I. Anwendungsgebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Baukastensystem zum Erstellen primär von allen Behältnissen
wie Regalen, aber auch ganz oder teilweise geschlossenen Elementen wie Schränken,
Gehäusen, usw., als auch die daraus hergestellten Behältnisse selbst.
II. Technischer Hintergrund
[0002] Der Zweck derartiger Baukastensysteme besteht darin, z. B. Regale in unterschiedlichen
Höhen und Breiten individuell erstellen zu können aus einer möglichst geringen Anzahl
unterschiedlicher Einzelteile. Dies erleichtert dem Hersteller die Lagerhaltung aufgrund
weniger verschiedener Teile und ermöglicht es dem Nutzer, aus den vorhandenen Einzelteilen
in den Abmessungen variierende Regale oder auch Schränke zu erstellen.
[0003] Derartige Baukastensysteme für z. B. Regale sind in vielen Varianten auf dem Markt:
[0004] So lassen sich aus z. B. immer gleich großen Platten, die sowohl als Wände als auch
als Regalböden verwendet werden, Regale erzeugen, die in der Frontansicht ein gleichmäßiges,
quadratisches Raster darstellen, und bei denen eine Platte jeweils von einer bis zur
nächsten Eckverbindung reicht, sowohl in horizontaler als auch vertikaler Richtung.
[0005] Daneben sind natürlich auch Regalsysteme bekannt, bei denen beispielsweise die vertikalen
Seitenwände durchgehend ausgebildet sind, und dazwischen horizontale Regalböden unterschiedlicher
Länge einhängbar sind.
[0006] Damit ist jedoch bereits die Höhe des Regals vorgegeben, beziehungsweise nur dadurch
variabel, dass vom Hersteller unterschiedliche Höhen dieser Seitenwände angeboten
werden.
[0007] Daneben sind für den individuellen Möbelbau natürlich auch Möbelbeschläge, wie etwa
Drehverbinder bekannt, mit denen sich maßlich individuell angefertigte plattenförmige
vertikale Seitenteile und horizontale Böden im rechten Winkel miteinander verbinden
lassen, indem beispielsweise in das eine Element ein vorstehender Zapfen mit verdicktem
freiem Ende eingeschraubt wird, der hinter eine Nut in der Wand eines topfförmigen
Drehteiles greift, welches drehbar nahe der Außenkante im anderen Teil angeordnet
ist und beim Drehen aufgrund sich ändernder Wandstärke den verdickten Kopf und damit
das erste Teil heranzieht und fixiert.
[0008] Der Nachteil all dieser Systeme besteht jedoch darin, dass sich aus ein und denselben
Einzelteilen nicht unbedingt in der Höhe und Breite und vor allem in der freitragenden,
horizontalen Breite unterschiedliche Regale, Schränke oder Gehäuse erstellen lassen.
[0009] Weiterhin ist es aus der
DE 20 2008 004497 U1 bereits bekannt, ein Möbelstück in unterschiedlicher Höhe zu erstellen, indem auf
einen Sockel die gewünschte Anzahl Wandelemente gesetzt wird, abgeschlossen durch
einen oben aufgelegten Deckel in Form einer weiteren Platte.
[0010] Weiterhin ist es aus der
EP 2 100 537 A1 bekannt, ein Möbelstück wie etwa eine Schublade zu schaffen, bei der aneinander angrenzende,
an der Kontaktstelle nicht gegeneinander abgestützte Platten, fluchtend gegeneinander
vorgespannt werden mittels im Inneren der Platte in deren Hauptebene
verlaufender Spannstangen, die auf der Mitte der Dicke dieser Platten verlaufen.
[0011] Die Wandelemente werden zwischen Deckel und Sockel gegeneinander verspannt mit Hilfe
eines um den gesamten Außenumfang des Möbelstückes in einer entsprechenden Nut in
der Außenseite eingelegtes und unter Spannung gesetztes Spannseil.
III. Darstellung der Erfindung
a) Technische Aufgabe
[0012] Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, einen Baukasten zum Erstellen von Regalen,
Schränken oder Gehäusen zu schaffen, der trotz weniger unterschiedlicher Einzelteile
einfach zu handhaben ist und auch horizontale Böden unterschiedlicher Länge aus den
gleichen, zueinander fluchtenden Einzelteilen zu erstellen gestattet.
b) Lösung der Aufgabe
[0013] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0014] Da die Spannvorrichtung nicht nur im Winkel zueinander stehende Platten, sondern
auch zueinander fluchtende Platten gegeneinander vorspannen kann, eröffnet dies die
Möglichkeit, aus einzelnen, hintereinander fluchtend angeordneten Platten einen z.B.
stabilen Fachboden eines Regals, oder auch eine vertikale Wand eines Regals oder eines
Schrankes oder Gehäuses herzustellen. Bei den bisher bekannten Systemen war dies nur
dann möglich, wenn im Anschlussbereich zwischen den beiden fluchtenden Platten eine
hiervon in Querrichtung abragende Platte vorhanden war.
[0015] Unbenommen bleibt natürlich die Möglichkeit, dass ein Fachboden oder auch eine vertikale
Wand des Behältnisses aus nur einer einzigen Platte besteht.
[0016] Dies ermöglicht es somit, Regale und ähnliche Behältnisse beliebiger Höhe und Breite
aus immer den gleichen oder nur einer geringen Anzahl unterschiedlicher Platten zusammenzusetzen.
[0017] Für die Zwecke der vorliegenden Anmeldung soll klargestellt werden, dass unter einer
Platte keineswegs nur eine flächig durchgehende Platte verstanden wird, sondern jedes
Element, welches in seiner Hauptebene eine wesentlich größere Erstreckung aufweist
als in seiner Dicke. Eine solche Platte kann durchaus auch Durchbrüche aufweisen,
also ein z.B. Lochblech ebenso sein wie ein Gitter aus miteinander verschweißten Metallstäben.
Im Regelfall jedoch wird die Platte ein flächiges Material, wie eine Holz- oder Kunststoffplatte,
sein. Die Platte ist vorzugsweise eben und/oder rechteckig.
[0018] Dabei befinden sich die Spannvorrichtungen in den Platten vorzugsweise nicht nur
in den kantenseitigen Endbereichen der Platten, sondern erstrecken sich über deren
gesamte Länge bzw. Breite in der Hauptebene der Platte hinweg, und zwar vorzugsweise
nicht nur über die Länge oder Breite der einzelnen Platte, sondern über die gesamte
Länge der fluchtend hintereinander angeordneten Platten hinweg, um die hintereinander
fluchtend angeordneten Platten in Fluchtungsrichtung gegeneinander zu pressen und
zu stabilisieren, gegebenenfalls auch noch über die Dicke der angrenzenden, im Winkel
dazustehenden Platten hinweg.
[0019] Eine solche Spannvorrichtung kann entweder ein Spannseil oder eine Spannstange sein,
die sich entlang der Längsrichtung oder Querrichtung der Plattenebene, also der gewünschten
Spannrichtung, die in der Regel die Fluchtungsrichtung der hintereinander fluchtend
angeordneten Platten ist, erstrecken und dabei entweder in im Inneren der Platten
in diese Richtung verlaufenden Bohrungen liegen oder in der gleichen Richtung liegenden,
zu den Außenflächen der Platten offenen Nuten. Die Bohrungen bzw. der Grund der Nuten
liegen dabei beabstandet zur Mitte der Dicke der Platten, jedoch können zusätzlich
auch auf der Mitte der Plattendicke liegende Bohrungen, insbesondere in der Mitte
der Länge oder Breite einer Platte, vorhanden sein.
[0020] Die außermittig der Mittelebene liegenden Bohrungen dienen vor allem dazu, um aus
mehreren aneinander anschließenden Platten einen horizontalen stabilen Boden zu schaffen,
wofür die Spannvorrichtung, also insbesondere das Spannseil oder die Spannstange,
unterhalb der Mitte der Dicke der Platten angeordnet werden müssen, um eine Vorspannung
vertikal nach oben zu bewirken, und zu diesem Zweck die Platten so eingesetzt werden,
dass sich die entsprechenden Bohrungen unterhalb der Mitte der Dicke befinden.
[0021] Falls die Spannvorrichtung ein Spannseil umfasst, gehört zur Spannvorrichtung ferner
wenigstens eine Spannrolle, auf deren Umfang das Ende des Spannseiles aufgelegt, fixiert
und mit deren Hilfe das Spannseil in Längsrichtung des Seiles gespannt werden kann.
[0022] Bei dem Spannseil kann es sich entweder um ein in Längsrichtung mit gleich bleibendem
Querschnitt durchgehendes Seil handeln, oder auch um ein Spannseil, welches in regelmäßigen
Abständen Verdickungen aufweist, an denen andere Teile der Spannvorrichtung, beispielsweise
eine Spannrolle oder ein Über-Totpunkt-Hebel, angreifen kann, um das Spannseil in
seiner Längsrichtung zu spannen.
[0023] Das Spannseil erstreckt sich dann einstückig über die gesamte Länge der hintereinander
fluchtend angeordneten Platten hinweg, gegebenenfalls auch noch über die Dicke der
anschließenden, quer hierzu stehenden Platten.
[0024] Sofern die Spannvorrichtung eine Spannstange umfasst, kann diese Spannstange - zumindest
in ihren stirnseitigen Endbereichen - als Gewindestange mit einem Innen- und/oder
Außengewinde ausgebildet sein, so dass sich durch Aufschrauben oder Einschrauben einer
entsprechenden Mutter bzw. Schraube diese Mutter oder Schraube auf einer entsprechenden
Gegenfläche abstützen kann, sei es die Stirnfläche der entsprechenden Platte selbst,
durch die sich die Spannstange hindurch erstreckt, oder die Seitenfläche einer angrenzenden,
quer dazu verlaufenden Platte, an die die von der Spannstange längs durchdrungene
Platte angrenzt.
[0025] Bei der Verwendung von Spannstangen stimmt deren Länge vorzugsweise mit der Länge
bzw. Breite der Platten überein, welche sie durchdringen sollen, jedoch können ebenso
wie die Platten selbst auch die entsprechenden Spannstangen fluchtend hintereinander
angeordnet und miteinander verbunden werden durch ein geeignetes Koppelement, welches
zumindest auf Zug in Längsrichtung ebenso belastbar sein muss wie die Spannstange
selbst.
[0026] Da die Spannvorrichtung nicht unbedingt auch das exakte Positionieren der aufeinander
treffenden Platten sicherstellt, werden vorzugsweise zusätzlich zu der Spannvorrichtung
Positionierelemente, z. B. Positionierzapfen verwendet, um die Platten gegeneinander
zu positionieren, indem diese Positionierzapfen mit jeweils einem Teil ihrer Erstreckung
in eine der beiden aneinander grenzenden Platten formschlüssig eingreifen.
[0027] Zu dem gleichen Zweck können die Platten auch eine Nut-und-Feder-Ausbildung aufweisen,
insbesondere mit einer Nut in einer der Stirnflächen der Platte, und eine dazu passende
Feder in der gegenüberliegenden Stirnfläche.
[0028] Die Platten selbst können ein Polygon, insbesondere ein Rechteck oder ein Quadrat,
sein und in einer oder mehreren Größen vorliegen. So können beispielsweise Platten
gleicher Länge, jedoch unterschiedlicher Breite dafür verwendet werden, um Regale
mit unterschiedlicher Tiefe zu bauen, oder es können Platten gleicher Breite und unterschiedlicher
Länge im Baukasten enthalten sein, um nicht an ein einziges festes Rastermaß gebunden
zu sein. Sofern sich die Platten in ihrer Länge unterscheiden, beträgt die Länge der
unterschiedlichen Platten vorzugsweise jeweils ein ganzzahliges Mehrfaches der Länge
der kürzesten Platte. Im einfachsten Fall best der Baukasten nur aus Platten einer
einzigen Größe, aus denen dennoch Behältnisse unterschiedlicher Abmessungen hergestellt
werden können.
[0029] Die Platten können dabei in ihrer Länge oder Breite verlaufende Bohrungen oder Nuten
jeweils nur in der Länge oder der Breite aufweisen, oder auch in beiden Richtungen
der Hauptebene, und ebenso können durch die Dicke der Platte sich hindurcherstreckende
Durchgangsbohrungen zusammen mit den in Längsund/oder Querrichtung verlaufenden Nuten
oder Bohrungen vorhanden sein oder alleine in separaten Platten, die nur die Bohrungen
in Dickenrichtung aufweisen.
[0030] Sind alle Arten von Nuten und Bohrungen an allen Platten vorhanden, so sind diese
Platten sehr universell einsetzbar, jedoch leidet unter Umständen das Aussehen des
so geschaffenen fertigen Gegenstandes darunter, da dann eine Vielzahl von Nuten und
Bohrungen zu sehen sind, die im Einzelfall funktional gar nicht benötigt werden, selbst
wenn nur eine Bohrung oder Nut pro Richtung der Hauptebene vorhanden ist.
[0031] Die in Längsrichtung und Breitenrichtung verlaufenden Nuten bzw. Bohrungen verlaufen
dabei vorzugsweise immer im gleichen Abstand versetzt von der Außenkante, jedoch in
Dickenrichtung betrachtet die in Längsrichtung verlaufenden Nuten bzw. Bohrungen auf
einem anderen Höhenniveau als diejenigen in der Breitenrichtung.
[0032] Die Bohrungen in Dickenrichtung können entweder genau am Kreuzungspunkt der Nuten
bzw. Bohrungen der Längenrichtung und Breitenrichtung vorhanden sein oder hierzu versetzt
angeordnet sein.
[0033] Vorzugsweise besitzen die Platten zusätzlich eine in der Hauptebene verlaufende Bohrung
in der Mitte ihrer Dicke, und zwar vorzugsweise sowohl in Längenrichtung als auch
in Breitenrichtung verlaufend, und zwar jeweils nur eine und nicht mehrere parallel
verlaufende solcher Bohrungen in jeder Richtung, also in der Mitte der Breite und
in der Mitte der Länge verlaufend, so dass sich diese beiden Mittenbohrungen im Inneren
der Platte auch kreuzen.
[0034] Diese Mittenbohrungen werden vor allem zum Erstellen von vertikalen Wänden aus mehreren
Platten benutzt, bei denen in der Regel eine Vorspannung zu einer Seite der Hauptebene
hin nicht notwendig ist, es sei denn, es handelt sich um die Außenwand eines Regals:
[0035] Somit werden zum Erstellen von Zwischenwänden in Regalen oder Schränken diese Mittenbohrungen
zum Aufnehmen der Spannvorrichtung benutzt, wofür auch nur eine einzige in der Mitte
der Breite, also der Tiefenrichtung des entstehenden Regals, ausreichend ist.
[0036] Bei der Erstellung von Außenwänden eines Schrankes oder Regals werden dagegen wieder
die zu einer der Außenseite hin liegenden Bohrungen bzw. Nuten benutzt, um diese Seitenwand
in Richtung Regalmitte bzw. Schrankmitte hin vorzuspannen, wie dies auch bei den horizontalen
Regalböden eingesetzt wird, um die entstehende Gesamt-Platte in die von der Spannvorrichtung
gegenüberliegende Querrichtung, also nach oben, vorzuspannen.
[0037] Auf diese Art und Weise können aus den Elementen des erfindungsgemäßen Baukastens
unterschiedliche Behältnisse hergestellt werden:
[0038] Zum einen Regale, die sowohl in der Höhe als auch in der Breite variabel sind durch
Aneinanderreihen von Platten in ihrer Ebene, oder auch nur durch eine einzige Platte
in einer Ebene.
[0039] Wenn insbesondere von dem Rastermaß um die Dicke der Platten abweichende Ergänzungsplatten
im Baukasten enthalten sind, können darüber hinaus auch Rückwände und Frontwände -
auch zu öffnende Frontwände in Form von Türen - an einem Regalkorpus befestigt werden,
wobei solche z. B. Rückwände auf dem rahmenartig umlaufenden Regalkorpus aufsitzen
können oder in der Höhlung dieses Rahmes platziert sein können.
[0040] Dementsprechend können derartige Behältnisse nicht nur als Regal, sondern im Bereich
der Möbel auch als Schrank oder Truhe benutzt werden und darüber hinaus - gegebenenfalls
in anderen Größenabmessungen - aus einem derartigen Baukasten auch Gehäuse und andere
Behältnisse hergestellt werden.
[0041] Gerade bei Gehäusen ist es häufig notwendig, dass z. B. die Frontfläche eine Ausnehmung
aufweist, die dann in einer der Platten als entweder ringförmig umschlossene oder
vorzugsweise zu einer Schmalseite der Platten hin offene Ausnehmung angeordnet ist.
[0042] Die in der Plattenebene verlaufenden Bohrungen oder Nuten erstrecken sich dabei vorzugsweise
neben der Ausnehmung und an dieser vorbei, so dass sie sich nach wie vor über die
gesamte Länge oder Breite einer Platte erstrecken können.
[0043] Indem in den Platten auch Befestigungsaufnahmen, insbesondere Befestigungsbohrungen,
für Scharniere vorgesehen sein können, können aus den Platten auch Türen oder Klappen
hergestellt werden, die am Korpus schwenkbar befestigt sind.
c) Ausführungsbeispiele
[0044] Ausführungsformen gemäß der Erfindung sind im Folgenden beispielhaft näher beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1:
- verschiedene, aus demselben erfindungsgemäßen Baukasten erstellte Regale bzw. Gehäuse,
- Fig. 2:
- Schnittdarstellungen von Plattenverbindungen mit einer ersten Spannvorrichtung,
- Fig. 3:
- einzelne Platten,
- Fig. 4:
- Schnittdarstellungen von Plattenverbindungen mit einer zweiten Spannvorrichtung,
- Fig. 5:
- die zweite Spannvorrichtung in Aufsicht auf die Plattenebene sowie im Schnitt der
Plattenebene, wobei die Spannvorrichtung mit nicht zur Erfindung gehörenden, Nuten
aufweisenden Platten dargesteltt ist.
- Fig. 6:
- Schnittdarstellungen von Plattenverbindungen mit einer dritten Spannvorrichtung und
mit Nuten aufweisenden, nicht zur Erfindung gehörenden Platten.
[0045] Die Fig. 1 a und 1 b zeigen einerseits ein hohes, schlankes und andererseits ein
breites, niedriges Regal ohne Rückenwand, die jeweils aus den gleichen Platten 1 zusammengesetzt
sind:
[0046] Während bei dem hohen schlanken Regal der Fig. 1 a übereinander vier Regalböden vorhanden
sind, von denen jeder einzelne aus zwei horizontal fluchtend nebeneinander positionierten
Platten 1 besteht, bestehen die nur zwei Regalböden bei Fig. 1b aus je drei nebeneinander
liegenden fluchtenden Platten 1.
[0047] Auch bei den vertikalen Seitenwänden unterscheiden sich die beiden Regale von der
Anzahl der Platten 1"', indem bei dem hohen Regal der Fig. 1a vier Platten 1'" übereinander
fluchtend vertikal angeordnet eine Seitenwand bilden, bei dem niedrigen Regal der
Fig. 1b dagegen nur zwei solcher Platten 1"' übereinander angeordnet eine Seitenwand
bilden.
[0048] In den Fig. 1 a und 1 b sind gegebenenfalls von der Größe gleiche Platten als Regalböden
und Seitenwände verwendet, jedoch eventuell hinsichtlich ihrer Bohrungen bzw. Nuten
unterschiedliche Platten.
[0049] Des Weiteren zeigt Figur 1c ein hohes schlankes Regal analog zu Figur 1a, welches
zusätzlich eine auf das Regal gemäß Figur 1 a von hinten aufgesetzte Rückwand aufweist,
welche aus Ergänzungs-Platten 1* besteht, welche eine um die Dicke der Seitenwände
1'" größere Breite als die bei den Fachböden verwendeten Platten 1 besitzen und eine
Höhe, die der Höhe der seitlichen Platten 1"' entspricht.
[0050] Ebenso wie in Figur 1 a bei den horizontalen Fachböden sind die einzelnen Platten
1, aus denen diese Fachböden bestehen, gegeneinander vorgespannt mit Hilfe der durchgehenden
Bohrungen 6, in denen sich in Figuren 1 nicht dargestellte Spannvorrichtungen 3 befinden.
Dies ist bei den die Rückwand bildenden Platten 1* der Fall mit den in vertikaler
Richtung durchgehenden Bohrungen 6, über die die vertikal aufeinander stehenden Ergänzungsplatten
1* vertikal gegeneinander vorgespannt werden.
[0051] Figur 1d zeigt ein Behältnis, welches über das breite niedrige Regal ohne Rückwand
gemäß Figur 1b hinaus sowohl eine vollständig geschlossene Rückwand besitzt als auch
eine teilweise geschlossene Front, die natürlich in der Praxis auch vollständig geschlossen
werden kann.
[0052] Im Gegensatz zu der Lösung bei Figur 1c sind die die Rückwand und Vorderwand bildenden
Ergänzungsplatten 1* nicht auf den Regalkorpus von vorne und hinten aufgesetzt, sondern
in dessen Freiraum eingesetzt und somit um die einfache oder doppelte Dicke der horizontal
angeordneten Platten in der Höhe geringer ausgeführt, je nachdem, ob in der Höhe die
Rückwand aus einer durchgehenden Platte besteht oder aus zwei übereinander gesetzten
Platten 1*, entsprechend den Seitenwänden, wie im mittleren Bereich eingezeichnet.
[0053] In der Breitenrichtung des Regals sind die Platten 1* ebenso breit wie die Platten
1, aus denen die horizontalen Fachböden gebildet sind.
[0054] Die eine als Vorderfront eingezeichnete Platte 1*, die nur 1/3 der Vorderfront verschließt,
weist zusätzlich eine Ausnehmung 29 auf, wie sie gerade bei der Verwendung eines Behältnisses
als Gehäuse notwendig werden kann.
[0055] Die Ausnehmung 29 ist dabei zu einer der Außenkanten der Platte 1* hin offen und
die in dieser Platte 1* angeordneten in der Plattenebene verlaufenden Bohrungen 6
verlaufen neben der Ausnehmung 29.
[0056] Wie Fig. 3 zeigt, sind für die Verwirklichung eines funktionierenden Baukastens meist
sowohl in Längsrichtung 10 verlaufende Bohrungen 6 bzw. Nuten 7 notwendig, als auch
Dickenbohrungen 16, die sich durch die Dicke der Platte 1, also quer zur in der Hauptebene
der Platte 1 liegenden Mittelebene 15 hindurch als Durchgangsbohrungen erstrecken.
[0057] Diese drei Verlaufsrichtungen von Ausnehmungen 6, 7, 16 können in ein und derselben
Platte 1 vorhanden sein, wie in Fig. 3a dargestellt, oder es können Platten verwendet
werden, in denen jeweils nur eine Art von Ausnehmungen vorhanden ist, wie in den Fig.
3c bis 3e dargestellt, also
- in den Platten 1' nur die Bohrungen 6 bzw. Nuten 7 in Längsrichtung 10,
- in den Platten 1" nur die Bohrungen 6 bzw. Nuten 7 in Querrichtung 11 und
- in den Platten 1"' nur die Dickenbohrungen 16.
[0058] Auch alle Kombinationen hiervon sind natürlich möglich. Pro Umlaufsrichtung müssen
nicht unbedingt mehrere Ausnehmungen vorhanden sein. Auch ein einzige pro Verlaufsrichtung
kann schon genügen.
[0059] Sofern alle drei Ausnehmungen 6, 7, 16 oder zumindest die in Längsrichtung 10 und
Querrichtung 11 verlaufenden Bohrungen 6 bzw. Nuten 7 in ein und derselben Platte
1 vorhanden sind, befinden sich diese vorzugsweise auf unterschiedlichen Höhen, betrachtet
in der Dickenrichtung 20 der Platte 1:
[0060] So befinden sich die z.B. in Längsrichtung 10 verlaufenden Bohrungen 6 oder Nuten
7 auf der einen Seite der Mittelebene 15, so dass im Falle von Nuten 7 diese zur Oberseite
hin offen sind, und die in Querrichtung 11 verlaufenden Bohrungen 6 bzw. Nuten 7 auf
der anderen Seite der der Mittelebene 15, so dass im Falle von Nuten 7 diese zur Unterseite
hin offen sind.
[0061] Vorzugsweise befinden sich die Bohrungen 6 bzw. Nuten 7 jeweils von den Stirnflächen
1 c der Platte 1 um den gleichen Wert zur Mitte hin zurückversetzt.
[0062] Zusätzlich ist in der Platte 1 der Fig. 3a und b jeweils eine in Längsrichtung und
Querrichtung verlaufende Mittenbohrung 17a, 17b vorhanden, die sich auf der Mittelebene
15 befindet, die im Gegensatz zu den Nuten 7 bzw. Bohrungen 6 nicht paarweise in jeder
Richtung vorhanden ist, sondern nur jeweils eine in der Mitte der Länge bzw. Breite
der Platte.
[0063] Die Regale der Fig. 1 a und b sind somit genau betrachtet zwar aus gleich großen
Platten aufgebaut, die jedoch mit unterschiedlichen Ausnehmungen versehen sind:
[0064] Während die Platten 1, welche die horizontalen Regalböden bilden, keine Dickenbohrungen
16 und nicht einmal in Tiefenrichtung verlaufende Bohrungen oder Nuten, sondern lediglich
in Längsrichtung, also von einer Regalwand zur anderen verlaufenden Bohrungen oder
Nuten, besitzen müssen, sind Dickenbohrungen 16 bei den für die vertikalen Seitenwände
verwendeten Platten 1"' vorhanden, um die Ablagefläche, also die Oberseite der Regalböden,
nicht mit Bohrungen oder anderen Ausnehmungen zu verunstalten.
[0065] Die vertikalen Platten stehen dann nur aufeinander, können jedoch ebenfalls gegeneinander
vorgespannt sein.
[0066] Die Fig. 2 bis 6 zeigen - teilweise in Schnittdarstellungen - unterschiedliche Spannvorrichtungen
3, um aneinander grenzende Platten 1 sowohl fluchtend zueinander als auch im Winkel
zueinander, miteinander zu verbinden:
[0067] In Fig. 2 ist eine erste Spannvorrichtung 3 gezeigt, die eine Spannstange 5 umfasst,
die aus mehreren Stangen-Abschnitten 5a, 5b zusammengesetzt ist, wie auch der horizontale
Regalboden aus mehreren Platten 1 zusammengesetzt ist, die horizontal fluchtend aneinander
anschließen. An den rechts endenden Regalboden schließt sich eine vertikal stehende
Platte 1 an, die als Seitenwand z.B. eines Regals dient und mit denen der Regalboden
fest verbunden sein soll.
[0068] Zu diesem Zweck wird als Spannelement eine Spannstange 5 durch die in Längsrichtung
10 der Platten 1 sich hindurch erstreckenden Bohrungen 6 und auch durch die angrenzenden,
damit fluchtenden und vorzugsweise gleich dicken Dickenbohrung 16 in der vertikalen
Platte gesteckt und anschließend von den Außenseiten der Seitenwände des Regals, von
denen in Fig. 2c zwei übereinander gestellt sichtbar sind, in Längsrichtung gespannt
durch Abstützen auf diesen Außenflächen.
[0069] Die übereinander stehenden Platten 1 können nicht gegeneinander verrutschen, da sie
durch Positionierzapfen 30 zwischen diesen Platten 1, die nach oben und unten in entsprechende
Ausnehmungen der Stirnflächen dieser Platten hineinragen, gesichert sind.
[0070] Denselben Zweck könnte an dieser Stelle auch eine Nut-Feder-Verbindung der vertikalen
Platten erfüllen.
[0071] Die einzelnen Stangen-Abschnitte werden miteinander verbunden, beispielsweise miteinander
verschraubt. Im vorliegenden Fall weisen die Stangen-Abschnitte an ihren stirnseitigen
Enden jeweils in Längsrichtung verlaufende Sackloch-Gewindebohrungen 18 auf, so dass
eine Madenschraube 19 jeweils zur Hälfte in die beiden aneinander grenzenden Stangen-Abschnitte
5a, b eingeschraubt diese in Längsrichtung fest miteinander verbindet.
[0072] Da der Stangen-Abschnitt am Ende des Regalbodens mit diesem endet, wird die Dicke
der vertikalen Platte 1 überwunden mittels einer entsprechend langen Spannschraube
12, die von der Außenseite der vertikalen Platte her eingesteckt und in die Gewindebohrung
18 am Ende der Spannstange 5 eingesteckt und eingeschraubt wird, und sich mit einem
verbreiterten Rand ihres Kopfes an der Außenfläche der Seitenwand dabei abstützt.
