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(11) |
EP 2 344 685 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.2016 Patentblatt 2016/23 |
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Anmeldetag: 16.10.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/007420 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/043402 (22.04.2010 Gazette 2010/16) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR HERSTELLUNG VERSCHLEISSARMER HARTBESCHICHTUNGEN
METHOD AND DEVICE FOR PRODUCING LOW-WEAR HARD COATINGS
PROCÉDÉ ET DISPOSITIF DE PRODUCTION DE REVÊTEMENTS DURS RÉSISTANT À L'USURE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.10.2008 CH 16312008
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.07.2011 Patentblatt 2011/29 |
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Patentinhaber: Initonem AG |
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Schlieren (CH) |
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Erfinder: |
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- HOTZ, René
CH-4600 Olten (CH)
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Vertreter: Stenger Watzke Ring |
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Intellectual Property
Am Seestern 8 40547 Düsseldorf 40547 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2008/101550 DE-A1- 3 246 323 US-A- 3 081 239
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DE-A1- 2 247 956 GB-A- 1 236 954
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Herstellung
verschleißarmer nickel- und borhaltiger Hartbeschichtungen auf Metalloberflächen.
[0002] Die Beschichtung von tribologisch oder anderweitig mechanisch hoch beanspruchten
Metalloberflächen mit Hartbeschichtungen ist in vielfältiger Form aus dem Stand der
Technik bekannt. Etablierte Verfahren zur Erzeugung von Hartbeschichtungen auf Metalloberflächen
sind die PVD (Physical Vapour Deposition), CVD (Chemical Vapour Deposition), das Auftragsschweißen,
das Flammspritzen oder auch die galvanotechnische Beschichtung mit Hartmetallen oder
Hartmetalllegierungen.
[0003] Diese Verfahren finden Anwendungen in den Bereichen der Motorentechnologie und hier
z. B. im Bereich der mechanisch stark beanspruchten Bauteile wie Ventile, Ventilschäfte,
Nockenwellen etc. Weitere Anwendungsbereiche sind neben anderen auch die Bereiche
der Hydrauliktechnik oder der Bereich der Druckindustrie, in welchen Kolben- oder
Druckwalzen verschleißarme Oberflächen aufweisen müssen, um eine möglichst hohe Standzeit
zu besitzen.
[0004] Die aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren zur Erzeugung von Hartbeschichtungen
auf Metalloberflächen besitzen Nachteile. Mit den Verfahren wie CVD, Flammspritzen
oder Auftragsschweißen lassen sich in der Regel nur einfache geometrische Formen und
relativ kleine Bauteile hartbeschichten. Die bekannten galvanotechnischen Methoden
liefern oftmals keine ausreichende Härte der abgeschiedenen Schicht.
[0005] Die
GB 1 236 954 A offenbart ein elektrolytisches Bad mit Feststoffbestandteilen, welche durch einen
Gasstrom relativ zur zu beschichtenden Oberfläche bewegt werden. Der Gasstrom wird
unter Druck durch eine Düse in das Becken eingedüst. Zum Zwecke der Verteilung wird
der Gasstrom durch ein Sieb, beispielsweise aus Sintermetall, geführt.
[0006] Die
WO 2008/101550 A1 offenbart das Einleiten eines Gasstroms oder eines Flüssigkeitsstroms in einen Elektrolyten,
in welchem auch feste Bestandteile enthalten sind, um die Bestandteile relativ zur
zu beschichtenden Oberfläche einer Walze zu bewegen. Die Ablagerungsgeschwindigkeit
wird durch die Drehung der zu beschichtenden Walze gesteuert.
[0007] Die
US 3,081,239 offenbart das Einleiten von Druckluft in ein Elektrolysebad über ein mit Düsen versehenes
Leitungssystem.
[0008] Die
DE 22 47 956 offenbart ein elektrolytisches Nickelbad, in welchem sich 50 - 500 g/l gepulverte
Keramik befinden. Komprimierte Luft wird durch ein perforiertes Rohr in das Bad eingeströmt.
[0009] Bei allen vorbekannten Systemen wird in erster Linie Gas in das Bad eingeströmt,
wobei vorzugsweise entlang der zu beschichtenden Oberfläche ein Gasstrom erzeugt wird.
Dieser soll die abzulagernden festen Bestandteile praktisch an der zu beschichtenden
Oberfläche vorbeiführen. Durch die allgemein entstehende Verwirbelung soll ein Dispergat
aufrechterhalten werden. Eine Steuerung der Ablagerungsgeschwindigkeit ist mit den
vorbekannten Systemen nicht möglich. Eine kontrollierte Einströmung über das Volumen
des Beckens ist ebenso wenig möglich wie eine kontrollierte Ablagerung der Festbestandteile
auf der zu beschichtenden Oberfläche.
[0010] Es ist daher die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung einer Hartbeschichtung
auf einer Metalloberfläche bereitzustellen, welches gegenüber den aus dem Stand der
Technik bekannten Verfahren verbesserte Eigenschaften besitzt. Darüber hinaus ist
es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens
bereitzustellen.
[0011] Gelöst wird diese Aufgabe hinsichtlich des Verfahrens durch ein Verfahren zur Herstellung
einer verschleißarmen nickel- und borhaltigen Hartbeschichtung auf einer Metalloberfläche,
wobei die zu beschichtende Metalloberfläche unter Anlegung einer Abscheidespannung
mit einem nickelhaltigen Elektrolyten in Kontakt gebracht wird, welcher in Form eines
Dispersionsbades Bor- oder Borverbindungspartikel enthält, mit den Merkmalen des Anspruchs
1. Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0012] Erfindungsgemäß werden die im Elektrolyten befindlichen Bor- oder Borverbindungspartikel
während des Beschichtungsvorganges in Dispersion gehalten und ein Absetzen der Partikel
wird verhindert. Vorteilhafterweise werden die Bor- oder Borverbindungspartikel mittels
eines durch den Elektrolyten strömenden Gases in Dispersion gehalten. Hierbei strömt
das Gas im wesentlichen entgegen der Schwerkraft durch den Elektrolyten.
[0013] Das im erfindungsgemäßen Verfahren durch den Elektrolyten strömende Gas ist vorteilhafterweise
wenigstens ein Gas der Gruppe bestehend aus Stickstoff, Sauerstoff, Helium, Neon,
Argon, Kohlendioxid, Wasserstoff oder eine Mischung dieser. In einer Ausgestaltungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens wird als Gas Luft eingesetzt.
[0014] Das erfindungsgemäße Verfahren wird in einem Behälter durchgeführt, in welchem das
Gas vom Behälterboden her durch den Elektrolyten zur Elektrolytoberfläche strömt.
[0015] Der Behälterboden ist flüssigkeitsdicht aber gasdurchlässig ausgestaltet und das
Gas strömt durch den flüssigkeitsdichten aber gasdurchlässigen Behälterboden in den
Elektrolyten. In einer Ausgestaltungsform des Verfahrens wird der flüssigkeitsdichte
aber gasdurchlässige Behälterboden durch ein Diaphragma oder eine Membran gebildet.
[0016] Das erfindungsgemäße System hat den Vorteil, dass durch die den Behälterboden bildende
flüssigkeitsdichte aber gasdurchlässige Membran ein weiträumiger Gasperlenstrom erzeugt
werden kann, so dass das Dispergat in dem gesamten Volumen des Elektrolyten aufrechterhalten
bleibt, ohne dass Ablagerungen am Boden möglich sind. Darüber hinaus ist eine Steuerung
der Ablagerung durch Außendruckerzeugung möglich.
[0017] Durch Einstellung des Gasdruckes auf der dem Elektrolyten gegenüberliegenden Seite
des flüssigkeitsdichten aber gasdurchlässigen Behälterbodens lässt sich erfindungsgemäß
das Beschichtungsergebnis einstellen. Durch Änderung des Gasdruckes ändert sich die
Menge des durch den Elektrolyten strömenden Gases, was aufgrund des als Diaphragma
oder Membran ausgebildeten flüssigkeitsdichten aber gasdurchlässigen Behälterbodens
feinperlig durch den Elektrolyten strömt. Hierdurch lässt sich der Dispersionsgrad
der im Elektrolyten befindlichen Partikel einstellen.
[0018] Es ist bekannt, dass sich während der Elektrolyse im Bereich der Anode Partikelabscheidungen
bilden, die den sogenannten Anodenschlamm erzeugen. Es ist im Stand der Technik bekannt,
um die Anode eine Art Sack anzuordnen, um den Anodenschlamm aufzufangen und zu verhindern,
dass dieser sich im Elektrolyten verteilt. Dabei besteht jedoch das Problem, dass
dieser Anodensack nicht dicht für die Dispergate ist. Mit der Zeit backt also die
Anode zu und hat eine ungleichmäßige Dispergatverteilung über die volle Höhe. Zur
technischen Lösung trägt die Erfindung bei, dass die Anode mit einer ionenoffenen,
schlamm-
und dispergatdichten Membran umgeben ist. Unter Membran in diesem Zusammenhang wird im
Rahmen der Erfindung eine Hülle aus einem Material verstanden, die für den jeweiligen
Stoff und die jeweilige Richtung dicht bzw. offen ist.
[0019] Auf diese Weise wird gewährleistet, dass das Dispergat die Anode nicht zubacken kann
und aufgrund der weiteren erfindungsgemäßen Ausbildung über die volle Höhe des Elektrolytbades
die gleiche Dispergatverteilung vorliegt. Die Eigenschaft des Dispergates, an den
Metallionen anodenseitig anzudocken, kommt durch die Konditionierung, d. h. die Leitfähigkeit.
[0020] Es gibt keine Einschränkungen bezüglich eines Temperaturbereiches, der Nickelkonzentration,
der Bor- oder Borverbindungskonzentration, der Partikelgröße der im Elektrolyten dispergierten
Bor- oder Borverbindungspartikel, des pH-Wertes oder der angelegten Abscheidespannung.
Hierbei kann die Spannung als Gleichspannung, Pulsspannung oder als Revers-Puls-Spannung
angelegt werden. Hier liegen die üblichen Bereicher dieser Parameter im Rahmen der
Erfindung.
[0021] Hinsichtlich der Vorrichtung wird die Aufgabe des Patentes durch einen Behälter zur
Aufnahme eines Elektrolyten
gelost, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass der Behälterboden flüssigkeitsdicht aber
gasdurchlässig ausgebildet ist.
[0022] Der flüssigkeitsdichte aber gasdurchlässige Behälterboden wird vorteilhafterweise
durch ein Diaphragma oder eine Membran gebildet.
[0023] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist eine Einrichtung zur Regelung des Gasdruckes
auf der dem Elektrolyten gegenüberliegenden Seite des flüssigkeitsdichten aber gasdurchlässigen
Behälterbodens auf.
[0024] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren sowie der erfindungsgemäßen Vorrichtung lassen
sich nickel- und borhaltige Hartbeschichtungen auf Metalloberflächen abscheiden.
[0025] Die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der erfindungsgemäßen Vorrichtung abgeschiedenen
Beschichtungen können neben Nickel und Bor weitere Bestandteile aufweisen. Diese Bestandteile
sind wenigstens ein Element der Gruppe bestehend aus Titan, Chrom, Vanadium, Mangan,
Molybdän, Magnesium, Kobalt, Kupfer, Zink, Niob, Wolfram, Zinn, Aluminium, Silizium,
Phosphor, Kohlenstoff oder Stickstoff oder eine Verbindung dieser Elemente.
1. Verfahren zur Herstellung einer verschleißarmen nickel- und borhaltigen Hartbeschichtung
auf einer Metalloberfläche, wobei die zu beschichtende Metalloberfläche unter Anlegung
einer Abscheidespannung mit einem nickelhaltigen Elektrolyten in Kontakt gebracht
wird, welcher in Form eines Dispersionsbades Bor- oder Borverbindungspartikel enthält,
wobei die im Elektrolyten enthaltenen Bor- oder Borverbindungspartikel während des
Beschichtungsvorganges mittels eines durch den Elektrolyten strömenden Gases in Dispersion
gehalten werden und ein Absetzen der Partikel verhindert wird, wobei das Verfahren
in einem Behälter durchgeführt wird, in welchem das Gas vom Behälterboden her durch
den Elektrolyten zur Elektrolytoberfläche strömt, in dem der Behälterboden flüssigkeitsdicht
aber gasdurchlässig ausgebildet ist und das Gas durch den flüssigkeitsdichten aber
gasdurchlässigen Behälterboden in den Elektrolyten strömt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das durch den Elektrolyten strömende Gas im wesentlichen entgegen der Schwerkraft
durch den Elektrolyten strömt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das durch den Elektrolyten strömende Gas wenigstens ein Gas der Gruppe bestehend
aus Stickstoff, Sauerstoff, Helium, Neon, Argon, Kohlendioxid, Wasserstoff oder eine
Mischung dieser ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der flüssigkeitsdichte aber gasdurchlässige Behälterboden durch ein Diaphragma oder
eine Membran gebildet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasdruck auf der dem Elektrolyten gegenüberliegenden Seite des flüssigkeitsdichten
aber gasdurchlässigen Behälterbodens in Abhängigkeit des gewünschten Beschichtungsergebnisses
eingestellt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren mit einer Gleichspannung, Puls-Spannung oder mit einer Revers-Puls-Spannung
durchgeführt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode mit einer ionenoffenen, schlamm- und dispergatdichten Membran abgeschirmt
wird.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
aufweisend einen Behälter zur Aufnahme des Elektrolyten, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterboden flüssigkeitsdicht aber gasdurchlässig ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der flüssigkeitsdichte aber gasdurchlässige Behälterboden durch ein Diaphragma oder
eine Membran gebildet wird.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Einrichtung zur Regelung des Gasdruckes auf der dem Elektrolyten
gegenüberliegenden Seite des flüssigkeitsdichten aber gasdurchlässigen Bereiches des
Behälterbodens aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode mit einer ionenoffenen, schlamm- und dispergatdichten Membran abgeschirmt
ist.
1. A method for producing a low-wear hard coating containing nickel and boron on a metal
surface, wherein the metal surface to be coated is brought into contact with an electrolyte
containing nickel while applying a deposition voltage, which electrolyte contains
boron or boron compound particles in form of a dispersion bath, wherein the boron
or boron compound particles contained in the electrolyte are held in dispersion by
means of a gas flowing through the electrolyte during the coating operation and a
deposition of the particles is prevented, wherein the method is carried out in a container,
in which the gas flows from the container bottom through the electrolyte towards the
electrolyte surface, the container bottom is liquid proof but permeable to gas and
the gas flows through the container bottom, which is liquid proof but permeable to
gas, into the electrolyte.
2. A method according to claim 1, characterized in that the gas flowing through the electrolyte essentially flows against gravity through
the electrolyte.
3. A method according to one of the claims 1 or 2, characterized in that the gas flowing through the electrolyte is at least one gas of the group consisting
of nitrogen, oxygen, helium, neon, argon, carbon dioxide, hydrogen or a mixture of
these ones.
4. A method according to claim 1, characterized in that the container bottom which is liquid proof but permeable to gas is formed by a diaphragm
or a membrane.
5. A method according to one of the claims 1 through 4, characterized in that the gas pressure on the side of the container bottom, which is liquid proof but permeable
to gas, opposite the electrolyte is set in dependence on the desired coating result.
6. A method according to one of the preceding claims, characterized in that the method is carried out with a DC voltage, a pulse voltage or with a reverse pulse
voltage.
7. A method according to one of the preceding claims, characterized in that the anode is shielded by a membrane which is open to ions and sludge- and dispersed
substance-tight.
8. A device for carrying out the method according to one of the preceding claims, comprising
a container for receiving the electrolyte, characterized in that the container bottom is liquid proof but permeable to gas.
9. A device according to claim 8, characterized in that the container bottom which is liquid proof but permeable to gas is formed by a diaphragm
or a membrane.
10. A device according to one of the claims 8 or 9, characterized in that the device comprises a means for regulating the gas pressure on the side of the area
of the container bottom, which is liquid proof but permeable to gas, opposite the
electrolyte.
11. A device according to one of the claims 8 through 10, characterized in that the anode is shielded by a membrane which is open to ions and sludge- and dispersant-tight.
1. Procédé de formation d'un revêtement dur résistant à l'usure et contenant du nickel
et du bore sur une surface métallique, la surface métallique à revêtir étant mise
en contact avec un électrolyte contenant du nickel en appliquant une tension de dépôt,
lequel électrolyte contient des particules de bore ou d'un composé de bore sous forme
d'un bain de dispersion, les particules de bore ou d'un composé de bore contenus dans
l'électrolyte étant maintenus en dispersion par un gaz qui passe par l'électrolyte
pendant l'étape de revêtement et les particules étant empêchés de se déposer, le procédé
étant exécuté dans un récipient, dans lequel la gaz s'écoule à partir du fond de récipient
à travers l'électrolyte vers la surface d'électrolyte, le fond de récipient est étanche
aux liquides mais perméable au gaz et la gaz passe à travers le fond de récipient
étanche aux liquides mais perméable au gaz dans l'électrolyte.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le gaz s'écoulant à travers l'électrolyte passe essentiellement à travers l'électrolyte
contre la gravité.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le gaz s'écoulant à travers l'électrolyte est au moins un gaz du groupe composé d'azote,
d'oxygène, d'hélium, de néon, d'argon, de dioxyde de carbone, d'hydrogène ou est un
mélange de ceux-ci.
4. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que le fond de récipient étanche aux liquides mais perméable au gaz est formé par un
diaphragme ou par une membrane.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la pression de gaz sur le côté du fond de récipient étanche aux liquides mais perméable
au gaz lequel est opposé à l'électrolyte est réglée en fonction du résultat de revêtement
désiré.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le procédé est exécuté avec une tension continue, une tension d'impulsions ou une
tension d'impulsions reversées.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'anode est protégé par une membrane ouverte aux ions et étanche aux boues et aux
substances dispersées.
8. Dispositif d'exécution du procédé selon l'une des revendications précédentes, comprenant
un récipient pour recevoir l'électrolyte, caractérisé en ce que le fond de récipient est étanche aux liquides mais perméable au gaz.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le fond de récipient étanche aux liquides mais perméable au gaz est formé par un
diaphragme ou par une membrane.
10. Dispositif selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que le dispositif comprend un moyen de réglage de la pression de gaz sur le côté de la
partie du fond de récipient étanche aux liquides mais perméable au gaz lequel est
opposé à l'électrolyte.
11. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que l'anode est protégé par une membrane ouverte aux ions et étanche aux boues et aux
substances dispersées.
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