[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Düse zur Herstellung, insbesondere zur Nachstellung
und Wiederherstellung von Kleb- und/oder Dichtstoffraupen für Strukturen im Kraftfahrzeugbereich.
[0002] Derartige Raupen werden in der Serienfertigung im Kraftfahrzeugbereich automatisiert
durch Applikationsroboter aufgetragen. Die Raupen dienen zum Verkleben von Blechteilen,
von Isolierungen gegen Schall- oder Temperatureinflüsse oder werden als Abdichtung
eingesetzt. Die zum Einsatz kommenden Roboterdüsen werden in der Regel aus Metall
gefertigt und müssen hohe Standzeiten aufweisen, um einen Ausfall des Applikationsroboters
durch eine defekte Roboterdüse in der Serienfertigung vorzubeugen. Nachträgliche Aufbringen
von Klebund/oder Dichtstoffen bspw. zur Wiederherstellung oder Nachstellen einer defekten
Struktur im Kraftfahrzeugbereich, insbesondere nach einem Unfall, ist mit der bekannten
Applikationsform über eine Roboterdüse nicht möglich. Der Anschlussmarkt, insbesondere
die meisten Werkstätten verfügen nicht über einen notwendigen Applikationsroboter.
Zudem ist bereits die Anschaffung einer spezifischen Roboterdüse für den Anwendungsfall
aufgrund der hohen Kosten für die Roboterdüse für den für den Anschlussmarkt, insbesondere
den Reparaturmarkt nicht sinnvoll.
[0003] Das Dokument
DE 203 19 881 U zeigt die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Düse für den Anschlussmarkt und insbesondere
für den Reparaturmarkt zur Ausgabe von Kleb- und/oder Dichtstoffen im Kraftfahrzeugbereich
bereitzustellen, um die in der Serienfertigung hergestellten Strukturen wiederherzustellen
und/oder nachzubilden.
[0005] Diese Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind mit den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Grundgedanke der Erfindung ist der Einsatz einer Reparaturdüse zur Ausgabe von im
Kraftfahrzeugbereich verwendbaren Kleb- und/oder Dichtstoffen aus einer Kartusche
und/oder einem Schlauch- oder Folienbeutel, mittels einer zugehörigen Ausgabepistole,
wie beispielsweise einer Kartuschenpistole mit einer proximalen Produktzuführseite,
die Mittel zur lösbaren Befestigung der Düse an der Kartusche und einen vorstehenden
Kragen zum Abstützen an der Kartuschenpistole und/oder der Kartusche selbst aufweist
und mit einer distalen Produktausgabeseite, welche eine schlitzförmige Mündungsöffnung
aufweist, um eine Kleb- und/oder Dichtstoffraupe auszugeben.
[0008] Bei den zum Einsatz kommenden Kleb- und/oder Dichtstoffen handelt es sich um insbesondere
in der Serienfertigung des Kraftfahrzeugbereichs üblicherweise eingesetzte Kleb- und/oder
Dichtstoffe, welche vorzugsweise hochviskos sind. Diese Kleb- und/oder Dichtstoffe
sind in einer Kartusche enthalten. Diese Kartuschen können beispielsweise aus einem
Kunststoffmaterial oder aus Aluminium bestehen. Meist weisen die Kartuschen einen
zylindrischen Körper auf, wobei an der einen Seite ein beweglicher Kolben zum Auspressen
des in der Kartusche enthaltenen kleb- und/oder Dichtstoffes vorgesehen ist und an
der gegenüberliegenden Seite eine Austrittsöffnung zur Ausgabe des Kleb- und/oder
Dichtstoffes. Der Kolben wird mittels einer Beaufschlagung einer Kraft innerhalb der
Kartusche verschoben, so dass der Kleb- und/oder Dichtstoff ausgegeben werden kann.
Selbstverständlich ist auch der Einsatz von sich eignenden ähnlichen dem Fachmann
bekannten Behälter zu verstehen, insbesondere der Einsatz bekannter Schlauchbeutel.
Bei letztgenannten Schlauchbeuteln eignet sich der Einsatz eines bekannten Adapters
zur Montage der erfindungsgemäßen Düse, so dass die die Mittel zur lösbaren Befestigung
der Düse nicht im Eingriff mit dem Schlauchbeutel stehen, sondern mit dem Adapter.
[0009] Als zum Einsatz kommende Ausgabepistolen, wie beispielsweise Schlauchbeutel- und/der
Kartuschenpistolen eignen sich insbesondere pneumatische Pistolen, bei denen mittels
einer Pneumatik der Kleb- und/oder Dichtstoff über die Düse aus der Kartusche ausgegeben
werden kann. Diese Pistolen eignen sich besonders für einen Einsatz mit einer erfindungsgemäßen
Reparaturdüse, da in den meisten Werkstätten Druckluft zur Verfügung steht, wodurch
für den Anwender eine kraftschonende Ausgabe des Kleb- und/oder Dichtstoffes ermöglicht
werden kann. Insbesondere eignet sich der Einsatz einer speziellen Druckluftpistole
zum Ausstoßen von pastösen bis dünnflüssigem Material, wie sie in der
WO 2006/128578 A beschrieben wird. Für die die Kartuschenpistole betreffenden Aspekte darf auf die
genannte Entgegenhaltung verwiesen werden, deren Offenbarungsgehalt insoweit die Offenbarung
der vorliegenden Patentanmeldung ergänzt. Denkbar ist auch der Einsatz von dem Fachmann
bekannten rein mechanisch wirkenden Kartuschenpistolen. Diese eignen sich beispielsweise
für eine Nutzung in Bereichen in denen keine Druckluft zur Verfügung steht. Vorzugsweise
kommen jedoch pneumatisch wirkende Kartuschenpistolen zum Einsatz, da insbesondere
im Kraftfahrzeugbereich oftmals hochpastöse Kleb- und/oder Dichtstoffe aufgetragen
werden, so dass sich der Einsatz von speziellen pneumatischen Kartuschenpistolen,
welche höhere Auspressdrücke als rein mechanisch wirkende Pistolen erzeugen können,
besonders eignet.
[0010] Die Reparaturdüse ist vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt. Vorzugsweise handelt
es sich bei der Reparaturdüse um ein Einwegprodukt. Nach der Ausgabe des Kleb- und/oder
Dichtstoffes wird die Düse somit entsorgt. Eine Reinigung der Düse ist hier nicht
vorgesehen, so dass Arbeitszeit vermieden und auf weitere Hilfs- und Reinigungsstoffe
zur Entfernung von Kleb- und/oder Dichtstoffresten verzichtet werden kann. Die Mittel
zur lösbaren Befestigung der Düse an der Kartusche sind an der proximalen Produktzuführseite
vorgesehen. Dabei kann es sich insbesondere um einen Gewindebereich handeln, welcher
mit einem korrespondierenden Gewindebereich der Kartusche in Eingriff gebracht werden
kann, um die Düse an der Kartusche zu befestigen. Zudem ist im Bereich der proximalen
Produktzuführseite ein vorstehender Kragen zum Abstützen der Reparaturdüse an der
Kartuschenpistole vorgesehen. Vorzugsweise wird für einen Einsatz der Reparaturdüse
diese mit einer Kartusche über besagte Verbindungsmittel verbunden und zusammen mit
der Kartusche in die Kartuschenpistole eingelegt. Dabei ragt vorzugsweise die Reparaturdüse
wenigstens mit ihrem distalen Ende aus einer Öffnung der Kartuschenpistole heraus.
Die Öffnung ist dabei derart bemessen, dass sich der Kragen der Reparaturdüse an der
proximalen Seite an der die Öffnung begrenzenden Teile der Kartuschenpistole abstützen
kann. Die Öffnung ist also vorzugsweise kleiner als der Kragen der Reparaturdüse.
Beaufschlagt man zur Ausgabe des Kleb- und/oder Dichtstoffes aus der Kartusche letztere
über die Kartuschenpistole mit Druck, wird die Kartusche mit der Reparaturdüse in
Richtung der distalen Produktausgabeseite der Reparaturdüse gedrückt. Durch den vorstehenden
Kragen der Reparaturdüse kommt es zu einer Abstützung der Reparaturdüse an der Kartuschenpistole,
so dass eine Verschiebung der Kartusche mit der Düse verhindert wird und der Kleb-
und/oder Dichtstoff über die Reparaturdüse ausgegeben werden kann.
[0011] Die Reparaturdüse weist an der distalen Produktausgabeseite eine schlitzförmige Mündungsöffnung
auf, um eine Kleb- und/oder Dichtstoffraupe auszugeben. Diese schlitzförmige Mündungsöffnung
hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, um breite Raupen aufzutragen, wobei das
Substrat über eine Breite Fläche mit diesem Kleb- und/oder Dichtstoff benetzt wird,
so dass eine hervorragende Kleb- und/oder Dichtwirkung erzielt werden kann. Vorzugsweise
werden die Kleb- und/oder Dichtstoffe mit der Reparaturdüse nicht auf Bereiche mit
großen Spaltmaßen aufgebracht, so dass sich der Einsatz einer schlitzförmigen Mündungsöffnung
besonders eignet. Die über die erfindungsgemäße Reparaturdüse im Kraftfahrzeugbereich
aufgebrachten Raupen dienen zum Verkleben von Blechteilen, von Isolierungen gegen
Schall- oder Temperatureinflüsse, zur Schall- oder Schwingungsdämmung oder werden
als Abdichtung eingesetzt.
[0012] Der Einsatz einer erfindungsgemäßen Reparaturdüse bringt viele Vorteile. Insbesondere
können Strukturen, die im Rahmen der Serienfertigung im Kraftfahrzeugbereich automatisiert
hergestellt worden sind, beispielsweise im Reparaturfall im Anschlussmarkt und insbesondere
im Reparaturmarkt von Werkstätten wiederhergestellt oder nachgestellt werden. Insbesondere
Unfallschäden solcher Strukturen können auf diese Weise repariert werden. Auf den
Einsatz eines Applikationsroboters, welcher in der Serienfertigung zum Ausbringen
der Kleb- und/oder Dichtstoffe zur Herstellung der Strukturen notwenig ist, kann verzichtet
werden. Durch den Einsatz einer erfindungsgemäßen Reparaturdüse können also die standardmäßig
im Kraftfahrzeugbereich in der Serienfertigung automatisiert aufgebrachten Kleb- und/oder
Dichtstoffe, insbesondere im Anschlussmarkt, wie beispielsweise in Werkstätten, nachträglich,
insbesondere im Reparaturfall aufgebracht werden. Die schlitzförmige Mündungsöffnung
der Reparaturdüse weist weitere Vorteile auf. Durch die schlitzförmige Gestaltung
kann eine spezielle Kleb- und/oder Dichtstoffraupe ausgegeben werden. Die Raupe ist
in Bezug zu ihrer Höhe ob der schlitzförmigen Mündungsöffnung relativ breit. Es handelt
sich um eine klar dimensionierte Riffel-Flach-Raupe. Das heißt, dass die Breite und/oder
die Höhe und/oder die Optik der Raupe dem Design der Kleb- und/oder Dichtstoffraupe
der Originalausrüstungshersteller, welches bisher ausschließlich per Roboter-Applikation
erreicht wird, entsprechen. Dabei ist die über die Reparaturdüse ausgegebene Kleb-
und/oder Dichtstoffraupe zudem ohne Overspray. Der Anwender erhält somit eine Klebund/oder
Dichtstoffraupe mit scharfen und ohne ausgefransten Kanten. Zudem kann über die schlitzförmige
Mündungsöffnung eine Kleb- und/oder Dichtfläche bereitgestellt werden, die einen geschlossenen
Film aufweist und so eine verbesserte Verklebung bzw. Abdichtung bereitstellt.
[0013] Ein weiterer Vorteil bei dem Einsatz einer Reparaturdüse ist die Ausrüstung dieser
mit einem Produktkanal, um den Kleb- und/oder Dichtstoff von der Produktzuführseite
zur Produktausgabeseite zu transportieren und mit einer an die Produktausgabeseite
angeformten, die schlitzförmige Mündungsöffnung aufweisenden Endkappe, welche in distaler
Richtung der Düse gewölbt ist. Diese Form hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen.
Der Produktkanal verjüngt sich von der proximalen Produktzuführseite in Richtung der
distalen Produktausgabeseite, um die Strömungsgeschwindigkeit des Kleb- und/oder Dichtstoffes
innerhalb des Produktkanals zu erhöhen. Auch eignet sich eine leichte Verjüngung um
den Druckabfall des Kleb und/oder Dichtstoffes durch die Reibung an den Innenwänden
des Produktkanals auszugleichen. Die Ausrüstung der Reparaturdüse mit einer in Richtung
der distalen Produktausgabeseite gewölbten Endkappe ermöglicht eine besonders einfache
Fertigung der Reparaturdüse. Insbesondere die Entformung von aus Kunststoff hergestellten
Reparaturdüsen im Spritzgussverfahren wird durch eine gewölbte Endkappe wesentlich
vereinfacht. Zudem weist eine Reparaturdüse mit einer gewölbten Endkappe hervorragende
strömungstechnische Eigenschaften auf, so dass der Druckabfall des Kleb- und/oder
Dichtstoffes in der Reparaturdüse verringert werden kann. Diese Düsenform eignet sich
besonders für Anwendungen in denen keine Größenanpassung der Dicht- und/oder Klebstoffraupe
getroffen werden muss. Beispielsweise kommt eine spezielle Reparaturdüse zum Einsatz,
wobei die Reparaturdüse mit einer für den auszugebenden Kleb- und/oder Dichtstoff
und/oder für einen bestimmten Anwendungsfall vorkonfektionierten schlitzartigen Mündungsöffnung
ausgestattet sein kann. Dem Anwender kann durch eine solche Reparaturdüse in jedem
Fall die richtige Mündungsöffnung für den auszugebenden Kleb- und/oder Dichtstoff
und/oder den Anwendungsfall bereit gestellt werden, so dass Fehler vermieden werden
können.
[0014] Ein weiterer Vorteil bei dem Einsatz einer gewölbten Endkappe an der distalen Produktausgabeseite
ist die Bereitstellung der schlitzförmigen Mündungsöffnung über eine Wölbungskuppe
der gewölbten Endkappe. Unter der Wölbungskuppe ist dabei der Punkt der gewölbten
Endkappe zu verstehen, mit der die Endkappe am weitesten in distale Richtung der Reparaturdüse
vorsteht. Die Erstreckung der schlitzförmigen Mündungsöffnung über die Wölbungskuppe
ist insbesondere in strömungstechnischer Hinsicht vorteilhaft. Bei der Ausgabe des
Kleb- und/oder Dichtstoffes wird diese aufgrund der Wölbung der schlitzförmigen Mündungsöffnung
auch bereichsweise seitlich ausgebracht, so dass der Anwender eine Produktraupe erhält,
welche breiter ist, als der reine Durchmesser der Reparaturdüse im Bereich der distalen
Produktausgabeseite ohne die gewölbte Endkappe.
[0015] Ein weiterer Vorteil bei der Ausrüstung der Düse mit einem Produktkanal ist die mindestens
bereichsweise rotationssymmetrische Gestaltung des Produktkanals, wobei die Rotationsachse
von der proximalen Produktzuführseite zur distalen Produktausgabeseite verläuft.
[0016] Ein weiterer Vorteil bei der mindestens bereichsweise rotationssymmetrischen Gestaltung
des Produktkanals ist die Bereitstellung einer schlitzförmigen Mündungsöffnung, welche
sich über die Rotationsachse des Produktkanals erstreckt.
[0017] Ein weiterer Vorteil ist die Bereitstellung eines Reparatursystem zur Wiederherstellung
von Strukturen im Kraftfahrzeugbereich, bestehend aus einer Reparaturdüse, einer Kartuschenpistole
und einer einen Kleb- und/oder Dichtstoffen enthaltenden Kartusche, wobei die Reparaturdüse
eine proximale Produktzuführseite und eine distale Produktausgabeseite aufweist, wobei
an der proximalen Produktzuführseite Mittel zur Montage an der einen Klebund/oder
Dichtstoff enthaltenden Kartusche vorgesehen sind und ein vorstehender Kragen zum
Abstützen an der Kartuschenpistole und/oder an der Kartusche selbst zur Ausgabe des
Kleb- und/oder Dichtstoffes aus der Kartusche vorgesehen ist und wobei an der distalen
Produktausgabeseite eine schlitzförmige Mündungsöffnung vorgesehen ist, um eine Klebund/oder
Dichtstoffraupe zur Wiederherstellung und/oder Nachbildung von Strukturen im Kraftfahrzeugbereich
auszubringen. Durch ein derartiges System kann der Anwender die in der Serienfertigung
automatisiert hergestellten Strukturen nachstellen und/oder wiederherstellen, ohne
das er beispielsweise auf einen Applikationsroboter zurückgreifen muss.
Bezugszeichenliste:
[0018]
- 10
- Reparaturdüse
- 11
- Produktzuführseite
- 12
- Produktausgabeseite
- 13
- Mündungsöffnung
- 14
- Produktkanal
- 15
- Rotationsachse
- 16
- Kragen
- 17
- Endkappe
- 20
- Reparaturdüse
- 21
- Produktzuführseite
- 22
- Produktausgabeseite
- 23
- Mündungsöffnung
- 24
- Produktkanal
- 25
- Rotationsachse
- 26
- Kragen
- 27
- trapezartiger Endbereich
- 28
- Basis
- 29
- Schnittlinien
- 100
- Kartuschenpistole
- 101
- Handgriff
- 102
- Dosiereinrichtung
- 103
- Aufnahmeeinheit
- 104
- Trägerbereich
- 105
- Betätigungshebel
- 106
- Griffbereich
- 107
- Druckluftanschluß
- 108
- Druckregler
- 109
- Manometer
- 110
- Abgabeende
- 111
- Verschlußkappe
- 112
- Öffnung
- 113
- Kartusche
- 114
- Außengewinde
- 115
- Kleb- und/oder Dichtstoff
[0019] Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert.
Dabei zeigen
Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Reparaturdüse mit
einem gewölbten Endbereich
Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer nicht erfindungsgemäßen Reparaturdüse
mit einem trapezartigen Endbereich Figur 3 zeigt eine teilgeschnittene Seitenansicht
eines Reparatursystems mit einer Kartuschenpistole, einer Kartusche und der Reparaturdüse
aus Figur 2.
[0020] Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Reparaturdüse 10, die zur Ausgabe von im Kraftfahrzeugbereich
verwendbaren Kleb- und/oder Dichtstoffen, aus einer diese enthaltende, nicht gezeigte
Kartusche mittels einer zugehörigen, nicht gezeigten Kartuschenpistole zum Einsatz
kommt. Die Reparaturdüse 10 weist eine proximale Produktzuführseite 11 auf, mit der
die Reparaturdüse 10 an einer Kartusche lösbar befestigt werden kann sowie eine distale
Produktausgabeseite 12 zur Ausgabe des Kleb- und/oder Dichtstoffes auf ein Substrat.
An der proximalen Produktzuführseite 11 ist ein wenigstens bereichsweise im Wesentlichen
um eine Rotationsachse 15 rotationssymmetrischer Produktkanal 14 vorgesehen. Der Produktkanal
14 stellt eine Verbindung für den Kleb- und/oder Dichtstoff zwischen der proximalen
Produktzuführseite 11 und der distalen Produktausgabeseite 12 dar. Der Produktkanal
14 weist ein nicht dargestelltes Innengewinde auf, so dass die Reparaturdüse 10 auf
einer Kartusche mit einem entsprechenden Außengewinde montiert werden kann. Zur Ausgabe
des Kleb- und/oder Dichtstoffes ist an der distalen Produktausgabeseite 12 eine Endkappe
17 vorgesehen, die eine schlitzförmige Mündungsöffnung 13 zur Ausgabe des Kleb- und/oder
Dichtstoffes aufweist. Die Endkappe 17 ist in distale Richtung der Reparaturdüse 10
gewölbt und die schlitzförmige Mündungsöffnung 13 erstreckt sich über die Wölbungskuppe
der gewölbten Endkappe 17. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel verläuft die Rotationsachse
15 zudem durch die schlitzförmige Mündungsöffnung 13. Mit der schlitzförmigen Mündungsöffnung
13 können Raupen an Kleb- und/oder Dichtstoff ausgegeben werden, die eine geringe
Auftragshöhe im Vergleich zur Auftragsbreite auf dem Substrat haben. Dies hat insbesondere
bei einer Verklebung von Bauteilen im Kraftfahrzeugbereich große Vorteile, da eine
möglichst große Fläche des Substrates mit Klebund/oder Dichtstoff versehen werden
sollte, um eine ausreichende Klebe- und/oder Dichtwirkung zu erzielen, wobei die Dicke
der Kleb- und/oder Dichtstoffschicht möglichst gering gehalten werden sollte. Durch
den Einsatz der gewölbten Endkappe 17 und den Verlauf der schlitzförmigen Mündungsöffnung
13 über die Wölbungskuppe der Endkappe 17 kann zusätzlich die Ausgabe einer breiteren
Raupe gewährleistet werden, da der Klebund/oder Dichtstoff an den Endbereichen der
schlitzförmigen Mündungsöffnung 13 nicht nur in axiale Richtung hinsichtlich der Rotationsachse
15, sondern auch teilweise radial nach außen hinsichtlich der Rotationsachse 15 ausgegeben
werden kann. Ferner ist an der proximalen Produktzuführseite 11 ein radial nach außen
hinsichtlich der Rotationsachse 15 vorstehender Kragen 16 vorgesehen, der der Abstützung
der Reparaturdüse 10 an einer Kartuschenpistole und/oder der und/oder an der Kartusche
selbst dient.
[0021] Figur 2 zeigt eine alternative Ausführungsform einer Reparaturdüse 20 mit einer proximalen
Produktzuführseite 21 und einer distalen Produktausgabeseite 22. An der Produktabgabeseite
22 weist die Reparaturdüse 20 einen um eine Rotationsachse 25 rotationssymmetrischen
Produktkanal 24 auf. An den Produktkanal 24 schließt sich in Richtung der distalen
Produktausgabeseite 22 ein trapezartiger Endbereich 27 an, der eine schlitzförmige
Mündungsöffnung 23 aufweist. Der trapezartige Endbereich 27 ist derart gestaltet,
dass eine Basis 28 an der distalen Produktausgabeseite 22 angeordnet ist. Die schlitzförmige
Mündungsöffnung 23 erstreckt sich über die Basis 28 des trapezartigen Endbereichs.
Ferner ist an der proximalen Produktzuführseite 21 ein radial nach außen hinsichtlich
der Rotationsachse 25 vorstehender Kragen 26 vorgesehen, der der Abstützung der Reparaturdüse
20 an einer Kartuschenpistole dient. Der trapezartige Endbereich 27 weist auf der
Oberfläche mehrere parallel zur Basis 28 angeordnete Schnittlinien 29 auf. Diese Schnittlinien
29 stellen Markierungen dar, an denen der Anwender Teile das trapezartigen Endbereichs
27 abtrennen kann. Aufgrund der trapezartigen Form des Endbereichs 27 geht ein Abtrennen
eines Teiles an der distalen Produktausgabeseite 22 mit einer Verkleinerung der Basis
28 einher. Demnach wird durch ein Abtrennen eines Teiles des trapezartigen Endbereichs
27 durch die Verkleinerung der Basis 28 auch die schlitzförmige Mündungsöffnung 23,
welche sich über die Basis 28 erstreckt, verkleinert. Der Anwender kann auf diese
Weise durch Abtrennen von Teilen des trapezförmigen Endbereichs 27 die Größe der schlitzförmigen
Mündungsöffnung 23 variieren, um diese dem auszugebenden Kleb- und/oder Dichtstoff
oder der Größe der gewünschten Raupe einzustellen.
[0022] Das in Figur 3 dargestellte Reparatursystem zur Nachstellung und/oder Wiederherstellung
von Strukturen im Kraftfahrzeugbereich besteht aus der in Figur 2 gezeigten trapezartigen
Reparaturdüse 20, einer Kartuschenpistole 100 und einer einen Kleb- und/oder Dichtstoff
115 enthaltenden Kartusche 113. Selbstverständlich kann auch eine andere Reparaturdüse
20 zum Weinsatz kommen, beispielsweise eine in Figur 1 gezeigte Reparaturdüse mit
einer an die Produktausgabeseite angeformte, die schlitzförmige Mündungsöffnung aufweisende
Endkappe, die in distale Richtung der Düse gewölbt ist.
[0023] Die Kartuschenpistole 100 weist einen Handgriff 101 auf, der eine Bedienungs- und
Führungsmöglichkeit der Kartuschenpistole 100 für den Anwender bereitstellt. Hierfür
beinhaltet der Handgriff 101 einen Griffbereich 106, der mit rutschhemmenden Mitteln
ausgestattet sein oder eine ergonomische Form aufweisen kann, um dem Anwender einen
sicheren Halt bei der Arbeit mit dem System bereitzustellen. Der Handgriff 101 ist
mit einem Trägerbereich 104 ausgestattet an dem eine Aufnahmeeinheit 103 mit dem Handgriff
101 verbunden ist. Die Aufnahmeeinheit 103 weist eine hohlzylindrische Form auf und
dient zur Aufnahme der mit dem auszugebenden Kleb- und/oder Dichtstoff 115 gefüllten
Kartusche 113. Die Produktausgabe erfolgt an einem Abgabeende 110 der Aufnahmeeinheit
103. Hierfür ist am Handgriff 101 eine Dosiereinrichtung 102 vorgesehen, mittels derer
der Anwender die Ausgabe des in der Kartusche 113 enthaltenen Kleb- und/oder Dichtstoff
115 regulieren kann. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine pneumatisch
wirkende Kartuschenpistole 100, wobei die Ausgabe des Kleb- und/oder Dichtstoffes
115 über den Einsatz von Druckluft ermöglicht wird. Hierfür ist am Handgriff 101 ein
Druckluftanschluss 107 vorgesehen. An diesen Druckluftanschluss 107 kann der Anwender
ein Druckmedium, beispielsweise einen Kompressor anschließen. Zur Regulierung des
Druckes ist am Handgriff 101 ein Druckregler 108 angebracht. Mittels eines am Handgriff
101 vorgesehenen Manometers 109 kann der Anwender den an der Kartuschenpistole 100
anliegenden und über den Druckregler 108 eingestellten Druck ablesen. Zur Regulierung
des Druckes für die Ausgabe des Kleb- und/oder Dichtstoffes 115 kann die Dosiereinheit
102 über einen Betätigungshebel 105 bedient werden, welcher am Handgriff 101 angebracht
ist und in Richtung des Handgriffs 101 verschwenkt werden kann. Über den Grad der
Verschwenkung des Betätigungshebels 105 und den eingestellten Luftdruck am Druckregler
108 kann die Ausgabe des in der Kartusche 113 befindlichen Kleb- und/oder Dichtstoffes
115 reguliert werden. In der Aufnahmeeinheit 103 ist zur Ausgabe des Kleb- und/oder
Dichtstoffes 115 ein nicht gezeigtes Vortriebselement vorgesehen, welches innerhalb
der Aufnahmeeinheit 103 verschoben werden kann. Durch eine Beaufschlagung von Druck
auf das Vortriebselement wird selbiges verschoben und drückt die in der Aufnahmeeinheit
103 angeordneten Kartusche 113 mit dem auszugebenden Kleb- und/oder Dichtstoff 115
in Richtung Abgabeende 110 der Aufnahmeeinheit 103. Die Aufnahmeeinheit 103 weist
am Abgabeende 110 eine Verschlusskappe 111 auf. Diese Verschlusskappe 111 wird im
vorliegenden Ausführungsbeispiel über ein Schraubgewinde mit der zylindrischen Aufnahmeeinheit
103 verbunden und weist eine mit der hohlzylindrischen Form der Aufnahmeeinheit 103
konzentrisch fluchtende Öffnung 112 auf. Über diese Öffnung 112 kann der Kleb- und/oder
Dichtstoff 115 aus der in der Aufnahmeeinheit 103 befindlichen Kartusche 113 ausgegeben
werden. Zudem ist die Öffnung 112 im vorliegenden Ausführungsbeispiel bei einem System
bei der eine trapezartige Reparaturdüse 20 zum Einsatz kommt derart gestaltet, dass
diese sich radial nach außen im Hinblick auf die Verschlusskappe 111 erstreckende
Schlitze aufweist, die derart bemessen sind, dass die Verschlusskappe 111 bei einer
montierten trapezartigen Reparaturdüse 20 über den trapezartigen Endbereich 27 der
Reparaturdüse 20 zur Montage an der Aufnahmeeinheit 103 geschoben werden kann. Zur
Bereitstellung des Systems zur Aufnahme der Arbeit wird die Reparaturdüse 20 mit der
Kartusche 113 verbunden. Hierfür weist die Kartusche 113 ein Außengewinde 114 auf,
welches mit einem korrespondierenden Innengewinde am Produktkanal 24 der Reparaturdüse
20 in Eingriff gebracht werden kann. Zur Aufnahme der Arbeit mit dem System wird die
Kartusche 113 in den Hohlraum der Aufnahmeeinheit 113 derart eingebracht, dass die
Reparaturdüse 20 aus der Aufnahmeeinheit 103 herausragt. Im Anschluss wird die Verschlusskappe
111 über den trapezartigen Endbereich 27 der Reparaturdüse 20 geschoben und über die
oben beschriebene Schraubverbindung mit der Aufnahmeeinheit 103 verbunden. Die Reparaturdüse
20 ragt im eingebauten Zustand mit dem Produktkanal 24 durch die Öffnung 111 aus der
Aufnahmeeinheit 113 heraus. Durch Beaufschlagung von Druck auf das nicht gezeigte
Vortriebselement zur Ausgabe des Kleb- und/oder Dichtstoffes 115 wird die Kartusche
113 in Richtung des Abgabeendes 110 gedrückt und stütz sich an der Verschlusskappe
111 ab. Um einen festen Halt der Reparaturdüse 20 zu gewährleisten, ist diese mit
dem Kragen 26 ausgestattet. Dieser ist größer als die Öffnung 112 der Verschlusskappe
111, so dass bei einer aufgrund des eingebrachten Druckes resultierenden Bewegung
der Kartusche 113 und somit auch der Reparaturdüse 20 auch eine Abstützung der Reparaturdüse
20 an der Verschlusskappe 111 gewährleistet werden kann. Der wirkende Druck bewegt
aufgrund der Abstützung nicht die Kartusche 113 mitsamt der Reparaturdüse 20, sondern
bewegt das Vortriebselement innerhalb der Kartusche 113, so dass der Klebund/oder
Dichtstoff 115 aus der Kartusche 113 ausgepresst wird, in den Produktkanal 24 der
Reparaturdüse 20 gelangt und schließlich über die schlitzförmigen Mündungsöffnung
23 ausgegeben werden kann. Zur Einstellung der gewünschten Raupenbreite an Kleb- und
oder Dichtstoff 115 kann der Anwender mittels der Schnittlinien 29 am trapezartigen
Endbereich 27 vorgegebene und dem nachzustellenden Struktur und/oder dem Kleb- und/oder
Dichtstoff 115 entsprechende Bereiche der Reparaturdüse 20 entfernen, so dass aufgrund
der trapezartigen Gestaltung des Endbereichs 27 die Mündungsöffnung 23 verkleinert
wird, je mehr der Anwender von dem trapezartigen Endbereich 27 entfernt. Mit dem vorliegenden
System können aufgrund des Einsatzes einer Reparaturdüse 20 mit einer schlitzförmigen
Mündungsöffnung 23 sehr breite Raupen an Kleb- und/oder Dichtstoff 115 ausgegeben
werden, wobei die Raupenhöhe möglichst klein gehalten werden kann. So aufgebrachte
Raupen mit einer möglichst großen Benetzungsfläche des Substrates ermöglichen eine
hervorragende Verklebung und/oder Abdichtung und ermöglichen ein Wiederherstellen
und/oder Nachstellen von automatisiert hergestellten Strukturen im Kraftfahrzeugbereich.
1. Reparaturdüse (10) zur Ausgabe von im Kraftfahrzeugbereich verwendbaren Kleb- und/oder
Dichtstoffen (115) aus einer diese enthaltenen Kartusche (113) mittels einer zugehörigen
Kartuschenpistole (100) mit einer proximalen Produktzuführseite (11), die Mittel zur
lösbaren Befestigung der Reparaturdüse (10,20) an der Kartusche (113) und mit einer
distalen Produktausgabeseite (12), welche eine schlitzförmige Mündungsöffnung (13)
aufweist, um eine breite Kleb- und/oder Dichtstoffraupe auszugeben, wobei das Substrat
über eine Breite Fläche mit diesem Kleb- und/oder Dichtstoff benetzt wird, wobei ein
Produktkanal (14) vorgesehen ist, um den Klebund/oder Dichtstoff (115) von der Produktzuführseite
(11) zur Produktausgabeseite (12) zu transportieren, wobei der Produktkanal (14) mindestens
bereichsweise rotationssymmetrisch um eine Rotationsachse (15) gestaltet ist, wobei
an der proximalen Produktzuführseite (11) ein radial nach außen hinsichtlich der Rotationsachse
(15) vorstehender Kragen (16) vorgesehen ist und wobei sich der Produktkanal von der
proximalen Produktzuführseite in Richtung der distalen Produktausgabeseite verjüngt,
dadurch gekennzeichnet, dass eine die schlitzförmige Mündungsöffnung (13) aufweisende Endkappe (17) an die Produktausgabeseite
(12) angeformt ist, die in distale Richtung der Reparaturdüse (10, 20) gewölbt ist,
wobei sich die schlitzförmige Mündungsöffnung (13) über eine Wölbungskuppe der gewölbten
Endkappe (17) erstreckt.
2. Reparaturdüse (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die schlitzförmige Mündungsöffnung (13) über die Rotationsachse (15) des Produktkanals
(14) erstreckt.
3. Reparaturdüse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Kunststoffmaterial gefertigt ist.
4. Reparaturdüse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gewindebereich als Mittel zur lösbaren Befestigung der Reparaturdüse (10,20)
an der Kartusche (113) vorgesehen ist.
5. Reparaturdüse (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindebereich als Innengewinde gestaltet ist, welches am Produktkanal (14) ausgebildet
ist.
6. Verwendung einer Reparaturdüse (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 zum Aufbringen
von Klebund/oder Dichtstoffraupen im Kraftfahrzeugbereich zum Verkleben von Blechteilen,
von Isolierungen gegen Schall- oder Temperatureinflüsse, zur Schall- oder Schwingungsdämmung
oder zur Abdichtung.
7. Reparatursystem zur Wiederherstellung von Strukturen im Kraftfahrzeugbereich, bestehend
aus einer Reparaturdüse (10, 20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 sowie einer Kartuschenpistole
(100) und einer einen Kleb- und/oder Dichtstoffen (115) enthaltenden Kartusche (113).
1. A repair nozzle (10) for dispensing adhesives and/or sealants (115), usable in the
automotive field, from a cartridge (113) containing said materials by means of an
associated caulking gun (100) having a proximal product input side (11) that comprises
means for releasably fastening the repair nozzle (10, 20) to the cartridge (113),
and having a distal product output side (12) that comprises a slotted discharge opening
(13) in order to dispense a wide adhesive and/or sealant bead, the substrate being
wetted with this adhesive and/or sealant over a large surface area, a product channel
(14) being provided in order to transport the adhesive and/or sealant (115) from the
product input side (11) to the product output side (12), the product channel (14)
being designed so as to be rotationally symmetrical about an axis of rotation (15)
at least in regions, a collar (16) that protrudes radially outwards relative to the
axis of rotation (15) being provided on the proximal product input side (11), and
the product channel tapering from the proximal product input side towards the distal
product output side, characterized in that an end cap (17) comprising the slotted discharge opening (13) is formed on the product
output side (12), which cap is curved in the distal direction of the repair nozzle
(10, 20), the slotted discharge opening (13) extending over a curved summit of the
convexly curved end cap (17).
2. The repair nozzle (10) according to claim 1, characterized in that the slotted discharge opening (13) extends over the axis of rotation (15) of the
product channel (14).
3. The repair nozzle (10) according to either of the preceding claims, characterized in that it is made from a plastics material.
4. The repair nozzle (10) according to one of the preceding claims, characterized in that a threaded portion is provided as a means for releasably fastening the repair nozzle
(10, 20) to the cartridge (113).
5. The repair nozzle (10) according to claim 4, characterized in that the threaded portion is designed as an internal thread that is formed on the product
channel (14).
6. The use of a repair nozzle (10) according to one of claims 1 to 5 for applying adhesive
and/or sealant beads in the automotive field for bonding sheet metal parts or insulation
against sound or temperature influences, for soundproofing or vibration damping, or
for sealing.
7. A repair system for restoring structures in the automotive field, consisting of a
repair nozzle (10, 20) according to one of claims 1 to 5, a caulking gun (100) and
a cartridge (113) containing an adhesive and/or sealant (115).
1. Buse de réparation (10) destinée à distribuer des colles et/ou mastics (115) pouvant
être utilisés dans le secteur automobile à partir d'une cartouche (113) les contenant
au moyen d'un pistolet à cartouche (100) associé, présentant un côté proximal d'amenée
de produit (11), qui possède des moyens de fixation amovible de la buse de réparation
(10, 20) sur la cartouche (113), ainsi qu'un côté distal de distribution de produit
(12), qui possède une ouverture débouchante (13) en forme de fente pour distribuer
un large cordon de colle et/ou de mastic, le substrat étant recouvert sur une grande
surface de cette colle et/ou ce mastic, un canal de produit (14) étant prévu pour
acheminer la colle et/ou le mastic (115) depuis le côté d'amenée de produit (11) jusqu'au
côté de distribution de produit (12), le canal de produit (14) étant agencé au moins
par endroits en symétrie de révolution autour d'un axe de rotation (15), un collet
(16) saillant en direction radiale vers l'extérieur par rapport à l'axe de rotation
(15) étant prévu du côté proximal d'amenée de produit (11) et le canal de produit
se rétrécissant à partir du côté proximal d'amenée de produit en direction du côté
distal de distribution de produit, caractérisée en ce que
un embout (17) possédant une ouverture débouchante (13) en forme de fente est ménagé
du côté de distribution de produit (12), lequel embout est bombé en direction distale
de la buse de réparation (10, 20), l'ouverture débouchante (13) en forme de fente
s'étendant sur un bout bombé de l'embout bombé (17).
2. Buse de réparation (10) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'ouverture débouchante (13) en forme de fente s'étend sur l'axe de rotation (15)
du canal de produit (14).
3. Buse de réparation (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle est fabriquée dans une matière synthétique.
4. Buse de réparation (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une partie filetée est prévue comme moyen de fixation amovible de la buse de réparation
(10, 20) sur la cartouche (113).
5. Buse de réparation (10) selon la revendication 4, caractérisée en ce que la partie filetée est agencée comme un filetage intérieur aménagé sur le canal de
produit (14).
6. Utilisation d'une buse de réparation (10) selon une des revendications 1 à 5 pour
réaliser des cordons de colle et/ou de mastic dans le secteur automobile afin de coller
des pièces métalliques, des isolations contre les incidences sonores et thermiques,
afin d'atténuer le bruit ou les vibrations, ou afin d'assurer l'étanchéité.
7. Système de réparation destiné à reconstituer des structures dans le secteur automobile,
constitué d'une buse de réparation (10, 20) selon une des revendications 1 à 5 ainsi
que d'un pistolet à cartouche (100) et d'une cartouche (113) contenant des colles
et/ou mastics (115).