[0001] Die Erfindung betrifft Seitenkanalgebläse, insbesondere Sekundärluftgebläse für eine
Verbrennungskraftmaschine mit einem Gehäuse, in dem ein Einlass und ein Auslass ausgebildet
ist, einem Gehäuseteil, in dem ein sich im Wesentlichen ringförmig erstreckender Förderkanal
angeordnet ist, einem Laufrad, welches drehbar im Gehäuse gelagert ist und Förderschaufeln
aufweist, die mit dem gegenüberliegenden Förderkanal zusammenwirken, einem Unterbrechungsbereich
zwischen dem Einlass und dem Auslass, in dem der Förderkanal in Umfangsrichtung unterbrochen
ist und einem Querschnittsverminderer, der die Förderkanaltiefe über einen vorbestimmten
Abschnitt verringert.
[0002] Seitenkanalgebläse oder -pumpen sind allgemein bekannt und werden in einer Vielzahl
von Anmeldungen beschrieben. Im Kraftfahrzeug dienen sie beispielsweise zur Förderung
von Kraftstoff oder zum Einblasen von Sekundärluft in das Abgassystem. Der Antrieb
erfolgt üblicherweise über einen Elektromotor, der das Laufrad antreibt. Das Laufrad
ist an seinem Umfang im Wesentlichen derart ausgebildet, dass es mit dem ihm axial
gegenüberliegenden Förderkanal einen umlaufenden Wirbelkanal bildet. Aus dem den Wirbelkanal
bildenden Teil des Laufrads ragen Förderschaufeln senkrecht in Richtung zum gegenüberliegenden,
im Gehäuse ausgebildeten Teil des Förderkanals, so dass zwischen den Förderschaufeln
Taschen gebildet werden. Das geförderte Fluid in den Taschen erfährt bei Drehung des
Laufrades durch die Förderschaufeln eine Beschleunigung in Umfangsrichtung sowie in
radialer Richtung, so dass im Förderkanal eine umlaufende Wirbelströmung entsteht.
[0003] Es sind Seitenkanalgebläse bekannt, bei denen lediglich ein Förderkanal an einer
axialen Seite des Laufrades in einem Gehäuseteil ausgebildet ist, als auch Seitenkanalgebläse
bei denen an beiden axialen Seiten des Laufrades ein Förderkanal ausgebildet ist,
wobei dann beide Förderkanäle fluidisch miteinander verbunden sind. Bei einem derartigen
Seitenkanalgebläse ist einer der Förderkanäle in einem als Deckel dienenden Gehäuseteil
ausgebildet, während der andere Förderkanal in dem Gehäuseteil ausgebildet ist, an
dem die Antriebseinheit befestigt ist, auf deren Antriebswelle das Laufrad befestigt
ist.
[0004] Nachteilhaft bei diesen bekannten Seitenkanalgebläsen sind die auftretenden Pulsationen,
durch die unerwünscht hohe Körperschallemissionen auftreten.
[0005] Um diese hohen Geräuschemissionen zu vermeiden, wird in der
DE 42 20 153 A1 ein Seitenkanalgebläse vorgeschlagen, bei dem sich ein Querschnittsverminderer von
der Mitte des Förderkanals zwischen Einlass und Auslass bis kurz vor die Auslassöffnung
erstreckt. Durch diesen Querschnittsverminderer soll die Geschwindigkeitsdifferenz
zwischen dem aus dem Förderkanal in das Laufrad einströmenden Fluid und der Förderschaufelgeschwindigkeit
reduziert werden, wodurch der Geräuschpegel herabgesetzt wird. Zusätzlich soll hierdurch
der erreichbare statische Druck erhöht werden. Der Querschnitt des Querschnittverminderers
ist dabei im Vergleich zum Querschnitt der Nut relativ groß, wodurch der zu fördernde
Volumenstrom beschränkt wird, auch wenn ein erhöhter statischer Druck erreicht wird.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Seitenkanalgebläse so zu gestalten, dass
bei gleicher Baugröße ein erhöhtes Fördervolumen erreicht werden kann und gleichzeitig
ein erhöhter Geräuschpegel durch Pulsationen und abreißende Strömungen vermieden werden
kann.
