[0001] Die Erfindung betrifft eine Halbleiterschaltungsanordnung nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
[0002] Eine solche Halbleiterschaltungsanordnung ist z. B. aus der
DE 10 2006 027 482 B3 bekannt. Bei der bekannten Halbleiterschaltungsanordnung wird zur Verbindung von
auf einem Substrat vorgesehenen Kontaktelementen mit einem Anschlusselement zum Anschluss
eines externen Lastanschlusses eine Verbindungseinrichtung verwendet. Es handelt sich
dabei um einen flexiblen Folienverbund bei dem auf einer Ober- und Unterseite einer
aus Kunststoff hergestellten elektrisch isolierenden Folie Leiterbahnen aufgebracht
sind. Die Leiterbahnen sind mit den auf dem Substrat vorgesehenen Kontakten beispielsweise
mittels Löten verbunden.
[0003] Zur Herstellung eines elektrischen Kontakts mit dem Anschlusselement ist ein endständig
vorgesehener erster Kontaktabschnitt der Verbindungseinrichtung auf einem im Bereich
einer Wand eines Gehäuses vorgesehenen Widerlager abgestützt. Ein in einer Gehäuseausnehmung
aufgenommenes gebogenes Federelement zwingt einen zweiten Kontaktabschnitt des Anschlusselements
gegen den ersten Kontaktabschnitt.
[0004] Bei der bekannten elektrischen Kontaktierung zwischen dem ersten und dem zweiten
Kontaktabschnitt ist konstruktionsbedingt nicht immer ein vollflächiger Kontakt zwischen
den Kontaktabschnitten gewährleistet. Das kann insbesondere bei der Übertragung großer
Ströme zu einer unerwünschten Erwärmung und dadurch bedingt zu einer Störung des elektrischen
Kontakts kommen. Im Falle eines Bruchs des Federelements kann es außerdem nachteiligerweise
dazu kommen, dass der elektrische Kontakt zumindest zeitweise vollständig unterbrochen
wird.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile nach dem Stand der Technik zu beseitigen.
Es soll insbesondere eine Halbleiterschaltungsanordnung angegeben werden, welche sich
durch einen besonders zuverlässigen Kontakt zwischen dem Anschlusselement und einer
Verbindungseinrichtung zur Verbindung mit einer Schaltung auszeichnet.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen
der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Ansprüche 2 bis 10.
[0007] Nach Maßgabe der Erfindung ist vorgesehen, dass der erste Kontaktabschnitt und/oder
der zweite Kontaktabschnitt und/oder das Widerlager eine voneinander verschiedene
Kontaktfläche aufweisen, so dass bei Ausübung der Klemmkraft zumindest einer der beiden
übereinander angeordneten Kontaktabschnitte verformt und unter der Ausbildung eines
elektrischen Kontakts an die Form des anderen Kontaktabschnitts angepasst wird. Die
vorgeschlagene Halbleiterschaltungsanordnung zeichnet sich durch einen besonders zuverlässigen,
störunanfälligen und langlebigen elektrischen Kontakt zwischen dem Anschlusselement
und der Verbindungseinrichtung aus. Der erfindungsgemäß vorgeschlagene elektrische
Kontakt weist eine hohe Stromtragfähigkeit auf und lässt sich einfach und kostengünstig
herstellen. Es ist insbesondere nicht erforderlich, eine relativ kostenaufwendige
Löt-, Schweiß- oder Sinterverbindung zwischen dem Anschlusselement und der Verbindungseinrichtung
herzustellen.
[0008] Im Sinne der vorliegenden Erfindung wird unter dem Begriff "Verbindungseinrichtung"
insbesondere ein Folienverbund verstanden, bei dem auf einer flexiblen isolierenden
Kunststoffschicht bzw. -folie eine oder mehrere Leiterbahnen aufgebracht sind. Die
Kunststoffschicht kann auch auf ihrer Ober- und Unterseite mit Leiterbahnen versehen
sein. Der Folienverbund kann auch aus mehreren Kunststoffschichten mit dazwischen
eingeschalteten Leiterbahnen gebildet sein. Die jeweiligen Schichten können eine Schichtdicke
zwischen 10 µm und 500 µm aufweisen.
