[0001] Die Erfindung betrifft einen Einsatz für einen Korb eines Geschirrspülers zur Aufnahme
von insbesondere langstieligen Gläsern.
[0002] Geschirrspüler als solche sind aus dem Stand der Technik gut bekannt, weshalb es
eines gesonderten druckschriftlichen Nachweises an dieser Stelle nicht bedarf.
[0003] Aus dem Stand der Technik vorbekannte Geschirrspüler verfügen in aller Regel über
sogenannte Körbe, die der Aufnahme von Geschirr dienen. Typischerweise verfügt ein
Geschirrspüler über einen Unterkorb, einen Oberkorb sowie gegebenenfalls auch über
eine Besteckschublade. Dabei dient der Unterkorb aufgrund seiner Beabstandung zum
Oberkorb insbesondere der Aufnahme von Tellern, Töpfen und/oder dergleichen, wohingegen
der Oberkorb insbesondere zur Aufnahme von Tassen, Gläsern und/oder dergleichen kleinteiligem
Geschirr gedacht ist.
[0004] Es stellt regelmäßig ein Problem dar, langstielige Gläser wie zum Beispiel Wein-
oder Sektgläser in aus dem Stand der Technik vorbekannten Körben derart unterzubringen,
dass bei einer gleichzeitig lagesicheren Anordnung das wünschenswerterweise zu erreichende
Spülergebnis tatsächlich erzielt wird. So bieten vorbekannte Körbe beispielsweise
die Möglichkeit, langstielige Gläser liegend aufzunehmen. Eine solche Gläseraufnahme
ist aber in nachteiliger Weise nicht nur raumgreifend, sondern führt auch dazu, dass
Spülwasserreste im Glaskelch verbleiben können. Eine stehende Aufnahme von langstieligen
Gläsern ist hingegen lageunsicher, da kein ausreichender Halt der Gläser gewährleistet
ist. Es kann so in nachteiliger Weise zu Glasbruch kommen, was es natürlich zu vermeiden
gilt.
[0005] Um den vorgenannten Problemen zu begegnen, sind aus dem Stand der Technik Korbeinsätze
bekannt geworden, die dazu dienen sollen, Geschirr, das eine Sonderform aufweist,
in aus dem Stand der Technik bekannten Körben unterbringen zu können. So offenbart
beispielsweise die
DE 199 44 883 A1 ein Click & Safe Gestell zur Aufnahme langröhriger Gläser, wie zum Beispiel Weizenbiergläser.
Dieses Gestell verfügt über ein Kopfteil, welches mehrere bewegliche Arme trägt. Im
bestimmungsgemäßen Verwendungsfall ist das Weizenbierglas über das Kopfteil des Gestells
gestülpt, wobei die beweglichen Arme eine Lagefixierung des Glases bewirken. Dieses
aus dem Stand der Technik vorbekannte Gestell ist für eine lagesichere Anordnung von
im Unterschied zu Weizenbiergläsern langstielig ausgebildeten Gläsern ersichtlich
nicht geeignet.
[0006] Ein Korbeinsatz für langstielige Wein- und Sektgläser ist aus der
DE 200 05 725 U1 bekannt geworden. Bei diesem Einsatz handelt es sich um einen solchen, der dazu bestimmt
ist, Wein- und Sektgläser hängend aufzunehmen. Dieser vorbekannte Einsatz ist aus
einem Grundkörper gebildet, der endseitig eines als Aufnahmeschaft dienenden Rohres
angeordnet ist. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall ist dieses Rohr über einen vom
Korb des Geschirrspülers bereitgestellten Spike gestülpt, wie sich beispielsweise
aus der Fig. 2 der
DE 200 05 725 U1 ergibt.
