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EP 2 345 343 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.11.2015 Patentblatt 2015/46 |
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Anmeldetag: 05.01.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Tisch mit horizontal verstellbarer Tischplatte
Table with horizontally adjustable table board
Table dotée d'un plateau de table réglable horizontalement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
15.01.2010 DE 202010001026 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.07.2011 Patentblatt 2011/29 |
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Patentinhaber: Schelbach, André |
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32760 Detmold (DE) |
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Erfinder: |
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- Schelbach, André
32760 Detmold (DE)
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Vertreter: Ter Meer Steinmeister & Partner |
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Patentanwälte mbB
Artur-Ladebeck-Strasse 51 33617 Bielefeld 33617 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CA-A1- 2 545 766 US-A- 4 130 070
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DE-A1- 19 525 456
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Tisch mit einem Fußgestell, einer Tischplatte, die relativ
zu dem Fußgestell horizontal in zwei zueinander rechtwinkligen Richtungen verstellbar
ist, und einer Feststelleinrichtung zum Fixieren der Tischplatte in ihrer horizontalen
Position, bei dem die Feststelleinrichtung ein vertikalbewegliches Bremselement aufweist,
das in horizontaler Richtung entsprechend der Relativbewegung zwischen Tischplatte
und Fußgestell relativ zu einem ebenen, horizontalen Teil einer Basisplatte beweglich
ist und das sich bei gelöster Feststelleinrichtung in vertikalem Abstand zu der Basisplatte
befindet und sich zum Feststellen der Tischplatte in eine Position verstellen lässt,
in der zwischen dem Bremselement und der Basisplatte ein Kraft- oder Formschluss besteht.
[0002] Couchtische oder Esstische werden gewöhnlich so dicht vor einer Couch oder Bank aufgestellt,
dass die auf der Couch oder der Bank sitzenden Personen die auf der Tischplatte abgestellten
Getränke und Speisen bequem erreichen können. Für diese Personen ist es dann jedoch
schwierig, sich zu erheben und den Tisch zu verlassen. Bei herkömmlichen Tischen muss
dann zumeist der gesamte Tisch einschließlich des Fußgestells weiter von der Couch
oder Bank abgerückt werden.
[0003] Aus
DE 195 25 456 A1 ist ein Tisch bekannt, bei dem die Tischplatte durch horizontale Verstellung weiter
von der Couch oder Bank abgerückt werden kann, ohne dass auch das gesamte Fußgestell
bewegt werden muss. Die horizontale Verstellung der Tischplatte erfolgt bei diesem
bekannten Tisch mit einer unterhalb der Tischplatte angeordneten Betätigungsstange,
und die Feststelleinrichtung wird durch eine gleichfalls unterhalb der Tischplatte
angeordnete und mit der Betätigungsstange gekoppelte Raststange gebildet.
[0004] Ein Tisch nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist in
CA 2 545 766 A1 beschrieben.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Tisch zu schaffen, der eine einfach aufgebaute
und leichter zu bedienende Feststelleinrichtung aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Bremselement mit der
Tischplatte mitbewegbar ist und die Basisplatte in Bezug auf das Fußgestell fest ist.
[0007] Diese Lösung hat den Vorteil, dass die Fixierung der Tischplatte in beiden horizontalen
Richtungen mit einem einzigen Bremselement erfolgen kann und das Betätigungsorgan
für die Feststelleinrichtung von jeder am Tisch sitzenden oder stehenden Person bequem
zu erreichen ist und derjenige, der die horizontale Verstellung der Tischplatte vornimmt,
sich nicht zu bücken braucht, um unterhalb der Tischplatte angeordnete Betätigungselemente
zu bedienen.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0009] In einer Ausführungsform durchgreift die Feststelleinrichtung die Tischplatte und
ist von der Oberseite der Tischplatte her zu betätigen. Besonders vorteilhaft ist
diese Lösung bei Couchtischen, bei denen sich die Tischplatte in einer relativ niedrigen
Höhe befindet.
[0010] Bevorzugt ist zum Betätigen der Feststelleinrichtung ein Drehteller vorgesehen, der
in die Tischplatte eingelassen ist und mit der oberen Oberfläche der Tischplatte annähernd
bündig ist.