[0009] Unter dem Begriff "Kontaktabschnitt" wird ein elektrisch leitender Abschnitt des
Anschlusselements und/oder Verbindungseinrichtung verstanden. Im Bereich des Kontaktabschnitts
ist zweckmäßigerweise eine vollflächige Metallisierung vorgesehen. Die Kontaktabschnitte
sind zweckmäßigerweise zueinander korrespondierend hinsichtlich ihrer Größe und Form
ausgebildet.
[0010] Unter dem Begriff "Kontaktfläche" wird diejenige Oberfläche des Kontaktabschnitts
verstanden, welche sich im Kontakt mit einer weiteren Kontaktfläche des Widerlagers
und/oder eines anderen Kontaktabschnitts befindet. D. h. jeder der Kontaktabschnitte
weist zwei "Kontaktflächen" auf. Die beiden "Kontaktflächen" eines Kontaktabschnitts
können identisch oder auch unterschiedlich ausgeführt sein. Das Widerlager und/oder
das Gegenlager können ebenfalls eine "Kontaktfläche" aufweisen. - Zumindest eine der
übereinanliegenden Kontaktflächen weist eine verschiedene Form bzw. ein verschiedenes
Profil auf, so dass es beim Aufeinandertreffen der Kontaktabschnitte gegen das Widerlager
zu einer Verformung einer der beiden Kontaktabschnitte kommt, bei der die Kontaktflächen
sich formschlüssig aneinanderlegen. Es wird damit ein im Wesentlichen vollflächiger
Kontakt zwischen den Kontaktflächen erreicht.
[0011] Vorteilhafterweise ist das Widerlager an einem unterem Gehäuseabschnitt vorgesehen.
Insbesondere kann das Widerlager im Bereich eines Wandabschnitts vorgesehen sein.
An einem oberen Gehäuseabschnitt kann ein zum Widerlager korrespondierendes Gegenlager
vorgesehen sein. In diesem Fall kann auf besonders einfache Weise bei einer Montage
des oberen Gehäuseabschnitts am unteren Gehäuseabschnitt eine Klemmkraft auf dazwischen
eingelegte Kontaktabschnitte erzeugt werden. D. h. die Kontaktierung zwischen den
Kontaktabschnitten kann bei der vorgeschlagenen Ausgestaltung gleichzeitig mit der
Montage der Gehäuseabschnitte erfolgen. Die Klemmkraft wird in diesem Fall vorteilhafterweise
durch Einklemmen des ersten und des zweiten Kontaktabschnitts zwischen Wider- und
Gegenlager hervorgerufen. In diesem Fall erübrigt sich vorteilhafterweise das Vorsehen
einer gesonderten Klemmeinrichtung zur Erzeugung der Klemmkraft.
[0012] Es ist auch möglich, dass die Klemmkraft durch ein elastisches Mittel erzeugt wird,
welches das Wider- oder das Gegenlager bildet. Beispielsweise kann als elastisches
Mittel eine dauerelastische Schicht verwendet werden, welche aus einem elastischen
Schaumstoff, einem Gummi oder dgl. hergestellt ist.
[0013] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung ist zumindest eine der Kontaktflächen gewölbt
ausgebildet bzw. weist ein gewölbtes Profil auf. Falls die Kontaktfläche des Widerlagers
gewölbt ausgebildet ist, ist zweckmäßigerweise eine weitere Kontaktfläche des Gegenlagers
korrespondierend dazu ausgebildet. Durch ein Einklemmen beispielsweise im Wesentlichen
eben ausgeführter Kontaktabschnitte zwischen den gewölbten Kontaktflächen des Widerlagers
und Gegenlagers wird eine Verformung der Kontaktabschnitte und damit ein vollflächiger
Kontakt erreicht. Ein ähnlicher Effekt kann erreicht werden, wenn beispielsweise nur
eine der beiden Kontaktabschnitte gewölbte Kontaktflächen aufweist oder wenn eine
der Kontaktflächen der Kontaktabschnitte gewölbt und die Kontaktflächen des Widersowie
Gegenlagers eben ausgebildet sind.
