[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Gebindepackungen, insbesondere
von Gebindepackungen für Zigaretten (Zigarettenstange), wobei eine Gruppe von Packungen,
insbesondere Zigarettenpackungen, in eine Außenumhüllung eingehüllt wird zur Bildung
der Gebindepackung, und wobei die Packungen jeweils eine Codierung, insbesondere einen
Barcode, aufweisen und die Gruppe von Packungen derart in die Außenumhüllung eingewickelt
wird, dass die Codierung der Packungen nicht durch die Außenumhüllung verdeckt ist
und dass danach ein Mittel zum Verdecken der Codierung der Packungen, insbesondere
ein Zuschnitt oder ein (Klebe-)Etikett, und eine Codierung für die Gebindepackung
an der Gebindepackung angeordnet werden, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Weiterhin
betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 5.
[0002] Gebindepackungen sind insbesondere im Bereich der Zigarettenindustrie seit langem
bekannt. Dabei sind die Packungen bzw. Zigarettenpackungen, die den Inhalt der Gebindepackung
bzw. Zigarettenstange bilden, in der Regel nebeneinander sowie vorzugsweise in mehreren
Reihen hintereinander angeordnet. Eine bevorzugte Formation ist eine Anordnung der
Packungen in zwei Reihen mit jeweils fünf Packungen. Der Packungsinhalt ist in der
Regel in eine Außenumhüllung aus einem Verpackungsmaterial wie Papier oder Pappe eingewickelt,
das gegebenenfalls von einer zusätzlichen Schutzhülle beispielsweise aus Polypropylen,
Polyethylen, Cellophan oder dergleichen umgeben sein kann, um die Gebindepackung aromadicht
zu verschließen.
[0003] Weiterhin ist es üblich die Packungen jeweils mit einer Codierung zu versehen, insbesondere
einer maschinenlesbaren Codierung wie einem Barcode. Die Codierung kann neben Informationen
zur Herstellung bzw. über den Hersteller auch Informationen für den Verkauf an den
Endkunden liefern, beispielsweise Informationen zum Abfragen des Verkaufspreises aus
einer Produktdatenbank oder dergleichen.
[0004] Darüber hinaus sind Gebindepackungen bekannt, bei denen die Außenumhüllung derart
ausgebildet ist, dass die Packungen teilweise sichtbar sind. Zu dieser Art von Gebindepackungen
zählt auch die sogenannte "Naked Wrap", bei der die Außenumhüllung lediglich durch
eine durchsichtige Schutzhülle aus Polypropylen gebildet ist. Dies hat zur Folge,
dass die Packungen bzw. deren Codierung durch die Außenumhüllung hindurch sichtbar
bzw. lesbar sind. Beim Verkauf dieser und ähnlicher Gebindepackungen besteht jedoch
das Problem, dass es dazu kommen kann, dass versehentlich die Codierung der Packung
eingelesen wird statt der Codierung der Gebindepackung, was zu einer fehlerhaften
Berechnung des Verkaufspreises der Gebindepackung führen kann.
[0005] Eine Lösung dieses Problems besteht darin, dass die Gebindepackung mit einem Zuschnitt,
beispielsweise einem Etikett versehen wird zur Überdeckung der Codierung der Packung.
Dieses Etikett kann auch die Codierung für die Gebindepackung aufweisen.
[0006] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde Maßnahmen vorzuschlagen
die zu einer günstigen Herstellung von Gebindepackungen dieses speziellen Typs führen.
[0007] Ein erfindungsgemäßes Verfahren weist die Merkmale des Anspruchs 1 auf. Es ist demnach
vorgesehen, dass die Gebindepackung einer Codierstation zum Aufbringen der Codierung
für die Gebindepackung an der Außenumhüllung und/oder zum Anbringen der Mittel zum
Verdecken der Codierung der Packungen zugeführt wird, wobei die Gebindepackung wenigstens
im Bereich der Codierstation durch ein taktweise angetriebenes Fördermittel transportiert
wird, und dass die Codierung und/oder die Mittel zum Verdecken während eines kurzzeitigen
Stillstands des Fördermittels in der Codierstation angebracht werden. Ferner wird
die codierte Gebindepackung nachfolgend einer Prüfstation insbesondere zur Prüfung
der Codierung und/oder der Verdeckung der Codierung der Packungen zugeführt, wobei
fehlerhafte Gebindepackungen im Bereich einer nach der Prüfstation angeordneten Auswurfstation
ausgesondert werden. Weiterhin wird die Gebindepackung wenigstens im Bereich der Codierstation
und/oder der Prüfstation, mit ihrer Längserstreckung im wesentlichen quer zur Transportrichtung
des Fördermittels transportiert, wobei die Codierung der Gebindepackung im Bereich
der Codierung der Packungen durch eine seitlich neben dem Fördermittel angeordnete
Codierstation angebracht wird, vorzugsweise im Bereich von quergerichteten Stirnseiten
der Gebindepackung. Diese Anordnung ermöglicht ein einfaches Anbringen der Codierung
und/oder von Etiketten im Bereich der Codierung der Packungen. Ferner wird die Gebindepackung
zunächst mit ihrer Längserstreckung im wesentlichen parallel zur Transportrichtung
des Fördermittels transportiert und vor Erreichen der Codierstation in einer Wendestation
um etwa 90° gedreht, sodass die Gebindepackung mit Ihrer Längserstreckung im wesentlichen
quer zur Transportrichtung des Fördermittels transportiert wird, wobei die Gebindepackung
nach der Codierstation und/oder der Prüfstation in einer weiteren Wendestation erneut
um etwa 90° gedreht wird, sodass sie mit ihrer Längserstreckung im wesentlichen wieder
parallel zur Transportrichtung des Fördermittels transportiert wird. Auf diese Weise
ist eine einfache Integration in vorhandene Vorrichtungen zur Herstellung und Verpackung
von Gebindepackungen möglich.
[0008] Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben
sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung im Übrigen.
[0009] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des Verfahrens wird in der Codierstation
die Codierung der Packungen überdruckt und die Codierung der Gebindepackung an der
Außenumhüllung angebracht insbesondere aufgedruckt. Dies ermöglicht einen Verzicht
auf die Anbringung eines Zuschnitts zur Verdeckung der Codierung der Packungen.
[0010] Hinsichtlich der Anbringung von separaten Zuschnitten zur Verdeckung der Codierung
der Packungen ist es denkbar, dass ein fortlaufender Materialstreifen in Abständen
mit einer Codierung für jeweils eine Gebindepackung versehen und nachfolgend durch
Durchtrennen des Materialstreifens zwischen den Codierungen zu Zuschnitten vereinzelt
wird und dass die Zuschnitte mit Leim versehen und in der Codierstation an jeweils
einer Außenumhüllung einer Gebindepackung befestigt werden.
[0011] Von Vorteil kann es sein die Codierstation im Förderweg zwischen einer Vorrichtung
zur Herstellung der Gebindepackungen (Stangenpacker) und einer Vorrichtung zum Gruppieren
und/oder Kartonieren der codierten Gebindepackungen (Kartoniermaschine) anzuordnen,
um eine Integration in vorhandene Verpackungsmaschinen zu gewährleisten.
[0012] Eine Vorrichtung zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe weist die Merkmale des
Anspruchs 5 auf.
[0013] Die Gebindepackung kann wenigstens im Bereich der Codierstation und/oder der Prüfstation
auf dem Fördermittel mit ihrer Längserstreckung im wesentlichen quer zur Förderrichtung
weisend angeordnet sein, wobei Stirnseiten der Gebindepackung einer neben der Förderstrecke
angeordneten Codierstation zugewandt sind.
[0014] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass Zuschnitte
zum Verdecken der Codierung der Packungen von einer Bobine zur Codierstation (30)
zuführbar sind, wobei auf der Bobine ein fortlaufender Materialstreifen als Trägermaterial
mit im Abstand hintereinander angeordneten Etiketten als Zuschnitte aufgewickelt ist,
und wobei der Materialstreifen in einer Ebene, die parallel zur Stirnfläche der Gebindepackungen
verläuft, transportierbar ist, und wobei die Etiketten vorzugsweise in diesem aufrechten
Förderabschnitt in einer Druckstation bedruckt werden, und wobei die Etiketten durch
Umlenkung des Materialstreifens vom Trägerstreifen lösbar sind, und wobei im Bereich
der Umlenkung ein Schieber angeordnet ist zur Aufnahme eines vom Trägerstreifen gelösten
Etiketts und wobei der Schieber in einer im wesentlichen horizontalen Ebene gegen
eine zugewandte Stirnseite der Gebindepackung bewegbar ist zur Anbringung des Etikettes
an der Außenumhüllung der Gebindepackung.
[0015] Alternativ kann vorgesehen sein, dass der Codierstation eine Bobine mit einem fortlaufenden
Materialstreifen aus Verpackungsmaterial zur Bildung von Zuschnitten zum Verdecken
der Codierung der Packungen zugeordnet ist, wobei der Materialstreifen von der Bobine
abziehbar und einer Druckstation zuführbar ist zur Anbringung einer Codierung und/oder
einer zusätzlichen Bedruckung am fortlaufenden Materialstreifen und dass der bedruckte
Materialstreifen einer Leimstation zuführbar ist zum Anbringen einer Beleimung am
Materialstreifen und dass der beleimte Materialstreifen einer Trennstation zuführbar
ist zum Vereinzeln von Zuschnitten aus dem Materialstreifen und dass die vereinzelten
Zuschnitte mittels eines Schiebers an eine Stirnseite der Gebindepackung bewegbar
ist zur Anbringung des bedruckten, beleimten und vereinzelten Zuschnitts an der Außenumhüllung
der Gebindepackung.
[0016] Eine weitere Besonderheit kann darin bestehen, dass zwei Codierstationen aufeinander
folgend entlang der Förderstrecke angeordnet sind, wobei stets nur eine Codierstation
im Betrieb ist zum unterbrechungsfreien Betrieb der Codierstation bei der Zuführung
von neuem Material zu einer der beiden Codierstationen bzw. bei einem Materialwechsel.
[0017] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen gemäß
Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine Gebindepackung in Form einer Zigarettenstange in schematischer räumlicher Darstellung,
- Fig. 2
- eine Stirnseite der Gebindepackung gemäß Fig. 1 gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel,
- Fig. 3
- eine Vorrichtung zum Anbringen von Etiketten an Gebindepackungen in einer schematischen
Draufsicht,
- Fig. 4
- die Vorrichtung gemäß Fig. 3 in einer Seitenansicht,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 3 in vergrößertem Maßstab 5 in vergrößertem
Maßstab,
- Fig. 6
- einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung entlang Schnittlinie VI-VI in Fig. 4,
- Fig. 7 und Fig. 8
- eine Einzelheit der Fig.6 in vergrößertem Maßstab während verschiedener Phasen des
Anbringens eines Etiketts,
- Fig. 9
- eine Einzelheit der Fig. 6 in verkleinertem Maßstab während eines Materialwechsels,
und
- Fig. 10
- eine alternative Lösung zur Anbringung von Etiketten in einer Darstellung analog zu
Fig. 6.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Beispiels aus der Zigarettenindustrie
erläutert. Gezeigt ist eine Gebindepackung 10 in Form einer Zigarettenstange 11. Der
Packungsinhalt der Zigarettenstange 11 besteht aus Zigarettenpackungen 12 die in zwei
Reihen zu jeweils fünf Zigarettenpackungen 12 als Gruppe angeordnet sind. Innerhalb
der Reihen liegen die Zigarettenpackungen 12 mit einander zugewandten Schmalseiten
nebeneinander. Die beiden Reihen sind hintereinander angeordnet, so dass eine obere
bzw. erste Reihe der Zigarettenpackungen 12 mit einer großflächigen Rückseite an bzw.
auf einer großflächigen Vorderseite einer unteren bzw. hinteren Reihe auf- bzw. anliegt.
[0019] Der Packungsinhalt ist in eine Außenumhüllung 13 eingehüllt, die im vorliegenden
Fall aus einer Polypropylenfolie hergestellt und durchsichtig ist, also den Blick
auf die Zigarettenpackungen 12 ermöglicht. Die Außenumhüllung 13 ist schlauchartig
um die Gruppe der Zigarettenpackungen 12 herumgewickelt und in einem Überlappungsbereich
14 verschlossen. Im Bereich von Stirnseiten 15 der Gebindepackung 10 sind Faltlappen
der Außenumhüllung 13 couvertartig übereinander gelegt und miteinander verbunden,
insbesondere durch Siegeln. Zur Öffnung der Außenumhüllung 13 ist ein Aufreißfaden
16 vorgesehen, der sich außermittig und quer zur Längsrichtung der Gebindepackung
10 verlaufend um diese herum erstreckt. Ein Ende 17 des Aufreißfadens 16 ist durch
einen U-förmigen Stanzschnitt 18 begrenzt, um das Ende 17 zum Öffnen der Außenumhüllung
13 leichter ergreifen zu können.
[0020] Die Zigarettenpackungen 12 weisen im Bereich ihrer Schmalseite eine Codierung 19
auf. Bei der Codierung 19 handelt es sich im vorliegenden Fall um einen Barcode, also
eine maschinenlesbare Kennzeichnung. Auf Grund der Tatsache, dass die Außenumhüllung
13 aus einent transparenten Material besteht, ist die Codierung 19 der Zigarettenpackungen
12 im Bereich der Stirnseite 15 der Gebindepackung 10 von außen sichtbar.
[0021] Damit die Codierung 19 nicht versehentlich beim Verkauf der Gebindepackung 10 durch
einen Kassenscanner erfasst wird, ist gemäß Fig. 1 vorgesehen, dass im Bereich der
Stirnseite 15 der Gebindepackung 10 ein separater Zuschnitt 20 in Form eines (Klebe-)
Etiketts angebracht wird. Der Zuschnitt 20 überdeckt zum einen auf Grund seiner Positionierung
und Größe die Codierung 19 der beiden Zigarettenpackungen 12 im Bereich der Stirnseite
15. Zudem trägt der Zuschnitt 20 eine Codierung 21 für die Gebindepackung 10. Nach
Anbringung des Zuschnitts 20 an der Außenumhüllung 13 der Gebindepackung 10 können
die Codierungen 19 der Zigarettenpackungen 12 nicht mehr gelesen bzw. erfasst werden,
sondern nur noch die Codierung 21 der Gebindepackung 10.
