GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Gebläsebrenner und insbesondere
auf einen Gebläsebrenner mit einem Luftansaugkanal.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
[0002] Es sind allgemein Gebläsebrenner bekannt, die flüssige und/oder gasförmige Brennstoffe
verbrennen können. Gebläsebrenner sind in der sogenannten Monoblock-Bauweise und Duoblock-Bauweise
bekannt. Bei der Monoblock-Bauweise ist das Gebläse in dem Brenner selbst integriert,
während bei der Duoblock-Bauweise das Gebläse separat zum Brenner aufgestellt wird
und nur durch einen Kanal mit dem Brenner verbunden ist. Gebläsebrenner in Monoblock-Bauweise
weisen typischerweise einen Gebläsemotor mit einem Gebläserad auf, um Luft für die
Verbrennung anzusaugen. Zur Steuerung der Luftmenge weisen manche Gebläsebrenner Luftklappen
auf der Saug- und/oder Druckseite des Gebläses auf.
[0003] Durch das Fördern der Luft, d.h. durch die Arbeit des Gebläses bei der Luft angesaugt
und unter erhöhtem Druck ausgeblasen wird, durch den Betrieb des Gebläsemotors und
das Vorbeiströmen von Luft an den oben erwähnten Luftklappen entstehen Geräusche,
die unter Umständen störend sein können.
[0004] Es ist bspw. aus dem Patentdokument
CN 2816606 Y bekannt, diese Geräusche zu dämpfen, indem ein schalldämpfendes Gehäuse um einen
Gebläsebrenner, der ein Brennergehäuse aufweist, herum angeordnet wird. Dabei bildet
das Gehäuse quasi einen "schalldichten" Raum um den Gebläsebrenner herum.
[0005] Aus
EP 0 722 066 A1 ist es bekannt, einen Luftstrom um einen Gebläsebrennermotor eines Gebläsebrenners
zur Kühlung des Gebläsebrennermotors herumzuführen und diese Kühlluft auch zum Gebläserad
zuzuführen. Die hauptsächliche Verbrennungsluftzufuhr zum Gebläserad geschieht durch
eine von der Kühlluftzufuhr getrennte Leitung.
[0006] Aus
FR 1 483 508 ist ein Ölbrenner bekannt, bei dem durch Öffnungen im Gehäuse Kühlluft an der Brennerelektronik
zur Kühlung vorbeigeleitet wird.
[0007] Außerdem ist es bekannt, außerhalb des Gebläsebrenners von außen einen Ansaugkanal
anzubringen, in dem sich bspw. ein schalldämpfendes Material befindet, um so zumindest
die Ventilatorgeräusche zu dämpfen und - je nach Ausführung - die durch das Luftansaugen
bspw. an Luftklappen entstehenden Geräusche.
[0008] Diese bekannten Lösungen benötigen entsprechenden Raum um den Gebläsebrenner herum
und verursachen Kosten, die zusätzlich zu dem eigentlichen Gebläsebrenner anfallen.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen verbesserten Gebläsebrenner zur
Verfügung zu stellen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0010] Nach einem ersten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung einen Gebläsebrenner in
Übereinstimmung mit Anspruch 1 bereit.
[0011] Weitere Aspekte und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen, der beigefügten Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0012] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun beispielhaft und unter Bezugnahme auf
die beigefügte Zeichnung beschreiben, in der:
Fig. 1 eine dreidimensionale Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Gebläsebrenners
in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
Fig. 2 eine dreidimensionale, horizontale Querschnittansicht des Gebläsebrenners aus
Fig. 1 darstellt;
Fig. 3 eine schematische Querschnittsansicht des Gebläsebrenners aus Fig. 1 zeigt;
Fig. 4 eine dreidimensionale, vertikale Querschnittsansicht des Gebläsebrenners aus
Fig. 1 darstellt, wobei die Blickrichtung von links (Fig. 1) auf den Gebläsebrenner
ist; und
Fig. 5 eine dreidimensionale, vertikale Querschnittsansicht des Gebläsebrenners aus
Fig. 1 darstellt, wobei die Blickrichtung von rechts (Fig. 1) auf den Gebläsebrenner
ist.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
[0013] In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel eines Gebläsebrenners 1 in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Vor einer detaillierten Beschreibung
folgen zunächst allgemeine Erläuterungen zu den Ausführungsbeispielen und deren Vorteile.
[0014] Wie eingangs erwähnt, sind im Stand der Technik zwei Lösungen bekannt, um eine störende
Geräuschentwicklung beim Betrieb eines Gebläsebrenners zu verringern. Einerseits ist
es bekannt, den gesamten Gebläsebrenner inklusive Brennergehäuse in einem schallisolierten
Gehäuse anzuordnen, das den Gebläsebrenner im Wesentlichen vollständig umgibt. Andererseits
ist es bekannt, einen schallgedämpften Ansaugkanal dem Gebläsebrenner vorzuschalten,
der dann von außen an einem Lufteinlass des Gebläsebrenners angebracht wird. Der schallgedämpfte
Ansaugkanal kann im Gegensatz zu dem den Gebläsebrenner umgebenden schallgedämpften
Gehäuse nur Geräusche dämpfen, die durch den Luftansaugkanal übertragen werden, wie
bspw. Geräusche des Gebläserades. Die sonstigen Geräusche, die während des Betriebs
des Gebläsebrenners entstehen, werden hingegeben nicht gedämpft.
[0015] In beiden Fällen ist ein gesonderter Raum nötig, um die schalldämpfenden Maßnahmen,
d.h. extra Gehäuse um den Gebläsebrenner oder extra schallgedämpften Ansaugkanal,
vorzusehen. Außerdem verursachen diese extra Maßnahmen auch Kosten, die zusätzlich
zu dem eigentlichen Gebläsebrenner anfallen.
[0016] Nach den Ausführungsbeispielen umfasst ein Gebläsebrenner zur Verbrennung von gasförmigen
und/oder flüssigen Brennstoffen wenigstens einen Brennergehäuseabschnitt, einen Funktionsschrank
und einen Gebläsemotor mit einem Gebläserad, das in einem Gebläseradgehäuse angeordnet
ist. Der Gebläsebrenner ist folglich bei manchen Ausführungsbeispielen in der Monoblock-Bauweise
gebildet, bei der das Gebläse, d.h. das Gebläseradgehäuse mit dem Gebläserad und dem
Gebläsemotor, in den Gebläsebrenner integriert und nicht separat aufgestellt ist.
Der Brennergehäuseabschnitt, der Funktionsschrank und das Gebläseradgehäuse sind derart
angeordnet und ausgestaltet, dass sie wenigstens teilweise einen Luftansaugkanal vor
einem axialen Lufteintrittsbereich des Gebläseradgehäuses bilden. Dazu sind der Brennergehäuseabschnitt,
der Funktionsschrank und das Gebläseradgehäuse entsprechend miteinander verbunden.
[0017] Der Luftansaugkanal wird dabei also von Abschnitten des Funktionsschranks und/oder
des Gebläseradgehäuses und/oder von wenigstens einem Brennergehäuseabschnitt gebildet.
[0018] Der Funktionsschrank ist in den Ausführungsbeispielen ein Schrank, der eine Doppelfunktion
ausfüllen kann. Einerseits beherbergt er bspw. elektronische, hydraulische oder sonstige
für den Gebläsebrenner benötigte Komponenten und andererseits bildet er einen Teil
des Brennergehäuses. Bei manchen Ausführungsbeispielen bildet er auch einen Teil bzw.
Abschnitt des Luftansaugkanals. Der Funktionsschrank kann bspw. ein Schaltschrank
sein oder ein Hydraulikschrank oder dergleichen.
[0019] Durch die Integration des Funktionsschranks und des Gebläseradgehäuses in das Brennergehäuse
ist es möglich, den Luftansaugkanal kosten- und platzsparend in das Brennergehäuse
zu integrieren, das unter anderem aus Abschnitten des Funktionsschranks und des Gebläseradgehäuses
gebildet ist. Das äußere Brennergehäuse ist also aus dem wenigstens einen Brennergehäuseabschnitt,
dem Funktionskasten und dem Gebläseradgehäuse gebildet. Das heißt das Gebläseradgehäuse,
der Funktionsschrank und der wenigstens eine Brennergehäuseabschnitt bilden wenigstens
teilweise die äußere Hülle des äußeren Brennergehäuses. Der Luftansaugkanal verläuft
entsprechend erfindungsgemäß wenigstens teilweise zwischen dem Funktionsschrank und
dem Gebläseradgehäuse im Inneren des Brennergehäuses.
[0020] Um im Betrieb des Gebläsebrenners entstehende Geräusche weiter zu dämpfen, ist erfindungsgemäß
der Luftansaugkanal mit einer schalldämpfenden Oberfläche und/oder einem schalldämpfenden
Material ausgestattet. Das schalldämpfende Material kann dabei bspw. den gesamten
Luftansaugkanal auskleiden oder nur Teile davon. Der Luftansaugkanal dämpft unter
anderem die von dem Gebläserad im Betrieb erzeugten Geräusche, die von dem Gebläseradgehäuse
aus rückwärts durch den Luftansaugkanal übertragen werden. Um die Dämpfungswirkung
zu verstärken bildet bei manchen Ausführungsbeispielen der Luftansaugkanal einen möglichst
langen Weg, um die Kontaktfläche zwischen Luftstrom und schalldämpfenden Material
zu maximieren und damit auch die schalldämpfende Wirkung zu maximieren. Da der Luftansaugkanal
bei manchen Ausführungsbeispielen das Gebläseradgehäuse wenigstens teilweise umgibt,
werden nicht nur Luftansauggeräusche gedämpft, sondern bspw. auch Geräusche, die durch
das sich im Betrieb drehende Gebläserad entstehen und bspw. durch das Gebläseradgehäuse
übertragen werden.
[0021] Außerdem ist es bei manchen Ausführungsbeispielen auch möglich, andere geräuscherzeugende
Vorrichtungen, wie bspw. eine Ölpumpe oder Luftklappen, mit in das Brennergehäuse
und insbesondere in den Luftansaugkanal zu integrieren. Dadurch können weitere Komponente
in dem Brennergehäuse bzw. in dem Luftansaugkanal integriert untergebracht werden
und Geräusche, die von diesen Komponenten erzeugt werden, werden durch den schallgedämpften
Luftansaugkanal gedämpft. Je weiter die geräuscherzeugenden Vorrichtungen dabei von
dem Lufteinlass des Luftansaugkanals entfernt sind, d.h. je weiter der Weg der Schallwellen
durch den Luftansaugkanal ist, desto besser ist die schalldämpfende Wirkung.
[0022] Bei manchen Ausführungsbeispielen erstreckt sich der Luftansaugkanal sogar teilweise
oder vollständig um den Gebläsemotor herum, sodass der Gebläsemotor ganz oder teilweise
von dem Luftansaugkanal eingehäust wird. Dadurch ist bei manchen Ausführungsbeispielen
zusätzlich noch der Gebläsemotor durch den Luftansaugkanal schallgedämpft.
[0023] Das schalldämpfende Material ist bei manchen Ausführungsbeispielen an den den Luftansaugkanal
begrenzenden Wänden angebracht und/oder als Füllung in dem Luftansaugkanal eingebracht.
Bei manchen Ausführungsbeispielen sind an allen den Luftansaugkanal begrenzenden Wänden
schalldämpfende Materialien angebracht, während bei anderen Ausführungsbeispielen
nur ein Teil der Wände mit schalldämpfenden Materialien versehen sind.
[0024] Das schalldämpfende Material kann jedes beliebige Material sein, das dem Fachmann
bekannt ist und eine schalldämpfende und/oder schallabsorbierende Wirkung hat. Beispiele
sind Polyurethanschäume, Wolle, Kunststoff, Schaumstoff (offenporig) und dergleichen.
[0025] Der Luftansaugkanal ist bei manchen Ausführungsbeispielen teilweise aus einem Wandabschnitt
des Funktionsschranks gebildet. Der Funktionsschrank hat bei manchen Ausführungsbeispielen
eine Vorderseite die bspw. geöffnet werden kann oder an der bspw. entsprechende Schaltelemente
und dergleichen zugänglich angeordnet sein können. Außerdem hat der Funktionsschrank
eine der Vorderseite gegenüberliegende Rückseite. Die Rückseite des Funktionsschranks
ist bei manchen Ausführungsbeispielen so angeordnet, dass sie gegenüber einer Seite,
zum Beispiel der Schmalseite des Gebläseradgehäuses liegt. Zwischen der Funktionsschrankwand,
d.h. bspw. zwischen der Rückseite des Funktionsschranks und dem Gebläseradgehäuse
verläuft dann der Luftansaugkanal. Auf dem Wandabschnitt des Funktionsschranks kann,
wie erwähnt, bspw. auch ein schalldämpfendes Material angebracht sein. Bei manchen
Ausführungsbeispielen befindet sich auch noch zusätzlich ein Wandabschnitt auf der
Rückwand des Funktionsschranks. Bei solchen Ausführungsbeispielen ist der Funktionsschrank
nicht direkt, sondern lediglich indirekt Bestandteil des Luftansaugkanals.
[0026] Bei manchen Ausführungsbeispielen ist der Luftansaugkanal teilweise aus einem Wandabschnitt
des Gebläseradgehäuses gebildet. So verläuft bspw., wie weiter oben erwähnt, der Luftansaugkanal
zwischen einer Rückseite des Funktionsschranks und einer Schmalseite des Gebläseradgehäuses.
Das Gebläseradgehäuse hat typischerweise die Form eines flachen Zylinders, wobei das
Gebläseradgehäuse mit seiner Axialsymmetrieachse horizontal angeordnet ist. Folglich
bildet ein Teil der runden Zylinderwand einen Teil der Schmalseite, die einen Teil
des Luftansauggehäuses bildet. An einem Abschnitt des flachen Zylinders geht dieser
in einen rohrartigen Abschnitt über, aus dem die Luft austritt. Dabei hat das Gebläseradgehäuse
bspw. einen Querschnitt, der an das kleine griechische Sigma erinnert.
[0027] Der Luftansaugkanal weist an einem Ende einen Lufteinlass auf, durch den die Luft
eingesaugt wird. An einem anderen Ende mündet der Luftansaugkanal bspw. in einem Übergangsbereich
in den Lufteintrittsbereich des Gebläseradgehäuses. Folglich strömt die Luft durch
den Lufteinlass des Luftansaugkanals in den Luftansaugkanal hinein, durchströmt diesen,
um dann in das Gebläseradgehäuse zu gelangen. Bei manchen Ausführungsbeispielen ist
der Lufteinlass des Luftansaugkanals so angeordnet, dass er in Richtung des Gebläsemotors
zeigt. Der Gebläsemotor steht bspw. an einer flachen Seite des zylinderförmigen Gebläseradgehäuses
in axialer Richtung hervor und erstreckt sich länglich in axialer Richtung. Der Lufteinlass
ist bei manchen Ausführungsbeispielen folglich so ausgerichtet, dass er in einem im
Wesentlichen senkrechten Winkel in Richtung des sich in axialer Richtung erstreckenden
Gebläsemotors zeigt. Wie bereits erwähnt, kann der Luftansaugkanal bei manchen Ausführungsbeispielen
den Gebläsemotor auch teilweise oder ganz umgeben, um auch von dem Gebläsemotor stammende
Geräusche zu dämpfen.
[0028] Bei manchen Ausführungsbeispielen hat der Luftansaugkanal einen U-förmigen Verlauf
hat, sodass angesaugte Luft durch den Luftansaugkanal wenigstens zweimal um einen
bspw. ungefähr senkrechten Winkel abgelenkt wird. Dieser U-förmige Verlauf entsteht
bei manchen Ausführungsbeispielen durch das teilweise Herumführen des Luftansaugkanals
um das Gebläseradgehäuse. Das heißt, bei manchen Ausführungsbeispielen ist der Lufteinlass
des Luftansaugkanals auf der Seite des Gebläseradgehäuses angeordnet, die dem Lufteintrittsbereich
des Gebläseradgehäuses gegenüberliegt und an der bspw. der Gebläseradmotor angeordnet
ist. Der Luftansaugkanal erstreckt sich dann bspw. von der Seite des Gebläseradgehäuses
auf der der Gebläsemotor angeordnet ist erst bspw. senkrecht zur axialen Richtung
des Gebläseradgehäuses von der Axialachse weg, macht eine erste 90-Gradbiegung und
verläuft dann im Wesentlichen parallel zur Schmalseite des Gebläseradgehäuses und
macht dann ein zweite 90-Gradbiegung, sodass der Luftansaugkanal auf der anderen Seite
des Gebläseradgehäuses, an der der Lufteintrittsbereich angeordnet ist, senkrecht
zur Axialachse zu dem Lufteintrittsbereich hin verläuft. Dadurch verläuft der Luftansaugkanal
U-förmig um das Gebläseradgehäuse herum. Bei anderen Ausführungsbeispielen ist der
Luftansaugkanal auch anders ausgestaltet, bspw. S-förmig. Die Umlenkung der Luft kann
dabei auch grundsätzlich in beliebigen Winkeln erfolgen. Außerdem ist es möglich,
eine beliebige Anzahl von Biegungen in dem Luftansaugkanal zu verwirklichen.
[0029] Bei manchen Ausführungsbeispielen wird das Brennergehäuse des Gebläsebrenners durch
den wenigstens einen Brennergehäuseabschnitt, den Funktionsschrank und das Gebläseradgehäuse
gebildet. Es existiert also kein eigenes Brennergehäuse, sondern das Brennergehäuse
wird modulartig durch das Aneinanderfügen des Funktionsschranks, des Gebläseradgehäuses
und des (wenigstens einen) Brennergehäuseabschnitts gebildet. Bei manchen Ausführungsbeispielen
umfasst der Brennergehäuseabschnitt bspw. eine Haube und/oder einen Teil eines Brennerrohres
usw.
[0030] Das Gebläseradgehäuse und der Funktionsschrank üben in den Ausführungsbeispielen
folglich mehrere Funktionen aus, indem sie nicht nur als Funktionsschrank und Gebläseradgehäuse
dienen, sondern auch Bestandteil des Brennergehäuses und/oder Luftansaugkanals sind.
[0031] Bei manchen Ausführungsbeispielen wird entsprechend auch der Luftansaugkanal modulartig
durch den wenigstens einen Brennergehäuseabschnitt, den Funktionsschrank und das Gebläseradgehäuse
gebildet. Der Luftansaugkanal entsteht erst, wenn die Module, wie Brennergehäuseabschnitt,
Funktionsschrank und Gebläseradgehäuse zusammengefügt sind. Durch den Modulaufbau
des Brennergehäuses und damit auch des Luftansaugkanals ist es möglich, auf einfache
und flexible Art und Weise, verschiedene Bauformen des Brennergehäuses und/oder des
Luftansaugkanals zu realisieren. Bei diesem Modulaufbau können bspw. entsprechende
Brennergehäuseabschnitte vorgeformt sein, die im Zusammenbau mit unterschiedlichen
Gebläseradgehäusen und gleichen oder unterschiedlichen Funktionsschränken im zusammengebauten
Zustand das Brennergehäuse mit dem darin befindlichen Luftansaugkanal bilden.
[0032] Bei manchen Ausführungsbeispielen weist das Gebläseradgehäuse einen abnehmbaren Gebläseradgehäusedeckel
auf. Das Gebläseradgehäuse mündet bei manchen Ausführungsbeispielen in ein Brennerrohr,
ist mit einem Brennerrohr verbunden oder es bildet zumindest einen Teil des Brennerrohres.
Der Gebläseradgehäusedeckel ist bspw. auf der Oberseite des Gebläseradgehäuses ausgebildet
und gibt bei Entfernen eine Wartungsöffnung für das Gebläserad frei. Bei manchen Ausführungsbeispielen
erstreckt sich der Gebläseradgehäusedeckel auch in den Bereich des Brennerohres, sodass
auch das Innere des Brennerrohres bei Entfernen des Gebläseradgehäusedeckels für bspw.
Wartungs- oder Reinigungsarbeiten zugänglich ist.
[0033] Bei manchen Ausführungsbeispielen ist wenigstens ein Teil des wenigstens einen Brennergehäuseabschnittes
als abnehmbare Haube ausgestaltet. Die abnehmbare Haube ist bspw. gegenüber dem axialen
Lufteintrittsbereich des Gebläseradgehäuses angeordnet ist.
[0034] Zurückkommend zu den Fig. 1 bis 5, veranschaulichen diese ein Ausführungsbeispiel
eines Gebläsebrenners 1 in Monoblock-Bauweise in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung.
[0035] Der Gebläsebrenner 1 weist einen rohrartigen Brennergehäuseabschnitt 3 auf, an dessen
Ende ein Flansch 2 und ein Brennerrohr 21 (Fig. 3, 4 und 5) zur Befestigung des Gebläsebrenners
1 an einem Brennraumgehäuse (nicht gezeigt) angeordnet sind.
[0036] Der Gebläsebrenner 1 weist ein Brennergehäuse auf, das sich aus mehreren modulartigen
Komponenten zusammensetzt, wie bspw. Brennergehäuseabschnitte, Schaltschrank 6 und
Gebläseradgehäuse 9. Brennergehäuseabschnitte sind bspw. ein Lufteinlassabschnitt
7 und eine Haube 5, die abnehmbar ausgebildet ist.
[0037] Diese Komponenten bilden im zusammengebauten Zustand einen Luftansaugkanal 8, der
sich U-förmig von einem Lufteinlass 11 bis zu einem Lufteintrittsbereich 15 des Gebläseradgehäuses
9 erstreckt. Der Luftansaugkanal 8 wird dabei durch den Lufteinlassabschnitt 7, der
an dem Schaltschrank 6 angebracht ist, und der Haube 5 gebildet. Der Schaltschrank
6 kann im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Tiefe von 200 mm, eine Höhe von 500
mm und eine Breite von 600 mm aufweisen. Diese Maße sind allerdings nur beispielhaft
und der Schaltschrank 6 kann im Prinzip in beliebigen Abmessungen ausgestaltet sein.
[0038] Der Lufteinlassabschnitt 7 hat einen L-förmigen Querschnitt (s. Fig. 2 und 3) und
sein Lufteinlass 11 ist gegenüber einem Gebläsemotor 10 angeordnet, der sich in axialer
Richtung von dem Gebläseradgehäuse 9 erstreckt. Der Lufteinlassabschnitt 7 ist an
seiner längeren Seite 16 des "L" mit einer Rückwand des Schaltschranks 6 verbunden.
[0039] Am Ende der längeren Seite 16 des Lufteinlassabschnitts 7 geht der Luftansaugkanal
8 in einen Bereich über, der von der abnehmbaren Haube 5 gebildet wird. Die Haube
5 ist an einer Seite an einer Seitenwand 17 des Schaltschranks 6 angebracht. An der
gegenüberliegenden Seite ist die Haube 5 mit dem Gebläseradgehäuse 9 verbunden. Außerdem
ist die Haube 5 über einen Stegabschnitt 14 mit der geraden Seite des Gebläseradgehäuses
9 verbunden, in der auch der axiale Lufteintrittsbereich 15 ist. Die Haube ist so
ausgestaltet, dass sie einen Raum 22 (Fig. 2 und 3) vor dem axialen Lufteintrittsbereich
15 bildet.
[0040] Das Gebläseradgehäuse 9 hat im Wesentlichen die Form eines flachen Zylinders, der
am oberen Ende in den rohrartigen Brennergehäuseabschnitt 3 übergeht (s. Fig. 3 bis
5). Auf der einen geraden Seite des flachen Zylinders ist der Gebläsemotor 10 angeordnet,
während die gegenüberliegende gerade Seite des Gebläseradgehäuses 9 einen axialen
kreisförmigen Lufteintrittsbereich 15 aufweist. Die axiale Richtung des Gebläseradgehäuses
ist die Richtung in der sich die axiale Zylindersymmetrieachse erstreckt und in der
auch die axiale Achse des Gebläsemotors 10 verläuft, die ein in dem Gebläseradgehäuse
angeordnetes Gebläserad 19 antreibt. Vor dem Gebläserad 19 ist axial eine Düse 20
angeordnet, durch die der Luftstrom aus dem Luftansaugkanal 8 durch den Lufteintrittsbereich
15 von dem Gebläserad 19 angesaugt wird.
[0041] Der Luftansaugkanal 8 erstreckt sich von dem Lufteinlass 11 bis zu dem Lufteintrittsbereich
15 des Gebläseradgehäuses 9 und verläuft dabei zwischen der Rückwand des Schaltschranks
6 und dem Gebläseradgehäuse 9. Der Luftansaugkanal 8 weist zwei Biegungen auf, die
einen im Wesentlichen senkrechten Winkel haben. Die erste Biegung befindet sich im
Bereich des L-förmigen Lufteinlassabschnitts 7 und wird durch die L-Form des Lufteinlassabschnitts
7 gebildet, d.h. den Winkel zwischen der kurzen und der langen Seite des "L" (s. Fig.
2 und 3). Die zweite im Wesentlichen senkrechte Biegung des Luftansaugkanals 7 ist
durch die Haube 5 und einen Teil der geraden Seite des Gebläseradgehäuses 9 gebildet,
in der auch der axial Lufteintrittsbereich 15 gebildet ist. Ein gerader Abschnitt
des Luftansaugkanals 8, der zwischen den beiden Biegungsbereichen liegt, wird durch
einen Teilabschnitt 12 der gekrümmten Wand des Gebläseradgehäuses 9 und der längeren
Seite 16 des Lufteinlassabschnitts 7 gebildet (s. auch Fig. 4 und 5). Bei manchen
Ausführungsbeispielen wird die längere Seite 16 auch durch die Rückwand des Schaltschranks
6 gebildet. Der Luftansaugkanal 8 führt also U-förmig um das Gebläseradgehäuse 9 herum
und bildet dadurch einen langen Weg auf dem die Schallwellen, die sich in dem Luftansaugkanal
8 ausbreiten, insbesondere durch den Kontakt mit schalldämpfenden Material 13 gedämpft
werden.
[0042] Bei manchen Ausführungsbeispielen ist der Luftansaugkanal 8 so ausgestaltet, dass
er auch um den Gebläsemotor 10 wenigstens teilweise herumgeht. Dazu ist bspw. ein
Lufteinlassabschnitt 7' (strichliert in Fig. 3 gezeigt) so ausgestaltet, dass er sich
in Richtung des Gebläsemotors 10 und teilweise um diesen herum erstreckt. Auch dieser
um den Gebläsemotor 10 herumgehende Lufteinlassabschnitt 7' kann mit einem schalldämpfenden
Material 13 versehen sein.
[0043] Die untere Begrenzung des Luftansaugkanals 8 bildet die Unterseite des Lufteinlassabschnitts
7 und die Unterseite der Haube 5. Die obere Begrenzung des Luftansaugkanals 8 bilden
die Oberseite des Lufteinlassabschnitts 7, die Oberseite der Haube 5 sowie ein Deckel
4. Der Deckel 4 ist oben im Gebläseradgehäuse 9 angeordnet und erstreckt sich auf
einer Seite auf der Oberseite des rohrartigen Brennergehäuseabschnitts 3 und auf der
anderen Seite in Richtung des Schaltschranks 6 bis zu der Vorderseite des Schaltschranks
6 (s. Fig. 1). Bei anderen Ausführungsbeispielen kann der Deckel 4 auch vor dem Schaltschrank
6 enden und deckt bspw. nur das Gebläseradgehäuse 9 ab. Bei manchen Ausführungsbeispielen
ist außerdem der Luftansaugkanal 8 an der Oberseite geschlossen und der Deckel 4 bildet
eine zusätzliche Abdeckung (s. Fig. 4 und 5).
[0044] Die doppelte im Wesentlichen senkrechte Biegung des Luftansaugkanals 8 kann bei manchen
Ausführungsbeispielen bereits eine schalldämpfende Wirkung haben, da die Schallwellen
auf dem Weg durch den Luftansaugkanal 8 mehrmals gebrochen und dadurch auch abgeschwächt
werden. Außerdem können durch die doppelte Umlenkung Interferenzen auftreten, die
ebenfalls schalldämpfend wirken können. Dieser Effekt ist allerdings bei Materialien,
wie bspw. Stahlblech, verschwindend gering. Bei anderen Materialien und bei entsprechender
Gestaltung des Luftansaugkanals kann die schalldämpfende Wirkung aber stärker sein.
[0045] Außerdem kann durch die Herumführung des Luftansaugkanals 8 um das Gebläseradgehäuse
9 auch der Schall, der beim Betreiben des Gebläserades entsteht, ebenfalls wenigstens
teilweise gedämpft werden. In einem Raum 22 des Luftansaugkanals 8, den die Haube
5 im Bereich vor dem Lufteintrittsbereich 15 bildet, können bspw. noch weitere geräuscherzeugende
Vorrichtungen angebracht werden, wie bspw. eine Ölpumpe (nicht gezeigt). Wenn die
Ölpumpe in der Nähe des Lufteintrittsbereiches 15 angeordnet ist, kann nahezu die
gesamte Länge des Luftansaugkanals 8 zur Schalldämpfung der Ölpumpengeräusche verwendet
werden.
[0046] In dem Luftansaugkanal 8 ist weiter auf der Saugseite des Gebläserades 19 eine Luftklappe
18 angeordnet, mittels derer der Luftstrom in dem Luftansaugkanal 8 gesteuert werden
kann. Dadurch, dass die Luftklappe 18 ebenfalls in dem schalldämpfenden Luftansaugkanal
8 angeordnet ist, werden Schallwellen von Geräuschen, die durch den an der Luftklappe
18 vorbeiströmenden Luftstrom erzeugt werden, ebenfalls gedämpft.
[0047] Der Luftansaugkanal 8 ist zusätzlich mit einem schalldämpfenden Material 13 versehen,
das sowohl an den jeweiligen Seitenwänden als auch Ober- und Unterseiten des Luftansaugkanals
8 angebracht ist. Das schalldämpfende Material 13 absorbiert den Schall, der durch
das Ansaugen von Luft durch den Luftansaugkanal 8 entsteht und auch Geräusche, die
bspw. das Gebläserad im Betrieb erzeugt und die an der Luftklappe 18 entstehen. Das
schalldämpfende Material 13 ist ein offenporiger Schaumstoff in dem sich Schallwellen
quasi totlaufen. Bei manchen Ausführungsbeispielen kann zusätzlich noch schalldämpfendes
Material, wie bspw. Wolle, in dem Luftansaugkanal 8 angeordnet sein. Außerdem kann
bei manchen Ausführungsbeispielen die innere Oberfläche des Luftansaugkanals 8 schalldämpfend
ausgebildet sein, indem sie bspw. entsprechende schalldämpfende Oberflächenstrukturen
aufweist. Bei manchen Ausführungsbeispielen sind die Wände des Luftansaugkanals zumindest
teilweise aus plattenartigen Abschnitten gebildet, die einen schichtartigen Aufbau
aus unterschiedlichen Materialien aufweisen, die unterschiedliche Aufgaben, wie Stabilität
erzeugen und Schall dämpfen, erfüllen
[0048] Um bspw. Wartungsarbeiten zu erleichtern, ist die Haube 5 abnehmbar ausgestaltet.
Dabei kann die Haube 5 zusammen mit dem an ihr angebrachten schalldämpfenden Material
13 gelöst und abgenommen werden, sodass bspw. das Gebläserad in dem Gebläseradgehäuse
9 frei zugänglich ist. Außerdem kann der Deckel 4 abgenommen werden, sodass der rohrartige
Brennergehäuseabschnitt 3, das Gebläserad 19 und auch der Luftansaugkanal 8 von oben
zugänglich sind.
[0049] Das Brennergehäuse und teilweise auch der Luftansaugkanal 8 sind folglich modulartig
aus der Haube 5, dem Schaltschrank 6, dem Deckel 4, dem Gebläseradgehäuse 9 und dem
Lufteinlassabschnitt 7 gebildet. Dadurch sind ein kompakter Aufbau des Gebläsebrenners
und die Integration des schalldämpfenden Luftansaugkanals 8 in den Gebläsebrenner
möglich, ohne den Platzbedarf oder die Kosten wesentlich zu erhöhen. Außerdem können
die einzelnen Komponenten getrennt voneinander transportiert werden.
1. Gebläsebrenner zur Verbrennung von gasförmigen und/oder flüssigen Brennstoffen, umfassend:
wenigstens einen Brennergehäuseabschnitt (5, 7),
einen Funktionsschrank (6), und
einen Gebläsemotor (10) mit einem Gebläserad, das in einem Gebläseradgehäuse (9) angeordnet
ist,
wobei
der Brennergehäuseabschnitt (5, 7), der Funktionsschrank (6) und das Gebläseradgehäuse
(9) derart angeordnet und ausgestaltet sind, dass sie wenigstens teilweise einen Luftansaugkanal
(8) zu einem axialen Lufteintrittsbereich (15) des Gebläseradgehäuses (9) bilden,
der Luftansaugkanal (8) wenigstens teilweise zwischen dem Funktionsschrank (6) und
dem Gebläseradgehäuse (9) im Inneren des Brennergehäuses verläuft und in den Lufteintrittsbereich
(15) des Gebläseradgehäuses (9) mündet, wobei die Luft für die Verbrennung ausschließlich
durch den Lufteinlass (11) des Luftansaugkanals (8) angesaugt wird, und
der Luftansaugkanal (8) mit einer schalldämpfenden Oberfläche und/oder einem schalldämpfenden
Material (13) ausgestattet ist.
2. Gebläsebrenner nach Anspruch 1, bei welchem der Luftansaugkanal (8) teilweise aus
einem Wandabschnitt (16) des Funktionsschranks (6) gebildet ist.
3. Gebläsebrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem der Luftansaugkanal
(8) teilweise aus einem Wandabschnitt (12) des Gebläseradgehäuses (9) gebildet ist.
4. Gebläsebrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Lufteinlass (11)
in Richtung des Gebläsemotors (10) zeigt.
5. Gebläsebrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem der Luftansaugkanal
(8) einen U-förmigen Verlauf hat, sodass angesaugte Luft durch den Luftansaugkanal
(8) wenigstens zweimal um einen ungefähr senkrechten Winkel abgelenkt wird.
6. Gebläsebrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem das Brennergehäuse
des Gebläsebrenners (1) modulartig durch den wenigstens einen Brennergehäuseabschnitt
(5, 7), den Funktionsschrank (6) und das Gebläseradgehäuse (9) gebildet wird.
7. Gebläsebrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem das Gebläseradgehäuse
(9) einen abnehmbaren Gebläseradgehäusedeckel (4) aufweist.
8. Gebläsebrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem wenigstens ein
Teil des wenigstens einen Brennergehäuseabschnittes (5, 7) als abnehmbare Haube (5)
ausgestaltet ist.
9. Gebläsebrenner nach Anspruch 8, bei welchem die abnehmbare Haube (5) gegenüber dem
axialen Lufteintrittsbereich (15) des Gebläseradgehäuses (9) angeordnet ist.
10. Gebläsebrenner nach Anspruch 8 oder 9, bei welchem die abnehmbare Haube (5) schalldämpfendes
Material (13) aufweist.
11. Gebläsebrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem der Funktionsschrank
(6) ein Schaltschrank ist.
1. A fan burner for burning gaseous and/or liquid fuels, comprising:
at least one burner housing portion (5, 7),
a function cabinet (6), and
a fan motor (10) with a fan wheel which is arranged in a fan wheel housing (9),
wherein
the burner housing portion (5, 7), the function cabinet (6) and the fan wheel housing
(9) are arranged and formed in such a manner that they at least partially form an
air intake channel (8) to an axial air inlet region (15) of the fan wheel housing
(9),
the air intake channel (8) extends at least partially between the function cabinet
(6) and the fan wheel housing (9) in the interior of the burner housing and opens
into the air inlet region (15) of the fan wheel housing (9), wherein the air for combustion
is drawn in exclusively through the air inlet (11) of the air intake channel (8),
and
the air intake channel (8) is fitted with a soundabsorbing surface and/or a sound-absorbing
material (13).
2. The fan burner according to claim 1, in which the air intake channel (8) is formed
partially from a wall portion (16) of the function cabinet (6).
3. The fan burner according to any one of the preceding claims, in which the air intake
channel (8) is formed partially from a wall portion (12) of the fan wheel housing
(9).
4. The fan burner according to any one of the preceding claims, wherein the air inlet
(11) points in the direction of the fan motor (10).
5. The fan burner according to any one of the preceding claims, in which the air intake
channel (8) has a U-shaped course, so that intake air is deflected through the air
intake channel (8) at least twice around an approximately perpendicular angle.
6. The fan burner according to any one of the preceding claims, in which the burner housing
of the fan burner (1) is formed in a modular manner by the at least one burner housing
portion (5, 7), the function cabinet (6) and the fan wheel housing (9).
7. The fan burner according to any one of the preceding claims, in which the fan-wheel
housing (9) comprises a detachable fan-wheel housing cover (4).
8. The fan burner according to any one of the preceding claims, in which at least a part
of the at least one burner housing portion (5, 7) is formed as a detachable hood (5).
9. The fan burner according to claim 8, in which the detachable hood (5) is arranged
opposite to the axial air intake region (15) of the fan wheel housing (9).
10. The fan burner according to claim 8 or 9, in which the detachable hood (5) comprises
sound-absorbing material (13).
11. The fan burner according to any one of the preceding claims, in which the function
cabinet (6) is a switch cabinet.
1. Brûleur à air soufflé pour la combustion de combustibles gazeux et/ou liquides, comprenant
:
au moins une section de carter de brûleur (5, 7),
une armoire fonctionnelle (6), et
un moteur de soufflante (10), avec un rotor de soufflante disposé dans un carter de
rotor de soufflante (9),
où
la section de carter de brûleur (5, 7), l'armoire fonctionnelle (6) et le carter de
rotor de soufflante (9) sont conçus et agencés de manière à former au moins en partie
un canal d'aspiration d'air (8) vers une zone d'entrée d'air axiale (15) du carter
de rotor de soufflante (9),
le canal d'aspiration d'air (8) s'étend au moins en partie entre l'armoire fonctionnelle
(6) et le carter de rotor de soufflante (9) à l'intérieur du carter de soufflante
et débouche dans la zone d'entrée d'air (15) du carter de rotor de soufflante (9),
l'air pour la combustion étant exclusivement aspiré par l'admission d'air (11) du
canal d'aspiration d'air (8), et
le canal d'aspiration d'air (8) est pourvu d'un matériau insonorisant (13).
2. Brûleur à air soufflé selon la revendication 1, où le canal d'aspiration d'air (8)
est formé en partie d'une fraction de paroi (16) de l'armoire fonctionnelle (6).
3. Brûleur à air soufflé selon l'une des revendications précédentes, où le canal d'aspiration
d'air (8) est formé en partie d'une fraction de paroi (12) du carter de rotor de soufflante
(9).
4. Brûleur à air soufflé selon l'une des revendications précédentes, où l'admission d'air
(11) est disposée en regard du moteur de soufflante (10).
5. Brûleur à air soufflé selon l'une des revendications précédentes, où le canal d'aspiration
d'air (8) a un tracé en U, si bien que l'air aspiré par le canal d'aspiration d'air
(8) est dévié au moins deux fois suivant un angle sensiblement droit.
6. Brûleur à air soufflé selon l'une des revendications précédentes, où la carter du
brûleur à air soufflé (1) est constitué modulairement de la ou des sections de carter
de brûleur (5, 7), de l'armoire fonctionnelle (6) et du carter de rotor de soufflante
(9).
7. Brûleur à air soufflé selon l'une des revendications précédentes, où le carter de
rotor de soufflante (9) comporte un couvercle de carter de rotor de soufflante (4)
amovible.
8. Brûleur à air soufflé selon l'une des revendications précédentes, où au moins une
partie de la ou des sections de carter de brûleur (5, 7) est réalisée comme capot
amovible (5).
9. Brûleur à air soufflé selon la revendication 8, où le capot amovible (5) est opposé
à la zone d'entrée d'air axiale (15) du carter de rotor de soufflante (9).
10. Brûleur à air soufflé selon la revendication 8 ou 9, où le capot amovible (5) comprend
un matériau insonorisant (13).
11. Brûleur à air soufflé selon l'une des revendications précédentes, où l'armoire fonctionnelle
(6) est une armoire électrique.