[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Elektrowerkzeug gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1, insbesondere ein manuell betätigbares Elektrowerkzeug, vorzugsweise
einen Bohrhammer.
[0002] Ein derartiges Elektrowerkzeug geht beispielsweise aus der
EP 1 950 009 A1 hervor. Üblicherweise umfasst ein Elektrowerkzeug, wie zum Beispiel ein Bohrhammer,
einen Antriebsmotor, eine Werkzeugspindel zum drehenden Antreiben eines Werkzeugs,
ein Drehantriebsgetriebe zum Koppeln des Antriebsmotors mit der Werkzeugspindel, ein
Schlagwerk zum hämmernden Antreiben des Werkzeugs, ein Schlagwerksgetriebe zum Koppeln
des Antriebsmotors mit dem Schlagwerk sowie eine Schalteinrichtung zum Aktivieren
und Deaktivieren des Schlagwerks.
[0003] Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für ein derartiges Elektrowerkzeug
eine verbesserte oder zumindest eine andere Ausführungsform anzugeben, die sich insbesondere
durch eine kompakte Bauform auszeichnet. Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch
den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind
Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0004] Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, die Schalteinrichtung mit einer
Kupplung auszustatten, die in den Kraftpfad des Schlagwerksgetriebes eingebunden ist
und die zum Einrücken und Ausrücken, also zum Aktivieren und Deaktivieren des Schlagwerks
einen Betätigungshub aufweist. Dabei ist die Schalteinrichtung so ausgestaltet, dass
eine Hubrichtung dieses Betätigungshubs sich quer zur Drehachse der Werkzeugspindel
erstreckt oder sich parallel zu einer Drehachse eines manuell drehbetätigbaren Betätigungselements
der Schalteinrichtung erstreckt. Ebenso kann sich der Betätigungshub sowohl quer zur
Drehachse der Werkzeugspindel als auch parallel zur Drehachse des Betätigungselements
erstrecken. Der Betätigungshub der Kupplung entspricht dabei einer linearen Verstellbewegung
eines entsprechenden Kupplungsglieds, das das Einrücken bzw. das Ausrücken der Kupplung
bewirkt. Die Orientierung des Betätigungshubs quer zur Drehachse der Werkzeugspindel
bzw. parallel zur Drehachse des Betätigungselements und die Integration der Kupplung
in das Schlagwerksgetriebe ermöglicht eine räumlich nahe Anordnung der Schalteinrichtung
an der Werkzeugspindel, wodurch sich insgesamt ein kompakter Aufbau für das Elektrowerkzeug
realisieren lässt. Die Kupplung kann besonders einfach in den Kraftpfad des Schlagwerksgetriebes
eingebunden werden, dadurch dass das Schlagwerksgetriebe ein eingangsseitiges Antriebszahnrad
aufweist, das um eine Drehachse drehbar gelagert ist, und das Schlagwerksgetriebe
ein ausgangsseitiges Kurbeltriebrad aufweist, das um die Drehachse des Antriebszahnrads
drehbar gelagert ist und bei aktiviertem Schlagwerk ein Pleuel des Schlagwerks antreibt.
Die Kupplung umfasst im Schlagwerksgetriebe einen Kupplungsring, der koaxial zur Drehachse
des Antriebszahnrads am Kurbeltriebrad angeordnet ist und am Kurbeltriebrad axial
verstellbar und drehfest angeordnet ist. Zum Einrücken und Ausrücken der Kupplung
wirkt nun dieser Kupplungsring mit dem Antriebszahnrad zusammen, derart, dass der
Kupplungsring im eingerückten Zustand Drehmoment vom Antriebszahnrad auf das Kurbeltriebrad
überträgt, während im ausgerückten Zustand keine Drehmomentübertragung vom Antriebszahnrad
über den Kupplungsring an das Kurbeltriebrad erfolgt. Die hier vorgestellte Bauweise
führt zu einer besonders kompakten Integration der Kupplung in das Schlagwerksgetriebe.
[0005] Entsprechend der Erfindung weist das Antriebszahnrad an einer dem Kurbeltriebrad
zugewandten Axialseite eine Mitnehmerkontur auf, während der Kupplungsring an einer
dem Antriebszahnrad zugewandten Axialseite eine zur Mitnehmerkontur des Antriebszahnrads
komplementäre Mitnehmerkontur aufweist, die im eingerückten Zustand des Kupplungsrings
zur Drehmomentübertragung mit der Mitnehmerkontur des Antriebszahnrads zusammenwirkt
und im ausgerückten Zustand axial davon freikommt. Die axialen Mitnehmerkonturen können
große Drehmomente übertragen und benötigen nur wenig Einbauraum.
[0006] Besonders zweckmäßig ist nun eine Weiterbildung, bei welcher die Schalteinrichtung
eine Betätigungseinrichtung zum Einrücken und Ausrücken der Kupplung aufweist, die
ein manuell betätigbares Betätigungselement mit einem verstellbaren Kupplungsglied
der Kupplung koppelt. Beim Kupplungsglied handelt es sich zweckmäßig um den Kupplungsring.
Das vorzugsweise außen an einem Gehäuse des Elektrowerkzeugs angeordnete Betätigungselement
ermöglicht den Eingriff in das Schlagwerksgetriebe bzw. in die Kupplung, um diese
einzurücken bzw. auszurücken.
[0007] Vorzugsweise kann die Betätigungseinrichtung mit einem Hubelement ausgestattet sein,
das über wenigstens einen parallel zur Drehachse des Antriebszahnrads verlaufenden
Armabschnitt mit dem Kupplungsring gekoppelt ist, sodass eine vom Antriebszahnrad
weggerichtete Hubverstellung des Hubelements parallel zur Drehachse des Antriebszahnrads
den Kupplungsring mitnimmt und ausrückt. Auf diese Weise übergreift die Betätigungseinrichtung
mit dem jeweiligen Armabschnitt des Hubelements das Kurbeltriebrad, um mit dem Kupplungsring
in Eingriff zu kommen. Dies ermöglicht eine besonders raumsparende Anordnung der Betätigungseinrichtung
koaxial zur Drehachse des Antriebszahnrads.
[0008] Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann zur Realisierung einer drehfesten
und axial verstellbaren Kopplung zwischen dem Kupplungsring und dem Kurbeltriebrad
vorgesehen sein, das Kurbeltriebrad in einem Axialabschnitt mit einer außen liegenden
Mitnehmerkontur auszustatten und den Kupplungsring mit einer dazu komplementären innen
liegenden Mitnehmerkontur zu versehen, so dass der Kupplungsring über diese Mitnehmerkonturen
drehfest und axial verstellbar am Kurbeltriebrad angeordnet ist. Besonders zweckmäßig
ist dabei eine Weiterbildung, bei welcher die Mitnehmerkonturen als Polygonprofile
ausgestaltet sind. Diese ermöglichen eine besonders hohe Drehmomentübertragung bei
geringem Verschleiß. Die vorgeschlagene Bauweise ermöglicht einen besonders kompakten
Aufbau bei hoher Funktionssicherheit.
[0009] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0010] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0011] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
[0012] Es zeigen, jeweils schematisch,
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines als Bohrhammer ausgestalteten Elektrowerkzeugs,
- Fig. 2
- einen Längsschnitt des Bohrhammers in einem in Fig. 1 mit II markierten Bereich einer
Schalteinrichtung bei aktiviertem Schlagwerk,
- Fig. 3
- einen Querschnitt des Bohrhammers entsprechend Schnittlinien III in Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Längsschnitt wie in Fig. 2, jedoch bei deaktiviertem Schlagwerk,
- Fig. 5
- einen Querschnitt des Bohrhammers entsprechend Schnittlinien V in Fig. 4,
- Fig. 6
- eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht einer Betätigungseinrichtung und
eines Gehäuseabschnitts,
- Fig. 7
- eine auseinander gezogene, perspektivische Ansicht im Bereich einer Kupplung bei einer
anderen Ausführungsform.
[0013] Entsprechend Fig. 1 umfasst ein Elektrowerkzeug 1, das manuell betätigbar ist und
im Beispiel als Bohrhammer ausgestaltet ist, ein Gehäuse 41, das z. B. eine L-Form
besitzt, da ein Spindelabschnitt 59 des Gehäuses 41 und ein Motorabschnitt 60 des
Gehäuses 41 etwa um 90° zueinander versetzt angeordnet sind. Im Spindelabschnitt 59
erstreckt sich eine Werkzeugspindel 3, die an ihrem aus dem Gehäuse 41 herausstehenden
Ende eine Werkzeugaufnahme 61 trägt. Im Inneren des Motorabschnitts 60 ist ein Antriebsmotor
2 untergebracht. Die Längsrichtung des Spindelabschnitts 59 ist durch die Drehachse
8 der Werkzeugspindel 3 definiert und erstreckt sich dazu parallel. Die Längsachse
des Motorabschnitts 60 ist durch die Drehachse 18 einer Antriebswelle des Antriebsmotors
2 definiert und erstreckt sich dazu parallel.
[0014] Parallel zum Motorgehäuse 60 besitzt das Gehäuse 41 einen Griffabschnitt 62, der
im Beispiel an zwei voneinander beabstandeten Enden einerseits am Spindelabschnitt
59 und andererseits am Motorabschnitt 60 angebracht ist. Über den Griffabschnitt 62
kann der Bohrhammer 1 bzw. das Elektrowerkzeug 1 mit einem Kabel 63 an eine externe
Stromversorgung angeschlossen sein. Bei einer alternativen Ausführungsform kann der
Bohrhammer 1 auch mit einem Akku ausgestattet sein, so dass er unabhängig von einem
Stromnetz betrieben werden kann.
[0015] Fig. 1 zeigt den Bohrhammer 1 in einer aufrechten oder vertikalen typischen Arbeitsposition,
in welcher der Spindelabschnitt 59 horizontal orientiert ist, während der Motorabschnitt
60 vertikal orientiert ist. Hierdurch werden am Bohrhammer 1 bzw. an dessen Gehäuse
41 eine Oberseite 64 und eine Unterseite 65 definiert. Ein Betätigungselement 28 einer
Schalteinrichtung 7 ist in einem mit II gekennzeichneten Bereich des Gehäuses 41 an
der Oberseite 64 angeordnet. Besagter Bereich II befindet sich vertikal oberhalb des
Motorabschnitts 60, insbesondere im Bereich einer Anschlussstelle 66 zwischen Griffabschnitt
62 und Spindelabschnitt 59. Die Schalteinrichtung 7 dient zum Aktivieren und Deaktivieren
eines Hammerwerks oder Hammerbetriebs des Bohrhammers 1. Bei deaktivierten Hammerbetrieb
kann der Bohrhammer 1 als reine Bohrmaschine verwendet werden. Die Schalteinrichtung
7 besitzt das Betätigungselement 28, das manuell betätigbar ist, um das Hammerwerk
zuzuschalten oder abzuschalten. Hierzu ist das Betätigungselement 28 um eine Drehachse
37 drehbar angeordnet. Die Drehachse 37 erstreckt sich im Beispiel parallel zur Drehachse
18 des Antriebsmotors 2.
[0016] Entsprechend den Fig. 2 bis 5 umfasst ein solcher manuell betätigbarer Bohrhammer
1 einen Antriebsmotor 2, eine Werkzeugspindel 3, ein Drehantriebsgetriebe 4, ein Schlagwerk
5, ein Schlagwerksgetriebe 6 und eine Schalteinrichtung 7. Die Werkzeugspindel 3 rotiert
im Betrieb um eine Drehachse 8 und dient zum drehenden Antreiben eines hier nicht
dargestellten Werkzeugs, insbesondere eines Schlagbohrers. Das Drehantriebsgetriebe
4 koppelt den Antriebsmotor 2 mit der Werkzeugspindel 3. Das Schlagwerk 5 dient zum
hämmernden Antreiben des Werkzeugs. Im Beispiel arbeitet das Schlagwerk 2 pneumatisch.