[0014] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist zumindest eine der Kontaktflächen
wellenförmig ausgebildet bzw. weist ein wellenförmiges Profil auf. Beispielsweise
kann durch ein Einklemmen eines Kontaktabschnitts mit einer im Wesentlichen eben ausgebildeten
Kontaktfläche zwischen ein Widerlager und ein Gegenlager mit zueinander korrespondierend
ausgebildeten wellenförmigen Kontaktflächen sicher und zuverlässig ein vollflächiger
Kontakt zwischen den Kontaktabschnitten gewährleistet werden.
[0015] Nach einer weiteren Ausgestaltung weist zumindest eine der Kontaktflächen zumindest
einen napfartigen Vorsprung auf. Zweckmäßigerweise sind eine Vielzahl solcher Vorsprünge
vorgesehen. Die napfartigen Vorsprünge können halbkugelartig, kegelstumpfartig, pyramidenstumpfartig
oder dgl. ausgestaltet sein. Falls derartige napfartige Vorsprünge in korrespondierender
Ausgestaltung sowohl an den Kontaktflächen der Kontaktabschnitte als auch an den Kontaktflächen
des Wider- und Gegenlagers vorgesehen sind, kann in vorteilhafterweise eine Sicherung
der Kontaktabschnitte bezüglich des Wider- und/oder Gegenlagers erreicht werden. D.
h. bei dieser Ausgestaltung kann das Anschlusselement im Befestigungszustand nicht
mehr ohne Weiteres relativ zum Widerlager bewegt werden.
[0016] Nach einer weiteren Ausgestaltung weist zumindest eine der Kontaktflächen langgestreckte
Erhebungen auf. Dabei kann es sich beispielsweise um auf den ersten Kontaktabschnitt
vorgesehene Leiterbahnen handeln. D. h. bei dieser Ausgestaltung ist also der erste
Kontaktabschnitt bewusst nicht vollflächig metallisiert. Falls die Kontaktfläche des
zweiten Kontaktabschnitts eben ausgebildet ist, wird im Falle der Ausübung einer Klemmkraft
der zweite Kontaktabschnitt an den ersten Kontaktabschnitt angeformt und damit zumindest
im Bereich der Leiterbahnen ein vollflächiger elektrischer Kontakt gewährleistet.
[0017] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Teilansicht einer ersten Ausgestaltung,
- Fig. 2
- eine perspektivische Teilansicht einer zweiten Ausgestaltung,
- Fig. 3
- eine perspektivische Teilansicht einer dritten Ausgestaltung,
- Fig. 4
- eine perspektivische Teilansicht einer vierten Ausgestaltung und
- Fig. 5
- eine Detailansicht gemäß Fig. 4.
[0018] In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 eine Verbindungseinrichtung bezeichnet, welche
aus einem Folienverbund gebildet ist. Der Folienverbund umfasst zumindest eine aus
Kunststoff hergestellte elektrisch isolierende Folie, welche auf zumindest einer Seite
eine Metallisierung aufweist. Die Metallisierung kann beispielsweise in Form von Leiterbahnen
ausgestaltet sein. Eine solche Metallisierung kann selbstverständlich auf beiden Seiten
der elektrisch isolierenden Kunststofffolie vorgesehen sein. Mit dem Bezugszeichen
2 ist ein erster Kontaktabschnitt des Folienverbunds 1 bezeichnet. Im Bereich des
ersten Kontaktabschnitts tritt die Metallisierung zu Tage, wohingegen sie im Übrigen
durch eine weitere isolierende Kunststoffschicht zu Isolationszwecken abgedeckt sein
kann. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, kann die Verbindungseinrichtung auch zwei erste
Kontaktabschnitte 2 an ihren beiden Enden aufweisen. Der erste Kontaktabschnitt 2
weist eine erste A sowie eine gegenüberliegende (hier nicht sichtbare) zweite Kontaktfläche
B auf.
[0019] Mit dem Bezugszeichen 3 ist ein Anschlusselement bezeichnet, welches üblicherweise
aus einem Blech hergestellt ist. Das Anschlusselement 3 dient der Herstellung eines
Lastanschlusses. Mit dem Bezugszeichen 4 ist ein zweiter Kontaktabschnitt des Anschlusselements
3 bezeichnet. Eine dritte Kontaktfläche C und eine gegenüberliegende vierte Kontaktfläche
D (hier nicht gezeigt) des zweiten Kontaktabschnitts 4 sind jeweils gewölbt ausgebildet.
