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(11) |
EP 2 354 635 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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10.08.2011 Patentblatt 2011/32 |
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Anmeldetag: 19.01.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Priorität: |
28.01.2010 DE 102010006248
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Anmelder: Franz Sill GmbH |
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10969 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Feldmann, Ralf
12621 Berlin (DE)
- Möritz, Thomas
51069 Köln (DE)
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Vertreter: Wablat Lange Karthaus |
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Anwaltssozietät
Potsdamer Chaussee 48 14129 Berlin 14129 Berlin (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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| (54) |
LED-Fassadenstrahler |
(57) Die Erfindung bezieht sich auf einen LED-Fassadenstrahler mit mindestens einer Reihe
parallel zu einer Fassade oder einer Fensterumrahmung anordenbaren LED's. Bei vorbekannten
LED-Fassadenstrahlern bleibt der Bereich außerhalb der ersten und letzten LED unbeleuchtet,
d. h. im wesentlichen dunkel. Um auch den außerhalb der ersten und letzten LED liegenden
Bereich (41) ausleuchten zu können, sieht die Erfindung in der bevorzugten Ausführungsform
vor, dass die mindestens eine Reihe von LED's (17 bis 21) in zwei Gruppen (12, 13)
von LED's unterteilt ist und dass die LED's (17 bis 21) jeder der beiden Gruppen (12,
13) von den äußeren LED's(14, 21) zu den inneren LED's (17, 18) um einen gegen eine
horizontale Bezugsbasis (38) geneigten Winkel (α) angestellt sind. (Fig. 2)
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen LED-Fassadenstrahler mit mindestens einer Reihe
parallel zu einer Fassade oder einer Fensterumrahmung anordenbaren LED's (LED = Light
Emitting Diode).
[0002] Es sind LED-Fassadenstrahler vorbekannt, bei denen die LED's in mindestens einer
Reihe angeordnet sind und als LED-Leiste parallel zu einer Fassade oder in einer Fensterumrahmung
(Faschen) ausgerichtet sind. Die LED's bestrahlen die Fassade bzw. die Fensterumrahmung
regelmäßig von unten her. Nachteilig ist, dass die LED's einen bestimmten, kegelförmigen
Abstrahlungs- bzw. Lichtaustrittswinkelsektor aufweisen, der nur bei einer dichten
Anordnung von LED's eine gleichmässige Bestrahlung der Fassade bzw. der Fensterumrahmung
ermöglicht. Nachteilig ist jedoch, dass der jeweils äußere Bereich außerhalb der ersten
und letzten LED der mindestens einen Reihe von LED's, bedingt durch den kegelförmigen
Abstrahlungs- bzw. Lichtaustrittswinkelsektor der LED's, unbeleuchtet, d. h. also
im wesentlichen dunkel bleibt.
[0003] Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, den LED-Fassadenstrahler so auszubilden,
dass auch der außerhalb der ersten und letzten LED der mindestens einen Reihe von
LED's liegende Bereich ausreichend ausgeleuchtet ist.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, dass mindestens eine LED der Reihe
von LED's unter einem Winkel gegen eine horizontale Bezugsbasis geneigt angeordnet
ist. Diese gegen die horizontale Bezugsbasis geneigte LED strahlt auch parallel zur
horizontalen Bezugsbasis der LED-Leiste bzw. des LED-Fassadenstrahlers, so dass mittels
der horizontalen Lichtstrahlung auch eine Ausleuchtung der außerhalb der LED-Leiste
gelegenen Bereiche der Fassade bzw. der Fensterumrahmung möglich ist. Zweckmäßigerweise
werden hierbei die beiden endseitigen LED's geneigt angeordnet.
[0005] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die LED's der
mindestens einen Reihe von LED's von einem Ende der Reihe zum anderen Ende der Reihe
um einen gegen die horizontale Bezugsbasis geneigten Winkel angestellt sind. Hierdurch
wird erreicht, dass mehrere LED's der mindestens einen Reihe zur horizontalen Lichtausstrahlung
mit beitragen.
[0006] In weiterer Ausbildung dieser Ausführungsform ist vorgesehen, dass der gegen die
horizontale Bezugsbasis geneigte Winkel jeder LED der mindestens einen Reihe von LED's
und der Abstand der LED's von der horizontalen Bezugsbasis von einem Ende der Reihe
zum anderen Ende der Reihe zunehmend größer ausgebildet sind. Hierdurch wird vermieden,
dass sich die horizontalen Lichtausstrahlungen benachbarter LED's gegenseitig beschatten
bzw. behindern.