Das Schlagwerksgetriebe 6 koppelt den Antriebsmotor 2 mit dem Schlagwerk 5. Mit Hilfe
der Schalteinrichtung 7 kann das Schlagwerk 5 aktiviert und deaktiviert werden. Bei
deaktiviertem Schlagwerk 5 kann der Bohrhammer 1 als reine Bohrmaschine genutzt werden,
sodass das jeweilige Werkzeug dann nur drehend und nicht hämmernd angetrieben ist.
[0017] Die Schalteinrichtung 7 ist mit einer Kupplung 9 ausgestattet, die in einen - mit
unterbrochener Linie angedeuteten - Kraftpfad 10 des Schlagwerksgetriebes 6 eingebunden
ist. Die Kupplung 9 besitzt einen durch einen Doppelpfeil angedeuteten Betätigungshub
11, der sich quer zur Rotationsachse 8 der Werkzeugspindel 3 erstreckt. Der Betätigungshub
11 charakterisiert sich durch die Bewegungsrichtung eines Kupplungsglieds 12, in der
das Kupplungsglied 12 zum Einrücken und Ausrücken der Kupplung 9 verstellbar ist.
[0018] Beim Kupplungsglied 12 handelt es sich bei den hier vorgestellten Ausführungsformen
um einen Kupplungsring, der im Folgenden ebenfalls mit 12 bezeichnet wird. Dieser
Kupplungsring 12 ist im Schlagwerksgetriebe 6 angeordnet. Im Kraftpfad 10 befindet
sich der Kupplungsring 12 zwischen einem eingangsseitigen Antriebszahnrad 13 des Schlagwerksgetriebes
6 und einem ausgangsseitigen Kurbeltriebrad 14 des Schlagwerksgetriebes 6. Das Antriebszahnrad
13 kämmt mit einem Antriebsritzel 15 einer Antriebswelle 16 des Antriebsmotors 2.
Das Antriebszahnrad 13 ist um eine Drehachse 17 drehbar gelagert, die sich im Beispiel
achsparallel zu einer Drehachse 18 der Antriebswelle 16 des Antriebsmotors 2 erstreckt.
Dabei ist das Antriebszahnrad 13 an einer stehenden Welle 19 drehbar gelagert. Das
Kurbeltriebrad 14 ist ebenfalls um die Drehachse 17 des Antriebszahnrads 13 drehbar
gelagert. Im Beispiel ist das Kurbeltriebrad 14 ebenfalls an der stehenden Welle 19
drehbar gelagert. Bei aktiviertem Schlagwerk 5 treibt das Kurbeltriebrad 14 ein Pleuel
20 des Schlagwerks 5 an, das bspw. einen Kolben 21 oszillierend antreibt, der in der
hohlen Werkzeugspindel 3 hubverstellbar gelagert ist.
[0019] Der Kupplungsring 12 ist koaxial zur Drehachse 17 des Antriebszahnrads 13 am Kurbeltriebrad
14 angeordnet, und zwar so, dass er am Kurbeltriebrad 14 axial verstellbar ist und
gleichzeitig damit drehfest gekoppelt ist. Erreicht wird diese axiale Verstellbarkeit
bei gleichzeitiger drehfester Sicherung entsprechend der Ausführungsform der Fig.
2 bis 5 bspw. durch eine Axialverzahnung. Bei den hier dargestellten Ausführungsbeispielen
besitzt das Kurbeltriebrad 14 einen Axialabschnitt 22, der sich koaxial zur Drehachse
17 des Antriebszahnrads 13 erstreckt. Dieser Axialabschnitt 22 weist radial außen
eine axial verlaufende Mitnehmerkontur 23 auf, die mit einer dazu komplementären Mitnehmerkontur
56 des Kupplungsrings 12 zusammenwirkt. In der Folge ermöglichen die beiden miteinander
zusammenwirkenden Mitnehmerkonturen 23, 56 eine drehfeste und axial verstellbare Anordnung
des Kupplungsrings 12 am zylindrischen Abschnitt 22 des Kurbeltriebrads 14. Bspw.
besitzt die eine Mitnehmerkontur 23 entsprechend den Fig. 2 bis 5 zumindest einen
Axialsteg, während die andere Mitnehmerkontur 56 komplementär dazu zumindest eine
axial verlaufende Aufnahmenut aufweist. Alternativ dazu zeigt Fig. 7 eine Ausführungsform,
bei welcher das Kurbeltriebrad 14 ein außen liegendes Polygonprofil 57 aufweist, während
der Kupplungsring 12 ein innen liegendes Polygonprofil 58 aufweist, das komplementär
zum außen liegenden Polygonprofil 57 geformt ist. Im ineinander gesteckten Zustand
realisieren die miteinander zusammenwirkenden Polygonprofile 57, 58 eine drehfeste
und axial verschiebbare Kopplung zwischen Kupplungsring 12 und Kurbeltriebrad 14.
[0020] Bei der in Fig. 7 wiedergegebenen Ausführungsform ist die außen liegende Mitnehmerkontur
23 des Kurbeltriebrads 14 als außen liegendes Polygonprofil ausgestaltet, während
die innen liegende Mitnehmerkontur 56 des Kupplungsrings 12 als dazu komplementäres,
innen liegendes Polygonprofil 58 ausgestaltet ist.
[0021] Bei dem in Fig. 7 wiedergegebenen Abschnitt der Kupplung 9 sind zusätzlich zum Kurbeltriebrad
14 und zum Kupplungsring 12 außerdem das Antriebszahnrad 13, ein Nadellager 67 zum
Lagern des Antriebszahnrads 13 an der Welle 19, eine Scheibe 68, eine Einrückfeder
50 zum axialen Vorspannen des Kupplungsrings 12 gegen das Antriebszahnrad 13, ein
Nadellager 69 zum Lagern des Kurbeltriebrads 14 an der Welle 19, eine Scheibe 70 und
ein Sicherungsring 71 dargestellt.
[0022] Das Antriebszahnrad 13 weist an einer dem Kurbeltriebrad 14 zugewandten Axialseite
eine Mitnehmerkontur 24 auf. Der Kupplungsring 12 weist an einer dem Antriebszahnrad
13 zugewandten Axialseite ebenfalls eine Mitnehmerkontur 25 auf, die komplementär
zur Mitnehmerkontur 24 des Antriebszahnrads 13 geformt ist. Im eingerückten Zustand
des Kupplungsrings 12 bzw. der Kupplung 9 wirken die beiden Mitnehmerkonturen 24,
25 zur Drehmomentübertragung zusammen, während sie im ausgerückten Zustand des Kupplungsrings
12 voneinander freikommen, sodass keine Drehmomentübertragung erfolgt. Beispielsweise
besitzt die eine Mitnehmerkontur 24 zumindest einen in Fig. 2 erkennbaren Stift, während
die andere Mitnehmerkontur 25 komplementär dazu zumindest eine Stiftaufnahme aufweist,
in welche der Stift axial eingreifen kann.
[0023] In den Fig. 2 und 3 ist der eingerückte Zustand des Kupplungsrings 12 bzw. der Kupplung
9 wiedergegeben. Die axialen Mitnehmerkonturen 24, 25 des Antriebszahnrads 13 und
des Kupplungsrings 12 stehen miteinander in Eingriff und schließen den Kraftpfad 10,
um Drehmoment vom Antriebszahnrad 13 über den Kupplungsring 12 auf das Kurbeltriebrad
14 zu übertragen. Im eingerückten Zustand der Kupplung 9 bzw. des Kupplungsrings 12
ist somit das Schlagwerk 5 aktiviert.
[0024] Im Unterschied dazu zeigen die Fig. 4 und 5 das deaktivierte Schlagwerk 5. Hierzu
ist der Kupplungsring 12 bzw. die Kupplung 9 ausgerückt, sodass die einander zugeordneten
Mitnehmerkonturen 24, 25 von Antriebszahnrad 13 und Kupplungsring 12 voneinander freikommen.
Erkennbar ist in Fig. 4 und 5 ein Axialabstand 26, der einen Eingriff bzw. eine Drehmomentübertragung
verhindert. Der Kraftpfad 10 ist dadurch unterbrochen.
[0025] Die Schalteinrichtung 7 ist bei den hier vorgestellten Ausführungsformen mit einer
Betätigungseinrichtung 27 ausgestattet. Diese umfasst ein manuell betätigbares Betätigungselement
28 sowie ein Hubelement 29. Die Betätigungseinrichtung 27 koppelt den Kupplungsring
12 mit dem Betätigungselement 28, um die Kupplung 9 bzw. den Kupplungsring 12 einrücken
bzw. ausrücken zu können. Die Bewegungsübertragung erfolgt dabei mittels des Hubelements
29. Dieses weist zumindest einen Armabschnitt 30 auf, der sich parallel zur Drehachse
17 des Antriebszahnrads 13 erstreckt. Bei den hier vorgestellten Beispielen weist
das Hubelement 29 jeweils zwei derartige Armabschnitte 30 auf, die bezogen auf die
Drehachse 17 des Antriebszahnrads 13 diametral zueinander angeordnet sind. Mit anderen
Worten, die beiden Armabschnitte 30 liegen sich mit einem Winkel von 180° gegenüber.
Hierdurch sind sie beidseitig der Drehachse 17 des Antriebszahnrads 13 angeordnet.
Der jeweilige Armabschnitt 30 ist mit dem Kupplungsring 12 gekoppelt, derart, dass
eine vom Antriebszahnrad 13 weggerichtete Hubverstellung des Hubelements 29, die sich
parallel zur Drehachse 17 des Antriebszahnrads 13 erstreckt, den Kupplungsring 12
mitnimmt und ausrückt bzw. bei entgegen gesetzter Hubrichtung einrückt.
[0026] Das Hubelement 29 besitzt einen Ringabschnitt 31, von dem die beiden Armabschnitte
30 abstehen, der koaxial zur Drehachse 17 des Antriebszahnrads 13 ausgerichtet ist
und der sich an einer vom Antriebszahnrad 13 abgewandten Seite des Kurbeltriebrads
14 befindet. Die Armabschnitte 30 überlappen seitlich das Kurbeltriebrad 14 und enden
im Bereich des Kupplungsrings 12. Im Beispiel der Fig. 3, 5 und 6 sind die Armabschnitte
30 mit Versteifungsklammern 32 verstärkt. Die Versteifungsklammern 32 sind im Wesentlichen
U-förmig gestaltet und hintergreifen den Kupplungsring 12. Insbesondere liegt eine
U-Basis 33 des jeweiligen Versteifungsbügels 32 flächig am übrigen Körper des jeweiligen
Armabschnitts 30 an. Ein bzgl. des Kupplungsrings 12 proximaler U-Schenkel 34 bewirkt
den Eingriff bzw. das Hintergreifen des Kupplungsrings 12. Ein bzgl. des Kupplungsrings
12 distaler U-Schenkel 35 greift in eine entsprechende Aussparung im Ringabschnitt
31 ein. Durch die Aussteifung des Hubelements 29 mit Hilfe der Bügel 32 kann das Hubelement
29 aus Kunststoff spritzgeformt werden, während die Versteifungsbügel 32 bspw. aus
Metall hergestellt sind.
[0027] Die Betätigungseinrichtung 27 kann insbesondere im Hinblick auf Fig. 6 mit einem
Hubantrieb 36 ausgestattet sein. Besagter Hubantrieb 36 kann eine manuelle Betätigung
des Betätigungselements 28 in eine Hubverstellung des Hubelements 29 umwandeln. Dabei
ist der Hubantrieb 36 so konzipiert, dass er eine Drehbetätigung des Betätigungselements
28 um eine Drehachse 37 in eine parallel zu dieser Drehachse 37 orientierte Hubverstellung
des Hubelements 29 umwandelt. Bei den hier bevorzugten Beispielen fällt die Drehachse
37 des Betätigungselements 28 mit der Drehachse 17 des Antriebszahnrads 13 zusammen,
so dass sich auch der Hub des Hubelementes 29 parallel zur Drehachse 17 erstreckt.
Der Hubantrieb 36 wirkt dabei mit dem Ringabschnitt 31 des Hubelements 29 zusammen.
Hierzu kann der Ringabschnitt 31 entsprechend der hier gezeigten Ausführungsform zumindest
einen radial nach innen vorstehenden Gleitkörper 38 aufweisen. Im Beispiel sind drei
derartige Gleitkörper 38 vorgesehen, die relativ zueinander in Umfangsrichtung gleichmäßig
verteilt angeordnet sind.
[0028] Der Hubantrieb 36 weist eine Hülse 39 auf, die koaxial zum Ringabschnitt 31 drehbar
ist. Diese Hülse 39 weist radial außen zumindest eine Rampe 40 auf, die in der Umfangsrichtung
der Hülse 39 axial ansteigt. Im Beispiel ist je Gleitkörper 38 eine solche Rampe 40
vorgesehen. Dementsprechend weist die Hülse 39 drei in Umfangsrichtung verteilt angeordnete
Rampen 40 auf. Die jeweilige Rampe 40 wirkt jeweils mit einem der Gleitkörper 38 zusammen,
derart, dass eine Drehverstellung der Hülse 39 in eine Hubverstellung des Hubelements
29 umgewandelt wird. Das Hubelement 29 ist im Gehäuse 41 oder in einem Gehäuseabschnitt
des Bohrhammers 1 drehfest angeordnet, jedoch hubverstellbar gelagert. Bei einer Drehverstellung
der Hülse 39 gleiten die Gleitkörper 38 entlang der jeweiligen Rampe 40 ab, wodurch
es zu einer Hubverstellung des Hubelements 29 kommt. Um die jeweilige obere oder untere
Endstellung des Hubelements 29 zu sichern, können die Rampen 40 an ihrem unteren Ende
und/oder an ihrem oberen Ende mit einer Raststufe 42 ausgestattet sein. Der Gleitkörper
38 greift bei Erreichen der jeweiligen Endstellung in die jeweilige Raststufe 42 ein,
wodurch eine haptisch fühlbare kraftschlüssige Sicherung nach Art eines Druckpunkts
entsteht, die ein selbsttätiges Verstellen der Hülse 39 und somit des Betätigungselements
28 behindert oder verhindert.
[0029] Das Betätigungselement 28 ist mit der Hülse 39 drehfest verbunden. Bspw. ist hierzu
eine Schraube 43 von innen durch die Hülse 29 in das Betätigungselement 28 eingeschraubt.
Das Betätigungselement 28 ist an einer Außenseite des Gehäuses 41 des Bohrhammers
1 angeordnet. Im Unterschied dazu ist die Hülse 39 an einer Innenseite des Gehäuses
41 angeordnet. Zwischen der Hülse 39 und dem Gehäuse 41 kann eine Dichtung 44 angeordnet
sein, die das Gehäuse 41 im Bereich einer Durchgangsöffnung 45 dichtet. Diese Dichtung
44 ist dabei so konzipiert, dass sie Drehbewegungen der Hülse 39 zulässt. Zur drehfesten
Verbindung zwischen Betätigungselement 28 und Hülse 39 kann die Hülse 39 einen zylindrischen
Fortsatz 46 aufweisen, der durch die Durchgangsöffnung 45 von der Innenseite des Gehäuses
41 in die Außenseite vorsteht. Der Fortsatz 46 besitzt mehrere radiale Unterbrechungen
47, in welche Abschnitte des Betätigungselements 28 formschlüssig eingreifen. Dies
ist bspw. in Fig. 2 erkennbar.
[0030] Das Hubelement 29 besitzt im Bereich seiner Armabschnitte 30 nach außen abstehende
Längsführungen 48, in die entsprechend den Fig. 3 und 5 Führungselemente 49 des Gehäuses
41 eingreifen. Hierdurch erhält das Hubelement 29 eine sichere Linearführung, was
eine präzise Hubverstellung unterstützt.
[0031] Des Weiteren kann wie in den Fig. 2 bis 5 und 7 gezeigt eine Einrückfeder 50 vorgesehen
sein, die den Kupplungsring 12 gegen das Antriebszahnrad 13 axial antreibt. Die Einrückfeder
50 treibt somit den Kupplungsring 12 in den eingerückten Zustand an.
[0032] Das Drehantriebsgetriebe 4 kann zweckmäßig ein Tellerrad 51 mit einer axialen Stirnverzahnung
besitzen, das ebenfalls das Antriebsritzel 15 des Antriebsmotors 2 diametral gegenüber
dem Antriebszahnrad 13 kämmt. Das Tellerrad 51 ist dabei an der Werkzeugspindel 3
drehbar gelagert und wirkt mit einer Drehmomentkupplung 52 zusammen. Die Drehmomentkupplung
52 besitzt einen Mitnehmerring 53, der drehfest und axial verstellbar an der Werkzeugspindel
3 angeordnet ist und mit Hilfe einer Vorspannfeder 54 gegen das Tellerrad 51 vorgespannt
ist. Kopplungskörper 55 ermöglichen die Mitnahme des Rings 53 und somit der Werkzeugspindel
3. Übersteigt das vom Tellerrad 51 auf die Werkzeugspindel 3 übertragene Drehmoment
einen vorbestimmten Grenzwert, verdrängen die Kopplungskörper 55 den Ring 53 gegen
die Vorspannung der Feder 54, wodurch das Tellerrad 51 auch bei stehender Werkzeugspindel
3 weiter drehen kann.
1. Elektrowerkzeug, insbesondere manuell betätigbarer Bohrhammer,
- mit einem Antriebsmotor (2),
- mit einer Werkzeugspindel (3) zum drehenden Antreiben eines Werkzeugs,
- mit einem Drehantriebsgetriebe (4) zum Koppeln des Antriebsmotors (2) mit der Werkzeugspindel
(3),
- mit einem Schlagwerk (5) zum hämmernden Antreiben des Werkzeugs,
- mit einem Schlagwerksgetriebe (6) zum Koppeln des Antriebsmotors (2) mit dem Schlagwerk
(5),
- mit einer Schalteinrichtung (7) zum Aktivieren und Deaktivieren des Schlagwerks
(5),
- wobei die Schalteinrichtung (7) eine Kupplung (9) aufweist, die in einen Kraftpfad
(10) des Schlagwerksgetriebes (6) eingebunden ist und die zum Einrücken und Ausrücken
der Kupplung (9) einen Betätigungshub (11) aufweist,
- wobei sich der Betätigungshub (11) quer zur Drehachse (8) der Werkzeugspindel (3)
erstreckt und/oder parallel zu einer Drehachse (37) eines zum Einrücken und Ausrücken
der Kupplung (9) manuell drehbaren Betätigungselements (28) der Schalteinrichtung
(7) erstreckt,- wobei das Schlagwerksgetriebe (6) ein eingangsseitiges Antriebszahnrad
(13) aufweist, das um eine Drehachse (17) drehbar gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Schlagwerksgetriebe (6) ein ausgangsseitiges Kurbeltriebrad (14) aufweist, das
um die Drehachse (17) des Antriebszahnrads (13) drehbar gelagert und bei aktiviertem
Schlagwerk (5) ein Pleuel (20) des Schlagwerks (5) antreibt,
- dass die Kupplung (9) im Schlagwerksgetriebe (6) einen Kupplungsring (12) aufweist, der
koaxial zur Drehachse (17) des Antriebszahnrads (13) am Kurbeltriebrad (14) angeordnet
ist und am Kurbeltriebrad (14) axial verstellbar und drehfest angeordnet ist,
- dass das Antriebszahnrad (13) an einer dem Kurbeltriebrad (14) zugewandten Axialseite
eine axiale Mitnehmerkontur (24) aufweist,
- dass der Kupplungsring (12) an einer dem Antriebszahnrad (13) zugewandten Axialseite eine
zur Mitnehmerkontur (24) des Antriebszahnrads (13) komplementäre axiale Mitnehmerkontur
(25) aufweist, die im eingerückten Zustand des Kupplungsrings (12) zur Drehmomentübertragung
mit der Mitnehmerkontur (24) des Antriebszahnrads (13) zusammenwirkt und im ausgerückten
Zustand axial davon frei kommt.
2. Elektrowerkzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kurbeltriebrad (14) an einem koaxial zur Drehachse (17) des Antriebszahnrads
(13) angeordneten Axialabschnitt (22) radial außen eine Mitnehmerkontur (23) aufweist,
die mit einer dazu komplementären innen liegenden Mitnehmerkontur (56) des Kupplungsrings
(12) zusammenwirkt, sodass der Kupplungsring (12) am Axialabschnitt (22) des Kurbeltriebrads
(14) drehfest und axial verstellbar angeordnet ist.
3. Elektrowerkzeug nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kurbeltriebrad (14) ein außen liegendes Polygonprofil (57) aufweist, während
der Kupplungsring (12) ein dazu komplementäres innen liegendes Polygonprofil (58)
aufweist, wobei der Kupplungsring (12) über diese Polygonprofile (57,58) drehfest
und axial verstellbar am Kurbeltriebrad (14) angeordnet ist.
4. Elektrowerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Schalteinrichtung (7) eine Betätigungseinrichtung (27) zum Einrücken und Ausrücken
der Kupplung (9) aufweist, die das manuell betätigbare Betätigungselement (28) mit
einem hubverstellbaren Kupplungsglied (12) koppelt,
- wobei insbesondere vorgesehen sein kann, dass die Betätigungseinrichtung (27) ein
Hubelement (29) aufweist, das über wenigstens einen parallel zur Drehachse (17) des
Antriebszahnrads (13) verlaufenden Armabschnitt (30) mit dem Kupplungsring (12) gekoppelt
ist, sodass eine vom Antriebszahnrad (13) weggerichtete Hubverstellung des Hubelements
(29) parallel zur Drehachse (17) des Antriebszahnrads (13) den Kupplungsring (12)
mitnimmt und ausrückt.
5. Elektrowerkzeug nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Betätigungseinrichtung (27) einen Hubantrieb (36) aufweist, der eine manuelle
Drehbetätigung des Betätigungselements (28) in eine Hubverstellung des Hubelements
(29) umwandelt,
- wobei optional vorgesehen sein kann, dass der Hubantrieb (36) mit einem zur Drehachse
(17) des Antriebszahnrads (13) achsparallelen Ringabschnitt (31) des Hubelements (29)
zusammenwirkt, von dem der jeweilige Armabschnitt (30) absteht.
6. Elektrowerkzeug nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Ringabschnitt (31) zumindest einen radial nach innen vorstehenden Gleitkörper
(38) aufweist, wobei der Hubantrieb (36) eine koaxial zum Ringabschnitt (31) drehbare
Hülse (39) aufweist, die radial außen zumindest eine in Umfangsrichtung axial ansteigende
Rampe (40) aufweist, die mit dem Gleitkörper (38) zusammenwirkt, um eine Drehverstellung
der Hülse (39) in eine Hubverstellung des Hubelements (29) zu wandeln,
- wobei optional vorgesehen sein kann, dass mehrere Gleitkörper (38) und die gleiche
Anzahl an Rampen (40) vorgesehen sind, die in Umfangsrichtung verteilt angeordnet
sind,
- wobei optional vorgesehen sein kann, dass die jeweilige Rampe (40) an ihrem unteren
Ende und/oder an ihrem oberen Ende eine Raststufe (42) aufweist, in welche der jeweilige
Gleitkörper (38) bei Erreichen der jeweiligen Endstellung eingreift.
7. Elektrowerkzeug nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Betätigungselement (28) drehfest mit der Hülse (39) verbunden ist,
- wobei optional vorgesehen sein kann, dass das Betätigungselement (28) an einer Außenseite
eines Gehäuses (41) des Bohrhammers (1) angeordnet ist, während die Hülse (39) an
einer Innenseite des Gehäuses (41) angeordnet ist.
8. Elektrowerkzeug zumindest nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringabschnitt (31) koaxial zur Drehachse (17) des Antriebszahnrads (13) angeordnet
ist.
9. Elektrowerkzeug zumindest nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Einrückfeder (50) vorgesehen ist, die den Kupplungsring (12) gegen das Antriebszahnrad
(13) axial antreibt.
1. Electric tool, in particular a hammer drill which can be actuated manually,
- having a drive motor (2),
- having a tool spindle (3) for rotatably driving a tool,
- having a rotary drive gear mechanism (4) for coupling the drive motor (2) to the
tool spindle (3),
- having a striking mechanism (5) for the hammering driving of the tool,
- having a striking mechanism gear mechanism (6) for coupling the drive motor (2)
to the striking mechanism (5),
- having a switching device (7) for activating and deactivating the striking mechanism
(5),
- wherein the switching device (7) has a coupling (9) which is incorporated in a force
path (10) of the striking mechanism gear mechanism (6) and which has an actuation
stroke (11) for retracting and deploying the coupling (9),
- wherein the actuation stroke (11) extends transversely relative to the rotation
axis (8) of the tool spindle (3) and/or parallel with a rotation axis (37) of an actuation
element (28) of the switching device (7), which element can be rotated manually in
order to deploy and retract the coupling (9), wherein the striking mechanism gear
mechanism (6) has an input-side toothed drive wheel (13) which is rotatably supported
about a rotation axis (17),
characterised in
- that the striking mechanism gear mechanism (6) has an output-side crank gear wheel (14)
which is rotatably supported about the rotation axis (17) of the toothed drive wheel
(13) and which, when the striking mechanism (5) is activated, drives a connecting
rod (20) of the striking mechanism (5),
- that the coupling (9) in the striking mechanism gear mechanism (6) has a coupling ring
(12) which is arranged coaxially with respect to the rotation axis (17) of the toothed
drive wheel (13) on the crank gear wheel (14) and which is arranged on the crank gear
wheel (14) in an axially adjustable and rotationally secure manner,
- that the toothed drive wheel (13) has an axial carrier contour (24) at an axial side facing
the crank gear wheel (14),
- that the coupling ring (12) has at an axial side facing the toothed drive wheel (13) an
axial carrier contour (25) which complements the carrier contour (24) of the toothed
drive wheel (13) and which in the retracted state of the coupling ring (12) cooperates
with the carrier contour (24) of the toothed drive wheel (13) in order to transmit
torque and is axially released therefrom in the deployed state.
2. Electric tool according to claim 1
characterised in
that the crank gear wheel (14) has at an axial portion (22) which is arranged coaxially
with respect to the rotation axis (17) of the toothed drive wheel (13) radially at
the outer side a carrier contour (23) which cooperates with a complementary internal
carrier contour (56) of the coupling ring (12) so that the coupling ring (12) is arranged
on the axial portion (22) of the crank gear wheel (14) in a rotationally secure and
axially adjustable manner.
3. Electric tool according to claim 1 or 2,
characterised in
that the crank gear wheel (14) has an outer polygonal profile (57) whilst the coupling
ring (12) has a complementary inner polygonal profile (58), wherein the coupling ring
(12) is arranged by means of these polygonal profiles (57, 58) in a rotationally secure
and axially adjustable manner on the crank gear wheel (14).
4. Electric tool according to any one of claims 1 to 3,
characterised in
- that the switching device (7) has an actuation device (27) for retracting and deploying
the coupling (9), which couples the actuation element (28) which can be actuated manually
with a coupling member (12) with adjustable stroke,
- wherein in particular there may be provision for the actuation device (27) to have
a stroke element (29) which is coupled by means of at least one arm portion (30) which
extends parallel with the rotation axis (17) of the toothed drive wheel (13) to the
coupling ring (12) so that a stroke adjustment of the stroke element (29) which is
directed away from the toothed drive wheel (13) carries and deploys the coupling ring
(12) parallel with the rotation axis (17) of the toothed drive wheel (13).
5. Electric tool according to claim 4,
characterised in
- that the actuation device (27) has a stroke drive (36) which converts a manual rotary
actuation of the actuation element (28) into a stroke adjustment of the stroke element
(29),
- wherein there may optionally be provision for the stroke drive (36) to cooperate
with a ring portion (31) of the stroke element (29), which ring portion is axially
parallel with the rotation axis (17) of the toothed drive wheel (13) and from which
the respective arm portion (30) protrudes.
6. Electric tool according to claim 5,
characterised in
- that the ring portion (31) has at least one sliding member (38) which protrudes radially
inwards, wherein the stroke drive (36) has a sleeve (39) which can be rotated coaxially
relative to the ring portion (31) and which has at the radially outer side at least
one ramp (40) which rises axially in a peripheral direction and which cooperates with
the sliding member (38) in order to convert a rotational adjustment of the sleeve
(39) into a stroke adjustment of the stroke element (29),
- wherein there may optionally be provision for there to be provided a plurality of
sliding members (38) and the same number of ramps (40), which are arranged so as to
be distributed in the peripheral direction,
- wherein there may optionally be provision for the respective ramp (40) to have at
the lower end thereof and/or at the upper end thereof a catch step (42) in which the
respective sliding member (38) engages when the respective end position is reached.
7. Electric tool according to claim 6,
characterised in
- that the actuation element (28) is connected to the sleeve (39) in a rotationally secure
manner,
- wherein there may optionally be provision for the actuation element (28) to be arranged
on an outer side of a housing (41) of the hammer drill (1), whilst the sleeve (39)
is arranged at an inner side of the housing (41).
8. Electric tool at least according to claim 5,
characterised in
that the ring portion (31) is arranged coaxially with respect to the rotation axis (17)
of the toothed drive wheel (13).
9. Electric tool at least according to claim 1,
characterised in
that there is provided a retraction spring (50) which axially drives the coupling ring
(12) against the toothed drive wheel (13).
1. Outil électrique, en particulier marteau perforateur actionnable manuellement,
- avec un moteur d'entraînement (2),
- avec une broche d'outil (3) pour l'entraînement rotatif d'un outil,
- avec un engrenage d'entraînement rotatif (4) pour le couplage du moteur d'entraînement
(2) à la broche d'outil (3),
- avec un mécanisme de percussion (5) pour l'entraînement martelant de l'outil,
- avec un engrenage de mécanisme de percussion (6) pour le couplage du moteur d'entraînement
(2) au mécanisme de percussion (5),
- avec un dispositif de commutation (7) pour l'activation et la désactivation du mécanisme
de percussion (5),
- dans lequel le dispositif de commutation (7) présente un embrayage (9), qui est
intégré dans un chemin de force (10) de l'engrenage de mécanisme de percussion (6)
et présente une course d'actionnement (11) pour l'enclenchement et le désenclenchement
de l'embrayage (9),
- dans lequel la course d'actionnement (11) s'étend transversalement à l'axe de rotation
(8) de la broche d'outil (3) et/ou parallèlement à un axe de rotation (37) d'un élément
d'actionnement (28) manuellement rotatif du dispositif de commutation (7) pour l'enclenchement
et le désenclenchement de l'embrayage (9), - dans lequel l'engrenage de mécanisme
de percussion (6) présente une roue dentée d'entraînement (13) côté entrée, qui est
logée de manière rotative autour d'un axe de rotation (17),
caractérisé en ce
- que l'engrenage de mécanisme de percussion (6) présente une roue motrice de manivelle
(14) côté sortie, qui est logée de manière rotative autour de l'axe de rotation (17)
de la roue dentée d'entraînement (13) et entraîne une bielle (20) du mécanisme de
percussion (5) lorsque le mécanisme de percussion (5) est activé,
- que l'embrayage (9) présente dans l'engrenage de mécanisme de percussion (6) un anneau
de couplage (12), qui est agencé coaxialement à l'axe de rotation (17) de la roue
dentée d'entraînement (13) au niveau de la roue motrice de manivelle (14) et est déplaçable
axialement et agencé solidaire en rotation au niveau de la roue motrice de manivelle
(14),
- que la roue dentée d'entraînement (13) présente un contour d'entraînement axial (24)
au niveau d'un côté axial tourné vers la roue motrice de manivelle (14),
- que l'anneau de couplage (12) présente un contour d'entraînement axial (25) complémentaire
au contour d'entraînement (24) de la roue dentée d'entraînement (13) au niveau d'un
côté axial tourné vers la roue dentée d'entraînement (13), qui coopère avec le contour
d'entraînement (24) de la roue dentée d'entraînement (13) à l'état enclenché de l'anneau
de couplage (12) pour la transmission de couple et s'en libère axialement à l'état
désenclenché.
2. Outil électrique selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que la roue motrice de manivelle (14) présente radialement à l'extérieur au niveau d'une
section axiale (22) agencée coaxialement à l'axe de rotation (17) de la roue dentée
d'entraînement (13) un contour d'entraînement (23), qui coopère avec un contour d'entraînement
(56) de l'anneau de couplage (12) situé à l'intérieur de manière complémentaire à
celui-ci, de sorte que l'anneau de couplage (12) est agencé solidaire en rotation
et de manière axialement déplaçable au niveau de la section axiale (22) de la roue
motrice de manivelle (14).
3. Outil électrique selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
que la roue motrice de manivelle (14) présente un profil polygonal (57) situé à l'extérieur,
pendant que l'anneau de couplage (12) présente un profil polygonal (58) situé à l'extérieur
de manière complémentaire à celui-ci, dans lequel l'anneau de couplage (12) est agencé
solidaire en rotation et de manière axialement déplaçable au niveau de la roue motrice
de manivelle (14) par le biais de ces profils polygonaux (57, 58).
4. Outil électrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce
- que le dispositif de commutation (7) présente un dispositif d'actionnement (27) pour
l'enclenchement et le désenclenchement de l'embrayage (9), qui couple l'élément d'actionnement
(28) actionnable manuellement à un organe de couplage à course réglable (12),
- dans lequel il peut être prévu en particulier que le dispositif d'actionnement (27)
présente un élément de levage (29), qui est couplé à l'anneau de couplage (12) par
le biais d'au moins une section de bras (30) s'étendant parallèlement à l'axe de rotation
(17) de la roue dentée d'entraînement (13), de sorte qu'un réglage de course de l'élément
de levage (29) s'éloignant de la roue dentée d'entraînement (13) entraîne l'anneau
de couplage (12) parallèlement à l'axe de rotation (17) de la roue dentée d'entraînement
(13) et le désenclenche.
5. Outil électrique selon la revendication 4,
caractérisé en ce
- que le dispositif d'actionnement (27) présente un entraînement de course (36), qui convertit
un actionnement de rotation manuel de l'élément d'actionnement (28) en un réglage
de course de l'élément de levage (29),
- dans lequel il peut être prévu en option que l'entraînement de course (36) coopère
avec une section d'anneau (31) de l'élément de levage (29) axialement parallèle à
l'axe de rotation (17) de la roue dentée d'entraînement (13), duquel la section de
bras respective (30) fait saillie.
6. Outil électrique selon la revendication 5,
caractérisé en ce
- que la section d'anneau (31) présente au moins un corps coulissant (38) faisant saillie
radialement vers l'intérieur, dans lequel l'entraînement de course (36) présente une
douille (39) rotative coaxialement à la section d'anneau (31), qui présente radialement
à l'extérieur au moins une rampe (40) axialement croissante dans la direction périphérique,
qui coopère avec le corps coulissant (38) pour convertir le réglage en rotation de
la douille (39) en un réglage de course de l'élément de course (29),
- dans lequel il peut être prévu en option que plusieurs corps coulissants (38) et
le même nombre de rampes (40) sont prévus, qui sont distribués dans la direction périphérique,
- dans lequel il peut être prévu en option que la rampe (40) respective présente à
son extrémité inférieure et/ou à son extrémité supérieure un cran d'enclenchement
(42), dans lequel le corps coulissant respectif (38) entre en prise lorsque la position
terminale respective est atteinte.
7. Outil électrique selon la revendication 6,
caractérisé en ce
- que l'élément d'actionnement (28) est relié solidaire en rotation à la douille (39),
- dans lequel il peut être prévu en option que l'élément d'actionnement (28) est agencé
au niveau d'un côté extérieur d'un carter (41) du marteau perforateur (1), pendant
que la douille (39) est agencée au niveau d'un côté intérieur du carter (41).
8. Outil électrique au moins selon la revendication 5,
caractérisé en ce
que la section d'anneau (31) est agencée coaxialement à l'axe de rotation (17) de la
roue dentée d'entraînement (13).
9. Outil électrique au moins selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'un ressort d'enclenchement (50) est prévu qui entraîne axialement l'anneau de couplage
(12) contre la roue dentée d'entraînement (13).