Ein Widerlager 5 kann Bestandteil eines hier lediglich schematisch angedeuteten unteren
Gehäuseabschnitts 6 sein. Es kann insbesondere im Bereich einer Wand des unteren Gehäuseabschnitts
6 vorgesehen sein. Eine fünfte Kontaktfläche des Widerlagers 5 ist mit dem Bezugszeichen
E bezeichnet.
[0020] Mit dem Bezugszeichen 7 ist ein Gegenlager bezeichnet, welches Bestandteil eines
(hier nicht näher gezeigt) oberen Gehäuseabschnitts sein kann. Eine sechste Kontaktfläche,
welcher hier ebenfalls gewölbt ausgebildet ist, ist mit dem Bezugszeichen F bezeichnet.
[0021] Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausgestaltung sind fünfte und sechste Kontaktflächen
E, F des Widerlagers 5 sowie des Gegenlagers 7 gewölbt ausgebildet. Desgleichen sind
auch Kontaktflächen A, B des ersten 2 und des zweiten Kontaktabschnitts 4 gewölbt
ausgebildet. Die Kontaktflächen A, B des ersten Kontaktabschnitts 2 sind in ihren
Profilen verschieden von den Profilen der Kontaktflächen C, D des zweiten Kontaktabschnitts
4 ausgebildet, d. h. sie können z. B. geringfügig ebener oder auch gewölbter ausgebildet
sein.
[0022] Zur Herstellung eines Kontakts zwischen der Verbindungseinrichtung 1 und dem Anschlusselement
3 wird zunächst der zweite Kontaktabschnitt 4 auf das Widerlager 5 gelegt. Sodann
wird darauf der erste Kontaktabschnitt 2 gelegt und das Gegenlager 7 beispielsweise
mittels einer Schraubverbindung gegen das Widerlager 5 gezwungen. Durch die damit
erzeugte Klemmkraft wird zumindest des ersten Kontaktabschnitts 2 in seiner Form an
das Profil der Kontaktflächen C, D des zweiten Kontaktabschnitts und das Profil der
fünften Kontaktfläche E des Widerlagers 5 sowie der sechsten Kontaktfläche F des Gegenlagers
7 angepasst bzw. angeformt. Es ergibt sich damit ein sicherer und vollflächiger Kontakt
zwischen dem ersten 2 und dem zweiten Kontaktabschnitt 4.
[0023] Bei dem in Fig. 2 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel sind die fünfte Kontaktfläche
E des Widerlagers 5 und die vierte Kontaktfläche D des zweiten Kontaktabschnitts 3
eben ausgebildet. Die sechste Kontaktfläche F des Gegenlagers 7 sowie die dritte Kontaktfläche
C des zweiten Kontaktabschnitts 4 sind gewellt ausgestaltet. Die Kontaktflächen A,
B des ersten Kontaktabschnitts 2 können eben ausgestaltet oder mit einer leichten
Wellung versehen sein, so dass er bei Ausübung einer Klemmkraft an die Form der dritten
Kontaktfläche C angepasst und damit ein vollflächiger Kontakt hergestellt wird.
[0024] Bei der in Fig. 3 gezeigten dritten Ausgestaltung weist eine elektrisch isolierende
Folie 8 der Verbindungseinrichtung 1 an ihrer Oberseite mehrere Leiterbahnen 9 auf.
Die Leiterbahnen 9 erheben sich geringfügig über die Oberfläche der elektrisch isolierenden
Folie 8 und bilden also langgestreckte Erhebungen. Das Widerlager 5 sowie das Gegenlager
7 weisen hier ebene Kontaktflächen E, F auf. Ebenso sind die Kontaktflächen C, D des
zweiten Kontaktabschnitts 4 eben ausgebildet. Das Widerlager 5 ist hier zweckmäßigerweise
aus einem Elastomer 9a hergestellt. Bei Ausübung einer Klemmkraft mittels des Gegenlagers
7 wird der zweite Kontaktabschnitt 4 gegen den ersten Kontaktabschnitt (hier nicht
sichtbar) gezwungen. Dabei wird der erste Kontaktabschnitt in Zusammenwirken mit dem
Elastomer 9a verformt, so dass ein inniger elektrischer Kontakt zwischen dem ersten
und dem zweiten Kontaktabschnitt 4 gebildet wird.
