[0001] Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Säuberung und Pflege von mechanischen Rasiergeräten,
die eine in einem Kopfteil des Rasiergerätes angeordnete, ein- oder mehrteilige Klinge
und einen Griff aufweisen.
[0002] Für die Nassrasur werden auch als Rasierhobel bezeichnete mechanische Rasiergeräte
eingesetzt. Diese verfügen über einen Griff am proximalen und ein zumeist quer zu
diesem angeordnetes Kopfteil am distalen Ende. Letzteres nimmt die ein- oder mehrteilige
Klinge auf. Bei Mehrwegrasiergeräten ist dieses Kopfteil auswechselbar ausgebildet.
Zur Erweichung der Barthaare und um ein leichteres Gleiten der Klinge auf der Haut
zu ermöglichen, wird Rasierseife, -schaum oder -gel benutzt. Seife, Schaum oder Gel
sammeln sich nach der Rasur samt einer Vielzahl der entfernten Haare um die Klinge
herum im Kopf des mechanischen Rasiergerätes. Von hygienischen Problemen einmal ganz
abgesehen, führt dies dazu, dass die Klingen verhältnismäßig schnell abstumpfen und
somit ausgewechselt werden müssen. Letztlich ist eine Klinge bereits nach einer Rasur
durch kleinste Ausbeulungen so stark in ihrer Wirkung beeinträchtigt, dass es hier
zwangsläufig zu Qualitätseinbußen kommen muss. Das Abspülen des Rasiererkopfes mit
Wasser oder das Säubern mittels Handbürsten und anderen Werkzeugen ist diesbezüglich
nur als unzureichend anzusehen. Mit bisher bekannten Mitteln lässt sich eine hygienische,
das Material schonende und - erhaltende Säuberung der Klingen nur in nicht zufrieden
stellender Weise durchführen.
[0003] Damit stellt sich der vorliegenden Erfindung die Aufgabe, ein Gerät zur Säuberung
und zur Pflege von mechanischen Rasiergeräten zu schaffen, das unter optimalen hygienischen
Bedingungen eine Säuberung des Kopfteilss von mechanischen Rasiergeräten samt Klingen
ermöglicht.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Gehäuse des Säuberungs-und Pflegegerätes
eine erste zur Säuberung der Kopfteile der Rasiergeräte dienende Bearbeitungsstation
und eine zweite, zur mechanischen Bearbeitung der Klinge dienende Bearbeitungsstation
aufweist.
[0005] Durch dieses kompakte Säuberungs- und Pflegegerät ist erstmals eine zweistufige und
damit besonders präzise Säuberung der Klingen und der diese aufnehmenden Kopfteile
von mechanischen Ein- oder Mehrwegrasierern möglich. Hierzu dient zunächst eine vergleichsweise
grob arbeitende erste Bearbeitungsstation, in der die Kopfteile der Rasierer samt
Klingen im Rahmen einer Entfernung von Haaren, Seife, Schaum oder Gel gesäubert werden.
Es schließt sich die zweite Bearbeitungsstation an, wo eine mechanische Bearbeitung
der Klinge erfolgt, was maßgeblich dazu dient, die Einsatzdauer einer solchen Klinge
zu verlängern, indem eine Art Wiederausrichtung bzw. Nachschärfung der Klinge automatisch
durchgeführt wird. Die Handhabe des erfindungsgemäßen Gerätes ist dabei besonders
einfach; der Benutzer muss nur das Kopfteil des Rasiergerätes jeweils nacheinander
in die beiden Bearbeitungsstationen in beliebiger Reihenfolge einsetzen und über eine
entsprechende Handhabe die Säuberung in der ersten und die mechanische Bearbeitung
der Klinge in der zweiten Bearbeitungsstation in Gang setzen.
[0006] In Hinblick auf die erste Bearbeitungsstation wird vorgeschlagen, dass diese eine
zur Säuberung des Kopfteils des Rasiergerätes dienende Bürste aufweist, die eine Vielzahl
auf einer Welle angeordneter Borsten aufweist. Durch deren Rotation erfolgt eine gezielte
Säuberung des Kopfteils des Rasiergerätes um die Klingen herum und eine Entfernung
von Verunreinigungen.
[0007] In diesem Zusammenhang ist daran gedacht, dass die zweite Bearbeitungsstation zur
schleifenden Bearbeitung der Klinge des Rasiergerätes dient. Es hat sich herausgestellt,
dass die Klingen von mechanischen Rasiergeräten nach dem Erst- aber auch nach späterem
Gebrauch erheblich an Qualität einbüßen. Grund hierfür ist u. a., dass es durch die
Beanspruchung zu Wellen und kleinsten Ausbeulungen in den Rasierklingen kommt. Hier
greift die Erfindung mit der Schleifeinheit an, indem eine schleifende Bearbeitung
der Klinge und damit eine Wiederherstellung der Schärfe auch durch eine weitgehende
Glättung der Klinge erfolgt.
[0008] Zur schleifenden Bearbeitung der Klinge des Rasiergerätes dient in diesem Zusammenhang
Schleifpapier, das in eine Welle eingespannt ist, wobei in bevorzugter Weise das Schleifpapier
in Streifen auf einer Welle angeordnet ist. Wird diese Welle in Rotation versetzt,
kommt es dank des Schleif- oder auch Schmirgelpapiers zu einem Schärfungseffekt, was
maßgeblich dazu beiträgt, die Einsatzdauer solcher Klingen und damit kompletter Kopfteile
von Rasiergeräten zu verlängern. Ähnlich wie die zuvor beschriebenen Borsten kommt
das Schleifpapier dabei in Kontakt mit der Klinge, was deren Schärfung und Restauration
bewirkt.
[0009] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass
mindestens eine Welle demontierbar ausgebildet ist, wobei es sich vorzugsweise um
die in die zweite Arbeitsstation zur schleifenden Bearbeitung der Klinge des Rasiergerätes
dienende Welle handelt. Nach Abnutzung des Schleifmaterials kann die Welle samt Schleifmaterial
einfach ausgetauscht und durch eine neue ersetzt werden.
[0010] Die zweckmäßigste Lösung hierzu sieht vor, dass die Welle in einem demontierbar in
der Seitenwand des Gehäuses ausgebildeten Einsatz gelagert ist. Um zwecks Austausch
an die Welle gelangen zu können, muss der Einsatz nur aus der Seitenwand des Gehäuses
des Säuberungs- und Pflegegerätes herausgezogen werden. Die verbrauchte Welle wird
entnommen und durch eine mit neuem Schleifmaterial versehene Welle ersetzt, sodass
das Säuberungs- und Pflegegerät wieder seine volle Effektivität entfalten kann.
[0011] In diesem Zusammenhang ist daran gedacht, dass der Einsatz über einen Rastmechanismus
in der Seitenwand und/oder dem Boden des Gehäuses fixierbar ist. Vorzugsweise dienen
dabei zwei Rastflächen als Rastmechanismus, durch die der Boden umfasst und entsprechend
eingeklemmt wird.
[0012] Damit ist der Austausch verbrauchter Wellen denkbar einfach. Hinzu kommt noch, dass
der Rastmechanismus einen Stab aufweist, auf dem die Welle drehbar gelagert ist. Hierzu
sind Einsatz und Stab fest miteinander verbunden. Der Stab dient seinerseits zur Aufnahme
der Welle, die auf dem Stab dann drehbar gelagert ist. Der Stab kann zusätzlich an
der Innenseite des Gehäuses in einer entsprechenden Aufnahme fixiert werden.
[0013] In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, wenn mindestens eine der beiden Wellen über
einen Antrieb verfügt. Dieser wird über einen Schalter am Gehäuse des Säuberungs-
und Pflegegerätes in Gang gesetzt, sobald der Benutzer den Kopfteil des Rasiergerätes
in die dafür vorgesehene Aufnahme eingesetzt hat. Hierdurch kommt es zu einer Rotation
der Welle, gegebenenfalls mit variierbarer Geschwindigkeit, so dass Härchen und Reste
von Rasierschaum oder -creme gezielt entfernt werden können.
[0014] Zusätzlich ist vorgesehen, dass die Borsten und das Schleifpapier auf einer gemeinsamen
Welle angeordnet sind. Diese Welle durchdringt das komplette Gerät und ist im Bereich
der ersten Bearbeitungsstation als Bürste und im Bereich der zweiten Bearbeitungsstation
als Schleifeinheit ausgebildet. Bei Betätigung der Handhabe wird die gesamte Welle
in Bewegung gesetzt, so dass es in beiden Bearbeitungsstationen zu den angesprochenen
kommt.
[0015] Eine noch effektvollere Säuberung von mechanischen Rasiergeräten kann durchgeführt
werden, indem das Gehäuse eine dritte Bearbeitungsstation aufweist. Dies kann dergestalt
sein, dass über die dritte Bearbeitungsstation ein zusätzlicher Effekt ausgeübt werden
kann, etwa ein jeweils feinerer oder gröberer Säuberungs- oder Schleifeffekt. Speziell
ist daran gedacht, dass die dritte Bearbeitungsstation mit Schleifpapier ausgerüstet
ist und zwar mit feinerem, als das in der zweiten Bearbeitungsstation vorgesehene
Schleifpapier - oder umgekehrt. Nach der mehr oder weniger groben Vorreinigung durch
die in der ersten Bearbeitungsstation vorgesehene Bürste erfolgt nun eine gewissermaßen
unterteilte zweite Bearbeitungsstation. Diese sieht Schleifeinheiten unterschiedlicher
Stufe vor. Zunächst erfolgt in der zweiten Bearbeitungsstation eine Art gröberes Schleifen
und in der dritten Bearbeitungsstation dann ein exakteres Schleifen mit feinerem Schleifpapier.
[0016] Die vorliegende Erfindung bringt den maßgeblichen Vorteil mit sich, dass vollautomatisch
eine weitestgehende Säuberung der Kopfteile von mechanischen Rasiergeräten erfolgt.
Der Benutzer muss hierzu das jeweilige Kopfteil nur in die Bearbeitungsstation einsetzen.
In diesem Zusammenhang ist vorgesehen, dass die Bearbeitungsstationen jeweils mit
Aufnahmen für die Kopfteile der Rasiergeräte ausgerüstet sind, welche in einem die
Säuberungs- bzw. Schleifeffekte begünstigenden Abstand zu den Wellen angeordnet sind.
Mit anderen Worten, beim ordnungsgemäßen Einsetzen des Rasiergerätes in die Bearbeitungsstation
findet dieses zwangsläufig die optimal zu den Werkzeugen ausgerichtete Position. Hierzu
sind entsprechende Aufnahmen für die Kopfteile der Rasiergeräte in dem Gehäuse vorgesehen.
[0017] Ferner sind die Aufnahmen mit einem Schwenkmechanismus ausgerüstet, der zur Fixierung
der Kopfteile Rasiergeräte während des Säuberns bzw. Schleifens dienen. Durch den
Schwenkmechanismus bleiben die Kopfteile in der entsprechenden Position gehalten,
der Schwenkmechanismus muss dann, sofern das Rasiergerät nach der Säuberung wieder
aus dem Gehäuse entfernt werden soll, wieder geöffnet werden.
[0018] Ergänzend hierzu ist vorgesehen, dass das Gehäuse des Säuberungs- und Pflegegerätes
eine zusätzliche rechteckige Aufnahme für die Kopfteile der Rasiergeräte aufweist.
In diese Aufnahme kann eine Art Kissen - etwa aus Schaumstoff - positioniert werden,
um das Kopfteil hier aufsetzen zu können, beispielsweise um einen Trocknungseffekt
zu erzielen.
[0019] Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass ein Gerät geschaffen ist,
mit dem mechanische Rasiergeräte in besonders geeigneter Weise gesäubert bzw. gepflegt
werden können. Dieser Vorgang erfolgt in zwei vollautomatischen Stufen. Zunächst wird
das Kopfteil des mechanischen Rasiergerätes in eine erste Bearbeitungsstation eingesetzt,
wo es zu einer Vorsäuberung durch eine rotierende Bürste kommt. In einer zweiten Bearbeitungsstufe
erfolgt nun eine schleifende Bearbeitung der Klinge mittels einer ebenfalls rotierenden
Schleifeinheit. Die Rasiergeräte werden dabei jeweils über Schwenkmechanismen in Zusammenspiel
mit den Aufnahmen in einer optimalen Position zu der Bürste bzw. der Schleifeinheit
gehalten, so dass eine gezielte Säuberung und Restauration der Klingen erfolgen kann.
[0020] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung der zugehörigen Zeichnungen, in denen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
- Figur 1
- ein Säuberungs- und Pflegegerät mit zwei Bearbeitungsstationen,
- Figur 2
- ein Säuberungs- und Pflegegerät mit drei Bearbeitungsstationen,
- Figur 3
- Aufnahme- und Schwenkmechanismus,
- Figur 4
- ein mechanisches Rasiergerät,
- Figur 5
- das Gerät gem. Figur 1 in Seitenansicht,
- Figur 6
- das Gerät gem. Figur 1 in perspektivischer Ansicht,
- Figur 7
- einen Einsatz mit Welle in Seitenansicht und
- Figur 8
- einen Einsatz mit Welle in Draufsicht.
[0021] Figur 1 zeigt das erfindungsgemäße Säuberungs- und Pflegegerät 1 mit dem Gehäuse
2. Dieses weist zwei Bearbeitungsstationen 3 und 4 auf. Die Bearbeitungsstation 3
umfasst eine Aufnahme 19 für das hier nicht dargestellte Rasiergerät. Ist dieses mit
seinem Kopfteil in der Aufnahme 19 positioniert, erfolgt über die Borsten 12 der Bürste
11 eine Säuberung des Kopfteils des Rasiergeräts rund um dessen Klinge oder Klingen.
Über die Aufnahme 19 bzw. den Schwenkmechanismus 23 ist sichergestellt, dass das Kopfteil
des Rasiergerätes stets optimal so in Bezug auf die Bürste 11 ausgerichtet ist, dass
ein optimaler Säuberungseffekt gewährleistet ist. Entsprechendes gilt dann auch für
die Aufnahme 18 bzw. den Schwenkmechanismus 21 im Rahmen der links abgebildeten Bearbeitungsstation
4. Dort ist um die Welle 16 herum Schleifpapier 14 in Streifen 15 positioniert, so
dass es bei Rotation der Welle 6 zu einer entsprechenden schleifenden Bearbeitung
der Klinge kommt. Das Gehäuse 2 weist außerdem eine Aufnahme 25 auf, in der hier ein
Schaumstoffkissen 28 positioniert ist. Mit dem Bezugszeichen 24 ist ein An/Aus-Schalter
bezeichnet. Bei dessen Betätigung kommt es zur Rotation der hier einstückig ausgebildeten
Welle 13, 16 und damit zumindest theoretisch gleichzeitig zu einem Säuberungseffekt
durch die in der Bearbeitungsstation 3 positionierten Bürsten und einem Schleifeffekt
durch das in der Bearbeitungsstation 4 vorgesehene Schleifpapier 14.
[0022] Eine dritte Bearbeitungsstation 5 weist das in Figur 2 dargestellte Gerät 1 auf.
Zusätzlich findet sich die Bearbeitungsstation 5 zwischen den Bearbeitungsstationen
3 mit Bürsten und 4 mit Schleifpapier 14 in der Mitte. Das in der dritten Bearbeitungsstation
5 vorgesehene Schleifpapier 17 ist feiner ausgebildet als das in der zweiten Bearbeitungsstation
4 vorgesehene Schleifpapier 14 - oder umgekehrt. Auch die Bearbeitungsstation 5 ist
mit einer Aufnahme 20 für das Kopfteil eines Rasiergerätes sowie einem Schwenkmechanismus
22 ausgerüstet.
[0023] Stark vereinfacht zeigt schematisch Figur 3 eine Aufnahme 18 und einen Schwenkmechanismus
21 nebst Welle 16. Gezeigt werden soll hier insbesondere, dass die Aufnahme 18 samt
Stegen 26, 27 in einer Entfernung zu der Welle 16 bzw. dem in dieser eingespannten
Schleifpapier 17 positioniert ist, dass es zu einer optimalen Bearbeitung des hier
nicht eingesetzten Kopfteils des Rasiergerätes kommen kann. Der Schwenkmechanismus
21 befindet sich hier in einer gegen die Kraft der Feder 29 teilweise ausgeschwenkten
Position. Eigentlich drückt es den Schwenkmechanismus 21 in Pfeilrichtung 30 im Uhrzeigersinn,
so dass über den Halter 31 das Kopfteil des Rasierers in seiner Position fixiert wird.
Damit kann das erfindungsgemäße Gerät z. B. auch an einer Wand senkrecht aufgehängt
werden, weil dank des Schwenkmechanismus 21 ein Herausrutschen des Rasierers erfolgreich
verhindert ist.
[0024] Einen solchen Rasierer 6 zeigt noch Figur 4 mit dem Griff 8 und der Klinge 7 am Kopfteil
9 des Rasiergerätes 6. Letzterer kann mit dem erfindungsgemäßen Säuberungs- und Pflegegerät
in besonders geeigneter Weise gepflegt werden.
[0025] In Figur 5 ist das erfindungsgemäße Säuberungs- und Pflegegerät 1 in Seitenansicht
dargestellt. Es besteht aus dem oberen Gehäuseteil 40 und dem unteren Gehäuseteil
41. Ersterer weist u. a. den hier erkennbaren Schwenkmechanismus 21 und die mit dem
Pfeil 18 angedeutete Aufnahme auf. Der untere Gehäuseteil 41 umfasst u. a. den aus
dem Gehäuse 2, genauer gesagt aus dem unteren Gehäuseteil 41 herausnehmbaren Einsatz
33 und die Füße 42, 43. Gut erkennbar ist, dass der Einsatz 33 in der Seitenwand 34
des Gehäuses 2 gelagert und dort bzw. - hier nicht erkennbar - im Boden 38 des Gehäuses
2 gelagert ist.
[0026] Figur 6 stellt eine perspektivische Ansicht auf das Gerät 1 dar. Erkennbar sind die
beiden Bearbeitungsstationen 3 und 4 mit den entsprechenden Schwenkmechanismen 21
und 22, die ein Einsetzen der hier nicht dargestellten Rasiergeräte ermöglichen. Für
deren Bearbeitung in der Aufnahme 18 der Bearbeitungsstation 3 ist dann die Welle
16, für die Bearbeitung in der Aufnahme 19 der Bearbeitungsstation 4 die Welle 13
zuständig.
[0027] Diese Welle 16 samt dem ihr zugeordneten Einsatz 33 zeigt Figur 7 in Seitenansicht.
Der korrespondierend zur Seitenwand und/oder dem Boden des Gehäuses des Gerätes ausgebildete
Einsatz 33 umfasst zusätzlich einen Stab 37, auf welchem die Welle 16 drehbar gelagert
ist. Zum Demontieren der Welle 16 von dem Einsatz 33 zwecks Austausch, genauer gesagt
dem Stab 37 muss die Welle nur in Pfeilrichtung 39 von dem Stab 37 abgezogen werden.
Der Einsatz 33 selbst weist hier einen zweiteilig ausgebildeten Rastmechanismus 35,
36 auf. Angedeutet und mit dem Bezugszeichen 38 versehen ist dabei der Boden des Gehäuses,
um den der Rastmechanismus 35, 36 geklemmt wird. Ein Distanzstück 44 dient dazu, dass
die Welle 16 ihre vorgesehene Position in dem Gehäuse des erfindungsgemäßen Säuberungs-
und Pflegegerätes einnehmen kann.
[0028] Schließlich zeigt Figur 8 den Einsatz 33 nebst auf den Stab 37 aufgesetzter Welle
16 in Draufsicht. Mit den Bezugszeichen 14 und 15 ist dabei das Schleifmittel in Form
des Schleifpapiers bezeichnet.
1. Gerät (1) zur Säuberung und Pflege von mechanischen Rasiergeräten (6), die eine in
einem Kopfteil (9) des Rasiergerätes (6) angeordnete, ein- oder mehrteilige Klinge
(7) und einen Griff (8) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (2) des Säuberungs- und Pflegegerätes (1) eine erste, zur Säuberung der
Kopfteile (9) der Rasiergeräte (6) dienende Bearbeitungsstation (3) und eine zweite,
zur mechanischen Bearbeitung der Klinge (7) dienende Bearbeitungsstation (4) aufweist.
2. Säuberungs- und Pflegegerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Bearbeitungsstation (3) eine zur Säuberung des Kopfteils (9) des Rasiergerätes
(6) dienende Bürste (11) aufweist, die eine Vielzahl auf einer Welle (13) angeordneter
Borsten (12) umfasst.
3. Säuberungs- und Pflegegerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Bearbeitungsstation (4) zur schleifenden Bearbeitung der Klinge (7) des
Rasiergerätes (6) dient.
4. Säuberungs- und Pflegegerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur schleifenden Bearbeitung der Klinge (7) des Rasiergerätes (6) Schleifpapier (14)
dient, das in eine Welle (16) eingespannt ist.
5. Säuberungs- und Pflegegerät nach Anspruch 2 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Welle (13, 16) demontierbar ausgebildet ist.
6. Säuberungs- und Pflegegerät nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Welle (13, 16) in einem demontierbar in der Seitenwand (34) des Gehäuses (2)
ausgebildeten Einsatz (33) gelagert ist.
7. Säuberungs- und Pflegegerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Einsatz (33) über einen Rastmechanismus (35, 36) in der Seitenwand (34) und/oder
dem Boden (38) des Gehäuses (2) fixierbar ist.
8. Säuberungs- und Pflegegerät nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rastmechanismus (35, 36) einen Stab (37) aufweist, auf dem die Welle (13, 16)
drehbar gelagert ist.
9. Säuberungs- und Pflegegerät nach Anspruch 2 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Welle (13) und/oder die Welle (16) über einen Antrieb verfügen.
10. Säuberungs- und Pflegegerät nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Borsten (11) und das Schleifpapier (14) auf einer gemeinsamen Welle (13, 16)
angeordnet sind.
11. Säuberungs- und Pflegegerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (2) eine dritte Bearbeitungsstation (5) aufweist.
12. Säuberungs- und Pflegegerät nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die dritte Bearbeitungsstation (5) mit Schleifpapier (17) ausgerüstet ist.
13. Säuberungs- und Pflegegerät nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bearbeitungsstationen (3, 4, 5) jeweils mit Aufnahmen (18,19, 20) für die Kopfteile
(9) der Rasiergeräte (6) ausgerüstet sind, welche in einem die Säuberungs- bzw. Schleifeffekte
begünstigenden Abstand zu den Wellen (14, 16) angeordnet sind.
14. Säuberungs- und Pflegegerät nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmen (18, 19, 20) mit einem Schwenkmechanismus (21, 22, 23) ausgerüstet
sind, der zur Fixierung der Kopfteile (9) der Rasiergeräte (6) während des Säuberns
bzw. Schleifens dienen.
15. Säuberungs- und Pflegegerät nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (2) des Säuberungs- und Pflegegerätes (1) eine zusätzliche rechteckige
Aufnahme (22) für die Kopfteile (9) der Rasiergeräte (6) aufweist.