[0001] Die Erfindung betrifft einen Gebäudeabschluss in einer Ausführung als Sektionaltor,
wobei das Sektionaltorblatt aus einer Vielzahl einzelner, miteinander verbundener
ortsveränderbarer Sektionen besteht. Darüber hinaus betrifft die Erfindung einen Gebäudeabschluss
in Form eines Sektionaltores der vorgenannten Art, das in seiner geschlossenen Position
eine zu öffnende Tür beinhaltet.
[0002] In der
DE 10 2004 014 182 B4 wird ein Sektionaltor beschrieben, das eine Stabilisierungsanordnung an der untertesten
Paneele zum Boden gerichtet aufweist, die aus zwei Bauteilen besteht und sich über
die gesamte Breite des Tores erstreckt. Ferner ist dieses Sektionaltor mit einer so
genannten Schlupftür versehen, die in der geschlossenen Position des Sektionaltores
geöffnet werden kann. Direkt mit der untersten Paneele ist ein Profil verbunden, das
zu beiden Seiten der Paneele einen Überstand in Form von schräg zum Boden hin verlaufender
Schenkel aufweist. Der Bereich der Verbindung des Stabilisierungsprofils ist der Verbindungsform
der Paneele angepasst und weist eine Ausbuchtung auf, die in einen Einschnitt innerhalb
der Paneele eintaucht. An dem vor beschriebenen Befestigungselement ist keine Dichtung
für den Bodenbereich des Gebäudes vorhanden. Dieses Befestigungselement wird an der
Unterseite mit einem Schwellenelement verbunden. An der Stelle, an der sich die Schlupftür
befindet, ist das Befestigungselement unterbrochen und wird durch das ebenfalls über
die gesamte Breite des Sektionaltorblattes sich erstreckendes Schwellenelement miteinander
verbunden. Innerhalb des Schwellenelementes ist ein Dichtungselement eingebracht.
Dabei ist das Dichtungselement vorzugsweise in der Mitte des Schwellenelementes mit
diesem verbunden. Das Schwellenelement weist zu der Bodenseite hin auf jeder Seite
seitliche Ränder auf.
[0003] Ein Brandschutz-Schiebetor kann der
DE 81 18 678 U1 entnommen werden. Dieses Brandschutz-Schiebtor ist ebenfalls mit einer Schlupftür
ausgestattet, die zwei benachbarte, vertikal verlaufende Rahmenteile oberhalb und
im Abstand von der unteren horizontalen Verstärkung vorgesehen hat. Die untere horizontale
Verstärkung im Bereich der Schlupftür weist eine entsprechende Unterbrechung auf.
In dieser Ausgestaltung ist der Durchgang durch die Schlupftür frei von irgendwelchen
Stolperkanten.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Bodenabschluss bereitzustellen, der
für unterschiedlichste Paneel-Anschlüsse verwendbar ist, der leicht zu montieren ist,
ein geringes Gewicht aufweist und in der Herstellung kostengünstig ist. Ein solcher
Bodenabschluss muss für alle Sektionaltorarten einsetzbar sein, das heißt auch für
Sektionaltore mit einer integrierten Tür.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe der Erfindung mit der Lehre der Patentansprüche 1 und 2.
Die Unteransprüche geben dabei eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gedankens
wieder.
[0006] Den bodenseitigen Abschluss einer aus mehreren einzelnen miteinander verbundenen
ortsveränderbaren Sektionen in Form von einzelnen Paneelen eines Sektionaltores bildet
ein Abschlussprofil. Dieses Abschlussprofil ist auf der Innenseite der letzten, zum
Boden gerichteten Paneele angeschraubt und weist vorzugsweise zur Gebäudeinnenseite
hin gerichtet einen Querschnitt eines Dreieckes auf. Diese Dreiecksform ist wichtig,
da die Schräge eines Außenschenkels eine so große Steigung aufweisen muss, dass keine
Person sich auf diesem Außenschenkel quasi aufstellt und bei der Fahrbewegung des
Sektionaltores mitfährt.
[0007] Von dieser dreieckigen Querschnittsform, die mindestens einen Hohlraum umfasst, geht
zur Gebäudeaußenseite gerichtet ein Schenkel bzw. eine Aufnahme für eine Dichtung
ab. Diese Aufnahme bzw. dieser Schenkel für die Dichtung steht über die äußere Paneelwandung
nicht vor. Die Dichtung ist auswechselbar, vorzugsweise mit einer Hinterschneidung
ausgebildet und weist zur Außenseite des Gebäudes eine Bodenlippe auf, die beim Auftreffen
des Sektionaltores in der Schließphase sich auf dem Fußboden auflegt und somit eine
dichtende Funktion gegen eintretendes Wasser bzw. gegen eintretende Zuglust gegenüber
dem Gebäude ausübt.
[0008] Bei einer Ausführung eines Sektionaltores ohne integrierte Tür würde sich das Abschlussprofil
über die gesamte Breite des Sektionaltores mit der Dichtung erstrecken. Somit kann
auch problemlos das Verlegen von elektrischen Leitungen, beispielsweise für Sensoren
oder dergleichen von der einen Seite zur anderen Seite des Sektionaltores mittels
eines Verlegekanals durchgeführt werden. Dieser Verlegekanal ist innerhalb des Abschlussprofils
eingeformt und weist einseitig eine Öffnung auf. Durch diese Maßnahme ist das Verlegen
eines elektrischen Kabels oder dergleichen wesentlich einfacher, da dieses von der
Seite in den Verlegekanal hineingedrückt werden kann und nicht mühsam auf der Länge
des Sektionaltores durchgefädelt werden muss. Ferner bietet sich die Möglichkeit,
bei einem derartigen Abschlussprofil, das vorzugsweise als Strangpressprofil oder
dergleichen aus einem Leichtmetall oder dergleichen hergestellt wird, dieses längenmäßig
auf jede gewünschte Breite eines Sektionaltores abzulängen. Gleichzeitig können dadurch
ohne Probleme die elektrischen Kabel verlegt werden.
[0009] Den seitlichen Abschluss des Abschlussprofils bilden Abschlussbleche, die über entsprechende
Schraubverbindungen mit in dem Abschlussprofil eingeformten Schraubkanälen verbunden
werden. Auch durch diese Maßnahme ist eine universelle problemlose Anpassung an jede
Breite eines Sektionaltores möglich.
[0010] Durch die Ausgestaltung des auskragenden Schenkels für die Befestigung der äußeren
Dichtung wird zum Einen zum Boden hin ein Raum geschaffen, der es erlaubt, unterschiedlichste
Dichtungen je nach verwendetem Aufbau eines Sektionaltores oder dergleichen zu verwenden.
Darüber hinaus ist oberhalb des auskragenden Befestigungsschenkels ebenfalls Raum
zwischen dem Befestigungsschenkel für die Paneele vorhanden. Dieser Raum erlaubt es,
dass unterschiedlichste Formen von Paneelen verwendet werden können. Durch diese Ausgestaltung
wird eine Kostenreduktion durchgeführt, die es gestattet, auch hier unterschiedlichste
Paneele mit dem gleichen Abschlussprofil zu verwenden. Befestigt werden die Paneele
über den Befestigungsschenkel des Abschlussprofils mittels Befestigungsschrauben.
Durch eine solche Befestigung ist sichergestellt, dass die Sektionaltore stets ein
gleiches Erscheinungsbild nach außen abgeben, dies insbesondere wenn mehrere Tore
nebeneinander angeordnet sind. Das gleiche trifft auch für eine Ausführung eines Sektionaltores
mit integrierter Drehtür zu, auf die nachfolgend noch eingegangen wird.
[0011] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann auf den auskragenden Schenkel
verzichtet werden, weil beispielsweise an der Paneele, die mit dem Abschlussprofil
verbunden wird, bereits eine entsprechende Dichtung integriert ist, die die gleiche
Funktion übernimmt wie eine separate Dichtung.
[0012] Bei einer Ausführung eines Sektionaltores oder dergleichen in Verbindung mit einer
integrierten Tür kann das gleiche Abschlussprofil sowie die gleiche Abschlussdichtung
nach außen hin verwendet werden. Ausschließlich in dem Bereich, in dem sich die Tür
befindet, ist das Abschlussprofil mit der Abschlussdichtung unterbrochen. Die Verbindung
zwischen dem Abschlussprofil auf der rechten und linken Seite der Tür wird durch ein
Verbindungsprofil sichergestellt. Dabei ist das Verbindungsprofil in seiner Längenausdehnung
nicht über die gesamte Breite des Sektionaltores angeordnet. Vielmehr überlappt es
nur in einem geringen Bereich mit dem Abschlussprofil.
[0013] Um eine einfache Montage des Verbindungsprofils durchführen zu können, sind an einer
Trittfläche des Verbindungsprofils Vertiefungen oder Nuten eingeformt, in denen die
bereits vor genannten Vorsprünge des Abschlussprofils auf jeder Seite eingreifen.
Durch diese Maßnahme wird sichergestellt, dass das Verbindungsprofil ohne Verwendung
von Verbindungsmitteln bereits bei der Montage mit den beiden Abschnitten des Abschlussprofils
fluchtet. Die Verbindung zwischen dem Abschlussprofil und dem Verbindungsprofil kann
durch Schraubelemente bzw. Nieten oder dergleichen sichergestellt werden.
[0014] Auf der Unterseite des Verbindungsprofils, die zum Fußboden gerichtet ist, ist eine
Bodenfläche vorhanden, die einseitig über einen kurzen Bereich an dem Verbindungsprofil
vorhanden ist. Diese Bodenfläche ist vorzugsweise zum Innenraum des Gebäudes oder
dergleichen gerichtet. Ausschließlich mit dieser Bodenfläche wird das Verbindungsprofil
Kontakt mit dem Boden bei geschlossenem Tor aufnehmen, es sei denn, dass eine innerhalb
des Verbindungsprofils integrierte Dichtung ebenfalls Kontakt mit dem Boden oder dergleichen
bekommt. Die innerhalb des Verbindungsprofils einzusetzende Dichtung weist zu jeder
Seite abstehende Dichtungslippen auf, die sich quasi in der gleichen Längserstreckung
ausdehnen wie die Abschlussdichtung, die mit dem Abschlussprofil verbunden ist. Somit
wird durch das Vorhandensein zum äußeren Bereich des Gebäudes eine saubere Abdichtung
gegen eintretendes Wasser, Wind oder dergleichen erreicht.
[0015] Innerhalb des Verbindungsprofils ist ebenfalls ein Aufnahmekanal für elektrische
Kabel oder dergleichen vorhanden. Dadurch, dass bei der Ausführung eine Tür innerhalb
eines Sektionaltores ein durch den Aufnahmekanal des Abschlussprofils geführtes Kabel
weitergeleitet werden muss, von der rechten beispielsweise zur linken Seite des Tores
ist es möglich, aufgrund der seitlichen Öffnung hier eine einfache Verschwenkung der
elektrischen Leitung so durchzuführen, dass sie in dem Verbindungsprofil weitergeführt
werden kann.
[0016] Auch das Verbindungsprofil wird vorzugsweise in einem Strangpressverfahren aus Leichtmetall
hergestellt. Es versteht sich, zur Erfüllung der Aufgabe der vorliegen Erfindung,
dass in dem Bereich der Tür das Verbindungsprofil nur eine geringe Höhenausdehnung
hat, um entsprechende Stolperkanten vermeiden zu können. Auch wird im Bereich der
Tür seitlich auf jeder Seite das Abschlussprofil durch entsprechende Abschlussdeckel
über die bereits erwähnten Schraubkanäle sicher verschlossen. Weitere Vorteile, Merkmale
und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung in Verbindung mit den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.
[0017] In der Beschreibung, in den Ansprüchen und in der Zeichnung werden die in der unten
aufgeführten Liste der Bezugzeichen verwendeten Begriffe und zugeordneten Bezugzeichen
verwendet. In der Zeichnung bedeutet:
- Fig. 1
- eine Ausschnittdarstellung durch einen unteren Bereich eines Sektionaltores mit einer
Tür im geöffneten Zustand;
- Fig. 2
- einen Schnitt durch den unteren Bereich des vor beschriebenen Sektionaltores gemäß
der Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Einzeldarstellung eines Verbindungsprofils in einer Querschnittdarstellung;
- Fig. 4
- eine Einzeldarstellung eines Abschlussprofils in einer Querschnittdarstellung, und
- Fig. 5
- einen möglichen Querschnitt einer Abschlussdichtung.
[0018] Durch die Figur 1 wird in einer Ausschnittdarstellung eine untere Paneel 10 eines
nicht weiter dargestellten Sektionaltores in Verbindung mit einer Tür 15 in einer
Schnittdarstellung eines Verbindungsprofils 2 wiedergegeben. Das Verbindungsprofil
2 ist über Befestigungen 3 an einem darüber befindlichen Abschlussprofil 1 befestigt.
Innerhalb des Verbindungsprofils 2 sind Nuten 18 eingeformt, in die Vorsprünge 14
eines Abschlussbleches 12 eintauchen. Durch das Vorhandensein der Vorsprünge 14 in
Verbindung mit den Nuten 18 wird eine einfache, saubere Montage des Abschlussbleches
12 auf jeder Seite der Tür 15 gewährleistet. Verbunden wird das Abschlussblech 12
über Befestigungsschrauben 13, die in Schraubkanäle 30 des Abschlussprofils 1 eindringen.
[0019] Innerhalb des Verbindungsprofils 2 ist eine Bodendichtung 4 mit zwei seitlichen Lippen
eingebracht. In dem Bereich der Bodendichtung 4 befindet sich auch eine Bodenlippe
7 einer noch zu beschreibenden Abschlussdichtung 5. Bei der Darstellung der Figur
1 ist die Tür 15 geöffnet. Zum Boden gerichtet ist an der Tür 15 eine Dichtung 47
vorhanden, die beim Schließen der Tür 15 entgegen einer Längskante des Verbindungsprofils
2 treffen würde, um so eine Abdichtung auch gegen Wasser oder Zugluft im Bereich der
Tür 15 zu erreichen. Damit die Dichtung 47 auch sicher auf dem Verbindungsprofil 2
zur Anlage kommt, ist die Längskante des Verbindungsprofils 2 mit einer Anlaufschräge
24 und einer entsprechenden Verrundung als Stoßkante 25 ausgebildet.
[0020] Durch die Darstellung der Figur 2 wird deutlich, dass das vor beschriebene Verbindungsprofil
2 über die Nuten 18 und die Befestigungen 3 fluchtend kraft- und formschlüssig mit
dem Abschlussprofil 1 verbunden ist. Gerade durch das Vorhandensein der Nuten ist
eine einfache Montage der Bauteile in fluchtender Weise möglich. Die Köpfe der Befestigungen
3 greifen in Schraubenkopfeinlässen 17 des Verbindungsprofils 2 ein, so dass diese
nicht vorstehen. Die Bodendichtung 4 innerhalb des Verbindungsprofils 2 wird über
eine Verdickung 6 in Verbindung mit einem entsprechenden Hinterschnitt mit dem Verbindungsprofil
2 verbunden.
[0021] An dem Abschlussprofil 1 ist ein auskragender Anlageschenkel 29 vorhanden, der zwei
Aufgaben zu erfüllen hat. Die erste Aufgabe besteht darin, innerhalb eines Hinterschnittes
8 mit einer Verdickung 9 der Abschlussdichtung 5 diese zum einen einfach zu montieren
bzw. auch auswechseln zu können. Damit die Verdickung 9 innerhalb des Hinterschnittes
8 einen sicheren Halt hat, ist eine entsprechende Ausbuchtung 28, die sich nach oben
hin ausdehnt, vorhanden. Die Ausbuchtung 28 ist dabei zur vorzugsweise Paneele 10
gerichtet und gestattet es, durch einen oberhalb der Ausbuchtung 28 vorhandenen Freiraum
36 den Anschluss von unterschiedlich gestalteten Paneelen 10 als zweite Aufgabe zu
realisieren. Dieses ist insbesondere wichtig, da die Ausbildung der einzelnen Paneele
10 je nach Güteklasse bzw. Wärmedämmausführung eine unterschiedliche Ausbildung der
Ränder und damit Abdichtung aufweist. Verbunden wird die Paneele 10 über Befestigungen
11 in Verbindung mit einem Befestigungsschenkel 27, der Bestandteil des Abschlussprofils
1 ist. Dabei sind innerhalb des Befestigungsschenkels 27 vorzugsweise Langlöcher vorhanden,
um eine genaue Anpassung und Montage der Paneele 10 zu gewährleisten.
[0022] Durch diese Art der Konstruktion zeigt sich, dass das Verbindungsprofil 2 abgesehen
von geringen Überlappungsbereichen links und rechts der Tür 15 mit dem Abschlussprofil
nur im Bereich der Tür 15 vorhanden ist. Durch diese Maßnahme wird das Gewicht des
Sektionaltores verringert und doch gleichzeitig die Stabilität des Tores sicherstellt.
[0023] Die Ausbildung einer möglichen Querschnittsform eines Verbindungsprofils 2 kann der
Figur 3 in einer Einzeldarstellung entnommen werden. In der Trittfläche 16 sind die
bereits erwähnten Nuten 18 in vorzugsweise zweifacher Form eingearbeitet. Die Trittfläche
16 selbst kann mit einer Struktur versehen, um eine entsprechende rutschfeste Oberfläche
zu schaffen. Jeweils zu den Seiten der Trittfläche 16 sind Anlaufschrägen 24 vorhanden,
die es ermöglichen ein einfaches Betreten der Tür 15 zu gewährleisten. Durch die Anlaufschrägen
24 ist auch die Verwendung von Rollstühlen, Wagen oder dergleichen vereinfacht. Die
Anlaufschrägen gehen in Stoßkanten 25 über, die eine starke Verrundung aufweisen,
um auch dort entsprechende Stolperkanten zu vermeiden.
[0024] Auf der linken Seite der Figur 3 ist eine Bodenfläche 26 dargestellt, mit der das
Verbindungsprofil 2 auf dem Fußboden zur Anlage kommt. In den Schraubenkopfeinlässen
17 wird durch die Verwendung der Befestigungen 3 eine sichere Halterung des Verbindungsprofils
2 mit dem Abschlussprofil 1 erreicht. Etwa im Mittenbereich ist ein Einlass 23 mit
seitlichen Hinterschnitten 21 vorhanden, um hier je nach Anwendung im Bedarfsfall
eine zweite Dichtung oder dergleichen einzusetzen. Für den Normalfall ist auf der
rechten Seite die Ausbildung eines Einlasses 22 mit einem Hinterschnitt 19 vorhanden,
in welche die Bodendichtung 4 einfach eingesetzt werden kann. Im Anschluss an die
Hinterschneidung 19 und dem Einlass 22 ist der Aufnahmekanal 20 für entsprechende
elektrische Kabel oder dergleichen vorhanden. Auch dieser Aufnahmekanal 20 hat durch
den seitlichen offenen Bereich die Möglichkeit, hier schnell ein Kabel einzulegen.
Nachdem das Kabel eingelegt ist, wird die Bodendichtung 4 eingesetzt, so dass das
Kabel nicht sichtbar ist und auch nicht unbeabsichtigt herausrutschen kann.
[0025] Eine mögliche Ausführung einer bevorzugten Auswahl eines Abschlussprofils 1 zeigt
die Figur 4. Von einem Grundschenkel 35, an dem Vorsprünge 31 vorhanden sind, die
mit den Nuten 18 des Verbindungsprofil 2 korrespondieren, geht zum Einen ein Begrenzungsschenkel
38 und zum Anderen ein Außenschenkel 33 ab. Während der Begrenzungsschenkel 38 vorzugsweise
in quasi einem rechten Winkel zu dem Grundschenkel 35 steht, ist der Außenschenkel
33 unter einem steilen Winkel zu der Paneele 10 gerichtet so ausgebildet, dass auf
dem Außenschenkel 33 eine Person nicht Halt finden kann. Das Ende des Außenschenkels
33 geht entweder in den Begrenzungsschenkel 38 oder in den Befestigungsschenkel 27
über. Der Ausbuchtung 28 wird durch die Anlageschenkel 29 für die Abschlussdichtung
5 mit der entsprechenden Hinterschneidung 8 wiedergegeben. Dabei befindet sich unterhalb
des auskragenden Schenkels ein offener Dichtraum 37 für die Abschlussdichtung 5 und
oberhalb des auskragenden Schenkels 27 ein offener Paneelraum 46.
[0026] Zur Befestigung der Abschlussbleche 12 sind innerhalb des Abschlussprofils 1 die
Schraubkanäle 30 eingeformt. Ebenfalls ist ein Stützschenkel 34 in dem Bereich des
Außenschenkels 33 innerhalb des Abschlussprofils 1 vorhanden, damit eine Verformung
durch äußere Einflüsse des Außenschenkels 33 unterbleibt. Im Bereich des Begrenzungsschenkels
38 ist eine Öffnung 45 für einen dahinter mit 32 bezeichneten Verlegekanal vorhanden.
Innerhalb dieses Verlegekanals 32 können auch entsprechende elektrische Verbindungen
oder dergleichen von der linken auf die rechte Seite, beispielsweise für entsprechende
Sensoren oder dergleichen verlegt werden. Durch das Vorhandensein der Öffnung 45 ist
die Verlegung der elektrischen Leitungen oder dergleichen wesentlich einfacher als
bei üblicherweise geschlossenen Verlegekanälen.
[0027] Eine mögliche Ausführung einer Abschlussdichtung 5 kann der Figur 5 entnommen werden.
Dabei besteht die Abschlussdichtung 5 vorzugsweise aus einem Hohlraum 39 mit darunter
liegendem Hohlraum 43 und einem ebenfalls wieder darunter liegendem Hohlraum 42. Die
Hohlräume 39, 42 und 43 sind wichtig, da einer derartige Dichtung 5 zum einen in einem
gewissen Maße im Einbau komprimiert werden muss und darüber hinaus aber auch so eine
große Härte aufweisen muss, dass gegenüber der äußeren Einflüsse das Gebäudeinnere
durch die Bodenlippe 7 in Verbindung mit dem Abschluss 44 geschützt wird. Neben der
Bodenlippe 7 kommt auch eine Wulst 41 zur Anlage auf dem nicht dargestellten Fußboden
des Gebäudes. Den oberen Teil der Abschlussdichtung 5 bildet die Verdickung 9 mit
entsprechenden Freischnitten 40, die in die Ausbuchtung 28 des Abschlussprofils 1
eingesetzt werden kann.
[0028] Durch die vorhergehende Beschreibung wird deutlich, dass durch die Ausgestaltung
des Abschlussprofils 1 in Verbindung mit der Bodendichtung 5 ein Sektionaltor oder
dergleichen ohne Tür einfach einen sauberen Abschluss hat und kostengünstig herstellbar
ist. Darüber hinaus zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass durch die Verwendung
von Gleichteilen, nämlich des Abschlussprofils 1 und der Abschlussdichtung 5 unter
Hinzunahme eines zusätzlichen Verbindungsprofils 2 eine einfache und sichere Ausführung
eines Sektionaltores mit einer Tür 15 geschaffen werden kann.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Abschlussprofil
- 2
- Verbindungsprofil
- 3
- Befestigungen
- 4
- Bodendichtung
- 5
- Abschlussdichtung
- 6
- Verdickung
- 7
- Bodenlippe
- 8
- Hinterschnitt
- 9
- Verdickung
- 10
- Paneel
- 11
- Befestigung
- 12
- Abschlussblech
- 13
- Befestigungsschrauben
- 14
- Vorsprung
- 15
- Tür
- 16
- Trittfläche
- 17
- Schraubenkopfeinlass
- 18
- Nut
- 19
- Hinterschnitt
- 20
- Aufnahmekanal
- 21
- Hinterschnitt
- 22
- Einlass
- 23
- Einlass
- 24
- Anlaufschräge
- 25
- Stoßkante
- 26
- Bodenfläche
- 27
- Befestigungsschenkel
- 28
- Ausbuchtung
- 29
- Anlageschenkel
- 30
- Schraubkanal
- 31
- Vorsprung
- 32
- Verlegekanal
- 33
- Außenschenkel
- 34
- Stützschenkel
- 35
- Grundschenkel
- 36
- Freiraum
- 37
- Dichtraum
- 38
- Begrenzungsschenkel
- 39
- Hohlraum
- 40
- Freischnitt
- 41
- Wulst
- 42
- Hohlraum
- 43
- Hohlraum
- 44
- Abschluss
- 45
- Öffnung
- 46
- Paneelraum
- 47
- Dichtung
1. Sektionaltor mit einer integrierten Tür (15), die in der Schließposition des Sektionaltores
geöffnet werden kann, wobei das Sektionaltorblatt und die Tür (15) aus einer Vielzahl
einzelner miteinander verbundener, ortsveränderbarer Sektionen von Paneelen besteht,
dadurch gekennzeichnet, dass die zum Boden des Gebäudes gerichtete Kante der untersten Paneele (10) mit einem
Abschlussprofil (1) ausgestattet ist, welches zur Gebäudeaußenseite mit einer auswechselbaren
Abschlussdichtung (5) mit einer auf dem Boden auflegbaren Bodenlippe (9) ausgestattet
ist und zur Gebäudeinnenseite einen Grundschenkel (35) aufweist, dessen von der Paneele
(10) abweisendes Ende in einen schräg nach oben zur Paneele (10) gerichteten Außenschenkef
(33) übergeht und mit einem Befestigungsschenkel (27) bzw. einem Begrenzungsschenkel
(38) im Querschnitt im Wesentlichen ein Dreieck bilden, wobei das Abschlussprofil
(1) und die Abschlussdichtung (5) im Bereich der Tür (15) durch ein Verbindungsprofil
(2) mit einer Dichtung (4) ersetzt wird.
2. Sektionaltor mit einem Sektionaltorblatt bestehend aus einer Vielzahl einzelner miteinander
verbundener, ortsveränderbarer Sektionen von Paneelen, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Boden des Gebäudes gerichtete Kante einer Paneele (10) mit einem über die
Gesamtbreite des Sektionaltores durchgehendes Abschlussprofil (1) ausgestattet ist,
welches zur Gebäudeaußenseite mit einer auswechselbaren Dichtung (5) mit einer auf
dem Boden auflegbaren Bodenlippe (9) ausgestattet ist und zur Gebäudeinnenseite einen
Grundschenkel (35) aufweist, dessen von der Paneele (10) abweisendes Ende in einen
schräg nach oben zur Paneele (10) gerichteten Außenschenkel (33) übergeht und mit
einem Befestigungsschenkel (27) bzw. einem Begrenzungsschenkel (38) im Querschnitt
im Wesentlichen ein Dreieck bilden.
3. Sektionaltor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenschenkel (33) des Abschlussprofils (1) durch einen Stützschenkel (46) verstärkt
wird, und dass in dem Abschlussprofil (1) Schraubkanäle (30) in seiner Längserstreckung
verlaufen.
4. Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Begrenzungsschenkel (38) bzw. dem Befestigungsschenkel (27) eine auskragende
Aufnahme für die Dichtung (5) vorhanden ist.
5. Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Abschlussprofil (1), vorzugsweise in dem Begrenzungsschenkel (38) ein Verlegekanal
(32) vorhanden ist, der mit einer seitlichen Öffnung (45) ausgestattet ist, wobei
innerhalb des Verlegekanals (32) elektrische Leitungen oder dergleichen verlegt werden.
6. Sektionaltor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsprofil (2) mindestens eine Aufnahme für eine Bodendichtung (4) aufweist
und dass gleichzeitig seitlich ein offener Aufnahmekanal (20) vorhanden ist, wobei
innerhalb des Aufnahmekanals (20) elektrische Leitungen oder dergleichen verlegt werden.
7. Sektionaltor nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsprofil (2) nur einseitig mit einer Bodenfläche (26) auf dem Fußboden
oder dergleichen aufliegt.
8. Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsprofil (2) mit dem Abschlussprofil (1) durch Befestigungen (3) miteinander
verbunden ist und die zur Tür (15) gerichteten Seitenflächen des Abschlussprofils
(1) durch Abschlussbleche (12) verschlossen werden.
9. Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsprofil (2) in seiner Längserstreckung auf seiner Trittfläche (16)
Nuten (18) aufweist, in die in einem Überlappungsbereich zwischen Verbindungsprofil
(2) und Abschlussprofil (1) Vorsprünge (14) des Abschlussprofils (1) und Vorsprünge
der Abschlussbleche (12) eingreifen.
10. Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsprofil (2) im Bereich der Trittfläche (16) eine Struktur und seitliche
Stoßkanten (25) aufweist, die mit Anlaufschrägen (24) ausgestattet sind.
11. Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsprofil (2) in seiner Breite über die Breite des Abschlussprofils (1)
hinausragt.
12. Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodendichtung (4) im Bereich der Abschlussdichtung (5), das heißt zur Außenseite
des Gebäudes oder dergleichen, angeordnet ist.
13. Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsprofil (2) und das Abschlussprofil (1) als Strangpressprofil aus Leichtmetall
oder dergleichen bestehen.