[0022] Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass der Zuschnitt 20 eine zusätzliche,
insbesondere individuelle, Bedruckung 22 aufweist. Diese Bedruckung 22 kann gestalterische
und/oder informationshaltige Elemente aufweisen.
[0023] Nach einem in Fig.2 gezeigten alternativen Ausführungsbeispiel wird die Codierung
19 der Zigarettenpackungen 12 nicht durch einen separaten Zuschnitt 20 sondern durch
eine Bedruckung 23 auf der Außenumhüllung 13 verdeckt. Die Bedruckung 23 erstreckt
sich im vorliegenden Fall lediglich im Bereich der Codierung 19 der Zigarettenpackungen
12. Zusätzlich ist auf die Außenumhüllung 13 die Codierung 21 für die Gebindepackung
10 aufgedruckt, allerdings seitlich zur Bedruckung 23 versetzt. Denkbar ist auch,
dass die Codierung 21 Teil der Bedruckung 23 ist.
[0024] Ein weiteres nicht in den Figuren gezeigtes Ausführungsbeispiel kann derart ausgebildet
sein, dass die Gruppe von Zigarettenpackungen 12 in einen Zuschnitt aus Verpackungsmaterial
teilweise eingehüllt ist, nämlich derart, dass die Stirnseiten 15 nicht durch den
Zuschnitt verdeckt werden. Die mit dem Zuschnitt umwickelte Gruppe aus Zigarettenpackungen
12 wird dann wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 in eine Außenumhüllung 13 einhüllt.
Auch in diesem Fall sind die Codierungen 19 der Zigarettenpackungen 12 durch die Außenumhüllung
13 hindurch sichtbar und können entweder mit einem Zuschnitt 20 oder einer Bedruckung
23 verdeckt werden.
[0025] Fig. 3 zeigt einen Teil einer Vorrichtung zum Herstellen und Handhaben von Gebindepackungen
10. Der Aufbau ist grob wie folgt: Die Gebindepackungen 10 werden von einem Stangenpacker
(nicht gezeigt) kommend auf einem Fördermittel, insbesondere einem endlosen Förderband
24 in einer Transportrichtung gemäß Pfeil 25 transportiert. Auf dem Förderband 24
werden die Gebindepackungen 10 dabei flach auf einer großflächigen Seite liegend und
mit ihrer Längserstreckung in Förderrichtung gemäß Pfeil 25 weisend transportiert.
[0026] Die Gebindepackungen 10 kommen dann in den Bereich einer ersten Wendestation 26 in
der die Relativlage der Gebindepackungen 10 um 90° gedreht wird, so dass die Gebindepackungen
10 mit ihrer Längserstreckung quer zur Förderrichtung weisen.
[0027] Die Gebindepackungen 10 kommen im Anschluss an die Wendestation 26 in den Bereich
eines weiteren Fördermittels 27 zum Transport der querliegenden Gebindepackungen 10.
Im Bereich des Fördermittels 27 ruhen die Gebindepackungen 10 unterseitig auf einer
Förderebene 28 und werden oberseitig durch im Abstand zueinander angeordnete Mitnehmer
29 eines Förderbands transportiert, das als umlaufender Endlosförderer ausgebildet
ist. Dabei erfassen die Mitnehmer 29 die Gebindepackungen 10 an einer in Transportrichtung
hinten liegenden oberen Kante.
[0028] Das Fördermittel 27 ist taktweise angetrieben zum intermittierenden Vorschub der
Gebindepackungen 10 entlang der Förderebene 28. Auf diese Weise gelangen die im Abstand
zueinander transportierten Gebindepackungen 10 schrittweise durch diesen Bereich der
Vorrichtung.
[0029] In Transportrichtung gemäß Pfeil 25 aufeinander folgend sind im Bereich des Fördermittels
27 mehrere Stationen zur Bearbeitung der Gebindepackung 10 hintereinander folgend
angeordnet. Es handelt sich dabei zunächst um zwei Codierstationen 30 sowie eine Prüfstation
31 und eine Auswurfstation 32.
[0030] In den Codierstationen 30 wird zunächst der Zuschnitt 20 bzw. die Bedruckung 23 und
Codierung 21 gemäß Fig. 1 und 2 an den Gebindepackungen 10 angebracht. Im Bereich
der Prüfstation 31 wird dann die bearbeitete Gebindepackung 10 auf ordnungsgemäße
Ausgestaltung überprüft und falls erforderlich für fehlerhaft befundene Gebindepackungen
10 im Bereich der Auswurfstation 32 vom Fördermittel 27 ausgeschleust. Diese Schritte
werden nachfolgend noch im Detail beschrieben.
[0031] Im weiteren Transportweg der Gebindepackungen 10 ist eine weitere Wendestation 33
angeordnet, um die Gebindepackungen 10 in die ursprüngliche Relativlage auf dem Förderband
24 zurückzuwenden. Im Bereich der Wendestation 33 und daran anschließend werden die
Gebindepackungen 10 wieder auf Förderbändern 24 transportiert und dabei durch Anlage
an einem gekrümmten Leitblech 34 während des Transports gedreht. Im Bereich des zweiten
Förderbands 24 werden die bearbeiteten Gebindepackungen 10 einer Maschine zum Verpacken
der Gebindepackungen 10 in Kartons, also einer Kartoniermaschine (nicht gezeigt) zugeführt.
Im Bereich der ersten Wendestation 26 wird die Gebindepackung 10 mittels eines durch
einen Motor 35 in einer horizontalen Ebene drehend angetriebenen Schwenkarms 36 erfasst
und unter Anlage an einem weiteren gekrümmten Leitblech 37 in die quergerichtete Position
geschwenkt.
[0032] Eine Besonderheit besteht hinsichtlich Maßnahmen zur Integration der Codierstationen
30 in bestehende Anlagen. So werden die Gebindepackungen 10 vor der ersten Wendestation
26 und der zweiten Wendestation 33 auf den beiden Förderbändern 24 in Längsrichtung
der Gebindepackungen 10 transportiert. Die Förderbänder 24 verlaufen parallel zueinander
und entlang einer gedachten Gerade. Seitlich versetzt hierzu, aber parallel zu den
Förderbändern 24 ist das Fördermittel 27 angeordnet, in dessen Bereich die Codierstationen
30 positioniert sind. Durch diese Anordnung ist es möglich ein durchgehendes Förderband
24 aufzutrennen und parallel sowie seitlich versetzt dazu das Fördermittel 27 zu integrieren,
das über die Wendestationen 26, 33 an die beiden Förderbänder 24 angeschlossen wird.
Denkbar ist aber auch, dass das Fördermittel 27 in den Verlauf der Förderbänder 24
integriert wird, also ohne seitlichen Versatz.
[0033] Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Codierstationen 30 wahlweise auch auf der gegenüberliegenden
Seite des Fördermittels 27 angeordnet werden können, je nach Lage bzw. Anordnung der
Zigarettenpackungen 12 innerhalb der Gebindepackung 10, d.h. je nachdem an welcher
Seite die Codierungen 19 der Zigarettenpackungen 12 im Bereich der Stirnseite 15 der
Gebindepackung 10 sichtbar sind. Der Einsatz von zwei Codierstationen 30 ist nicht
zwingend erforderlich, d.h. es kann auch nur eine Codierstation 30 vorgesehen sein.