[0007] Der aus der
DE 200 05 725 U1 bekannte Einsatz ist aus zweierlei Gründen nachteilig. So können nur Gläser bis zu
einer bestimmten Bauhöhe aufgenommen werden. Diese Begrenzung ergibt sich durch die
Höhe der Spikes, die den Einsatz im bestimmungsgemäßen Fall tragen. Ein weiterer Nachteil
ist durch die hängende Anordnung gegeben. So sammelt sich Restflüssigkeit im Bereich
zwischen einer gabelförmig ausgebildeten Halterung des Grundkörpers einerseits und
dem Fuß eines Glases andererseits mit der Konsequenz an, dass Spülflecken am Glasfuß
und/oder Glasstiel verbleiben. Bei einer späteren Verwendung des Glases fallen diese
Spülflecken besonders auf, weil sie sich in direktem Blickfeld eines Betrachters befinden.
Damit ist der aus der
DE 200 05 725 U1 bekannte Einsatz weder dazu geeignet, langstielige Gläser aufzunehmen, noch kann
ein zufriedenstellendes Spülergebnis erzielt werden.
[0008] Ausgehend vom Vorbeschriebenen ist es die Aufgabe der Erfindung, einen Einsatz zur
Aufnahme von insbesondere langstieligen Gläsern bereitzustellen, der hilft, ein wunschgemäßes
Spülergebnis erzielen zu können, und dies bei gleichzeitiger Gewährung einer lagesicheren
Aufnahme.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Einsatz für einen Korb eines
Geschirrspülers zur Aufnahme von insbesondere langstieligen Gläsern, mit einem Kelchhalter,
der kegelstumpfförmig ausgebildet ist und eine Anlagerippe aufweist, wobei die Anlagerippe
außenseitig ein Sägezahnprofil trägt, vorgeschlagen.
[0010] Der erfindungsgemäße Einsatz verfügt über einen Kelchhalter, der kegelstumpfförmig
ausgebildet ist. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall nimmt dieser Kelchhalter den
Kelch eines Glases auf. Für eine bestimmungsgemäße Aufnahme ist das Glas kelchseitig
voran über den Kelchhalter des erfindungsgemäßen Einsatzes zu stülpen. Dabei erfolgt
aufgrund der kegelstumpfförmigen Ausgestaltung des Kelchhalters eine sichere Aufnahme
des Glases. Spülwasser kann innen- wie außenseitig des Kelchs ablaufen, so dass in
vorteilhafter Weise keine Spülflecken am Glaskelch verbleiben.
[0011] Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall stützt sich der Kelch des Glases randseitig
auf einer vom Kelchhalter bereitgestellten Anlagerippe ab, wobei diese Anlagerippe
erfindungsgemäß außenseitig ein Sägezahnprofil trägt. Aufgrund dieser Ausgestaltung
ist eine Ableitrippe für Spülwasser geschaffen, mittels welcher etwaiges Restwasser
ablaufen kann. Das gewünschte Spülergebnis kann so erreicht werden.
[0012] Der als Kegelstumpf ausgebildete Kelchhalter bietet ferner den Vorteil, dass Gläser
mit unterschiedlichen Kelchdurchmessern stets optimiert positioniert werden können.
Der erfindungsgemäße Einsatz unterliegt insofern keinerlei Beschränkungen hinsichtlich
der Glasausgestaltung.
[0013] Der Kelchhalter verfügt gemäß einer bevorzugten Ausführungsform über einen ersten
und einen zweiten Kegelstumpfabschnitt, wobei sich zwischen diesen beiden Kegelstumpfabschnitten
die Anlagerippe erstreckt. Es können auch mehrere Anlagerippen vorgesehen sein, beispielsweise
drei, vier oder mehr. Die Ausgestaltung zweier Kegelstumpfabschnitte bringt den Vorteil,
dass die Anlagefläche zwischen Einsatz einerseits und Glas andererseits auf ein Minimum
reduziert wird, was zum einen die bestimmungsgemäße Handhabung vereinfacht, zum anderen
aber auch dafür Sorge trägt, dass die unerwünschte Ansammlung von Restwasser dem Grunde
nach vermieden ist.
[0014] Die Kegelstumpfabschnitte können gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kreisförmig
ausgebildete Segmente sein, wobei der erste Kegelstumpfabschnitt einen kleineren Durchmesser
als der zweite Kegelstumpfabschnitt aufweist. Dabei ist mit "erstem Kegelstumpfabschnitt"
derjenige gemeint, der glasnäher vorgesehen ist. Im Ergebnis dieser Ausgestaltung
ergibt sich die insgesamt kegelstumpfförmige Ausgestaltung des Kelchhalters.
[0015] Der Kelchhalter ist bevorzugterweise einstückig ausgebildet und besteht aus Kunststoff.
Eine vereinfachte Herstellung sowie ein vereinfachter Gebrauch sind so ermöglicht.
[0016] Der erfindungsgemäße Einsatz ist gemäß einem weiteren Merkmal durch ein Klemmelement
zur Anordnung des Kelchhalters am Korb des Geschirrspülers gekennzeichnet. Dieses
Klemmelement dient dazu, den Kelchhalter an einem aus dem Stand der Technik an sich
bekannten Korb eines Geschirrspülers lagesicher anzuordnen. Das Klemmelement kann
insofern auch als Verbindungsadapter bezeichnet werden, der der Verbindung von Kelchhalter
einerseits und Geschirrspülerkorb andererseits dient. Das Klemmelement ist beispielsweise
U-förmig ausgebildet und in seiner geometrischen Ausgestaltung derart bemessen, dass
es in eine beispielsweise von einem Unterkorb standardmäßig bereitgestellte Korbschlaufe
eingeklemmt werden kann. Das Klemmelement verfügt zu diesem Zweck über eine umlaufende
Aufnahmerille, in die im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall der kunststoffummantelte
Draht der Schlaufe des Korbs eingreift.
[0017] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Einsatz über einen Fußhalter
verfügen, der der abstützenden Aufnahme des Fußes eines Glases dient. Gemäß dieser
Ausführungsvariante verfügt der Einsatz über einen Kelchhalter einerseits und einen
Fußhalter andererseits, so dass im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall ein Glas vom
Kelchhalter aufgenommen und fußseitig vom Fußhalter abgestützt ist.
[0018] Der Fußhalter verfügt gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung über einen Anschlagsteg,
der glasfußseitig ein Sägezahnprofil aufweist. Diese Ausgestaltung erbringt den Vorteil,
dass die Ansammlung von Restwasser weitestgehend verhindert werden kann. Unansehnliche
Wasserflecken im Fußbereich des Glases können so wirkungsvoll vermieden werden.
[0019] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung stellt der Fußhalter einen Befestigungsabschnitt
bereit. Dieser Befestigungsabschnitt dient der Anordnung des Fußhalters am Korb des
Geschirrspülers. Dabei kann der Befestigungsabschnitt beispielsweise als Klemmelement
ausgebildet sein, der eine "Click-Befestigung" des Fußhalters am Geschirrspülerkorb
gestattet.
[0020] Der Fußhalter ist bevorzugterweise ebenso wie der Kelchhalter einstückig ausgebildet
und besteht aus Kunststoff.
[0021] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Kelchhalter
und der Fußhalter zu einer gemeinsamen Haltevorrichtung miteinander kombiniert ausgebildet
sind. Eine gemeinsame und gleichzeitige Handhabung von Kelchhalter und Fußhalter ist
so in einfacher Weise mögüch. Die Haltevorrichtung kann dabei beispielsweise über
eine Art Verbindungssteg verfügen, mittels dem der Kelchhalter und der Fußhalter miteinander
gekoppelt sind. Dabei kann vorgesehen sein, insbesondere den Fußhalter relativ verschieblich
zum Verbindungssteg am Verbindungssteg anzuordnen, und zwar in Längsrichtung des Verbindungssteges
und/oder quer hierzu. Diese Ausgestaltung schafft die Möglichkeit, die Haltevorrichtung
an unterschiedliche Glastypen, -größen und -formen individuell anpassen zu können.
