[0001] Die Erfindung betrifft eine Betriebsschaltung mit Leuchtdioden gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 und ein Verfahren zum Betreiben von Leuchtdioden gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 13.
Technisches Gebiet
[0002] Halbleiterlichtquellen wie beispielsweise Leuchtdioden sind während der letzten Jahre
für Beleuchtungsanwendungen zunehmend interessant geworden. Der Grund dafür liegt
unter anderem darin, dass entscheidende technische Innovationen und große Fortschritte
sowohl bei der Helligkeit als auch bei der Lichteffizienz (Lichtleistung pro Watt)
dieser Lichtquellen erzielt werden konnten. Nicht zuletzt durch die vergleichsweise
lange Lebensdauer konnten sich Leuchtdioden zu einer attraktiven Alternative zu herkömmlichen
Lichtquellen wie Glüh- oder Gasentladungslampen entwickeln.
Stand der Technik
[0003] Halbleiterlichtquellen sind aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt und werden
im Folgenden als LED (light-emitting-diode) abgekürzt. Dieser Begriff soll im Folgenden
sowohl Leuchtdioden aus anorganischen Materialien als auch Leuchtdioden aus organischen
Materialien umfassen. Es ist bekannt, dass die Lichtabstrahlung von LEDs mit dem Stromfluss
durch die LEDs korreliert.
[0004] zur Helligkeitsregelung werden LEDs daher grundsätzlich in einem Modus betrieben,
in dem der Stromfluss durch die LED geregelt wird.
In der Praxis werden zur Ansteuerung einer Anordnung von einer oder mehrerer LEDs
vorzugsweise Schaltregler, beispielsweise Tiefsetzsteller (Step-Down oder Buck Converter)
verwendet. Ein solcher Schaltregler ist beispielsweise aus der
DE 10 2006 034 371 A1 bekannt. Dabei steuert eine Steuereinheit einen hochfrequent getakteten Schalter
(beispielsweise einen Leistungstransistor) an. Im eingeschalteten Zustand des Schalters
fließt Strom über die LED Anordnung und eine Spule, die dadurch aufgeladen wird. Die
zwischengespeicherte Energie der Spule entlädt sich im ausgeschalteten Zustand des
Schalters über die LEDs (Freilaufphase). Der Strom durch die LED Anordnung zeigt einen
zickzackförmigen zeitlichen Verlauf: bei eingeschaltetem Schalter zeigt der LED-Strom
eine ansteigende Flanke, bei ausgeschaltetem Schalter ergibt sich eine abfallende
Flanke. Der zeitliche Mittelwert des LED-stroms stellt den Effektivstrom durch die
LEDanordnung dar und ist ein Maß für die Helligkeit der LEDs. Durch entsprechende
Taktung des Leistungsschalters kann der mittlere, effektive Strom geregelt werden.
[0005] Die Funktion des Betriebsgeräts ist nun, einen gewünschten mittleren Stromfluss durch
die LEDs einzustellen und die zeitliche Schwankungsbreite des Stroms, bedingt durch
das hochfrequente Ein- und Abschalten des Schalters (tpyischerweise im Bereich oberhalb
von 10 kHz), möglichst gering zu halten.
[0006] Eine große Schwankungsbreite des Stroms (Welligkeit oder Rippel) wirkt sich besonders
bei LEDs nachteilig aus, da mit Veränderung der Stromamplitude sich das Spektrum des
emittierten Lichts verändern kann.
[0007] Um das emittierte Lichtspektrum während des Betriebs möglichst konstant zu halten,
ist es bekannt, bei LEDs für Helligkeitsregelungen nicht die Stromamplitude zu variieren,
sondern ein sogenanntes PWM (pulse-widthmodulation) - Verfahren anzuwenden. Dabei
werden den LEDs durch das Betriebsgerät niederfrequente (typischerweise mit einer
Frequenz im Bereich von 100-1000 Hz) Pulspakete mit (im zeitlichen Mittel) konstanter
Stromamplitude zugeführt. Dem Strom innerhalb eines Pulspakets ist der oben angeführter
hochfrequente Rippel überlagert. Die Helligkeit der LEDs kann nun durch die Frequenz
der Pulspakete gesteuert werden; die LEDs können beispielsweise gedimmt werden, indem
der zeitliche Abstand zwischen den Pulspaketen vergrößert wird.
[0008] Eine praktische Anforderung an das Betriebsgerät ist, dass es möglichst flexibel
und vielseitig eingesetzt werden kann, beispielsweise unabhängig davon, wie viele
LEDs als Last tatsächlich angeschlossen sind und betrieben werden sollen. Die Last
kann sich zudem während des Betriebs ändern, wenn beispielsweise eine LED ausfällt.
Bei herkömmlichen Technologien werden die LEDs in einem sogenannten 'continuous conduction
mode' bzw. nichtlückendem Betrieb betrieben. Dieses Verfahren sei anhand von Figur
1a und Figur 1b näher erläutert (Stand der Technik).
[0009] Im in Figur 1a gezeigten Beispiel ist als Grundschaltung ein Tiefsetzsteller (Buck-Converter)
für den Betrieb zumindest einer LED (oder mehrerer in Serie geschalteten LEDs) dargestellt,
die einen ersten Schalter S1 aufweist. Die Betriebsschaltung wird mit einer Gleichspannung
bzw einer gleichgerichteten Wechselspannung U0 versorgt.
[0010] Im eingeschalteten Zustand des ersten Schalters S1 (während der Zeitdauer t_on) wird
in der Spule L1 Energie aufgebaut, die sich im ausgeschalteten Zustand des ersten
Schalters S1 (Zeitdauer t_off) über zumindest eine LED entlädt. Der sich ergebende
zeitliche Stromverlauf ist in Figur 1b abgebildet (Stand der Technik). Dabei sind
zwei Pulspakte des PWM dargestellt. Der Stromverlauf innerhalb eines Pulspakets ist
zudem vergrößert dargestellt. Aus Gründen der Farbkonstanz soll innerhalb eines Pulspakets
die Amplitude des Rippels möglichst gering sein. Dies kann durch geeignete Wahl des
Einschaltzeitpunkts t0 und Ausschaltzeitpunkts t1 erfolgen. So können diese Zeitpunkte
beispielsweise so gewählt werden, dass der ersten Schalter S1 eingeschaltet wird,
wenn der Strom einen bestimmten minimalen Referenzwert unterschreitet und der Schalter
ausgeschaltet wird, wenn der Strom einen maximalen Referenzwert überschreitet. Dieses
Verfahren hat aber mehrere Nachteile: Zum einen, um einen möglichst geringen Rippel
zu erzielen, ist eine rasche Abfolge von Ein- und Auschaltvorgängen notwendig. Die
Steigung (positive bzw negative Flanke) des Stroms ist nämlich nicht vom Betriebsgerät
steuerbar und als gegeben zu betrachten, da sie u.a. durch die Induktivität der Spule
L1 und durch die Leistungsaufnahme der LEDS bestimmt ist.
[0011] Um die Welligkeit (Rippel) zu reduzieren, müssten innerhalb eines Zeitabschnitts
mehr Schaltvorgänge stattfinden, was naturgemäß Schaltverluste mit sich zieht. Zum
anderen sind diese Schaltverluste im continuous conduction mode besonders hoch.