Um einen Stopp der Vorrichtung bei einem Materialwechsel oder Zuführung anderer Zuschnitte
20 zu vermeiden, werden jedoch zwei Codierstationen 30 bevorzugt, die wechselweise
im Einsatz sind. Vorzugsweise ist also nur jeweils eine der beiden Codierstationen
30 in Betrieb, wobei die jeweils andere Codierstation 30 übemimmt, sobald die andere
Codierstation 30 neues und/oder anderes Material für die Zuschnitte 20 erhält bzw.
gewartet werden muss. In den Fig. 3 und 6 sind die Codierstationen 30 auf der anderen
Seite des Fördermittels 27 mit gestrichelten Linien angedeutet.
[0034] Nachfolgend wird die Anbringung eines Zuschnitts 10 in Form eines selbstklebenden
Etiketts gemäß Fig. 1 erläutert. Fig. 6 zeigt hierzu eine schematische Darstellung
der Vorrichtung in Form eines Vertikalschnitts quer zur Transportrichtung. Zu erkennen
ist hier einerseits, dass die Förderebene 28 durch zwei stegartige Organe gebildet
wird, die sich mit Abstand zueinander in Längsrichtung des Fördermittels 27 erstrecken
und auf denen die Gebindepackungen 10 unterseitig aufliegen. Die Zuschnitte 20 befinden
sich auf einem Trägermaterial 37, welches auf einer Bobine 38 aufgewickelt bereitgehalten
wird. Das Trägermaterial 37 wird von der Bobine 38 abgewickelt und zunächst abwärts
geführt bis zu einer ersten Umlenkrolle 39. Von dort verläuft das Trägermaterial 37
schräg aufwärts bis in den Bereich einer Druckstation 40. Im Bereich der Druckstation
40 wird das Trägermaterial 37 in einer aufrechten Ebene transportiert und dabei bedruckt.
Aufdruckt werden kann zum einen die Codierung 21 in Form eines Barcodes sowie die
zusätzliche Bedruckung 22. Statt der Anbringung der zusätzlichen Bedruckung 22 in
der Druckstation 40 kann diese auch bereits bei der Herstellung der Bobine 38 aufgebracht
worden sein. Das Gleiche gilt im Prinzip auch für die Codierung 21 in Form des Barcodes.
Bevorzugt wird jedoch sowohl die Codierung 21 als auch die Bedruckung 22 im Bereich
der Druckstation 40 angebracht.
[0035] Im Bereich eines oberen Endes der Druckstation 40 werden die Zuschnitt 20 bzw. Etiketten
vom Trägermaterial 37 abgelöst und an einen Schieber 41 übergeben, der die Zuschnitte
20 an der Stirnseite 15 der Gebindepackung 10 anbringt. Hierzu ist der Schieber 41
beispielsweise mittels eines Pneumatikzylinders 42 in einer horizontalen Ebene hin-
und herbewegbar. Der Schieber 41 arbeitet daher in der gleichen Ebene in der auch
die Gebindepackungen 10 transportiert werden. Die Zuschnitte 20 werden an der Vorderseite
des Schiebers 41 mittels Unterdruck bzw. Vakuum gehalten, so dass die klebrige Seite
des Etiketts zur Stirnseite 15 der Gebindepackung 10 weist. Durch Ausfahren des Pneumatikzylinders
42 wird das Etikett gegen die Stirnseite 15 gedrückt und dort angebracht. Das Ablösen
der Zuschnitte 20 vom Trägermaterial 37 kann dadurch erfolgen, dass das Trägermaterial
37 in einem großen Winkel umgelenkt wird, so dass die Etiketten automatisch abgelöst
werden. Im vorliegenden Fall wird das Trägermaterial 37 im Bereich der Unterseite
des Schiebers 41 an einer Umlenkschiene 43 um annähernd 180° umgelenkt und dann über
eine Umlenkrolle 44 in einer aufrechten Ebene nach unten gefördert. Nach Erreichen
einer weiteren Umlenkrolle 44 wird das Trägermaterial 37 schräg abwärts gefördert
und über eine weitere Umlenkrolle 45 einer Aufwickelrolle 46 zugeführt, auf der das
leere Trägermaterial 37 aufgerollt wird.
[0036] Die Codierstation 30 ist schwenkbar an einem nicht im Detail gezeigten Maschinengestell
gelagert. Hierzu ist ein Träger 47 für die Codierstation 30 auf eine Achse 48 schwenkbar
angeordnet und dient zur Aufnahme der Elemente der Codierstation 30, also im Wesentlichen
der Bobine 38, der Aufwickelrolle 46, der Druckstation 40, des Schiebers 41 sowie
der Führung für das Trägermaterial 37. Zum Auswechseln der Bobine 38 können die Codierstationen
30, wie in Fig. 9 gezeigt, um die Achse 48 geschwenkt werden.
[0037] Fig. 10 zeigt eine alternative Lösung zum Verdecken der Codierungen 19 der Zigarettenpackungen
12. Dabei wird von einer Bobine 49 ein endloser Materialstreifen eines Verpackungsmaterials
50 abgezogen und über eine Umlenkrolle 51 einer Druckstation 52 zugeführt. Danach
gelangt das Verpackungsmaterial 50 in den Bereich einer Leimstation 53, in der das
Verpackungsmaterial 50 beleimt wird. Es folgt daraufhin eine Trennstation 54 zum Vereinzeln
von Zuschnitten 20 aus der fortlaufenden Materialbahn des Verpackungsmaterials 50
sowie vergleichbar zum Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 bis 9 ein Pneumatikzylinder
55 zur Betätigung eines Schiebers 56, der die abgetrennten Zuschnitte 20 gegen die
Stirnseite 15 der Gebindepackung 10 drückt. Gegenüberliegend der Druckstation 52 und
der Leimstation 53 wird das Verpackungsmaterial 50 durch einen Fördergurt 57 jeweils
angetrieben und/oder abgestützt.
[0038] Bei dem Verpackungsmaterial 50 kann es sich um bereits bedrucktes Material handeln,
das zum Beispiel bereits in Abständen mit der Codierung 21 versehen ist, wobei mit
Hilfe der Druckstation 52 nur noch die zusätzliche Bedruckung 22 angebracht wird.
Alternativ kann es sich bei dem Verpackungsmaterial 50 auch um Material handeln, das
weder die Codierung 21 noch die Bedruckung 22 aufweist, so dass diese im Bereich der
Druckstation 52 aufgebracht wird. Zur Beleimung der Materialbahn wird vorzugsweise
dauerklebriger Leim aufgetragen, so dass die vereinzelten Zuschnitte 20 gegen die
Stirnseite 15 der Gebindepackung 10 geklebt werden kann.