[0022] Mit dem erfindungsgemäßen Einsatz wird insgesamt ein Einsatz zur Aufnahme von insbesondere
langstieligen Gläsern zur Verfügung gestellt, der bei einer gleichzeitig einfachen
Handhabung eine sichere Anordnung von Gläsern im Korb eines Geschirrspülers gestattet.
Dabei sorgt der erfindungsgemäße Einsatz aufgrund seiner vorbeschriebenen Konstruktion
dafür, dass ein einwandfreies Spülergebnis erzielt wird und insbesondere Restwasseransammlungen
vermieden werden. Der Einsatz lässt sich auswechselbar am Korb anordnen. Im Übrigen
ist seine Positionierung am Korb im Wesentlichen frei wählbar.
[0023] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Figuren. Dabei zeigen
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung den erfindungsgemäßen Einsatz gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels;
- Fig. 2
- in schematischer Darstellung den erfindungsgemäßen Einsatz gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels;
- Fig. 3
- in schematisch-perspektivischer Darstellung den Kelchhalter des erfindungsgemäßen
Einsatzes;
- Fig. 4
- den Kelchhalter nach Fig. 3 in einer anderen Ansicht;
- Fig. 5
- in schematischer Ausschnittsdarstellung den Kelchhalter nach Fig. 3;
- Fig. 6
- in schematischer Detaildarstellung den Fußhalter des erfindungsgemäßen Einsatzes;
- Fig. 7
- in schematischer Darstellung den Kelchhalter nach Fig. 3 in Kombination mit einem
Klemmelement;
- Fig. 8
- in schematischer Perspektivdarstellung die Anordnung eines Klemmhalters am Unterkorb
eines Geschirrspülers;
- Fig. 9
- in einer schematischen Perspektivdarstellung den Fußhalter des erfindungsgemäßen Einsatzes;
- Fig. 10
- in einer Seitenansicht die Anordnung eines erfindungsgemäßen Einsatzes am Unterkorb
eines Geschirrspülers;
- Fig. 11
- in schematischer Perspektivdarstellung eine Haltevorrichtung gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels
und
- Fig. 12
- in schematischer Perspektivdarstellung eine Haltevorrichtung gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels.
[0024] Fig. 1 zeigt den erfindungsgemäßen Einsatz 1 anhand eines ersten Ausführungsbeispiels.
[0025] Der erfindungsgemäße Einsatz 1 verfügt über einen Kelchhalter 6. Dieser nimmt im
bestimmungsgemäßen Verwendungsfall den Kelch 3 eines Glases 2 auf. Zwecks fußseitiger
Abstützung des Glases 2 verfügt der Einsatz 1 ferner über einen Fußhalter 16, an dem
der endseitig eines Stieles 4 angeordnete Fuß 5 des Glases 2 abstützend anliegt.
[0026] Der Fußhalter 16 stellt einen Anlagesteg 17 bereit, der glasseitig über ein Sägezahnprofil
18 verfügt. Auch der Kelchhalter 6 verfügt über eine Anlagerippe 9, die außenseitig,
das heißt glasseitig ein Sägezahnprofil 12 bereitstellt.
[0027] Der vorbeschriebene Aufbau des erfindungsgemäßen Einsatzes 1 sorgt für einen verbesserten
Spülkomfort für insbesondere langstielige Gläser. Die Aufnahme des Kelches 3 des Glases
2 erfolgt über den kegelstumpfförmigen Kelchhalter 6, wobei die kegelstumpfförmige
Ausgestaltung den Vorteil bietet, dass Gläser 2 mit unterschiedlichen Kelchdurchmessern
stets optimiert positioniert werden können. Dies ergibt sich auch aus einer Zusammenschau
der beiden Figuren 1 und 2, wobei Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel mit einem im Durchmesser
größeren Kelch 3 zeigt.
[0028] Die Sägezahnprofile 12 und 18 sorgen im Übrigen dafür, dass etwaiges Restwasser besser
ablaufen kann. Ein optimiertes Spülergebnis kann so erreicht werden. Dabei ist die
Position der Sägezahnrippen des Sägezahnprofils 12 im Übrigen so gewählt, dass diese
stets an der tiefsten Stelle des Kelches 3 verlaufen, so dass Restwasser bzw. Eindampfrückstände
vermieden werden können.
[0029] Das vom Fußhalter 16 bereitgestellte Sägezahnprofil 18 gestattet gleichfalls eine
optimierte Trocknung, so dass auch der Fuß 5 des Glases 2 von ungewünschten Restwasseransammlungen
und/oder Eindampfrückständen freigehalten bleibt. Darüber hinaus gestattet die Ausgestaltung
des Sägezahnprofils 18 die abstützende Anordnung von Füßen 5 von in ihrer geometrischen
Ausgestaltung unterschiedlichen Gläsern 2, wie insbesondere eine Zusammenschau der
Figuren 1 und 2 erkennen lässt.
[0030] Eine beispielhafte Ausgestaltung eines Kelchhalters 6 nach der Erfindung ist in den
Figuren 3 und 4 gezeigt. Der Kelchhalter 6 verfügt gemäß dieser Ausführungsform über
einen ersten Kegelstumpfabschnitt 7 und einen zweiten Kegelstumpfabschnitt 8. Dabei
ist der erste Kegelstumpfabschnitt 7 durch ein kreisförmig umlaufendes Segment 10
und der zweite Kegelstumpfabschnitt 8 durch ein kreisförmig umlaufendes Segment 11
gebildet. Zwischen den beiden Segmenten 10 und 11 erstrecken sich gemäß der dargestellten
Ausführungsform drei Anlagerippen 9, wobei wenigstens eine der Anlagerippen 9 das
schon vorbeschriebene Sägezahnprofil 12 bereitstellt.
[0031] Fig. 5 zeigt in einer Detailansicht den von einem Kelchhalter 6 aufgenommenen Kelch
3 eines Glases 2. Wie sich aus dieser Fig. ergibt, liegt der umlaufende Glasrand 27
des Kelches 3 auf einem Sägezahn des Sägezahnprofils 12 auf. Es wird hierdurch zum
einen ein sicherer Halt gewährleistet, zum anderen wird durch das Sägezahnprofil 12
in der schon vorbeschriebenen Weise darüber hinaus sichergestellt, dass Restwasseransammlungen
und/oder Eindampfrückstände weitestgehend vermieden werden können.
[0032] Selbiges ergibt sich mit Blick auf das vom Fußhalter 16 bereitgestellte Sägezahnprofil
18, wie sich aus der Ausschnittsdarstellung nach Fig. 6 ergibt. Diese Darstellung
lässt den Fuß 5 eines Glases 2 randabschnittseitig erkennen, wie er in das vom Fußhalter
16 bereitgestellte Sägezahnprofil 18 eingreift.
[0033] Fig. 7 lässt in schematisch perspektivischer Ansicht ein Klemmelement 13 erkennen,
das dazu dient, einen Kelchhalter 6 in bestimmungsgemäßer Weise beispielsweise am
Unterkorb 24 eines Geschirrspülers anzuordnen, wie sich dies aus der Darstellung nach
Fig. 8 ergibt.
