| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 357 280 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
22.07.2015 Patentblatt 2015/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.04.2010 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Decke für Fahrbahnen mit wasserdurchlässigem Fahrbahnbelag
Cover for road surfaces with water-permeable road surface cover
Revêtement pour chaussée dotée d'un revêtement de chaussée poreux
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
17.02.2010 DE 102010002061
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
17.08.2011 Patentblatt 2011/33 |
| (73) |
Patentinhaber: |
|
- Possehl Spezialbau GmbH
55576 Sprendlingen (DE)
- Hart, Rainer R.
56170 Bendorf-Sayn (DE)
|
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Heil, Wilhelm G.
69469 Weinheim (DE)
- Böhm, Peter Nikolaus
56237 Alsbach (DE)
- Hart, Dr. Rainer
56170 Bendorf (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Mehler, Klaus et al |
|
Fuchs
Patentanwälte Partnerschaft mbB
Postfach 46 60 65036 Wiesbaden 65036 Wiesbaden (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 540 940 DE-A1- 19 522 091 DE-U1- 29 518 977 NL-C2- 1 035 699
|
CH-A5- 569 151 DE-A1-102007 039 650 FR-A3- 2 768 162
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Decke für Fahrbahnen mit wasserdurchlässigem Fahrbahnbelag,
wobei unter Fahrbahn die Einheit aus einem wasserundurchlässigen Unterbau und dem
Fahrbahnbelag verstanden wird. Zwischen dem Fahrbahnbelag und dem Unterbau befindet
sich eine wasserausleitende Bindemittelschicht, welche Wasser nach Durchlauf durch
den offenporigen Fahrbahnbelag in einer seitlich anzubringenden Drainage auffängt
und abführt.
[0002] Bekannt ist als offenporiger Fahrbahnbelag ein offenporiger Asphalt (OPA). Ein bekannter
OPA weist ein Traggerüst auf, welches aus getrockneten feinen und/oder groben Gesteinskörnungen
so zusammengesetzt und mit 3,5 bis 7,5 M.-% Bitumen oder Polymerbitumen verklebt wird,
dass im Mischgut ein Volumen verbundener Poren zwischen 15 und 25 Vol.-% verbleibt.
Die Offenporigkeit bietet ein gutes Wasserschluckvermögen ebenso wie ein Schallschluckvermögen.
[0003] Diesen an sich positiven Eigenschaften steht allerdings ein hoher Verschleiß gegenüber,
und zwar einerseits durch Abrieb der Gesteinskörnungen an der Oberfläche und andererseits
bei den darauf abrollenden Fahrzeugreifen. Die Abriebspartikel tendieren dazu, im
Laufe der Zeit die Poren im Traggerüst zuzusetzen, so dass das Wasserschluckvermögen
ebenso wie das Schallschluckvermögen abnimmt. Üblicherweise rechnet man mit einer
auf etwa 6 Jahre begrenzte Wirksamkeit der offenen Hohlräume, die dann allmählich
durch Schmutz und Reifenabrieb verstopft werden.
[0004] Die
NL 103 5699 offenbart eine Decke für Fahrbahnen mit wasserdurchlässigem Fahrbahnbelag. Der Aufbau
des Fahrbahnbelags umfasst eine Basis, die mittels einer wasserdichten Unterkonstruktion
vom Asphaltbeton getrennt ist. Der Asphaltbeton 5 der
NL 103 5699 weist ein Traggerüst aus Gesteinskörnungen auf, die mittels eines Bindemittels 6
befestigt werden, wobei das Bindemittel 6 auch Bitumen sein kann. Auf der Oberfläche
ist ein feines Granulat vorhanden. Die fertiggestellte Decke weist aber keine offenporige
Reaktionsharzoberfläche auf.
[0005] Der in der
FR 2 768 162 gezeigte Fahrbahnbelag weist keine wasserausleitende Bindemittelschicht auf. Die
Oberflächenschicht besteht aus Gesteinskörnungen derselben Art.
[0006] Die
CH 569 151 zeigt ein Hochfestes griffiges Gefüge für Straßen-, Drainage- und Isolier-Beläge
mit einer festen fugenfreien und im Wesentlichen undurchlässige Grundschicht mit einer
zum Sammeln und Ableiten von Flüssigkeit in eine Drainageeinrichtung ausgebildeten
Oberfläche. Allerdings zeigt auch die
CH 569 151 keine das Traggerüst ergänzenden Einstreuung.
[0007] Die
DE 295 18 977 U1 zeigt eine hohlraumreiche, dickschichtige Deckschicht als Mörtelsystem durch Mischung
von groben Gesteinskörnungen mit Bindemittel, so dass es sich hierbei um einen Mörtelbelag
handelt. Es ist keine wasserausleitende Bindemittelschicht zwischen dem Unterbau und
dem Fahrbahnbelag vorhanden.
[0008] Die
DE 10 2007 039 650 A1 beschreibt einen Bodenbelag mit Hohlräumen, der Granulate aufweist, die mit einem
thermoplastischen Schmelzklebstoff verklebt sind. Eine wasserausleitende Bindemittelschicht
zwischen einem Unterbau und dem Fahrbahnbelag ist nicht vorhanden.
[0009] Die
DE 195 22 091 A1 offenbart eine wasser- und gasdurchlässige Wege- und Flächenbefestigung aus körnigen
Zuschlagstoffen und Bindemitteln, wobei der Mischung faserförmige Materialien zugefügt
sind. Die
DE 195 22 091 A1 bezieht sich daher nicht explizit auf Decken für Fahrbahnen mit einem Unterbau und
einem Fahrbahnbelag.
[0010] Vor diesem Hintergrund ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen offenporigen
Asphalt in seinen Eigenschaften zu verbessern und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass
die Standzeit deutlich erhöht wird dadurch, dass die mechanische Stabilität des Belages
erheblich verbessert werden soll, insbesondere was den Kornverlust an der Oberfläche
des Fahrbahnbelages anbelangt.
[0011] Gelöst wird diese Aufgabe mit einer eingangs erwähnten Decke, bei der der Fahrbahnbelag
besteht aus einem porösen Traggerüst aus Gesteinskörnungen sowie Bitumen oder Polymerbitumen
als Bindemittel und einer das poröse Traggerüst verfestigenden, offenporigen Reaktionsharzoberfläche
mit einer Einstreuung von Sand und groben Gesteinskörnungen unterschiedlicher petrografischer
Beschaffenheit, wobei die Schicht der Einstreuung aus Partikeln mit Körnungen im Bereich
von 1 bis 10 mm, vorzugsweise 2 bis 5 mm, besonders bevorzugt 1 bis 3 mm besteht.
[0012] Grundsätzlich entspricht das poröse Traggerüst jenem eines herkömmlichen offenporigen
Asphalts (OPA).
[0013] Dieser OPA wird erfindungsgemäß kombiniert mit einer diesen verfestigenden, offenporigen
Reaktionsharzoberfläche, welche von einer Schicht einer Einstreuung von Sand und/oder
groben Gesteinskörnungen unterschiedlicher petrografischer Beschaffenheit ergänzt
wird. Unter letzterer wird verstanden, dass es sich um natürliche und/oder industriell
hergestellte Gesteinskörnungen wie beispielsweise Bauxit handelt. Durch die Einstreuung
werden die Fahrbahneigenschaften bezüglich Griffigkeit für Fahrzeugreifen gesteuert
und zusätzlich eine Sprühfahnenbildung bei Regen minimiert.
[0014] Die erfindungsgemäße Decke besteht also aus einem wasserundurchlässigen Unterbau,
auf welchem eine wasserausleitende Bindemittelschicht aufgetragen wird, auf welcher
dann der wasserdurchlässige Fahrbahnbelag aufgetragen wird, welcher aus der speziellen
Kombination der beschriebenen Schichten besteht.
[0015] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist das poröse Traggerüst aus getrockneten
feinen und/oder groben Gesteinskörnungen zusammengesetzt und mit 3,5 bis 7,5 M.-%
Bitumen oder Polymerbitumen verklebt. Der Bitumen oder Polymerbitumen weist bei der
Verarbeitung eine erhöhte Viskosität auf, damit er durch das poröse Traggerüst nicht
einfach nach unten abläuft.
[0016] Hierzu können dem Bindemittel Fasern beigemischt sein, wie beispielsweise Zellulosefasern
oder Gummifasern.
[0017] Das poröse Traggerüst kann in Modifizierung zu jenem eines herkömmlichen offenporigen
Asphaltes ein Volumen von untereinander verbundenen Poren zwischen 15 und 32 Vol.-%
aufweisen. Gemäß dieser Ausführungsform ist das poröse Traggerüst der erfindungsgemäßen
Decke also mit einer größeren Porosität als ein herkömmlicher OPA ausgestattet, der
eine Porosität bis 25 Vol.-% aufweisen kann.
[0018] Das Reaktionsharz, welches die offenporige Reaktionsharzoberfläche bildet, weist
zur Verarbeitung eine erhöhte Viskosität im Bereich von 1 bis 10 Pa·s auf. Besonders
bevorzugt ist der Bereich zwischen 1 bis 7 Pa·s. Je höher die Viskosität ist, desto
weniger Harz läuft in die unteren Hohlräume des porösen Traggerüstes ab.
[0019] Um die erwünschte Viskosität während der Verarbeitung einzustellen, weist das Reaktionsharz
vorzugsweise einen Füllstoffgehalt von 0 bis 70 M.-%, bevorzugt 0 bis 10 M.-% auf.
[0020] Als Füllstoffe für das Reaktionsharz kommen vorzugsweise Bariumsulfat, Kalziumkarbonat,
Schichtsilikate (wie z.B. Talk oder Glimmer), Kieselsäure, Aluminiumoxid, Diatomeenerde,
Magnesiumsilikat oder organische und anorganische Fasern in Betracht.
[0021] Als Füllstoff kann auch Quarzsand mit einer Körnung von bis zu 0,4 mm zur Anwendung
kommen.
[0022] Als Reaktionsharz kommen verschiedene Zweikomponenten-Harze in Betracht. Bevorzugt
wird ein Epoxidharz, alternativ Polyurethan, alternativ Polymethylmetacrylat, alternativ
Polyester, alternativ Polyurea oder alternativ organomodifiziertes Silikat.
[0023] Die Erfindung wird anhand der einzigen Zeichnungsfigur näher erläutert. Die einzige
Zeichnungsfigur zeigt einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Decke für Fahrbahnen.
[0024] Auf einen Unterbau 1, beispielsweise Asphalt, ist eine wasserausleitende Bindemittelschicht
2 aufgetragen. Diese hat die Aufgabe, Wasser, welches den wasserdurchlässigen Fahrbahnbelag
passiert hat, zu sammeln und in einer Drainage abzuleiten.
[0025] Der Fahrbahnbelag besteht aus einem porösen Traggerüst 4 sowie aus einem Bindemittel
3 (Bitumen oder polymermodifizierten Bitumen), welches die Gesteinskörnungen miteinander
verklebt. Die Herstellung des Traggerüstes erfolgt im Heißmischverfahren in Asphaltmischanlagen.
Der Einbau des Traggerüstes auf dem Unterbau 1 erfolgt üblicherweise bei Temperaturen
von 100°C bis 180°C asphalttechnisch maschinell oder wird von Hand vorgenommen. Danach
erfolgt eine asphalttechnische Verdichtung durch maschinelles Walzen.
[0026] Nach dem Abkühlen des Traggerüstes wird auf die Oberfläche der verfestigende Reaktionsharz
5 appliziert, und zwar kombiniert händisch und/oder maschinell im Sprüh- oder Gießverfahren.
Damit das Reaktionsharz nicht durch die Poren im Traggerüst 4 abfließt, weist es während
der Verarbeitung die weiter oben angegebenen Viskositäten auf.
[0027] Typischerweise beträgt die Auftragsmenge des Reaktionsharzes 0,7 bis 2 kg/m
2, abhängig vom Untergrund.
[0028] Nach dem Aufbringen wird eine Einstreuung 6 von Sand und/oder groben Gesteinskörnungen
mit Körnungen im Bereich von 1 bis 10 mm in die noch nicht ausgehärtete Reaktionharzoberfläche
5 eingetragen, und zwar vorzugsweise in einer Menge von 6 bis 10 kg/m
2, wonach sie gewalzt wird. Lose Gesteinskörnungen werden nach dem Aushärten des Reaktionsharzes
abgesaugt. Die Temperatur des Abstreumaterials sollte 5°C bis 120°C betragen, bevorzugt
5°C bis 40°C oder 80° bis 120°C. Durch das erwärmte Abstreumaterial wird die Viskosität
des darunterliegenden Reaktionsharzes gesenkt, der kapillar aus den Hohlräumen des
OPA teilweise wieder entfernt wird.
[0029] Ergebnis der Erfindung ist eine Decke für Fahrbahnen mit wasserdurchlässigem Fahrbahnbelag
mit sehr guten Schallschluckeigenschaften, hoher Griffigkeit und Minimierungspotential
bei der Sprühfahnenbildung, welcher über einen längeren Zeitraum als ein herkömmlicher
OPA seine positiven Eigenschaften beibehält.
1. Decke für Fahrbahnen mit wasserdurchlässigem Fahrbahnbelag, aufweisend eine wasserausleitende
Bindemittelschicht (2) zwischen einem Unterbau (1) der Fahrbahn und dem Fahrbahnbelag,
wobei der Fahrbahnbelag aus
- einem porösen Traggerüst (4) aus Gesteinskörnungen sowie Bitumen oder Polymerbitumen
als Bindemittel, und
- einer das poröse Traggerüst (4) verfestigenden, offenporigen Reaktionsharzoberfläche
(5) mit einer Einstreuung (6) von Sand und groben Gesteinskörnungen unterschiedlicher
petrografischer Beschaffenheit, wobei die Schicht (6) der Einstreuung aus Partikeln
mit Körnungen im Bereich von 1 bis 10 mm, vorzugsweise 2 bis 5 mm, besonders bevorzugt
1 bis 3 mm besteht.
2. Decke nach Anspruch 1, bei der das poröse Traggerüst (4) aus getrockneten feinen und/oder
groben Gesteinskörnungen zusammengesetzt und mit 3,5 bis 7,5 M.-% Bitumen oder Polymerbitumen
verklebt ist.
3. Decke nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei der- dem Bitumen oder Polymerbitumen
Fasern beigemischt sind.
4. Decke nach Anspruch 3, bei der- die Fasern Zellulosefasern sind.
5. Decke nach Anspruch 3, bei der- die Fasern Gummifasern sind.
6. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der- das poröse Traggerüst (4) ein Volumen
von untereinander verbundenen Poren zwischen 15 und 32 Vol.-% aufweist.
7. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der- der Reaktionsharz einen Füllstoffgehalt
von 0 bis 70 M.-%, bevorzugt 0 bis 10 M.-% aufweist.
8. Decke nach Anspruch 7, bei der als Füllstoff Quarzsand bis 0,4 mm Körnung verwendet
wird.
9. Decke nach Anspruch 7, bei der- der Füllstoff Bariumsulfat ist.
10. Decke nach Anspruch 7, bei der- der Füllstoff Kalziumkarbonat ist.
11. Decke nach Anspruch 7, bei der- der Füllstoff Kieselsäure ist.
12. Decke nach Anspruch 7, bei der- der Füllstoff Aluminiumoxid ist.
13. Decke nach Anspruch 7, bei der- der Füllstoff Diatomeenerde ist.
14. Decke nach Anspruch 7, bei der- der Füllstoff Magnesiumsilikat ist.
15. Decke nach Anspruch 7, bei der- der Füllstoff Schichtsilikat ist.
16. Decke nach Anspruch 7, bei der- der Füllstoff aus organischen und anorganischen Fasern
besteht.
17. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der- der Reaktionsharz Epoxidharz ist.
18. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der der Reaktionsharz Polyurethan ist.
19. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der- der Reaktionsharz Polymethylmetacrylat
(PMMA) ist.
20. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der- der Reaktionsharz Polyester ist.
21. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der- der Reaktionsharz Polyurea ist.
22. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der- der Reaktionsharz organomodifiziertes
Silikat ist.
1. Cover for road surfaces with a water-permeable road surface having a water-diverting
binder layer (2) between a road bed (1) and the road surface, wherein the road surface
consists of
- a porous supporting structure (4) made of stone granulation and bitumen or polymer
bitumen as binder, and
- an open porous surface (5) of reaction resin hardening the porous supporting structure
(4), said open porous surface (5) having a cross feed (6) of sand and coarse stone
granulation of diverse petrographic properties, wherein the layer of the cross feed
(6) consists of particles with a grain size in the range of 1 mm to 10 mm, preferably
2 to 5 mm, and most preferably 1 to 3 mm.
2. Cover according to claim 1, in which the porous supporting structure (4) is composed
of dried fine and/or coarse stone granulation and is glued with 3,5 to 7,5 M.-% bitumen
or polymer bitumen.
3. Cover according to one of the claims 1 or 2, in which fibers are blended with the
bitumen or the polymer bitumen.
4. Cover according to claim 3, in which the fibers are cellulose fibers.
5. Cover according to claim 3, in which the fibers are rubber fibers.
6. Cover according to one of the claims 1 to 5, in which the porous supporting structure
(4) has a volume of interconnected pores between 15 and 32 vol.-%.
7. Cover according to one of the claims 1 to 6, in which the reaction resin has a filler
content of between 0 and 70 M.-%, preferably between 0 and 10 M.-%.
8. Cover according to claim 7, in which quartz sand up to 0,4 mm granulation is used
as filler.
9. Cover according to claim 7, in which the filler is barium sulfate.
10. Cover according to claim 7, in which the filler is calcium carbonate.
11. Cover according to claim 7, in which the filler is silicic acid.
12. Cover according to claim 7, in which the filler is aluminum oxide.
13. Cover according to claim 7, in which the filler is diatomaceous earth.
14. Cover according to claim 7, in which the filler is magnesium silicate.
15. Cover according to claim 7, in which the filler is sheet silicate.
16. Cover according to claim 7, in which the filler consists of organic and inorganic
fibers.
17. Cover according to one of the claims 1 to 16, in which the reaction resin is epoxy
resin.
18. Cover according to one of the claims 1 to 16, in which the reaction resin is polyurethane.
19. Cover according to one of the claims 1 to 16, in which the reaction resin is polymethyl
methacrylate (PMMA).
20. Cover according to one of the claims 1 to 16, in which the reaction resin is polyester.
21. Cover according to one of the claims 1 to 16, in which the reaction resin is polyurea.
22. Cover according to one of the claims 1 to 16, in which the reaction resin is organomodified
silicate.
1. Revêtement destiné à des chaussées dotées d'un recouvrement perméable à l'eau, comprenant
une couche de liant (2) à effet de drainage entre une fondation (1) de la chaussée
et le recouvrement de ladite chaussée, lequel recouvrement est constitué
- d'une structure poreuse de support (4) comprenant des agrégats, ainsi que du bitume
ou du bitume polymère en tant que liant, et
- d'une surface (5) en résine de réaction à pores ouverts, consolidant ladite structure
poreuse de support (4) et renfermant une inclusion (6) composée de sable et d'agrégats
grossiers à textures pétrographiques différentes, la couche de l'inclusion (6) étant
constituée de particules présentant des ganulométries situées dans la plage de 1 à
10 mm, de préférence de 2 à 5 mm, et plus préférentiellement de 1 à 3 mm avec préférence
particuliére.
2. Revêtement selon la revendication 1, dans lequel la structure poreuse de support (4)
est composée d'agrégats séchés, fins et/ou grossiers, et est encollée ou amalgamée
avec du bitume ou du bitume polymére à raison de 3,5 à 7,5 %m.
3. Revêtement selon la revendication 1 ou 2, dans lequel des fibres sont ajoutées au
bitume ou au bitume polymère.
4. Revêtement selon la revendication 3, dans lequel les fibres sont des fibres de cellulose.
5. Revêtement selon la revendication 3, dans lequel les fibres sont des fibres de caoutchouc.
6. Revêtement selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel la structure poreuse
de support (4) présente un volume de pores interconnectés compris entre 15 et 32 %
vol.
7. Revêtement selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel la résine de réaction
renferme une teneur en substance de charge de 0 à 70 %m, de préférence de 0 à 10 %m.
8. Revêtement selon la revendication 7, dans lequel du sable de quartz, de granulométrie
atteignant jusqu'à 0,4 mm, est utilisé en tant que substance de charge.
9. Revêtement selon la revendication 7, dans lequel la substance de charge est du sulfate
de baryum.
10. Revêtement selon la revendication 7, dans lequel la substance de charge est du carbonate
de calcium.
11. Revêtement selon la revendication 7, dans lequel la substance de charge est de l'acide
silicique.
12. Revêtement selon la revendication 7, dans lequel la substance de charge est de l'oxyde
d'aluminium.
13. Revêtement selon la revendication 7, dans lequel la substance de charge est de la
terre de diatomées.
14. Revêtement selon la revendication 7, dans lequel la substance de charge est du silicate
de magnésium.
15. Revêtement selon la revendication 7, dans lequel la substance de charge est un silicate
stratifié.
16. Revêtement selon la revendication 7, dans lequel la substance de charge est constituée
de fibres organiques et minérales.
17. Revêtement selon l'une des revendications 1 à 16, dans lequel la résine de réaction
est une résine époxy.
18. Revêtement selon l'une des revendications 1 à 16, dans lequel la résine de réaction
est du polyuréthane.
19. Revêtement selon l'une des revendications 1 à 16, dans lequel la résine de réaction
est du polyméthacrylate de méthyle (PMMA).
20. Revêtement selon l'une des revendications 1 à 16, dans lequel la résine de réaction
est un polyester.
21. Revêtement selon l'une des revendications 1 à 16, dans lequel la résine de réaction
est une polyurée.
22. Revêtement selon l'une des revendications 1 à 16, dans lequel la résine de réaction
est un silicate à modification organique.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente