| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 355 962 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
24.02.2016 Patentblatt 2016/08 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.09.2009 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/CH2009/000298 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2010/066054 (17.06.2010 Gazette 2010/24) |
|
| (54) |
SCHNEIDEMASCHINE
CUTTING MACHINE
MACHINE À COUPER
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
10.12.2008 CH 19392008
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
17.08.2011 Patentblatt 2011/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Weissenberger Ag |
|
9445 Rebstein (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- WEISSENBERGER, Andreas
CH-9445 Rebstein (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Römpler, Aldo |
|
Brendenweg 11
Postfach 154 9424 Rheineck 9424 Rheineck (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 956 930 WO-A1-2008/004253 US-A- 4 440 055
|
WO-A1-2007/083455 GB-A- 2 274 801
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schneidemaschine mit mindestens einem Schneidkopf,
der in mindestens zwei Achsen bewegbar ist. Weiter betrifft sie ein Verfahren zum
Betrieb dieser Schneidemaschine.
[0002] Insbesondere zum Zuschneiden von Passepartouts, das heisst von Rahmen zur Aufnahme
von Bildern, Schriftstücken oder dergleichen, sind verschiedene, automatisch arbeitende
Schneidemaschinen bekannt. Passepartouts bestehen üblicherweise aus Karton. Aus diesem
ist eine Öffnung auszuschneiden, durch die das jeweilige Bild sichtbar ist. Fallweise
werden aber auch Passepartouts mit mehreren, derartigen Ausschnitten gewünscht.
[0003] Den vergleichbaren Schneidemaschinen ist gemeinsam, dass das auf einer Grundplatte
festgehaltene Passepartout-Rohstück mittels mindestens eines, in zwei Achsen über
dieses Passepartout-Rohstück verfahrbaren Schneidkopfes schneidbar ist. Das Messer
muss dabei geneigt ansetzbar sein, um der Öffnung den bei Passepartouts zumeist üblichen
Schrägschnitt zu geben, beispielsweise in einem Winkel von 45°. Damit sind auch der
Verzierung dienende Kerbschnitte machbar, das heisst Einschnitte mit v-förmigem Querschnitt.
Um aber einen senkrecht zur Oberfläche des Passepartouts ausgerichteten Schnitt auszuführen,
ist ein in Winkel von 90° zur Grundplatte der Schneidemaschine ausgerichtetes Messer
erforderlich. Der senkrechte Schnitt ist hauptsächlich für den Aussenzuschnitt des
Passepartouts notwendig. Möglich ist darüber hinaus aber auch das Zuschneiden von
Verpackungen zum Transport oder Versand der gerahmten Bilder.
[0004] Um sowohl einen Schrägschnitt als auch einen senkrechten Schnitt ausführen zu können,
bietet die Anmelderin erfolgreich eine automatische Schneidemaschine mit zwei verschiedenen
Schneidköpfen an. Diese hat einen sehr hohen Bedienungskomfort. Es müssen aber zwei
getrennte Schneidköpfe hergestellt, montiert, geführt und allenfalls gesteuert werden.
[0005] In
WO 2007/083455 wird eine Vorrichtung mit einem Roboterarm vorgeschlagen, an dem ein schwenkbarer
Schneidkopf angeordnet ist. Eine einfachere Variante liegt darin, die Schneidköpfe
austauschbar zu gestalten oder zumindest einen austauschbaren Messereinsatz vorzusehen.
Eine derartige Lösung ist beispielsweise in der Veröffentlichung
WO 2008/004253 beschrieben. Zum Austauschen von Schneidköpfen oder Messereinsätzen muss jedoch manuell
in den Schneidvorgang eingegriffen werden, wozu die Schneidemaschine in jedem Fall
anzuhalten ist. Das ist natürlich umständlich und keinesfalls im Sinn eines automatisierten
Arbeitsablaufes.
[0006] Die vorliegende Erfindung setzt sich daher die Aufgabe, eine Schneidemaschine zu
schaffen, die einerseits auch ein automatisches Arbeiten in unterschiedlichen Schnittwinkeln
ermöglicht und andererseits günstiger als die bisherigen, vergleichbaren Schneidemaschinen
angeboten werden kann.
[0007] Die erfindungsgemässe Schneidemaschine entspricht den kennzeichnenden Merkmalen des
Patentanspruchs 1. Das Verfahren zu deren Betrieb geht aus Patentanspruch 25 hervor.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen des Erfindungsgedankens sind aus den abhängigen
Patentansprüchen ersichtlich.
[0008] Die Erfindung ermöglicht, falls dies gewünscht sein sollte, eine manuell betätigbare
Schnittwinkelverstellung ohne Messeraustausch. Insbesondere wird aber auch eine automatische,
durch einen Antrieb erfolgende und durch eine Steuerung kontrollierbare Verstellung
des Schnittwinkels des Messers ermöglicht, und zwar ohne dass hierzu ein zusätzlicher
Antrieb erforderlich wäre. Vielmehr kann der bei automatisch arbeitenden Schneidemaschinen
ohnehin zum Bewegen des Schneidkopfes in mindestens einer X- und Y-Achse vorhandene
Antrieb verwendet werden. Dies erspart sowohl Kosten als auch komplizierte, konstruktive
Massnahmen. In Weiterführung der Erfindung ist zusätzlich auch eine Höhenverstellung
des Messers unter Zuhilfenahme eines vorhandenen Antriebs möglich.
[0009] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung
näher beschrieben.
- Fig. 1
- zeigt eine Ansicht eines Passepartouts;
- Fig. 2
- zeigt einen Schnitt entlang der Linie A - A in Fig. 1;
- Fig. 3
- zeigt eine schematische Ansicht einer Schneidemaschine;
- Fig. 4 - 5
- zeigen Ansichten eines Schneidkopfes;
- Fig. 6
- zeigt einen Schnitt durch den Schneidkopf nach Fig. 5;
- Fig. 7
- zeigt den Schneidkopf mit geneigtem Schnittwinkel;
- Fig. 8
- zeigt den Schneidkopf mit senkrechtem Schnittwinkel;
- Fig. 9 - 10
- zeigen den Schneidkopf nach den Fig. 7 und 8, jeweils aus Richtung eines Anschlags;
- Fig. 11
- zeigt den Schneidkopf mit angehobenem Messer;
- Fig. 12
- zeigt den Schneidkopf mit abgesenktem Messer;
- Fig. 13 - 19
- zeigen den Bewegungsablauf des Messers vom geneigten in den senkrechten Schnittwinkel.
[0010] Aus den Fig. 1 und 2 ist ein Passepartout 1 ersichtlich, das heisst ein Rahmen mit
einem fensterartigen Ausschnitt 2 mit schrägen Schnittkanten 3. Hinter, beziehungsweise
unter dem Passepartout 1, wird das Bild 4 oder auch ein sonstiger, einzurahmender
Gegenstand und gegebenenfalls eine Rückwand 5 angeordnet. Das ganze wird üblicherweise
hinter einer Glasscheibe in einem Bilderrahmen befestigt.
[0011] Gemäss Fig. 3 ist das zu schneidende Rohstück 6 auf einer Auflage 7 der Schneidemaschine
anzuordnen. Ein Schneidkopf 8 ist zum Schneiden des Passepartouts 1 in einer Längsachse
X und einer Querachse Y bewegbar. Hierzu ist eine Einrichtung 9 vorhanden, die im
vorliegenden Beispiel zwei Schienen 10 und 11 aufweist, die je parallel zu einer entgegengesetzten
Kante der Auflage 7 verlaufen. An diesen Schienen 10 und 11 ist ein Balken 12 verfahrbar.
Letzterer trägt den Schneidkopf 8 oder einen diesen haltenden, verfahrbaren Führungsschlitten
13. Die Auflage 7 besitzt mindestens einen Anliegekante 14 und/oder eine Vorrichtung
zum Festhalten des Rohstücks 6. Ferner sind eine nur angedeutete Steuerung 15 sowie
mindestens ein Antrieb 16 vorgesehen. Dieser ist hier nur symbolisch zu verstehen,
da er beliebig ausgebildet sein kann, vom pneumatischen Antrieb bis zu einer Anordnung
von Elektromotoren. Letztere können selbstverständlich an den anzutreibenden Bauteilen
angeordnet sein. Falls die bevorzugte, automatische Verstellbarkeit des Schnittwinkels
gewünscht wird, ist zudem mindestens ein Anschlag 17 vorhanden. Auf dessen genaue
Funktion wird später eingegangen. In den Fig. 1 und 2 liegt Vorderseite des Passepartouts
1 oben. Das Rohstück 6 wird jedoch vorzugsweise von seiner Rückseite her geschnitten.
Auf diese Weise lassen sich auf der später sichtbaren Vorderseite des Passepartouts
1 allfällige Beschädigungen oder Kratzspuren vermeiden, die sich während des Festhaltens
und Schneidens ergeben könnten. In jedem Fall ist ein geneigter Messeransatz 18 zum
Ausschneiden des Ausschnitts 2 und ein senkrechter Messeransatz 19 für den Aussenzuschnitt
notwendig.
[0012] Der Schneidkopf 8 weist nach Fig. 4 ein schwenkbares Element 20 auf. In letzterem
ist ein Messer 21 oder ein Messereinsatz 21 a angeordnet. Die in Fig. 4 nicht sichtbare
Messerspitze ist nach unten gerichtet. Sie ist so geführt, dass sie zumindest während
des Schneidens unten aus dem Schneidkopf 8 oder aus einem Sockel heraus ragt. Der
Sockel ist hier als Rotationselement 22 ausgebildet. Dieses und der Schneidkopf 8
sind um eine senkrechte Achse B - B gegeneinander drehbar gelagert. Das Rotationselement
22 bewegt sich über das Rohstück 6. In Fig. 4 ist das schwenkbare Element 20 in einer
Stellung dargestellt, bei der das Messer 21 geneigt steht, das heisst, in einem von
der Senkrechten abweichenden, geneigten Schnittwinkel. Der senkrechte Schnittwinkel
entspricht der Achse B - B oder er liegt parallel dazu. In der Stellung nach Fig.
5 steht das Messer 21 senkrecht. Die entsprechenden Positionen sind auch aus den Fig.
7 und 8 ersichtlich. In Fig. 7 ist die geneigte Messerstellung zum besseren Verständnis
ebenfalls als Achse, beziehungsweise als geneigter Schnittwinkel C - C gekennzeichnet.
Die Senkrechte und die Neigung sind im vorliegenden Zusammenhang immer in bezug auf
die Ebene des Passepartouts 1, beziehungsweise des auf der Auflage 7 der Schneidemaschine
angeordneten Rohstücks 6 zu verstehen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das
schwenkbare Element 20 in mindestens einer Kulisse 23 und 24 geführt, beispielsweise
mittels mindestens eines Zapfens 25 und 26, siehe Fig. 6. Sinnvollerweise ist diese
Führungseinrichtung zu beiden Seiten des schwenkbaren Elementes 20 vorhanden. Einzufügen
ist auch, dass die Zapfen und Kulissen selbstverständlich auch umgekehrt am jeweils
anderen Bauteil angeordnet sein können. Der Angelpunkt oder Kreuzungspunkt der Schnittwinkel
B - B und C - C befindet sich unten am Schneidkopf 8, im Bereich des Sockels oder
Rotationselements 22 oder sogar unterhalb desselben. Daher die hier als Kulisse 23
ausgebildete teilkreisförmige Führungseinrichtung. Die untere, näher beim Angelpunkt
liegende Kulisse 24, kann v-förmig sein. Das schwenkbare Element 20 weist an zwei
entgegengesetzten Seiten je einen Führungsanschlag 27 und 28 auf. Nicht ausgeschlossen
ist es aber auch nur einen Führungsanschlag vorzusehen oder auch mehr als zwei Führungsanschläge.
Die Führungsanschläge 27 und 28 sind nach aussen gekurvt, beziehungsweise nach aussen
gewölbt ausgebildet.
[0013] Um nun die Messerstellung vom geneigten Schnittwinkel C - C in den senkrechten Schnittwinkel
B - B zu bringen, das heisst in bezug auf das Passepartout 1 nach Fig. 2 vom Messeransatz
18 zum Messeransatz 19, wird der Schneidkopf 8 von der Steuerung 15 zum Anschlag 17
gefahren. In der schematischen Darstellung nach Fig. 3 entspricht das der gestrichelt
angedeuteten Position 8' des Schneidkopfs 8. Es sei hier eingefügt, dass die Lage
des Anschlags 17 nur als Beispiel zu verstehen ist; er könnte auch woanders angeordnet
sein, beispielsweise am linken Rand der Auflage 7, solange er vom Schneidkopf 8 angefahren
werden kann. In der dargestellten Ausführung ist der Anschlag 17 so ausgebildet, dass
der Balken 12 ungehindert darüber hinweg fahren kann. Ausdrücklich nicht ausgeschlossen
ist auch eine Mehrzahl von unterschiedlich angeordneten Anschlägen 17, beispielsweise
je einen an der Längs- und an der Schmalseite der Auflage 7. Ein Ausführungsbeispiel
eines Anschlags 17 ist in den Fig. 13 - 19 dargestellt. In dieser bevorzugten Ausführung,
weist der Anschlag 17 eine geneigte, das heisst von der Senkrechten abweichende Fläche
29 auf, die unten weiter dem Schneidkopf 8, beziehungsweise dem Führungsanschlag 27
entgegen ragt als oben. Möglich ist aber auch eine senkrechte oder anders geformte
Fläche 29.
[0014] In der Position mit geneigten Schnittwinkel C - C nach Fig. 13 befindet sich der
Zapfen 25 im rechten, nach oben abgewinkelten, ersten Ende der Kulisse 23. Das schwenkbare
Element 20 hängt dadurch gesichert in dieser ersten Position. Wenn nun der Schneidkopf
8 näher an den Anschlag 17 herangefahren wird, drückt das Zusammenspiel der geneigten
Fläche 29 des Anschlags 17 einerseits und des gekurvten, beziehungsweise nach aussen
gewölbten Führungsanschlags 27 andererseits, das Element 20 nach oben aus der Arretierung
und schwenkt es sukzessive von seiner dem Schnittwinkel C - C entsprechenden, ersten
Position in die zweite Position mit senkrechtem Schnittwinkel B - B. Der entsprechende
Bewegungsablauf ist deutlich den weiteren Fig. 14 - 19 zu entnehmen. Im senkrechten
Schnittwinkel befindet sich der Zapfen 25 im entgegen gesetzten, ebenfalls nach oben
abgewinkelten, zweiten Ende der Kulisse 23. Das schwenkbare Element 20 hängt dadurch
wiederum gesichert in dieser zweiten Position. In beiden Positionen ist eine sichere
und genaue Schneidarbeit möglich.
[0015] Um nun wieder den geneigten Schnittwinkel C - C einzustellen, kann der Schneidkopf
um 180° gedreht werden, so dass der entgegen gesetzte Führungsanschlag 28 des schwenkbaren
Elementes 20 am Anschlag 17 anliegt. Das schwenkbare Element 20 wird dadurch in umgekehrter
Richtung aus der Arretierung gehoben und geschwenkt. Der Bewegungsablauf entspricht
ebenfalls der Darstellung in den Fig. 13 - 19.
[0016] Möglich ist auch eine Höhenverstellung des Messers 21. Diese kann dazu dienen, das
Messer 21 ein- und auszufahren, um die Schnittiefe der Dicke des jeweiligen Rohstücks
6 anzupassen oder beispielsweise um das Rohstück 6 nicht durchdringende Kerbschnitte
auszuführen.
[0017] Diese Höhenverstellung könnte theoretisch manuell erfolgen. Bevorzugt wird aber die
nachfolgend beschriebene, automatische Verstellung. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
erfolgt die Höhenverstellung mit Hilfe des Rotationselements 22. Man beachte hierzu
die Fig. 4 - 12. Das gegenüber dem Schneidkopf 8 drehbar gelagerte Rotationselement
22 weist in diesen Zeichnungen eine unterschiedliche Höhe auf. Der Sinn liegt darin,
eine geneigte, beziehungsweise ansteigende Führungsbahn 30 für ein darauf aufliegendes
Bauteil zu bilden. Bei diesem Bauteil kann es sich entweder um den Schneidkopf 8 selbst,
um das schwenkbare Element 20 oder um einen dieses tragende oder an diesem angeordneten
Schlitten 31 handeln. Alternativ zur bevorzugten, vorgehend beschriebenen Ausführung,
wäre es auch denkbar, das Rotationselement 22 mit einem als geneigte Führungsbahn
dienenden Gewinde zu versehen.
[0018] Entscheidend ist, dass das betreffende Bauteil 8, 20 oder 31 in Wirkverbindung mit
dem Messer 21 steht und sich die Drehposition des Rotationselements 22 zum jeweiligen
Bauteil auf die Höhenposition dieses Bauteils und somit des Messers 21 auswirkt. Man
beachte ferner, dass der Schneidkopf 8 üblicherweise ohnehin einen Antrieb aufweist,
um ihn um die Achse B - B drehen zu können. Dieses ist notwendig, um das Messer 21
sowohl in der längs als auch in der quer zum Passepartout liegenden Schnittrichtung
ausrichten zu können. Bei einem gewöhnlichen, rechteckigen Passepartout entsprechen
die Schnittrichtungen der Längsachse X und der Querachse Y der Schneidemaschine. Möglich
sind aber auch beliebig andere geometrische Formen des Passepartouts 1 und/oder seines
Ausschnitts 2.
[0019] Um nun die zur Höhenverstellung notwendige Drehung herbeizuführen muss das Rotationselement
22 festgehalten werden. Zu diesem Zweck ist, entsprechend dem Anschlag 17, eine Sperreinrichtung
32 vorgesehen, siehe Fig. 4 und die Fig. 13 - 19. Diese kann mindestens eine Rastnase
33 aufweisen, die in mindestens einen Rastanschlag 34 des Rotationselements 22 zu
greifen bestimmt ist. Der Rastanschlag 34 ist hier als Nut ausgebildet. Sinnvollerweise
ist der feststehende Teil der Sperreinrichtung 32 im Bereich des Anschlags 17 angeordnet,
wie dies aus Fig. 13 hervorgeht. Die Rastnase 33 ragt unterhalb des Anschlags 17 in
Richtung des Schneidkopfes 8.
[0020] In der in Fig. 4 - 12 dargestellten Ausführung ruht der Schneidkopf 8 im Rotationselement
22. Um die Drehbewegung in eine Hubbewegung umzusetzen, kann am Schneidkopf 8, am
schwenkbare Element 20 oder am Schlitten 31 ein Führungselement 35 vorhanden sein,
siehe Fig. 9 und 10, das auf der Führungsbahn 30 aufliegt. Das Führungselement 35
kann auch anders ausgebildet und angeordnet sein als dies hier dargestellt ist. Das
Messer 21 ist in der Position nach Fig. 11 angehoben und in der Position nach Fig.
12 abgesenkt. Möglich sind indessen sowohl höhere als auch tiefere Messerpositionen.
[0021] Die vorgeschlagene Schneidemaschine kann im Rahmen der Patentansprüche auch anders
als dargestellt und beschrieben ausgebildet sein. Dies betrifft insbesondere die genaue
Konstruktion der einzelnen Bauteile und deren Führung. Nicht ausgeschlossen ist es,
den Schneidkopf 8 anstatt durch ein Schienen-/Balkensystem durch einen Arm zu bewegen.
Auch kann der Schneidkopf 8 an seiner Unterseite gemäss Fig. 4 ein Gleitelement 36
aufweisen, zum Beispiel aus Kunststoff.
1. Schneidemaschine mit mindestens einem Schneidkopf (8), der in mindestens zwei Achsen
(X, Y) bewegbar ist, mit mindestens einem gegenüber dem Schneidkopf (8) bezüglich
eines Schnittwinkels (B - B, C - C) schwenkbar gelagerten Messer (21), wobei dieses
Messer (21) bei mindestens einer Schwenkposition in einem geneigten Schnittwinkel
(C - C) zu einer den zu schneidenden Gegenstand aufnehmenden Auflage (7) ausgerichtet
ist, mit dem Zweck, einen Schrägschnitt ausführen zu können, gekennzeichnet durch mindestens einen Anschlag (17), an den der Schneidkopf (8) derart in Anlage bringbar
ist, dass die Schwenkposition des Messers (21) durch diesen Anschlag (17) von einem ersten Schnittwinkel (B - B) in einen zweiten Schnittwinkel
(C - C) und/oder umgekehrt bewegbar ist, wobei das Messer (21) oder ein dieses tragender
Messereinsatz (21 a) an einem am Schneidkopf (8) gelagerten schwenkbaren Element (20)
angeordnet ist, welches schwenkbare Element (20) mindestens zwei, einander gegenüberliegend
angeordnete und nach aussen gerichtete Führungsanschläge (27, 28) aufweist, die an
den Anschlag (17) in Anlage bringbar sind.
2. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsanschläge (27, 28) des schwenkbaren Elementes (20) nach aussen gekurvt
oder nach aussen gewölbt sind.
3. Schneidemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (17) eine geneigte Fläche (29) aufweist, die unten weiter dem Schneidkopf
(8) entgegen ragt als oben.
4. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass das schwenkbare Element (20) an mindestens einer teilkreisförmigen Führungseinrichtung
angeordnet ist und dass sich der Angelpunkt oder Kreuzungspunkt der Schnittwinkel
(B - B, C - C) entweder unten am Schneidkopf (8) oder unterhalb desselben befindet.
5. Schneidemaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung des schwenkbaren Elementes (20) mindestens eine Kulisse (23)
und mindestens einen in dieser geführten Zapfen (25) aufweist.
6. Schneidemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (23) an ihren Enden mindestens eine der Arretierung des Zapfens (25)
in einer Endposition dienende Ausformung aufweist.
7. Schneidemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (23) an ihren Enden nach oben abgewinkelt ausgebildet ist, wodurch das
schwenkbare Element (20) in dieser Endposition gesichert hängt.
8. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 5 - 7, gekennzeichnet durch mindestens eine zweite v-förmige Kulisse (24) in der ein Zapfen (26) geführt ist.
9. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 - 8, gekennzeichnet durch mindestens ein gegenüber dem Schneidkopf (8) drehbar gelagertes, der Höhenverstellung
des Messers (21) dienendes Rotationselement (22).
10. Schneidemaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotationselement (22) am unteren Ende des Schneidkopfs (8) angeordnet ist.
11. Schneidemaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotationselement (22) eine unterschiedliche Höhe aufweist.
12. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotationselement (22) eine ansteigende Führungsbahn (30) für ein darauf aufliegendes
Bauteil (8, 20, 31) bildet, welches in Wirkverbindung mit dem Messer (21) steht, wobei
sich die Drehposition des Rotationselements (22) auf die Höhenposition dieses Bauteils
(8, 20, 31) und somit des Messers (21) auswirkt.
13. Schneidemaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Führungsbahn (30) aufliegende Bauteil, entweder erstens der Schneidkopf
(8) selbst ist oder zweitens das schwenkbare Element (20) oder drittens ein dieses
tragender oder an diesem angeordneter Schlitten (31) ist.
14. Schneidemaschine nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch mindestens ein am betreffenden Bauteil (8, 20, 31) angeordnetes oder ausgebildetes
Führungselement (35), das auf der Führungsbahn (30) aufliegt.
15. Schneidemaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotationselement (22) ein Gewinde aufweist.
16. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 9 - 15, gekennzeichnet durch mindestens eine Sperreinrichtung (32), durch die das gegenüber dem Schneidkopf (8) drehbare Rotationselement (22) an einer Drehung
hinderbar ist.
17. Schneidemaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung (32) mindestens eine Rastnase (33) und mindestens einen Rastanschlag
(34) aufweist, der zum Beispiel als Nut ausgebildet ist.
18. Schneidemaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass je eines der beiden Bauteile Rastnase (33) und Rastanschlag (34) entweder am Rotationselement
(22) oder an einem Punkt ausserhalb des Schneidkopfs (8) angeordnet ist.
19. Schneidemaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass entweder die Rastnase (33) oder der Rastanschlag (34) im Bereich des Anschlags (17)
angeordnet ist.
20. Schneidemaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass entweder die Rastnase (33) oder der Rastanschlag (34) unterhalb des Anschlags (17)
angeordnet ist.
21. Verfahren zum Betrieb einer Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zweck des Verstellens einer Schwenkposition eines Messers (21) von einem ersten
Schnittwinkel (B - B) in einen zweiten Schnittwinkel (C-C) und/oder umgekehrt, ein
das Messer (21) tragender, in mindestens zwei Achsen (X, Y) bewegbarer Schneidkopf
(8) an einen an der Schneidemaschine angeordneten Anschlag (17) gefahren und derart
in Anlage gebracht wird, dass das Messer (21) oder ein dieses tragendes, schwenkbares
Element (20) vom einen in den anderen Schnittwinkel (B - B, C - C) geschwenkt wird.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zweck des Verstellens einer Höhenposition des Messers (21) ein gegenüber dem
Schneidkopf (8) oder gegenüber einem an diesem angeordneten Bauteil (20, 31) drehbar
gelagertes Rotationselement (22) verwendet wird, wobei der Schneidkopf (8) oder das
betreffende Bauteil (20, 31) durch einen Antrieb rotiert und das Rotationselement
(22) durch eine Sperreinrichtung (32) festgehalten wird, wodurch sich infolge einer
geneigten Führungsbahn (30) die gegenseitige Lage des Schneidkopfs (8) und des Rotationselementes
(22) derart verändert, dass sich die Höhenposition des Messers (21) verstellt.
1. A cutting machine with at least one cutting head (8), which is displaceable in at
least two axes (X, Y), having at least one blade (21) mounted with respect to the
cutting head (8) in a swivelling manner relative to a cutting angle (B-B, C-C), wherein
this blade (21) is orientated, in at least one swivelling position, at an inclined
cutting angle (C-C) to a support (7) accommodating the object to be cut, with the
purpose of being able to perform a bevel cut, characterized by at least one stop (17), with which the cutting head (8) can be brought into contact
in such a manner that the swivelling position of the blade (21) can be moved by the
stop (17) from a first cutting angle (B-B) into a second cutting angle (C-C) and/or
vice versa, wherein the blade (21) or a blade insert (21a) carrying the latter is
arranged on a swivellable element (20) mounted on the cutting head (8), which swivellable
element (20) comprises at least one guide stop (27, 28) which are arranged opposite
to one another and are directed outwards, which can be brought into contact with the
stop (17).
2. The cutting machine according to claim 1, characterized in that the guide stops (27, 28) of the swivellable element (20) are curved outwards or arched
outwards.
3. The cutting machine according to claim 1 or 2, characterized in that the stop (17) comprises an inclined face (29), which at the bottom projects further
towards the cutting head (8) than at the top.
4. The cutting machine according to any one of claims 1-3, characterized in that the swivellable element (20) is arranged on at least one part-circle-shaped guidance
arrangement and that the pivotal point or point of intersection of the cutting angles
(B-B, C-C) is located either at the bottom on the cutting head (8) or beneath the
latter.
5. The cutting machine according to claim 4, characterized in that the guidance arrangement of the swivellable element (20) comprises at least one connecting
link (23) and at least one pin (25) guided in the latter.
6. The cutting machine according to claim 5, characterized in that the connecting link (23) comprises at its ends at least one shaped portion serving
to arrest the pin (25) in an end position.
7. The cutting machine according to claim 6, characterized in that the connecting link (23) is formed bent upwards at its ends, as a result of which
the swivellable element (20) hangs secured in this end position.
8. The cutting machine according to any one of claims 5-7, characterized by at least a second v-shaped connecting link (24), in which a pin (26) is guided.