[0007] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die radiale Ausdehnung des Querschnittsverminderers
vom Eintritt zum Austritt hin stetig wächst und der Förderkanal im Querschnitt zwei
Absätze zu sich anschließenden Wandflächen des Förderkanals aufweist. Es hat sich
gezeigt, dass bei einer derartigen Ausführung des Querschnittsverminderers das Fördervolumen
bei etwa gleichem erreichbaren statischen Druck erhöht werden kann und gleichzeitig
Geräuschemissionen durch die Verhinderung von Turbulenzen beim Eintritt der Luft aus
dem Förderkanal in das Laufrad verringert werden können.
[0008] Vorzugsweise verringert der Querschnittsverminderer in Umfangsrichtung und in radialer
Richtung die Förderkanaltiefe um eine konstante Differenz. Eine derartige Ausführung
des Querschnittsverminderers ist in automatisierten Anlagen relativ einfach herstellbar.
Bereits bei einer geringen Differenz von 0,1 mm bis 2 mm in der Förderkanaltiefe ist
eine deutliche Verbesserung bezüglich der Geräuschemissionen und des erreichbaren
Fördervolumen vorhanden.
[0009] Bevorzugt ist der Querschnittsverminderer einstückig mit dem Gehäuseteil hergestellt,
so dass zusätzliche Bauteile entfallen.
[0010] In einer besonderen Ausführungsform besteht das Gehäuse zumindest aus einem ersten
Gehäuseteil und einem zweiten Gehäuseteil, in denen jeweils ein Förderkanal ausgebildet
ist, wobei in beiden Förderkanälen ein Querschnittsverminderer angeordnet ist. Hierdurch
können die Vorteile durch den Querschnittsverminderer auch in Seitenkanalgebläsen
mit sich gegenüberliegenden Förderkanälen vollständig genutzt werden.
[0011] Es hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn die radiale Ausdehnung
des Querschnittsverminderers im ersten Förderkanal im ersten Gehäuseteil, in dem der
Einlass angeordnet ist, in Richtung zum Auslass von radial innen nach radial außen
wächst und im zweiten Förderkanal im zweiten Gehäuseteil, in dem der Auslass angeordnet
ist, in Richtung zum Auslass von radial außen nach radial innen wächst, wobei die
Förderschaufeln des Laufrades mit beiden Förderkanälen zusammenwirken. Es hat sich
herausgestellt, dass hierdurch insbesondere im Druckbereich vorhandene Druckschwankungen
reduziert werden und eine bessere Akustik erreicht wird.
[0012] Es wird somit ein Seitenkanalgebläse geschaffen, bei dem bei gleich bleibendem Maximaldruck
ein größeres Luftvolumen gefördert werden kann und gleichzeitig der Geräuschpegel
reduziert wird.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Seitenkanalgebläses ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird nachfolgend beschrieben.
Figur 1 zeigt eine Seitenansicht eines Seitenkanalgebläses in geschnittener Darstellung.
Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf ein Deckelteil eines erfindungsgemäßen Seitenkanalgebläses
aus Richtung des Laufrades.
Figur 3 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie A-A des in der Figur 2 dargestellten
Deckelteils.
Figur 4 zeigt eine Draufsicht ein zweites Gehäuseteil eines erfindungsgemäßen Seitenkanalgebläses
aus Richtung des Laufrades.
Figur 5 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie A-A des in der Figur 4 dargestellten
zweiten Gehäuseteils.
[0014] Das in Figur 1 dargestellte Seitenkanalgebläse besteht aus einem zweiteiligen Gehäuse
2 sowie einem im Gehäuse 2 drehbar gelagerten und über eine Antriebseinheit 3 angetriebenen
Laufrad 4, beispielsweise zur Förderung von Luft. Die Luft gelangt über einen axialen
Einlass 6 in einen Einlassbereich 8 eines ersten Gehäuseteils 10, welches in vorliegender
Ausführung als Deckelteil des Seitenkanalgebläses dient. Vom Einlassbereich 8 aus
strömt die Luft anschließend in zwei sich im Wesentlichen ringförmig erstreckende
Förderkanäle 12, 14, von denen der erste Förderkanal 12 im Deckelteil 10 ausgebildet
ist und der zweite Förderkanal 14 in einem zweiten Gehäuseteil 16 ausgebildet ist,
in dem auch eine Lagerung 18 einer Antriebswelle 19 der Antriebseinheit 3 angeordnet
ist, auf der das Laufrad 4 befestigt ist. Der Austritt der Luft erfolgt über einen
tangentialen Auslass 20, der am zweiten Gehäuseteil 16 angeordnet ist.
[0015] Das Laufrad 4 ist zwischen dem Deckelteil 10 und dem zweiten Gehäuseteil 16 angeordnet
und weist an seinem Umfang Förderschaufeln 22 auf, die gekrümmt sind und sich radial
erstrecken, wobei die Förderschaufeln 22 durch einen sich radial erstreckenden Umfangsring
24 in eine erste Reihe axial gegenüberliegend zum ersten Förderkanal 12 und eine zweite
Reihe axial gegenüberliegend zum zweiten Förderkanal 14 geteilt werden, so dass zwei
Wirbelkanäle ausgebildet werden, die jeweils durch einen der Förderkanäle 12, 14 mit
dem zugewandten Teil des Laufrades 4 gebildet werden. Der Außendurchmesser der Förderkanäle
12, 14 ist etwas größer als der Außendurchmesser des Laufrades 4, so dass eine fluidische
Verbindung zwischen den beiden Förderkanälen 12, 14 außerhalb des Außenumfangs des
Laufrads 4 besteht. Zwischen den sich vom Umfangsring 24 erstreckenden Förderschaufeln
22 werden somit nach radial außen offene Taschen 26 gebildet, in denen die Luft gefördert
beziehungsweise beschleunigt wird.
[0016] Um eine möglichst gute Förderleistung und Druckerhöhung zu erlangen, ist der axiale
Einlass 6 in Drehrichtung des Laufrades 4 möglichst weit vom tangentialen Auslass
20 entfernt. Um zuverlässig eine Kurzschlussströmung entgegen der Drehrichtung des
Laufrades 4 vom Einlass 6 zum Auslass 20 zu unterbinden, sind zwischen dem Einlass
6 und dem Auslass 20 Unterbrechungsbereiche 28 am Deckelteil 10 und am Gehäuseteil
16 angeordnet, in welchen die Förderkanäle 12, 14 unterbrochen sind, so dass im Unterbrechungsbereich
28 axial gegenüberliegend zu den Förderschaufeln 22 des Laufrades 4 ein möglichst
geringer Spalt vorhanden ist.
[0017] In den Figuren 2 und 3 ist zu erkennen, dass der im Deckelteil 10 angeordnete Förderkanal
12 eine im Wesentlichen konstante Breite b aufweist und sich mit Ausnahme des Unterbrechungsbereiches
28 über den Umfang des Deckelteils 10 erstreckt. Bei der hier gewählten Ansicht dreht
sich somit das Laufrad 4 im Uhrzeigersinn vom Einlassbereich 8 bis zum Ende des Förderkanals
12 und anschließend über den Unterbrechungsbereich 28, von wo aus eine einzelne Tasche
26 erneut über den Einlassbereich 8 geführt wird und Luft ansaugt.
[0018] Das Deckelteil 10 wird über Schrauben am zweiten Gehäuseteil 16 befestigt, welche
durch entsprechende Bohrungen 30 gesteckt werden, die an sich nach radial außen erstreckenden
Vorsprüngen 32 am Deckelteil 10 ausgebildet sind. An zweien dieser Vorsprünge 32 befinden
sich zusätzlich kleine, sich axial erstreckende Bolzen 34, welche zur Vorfixierung
des Deckelteils 10 auf dem zweiten Gehäuseteil 16 dienen.
[0019] Radial hinter einer Außenwand 36 des Förderkanals 12 ist eine Nut 38 ausgebildet,
in die zur Abdichtung zwischen Deckelteil 10 und zweitem Gehäuseteil 16 ein Dichtring
40 eingelegt wird, der über Nasen 42 in der Nut 38 gehalten wird.
[0020] Radial vor einer Innenwand 44 des Förderkanals 12 ist ein ringförmiger Steg 46 ausgebildet,
der nach dem Zusammenbau des Gebläses in eine korrespondierende Nut 48 des Laufrades
4 greift, wodurch eine Abdichtung vom Förderkanal 12 in Richtung zum Inneren des Laufrades
4 erfolgt. Zusätzlich weist das Deckelteil 10 eine zylindrische Vertiefung 50 auf,
in die die Antriebswelle 19 der Antriebseinheit 3 ragt. Im Förderkanal 12 des Deckelteils
10 ist ein Querschnittsverminderer 52 angeordnet, der in der Figur 2 schraffiert dargestellt
ist. Dieser erstreckt sich über die gesamte Länge des Förderkanals 12, beginnend kurz
hinter dem Einlassbereich 8 und endend axial gegenüberliegend zum am zweiten Gehäuseteil
16 ausgebildeten Auslass 20. Erfindungsgemäß wächst die Breite des Querschnittsverminderers
52 dabei vom Einlassbereich 8 zum Auslass 20. Dies bedeutet, dass der Außenumfang
spiralförmig vom Einlassbereich 8 zum Auslass 20 hin wächst, während der Innenumfang
des Querschnittsverminderers 52 konstant bleibt.
[0021] Die Querschnittsform des Querschnittsverminderers 52 ist in der Figur 3 zu erkennen.
In Bezug auf eine sich anschließende Wandfläche 54 des Förderkanals 12 weist die Oberfläche
des Querschnittsverminderers 52 eine minimale konstante Höhe von etwa 0,1 mm bis 2
mm auf. Dies bedeutet, dass die üblicherweise im Querschnitt stetig geformte Wandfläche
54 des Förderkanals 12 zwei Absätze 56 jeweils am Übergang zwischen Förderkanal 12
ohne Querschnittsverminderer 52 und Förderkanal 12 mit Querschnittsverminderer 52
aufweist. Über die gesamte Lauflänge des Förderkanals 12 betrachtet, ergibt sich somit
eine stetige Verminderung des zur Verfügung stehenden Querschnitts des Förderkanals
12. Insbesondere diese Verminderung führt zu einer Erhöhung des maximalen Fördervolumens.
Die Absätze 56 hingegen vermindern die auftretenden Druckpulsationen und führen somit
zu geringeren Geräuschemissionen.
[0022] In den Figuren 4 und 5 ist das zweite Gehäuseteil 16 des erfindungsgemäßen Seitenkanalgebläses
dargestellt, wobei auch hier ein Querschnittsverminderer 58 ausgebildet und durch
Schraffierung in Figur 4 kenntlich gemacht ist. Dieser Querschnittsverminderer 58
weist im Querschnitt im Wesentlichen die gleiche Form auf wie der Querschnittsverminderer
52 im Deckelteil 10. So wird insbesondere aus Figur 5 deutlich, dass die Kanaltiefe
im Bereich des Querschnittsverminderers 58 um 0,1 mm bis 2 mm im Vergleich zur sonstigen
Kanaltiefe im Querschnitt reduziert ist. Auch hier entstehen entsprechend Absätze
60 im Bereich des Übergangs zwischen einer sich anschließenden Wandfläche 61 des Förderkanals
14 und der Oberfläche des Querschnittsverminderers 58.
[0023] Auch der Querschnittsverminderer 58 erstreckt sich über die gesamte Länge des Förderkanals
14 im zweiten Gehäuseteil 16, beginnend kurz hinter dem gegenüberliegend zum am Deckelteil
10 ausgebildeten Einlassbereich 8 und endend am Auslass 20. Die Breite des Querschnittsverminderers
58 wächst auch hier vom Einlassbereich 8 zum Auslass 20, jedoch bleibt beim Querschnittsverminderer
58 der Außenumfang über die Lauflänge konstant, während der Innenumfang spiralförmig
zum Auslass 20 geringer wird. Die Funktionsweise entspricht dabei der Funktionsweise
des Querschnittsverminderers 52 im Deckelteil 10.
[0024] Zusätzlich weist das zweite Gehäuseteil 16 zu den Bolzen 34 und Bohrungen 30 des
Deckelteils korrespondierende Bohrungen 62 mit Gewinde und Bohrungen 64 ohne Gewinde
für die Bolzen 34 auf, die an sich radial erstreckenden Vorsprüngen 66 ausgebildet
sind. Weitere Bohrungen 68 dienen zur Befestigung der Antriebseinheit 3 über in Figur
1 dargerstellte Schrauben 70. Zentral am Gehäuseteil 16 ist eine Durchgangsbohrung
72 zur Aufnahme der Lagerung 18 der Antriebswelle 19.
[0025] Gemeinsam sorgen die Querschnittsverminderer 52, 58 für einen sich vom Einlassbereich
8 zum Auslass 20 stetig reduzierenden zur Verfügung stehenden Durchströmungsquerschnitt.
Hierdurch wird das maximale Fördervolumen erhöht, während durch die Absätze 56, 60
in den beiden Förderkanälen 12, 14 die Geschwindigkeit und Gleichförmigkeit der Wirbelströmung
reduziert wird, wodurch Pulsationen beim Übergang von den Förderkanälen 12, 14 in
die Taschen 26 vermieden werden, so dass der Geräuschpegel des Seitenkanalgebläses
reduziert wird.
[0026] Es sollte deutlich sein, dass verschiedene Modifikationen des im Ausführungsbeispiel
beschriebenen Seitenkanalgebläses möglich sind, ohne den Schutzbereich des Hauptanspruchs
zu verlassen. So kann es sich insbesondere um eine Pumpe mit nur einem Seitenkanal
handeln oder die Höhe der Querschnittsverminderer angepasst werden. Des Weiteren sind
verschiedene Stellungen des Querschnittsverminderers im Förderkanal vorstellbar.
1. Seitenkanalgebläse, insbesondere Sekundärluftgebläse für eine Verbrennungskraftmaschine
mit einem Gehäuse (2), in dem ein Einlass (6) und ein Auslass (20) ausgebildet sind,
einem Gehäuseteil (10), in dem ein sich im Wesentlichen ringförmig erstreckender Förderkanal
(12) angeordnet ist, einem Laufrad (4), welches drehbar im Gehäuse gelagert ist und
Förderschaufeln (22) aufweist, die mit dem gegenüberliegenden Förderkanal zusammenwirken,
einem Unterbrechungsbereich (28) zwischen dem Einlass und dem Auslass, in dem der
Förderkanal in Umfangsrichtung unterbrochen ist,
und einem Querschnittsverminderer (52), der die Förderkanaltiefe über einen vorbestimmten
Abschnitt verringert,
dadurch gekennzeichnet, dass
die radiale Ausdehnung des Querschnittsverminderers (52; 58) vom Eintritt (6) zum
Austritt (20) hin stetig wächst und der Förderkanal (12; 14) im Querschnitt zwei Absätze
zu sich anschließenden Wandflächen (54; 61) des Förderkanals (12; 14) aufweist.
2. Seitenkanalgebläse, insbesondere Sekundärluftgebläse für eine Verbrennungskraftmaschine
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Querschnittsverminderer (52; 58) in Umfangsrichtung und in radialer Richtung die
Tiefe des Förderkanals (12; 14) um eine konstante Differenz verringert.
3. Seitenkanalgebläse, insbesondere Sekundärluftgebläse für eine Verbrennungskraftmaschine
nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Querschnittsverminderer (52; 58) einstückig mit dem Gehäuseteil (10; 16) hergestellt
ist.
4. Seitenkanalgebläse, insbesondere Sekundärluftgebläse für eine Verbrennungskraftmaschine
nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (2) zumindest aus einem ersten Gehäuseteil (10) und einem zweiten Gehäuseteil
(16) besteht, in denen jeweils ein Förderkanal (12, 14) ausgebildet ist, wobei in
beiden Förderkanälen (12, 14) ein Querschnittsverminderer (52, 58) angeordnet ist.
5. Seitenkanalgebläse, insbesondere Sekundärluftgebläse für eine Verbrennungskraftmaschine
Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die radiale Ausdehnung des Querschnittsverminderers (52) im ersten Förderkanal (12)
im ersten Gehäuseteil (10), in dem der Einlass (6) angeordnet ist, in Richtung zum
Auslass (20) z. B. von radial innen nach radial außen wächst und im zweiten Förderkanal
(14) im zweiten Gehäuseteil (16), in dem der Auslass (20) angeordnet ist, in Richtung
zum Auslass (20) z. B. von radial außen nach radial innen wächst, wobei die Förderschaufeln
(22) des Laufrades (4) mit beiden Förderkanälen (12, 14) zusammenwirken.
1. Side channel blower, in particular a secondary air blower for an internal combustion
engine, comprising
a housing (2) in which an inlet (6) and an outlet (20) are formed,
a housing part (10) in which a conveying duct (12) is arranged that extends substantially
in an annular shape,
an impeller (4) rotatably supported in the housing and having conveying blades (22)
cooperating with the opposite conveying duct,
an interruption region (28) between the inlet and the outlet, in which the conveying
duct is interrupted in the circumferential direction,
and a cross-section reducer (52) reducing the depth of the conveying duct along a
predetermined section,
characterized in that
the radial extension of the cross-section reducer (52; 58) increases constantly from
the inlet (6) to the outlet (20) and, seen in cross section, the conveying duct (12;
14) has two shoulders to adjoining wall surfaces (54; 61) of the conveying duct (12;
14).
2. Side channel blower, in particular a secondary air blower for an internal combustion
engine of claim 1, characterized in that the cross-section reducer (52; 58) reduces the depth of the conveying duct (12; 14)
by a constant difference in the circumferential direction and in the radial direction.
3. Side channel blower, in particular a secondary air blower for an internal combustion
engine of one of claims 1 or 2, characterized in that the cross-section reducer (52; 58) is formed integrally with the housing part (10;
16).
4. Side channel blower, in particular a secondary air blower for an internal combustion
engine of one of the preceding claims, characterized in that the housing (2) is formed at least by a first housing part (10) and a second housing
part (16), in which a conveying duct (12, 14) is formed respectively, wherein a cross-section
reducer (52, 58) is arranged in both conveying ducts (12, 14).
5. Side channel blower, in particular a secondary air blower for an internal combustion
engine of claim 4, characterized in that the radial extension of the cross-section reducer (52) in the first conveying duct
(12) in the first housing part (10) in which the inlet (6) is provided, grows towards
the outlet (20) e.g. from radially inside to radially outside, and in the second conveying
duct (14) in the second housing part (16) in which the outlet (20) is provided, the
radial extension grows towards the outlet (20) e.g. from radially outside to radially
inside, wherein the conveying blades (22) of the impeller (4) cooperate with both
conveying ducts (12, 14).
1. Ventilateur á canal latéral, en particulier turbine d'air secondaire pour un moteur
à combustion interne, avec
un carter (2) dans lequel sont formée une entrée (6) et une sortie (20),
une partie de carter (12), dans laquelle un canal de transfert (12) est disposé, qui
s'étend essentiellement n forme annulaire,
une roue (4) supportée de manière rotative dans le carter et comprenant des ailettes
(22) coopérant avec le canal de transfert opposé,
une région d'interruption (28) entre l'entrée et la sortie, dans laquelle le canal
de transfert (12) est interrompu dans la direction circonférentielle,
et un réducteur de la section transversale (52) qui réduit la profondeur du canal
de transfert sur une section prédéterminée,
caractérisé en ce que
la dimension radiale du réducteur de la section transversale (52; 58) croît continûment
de l'entrée (6) vers la sortie (20), et le canal de transfert (12; 14) présent deux
épaulements vers des surfaces de parois (54; 61) adjacentes du canal de transfert
(12; 14), vu en section transversale.
2. Ventilateur á canal latéral, en particulier turbine d'air secondaire pour un moteur
à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que le réducteur de la section transversale (52; 58) réduit la profondeur du canal de
transfert (12; 14) par une différence constante dans la direction circonférentielle
et dans la direction radiale.
3. Ventilateur á canal latéral, en particulier turbine d'air secondaire pour un moteur
à combustion interne selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le réducteur de la section transversale (52; 58) est réalisé d'un seul tenant avec
la partie du carter (10; 16).
4. Ventilateur á canal latéral, en particulier turbine d'air secondaire pour un moteur
à combustion interne selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le carter (2) est formé au moins d'une première parte de carter (10) et d'une deuxième
partie de carter (16), dans lesquelles un canal de transfert (12, 14) est respectivement
formé, un réducteur de la section transversale (52; 58) étant disposé dans les deux
canaux de transfert (12, 14).
5. Ventilateur á canal latéral, en particulier turbine d'air secondaire pour un moteur
à combustion interne selon la revendication 4, caractérisé en ce que la dimension radiale du réducteur de la section transversale (52) dans le premier
canal de transfert (12) dans la première partie du carter (10), dans laquelle l'entrée
(6) est prévue, croît vers la sortie (20), pour exemple du côté radialement intérieur
vers le côté radialement extérieur, et dans le deuxième canal de transfert (14) dans
la deuxième partie du carter (10), dans laquelle la sortie (20) est prévue, la dimension
radiale croît vers la sortie (20), pour exemple du côté radialement extérieur vers
le côté radialement intérieur, les ailettes (22) de la roue (4) coopérant avec les
deux canaux de transfert (12, 14).