[0073] Das Spannelement, in diesem Fall die Spannstange 6, erstreckt sich also hier über
die gesamte horizontale Länge des Regalbodens und zusätzlich die Dicke der beiden
angrenzenden Seitenwände hinweg. Wenn das Regal mehr als zwei Seitenwände, also auch
Zwischenwände, besitzt, kann sich das Spannelement, hier die Spannstange 5, auch über
mehrere hintereinander fluchtende Regalböden und mehr als zwei vertikal stehende Seitenwände
hinweg in horizontaler Richtung erstrecken, wie in Figur 2d dargestellt, wobei die
zusätzlich zu überbrückende Dicke der Zwischenwand durch eine entsprechende längere
Madenschraube 19' und gegebenenfalls eine, diese umgebende, als Positioniervorrichtung
2 dienende Positionierhülse 22' oder Exzenterbuchse 21 in Querrichtung der Madenschraube
19' gehalten wird.
[0074] Ein wesentliches Problem bei den horizontal fluchtend aneinander grenzenden Regalböden
1 ist die Stabilität bei Belastung von oben durch Auflegen von Gegenständen, wie etwa
Büchern:
[0075] Dabei besteht die Gefahr, dass an den Kontaktstellen zwischen zwei aneinander grenzenden
Platten 1 der Regalboden nach unten durchknickt. Um dies zu vermeiden, wird mit Hilfe
der Spannvorrichtung 3 versucht, eine Vorspannung nach oben in dem Regalboden zu erzeugen,
ohne diesen körperlich im unbelasteten Zustand nach oben zu wölben.
[0076] Dies wird dadurch erreicht, dass das Spannelement, etwa die Spannstange 5, in Bohrungen
unterhalb der Mittelebene 15 der horizontal angeordneten Platten 1 eingesetzt wird,
wie in Fig. 2 eingezeichnet.
[0077] Die in Fig. 2 eingezeichnete Bohrung 6 befindet sich zwar in der Mitte der Dicke
der Platten 1, jedoch kann auch dabei eine Vorspannung nach oben erreicht werden,
indem die Spannstange 5 in der Seitenansicht der Fig. 2a und c betrachtet nach unten
vorgewölbt ist:
[0078] Dies kann erreicht werden, indem die Bohrung 6 einen größeren Durchmesser besitzt
als die Spannstange 5, und durch eine Exzenterbuchse 21 - wie im Querschnitt der Fig.
2b dargestellt - die Spannstange 5 gegen den oberen Querschnittsbereich der Bohrung
18 drückt, wobei die Exzenterbuchse 21 etwa U-förmig mit einer Nut in einer radialen
Richtung ausgestattet ist, in welche die Spannstange 5 passt. Wenn eine solche Exzenterbuchse
21 zusätzlich je zur Hälfte in den Bohrungen 6 der aneinander grenzenden Platten 1
steckt und einen Außenumfang entsprechend dem Innenumfang dieser Bohrungen 6 besitzt,
dient eine solche Exzenterbuchse 21 gleichzeitig als Positionierzapfen zwischen zwei
aneinander grenzenden Platten.
[0079] Am jeweiligen Ende der Spannstange 5 wird deren Ende durch die rotationssymmetrisch
ausgebildete Spannschraube 12 und deren Gewindezapfen 12a in der Mitte der mit der
Bohrung 6 fluchtenden Dickenbohrung 16 gehalten, wodurch die Spannstange 5 ihrem Gesamtverlauf
eine leicht bogenförmige, nach unten gekrümmte Kontur erhält.
[0080] Die Fluchtung der Bohrungen 6 und 16 wird durch eine Positionierhülse 22 sichergestellt,
die eine mittige Durchtrittsöffnung für das Ende der Spannstange 5 einerseits und
den Gewindezapfen 12a der Spannschraube 12 andererseits besitzt und im Endzustand
teilweise in der letzten horizontalen Platte 1 und teilweise in der vertikalen Platte
1 steckt. Montiert wird durch Einschieben der Spannschraube 12 von der Außenseite
der vertikalen Platte 1 her und Vorwärtsschieben in die horizontale Platte 1 hinein,
vorzugsweise mit Hilfe der Spannschraube 12.
[0081] Fig. 4 zeigt eine zweite Spannvorrichtung 3 in einer Darstellung analog zur Fig.
2, die sich dadurch unterscheidet, dass als Spannelement statt der Spannstange ein
Spannseil 4' verwendet wird, auf dem in vorzugsweise regelmäßigen Abständen Verdickungen
9, beispielsweise kleine Kugeln, angeordnet sind, die in Längsrichtung zugfest mit
dem Spannseil 4' verbunden sind, und an denen andere Teile der Spannvorrichtung 3
angreifen können, um das Spannseil 4' in Längsrichtung 10 zu spannen.
[0082] Zu diesem Zweck besitzt die von der Außenseite der vertikalen Regalwand eingebrachte
Spannschraube 12' einen buchsenförmigen Grundkörper 23, der in die Dickenbohrung 16
genau hineinpasst, und der ein zentrales Innengewinde besitzt, in welches eine Spreizschraube
24 einschraubbar ist, die sich mit ihrem verbreiterten Flansch auf der Außenseite
der vertikalen Platte 1 abstützt. Die Spreizschraube 24 besitzt eine konische Spitze,
die beim Vorwärtsschrauben der Spreizschraube 24 in den Grundkörper 23 hinein zwischen
den hinteren Enden von Halteklauen 25 sitzt und diese beim Vorwärtsschrauben der Spreizschraube
24 im Grundkörper 23 auseinander presst, wobei der Grundkörper 23 durch eine Vielnutverzahnung
oder Ähnliches am Außenumfang in einem Mitdrehen in der Dickenbohrung 16 gehindert
ist.
[0083] Die Halteklauen 25, von denen zwei oder mehrere über den Umfang verteilt in den Innenflächen
des hülsenförmigen Grundkörpers 23 angeordnet sind, sind gebogen und in ihrem mittleren
Bereich um eine quer zur Längsrichtung 10 liegende Schwenkachse 26 so gelagert, dass
bei zunehmendem Auseinanderpressen ihrer hinteren Enden die vorderen Enden 26a eine
im Greifbereich der Halteklauen 25 positionierte Verdickung 9 greifen und bei Anlage
an der Verdickung 9 der Grundkörper 23 weiter axial in Richtung Spreizschraube 24
zusammen mit dem Spannseil 4' gezogen wird.
[0084] Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Spannvorrichtung, bei der Spannseile 4 ohne regelmäßig
angeordnete Verdickungen im mittleren Bereich verwendet werden. Dieses Spannseil 4
besitzt lediglich am einen Ende eine Verdickung 9, die nicht durch die Bohrung 6 gezogen
werden kann, in der das Spannseil 4 liegt.
[0085] Zum Spannen des Spannseiles 4 werden Spannrollen 13 verwendet, die in diesem Fall
in einer der in Richtung der Hauptebene der Platte verlaufenden Außenflächen 1 a oder
b der Platten 1 in entsprechend dimensionierten Topfbohrungen 14 eingelegt sind, wie
in Fig. 5a dargestellt. Nachstehend wird die Spannvorrichtung und deren Funktionsweise
beschrieben, wobei das Spannseil in nicht zur Erfindung gehörenden Nuten geführt ist.
[0086] Dabei befinden sich auf jeder der z.B. in Längsrichtung 10 verlaufenden Nut 7 nahe
der Endbereiche der Platte 1 je eine Topfbohrung 14, die von der Nut 7 durchdrungen
ist und vorzugsweise tiefer ist als die Nut 7, damit ein in der Nut 7 liegendes Spannseil
4 etwa in der Mitte der Dicke der in die Topfbohrung 14 eingelegten Spannrolle 13
- die sich in der am weitesten der endseitigen Verdickung 9 entferntesten Topfbohrung
befindet - aufgewickelt werden kann.
[0087] Dabei wird das freie Ende des Spannseiles 4 - dessen Länge durch Abschneiden am freien
Ende entsprechend der gewünschten Länge des herzustellenden z.B. Regalbodens hergestellt
wird - auf dem Wickelumfang 27 der Spannrolle 13 fixiert und anschließend die Spannrolle
13 in Aufwickelrichtung des Spannseiles 4 gedreht und damit das Spannseil 4 zunehmend
in Längsrichtung 10 gespannt wird. Da sich das Spannseil 4 durch alle miteinander
fluchtend angeordneten Platten 1 hindurch erstreckt, werden hierdurch diese Platten
1 in Längsrichtung 10 gegeneinander verpresst. Die Spannrolle 13 wird am Zurückdrehen
gehindert, beispielsweise durch sperrklinkenartig an ihrem Außenumfang angeordnete
Zähne 28, deren Flanken in Aufwickelrichtung annähernd parallel zum Außenumfang verlaufen,
in Abwickelrichtung dagegen fast radial, und sich dadurch am Innenumfang der Topfbohrung
14 verkrallen.
[0088] Wie die Schnittdarstellung der Fig. 5b zeigt, werden die Platten 1 zur Herstellung
eines Regalbodens dabei so positioniert, dass sich die Nuten 7 in ihrer Unterseite
und der unteren Hälfte der Dicke befinden, um mittels des gespannten Spannseiles 4
die gewünschte Vorspannung der Platten 1 nach oben zu bewirken.
[0089] Während sich bei der Lösung der Fig. 5 das Spannseil 4 nur durch die fluchtend hintereinander
angeordneten Platten 1 erstreckt, jedoch nicht durch eine eventuell angrenzende dazu
quer stehende Platte 1, ist in Fig. 6 eine Lösung in Ansichten analog den Fig. 2 gezeigt,
bei der sich das Spannseil 4 auch durch die anschließende quer stehende, meist vertikale
Platte 1 in Form einer Seitenwand hindurch erstreckt und auch diese von außen gegen
die horizontalen, als Regalboden eingesetzten Platten 1 vorspannt:
[0090] Dabei ist auch die Spannschraube 12" als Spannrolle 13' ausgebildet und - wie in
den Fig. 4 - mehrteilig ausgeführt:
Wiederum steckt ein Grundkörper 23' - am Außenumfang vorzugsweise wieder mit einer
Vielzahnprofilierung gegen ein Drehen in der Dickenbohrung 16 ausgestattet - in der
Dickenbohrung 16.
[0091] In seiner zentrischen inneren Öffnung ist eine Spannrolle 13' einsetzbar und drehbar,
auf deren Wickelumfang 27' wiederum das freie Ende des Spannseiles 4 befestigt und
aufwickelbar und dadurch in Längsrichtung 10 des Spannseiles 4 spannbar ist. Auch
hier ist die Spannrolle 13' durch geeignete Vorrichtungen am Zurückdrehen in die Abwickelrichtung
gesichert. Um in der Dickenbohrung das Spannseil 4 nahe des unteren Endes der Dickenbohrung
aus dieser in Richtung der horizontalen Platten 1 austreten zu lassen, kann eine entsprechende
Durchgangsbohrung im unteren Bereich des Grundkörpers 23 vorhanden sein.
[0092] Auch bei dieser Lösung ist klar, dass sich am anderen Ende des Spannseiles 4 nicht
unbedingt eine Verdickung 9' befinden muss, sondern statt dessen das Spannseil 4 zwei
freie Enden besitzen kann, die jeweils auf einer analogen Spannrolle bzw. Spannschraube
aufwickelbar und damit in Längsrichtung spannbar ist.
[0093] Es versteht sich von selbst, dass für ein, wie in den Fig. 1 a und b dargestellten
Regal zusätzlich nach einem analogen Prinzip auch eine Rückwand hergestellt werden
kann, und bei Bedarf auch eine frontseitige Klappe oder Tür, die nach demselben Funktionsprinzip
aus einzelnen Platten hergestellt und anschließend-bei der Rückwand fest, bei einer
Tür oder Klappe über Scharniere - mit dem vorhandenen Korpus verbunden wird.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0094]
- 1
- 1, 1', 1", 1"Platte
- 1*
- Ergänzungsplatte
- 1a
- Außenfläche
- 1b
- Außenfläche
- 1c
- Stirnfläche
- 2
- Positioniervorrichtung
- 3
- Spannvorrichtung
- 4, 4'
- Spannseil
- 5
- Spannstange
- 5a, b
- Stangenabschnitte
- 6
- Bohrungen
- 7
- Nuten
- 8
- Spannrolle
- 9
- Verdickung
- 10
- Längsrichtung
- 11
- Querrichtung
- 12, 12', 12"
- Spannschraube
- 13, 13'
- Spannrollen
- 14
- Topfbohrungen
- 15
- Mittelebene
- 16
- Dickenbohrung
- 17a, b
- Mittenbohrung
- 18
- Gewindebohrung
- 19, 19'
- Madenschraube
- 20
- Dickenrichtung
- 21
- Exzenterbuchse
- 22, 22'
- Positionierhülse
- 23, 23'
- Grundkörper
- 24
- Spreizschraube
- 25
- Halteklauen
- 26
- Schwenkachse
- 27
- Wickelumfang
- 28
- Zähne
- 29
- Ausnehmung
- 30
- Positionierzapfen
1. Baukasten zum Erstellen von Behältnissen wie Regalen, Schränken, Gehäusen, wobei wenigstens
eine Wand oder ein Boden aus mehreren hintereinander in der gleichen Ebene fluchtend
angeordneten Platten (1, 1'...) besteht, umfassend
- wenigstens eine Größe von Platten (1, 1', 1", 1"') zur Verwendung als z. B. Wand,
Boden oder Tür,
- Positioniervorrichtungen (2), um die Platten (1) fluchtend oder im Winkel zueinander
zu befestigen und
- Spannvorrichtungen (3) in Form eines Spannseiles (4) oder einer Spannstange (5),
um auch hinsichtlich ihrer Hauptebene zueinander fluchtende und aneinander anschließende,
an den Kontaktstellen nicht abgestützte, Platten (1) gegeneinander vorzuspannen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platten (1) in Längsrichtung (10) und/oder Querrichtung (11) der Hauptebene der
Platte (1) verlaufende, außerhalb der Mitte der Dicke der Platten angeordnete, Bohrungen
(6) aufweist, die als Durchgangsbohrungen ausgebildet sind und in den Stirnseiten
der Platten münden.
2. Baukasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,dass
die Spannvorrichtungen (3) sich in wenigstens einer Richtung der Hauptebene der Platten
(1) über deren gesamte Länge hinweg erstrecken, und insbesondere die Spannvorrichtungen
(3) sich über die Summe aller fluchtend hintereinander angeordneten Platten (1, 1',
1", 1"') hinweg erstrecken, gegebenenfalls einschließlich dazwischen angeordneter
quer stehender Platten (1, 1', 1", 1"').
3. Baukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platten Bohrungen (16) auch in Dickenrichtung der Platten (1), also quer zu ihrer
Hauptebene, aufweisen, insbesondere in einem solchen Abstand, dass sie mit den in
der Hauptebene einer Platte verlaufenden Bohrungen (6) von im rechten Winkel auf deren
Außenkante aufgesetzten Platten (1) fluchten.
4. Baukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zum Erstellen von horizontalen Böden aus mehreren aneinander anschließenden, an den
Kontaktstellen nicht abgestützten, Platten (1) die Platten (1) mit unterhalb der Mitte
der Dicke verlaufenden Bohrungen (6) zur Aufnahme der Spannseile (4), bzw. Spannstangen
(5), eingesetzt werden.
5. Baukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Spannvorrichtung (3) zum Spannen des Spannseiles (4) eine Spannrolle (8) aufweist,
die insbesondere in der Platte (1) gelagert ist, und/oder
- das Spannseil (4) in regelmäßigen Abständen Verdickungen aufweist, und die Spannvorrichtung
(3) einen Über-Totpunkt-Hebel zum Einhängen der Verdickungen (9) als Spanner für das
Spannseil aufweist, der sich insbesondere in einer Stirnfläche (1 c) der Platte (1)
abstützt.
6. Baukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Spannstange (5) eine Gewindestange ist und sich mit aufgeschraubten Muttern
oder dem Kopf einer Spannschraube (12) auf den Stirnflächen der Platten, insbesondere
in einem Sackloch, abstützt, und/oder
- die Spannstangen (5) die Länge oder Breite der Platten (1) besitzen und entsprechend
der Anzahl von fluchtend hintereinander gesetzten Platten (1) verlängerbar sind, z.B.
über ein Koppelelement.
7. Baukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- eine Größe der insbesondere ebenen und/oder rechteckigen Platte (1) quadratisch
ist und weitere Größen der Platten (1) in Längsrichtung und/oder Querrichtung der
Platten (1) jeweils das ganzzahlige Mehrfache der Länge der kleinsten Platte messen,
und/oder
- zusätzlich Platten (1*) in einer Ergänzungsgröße zu den Platten (1) vorhanden sind,
die in Längsrichtung und/oder Querrichtung um die Dicke der Platten (1) größer oder
kleiner sind, um insbesondere als aufgesetzte oder eingesetzte Rückwände oder Frontwände
zu dienen.
8. Baukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platten (1) keine geschlossenen, flächigen Platten, sondern Gitterelemente, insbesondere
aus Metall, insbesondere mit Rohren als Gitterstäben, sind.
9. Baukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Baukasten Positionierelemente, insbesondere Positionierhülsen (22) zum Einsetzen
in die fluchtend gegeneinander mündenden Bohrungen (6) von insbesondere im Winkel
zueinander angeordneten Platten (1) umfasst.
10. Baukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die nicht auf der Mittelebene (15) angeordneten Bohrungen (6) zur Längsmitte der Platte
symmetrisch je beidseits angeordnet sind, und insbesondere auf der Längsmitte der
Platte (1) eine Bohrung (6) auf der Mittelebene (15) der Dicke der Platte (1) angeordnet
ist.
11. Baukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platten (1, 1'....1*) in ihrer Hauptebene eine insbesondere zu einer Schmalseite
hin offene Ausnehmung (29) aufweisen und die Bohrungen (6) insbesondere neben der
Ausnehmung (29) verlaufen.
12. Baukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platten (1, 1'...1*) Aufnahmevorrichtungen, insbesondere Aufnahmebohrungen für
Scharniere zum gelenkigen Verbinden von aneinander grenzenden Platten (1) aufweisen.
13. Verfahren zum Erstellen eines Behältnisses aus dem Baukasten gemäß Anspruch 1, wobei
wenigstens ein Boden aus mehreren hintereinander in der gleichen Ebene fluchtend angeordneten
und mittels wenigstens einer Spannvorrichtung gegeneinander verspannten Platten besteht,
dadurch gekennzeichnet, dass
zum Erstellen von horizontalen Böden aus mehreren aneinander anschließenden, an den
Kontaktstellen nicht abgestützten, Platten (1) mit unterhalb der Mitte ihrer Dicke
verlaufenden Bohrungen (6) zur Aufnahme der Spannseile (4) oder Spannstangen (5) eingesetzt
werden.
1. A system for producing containers like shelves, closets and housings, wherein at least
one wall or a base is made from plural plates (1, 1'...) arranged behind one another
in an identical plane, comprising:
- at least one size of plates, (1, 1', 1 ", 1"') for use e.g. as a wall, base or door,
- positioning devices (2) to attach the plates (1) in alignment or at an angle relative
to one another,
- and tension devices (3) configured as a tension cable (4) or a tension rod (5) in
order to preload plates (1) relative to one another that are also in alignment with
one another with respect to their main planes and adjoining at one another and which
are not supported at the contact spots,
characterized in that
- the plates (1) include bore holes (6) that are arranged in longitudinal direction
(10) and/or in transversal direction (11) of the main plane of the plate (1) outside
of a center of a thickness of the plates, wherein the bore holes are configured as
pass through bore holes and open into faces of the plates.
2. The system according to claim 1,
characterized in that
the clamping devices (3) extend in at least one direction of the main plane of the
plates (1) over their entire length and in particular the clamping devices (3) extend
over the sum of all plates (1, 1', 1 ", 1"') that are arranged in alignment behind
one another, optionally including plates (1, 1', 1 ", 1"') arranged there between
and transversally oriented.
3. The system according to one of the preceding claims,
characterized in that
the plates include bore holes (16) also in thickness direction of the plates (1),
thus transversal to their main plane, in particular at a distance so that they are
in alignment with bore the holes (6) extending in the main plane a plate (1) applied
at a right angle to an outer edge of the plate (1).
4. The system according to one of the preceding claims,
characterized in that
plates (1) with bore holes (6) extending below a center of a thickness for receiving
the tension cables (4) or tension rods (5) are used in order to produce horizontal
floors from plural plates (1) adjoining at one another and not supported at contact
locations.
5. The system according to one of the preceding claims,
characterized in that
- the tension device (3) for tightening the tension cable (4) includes a tension roller
(8) which is supported in particular in the plate (1) and/or
- the tension cable (4) includes thickenings at uniform distances and the tension
device (3) includes an over dead center lever for engaging the thickenings (9) as
tension devices for the tension cable, wherein the tension device is supported in
particular in a face (1 c) of the plate (1).
6. The system according to one of the preceding claims,
characterized in that
- the tension rod (5) is a threaded rod and supported through threaded on nuts or
a head of a tension bolt (12) on faces of the plates, in particular in a dead hole
and/or
- the tension rods (5) have a length or width of the plates (1) and are extendable
according to the number of plates (1) that are placed in alignment behind one another,
e.g. through a coupling element.
7. The system according to one of the preceding claims,
characterized in that the
- a size of the in particular planar and/or rectangular plate (1) is square and other
sizes of the plates (1) in longitudinal direction and/or transversal direction of
the plates (1) respectively have a dimension of an integer multiple of the length
of the smallest plate and/or
- additional plates (1*) are provided in a supplemental size with respect to the plates
(1) wherein the additional plates are smaller or larger in longitudinal direction
and/or in transversal direction by a thickness of the plate (1) in order to be used
in particular as applied or inserted rear walls or front walls.
8. The system according to one of the preceding claims,
characterized in that
the plates (1) are no closed flat plates, but grid elements in particular made from
metal, in particular with tubes as grid rods.
9. The system according to one of the preceding claims,
characterized in that
the system includes positioning elements, in particular positioning sleeves (22) for
insertion into the bore holes (6) opening in alignment with one another and arranged
in particular in plates (1) that are arranged at an angle relative to one another.
10. The system according to one of the preceding claims,
characterized in that
the bore holes (6) that are not arranged in the center plane (15) are symmetrically
arranged on both sides relative to a longitudinal center of the plate, and in particular
a bore hole (6) is arranged in the center plane (15) of the thickness of the plate
(1) in particular at the longitudinal center of the plate (1).
11. The system according to one of the preceding claims,
characterized in that
the plates (1, 1'...1*) include a recess (29) in their main plane, wherein the recess
is open in particular towards a narrow side and the bore holes (6) extend in particular
adjacent to the recess (29).
12. The system according to one of the preceding claims, characterized in that the plates (1, 1'...1*) have receiving devices, in particular receiving bore holes
for hinges for a linked connection of plates (1) that are adjacent to one another.
13. A method for producing a container from the system according to claim 1, wherein at
least one floor is made from plural plates that are arranged behind one another in
alignment in an identical plane and which are clamped relative to one another through
at least one clamping device,
characterized in that
plural plates (1) adjoining one another, not supported at contact locations and having
bore holes (6) extending below a center of their thickness for receiving tension cables
(4) or tension rods (5) are used for producing horizontal floors.
1. Boîte de construction pour la construction de réceptacles, tels que des rayonnages,
des armoires, des boîtiers, dans laquelle au moins une paroi ou un fond est constitué(e)
de plusieurs plaques (1, 1',...) disposées dans l'alignement l'une derrière l'autre
dans le même plan, comprenant :
- au moins une dimension de plaques (1, 1', 1", 1"') pour utilisation, par exemple,
comme paroi, fond ou porte,
- des dispositifs de positionnement (2) pour fixer les plaques (1) dans l'alignement
ou selon un angle mutuel et
- des dispositifs de serrage (3) sous la forme d'un câble tendeur (4) ou d'une tige
de serrage (5) pour pré-contraindre l'une contre l'autre des plaques (1) qui ne s'appuient
pas sur les points de contact, s'alignent l'une sur l'autre et se raccordent l'une
à l'autre même au niveau de leur plan principal,
caractérisée en ce que
les plaques (1) présentent des perçages (6) s'étendant dans la direction longitudinale
(10) et/ou dans la direction transversale (11) du plan principal de la plaque (1)
et ménagés en dehors du centre de l'épaisseur des plaques, lesquels perçages sont
conformés en perçages traversants et débouchent dans les faces frontales des plaques.
2. Boîte de construction selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les dispositifs de serrage (3) s'étendent dans au moins une direction du plan principal
des plaques (1) sur toute leur longueur et, en particulier, les dispositifs de serrage
(3) s'étendent sur la totalité des plaques (1, 1', 1 ", 1"') aménagées dans l'alignement
l'une derrière l'autre, éventuellement y compris les plaques transversales (1, 1',
1 ", 1"') aménagées entre elles.
3. Boîte de construction selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les plaques présentent des perçages (16) également dans le sens de l'épaisseur des
plaques (1), c'est-à-dire transversalement à leur plan principal, en particulier dans
un intervalle tel qu'ils s'alignent sur les perçages (6) - s'étendant dans le plan
principal d'une plaque - de plaques (1) appliquées à angle droit sur leur bord extérieur.
4. Boîte de construction selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que,
pour produire des fonds horizontaux formés de plusieurs plaques (1) qui se raccordent
l'une à l'autre et ne s'appuient pas sur les points de contact, on utilise les plaques
(1) avec des perçages (6) s'étendant en dessous du centre de l'épaisseur pour recevoir
les câbles tendeurs (4) ou les tiges de serrage (5).
5. Boîte de construction selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- le dispositif de serrage (3) présente pour le serrage du câble tendeur (4) un galet
tendeur (8) qui est monté en particulier dans la plaque (1) et/ou
- le câble tendeur (4) présente à intervalles réguliers des surépaisseurs et le dispositif
de serrage (3) présente un levier de point mort haut pour accrocher les surépaisseurs
(9) comme tendeur pour le câble tendeur, qui s'appuie en particulier dans une surface
frontale (1 c) de la plaque (1).
6. Boîte de construction selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- la tige de serrage (5) est une tige filetée qui s'appuie par des écrous vissés ou
par la tête d'une vis de serrage (12) sur les surfaces frontales des plaques, en particulier
dans un trou borgne et/ou
- les tiges de serrage (5) possèdent la longueur ou la largeur des plaques (1) et
peuvent être prolongées en fonction du nombre de plaques (1) placées l'une derrière
l'autre dans l'alignement, par exemple via un élément de couplage.
7. Boîte de construction selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- une dimension de la plaque (1) en particulier plane et/ou rectangulaire est carrée
et d'autres dimensions des plaques (1) dans la direction longitudinale et/ou dans
la direction transversale des plaques (1) mesure(nt) respectivement le multiple entier
de la longueur de la plaque la plus petite, et/ou
- en plus, il est prévu des plaques (1*) de grandeur complémentaire aux plaques (1)
qui sont plus grandes ou plus petites de l'épaisseur des plaques (1) dans la direction
longitudinale et/ou la direction transversale pour servir en particulier de parois
arrière ou de parois frontales accrochées ou insérées.
8. Boîte de construction selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les plaques (1) ne sont pas des plaques plates fermées, mais des éléments de grille,
en particulier en métal, notamment avec des tubes comme barreaux de grille.
9. Boîte de construction selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la boîte de construction comprend des éléments de positionnement, en particulier des
douilles de positionnement (22) pour insérer dans les perçages (6) débouchant l'un
dans l'autre dans l'alignement de plaques (1) aménagées en particulier selon un angle
mutuel.
10. Boîte de construction selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les perçages (6) non ménagés sur le plan central (15) sont situés symétriquement par
rapport au centre de la longueur de la plaque des deux côtés et un perçage (6) est
ménagé sur le plan central (15) de l'épaisseur de la plaque (1) en particulier au
centre de la longueur de la plaque (1).
11. Boîte de construction selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les plaques (1, 1', ..., (1*) présentent dans leur plan principal un évidement (29)
en particulier ouvert vers un côté étroit et les perçages (6) s'étendent en particulier
à côté de l'évidement (29).
12. Boîte de construction selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les plaques (1, 1', ..., (1*) présentent des dispositifs récepteurs, en particulier
des perçages récepteurs pour des charnières destinées à articuler des plaques (1)
attenant l'une à l'autre.
13. Procédé de construction d'un réceptacle à partir de la boîte de construction selon
la revendication 1, dans lequel au moins un fond est constitué de plusieurs plaques
alignées l'une derrière l'autre dans le même plan et serrées l'une contre l'autre
au moyen au moins d'un dispositif de serrage,
caractérisé en ce que,
pour construire des fonds horizontaux à partir de plaques (1) qui se raccordent l'une
à l'autre et ne s'appuient pas sur les points de contact, on utilise des perçages
(6) s'étendant an dessous du centre de leur épaisseur pour recevoir les câbles tendeurs
(4) ou les tiges de serrage (5).