[0001] Die Erfindung betrifft eine Positioniervorrichtung für verstellbare Elemente, ein
Verfahren zum Positionieren von verstellbaren Elementen und eine Verwendung einer
Positioniervorrichtung.
[0002] Lehmstränge zur Herstellung von Mauer- und Pflasterziegeln werden herkömmlicherweise
in einer Schneid-und/oder Bearbeitungsvorrichtung zu Lehmelementen vereinzelt und/oder
bearbeitet. So werden die Lehmstränge beispielsweise mit Hilfe von einem Schneiddrahtrahmen,
auch als Schneidharfe bekannt, auf entsprechendes Mass geschnitten, wobei der Schneiddrahtrahmen
eine Mehrzahl von Schneiddrähten enthält, welche flächig und im Wesentlichen parallel
zueinander verlaufend gespannt angeordnet sind. Zum Schneiden wird ein durchgängiger
Lehmstrang mittels einer Fördereinrichtung auf einen Auflagerahmen unterhalb des Schneiddrahtrahmens
geführt. Anschliessend werden der durchgängige Lehmstrang und der Schneiddrahtrahmen
in Relation zueinander angenähert, wobei die einzelnen Schneiddrähte in das Material
des Lehmstrangs eindringen und diesen, der weiteren Bewegung folgend, in einzelne
Lehmelemente schneiden. Ferner verlaufen die Schneiddrähte, dieser Bewegung weiter
folgend, ein Stückweit tiefer durch einzelne Durchlässe des Auflagerahmens. Aufgrund
der plastischen Verformbarkeit des Lehmstrangs verlaufen die einzelnen Schneiddrähte
exakt geführt durch den Lehmstrang und die Durchlässe hindurch und zerlegen somit
den Lehmstrang in einzelne Lehmelemente gewünschten Ausmasses. Nach dem Schneiden
stehen die einzelnen Schneiddrähte somit nicht mehr mit dem Lehmstrangmaterial in
Eingriff. Danach werden die Lehmelemente durch eine weitere Fördereinrichtung weiterbefördert.
Danach folgend wird der Schneiddrahtrahmen wieder in Ausgangsstellung zurückbewegt,
wonach dann der nächste durchgängige Lehmstrangabschnitt unterhalb des Schneiddrahtrahmens
positioniert wird. Die zerlegten Lehmelemente können weiteren Verarbeitungsschritten
überführt werden.
[0003] Üblicherweise wird das Lehmstrangmaterial durch ein austauschbares Mundstück einer
Vorverarbeitungseinrichtung hindurchgepresst und dabei derart extrudiert, dass die
Breite und Höhe des Lehmstrangs bereits den gewünschten Ausmassen hinsichtlich Breite
und Höhe der Lehmelemente entsprechen. Daher muss der Lehmstrang dann lediglich in
seiner Länge entsprechend der gewünschten Länge der auszubildenden Lehmelemente zerlegt
bzw. vereinzelt werden. Somit sind die einzelnen Schneiddrähte in Relation zueinander
derart am Schneiddrahtrahmen beabstandet, dass der Abstand zwischen ihnen gleich der
gewünschten Länge der jeweiligen Lehmelemente entspricht.
[0004] Es ist bekannt, dass die Schneiddrähte entnehmbar am Schneiddrahtrahmen angebracht
sind. Hierdurch können einzelne Schneiddrähte entnommen werden, falls sie durch Materialermüdung
reissen und ausgetauscht werden müssen. Es ist ferner bekannt, dass die Schneiddrähte
vertikal zur Längsrichtung des Schneiddrahtrahmens verstellbar an diesem angeordnet
sind. Durch ein Verstellen der Schneiddrähte in Relation zueinander kann der Schneiddrahtrahmen
einfach zum Zerlegen des Lehmstrangs in einzelne Lehmelemente einer geänderten Länge
herangezogen werden.
[0005] Nachteilig hierbei ist jedoch, dass die Schneiddrähte bei jedem Verstellen exakt
ausgerichtet positioniert werden müssen, um den Lehmstrang in Lehmelemente vorgesehenen
Ausmasses (Länge) zu zerlegen. Eine auch nur minimale Abweichung der Positionierung
der Schneiddrähte von vorbestimmten Richtgrössen könnte dazu führen, dass Lehmelemente
einer ganzen Produktion fehlerhafte Ausmasse haben und kostspielig entsorgt werden
müssen. Diese exakte Positionierung der einzelnen Schneiddrähte in Relation zueinander
ist sehr zeitaufwendig und fehleranfällig. Hierzu wird derzeit geschultes Fachpersonal
herangezogen, welches die Schneiddrähte beispielsweise unter Zuhilfenahme von speziellen
Distanzlehren positioniert und anschliessend verifiziert.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Positioniervorrichtung für verstellbare
Elemente, ein Verfahren zum Positionieren von verstellbaren Elementen und eine Verwendung
einer Positioniervorrichtung bereitzustellen, wobei die verstellbaren Elemente sehr
genau und innerhalb kurzer Zeit wie gewünscht positioniert werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Positioniervorrichtung mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1.
[0008] Die erfindungsgemässe Positioniervorrichtung für verstellbare Elemente eines Elementrahmens
einer Schneid-und/oder Bearbeitungsvorrichtung für Lehmstränge enthält eine Aufnahme,
in welche der Elementrahmen einlegbar ist, und eine optische Einstelleinrichtung zum
Projizieren einer optischen Anzeige auf zumindest eine gewünschte Position des eingelegten
Elementrahmens, die bei übereinstimmender Positionierung eines jeweiligen Elements
des Elementrahmens an diesem Element detektierbar ist.
[0009] Durch diese Positioniervorrichtung können die Elemente des Elementrahmens besonders
schnell bei zudem höchster Präzision in Relation zueinander verstellt werden. Hierzu
wird der Elementrahmen aus der Schneid- und/oder Bearbeitungsvorrichtung entnommen
und in die Positioniervorrichtung eingelegt. Darauf folgend können die jeweils gewünschten
Positionen, beispielsweise Distanzen zwischen den Elementen, über eine Eingabevorrichtung
einer Steuerung zugeführt werden. In den meisten Anwendungen sind diese Distanzen
zwischen den Elementen untereinander identisch. Die Steuerung steuert daraufhin die
optische Einstelleinrichtung derart an, dass diese auf eine jeweils gewünschte Position
eine optische Anzeige in Richtung des Elementrahmens projiziert. Darauf folgend wird
ein jeweiliges Element manuell, beispielsweise in Längsrichtung des Elementrahmens,
an diesem solange verstellt, bis die optische Anzeige an diesem Element detektiert
wird. Hierbei sollte die optische Einstelleinrichtung zumindest zwei optische Anzeigen
projiziert. Somit ist das Element auf gesamter Länge wie gewünscht positionierbar,
sobald diese zwei optischen Anzeigen an ihm detektierbar sind. Zudem kann somit eine
exakte Parallelität zwischen den einzelnen Elementen sichergestellt werden. Diese
Detektion geschieht hierbei beispielsweise optisch bzw. visuell durch einen Operateur,
welcher das Element solange verstellt, bis die optische Anzeige auf dem Element visuell
erkannt wird.
[0010] Vorzugsweise ist die optische Einstelleinrichtung dazu ausgelegt, ein linienförmiges
Muster zu projizieren. Hierdurch kann die optische Einstelleinrichtung auf einer möglichst
gesamten Länge eines jeweiligen Elements durch Projektion des linienförmigen Musters
vorgeben, an welche gewünschte Position das Element zu verschieben ist.
[0011] Vorzugsweise ist die optische Einstelleinrichtung auf einer Ebene planparallel zur
Ebene der verstellbaren Elemente an die jeweils gewünschte Position verfahrbar. Hierzu
kann die optische Einstelleinrichtung an einem im Wesentlichen parallel zur Ebene
der Elemente angeordneten Ausleger verfahren werden.
[0012] Vorzugsweise enthält die optische Einstelleinrichtung eine optische Ablenkeinrichtung,
welche dazu ausgelegt ist, die optische Anzeige auf die jeweils gewünschte Position
abzulenken. Diesem Mehraufwand steht vorteilhafterweise die Einsparung der Verfahrbarkeit
der optischen Einstelleinrichtung gegenüber. Die optische Einstelleinrichtung ist
hierbei beispielsweise im Wesentlichen zentral oberhalb des angeordneten Elementrahmens
fixiert und strahlt die optische Anzeige (beispielsweise ein Laserstrahl) auf die
Ablenkeinrichtung ab. Die optische Ablenkeinrichtung kann beispielsweise einen Spiegel
oder ein optisches Prisma enthalten, welcher bzw. welches über ein Stellglied ansteuerbar
verstellt wird. Hierbei wird der Strahl der optischen Anzeige auf Höhe eines jeweils
einzustellenden Elements jene Position ausleuchten, auf welche das Element zu verstellen
bzw. zu positionieren ist. Wie bereits oben erwähnt, sollten zumindest zwei optische
Anzeigen bereitgestellt werden, um eine möglichst genaue Positionierung zu ermöglichen.
Nachdem diese Positionierung erfolgt ist, wird die optische Ablenkeinrichtung durch
das Stellglied derart verstellt, dass die optische Anzeige auf Höhe eines nächsten
Elements jene gewünschte Position ausleuchtet, auf welche dieses Element zu positionieren
ist. Aufgrund der nunmehr schräg gerichteten Projektionsrichtung der optischen Anzeige
und der Möglichkeit, dass die Elemente unterschiedliche Höhen haben können, müssen
diese Parameter zusätzlich zur Verstellung der optischen Ablenkeinrichtung einfliessen,
um Ausrichtungsfehler zu vermeiden. Die jeweilige Verstellung der optischen Ablenkeinrichtung
kann hierbei komplexe Triangulations-Berechnungen erfordern, welche beispielsweise
mittels einer elektrisch verbundenen Berechnungseinheit durchgeführt werden.
[0013] Vorzugsweise enthält die optische Einstelleinrichtung einen Laser. Das kohärente
Licht des Lasers stellt eine besonders präzise und zudem besonders gut erfassbare
bzw. detektierbare Positionierbarkeit bereit. Somit kann das jeweilige Element besonders
schnell und präzise positioniert werden. Wie dem Fachmann bekannt, kann die optische
Einstelleinrichtung jedoch auch jegliche weitere optische Vorrichtungen zum Emittieren
eines Strahls beliebiger Wellenlänge enthalten.
[0014] Vorzugsweise umfasst der Elementrahmen einen Schneiddrahtrahmen und umfassen die
verstellbaren Elemente eine Mehrzahl von Schneiddrähten, die in der Fläche des Schneiddrahtrahmens
verlaufend gespannt sind und deren Ausrichtung an dem Schneiddrahtrahmen verstellbar
ist. In dieser Ausführungsform ist somit der zuvor genannte Elementrahmen als Schneiddrahtrahmen
ausgebildet. Hierbei kann die optische Einstelleinrichtung der Positioniervorrichtung
beispielsweise vertikal zur Ausrichtung der Schneiddrähte an die jeweils gewünschten
Positionen verfahren werden. Hierzu wird die optische Einstelleinrichtung an einem
im Wesentlichen parallel zur aufgespannten Ebene der Schneiddrähte und zusätzlich
senkrecht zu den Schneiddrähten verlaufend angeordneten Ausleger verfahren. In diesem
Beispiel kann der Ausleger oberhalb des eingelegten Schneiddrahtrahmens angeordnet
sein. Hierbei projiziert die optische Einstelleinrichtung dann die optische Anzeige
direkt senkrecht nach unten auf den Schneiddrahtrahmen gerichtet. Somit kann der jeweilige
Schneiddraht manuell derart positioniert werden, bis die optische Anzeige (vorzugsweise
zumindest zwei Lichtpunkte) an diesem erkennbar ist. Nachfolgend wird der jeweilige
Schneiddraht an dieser Position fixiert, sodass er nicht mehr verstellt werden kann.
Nach diesen Schritten kann, beispielsweise mittels einer manuellen Eingabe über eine
Eingabevorrichtung, eine Bewegung der optischen Einstelleinrichtung zu einer nächsten
gewünschten und zuvor definierten Position angefordert werden. An dieser gewünschten
Position angekommen, kann der nächste Schneiddraht exakt wie gewünscht positioniert
werden. Diese Schritte können solange durchgeführt werden, bis alle Schneiddrähte
des Schneiddrahtrahmens wie gewünscht positioniert sind.
[0015] Vorzugsweise umfasst der Elementrahmen einen Auflagerahmen zur Aufnahme des Lehmstrangs
und umfassen die verstellbaren Elemente eine Mehrzahl von Auflagesektionen, zwischen
denen Durchlässe zum Durchfahren der Schneiddrähte definierbar sind. In dieser Ausführungsform
ist somit der zuvor genannte Elementrahmen als Auflagerahmen ausgebildet. Wie bereits
beschrieben, werden die Schneiddrähte beim Schneiden durch das Lehmstrangmaterial
und dann weiterhin durch Durchlässe der Aufnahme verfahren. Danach werden die vereinzelten
Lehmelemente abgeführt. Ein Vorteil besteht darin, dass die Schneiddrähte lediglich
einmal durch das Lehmstrangmaterial durchfahren. Die Mittenachsen der Durchlässe müssen
hierbei im wesentlichen in einer senkrechten Projektionsebene zu den jeweiligen Schneiddrähten
verlaufend positioniert sein. Da die Distanzen der Schneiddrähte in Relation zueinander
- und somit die Positionen der Schneiddrähte - veränderlich sind, müssen auch die
Positionen der Auflagesektionen bzw. Durchlässe in Relation hierzu veränderlich sein.
[0016] Der Scheiddrahtrahmen und der Auflagerahmen können separate Elementrahmen sein. Alternativ
kann ein Elementrahmen geschaffen sein, welcher zugleich den Schneiddrahtrahmen und
den Auflagerahmen umfasst.
[0017] Vorzugsweise umfasst der Elementrahmen einen Faswerkzeugrahmen und umfassen die verstellbaren
Elemente zumindest ein Faswerkzeug zur Ausbildung angefaster Schnittkanten an den
Lehmelementen. In dieser Ausführungsform ist somit der zuvor genannte Elementrahmen
als Faswerkzeugrahmen ausgebildet. Die an diesem Rahmen verstellbar angebrachten Faswerkzeuge
können beispielsweise als Fasscheiben, Keilleisten, Schneidmesser ausgebildet sein.
Diese Werkzeuge können durch die Positioniervorrichtung schnell und einfach wie gewünscht
positioniert werden. Im Falle der Verwendung von Fasscheiben, können diese an Faswalzen
angebracht sein, welche drehbar am Elementrahmen gelagert sind. Bei der Positionierung
werden die Distanzen zwischen den Fasscheiben zueinander in Längsrichtung einer jeweiligen
Faswalze verstellt.
[0018] Vorzugsweise enthält die Positioniervorrichtung eine Schwenkeinrichtung zum Schwenken
des eingelegten Elementrahmens. Hierdurch kann der Rahmen nach dem Einlegen in die
Positioniervorrichtung beispielsweise um 180° gewendet werden, um somit einen besseren
Zugriff auf Bauteile zum Verstellen der Elemente der Elementrahmens zu erhalten.
[0019] Vorzugsweise umfasst die optische Einstelleinrichtung eine Kamera und eine Anzeigevorrichtung,
an der eine von der Kamera erfasste Abbildung des jeweiligen Elements des eingelegten
Elementrahmens darstellbar ist, und an der die optische Anzeige auf die zumindest
eine gewünschte Position des an der Anzeigevorrichtung dargestellten Elementrahmens
projizierbar ist. Die optische Detektion kann somit über die Kamera, beispielsweise
eine Videokamera, und die Anzeigevorrichtung, beispielsweise ein Monitor, geschehen.
Die Abbildung des jeweils einzustellenden Elements wird dabei, für den Operateur einsehbar,
auf der Anzeigevorrichtung dargestellt. Die ferner an der Anzeigevorrichtung angezeigte
optische Anzeige auf die zumindest eine gewünschte Position macht die Sollposition
des jeweils einzustellenden Elements sichtbar. Somit wird die Verstellung dieses jeweils
einzustellenden Elements schnell, einfach und genau über die Anzeigevorrichtung überwacht.
Der Operateur verstellt das jeweils einzustellende Element nach wie vor manuell von
Hand.
[0020] Vorzugsweise ist die optische Anzeige als ein linienförmiges Muster an der Anzeigevorrichtung
angezeigt. Somit wird die Sollposition des jeweils einzustellenden Elements als einfach
und genau detektierbares Muster an der Anzeigevorrichtung angezeigt. Der Operateur
verschiebt nun das jeweils einzustellende Element so lange, bis dessen Position mit
der an der Anzeigevorrichtung erkennbaren Sollposition übereinstimmt.
[0021] Vorzugsweise enthält die optische Einstelleinrichtung ferner einen Laser, welcher
das linienförmige Muster auf die gewünschte Position projiziert. Im Falle der zuvor
beschriebenen verfahrbaren optischen Einstelleinrichtung werden die Kamera und der
Laser gemeinsam verfahren. Somit wird das linienförmige Muster mitprojiziert und kann
an der Anzeigevorrichtung als Maske (Sollposition) erfasst werden.
[0022] Vorzugsweise ist das linienförmige Muster statisch an der Anzeigevorrichtung angezeigt.
Somit ist die optische Anzeige auf die gewünschte Position dauerhaft an der Anzeigevorrichtung
angezeigt. Beispielsweise kann die optische Anzeige über ein Bildverarbeitungssystem
skalierbar an der Anzeigevorrichtung angezeigt sein.
[0023] Vorzugsweise ist die von der Kamera erfasste Abbildung des jeweiligen Elements des
eingelegten Elementrahmens an der Anzeigevorrichtung vergrösserbar. Die optische Anzeige
auf die gewünschte Position des jeweils einzustellenden Elements und dieses selber
können somit an der Anzeigevorrichtung genauer erkannt werden. Hierzu wird lediglich
die von der Kamera aufgezeichnete Abbildung zusätzlich vergrössert bzw. herangezoomt.
Hierdurch ist eine noch genauere Positionierung möglich. Die optische Anzeige an der
Anzeigevorrichtung kann über ein Bildverarbeitungssystem in Abhängigkeit der Vergrösserung
skalierbar sein.
[0024] Die oben genannte Aufgabe lässt sich ebenfalls durch ein Verfahren zum Positionieren
von verstellbaren Elementen eines Elementrahmens einer Schneid- und/oder Bearbeitungsvorrichtung
für Lehmstränge gemäss Anspruch 16 lösen. Dieses Verfahren enthält die Schritte: Einlegen
des Elementrahmens in eine Aufnahme der Positioniervorrichtung; Ansteuern einer optischen
Einstelleinrichtung der Positioniervorrichtung zum Projizieren einer optischen Anzeige
auf zumindest eine gewünschte Position des eingelegten Elementrahmens; Verstellen
eines jeweiligen Elements des eingelegten Elementrahmens derart, bis die optische
Anzeige an diesem Element bei übereinstimmender Positionierung detektiert wird; und
Fixieren des jeweiligen Elements in dieser gewünschten Lage am Elementrahmen. Durch
dieses Verfahren können alle Elemente des Elementrahmens schnell und präzise positioniert
werden. Durch die Einfachheit der Durchführung dieses Verfahrens kann diese Arbeit
auch durch ein Bedienpersonal durchgeführt werden, welches nicht intensiv zum Positionieren
der Elemente geschult zu werden braucht.
[0025] Vorzugsweise projiziert die optische Einstelleinrichtung ein linienförmiges Muster.
Als optische Einstelleinrichtungen sind Laservorrichtungen anwendbar. Es sind vielfältige
Laservorrichtungen mit einem Laser und einer nachgeschalteten Optik auf dem Markt,
welche Optik dazu ausgebildet ist, den einfallenden Laserstrahl derart umzuformen,
dass ein fächerförmiger Bereich ausgeleuchtet wird. Wird eine solche Laservorrichtung
auf eine Projektionsfläche gerichtet, so erscheint auf dieser ein linienförmiges Muster
bzw. eine Gerade. Mehrfache Versuchsreihen haben ergeben, dass dieses linienförmige
Muster besonders gut an einem jeweils auszurichtenden Schneiddraht (sobald an eine
Position in Übereinstimmung mit der gewünschten Position positioniert) in Erscheinung
tritt bzw. darauf aufleuchtet. Ein besonderer Vorteil besteht auch darin, dass ein
jeglicher Winkelversatz eines Schneiddrahts nahezu eliminiert wird.
[0026] Vorzugsweise wird die optische Einstelleinrichtung auf einer Ebene planparallel zur
Ebene der verstellbaren Elemente an die jeweils gewünschte Position verfahren. Hierdurch
kann die optische Einstelleinrichtung vertikal zur Ausrichtung der Elemente, beispielsweise
die Schneiddrähte, an die jeweils gewünschten Positionen verfahren werden. Hierbei
kann die optische Einstelleinrichtung an einem planparallel zur aufgespannten Ebene
der Schneiddrähte und senkrecht zu den Schneiddrähten angeordneten Ausleger verfahrbar
angeordnet sein. Die Ansteuerung der optischen Einstelleinrichtung kann beispielsweise
mittels eines Schrittmotors erfolgen, welcher über eine elektrische Steuerung angesteuert
wird.
[0027] Vorzugsweise wird die optische Anzeige über eine optische Ablenkeinrichtung auf die
jeweils gewünschte Position abgelenkt. Durch dieses Verfahren braucht die optische
Ablenkeinrichtung lediglich an einer im Wesentlichen zentral zum Elementrahmen angeordneten
Aufhängung fixiert zu werden. Die Ablenkung der optischen Anzeige kann hierbei beispielsweise
mittels eines über ein Stellglied verstellbaren Spiegels oder eines Prismas erfolgen.
Allerdings sind weitere im Bereich der Optik bekannte Ablenkeinrichtungen zur Anwendung
vorstellbar.
[0028] Vorzugsweise emittiert die optische Einstelleinrichtung einen Laserstrahl. Ein hierzu
benötigter Laser sollte eine möglichst geringe Lichtleistung abgeben, um mögliche
Augenverletzungen des Bedienpersonals nahezu auszuschliessen. Solche Laser geringer
Lichtleistung emittieren immer noch einen ausreichend starken Laserstrahl, dessen
Projektion auch bei besonders hellen Tageslichtbedingungen gut detektierbar ist. Durch
die besondere Kohärenz des Laserstrahls ist die (gewünschte) ausgeleuchtete Position
unmissverständlich und varianzfrei bestimmt.
[0029] Die oben genannte Aufgabe lässt sich ebenfalls durch eine Verwendung einer Positioniervorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 15 zum Positionieren von verstellbaren Elementen eines
Elementrahmens gemäss Anspruch 21 lösen.
[0030] Weitere Einzelheiten der Erfindung und insbesondere beispielhafte Ausführungsformen
der erfindungsgemässen Positioniervorrichtung werden im Folgenden anhand der beigefügten
Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine untere Teilansicht auf zwei Elementrahmen, nämlich einen Schneiddrahtrahmen und
einen Auflagerahmen;
- Figur 2
- eine Vorderansicht der Positioniervorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung;
- Figur 3
- eine Seitenansicht der in Figur 2 angezeigten Positioniervorrichtung; und
- Figur 4
- eine Draufsicht der in Figuren 2 und 3 angezeigten Positioniervorrichtung.
[0031] Figur 1 zeigt eine Teilansicht auf zwei Elementrahmen einer Schneid- und Bearbeitungsvorrichtung
(nicht gezeigt). Hierbei ist ein Elementrahmen als ein Schneiddrahtrahmen 12 ausgeführt.
Der Schneiddrahtrahmen 12 dient zum Schneiden eines Lehmstrangs (nicht gezeigt) in
einzelne Lehmelemente, welche in weiteren Prozessschritten zu keramischen Produkten,
wie beispielsweise Mauer- oder Pflasterziegel, ausgebildet werden.
[0032] Der Schneiddrahtrahmen 12 umfasst ein Rahmengestell 14, auf welchem eine Vielzahl
von Schneiddrähten 16 gespannt ist. Hierbei wird jeder Schneiddraht 16 an seinen Enden
in ein Fixierelement 18', 18" eingespannt. Die jeweils gegenüberliegend angeordneten
Fixierelemente 18', 18 " sind jeweils auf einer mit dem Rahmengestell 14 fest verbundenen
Schiene 20', 20 " angeordnet. Hierbei sind die Fixierelemente 18', 18 " vertikal zur
Längsrichtung des Schneiddrahts 16 verschiebbar auf der Schiene 20', 20 " angeordnet.
Somit können die Distanzen der Schneiddrähte 16 in Relation zueinander verändert werden.
Die Änderung der Distanzen kann beispielsweise notwendig sein, wenn aus einem Lehmstrang
mehrere Lehmelemente zu erstellen sind, welche im Vergleich zu einer vorherigen Produktionsreihe
(in Abhängigkeit der jeweils angeforderten Produktion) eine unterschiedliche Länge
haben.
[0033] Nach einer jeweils erfolgten Positionierung des Schneiddrahts 16 wird dieser in der
gewünschten Lage fixiert, indem Arretierschrauben (nicht gezeigt) an den Fixierelementen
18', 18 " angezogen werden. Mittels der Arretierschrauben können die Fixierelemente
18', 18 " beispielsweise auf der Schiene 20', 20" eingespannt oder andersartig fixiert
werden.
[0034] Als weiteren Elementrahmen zeigt Fig. 1 einen Auflagerahmen 22, welcher in der Schneid-
und Bearbeitungsvorrichtung unterhalb des Schneiddrahtrahmens 12 angeordnet wird.
Auf dem Auflagerahmen 22 ruht der Lehmstrang. Der Auflagerahmen 22 ist in mehrere
unterteilte Auflagesektionen 24 unterteilt. Die Auflagesektionen 24 sind im Wesentlichen
an jenen Stellen unterteilt (Durchlässe), an welchen, bei gewünschter Ausrichtung
des Schneiddrahtrahmens 12 und des Auflagerahmens 22 zueinander, die jeweiligen Schneiddrähte
16 hindurch verlaufen.
[0035] Weitere Elementrahmen können ferner Faswerkzeuge (nicht gezeigt) zum Anfasen der
einzelnen Lehmelemente enthalten. Ein beispielhaftes Faswerkzeug umfasst eine Mehrzahl
von Fasscheiben, welche zueinander verstellbar beabstandet in Längsrichtung einer
Faswalze angeordnet sind. Es können mehrere Faswalzen zum Anfasen von mehreren Kanten
der Lehmelemente vorgesehen sein. Die Faswalzen sind hierbei senkrecht zur Erstreckungsrichtung
der Schneiddrähte 16 ausgerichtet.
[0036] Zum Schneiden des Lehmstrangs werden der Schneiddrahtrahmen 12 und der Auflagerahmen
22 in Relation zueinander hin bewegt. Hierbei wird häufig der Auflagerahmen 22 in
Richtung zum (fixierten) Schneiddrahtrahmen 12 bewegt. Bei dieser Bewegung treten
die jeweiligen Schneiddrähte 16 in das plastisch verformbare Material des Lehmstranges
ein und zerschneiden diesen dadurch in einzelne Lehmelemente. Durch die Aufteilung
des Auflagerahmens 22 in einzeln unterteilte Auflagesektionen 24 können die Schneiddrähte
16 vollständig das Material des Lehmstrangs - und ferner ein Stück darüber hinaus
- durchdringen. Somit sind die Schnitte gerade und unterbrechungsfrei durch das Material
des Lehmstrangs gezogen. Nachdem die einzelnen Lehmelemente geschnitten sind, werden
diese abgeführt und wird anschliessend die zuvor genannte Bewegung zwischen dem Schneiddrahtrahmen
12 und dem Auflagerahmen 22 in Relation zueinander invers durchgeführt.
[0037] Der Markt fragt verstärkt nach individuell gestalteten und dimensionierten keramischen
Produkten, wie beispielsweise Mauer- und Pflasterziegel. Daher kann es vorkommen,
dass die Schneiddrähte 16 selbst innerhalb eines Produktionstages mehrfach in Relation
zueinander verstellt werden müssen, um einer veränderten Dimension, beispielsweise
Länge, von geforderten keramischen Produkten zu genügen. Eine jeweilige Positionierung
erfordert viel Erfahrung, Zeit und Präzision. Aufgrund der zuvor angezeigten Häufigkeit
der Notwendigkeit zur Positionierung ist diese mittlerweile mit hohen Kosten verbunden.
[0038] Figur 2 zeigt eine Vorderansicht einer Positioniervorrichtung 30 gemäss der vorliegenden
Erfindung. Die Positioniervorrichtung 30 enthält ein Basisgestell 32, welches jeweils
eine Haltefläche 34 und einen Ausleger 36 horizontal lagert. Die Haltefläche 34 dient
zur Aufnahme eines Elementrahmens. In dem in der Figur angezeigten Beispiel ist der
als Schneiddrahtrahmen 12 ausgebildete Elementrahmen aufgenommen. Alternativ kann
der in Figur 1 beschriebene Auflagerahmen als Elementrahmen aufgenommen sein.
[0039] Der ebenfalls horizontal ausgerichtete Ausleger 36 enthält eine optische Einstelleinrichtung
38, welche auf gewünschten Positionen eine optische Anzeige projiziert, welche bei
einer Positionierung eines jeweiligen Schneiddrahts auf diese gewünschte Position
an diesem optisch detektierbar ist. Diese optische Einstelleinrichtung 38 kann beispielsweise
einen Laser enthalten, welcher besonders vorteilhafterweise ein Linienmuster in Richtung
des Schneiddrahtrahmens 12 projiziert. Somit kann ein jeder Schneiddraht bei gelöstem
Fixierelement vertikal zur Ausrichtung seiner Längsachse solange verstellt werden,
bis das linienförmige Muster an diesem projiziert ist, bzw. aufleuchtet. Im Falle
des in die Positioniervorrichtung 30 aufgenommenen Auflagerahmens können in analoger
Weise die Auflagesektionen des Auflagerahmens positioniert werden.
[0040] Bedingt durch die hohe Kohärenz des Laserstrahls ist diese Positionierung frei von
Varianzen. Nach erfolgter Positionierung kann dieser Schneiddraht über seine Fixierelemente
fest fixiert werden. Anschliessend verfährt die optische Einstelleinrichtung 38 entlang
des Auslegers 36 in Richtung zum nächsten Schneiddraht. Die exakte Positionierung
dieses Schneiddrahts erfolgt analog der zuvor beschriebenen Art und Weise. Die Positioniervorrichtung
30 enthält ferner eine Steuerung 40, welche eine Eingabevorrichtung 42 zur Eingabe
von jeweils gewünschten Positionen bzw. Distanzen zwischen den einzelnen Schneiddrähten
enthält.
[0041] Figur 3 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Positioniervorrichtung 30.
In dieser Ansicht ist die Steuerung 40 besonders gut erkennbar, welche elektrisch
die Ansteuerung eines Schrittmotors (nicht gezeigt) zum linearen Bewegen der optischen
Einstelleinrichtung 38 ansteuert.
[0042] Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf die Positioniervorrichtung 30 gemäss der vorliegenden
Erfindung mit einem eingelegten Schneiddrahtrahmen 12. In dieser Ansicht sind die
Fixierelemente 18', 18 " des Schneiddrahtrahmens 12 gut zu erkennen, welche auf Schienen
20', 20" verstellbar angeordnet sind. Zum Verstellen der Fixierelemente 18', 18 "
werden jeweils vorgesehene Arretierschrauben (nicht gezeigt) gelöst, sodass die Fixierelemente
18', 18" und somit auch der Schneiddraht (nicht gezeigt) vertikal zur Ausrichtung
verstellt und positioniert werden können. Nach einer erfolgten Positionierung werden
die Fixierelemente 18', 18 " mittels ihrer Arretierschrauben fest mit der jeweiligen
Schiene 20', 20" in Eingriff gebracht.
1. Positioniervorrichtung (30) für verstellbare Elemente eines Elementrahmens einer Schneid-und/oder
Bearbeitungsvorrichtung für Lehmstränge, mit einer Aufnahme, in welche der Elementrahmen
einlegbar ist, und einer optischen Einstelleinrichtung (38) zum Projizieren einer
optischen Anzeige auf zumindest eine gewünschte Position des eingelegten Elementrahmens,
die bei übereinstimmender Positionierung eines jeweiligen Elements des Elementrahmens
an diesem Element detektierbar ist.
2. Positioniervorrichtung (30) nach Anspruch 1, bei welcher die optische Einstelleinrichtung
(38) dazu ausgelegt ist, ein linienförmiges Muster zu projizieren.
3. Positioniervorrichtung (30) nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die optische Einstelleinrichtung
(38) auf einer Ebene planparallel zur Ebene der verstellbaren Elemente an die jeweils
gewünschte Position verfahrbar ist.
4. Positioniervorrichtung (30) nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die optische Einstelleinrichtung
(38) eine optische Ablenkeinrichtung enthält, welche dazu ausgelegt ist, die optische
Anzeige auf die jeweils gewünschte Position abzulenken.
5. Positioniervorrichtung (30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die
optische Einstelleinrichtung (38) einen Laser enthält.
6. Positioniervorrichtung (30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Elementrahmen
einen Schneiddrahtrahmen (12) umfasst und die verstellbaren Elemente eine Mehrzahl
von Schneiddrähten (16) umfassen, die in der Fläche des Schneiddrahtrahmens (12) verlaufend
gespannt sind und deren Ausrichtung an dem Schneiddrahtrahmen (12) verstellbar ist.
7. Positioniervorrichtung (30) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Elementrahmen
einen Auflagerahmen (22) zur Aufnahme des Lehmstrangs umfasst und die verstellbaren
Elemente eine Mehrzahl von Auflagesektionen (24) umfassen, zwischen denen Durchlässe
zum Durchfahren von Schneiddrähten (16) definierbar sind.
8. Positioniervorrichtung (30) nach Anspruch 6, wobei der Elementrahmen ferner einen
Auflagerahmen (22) zur Aufnahme des Lehmstrangs umfasst und die verstellbaren Elemente
ferner eine Mehrzahl von Auflagesektionen (24) umfassen, zwischen denen Durchlässe
zum Durchfahren der Schneiddrähte (16) definierbar sind.
9. Positioniervorrichtung (30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Elementrahmen
einen Faswerkzeugrahmen umfasst und die verstellbaren Elemente zumindest ein Faswerkzeug
zur Ausbildung angefaster Schnittkanten an den Lehmelementen umfassen.
10. Positioniervorrichtung (30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer Schwenkeinrichtung
zum Schwenken des eingelegten Elementrahmens.
11. Positioniervorrichtung (30) nach Anspruch 1, bei welcher die optische Einstelleinrichtung
(38) eine Kamera und eine Anzeigevorrichtung umfasst, an der eine von der Kamera erfasste
Abbildung des jeweiligen Elements des eingelegten Elementrahmens darstellbar ist,
und an der die optische Anzeige auf die zumindest eine gewünschte Position des an
der Anzeigevorrichtung dargestellten Elementrahmens projizierbar ist.
12. Positioniervorrichtung (30) nach Anspruch 11, bei welcher die optische Anzeige als
ein linienförmiges Muster an der Anzeigevorrichtung angezeigt ist.
13. Positioniervorrichtung (30) nach Anspruch 12, bei welcher die optische Einstelleinrichtung
(38) ferner einen Laser enthält, welcher das linienförmige Muster auf die gewünschte
Position projiziert.
14. Positioniervorrichtung (30) nach Anspruch 12, bei welcher das linienförmige Muster
statisch an der Anzeigevorrichtung angezeigt ist.
15. Positioniervorrichtung (30) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, bei welcher die von
der Kamera erfasste Abbildung des jeweiligen Elements des eingelegten Elementrahmens
an der Anzeigevorrichtung vergrösserbar ist.
16. Verfahren zum Positionieren von verstellbaren Elementen eines Elementrahmens einer
Schneid-und/oder Bearbeitungsvorrichtung für Lehmstränge, mit den Schritten:
Einlegen des Elementrahmens in eine Aufnahme der Positioniervorrichtung (30);
Ansteuern einer optischen Einstelleinrichtung (38) der Positioniervorrichtung (30)
zum Projizieren einer optischen Anzeige auf zumindest eine gewünschte Position des
eingelegten Elementrahmens;
Verstellen eines jeweiligen Elements des eingelegten Elementrahmens derart, bis die
optische Anzeige an diesem Element bei übereinstimmender Positionierung detektiert
wird; und
Fixieren des jeweiligen Elements in dieser gewünschten Lage am Elementrahmen.
17. Verfahren nach Anspruch 16, bei welchem die optische Einstelleinrichtung (38) ein
linienförmiges Muster projiziert.
18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, bei welchem die optische Einstelleinrichtung (38)
auf einer Ebene planparallel zur Ebene der verstellbaren Elemente an die jeweils gewünschte
Position verfahren wird.
19. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, bei welchem die optische Anzeige über eine optische
Ablenkeinrichtung auf die jeweils gewünschte Position abgelenkt wird.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 19, bei welchem die optische Einstelleinrichtung
(38) einen Laserstrahl emittiert.
21. Verwendung einer Positioniervorrichtung (30) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 zum
Positionieren von verstellbaren Elementen eines Elementrahmens.