[0039] Zur Prüfung der Gebindepackungen 10 ist in der Prüfstation 31 ein Überwachungsorgan,
insbesondere eine Überwachungskamera 58 angeordnet, die auf die Stirnseite 15 der
Gebindepackung 10 ausgerichtet ist. Auf diese Weise kann mit Hilfe der Überwachungskamera
58 ein Bild der Stirnseite 15 aufgenommen werden und mit einem Referenzbild vergleichen
werden. Dies kann in einer nicht gezeigten Steuereinrichtung erfolgen. Sofern die
Codierung 19 der Zigarettenpackungen 12 nicht vollständig verdeckt ist oder die Codierung
21 der Gebindepackungen 10 fehlerhaft, kann die entsprechende Gebindepackung 10 in
der Auswurfstation 32 ausgesondert werden: Selbstverständlich können in der Prüfstation
31 auch weitere Merkmale der Gebindepackung 10 geprüft werden.
[0040] In der Auswurfstation 32 sind beiderseits des Fördermittels 27 zwei Schieber 59 angeordnet
zum Aussondern einer fehlerhaften Gebindepackung 10. Die Schieber 59 wirken in aufrechter
bzw. vertikaler Richtung und dienen dazu, eine fehlerhafte Gebindepackung 10 nach
unten auszuwerfen. Hierzu kann ein Abschnitt der Förderebene 28 um ein Gelenk 60 verschwenkt
werden, so dass eine Öffnung 61 in der Förderebene 28 gebildet ist, durch die die
Gebindepackung 10 durch die Schieber 59 ausgestoßen werden. Vorzugsweise können die
Schieber 59 durch Pneumatikzylinder betätigt werden.
[0041] An der Stelle von Gebindepackungen 10 für Zigarettenpackungen 12 können auch anderen
Sorten von Packungsinhalten entsprechend bearbeitet werden. Die Gebindepackung 10
muss auch nicht aus zwei Reihen von Zigarettenpackungen 12 bestehen, sondern kann
eine größere oder kleinere Anzahl an Reihen aufweisen. Auch die Anzahl an Zigarettenpackungen
12 innerhalb einer Reihe kann variieren, ohne dass die Erfindung verlassen wird. Die
Anordnung der Codierstationen 30 in Bezug auf das Fördermittel 27 kann je nach Anordnung
der Codierung 19 an den Zigarettenpackungen 12 bzw. der Ausrichtung der Zigarettenpackungen
12 innerhalb der Gebindepackung 10 gewählt werden. Denkbar ist auch eine Anpassung
der Vorrichtung an Zigarettenpackungen 12, bei denen die Codierung 19 nicht im Bereich
von Schmalseiten der Zigarettenpackungen 12 angeordnet sind.
[0042] Denkbar ist weiterhin, dass der Zuschnitt 20 bzw. die Bedruckung 22, 23 nicht gleichzeitig
bzw. in der gleichen Station an der Außenumhüllung 13 angebracht werden muss, sondern
dass dies in zwei oder mehr aufeinander folgenden Schritten erfolgen kann. In diesem
Fall umfasst die Codierstation 30 im Sinne der Erfindung alle Organe, die zur Durchführung
dieser Arbeitsschritte erforderlich sind.
[0043] Bei den Codierungen 19, 21 handelt es sich vorzugsweise um Barcodes. Es können aber
auch andere Codierungen zum Einsatz kommen, insbesondere andere maschinenlesbare Kennzeichnungen.
1. Verfahren zum Herstellen von Gebindepackungen, insbesondere von Gebindepackungen (10)
für Zigaretten (Zigarettenstange 11), wobei eine Gruppe von Packungen (12), insbesondere
Zigarettenpackungen, in eine Außenumhüllung (13) eingehüllt wird zur Bildung der Gebindepackung
(10), und wobei die Packungen (12) jeweils eine Codierung (19), insbesondere einen
Barcode, aufweisen und die Gruppe von Packungen (12) derart in die Außenumhüllung
(13) eingewickelt wird, dass die Codierung (19) der Packungen (12) nicht durch die
Außenumhüllung (13) verdeckt ist und dass danach ein Mittel (20, 23) zum Verdecken
der Codierung der Packungen (12), insbesondere ein Zuschnitt (20) beispielsweise als
(Klebe-)Etikett, und eine Codierung (21) für die Gebindepackung (10) an der Gebindepackung
(10) angeordnet werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Gebindepackung (10) einer Codierstation (30) zum Aufbringen der Codierung (21)
für die Gebindepackung (10) an der Außenumhüllung (13) und/oder zum Anbringen der
Mittel (20, 23) zum Verdecken der Codierung (19) der Packungen (12) zugeführt wird,
wobei die Gebindepackung (10) wenigstens im Bereich der Codierstation (30) durch ein
taktweise angetriebenes Fördermittel (27) transportiert wird, und dass die Codierung
(21) und/oder die Mittel (20, 23) zum Verdecken während eines kurzzeitigen Stillstands
des Fördermittels (27) in der Codierstation (30) angebracht werden,
b) die codierte Gebindepackung (10) nachfolgend einer Prüfstation (31) zur Prüfung
der Codierung (21) und/oder der Verdeckung (20, 23) der Codierung (19) der Packungen
(12) zugeführt wird, wobei fehlerhafte Gebindepackungen (10) im Bereich einer nach
der Prüfstation (31) angeordneten Auswurfstation (32) ausgesondert werden,
c) die Gebindepackung (10) wenigstens im Bereich der Codierstation (30) und/oder der
Prüfstation (31), mit ihrer Längserstreckung im Wesentlichen quer zur Transportrichtung
(25) des Fördermittels (27) transportiert wird, wobei die Codierung (21) der Gebindepackung
(10) im Bereich der Codierung (19) der Packungen (12) durch eine seitlich neben dem
Fördermittel (27) angeordnete Codierstation (30) angebracht wird, nämlich im Bereich
von quergerichteten Stirnseiten (15) der Gebindepackung (10),
d) die Gebindepackung (10) zunächst mit ihrer Längserstreckung im Wesentlichen parallel
zur Transportrichtung (25) des Fördermittels (27) transportiert wird und vor Erreichen
der Codierstation (30) in einer Wendestation (26) um etwa 90° gedreht wird, sodass
die Gebindepackung (10) mit ihrer Längserstreckung im Wesentlichen quer zur Transportrichtung
(25) des Fördermittels (27) transportiert wird und dass die Gebindepackung (10) nach
der Codierstation (30) und/oder der Prüfstation (31) in einer weiteren Wendestation
(33) erneut um etwa 90° gedreht wird, sodass sie mit ihrer Längserstreckung im Wesentlichen
wieder parallel zur Transportrichtung (25) des Fördermittels (27) transportiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Codierstation (30) die Codierung (19) der Packungen (12) durch eine Bedruckung
(23) an der Außenumhüllung (13) überdruckt und die Codierung (21) der Gebindepackung
(21) an der Außenumhüllung (13) angebracht insbesondere aufgedruckt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein fortlaufender Materialstreifen (50) in Abständen mit einer Codierung (21) für
jeweils eine Gebindepackung (10) versehen und nachfolgend durch Durchtrennen des Materialstreifens
(50) zwischen den Codierungen (21) zu Zuschnitten (20) vereinzelt wird und dass die
Zuschnitte (20) mit Leim versehen und in der Codierstation (30) an jeweils einer Außenumhüllung
(13) einer Gebindepackung (10) befestigt werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Codierstation (30) im Förderweg zwischen einer Vorrichtung (Stangenpacker) zur
Herstellung der Gebindepackungen (10) und einer Vorrichtung (Kartoniermaschine) zum
Gruppieren und/oder Kartonieren der codierten Gebindepackungen (10) angeordnet ist.
5. Vorrichtung zum Herstellen von Gebindepackungen, insbesondere von Gebindepackungen
(10) für Zigaretten (Zigarettenstange 11), wobei eine Gruppe von Packungen (12), insbesondere
Zigarettenpackungen, jeweils eine Codierung (19), insbesondere einen Barcode, aufweist
und zur Bildung der Gebindepackung (10) in eine wenigstens teilweise transparente
Außenumhüllung (13) eingehüllt sind, sodass die Codierung (19) der Packungen (12)
durch die Außenumhüllung (13) sichtbar bzw. lesbar ist und wobei an der Außenumhüllung
(13) Mittel (20, 23) zum Überdecken der Codierung (19) der Packungen (12) und eine
Codierung (21) der Gebindepackung (10) angeordnet sind ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) entlang einer durch ein Fördermittel (27) für die Gebindepackungen (10) gebildeten
Förderstrecke eine Codierstation (30) angeordnet ist zum Anbringen der Mittel (20,
23) zum Verdecken der Codierung (19) der Packungen (12) und/oder zum Anbringen der
Codierung (21) an der Gebindepackung (10), vorzugsweise im Bereich der Codierung (19)
der Packungen (12), wobei das Fördermittel (27) taktweise angetrieben ist zur Anbringung
der Mittel (20, 23) zum Verdecken und/oder der Codierung (21) an der Gebindepackung
(10) während einer Stillstandsphase des Fördermittels (27),
b) stromabwärts der Codierstation (30) im Bereich der Förderstrecke eine Prüfstation
(31) angeordnet ist, insbesondere zur Prüfung der Codierung (21) und/oder der Verdeckung
der Codierung (19) der Packungen (12), wobei stromabwärts der Prüfstation (31) im
Bereich der Förderstrecke eine Auswurfstation (32) angeordnet ist zum Aussondern von
fehlerhaften Gebindepackungen (10) vom Fördermittel (27),
c) die Gebindepackung (10) wenigstens im Bereich der Codierstation (30) und/oder der
Prüfstation (31) auf dem Fördermittel (27) mit ihrer Längserstreckung im Wesentlichen
quer zur Förderrichtung (25) weisend angeordnet ist, mit nach außen gerichteten Stirnseiten
(15) zur Anbringung der Codierung (21) in der seitlich neben der Förderstrecke (27)
angeordneten Codierstation (30),
d) stromaufwärts und stromabwärts des Fördermittels (27) Förderbänder (24) zum Transport
der Gebindepackung (10) mit deren Längserstreckung in Förderrichtung weisend angeordnet
sind, die parallel zum Fördermittel (27) ausgerichtet und in einer gedachten Gerade
angeordnet sind, wobei das Fördermittel (27) seitlich versetzt zur Förderstrecke der
Förderbänder (24) positioniert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Zuschnitte (20) zum Verdecken der Codierung (19) der Packungen (12) von einer Bobine
(38) zur Codierstation (30) zuführbar sind, wobei auf der Bobine (38) ein fortlaufender
Materialstreifen als Trägermaterial (37) mit im Abstand hintereinander angeordneten
Etiketten als Zuschnitte (20) aufgewickelt ist, und wobei der Materialstreifen in
einer Ebene, die parallel zur Stirnfläche (15) der Gebindepackungen verläuft, transportierbar
ist, und wobei die Etiketten vorzugsweise in diesem aufrechten Förderabschnitt in
einer Druckstation (40) bedruckt werden, und wobei die Etiketten durch Umlenkung des
Materialstreifens vom Trägerstreifen (37) lösbar sind, und wobei im Bereich der Umlenkung
ein Schieber (41) angeordnet ist zur Aufnahme eines vom Trägerstreifen (37) gelösten
Etiketts und wobei der Schieber (41) in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene gegen
eine zugewandte Stirnseite (15) der Gebindepackung (10) bewegbar ist zur Anbringung
des Etikettes an der Außenumhüllung (13) der Gebindepackung (10).
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Codierstation (30) eine Bobine (49) mit einem fortlaufenden Materialstreifen
aus Verpackungsmaterial (50) zur Bildung von Zuschnitten (20) zum Verdecken der Codierung
(19) der Packungen (12) zugeordnet ist, wobei der Materialstreifen von der Bobine
(49) abziehbar und einer Druckstation (52) zuführbar ist zur Anbringung einer Codierung
(19) und/oder einer zusätzlichen Bedruckung (22) am fortlaufenden Materialstreifen
und dass der bedruckte Materialstreifen einer Leimstation (53) zuführbar ist zum Anbringen
einer Beleimung am Materialstreifen und dass der beleimte Materialstreifen einer Trennstation
(54) zuführbar ist zum Vereinzeln von Zuschnitten (20) aus dem Materialstreifen und
dass die vereinzelten Zuschnitte (20) mittels eines Schiebers (56) an eine Stirnseite
(15) der Gebindepackung (10) bewegbar ist zur Anbringung des bedruckten, beleimten
und vereinzelten Zuschnitts (20) an der Außenumhüllung (13) der Gebindepackung (10).
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Codierstationen (30) aufeinanderfolgend entlang der Förderstrecke angeordnet
sind, wobei stets nur eine Codierstation (30) im Betrieb ist zum unterbrechungsfreien
Betrieb der Codierstationen (30) bei der Zuführung von neuem Material zu einer der
beiden Codierstationen (30) bzw. bei einem Materialwechsel.
1. A method for producing bundle packages, in particular bundle packages (10) for cigarettes
(cigarette carton 11), wherein a group of packs (12), in particular cigarette packs,
is encased in an outer casing (13) to form the bundle package (10), and wherein the
packs (12) respectively exhibit a code (19), in particular a barcode, and the group
of packs (12) is encased in the outer casing (13) such that the code (19) of the packs
(12) is not concealed by the outer casing (13) and that a means (20, 23) for concealing
the code of the packs (12), in particular a pre-cut piece (20), for example in the
form of an (adhesive) label, and a code (21) for the bundle package (10) are then
arranged on the bundle package (10),
characterized in that
a) the bundle package (10) is fed to a coding station (30) for applying the code (21)
for the bundle package (10) to the outer casing (13) and/or for affixing the means
(20, 23) for concealing the code (19) of the packs (12), the bundle package (10),
at least in the region of the coding station (30), being transported by a cyclically
driven conveying means (27), and in that the code (21) and/or the concealing means (20, 23) are affixed in the coding station
(30) during a brief pause of the conveying means (27),
b) the coded bundle package (10) is subsequently fed to a checking station (31) for
checking the code (21) and/or for the concealment (20, 23) of the code (19) of the
packs (12), wherein defective bundle packages (10) are separated out in the region
of an ejection station (32) arranged after the checking station (31),
c) the bundle package (10), at least in the region of the coding station (30) and/or
of the checking station (31), is transported with its longitudinal extent substantially
transversely to the direction of transport (25) of the conveying means (27), wherein
the code (21) of the bundle package (10) is affixed in the region of the code (19)
of the packs (12) by a coding station (30) arranged laterally beside the conveying
means (27), namely in the region of transversely directed end faces (15) of the bundle
package (10),
d) the bundle package (10) is firstly transported with its longitudinal extent substantially
parallel to the direction of transport (25) of the conveying means (27) and, prior
to reaching the coding station (30), is turned in a turning station (26) through about
90°, so that the bundle package (10) is transported with its longitudinal extent substantially
transversely to the direction of transport (25) of the conveying means (27), and in that the bundle package (10), after the coding station (30) and/or the checking station
(31), is turned in a further turning station (33) once more through about 90°, so
that it is transported with its longitudinal extent substantially again parallel to
the direction of transport (25) of the conveying means (27).
2. The method as claimed in claim 1, characterized in that in the coding station (30) the code (19) of the packs (12) is overprinted by a print
(23) on the outer casing (13) and the code (21) of the bundle package (21) is affixed
to, in particular imprinted on, the outer casing (13).
3. The method as claimed in claim 1 or 2, characterized in that a continuous material strip (50) is provided at intervals with a code (21) for respectively
a bundle package (10) and is subsequently separated into pre-cut pieces (20) by cutting
of the material strip (50) between the codes (21), and in that the pre-cut pieces (20) are provided with glue and are fastened in the coding station
(30) to respectively an outer casing (13) of a bundle package (10).
4. The method as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the coding station (30) is arranged in the path of conveyance between a device (carton
packer) for producing the bundle packages (10) and a device (cartoning machine) for
grouping and/or cartoning the coded bundle packages (10).
5. A device for producing bundle packages, in particular bundle packages (10) for cigarettes
(cigarette carton 11), wherein a group of packs (12), in particular cigarette packs,
respectively exhibits a code (19), in particular a barcode, and for the formation
of the bundle package (10) are encased in an at least partially transparent outer
casing (13), so that the code (19) of the packs (12) is visible or readable through
the outer casing (13), and wherein on the outer casing (13) are arranged means (20,
23) for covering the code (19) of the packs (12) and a code (21) of the bundle package
(10),
characterized in that
a) along a conveyor line formed by a conveying means (27) for the bundle packages
(10) there is arranged a coding station (30) for affixing the means (20, 23) for concealing
the code (19) of the packs (12) and/or for affixing the code (21) to the bundle package
(10), preferably in the region of the code (19) of the packs (12), wherein the conveying
means (27) is cyclically driven to allow the application of the concealing means (20,
23) and/or code means (21) to the bundle package (10) during a stationary phase of
the conveying means (27),
b) downstream of the coding station (30), in the region of the conveyor line, there
is arranged a checking station (31), in particular for checking the code (21) and/or
the concealment of the code (19) of the packs (12), wherein downstream of the checking
station (31), in the region of the conveyor line, is arranged an ejection station
(32) for separating out defective bundle packages (10) from the conveying means (27),
c) the bundle package (10), at least in the region of the coding station (30) and/or
of the checking station (31), is arranged on the conveying means (27) with its longitudinal
extent pointing substantially transversely to the direction of conveyance (25), with
outwardly directed end faces (15) for application of the code (21) in the coding station
(30) arranged laterally beside the conveyor line (27),
d) upstream and downstream of the conveying means (27) are arranged conveyor belts
(24) for transporting the bundle package (10) with its longitudinal extent pointing
in the direction of conveyance, which conveyor belts are aligned parallel to the conveying
means (27) and are arranged in an imaginary straight line, the conveying means (27)
being positioned laterally offset to the conveyor line of the conveyor belts (24).
6. The device as claimed in claim 5, characterized in that pre-cut pieces (20) for concealing the code (19) of the packs (12) can be fed from
a reel (38) to the coding station (30), wherein on the reel (38) is wound a continuous
material strip as the backing material (37) carrying, as the pre-cut pieces (20),
labels arranged one behind the other at a distance apart, and wherein the material
strip is transportable in a plane running parallel to the end face (15) of the bundle
packages, and wherein the labels preferably in this vertical conveyor section are
printed in a printing station (40), and wherein the labels are detachable from the
backing strip (37) by diversion of the material strip, and wherein in the region of
the diversion is arranged a slide bar (41) for receiving a label detached from the
backing strip (37), and wherein the slide bar (41) is movable in a substantially horizontal
plane toward a facing end face (15) of the bundle package (10) in order to affix the
label to the outer casing (13) of the bundle package (10).
7. The device as claimed in claim 5, characterized in that to the coding station (30) there is assigned a reel (49) bearing a continuous material
strip of packaging material (50) for the formation of pre-cut pieces (20) for concealing
the code (19) of the packs (12), wherein the material strip can be drawn off from
the reel (49) and can be fed to a printing station (52) for the application of a code
(19) and/or of an additional print (22) on the continuous material strip, and in that the printed material strip can be fed to a gluing station (53) for applying a coating
of glue to the material strip, and in that the glued material strip can be fed to a cutting station (54) for separating pre-cut
pieces (20) from the material strip, and in that the separated pre-cut pieces (20) are movable by means of a slide bar (56) onto an
end face (15) of the bundle package (10) for the application of the printed, glue-coated
and separated pre-cut piece (20) to the outer casing (13) of the bundle package (10).
8. The device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that two coding stations (30) are arranged consecutively along the conveyor line, wherein
always just one coding station (30) is in operation for the uninterrupted operation
of the coding station (30) during the supply of new material to one of the two coding
stations (30) or during a change of material.
1. Procédé de fabrication d'emballages de lots, en particulier d'emballages de lots (10)
pour cigarettes (cartouche de cigarettes 11), dans lequel un groupe de paquets (12),
notamment de paquets de cigarettes, est enveloppé dans une enveloppe extérieure (13)
pour former l'emballage de lots (10), et les paquets (12) présentent à chaque fois
un codage (19), notamment un code à barres, et le groupe de paquets (12) est enroulé
dans l'enveloppe extérieure (13) de telle sorte que le codage (19) des paquets (12)
ne soit pas recouvert par l'enveloppe extérieure (13) et qu'ensuite un moyen (20,
23) pour recouvrir le codage des paquets (12), en particulier une pièce découpée (20)
par exemple sous forme d'étiquette (autocollante), et un codage (21) pour l'emballage
de lots (10) soient disposés sur l'emballage de lots (10),
caractérisé en ce que
a) l'emballage de lots (10) est acheminé à un poste de codage (30) pour appliquer
le codage (21) pour l'emballage de lots (10) sur l'enveloppe extérieure (13) et/ou
pour appliquer les moyens (20, 23) pour recouvrir le codage (19) des paquets (12),
l'emballage de lots (10) étant transporté au moins dans la région du poste de codage
(30) par un moyen de transport (27) entraîné de manière cadencée, et en ce que le codage (21) et/ou les moyens (20, 23) pour le recouvrement sont appliqués pendant
un arrêt de courte durée du moyen de transport (27) dans le poste de codage (30),
b) l'emballage de lots (10) codé est ensuite acheminé à un poste de contrôle (31)
pour contrôler le codage (21) et/ou le recouvrement (20, 23) du codage (19) des paquets
(12), des emballages de lots (10) défectueux étant rejetés dans la région d'un poste
de rejet (32) disposé après le poste de contrôle (31),
c) l'emballage de lots (10) est transporté au moins dans la région du poste de codage
(30) et/ou du poste de contrôle (31), avec son étendue longitudinale essentiellement
transversale à la direction de transport (25) du moyen de transport (27), le codage
(21) de l'emballage de lots (10) dans la région du codage (19) des paquets (12) étant
appliqué par un poste de codage (30) disposé latéralement à côté du moyen de transport
(27), à savoir dans la région de côtés frontaux (15) orientés transversalement de
l'emballage de lots (10),
d) l'emballage de lots (10) est d'abord transporté avec son étendue longitudinale
essentiellement parallèle à la direction de transport (25) du moyen de transport (27)
et est tourné d'environ 90° avant d'atteindre le poste de codage (30) dans un poste
de rotation (26), de sorte que l'emballage de lots (10) soit transporté avec son étendue
longitudinale essentiellement transversalement à la direction de transport (25) du
moyen de transport (27), et que l'emballage de lots (10) soit tourné après le poste
de codage (30) et/ou le poste de contrôle (31) à nouveau d'environ 90° dans un autre
poste de rotation (33), de sorte qu'il soit transporté avec son étendue longitudinale
essentiellement à nouveau parallèle à la direction de transport (25) du moyen de transport
(27).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le poste de codage (30), le codage (19) des paquets (12) est appliqué au moyen
d'une impression (23) par-dessus l'enveloppe extérieure (13), et le codage (21) de
l'emballage de lots (21) est appliqué, notamment imprimé, sur l'enveloppe extérieure
(13).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un ruban de matériau continu (50) est pourvu à intervalles d'un codage (21) pour chaque
emballage de lots (10) et est ensuite divisé par séparation du ruban de matériau (50)
entre les codages (21) pour former des pièces découpées (20) et en ce que les pièces découpées (20) sont pourvues de colle et sont fixées dans le poste de
codage (30) sur une enveloppe extérieure respective (13) d'un emballage de lots (10).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le poste de codage (30) est disposé dans la voie de transport entre un dispositif
(emballeur de cartouches) pour fabriquer les emballages de lots (10) et un dispositif
(cartonneuse) pour regrouper et/ou encartonner les emballages de lots (10) codés.
5. Dispositif de fabrication d'emballages de lots, en particulier d'emballages de lots
(10) pour cigarettes (cartouche de cigarettes 11), dans lequel un groupe de paquets
(12), notamment de paquets de cigarettes, présente à chaque fois un codage (19), en
particulier un code à barres, et, pour former l'emballage de lots (10), est enroulé
dans une enveloppe extérieure (13) au moins partiellement transparente, de sorte que
le codage (19) des paquets (12) puisse être vu ou lu à travers l'enveloppe extérieure
(13) et dans lequel des moyens (20, 23) pour recouvrir le codage (19) des paquets
(12) et un codage (21) de l'emballage de lots (10) sont disposés sur l'enveloppe extérieure
(13),
caractérisé en ce que
a) le long d'une section de transport formée par un moyen de transport (27) pour les
emballages de lots (10) est disposé un poste de codage (30) pour appliquer les moyens
(20, 23) pour recouvrir le codage (19) des paquets (12) et/ou pour appliquer le codage
(21) sur l'emballage de lots (10) de préférence dans la région du codage (19) des
paquets (12), le moyen de transport (27) étant entraîné de manière cadencée pour l'application
des moyens (20, 23) de recouvrement et/ou du codage (21) sur l'emballage de lots (10)
pendant une phase d'arrêt du moyen de transport (27),
b) un poste de contrôle (31) est disposé en aval du poste de codage (30) dans la région
de la section de transport, en particulier pour contrôler le codage (21) et/ou le
recouvrement du codage (19) des paquets (12), un poste de rejet (32) pour séparer
les emballages de lots (10) défectueux du moyen de transport (27) étant disposé en
aval du poste de contrôle (31), dans la région de la section de transport,
c) l'emballage de lots (10) est disposé au moins dans la région du poste de codage
(30) et/ou du poste de contrôle (31) sur le moyen de transport (27) avec son étendue
longitudinale tournée essentiellement transversalement à la direction de transport
(25), avec des côtés frontaux (15) orientés vers l'extérieur pour appliquer le codage
(21) dans le poste de codage (30) disposé latéralement à côté de la section de transport
(27),
d) des bandes de transport (24) pour le transport de l'emballage de lots (10) sont
disposées avec leur étendue longitudinale tournée dans la direction de transport en
amont et en aval du moyen de transport (27), lesquelles sont orientées parallèlement
au moyen de transport (27) et sont disposées suivant une droite imaginaire, le moyen
de transport (27) étant positionné de manière décalée latéralement par rapport à la
section de transport des bandes de transport (24).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que des pièces découpées (20) pour recouvrir le codage (19) des paquets (12) peuvent
être acheminées depuis une bobine (38) jusqu'au poste de codage (30), un ruban de
matériau continu étant enroulé sur la bobine (38) sous forme de matériau porteur (37)
avec des étiquettes disposées à distance les unes derrière les autres sous forme de
pièces découpées (20), et le ruban de matériau pouvant être transporté dans un plan
s'étendant parallèlement à la surface frontale (15) des emballages de lots, et les
étiquettes étant imprimées de préférence dans cette section de transport droite dans
un poste d'impression (40), et les étiquettes pouvant être décollées par déviation
du ruban de matériau par le ruban porteur (37), et un racloir (41) étant disposé dans
la région de la déviation pour recevoir une étiquette décollée par le ruban porteur
(37) et le racloir (41) pouvant être déplacé dans un plan essentiellement horizontal
vers un côté frontal (15) tourné vers lui de l'emballage de lots (10), en vue de l'application
de l'étiquette sur l'enveloppe extérieure (13) de l'emballage de lots (10).
7. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'au poste de codage (30) est associée une bobine (49) avec un ruban de matériau continu
constitué du matériau d'emballage (50) pour former des pièces découpées (20) pour
recouvrir le codage (19) des paquets (12), le ruban de matériau pouvant être retiré
de la bobine (49) et acheminé à un poste d'impression (52) pour l'application d'un
codage (19) et/ou d'une impression supplémentaire (22) sur le ruban de matériau continu
et en ce que le ruban de matériau imprimé peut être acheminé à un poste d'encollage (53) pour
l'application d'une colle sur le ruban de matériau et en ce que le ruban de matériau encollé peut être acheminé à un poste de séparation (54) pour
séparer des pièces découpées (20) du ruban de matériau et en ce que les pièces découpées séparées (20) peuvent être déplacées au moyen d'un racloir (56)
contre un côté frontal (15) de l'emballage de lots (10) pour l'application de la pièce
découpée (20) imprimée, encollée et séparée sur l'enveloppe extérieure (13) de l'emballage
de lots (10).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux postes de codage (30) sont disposés l'un à la suite de l'autre le long de la
section de transport, seul un poste de codage (30) étant toujours en service pour
le fonctionnement sans interruption des postes de codage (30) lors de l'acheminement
de nouveau matériau à l'un des deux postes de codage (30) ou lors d'un changement
de matériau.