[0007] In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die mindestens
eine Reihe von LED's in zwei Gruppen von LED's unterteilt ist und dass die LED's jeder
der beiden Gruppen von den äußeren LED's zu den inneren LED's um einen gegen die horizontale
Bezugsbasis geneigten Winkel angestellt sind. Diese Ausführungsform ermöglicht eine
im wesentlichen unbehinderte horizontale Lichtausstrahlung zu beiden Enden der LED-Leiste
bzw. des LED-Fassadenstrahlers.
[0008] In weiterer Ausbildung der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
dass der gegen die horizontale Bezugsbasis geneigte Winkel und der Abstand der LED's
zu der horizontalen Bezugsbasis von LED zu LED jeder der beiden Gruppen von der äußeren
LED zur inneren LED zunehmend größer ausgebildet sind. Hierdurch kann die horizontale
Komponente der Lichtausstrahlung der inneren LED's unbehindert von den übrigen LED's
einer jeden Gruppe zur Außenseite abgestrahlt werden, um die Beleuchtung der seitlich
außerhalb der LED-Leiste bzw. des LED-Fassadenstrahlers liegenden Bereiche der Fassade
bzw. der Fensterumrahmung zu bewirken.
[0009] In weiterer Ausbildung beider erfindungsgemäßer Ausführungsformen ist vorgesehen,
dass die Ausstrahlungsrichtung der parallel zu einer Fassade anordenbaren LED's um
einen Winkel gegen die Fassade ausrichtbar ist bzw. dass die Ausstrahlungsrichtung
der in einer Fensterumrahmung einer Fassade anordenbaren LED's um einen Winkel vom
Fenster nach außen ausrichtbar ist.
[0010] In noch weiterer Ausbildung beider erfindungsgemäßer Ausführungsformen des LED-Fassadenstrahlers
ist vorgesehen, dass jede LED auf einer Platine angeordnet ist und die Platine zusammen
mit der zugeordneten LED um den jeweiligen Winkel gegen die horizontale Bezugsbasis
ausrichtbar ist. Ferner ist die Platine einer jeden LED auf einem gegen die horizontale
Bezugsbasis um den jeweiligen Winkel ausrichtbaren Träger angeordnet, und jede LED
ist mit einer Optik versehen. Die Optik der äußeren und inneren LED's jeder Gruppe
sind leicht mattiert und die Optik der mittleren LED's als Rillenoptik ausgebildet.
[0011] In noch weiterer Ausbildung des erfindungsgemäßen LED-Fassadenstrahlers sind die
LED's mit Träger, Platine und Optik in einem Gehäuse mit einer dachförmigen oberen
Abdeckung und mit oberhalb der LED's angeordneten Streifen aus Rillenglas ausgebildet.
Das Gehäuse ist mittels eines an der Fassade im wesentlichen horizontal anordenbaren
Kragarm im Abstand zur Fassade ausrichtbar bzw. für die eine Fensterumrahmung bestrahlenden
LED's mittels eines auf der Fensterbank montierbaren Halters auf der Fensterbank befestigbar.
[0012] Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung schafft einen LED-Fassadenstrahler mit
einer gleichmäßigen Beleuchtung der Fassade mit einem bis zur Waagerechten verlaufenden
Lichtaustritt. Entsprechend wird eine gleichmäßige Beleuchtung einer Fensterumrahmung
(Faschen) ab der Fensterbank ermöglicht. Eine Blendung zum Innenraum wird durch besondere
Winkelstellung der LED's vermieden.
[0013] Es wird die Bezeichnung LED-Fassadenstrahler auch für einen LED-Fassadenstrahler
verwendet, der in einer Fensterumrahmung angeordnet ist. Beide LED-Fassadenstrahler
sind im wesentlichen baugleich, werden nur in verschiedenen Anwendungsbereichen eingesetzt.
[0014] Die Erfindung ist nachfolgend anhand der bevorzugten Ausführungsform eines LED-Fassadenstrahlers
näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine LED-Leiste eines LED-Fassadenstrahlers gemäß dem Stand der Technik,
- Fig. 2
- einen horizontalen Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen LED-Fassadenstrahler,
- Fig. 3
- einen horizontalen Querschnitt durch den mittels eines Kragarmes an einer Fassade
angeordneten LED-Fassadenstrahler,
- Fig. 4
- einen horizontalen Querschnitt durch den mittels eines Halters auf der Fensterbank
einer Fensterumrahmung angeordneten LED-Fassadenstrahler,
- Fig. 5
- eine geschnitten dargestellte Draufsicht auf den gemäß Fig. 4 auf der Fensterbank
angeordneten LED-Fassadenstrahler,
- Fig. 6
- eine Explosionsdarstellung der Anordnung einer LED mit Platine, Optik mit Optikhalter
und Rillenglasabdeckung,
- Fig. 7
- eine Ansicht auf die Ausstrahlung zweier im Abstand voneinander an einer Fassade angeordneten
LED-Fassadenstrahlern und
- Fig. 8
- eine Ansicht auf die Ausstrahlung eines in einer Fensterumrahmung angeordneten LED-Fassadenstrahlers.
[0015] Der in Fig. 1 gezeigte LED-Fassadenstrahler gemäß dem Stand der Technik besteht aus
einer rahmenförmigen LED-Leiste 1 mit dreizehn, in horizontaler Reihe ausgerichteten
LED's 2 (LED = Light Emitting Diode) mit aufgesetzter Optik 3 und einer oberen Abdeckung
4 aus Rillenglas. Die Abstrahlungs- bzw. Lichtaustrittssektoren 5 einer jeden LED
2 sind im Wesentlichen kegelförmig ausgebildet und vertikal nach oben auf die Fassade
6 gerichtet. Der jeweils äußere Bereich 7 außerhalb der ersten und letzten LED 2 der
LED-Leiste 1 bleibt unbeleuchtet, also im wesentlichen dunkel.
[0016] In der bevorzugten Ausführungsform des LED-Fassadenstrahlers 11 gemäß der Erfindung
nach den Fig. 2 bis 8 sind in einem kastenförmigen Gehäuse 11 von flacher Bauform
und in einer horizontalen Reihe zwei Gruppen 12 und 13 von je vier LED's 14 bis 17
bzw. 18 bis 21 mit geringer Leistung (kleiner als 20 W) angeordnet. Die insgesamt
acht LED's 14 bis 21, deren Aufbau und Anordnung später noch beschrieben werden wird,
sind in der x-y-Ebene als auch in der y-z-Ebene in verschiedenen Winkeln α, ß ausrichtbar.
Die äußeren LED's 14 bzw. 21 sind links und rechts nahe den seitlichen Begrenzungswänden
22 bzw. 23 des Gehäuses 11 angeordnet. Die inneren LED's 17 bzw. 18 sind nahe dem
mittleren Zentralbereich 24 des Gehäuses 11 angeordnet.
[0017] Das Gehäuse 11 ist gemäß Fig. 2 und Fig. 5 mit einer dachförmig ausgebildeten Abdeckung
25 mit oberhalb der LED's 14 bis 21 ausgebildeten, mit das Licht der LED's aufweitendem
Rillenglas 26 versehenen Ausschnitten versehen. Im Gehäuse 11 sind ferner zwei steuerbare,
elektronische Betriebsgeräte 27 zur Versorgung je einer Gruppe 12, 13 von LED's 14
bis 17 bzw. 18 bis 21 angeordnet. Die elektronischen Betriebsgeräte 27 können über
ein nicht dargestelltes Potentiometer gedimmt werden, um bei mehreren LED-Fassadenstrahlern
10 an einer Fassade 30 bzw. bei unterschiedlichen Größen bzw. Höhen von Fenstern eine
gleichmäßige Helligkeit zu erzeugen.
[0018] Gemäß Fig. 3 ist ein LED-Fassadenstrahler 10 mittels eines als Kragarm 28 ausgebildeten
Montagebügels und mit einem durch die Länge des Kragarmes 28 bestimmten Abstand an
der Fassade 30 eines Gebäudes angebracht. Die Ausstrahlungsrichtung 46 der parallel
zu der Fassade 30 angeordneten LED's 14 bis 21 ist um den Winkel ß gegen die Fassade
30 ausrichtbar.
[0019] Gemäß Fig. 4 ist ein LED-Fassadenstrahler 10 mittels eines als Halter 29 ausgebildeten
Montagebügels auf der Fensterbank 31 (Fenstersims) einer Fensterumrahmung 32 des Fensters
45 einer Fassade 30 angeordnet. Die Ausstrahlungsrichtung 46 der in der Fassadenumrahmung
32 der Fassade 30 anordenbaren LED's 14 bis 21 ist um den Winkel β vom Fenster 45
nach außen ausrichtbar.
[0020] Jede LED 14 bis 21 ist gemäß Fig. 6, welche die rechts neben der Begrenzungswand
23 angeordnete LED 21 zeigt, auf einem metallischen Träger 33 gelagert, auf dem ein
mittels Schrauben 34 festlegbarer Optikhalter 35 aufgesetzt ist, der zur Aufnahme
unterschiedlicher Optiken 36 ausgebildet ist, die zur Lichtlenkung dienen und unmittelbar
unterhalb des Rillenglases 26 angeordnet sind.
[0021] Jede Optik 36 umfasst zusätzlich eine obere Abdeckung 37, die bei den äußeren und
inneren LED's 14, 17 bzw. 21, 18 jeder Gruppe 12 bzw. 13 leicht mattiert sein kann.
Die obere Abdeckung 37 der mittleren LED's 15, 16 und 19, 20 jeder Gruppe 12 bzw.
13 kann als Rillenoptik ausgebildet sein.
[0022] Der LED-Fassadenstrahler 10 ist vorzugsweise zur monochromen Beleuchtung mit weiß
leuchtenden LED's 14 bis 21 bestückt. Es ist auch eine RGB-Multicolor Beleuchtung
(rot-grün-blau) möglich. Hierzu sind die technischen Aufwendungen für die Betriebsgeräte
27 zwecks Farbsteuerung erheblich umfangreicher.
[0023] Wie es die Fig. 2 zeigt, sind die acht LED's 14 bis 21 der beiden Gruppen 12, 13
mit ihren Trägern 33 in unterschiedlichen Winkeln α
1 bis α
4 gegenüber der vom Boden des Gehäuses 11 gebildeten horizontalen Bezugsbasis 38 angeordnet,
wobei die Winkel α
1 bis α
4 von der äußeren LED 14 bzw. 21 zu inneren LED 17 bzw. 18 einer jeden Gruppe 12 bzw.
13 zunehmend größer ausgebildet sind. Dadurch wird die regulär vertikale Lichtaustrittsrichtung
39 in der x-y-Ebene zunehmend auch in die waagerechte Lichtaustrittsrichtung 40 umgelenkt,
so dass sich die Lichtaustrittsrichtung 40 in der x-y-Ebene auch in die Bereiche 41
links und rechts neben dem Gehäuse 11 des LED-Fassadenstrahlers 10 erstreckt. Durch
diese Kombination der LED's 14 bis 21 mit unterschiedlicher Lichtaustrittsrichtung
39, 40 wird ein gleichmäßiger und waagerechter bzw. in x-Richtung auch negativer Lichtaustritt
erzeugt. Durch seitlich des Gehäuses 11 anbringbare Blenden 42 kann der Lichtaustritt
in der waagerechten Lichtaustrittsrichtung 40 begrenzt werden.
[0024] Mittels der Träger 33, auf denen die Platinen 44 mit den LED's 14 bis 21, den Optikhaltern
35 und den Optiken 36 zur Lichtlenkung montiert sind, werden die Winkel α und ß und
der Abstand 43 der LED's 14 bis 21 zur horizontalen Bezugsbasis 38 eingestellt.
[0025] Die Fig 7 zeigt den Lichtaustritt zweier LED-Fassadenstrahler 10 an einer Fassade
30 in der vertikalen und auch in der horizontalen Lichtaustrittsrichtung 39 bzw. 40,
d. h. in der y- bzw. in der x-Richtung. Es wird eine gleichmäßige Beleuchtung der
Fassade 30 beginnend mit einem waagerechten Lichtaustritt erzeugt.
[0026] Die Fig. 8 zeigt am Beispiel einer Fensterumrahmung 32 den Lichtaustritt eines LED-Fassadenstrahlers
10 sowohl in der horizontalen x-Richtung bis Fensterbank 31 ohne Blendung zum Fenster
45 hin erzeugt.
[0027] Wie es in der Fig. 3 dargestellt ist, sind die Träger 33 der LED's 14 bis 21 in der
y-z-Ebene vor der Fassade 30 um den Winkel ß in der z-Richtung gegen die Fassade 30
geneigt angeordnet.
[0028] Wie es in der Fig. 4 dargestellt ist, sind die Träger 33 der LED's 14 bis 21 in der
y-z-Ebene der Fensterumrahmung 32 um den Winkel ß in z-Richtung nach außen angestellt,
um keine Blendung zum Innenraum des Gebäudes bzw. in Richtung zum Fenster 45 zu erzeugen.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- LED-Leiste gemäß dem Stand der Technik
- 2
- LED
- 3
- Optik
- 4
- Abdeckung
- 5
- Abstrahlungs-/Lichtaustrittswinkelsektor
- 6
- Fassade
- 7
- Bereich
- 10
- LED-Fassadenstrahler gemäß der Erfindung
- 11
- Gehäuse
- 12, 13
- Gruppe
- 14
- bis 21 LED
- 22, 23
- Begrenzungswand
- 24
- Zentralbereich
- 25
- Abdeckung
- 26
- Rillenglas
- 27
- Betriebsgerät
- 28
- Kragarm
- 29
- Halter
- 30
- Fassade
- 31
- Fensterbank
- 32
- Fensterumrahmung
- 33
- Träger
- 34
- Schraube
- 35
- Optikhalter
- 36
- Optik
- 37
- obere Abdeckung
- 38
- horizontale Bezugsbasis
- 39
- vertikale Lichtaustrittsrichtung
- 40
- horizontale Lichtaustrittsrichtung
- 41
- Bereich
- 42
- Blende
- 43
- Abstand
- 44
- Platine
- 45
- Fenster
- 46
- Ausstrahlungsrichtung
1. LED-Fassadenstrahler mit mindestens einer Reihe parallel zu einer Fassade oder einer
Fensterumrahmung anordenbaren LED's,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine LED (14 bis 21) der Reihe von LED's unter einem Winkel (α) gegen
eine horizontale Bezugsbasis (38) geneigt angeordnet ist.
2. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die LED's (14 bis 21) der mindestens einen Reihe von LED's von einem Ende der Reihe
zum anderen Ende der Reihe um einen gegen die horizontale Bezugsbasis (38) geneigten
Winkel (α) angestellt sind.
3. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gegen die horizontale Bezugsbasis (38) geneigte Winkel (α) jeder LED (17 bis
21) der mindestens einen Reihe von LED's und der Abstand (43) der LED's von der horizontalen
Bezugsbasis (38) von einem Ende der Reihe zum anderen Ende der Reihe zunehmend größer
ausgebildet sind.
4. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Reihe von LED's (17 bis 21) in zwei Gruppen (12, 13) von LED's
unterteilt ist und dass die LED's (17 bis 21) jeder der beiden Gruppen (12, 13) von
den äußeren LED's(14, 21) zu den inneren LED's (17, 18) um einen gegen die horizontale
Bezugsbasis (38) geneigten Winkel (α) angestellt sind.
5. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der gegen die horizontale Bezugsbasis (38) geneigte Winkel (α) und der Abstand (43)
der LED's (14 bis 21) zu der horizontalen Bezugsbasis (38) von LED zu LED jeder der
beiden Gruppen (12, 13 ) von der äußeren LED (14, 21) zur inneren LED (17, 18) zunehmend
größer ausgebildet sind.
6. LED-Fassadenstrahler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstrahlungsrichtung (46) der parallel zu einer Fassade (30) anordenbaren LED's
(14 bis 21) um einen Winkel (ß) gegen die Fassade (30) ausrichtbar ist.
7. LED-Fassadenstrahler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstrahlungsrichtung (46) der in einer Fensterumrahmung (32) einer Fassade (30)
anordenbaren LED's (14 bis 21) um einen Winkel (ß) vom Fenster (45) nach außen hin
ausrichtbar ist.
8. LED-Fassadenstrahler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede LED (14 bis 21) auf einer Platine (44) angeordnet ist und die Platine (44) zusammen
mit der zugeordneten LED (14 bis 21) um den jeweiligen Winkel (a, ß) gegen die horizontale
Bezugsbasis (38) ausrichtbar ist.
9. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, das die Platine (44) einer jeden LED (14 bis 21) auf einem gegen die horizontale
Bezugsbasis (38) um den jeweiligen Winkel (α, ß) ausrichtbaren Träger (33) angeordnet
ist.
10. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass jede LED (14 bis 21) mit einer Optik (36) zur Lichtlenkung versehen ist.
11. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Optik (36) der äußeren und inneren LED's (14, 21 bzw. 17, 18) jeder Gruppe (12,
13) leicht mattiert und die Optik (36) der mittleren LED's (15, 16 bzw. 19, 20) als
Rillenoptik ausgebildet sind
12. LED-Fassadenstrahler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die LED's (14 bis 21) mit Träger (33), Platine (44) und Optik (36) in einem Gehäuse
(11) mit einer dachförmigen oberen Abdeckung (37) angeordnet sind, die oberhalb der
LED's (14 bis 21) mit einem Rillenglas (26) versehen ist..
13. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (11) mittels eines an der Fassade (30) im Wesentlichen horizontal anordenbaren
Kragarmes (28) im Abstand zur Fassade (30) ausrichtbar ist.
14. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (11) für die eine Fensterumrahmung (32) bestrahlenden LED's (14 bis 21)
mittels eines auf der Fensterbank (31) montierbaren Halters (29) auf der Fensterbank
(31) befestigbar ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. LED-Fassadenstrahler mit mindestens einer Reihe parallel zu einer Fassade oder einer
Fensterumrahmung anordenbaren LED's, wobei die LED's mit ihrer Strahlungskegelachse
verkippt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mindestens eine Reihe von LED's (17 bis 21) in zwei Gruppen (12, 13) von LED's
unterteilt ist, dass die LED's (17 bis 21) jeder der beiden Gruppen (12, 13) von den
am Ende der Reihe jeweils äußeren LED's (14, 21) zu den inneren LED's (17, 18) um
einen gegen eine horizontale Bezugsbasis (38) geneigten Winkel (α) angestellt sind
und dass der gegen die horizontale βezugsbasis (38) geneigte Winkel (α) und der Abstand
(43) der LED's (14 bis 21) von der horizontalen Bezugsbasis (38) von LED zu LED jeder
der beiden Gruppen (12, 13 ) von der am Ende der Reihe jeweils äußeren LED (14, 21)
zur inneren LED (17, 18) zunehmend größer ausgebildet sind.
2. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstrahlungsrichtung (46) der parallel zu einer Fassade (30) anordenbaren LED's
(14 bis 21) um einen Winkel (β) gegen die Fassade (30) ausrichtbar ist.
3. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstrahlungsrichtung (46) der in einer Fensterumrahmung (32) einer Fassade (30)
anordenbaren LED's (14 bis 21) um einen Winkel (β) vom Fenster (45) nach außen hin
ausrichtbar ist.
4. LED-Fassadenstrahler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede LED (14 bis 21) auf jeweils einer Platine (44) angeordnet ist und die Platine
(44) zusammen mit der zugeordneten LED (14 bis 21) um den jeweiligen Winkel (a, β)
gegen die horizontale Bezugsbasis (38) ausrichtbar ist.
5. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, das die Platine (44) einer jeden LED (14 bis 21) auf einem gegen die horizontale
Bezugsbasis (38) um den jeweiligen Winkel (α, β) ausrichtbaren Träger (33) angeordnet
ist.
6. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede LED (14 bis 21) mit einer Optik (36) zur Lichtlenkung versehen ist.
7. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 6, dadurch Gekennzeichnet, dass die Optik (36) der am Ende der Reihe jeweils äußeren und inneren LED's (14, 21 und
17, 18) jeder Gruppe (12, 13) leicht mattiert und die Optik (36) der mittleren LED's
(15, 16 und 19, 20) jeder Gruppe (12, 13) als Rillenoptik ausgebildet sind
8. LED-Fassadenstrahler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die LED's (14 bis 21) mit Träger (33), Platine (44) und Optik (36) in einem Gehäuse
(11) mit einer dachförmigen oberen Abdeckung (37) angeordnet sind, die oberhalb der
LED's (14 bis 21) mit einem Rillenglas (26) versehen ist.
9. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (11) mittels eines an der Fassade (30) im Wesentlichen horizontal anordenbaren
Kragarmes (28) im Abstand zur Fassade (30) ausrichtbar ist.
10. LED-Fassadenstrahler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (11) für die eine Fensterumrahmung (32) bestrahlenden LED's (14 bis 21)
mittels eines auf der Fensterbank (31) montierbaren Halters (29) auf der Fensterbank
(31) befestigbar ist.