9. The cutting machine according to any one of claims 1-8, characterized by at least one rotation element (22) mounted rotatably with respect to the cutting
head (8) and serving for the height adjustment of the blade (21).
10. The cutting machine according to claim 9, characterized in that the rotation element (22) is arranged at the lower end of the cutting head (8).
11. The cutting machine according to claim 9 or 10, characterized in that the rotation element (22) has a differing height.
12. The cutting machine according to any one of claims 9 to 11, characterized in that the rotation element (22) forms an ascending guide path (30) for a component (8,
20, 31) lying thereon, which is in an operative connection with the blade (21), wherein
the rotational position of the rotation element (22) acts on the height position of
this component (8, 20, 31) and therefore of the blade (21).
13. The cutting machine according to claim 12, characterized in that the component lying on the guide path (30) is either firstly the cutting head (8)
itself or secondly the swivellable element (20) or thirdly a carriage (31) carrying
the latter or arranged on the latter.
14. The cutting machine according to claim 13, characterized by at least one guide element (35), which is arranged or formed on the respective component
(8, 20, 31) and which is supported on the guide path (30).
15. The cutting machine according to claim 9 or 10, characterized in that the rotation element (22) comprises a thread.
16. The cutting machine according to any one of claims 9-15, characterized by at least one locking element (32), by means of which the rotation element (22) rotatable
with respect to the cutting head (8) can be prevented from rotating.
17. The cutting machine according to claim 16, characterized in that the locking element (32) comprises at least one latching nose (33) and at least one
latching stop (34), which for example is constituted as a groove.
18. The cutting machine according to claim 17, characterized in that, in each case, one of the two components latching nose (33) and latching stop (34)
is arranged either on the rotation element (22) or at a point outside the cutting
head (8).
19. The cutting machine according to claim 18, characterized in that either the latching nose (33) or the latching stop (34) is arranged in the region
of the stop (17).
20. The cutting machine according to claim 19, characterized in that either the latching nose (33) or the latching stop (34) is arranged beneath the stop
(17).
21. A method for the operation of a cutting machine according to claim 1, characterized in that, for the purpose of adjusting a swivelling position of a blade (21) from a first
cutting angle (B-B) into a second cutting angle (C-C) and/or vice versa, a cutting
head (8) carrying the blade (21) and displaceable in at least two axes (X, Y) is run
up against a stop (17) arranged on the cutting machine and is brought into contact
in such a way that the blade (21) or a swivellable element (20) carrying the latter
is swivelled from one into the other cutting angle (B-B, C-C).
22. The method according to claim 21, characterized in that, for the purpose of adjusting the height position of the blade (21), a rotation element
(22) mounted rotatably with respect to the cutting head (8) or with respect to a component
(20, 31) arranged on the latter is used, wherein the cutting head (8) or the respective
component (20, 31) is rotated by means of a drive and the rotation element (22) is
held fast by means of a locking element (32), as a result of which the mutual position
of the cutting head (8) and the rotation element (22) is changed, on account of an
inclined guide path (30), in such a way that the height position of the blade (21)
is adjusted.
1. Machine à couper, avec au moins une tête de coupe (8), qui est mobile dans au moins
deux axes (X, Y), avec au moins une lame (21) susceptible de pivoter par rapport à
la tête de coupe (8), en rapport à un angle de coupe (B - B, C - C), dans au moins
une position pivotée, ladite lame (21) étant orientée dans un angle de coupe (C -
C) incliné par rapport à un support (7) recevant l'objet à couper, avec le but de
pouvoir réaliser une coupe oblique, caractérisée par au moins une butée (17), sur laquelle la tête de coupe (8) peut être amenée en appui,
de telle sorte que la position pivotée de la lame (21) soit mobile par ladite butée
(17) d'un premier angle de coupe (B - B) dans un deuxième angle de coupe (C - C) ou
inversement, la lame (21) ou un insert pour lame (21 a) portant cette dernière étant
disposé(e) sur un élément (20) pivotant logé sur la tête de coupe (8), lequel élément
(20) pivotant comportant au moins deux butées de guidage (27, 28) placées à l'opposée
l'une par rapport à l'autre et orientées vers l'extérieur, qui peuvent être amenées
en appui sur la butée (17).
2. Machine à couper selon la revendication 1, caractérisée en ce que les butées de guidage (27, 28) de l'élément (20) pivotant sont recourbées vers l'extérieur
ou bombées vers l'extérieur.
3. Machine à couper selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que la butée (17) comporte une surface inclinée (29) qui dans la bas saillit plus loin
en direction de la tête de coupe (8) que dans le haut.
4. Machine à couper selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'élément (20) pivotant est placé sur au moins un système de guidage en forme de
portion de cercle et en ce que le point primordial ou le point d'intersection des angles de coupe (B - B, C - C)
se trouve soit sur le bas de la tête de coupe (8) ou en-dessous de celle-ci.