[0034] Das Klemmelement 13 ist U-förmig ausgebildet und verfügt über einen Korbanschluss
14 einerseits und einen Halteranschluss 15 andererseits. Der Halteranschluss 15 dient
der Verbindung des Kelchhalters 6 mit dem Klemmelement 13. Gegebenenfalls können der
Kelchhalter 6 und das Klemmelement 13 auch einstückig ausgebildet sein. Der Korbanschluss
14 stellt eine Aufnahmerinne 28 bereit, in die im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall
der kunststoffummantelte Draht beispielsweise einer Schlaufe 26 des Unterkorbs 24
eingreift, wie dies insbesondere die Darstellung nach Fig. 8 erkennen lässt. Dabei
verfügt der Korbanschluss 14 über einen stegförmig ausgebildeten Fortsatz 29, der
in Richtung auf den Kelchhalter 6 bzw. in entgegengesetzter Richtung federelastisch
verschwenken kann. Aufgrund dieser federelastischen Ausgestaltung kann eine Festklemmung
des Klemmelements 13 an der zugehörigen Schlaufe 26 des Unterkorbs 24 stattfinden.
[0035] Eine mögliche Ausgestaltung des Fußhalters 16 nach der Erfindung zeigt Fig. 9. Wie
schon anhand der Figuren 1 und 2 erläutert, verfügt der Fußhalter 16 über einen Anschlagsteg
17, der glasseitig ein Sägezahnprofil 18 aufweist. Wie die Darstellung nach Fig. 9
erkennen lässt, verfügt der Fußhalter 16 des Weiteren über einen Befestigungsabschnitt
19, der bevorzugterweise einstückig mit dem Anlagesteg 17 ausgebildet ist. Dieser
Befestigungsabschnitt 19 dient der Anordnung des Fußhalters 16 am Korb des Geschirrspülers,
wie sich insbesondere aus der Darstellung nach Fig. 10 ergibt.
[0036] Fig. 10 zeigt in schematischer Seitenansicht eine mögliche Anordnung von Kelchhalter
6 einerseits und Fußhalter 16 andererseits am Unterkorb 24 eines im Weiteren nicht
näher dargestellten Geschirrspülers.
[0037] Wie die Darstellung nach Fig. 10 zeigt, ist der Kelchhalter 6 in der Geschirrablageebene
an einer Schlaufe 26 klemmend befestigt. Hierzu dient das schon vorerläuterte Klemmelement
13.
[0038] Der Fußhalter 16 ist am klappbaren Glas- oder Tassenhalter 25 des Unterkorbs 24 angeordnet.
Aufgrund der gezeigten Positionierung von Kelchhalter 6 und Fußhalter 16 ergibt sich
eine winklige Ausrichtung des Glases 2 zur Geschirrablageebene, und zwar im gezeigten
Ausführungsbeispiel unter einem Winkel von ca. 45°. Diese winklige Ausgestaltung gewährleistet,
dass etwaiges Restwasser aus einer Mulde des Glasfußes 5 ablaufen kann.
[0039] Gemäß der vorbeschriebenen Ausgestaltung sind der Kelchhalter 6 und der Fußhalter
16 als separat zu handhabende Bauelemente ausgebildet. Die Figuren 11 und 12 zeigen
eine alternative Ausgestaltung, dergemäß der Kelchhalter 6 und der Fußhalter 16 zu
einer gemeinsamen Haltevorrichtung 20 miteinander kombiniert ausgebildet sind.
[0040] Die Haltevorrichtung nach den Figuren 11 und 12 verfügt über einen Verbindungssteg
21. Dieser Verbindungssteg 21 stellt einen ersten Befestigungsanschluss 22 und einen
zweiten Befestigungsanschluss 23 bereit. Mittels dieser Befestigungsanschlüsse 22
und 23 ist eine Anordnung des Verbindungsstegs 21 beispielsweise am Unterkorb 24 eines
Geschirrspülers möglich. Dabei kann der Befestigungsanschluss 22 insbesondere zur
Anordnung an einer Korbschlaufe dienen, wohingegen der Befestigungsanschluss 23 zum
Einhaken in einen Glas- oder Tassenhalter 25 dient. Dabei erfolgt die Anordnung der
Haltevorrichtung 20 bevorzugterweise derart, dass - wie in den Figuren 11 und 12 gezeigt
- eine Schrägausrichtung zur Geschirrablageebene erzielt wird.
[0041] Die Haltevorrichtung 20 stellt einen Kelchhalter 6 der vorbeschriebenen Art bereit.
Der Verbindungssteg 21 und der Kelchhalter 6 können gegebenenfalls als einstückiges
Kunststoffteil ausgebildet sein.
[0042] Die Haltevorrichtung 20 stellt des Weiteren einen Fußhalter 16 bereit, der in der
schon vorbeschriebenen Weise der abstützenden Aufnahme eines Fußes 5 eines Glases
2 dient. Im gezeigten Ausführungsbeispiel verfügt der Fußhalter 16 über zwei Führungsbuchsen
30, in die im endmontierten Zustand Führungsfortsätze 31 mit integrierten Druckfedern
(nicht dargestellt),eingreifen. Diese Ausgestaltung gestattet es, den Fußhalter 16
quer zur Längserstreckung des Stieles 4 des Glases 2 relativ zum Verbindungssteg 21
verfahren zu können, womit es gestattet ist, eine Einstellung hinsichtlich der Durchmessergröße
des Fußes 5 des Glases 2 vorsehen zu können.
[0043] Für eine ergänzende Abstützung des Glases 2 sorgt gemäß der Ausgestaltung der Haltevorrichtung
20 nach den Figuren 11 und 12 ein gabelförmig ausgebildeter Stielhalter 32.
1. Einsatz (1) für einen Korb (24) eines Geschirrspülers zur Aufnahme von insbesondere
langstieligen Gläsern (2), mit einem Kelchhalter (6), der kegelstumpfförmig ausgebildet
ist und eine Anlagerippe (9) aufweist, wobei die Anlagerippe (9) außenseitig ein Sägezahnprofil
(12) trägt.
2. Einsatz (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kelchhalter (6) einen ersten und einen zweiten Kegelstumpfabschnitt (7, 8) aufweist,
zwischen denen sich die Anlagerippe (9) erstreckt.
3. Einsatz (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kegelstumpfabschnitte (7, 8) kreisförmig ausgebildete Segmente (10, 11) sind,
wobei der erste Kegelstumpfabschnitt (7) einen kleineren Durchmesser als der zweite
Kegelstumpfabschnitt (8) aufweist.
4. Einsatz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kelchhalter (6) einstückig ausgebildet ist und aus Kunststoff besteht.
5. Einsatz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein Klemmelement (13) zur Anordnung des Kelchhalters (6) am Korb (24) des Geschirrspülers.
6. Einsatz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen Fußhalters (16), der der abstützenden Aufnahme eines Glasfußes (5) dient.
7. Einsatz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Fußhalter (16) einen Anlagesteg (17) bereitstellt, der glasfußseitig ein Sägezahnprofil
(18) aufweist.
8. Einsatz (1) nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Fußhalter (16) einen Befestigungsabschnitt (19) zur Anordnung am Korb (24) des
Geschirrspülers bereitstellt.
9. Einsatz (1) nach Anspruch 6, 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Fußhalter (16) einstückig ausgebildet ist und aus Kunststoff besteht.
10. Einsatz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kelchhalter (6) und der Fußhalter (16) zu einer gemeinsamen Haltevorrichtung
(20) miteinander kombiniert ausgebildet sind.
11. Einsatz (1) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Fußhalter (16) quer zur Längserstreckung eines gehaltenen Glasstieles (4) und
relativ zu einem Verbindungssteg (21) zwischen Kelchhalter (6) und Fußhalter (16)
verfahrbar ist.
12. Korb (24) für einen Geschirrspüler mit einem Einsatz (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.