[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Sportbodens,
dem eine definierte Absorberfähigkeit für eine bedatfsabhängige Erzeugung einer Eisschicht
innewohnt.
[0002] Im Freien liegende Sportflächen, wie beispieisweise Fußbalifelder, Tennisplätze,
Hockeyplätze oder sonstige Ballsportplätze, können lediglich während den Sommermonaten
bzw. bei entsprechenden Witterungsverhältnissen genutzt werden, Um zu verhindern,
dass diese Flächen während der Winterzeit brach liegen, ist es mittlerweile vor allem
in touristisch erschlossene Gebieten üblich, derartige Freiplätze mit einer Kunsteisbahn
zu versehen. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, die freien Sportplätze auch
im Winter für sportliche Betätigungen, wie Eiskunstlauf, Eishockey oder dergleichen
zur Verfügung zu stellen.
[0003] Um eine solche Kunsteisbahn auf entsprechenden Sportbefägen auszubilden, ist es bekannt,
auf dem jeweiligen Sportbelag eine portable Absorberfläche mittels ausrollbaren Eismatten
anzuordnen, die aus mehreren, in der Regel parallel verlaufenden flexiblen Kühlrohren
bestehen. Eine entsprechende Eisfläche wird dann dadurch erzeugt, dass die Eismatten
mit einem Kühlmittel durchströmt werden und gleichzeitig Wasser auf die Eismatten
aufgesprüht wird, welches dann über einen bestimmten Zeitraum zu einem Eispanzer erstarrt.
[0004] Derartige Lösungen sind jedoch mit dem Nachteil behaftet, dass die Eismatten jeweils
zu Beginn und zum Ende der Wintersaison auf- bzw. abgebaut und transportiert sowie
während der Sommerzeit gelagert werden müssen, was die Betriebskosten derartiger künstlicher
Eisflächen erheblich erhöht.
[0005] Um einen solchen logistischen Aufwand gering zu halten, ist es auch bekannt, derartige
Eismatten stationär auf den Jeweiligen Fralplätzen vorzusehen. In einer Ausführungsform
werden derartige Elsmatten in einer im Randbereich des Sportplatzes angeordneten Versorgungskammer
gelagert und bei Bedarf auf der Fläche des Sportplatzes ausgeroilt, um einen Eisbetrieb
zu ermöglichen.
[0006] Hierbei entfällt lediglich der Transportaufwand, nichtsdestotrotz ist eine Montage
und Demontage der Absorberftäche notwendig. Darüber hinaus ist zusätzlicher Bauraum
für die Versorgungskammer zur Aufnahme der Eismatten während der Sommermonate von
Nöten.
[0007] in einer anderen Ausführungsform sind derartige Eismatten bereits stationär im Bereich
des Sportbodens installiert. Die durch Kühlrohre in der Eismatte gebildeten Absorberbahnen
sind hierzu auf einer in der Regel wasserdurchlässigen Asphalt-oder Betontragschicht
flächig angeordnet, wobei die Zwischenräume zwischen den einzelnen Kühlrohren gegebenenfalls
mit einem Quarzsand oder ähnlichem Material ausgebettet sind. Auf der durch die Absorberbahnen
gebildeten Eismattentage wird dann abschließend ein Kunstrasen oder sonstiger, für
die jeweilige Nutzung des Freiplatzes vorgesehener Sportbelag permanent aufgebracht
und fixiert. Dem so gebildeten Sportboden wohnt also bereits die Fähigkeit zur Kühlabsorption
inne.
[0008] Jedoch ist eine derartige Lösung unter anderem mit dem Nachteil behaftet, dass die
Absorberschicht einer entsprechenden dynamischen Gewichtsbelastung ausgesetzt ist,
was sich negativ auf die Haltbarkeit der Kühlrohre auswirkt. Des Weiteren führen unterschiedliche
thermische Längenausdehnungen zwischen der Absorberschicht und der den Sportbetag
bildenden Oberschicht, beispielsweise dem Kunstrasenbelag, auf der einen Seite sowie
der darunter liegenden Asphalt- oder Betontragschicht auf der anderen Seite zu einem
erhöhten Verschleiß der Kühlrohre, Es hat sich gezeigt, dass derartige, stationär
vorgesehene und innerhalb des Sportbodens permanent vorliegende Absorberschichten
eine Nutzungsdauer von 5 bis 10 Jahren nicht überschreiten.
[0009] Aus der
DE 44 43 403 C2, die den nächstliegenden Stand der Technik beschreibt und die Merkmale des Oberbegiffs
des Anspruchs 1 offenbart, ist es bekannt, Kühlrohre eines Kühlsystems in einen Sportboden
zu integrieren, der einen Tennenbelag bestehend aus Ziegelsand aufweist. Das aus Kühtrohren
bestehende Kühlsystem wird hierbei entweder auf dem Tennenbelag aufgelegt oder in
diesen integriert, so dass der Ziegelsand die Kühlrohre urngibt, Auch hier zeigt sich
das Problem eines erhöhten Verschlelβes auf Grund der mechanischen Belastung der Kühlrohre.
[0010] Ausgehend von den vorhergehend geschilderten Nachteilen aus dem Stand der Technik
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Sportbaden zur Verfügung zu
stellen, der sich einerseits durch eine längere Haltbarkeit auszeichnet und andererseits
einen einwandfreien Eisbetrieb einer Sommersportfläche realisiert. Darüber hinaus
soll der Montage- und Wartungsaufwand eines solchen Sportbodens gering gehalten werden.
[0011] Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Verfahren zur Herstellung eines Sportbodens mit
einer Absorberfähigkeit für eine bedarfsabhängige Erzeugung einer Eisschicht nach
Anspruch 1.
[0012] Der Sportboden weist dabei zumindest eine wasserdurchlässige Tragschicht und eine
auf dieser angeordnete oberste Belagschicht auf. Da es sich hierbei um Freiplätze
handeln soll, ist es zwingend notwendig, dass die Tragschicht wasserdurchlässig ausgestaltet
sein muss, damit Regenwasser abfließen kann. Damit einhergehend ist jedoch die Problematik
verbunden, dass in die Tragschicht prinzipiell keine Kühlrohre aus Stahl eingelegt
werden können, da diese mittelfristig rosten würden. Um zu verhindern, dass Kühlrohre
rosten, könnten diese aus einem Edelstahlmaterial hergestellt werden, was jedoch erhebliche
Kosten erzeugen würde.
[0013] Ausgehend davon ist es daher eine Überlegung, auf welcher die Erfindung aufbaut,
die Kühlrohre aus Kunststoff herzustellen. Dies birgt jedoch die Gefahr, dass beim
Bau eines solchen Sportbodens der heiße Asphalt für die Tragschicht zu einer Aufweichung
der Kunststofffohre mit der Gefahr von Wärmerissen oder sonstigen thermischen Verformungen
führen würde, was grundsätzlich der Anordnung von aus Kunststoff hergestellten Kühlrohren
innerhalb einer aus Asphalt oder ähnlichem Werkstoff bestehenden Tragschicht entgegen
steht.
[0014] Dieses Montagehindemis räumt das Verfahren gemäß der Erfindung vollständig aus, indem
während des Einbringens der Kühlrohre in die heiße, in der Regel in einem Temperaturbereich
von 120 - 160 °C vorliegende Asphaltschicht die Kühlrohre permanent von einer entsprechenden
Kühtflüssigkeft durchströmt werden.
[0015] Die Kühltemperatur des Kühlmittels, welches Wasser sein kann, liegt hierzu vorzugsweise
in einem Temperaturbereich von ca, 20 - 70 °C.
[0016] Um eine einwandfreie Kühlung der Kühlrohre während der Herstellung des mehrschichtigen
Sportbodens zu gewährleisten, wodurch die Ausbildung von Wärmespannungen oder sonstigen
thermischen Verformungen in den Kühlrohren verhindert wird, ist es gemäß der Erfindung
vorgesehen, die Kühflüesigkeit mit einem definierten Druck und mit einer definierten
Durchströmgeschwindigkeit durch die Kühlrohre zu schicken, so dass stets ein solcher
Wärmeübergang, der die negativen thermischen Auswirkungen ausschließt, zwischen der
Asphaltsehicht und den Kühlrohren vorherrscht. Der Druck und die Durchströmgeschwindigkeit
ergeben sich beispielsweise aus dem Durchäussquerschnitt der zum Einsatz kommenden
Kühlrohre, der Anzahl der Kühlrohre pro Fläche, dem Material der Kühlrohre, der Wandstärke
der Kühlrohre sowie der entsprechenden Temperaturverhäftnisse beim Aufbringen des
heißen und flüssigen Asphalts.
[0017] Idealerweise kann hierbei gemäß der Erfindung noch eine Steuerung vorgesehen sein,
die derart konzipiert ist, dass der Druck, die Durchströmgeschwindigkeit und die Temperatur
der Kühlflüssigkeit über den gesamten Zeitraum des Aushärtens des Asphalts entsprechend
auch der Abnahme der Temperatur des Asphalts über die Zeit variiert und angepasst
wird, um stets den günstigsten, d.h. den für eine Unversehrtheit der Kühlrohre stabilisierendsten
Wärmeübergang zu schaffen.
[0018] Ist die Asphaltschicht zur Ausbildung der wasserdurchlässigen Tragschicht mit den
dann integrierten Kühlrohren einmal ausgehärtet, kann abschließend die entsprechende
Belagschicht für den jeweils vorgesehenen Sportbelag aufgebracht werden.
[0019] Für den Winterbelrieb können dann die Kühlrohre mit einer entsprechenden Kühfflüssigkeit,
beispielsweise einem Frostschutz-/Wassergemisch durchströmt werden, das von einer
Kältemaschine mit einer Temperatur von beispielsweise -7 bis -10°C stammt. Auf die
Belagschicht, beispielsweise einem Kunstrasen, wird dann Wasser aufgesprüht, das dann
zu Eis erstarrt. Die Kältemaschine, welche idealerweise mobil ist, wird elnfach bei
Bedarf an die Kühlrohre in dem Sportboden über entsprechende Anschlusselemente angeschlossen.
[0020] Somit kann eine für den Sommerbetrieb vorgesehene Sportfläche, die gemäß der Ertlndung
Kühlrohre integriert aufweist, rasch auf einen Kunsteisbetrieb umgestellt werden,
ohne dass die Absorberschicht zusätzlich Installiert werden muss.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Ereindung werden in
der aufgebrachten Asphaitschicht entsprechende Kanäle ausgeformt, die der Aufnahme
der Kühlrohre dienen. Vorzugsweise werden die Kühlrohre hierbei in eine entsprechende
Gussmasse eingebettet, die als zusätzliches Dichtungsmittel, Dämpfungsmittel und Mittel
zum Ausgleich von unterschiedlichen Längendehnungs-Koefflzienten zwischen den unterschiedlichen
angrenzenden Materialien dienen kann.
[0022] Der vorgesehene Sportbelag kann dann unmittelbar auf die Asphaltschicht und die in
der Gussmasse eingebetteten Kühlrohre aufgelegt werden.
[0023] Alternativ kann jedoch auch eine zweite Asphaltschicht auf die erste Asphaltschicht
unter Einschluss der Kühlrohre aufgetragen werden.
[0024] Unterhalb der Tragschicht können noch, je nach Art des Sportbodens, diverse Stabilisierungsschichten,
Schotterschichten und Bodenschichten vorliegen. Ebenso können zwischen der obersten
Asphattschicht und der den Sportbelag ausbildenden Belagschicht Dämpfungsmatten oder
ähnliches vorgesehen werden.
[0025] Der Kern des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt demzufolge darin, dass während der
gesamten Aushärtedäuer der Asphaltschichten, bei welcher diese mit einer für das Material
der Kühlrohre kritischen erhöhten Temperatur vorliegen, die Kühlrohre, die für den
späteren Einsatz für einen Eisbetrieb vorgesehen sind, mit einer Kühlflüsslgkeit durchströmt
werden,
[0026] Der Sportboden zeichnet sich demzufolge dadurch aus, dass in seiner Tragschicht Kühlrohre
vorgesehen sind, die dem mehrschichtigen Sportboden eine Absorberfähigkeit für eine
bedarfsabhängige Erzeugung einer Elsschicht auf dem Sportboden verleihen.
[0027] Hierbei sind die Kühlrohre als in die Tragschicht permanent integrierte Kunststoffrohre
ausgebildet. Die Kunststoffrohre können hierbei idealerweise faserverstärkt sein.
Als Querschnitt eignen sich Durchmesser von 15 bis 30 mm, wobei die Wandstärke zwischen
2 bis 3 mm liegen kann. Bevorzugtes Kunststoffmaterial soll hierbei Polyethylen sein.
[0028] Prinzipiell wäre es gemäß einem Aspekt der Erfindung auch ausreichend, dass die in
der Tragschicht integrierten Kühlrohre den gleichen Längenausdehnungs-Koeffizienten
aufweisen wie der Asphalt für die Tragschicht. Dies ermöglicht prinzipiell den Einsatz
von Kühlrohren aus Stahl oder Edelstahl. Werden die Kühlrohre hierbei zusätzlich in
einer entsprechenden Gussmasse eingebettet, lässt sich beim Einsatz von Stahl als
Werkstoff auch ein Rosten verhindern.
[0029] Es wird deutlich, dass das gemäß der Erfindung vorgeschlagene Verfahren geeignet
ist, bei Bedarf einen Kunsteisbetrieb ohne größeren Aufwand zu reallsieren. Da die
Kühlrohre permanent in die Tragschicht integriert sind, und insbesondere für den Fall
der Verwendung von Kunststoff als Material für die Kühlrohre, die dann in der Tragschicht,
gegebenenfalls eingebettet in eine Gussmasse, permanent fixiert sind, ohne dass Druck-
oder Witterungsbelastungen von außen einen Einfluss zeigen können, wird der Wartungsaufwand
einer solchen funktional mehrfach nutzbaren Sportfläche gering gehalten. Der Sportboden
zeichnet sich auch durch eine sehr hohe Lebensdauer aus; selbst bei einem Wechsel
der obersten Belegschicht müssen die in der Tragschicht vorliegenden Kühlrohre nicht
ausgetauscht werden.
[0030] Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus den anhand der beiliegenden Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen.
[0031] Es zeigen:
- Figur 1
- schematisch eine Kühlanordnung für einen erfindungsgemäßen Sportboden;
- Figur 2
- schematisch einen Querschnitt durch einen Sportboden, wie er im Sommerbetrieb vorliegt;
und
- Figur 3
- schematisch einen Querschnitt durch diesen Boden im Kunsteisbetrieb.
[0032] Figur 1 zeigt schematisch ein Schaltbild für die Anordnung einer Kühlanordnung während
der Herstellung des erfindungsgemäßen Sportbodens.
[0033] Während der Herstellung wird eine für den Sportboden vorgesehene Fläche 1 mit einer
ersten Asphaltschicht 2 ausgekleidet. Während der Asphalt noch in seiner heißen Verarbeitungstemperatur
vorliegt, werden idealerweise in einer parallelen Anordnung mehrere Kühlrohre 3 in
die Asphaltschicht 2 eingebracht.
[0034] Die Kühlrohre 3 slnd dabei über entsprechende, hier nicht näher dargestellte Anschlüsse
mit einem Kühlsystem verbunden, welches aus einem Kälteaggregat 4 besteht, beispielsweise
einem Kühlturm oder einem Luftkühler, und einer Pumpe 5, die über entsprechende Leitungen
6 eine Kühlflüssigkeit in dem System zirkulieren lässt.
[0035] Das Kälteaggregat 4 und die Pumpe 5 sind dabei mobil, beispielsweise auf einem LKW,
angeordnet.
[0036] Während des Aushärtens der Asphaltschicht 2 zirkuliert die Kühlflüssigkeit durch
die Kühlrohre 3 mit einer solchen Temperatur, dass sich der heiße Asphalt der Asphaltschicht
2 nicht negativ auf die Materialeigenschaften der Kühlrohre 3 auswirkt.
[0037] Hierdurch wird es möglich, Insbesondere aus Kunststoff hergestellte Kühlrohre 3 in
einer solchen Asphaltschicht 2 enzuordnen, die dann zu einem späteren Zeitpunkt zur
Erzeugung einer Elsschicht genutzt werden können.
[0038] Für diesen Einsetzweck werden die Kühlrohre 3 dann ebenfalls an ein Kälteagaregat
mit einer Pumpe und entsprechenden Leitungen angeschlossen, wobei jedoch dann in dem
Kühlsystem ein entsprechendes Kühlmittel mit einer Temperatur unterhalb von 0°C zirkuliert.
[0039] Figur 2 zeigt im Querschnitt einen erfindungsgemäß hergestellten Sportboden in mehreren
Schichten.
[0040] In der darin gezeigten Ausführungsform sind die Kühlrohre 3 in einer ersten Asphaltschicht
2 in Kanälen 7 aufgenommen. Theoretisch könnten die Kühlrohre auch in die heiße und
daher noch verformbare Masse des Asphalts eingedrückt werden, Jedoch ist es zur besseren
Stabflisierung und Führung der Kühlrohre 3 in Parallelanordnung vorteilhafter, entsprechende
Kanäle 7 in der ersten Asphaltschicht 2 auszubilden.
[0041] Derartige Kanäle 7 schaffen auch die Möglichkeit, dass die Kühlrohre 3 noch mit einer
entsprechenden, hier nicht dargestellten, Gussmasse umhüllt werden, die die thermischen
und Dämpfungseigenschaften der Kühlrohre 3 verbessern kann.
[0042] Auf die erste Asphaltschicht 2 mit den darin integrierten Kühlrohre 3 wird eine zweite
Asphaltschicht 8 aufgetragen.
[0043] Beim Aushärten der beiden Asphaftschichten 2 und 8 werden die Kühlrohre 3 permanent
von der Kühlflüssigkeit durchströmt, wobei sich hierfür Wasser in einem Temperaturbereich
zwischen 20 und 70°C eignet.
[0044] 1st dann auch die oberste, zweite Asphaltschicht 8 vollständig ausgehärtet, lässt
sich die für den jeweiligen Einsatzzweck vorgesehene Belagschicht 9, beispielsweise
ein Kunstrasenbelag für Fußball oder ein Teppichbelag für Tennis, gegebenenfalls unter
Zwischenlage von weiteren Schichten, auftragen und entsprechend befestigen, bspw.
durch Kleben.
[0045] Figur 3 zeigt exempfarisch den erfindungsgemäß hergestellten Sportboden im Kunsteisbetrieb.
[0046] Durch die Kohlrohre 3 kann dann ein entsprechendes Kühlmittel geleitet werden, während
auf die obere Belagschicht 9 Wasser aufgesprüht wird, welches dann entsprechend aneist
und eine Kunsteisschicht 10 ausbildet, die dann für Wintersportarten genutzt werden
kann.
1. Verfahren zur Herstellung eines Sportbodens mit einer Absorberfähigkeit für eine bedarfsabhängige
Erzeugung einer Eisschicht auf dem Sportboden, der zumindest eine wasserdurchlässige
Tragschicht (2;8), eine auf dieser angeordnete Belagschicht (9) sowie Kühlrohre (3)
aufweist,
gekennzeichnet durch die Schritte
- Aufbringen einer Asphaltschicht (2:8) in Verarbeitungstemperatur zur Ausbildung
der wasserdurchlässigen Tragschicht (2;8),
- Einbringen der Kühlrohre (3) in die Asphaltschicht (2;8), und
- Aufbringen der Belagschicht (9), nachdem die Asphaltschicht (2;8) ausgehärtet ist,
wobei während des Einbringens die Kühlrohre (3) permanent von einer Kühlflüssigkeit
durchströmt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Kühlrohre (3) mit der Kühlflüssigkeit in
einem definierten Druck und mit einer definierten Durchströmgeschwindigkeit durchströmt
werden, um einen definierten Wärmeübergang zwischen der Asphaltschicht (2;8) und den
Kühlrohren (3) auszubilden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, aufweisend die Schritte
- Aufbringen einer ersten Asphaltschicht (2),
- Ausformen von Kanälen (7) zur Aufnahme der Kühlrohre (3),
- Einlegen der Kühlrohre (3) in die Kanäle (7), und
- Aufbringen einer zweiten Asphaltschicht (8) auf die erste Asphaltschicht (2) unter
Einschluss der Kühlrohre (3).
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, aufweisend die Schritte
- Aufbringen einer Asphaltschicht (2),
- Ausformen von Kanälen (7) zur Aufnahme der Kühlrohre (3),
- Einlegen der Kühlrohre (3) in die Kanäle (7), und
- Aufbringen der Belagschicht (9) unter Einschluss der Kühlrohre (3), nachdem die
Asphaltschicht (2) ausgehärtet ist.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, bei welchem in die Kanäle (7) zwischen den Kühlrohren
(3) und der Asphaltschicht (2) zusätzlich eine Gussmasse eingebracht wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Kühlrohre (3) während
der gesamten Aushärtedauer der Asphaltschicht (2;8) mit der Kühlflüssigkeit durchströmt
werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Temperatur der
Kühlflüssigkeit zwischen 20° und 70° C liegt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Kühlrohre (3) aus
Kunststoff hergestellt sind.
1. A process for producing a sports flooring with an absorber capability for production
in dependence on need of a layer of ice on the sports flooring, which has at least
one water-permeable carrier layer (2; 8), a covering layer (9) arranged thereon and
cooling pipes (3),
characterised by the steps:
- applying an asphalt layer (2; 8) at the processing temperature for producing the
water-permeable carrier layer (2; 8),
- introducing the cooling pipes (3) into the asphalt layer (2; 8), and
- applying the covering layer (9) after the asphalt layer (2; 8) has hardened,
wherein the cooling pipes (3) permanently have a cooling fluid flowing therethrough
during the introduction operation.
2. A process according to claim 1 in which the cooling fluid flows through the cooling
pipes (3) at a defined pressure and at a defined flow speed therethrough in order
to provide a defined heat transmission between the asphalt layer (2; 8) and the cooling
pipes (3).
3. A process according to claim 1 or claim 2 comprising the steps
- applying a first asphalt layer (2),
- forming passages (7) for receiving the cooling pipes (3),
- inserting the cooling pipes (3) into the passages (7), and
- applying a second asphalt layer (8) to the first asphalt layer (2) with inclusion
of the cooling pipes (3).
4. A process according to claim 1 or claim 2 comprising the steps
- applying an asphalt layer (2),
- forming passages (7) for receiving the cooling pipes (3),
- inserting the cooling pipes (3) into the passages (7), and
- applying the covering layer (9) with inclusion of the cooling pipes (3) after the
asphalt layer (2) has hardened.
5. A process according to claim 3 or claim 4 in which a casting material is additionally
introduced into the passages (7) between the cooling pipes (3) and the asphalt layer
(2).
6. A process according to one of the preceding claims in which the cooling pipes (3)
have the cooling fluid flowing therethrough during the entire hardening time of the
asphalt layer (2; 8).
7. A process according to one of the preceding claims in which the temperature of the
cooling fluid is between 20° and 70°C.
8. A process according to one of the preceding claims in which the cooling pipes (3)
are made from plastic material.
1. Procédé de fabrication d'un sol de sport présentant une propriété d'absorption pour
la production en fonction des besoins d'une couche de glace sur ledit sol de sport,
comportant au moins une couche de support (2 ; 8) perméable à l'eau, une couche de
revêtement (9) disposée sur celle-ci, ainsi que des canalisations de refroidissement
(3),
caractérisé par les étapes suivantes :
- pose d'une couche d'asphalte (2 ; 8) à température de traitement pour former la
couche de support (2 ; 8) perméable à l'eau,
- insertion des canalisations de refroidissement (3) dans la couche d'asphalte (2
; 8), et
- pose de la couche de revêtement (9) après durcissement de la couche d'asphalte (2
; 8),
un liquide de refroidissement circulant en permanence dans les canalisations de refroidissement
(3) pendant l'insertion.
2. Procédé selon la revendication 1, où le liquide de refroidissement circule dans les
canalisations de refroidissement (3) sous une pression définie et à une vitesse d'écoulement
définie, pour réaliser un transfert de chaleur défini entre la couche d'asphalte (2
; 8) et les canalisations de refroidissement (3).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, comprenant les étapes suivantes :
- pose d'une première couche d'asphalte ou de béton (2),
- formation de canaux (7) pour le logement des canalisations de refroidissement (3),
- insertion des canalisations de refroidissement (3) dans les canaux (7), et
- pose d'une deuxième couche d'asphalte (8) sur la première couche d'asphalte (2)
en noyant les canalisations de refroidissement (3).
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2, comprenant les étapes suivantes :
- pose d'un couche d'asphalte ou de béton (2),
- formation de canaux (7) pour le logement des canalisations de refroidissement (3),
- insertion des canalisations de refroidissement (3) dans les canaux (7), et
- pose de la couche de revêtement (9) en noyant les canalisations de refroidissement
(3), après durcissement de la couche d'asphalte (2).
5. Procédé selon la revendication 3 ou 4, où une masse de fonte est en outre mise en
place dans les canaux (7) entre les canalisations de refroidissement (3) et la couche
d'asphalte (2).
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, où le liquide de refroidissement
circule dans les canalisations de refroidissement (3) pendant toute la durée de durcissement
de la couche d'asphalte (2 ; 8).
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, où la température du liquide de
refroidissement est comprise entre 20° et 70 °C.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, où les canalisations de refroidissement
(3) sont fabriqués en matière plastique.