[0012] Ein realer Halbleiterschalter schaltet zwar sehr rasch, er schaltet aber nicht unendlich
schnell. Die beim Schaltvorgang dissipierte Energie ist umso größer, je länger der
Schaltvorgang dauert und je höher die Leistung ist, die während dem Schaltvorgang
am Schalter anliegt. Im nichtöückenden Betrieb sind nun die Schaltverluste besonders
hoch, da die Schaltvorgänge stattfinden, während hohe Ströme anliegen.
Darstellung der Erfindung
[0013] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gegenüber dem Stand der Technik
verbesserte Betriebsschaltung für wenigstens eine LED und ein Verfahren zum Betrieb
wenigstens einer LED bereitzustellen, welche auf einfache Art und Weise die Konstanthaltung
des Stroms und somit der LED-leistung ermöglicht.
[0014] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche
gelöst. Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der Erfindung in besonders
vorteilhafter Weise weiter.
[0015] Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird der Betriebsschaltung für wenigstens
eine LED eine Gleichspannung oder gleichgerichtete Wechselspannung zugeführt. Eine
Versorgungsspannung für wenigstens eine LED wird mittels einer Spule und einem durch
eine Steuer/Regeleinheit getakteten ersten Schalter bereitstellt, wobei bei eingeschaltetem
erstem Schalter in der Spule eine Energie zwischengespeichert wird, die sich bei ausgeschaltetem
erstem Schalter über eine Diode und über der wenigstens einen LED entlädt.
[0016] Die Betriebsschaltung weist einen Kondensator auf, der parallel zu der wenigstens
eine LED angeordnet ist, und der während der Phase der Entmagnetisierung der Spule
L1 den Strom durch die LED aufrecht erhält, sodass der Strom durch die LEDs geglättet
wird.
[0017] Bei der erfindungsgemäßen Schaltung wählt die Steuer/Regeleinheit den Ausschaltzeitpunkt
des ersten Schalters so, dass möglichst geringe Schaltverluste auftreten und trotzdem
der Stromfluss durch die wenigstens eine LED einen möglichst geringen Rippel aufweist.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Betriebsschaltung eine
erste Sensoreinheit, die ein vom Stromfluss durch den ersten Schalter abhängendes
erstes Sensorsignal erzeugt, und eine zweite Sensoreinheit auf, die das Erreichen
der Entmagnetisierung der Spule detektiert und ein Sensorsignal erzeugt. Die Sensorsignale
werden an die Steuer/Regeleinheit zugeführt und bearbeitet.
[0019] Erfindungsgemäß verwendet die Steuereinheit eine Kombination von beiden Signalen
zur Festlegung des Ein- und / oder Ausschaltzeitpunkts des erstens Schalters.
[0020] Erfindungsgemäß schaltet das Steuer/Regeleinheit den ersten Schalter aus, wenn der
Strom durch den ersten Schalter einen maximalen Referenzwert überschreitet und schaltet
zu dem Zeitpunkt wieder ein, wenn die Spule entmagnetisiert ist und die Freilauf diode
(D1) sperrt.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die erste Sensoreinheit ein
Messwiderstand (Shunt).
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die zweite Sensoreinheit eine
induktiv an die Spule gekoppelten Sekundärwicklung oder ein Hallsensor.
In einer weiteren Ausführungsform erkennt die zweite Sensoreinheit das Erreichen der
Entmagnetisierung der Spule, indem sie die Spannung oberhalb des ersten Schalters
mittels eines (ohmschen) Spannungsteilers überwacht.
[0021] Solch eine Kombination von Sensoreinheiten ist an sich für
[0022] den gleichen Zweck aus
EP-A-948241 bekannt. Weitere bevorzugte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind
Gegenstand weiterer Unteransprüche.
[0023] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
Figur 1a zeigt eine Schaltungsanordnung gemäß dem bekannten Stand der Technik
Figur 1b zeigt ein Diagram mit dem zeitlichen Verlauf des LEDstroms in der Schaltungsanordnung
von Figur 1a (Stand der Technik)
Figur 2a zeigt ein erstes Beispiel einer erfindungsgemäßen Betriebsschaltung (Buck)
für LEDs
Figur 2b zeigt ein Diagram, das zeitabhängige Stromverläufe und Steuersignale in der
in Fig 2a dargestellten Schaltungsanordnung darstellt
Figur 3 und Figur 4 zeigen spezielle Ausführungsformen der Erfindung
Figur 5 zeigt eine Abwandlung der Schaltung von Figur 2a (Buck-Boost)
Figur 6 zeigt eine weitere spezielle Ausführungsform der Erfindung
[0024] Figur 1a und Figur 1b zeigen den Stand der Technik.
[0025] Die in Figur 2a dargestellte Schaltungsanordnung dient zum Betrieb von wenigstens
einer (oder mehrerer in Serie und / oder parallel geschaltenen) LED. Im dargestellten
Beispiel sind beispielsweise zwei LEDs in Serie geschaltet, es können natürlich auch
nur eine oder mehrere LEDs sein. Die LED bzw. die seriell und / oder parallel geschaltenen
LEDs werden im Folgenden auch LED-strecke genannt. Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung
ist, dass sich die Betriebsschaltung sehr flexibel an die Art und Anzahl der seriell
verbundenen LEDs anpasst. Der Schaltung wird eine Gleichspannung U0 zugeführt, die
natürlich auch eine gleichgerichtete Wechselspannung sein kann. Die LEDs sind in Serie
mit einer Spule L1 und einem ersten Schalter S1 verbunden.
[0026] Zudem weist die Schaltungsanordnung eine Diode D1 (die Diode D1 ist parallel zu den
LEDs und der Spule L1 geschaltet) und einen zu den LEDs parallel geschalteten Kondensator
C1 auf. Im eingeschalteten Zustand des ersten Schalters S1 fließt Strom durch die
LEDs und durch die Spule L1, die dadurch magnetisiert wird. Im ausgeschaltenen Zustand
des ersten Schalters S1 entlädt sich die im Magnetfeld der Spule gespeicherte Energie
in Form eines Stroms über die Diode D1 und die LEDs. Parallel dazu wird am Beginn
des Einschaltens des ersten Schalters S1 der Kondensator C1 geladen.
Während der Ausschaltphase des ersten Schalters S1 (Freilaufphase) entlädt sich der
Kondensator C1 und trägt zum Stromfluss durch die LED-strecke bei. Bei geeigneter
Dimensionierung des Kondensators C1 führt dies zu einer Glättung des Stroms durch
die LEDs.
[0027] Als erster Schalter S1 wird vorzugsweise ein Feldeffekttransistor oder auch Bipolartransistor
verwendet. Der erste Schalter S1 wird hochfrequent geschaltet, typischerweise in einem
Frequenzbereich von über 10 kHz.
[0028] Ein Vorteil der Erfindung ist, dass der erste Schalter S1 im Betrieb geschont wird,
da er, wie später ausgeführt, vorzugsweise dann eingeschaltet wird, wenn die an ihm
anliegende Leistung nahezu null ist. Beim Stand der Technik dagegen, wo die Schaltvorgänge
unter hoher Leistung ablaufen, muss für den ersten Schalter S1 ein hochwertiges Bauelement
mit sehr kurzer Schaltdauer eingesetzt werden, um die Schaltverluste in einem tolerierbaren
Rahmen zu halten.
[0029] Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Schaltung ist, dass für den ersten Schalter S1
und die Diode D1 durchaus auch ein vergleichsweise billigeres Bauelement mit vergleichsweise
etwas längerer Schaltdauer oder längerer Ausräumzeit eingesetzt werden kann.
[0030] In der Schaltung von Figur 2a ist weiters eine Steuerund/öder Regeleinheit SR vorgesehen,
die zur Regelung der LED-leistung die Taktung des ersten Schalters S1 vorgibt.
[0031] Die Steuer/Regeleinheit SR verwendet zur Festlegung des genauen Einschalt- und Ausgangszeitpunkts
des ersten Schalters S1 als Eingangsgrößen Signale von einer ersten Sensoreinheit
SE1 und/oder Signale von einer zweiten Sensoreinheit SE2.
[0032] Die erste Sensoreinheit SE1 ist in Serie zum ersten Schalter S1 angeordnet und erfasst
den Stromfluss durch den ersten Schalter S1. Dies dient zur Überwachung des Stromflusses
durch den ersten Schalter S1. Übersteigt der Stromfluss durch den ersten Schalter
S1 einen bestimmten maximalen Referenzwert, so wird der erste Schalter S1 ausgeschaltet.
In einer vorteilhaften Ausführungsform kann es sich bei der ersten Sensoreinheit SE1
beispielsweise um einen Messwiderstand (Shunt oder Strommesswiderstand) handeln.
[0033] Zur Überwachung des Stromflusses kann nun der Spannungsabfall am Messwiderstand (Shunt)
abgegriffen werden und beispielsweise mittels eines Komparators mit einem Referenzwert
verglichen werden.
[0034] Überschreitet der Spannungsabfall am Messwiderstand (Shunt) einen bestimmten Wert,
so wird der erste Schalter S1 abgeschaltet..
[0035] Die zweite Sensoreinheit SE2 ist innerhalb des Stromzweiges, der während der Freilaufphase
vom Strom durchflossen wird, angeordnet, vorzugsweise in der Nähe oder an der Spule
L1. Mit Hilfe der zweiten Sensoreinheit SE2 kann die Steuereinheit/Regeleinheit SR
einen geeigneten Zeitpunkt für den Einschaltzeitpunkt des ersten Schalters S1 festlegen.
[0036] Gemäß der Erfindung wird der ersten Schalter S1 vorzugsweise dann eingeschaltet,
wenn der Strom durch die Spule L1 zum ersten Mal null ist oder zumindest sehr gering
ist, dass heißt vorzugsweise in dem Zeitbereich, wenn die Diode D1 am Ende der Freilaufphase
sperrt. Erfindungsgemäß liegt zum Einschaltzeitpunkt des ersten Schalters S1 ein möglichst
geringer Strom am Schalter S1 an. Durch Erkennen des Stromnulldurchgangs durch die
Spule L1 wird ein nahezu verlustfreies Schalten ermöglicht. Gemäß der Erfindung zeigt
der Strom durch die LEDs nur geringe Welligkeit und schwankt nicht stark. Dies ist
auf die glättende Wirkung des zu den LEDs parallel geschalteten Kondensators C1 zurückzuführen.
Während der Phase eines geringen Spulenstroms übernimmt der Kondensator C1 die Speisung
der LED.
[0037] Die einzelnen Stromverläufe und der optimale Einschaltzeitpunkt des ersten Schalters
S1 sollen anhand des Diagrams in Figur 2b näher erläutert werden.
[0038] Analog zu Diagram in Figur 1b ist der zeitliche Verlauf des Stroms i_L über zwei
Pulspakete dargestellt.
[0039] Die vergrößerte Darstellung zeigt den Stromverlauf innerhalb eines PWM Pulspaketes:
Es ist der zeitliche Verlaufs des Stroms i_L durch die Spule L1, der zeitliche Verlauf
des Stroms i_LED durch die LEDs und der zeitliche Verlauf des Zustand des ersten Schalters
S1 aufgetragen (Im Zustand 0 ist der erste Schalter S1 ausgeschaltet, im Zustand 1
ist der Schalter geschlossen; die Signale für den Zustand des Schalters S1 entsprechen
dem Ansteuersignal (also am Gate) des Schalters S1). Zum Zeitpunkt t_0 wird der erste
Schalter S1 geschlossen und es beginnt ein Strom durch die LED und die Spule L1 zu
fließen. Der Strom i_L zeigt einen Anstieg gemäß einer Exponentialfunktion, wobei
im hier interessierenden Bereich ein quasi-linearer Anstieg des Stroms i_L zu erkennen
ist. i_LED unterscheidet sich von i_L dadurch, dass ein Teil des Stroms i_L zur Ladung
des Kondensators C1 beiträgt. Das Öffnen des ersten Schalters S1 zum Zeitpunkt t_1
(beispielsweise wenn ein gewünschter maximaler Referenzwert erreicht ist) hat zur
Folge, dass sich die im Magnetfeld der Spule gespeicherten Energie über die Diode
D1 und die LEDs bzw den Kondensator C1 entlädt. Der Strom i_L fließt in die gleiche
Richtung weiter, nimmt aber kontinuierlich ab und kann sogar einen negativen Wert
erreichen. Ein negativer Strom (d.h. ein Stromfluss mit umgekehrter Richtung) ist
solange vorhanden, solange die Ladungsträger, die zuvor in der leitend gepolten Diode
D1 angereichert wurden, aus der Sperrschicht der Diode D1 ausgeräumt sind.
[0040] Der Strom i_LED hingegen nimmt nur schwach ab und wird aufrechterhalten, da der Kondensator
C1 glättend wirkt. Zum Zeitpunkt t_2 sperrt die Diode. Der Strom i_L nimmt ab (ist
aber weiter negativ) und geht gegen null. In dieser Phase werden parasitäre Kapazitäten
an der Diode D1 und weitere parasitäre'Kapazitäten in der restlichen Schaltung umgeladen.
Die Spannungen am Knotenpunkt Ux oberhalb des ersten Schalters S1 und an der Spule
L1 ändern sich in diesem Zeitraum sehr rasch. Die Spannung am Knotenpunkt Ux fällt
auf einen niedrigen Wert ab (aufgrund des Sperrens der Diode D1). Ein vorteilhafter
Wiedereinschaltzeitpunkt t_3 für den ersten Schalter S1 ist nun gegeben, wenn der
Strom i_L den Nulldurchgang, oder zumindest die Nähe des Nulldurchgangs, erreicht.
Zu diesem Zeitpunkt ist die Spule L1 nicht bzw kaum magnetisiert. Der ersten Schalter
S1 kann zu diesem Zeitpunkt mit sehr geringen Verlusten eingeschaltet werden, da kaum
Strom durch die Spule L1 fließt. Ein Wiedereinschalten ist aber auch bereits zum Zeitpunkt
t_2 oder kurz vorher möglich, da der Strom durch die Spule L1 in diesem Zeitbereich
sehr niedrig ist.
[0041] Zur Detektion des vorteilhaften Einschaltzeitpunkts für den ersten Schalter S1 dient
nun eine zweite Sensoreinheit SE2. In einer ersten Ausführungsform kann beispielsweise
der Strom i_L durch die Spule L1 erfasst werden. Dies erfordert aber relativ aufwendige
Schaltungen. Der Strom i_L durch die Spule L1 kann beispielsweise mittels eines Hallsensors
erfasst werden. Zusätzlich oder alternativ können daher weitere/andere Größen herangezogen
werden, die zur Detektion eines vorteilhaften Einschaltzeitpunkts geeignet sind.
[0042] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann beispielsweise der Magnetisierungszustand
der Spule L1 erfasst werden. Es kann sich bei der zweiten Sensoreinheit SE2 beispielsweise
um eine Sekundärwicklung L2 an der Spule L1 handeln, die die Spannung an der Spule
L1 abgreift. Die Überwachung des zeitlichen Spannungsverlaufs an der Spule L1 (insbesondere
des 'Einbruchs' kurz nach Sperren der Diode D1 nach dem Zeitpunkt t_2) ermöglicht
eine Aussage über den vorteilhaften Wiedereinschaltzeitpunkts des ersten Schalters
S1. In einer einfachen Ausführungsvariante würde ein Komparator reichen, der das Erreichen
der Entmagnetisierung (und somit den Nulldurchgang) anhand des Über- bzw. Unterschreitens
eines Schwellwerts erkennen kann.
[0043] Anstatt oder ergänzend zur Spannungsüberwachung an der Spule L1 kann beispielsweise
die Spannung am Knotenpunkt Ux oberhalb des ersten Schalters S1 überwacht werden.
Die Spannung am Knotenpunkt Ux fällt beim Sperren der Diode von einem hohen Wert signifikant
ab auf einen niedrigen Wert. Das Signal zum Wiedereinschalten des ersten Schalters
S1 kann daher bei Unterschreiten der Spannung Ux unter einem gewissen Schwellwert
ausgelöst werden. Die Steuer/Regeleinheit SR schaltet den ersten Schalter S1 zu dem
Zeitpunkt wieder ein, wenn die Spule L1 entmagnetisiert ist und/oder die Diode D1
sperrt. Die zweite Sensoreinheit SE2 kann dabei aus einer induktiv an die Spule L1
gekoppelten Sekundärwicklung L2 oder aus einem Spannungsteiler (R1, R2) am Knotenpunkt
Ux bestehen.
[0044] Die Steuer/Regeleinheit SR verwendet die Information von der ersten Sensoreinheit
SE1 und/oder der zweiten Sensoreinheit SE2 zur Festlegung des Aus- und Einschaltzeitpunkts
des ersten Schalter S1 Die Regelung der (zeitlich gemittelten) LEDleistung durch SR
kann beispielsweise in Form von PWM-Signalen erfolgen. Die Frequenz des PWM Signals
liegt typischerweise in der Größenordnung von 100 - 1000 Hz.
[0045] Figur 3 und Figur 4 zeigen spezielle Ausführungsformen der Erfindung.
[0046] In Figur 3 ist eine spezielle Ausführungsform der oben beschriebenen Schaltanordnung
(eines Tiefsetzstellers bzw. Buck-Converter) dargestellt. Der vorteilhafte Ausschaltzeitpunkt
wird hierbei mittels Erfassung der Spannung am Knotenpunkt Ux oberhalb des ersten
Schalters S1 detektiert. Diese erfolgt durch den ohmschen Spannungsteiler R1 und R2.
Der Knotenpunkt Ux liegt zwischen der Spule L1, der Diode D1 und dem Schalter S1.
[0047] Als Spannungsteiler ist beispielsweise auch ein kapazitiver Spannungsteiler oder
kombinierter Spannungsteiler, der aus Widerstand und Kapazität aufgebaut ist, möglich.
Der Messwiderstand (Shunt) RS dient zur Stromerfassung durch den ersten Schalter S1.
Die Überwachung des zeitlichen Spannungsverlaufs am Knotenpunkt Ux (insbesondere des
'Einbruchs' kurz nach Sperren der Diode D1 in der Nähe des Zeitpunkts t_2) ermöglicht
eine Aussage über den vorteilhaften Wiedereinschaltzeitpunkt des ersten Schalters
S1.
[0048] Anstatt oder ergänzend zu einer Spannungsüberwachung an der Spule L1 kann beispielsweise
die Spannung am Knotenpunktes Ux oberhalb des ersten Schalters S1 überwacht werden.
Die Spannung am Knotenpunkt Ux fällt beim Sperren der Diode von einem hohen Wert signifikant
ab auf einen niedrigen Wert. Das Signal zum Wiedereinschalten des ersten Schalters
S1 kann daher bei Unterschreiten der Spannung Ux unter einem gewissen Schwellwert
ausgelöst werden.
[0049] In Schaltungsanordnung von Figur 3 ist zusätzlich ein zweiter Schalter S2 parallel
zu den LEDs und dem Kondensator C1 angeordnet. Der zweite Schalter S2 ist selektiv/unabhängig
ansteuerbar und kann beispielsweise ein Transistor (MOSFET oder Bipolartransistor)
sein. Wird der zweite Schalter S2 geschlossen, so wird der Entladevorgang des Kondensators
C1 beschleunigt. Durch die beschleunigte Entladung des Kondensators C1 wird erreicht,
dass der Stromfluss durch die LED möglichst schnell gegen null geht. Dies ist beispielsweise
am Ende eines PWM-Pakets erwünscht, wo der Stromfluss durch die LED möglichst schnell
abfallen soll d.h. die abfallende Flanke des Stromsverlaufs möglichst steil sein soll
(aus Gründen der Farbkonstanz).
Vorzugsweise kann der zweite Schalter S2 bei niedrigem Dimmlevel aktiviert und angesteuert
werden, wo die PWM-Pakete sehr kurz sind und es wichtig ist, dass der Strom durch
die LED am Ende eines Pulspakets rasch gegen null geht. Beispielsweise kann durch
geeignete Ansteuerung des zweiten Schalters S2 ein noch niedrigeres Dimmlevel erreicht
werden.
[0050] Eine weitere Funktion dieses zweiten Schalters S2 ist, dass er im eingeschalteten
Zustand die LEDs überbrückt. Dies ist beispielsweise erforderlich, wenn die LEDs ausgeschaltet
werden sollen, d.h. kein Licht emittieren sollen, aber die Versorgungsspannung U0
noch anliegt. Ohne die Überbrückung durch den zweiten Schalter S2 würde ein (zwar
kleiner) Strom über die LEDs und die Widerstände R1 und R2 fließen und die LEDs (geringfügig)
leuchten.
[0051] Es sei angemerkt, dass die Anordnung eines zweiten Schalters S2 parallel zu den LEDs
und dem Kondensator C1 zur beschleunigten Entladung des Kondensators C1 bzw. zur Überbrückung
der LED nicht nur auf die spezielle Ausführungsform der Schaltungsanordnung von Figur
3 beschränkt ist, sondern bei allen Ausführungsformen der Erfindung angewandt werden
kann.
[0052] Figur 4 zeigt eine Modifikation von der Schaltung in Figur 3 dahingehend, dass die
Spannungsüberwachung an der Spule L1 erfolgt. Die Spannung an der Spule S1 kann beispielsweise
mittels einer Sekundärwicklung L2, die an die Spule S1 gekoppelt ist, (bzw eine zusätzliche
Spule L2, die induktiv an die Spule L1 koppelt) erfasst werden. Zur Detektion des
vorteilhaften Einschaltzeitpunkts für den ersten Schalter S1 dient nun eine Sekundärwicklung
L2. Die Überwachung des zeitlichen Spannungsverlaufs an der Spule L1 (insbesondere
des 'Einbruchs' in der Nähe des Sperrens der Diode D1 nach dem Zeitpunkt t_2) ermöglicht
eine Aussage über den vorteilhaften Wiedereinschaltzeitpunkt des ersten Schalters
S1. Diese Überwachung kann wie bereits erwähnt auch anhand einer Sekundärwicklung
L2 erfolgen.
[0053] Die Bestimmung des Zeitpunkts des Nulldurchgangs bzw. der Entmagnetisierung kann
wie bereits erwähnt auch mittels einer Schwellwertüberwachung erfolgen (auf das Unter-
oder. Überschreiten eines Schwellwerts, bei einer Überwachung mittels einer Sekundärwicklung
L2 hängt die Polarität der Spannung von dem Wicklungssinn der Sekundärwicklung L2
zu der Spule L1 ab).
[0054] Es sei bemerkt, dass das Verfahren zur Detektion eines vorteilhaften Einschaltzeitpunkts
für den ersten Schalter S1 natürlich auf andere Schaltungstopologien angewandt werden
kann, so beispielsweise für einen sogenannten Sperrwandler bzw. Buck-Boost Converter
oder einen sogenannten Durchflusswandler bzw. Forward Converter. Figur 5 zeigt eine
Modifikation der Schaltung von Figur 2a dahingehend, dass die Anordnung der Drossel
L1, der Diode D1 sowie der Orientierung der LED-strecke modifiziert ist (bildet Sperrwandler
bzw. Buck-Boost Converter).
[0055] Eine Weiterbildung der Erfindung ist in Fig. 6 dargestellt. Die Erkennung des Erreichens
der Entmagnetisierung der Spule L1 anhand Überwachung der Spannung an der Wicklung
L2 kann durch einen standardmäßig verfügbaren Steuerschaltkreis IC durchgeführt werden.
Dieser Steuerschaltkreis IC (integrierter Schaltkreis), entspricht der bzw. enthält
die Steuer-/Regeleinheit SR gemäß Fig. 2 bis 5, verfügt über einen Eingang zur Erkennung
des Erreichens der Entmagnetisierung einer Spule anhand Überwachung der Spannung an
einer auf der Spule aufgebrachten Sekundärwicklung. Weiterhin verfügt der Steuerschaltkreis
IC über einen Ausgang zur Ansteuerung eines Schalters und über weitere Überwachungseingänge.
[0056] Ein erster dieser Überwachungseingänge kann für die Vorgabe eines Referenzwertes
wie bspw. einer Referenzspannung genutzt werden.
[0057] Ein zweiter Überwachungseingang kann für die Überwachung des Erreichens einer maximalen
Spannung oder auch anhand einer Spannungsmessung an einem Widerstand zur Überwachung
des Erreichens eines maximalen Stromes genutzt werden. Ein dritter Überwachungseingang
kann für die Überwachung einer weiteren Spannung oder auch zur Aktivierung und Deaktivierung
des Steuerschaltkreis IC oder der Ansteuerung den Steuerschaltkreis IC angesteuerten
Schalters genutzt werden.
[0058] Gemäß der Fig. 6 überwacht der Steuerschaltkreis IC den Strom durch den ersten Schalter
S1 während der Einschaltphase des ersten Schalters S1 über den Meßwiderstand (Shunt)
Rs und den Eingang 4 am Steuerschaltkreis IC. Sobald die Spannung, die über dem Meßwiderstand
(Shunt) Rs abgegriffen wird, einen bestimmten Maximalwert erreicht, wird der ersten
Schalter S1 geöffnet. Die Vorgabe der zum Öffnen des ersten Schalters S1 erforderlichen
Höhe der Spannung kann durch die Vorgabe eines Referenzwertes (d.h. einer Referenzspannung)
am Eingang 3 des Steuerschaltkreis IC angepasst werden. Beispielsweise kann von einem
Microcontroller eine Referenzspannung vorgegeben werden, die die Höhe der maximal
über dem Meßwiderstand (Shunt) Rs zulässigen Spannung und damit den maximal durch
den ersten Schalter S1 zulässigen Strom vorgibt.
[0059] Beispielweise kann der Microcontroller ein PWM-Signal ausgeben, dass dann durch ein
Filter 10 geglättet wird (beispielsweise ein RC-Glied) und somit als Gleichspannungssignal
mit einer bestimmten Amplitude an dem Eingang 3 des Steuerschaltkreis IC anliegt.
Durch Änderung des Tastverhältnisses des PWM-Signales des Microcontrollers kann die
Amplitude des Signales am Eingang 3 des Steuerschaltkreis IC angepasst werden.
[0060] Der Steuerschaltkreis IC kann über den Eingang 5 anhand der Überwachung der Spannung
an einer auf der Spule L1 aufgebrachten Sekundärwicklung L2 das Erreichen der Entmagnetisierung
der Spule L1 erkennen. Diese Erkennung kann als Wiedereinschaltsignal genutzt werden.
Sobald die Entmagnetisierung der Spule L1 durch den Steuerschaltkreis IC erkannt wurde,
kann der Steuerschaltkreis IC den ersten Schalter S1 durch eine Ansteuerung über den
Ausgang 7 einschalten.
[0061] Der Steuerschaltkreis IC kann durch Anlegen einer Spannung am Eingang 1 aktiviert
und / oder auch deaktiviert werden. Diese Spannung zum Aktivieren am Eingang 1 kann
auch wischen einem Hoch- und einem Tiefpegel wechseln, wobei bei Hochpegel der Steuerschaltkreis
IC aktiviert wird und bei Tiefpegel zumindest die Ansteuerung des ersten Schalters
S1 unterbricht. Diese Ansteuerung des Eingangs 1 kann durch einen Microcontroller
erfolgen. Beispielsweise kann auf diese Weise eine niederfrequente Aktivierung und
Deaktivierung des Steuerschaltkreis IC und somit der Ansteuerung des ersten Schalters
S1 erreicht werden und somit die niederfrequente Ansteuerung des Betriebsschaltung
zum Dimmen der LED.
[0062] Über den Eingang 1 kann über die Amplitude des an diesem Eingang anliegenden Signales
weiterhin auch eine weitere Referenzspannung für den Steuerschaltkreis IC vorgegeben
werden. Diese Spannung kann beispielsweise auch die Höhe des maximal zulässigen Stromes
durch den Schalter beeinflussen oder aber auch die zulässige Einschaltdauer des ersten
Schalters S1. Der Steuerschaltkreis IC und/oder der Steuerschaltkreis IC kombiniert
mit dem Microcontroller können gemeinsam die Steuereinheit SR bilden.
[0063] Die Einschaltdauer des ersten Schalters S1 kann auch von einer weiteren Spannungsmessung
innerhalb der Betriebsschaltung abhängig sein. Beispielweise kann dem Steuerschaltkreis
IC auch eine Spannungsmessung Vsense zugeführt werden.
Über diese Spannungsmessung kann über einen Spannungsteiler R40/ R47 beispielweise
eine Überwachung oder auch Messung der Spannung am Knotenpunkt zwischen Spule L1 und
LED erfolgen. Diese Spannungsmessung Vsense kann entweder einem weiteren Eingang des
Steuerschaltkreises IC, als zusätzliche Größe additiv einem bereits belegten Eingang
des Steuerschaltkreis IC oder auch einen Eingang des Microcontrollers zugeführt werden.
[0064] Somit kann ein System aufgebaut werden, bei dem zum einen eine einfache Ansteuerung
zum Dimmen von LED durch niederfrequente PWM ermöglicht wird, zum anderen ein möglichst
verlustarmer hochfrequenter Betrieb des Betriebsgerätes kombiniert mit einem möglichst
konstanten Strom durch die LED.
[0065] Es kann durch einen Microcontroller sowohl die Frequenz als auch das Tastverhältnis
eines PWM-Singales zum Dimmen von LED vorgegeben werden, daneben kann auch die Höhe
des maximal zulässigen Stromes durch den ersten Schalter S1 vorgegeben werden. Der
Microcontroller kann über ein Signal, welches an den Eingang 1 des Steuerschaltkreis
IC geführt wird, das Dimmen der LED durch niederfrequente PWM steuern. Weiterhin kann
der Microcontroller über ein Signal, welches an den Eingang 3 des Steuerschaltkreis
IC geführt wird, die Höhe des maximal zulässigen Stromes durch den ersten Schalter
S1 oder auch die notwendige Einschaltdauer des ersten Schalters S1 vorgegeben.
[0066] Die Betriebsschaltung kann weiterhin einen weiteren Schalter S2 enthalten, der so
angeordnet ist, dass dieser zweiten Schalter S2 die LED überbrücken kann.
[0067] Der zweite Schalter S2 kann weiterhin so angeordnet sein, dass er den Strom durch
einen vorhandenen hochohmigen Spannungsmesspfad oder eine ähnliche vorhandene hochohmige
Schaltungsanordnung von der LED übernehmen oder diesen unterbrechen kann.
[0068] Durch Parallelschaltung des zweiten Schalters S2 zu den LED kann dieser die LED überbrücken
und somit deaktivieren. Dieses Verfahren kann zum Einstellen der Helligkeit (Dimmen)
der LED genutzt werden. Eine mögliche Variante wäre, dass das Dimmen über den zweiten
Schalter S2 erfolgt, während über die Ansteuerung des ersten Schalters S1 nur der
Strom durch die LED eingestellt und geregelt wird.
[0069] Es kann aber die Ansteuerung der beiden Schalter S1 und S2 für eine optimierte Dimmansteuerung
kombiniert genutzt werden. So kann beispielsweise der zweite Schalter S2 nur für das
Dimmen auf niedrige Dimmlevel zusätzlich genutzt werden. Die Betriebsschaltung ist
aufgrund der vorhandenen Topologie und der Regelschaltung so ausgelegt, dass die Ausgangsspannung
der Betriebsschaltung (d.h. die Spannung über der LED) auf einen maximal zulässigen
Wert begrenzt wird. Wird durch Schließen des zweiten Schalters S2 die LED überbrückt,
dann begrenzt die Betriebsschaltung die Ausgangsspannung derart, dass kein überhöhter
Strom fließen kann, der zu einer möglichen Zerstörung führen kann. Diese Ansteuerung
des zweiten Schalters S2 kann beispielsweise nur für das Dimmen auf niedrige Dimmlevel
genutzt werden.
[0070] Wenn der Tiefsetzsteller (Buck-Converter) fix auf Stromquellenbetrieb (im sogenannten
Hysteritischen Modus wie in den Ausführungsbeispielen beschrieben) arbeitet und effizient
läuft, können die LED einzig mit zweiten Schalter S2, der sehr niederohmig sein sollte,
gedimmt werden, und die Verluste sind trotzdem gering.
[0071] Zusätzlich kann der zweite Schalter S2 so angesteuert werden, dass er den Strom durch
einen vorhandenen hochohmigen Spannungsmesspfad oder eine ähnliche vorhandene hochohmige
Schaltungsanordnung von der LED übernehmen kann.
Wenn beispielsweise gemäß Fig. 6 der erste Schalter S1 nicht getaktet wird, sollte
kein Strom durch die LED fließen. Aufgrund des vorhandenen Spannungsteilers R40/ R47
kann jedoch ein geringer Strom durch die LED fließen.
[0072] In diesem Fall kann bei einer gewünschten Deaktivierung der LED (beispielsweise wenn
kein Licht abgegeben werden soll) der zweite Schalter S2 geschlossen werden, damit
der Stromfluß durch die LED unterbrochen oder vermieden wird.
[0073] Der zweite Schalter S2 kann zumindest immer im Anschluss an ein niederfrequentes
PWM-Paket angesteuert werden, um die LED zu überbrücken bzw. zu deaktivieren (während
der letzten Entladeflanke, das heißt am Ende eines PWM Pulspaketes).
[0074] Eine Unterbrechung des Stromes durch die LED kann auch durch Anordnung des zweiten
Schalters S2 in Serie mit den LED erfolgen.
[0075] Das Beispiel der Fig. 6 (und die anderen natürlich auch) kann dahingehend erweitert
werden, dass mehrere Betriebsschaltungen gemäß Figur 6 vorhanden sind. Die Steuerschaltkreise
IC bzw. die Steuereinheiten SR der einzelnen Betriebsschaltungen werden von einem
gemeinsamen Microcontroller aus angesteuert. Die einzelnen Betriebsschaltungen können
beispielsweise LED-stränge unterschiedlicher Wellenlänge oder Farbe ansteuern. Die
Ansteuerung des Microcontrollers kann über eine Schnittstelle (drahtlos oder leitungsgebunden)
erfolgen. Dabei können Steuersignale zum Einstellen der Helligkeit oder Farbe oder
auch Statusinformationen über die Schnittstelle übertragen werden.
1. Betriebsschaltung für wenigstens eine LED, der eine Gleichspannung oder gleichgerichtete
Wechselspannung zugeführt wird und die mittels einer Spule (L1) und einem durch eine
Steuer/Regeleinheit (SR) getakteten ersten Schalter (S1) eine Versorgungsspannung
für wenigstens eine LED bereitstellt, wobei bei eingeschaltetem erstem Schalter S1
in der Spule (L1) eine Energie zwischengespeichert wird, die sich bei ausgeschaltetem
erstem Schalter (S1) über eine Freilaufdiode (D1) und über wenigstens eine LED entlädt,
wobei ein Kondensator (C1) vorhanden ist, der parallel zu der wenigstens einen LED
angeordnet ist, und der während der Phase der Entmagnetisierung der Spule (L1) den
Strom durch die LED aufrecht erhält,
dadurch gekennzeichnet dadurch, dass eine erste Sensoreinheit (SE1) vorhanden ist, welche ein vom Stromfluss durch den
ersten Schalter (S1) abhängendes erstes Sensorsignal (SES1) erzeugt, und eine zweite
Sensoreinheit (SE2), die das Erreichen der Entmagnetisierung der Spule (L1) detektiert
und ein Sensorsignal (SES2) erzeugt, und dass die Sensorsignale (SES1, SES2) an die
Steuer/Regeleinheit (SR) zugeführt und bearbeitet werden, wobei die Steuer/Regeleinheit
(SR) den ersten Schalter (S1) zu dem Zeitpunkt wieder einschaltet, wenn die Spule
(L1) entmagnetisiert ist und dadurch die Freilaufiode (D1) sperrt.
2. Betriebsschaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Steuereinheit (SR) eine Kombination eines Signals (SES1) von der ersten Sensoreinheit
(SE1) und eines Signals (SES2) von der zweiten Sensoreinheit (SE2) zur Festlegung
des Einund Ausschaltzeitpunkts des ersten Schalters (S1) verwendet.
3. Betriebsschaltung nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, dass die Steuer/Regeleinheit (SR) den ersten Schalter (S1) ausschaltet, wenn der Strom
durch den ersten Schalter (S1) einen maximalen Referenzwert überschreitet.
4. Betriebsschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass die erste Sensoreinheit (SE1) ein Messwiderstand (Shunt, RS) ist.
5. Betriebsschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass die zweite Sensoreinheit (SE2) aus einer induktiv an die Spule (L1) gekoppelten Sekundärwicklung
(L2) besteht.
6. Betriebsschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass die zweite Sensoreinheit (SE2) ein Hallsensor ist.
7. Betriebsschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass die zweite Sensoreinheit (SE2) das Erreichen der Entmagnetisierung der Spule (L1)
erkennt, indem sie die Spannung (Ux) am Knotenpunkt zwischen dem ersten Schalter (S1)
und der Spule (L1) überwacht.
8. Betriebsschaltung nach Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, dass die Erfassung der Spannung (Ux) mittels eines ohmschen Spannungsteilers (R1/ R2),
kapazitiven Spannungsteilers oder kombinierten Spannungsteiler aus Widerstand und
Kapazität erfolgt.
9. Betriebsschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, aufweisend einen Steuerschaltkreis
IC, der über einen Eingang zur Erkennung des Erreichens der Entmagnetisierung einer
Spule (L1) verfügt und einen ersten Schalter (S1) ansteuert.
10. Betriebsschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, aufweisend einen Microcontroller,
der durch Anlegen einer Spannung an einem Eingang des Steuerschaltkreis IC diesen
aktiviert und/ oder deaktiviert und an einem weiteren Eingang eine Referenzspannung
für den Steuerschaltkreis IC vorgibt.
11. Betriebsschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen zweiten Schalter (S2), der parallel zu dem Kondensator (C1) und den LEDs angeordnet
ist und unabhängig vom ersten Schalter (S1) ansteuerbar ist.
12. Betriebsschaltung nach Anspruch 11, gekennzeichnet dadurch, dass der zweite Schalter (S2) geschlossen wird, um den Entladevorgang des Kondensators
(C1) zu beschleunigen.
13. Verfahren zum Betreiben von wenigstens einer LED mittels einer Schaltreglerschaltung,
der eine Gleichspannung oder gleichgerichtete Wechselspannung zugeführt wird und die
mittels einer Spule (L1) und einem durch eine Steuer/Regeleinheit (SR) getakteten
ersten Schalter (S1) eine Versorgungsspannung für wenigstens eine LED bereitstellt,
wobei bei eingeschaltetem erstem Schalter S1 in der Spule (L1) eine Energie zwischengespeichert
wird, die sich bei ausgeschaltetem erstem Schalter (S1) über eine Freilaufdiode (D1)
und über wenigstens eine LED entlädt, wobei ein Kondensator (C1) vorhanden ist, der
parallel zu der wenigstens einen LED angeordnet ist, und der während der Phase der
Entmagnetisierung der Spule (L1) den Strom durch die LED aufrecht erhält,
dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Sensoreinheit (SE1) vorhanden ist, welche ein vom Stromfluss durch den
ersten Schalter (S1) abhängendes erstes Sensorsignal (SES1) erzeugt, und eine zweite
Sensoreinheit (SE2), die das Erreichen der Entmagnetisierung der Spule (L1) detektiert,
wobei die Steuer/Regeleinheit (SR) den ersten Schalter (S1) zu dem Zeitpunkt wieder
einschaltet, wenn die Spule (L1) entmagnetisiert ist und dadurch die Freilaufdiode
(D1) sperrt.
14. Verfahren zum Betreiben von wenigstens einer LED nach Anspruch 13, gekennzeichnet dadurch, dass die Steuer/Regeleinheit (SR) den ersten Schalter (S1) ausschaltet, wenn der Strom
durch den ersten Schalter (S1) einen maximalen Referenzwert überschreitet.
1. An operating circuit for at least one LED, which is supplied with direct current voltage
or rectified alternating current voltage, and which provides a supply voltage for
at least one LED by means of a coil (L1) and a first switch (S1) that is clocked by
a control/regulation unit (SR), where during the activated state of the first switch
S1, energy is temporarily stored in the coil (L1), which is discharged when the first
switch (S1) is turned off through a free wheeling diode (D1) and through at least
one LED, wherein a capacitor (C1) is provided, which is arranged in parallel to at
least one LED, and which maintains the current through the LED during the phase of
the demagnetization of the coil (L1), characterized in that a first sensor unit (SE1) is provided, which generates a sensor signal (SES1) which
is dependent on the current flowing through the first switch (S1), and with a second
sensor unit (S2), which detects that the demagnetization of the coil (L1) has been
reached and generates a sensor signal (SES2), and in that the sensor signals (SES1, SES2) are supplied to and processed by the control/regulation
unit (SR) at the point in time when the first switch (S1) is turned on again, when
the coil (L1) is demagnetized and thereby the free wheeling diode (D1) is blocking.
2. The operating circuit according to claim 1, characterized in that the sensor unit (SR) uses a combination of the signal (SES1) of the first sensor
unit (SE1) and a signal (SES2) of the second sensor unit (SE2) for determining the
point in time for turning the first switch (S1) on and off.
3. The operating circuit according to claim 2, characterized in that the control/regulation unit (SR) of the first switch (S1) is turned off when the
current flowing through the first switch (S1) exceeds a maximum reference value.
4. The operating circuit according to one of the preceding claims, characterized in that the first sensor unit (SE1) is a measurement resistor (shunt, RS).
5. The operating circuit according to one of the preceding claims, characterized in that the second sensor unit (SE2) comprises a secondary winding (L2) which is inductively
coupled with the coil (L1).
6. The operating circuit according to one of the preceding claims, characterized in that the second sensor unit (SE2) is a Hall sensor.
7. The operating circuit according to one of the preceding claims, characterized in that the second sensor unit (SE2) determines whether demagnetization of the coil (L1)
has been reached, as the unit monitors the voltage (Ux) at the node between the first
switch (S1) and the coil (L1).
8. The operating switch according to claim 7, characterized in that the detection of the voltage (Ux) is realized by means of a resistive voltage distributor
(R1/R2), a capacitive voltage distributor, or a combined voltage distributor comprising
a resistance and a capacitance.
9. The operating switch according to one of the preceding claims, equipped with a control
circuit IC, which is provided with an input for determining whether that the demagnetization
of a coil (L1) has been reached and controls a first switch (S1).
10. The operating switch according to one of the preceding claims, including a microcontroller,
which activates and/or deactivates by applying a voltage to an input of the control
circuit IC this control circuit, and presets a reference voltage for the control circuit
IC at another input.
11. The operating circuit according to one of the previous claims, characterized in that it can be controlled by a second switch (S2), which is arranged in parallel to the
capacitor (C1) and to the LEDs and is independent of the first switch (S1).
12. The operating circuit according to claim 11, characterized in that the second switch is closed in order to accelerate the discharging operation of the
capacitor (C1).
13. A method for operating at least one LED by means of a switching regulator circuit,
which is supplied with direct current voltage or rectified alternating current voltage
and which provides a supply voltage for at least one LED by means of a coil (L1) and
a first switch (S1) that is clocked by a control/regulation unit (SR), where during
the activated state of the first switch S1, energy is temporarily stored in the coil
(L1), which is discharged when the first switch (S1) is turned off through a free
wheeling diode (D1) and through at least one LED, where a capacitor (C1) is provided,
which is arranged in parallel to at least one LED, and which maintains the current
through the LED during the phase of the demagnetization of the coil (L1), characterized in that a first sensor unit (SE1) is provided, which generates a sensor signal (SES1) which
is dependent on the current flowing through the first switch (S1) and a second sensor
unit (SE2), which detects demagnetization of the coil (L1), wherein the control/regulation
unit (SR) turns the first switch (S1) on again at the point in time when the coil
(L1) is demagnetized and thereby the free wheeling diode (D1) is blocking.
14. The method for operating at least one LED according to claim 13, characterized in that the control/regulation unit (SR) of the first switch (S1) is turned off when the
current flowing through the first switch (S1) exceeds a maximum reference value.
1. Circuit de fonctionnement destiné à au moins une LED, auquel une tension continue
ou une tension alternée redressée est appliquée et qui met une tension d'alimentation
à la disposition d'au moins une LED à l'aide d'une bobine (L1) et d'un premier interrupteur
(S1) cadencé par une unité de commande/régulation (SR), une énergie étant stockée
provisoirement dans la bobine (L1) lorsque le premier interrupteur S1 est fermé, laquelle
énergie se décharge via une diode de roue libre (D1) et au moins une LED lorsque le
premier interrupteur (S1) est ouvert, un condensateur (C1) étant prévu, lequel est
disposé en parallèle à ladite au moins une LED et maintient le courant dans la LED
pendant la phase de démagnétisation de la bobine (L1),
caractérisé en ce qu'une première unité de capteur (SE1) est prévue, laquelle génère un premier signal
de capteur (SES1) dépendant du flux de courant dans le premier interrupteur (S1),
de même qu'une seconde unité de capteur (SE2) qui détecte le moment où la démagnétisation
de la bobine (L1) est terminée et génère un signal de capteur (SES2), et en ce que les signaux de capteur (SES1, SES2) sont envoyés à l'unité de commande/régulation
(SR) puis traités, l'unité de commande/régulation (SR) fermant à nouveau le premier
interrupteur (S1) au moment où la bobine (L1) est démagnétisée et où elle bloque alors
la diode de roue libre (D1).
2. Circuit de fonctionnement conformément à la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de commande (SR) utilise une combinaison d'un signal (SES1) de la première
unité de capteur (SE1) et d'un signal (SES2) de la seconde unité de capteur (SE2)
pour déterminer le moment de fermeture et d'ouverture du premier interrupteur (S1).
3. Circuit de fonctionnement conformément à la revendication 2, caractérisé en ce que l'unité de commande/régulation (SR) ouvre le premier interrupteur (S1) lorsque le
courant dans le premier interrupteur (S1) dépasse une valeur maximale de référence.
4. Circuit de fonctionnement conformément à l'une des revendications ci-dessus, caractérisé en ce que la première unité de capteur (SE1) est une résistance de mesure (Shunt, RS).
5. Circuit de fonctionnement conformément à l'une des revendications ci-dessus, caractérisé en ce que la seconde unité de capteur (SE2) consiste en un enroulement secondaire (L2) couplé
par induction à la bobine (L1).
6. Circuit de fonctionnement conformément à l'une des revendications ci-dessus, caractérisé en ce que la seconde unité de capteur (SE2) est un capteur à effet Hall.
7. Circuit de fonctionnement conformément à l'une des revendications ci-dessus, caractérisé en ce que la seconde unité de capteur (SE2) détecte le moment où la démagnétisation de la bobine
(L1) est terminée, dans la mesure où elle surveille la tension (Ux) dans le point
de connexion entre le premier interrupteur (S1) et la bobine (L1).
8. Circuit de fonctionnement conformément à la revendication 7, caractérisé en ce que la saisie de la tension (Ux) est effectuée à l'aide d'un diviseur de tension résistif
(R1/ R2), d'un diviseur de tension capacitif ou d'un diviseur de tension combiné résistif
et capacitif.
9. Circuit de fonctionnement conformément à l'une des revendications ci-dessus, comportant
un circuit de commande IC disposant d'une entrée qui permet de détecter le moment
où la démagnétisation d'une bobine (L1) est terminée et commandant un premier interrupteur
(S1).
10. Circuit de fonctionnement conformément à l'une des revendications ci-dessus, comportant
un microcontrôleur, lequel par application d'une tension à une entrée du circuit de
commande IC active et/ou désactive ce dernier et lequel spécifie sur une autre entrée
une tension de référence pour le circuit de commande IC.
11. Circuit de fonctionnement conformément à l'une des revendications ci-dessus, caractérisé par un second interrupteur (S2) disposé en parallèle au condensateur (C1) et aux LED
et pouvant être commandé indépendamment du premier interrupteur (S1).
12. Circuit de fonctionnement conformément à la revendication 11, caractérisé en ce que le second interrupteur (S2) est fermé afin d'accélérer l'opération de décharge du
condensateur (C1).
13. Procédé de fonctionnement d'au moins une LED à l'aide d'un circuit régulateur de commutation
auquel une tension continue ou une tension alternée redressée est appliquée et qui,
à l'aide d'une bobine (L1) et d'un premier interrupteur (S1) cadencé par une unité
de commande et de régulation (SR), met une tension d'alimentation à la disposition
d'au moins une LED, une énergie étant stockée provisoirement dans la bobine (L1) lorsque
le premier interrupteur S1 est fermé, laquelle énergie se décharge via une diode de
roue libre (D1) et au moins une LED lorsque le premier interrupteur (S1) est ouvert,
un condensateur (C1) étant prévu, lequel est disposé en parallèle à ladite au moins
une LED et maintient le courant dans la LED pendant la phase de démagnétisation de
la bobine (L1), caractérisé en ce qu'une première unité de capteur (SE1) est prévue, laquelle génère un premier signal
de capteur (SES1) dépendant du flux de courant dans le premier interrupteur (S1),
de même qu'une seconde unité de capteur (SE2) qui détecte le moment où la démagnétisation
de la bobine (L1) est terminée, l'unité de commande/régulation (SR) fermant à nouveau
le premier interrupteur (S1) au moment où la bobine (L1) est démagnétisée et où elle
bloque alors la diode de roue libre (D1).
14. Procédé de fonctionnement d'au moins une LED conformément à la revendication 13, caractérisé en ce que l'unité de commande/régulation (SR) ouvre le premier interrupteur (S1) lorsque le
courant dans le premier interrupteur (S1) dépasse une valeur maximale de référence.