[0025] Bei der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Ausgestaltung weisen die Kontaktflächen A,
C, E des Widerlagers 5, des ersten 2 und des zweiten Kontaktabschnitts 4 zueinander
korrespondierende napfförmige Vorsprünge 10 auf. Die napfförmigen Vorsprünge 10 sind
hier pyramiden- und pyramidenstumpfartig ausgebildet. Sie sind in deckungsgleichen
Positionen angebracht, so dass der erste Kontaktabschnitt 2 und der zweite Kontaktabschnitt
4 in einer übereinander gestapelten Stellung auf dem Widerlager 5 im Wesentlichen
unverrückbar gehalten sind. Durch Ausübung einer Klemmkraft eines an seiner sechsten
Kontaktfläche F korrespondierend ausgestalteten Gegenlagers (hier nicht gezeigt) kann
insbesondere die Form des ersten Kontaktabschnitts 2 an die Form des zweiten Kontaktabschnitts
4 sowie die Form des Widerlagers 5 angepasst und damit ein vollflächiger und zuverlässiger
elektrischer Kontakt hergestellt werden.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Verbindungseinrichtung
- 2
- erster Kontaktabschnitt
- 3
- Anschlusselement
- 4
- zweiter Kontaktabschnitt
- 5
- Widerlager
- 6
- unterer Gehäuseabschnitt
- 7
- Gegenlager
- 8
- elektrisch isolierende Folie
- 9
- Leiterbahn
- 9a
- Elastomer
- 10
- napfförmiger Vorsprung
- A, B, C, D, E, F
- Kontaktfläche
1. Halbleiterschaltungsanordnung, umfassend
eine aus einem Folienverbund gebildete Verbindungseinrichtung (1) mit einem ersten
Kontaktabschnitt (2),
ein Anschlusselement (3) mit einem zweiten Kontaktabschnitt (4),
ein Gehäuse mit einem Widerlager (5) zum Abstützen einer der beiden Kontaktabschnitte
(2, 4),
und ein Mittel zur Erzeugung einer die übereinanderliegenden Kontaktabschnitte (2,
4) gegeneinander zwingenden Klemmkraft,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Kontaktabschnitt (2) und/oder der zweiter Kontaktabschnitt (4) und/oder
das Widerlager (5) eine voneinander verschiedene Kontaktfläche (A, B, C, D, E, F)
aufweist, so dass bei Ausübung der Klemmkraft zumindest einer der beiden übereinander
angeordneten Kontaktabschnitte (2, 4) verformt und unter Ausbildung eines elektrischen
Kontakts an die Form des anderen Kontaktabschnitts (2, 4) angepasst wird.
2. Halbleiterschaltungsanordnung nach Anspruch 1, wobei das Widerlager (5) an einem unteren
Gehäuseabschnitt vorgesehen ist.
3. Halbleiterschaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei an einem oberen Gehäuseabschnitt
ein zum Widerlager (5) korrespondierendes Gegenlager (7) vorgesehen ist.
4. Halbleiterschaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Klemmkraft durch Einklemmen
des ersten (2) und zweiten Kontaktabschnitts (4) zwischen Wider- (5) und Gegenlager
(7) hervorgerufen wird.
5. Halbleiterschaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Klemmkraft durch ein
elastisches Mittel (9a) erzeugt wird, welches das Wider- (5) oder das Gegenlager (7)
bildet.
6. Halbleiterschaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei zumindest eine der Kontaktflächen
(A, B, C, D, E, F) gewölbt ausgebildet ist.
7. Halbleiterschaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei zumindest eine der Kontaktflächen
(A, B, C, D, E, F) wellenförmig ausgebildet ist.
8. Halbleiterschaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei zumindest eine der Kontaktflächen
(A, B, C, D, E, F) zumindest einen napfartigen Vorsprung (10) aufweist.
9. Halbleiterschaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei zumindest eine der Kontaktflächen
(A, B, C, D, E, F) langgestreckte Erhebungen aufweist.
10. Halbleiterschaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die langgestreckten Erhebungen
auf dem ersten Kontaktabschnitt (2) vorgesehene Leiterbahnen (9) sind.