[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag für Eckschränke, insbesondere für Kücheneckschränke,
mit einem über eine Eckschranktür vorderseitig zugänglichen, im Grundriss im wesentlichen
rechteckigen Innenraum, bestehend aus mindestens einem im Innenraum des Eckschrankes
ortsfest abstützbaren Träger zur Halterung von zumindest einem einteiligen Tablar
von im wesentlichen halbkreisähnlicher Grundgestalt, wobei zumindest ein das Tablar
abstützender und das Tablar auf einer vorbestimmten Bewegungsbahn aus einer Innenstellung
im Innenraum des Eckschrankes in eine im wesentlichen vor der Türöffnung des Eckschrankes
gelegene Außenstellung überführbarer Lenker vorgesehen ist, der gelenkig mit der Unterseite
des Tablars und mit einem Eckschrankteil, insbesondere einem Seitenwandteil beweglich,
beispielsweise schwenkbeweglich, verbindbar ist.
[0002] Ein Beschlag für Eckschränke der vorgenannten Art ist aus dem Dokument
DE 20 2004 011 200 U1 bekannt. Bei diesem Beschlag weist der Träger zwei eine vorbestimmte Bewegungsbahn
des Tablars steuernde Lenker auf, wobei ein Lenker an einer ortsfesten Tragsäule im
Innenbereich des Eckschrankes schwenkbeweglich abgestützt ist und ein anderer an einer
Seitenwand des Eckschrankes. Die beiden Lenker sind gelenkig mit der Unterseite eines
jeden Tablars verbunden, so dass sie dafür Sorge tragen können, dass das Tablar so
beweglich abgestützt ist, dass nicht nur eine Schwenkbewegung um eine Achse durchgeführt
werden kann, sondern vielmehr das Tablar auch noch eine zusätzliche Bewegung zu einer
kreisförmigen Bewegungskurve durchführen kann, was es ermöglicht, dass aufgrund dieser
durch die beiden Lenker gesteuerten Bewegungsbahn eine Endlage einzunehmen ist, in
der das Tablar weitestgehend vor der Türöffnung des Eckschrankes gelegen ist.
[0003] Besonders vorteilhaft hierbei ist, dass auch bei Vorsehen mehrerer, mit Höhenabstand
übereinander angeordneter Tablare aufgrund der einzelnen, jedem Tablar zugeordneten
Lenker die Tablare auch einzeln herausschwenkbar sind, ohne die anderen vorgesehenen
Tablare zwingend mitnehmen zu müssen. Damit ist jede Tablarstellfläche für den Benutzer
von oben her zugänglich.
[0004] Die Lenker ihrerseits sind an ihren den gelenkigen Befestigungsstellungen an der
Unterseite abgewandten Endbereichen über Schraubverbindungen oder feste Verbindungen
mit der Seitenwandung bzw. einer Wandung, die nahe dem Türbereich gelegen ist, bzw.
einer zentralen Tragsäule verbunden. Da die Tablare über eine gesteuerte Lenkerbewegung
jeweils ihre Außen- und Innenstellung einzunehmen haben, kommt daher der Lage der
optimalen Verbindung der Lenker über Verbindung mit den jeweiligen Wandungsteilen
bzw. der Tragsäule des Eckschrankes überragende Bedeutung zu. Sind diese Verbindungen
lageungenau vorgesehen, geht dies zu Lasten der gesteuerten Tablarbewegung.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den Beschlag der eingangs genannten Art
dahingehend weiterzubilden, dass auch bei Vorsehen von zwei oder mehreren übereinander
angeordneten Tablaren jedes in optimaler Weise hinsichtlich der Lenkeranbindung mit
dem Eckschrank zu verbinden ist.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich der Beschlag für Eckschränke der eingangs
genannten Art dadurch aus, dass der Lenker des Tablars an einer mit dem Eckschrankteil
verbundenen Haltevorrichtung höhenveränderlich abstützbar ist.