[0011] Vorzugsweise ist die Tischplatte relativ zum Fußgestell auch in der Höhe verstellbar.
Beispielsweise kann das Fußgestell eine teleskopierbare Hubsäule aufweisen, die die
zur Feststelleinrichtung gehörende Platte sowie die zur horizontalen Verstellung der
Tischplatte notwendigen Führungseinrichtungen trägt.
[0012] Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0013] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Tisches;
- Fig. 2
- eine Verstell- und Feststelleinrichtung für die Tischplatte in einem Schnitt längs
der Linie II-II in Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch die Verstell- und Feststelleinrichtung in einer zu der Schnittebene
in Fig. 2 rechtwinkligen Schnittebene; und
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung entsprechend Fig. 3 für den Zustand bei aktivierter Feststelleinrichtung.
[0014] In Fig. 1 ist ein Couchtisch mit einer Tischplatte 10 und einem Fußgestell 12 gezeigt.
Das Fußgestell wird im gezeigten Beispiel durch eine Fußplatte 14 und eine darauf
montierte teleskopierbare Hubsäule 16 gebildet, deren höhenverstellbarer oberer Teil
(in Fig. 1 nicht sichtbar) die Tischplatte 10 trägt. Die Hubsäule 16 kann eine nicht
gezeigte Gasfeder enthalten, die das Gewicht der Tischplatte 10 weitgehend kompensiert,
so dass sich die Tischplatte bequem von Hand in der Höhe verstellen lässt, nachdem
durch Betätigen eines Fußpedals 18 eine Bremse gelöst wurde, die die Hubsäule in der
jeweils gewählten Höhe arretiert.
[0015] Außerdem ist die Tischplatte 10 relativ zum Fußgestell 12 stufenlos in den horizontalen
Richtungen X und Y verstellbar. In durchgezogenen Linien ist die Tischplatte 10 in
einer Position gezeigt, in der sie sowohl in X-Richtung als auch in Y-Richtung relativ
zu ihrer mittigen Position verstellt ist. Die mittige Position der Tischplatte ist
in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet.
[0016] In der Mitte der Tischplatte 10 ist eine Feststelleinrichtung 20 angeordnet, die
die Tischplatte durchgreift und dazu dient, die Tischplatte in der jeweils gewählten
X-Y-Position zu fixieren. Von der Feststelleinrichtung 20 ist in Fig. 1 lediglich
ein in die Oberseite der Tischplatte eingelassener Drehteller 22 zu erkennen. Im gezeigten
Beispiel weist dieser Drehteller 22 eine exzentrisch angeordnete Griffmulde 24 auf,
die es erleichtert, den Drehteller 22 um seine vertikale Drehachse zu drehen und dadurch
die Feststelleinrichtung zu aktivieren oder zu lösen. Wenn die Feststelleinrichtung
gelöst ist, kann die Tischplatte 10 von Hand in die jeweils gewünschte Position verschoben
werden.
[0017] Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Feststelleinrichtung 20 und eine unterhalb der
Tischplatte 10 angeordnete und auf einem Kopfteil 26 der Hubsäule 16 montierte Führungseinrichtung
28 für die X-Y-Verstellung der Tischplatte.
[0018] Auf dem Kopfteil 26 der Hubsäule 16 ist eine wannenförmig profilierte Basisplatte
30 montiert, die zwei parallele, in X-Richtung (senkrecht zur Zeichenebene in Fig.
2) verlaufende, durch Rundstäbe gebildete Führungsschienen 32 trägt. Oberhalb der
Führungsschienen 32 ist ein im Grundriss rechteckige oder quadratische Rollenplatte
34 angeordnet, die in der Mitte eine rechteckige oder quadratische Aussparung 36 aufweist.
Die Rollenplatte 34 trägt an ihrer Unterseite vier Paare von Laufrollen 38, die jeweils
um eine vertikale Achse drehbar sind und deren Umfangsfläche ein konkaves, an den
Querschnitt der Führungsschienen 32 angepasstes Trapezprofil hat. Jede der beiden
Führungsschienen 32 wird von zwei Paaren der Laufrollen 38 umgriffen (in Fig. 2 ist
nur ein Paar sichtbar). Die Laufrollen jedes Paares liegen einander beiderseits der
Führungsschiene 32 gegenüber und stützen sich mit ihren Trapezprofilen auf der Führungsschiene
ab.
[0019] An der Unterseite der Tischplatte 10 ist eine Trägerplatte 40 befestigt, die ein
zu dem Wannenprofil der Basisplatte 30 spiegelbildliches Wannenprofil hat und ebenso
wie die Basisplatte mit zwei Führungsschienen 42 bestückt ist, von denen allerdings
in Fig. 2 nur eine sichtbar ist. Die Trägerplatte 40 ist rechtwinklig zu der Basisplatte
30 orientiert, so dass ihre Führungsschienen 42 in Y-Richtung verlaufen.
[0020] Auf der Oberseite der Rollenplatte 34 sind vier Paare von Laufrollen 44 angeordnet,
die um vertikale Achsen drehbar sind und das gleiche Profil wie die Laufrollen 38
aufweisen und die Führungsschienen 42 umgreifen, wie deutlicher in Fig. 3 zu erkennen
ist. Die Trägerplatte 40 und die auf ihr aufliegende Tischplatte 10 stützen sich somit
über die Führungsschienen 42 auf den Trapezprofilen der Laufrollen 44 ab und sind
relativ zu der Rollenplatte 34 in der Richtung Y verfahrbar.
[0021] Die Anordnung und die Profilform der Laufrollen 38, 44 gewährleisten eine kippstabile
Abstützung der Tischplatte 10 und verhindern eine Drehung der Tischplatte um ihre
Hochachse, während sie eine leichtgängige Verstellung der Tischplatte in der X-Y-Ebene
ermöglichen.
[0022] Die Feststelleinrichtung 20 weist ein topfförmiges Gehäuse 46 mit einem tiefer eingezogenen
Mittelteil auf, der sich bis zur Unterseite der Tischplatte erstreckt, während die
obere Oberfläche des Gehäuses 46 flächenbündig mit der Oberseite der Tischplatte 10
ist. Der Drehteller 22 ist so in dem Gehäuse 46 aufgenommen, dass seine obere Oberfläche
ebenfalls im wesentlichen flächenbündig mit der Oberseite der Tischplatte ist. An
der Unterseite weist der Drehteller 22 in der Mitte eine Nabe 48 auf, mit der er drehbar
in dem tiefer eingezogenen Mittelteil des Gehäuses 46 gelagert ist. Die Nabe 48 weist
eine nach unten offene Sackbohrung auf, in der mit einer Madenschraube 50 eine Gewindestange
52 fixiert ist. Die Gewindestange 52 steht mit dem Boden des Gehäuses 46 in Gewindeeingriff
und erstreckt sich nach unten durch eine Bohrung der Trägerplatte 40 und durch die
Aussparung 36 der Rollenplatte 34. Am unteren Ende trägt sie ein beispielsweise aus
Gummi oder Kunststoff bestehendes Bremselement 54, das in dem in Fig. 2 gezeigten
Zustand dicht oberhalb des ebenen Mittelteils der Basisplatte 30 liegt.
[0023] In Fig. 3 verläuft die Schnittebene durch die Griffmulde 24 des Drehtellers 22. Wenn
nun ein Benutzer die Feststelleinrichtung 20 aktivieren möchte, so greift er mit dem
Finger in die Griffmulde 24 und dreht den Drehteller 22 im Uhrzeigersinn, so dass
die Gewindestange 52 tiefer eingeschraubt wird, bis beispielsweise die in Fig. 4 gezeigte
Position erreicht ist. In dieser Position drückt das Bremselement 54 auf die Basisplatte
30, so dass die Tischplatte durch Reibschluss zwischen dem Bremselement 54 und der
Basisplatte 30 in ihrer Position fixiert wird. Entsprechend lässt sich durch Drehung
des Drehtellers 22 im Gegenuhrzeigersinn die Feststelleinrichtung wieder lösen.
[0024] Während der Verstellung der Tischplatte 10 in X- und/oder Y-Richtung behält das Bremselement
54 stets den gleichen Abstand zu der Basisplatte 30, während sich die Gewindestange
52 innerhalb der Aussparung 36 der Rollenplatte 34 bewegt. Die Abmessungen der Aussparung
36 begrenzen somit den Bewegungsbereich der Tischplatte 10 und X- und Y-Richtung,
doch kann dieser Bewegungsbereich wahlweise auch zusätzlich durch nicht gezeigte Anschläge
begrenzt werden. Innerhalb des Verstellbereiches lässt sich die Tischplatte 10 mit
Hilfe der Feststelleinrichtung 20 in jeder beliebigen Position fixieren.
[0025] Die Länge der Basisplatte 30 und der Trägerplatte 40 sowie die Größe der Aussparung
36 in der Rollenplatte 34 sind in der Zeichnung nicht maßstäblich dargestellt und
können so gewählt werden, dass sich ein ausreichend großer Verstellbereich für die
Tischplatte ergibt. In der Praxis wird die Größe dieses Verstellbereiches in Abhängigkeit
von der Größe und dem Gewicht der Fußplatte 14 so gewählt werden, dass auch bei maximaler
Verstellung der Tischplatte noch eine ausreichende Standsicherheit des Tisches gewährleistet
ist.
[0026] In einer abgewandelten Ausführungsform kann die Basisplatte 30 unterhalb der Aussparung
36 auch ein zweidimensionales Raster von Vertiefungen aufweisen, in die das Bremselement
54 einfallen kann, so dass die Tischplatte nicht nur kraftschlüssig, sondern formschlüssig
fixiert wird.
[0027] Eine andere denkbare Weiterbildung besteht darin, dass der Tisch zusätzlich mit einem
Selbsteinzugsmechanismus ausgerüstet wird, der die Tischplatte selbsttätig in die
zentrierte Position zurückführt, wenn die Bremse gelöst ist. Dieser Selbsteinzugsmechanismus
kann z. B. durch Feder- und Dämpfungselemente gebildet werden, die zwischen der Basisplatte
30 und der Rollenplatte 34 und zwischen der Rollenplatte 34 und der Trägerplatte 40
oder direkt zwischen der Basisplatte 30 und der Gewindestange 52 bzw. dem Bremselement
54 wirken.
[0028] Während in dem hier gezeigten Beispiel die Feststellung der Tischplatte von der Oberseite
des Tisches her erfolgt, ist analog auch eine Ausführungsform denkbar, bei dem es
sich jedoch nicht um einen Teil der Erfindung handelt, bei der die Feststellung von
der Unterseite der Tischplatte her erfolgt. Beispielsweise kann in das Fußgestell
eine Betätigungseinrichtung integriert sein, mit der ein Bremselement gegen eine mit
der Tischplatte mitbewegliche Basisplatte gedrückt wird (dabei kann die Basisplatte
auch unmittelbar durch die Tischplatte gebildet werden).
1. Tisch mit einem Fußgestell (12), einer Tischplatte (10), die relativ zu dem Fußgestell
horizontal in zwei zueinander rechtwinkligen Richtungen (X, Y) verstellbar ist, und
einer Feststelleinrichtung (20) zum Fixieren der Tischplatte (10) in ihrer horizontalen
Position, bei dem die Feststelleinrichtung (20) ein vertikalbewegliches Bremselement
(54) aufweist, das in horizontaler Richtung entsprechend der Relativbewegung zwischen
Tischplatte und Fußgestell relativ zu einem ebenen, horizontalen Teil einer Basisplatte
(30) beweglich ist und das sich bei gelöster Feststelleinrichtung in vertikalem Abstand
zu der Basisplatte (30) befindet und sich zum Feststellen der Tischplatte in eine
Position verstellen lässt, in der zwischen dem Bremselement (54) und der Basisplatte
(30) ein Kraft- oder Formschluss besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremselement (54) mit der Tischplatte (10) mitbewegbar ist und die Basisplatte
(30) in Bezug auf das Fußgestell (12) fest ist.
2. Tisch nach Anspruch 1, bei dem die Feststelleinrichtung (20) die Tischplatte (20)
durchgreift und von der Oberseite der Tischplatte her zu betätigen ist.
3. Tisch nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Feststelleinrichtung (20) einen in die Oberseite
der Tischplatte (10) eingelassenen Drehteller (22) als Betätigungselement zum Verstellen
des Bremselements (54) aufweist.
4. Tisch nach den Anspruch 3, bei dem das Bremselement (54) am unteren Ende einer die
Tischplatte (10) durchsetzenden, die Drehachse des Drehtellers (22) bildenden Gewindestange
(52) angeordnet ist, die mit einem in die Tischplatte (10) eingelassenen Gehäuse (46)
in Gewindeeingriff steht.
5. Tisch nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einer an der Unterseite der Tischplatte
(10) angeordneten, die Tischplatte bei ihrer Verstellung in der horizontalen Richtung
(X, Y) führenden Führungseinrichtung (28), die zwei parallele, durch Rundstäbe gebildete
Führungsschienen (32, 42) und eine mit Laufrollen (38, 44) bestückte Rollenplatte
(34) aufweist, wobei die Laufrollen um vertikale Achsen drehbar sind und so angeordnet
sind, dass jede Führungsschiene (32, 42) zwischen mindestens zwei einander gegenüberliegenden
Laufrollen gehalten ist und in konkave Profile der Umfangsflächen der Laufrollen eingreift,
und wobei die Führungsschienen (32, 34) an einem der Bauteile - Fußgestell (12) und
Tischplatte (10) - gehalten sind und die Rollenplatte an dem anderen dieser Bauteile
gehalten ist.
6. Tisch nach Anspruch 5, bei dem jede der Führungsschienen (32, 42) zwischen zwei Paaren
von Laufrollen (38, 44) gehalten ist.
7. Tisch nach Anspruch 5 oder 6, bei dem die Führungseinrichtung (28) zwei Paare von
Führungsschienen (32, 42) aufweist, die rechtwinklig zueinander verlaufen und auf
entgegengesetzten Seiten der Rollenplatte (34) angeordnet sind und von denen eines
starr mit dem Fußgestell (12) und das andere starr mit der Tischplatte (10) verbunden
ist.
8. Tisch nach den Ansprüchen 2 und 7, bei dem die Rollenplatte (34) eine Aussparung (36)
aufweist, durch die hindurch sich die Feststelleinrichtung (20) erstreckt.
9. Tisch nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Fußgestell (12) für eine
Höhenverstellung der Tischplatte (10) ausgebildet ist.
1. A table comprising a base (12), a table board (10) which is adjustable relative to
the base in two mutually orthogonal horizontal directions (X, Y), and a fixing device
(20) for fixing the table board (10) in its horizontal position, wherein the fixing
device (20) has a vertically movable brake member (54) which is movable in horizontal
direction relative to a flat horizontal part of a base plate (30) in accordance with
the relative movement of the table board and the base, and which is vertically spaced
from the base plate (30) when the fixing device is released, and which is adapted
to the adjusted, for fixing the table board, to a position in which a force fit or
form fit exists between the brake member (54) and the base plate (30), characterized in that the brake member (54) is arranged for joint movement with the table board (10), and
the base plate (30) is stationary relative to the base (12).
2. The table according to claim 1, wherein the fixing device (20) penetrates the table
board (10) and is adapted to be operated from the top side of the table board.
3. The table according to claim 1 or 2, wherein the fixing device has, as operating member
for adjusting the brake member (54), a rotary disk (22) that is sunk into the top
side of the table board (10).
4. The table according to claim 3, wherein the brake member (54) is arranged at the bottom
end of a threaded rod (52) which penetrates the table board (10) and forms the axis
of rotation of the rotary disk (22), said rod being in a threaded engagement with
a casing (46) that is embedded in the table board (10).
5. The table according to any of the preceding claims, having a guide mechanism arranged
at the bottom side of the table board (10) for guiding the table board when it is
adjusted in the horizontal direction (X, Y), the guide mechanism having two parallel
guide rails (32, 42) formed by round bars, and a roller plate (34) mounted with rollers
(38, 44), wherein the rollers are rotatable about vertical axes and are arranged such
that each guide rail (32, 42) is held between at least two rollers arranged opposite
to one another and engages into concave profiles of the peripheral surfaces of the
rollers, wherein the guide rails (32, 34) are held at one of the components - base
(12) and table board (10) - and the roller plate is held at the other of these components.
6. The tale according to claim 5, wherein each of the guide rails (32, 42) is held between
two pairs of rollers (38, 44).
7. The table according to claim 5 or 6, wherein the guide mechanism (28) has two pairs
of guide rails (32, 34) which extend at right angles to one another and are arranged
on opposite sides of the roller plate (34), one of these pairs being rigidly connected
to the base (12) and the other pair being rigidly connected to the table board (10).
8. The table according to claims 2 and 7, wherein the roller plate (34) has a cut-out
(36) through which the fixing device (20) passes through.
9. The table according to any of the preceding claims, wherein the base (12) is adapted
for height adjustment of the table board (10).
1. Table comportant un piétement (12), un plateau de table (10) qui peut être réglé par
rapport au piétement horizontalement dans deux directions (X, Y) orthogonales entre
elles, et un dispositif de blocage (20) pour fixer le plateau de table (10) dans sa
position horizontale, dans laquelle le dispositif de blocage (20) comporte un élément
de freinage verticalement mobile (54), qui est mobile, dans une direction horizontale
correspondant au déplacement relatif entre le plateau de table et le piétement, par
rapport à une partie horizontale, plate, d'un plateau de base (30), et qui se situe
à une distance verticale par rapport au plateau de base (30) lorsque le dispositif
de blocage est déserré et peut être réglé pour bloquer le plateau de table dans une
position dans laquelle il existe une liaison par force ou par complémentarité de formes
entre l'élément de freinage (54) et le plateau de base (30), caractérisée en ce que l'élément de freinage (54) peut être déplacé conjointement avec le plateau de table
(10) et le plateau de base (30) est fixe par rapport au piétement (12).
2. Table selon la revendication 1, dans laquelle le dispositif de blocage (20) traverse
le plateau de table (20) et est à actionner depuis la face supérieure du plateau de
table.
3. Table selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle le dispositif de blocage (20) comporte
un disque tournant (22) intégré dans la face supérieure du plateau de table (10) comme
élément d'actionnement pour le réglage de l'élément de freinage (54).
4. Table selon la revendication 3, dans laquelle l'élément de freinage (54) est agencé
sur l'extrémité inférieure d'une tige filetée (52) traversant le plateau de table
(10) et formant l'axe de rotation du disque tournant (22), laquelle tige filetée est
en prise vissée avec un boîtier (46) intégré dans le plateau de table (10) .
5. Table selon l'une des revendications précédentes, ayant un dispositif de guidage (28)
agencé sur la face inférieure du plateau de table (10), guidant le plateau de table
lors de son réglage dans la direction horizontale (X, Y), lequel dispositif de guidage
comporte deux rails de guidage parallèles (32, 42) formés par des barres rondes et
un plateau à galets (34) équipé de galets (38, 44), dans laquelle les galets peuvent
tourner autour d'axes verticaux et sont agencés de sorte que chaque rail de guidage
(32, 42) est maintenu entre au moins deux galets opposés l'un à l'autre et pénètre
dans des profilés concaves de la surface circonférentielle des galets, et dans laquelle
les rails de guidage (32, 34) sont maintenus sur l'un des composants - piétement (12)
et plateau (10) - et le plateau à galets est maintenu sur l'autre de ces composants.
6. Table selon la revendication 5, dans laquelle chacun des rails de guidage (32, 42)
est maintenu entre deux paires de galets (38, 44).
7. Table selon la revendication 5 ou 6, dans laquelle le dispositif de guidage (28) comporte
deux paires de rails de guidage (32, 42) qui s'étendent perpendiculairement l'une
par rapport à l'autre et sont agencées sur des faces opposées du plateau à galets
(34), et dont l'une est fixement reliée au piétement (12) et l'autre est fixement
reliée au plateau de table (10).
8. Table selon les revendications 2 et 7, dans laquelle le plateau à galets (34) comporte
un évidement (36) à travers lequel s'étend le dispositif de blocage (20).
9. Table selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle le piétement (12)
est formé pour le réglage en hauteur du plateau de table (10).


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