erweitert werden, dass Formschlussaufnahme und Formschlusselement lösbar verrastbar
sind. Dann wird nicht nur ein unerwünschtes Verschieben des Saugrohrs 24 entlang von
dessen Längsachse verhindert sondern zusätzlich wirkt ein mit einer Formschlussaufnahme
verrastetes Formschlusselement auch noch zum Halten des Saugrohrs 24 am Basisteil
12. Selbstverständlich ist es unerheblich, ob die jeweilige Formschlussaufnahme am
Sauganschlussstutzen 28 oder am Halteelement 26 gebildet ist. Anstelle der gezeigten
Ausführungsform kann demnach auch der Sauganschlussstutzen 28 ein Formschlusselement
und das Halteelement 26 eine korrespondierende Formschlussaufnahme aufweisen.
[0035] Eine nochmals weitere Ausführungsform ist in Fig. 10 dargestellt. Diese Variante
unterscheidet sich von den Vorhergehenden in der Gestaltung des Saugrohrs 24. Dieses
besitzt nun keinen expliziten Griff mehr sondern dieser ist nun ein Teil einer geschwungenen
Geometrie (Fig. 11); das Saugrohr 24 selbst fungiert jetzt als Griff. Das Saugrohr
24 kann von der Bedienperson entnommen werden, indem diese von unten in einen sich
zwischen Saugrohr 24 und Basisteil 12 ergebenden Zwischenraum greift und das Saugrohr
24 vom Basisteil 12 löst. Die Fixierung im Basisteil 12 wird durch eine teilweise
Umschlingung des Saugrohrs 24 durch das Basisteil 12 erreicht (vgl. Fig. 10). Dafür
sind am Basisteil 12 als Halteelement 26 aus elastischem Werkstoff gefertigte Flanken
angeformt. Diese verformen sich elastisch und schwingen nach dem Entnehmen des Saugrohrs
24 zurück. Das Zurückstecken des Saugrohrs 24 nach der Benutzung geschieht auf entsprechende
Weise. Die Bedienperson presst das Saugrohr 24 in das Basisteil 12 und es schnappt
dabei in seine ursprüngliche, mit dem Basisteil 12 kombinierte Lage. Auch bei dieser
Ausführungsform fungiert das Halteelement 26 des Basisteils 12, hier mit seinen flexiblen
Flanken oder zumindest einer flexiblen Flanke, als Mittel zur Fixierung des mit dem
Aufnahmeteil 22 kombinierten Saugrohrs 24. Vorteile dieser Ausführungsform resultieren
aus dem Wegfall des Griffes am Saugrohr 24 und der sich dadurch für die Bedienperson
ergebenden größeren Bewegungsfreiheit bei beengten Platzverhältnissen und zwar mit
der Teleskopiervorrichtung 10 insgesamt oder auch dem daraus gelösten Saugrohr 24.
Zudem ist die neue Art der Verbindung zwischen Basisteil 12 und Saugrohr 24 intuitiv
und kommt ohne Mittel zum Lösen der Kombination von Saugrohr 24 und Basisteil, z.
B. in Form einer Verriegelungstaste oder dergleichen, aus. Dadurch benötigt die Bedienperson
nur eine Hand um das Saugrohr 24 zu lösen. Fig. 12 zeigt die Teleskopiervorrichtung
10 mit dem Basisteil 12 und ohne eingesetztes Saugrohr 24.
[0036] Zusätzlich oder alternativ, jedoch nicht dargestellt, ist eine Elektroausführung
der Teleskopiervorrichtung 10 (Fig. 1) zum Anschluss von elektrisch betreibbaren Vorsatzgeräten
möglich. Diese ist sehr einfach und kostengünstig zu realisieren, da in der Teleskopiervorrichtung
10 kein Stromkabel verlegt werden muss. Eine elektrische Leitung kann stattdessen
bis zu einem Ende des Saugrohrs 24 (Fig. 1) oder Saugschlauchs 30 (Fig. 7), im Saugschlauch
30 und Saugrohr 24 bzw. im Saugschlauch 30 verlegt und z.B. über einen Steckkontakt
im Anschlussstutzen 32 (Fig. 1) der Teleskopiervorrichtung 10 mit dem elektrisch betreibbaren
Vorsatzgerät verbunden werden. Ein Ein- und Ausschalten des elektrisch betreibbaren
Vorsatzgeräts könnte über einen Fußschalter an dem Vorsatzgerät oder am Anschlussstutzen
32 oder über ein Funkmodul im Handgriff 18 (Fig. 1), welches zur Kommunikation mit
der Elektronik des Staubsaugers dient, erfolgen.
[0037] Damit lassen sich einzelne Aspekte der Neuerung kurz wie folgt darstellen: Es wird
eine Teleskopiervorrichtung 10 für einen Staubsauger, welche einen Basisteil 12 und
einen Griffteil 14 umfasst, und bei der die Teleskopiervorrichtung 10 mit einem Saugrohr
24 und/oder einem Saugschlauch 30 koppelbar ist, angegeben, bei der der Griffteil
14 eine Teleskopstange 16 ohne Saugfunktion mit einem an deren Ende angeordneten Handgriff
18 umfasst, und bei der die Teleskopstange 16 verschiebbar an den Basisteil 12 gekoppelt
ist.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 10
- Teleskopiervorrichtung
- 12
- Basisteil
- 14
- Griffteil
- 16
- Teleskopstange
- 18
- Handgriff
- 20
- Führungsaufnahme
- 22
- Aufnahmeteil
- 24
- Saugrohr
- 26
- Halteelement
- 28
- Sauganschlussstutzen
- 30
- Saugschlauch
- 32
- Anschlussstutzen
- 34
- Kopplungsvorrichtung
- 36
- Außenseite
- 38
- Oberseite
- 40
- unteres Ende
- 42
- Unterseite
- 44
- Einkerbungen
- 46
- oberer Bereich
- 48
- unterer Bereich
- 50
- Haltevorrichtung
- 52
- Ring
- 54
- Haltebereich
- 56
- Verbindungsstück
- 58
- Griff
- 60
- Nut
- 62
- Teleskopiertaste
1. Teleskopiervorrichtung (10) für einen Staubsauger, welche ein Basisteil (12) und ein
Griffteil (14) umfasst, wobei die Teleskopiervorrichtung (10) mit einem Saugrohr (24)
und einem Saugschlauch (30) koppelbar ist, wobei das Griffteil (14) eine Teleskopstange
(16) mit einem an deren Ende angeordneten Handgriff (18) umfasst und wobei die Teleskopstange
(16) verschiebbar mit dem Basisteil (12) gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Teleskopstange (16) über eine Kupplungsvorrichtung (34) verschiebbar mit einer
Außenseite (36) des Saugrohrs (24) gekoppelt ist.
2. Teleskopiervorrichtung (10) nach Anspruch 1, wobei das Basisteil (12) eine Führungsaufnahme
(20) umfasst, in die die Teleskopstange (16) einführbar und in der die Teleskopstange
(16) verschiebbar ist.
3. Teleskopiervorrichtung (10) nach Anspruch 1 wobei die Teleskopstange (16) und das
Saugrohr (24) derart gekoppelt sind, dass die Teleskopstange (16) zumindest abschnittsweise
entlang einer Oberseite (38) des Saugrohrs (24) verläuft.
4. Teleskopiervorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 3, wobei die Kopplungsvorrichtung
(34) an einem unteren Teil der Teleskopstange (16) angeordnet ist.
5. Teleskopiervorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1, 3 bis 4, wobei die Kopplungsvorrichtung
(34) das Saugrohr (24) zumindest teilweise umschließt.
6. Teleskopiervorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1, 3 bis 5, wobei die Kopplungsvorrichtung
(34) in Passsitz, insbesondere in Spielpasssitz, mit dem Saugrohr (24) verbunden ist.
7. Teleskopiervorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1, 3 bis 6, wobei zumindest ein
Abschnitt der Außenseite (36), insbesondere einer Unterseite (42) der Außenseite (36),
des Saugrohrs (24) Einkerbungen (44) umfasst, in welche die Kopplungsvorrichtung (34)
beim Verschieben der Teleskopstange (16) entlang des Saugrohrs (24) einrastet.
8. Teleskopiervorrichtung (10) nach Anspruch 7, wobei die Einkerbungen (44) gleichmäßig
voneinander beabstandet sind.
9. Teleskopiervorrichtung (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Basisteil
(12) ein Aufnahmeteil (22) zur formschlüssigen Aufnahme des Saugrohrs (24) oder des
Saugschlauchs (30) umfasst.
10. Teleskopiervorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, mit einer in einem oberen
Bereich mit der Teleskopstange (16) oder dem Handgriff (18) gekoppelten Haltevorrichtung
(50) für den Saugschlauch (30).
11. Staubsauger mit einer Teleskopiervorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
12. Staubsauger nach Anspruch 11, wobei der Saugschlauch (30) bis zu einem Übergang zum
Handgriff (18) entlang der Teleskopstange (16) verläuft.
1. Telescoping device (10) for a vacuum cleaner, comprising a base part (12) and a handle
part (14), the telescoping device (10) being able to be coupled to a suction pipe
(24) and a suction tube (30), the handle part (14) comprising a telescoping rod (16)
having a handle (18) arranged at the end thereof, and the telescoping rod (16) being
displaceably coupled to the base part (12), characterised in that the telescoping rod (16) is displaceably coupled to an external side (36) of the
suction pipe (24) by means of a coupling device (34).
2. Telescoping device (10) according to claim 1, wherein the base part (12) comprises
a guide holder (20) into which the telescoping rod (16) can be introduced and in which
the telescoping rod (16) can be displaced.