5. Machine à couper selon la revendication 4, caractérisée en ce que le système de guidage de l'élément (20) pivotant comporte au moins une coulisse (23)
et au moins un tenon (25) guidé dans celle-ci.
6. Machine à couper selon la revendication 5, caractérisée en ce que, sur ses extrémités, la coulisse (23) comporte au moins un blocage du tenon (25)
dans un moulage servant de position finale.
7. Machine à couper selon la revendication 6, caractérisée en ce que, sur ses extrémités, la coulisse (23) est conçue en étant coudée vers le haut, suite
à quoi, l'élément (20) pivotant est accroché en étant sécurisé dans ladite position
finale.
8. Machine à couper selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisée par au moins une deuxième coulisse (24) en forme de V dans laquelle est guidé un tenon
(26).
9. Machine à couper selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée par au moins un élément de rotation (22) logé en étant rotatif par rapport à la tête
de coupe (8), servant à ajuster en hauteur la lame (21).
10. Machine à couper selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'élément de rotation (22) est placé sur l'extrémité inférieure de la tête de coupe
(8).
11. Machine à couper selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que l'élément de rotation (22) présente une hauteur différente.
12. Machine à couper selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que l'élément de rotation (22) forme une glissière de guidage (30) croissante pour un
composant (8, 20, 31) reposant sur cette dernière, qui est en liaison active avec
la lame (21), la position en rotation de l'élément de rotation (22) se répercutant
sur la position en hauteur dudit composant (8, 20, 31) et donc de la lame (21).
13. Machine à couper selon la revendication 12, caractérisée en ce que le composant reposant sur la glissière de guidage (30) est soit premièrement la tête
de coupe (8) même ou deuxièmement l'élément (20) pivotant ou troisièmement, un chariot
(31) portant celui-ci ou placé sur celui-ci.
14. Machine à couper selon la revendication 13, caractérisée par au moins un élément de guidage (35) placé ou conçu sur le composant (8, 20, 31) concerné,
qui repose sur la glissière de guidage (30).
15. Machine à couper selon la revendication 9 ou la revendication 10, caractérisée en ce que l'élément de rotation (22) comporte un filetage.
16. Machine à couper selon l'une quelconque des revendications 9 à 15, caractérisée par au moins un dispositif de verrouillage (32), susceptible d'empêcher une rotation
de l'élément de rotation (22) rotatif, par rapport à la tête de coupe (8).
17. Machine à couper selon la revendication 16, caractérisée en ce que le dispositif de verrouillage (32) comporte au moins un cran d'arrêt (33) et au moins
une butée d'encliquetage (34) qui est conçue par exemple en tant que rainure.
18. Machine à couper selon la revendication 17, caractérisée en ce que chaque fois, l'un des deux composants cran d'arrêt (33) et butée d'encliquetage (34)
est placé(e) soit sur l'élément de rotation (22) ou sur un point à l'extérieur de
la tête de coupe (8).
19. Machine à couper selon la revendication 18, caractérisée en ce que soit le cran d'arrêt (33) ou la butée d'encliquetage (34) est placé(e) dans la région
de la butée (17).
20. Machine à couper selon la revendication 18, caractérisée en ce que soit le cran d'arrêt (33) ou la butée d'encliquetage (34) est placé(e) en-dessous
de la butée (17).
21. Procédé destiné à faire fonctionner une machine de coupe selon la revendication 1,
caractérisé en ce que dans le but d'ajuster une position de pivotement d'une lame (21) d'un premier angle
de coupe (B - B) dans un deuxième angle de coupe (C - C) et/ou inversement, on déplace
une tête de coupe (8) portant la lame (21), mobile dans au moins deux axes (X, Y)
vers une butée (17) placée sur la machine de coupe et on l'y met en appui de telle
sorte que la lame (21) ou un élément (20) pivotant portant celle-ci soit pivotée d'un
angle de coupe (B -B, C -C) dans l'autre.
22. Procédé selon la revendication 21, caractérisé en ce que dans le but d'ajuster une position en hauteur de la lame (21), on utilise un élément
de rotation (22) logé en étant rotatif par rapport à la tête de coupe (8) ou par rapport
à un composant (20, 31) placé sur celle-ci, la tête de coupe (8) ou le composant (20,
31) concerné tournant à l'aide d'un entraînement et l'élément de rotation (22) étant
maintenu par un système de verrouillage (32), suite à quoi, du fait d'une glissière
de guidage (30) inclinée, la position mutuelle de la tête de coupe (8) et de l'élément
de rotation (22) varie de telle sorte que la position en hauteur de la lame (21) s'ajuste.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente