[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufsatzsockel, insbesondere für Dachöffnungen,
z. B. für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
[0002] Derart gestaltete konische Aufsatzsockel sind aufgrund des konischen Verlaufs von
der fußseitigen Öffnung zur oberseitigen Öffnung für in dieser Richtung verlaufende
Ströme von Gas, Rauch od. dgl. besonders strömungsgünstig und in hohem Maße wirksam
mit sehr guten diesbezüglichen Kennwerten. Bekannte Aufsatzsockel dieser Art aus Kunststoff
oder insbesondere aus Metall, bei denen die Seitenwände in den Eckbereichen insbesondere
durch Schweißen verbunden sind und der Sockelrahmen damit ein fertiges Rahmengebilde
darstellt, sind aufwendig und teuer in der Herstellung. Sie haben den großen Nachteil,
dass diese fertigen Aufsatzsockel aufgrund ihrer Abmessungen einen großen Platzbedarf
haben, sei es hinsichtlich der Bereithaltung auf Lager oder hinsichtlich des Transport
von der Auslieferungsstätte bis hin zur Baustelle.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen konischen Aufsatzsockel der eingangs
genannten Art zu schaffen, der kostengünstig herstellbar ist, montagefreundlich ist
und bei geringem Platzbedarf auf Lager gehalten sowie transportiert werden kann.
[0004] Die Aufgabe ist bei einem Aufsatzsockel der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung
dadurch gelöst, dass die Seitenwände aus einzelnen geradlinig verlaufenden Längsprofilen
quadratischer bis rechteckiger Kontur gebildet sind und dass in den Eckbereichen Eckverbinder
vorgesehen sind und die Längsprofile mittels der Eckverbinder zumindest im Bereich
der schräg gerichteten Wandflächen, mit denen sie an den Eckverbindern schräg anliegen,
lösbar verbindbar sind. Ein derartiger quadratischer bis rechteckiger umlaufender
Sockelrahmen hat als Bausatz zur Bildung der vier Seitenwände einzelne, geradlinig
verlaufende Längsprofile quadratischer bis rechteckiger Kontur, wobei zwei Längsprofile,
die z. B. in Längsrichtung verlaufen sollen, und zwei andere Längsprofile, die z.
B. in Querrichtung verlaufen sollen, jeweils gleich gestaltet sind. Die beiden ersten
Längsprofile sind identisch und gleich lang. Die anderen, für eine Querseite bestimmten
Längsprofile sind ebenfalls einander identisch und gleich lang und können kürzer bemessen
sein. Dabei ist für die Längsseiten nur ein einziger Profiltypus erforderlich. Gleiches
gilt auch für die Querseiten. Dadurch wird die Anzahl unterschiedlicher Bauteile erheblich
reduziert. Die Art der Konstruktion führt zu einer erheblichen Reduzierung der Herstellungs-,
Transport-, Montage- und Lagerkosten.
[0005] Vorteilhaft kann es sein, wenn der Sockelrahmen aus den Längsprofilen und den Eckverbindern
durch jeweilige Steckverbindungen zusammengesetzt ist. Derartige Steckverbindungen
ermöglichen z. B. auf der Baustelle einen schnellen und einfachen Zusammenbau zu einem
Aufsatzsockel, ohne dass es dazu spezieller Werkzeuge und Spezialkenntnisse bedarf.
Der Zusammenbau durch Steckverbindungen ist schnell und einfach durchführbar.
[0006] Weitere vorteilhafte Erfindungsmerkmale sowie Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Aufsatzsockels ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung.
[0008] Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend allein zur Vermeidung unnötiger
Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich durch Hinweis auf
die Ansprüche darauf Bezug genommen, wodurch jedoch alle diese Anspruchsmerkmale als
an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten haben.
Dabei sind alle in der vorstehenden und folgenden Beschreibung erwähnten Merkmale
sowie auch die allein aus den Zeichnungen entnehmbaren Merkmale weitere Bestandteile
der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders hervorgehoben und insbesondere nicht
in den Ansprüchen erwähnt sind.
[0009] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Aufsatzsockels im zusammengesetzten
Zustand,
- Fig. 2
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Teils des Aufsatzsockels in Fig. 1
in einem Zwischenstadium der Montage,
- Fig. 3
- eine schematische perspektivische Ansicht eines als Langteil ausgebildeten Längsprofiles
für die beiden Längsseiten des Aufsatzsockels,
- Fig. 4
- eine schematische Seitenansicht einer Platte für die Herstellung eines Längsprofiles,
- Fig. 5
- eine schematische perspektivische Ansicht eines als Kurzteil ausgebildeten Längsprofiles
für die beiden Querseiten des Aufsatzsockels,
- Fig. 6
- eine schematische Seitenansicht einer anderen Platte zur Bildung eines Längsprofiles,
- Fig. 7
- eine schematische Seitenansicht eines Ausgangs-Stanzteiles zur Bildung eines Eckverbinders,
- Fig. 8
- eine schematische perspektivische Ansicht eines z. B. rechts in Fig. 1 plazierten
Eckverbinders zur Eckverbindung zweier Längsprofile,
- Fig. 9
- eine schematische perspektivische Ansicht eines z. B. links in Fig. 1 plazierten Eckverbinders
zur Eckverbindung zweier Längsprofile,
- Fig. 10
- eine schematische Seitenansicht eines Ausgangs-Stanzteiles zur Bildung einer Eckklammer
des Aufsatzsockels,
- Fig. 11
- eine schematische perspektivische Ansicht der Eckklammer in Fig. 10,
- Fig. 12
- eine schematische perspektivische Ansicht der Einzelheit XII in Fig. 2 in größerem
Maßstab mit einer Eckklammer in einem Montagestadium.
[0010] In Fig. 1 ist ein fertig montierter Aufsatzsockel 10 gezeigt, der insbesondere für
Dachöffnungen, z. B. für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, geeignet und bestimmt ist.
Derartige Aufsatzsockel 10 sind als etwa quadratische bis rechteckige umlaufende Sockelrahmen
11 gebildet mit einer oberseitigen Öffnung 12 und einer fußseitigen Öffnung 13. Bei
dem Sockelrahmen 11 hier interessierender Gestaltung ist die oberseitige Öffnung 12
kleiner als die fußseitige Öffnung 13. Dabei verläuft der Sockelrahmen 11 von der
fußseitigen Öffnung 13 ausgehend zur oberseitigen Öffnung 12 hin konisch mit schräg
gerichteten Wandflächen 14 bis 17. Derart gestaltete konische Aufsatzsockel 10 sind
aufgrund des konischen Verlaufs von der fußseitigen Öffnung 13 zur oberseitigen Öffnung
12 für in dieser Richtung verlaufende Ströme von Gas, Rauch od. dgl. besonders strömungsgünstig
und in hohem Maße wirksam mit sehr guten diesbezüglichen Kennwerten. Bekannte Aufsatzsockel
10 dieser Art aus Kunststoff oder insbesondere aus Metall, bei denen die Seitenwände
in den Eckbereichen insbesondere durch Schweißen verbunden sind und der Sockelrahmen
11 damit ein fertiges Rahmengebilde darstellt, sind aufwendig und teuer in der Herstellung.
Sie haben ferner den Nachteil, dass diese fertigen Aufsatzsockel 10 aufgrund ihrer
Abmessungen einen großen Platzbedarf haben, sei es hinsichtlich der Bereithaltung
auf Lager oder hinsichtlich des Transports von der Auslieferungsstätte bis hin zur
Baustelle.
[0011] Diese Nachteile sind dadurch beseitigt, dass der Aufsatzsockel 10 als Bausatz mit
einzelnen Komponenten bereit gehalten wird, die erst im Bereich der Montagestätte
zur Bildung des Aufsatzsockels 10 miteinander zusammen montiert werden können.
[0012] Ein derartiger quadratischer bis rechteckiger umlaufender Sockelrahmen 11 hat als
Bausatz zur Bildung der vier Seitenwände einzelne, geradlinig verlaufende Längsprofile
18 bis 21 quadratischer bis rechteckiger Kontur, wobei zwei Längsprofile 18, 20 einerseits
und zwei Längsprofile 19, 21 andererseits jeweils gleich gestaltet sind. Die beiden
Längsprofile 18, 20, die beim Sockelrahmen 11 einander gegenüberstehen, sind identisch
und gleich lang und als Langteile länger ausgebildet als die beiden anderen Längsprofile
19, 21, die zu den Längsprofilen 18, 20 etwa rechtwinklig stehen. Diese kurzen Längsprofile
19, 21 sind ebenfalls identisch und gleich lang und als Kurzteile ausgebildet. Aus
Fig. 1 und 2 erkennt man, dass an zwei Seiten des Sockelrahmens 11 ein als Kurzteil
ausgebildetes Längsprofil 19, 21 zwischen zwei als Langteil ausgebildeten Längsprofilen
18, 20 aufgenommen ist. Es versteht sich, dass die Verhältnisse auch derart umgekehrt
sein können, dass statt dessen ein Langteil zwischen zwei Kurzteilen aufgenommen ist.
[0013] Der die Längsprofile 18 bis 21 umfassende Bausatz für den Sockelrahmen 11 weist ferner
insgesamt vier Eckverbinder 40 bis 43 auf, mittels denen die vier Längsprofile 18
bis 21 insbesondere durch jeweilige Steckverbindungen miteinander lösbar verbunden
werden können.
[0014] Wie insbesondere aus Fig. 3 bis 6 ersichtlich ist, sind die einzelnen Längsprofile
18 bis 21 jeweils aus viereckigen Platten gebildet und weisen einen abgewinkelten
oberseitigen, im Querschnitt vorzugsweise winkelförmigen Kragen 22 bis 25 auf, der
im zusammengebauten Zustand des Aufsatzsockels 10 ringsum läuft. Auf der Unterseite
und im Bereich der fußseitigen Öffnung 13 sind die einzelnen Längsprofile 18 bis 21
mit einem abgewinkelten unteren Aufstandsflansch 26 bis 29 versehen, wobei sämtliche
Aufstandsflansche 26 bis 29 innerhalb einer gemeinsamen, bei der Aufstellung insbesondere
horizontalen Ebene verlaufen. Zwischen den oberseitigen Kragen 22 bis 25 und fußseitigen
Aufstandsflanschen 26 bis 29 erstrecken sich die schräg verlaufenden Wandflächen 14
bis 17. Dazwischen, zwischen letzeren und dem jeweiligen oberseitigen Kragen 22 bis
25, kann noch eine nicht schräge Zwischenfläche 30 bis 33 vorgesehen sein.
[0015] Man erkennt, dass für den Aufsatzsockel 10 in Form des Sockelrahmens 11 nur zwei
Stück solcher Längsprofile 18, 20 nötig sind, die als Langteil ausgebildet und identisch
gestaltet sind. Gleichermaßen sind lediglich zwei Längsprofile 19, 21, die als Kurzteile
gestaltet sind und ebenfalls identisch sind, erforderlich. Dies bedeutet, dass für
die Längsprofile 18 bis 21 nur ein als Langteil dienender Typus und ein als Kurzteil
dienender Typus herzustellen und bereitzuhalten sind. Dies reduziert die Anzahl unterschiedlicher
Bauteile und führt zu einer erheblichen Reduzierung der Herstellungskosten sowie des
Platzbedarfs.
[0016] Ausgehend von den in Fig. 4 und 6 gezeigten, noch nicht abgekanteten viereckigen
Platten zur Bildung eines Langteiles gemäß Fig. 3 bzw. eines Kurzteiles gemäß Fig.
5 werden die viereckigen Platten gemäß Fig. 4 bzw. Fig. 6 an den sichtbaren Linien
so abgekantet, dass sich bei jedem Langteil gemäß Fig. 4 und 3 der im Querschnitt
etwa winkelförmige Kragen 22, 24, die schräge Wandfläche 14, 16 sowie der untere Aufstandsflansch
26, 28 und zwischen dem Kragen 22, 24 und der schrägen Wandfläche 14, 16 die nicht
schräge Zwischenfläche 30, 32 ergeben. Das fertig abgekantete, ein Langteil bildende
Längsprofil 18, 20 ergibt sich aus Fig. 3 und wird für den Zusammenbau zum Sockelrahmen
11 in Fig. 1 entweder links oder rechts oben platziert bzw. bei der Darstellung gemäß
Fig. 2 links und rechts.
[0017] Das aus der Abkantung der Platte gemäß Fig. 6 gewonnene, ein Kurzteil darstellende
Längsprofil 19, 21 ergibt sich aus Fig. 5 und ist beim Zusammenbau gemäß Fig. 1 jeweils
zwischen zwei ein Langteil bildenden Längsprofilen 18, 20 aufgenommen. Die zusammengesetzten
Längsprofile 18 bis 21 des Sockelrahmens 11 schließen in den Eckbereichen mit den
nicht schrägen Zwischenflächen 30 bis 33 und/oder den jeweiligen oberseitigen Kragen
22 bis 25 aneinander an, wobei sich dort jeweilige Eckstöße ergeben.
[0018] Für die Bildung des Sockelrahmens 11 sind im Bereich der Ecken zwei verschiedene
Typen von Eckverbindern 40 und 42 vorgesehen, wobei der Eckverbinder 40 auch an die
Stelle des Eckverbinders 43 in Fig. 1 als gleicher Typus treten kann. Gleiches gilt
für den Eckverbinder 42, der als gleiches Bauteil auch als Eckverbinder 41 verwendbar
ist. Insoweit sind auch für diese Eckverbinder lediglich zwei Typen erforderlich,
wodurch der Aufwand weiterhin reduziert wird. Diese beiden Typen sind in Fig. 7 bis
9 dargestellt. Die Eckverbinder 40 bis 43, insbesondere der eine Typus 40, 43 und
gleichermaßen der andere Typus 42, 41, sind jeweils aus zwei zu einem Winkelteil geklappten
Klappteilen in Form jeweils etwa rechtwinkliger Dreiecke gebildet, die im Bereich
der Dreieck-Hypotenuse einstückig verbunden sind. In Fig. 7 und 8 ist für den dortigen
Eckverbinder 42 gezeigt, dass dieser aus zwei gleichartigen Klappteilen 42a und 42b
einstückig gebildet ist, die im Bereich der Dreieck-Hypotenuse einstückig verbunden
sind und unter Bildung eines Winkels gemäß Fig. 8 geklappt sind. In Fig. 9 ist für
den anderen Typus eines Eckverbinders 40 gezeigt, dass auch dieser aus zwei Klappteilen
44a und 44b gebildet ist, die in gleicher Weise im Bereich der Dreieck-Hypotenuse
einstückig verbunden und zu einem Winkel geklappt sind.
[0019] Die Eckverbinder 40 bis 43 weisen randseitig z. B. zwei in Längsrichtung am Rand
beabstandete Haken auf, von denen beim Eckverbindertyp 42 gemäß Fig. 7 und 8 die Haken
am Rand des Klappteiles 42a mit 42c und des Klappteils 42b mit 42d bezeichnet sind.
Man erkennt, dass die Haken 42c in Fig. 7 und 8 nach unten gerichtet sind, wobei zwischen
den Haken 42c und dem Rand des Klappteiles 42a ein schlitzartiger Zwischenraum gebildet
ist. Die Haken 42d am Außenrand des anderen Klappteiles 42b sind in der Zeichnung
nach oben gerichtet, wobei ebenfalls zwischen den Haken 42d und dem Rand des Klappteiles
42b ein schlitzförmiger Zwischenraum gebildet ist.
[0020] Beim anderen Eckverbindertypus 40, 43 sind ebenfalls jeweilige Haken 44c und 44d
vorgesehen, wobei diese Haken gegensinnig ausgerichtet sind, derart, dass die Haken
44c am Rand des in Fig. 9 linken Klappteiles 44a nach unten gerichtet sind, während
die Haken 44d am Rand des anderen Klappteiles 44b nach oben gerichtet sind, jeweils
unter Belassung eines Zwischenraumes zwischen dem jeweiligen Haken und dem Rand des
Klappteils 44a bzw. 44b, wie dies auch bei Fig. 7 und 8 der Fall ist. Man erkennt,
dass bei den beiden Eckverbindertypen 42 gemäß Fig. 7 und 8 einerseits und 40 gemäß
Fig. 9 andererseits die Haken lediglich seitenverkehrt vorgesehen sind. Dies bedeutet,
dass als Zuschnitt zur Bildung der Eckverbinder 40 bis 43 nur ein Exemplar notwendig
ist, analog der Darstellung in Fig. 7, wobei von diesem Bauteil insgesamt vier Stück
für den Sockelrahmen 11 erforderlich sind. Zwei Stück werden entlang der Dreieck-Hypotenuse
in der einen Richtung, z. B. links, gekantet, während zwei andere gleiche Typen gegensinnig
entlang der gleichen Linie rechts gekantet werden, wodurch sich die zwei unterschiedlichen
Typen gemäß Fig. 8 und 9 ergeben. Die Haken 42c, 42d und 44c, 44d werden etwa rechtwinklig
abgebogen. Damit wird offenbar, dass auch hinsichtlich der Eckverbinder 40 bis 43
eine erhebliche Ersparnis an Herstellungs- und Materialkosten erreicht ist.
[0021] Bezüglich der Eckverbinder 40 bis 43 ist festzustellen, dass die in Fig. 8 und 9
gezeigten Typen 42, 40 aus einem Zuschnitt gemäß Fig. 7 durch Abkanten in einer Richtung
bzw. in anderer Richtung gebildet sind. Dabei sind die an den Rändern abstehenden
Haken 42c, 42d, 44c und 44d jeweils an dem Rand des Eckverbinders angeordnet, der
bei dem rechtwinkligen Dreieck die Gegenkathete des Dreiecks bildet. Je Rand verlaufen
die Haken zum Randverlauf etwa parallel.
[0022] Die einzelnen Längsprofile 18 bis 21 weisen bei den Randbereichen der schräg gerichteten
Wandflächen 14 bis 17, mit denen diese an den Eckverbindern 40 bis 43 anliegen, Ausnehmungen
in Form z. B. von Schlitzen zum Einhängen der Haken 42c, 42d, 44c, 44d auf. Das als
Kurzteil gestaltete Längsprofil 19, 21 hat am in Fig. 6 rechten Randbereich z. B.
zwei beabstandete Ausnehmungen 34 und gleichermaßen zwei Ausnehmungen 35 am linken
Rand. In analoger Weise weisen die als Langteile gestalteten Längsprofile 18, 20 am
in Fig. 4 rechten Randbereich Ausnehmungen 36 in Form von Schlitzen und am linken
Randbereich eben solche Ausnehmungen 37 auf. Vergleicht man Fig. 6 und Fig. 4 miteinander
bzw. Fig. 5 mit Fig. 3, erkennt man, dass der Abstand der Ausnehmungen 34 vom Querrand
des Längsprofils 21, 19 geringer ist als der Abstand, den die Ausnehmungen 36 vom
Querrand des als Langteil gestalteten Längsprofils 18, 20 haben. Da die jeweiligen
Platten zur Bildung der Längsprofile klappsymetrisch gestaltet sind, gilt gleiches
auch für den Abstand der Ausnehmungen 35 vom Querrand der als Kurzteile gestalteten
Längsprofile 21, 19 und gleichermaßen auch für den Abstand der Ausnehmungen 37 vom
Querrand der als Langteile gestalteten Längsprofile 18, 20.
[0023] Insbesondere aus Fig. 4 und 6 erkennt man, dass in einer Reihe mit den Ausnehmungen
34 bis 37 je Randbereich eine weitere etwa schlitzförmige Ausnehmung 38 bzw. 39 beim
Längsprofil 21, 19 und in gleicher Weise eine schlitzförmige Ausnehmung 88, 89 beim
Längsprofil 18, 20 vorgesehen ist, und zwar jeweils im Übergangsbereich zwischen dem
Kragen 25, 23 bzw. 22, 24 und der Zwischenfläche 33, 31 bzw. 30, 32.
[0024] Die zusammengesetzten Längsprofile 18 bis 21 des Sockelrahmens 11 schließen in den
Eckbereichen mit den nicht schrägen Zwischenflächen 30 bis 33 sowie den jeweiligen
oberseitigen Kragen 22 bis 25 aneinander an, wobei im Bereich der Kragen 22 bis 25
an den Ecken in Fig. 1 und 2 sowie Fig. 12 angedeutete Eckklammern 53 vorgesehen sind,
die jeweils zwei aneinander anstoßende Kragen formschlüssig miteinander verbinden.
Die Eckklammern 53 weisen jeweils ein Winkelstück 54 auf, das im Bereich der Ecken
und aneinanderstoßenden Kragen 22 bis 25, vorzugsweise an deren Innenseite, anliegen
kann. Beidseitig des Winkelstücks 54 schließen sich Vorsprünge 55 und 56 an, die die
Form von Zungen haben und etwa parallel zur Längserstreckung des Winkelstückes 54
verlaufen, wobei über einen Teil der Verlaufslänge ein Schlitz 57 bzw. 58 vorgesehen
ist.
[0025] Für den Zusammenbau des Sockelrahmens 11 zur Bildung des Aufsatzsockels 10 ist die
Reihenfolge der Montage grundsätzlich beliebig. Man kann z.B. so vorgehen, dass zunächst
jedes als Langteil gestaltete Längsprofil 18 und 20 mit entsprechenden Eckverbindern
40, 41 bzw. 42, 43 versehen wird. Zu diesem Zweck wird z. B. ein Eckverbinder 40 mit
dem Klappteil 44a von innen an die schräge Wandfläche 14 des Längsprofils 18 angelegt,
wobei die nach unten gerichteten, etwa rechtwinklig gebogenen Haken 44c durch die
Ausnehmungen 37 hindurch greifen und dadurch der Eckverbinder 40 hängend am Längsprofil
18 gehalten ist. In gleicher Weise kann am gegenüberliegenden, ebenfalls als Langteil
ausgebildeten Längsprofil 20, z. B. vorn, ein Eckverbinder 42 gemäß Fig. 8 mit dem
Klappteil 42a von innen an die schräge Wandfläche 16 angelegt werden, wobei auch hier
die nach unten gerichteten, rechtwinklig gebogenen Haken 42c durch die schlitzförmigen
Ausnehmungen 36 hindurch greifen und dabei der Eckverbinder 42 eingehängt wird. Beide
Eckverbinder 40, 42 sind dabei hängend am Längsprofil 18 bzw. 20 gehalten und damit
bereit für eine Montage eines als Kurzteil gebildeten Längsprofils 19, das zwischen
den Längsprofilen 18 und 20 platziert werden kann. Dabei legen sich die Klappteile
44b und 42b der Eckverbinder 40 bzw. 42 rückseitig an den schrägen Wandteil 15 des
Längsprofils 19 an, wobei die etwa rechtwinklig gebogenen Haken 44d und 42d durch
die schlitzförmigen Ausnehmungen 34, 35 hindurch greifen und dadurch das Längsprofil
19 herabfallsicher hängend an den Eckverbindern 40, 42 gehalten ist. Der Aufsatzsockel
11 ist insbesondere durch die gegensinnig ausgerichteten und etwa rechtwinklig abgebogenen
Haken 42c, 42d, 44c, 44d der Eckverbinder 40 bis 43 und die zusätzlichen Eckklammern
53 für die Montage auf die Dachöffnung vorbereitet.
[0026] In analoger Weise werden für den Zusammenbau des Sockelrahmens 11 an den hinteren
Enden der beiden als Langteile ausgebildeten Längsprofile 18, 20 entsprechende Eckverbinder
41, 43 angebracht, wobei die Anbringung des Eckverbinders 41 in gleicher Weise wie
diejenige des Eckverbinders 40 geschieht und wobei die Anbringung des anderen Eckverbinders
43 in gleicher Weise wie diejenige des Eckverbinders 42 geschieht. Danach sind die
beiden Eckverbinder 41 und 43 am anderen Ende der beiden als Langteile gestalteten
Längsprofile 18, 20 hängend gehalten. Sodann kann zwischen den Längsprofilen 18, 20
ein als Kurzteil ausgebildetes Längsprofil 21 platziert werden, das analog dem Längsprofil
19 an den Haken der Eckverbinder 41, 43 angebracht und hängend gehalten ist.
[0027] Zur Sicherung der Formstabilität können im Bereich der einzelnen Ecken die Eckklammern
53 von oben her in die jeweiligen Ausnehmungen 38, 39 und 88, 89 derart eingesteckt
werden, dass deren Vorsprünge 55, 56 in Form von Zungen durch diese Ausnehmungen 38,
39 und 88, 89 hindurch greifen und formschlüssig darin aufgenommen werden, wobei das
Winkelstück 54 an der Innenseite der jeweiligen Ecke Anlage finden kann.
[0028] Man erkennt beim fertig zusammengebauten Sockelrahmen 11, dass dabei die beiden als
Kurzteile gebildeten Längsprofile 19, 21 mit ihren beidendigen Randbereichen von außen
an jeweils einen Klappteil 44b, 42b eines Eckverbinders 40, 42 bzw. 41, 43 angelegt
sind und dessen nach oben gerichtete Haken 44d, 42d in die zugeordneten Ausnehmungen
34, 35, insbesondere Schlitze, derart eingreifen, dass die als Kurzteile gebildeten
Längsprofile 19, 21 an den Eckteilen hängend gehalten sind.
[0029] Die Längsprofile 18 bis 21 sind als Blechprofile ausgebildet. Die Eckverbinder 40
bis 43 bestehen ebenfalls aus Blech, gleichermaßen auch die Eckklammern 53. Diese
Bauteilen, die den Bausatz ausmachen, lassen sich einfach und kostengünstig herstellen.
Sie sind selbst einfach und erlauben wegen des außerordentlich geringen Platzbedarfs
eine Lagerhaltung sowie einen Transport bis hin zur Montagestätte bei sehr geringem
Raumbedarf. Die einzelnen Bestandteile zur Bildung des Sockelrahmens 11 lassen sich
in kostensparender Weise als Blechteile zuschneiden. Sie lassen sich einfach hantieren
und ermöglichen ohne Hilfswerkzeuge eine einfache und schnelle Montage, die keine
besonderen Kenntnisse verlangt. Ein Aufsatzsockel 10 beschriebener Art in der Gestaltung
als konischer Sockel ist daher insgesamt außerordentlich kostengünstig zu verwirklichen.
1. Aufsatzsockel, insbesondere für Dachöffnungen, z. B. für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen,
mit einem quadratischen bis rechteckigen umlaufenden Sockelrahmen (11), der oberseitig
eine kleinere Öffnung (12) als fußseitig aufweist und von der fußseitigen Öffnung
(13) ausgehend zur oberseitigen Öffnung (12) hin konisch verläuft mit schräg gerichteten
Wandflächen (14 bis 17),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenwände aus einzelnen geradlinig verlaufenden, vorzugsweise aus Blechprofilen
bestehenden Längsprofilen (18 bis 21) quadratischer bis rechteckiger Kontur gebildet
sind und dass in den Eckbereichen Eckverbinder (40 bis 43) vorgesehen sind und die
Längsprofile (18 bis 21) mittels der Eckverbinder (40 bis 43) zumindest im Bereich
der schräg gerichteten Wandflächen (14 bis 17), mit denen sie an den Eckverbindern
(40 bis 43) schräg anliegen, lösbar verbindbar sind.
2. Aufsatzsockel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sockelrahmen (11) aus den Längsprofilen (18 bis 21) und den Eckverbindern (40
bis 43) durch jeweilige Steckverbindungen zusammengesetzt ist.
3. Aufsatzsockel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Längsprofile (18 bis 21) aus viereckigen Platten mit einem abgewinkelten oberseitigen,
im Querschnitt vorzugsweise winkelförmigen, Kragen (22 bis 25) und/oder einem abgewinkelten
unteren Aufstandsflansch (26 bis 29) und/oder einer dazwischen verlaufenden schrägen
Wandfläche (14 bis 17) gebildet sind.
4. Aufsatzsockel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem oberseitigen Kragen (22 bis 25) und der schrägen Wandfläche (14 bis
17) eine nicht schräge Zwischenfläche (30 bis 33) vorgesehen ist.
5. Aufsatzsockel nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Längsprofile (18, 20), die beim Sockelrahmen (11) einander gegenüberstehen,
gleich lang und als Langteile länger ausgebildet sind als die beiden anderen, als
Kurzteile ausgebildeten Längsprofile (19, 21).
6. Aufsatzsockel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass an zwei Seiten des Sockelrahmens (11) ein Kurzteil (19, 21) zwischen zwei Langteilen
(18, 20) aufgenommen ist oder umgekehrt ein Langteil (18, 20) zwischen zwei Kurzteilen
(19,21).
7. Aufsatzsockel nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zusammengesetzten Längsprofile (18 bis 21) des Sockelrahmens (11) in den Eckbereichen
mit den nicht schrägen Zwischenflächen (30 bis 33) und/oder mit den jeweiligen oberseitigen
Kragen (22 bis 25) aneinander anschließen.
8. Aufsatzsockel nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der oberseitigen Kragen (22 bis 25) an den Ecken Eckklammern (53) vorgesehen
sind, die zwei aneinanderstoßende Kragen (22 bis 25) formschlüssig miteinander verbinden.
9. Aufsatzsockel nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Eckklammern (53) jeweils ein Winkelstück (54) aufweisen, das im Bereich der Ecken
und aneinanderstoßenden Kragen (22 bis 25), vorzugsweise an deren Innenseite, anliegen
kann und mit sich beidseitig an das Winkelstück (54) anschließenden Vorsprüngen (55,
56), insbesondere Zungen, in jeweils zugeordnete Schlitze (38, 39, 88, 89) in den
nicht schrägen Zwischenflächen (30 bis 33) und/oder in den oberseitigen Kragen (22
bis 25), von oben her, formschlüssig eingreifen kann.
10. Aufsatzsockel nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Eckverbinder (40 bis 43) randseitig abstehende Haken (42c, 42d, 44c, 44d) aufweisen
und die Längsprofile (18 bis 21) bei den Randbereichen der schräg gerichteten Wandflächen
(14 bis 17), mit denen diese an den Eckverbindern (40 bis 43) anliegen, Ausnehmungen
(34 bis 37), z. B. Schlitze, zum Einhängen der Haken (42c, 42d, 44c, 44d) aufweisen.
11. Aufsatzsockel nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand der Ausnehmungen (34 bis 37) vom Querrand der Längsprofile (18 bis 21)
bei den Kurzteiten (19, 21) geringer ist als bei den Langteilen (18, 20).
12. Aufsatzsockel nach Anspruch 10 der 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausnehmungen (34 bis 37), insbesondere Schlitze, etwa parallel zum jeweiligen
Querrand der Längsprofile (18 bis 21) verlaufen.
13. Aufsatzsockel nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Eckverbinder (40 bis 43) jeweils aus zwei zu einem Winkel geklappten Klappteilen
(44a, 44b, 42a, 42b) in Form jeweils etwa rechtwinkliger Dreiecke gebildet sind, die
im Bereich der Dreieck-Hypotenuse einstückig verbunden und geklappt sind.
14. Aufsatzsockel nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die abstehenden Haken (42c, 42d, 44c, 44d) an den Rändern der Eckverbinder (40 bis
43) vorgesehen sind, die jeweils die Gegenkathete des Dreiecks bilden, und vorzugsweise,
dass die Haken (42c, 42d, 44c, 44d) etwa parallel zum Verlauf des jeweiligen Randes
ausgerichtet sind, wobei vorzugsweise die Haken (42c, 44c) an einem Rand jedes Eckverbinders
(40 bis 43) in eine Richtung weisen während die Haken (42d, 44d) am anderen Rand in
eine dazu gegensinnige Richtung weisen.
15. Aufsatzsockel nach einem der Ansprüche 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den beidendigen Randbereichen der beiden Langteile (18, 20) innen jeweils Eckverbinder
(40 bis 43) mit einem Klappteil (42a, 44a) angelegt sind und mit ihren nach unten
gerichteten Haken (42c, 44c) in die zugeordneten Ausnehmungen (36, 37), insbesondere
Schlitze, derart eingehängt sind, dass die Eckteile (40 bis 43) hängend gehalten sind,
und vorzugsweise, dass die beiden Kurzteile (19, 21) mit ihren beidendigen Randbereichen
von außen an jeweils einen Klappteil (42b, 44b) eines Eckverbinders (40 bis 43) angelegt
sind und dessen nach oben gerichtete Haken (42d, 44d) in die zugeordneten Ausnehmungen
(34, 35), insbesondere Schlitze, derart eingreifen, dass die Kurzteile (19, 21) an
den Eckteilen (40 bis 43) hängend gehalten sind.