(19)
(11) EP 2 353 488 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
10.08.2011  Patentblatt  2011/32

(21) Anmeldenummer: 10401020.2

(22) Anmeldetag:  09.02.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47L 15/50(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA RS

(71) Anmelder: Miele & Cie. KG
33332 Gütersloh (DE)

(72) Erfinder:
  • Wegener, Dirk
    33649 Bielefeld (DE)
  • Buhl, David
    33613 Bielefeld (DE)
  • Theyson, Pia
    58313 Herdecke (DE)

   


(54) Einsatz für einen Korb eines Geschirrspülers


(57) Die Erfindung betrifft einen Einsatz (1) für einen Korb (24) eines Geschirrspülers zur Aufnahme von insbesondere langstieligen Gläsern (2). Um einen Einsatz (1) der vorgenannten Art bereitzustellen, der hilft, ein wunschgemäßes Spülergebnis erzielen zu können, und dies bei gleichzeitiger Gewährung einer lagesicheren Aufnahme, wird mit der Erfindung ein Einsatz (1) vorgeschlagen, mit einem Kelchhalter (6), der kegelstumpfförmig ausgebildet ist und eine Anlagerippe (9) aufweist, wobei die Anlagerippe (9) außenseitig ein Sägezahnprofil (12) trägt.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Einsatz für einen Korb eines Geschirrspülers zur Aufnahme von insbesondere langstieligen Gläsern.

[0002] Geschirrspüler als solche sind aus dem Stand der Technik gut bekannt, weshalb es eines gesonderten druckschriftlichen Nachweises an dieser Stelle nicht bedarf.

[0003] Aus dem Stand der Technik vorbekannte Geschirrspüler verfügen in aller Regel über sogenannte Körbe, die der Aufnahme von Geschirr dienen. Typischerweise verfügt ein Geschirrspüler über einen Unterkorb, einen Oberkorb sowie gegebenenfalls auch über eine Besteckschublade. Dabei dient der Unterkorb aufgrund seiner Beabstandung zum Oberkorb insbesondere der Aufnahme von Tellern, Töpfen und/oder dergleichen, wohingegen der Oberkorb insbesondere zur Aufnahme von Tassen, Gläsern und/oder dergleichen kleinteiligem Geschirr gedacht ist.

[0004] Es stellt regelmäßig ein Problem dar, langstielige Gläser wie zum Beispiel Wein- oder Sektgläser in aus dem Stand der Technik vorbekannten Körben derart unterzubringen, dass bei einer gleichzeitig lagesicheren Anordnung das wünschenswerterweise zu erreichende Spülergebnis tatsächlich erzielt wird. So bieten vorbekannte Körbe beispielsweise die Möglichkeit, langstielige Gläser liegend aufzunehmen. Eine solche Gläseraufnahme ist aber in nachteiliger Weise nicht nur raumgreifend, sondern führt auch dazu, dass Spülwasserreste im Glaskelch verbleiben können. Eine stehende Aufnahme von langstieligen Gläsern ist hingegen lageunsicher, da kein ausreichender Halt der Gläser gewährleistet ist. Es kann so in nachteiliger Weise zu Glasbruch kommen, was es natürlich zu vermeiden gilt.

[0005] Um den vorgenannten Problemen zu begegnen, sind aus dem Stand der Technik Korbeinsätze bekannt geworden, die dazu dienen sollen, Geschirr, das eine Sonderform aufweist, in aus dem Stand der Technik bekannten Körben unterbringen zu können. So offenbart beispielsweise die DE 199 44 883 A1 ein Click & Safe Gestell zur Aufnahme langröhriger Gläser, wie zum Beispiel Weizenbiergläser. Dieses Gestell verfügt über ein Kopfteil, welches mehrere bewegliche Arme trägt. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall ist das Weizenbierglas über das Kopfteil des Gestells gestülpt, wobei die beweglichen Arme eine Lagefixierung des Glases bewirken. Dieses aus dem Stand der Technik vorbekannte Gestell ist für eine lagesichere Anordnung von im Unterschied zu Weizenbiergläsern langstielig ausgebildeten Gläsern ersichtlich nicht geeignet.