[0007] Damit ist ein Beschlag für Eckschränke geschaffen, bei dem dem bzw. den Lenker(n)
jeweils eine separate Haltevorrichtung zugeordnet ist, die ihrerseits es ermöglicht,
dass jeder Lenker an dieser höhenveränderlich abgestützt werden kann. Die Haltevorrichtung
als solche ist beispielsweise schon werkseitig lageoptimal mit einer Seitenwandung
oder einem Wandteil, das z.B. nahe der Türöffnung gelegen ist, vorzumontieren. Die
Haltevorrichtung ihrerseits kann dabei derart gestaltet sein, beispielsweise als metallische
Schiene mit entsprechenden Aufnahmen, dass diese eine Anzahl von Verbindungsstellen
für die Lenker des Tablars vorhält, über die das Tablar über seinen Lenker bzw. über
seine Lenker an der vom Benutzer gewünschten Stelle mit der Haltevorrichtung zu verbinden
ist, so dass vom Benutzer ganz individuell unterschiedliche Höhenmaße einzustellen
sind. Sind beispielsweise zwei oder mehr Tablare vorzusehen, können auch die Höhenabstände
der Tablare zueinander über die vorzusehenden Haltevorrichtungen vom Benutzer individuell
eingestellt oder auch noch nachträglich verändert werden. Die Haltevorrichtung ihrerseits,
insbesondere wenn sie als metallische Längsschiene ausgebildet ist, hat darüber hinaus
noch einen entscheidenden Vorteil für den Eckschrank selbst, nämlich dass diese, z.B.
flach bauende Schiene eine Seitenwandung des Eckschrankes örtlich aussteift, womit
insbesondere bei höher bauenden Eckschränken, wie beispielsweise bei Hocheckschränken,
der entscheidende Vorteil einhergeht, dass die an den Verbindungsstellung mit den
Lenkern belastete Wandung des Eckschrankes aufgrund der zusätzlichen Aussteifungen
auch höheren Belastungen standhalten kann.
[0008] Bevorzugterweise weist die Haltevorrichtung für den Lenker mehrere mit Abstand zueinander
vorgesehene Halteaufnahmen auf, die vorzugsweise als Öffnungen nach Art von Schlüssellöchern
ausgebildet sind. Dazu können die Lenker Befestigungsansätze haben, die in die entsprechenden
Öffnungen, beispielsweise die Schlüssellöcher einzusetzen sind und diese dann im montierten
Zustand zumindest bereichsweise hintergreifen. In den Halsbereich einer Schlüssellochöffnung
kann dann ein weiterer Ansatz der Befestigungsansätze eingreifen, der sich in diesem
Halsbereich, der sich beispielsweise auch sich verengen kann, sich festklemmt. Bevorzugterweise
kann die Haltevorrichtung auch zwei- oder mehrteilig ausgebildet sein, wobei in einen
Zwischenraum wiederum ein Teil eines Befestigungsansatzes des Lenkers eingreifen kann,
sich hinter und vor der Haltevorrichtung abstützen kann und sich festklemmt.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus weiteren Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine perspektivische Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines Eckschrankes
mit einem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Beschlages mit zwei mit Höhenabstand
zueinander angeordneten, unabhängig voneinander zu bewegenden Tablaren;
- Fig. 2a bis 2c
- eine Draufsicht auf einen Eckschrank gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 in
verschiedenen Offnungsstellungen von Tablaren;
- Fig. 3
- eine Vorderansicht auf einen Eckschrank gemäß Fig. 1 und 2a bis 2c;
- Fig. 3a
- vergrößert die Einzelheit A in Fig. 3;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht auf eine Haltevorrichtung im Eckschrank nach Fig. 1 mit herausbewegtem
unterem Tablar;
- Fig. 4a
- vergrößert die Einzelheit B in Fig. 4;
- Fig. 4b
- eine Draufsicht auf die Haltevorrichtung mit daran befestigtem Lenker, vergrößert,
gemäß der Einzelteildarstellung C in Fig. 4; und
- Fig. 5a, 5b und 5c
- jeweils perspektivisch eine Montagezeichnung von Lenkern und Haltevorrichtung.
- Fig. 6
- ein Ausführungsbeispiel eines Beschlages mit einem montierten Sicherungselement in
der Verriegelungsstellung;
- Fig. 7
- eine Querschnittsdarstellung gemäß der Schnittlinie A-A in Fig. 6;
- Fig. 8
- eine zu Fig. 6 analoge Darstellung in entriegelter Stellung des Sicherungselements;
und
- Fig. 9
- eine Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie B-B in Fig. 8.
[0010] In den Zeichnungen sind grundsätzlich gleichwirkende Teile mit übereinstimmenden
Bezugsziffern versehen.
[0011] Insgesamt ist schematisch in Fig. 1 eine perspektivische Draufsicht auf einen Eckschrank
1 mit einem entsprechenden Beschlag, der insgesamt allgemein mit 2 beziffert ist,
dargestellt. Der Eckschrank 1 ist im wesentlichen rechteckförmig gestaltet und hat
eine Seitenwandung 2.1, einen Innenraum 3 sowie eine schwenkbewegliche Tür 4 sowie
eine Türöffnung 5. Der Beschlag 2 stützt in dem gezeigten Ausführungsbeispiel zwei
unabhängig voneinander zu bewegende Tablare 6 und 7 ab, die eine im wesentlichen halbkreisähnliche
Gestalt haben und - wie aus der Fig. 1 ersichtlich und zudem aus den Fig. 2a, 2b und
2c ersichtlich - aus einer Innenstellung (Fig. 2a) durch die Türöffnung 5 in zunächst
eine Halböffnungsstellung (Fig. 2b) und danach in eine Vollauszugstellung (Fig. 2c)
herauszuschwenken sind, wobei das in den Fig. 2a, 2b und 2c gezeigte bewegte untere
Tablar 7 eine gegensinnige Kurvenbahn mit im wesentlichen S-förmigem Bewegungsbahnverlauf
durchmacht.
[0012] Für jedes Tablar 6 bzw. 7 sind jeweils zwei Lenker 8, 11 vorgesehen, was nachstehend
näher an dem Ausführungsbeispiel des oberen Tablars 6 näher erläutert wird. Dafür
ist ein Lenker 8 vorgesehen, der an einer Eckschrankkorpuswandung 9 über eine Haltevorrichtung
10 mit einer Schwenkachse 15 angebunden ist. Der zweite Lenker 11 ist an einer Haltevorrichtung
12 mit einer Schwenkachse 16 angebunden, die an der Seitenwandung 2.1 befestigt ist.
Für das untere Tablar 7 gilt Analoges. Über die Haltevorrichtungen 10 bzw. 12, die
als metallische Schlüssellochschienen ausgebildet sind (Fig. 5a, 5b und 5c) mit Schlüssellöchern
13, die mit Höhenabstand zueinander vorgesehen sind, sind die Lenker 8 und 11 und
damit die Tablare 6, 7 höhenveränderlich gehaltert und ohne Werkzeuge daran schnell
zu montieren. Somit kann der Benutzer die Lenker 8 und 11 mit ihren Befestigungsansätzen
14 individuell in die entsprechenden Schlüssellöcher 13 der Haltevorrichtung 10 einhängen,
und zwar an der Stelle, wo er es wünscht, so dass unterschiedlichen Platzbedürfnissen
Sorge getragen werden kann. Sollen beispielsweise hohe Behältnisse auf dem unteren
Tablar 7 abgestellt werden, kann er ein größeres Abstandsmaß zwischen den beiden Tablaren
wählen als wenn er nur relativ kurze Behältnisse dort abstellen will. Ebenfalls ist
es möglich, z.B. auch mehr als zwei Tablare an der Haltevorrichtung abzustützen. Die
Haltevorrichtung in Gestalt der Schiene 10 ist bevorzugterweise als Metallschiene
ausgebildet, wodurch örtlich die Seitenwandung 2.1 ausgesteift werden kann.
[0013] Wie näher aus Fig. 3a und 4b hervorgeht, hat die Haltevorrichtung 10 in Gestalt der
Schlüssellochschiene mit ihren Schlüssellochaufnehmem 13 Räume, die von den knopfartigen
Befestigungsaufnahmen 14 durchgriffen und hintergriffen werden können. Dazu besteht
die Haltevorrichtung als Schlüssellochschiene aus zumindest zwei Teilen, nämlich der
Winkelschiene 10.1 und dem Aufsatzteil 10.2, zwischen denen ein Zwischenraum 10.3
ausgebildet ist. In diesem Zwischenraum ist ein Bereich 14.1 des Befestigungsansatzes
gelegen, wobei ein zweiter Bereich 14.2 das Teil 10.1 hintergreift, so dass es sicher
an der Halteschiene 10 abzustützen und dort auch festzuklemmen ist. Dazu kann der
Zwischenraum so gestaltet sein, dass die Teile 10.1 und 10.2 ein sich änderndes Abstandsmaß
haben, um den Bereich 14.1 1 festzuklemmen. Insgesamt sind die Lenker 8 und 11 so
gelenkig mit den jeweiligen Tablaren 6 und 7 und der Seitenwand verbunden, dass Bewegungsbahnen
gesteuert durchgeführt werden, wie sie näher in dem europäischen Patent
EP 1 616 503 B1 beschrieben sind.
[0014] In den Fig. 6 bis 9 ist noch ein Ausführungsbeispiel einer zusätzlich vorzusehenen
Sicherung, beispielsweise einer Transportsicherung oder eine Sicherung gegen eine
unbeabsichtigte Herausbewegung eines Tablars bzw. eines Lenkers dargestellt. Dieses
Sicherungselement 16 hat einen oberen Sicherungskopf 16.2 und einen Betätigungsschenkel
16.1, der sich in seinem unteren Bereich mit dem Befestigungsansatz 14 anlegt und
auf diesen aufgesteckt ist. In dem Fig. 6 und Fig. 7 gezeigten Montagestellung ist
der obere Sicherungskopf 16.2 in den Freiraum zwischen dem oberen Bereich des Befestigungsansatzes
14 und der oberen Begrenzung der Halteöffnung 13 eingeführt, so dass das Sicherungselement
wirksam ist und mithin beispielsweise als Transportsicherung dienen kann.
[0015] In den unteren Figuren 8 und 9 ist dargestellt, dass der Sicherungskopf aus der Öffnung
13 herausbewegt ist, indem der Betätigungsschenkel 16.1 durchgedrückt wurde. Der Betätigungsschenkel
16.1 wirkt mithin als Entriegelungshebel für den Sicherungskopf 16.2.
1. Beschlag (2) für Eckschränke (1), insbesondere für Kücheneckschränke, mit einem über
eine Eckschranktür (4) vorderseitig zugänglichen, im Grundriss im wesentlichen rechteckigen
Innenraum (3), bestehend aus mindestens einem im Innenraum (3) des Eckschrankes (1)
ortsfest abstützbaren Träger zur Halterung von zumindest einem einteiligen Tablar
(6, 7) von im wesentlichen halbkreisähnlicher Grundgestalt, wobei zumindest ein das
Tablar (6, 7) abstützender und das Tablar (6, 7) auf einer vorbestimmten Bewegungsbahn
aus einer Innenstellung im Innenraum (3) des Eckschrankes (2) in eine im wesentlichen
vor der Türöffnung des Eckschrankes gelegene Außenstellung überführender Lenker (8,
11) vorgesehen ist, der gelenkig mit der Unterseite des Tablars (6, 7) und mit einem
Eckschrankteil, insbesondere einem Seitenwandteil (2, 2.1) beweglich, beispielsweise
schwenkbeweglich, verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenker (8, 10) des Tablars (6, 7) an einer mit dem Eckschrankteil (2, 2.1) verbundenen
Haltevorrichtung (10) höhenveränderlich abstützbar ist.
2. Beschlag für Eckschränke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) für den Lenker (6, 8) mehrere mit Abstand zueinander vorgesehene
Halteaufnahmen für den Lenker (6, 8) aufweist.
3. Beschlag für Eckschränke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) als Halteschiene mit mehreren mit Höhenabstand zueinander
vorgesehenen Halteöffnungen (13) ausgebildet ist.
4. Beschlag für Eckschränke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteschiene nach Art einer Schlüssellochschiene ausgebildet ist.
5. Beschlag für Eckschränke nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenker (6, 8) in die Halteöffnungen (13) der Haltevorrichtung (10) einsetzbare
Befestigungsansätze (14, 14.1, 14.2) aufweist, die in der Haltevorrichtung (10) festklemmbar
sind.
6. Beschlag für Eckschränke nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenker (6, 8) Befestigungsansätze (4, 14.1, 14.2) aufweist, die bereichsweise
im montierten Zustand die Haltevorrichtung (10) hintergreifen.
7. Beschlag für Eckschränke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) eine derartige, im wesentlichen vertikal ausgerichtete
Höhenerstreckung hat, dass sie ein Aussteifungsteil für eine Seitenwandung (2.1) des
Eckschrankes (1) ausbildet.
8. Beschlag für Eckschränke nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschlag mehr als einen Lenker (8, 11) für mehr als ein Tablar (6, 7) aufweist,
und dass die Tablare (6, 7) unabhängig voneinander über Lenker (8, 11) höhenverstellbar
an einer oder mehreren Haltevorrichtung(en) (10) abstützbar sind.
9. Beschlag für Eckschränke nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) zwei- oder mehrteilig ausgebildet ist und einen Zwischenraum
(10.3) zwischen zwei Teilen (10.1, 10.2) der Haltevorrichtung (10) aufweist, die miteinander
fluchtende Aufnahmeöffnungen (13) haben, und der Zwischenraum (10.3) mit einem sich
ändernden Abstandsmaß zu den Teilen (10.1, 10.2) ausgebildet ist, um Befestigungsansätze
(14) des Lenkers (8, 11) nach Endmontage festzuklemmen.
10. Beschlag für Eckschränke nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Tablar (6, 7) von zwei an seiner Unterseite gelenkig angreifenden Lenkern (8,
11) abgestützt ist, der erste Lenker (8) um eine vertikale Achse (15) und der zweite
Lenker (11) um eine zu der Achse (15) der Tragsäule parallele Achse (16) schwenkbar
ist, die nahe der Türöffnung an der diese begrenzenden Seitenwand (2.1) des Eckschrankes
(1) angebracht ist, und das Tablar (6, 7) eine von beiden Lenkern (8, 11) gemeinsam
gesteuerte Bewegung beim Übergang von der Innenstellung in die Außenstellung und umgekehrt
ausführt, wobei für jedes Tablar (6, 7) ein Lenker (11) in einer Haltevorrichtung
(10) nahe der Türöffnung an der diese begrenzenden Seitenwand des Eckschrankes und
ein anderer Lenker (8) dieses Tablars (6, 7)an einer Haltevorrichtung (10) an einer
anderen Seitenwandung des Eckschrankes (1) abgestützt ist.
11. Beschlag für Eckschränke nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Haltevorrichtung (10) ein Sicherungselement als z.B. eine Transportsicherung
vorgesehen ist.
12. Beschlag für Eckschränke nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (16) in einem Freiraum der Halteöffnung (13) zwischen der Haltevorrichtung
(10) und einem Befestigungsansatzes (14, 14.1, 14.2) im montierten Zustand einführbar
ist.
13. Beschlag für Eckschränke nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (16) zur Freigabe eines Befestigungsansätzes (14, 14.1, 14.2)
aus der Halteöffnung herausbewegbar ist.
14. Beschlag für Eckschränke nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (10) einen Betätigungsschenkel (16.1) aufweist, über den ein
in die Halteöffnung einführbarer Sicherungskopf (16.2) aus der Öffnung herausschwenkbar
ist.
15. Beschlag für Eckschränke nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsschenkel (16.1) einen biegbaren Bereich hat, wobei bei Biegung der
Sicherungskopf (16.2) seine aus der Halteöffnung herausbewegte Entriegelungsbewegung
durchmacht.
16. Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einbringen des Befestigungseinsatzes (14) in seine Montageendstellung das Sicherungselement
automatisch in seine Verriegelungsstellung bewegt wird.