3. Telescoping device (10) according to claim 1, wherein the telescoping rod (16) and
the suction pipe (24) are coupled in such a way that the telescoping rod (16) extends
along an upper side (38) of the suction pipe (24) at least in regions.
4. Telescoping device (10) according to either claim 1 or claim 3, wherein the coupling
device (34) is arranged on a lower part of the telescoping rod (16).
5. Telescoping device (10) according to any of claims 1, 3 or 4, wherein the coupling
device (34) surrounds the suction pipe (24) at least in part.
6. Telescoping device (10) according to any of claims 1 and 3 to 5, wherein the coupling
device (34) is connected to the suction pipe (24) with a snug fit, more particularly
a clearance fit.
7. Telescoping device (10) according to any of claims 1 and 3 to 6, wherein at least
a region of the external side (36), more particularly of an underside (42) of the
external side (36), of the suction pipe (24) comprises indentations (44), into which
the coupling device (34) engages when the telescoping rod (16) is displaced along
the suction pipe (24).
8. Telescoping device (10) according to claim 7, wherein the indentations (44) are at
a uniform distance from one another.
9. Telescoping device (10) according to any of the preceding claims, wherein the base
part (12) comprises a receiving part (22) for receiving the suction pipe (24) or the
suction tube (30) in an interlocking manner.
10. Telescoping device (10) according to any of claims 1 to 9, comprising a holding device
(50), coupled to the telescoping rod (16) or the handle (18) in an upper region, for
the suction tube (30).
11. Vacuum cleaner having a telescoping device (10) according to any of claims 1 to 10.
12. Vacuum cleaner according to claim 11, wherein the suction tube (30) extends along
the telescoping rod (16) as far as a transition into the handle (18).
1. Dispositif télescopique (10) pour un aspirateur, qui comprend une partie de base (12)
et une partie de poignée (14), le dispositif télescopique (10) pouvant être couplé
à un tube d'aspiration (24) et à un tuyau d'aspiration (30), la partie de poignée
(14) comprenant une tige télescopique (16) avec une poignée (18) disposée à son extrémité,
et la tige télescopique (16) étant couplée de façon mobile à la partie de base (12),
caractérisé en ce que la tige télescopique (16) est, par le biais d'un dispositif d'accouplement (34),
couplée de façon mobile à un côté extérieur (36) du tube d'aspiration (24).
2. Dispositif télescopique (10) selon la revendication 1, dans lequel la partie de base
(12) comprend un logement de guidage (20) dans lequel la tige télescopique (16) peut
être introduite et dans lequel la tige télescopique (16) est mobile.
3. Dispositif télescopique (10) selon la revendication 1, dans lequel la tige télescopique
(16) et le tube d'aspiration (24) sont couplés de telle sorte que la tige télescopique
(16) s'étend, au moins par tronçons, le long d'un côté supérieur (38) du tube d'aspiration
(24).
4. Dispositif télescopique (10) selon la revendication 1 ou 3, dans lequel le dispositif
d'accouplement (34) est disposé sur une partie inférieure de la tige télescopique
(16).
5. Dispositif télescopique (10) selon une des revendications 1, 3 à 4, dans lequel le
dispositif d'accouplement (34) englobe au moins partiellement le tube d'aspiration
(24).
6. Dispositif télescopique (10) selon une des revendications 1, 3 à 5, dans lequel le
dispositif d'accouplement (34) est raccordé au tube d'aspiration (24) avec un ajustement
serre, en particulier avec un ajustement avec jeu.
7. Dispositif télescopique (10) selon une des revendications 1, 3 à 6, dans lequel au
moins un tronçon du côté extérieur (36), en particulier d'un côté inférieur (42) du
côté extérieur (36), du tube d'aspiration (24) comprend des rainures (44) dans lesquelles
le dispositif d'accouplement (34) s'encliquette lors du déplacement de la tige télescopique
(16) le long du tube d'aspiration (24).
8. Dispositif télescopique (10) selon la revendication 7, dans lequel les rainures (44)
sont espacées régulièrement les unes des autres.
9. Dispositif télescopique (10) selon une des revendications précédentes, dans lequel
la partie de base (12) comprend une partie de réception (22) pour la réception, par
liaison de forme, du tube d'aspiration (24) ou du tuyau d'aspiration (30).
10. Dispositif télescopique (10) selon une des revendications 1 à 9, avec un dispositif
de retenue (50) du tuyau d'aspiration (30) couplé, dans une zone supérieure, à la
tige télescopique (16) ou à la poignée (18).
11. Aspirateur avec un dispositif télescopique (10) selon une des revendications 1 à 10.
12. Aspirateur selon la revendication 11, dans lequel le tuyau d'aspiration (30) s'étend
jusqu'à une transition avec la zone (18) le long de la tige télescopique (16).