[0006] Ein Korbeinsatz für langstielige Wein- und Sektgläser ist aus der DE 200 05 725 U1 bekannt geworden. Bei diesem Einsatz handelt es sich um einen solchen, der dazu bestimmt ist, Wein- und Sektgläser hängend aufzunehmen. Dieser vorbekannte Einsatz ist aus einem Grundkörper gebildet, der endseitig eines als Aufnahmeschaft dienenden Rohres angeordnet ist. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall ist dieses Rohr über einen vom Korb des Geschirrspülers bereitgestellten Spike gestülpt, wie sich beispielsweise aus der Fig. 2 der DE 200 05 725 U1 ergibt.

[0007] Der aus der DE 200 05 725 U1 bekannte Einsatz ist aus zweierlei Gründen nachteilig. So können nur Gläser bis zu einer bestimmten Bauhöhe aufgenommen werden. Diese Begrenzung ergibt sich durch die Höhe der Spikes, die den Einsatz im bestimmungsgemäßen Fall tragen. Ein weiterer Nachteil ist durch die hängende Anordnung gegeben. So sammelt sich Restflüssigkeit im Bereich zwischen einer gabelförmig ausgebildeten Halterung des Grundkörpers einerseits und dem Fuß eines Glases andererseits mit der Konsequenz an, dass Spülflecken am Glasfuß und/oder Glasstiel verbleiben. Bei einer späteren Verwendung des Glases fallen diese Spülflecken besonders auf, weil sie sich in direktem Blickfeld eines Betrachters befinden. Damit ist der aus der DE 200 05 725 U1 bekannte Einsatz weder dazu geeignet, langstielige Gläser aufzunehmen, noch kann ein zufriedenstellendes Spülergebnis erzielt werden.

[0008] Ausgehend vom Vorbeschriebenen ist es die Aufgabe der Erfindung, einen Einsatz zur Aufnahme von insbesondere langstieligen Gläsern bereitzustellen, der hilft, ein wunschgemäßes Spülergebnis erzielen zu können, und dies bei gleichzeitiger Gewährung einer lagesicheren Aufnahme.

[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Einsatz für einen Korb eines Geschirrspülers zur Aufnahme von insbesondere langstieligen Gläsern, mit einem Kelchhalter, der kegelstumpfförmig ausgebildet ist und eine Anlagerippe aufweist, wobei die Anlagerippe außenseitig ein Sägezahnprofil trägt, vorgeschlagen.

[0010] Der erfindungsgemäße Einsatz verfügt über einen Kelchhalter, der kegelstumpfförmig ausgebildet ist. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall nimmt dieser Kelchhalter den Kelch eines Glases auf. Für eine bestimmungsgemäße Aufnahme ist das Glas kelchseitig voran über den Kelchhalter des erfindungsgemäßen Einsatzes zu stülpen. Dabei erfolgt aufgrund der kegelstumpfförmigen Ausgestaltung des Kelchhalters eine sichere Aufnahme des Glases. Spülwasser kann innen- wie außenseitig des Kelchs ablaufen, so dass in vorteilhafter Weise keine Spülflecken am Glaskelch verbleiben.

[0011] Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall stützt sich der Kelch des Glases randseitig auf einer vom Kelchhalter bereitgestellten Anlagerippe ab, wobei diese Anlagerippe erfindungsgemäß außenseitig ein Sägezahnprofil trägt. Aufgrund dieser Ausgestaltung ist eine Ableitrippe für Spülwasser geschaffen, mittels welcher etwaiges Restwasser ablaufen kann. Das gewünschte Spülergebnis kann so erreicht werden.

[0012] Der als Kegelstumpf ausgebildete Kelchhalter bietet ferner den Vorteil, dass Gläser mit unterschiedlichen Kelchdurchmessern stets optimiert positioniert werden können. Der erfindungsgemäße Einsatz unterliegt insofern keinerlei Beschränkungen hinsichtlich der Glasausgestaltung.

[0013] Der Kelchhalter verfügt gemäß einer bevorzugten Ausführungsform über einen ersten und einen zweiten Kegelstumpfabschnitt, wobei sich zwischen diesen beiden Kegelstumpfabschnitten die Anlagerippe erstreckt. Es können auch mehrere Anlagerippen vorgesehen sein, beispielsweise drei, vier oder mehr. Die Ausgestaltung zweier Kegelstumpfabschnitte bringt den Vorteil, dass die Anlagefläche zwischen Einsatz einerseits und Glas andererseits auf ein Minimum reduziert wird, was zum einen die bestimmungsgemäße Handhabung vereinfacht, zum anderen aber auch dafür Sorge trägt, dass die unerwünschte Ansammlung von Restwasser dem Grunde nach vermieden ist.

[0014] Die Kegelstumpfabschnitte können gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kreisförmig ausgebildete Segmente sein, wobei der erste Kegelstumpfabschnitt einen kleineren Durchmesser als der zweite Kegelstumpfabschnitt aufweist. Dabei ist mit "erstem Kegelstumpfabschnitt" derjenige gemeint, der glasnäher vorgesehen ist. Im Ergebnis dieser Ausgestaltung ergibt sich die insgesamt kegelstumpfförmige Ausgestaltung des Kelchhalters.

[0015] Der Kelchhalter ist bevorzugterweise einstückig ausgebildet und besteht aus Kunststoff. Eine vereinfachte Herstellung sowie ein vereinfachter Gebrauch sind so ermöglicht.

[0016] Der erfindungsgemäße Einsatz ist gemäß einem weiteren Merkmal durch ein Klemmelement zur Anordnung des Kelchhalters am Korb des Geschirrspülers gekennzeichnet. Dieses Klemmelement dient dazu, den Kelchhalter an einem aus dem Stand der Technik an sich bekannten Korb eines Geschirrspülers lagesicher anzuordnen. Das Klemmelement kann insofern auch als Verbindungsadapter bezeichnet werden, der der Verbindung von Kelchhalter einerseits und Geschirrspülerkorb andererseits dient. Das Klemmelement ist beispielsweise U-förmig ausgebildet und in seiner geometrischen Ausgestaltung derart bemessen, dass es in eine beispielsweise von einem Unterkorb standardmäßig bereitgestellte Korbschlaufe eingeklemmt werden kann. Das Klemmelement verfügt zu diesem Zweck über eine umlaufende Aufnahmerille, in die im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall der kunststoffummantelte Draht der Schlaufe des Korbs eingreift.

[0017] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Einsatz über einen Fußhalter verfügen, der der abstützenden Aufnahme des Fußes eines Glases dient. Gemäß dieser Ausführungsvariante verfügt der Einsatz über einen Kelchhalter einerseits und einen Fußhalter andererseits, so dass im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall ein Glas vom Kelchhalter aufgenommen und fußseitig vom Fußhalter abgestützt ist.

[0018] Der Fußhalter verfügt gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung über einen Anschlagsteg, der glasfußseitig ein Sägezahnprofil aufweist. Diese Ausgestaltung erbringt den Vorteil, dass die Ansammlung von Restwasser weitestgehend verhindert werden kann. Unansehnliche Wasserflecken im Fußbereich des Glases können so wirkungsvoll vermieden werden.

[0019] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung stellt der Fußhalter einen Befestigungsabschnitt bereit. Dieser Befestigungsabschnitt dient der Anordnung des Fußhalters am Korb des Geschirrspülers. Dabei kann der Befestigungsabschnitt beispielsweise als Klemmelement ausgebildet sein, der eine "Click-Befestigung" des Fußhalters am Geschirrspülerkorb gestattet.

[0020] Der Fußhalter ist bevorzugterweise ebenso wie der Kelchhalter einstückig ausgebildet und besteht aus Kunststoff.

[0021] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Kelchhalter und der Fußhalter zu einer gemeinsamen Haltevorrichtung miteinander kombiniert ausgebildet sind. Eine gemeinsame und gleichzeitige Handhabung von Kelchhalter und Fußhalter ist so in einfacher Weise mögüch. Die Haltevorrichtung kann dabei beispielsweise über eine Art Verbindungssteg verfügen, mittels dem der Kelchhalter und der Fußhalter miteinander gekoppelt sind. Dabei kann vorgesehen sein, insbesondere den Fußhalter relativ verschieblich zum Verbindungssteg am Verbindungssteg anzuordnen, und zwar in Längsrichtung des Verbindungssteges und/oder quer hierzu. Diese Ausgestaltung schafft die Möglichkeit, die Haltevorrichtung an unterschiedliche Glastypen, -größen und -formen individuell anpassen zu können.

[0022] Mit dem erfindungsgemäßen Einsatz wird insgesamt ein Einsatz zur Aufnahme von insbesondere langstieligen Gläsern zur Verfügung gestellt, der bei einer gleichzeitig einfachen Handhabung eine sichere Anordnung von Gläsern im Korb eines Geschirrspülers gestattet. Dabei sorgt der erfindungsgemäße Einsatz aufgrund seiner vorbeschriebenen Konstruktion dafür, dass ein einwandfreies Spülergebnis erzielt wird und insbesondere Restwasseransammlungen vermieden werden. Der Einsatz lässt sich auswechselbar am Korb anordnen. Im Übrigen ist seine Positionierung am Korb im Wesentlichen frei wählbar.

[0023] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen
Fig. 1
in schematischer Darstellung den erfindungsgemäßen Einsatz gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels;
Fig. 2
in schematischer Darstellung den erfindungsgemäßen Einsatz gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels;
Fig. 3
in schematisch-perspektivischer Darstellung den Kelchhalter des erfindungsgemäßen Einsatzes;
Fig. 4
den Kelchhalter nach Fig. 3 in einer anderen Ansicht;
Fig. 5
in schematischer Ausschnittsdarstellung den Kelchhalter nach Fig. 3;
Fig. 6
in schematischer Detaildarstellung den Fußhalter des erfindungsgemäßen Einsatzes;
Fig. 7
in schematischer Darstellung den Kelchhalter nach Fig. 3 in Kombination mit einem Klemmelement;
Fig. 8
in schematischer Perspektivdarstellung die Anordnung eines Klemmhalters am Unterkorb eines Geschirrspülers;
Fig. 9
in einer schematischen Perspektivdarstellung den Fußhalter des erfindungsgemäßen Einsatzes;
Fig. 10
in einer Seitenansicht die Anordnung eines erfindungsgemäßen Einsatzes am Unterkorb eines Geschirrspülers;
Fig. 11
in schematischer Perspektivdarstellung eine Haltevorrichtung gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels und
Fig. 12
in schematischer Perspektivdarstellung eine Haltevorrichtung gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels.


[0024] Fig. 1 zeigt den erfindungsgemäßen Einsatz 1 anhand eines ersten Ausführungsbeispiels.

[0025] Der erfindungsgemäße Einsatz 1 verfügt über einen Kelchhalter 6. Dieser nimmt im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall den Kelch 3 eines Glases 2 auf. Zwecks fußseitiger Abstützung des Glases 2 verfügt der Einsatz 1 ferner über einen Fußhalter 16, an dem der endseitig eines Stieles 4 angeordnete Fuß 5 des Glases 2 abstützend anliegt.

[0026] Der Fußhalter 16 stellt einen Anlagesteg 17 bereit, der glasseitig über ein Sägezahnprofil 18 verfügt. Auch der Kelchhalter 6 verfügt über eine Anlagerippe 9, die außenseitig, das heißt glasseitig ein Sägezahnprofil 12 bereitstellt.

[0027] Der vorbeschriebene Aufbau des erfindungsgemäßen Einsatzes 1 sorgt für einen verbesserten Spülkomfort für insbesondere langstielige Gläser. Die Aufnahme des Kelches 3 des Glases 2 erfolgt über den kegelstumpfförmigen Kelchhalter 6, wobei die kegelstumpfförmige Ausgestaltung den Vorteil bietet, dass Gläser 2 mit unterschiedlichen Kelchdurchmessern stets optimiert positioniert werden können. Dies ergibt sich auch aus einer Zusammenschau der beiden Figuren 1 und 2, wobei Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel mit einem im Durchmesser größeren Kelch 3 zeigt.

[0028] Die Sägezahnprofile 12 und 18 sorgen im Übrigen dafür, dass etwaiges Restwasser besser ablaufen kann. Ein optimiertes Spülergebnis kann so erreicht werden. Dabei ist die Position der Sägezahnrippen des Sägezahnprofils 12 im Übrigen so gewählt, dass diese stets an der tiefsten Stelle des Kelches 3 verlaufen, so dass Restwasser bzw. Eindampfrückstände vermieden werden können.

[0029] Das vom Fußhalter 16 bereitgestellte Sägezahnprofil 18 gestattet gleichfalls eine optimierte Trocknung, so dass auch der Fuß 5 des Glases 2 von ungewünschten Restwasseransammlungen und/oder Eindampfrückständen freigehalten bleibt. Darüber hinaus gestattet die Ausgestaltung des Sägezahnprofils 18 die abstützende Anordnung von Füßen 5 von in ihrer geometrischen Ausgestaltung unterschiedlichen Gläsern 2, wie insbesondere eine Zusammenschau der Figuren 1 und 2 erkennen lässt.

[0030] Eine beispielhafte Ausgestaltung eines Kelchhalters 6 nach der Erfindung ist in den Figuren 3 und 4 gezeigt. Der Kelchhalter 6 verfügt gemäß dieser Ausführungsform über einen ersten Kegelstumpfabschnitt 7 und einen zweiten Kegelstumpfabschnitt 8. Dabei ist der erste Kegelstumpfabschnitt 7 durch ein kreisförmig umlaufendes Segment 10 und der zweite Kegelstumpfabschnitt 8 durch ein kreisförmig umlaufendes Segment 11 gebildet. Zwischen den beiden Segmenten 10 und 11 erstrecken sich gemäß der dargestellten Ausführungsform drei Anlagerippen 9, wobei wenigstens eine der Anlagerippen 9 das schon vorbeschriebene Sägezahnprofil 12 bereitstellt.

[0031] Fig. 5 zeigt in einer Detailansicht den von einem Kelchhalter 6 aufgenommenen Kelch 3 eines Glases 2. Wie sich aus dieser Fig. ergibt, liegt der umlaufende Glasrand 27 des Kelches 3 auf einem Sägezahn des Sägezahnprofils 12 auf. Es wird hierdurch zum einen ein sicherer Halt gewährleistet, zum anderen wird durch das Sägezahnprofil 12 in der schon vorbeschriebenen Weise darüber hinaus sichergestellt, dass Restwasseransammlungen und/oder Eindampfrückstände weitestgehend vermieden werden können.

[0032] Selbiges ergibt sich mit Blick auf das vom Fußhalter 16 bereitgestellte Sägezahnprofil 18, wie sich aus der Ausschnittsdarstellung nach Fig. 6 ergibt. Diese Darstellung lässt den Fuß 5 eines Glases 2 randabschnittseitig erkennen, wie er in das vom Fußhalter 16 bereitgestellte Sägezahnprofil 18 eingreift.

[0033] Fig. 7 lässt in schematisch perspektivischer Ansicht ein Klemmelement 13 erkennen, das dazu dient, einen Kelchhalter 6 in bestimmungsgemäßer Weise beispielsweise am Unterkorb 24 eines Geschirrspülers anzuordnen, wie sich dies aus der Darstellung nach Fig. 8 ergibt.

[0034] Das Klemmelement 13 ist U-förmig ausgebildet und verfügt über einen Korbanschluss 14 einerseits und einen Halteranschluss 15 andererseits. Der Halteranschluss 15 dient der Verbindung des Kelchhalters 6 mit dem Klemmelement 13. Gegebenenfalls können der Kelchhalter 6 und das Klemmelement 13 auch einstückig ausgebildet sein. Der Korbanschluss 14 stellt eine Aufnahmerinne 28 bereit, in die im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall der kunststoffummantelte Draht beispielsweise einer Schlaufe 26 des Unterkorbs 24 eingreift, wie dies insbesondere die Darstellung nach Fig. 8 erkennen lässt. Dabei verfügt der Korbanschluss 14 über einen stegförmig ausgebildeten Fortsatz 29, der in Richtung auf den Kelchhalter 6 bzw. in entgegengesetzter Richtung federelastisch verschwenken kann. Aufgrund dieser federelastischen Ausgestaltung kann eine Festklemmung des Klemmelements 13 an der zugehörigen Schlaufe 26 des Unterkorbs 24 stattfinden.

[0035] Eine mögliche Ausgestaltung des Fußhalters 16 nach der Erfindung zeigt Fig. 9. Wie schon anhand der Figuren 1 und 2 erläutert, verfügt der Fußhalter 16 über einen Anschlagsteg 17, der glasseitig ein Sägezahnprofil 18 aufweist. Wie die Darstellung nach Fig. 9 erkennen lässt, verfügt der Fußhalter 16 des Weiteren über einen Befestigungsabschnitt 19, der bevorzugterweise einstückig mit dem Anlagesteg 17 ausgebildet ist. Dieser Befestigungsabschnitt 19 dient der Anordnung des Fußhalters 16 am Korb des Geschirrspülers, wie sich insbesondere aus der Darstellung nach Fig. 10 ergibt.

[0036] Fig. 10 zeigt in schematischer Seitenansicht eine mögliche Anordnung von Kelchhalter 6 einerseits und Fußhalter 16 andererseits am Unterkorb 24 eines im Weiteren nicht näher dargestellten Geschirrspülers.

[0037] Wie die Darstellung nach Fig. 10 zeigt, ist der Kelchhalter 6 in der Geschirrablageebene an einer Schlaufe 26 klemmend befestigt. Hierzu dient das schon vorerläuterte Klemmelement 13.

[0038] Der Fußhalter 16 ist am klappbaren Glas- oder Tassenhalter 25 des Unterkorbs 24 angeordnet. Aufgrund der gezeigten Positionierung von Kelchhalter 6 und Fußhalter 16 ergibt sich eine winklige Ausrichtung des Glases 2 zur Geschirrablageebene, und zwar im gezeigten Ausführungsbeispiel unter einem Winkel von ca. 45°. Diese winklige Ausgestaltung gewährleistet, dass etwaiges Restwasser aus einer Mulde des Glasfußes 5 ablaufen kann.

[0039] Gemäß der vorbeschriebenen Ausgestaltung sind der Kelchhalter 6 und der Fußhalter 16 als separat zu handhabende Bauelemente ausgebildet. Die Figuren 11 und 12 zeigen eine alternative Ausgestaltung, dergemäß der Kelchhalter 6 und der Fußhalter 16 zu einer gemeinsamen Haltevorrichtung 20 miteinander kombiniert ausgebildet sind.

[0040] Die Haltevorrichtung nach den Figuren 11 und 12 verfügt über einen Verbindungssteg 21. Dieser Verbindungssteg 21 stellt einen ersten Befestigungsanschluss 22 und einen zweiten Befestigungsanschluss 23 bereit. Mittels dieser Befestigungsanschlüsse 22 und 23 ist eine Anordnung des Verbindungsstegs 21 beispielsweise am Unterkorb 24 eines Geschirrspülers möglich. Dabei kann der Befestigungsanschluss 22 insbesondere zur Anordnung an einer Korbschlaufe dienen, wohingegen der Befestigungsanschluss 23 zum Einhaken in einen Glas- oder Tassenhalter 25 dient. Dabei erfolgt die Anordnung der Haltevorrichtung 20 bevorzugterweise derart, dass - wie in den Figuren 11 und 12 gezeigt - eine Schrägausrichtung zur Geschirrablageebene erzielt wird.

[0041] Die Haltevorrichtung 20 stellt einen Kelchhalter 6 der vorbeschriebenen Art bereit. Der Verbindungssteg 21 und der Kelchhalter 6 können gegebenenfalls als einstückiges Kunststoffteil ausgebildet sein.

[0042] Die Haltevorrichtung 20 stellt des Weiteren einen Fußhalter 16 bereit, der in der schon vorbeschriebenen Weise der abstützenden Aufnahme eines Fußes 5 eines Glases 2 dient. Im gezeigten Ausführungsbeispiel verfügt der Fußhalter 16 über zwei Führungsbuchsen 30, in die im endmontierten Zustand Führungsfortsätze 31 mit integrierten Druckfedern (nicht dargestellt),eingreifen. Diese Ausgestaltung gestattet es, den Fußhalter 16 quer zur Längserstreckung des Stieles 4 des Glases 2 relativ zum Verbindungssteg 21 verfahren zu können, womit es gestattet ist, eine Einstellung hinsichtlich der Durchmessergröße des Fußes 5 des Glases 2 vorsehen zu können.

[0043] Für eine ergänzende Abstützung des Glases 2 sorgt gemäß der Ausgestaltung der Haltevorrichtung 20 nach den Figuren 11 und 12 ein gabelförmig ausgebildeter Stielhalter 32.


Ansprüche

1. Einsatz (1) für einen Korb (24) eines Geschirrspülers zur Aufnahme von insbesondere langstieligen Gläsern (2), mit einem Kelchhalter (6), der kegelstumpfförmig ausgebildet ist und eine Anlagerippe (9) aufweist, wobei die Anlagerippe (9) außenseitig ein Sägezahnprofil (12) trägt.
 
2. Einsatz (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kelchhalter (6) einen ersten und einen zweiten Kegelstumpfabschnitt (7, 8) aufweist, zwischen denen sich die Anlagerippe (9) erstreckt.
 
3. Einsatz (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kegelstumpfabschnitte (7, 8) kreisförmig ausgebildete Segmente (10, 11) sind, wobei der erste Kegelstumpfabschnitt (7) einen kleineren Durchmesser als der zweite Kegelstumpfabschnitt (8) aufweist.
 
4. Einsatz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kelchhalter (6) einstückig ausgebildet ist und aus Kunststoff besteht.
 
5. Einsatz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein Klemmelement (13) zur Anordnung des Kelchhalters (6) am Korb (24) des Geschirrspülers.
 
6. Einsatz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen Fußhalters (16), der der abstützenden Aufnahme eines Glasfußes (5) dient.
 
7. Einsatz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Fußhalter (16) einen Anlagesteg (17) bereitstellt, der glasfußseitig ein Sägezahnprofil (18) aufweist.
 
8. Einsatz (1) nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Fußhalter (16) einen Befestigungsabschnitt (19) zur Anordnung am Korb (24) des Geschirrspülers bereitstellt.
 
9. Einsatz (1) nach Anspruch 6, 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Fußhalter (16) einstückig ausgebildet ist und aus Kunststoff besteht.
 
10. Einsatz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kelchhalter (6) und der Fußhalter (16) zu einer gemeinsamen Haltevorrichtung (20) miteinander kombiniert ausgebildet sind.
 
11. Einsatz (1) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Fußhalter (16) quer zur Längserstreckung eines gehaltenen Glasstieles (4) und relativ zu einem Verbindungssteg (21) zwischen Kelchhalter (6) und Fußhalter (16) verfahrbar ist.
 
12. Korb (24) für einen Geschirrspüler mit einem Einsatz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
 




Zeichnung
















Recherchenbericht










Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente